Latest / FRAUENQUARTETT / Folge 5 | Türen & Zwischenräume
Transcript
- Marietta Gädeke: Herzlich willkommen zum Frauenquartett. Wir sind gespannt auf das, was zwischen dem, was war und dem, was noch kommt, liegt. Und dazu begrüße ich uns heute allerdings in einer kleineren Runde, werden wir miteinander quatschen. Und zwar ist heute leider Sophie nicht dabei. Sie liegt krank da nieder, aber dafür sind Bianca, Birgit und ich mit am Start und ich bin gespannt zu hören, Lieben. Was bewegt euch gerade im Moment? Birgit: Nichts allem anscheinend. Bianca: Nichts. Birgit: Wir schweigen. Das ist ja sehr erstaunlich. Bianca: Also ich habe die Technik, sie jetzt mitmacht oder nicht. Birgit: Was mich bewegt oder bewegt, ist vielleicht gar nicht der richtige Ausdruck. Es gibt Tage, die beginnen super gut und werden dann plötzlich holprig. ähm, also heute ist für einen Tag. Wir haben uns vereinbart für unser Frauenquartett, das ja heute ein Frauentrio ist, also das ist schon mal das erste Durcheinander, das ich wahrnehme. Und dann haben wir Probleme mit dem W-Lan hier und mit dem W-Lan dort und mit dem Ton hat es nicht gleich funktioniert. Wir haben eine lange Pause gemacht. Nach deiner Frage, Marietta. Marietta Gädeke: Mhm. Das ist schon komisch, auch was das mit einem macht, wenn dann plötzlich so ein Tag wie so zerstückelt wird. Und ich dachte, jetzt gehe ich mit voller Wucht rein und jetzt ich habe meinen Plan und in Wirklichkeit, zack, kommt das erste dazwischen, zack, kommt das zweite dazwischen. Ich finde es immer wichtig, die gute Laune dabei nicht zu verlieren. Aber es gibt Tage, denen das schwieriger ist. Wenn man sich denkt, kann jetzt nicht einfach mal alles gut laufen. Birgit: Ja. Marietta Gädeke: Oder manchmal läuft ja sogar alles gut. kenne auch solche, also für mich sind ganz viele so wirklich so Unterbrechungen, dass ich sag, jetzt Ärmel hochkrempeln, ich, heute stürze ich mich in meine Seminalkonzeption oder ich stürze mich voll rein in die Buchhaltung und dann ruft jemand an. Und dann ist der Anruf vorbei, ich wieder voll motiviert und dann kommt jemand vorbei. Voll schön ist. Und man trinkt einen Kaffee oder einen Tee in meinem Fall zusammen. Und danach ist dann schon nicht mehr so viel Energie da. Und dann am Ende vom Tag frage ich mich manchmal, wo ist denn all der Werf hin, mit dem ich heute in den Tag gestartet bin? Birgit: Ja. Bianca: Ja, auch die Frage, wie sehr lässt man sich eben ablenken? Also diese Agilität am Ende. Wie gelingt es, die guten Vibes von außen irgendwie anzunehmen und trotzdem noch ein Stück weit unfrekt zu bleiben? Ohne gleich mir geht es dann so, weil tatsächlich ist heute auch so ein Tag. Und gefühlt ist schon der Freitag, ich gar nicht mehr weiß, wohin, wann ich alles machen soll, was da noch auf meiner To-do-Liste steht. Und Marietta Gädeke: Ja, weil die gibt es ja jetzt in große Veränderungen auch. Bianca: Ja, genau. jetzt auch. Ich war auch in was drin und ich denke ja noch an euch und schreibe euch und habe dann aber nicht mehr die Antworten angeschaut. Deswegen war ich dann jetzt ja auch zu spät. Also irgendwie dran gedacht, aber. Aber nicht integriert. Und wie gelingt es da, uns weg zu bleiben? Birgit: Ja, das ging mir übrigens heute Morgen genauso. Ich war nicht so spät, aber ich habe es mit mir getragen beim Aufstehen. habe gedacht, heute treffen wir uns und habe es dann vergessen. Ich bin wirklich vier Minuten vor unserem Termin. Ich habe noch nicht einmal die Haare, also noch nicht einmal geduscht, ehrlich zu sein. Ich habe nur den Kopf unter das Wasser gehalten, die Zähne geputzt und gedacht, Mist! Also ich hab den Termin total aus den Augen verloren und dann ist er mir gerade noch eingefallen und Und ich frag mich, wie geht denn das? Was passiert Marietta Gädeke: Mhm. Birgit: denn da? Bianca: Aber wenn ich die bessere Frage oder Feststellung, du hast dran gedacht, es war in dir und sind wir wirklich feinhörig genug oder wie oft gehen wir darüber? Ich kenne das von mir ganz gut, mir fällt etwas ein