Latest / Zwei wie Pech & Schwafel / Furiose Fights, derbe Diskussionen und ein gigantischer Gast - # 265
Transcript
- Hallo Robert. Na? Es ist warm. Wir sind übel satt. Wir haben gerade einen nicht so guten Film gesehen, um es mal positiv auszudrücken. Aber es ist trotzdem ein schöner Tag. Ja, das ist ein schöner Tag, weil zum ersten Mal in der Geschichte unseres Podcasts und ich, zum ersten Mal habe ich meinen Laptop vergessen. Wir sind bei Folge 265. Haben wir einen Gast, den wir hier hatten zum ersten Mal als Wiederkehrer. Gab es bisher noch gar nicht. Du hattest vorhin in der Bahn gefragt, was glaubst du, wie lange Steffen schon nicht mehr da war. Steffen Gerlach haben wir nämlich heute da. Steffen, hello. Geschäftsführer von Cape Light Pictures, Jugendschutzbeauftragter. Und bei den Filmen, die er so rausbringt, braucht man sicherlich auch einen Jugendschutzbeauftragten. Du bist Jugendschutzbeauftragter? Steht auf eurer Website, sorry. Du musst in jeder Firma, die Filme rausbringt, einen Jugendschutzbeauftragten haben. Die Wahl ist dann auf mich gefallen, ja. Ah, okay. Du kannst gleich mal erzählen, was man als Jugendschutzbeauftragter alles macht. Du hast gefragt, wann war Steffen das letzte Mal da? Ich habe drei Jahre gesagt. Stimmt das? Ja, sagst du, Steffen? Es war nach der Berlinale, wo wir Talk to Me hatten, das müsste 2, 2, 2,5, also Anfang... März 23. März 23. Zwei Jahre, drei Monate. Äh, drei Jahre, drei Monate, Entschuldigung. Die Zeit vergeht, ey. Die Zeit vergeht. Uns gibt's noch, Cape Light gibt's noch, auch gut. Heutzutage muss man ja mal sagen, vieles passiert, verändert sich. So, diese Woche habe ich Feedback nicht gelesen. Ich auch nicht. Muss ich sagen. Habe ja auch mein Laptop nicht mit. Werden wir auf jeden Fall mit Steffen reden. Was ist passiert in drei Jahren? Du hast es mir schon gesagt, du hast aus Cannes auch was mitgebracht, so nach dem Motto, was da passiert ist, Geschichten der letzten drei Jahre. Du bist ja ständig unterwegs. Damals hast du uns ja erzählt, 2023, mehr oder weniger, wie auch so ein Jahresrhythmus aussieht. Welches Festival kommt dann und dann und dann? Wie läuft so ein Filmmarket ab? Superspannend. Und hast uns natürlich The Furious mitgebracht. In diesem Monat, ab dem 18. Juni, in den deutschen Kinos startet. David und ich haben den schon auf unseren Kanälen. über den grünen Klee gelobt? Nee, ich noch nicht. Noch nicht? Da haben wir es gelesen. Ich mache es erst zum Kinostart, weil einen Monat vorher, du weißt, wie das Internet heute funktioniert, Die Kids von heute haben das doch wieder vergessen. Nein, das glaube ich nicht. Ich glaube wirklich an die Kids von heute. Ja, wenn man sich so anguckt, die Zahlen, die Leute haben Bock. Genau, das wissen wir ja, dass ich am anderen Ende bin von uns beiden. Und wir haben sogar auch, diese Woche bringt ihr noch einen kleinen Film, einen kleinen Rindfilm in die Kinos, der auf der Berlinale gelaufen ist. Ich habe ihn vorhin so ein bisschen als Nackigfilm bezeichnet zwischen David und mir. Truly Naked. Da werden wir vielleicht auch gleich mal kurz drüber sprechen, weil es ja schön, wenn man denjenigen hat, der das verantwortet, dass er ins Kino kommt, uns erzählen kann, wo geht es denn da eigentlich drum, oder? Und damit. Herzlich willkommen. zu zwei wie Pech und Schwafel. So. Wollen wir noch mal kurz abholen für die Leute, die gar nicht wissen, wer Steffen ist, weil es sind drei Jahre her, es sind, glaube ich, ein paar Leute noch dazugekommen. Die erste Folge, ich weiß die Nummer nicht mehr. 105. Hast du geschaut? Na klar. Ja? Ja. Oh, 105. Gut, dann hört die noch mal rein. Da erzählt Steffen quasi von seiner Arbeit, was machst du. Da haben wir über Talk to Me gesprochen unter anderem, aber irgendwie auch so, wie ist das, wenn du auf Festivals gehst? Was sind da für Sachen? Deswegen vielleicht um deine Arbeit noch mal kurz zu beschreiben, Jugendschutzbeauftragter, du musst Filme sichten ganz viel. Genau, also ein Teil des Jobs ist erstmal die Filme zu finden, die wir mit Capelet Pictures in die Kinos oder digital oder physisch rausbringen können. Da ist auch schon mal der Punkt, wir suchen sowohl Klassiker, die zum Beispiel in 4K noch nicht erschienen sind, wo dann Mediabooks erscheinen, da kommen wir glaube ich später nochmal zu, weil da gab es auch bei euch verschiedene Fragen, wie das mit den Nummerierungen und so weiter läuft. Die anderen Themen sind dann, wenn man Filme ins Kino bringt und dann sagt, der Film ist groß genug, der hat ein Publikum, was ins Kino gehen würde. Die Fragen müssen wir uns jeweils stellen für jeden Film, den wir sichten. Und dann auch ganz viele Filme, die nur in Anführungszeichen digital veröffentlicht werden. Also Part 1 des Jobs ist erstmal die Akquise des Filmes. Passt der zur Firma, passt der zu dem, was wir sehen, auch an kommerziellem Potenzial inhaltlich. Nummer 2 ist dann die Vermarktung. Das heißt, wenn wir einen Film haben, unterschrieben und sagen, wir dürfen in Deutschland rausbringen. Welche Partner holen wir an Bord? Wie sieht das Poster aus? Welches Synchronstudio produziert dann die deutsche Fassung? Und dann wirklich von A bis Z, das Marketingrad wird gespielt und bis zur Premiere Influencer-Previews, um den Leuten nahe zu bringen, dass es diesen Film gibt, was in heutigen Zeiten mit all dem, was. Wirklich umher schwirrt, eine riesen Aufgabe ist, weil wir natürlich nicht das Budget haben wie einige andere in Sachen, zum Beispiel wenn Studios einen Film rausbringen und wir mit einem Bruchteil des Geldes natürlich hantieren müssen. Und dann letzten Endes ist es dann, den Fan glücklich zu machen, gerade mit physischen Sachen, so ein bisschen das kleine Fanherz, was in einem drin schlägt, ja dann spüren zu lassen, dass man einen Film liebt und dass viele andere dann auch mit dem Produkt niemand rausgebracht hat, glücklich sind. War das Mikrofon noch nicht an, da hattet ihr gesagt, over the top. Also der Arm-Wrestling-Film mit Sylvester Stallone. Und das Basecap nach hinten geht, wenn es losgeht. Und auch so einen blödsinnigen Move macht, nämlich diese Finger dann so nochmal zusammendreht. Haben wir jemals Armdrücken gemacht? Mann, du bist doch stärker als ich, brauchen wir nicht. Ich will den Erfolg spielen. Ja, ich weiß. Du hast gewonnen, der Klügere gibt nach, haben wir so geklärt. Wenn ihr da zum Beispiel rangeht, ihr greift wahrscheinlich auf existierende Interviews und so zurück, aber wenn du sagst so, wir gucken, was macht den Fan glücklich, was ist denn da die Überlegung? Was muss rauf auf jetzt zum Beispiel Over the Top? Over the Top ist ein spannendes Beispiel. Da war es so, dass wir das 4K Master zum Beispiel selbst gemacht haben. Also selbst gemacht heißt, wir kriegen eine Abtastung, eine Rohabtastung und müssen dann Farbkorrektur und so weiter dann bei Labs machen oder die mit uns zusammenarbeiten. Und wir suchen dann die Experten auf dem Gebiet. Und dann für die Fans am wichtigsten ist die deutsche Tonspur. Also sprich, manchmal ist die falsche Tonhöhe. Da ist noch Knistern drin. Da fehlt auf einmal ein Wort, was irgendwo mal bei irgendeinem Schnittvorgang verloren gegangen ist. Und die Fans wollen natürlich die Tonspur genauso, wie sie die kennen, wollen aber auch gerne mal eine Tonspur, die dann zum Beispiel 5.1 ist. Insofern sind wir bei vielen Filmen dabei, dann wirklich eine Tonspur zu finden, die dem Original so weit es geht entspricht, aber auch eine zweite Fassung anzubieten, die dann zum Beispiel ein 5.1-Abmix ist. So hat der Film damals nicht geklungen, bisschen technisch getrickst, aber die Fans sind dann trotzdem glücklich. Dann, also du hast Bild an, ich würde sagen, erster Stelle. Den meisten Leuten ist wirklich wichtig, dass es nicht, gerade im Streaming ist dir die Bildqualität manchmal so ein bisschen, na nicht egal, aber bei physischen Käufern. Ich glaube, du wirst erzogen dazu, dass die Bildqualität, also weil ich finde, so eine generelle Kritik an so Streamern wie Netflix und so ist ja, dass die Bildqualität, und das hat häufig mit der Beleuchtung zu tun, manche Filme sind zu dunkel oder sind dann, nur hell, weil sie auf allen möglichen Fernsehmodifikationen oder Konstellationen funktionieren müssen. Und deswegen, glaube ich, hat sich schon so dieser Eindruck durchgesetzt, dass es diesen Netflix-Look oder diesen Streaming-Look gibt. Und ich glaube, da werden viele Leute hinerzogen. Vom Look her gebe ich dir recht, aber die technische Komponente ist ja zum Beispiel Datenrate. Wie ist es encodet? Allein welche Geschwindigkeit hast du zu Hause, um so einen Film zu gucken? Und dann haben natürlich einige Plattformen ein bisschen besseres Bilderlebnis. Und auch je nachdem, was du für ein Abo hast, wird dir ja auch manchmal nur HD angeboten. Und den physischen Käufern ist das Bild wirklich sehr, sehr wichtig. Da ist wichtig, dass nicht ein Rauschfilter drauf ist, dass die Farben zum Beispiel in einem Dolby Vision Codec da drauf sind und verschiedene andere Details und das sind die Leute, die wirklich noch Blu-Rays und UHDs kaufen und die haben einen gewissen Anspruch in dem Bereich, zu Recht und wir versuchen halt an diesen Anspruch so weit wie möglich ranzukommen. Da hast du natürlich bei Filmen. Manchmal ein bisschen freiere Hand und gerade bei der Abtastung, wenn der Regisseur zum Beispiel verstorben ist oder nicht mehr involviert ist, kannst du da auch relativ gut walten. Bei anderen Sachen, wir machen jetzt den Terminator physisch und da dürfen wir natürlich nicht nochmal ans Bild ran, weil James Cameron eine 4K-Version geliefert hat und die bitte genauso eingesetzt wird. Ist es aber auch so eine 4K-AI-Version, die ja zu True Lies E oder Alien 2 war ja auch so. Jeder Fan ist wirklich glücklich mit dieser 4K-Version. Da dürfen wir aber zum Beispiel dann auch nichts mehr dran drehen. Das ist wirklich eine Studiovorgabe. Währenddessen beim Ton dürfen wir was tun. Also sprich, da haben wir die Freigabe gekriegt und dürfen jetzt die original Schussgeräusche, die zum Beispiel dann in der neuen 5.1-Fassung, die veröffentlicht worden ist in der Vergangenheit vom Studio, sind die Schussgeräusche ersetzt worden und wir dürfen jetzt aber nochmal anfangen zu recherchieren, wo sind die Originaltonquellen der original, deutschen Tonspuren und versuchen die so zusammenzubauen, dass wir wirklich einen Originalton so weit wie möglich abbilden können. Du siehst, bei jedem Film haben wir manchmal Freiheiten, manchmal haben wir keine Freiheiten und dann beim Bonusmaterial ist es in der Tat, wie sind die Verfügbarkeiten der Talents. Talents ist für uns das Wort, wo wir jetzt allgemein sagen Regisseure, Darsteller oder am Film Beteiligte. Und wir schreiben dann wild durch die Welt an irgendwelche Agenturen, weil nicht alle Personen sind bei uns im Kontaktbuch. Manchmal kriegen wir wirklich positives Feedback und dann kommen wir auf einmal bei vielen Sachen wirklich gut weiter. Gerade auch, ihr hattet ja auch Sean als Gast, der hat uns auch schon geholfen, verschiedenste Leute vor die Kamera zu kriegen. Der hatte gerade Daniel Bernhardt, war bei die Deutschen im Podcast. Und ich dachte, was ist das für eine Sauerei? Aber er meinte, der ist Daniel Bernhard, der war wohl in Düsseldorf für irgendein Event. Und dann hat er das irgendwie eingetütet mit denen. Und da ist das nur im Rahmen dieses Essens gewesen. Und Daniel Bernhard hatte wohl nur ganz wenig Zeit. Und es durfte, glaube ich, nur dieser eine Auftritt sein. Aber ich dachte so, das wäre doch mal geil gewesen. Den hätte ich super. Und der redet mit denen Deutsch, weil