und dann mache ich es aber nicht. Birgit: Du hörst da nicht auf diese innere Stimme, den inneren Impuls. Bianca: Mhm. Marietta Gädeke: Ich habe auch mal gehört, und so ging es mir heute morgen auch, ich die ganze Zeit so fokussiert, wir müssen rechtzeitig los, dass sie noch hier rechtzeitig zum Frauenvertret und dann komme ich durch die Türe hier ins Büro rein und plötzlich setzte so eine innere Entspannung ein, so ein ach was mache ich denn heute und es war für einen Moment alles weg. Und dann zum Glück habe ich noch mal auf mein Handy geguckt und so, nee, Moment, es gibt doch einen Grund, warum ich jetzt schon hier bin. Es ist witzig, einerseits, das hat sich dann für einen Moment so ganz toll angefühlt. Das ist dann natürlich aus meiner rosa Wolke gefallen. Aber es war wirklich dieser Effekt. Ich bin hier durch die Türe gelaufen und dieses irgendwas Neues rein hat alles, davor war, für so einen Moment einfach mal gelöscht. Ich habe gehört, es gibt tatsächlich so ein Effekt, das ist wirklich auch sogar wissenschaftlich bewiesen, dass wenn Leute durch Türen gehen, dass das was mit ihnen macht. Das war sehr stark heute Morgen. Bianca: Ja, wenn man durchtüren. Birgit: Ja, die Anerkennung. Bianca: wenn man durch Türen geht, was mir jetzt so im Nachgang von meiner Wanderung, von meiner Reise jetzt so bewusst wird, weil ich saß neunmal mit meinem Sohn zusammen und seiner Freundin, die haben sich auch überlegt, so ein Camino zu laufen. Und dann haben wir mal die Wege verglichen und den gesamten Weg habe ich mir noch nie angeschaut im Höhenprofil. Ja, und es waren bei meinem Weg tatsächlich 11.000 Höhenmeter nach oben und 10 nach unten. Und Jetzt im Nachgang dieses Wissen, ich habe das geschafft, ich bin durch diese Türe durchgegangen, das macht was. Und deswegen glaube ich ist dieser Rückblick immer mal wieder so wichtig zurückzuschauen, was haben wir schon erreicht, damit wir uns unseren Erfolg viel, leichter erlauben. Marietta Gädeke: Mmh. Bianca: Ja, diese Türen, durch welche Türen sind wir schon alle durchgegangen, weil wir, also mir geht es oft so, ich habe immer noch in diesem Bildbleibend Angst, manche Türen zu öffnen oder überhaupt dran zu klopfen. Und mit dem Wissen, dass ich schon so viele Türen nicht nur angeklopft, sondern geöffnet auch durchgegangen bin. Das dürfen wir bisschen öfter, glaube ich, uns vor Augen führen. Ich weiß nicht, wie euch das geht. Birgit: Ja, knüpfe ich total, Entschuldigung, da knüpfe ich total dran an, weil... Ich habe dir heute morgen auch eine Tür zugeschlagen, als es darum ging, wer heute die Moderation macht und ich. Nein, gesagt habe ich nicht und ich weiß gar nicht, weshalb, weil... Es wäre nicht das erste Mal, ich sowas mache. Und trotzdem gibt's Immer wieder diese Stimme, einfach Nein sagt. Kannst du nicht. Oder vielleicht ist es ab. Manchmal denke ich mir, ich bin vielleicht da einfach trotzig an der Stelle. jetzt nicht. Marietta Gädeke: Das kenne ich auch. Gerade wenn jemand so so sanftem Druck kommt und ich dann schon Lunteriehe, dann sträumt es in mir. Birgit: Ja, und das ist ja mein eigener Druck. Also ich will es ja eigentlich machen. Also das ist ja wie so häufig im Leben, in meinem Leben. Ich habe dann oft die Wahrnehmung, dass das, was im Außen passiert, in Wirklichkeit ja mein Widerstreit ist. Also der Widerstreit dieser beiden Stimmen in mir, die Birgit, die sagte, ich habe heute keine Lust. Und so, wenn ich ganz, ganz ehrlich bin, dann hatte ich heute Morgen Als ich dann in den Raum gegangen bin und gesehen habe, ich bin allein erstmal, dann habe ich gedacht, ach, wäre ja gar nicht schlimm, wenn niemand käme. und Ja und es gibt, und auf der anderen Seite will ich aber gar nicht das Absagen, weil ich finde es total wertvoll zum einen unseren Austausch und dieses Gespräch, zum anderen bin ich eine, die Commitments eigentlich auch gerne einhält. Wir haben uns vereinbart und da habe ich dann schon auch ein Pflichtbewusstsein, ja. Aber diese, dann gibt es diese Stimme, die so bequem ist. Marietta