er ja Schweizer ist. Voll traurig. Voll der gute Podcast. Aber man muss sagen, ich glaube, einer von den beiden, der Nizar, der auch ein Freund von Sean ist, ist zumindest auch ein riesiger Filmfan, dann ist er da zumindest nicht völlig falsch aufgehoben, aber ja, dachte ich auch so, ach cool, solche Leute mal im Podcast zu haben, wäre natürlich mega geil. Michael Biehn ist doch zum Beispiel jemand, den würde man noch bekommen, oder? Für Terminator? Das ist eine gute Frage. Die Sache ist schon wieder beim Terminator, wir dürfen kein neues Bonusmaterial produzieren. Ja. Ja, manchmal ist der rechte Katalog oder die Vorgaben der Studios halt, und das sind Franchise-Titel und dann dürfen wir nicht einfach so, wie bei anderen Titeln können wir einfach losrennen. Wir können einen neuen Audiokommentar machen. Wir drei. Es ist jedes Mal wirklich dann komplett eine neue Herausforderung. Für jeden einzelnen Titel, genau. Und mal kurz darauf zurückzukommen, warum Leute, die physische Datenträger dann doch so bevorzugen, eben so große Fans sind von der Bildqualität. Ich hätte das irgendwann mal mir angeguckt. Ich glaube, auf einer UHD-Blu-Ray hast du ja so 80, 82 MB pro Sekunde Datentransfer. Und wenn man als Kontrast mal neben Netflix ist, glaube ich, so beim UHD-Dings, also wenn du ein UHD-Paket hast, bei 16. Und das bedeutet quasi, die wird zweimal UHD verkauft, aber es ist nicht das Gleiche. Und ich sehe das auch zu Hause oft, wenn vor allem dunkle Bilder in so Fragmente anfangen zu zerfallen. Das wofür damals die Game of Thrones-Staffeln, naja, so krass, als sie auf Sky und Wow veröffentlicht worden sind, auch geschämt worden sind. Und das hast du natürlich auf einer UHD-Blu-Ray nicht. Da hast du das zu Hause, deine Internetleitung muss nicht die ganze Zeit stabil sein, der Server, von dem du es ziehst, und das macht dann natürlich einen großen Unterschied. Da hast du die ganze Zeit eben das, nicht bloß das scharfe Bild, sondern auch wirklich, wenn du das Gesicht der Schauspieler und Schauspielerin anschaust, da siehst du dann eben auch jedes Herrchen. Weil, soweit ich weiß, Disney Plus ist ein bisschen besser, Apple TV hat die beste Qualität und die allerbeste auf dem Markt hat ja hier Sony Bravia Core. Aber das ist ein Special von Sony gewesen. Die haben nämlich auch als einzige 80 Mbit für Leute, die einen Sony-Fernseher zu Hause haben, vielleicht mal interessant. Aber ansonsten, das ist dann echt der Unterschied, soweit ich es verstehe. Die reine Datenmenge, die du pro Sekunde so quasi zu Hause gucken kannst. Genau, also es ist einmal die Datenmenge, aber es ist auch natürlich das... Diverse Restaurationen, die für Bild und Ton gemacht worden sind, auf Streamern manchmal gar nicht zur Verfügung stehen. Also sprich, wenn jetzt Turbine Medien oder wir oder Playon einen Remaster von einem Bild gemacht hat, muss ja erstmal das Studio dann bei uns anklopfen und sagen, hey, würdet ihr uns diesen Ton zur Verfügung stellen, damit der auch auf dem Streaming-Kanal XY zur Verfügung steht. Und manchmal liefern wir das, aber bis dann wirklich auch mal dieser Ton, den wir restauriert haben, im Streaming angekommen ist, kann auch mal zwei, drei Jahre vergehen oder es kommt nie drauf. Was heißt, ihr haltet dann die Rechte für diese erschaffene Version? Die Rechte nicht, nee. Warum müssen die euch fragen? Nee, weil die kriegen ja das, also wenn wir das neue Material erstellen, zum Beispiel neue Abtastung, einen neuen Tonmix, dann landet es irgendwo im Archiv bei denen. Aber bis die wirklich, das Streaming-Department weiß, oh, in Deutschland wurde nochmal eine neue Tonspur gemacht, die sind ja, beschriftet ist ja genau die gleiche, das ist auch ein 1.0-Monofilm. Da müsste jetzt jemand im Streaming bei der Plattform sagen, ah, die Capelite, die hat doch mal diesen Ton, hätte ich auch gerne drauf, weil automatisiert funktioniert da, glaube ich, relativ wenig. Echt, das ist sowas hinterlegt wie, weiß ich nicht, Urheber, Capelite und wenn ich nach Capelite filter, würde ich es sehen, ah, die haben was Neues gemacht? Nee, nee, nee, das wird einfach nur dann eingelagert und welcher Urheber dahinter steckt, das ist auch gar nicht. Das sind wahnsinnig manuell noch für heutige Tage. Es sind auch unzählig viele Katalogtitel, auch bei den Studios natürlich, die im Programm sind Und da, kannst du ja bei vielen Sachen auch mal froh sein, wenn überhaupt Untertitel da sind oder wenn wirklich eine Fassung dann synchron zum Bild, gibt es ja auch verschiedene Beispiele, wo selbst mal das nicht ganz sauber ist. Also es hat sich im Streaming schon viel weiterentwickelt, aber die Liebe, die die Indies in Deutschland oder auch in UK oder in den USA haben. Der Liebe, wie die Filme wirklich restaurieren und dann wirklich abspeichern als solches, das ist im Streaming einfach noch nicht angekommen. Es gibt kein Portal, was wirklich sagt, ich habe immer die beste Qualität. Terminator ist ja Studio-Kanal. Und haben die nicht ein eigenes Label sogar? Wie kommt ihr dann an die Rechte zum Beispiel von Terminator? Also Terminator ist ein bisschen kompliziert. Studio Kanal hat noch gewisse Rechte an Terminator 1. Und 2. Aber alle Rechte an Terminator 2. Und hat zum Beispiel auch die Merchandising-Rechte an der Terminator-Reihe. Die Lizenz für Terminator 1 ist aber eine MGM. Das ist eine Orion-Lizenz. Und die jetzt bei MGM liegt. Und somit über den MGM-Katalog bei uns im Programm ist. Da müssen wir quasi nur von unserem Studio rüber zum Amazon Tower, zur Warschauer Straße anklopfen und sagen, ey, wie sieht es denn aus? Schön wär's, aber die Wege sind einen Tick länger. Nee, auch um Terminator zu kriegen, das hat natürlich Jahre an Verhandlungen gedauert, damit man irgendwie an so einen großen Schätze rankommt. Glaubst du, dass das noch ein Schatz ist? Also ich frage mich, wie viele DVD- oder Blu-Ray-Versionen braucht man dann davon? Also ist das wirklich noch, wo ihr... Ihr habt den besseren Marktüberblick als ich. Ist das was, was sich noch gut verkauft? Ist das so ein alter Schatz, den Leute... Terminator wird, glaube ich, noch mal für den Katalogbereich quasi die internen Rekorde brechen, für was man in einem Jahr wie diesem an physischen Produkt noch verkaufen kann. Es kommt immer darauf an, du kannst nicht die x-te Nachauflage machen, aber es gab zum Beispiel von Terminator keine Mediabooks. Es gab nur ein Steelbook in Deutschland, was sehr, sehr schnell ausverkauft war. Und die Fans bei Terminator, denen geht es wirklich um die Details. Da geht es um den Ton, da geht es um die Schussgeräusche, da geht es um gewisse Dialoge. Und für die ist es wirklich dann ein Grund zu sagen, den Terminator hätte ich gerne nochmal und kaufe den dann nochmal. Das ist für uns, glaube ich, der größte Katalogtitel. Den wir uns vorstellen können. Du meintest vorhin, dass jetzt bei den Filmen, die ihr ins Kino bringt, da kommt dann natürlich diese ganze Marketingfrage auf. Nächste Woche startet The Furious. Mich würde mal interessieren, was sind dann, also wenn du überhaupt so weit in die Tiefe gehen willst, was sind eure Überlegungen? Weil, wie du selber sagtest, so ein so großes Budget ist nicht da. Ich habe jetzt zum Beispiel, ihr macht keine großen Fernsehkampagnen, Plakate auch, glaube ich, nicht. Was bleibt denn da übrig? Sich in Podcasts setzen, die über Filmreden? Ja, na gut, also Steffen wusste ja, dass wir den lieben. Also im Grunde hätte sich die Werbung von alleine gemacht. Warum musste ich dich eigentlich fragen, ob du vorbeikommst? Stimmt. Hättest du ja mal sich anbieten können von selbst. Bei The Furious ist es in der Tat natürlich ein Film, da brauchst du keine TV-Werbung klassisch. Die kannst du auch viel zu wenig adressieren, wo du wirklich weißt, es sind genau die richtigen Leute vom Fernseher. Man hat bei The Furious aber online auch ein ticken problem weil die größe und wie der film halt funktioniert kannst du, auf diversen Plattformen wie TikTok nicht ganz so einfach zeigen. Das kannst du zwar machen, aber du kannst dann manchmal nicht Werbung runterlegen, sondern kriegst du das Ding halt gebannt. Bei dem geht es noch, wenn du jetzt zum Beispiel Filme mit sexuellen Inhalten hast, ist es online sogar noch schwieriger. Gewalt wird immer noch ein bisschen mehr geduldet, gerade auf den Social-Media-Plattformen. Ist Julie-Naked-Werbung auf Porn abschalten? Ja. Aber auch ganz falsche Zielgruppe dann für den Film. Absolut. Nee, bei Furious ist es dann so, wir machen Preview mit Daniel Schreppert in Hamburg zum Beispiel. Wir sind sehr viel in der Tat auf TikTok unterwegs mit den freigegebenen Assets, machen eine Meta-Kampagne, haben bei diversen Fighting-Events, die es in Deutschland gibt. Es gibt eins jetzt nächstes Wochenende in Berlin. Es gab auch eins in Hannover vor zwei Wochen. Also richtig MMA? Genau. Dass da halt der Cage gebrandet ist. Das ist so eine Kleinigkeit. Also man muss immer gucken, man kann ja im Nachhinein nie wirklich rausfinden, hat's das gebracht, hat's das gebracht. Aber du versuchst quasi die Begeisterung, die Menschen haben, zu nutzen, um dann so einen Film nach vorne zu bringen. Und parallel ist es ja nicht nur, du musst ja nicht nur die Endkonsumenten draußen begeistern, sondern musst als ersten Schritt erstmal überhaupt die Kinobetreiber begeistern. Und jetzt kommst du in eine Situation, Mortal Kombat lief so lala. Hier in Deutschland vor allen Dingen. In Deutschland waren die Zahlen sehr überschaubar. Wir haben einen FSK-18-Film. Wir haben einen Film aus dem asiatischen Raum. Also wenn du jetzt eine No-Go-Liste für Kinobetreiber entwickeln müsstest, kommen da ganz schön viele Boxen, die wir mit dem Film leider haben. Wie viele Leinwände hast du trotzdem geschafft? Ja, das sieht noch nicht gut aus. Wir sind noch dabei. Im Moment ist es so ein bisschen so ein kleiner Fight mit den Kinos. Jetzt hängt es natürlich ab. Es wird ja jede Woche am Montag terminiert, was am Donnerstag im Kino läuft. Das heißt für uns ist ganz wichtig, jetzt wie das Wochen... Du weißt jetzt also sieben Tage vorher, also wir nehmen gerade an dem Montag auf Und nächste Woche Montag, in sieben Tagen, wirst du erst wissen, in wie vielen Kinos dein Film läuft, der nächste Woche rauskommt. Richtig, genau. Also wir haben, sag ich mal, eine Vereinbarung mit verschiedensten Ketten, wo wir Werbung machen, dass die dann sagen, wir spielen es in mindestens so und so viel Häusern. Dann sagen die zum Beispiel, wir spielen es in allen Häusern mit mindestens zehn Leinwänden, als ein Beispiel. Und die würden dann an dem Montag aber immer noch sagen können, nee, Disclosure Day ist so gut angelaufen, wir kriegen die Leinwand nicht, weil ich brauche dafür noch einen zweiten Saal als ein Beispiel. Oder es gibt auf einmal Previews eines anderen Filmes, die durch die Decke gehen und dann kriegen wir auch den Saal nicht mehr. Auf der anderen Seite können natürlich auch Sachen wegfloppen und auf einmal kann so ein Kino an dem Montag dann auch zum Beispiel sagen, oh, ich gebe euch sogar alle Kinos, die nur fünf Leinwände haben. Das ist so das Best-Case-Szenario, das wird nicht passieren. Aber du kannst ja durchziehen, wie viele Filme gerade im Kino sind und ein durchschnittliches Kino im Mainstream-Bereich, wenn es zum Beispiel sieben oder acht Leinwände hat, wird es ganz schön schwer, dass du sagst, du bist mit Furious unter den Top-7-Titeln für dieses Kino, für eine Hauptvorstellung und dann geht halt. Das los, dass du versuchst, Previews anzulegen und zu sagen, hey. Die Leute kommen doch, ihr könnt doch schon mal schauen bei den Previews, da sind für Berlin jetzt zum Beispiel 80 Prozent schon verkauft, um den Kinobetreibern so ein bisschen so ein Vertrauen zu geben, dass die sagen, die können The Furious ernst nehmen. Wenn jetzt zum Beispiel die Preview nicht so gut verkauft wäre, kann dann auch ganz schnell passieren, dass ein Kinobetreiber dir sagt, ich spiele dich Donnerstag noch um 20.15 Uhr, Freitag, Samstag kriegst du noch eine Spätvorstellung und das war's dann. Aber da muss ich mal ganz kurz fragen, unter dem Punkt, dass David zum Beispiel meinte, ich habe ja gerade am Anfang gesagt, er hätte seine Review schon online, er meinte, nee, nee, macht er erst im Start der Woche, damit er dem Film dann auch Feuer gibt. Ich mache es diese Woche, eine Woche davor, damit die Leute für das Timing, genau. Das perfekte Timing sagst du nicht in der Startwoche, weil wir werden nämlich oft auch aufgefordert, obwohl sie es natürlich nicht können, von denen danach, die die Presse nachbetreuen, am besten erst Richtung Kinostart. Das Beste ist die Woche vor Kinostart? Es kommt immer auf den Film drauf an und wie der Bass schon da ist und ob du in unserem Beispiel, es ist ja wirklich jetzt erstmal die Frage, die Leinwände zu kriegen. Das heißt, wir freuen uns über jegliches Feedback, was jetzt schon ein bisschen vorher ist, weil wir überhaupt erstmal die Kinobetreiber überzeugen müssen, dass ein gewisser Druck da ist. Aber sehen die nicht, wie fulminant der Film so gefeiert wird in der Presse weltweit? Also ich meine, die Quellen gibt es ja genug, wo man feststellen kann, der Film wird als das neue The Raid dargestellt. Und vergleichbares Actionkino gab es nicht. Nur mal kurz vielleicht die Leute auch abzuholen, weil wir reden jetzt schon über The Furious. Wir werden gleich nochmal tiefer eintauchen. Die Leute, die bis jetzt hören, haben jetzt zehn Minuten lang über The Furious, ohne mal zu wissen, worum es geht. Wir haben den Film die letzten Wochen immer wieder erwähnt. Okay, wenn ihr harte Actionfilme mögt, wo es richtig auf die Fresse geht, und wenn wir später noch mehr darüber reden, dann gerne. Merkt euch den bitte, bitte, bitte vor für nächste Woche ab dem 18. Juni in den Kinos. Und anscheinend gibt es allein in Berlin noch 20 Prozent Platz für Previews. Ja, könnt ihr auch schon reingehen. So, entschuldige jetzt wieder zu dir. Es kommt auf den Film an, wann der mitkommt. Also du machst natürlich Druck ab dem Moment, wo Karten im Vorverkauf sind. Also sprich, wenn jetzt zum Beispiel ein Studiofilm früh in Vorverkauf geht. Ab da schaltest du mehr Werbung, weil die Leute natürlich sofort ihr Ticket kaufen können. Bei unseren Sachen, die wir ins Kino bringen, haben wir nur relativ selten, so einen frühen Vorverkauf. Und dann haben wir quasi die Startwoche und das Kinoprogramm, nachdem es am Montag ausgefochten wird, zwischen dem Vertrieb und den Kinos, ist dann ab Montagabend, ab Dienstagmittag quasi für jeden draußen sichtbar. Ah, im UCI läuft es um 14 Uhr, im Cinemax um 20 Uhr. Und ab da schalten wir auch die bezahlte Werbung, weil wir direkt die Leute dazu bringen können, die Tickets dann zu kaufen. Wenn wir jetzt so einen Fall haben wie Furious, wo Bass aufgebaut werden muss, muss ja, ich sag mal, das Karussell erst mal sich anfangen zu drehen. Das ist noch kein Film, der draußen so bekannt ist. Insofern sind wir da. Timing-technisch in der Tat einen Tick früher. Das ist in der Tat bei dir super, dann diese Woche was zu haben. Aber auch dein Video, Robert, für den Einstand. Und ich glaube, da sind jetzt über 40.000 Views drunter. Das hat natürlich auch geholfen, weil verschiedene Kinobetreiber auch da schon mal raufgeguckt haben und gesagt haben, oh, den habe ich gar nicht auf dem Schirm gehabt. Ich würde überhaupt nicht mehr die Mail von Cape Light lesen, wäre nicht dieses Review zum Beispiel da gewesen. Ist das jetzt von denen eine Vermutung oder ist das passiert? Weil wir kriegen so ein Feedback ja gar nicht. Wir wissen gar nicht so richtig. Wir wissen zwar, viele Leute auch in der Branche gucken die Sache, aber wo tatsächlich der Impact ist, das kriegen wir ja nie wirklich so wieder gespiegelt. Ich vermute tatsächlich immer nur, dass es am besten ist, weil ich das bei den meisten Sachen ja auch mache. Es kommt natürlich immer darauf an, wann uns die Filme auch gezeigt werden. The Furies habt ihr jetzt sehr früh gezeigt. Manche Sachen sehen wir dann auch erst in der Woche. Manche werden uns gar nicht mehr gezeigt, wie letzte Woche Scary Movie oder auch Scream 7 Anfang des Jahres. Sodass ich mir immer nur denke, glaube ich, eine Woche vorher, dann können Leute sagen, nächste Woche, weil in derselben Woche fühlen sich Leute vielleicht auch einfach überrumpelt und sagen so, oh, die Woche habe ich jetzt aber schon verplant und dann vergisst es. So kannst du es vielleicht eine Woche vorher planen. Ich glaube, das vom Gefühl her sagt mir, dass das mehr Sinn macht, weil du ja auch mit Informationen überladen wirst von allen Ecken und Enden. Und ich denke mir immer, wann ist es jetzt gewesen? Monat? Vor einem Monat ungefähr hast du deine Kritik gebracht? Ich weiß nicht, zwei, drei Wochen. Genau. Und das ist, glaube ich, da sind dann Leute dann schon wieder so, was war da nochmal gesagt? War nett, mal ihm zuzugucken. Aber deswegen, ich glaube, das ist dann für die Masse dann auch einfach ein bisschen besser, das dann zu bringen. Ich würde sagen, dann kommen wir doch einfach mal zum Film. Wann hast du ihn das erste Mal gesehen? Das ist eine schöne Geschichte. Ich habe ihn in der Tat bei der Weltpremiere in Toronto sehen können. Und du hast einen Kinosaal, das ist in der Midnight Madness da reingelaufen. 2000 Leute, locker, 2000. Wir saßen, glaube ich, ganz, ganz oben. Also hatten diese Meute von Fans quasi direkt vor uns. Und der Saal ist ausgeflippt. und wir haben, wir sind ja schon lange in Toronto und gucken da Filme und man muss manchmal vorsichtig sein, auch wir haben es schon geschafft, uns, weil die Kanadier haben einfach mal eine andere Energie beim Filme gucken, und haben auch schon diverses oder gerade in den Anfangsjahren da so ein bisschen daneben gelegen und eine Stimmung falsch interpretiert, weil halt viel gejubelt wird, aber dieses Aus... Gibt es ein Beispiel? Ganz kurz, um dazwischen zu... Willst du nicht sagen? Der Film hieß The Oranges und der zweite Der erste Film hieß Violet and Daisy. Das sind so zwei Sachen, die in Deutschland beim Publikum nicht so wirklich. Hugh Laurie war The Oranges. Meines nicht. Und Violet and Daisy mit Sisha Ronan. Hat es bei uns auch nicht ins Kino geschafft, dann nur digital. Aber das waren so unsere ersten Toronto-Erfahrungen, wo wir wirklich dachten, wow, wir haben hier einen Film gesehen und das Publikum rastet aus und es wird in Deutschland genauso sein. Und dann guckst du den Film quasi auf der Couch vier Monate später nochmal an und sagst. Okay, The Furious wiederum war wirklich, es gab von Szenen Applaus, es wurde gejubelt, geschrien und es war einfach so nah an einem dran und es mit Jetlag um irgendwie zwei Uhr morgens dann in dem Kino zu sitzen, und das dann zu spüren, das war dann eine ganz, ganz tolle Erfahrung. Und dann haben wir uns sofort bemüht, den Film zu kriegen. Der wiederum, haben wir unser Angebot platziert und das Angebot wurde nicht angenommen und damit dachten wir schon, es hat sich für uns erledigt. Und dann hieß es, dass Lionsgate weltweit dann die Rechte gekauft hat und wir wären eh nicht das höchste Angebot aus Deutschland gewesen. Also wir hätten ihn eh nicht gekriegt, selbst wenn ihn Lionsgate nicht gekriegt hätte. Und dann sind wir nochmal mit Lionsgate dann in die Verhandlung gegangen, ein paar Monate später zu Berlinale, die dann gesagt haben, die bringen den US-Kinos. Der startet jetzt diese Woche in den USA in den Kinos. Also man hat dann nochmal ein bisschen mehr, ich nenne es mal Fundament. Und dann haben wir gesagt, okay, wir bieten nochmal deutlich mehr, als wir ursprünglich geboten waren. Und dann gegenüber Lionsgate waren wir in der Tat das Leading Offer. Und haben dann Glück gehabt und zu Berlinale dann den Film dann abgeschossen. Wisst ihr, wer damit noch konkurriert hat? Wir wissen es inzwischen, ja. Aber das sind also Dinge, da gibt es kein Name-Dropping und so weiter. Nee, also es gibt kein Name-Dropping. Das Ganze ist super. Also die sitzen am Hackischen Markt. Aber es ist eine bekannte, große deutsche Film-Destiebischen Firma. Hattet ihr schon ein bisschen Vorbildung? Ich muss sagen, ich war jetzt völlig überrascht von zwei Dingen. Erstmal, ich kannte Ximao, der Hauptdarsteller. Kannte ich nicht. Ausgesprochen wird es wohl Motze, wenn man verschiedene Videos und so sich anguckt. Motze. Ja, interessant. Das ist gut für meine Kritik zu wissen. Ich hatte jetzt von Schröckert und Co. gehört, dass es da die, wie heißt diese eine Reihe, die auf YouTube, gibt es da den zweiten Teil auf jeden Fall. Da spielt er mit. Da gibt es den kompletten Film, kannst du dir da angucken. Und der Regisseur von The Furious war vorher Action-Designer bei einigen anderen Sachen, wo er dann auch meinte, guck dir mal Baby Assassins an und Ghost Stories wäre noch so ein Film. Also die kannten zum Teil die Leute. Hattet ihr da so Vorbildung oder seid ihr völlig blind reingegangen? In der Tat blind. Wir wussten, der Produzent hat verschiedene große Themen gehabt, wie Tiger and Dragon. Und er hat quasi vorher auch gesagt, hey, er möchte mit Furious wieder einen Film schaffen, der so einen Impact hat wie Hero oder verschiedene andere Filme, die es seit langer, langer Zeit nicht gegeben hat. Hat er nicht so etwas gesagt, wie er will einen Film machen, gegen den The Raid irgendwie aussieht wie, und dann sowas richtig, wie so der letzte Anfänger kam. Also du formulierst es gerade so nett, der hat sich schon, er hat sehr hoch gegriffen, aber hat auch geliefert. Richtig, genau. Es wäre aber nicht das erste Mal, dass wir hören, dass ein Produzent sagt XYZ und wir auch Szenen sehen und auch von Furious haben wir vorher über die letzten Jahre schon Szenen gesehen, wo der Film es aber dann nicht hält. Wo du dann sagst, ja die Action-Szene ist super, aber was ist denn das dazwischen? Das starke an Furious, was man auch dann in dem Screening in Toronto gemerkt hat, der Film hat seine Schwächen deutlich, gerade bei den Dialogen und gewissen Handlungssträngen. Niemand interessiert sich für die Sprechung. Sondern man verzeiht dem das. Also jedem anderen Film würdest du... Das Szene auf der Straße zwischen den Polizisten ist wirklich auf Probenlevel. Das ist wirklich richtig, richtig schlimm gespielt. Aber darauf kommt es halt zu keinem Zeitpunkt an. Willst du kurz die Story erzählen? Es ist ein Mann irgendwo in Südostasien. Das macht euch im Grunde schon klar, was der Film ist. Da steht nicht 1963 auf der Insel Kobe, Japan. Nee, irgendwo Südostasien siehst du einen Handwerker, der nicht spricht. Du merkst auf jeden Fall, okay, der gibt es Zeichensprache, das alles, oder Gebärdensprache, die er kann, und seine Tochter. Und jetzt lass mich kurz überlegen, ist ein bisschen zurück, die planen auch bald wegzugehen. Sie sparen ja, um sich ein besseres Leben aufzubauen. Und er arbeitet da, die Kleine auch immer an seiner Seite und wird dann aber von einem Jungen angesprochen, der Hilfe braucht oder irgendwas zeigen möchte. Und ihr kommt da schon so ein bisschen komisch vor, weil sie so ein hilfsbereites, liebes Mädchen ist, geht sie mit und will diesem Jungen helfen, bis sich zeigt, der ist Teil wie eine Art Köder von einem Menschenhändlerring oder einem Kidnapperring. Und