Gädeke: Mhm. Birgit: Und die denkt, ja, aber mein Gott, würde ich jetzt, wenn die beiden nicht kommen, dann würde ich sie halt verschieben und dann würde ich mir einen Kaffee machen und würde mich hinsetzen. und hätte einfach ein Zeichen für nix. Das ist kurios. Kurios. Marietta Gädeke: Mhm. Birgit: Ich weiß nicht, ich rede jetzt gerade mal ein bisschen weiter. Vielleicht erinnert ihr euch an unsere erste Folge, der ich, ne das stimmt gar nicht, das war gar nicht hier im Podcast, also ich bin im Ruhestand. Mit ganz vielen Anführungsstrichen. Also aus dem Berufsleben ausgestiegen, so kann man es vielleicht sagen, aber mit dem Wunsch, neue Aufgabe außerhalb des Businesses das ich bisher so gemacht habe. Und, by the way, gar nicht erfolgreich, sondern ziemlich erfolgreich und mit ganz großer Freude. Also ich habe sehr viel Spaß daran gehabt. Und ich habe dann entschieden, dass ich mich jetzt erst mal ins Nichtstun reinfallen lasse. Und so langsam aber sicher komme ich an die Stelle, wo mir langweilig wird. Wo ich mir denke, jetzt wäre es echt an der Zeit, dass diese neue Aufgabe auch wirklich kommt. Aber ich finde, ich habe das Gefühl, ich werde träg, durch das es mich ins Nichtstun fallen lassen. Es tut mir eigentlich ganz gut so. Also, ich rede mit euch, aber wenn es nicht stattfindet, was soll's. Marietta Gädeke: Mhm. Birgit: Dann halt nicht. dann fließt mein Tag halt wieder dahin. Marietta Gädeke: Und ich muss jetzt weiter an diesem Bild mit den Türen dabei hängen bleiben, ich dir zuhöre. es ist ja so, wieso? Es gibt manche Türen, die wollen wir gerne mal so vorbei schweben lassen. Ich muss ja nicht. Vielleicht wenn keiner kommt, ach, dann kann ich sie heute zulassen. Und dann gibt es so Türen, da will man durchstürmen oder man entscheidet sich so. Bei dir klingt das so, als ob vielleicht einfach... Also so eine Mischung, ne? Vielleicht war es auch noch nicht die richtige Türe. Ich meine, klar, du kannst natürlich sofort sagen, vorbei mit Arbeit und jetzt, ist das Nichts Beste? Hier fragt mich jemand, ob ich Mitglied im Strickverein werden möchte und jetzt wird ab jetzt hardcore gestrickt und die ganze Familie eingestrickt in neue Pullis und Socken und weiß nicht was. Und du wirst irgendwie die Königin der Strickleseln. Aber vielleicht ist ja auch nicht das Richtige bis jetzt gewesen. Also es ist ja nicht nur irgendwas, wo du dich reinstürzt, sondern du willst ja schon was. Na klar, kannst. Es ist immer schwierig, wenn man was sehr Erfüllendes hatte und das zu ersetzen, funktioniert ja nicht. Aber vielleicht. Wartest du ja auf so das, was dir so die Inspiration bringt? Die Frage ist nur. Wenn diese Tür kommt. Hast du dann noch genügend Elan, aufzustehen und zu sagen, so das war jetzt schön mit dem Nächstod, aber jetzt nehme ich das in die Hand, mach sie auf, geh durch. Birgit: Genau, das ist das eine und das andere ist, es ... dass ich mir gar nicht sicher bin, ob ich einfach abwarten kann. Darauf. Also eigentlich muss ich doch irgendwas dafür tun. Also mich auf die Suche machen. Bianca: Ist die Frage. Birgit: Und Suche hat in dem Zusammenhang dann für mich was mit Aktivität zu tun. Also, suchen in der Stille, das mache ich jetzt echt schon lange. Und bin noch zu keinem Ergebnis gekommen. Da ist noch keine Tür vorbeigekommen. Ich bin noch in keiner Tür vorbeigekommen. Marietta Gädeke: Mhm. Birgit: Meine ich zumindest. Bianca: Natürlich fährst du gerade Kapuzell. Marietta Gädeke: der die nächste Bianca: Also mir geht voll Birgit: in einem Bianca: das Herz auf. Weil was ist denn das? Das Tolle daran ist doch einfach zu sein. Birgit: Ja schon. Bianca: Ja, also du brauchst keine, ich weiß, das ist ja immer so ein bisschen mein Thema, diese Daseinsberechtigung. Wir suchen ja immer einen Zweck im Außen und da kommt auch diese Geschäftlichkeit dann her und dieses Tunmüssen und dieser Aktionismus. Ich glaube aus so einer inneren Pflichterfüllung heraus von ich muss ja was tun, was wert zu sein. Und deine Situation gerade Marietta Gädeke: Mmh. Bianca: ist