sie landet auf einem Transporter beziehungsweise so einem kleinen Truck von drei, vier Männern, die sie da verschleppen. Und ihr Vater kriegt das noch mit. Und nimmt, reiß aus, diesem Wagen hinterher. Du wirst Flip-Flops in einem ganz anderen Licht sehen, wenn du The Furious siehst, wie der dort lang rennt. Und der bekommt, und das merkst du von der ersten Sekunde an bei diesem Film, ein Tempo rein, weil natürlich auch ein paar Szenen noch mal beschleunigt worden sind. Aber das sieht so physisch aus. Es gibt schon diese erste Szene, wo er versucht, seine Tochter zu befreien auf diesem Transporter. Fünf oder zehn Minuten. Das ist die zweite Szene. Oder was ist denn davor? Davor ist die Frau von Joe Taslim noch unterwegs. Und das ist auch schon ... Achso, das ist diese Öffentlichkeit, die ist in den Prologen. Die habe ich jetzt gar nicht, genau. Das ist viel wichtiger, um hinten den Bogen zu schließen. Auf jeden Fall ist es die Geschichte, ein Mann, der seine Tochter befreien will und auch noch auf einen anderen Mann trifft, der anscheinend in ähnlichen Kreisen unterwegs ist. Und dadurch passiert im Film nicht nur einmal, dass verschiedenste Kräfte sich vereinen oder gegeneinander stehen bis hin zur Situation. Und das ist ja fast immer so. In Kämpfen gibt es eine Seite und noch eine Seite. Hier gibt es aber ein so geiles Szenario zwischen drei Seiten, die immer wieder wechseln. Hab ich noch nie gesehen. Und der Film steigert sich und steigert sich und steigert sich. Das ist für alle, die 96 Hours lieben, in richtig stark. Also nochmal, es ist einfach wie auf allen möglichen Drogen. Richtig, richtig perfekt. Also noch nie so gesehenes Actionkino, muss ich sagen. Ja, ich hatte ja den Trailer gesehen, der war schon toll. Und da wird dann vom besten Action-Brawler gesprochen, von einem Film, der seit The Raid. Und dementsprechend hatte ich eine Hoffnung, sagen wir es mal so. Ich sitze in der ersten Szene, wo die Frau dann schon kämpft und wusste, das wird was. Also wie das geschnitten ist, wie das choreografiert ist. Also dieser Flow, den die Kampfszenen auch entwickeln. Das hast du nicht. Also das hast du nirgends. Egal, wo du hinguckst. Auch The Raid. The Raid macht Dinge anders. So gerade The Raid 2, den ich ja verehre. Die Schlammszene im Knast. Naja, das ganze Finale. Also in der Küche und auch davor in dem engen Gang oder auch in der Toilette. Was die viel machen ist, Gareth Evans war das. Der hat ja da zum Teil so Fake-Toiletten bauen lassen mit beweglichen Wänden und so. Also damit er mit den Kameras Dinge machen kann und was sie da sehr viel machen, ist so den Schlag oder den Move zu verstärken, indem sie zum Beispiel, er kriegt eine geballert, schlägt mit dem Kopf auf den Tisch und die Kamera schlägt quasi mit auf dem Tisch auf. Und das ist dann ein bisschen mehr, dadurch kriegt die Action und die Schläge kriegen mehr Wucht, aber hier bleibt die Kamera weitestgehend statisch, sondern zeigt einfach, was die Leute können. Und was die können, ist ja übelst krass. Die Frau am Anfang schon, aber dann, es gibt diese Szene, wo Shichi. Matze, der Hauptdarsteller ist so ein krasser Künstler, der nochmal einen ganz anderen Style auch hat, kampftechnisch. Das hat mich tatsächlich so ein bisschen an die alten Shaolin-Filme auch so ein bisschen erinnert, weil er wirklich auch noch viel mit seinen Händen und mit Stances, sagt man im Englischen, macht. Also ganz viel ist auch so defensiv. Der ist einfach eine Wucht, der Typ. Joe Taslim ist eher so der Brawler, der auf den Boden geht mit denen und dann so diese MMA-Kämpfe hat. Und diese Kombination ist einfach fantastisch. Auch Brian Lee, dieser Koloss. Alter. Diese Dampf, also eine Dampfwalze. Also generell hat man das Gefühl, es sind so Videospiel-Bösewichte. Und Brian Lee ist so ein großer, muskulöser Brocken. Wo du denkst, der kann sich nicht bewegen. Der ist so der Bud-Spencer-Typ, der haut von oben auf den Kopf. Alter, was der macht in diesem Film, habe ich noch nie gesehen. Nein, generell gibt es hier ganz, ganz vieles, was ich noch nie gesehen habe, wie die sich über den Boden bewegen, was für Moves hier passieren. Wenn die Sachen auch so ineinander greifen, also jede Kampftechnik, die auf eine andere trifft, ergibt zusammen wieder einen ganz neuen Tanz. Ja, wie gesagt, in der ersten Szene, wo er auf diesen Truck zuläuft, er springt auf den Truck auf. Und das ist wunderbar geschnitten. Diese Szene gibt es auch online. Kann man sich ganz easy angucken. Bei YouTube könnt ihr euch die an. Das ist ein ganz kurzer Clip, der gezeigt wird. Nee, ist nicht illegal. Ist tatsächlich ein offizieller Clip. Er springt aufs Auto auf. Der nächste Schnitt ist sofort der Griff an die Handbremse. Er zieht die Schnitt auf den Reifen draußen. Also die Kamera ist auch interessant aufgestellt. Der Jeep dreht sich einmal ein, landet kurz vor der Kamera. Wieder Schnitt in den Fahrerraum. Ich glaube, er schnallt einen der beiden ab. Und es ist irre, wie effizient die das geschnitten haben. Es greift auch mal so logisch ineinander. Sonst hast du immer das und das und das trifft dann unter laute Geräusche wie Sachen aufeinander. Hier hast du Gegenstände, die jederzeit benutzt werden oder sich auch tatsächlich in der Physik mit verbiegen oder wo einbringen, wo gegenschlagen und sofort genutzt werden auf so kurze Distanz. Was du auch bei diesem Stil von Motze meinst, fand ich auch so geil. Weil da ist nicht so der klassische Tritt gegen den Kopf oder gegen die Schulter, sondern immer so Stellen am Körper, wo du auch selber weißt, da tut es richtig weh, weil da gerade kein Muskel ist, der das blockt. Das sah so oft so gut aus. Er wird ja dann direkt von diesem Truck abgeworfen. Da sieht man leider so ein bisschen CGI. Das sind so die wenigen Male, wo der Film dann sich so ein bisschen die Blöße gibt, aber auch nicht sehr, weil ich zum Beispiel denke, wenn ich das vergleiche mit einem Mortal Kombat 2, wo wir ja vor allen Dingen darüber, also ich habe darüber regelrecht geweint, dass da jetzt ganz viele Leute ins Kino gehen und sagen, boah, die Action in Mortal Kombat 2 ist ja so toll. Und da stehen halt Leute und fuchteln umeinander rum. Und du denkst so, boah, geh bitte in The Furious und guck dir an, wie man sowas machen kann. Und das ist die erste, zweite Sequenz und danach geht's los. Danach geht dieser Film los und er ist auch so, dass er sich gar nicht groß aufhält mit der Geschichte. Die beiden suchen jeweils ihre Liebsten und dann geht's sofort in... Joe Taslim trifft er ja dann, ich finde den nächsten Moment, wo sie in so einem Nachtclub, da ist dann tatsächlich auch so ein MMA-Ring aufgebaut, und er betritt den Raum und weiß schon, boah, hier wird's geil. Und dann wird es übelst geil. Und dann geht das 15, 20 Minuten von dem einen Raum in den anderen wieder zurück in den Hauptraum. Und dann ist diese Szene vorbei und du denkst, das kann nicht mehr besser werden. Und dann sind sie in diesem Eisraum, wo dann Brian Lay das erste Mal zeigt, was er kann. Also ich hab's hinterher in meiner Review geschrieben, wenn du diesen Film nicht magst und vielleicht auch, wenn du ihn nicht guckst, dann hast du das Kino nie geliebt und dann hast du nie wirklich gelebt. Der ist wirklich, also der ist belebend. Ich bin da rausgekommen und dachte, was für ein Brett. Das ist ein richtiges Monster. Und als jemand, der The Raid 2 geliebt hat, kann ich sagen, ich finde ihn nochmal besser. Also der ist von der Story her, hast du selber gesagt, das sind so Probleme. Ich finde, es gibt so ein, zwei Problemchen. Ich mag die Gewalt an Kinder nicht, muss ich sagen. Die geht zwar, also wenn ich das vergleiche mit diesem indischen Film Marco, den ich letztes Jahr auf dem Fantasy Film festgesehen, ich weiß nicht, ob du den gesehen hast. Ich hab ihn nicht gesehen. Sei froh, weil der ist so ganz bösartig zu Kindern, der hier ist nicht ganz so schlimm. Aber ich dachte so, muss das wirklich sein? Wobei ich das gerade ehrlicherweise, also nicht die Gewalt rund um Kinder gut fand. Man könnte jetzt vermuten, die Tochter ist nur so ein MacGuffin. Die muss retten, das war's. Aber die rückt auch an einen gewissen Punkt in den Fokus und die handelt für sich selbst. Und die greift auch selbst zur Tat. Und das macht aus ihr vor allem auch mit der Chemie zum eigenen Papa ab einem bestimmten Punkt. Und deswegen ist dieser Film über 113 Minuten, das ist ja eine gewisse Länge nicht langweilig. Er wechselt immer wieder die Energien zwischen Charakteren, die zusammen auch in so Kämpfe gezogen und gedrungen werden. Und das finde ich auch richtig stark. Das ist nicht bloß die Kleine, die gerettet werden muss und irgendwie Papa. Nee, die kann auch für sich einstehen. Die kann auch selbst sich ein Stück weit beschützen. Das wirkt einfach auch modern. Es ist ein bisschen quatschig dann auch so. Es passiert dann in einer Situation, ich sage das Wort Livestream mal. Das ist natürlich jetzt ganz schön hanebüchen, dass das so funktionieren soll. Aber klar, für die eher simple Dramatik des Films ist es dann okay genug. Ich finde, er wird am Ende mir dann auch ein bisschen zu blutig. Das war bei mir auch so das Ding, wo ich dachte, am Anfang ist das so klar toll choreografierte Action und am Ende merkst du dann so, Frustrationen haben sich aufgestaut und das entladen jetzt die Figuren aufeinander. Und dadurch ist das dann schon auch durchaus hier und da ein Blutbad, wobei ich sagen muss, das große Finale ist auch wirklich mal wieder das, ein Finale. Das ist ein Endkampf, wo du sagst so, ja, da kulminiert jetzt alles. Da sind so viele Kampfstile vermischt, so viele Gegenstände, die da mit auch drin kommen. Ich habe seit Jackie Chan keinen Film mehr gesehen, in dem der Leiter auf diese Art und Weise integriert gewesen ist. Das ist genau das, was sie machen wollten. Das haben sicherlich schon einige gesagt. Aber zu sagen, wir nehmen diese ganzen großen Klassiker und da setzen wir noch mal einen drauf. Ich weiß nicht, wie wir das gemacht haben. Weil man sagt ja immer, dass gerade solche Kampfszenen unglaublich viel Planung brauchen. Ich habe keine Ahnung, ob sowas auch nur einmal alle 20 Jahre geht. Auf jeden Fall bin ich froh, dass wir jetzt diesen Punkt haben, wo es dieses Ding gibt. Und es ist natürlich nichts, was du an jeden Vermarkter bekommst. Aber jeder, der irgendwie sagt, ich gucke gerne Action. Und vor allen Dingen die, die uns geschrieben haben, boah, ey, Model Combat war so ein guter Kampffilm. Nur damit ihr euch ein bisschen dolle schämt, möchte ich, dass ihr diesen Film guckt und hinterher sagt so, oh, da schreibe ich David und Robert aber nochmal eine dicke Entschuldigung. Ich könnte so ein Vorher-Nachher-Doublescreening machen. Ja. Also das ist meine Brandrede auf diesen Film. Der ist ein irres Brett. Siehst du das anders, Steffen? Ich bin komplett bei euch. So eine kleine Mini-Ergänzung, man sieht es auch so in ganz feinen Momenten. Es gibt eine Szene am Anfang, da wirft die Tochter ihrem Papa den Hammer zu und der Papa ist quasi gerade unter der Spüle. Die haben 32 Mal diese Szene. Das habe ich nämlich gedacht. Es ist so, jeder andere Film hätte irgendwie gesagt, ja, hier ist CGI oder was auch immer. Oder er guckt trotzdem und sieht, dass er den Hammer fängt oder man trickst es irgendwie. Die haben so lange diese Szene geprobt und gefilmt, gefilmt, gefilmt, bis er blind, weil er ja unter dem Waschbecken ist, ihr seht ihn nicht, diesen Hammer fängt. Und in dieser Detailverliebtheit sind die halt an alle Sachen rangegangen und das macht es halt zum großen Action fest. Ja. Weißt du, wie viele Knochenbrüche es da gab oder so? Gibt es so Statistiken um so einen Film, weißt du nicht? Keine Ahnung. Keine Ahnung, aber. Ja, ich meine, ich habe nach The Raid so lange gesucht nach solchen Filmen. Also Action-Klassiker wurden mir immer wieder empfohlen. Und selbst im asiatischen Kino, wo du da ja am besten bedient wirst, finde ich, ist noch oft so die Handbremse angezogen. Oder ist dann zu viel Schnitt da. Und hier ist das eben, also das ist ganz crazy, was die da machen. War das einfach mit der FSK? Oder gab es viel Diskussionsbedarf? Wir sind im ersten Anlauf für die Kino-FSK durchgekommen mit der 18. Du musst Kino halt nochmal separiert oder separat sehen, weil du brauchst für Hummel Entertainment nochmal eine zweite FSK-Freigabe. Da sind wir noch nicht. Warum eigentlich, wenn das gleiche, was im Kino läuft, dann auf eine Blu-ray kommt? Weil die Zugangsbeschränkungen im Kino einen Tick härter sind. Also sprich, das Ticket wird ja kontrolliert inklusive Ausweis. Zu Hause hat theoretisch auf einen FSK 18-Film auch eine jüngere Person eventuell Zugriff. Es wird also nicht Ausweis kontrolliert. Somit muss zu Hause eine härtere FSK als im Kino sein. Warum exakt, müsstest du jetzt in der Tat bei der FSK mal nachfragen. Aber es ist die Zugangsbeschränkung. Im schlimmsten Fall. Bedeutet es, das kennt ihr auch durch Uwe Boll und verschiedene andere Leute, die sich mit dem Thema beschäftigen, du kannst immer noch den Film trotzdem in Deutschland rausbringen, bist halt nicht mehr indizierungssicher. Du kannst es nicht so ein Spio gut achten, damit kannst du zumindest die Verantwortung von dir selbst abwälzen, indem du sagst, du hast es geprüft, ob es strafrechtlich unbedenklich ist und keine schwere Jugendgefährdung vorliegt. Bist aber trotzdem nicht indizierungssicher. Das heißt, ohne die Freigabe könntest du indiziert werden und dann kannst du den Film nur noch sehr, sehr, sehr schwer auswerten. Ich wusste das gar nicht, dass man indizierungssicher ist, wenn man den FSK 18 sieht. Genau. Ah, das wusste ich. Ich dachte immer, es wäre so, dass wenn hinterher jemand, weil so hatte ich das immer verstanden, dass du Beschwerde einreichen kannst und dann passiert eine Prüfung. Die FSK ist die Rechtssicherheit. In der Theorie ist es immer noch möglich, dass ein Film, jetzt hoffe ich erzähle ich nichts Falsches, beschlagnahmt werden könnte. Das hat nichts mit der Initierungssicherheit zu tun. Aber das passiert, diesen Case gibt es gar nicht. Aber ich finde es trotzdem irgendwie merkwürdig. Im Kino, okay, kontrolliert jemand deinen Ausweis. Wenn ich jetzt deine FSK 18 The Furious Blu-ray kaufen wollte im Laden, dann piept dir an der Kasse auch irgendwas auf. Oder wenn ich es mir bei Amazon oder bei euch im Shop kaufe, irgendeine Art von Kontrolle wird das stattfinden. Dann habe ich die zu Hause. Und alle, die bei mir im Haus leben, die unter 18 sind, die sind doch sowieso Schutzbefohlene. Da übernehme ich doch die Verantwortung, wenn ich denen das zugänglich mache, werde ich auch in Haftung genommen von dem Jugendamt möglicherweise, dass ich denen das zugänglich mache. Also an der Stelle muss man doch die Verantwortung, finde ich, dann auch abtreten können an die Erziehungsberechtigten. Aber gut, ist eine eigene Diskussion. Aber wir reden ja nicht nur von Karate-Filmen. Also wenn du guckst so die Rape-and-Revenge-Filme in den 70ern oder 80ern. Ja, ist ja egal. Aber dem Moment, wo ich es erwerbe, in meinem Haushalt, ähnlich wie eine, klingt jetzt blöd, eine Waffe. Da muss ich auch sicherstellen, dass da niemand rankommt, außer diejenigen, die das Produkt jetzt gucken oder verwenden dürfen. Andererseits brauchen Kinder vielleicht auch die Herausforderung, mal die bösen Filme gucken zu können. Weiß ich jetzt auch nicht. Aber verstehe ich irgendwie nicht. Wir müssen mal irgendjemanden, Wir hatten doch einen von der FSK hier, den müssen wir mal verfolgen. Daniel Schröckert hatte neulich auch die FSK bei sich. Wir hatten doch aber diesen Psychologen, der bei der FSK tätig ist. Wir müssen das mal machen. Wir hätten den Ansprechpartner haben. Ich habe ja zum Beispiel damals, Braindead lief, da war ja ein kleiner Knurps, lief der im Kino, der von Peter Jackson. Und der ist dann hinterher, ich glaube, den kriegst du heute in der FSK 16 Variante mit 99 geschnittenen Minuten. Also es ist super verstümmelt, diese Version. Und ich glaube, der ist bis heute beschlagnahmt. Der kommt da einfach nicht runter vom... Ich glaube, die Beschlagnahme ist immer noch... Ich hatte letztes Jahr... Ich wollte den in meine Liste meiner Lieblingsfilme reinmachen. Und bei einer Beschlagnahme darfst du ja überhaupt nicht mehr werben. Eigentlich auch bei Indizierung schon. Und deswegen hatte ich da gedacht, das ist mir... Wenn du sagst, es ist einer der besten Filme aller Zeiten, kann dir das aus Werbung ausgelegt werden? Ja, das wird ganz schwierig. Wenn der Film beschlagnahmt ist, darfst du auch redaktionell in der Zeitschrift darüber nicht mehr, weil es als Werbung ausgelegt werden kann. Und ich glaube, bei einer Indizierung ist es ja auch schon... Indizierung. Gibt auch schon diverse Richtlinien. Indiziert heißt, dass du ihn überhaupt nicht mehr bewerben darfst. Okay, aber wir werden ihn doch als Referenz oder als Film geschichtlich erwähnen dürfen. Also wenn wir jetzt über Peter Jackson schaffen reden, muss man doch... Nur wenn es dir nicht als Werbung aus. Also ich kann Branded wählen. Was wir jetzt hier schon gemacht haben, jetzt dreimal. Ja, genau. Ich hätte den auch vorstellen können. Man kann auch immer noch sagen, mein Lieblingsfilm aller Zeiten ist die FSK-16-Fassung von Branded. Das ist tatsächlich so, haben es die Videospielmagazine früher gemacht. Die haben ja immer gesagt, Doom ab 16, wo dann alle Roboter sind statt Aliens. Das ist das Spiel, was wir euch empfehlen wollen. Aber das fand ich halt blödsinnig, darüber zu sprechen. Aber das ist so einer dieser Fälle, wo ich denke, da müsste man mal mit denen sprechen. Warum die einige Filme nicht vom Index runterholen. Die Situation ist auch nochmal bei Brainhead ein besonderer. Also bei Amazon kann ich jetzt eine Blu-ray kaufen aus Spanien mit deutscher Tonspur aus der EU aber. Das klingt... Da könnte ich schon gar nicht mehr durchschauen, was hier legal ist und was nicht. Das klingt nicht wirklich seriös. Brainhead, die rechte Situation ist ja, Peter Jackson restauriert seit vielen Jahren. Angeblich. Der arbeitet doch seit tausend Jahren daran. Quasi einen kompletten Backkatalog. Die Rechte sind in Deutschland, Stand heute, nicht vergeben. Wenn es einen deutschen Rechteinhaber geben wird, wird der natürlich gegen... Klingt immer sehr interessiert dran. Ich glaube, dass jedes deutsche Level interessiert dran, nicht nur wir. Dann hast du natürlich Rechtsmittel, die du einlegen kannst. Wenn natürlich kein Rechteinhaber da ist, kann auch keiner was tun, weil du brauchst ja erstmal, um Rechtsmittel einzulegen, wie zum Beispiel eine Listenstreichung. Musst du ja ein Mandat haben, brauchst du die Rechte. Passiert das nicht nach 20 Jahren oder 25 automatisch? Eine Listenstreichung ist, glaube ich, nach 25 Jahren. Müsste ich nachgucken. Aber ich glaube, 25 Jahre. Aber eine Beschlagnahmung geht nie automatisch. Ach, das geht nie. Die Listenstreichung, ja. Aber du kannst mit der Listenstreichung zum Beispiel den Antrag auf, hat ja auch Turbine schon auch geschafft bei Filmen. Aber du brauchst jemanden, der aktiv das macht. Im Moment, in den letzten 15 Jahren, was auch immer, in Deutschland, seitdem die letzte legale Auswertung da gewesen ist, hat keiner... Das in Angriff genommen. Somit dauert es jetzt, bis der Film offiziell verkauft ist. Am Ende des Tages wirst du den Film als entweder FSK 16 oder FSK 18 ganz regulär auch in Deutschland finden, weil auch mit Indizierung in den letzten Jahren ist es alles viel entspannter geworden. Viel entspannter. Und das ist jetzt wirklich ein Beispiel, was einfach durch die Geschichte getragen worden ist, wo es noch keinen neuen Stand der Dinge einfach gibt. Jetzt sind wir ein bisschen von The Furious weggekommen, aber ich hatte noch eine Frage, die vorher aufgekommen ist, oder gestern aufgekommen ist. Ich hatte mit, du hast ja erzählt, du bist dann in Toronto und guckst dir den an. Und ich weiß gar nicht, wie ihr diesen ganzen Markt auch überblicken könnt. Ich habe gestern mit Daniel Schröckert auch gesprochen und meinte, dieser HOKUM von Damien Mercati, freue ich mich sehr drauf. Einer meiner meist erwarteten Horrorfilme dieses Jahr. Wir haben auch schon mal hier drüber gesprochen. Und die haben den jetzt zum Teil schon geguckt, weil der in den USA schon digital erschienen ist. Und meinte ich so, was ist denn jetzt mit dem deutschen Ding? Ich dachte, der kommt. und dann meinte Daniel Schröcker, der hat noch keinen Verleih. Das ist richtig. Und dann dachte ich so, aber wie kann denn das sein? Vielleicht will die mehr Geld wollen, als jemand bezahlen will? In dem Fall ist es gar nicht so. Bei HOKUM, klar, am Anfang... Neon verkauft den Film und die haben natürlich eine große finanzielle Erwartung gehabt am Anfang und auch das US-Ergebnis war sehr stark. Kritiken waren sehr stark. Trotzdem das Genre in Deutschland ist jetzt nicht das, was automatisch im Kino sehr, sehr gut läuft. Man sieht immer, dass die Horrorfilme, die ein bisschen auch einen Arthouse-Touch mit drin haben, im Vergleich zu den kommerziellen Insidious und Konsorten in Deutschland einfach ein Zielgruppenproblem noch haben. Während in den USA Filme über Neon oder A24 als Brand allein auch mit einem Arthouse-Touch wesentlich einfacher zu positionieren. Also wir sehen das ja letztes Jahr wahrscheinlich, wenn man mal, ich hab nicht mehr verfolgt, aber so auf die Together oder Bring Her Back im Vergleich mit zum Beispiel dem neuen Scream-Film oder jetzt mal ganz frisch vom Wochenende Scary Movie, auch wenn das jetzt Horror-Komödie ist und Nostalgie, das sind ja gigantische Zahlen, auch hier Scary Movie. Drittstärkster internationaler Markt. Da war manchmal schon das Gefühl, wenn es sehr plump und unter der Gürtellinie, ich fand den auch lustig immer wieder. Ja, David. Also ich sag mal so, ich hoffe, darf ich eine kurze Sache nur sagen? Ich weiß nicht, wir steigen es vielleicht raus. Wir können übersprechen. David hat mir eine Sprachnachricht geschickt, nachdem er aus dem Kino kam. Und die ersten fünf Worte waren, Robert, ich glaube, wir müssen unsere Freundschaft nochmal überdenken. Ja, weil er schon sagte, er hätte super Spaß gehabt. Das habe ich auch nicht gesagt. Ich habe immer wieder wirklich gelacht, weil er ist einfach so daneben, so drunter. Und ich bin empfänglich für sehr klugen, aber auch sehr dummen Humor. Und ich habe halt gelacht, so wie unser Saal. Und David ist dran zerbrochen innerlich. Ein bisschen, ja. Ich erinnerte mich wieder an Scary Movie 2 damals. Da saß ich auch im Kino und habe mich wie ein Außerirdischer darin gefühlt. Weil ich um mich herum, es ist nicht mal der Film. Und ich finde ja bei Scary Movie, das sind ja keine Witze. Das sind keine guten Witze, das sind ja nicht mal schlechte Witze. Das ist ja nichts. Und jetzt der wieder. Aber die Leute, die im Publikum hinter mir lachen, da denke ich so, was ist nur mit mir falsch? Ich möchte ganz kurz, wir reden gleich weit über Vokum. Wir wollen wirklich nur ganz kurz im Podcast, wir kommen gleich wieder zurück. Wir haben überlegt, wie bringen wir es denn ein, weil wir wollten jetzt keine 15 Minuten über diesen Film, aber vielleicht bietet es sich hier kurz mal den Film an. Hast