ja genau das andere. Du hältst es so mit dir aus. Da sind Anteile, die sagen, ja, okay, vielleicht solltest du mal, aber grundsätzlich entspannst du dich ja da herein. Birgit: Total, diese Stimmen, stressen mich auch nicht wirklich. Und das ist auch wieder was, was mich dann auch wieder beunruhigt. Wenn ich mir Bianca: Ja, wie ehrlich ist das denn? Birgit: denke, bist du eigentlich noch normal? Langsam wird es echt bedenklich mit meiner Entspanntheit. Und mit meinem Beobachten Bianca: Das finde ich gar nicht. Birgit: dieser Stimmen. Also dieses, ja okay, jetzt spricht die wieder Marietta Gädeke: Wir sehen uns! Birgit: den Ding, die muss was tun, soll sie mal weitersprechen, ist mir doch egal. Marietta Gädeke: Wißt ihr was, ich habe jetzt gerade so voll die Selbsterkenntnis. Bei mir, ich habe auch so zwei Stimmen, die wunderbar miteinander einhergehen. Also so ein bisschen dieses evangelisch-piatistische, du musst, du musst schaffen, sonst ist das Gotteslästliche. Bin ja im Schwabenblatt aufgewachsen. Und gleichzeitig ist das aber bei mir auch kombiniert. Also ich weiß nicht, ob ihr das Bildnis des Dorian Clary kennt, das Buch. Das war lange Zeit einer meiner absoluten Lieblingsbücher von Oscar Wilde. Und es geht quasi einen jungen Mann, der sich dem verschrieben hat, einfach alles auszubilden im Leben. Und zwar egal, also abseits von ist das jetzt was Gutes, ist das was Schlechtes, ist das ethisch, moralisch, verwerflich oder nicht. diesen Impuls, den verspüre ich auch seit vielen, Jahren. einfach, ich finde es dann aber quasi in so einem positiv umgedrehten, so bisschen wie im Im Pro-Theater. Es kommt was auf dich zu und du sagst Ja. Und? Man setzt immer noch mal bisschen mehr Wahnsinn obendrauf. Und ich glaube danach, das ist super starker Antreiber für mich so immer wieder reinzugehen. so also. Dann ist natürlich cool, wenn man sagt, Gott, meine Güte, was habe ich schon alles gemacht? Aber na klar, manchmal auch so die Frage. Bringt es mich nicht in genau das rein, was ihr zwei gerade angesprochen habt, endlose Rennen. Nie anhalten, nie auch mal das genießen auf, was man hat und dann womöglich hinterher zurückschauen und zu sagen, da habe ich was verpasst. weil ich nicht innegehalten habe und gesagt habe, so jetzt bin ich einfach mal an einem Ort. Bianca: Ja, voll. Und ich glaube, der Unterschied liegt darin im Konsumieren und im Erleben. Also wenn ich dem eben hinterherrenne und nur noch so meine Häkchensätze abgehakt, gemacht, gemacht, check, check, check, dann ist es für mich eher so ein Konsumieren. Und zwar wir konsumieren Fortbildungen, wir konsumieren Reisen, wir konsumieren ja so ziemlich viel Meetings und ich weiß nicht was, aber dieses eben dann präsent sein und vor allem danach innehalten, die Dinge zu verinnerlichen und das Gelebte nochmal zu verinnerlichen. Das kommt viel zu kurz. Und Begir, wenn ich jetzt an dich zu denke, du sitzt da und empfängst quasi grad dein ganzes Leben. Wie herrlich ist das? Marietta Gädeke: das Leben zu Gast bei Birgit. Bianca: Ja, geht. Aber wie schön. Marietta Gädeke: Hehehehehe! Birgit: Das hört sich aufregend an, ist es aber gar nicht. Aber auch nicht Bianca: Just. Birgit: abregend. Bianca: Dann muss es immer aufregend sein. Birgit: Good now. Bianca: Verfliegs doch mal, muss es immer aufregend sein. Birgit: Die Frage ist, ob man uns... Ja, Du hast ganz zum Anfang, Bianca, zu mir gesagt, sei doch so nebenbei, sei doch froh, dass du dran gedacht hast heute Morgen an den Termin. Ja, ich habe ihn ja vergessen, aber er ist mir rechtzeitig wieder eingefallen. Bianca: Genau. Birgit: Manchmal denke ich mir, dass wir Menschen, also ich ganz sicher, uns lieber infrage stellen, als uns positiv sehen. Sehen wir eher das Haar in der Suppe? Bianca: Definitiv. Das ist aber unserem alten Gehirn auch geschuldet, unserer Amygdala. Das ist auch der Grund, warum negative Dinge siebenfach stärker bewertet werden als positive, uns eben vor diesen Dingen zu schützen. Also fokussieren wir uns dauernd auf die schlechten Dinge. Eigentlich damit wir sie vermeiden, aber da unser Gehirn ja immer nur diesen einen Gedanken kennt. sehen wir halt dauernd nur diese Sonne. Also und ja, warum erlauben wir uns, ich sag's immer unseren Erfolg nicht. Auch als ich da am Laufen war, wieso habe ich jeden Tag gezweifelt, ob ich ankomme, nur am letzten Tag nicht. Also oder anders, wir hatten es in der anderen Session, meine Marietta, warum kämpfen wir für andere, da alle Ressourcen auf. und sind dann auch überzeugt, wir kriegen das hin und nur für uns selber stehen wir da an der Stelle so nicht ein. Da sagen wir eher, ne, schaff ich nicht, ne, moderieren, ob ich das gut genug kann und obwohl du schon wie oft auf der Bühne standst, ja, also, aber da standst ja quasi für andere auf der Bühne. Und nicht aus dir heraus. Also ohne ... ohne Performance Anspruch. nee, das ist jetzt falsch, das hat mich ein bisschen verfahren. Marietta Gädeke: Hehehe. Bianca: Also, deine Wegen. Wenn wir auf die Bühne gehen, Birgit: Ja. Bianca: dann sind wir gebucht, dann vertreten wir was, eine Firma oder irgendwas, eine Rolle. Das ist doch das Richtige, eine Rolle. Und nur für uns selber. Ohne Rolle. Da wird es dann dünn. Marietta Gädeke: Das erinnert mich, als wir die deutschen Meisterschaften im debattieren gewonnen haben. Ich habe eine flammende Rede gehalten, sieben Minuten. Zu Hokkaido statt Heiligendam soll der G8-Gipfel nur noch in entlegenen Orten stattfinden. Wie immer beim debattieren, die Seite war zugelost. Wir waren auf der Pro-Seite, wenn ich mich richtig erinnere. Wir haben das richtig gerockt. Ich bin sogar beste Bildnerin im Finale geworden. Und dann kam der Punkt, wo die Verkündigung war, wer gewonnen hat. Und ich bekomme da quasi so den Pokal in die Hand gedrückt, so nach dem Motto, so und jetzt sag was, dann ist mir nichts eingefallen. Birgit: Hahaha Marietta Gädeke: Und das zeigt halt genau das, was du gerade gesagt hast, Bianca. Die Rolle hat super funktioniert. Ich stehe da, ich weiß, was meine Rolle ist im Debatieren, ist vorgegeben. Auch dieser ganze Entertainment-Faktor natürlich. Du weißt, in Bianca: Mhm. Marietta Gädeke: welchen Boxen du ticken musst. Aber wenn du dann wirklich du selbst sein darfst, oder plötzlich in diesem Moment war es fast ein Gefühl von so, so ein Muss, jetzt zeige dich. Und dann plötzlich unvorbereitet war irgendwie so wie, eigentlich habe ich jetzt Lust, etwas zu sagen. Ich fertig. Danke auch. Ich glaube, ich schaue mir dann auch wirklich nur ein fast zypherliches Danke in den Raum. Und ja, wahrscheinlich bereiten deswegen irgendwie Leute bei den Oscars dann irgendwie tolle Reden vor. Dann ist es aber natürlich auch wieder eine Rolle. Klar. Ja, so dieses Hoppla. Was will ich eigentlich? Bianca: Ja. Marietta Gädeke: Das ist aber doch auch irre, wie das immer wieder so dieses Schleifen zieht. Also von Entscheidung die Schleife hin zu wie sehe ich mich eigentlich in dem Moment. Also immer wieder hin zur Bewertung. Also das will ich auch einfach sagen können, Bianca: Mhm. Marietta Gädeke: wo wir gerade angefangen haben. Okay, es gibt halt verschiedene Türen, sondern immer diese Bewertung. Habe ich das jetzt richtig gemacht? Hätte ich die Türen nehmen sollen? Wer weiß? Was steckt hinter Türe 3, wenn ich mich jetzt zu Türe 2 entscheide? Wo geht vielleicht auch kein Weg mehr zurück? Das ist ja auch, ja, also alles was lebensentscheidend ist. Die Trennung von dem Partner, der einem nicht mehr gut tut. Aber was man hätte noch länger aushalten können oder Kinder kriegen, das ist auch so was. Das kann man ja nicht einfach zurückdrehen. Klar. gibt Mittel und Wege, Adoption oder so. Aber du wirst es nie irgendwie auf Stand Null zurückdrehen können. Und da auch einfach so ranzugehen und zu sagen, das darf ich aber auch ohne Bewertung. Ich habe jetzt, ich habe meine Wahl getroffen und jetzt gehe ich sie und ich muss nicht noch mal drüber nachdenken, was wäre Leben X, Leben Y, Ypsilon oder Z gewesen, sondern das ist jetzt mein Weg und meine Gedanken gehen nach Form statt