du ihn schon gesehen? Ist das was für dich? Ich hab den ersten Scary Movie damals im Kino gesehen. Danach hat mich die Reihe gelassen. Pass mal auf, ich erklär dir mal ein Gag. Ich komm ja von so Spoof-Sachen. Eine meiner absoluten Lieblingskomödien aller Zeiten ist die Nackte Kanone. Es gibt da diesen Gag, wo... Und hier, Steffen, hat ja Spaceballs. Er bringt jetzt mal wieder raus. Ich hab zwar Angst vor dem zweiten Teil, aber Spaceballs 1... Ich versuch hier nur die Punkte, weißt du. Immer relevant bleibt das hier parallel. Das sind Spoof-Movies, mit denen ich groß geworden bin. Airplane. Top. Wie hieß denn der nochmal mit? Val Kilmer. Nee, der mit Val Kilmer. Diese Agentenparodie. Top, top, top. Egal. Ja, komme ich nicht drauf. Schau mal nach. Val Kilmer. Bitte, David. David Sacker und die Abrams. Und da gibt es diese eine Szene, da geht Frank Drabben zum Pier und dann soll er jemanden fragen, was hier passiert. Und dann sagt er, warum soll ich denen das sagen? Gibt er eben 20 Dollar. Vielleicht frischt das ihr Gedächtnis auf. Nee, immer noch nicht. Und dann spielen die das so hin und her. Dann möchte der andere, hat eine Frage, Und dann gibt der ihm, also Frank Drabben, diese 20. Und das ist so ein toller Top-Secret. So ein schöner, aufgebauter Gag, der vor allen Dingen aber auch noch Rückbezüge auf das eigentlich parodierte Genre zulässt. Weil das ja ein ganz typisches Genre-Trope ist. Ich möchte jetzt einen Gag aus Scary Movie 6 erklären. Also alle Gags funktionieren hier folgendermaßen, dass es einfach eine Random-Szene passiert, ohne inhaltlichen Zusammenhang. Irgendwann sitzt dann irgendeine Frau auf einem Stuhl. Du siehst dann auch schon, da wird dann The Stuff reingeschoben. Das ist natürlich eine Anspielung an The Substance. Und dann wird ihr das Zeug gespritzt und dann bläht sie erst auf. Das ist schon mal übelst witzig. Vorher sind ihre Lippen auch ganz dick, aber dann passiert es. Sie fällt auf den Boden und ihr Rücken öffnet sich wie in The Substance. Und da kommt eine Hand raus und die hat die Epstein-Files in der Hand. Und dann ist der Gag zu Ende. Und dann beginnt die nächste Szene und du denkst, aber was hat das mit dem Genre zu tun? Also da gibt es keinen Aufbau. Es gibt keine Pointe. Es ist einfach nur, jemand hat die Epstein-Files in. Und alle Gags sind so in diesem Film. Und deswegen dachte ich, ich verstehe das nicht. David, das ist, guck mal, erstens, ich hab dir auch gesagt, das ist eine Art Antifilm. Ich denke nicht, jetzt hatte ich den Anspruch, eine kohärente, zusammenhängende Geschichte zu sein. Ich glaube, jetzt wo du es gerade sagst, überlege ich, warum könnte man lachen über was, was zusammenhängt keinen Sinn ergibt. Ich sitze ja manchmal auch abends da und scroll so durch Reels. Da geht es ja immer um 10 bis 30 Sekunden, die für sich witzig sind. Und dann stellt man fest, ey, den mit den Reels finde ich immer lustig. Der macht immer neue, lustige Sachen. Wie zum Beispiel Fabian, der Stand-Up. Kennst du Fabian? Egal. Deutscher Stand-Up. Wir schreiben uns immer so. Ich hab keinen Humor. Und dann hast du zehn Reels von dem und dann finde ich halt davon drei lustig und sieben so ein so lala. Aber das hängt auch alles nicht zusammen. Ja und Scary Movie, ich bin auch gar nicht hier, um Scary Movie zu verteidigen. Ich mochte Teil 1, Teil 2, meine Jugend. Ich bin stumpf in der Platte mitsozialisiert worden. Ich kann auch klug sein, ich kann aber auch sehr infantil und auf niedere Triebe Sachen lustig finden. Und ich habe das nach so langer Zeit, Genossen ist zu groß geschrieben, ich habe mich gefreut, absolut keine Verantwortung für meinen Nichtgeschmack übernehmen zu müssen und einfach mal verschmunzeln. Einfach mal sagen, naja, auf dem Niveau 14 kann ich auch mal lachen und bin dem mitgegangen. Und das ist die schöne Sache daran, das hatte ich ja schon mal gesagt, ich hatte neben mir, also in dem Saal, das fand ich ein bisschen speziell, so der halbe Saal hat mich erkannt. Und ich dachte so, ah, hier sitzen also meine Zuschauer. Ich weiß gar nicht, wo wieder. Aber ich hatte neben mir eine 16- und einen 17-Jährigen sitzen. Und die liebten anscheinend die Reihe. Wobei die ja nicht geboren waren, als die rauskamen. Und die wirkten auch einfach smart und haben Bock auf Filme. Und haben auch von anderen Filmen erzählt. Aber eben auch das. Und ich glaube, das lief unter einem gigantischen Guilty Pleasure. Und ich kriege die Angst, die du eher hast, wenn wir so bei Klassentreffen 2.0 die Leute lachen. Da wird es mir eher gruselig. Weil da spüre ich eher so eine Agenda, so eine Art, so einen Lebensstil anders im Hintergrund, Ja, aber da gibt es wenigstens noch filmischen Zusammenhang. Den brauche ich aber nicht bei Scary Movie. Scary Movie ist einfach stumpf gegen alle. Ja, aber dann musst du nicht ins Kino gehen. Dann kannst du dir doch auch eine TikTok-Compilation angucken. Ja, aber es gab kein Scary Movie auf TikTok. Gibt es nicht. Es sind die 2026er-Gags. Und die wollte ich eigentlich angucken. Fertig. Denk ich nur du. So. Ausgangspunkt war, genau, diese Filme werden besucht und die Horrorfilme mit. Du hast die, genau, diese kleinen Sachen, die kommen nicht an, oder diese eher Arzi-Horrorfilme sind nicht, sagen wir es mal so, die Chance, dass man die zum Laufen kriegt, ist einfach ein Tick länger. It Follows the Babadook. Genau. Babadook lief damals sogar, waren wir sehr happy, da haben wir sogar die 100.000 Zuschauer geschafft. Ach, war von euch. Aber verschiedene andere Filme schaffen es dann eben nicht. The Boy lief sehr stark in der ersten, aber in der zweiten dann nicht. Das finde ich auch spannend, warum das dann so gar nicht mehr so sicher ist heutzutage, dass Fortsetzungen funktionieren. Wie bei Megan jetzt zum Beispiel. Ja genau, Megan ist gleich das gleiche Fortsetzung. Naja, aber es ist ja irgendwie nicht trivial, dass das nicht funktioniert in dem Maße. Und dann ein neuer Film wie Obsession, wo wirklich auf keinem Franchise oder ähnliches basierend und auf einmal geht es durch die Dekkerne. Ist das Grusel nicht oder ist das eine Chance? Ist super. Ist super. Ist super, ne? Ist super. Ich meine für dich, wir feiern das ja auch, aber es ist für dich. Für alle, die sowohl Filme lieben und dann was Neues entdecken. Außerdem ist bei sowas auch die Erwartungshaltung natürlich eine völlig andere. Ihr habt es ja auch ausgiebig diskutiert, im Marvel-Universum oder was auch immer oder im Star-Wars-Universum einen neuen Film macht. Es gibt so viel Erwartungshaltung. Du kannst die Fans draußen nicht mehr glücklich machen. Es gibt einfach verschiedene Fangruppen, verschiedene Ideen, wie es weitergeht. Du läufst ja Gefahr, etwas zu produzieren, womit du, bestimmte Leute nicht glücklich machten, dann clashen halt viele aufeinander ein. Und bei einer neuen Idee und Obsession als perfektes Beispiel dafür, es gibt keinen Druck, sondern der Filmemacher ist frei davon, hat ein kleines Budget gehabt, konnte machen, was er will und ist einfach zum Publikum Star. Hast du den auch im Festival gesehen? Ich habe ihn leider noch nicht gesehen. Ich habe ihn leider noch nicht gesehen. Der ist toll. Ich höre überall. Ist das nicht irgendwie Pflicht in diesem sehr nahen Umfeld, den zu sehen, damit man weiß, womit man auch einfach in den Ring steigt ein bisschen? Ich war beim Fantasy Film Festival gezeigt worden, ist leider nicht in der Stadt. Das heißt, ich konnte ihn da nicht sehen. Machen die die nicht eine Kopie fertig? Nee. Also ich komme an die Filme genauso früh oder spät ran wie ihr. Oder in Frankfurt mal bei Universität Frankl, können wir den mal reinmachen? Nee, definitiv nicht. Machen die nicht? Nicht, dass ich es probiert hätte. Aber ich kann nicht als Wettbewerber sagen, hey, zeig mir mal euren Film, Ich will mal gucken, wie groß der wird, damit ich unseren Film besser terminieren oder wegterminieren kann. Um dann im Zweifel den auf den gleichen Termin zu setzen wie die. Davon abgesehen, dass es wieder viel kleinere Filme sind. Furious startet ja jetzt parallel zu Backrooms. Genau, das Backrooms wurde vor drei Wochen, glaube ich, verschoben auf den Furious-Termin. Das hätten wir uns natürlich auch anders vorgestellt. Und Obsession ist eine Woche später. Zurück zu HOKU. Ja, aber kann das, entschuldige, aber kann sich auch eine Chance sein, wie so ein Dreigestirn aus sehr starken Filmen, wo Leute sagen, hast du von dem gehört, von dem und von dem, was geht denn hier gerade? Kann man, kann das nicht auch was Bei zweien hat es schon funktioniert, siehe Babenheimer, oder es gab auch ähnliche Phänomene bei anderen Filmen, gibt garantiert auch schon ein Trendwort, wo Obsession mit Backrooms kombiniert wird, da seid ihr garantiert weiter. Backsession. Backsession. Und, Bei dreien, klar. Also es hilft erst mal gute Filme im Kino zu haben, weil Leute begeistert sind, drüber reden, die nicht auf dem Stream mal gucken, sondern zu sagen, ich will das Erlebnis in der Gruppe haben und im dunklen Raum und ohne Handy das Ding mal einfach 200. Minuten, wenn du beide Filme miteinander guckst, dann durchschaust. Hukum hat für uns in der Tat nur ein Timingproblem gehabt. Wir haben, du musst halt... Filme auch in deinem eigenen Slate, in deinem eigenen Programm terminieren. Und wir haben fürs zweite Halbjahr schon irre viel gehabt und haben in Cannes auch nochmal zugeschlagen. Hätten wir in Cannes bei dem Filmmarkt, der jetzt im Mai war, parallel zum Filmfestival war auch der Filmmarkt in Cannes, der für uns halt immer sehr wichtig ist, hätten wir jetzt da bestimmte Filme nicht gekriegt, die wir unbedingt haben wollten, hätten wir uns garantiert HOKUM auch nochmal angeguckt. Wenn du jetzt weißt, du bringst ab August jeden Monat mindestens einen Film ins Kino und weißt auch schon die Termine, bist du jetzt nicht mehr ganz so offen in einer kleinen Firma, wo nur ein paar Leute arbeiten, zu sagen, ach übrigens, ich habe noch einen mitgebracht, der muss da auch noch rein. Insofern haben wir für uns gar nicht der Qualität wegen und gar nicht des Passes wegen, weil ich sehe da schon die Chance, aber für uns als Firma dann nein gesagt, ja. Magst du kurz einen Ausblick geben? Wo habt ihr denn zugeschlagen in Cannes? Da habe ich ganz kurz an der Stelle mal zwischen, nehme ich unsere Sektion mal kurz nachhören, weil die ganz schnell, was die Woche so kommt, weil das ist auch nämlich ein Kinostart von Steffen dabei. Das passt nämlich rein. Einmal kurz für alle, die es ein bisschen romantisch mögen, auf Prime Video ab Mittwoch. Every year after. So, Disclosure Day, der neue Spielberg-Film startet diese Woche. Reden wir gleich noch drüber. Reden wir da gleich noch drüber? Machen wir mal. Okay. Dann haben wir Dolly. Schlechter Horrorfilm. Müsste ja keine Angst haben. Der war voll daneben. Habe ich gesehen. Ich habe nicht geguckt. Mit Sean William Scott, ein Pärchen im Wald. Er will ihren Antrag machen. Blöd nur, dass da so ein von Max the Impaler, ich glaube aus der Wrestling-Welt oder so, taucht jemand auf, eine Hühnen mit einer Babymaske, er kriegt den Kiefer halb abgerissen und verrottet halb im Wald und sie wird verschleppt in eine Hütte und dann findet da Barbarian statt im Grunde. Ein Baby, was sie dann bemuttern will und säugen will und alles und dann will man dann auch fliehen, aber schlecht gefilmt und ganz stumpf, ziemlich brutal, aber überhaupt nicht den Twist von Barbarian oder so, also der ist sehr vorhersehbar. Ich wurde letzte Woche erst zum 98. Mal gefragt, ob ich einen Screener haben wollen würde und ich. Dachte immer so, bietet auf jeden Fall nichts. Ich habe