zurück. Bianca: Ja, das habe ich auch erlebt, dieses ständige Infragestellen. Gibt es was Besseres? War das okay? Habe ich was übersehen? Wieso habe ich mich jahrelang mitgebracht und jeden Tag aufs Neue dieselbe Situation wieder infrage gestellt, statt einfach eben zu sagen, dieses Satyatsum ist und steht zu dieser Entscheidung. Und in unserer Ausbildung haben wir auch gelernt, wenn ich morgen früh joggen möchte und ich entscheide das heute Abend, dann stelle ich eben heute Abend die Jogging Schuhe dahin, damit ich diese Entscheidung morgen nicht noch mal in Frage stelle. Ich glaube, dass das ist was, ganz viele gerade umtreibt und auch diesen Mental Load so wahnsinnig hochlädt, dass wir hinter keiner Entscheidung mehr stehen. weil das außen so laut ist, dass uns dauernd suggeriert wird, es könnte die falsche Entscheidung gewesen sein. Also wieso trauen wir uns an der Stelle nicht mehr selber? Birgit: Ja. Marietta Gädeke: Ich glaube, es wächst ja auch gerade eine ganze Generation heran mit genau diesem Problem. Also ständig im Außen, ständig in der Bewertung, ständig auch immer im nächsten neuen Ding. Also auch was Dating angeht. Nochmal ein zweiter Swipen, nochmal jemanden ausprobieren. Bianca: Wird ja doch besser sein, ja. Marietta Gädeke: könnte ich ja noch besser, noch schöner. Birgit: Ja, für eines zu entscheiden, immer sich gegen alles andere zu entscheiden. Marietta Gädeke: Dabei verliert man total außen Augen, dass du dir damit aber etwas ganz Wichtiges nimmst und zwar die Zufriedenheit im Moment. Dieses gute Gefühl von, bin jetzt einfach hier, ich habe, das ist jetzt was ich habe und ich bin glücklich damit. Und ich glaube, ist genau das, einen ganz viel von dieser existenziellen Angst auch nehmen kann, weil dann kannst du auch die krassesten Sachen erleben und kommst trotzdem so sehr resilient da wieder durch. weil es heißt ja nicht, dass man dann irgendwie einfach Kopf in den Sand steckt, sondern dann arbeitest du ja auch an dem, worin du da gerade steckst. Okay, jetzt ist die Situation gerade scheiße, Okay, dann was sind denn meine Optionen? Dann kann ich ja eine von denen ergreifen und was machen. Da kommt ja wieder diese Selbstwirksamkeit hoch und dieses Zufriedensein und Bianca: Hm. Marietta Gädeke: dieses immerhin habe ich was versucht, auch wenn es dann schief geht. Das finde ich, raubt, also wird einem wirklich geraubt, wie so von außen weggenommen, wenn man sich immer, immer, immer in Frage stellt, immer das Gefühl hat, so nee, Ich bin falsch abgebogen. Bianca: Weil du gerade sagst, Entscheidung von oder Selbstwirksamkeit, vielleicht liegt da auch ein Stück weit der Schlüssel drin, dass die Entscheidungen, die wir heute treffen, sich nicht mehr als unsere eigenen Entscheidungen anfühlen. Und deswegen sind die so fragil und vor allem auch kein Ausdruck mehr von Selbstwirksamkeit. Weil wie heißt es, das Gehirn braucht Sicherheit, Entscheidungen zu treffen und in der heutigen Welt ist manchmal Einfachheit, Sicherheit. Das heißt, wir brechen Dinge runter, gehen nicht mehr in die Tiefe und entscheiden dann auf einer viel oberflächlichen Ebene und sind dann eben hinterher mit der Entscheidung nicht mehr zufrieden. einfach ein sicherer Raum für Entscheidungen. Sind wir deswegen so Entscheidungsneurotiker geworden? Birgit: Ja, da ist was dran. Kann ich mitgehen. Bianca: oder sind es zu viele Entscheidungen, die wir treffen müssen? Marietta Gädeke: mich schärft. Mich piekst da was, weil ich glaube, tatsächlich, Entscheidungen waren noch nie einfach. zwar immer Entscheidungen hängen immer mit Unsicherheit zusammen. Aber ich gehe mit dir auch Bianca: Vielen Marietta Gädeke: mit, dass es heute anders ist, es bewertet wird. Vielleicht ist auch der Anstruch höher. Ich will jetzt eine gefühlt absolute Sicherheit. Also weil wir ja die Welt zur Entscheidungsbasis machen können. Früher konnte ich irgendwie in meinem Dorf drei Leute fragen. Ich denke mir immer so, also früher war es so, wenn du gut Blockflöte spielen konntest, dann konntest dich mit drei Leuten vergleichen. Wie gut können die das? Und im Zweifelsfall konntest sagen, ich bin die Bestie hier im Landkreis mit Blockflöten. Heutzutage machst du TikTok auf und irgendjemand in China kann immer besser Blockflöte spielen als du. Genau. Bianca: Es immer größere Fische. Marietta Gädeke: Und ja, ich habe wirklich lange Blockflöte gespielt. Birgit: Ja, das stimmt total. Bianca: Als Bestes selbstreden. Ja, und schon wieder hängen wir in der äußeren Birgit: von den Dreien. Bianca: Bewertung. Birgit: Ja. Bianca: und im Vergleich. im Vergleich statt im Verbund. Birgit: Ja, und diese vielen Vergleichsmöglichkeiten, die birgen ja aber Chancen. Also wir sind doch eigentlich dadurch viel mehr gezwungen, uns in uns selber zu finden. Uns in uns selber zu orientieren. Uns auf uns zu verlassen. Und das ist natürlich ... eine riesen Aufgabe und riesen Herausforderung, auch ganz gezielt zu sagen, ich entziehe mich dem Vergleich, also meinen vergleichenden Gedanken. Und das soll ja nicht heißen, dass ich mich für die Beste halte, dass ich mich überhöhe oder überschätze. Das meine ich damit nicht. Aber es zwingt, es kann uns dazu bringen, dass wir stärker auf unser Inneres hören. Und auf die Menschen, die uns wirklich in Tiefe verbunden sind und die uns echte Rückmeldungen geben und die uns in unserer Wirksamkeit auch wirklich erleben und uns Rückmeldungen geben können. Bianca: Das ist glaube ich noch ein wichtiger Punkt. wen hören wir eigentlich? Wer sind unsere Berater? Wen Birgit: Ja. Bianca: nehmen wir mit unserem Beraterstab auf? Und ich glaube, der ist bei vielen zu groß gesetzt, zu wenig verankert und überhaupt nicht hinterfragt. Birgit: Ja. Marietta Gädeke: Manchmal muss das auch gar nicht die Größe sein. Ich erinnere mich, ich als junge Frau, Bianca: Gar nicht. Marietta Gädeke: als frühe Frau habe ich viel zu häufig meinen damaligen Partner irgendwie zu meinem Entscheidungsparameter gemacht. So kann ich die Hausarbeit jetzt abgeben. Kannst du noch mal drüber gucken? Und ich habe gemerkt, wie ich für ganz viele Entscheidungen an ihn ausgelagert habe. Also ohne dass der das jetzt nicht gewünscht hätte oder irgendwie. Vielleicht hat er das noch nicht mal bemerkt. Aber das war für mich dann, nachdem ich mich von diesem Partner getrennt hatte, ganz, ganz wichtiger Schritt zu sagen, so und ich lege meinen, den, den Locus der Entscheidung, der liegt, wird in Zukunft nicht mehr außerhalb von mir liegen. Der muss in mir liegen. Ich kann mir Beratung einholen, ich kann mit guten Menschen sprechen, auch Experten oder was auch immer, aber ich bin diejenige, die in die Entscheidung reingeht. Das war für mich auch ein wichtiger Lernpunkt. Das ist Lern über mich selbst, aber auch über was passiert denn da eigentlich viel zu schnell, man sich so, und das ist ja wirklich, wenn man sich abhängig macht. Ich habe mich dann abhängig gemacht. Jetzt bin ich zurück. Bianca: Danke, sehr cool. Ja, ich glaube, wir kennen das auch alle. Jetzt habe ich ja gesagt, aber er wollte schon eigentlich nein sagen. Wie oft geht uns das eigentlich so? dass wir Türen einrennen, die gar nicht für uns gedacht waren. Marietta Gädeke: Die Türe gemacht auf und dann ja, ich komme. Bianca: Ja, und vom Luftzug lassen wir uns schon reinziehen, weißt du? Birgit: Ja. Marietta Gädeke: Mhm. Bianca: Ja, die andere nehme ich dann später, aber die hätte ich eigentlich ganz viel lieber. Marietta Gädeke: Mhm. Manchmal ist es doch auch ganz schön einfach so. Da bin ich voll bei dir Birgit. bin hier. Also ich bin gerade in der Türkei, Isi. Und ich bin hier dann abends, sitzen wir immer als Familie zusammen. Und alle anderen sprechen Arabisch und Türkisch. Und ich kann beides nur bruchstückhaft, sagen wir mal so. Also ich kriege viel von den schnellen Unterhaltungen kriege ich nicht mit. Und mein Mann hat keine Lust, mal zu übersetzen. Das heißt, ich kann, wenn ich möchte, mich einklinken. Dann bin ich auch dabei und dann bringe ich mich auch im Sinne meiner Möglichkeiten auch ein. Aber dann