hiermit quasi einmal die Warnung ausgesprochen. Auf Netflix gibt Süße Magnolien Staffel 5, erwähne ich nur, weil wenn es schon vier Staffeln gab, muss es Fans geben. Süße Magnolien? Ja, wenn es fünf Staffeln gibt, dann wird es Fans geben nach vier Staffeln, die sagen, ich will wissen, wann die fünfte kommt. Im Kino noch, Truly Naked. Bringt ihr auch in die Kinosleeve auf der Berlinale dieses Jahr. Der Trailer sagt mir im Grunde, ich würde sagen, ihr sitzt dann so da, als wäre ein Student in der Gruppe da. Also erst mal produziert er oder dreht bei Pornos mit, Und hat gerade einen jungen Mann, der in Pornos, glaube ich, die Kamera oder Schnitt übernimmt, da mitdreht. Es geht um ein Familienbusiness, genau. Ach so, ah ja, das ist die Familie. Das heißt, der Vater... Angels go anal heißt die eine Reihe, die er gerade gemacht hat. Der Vater ist Pornodarsteller und nutzt die Ressourcen der Familie, explizit seinen Sohn, der noch auf der Schule ist, um Kameramann zu sein. Und es geht in der Tat um die Frage... Wie sich das auf das Vater-Sohn-Verhältnis auswirkt. Nicht nur, das ist eine Sache, genau, aber auf die Sexualität des Sohnes, wie er überhaupt aufwachsen kann, wie er in der Schule gemobbt wird, als es auffliegt. Die sind schon mehrfach umgezogen. Sind auch noch Frauen aus der Familie involviert oder geht das wirklich um Vater und Sohn? Es geht um die Vater-Sohn-Geschichte. Gibt es noch eine Mutter oder Schwester in der Familie oder sind die zu zweit? Die sind zu zweit in dieser Familie, genau. Und es geht um in der Tat die erste Beziehung des Sohnes dann, weil er auf der Highschool dann eine junge Frau kennenlernt, eine Mitschülerin, die natürlich dann mitkriegt, was da zu Hause passiert und auch wie die sich in der Sexualität annähern. Und es ist ein ganz tolles, gefühlvolles Drama, wenn man jetzt nur kurz, also du kannst den Film nicht auf die expliziten Momente reduzieren, sondern es ist wirklich ein Coming-of-Age-Romance-Drama im Pornomilieu. Der auch eher offen, also im Trailer steht dann auch Sex-Positiv gehalten. Also da geht es nicht um den Voyeurismus oder die Triebe, sondern... Eben die Schattenseiten, die das mit sich bringt für jemanden, der erwachsen wird. Es sieht auch echt interessant aus. Ich würde das ja auch gerne gucken, wüsste aber dann auch nicht so richtig, also wie findet man sein Publikum? Auf dem Festival war es halt auf der Berlinale ein Megaseller. Die Screenings waren alle sehr, sehr schnell ausverkauft. Aber du bildest natürlich in der Kinolandschaft nicht mehr so ein Festivalpublikum ab. Das heißt, es ist in der Tat ein Arthouse-Film, der nur in deutschlandweit knapp 20 Kinos laufen wird. Da die Message aber sehr wichtig ist, wollten wir einfach einen Kinostart auch mit der Presse zusammen haben. Also sprich, es sollen Leute darüber schreiben, berichten, weil wenn du den rein auf dem Streaming-Portal irgendwo findest, würdest du auch auf den quasi, denken, dass der Film was anderes ist. Und so brauchst du ein bisschen Berichterstattung, um die Hintergründe zu erfahren. Und dann ein Publikum, ich sag mal, dass der Film ein Publikum dann langfristig findet, ist mit dem Kinostart einfach viel, viel größer. Werden wir damit 10.000 Zuschauer machen? Nein. Wurde der in der Pressevorführung gezeigt? Wir haben in der Tat nur Screener-Links verschickt. Ja, aber ich finde gar nichts. Ich habe nichts. Nicht kontaktiert worden. Dann müssen wir mit unserer Presseagantur schreiben. Was ist los? Klingt aber interessant, erinnerst du dich noch, der hieß Pleasure. Ja, genau. Hattet ihr den? Nee, Weltkino. Weltkino. Der ist vor drei, vier Jahren ist der im Frühjahr irgendwann erschienen, so eine junge Dame, die ich glaube nach L.A. Geht, um Pornostar zu werden und ganz schnell merkt, da wird sie geschlagen, gewürgt, alle anderen sind ausgebrannt. Der war filmisch nicht so gut, die Message kam auch nicht so ganz rüber, aber ich mag solche Sachen total, wenn über solche, ja, ich will nicht sagen Abgründe, aber wenn so über Sexualität und so gesprochen wird, finde ich immer total spannend. Klingt auf jeden Fall nach einer interessanten Sache. Truly Naked. Das ist aber nicht irgendwie based on a true story auch noch? Nein, in dem Fall klingt nicht so. Ja, Truly Naked. Damit ist es jetzt die Woche tatsächlich auch nicht mehr, aber wir müssen natürlich auch sagen, die Fußball-WM startet. Ich kann mir vorstellen, das hat auch einen gewissen Einfluss, wann, ob man stattfindet oder nicht stattfindet, weil in ganz Europa nimmt das den Großteil. Ja, aber wenn ihr so 17 Uhr ins Kino geht und The Furious guckt, dann könnt ihr danach noch das Deutschlandspiel schauen, weil die sind die immer 23 Uhr oder so. Der Großteil der männlichen Aufmerksamkeit, ich meine jetzt nicht, dass Frauen nicht Fußball gucken, aber der wird schon echt gebunden an all diese Spiele. Die ist so lang wie noch nie mit so vielen Spielen wie noch nie. Und natürlich auch noch in die Nächte hinein. Also das heißt, wenn wir nachts ausgehen, gucken viele vielleicht Fußball. Gut, aber der Blick in die Zukunft. Jetzt haben wir erstmal hier, was die Woche kommt. Was habt ihr denn noch Schönes? Wir hatten auf der Berlinale einen sehr schönen Film mit Bella Ramsey und Patrick Harris. Sunny Dancer. Ja, Sunny Dancer, da sind jetzt die Presseverführungen. Genau, da geht's jetzt los. Hattet ihr die hier in der Stadt? Genau, wir hatten beide in der Stadt. Wie sind die so? Super. Er soll auch einfach so mit seiner Magierliebe und so, er soll richtig toll sein. Ich muss mal kurz Werbung machen, wenn ihr von Neil Patrick Harris, es gibt ein Boardgame, das heißt Box One. Und zwar ist das so wie so ein Escape Game in einer Box. Muss man sich importieren? Gibt's, glaube ich, hat sich nie in Deutschland jemand gefunden. Aber er brandt es mit seinem Namen und hat auch in der Entwicklung, hat er erzählt, da mitgemacht. Ich hab mir es vor zwei Jahren zufällig gekauft, weil ich im Walmart in den USA das als Box stehen habe und es mich von der Verpackung sofort angesprochen hat und hatte eine richtig gute Zeit mit dem Game. Er ist ja Illusionist auch. Das ist ja seine Riesenleidenschaft. Der hat ja auch so einen Magierladen übernommen, glaube ich. Auf jeden Fall eher Magie- oder Illusionist sein ist ja neben der Schauspielerei sein großes Lebensding. Sagen die Dancer ist auch Coming-of-Age, oder? Ist auch Coming-of-Age, genau. Da ist es in der Tat so ein bisschen, ich nenne es mal für ein breiteres Publikum. Da geht es um ein Camp, ein Krebscamp, Wo Teenager, hingehen über den Sommer oder hinfahren, die zum Beispiel Krebs hatten oder noch haben, dass denen ein normales Leben dort diesem Camp geboten wird. Und da entwickeln sich natürlich Freundschaften. First Love, Neil Patrick Harris hat das Aufsehen in dem Camp und hat natürlich auch eine Backstory, die entsprechend ist. Es ist wirklich emotional auch bei der Berlinale gut angekommen, bei dem Publikum eher für ein jüngeres Publikum, aber geht zu Herzen, toller Soundtrack, toller Cast, kann man wirklich emotionale Stunden im Kino verbringen. Dann haben wir einen zweiten Film auf der Berlinale gehabt, The Weight im Goldrausch, das Russell Crowe, Ethan Hawke. Den bringen wir im November in die Kinos. Ist aber nicht dieser, wo Ethan Hawke durch die Pampa flieht. Genau, also nicht flieht, er muss ganz trivial gesagt Gold von A nach B bringen. In welchen Jahrhundert? 1920 Oregon ist das Setting. Das ist da noch ein halber Wälder Westen. Der wurde in Deutschland gedreht. Er wurde in Bayern gedreht, weil die Wälder Oregons gar nicht so unähnlich sind, wie die Wälder in Bayern. Genau, ist eine deutsche Produktion, von Augenschein produziert. Iven Hawke fantastisch in der Rolle, der macht's wirklich toll, der hat auch immer so eine Präsenz, also ich mag den wirklich einfach als Zuschauer, den zu sehen, der ist so physisch. Der ist immer noch so underrated, nach all den Jahren, jetzt auch seine Nominierung für Blue Moon, weil ich war, ist auch wieder irgendwo so, du hast den ja auch nicht gesehen, Blue Moon, der ist dann irgendwo so verloren gegangen, dabei, der müsste eigentlich irgendwie den Leuten noch präsenter sein. Ich hatte bei The Weight im Vorfeld so Vergleiche und da wurde ich, höre ich, zu Sorcerer von Friedkin gehört. Das ist natürlich ein großes Denkmal. Ja, aber irgendwie hatte ich sofort... Die Assoziationen gehe ich mit. Genau, Wald, Natur, die Survival-Komponente, die irgendwie zumindest hatte ich das im Vorfeld gehört, der klingt interessant. Wann kommt denn der? Anfang November. Also ist noch ein bisschen der US-Staat ist im September. Warum ist das eigentlich so auseinander. Das wurden wir übrigens letzte Woche mehrfach gefragt, ob wir erklären können, warum Filme so oft, wie zum Beispiel bei Obsession, wo das ein Monat auseinander ist. Es hängt a von dem Programm ab, was die Studios intern haben, also sprich, die müssen ja auch verteilen und manchmal. Hast du dann Filme, die in Deutschland zum Beispiel anders länger funktionieren, wo du dann den Zeitraum zwischen den Starts länger lässt? Weil jedes Publikum einfach größer ist. Manchmal willst du auch einfach den Buzz aus den USA mitnehmen und weißt aber, der muss sich ja erst entwickeln. Das heißt, du kannst erst eine Woche oder zwei Wochen später starten. Bei anderen Sachen weißt du, man sollte es einfach Day-and-Date starten, weil es könnte ja implodieren, es könnte schlechtes Word-of-Mouth geben. Wenn so ein Spiel-Werfell vielleicht nicht so gut ist, wie man sich wünscht. Es heißt nicht, dass jeder Day-and-Date-Start zum Beispiel dann dieses Problem hat, aber es ist schon dann ein Grund, wo du sagst, das kannst du dann nicht mehr vier Wochen später starten. Ja, es macht jetzt auch keinen Sinn, die Odyssey drei Wochen nach US-Start erst in die deutschen Kinos zu bringen. Absolut. So ein Nolan-Ding ist einfach ein weltweites Phänomen. Bei Obsession hatte mich das zum Beispiel sehr gewundert. Da wurde der auf einem Fantasy-Film festgezeigt und ich hatte das Gefühl, weil es ja der Opening-Film war, alle, die rauskamen, waren hochbegeistert. Und ich glaube, zwei Tage später las ich die Nachricht, wird verschoben und zwar jetzt eigentlich genau in die Weltmeisterschaft hinein. Vielleicht weil Michael so lange so gut von Universal erstmal funktioniert? Ich habe es nicht verstanden. Oder die wollten den Abstand zu Backrooms haben. Das ist aber auch reine Spekulation. Universal wird sich da sicher Gedanken gemacht haben. Weil Backrooms ja auch erst danach nochmal verschoben worden ist. Und dass die beiden nicht direkt aufeinander sind. Und dann kannst du natürlich auch manchmal technische Probleme haben. Also wir müssen ja in Deutschland schon synchronisieren. Eine ordentliche Synchro kriegst du nicht in drei Wochen gemacht, sondern brauchst schon ein bisschen länger mit Dialogbuchschreiben und Aufnahme und Mischung. Und dann die FSK brauchst du auch noch. Das ist bei Majors, Studios, die weltweit alles koordinieren, überhaupt kein Problem, oder? Die werden da natürlich auch ihre Deadlines haben, aber im Indie-Bereich, wenn du quasi von A24 oder von Lionsgate, an Filmen, wo bei Backrooms wurde bis kurz vor US-Start nochmal im Schnitt Sachen geändert und dann kriegst du in Deutschland, oh, dir wurde dein Akt nochmal geändert, hier, ihr müsst nochmal neu aufnehmen. Musst du den der FSK auch nochmal einreichen? Musst du es auch nochmal einreichen. Also es hat auch manchmal rein technische Probleme oder Gründe, die zu einer Verschiebung dann führen. Aber in der Regel Mitbewerb. Du hast natürlich auch die Kinobetreiber. Du