gibt es auch wieder die Momente, wo ich manchmal ganz zufrieden bin, dass alles so ein bisschen an mir vorbeizieht. Die Unterhaltung plättert, man hin und her. Ich höre höchstens zu, wenn die Worte färfer werden, weil das kriege ich dann auf jeden Fall mit. Aber das tut auch manchmal ganz gut, einfach auch so bisschen. sich vielleicht auch so bisschen wegzuducken manchmal. Und wirklich, ich glaube, da sind wir da gerade so genau in solchen Momenten manchmal vielleicht gerade in der Verbindung. So dieses, das stelle ich mir bei dir ähnlich, sag mir gern, wenn ich da falsch liege, aber so dieses, sehr gut, ich muss jetzt gar nicht immer in meine Nase reinstecken. darf auch einfach mal vorbeiziehen. All das, dass andere Leute da und die einen machen dich, die einen machen Tombola, die anderen machen. die Drehsten engagieren sich da irgendwo. Du kannst einfach auch mal so ziehen lassen, nur so schauen von der Seite und wenn es dich interessiert, dann kann man ja mal genauer hingucken, aber ansonsten darf das auch so vorbeiziehen. Das hat auch was für sich. Birgit: Ja, schon. Ich beklage mich Marietta Gädeke: Hehehehehe Birgit: auch nicht wirklich. Bianca: Du hast vorhin gefragt, Birgit, ob du genug suchst. Die Frage ist so vielmehr, Birgit: Mhm. Bianca: bist du offen dafür, wenn es dich findet? Birgit: Ja genau, das ist die Frage. Weißt du, es könnte ja auch sein, es, ja dieses Verschlafen, dieses Gemütlichwerden, das ist ja bequem, keine Herausforderungen zu haben. Bianca: Was hier so nicht stimmt. Birgit: und Du weißt nicht, ob das stimmt. Bianca: Nein, aber hast du wirklich keine Herausforderungen? Also, so. Birgit: Das stimmt, habe schon heraus. Bianca: Vielleicht hätten wir nur gerne andere Herausforderungen und suggerieren uns deswegen, man müsste sich vielleicht mal in eine andere Richtung bewegen. Marietta Gädeke: Ich stoppe. Bianca: weil wie oft öffnen wir denn eine andere Tür, weil die Tür hinter mir, weil ich die echt gerne zumachen würde. Birgit: Ja, ja, Guter Impuls. Danke, Bianca. Marietta Gädeke: Ich glaube, hat ja auch mit dem Energielefel zu tun. Wenn die eigene Energie an manchen Stellen so stark gebunden und gezogen wird, ist halt eine Sache, die ich sonst halt super gerne, wie gesagt, mache und auch empfehlen kann, die klappt dann halt nicht. Und zwar das ist dieses Ausprobieren. Also der andere Weg, der eine Weg ist ja sitzen und warten, was geht an mir vorbei, was kommt und sagt Hallo. Wo zieht mich auch die Türe mit ihrem Luftzug hin mit? Und das andere ist halt wirklich ja aktiv ausprobieren. Einfach zu sagen, so, ist jetzt ganz egal was kommt. Die nächsten drei Leute, die heute vorbeikommen und was von mir wollen, kriegen ein Ja und dann schau ich mal, wo es mich hintreibt. Aber dafür brauchst du, du brauchst Energie und du dann macht es Spaß. Aber wenn es keinen Spaß Birgit: Ja. Marietta Gädeke: macht, weil die Energie nicht da ist, weil die anderswo gebunden und gezogen wird, dann muss man sich erstmal erstmal den Kern sichern, bevor dann wieder gespielt werden darf. Birgit: Will für mich heißen. Meine Türen sind offen. Jetzt Marietta Gädeke: Hehehe. Bianca: Genau. Birgit: schauen wir was reinkommt. Ne, im Ernst? Bianca: Du sitzt auf deiner Spielwiese und wartest, wer sie mitbetritt? Birgit: Genau. Genau. Marietta Gädeke: Dann probierst du mal einfach aus, wie die drei Birgit: ist es. Marietta Gädeke: Impulse sind, die heute vorbeikommen und sagen Birgit, spiel mit mir. Birgit: Genau. Ja. Genau. Marietta Gädeke: Schaut mal, das ist doch jetzt hier ein schöner Moment für uns, wieder innezuhalten zwischen dem, was war und dem, was noch kommt. Wir sind gespannt, was bei Birgit noch kommt. Aber ich glaube auch Birgit: Ja. Marietta Gädeke: für uns alle anderen. Und ich danke euch ganz herzlich Bianca und Birgit heute für das wunderbare Gespräch hier bei uns. Frauenquartett heute nur als Dreier gespannt. Wir freuen uns aber schon aufs nächste Mal mit euch. Bis dann, ihr Lieben. Bianca: Ja. Tschüss. Birgit: Danke Marietta. Tschüss.