hast die deutschen Filme auch noch. Darfst du auch nicht vergessen. Das heißt... Auch französische Filme, die hier manchmal gut funktionieren. Richtig. Also generell kannst du nicht eins zu eins das US-Programm abbilden, sondern du musst gucken, oh, wenn jetzt eine neue große Komödie von Konstantin Film kommt, mit Bulli oder auch ohne Bulli, ist egal. Aber dass die zum Beispiel die Seele, die Kinosäle, die ihr für einen independenten Film wegnimmt. Und dann kann auch ein Studio zum Beispiel sagen, nee, wir warten lieber zwei Wochen und gehen nicht day-end-dated zu den USA aus, weil wir wollen uns mit dem perfekten Geheimnis oder dem perfekten Urlaub oder was auch immer dann als nächster großer deutscher Blockbuster kommt, dann an dem Wochenende zum Beispiel nicht messen. Also da fallen wirklich viele, viele Sachen rein. Okay. Was hast du denn aus Cannes mitgenommen? Ich musste schmunzeln vor zwei Wochen bei euch im Podcast. Wir haben gut Sachen genannt. Richtig. Du hast bestimmt den Kit gekauft da. Du hast bestimmt die Partynummer gekauft. Du hast den Nicholas Winding Refn-Film gekauft. Oder den Fjord. Der hat diese Partynummer in New York gekauft. Diesen Partykits. Clubkit meinst du? Ja. Aber der ist nicht bei uns gelandet. Okay. Hast versucht aber. Wir haben drüber nachgedacht. Aber es war auch dann eine sehr teure Wette. Und da hat es eine andere Firma gegeben, die da noch viel, viel mutiger waren als wir. Du bist wirklich treuer Hörer quasi, wenn du auch die Kannen-Folge gehört hast, hörst du immer fleißig hier rein. Ich höre definitiv immer den Anfang. Ich höre nicht alle Kritiken, weil ich doch ein bisschen, ich mag es nicht gespoilert zu werden. Und manchmal geht es mir einen Tick zu weit. Schneiden wir raus, dass Steffen das gesagt hat. Ja, das hören wir tatsächlich häufiger. Aber es ist meiner Ansicht nach immer Robert. Es ist immer Robert. Was? Ernsthaft jetzt? Nein, keinem. Achso. Zurück zum Thema. Warum musst du so schmunzeln? Die Queen. Die französische Animo-David, wo ich das David gezeigt habe. Wo du gesagt hast, da wird kein deutscher Fall sich je herantrauen. Mit dem Virus, wo rumgeht, dass alle queeren Leute aussterben. Die Heterosis. Die Heterosis. Die Heterosis. Das Ding. Den hast du geholt. Wobei, vor zwei Jahren dieser Mars Express war ja irrsinnig gut. Auch Jim Queen ist fantastisch. Auch da die Stimmung im Kino. Es ist einfach wieder ein Audience, ein Publikumsfilm. Auch da kannst du ähnlich wie bei The Furious, du kannst rumnörgeln, weil es gewisse Sachen... Ich habe das Gefühl, wenn ich darüber auf YouTube rede, dann sagt mir die eine Hälfte, was ist denn das? Und die andere Hälfte sagt mir, du kannst gar nicht darüber reden, weil du nicht queer bist. Also mich interessiert es voll. Ich habe das Gefühl, du kannst dich nur dann irgendwie wieder in die Nesseln setzen. Dann fühlt sich die Hälfte der Leute, wenn du darüber redest, gestört aus Gründen, die du einfach nicht abbilden kannst, weil dein Leben nun mal anders verlaufen ist, als vom Publikum. Also weißt du, was ich meine? Aber trotzdem muss ich noch drüber reden dürfen können. Ja, aber wenn er gut ist, dann kannst du darüber sprechen. Ja, aber trotzdem gibt es dann immer noch so einen Tanz ums Feuer, auch wenn du ihn gut findest. Ihr werdet ihn bald sehen und dann schauen wir mal weiter. Werden wir ihn schon bald sehen? Ja, in der Tat, weil wir dachten jetzt auch, dass wir da nicht ganz so viel Zeit, wir werden da schon wahrscheinlich jetzt Richtung Oktober den Film dann terminieren. Cool. Ich denke mal, es gibt ja auch ein Festival, wo wir beide sind, was glaube ich auch den Film vorher fürs Publikum mal antesten kann. Wo seid ihr schon wieder in Hamburg? Vielleicht können wir den sogar folgen. Wir müssen ja dieses Jahr beim Fantasy Filmfest, wir sind ja in der Jury dieses Jahr. Wir sind in der Jury, stimmt. Und wir stehen auch, also wir beide, also ich. Wir sind in der Jury und wir stehen auf der Bühne. Ne, meine Kleine ist der, wann ist das? Oktober? Ne, jedes Jahr Ende August. Ende August bis Anfang September. Ich komme mit auf die Bühne. Letztes Jahr haben wir, also ich, ja Exit 8 vorgestellt. Dieses Jahr könnten wir Jim Queen vielleicht sogar vorstellen. Ey, ich bin dabei, ich mache das. Ich würde Steffen immer supporten. Das müssen wir nur mit dem Fantasy Filmfest ausmachen. Steffen werde ich immer supporten, weil wir haben auch diese tolle Begegnung in New York mal gehabt auf der Weltpremiere von Star Wars und Concept, werde ich nicht vergessen. Und Steffen ist großer Klemmbausteine-Fan. Das verbindet uns außerhalb der Film. Ja, das reicht mir. Einen habe ich noch. Aus Cannes. Genau, aus Cannes. Und zwar bei Jim Queen hat es sehr, sehr schnell funktioniert. Wir haben das Promo gesehen. Promo ist immer so ein verlängerter Trailer. Und dann weiß man, oh, den Film will man zumindest schon mal dann komplett gucken. Und man hat schon die ersten Clips im Netz gesehen. Also zwischen und, dass wir überhaupt den Film mitgekriegt haben und bis zum wirklich Handshake-Deal, das waren nicht mal zwei Tage. Das klingt ungewöhnlich schnell. Das ist ungewöhnlich schnell. Funktioniert das immer oder wird man dann irgendwann hinterhergegangen? Wir hatten doch einen Handshake, ja, aber nichts auf schwarz und weiß. Jetzt hat der den Zuschlag. Wir wollen 50.000 mehr. Oder funktioniert das dann auch immer so ein Handshake-Deal? In der Regel funktioniert es gut, aber es gibt auch immer ein paar Sachen, wo es dann nicht funktioniert. Aber mit den meisten, die kennen wir seit vielen, vielen Jahren und dann ist das auf einer Vertrauensbasis, wo wir dann sagen, da ist auch ein Handshake dann fein und dann weißt du, dass du den Film hast. Es gab auch einen Film, den haben wir vor einem Jahr in Cannes gesehen, zum ersten Mal auf dem Markt. Da gab es ein geheimes Screening. Da haben wir vor einem Jahr das erste Angebot gemacht. Es hat bis dieses Jahr Cannes gedauert und verschiedenste Termine auch mit verschiedensten Beteiligten, die dann entschieden haben, wo dann der Film in Deutschland landet, bis wir es wirklich dann gekriegt haben. Und es ist, glaube ich, wirklich sehr, sehr happy. Und für manche Filme muss man halt dann auch ein Jahr kämpfen. Es gibt einen gewissen Film, den ein Studio gedumpt hat vor zwei Jahren. Ah, der Acme, Coyote vs. Acme? Genau. Ah, cool. Da ist doch jetzt doch der Trailer zu Bett, gell? Nee, nee. Genau, Coyote vs. Acme. Das ist doch so ein 90-Millionen-Dollar-Produkt, der mit John Cena, oder? Genau, richtig. Der war so wahnsinnig früher gewesen. Er war knapp über 70. Dann hat Warner den ja aus finanziellen Gründen beim Verkauf oder Vorverkauf mussten halt die... Die Steuerabschreibungen. Richtig. Die mussten optimiert werden. Demzufolge wurde der Film beerdigt. Dann gab es eine Firma namens Ketchup Entertainment. Die haben für 50 Millionen Dollar die Weltrechte gekauft. Und ihr habt die von denen. Was machen Ketchup denn sonst noch? Den Namen habe ich schon auch nochmal gehört. Die Verbindung mit irgendwas anderem. Genau, es ist relativ, also viele Sachen haben sie in der Vergangenheit noch nicht gemacht, aber die sind ein eigener Verleih halt in den USA. Und es wurde jetzt mit Abstand der größte Film für die oder die größte Show. Das sind die Ketchup-Caturnen oder? Nee, nee, Ketchup-Caturnen. Und entsprechend groß war auch die Preisvorstellung für Deutschland. Man kann sich das vorstellen. Und deswegen sind wir auch ein Jahr nicht zusammengekommen. Es war halt wirklich ein Rumtanzen und viele, viele, viele lange Gespräche. Und irgendwann haben wir die aber auch vom Marketing und vom Konzept und allem drum und dran überzeugen können. Und dann die Zusage gekriegt. Und der startet jetzt dann auch schon im September. In den USA, glaube ich, im August. Ist das schon offiziell so richtig? Ich habe das noch nicht mitbekommen. Das ist jetzt hier exklusiv in September. Das weiß ich schon. Das ist ja in Deutschland. In der Tat noch nirgendwo gedroppt. Ist noch nicht mal eine Presseagentur drauf. Die Unterschrift ist quasi noch nicht mal trocken. Cool, das freut mich aber für euch. Nicht, dass ihr das jetzt hier nachher noch bekommt. Nee, ist alles gut. Also würdest du sagen, der Film ist auf jeden Fall nicht der Qualität wegen von der Steuer abgeschrieben? Auf gar keinen Fall. Ist das auch so mit die größte Hausnummer, die ihr dann bisher hattet? Eine der größten, ja. Wie ist das so, ein Tag, wo man erfährt, das klappt? Also man ist irgendwann zwischendurch schon sehr genervt, Weil es geht dann wirklich um Details und weil du halt vorne nicht die ganz, ganz große Zahl austüten möchtest, weil du einfach auch das Risiko nicht eingehen möchtest. Wir sind immer noch in Anführungszeichen Independent Verleih. Wir haben keine Finanziers, die einfach sagen, macht mal hier, wenn der nicht funktioniert, ist egal. Sondern wir müssen immer mit uns selbst ausmachen, dass wenn der Film nicht funktioniert, das auch weitergeht. Und auch einen Worst Case kalkulieren. Insofern werden wir nie bei Angeboten, wenn es wirklich kompetitiv wird, wahrscheinlich die sein, die am meisten bieten. Also Clubkit zum Beispiel, wo es dann wirklich ein Bidding War gibt, wo sich die verschiedenen Firmen dann hochbieten. Da sind wir seltenst dann diejenigen, die vorne sind. Bei dem war ich zugegebenerweise zum Schluss dann ein bisschen genervt in der Verhandlung, weil es dann wirklich ganz, ganz viele Kleinigkeiten aufgemacht worden sind. Und dann bist du kurz vorher und sagst dann, nee, willst du es jetzt irgendwann mal hinschmeißen? Dann sagst du dir nochmal, hast du den Film nochmal in Erinnerung? Und dann weißt du, wie du gelacht hast, als du diesen Film geguckt hast und dann schluckst du es. Und dann verhandelst du auch diese kleinen Sachen nochmal durch, dass es dann wirklich passt und dann alle Parteien happy sind. Und bei einem anderen Film hätte ich längst gesagt, Leute, bleibt, wo ihr wollt. Ich bin raus. Es kommt wirklich auf den Film drauf an und auch wie du mit dem Verkäufer oder der Verkäuferin umgehen kannst. Und irgendwann sagst du sonst wirklich, nee, danke. Hast du in den letzten drei Jahren, drei Monaten, seit du hier warst, grundsätzlich eine Sache neu gelernt? Man lernt nie aus, auch. In den letzten Jahren. Wir haben auch böse Mega-Mega-Flops gehabt. Filme, die ihr nicht mal mitgekriegt habt, wo wir viel, viel Geld für bezahlt haben. Wo du einfach vorher denkst, du glaubst zu kennen, wie der Markt funktioniert. Und kaufst zum Beispiel einen koreanischen Blockbuster auf dem Papier, der basierend auf einer Manwa-Reihe ist, die sehr populär ist und auch vom Cast, vom Budget, über 20 Millionen Budget, sieht toll aus, die ersten Bilder und du guckst dir den Trailer an, Omnish and Reader. Und du guckst den Trailer an und sagst, das ist wirklich toll. Und dann kriegst du aber mit, dass die Fans nicht glücklich sind. Also auch international die koreanischen Fans. Und da wurden dann in der Produktion Entscheidungen getroffen, dass zum Beispiel ein Schwert im Manwar gegen eine Waffe ausgetauscht worden ist. Und so eine Entscheidung werden dann halt nicht mehr toleriert vom Publikum. Und dann ist über diesen Film so ein riesen Downvoting-Shitstorm hereingebrochen und das kannst du nicht mehr auffangen. Also wenn du den Film heute bei Amazon dir anschaust, dann siehst du eine Bewertung von viereinhalb von fünf Punkten, alles perfekt. Weil die Leute, die sich nicht damit beschäftigt haben und auch als ich den Film das erste Mal gesehen habe, dachte ich, oh, schön, gut geworden. Und dann denkst du, ja, du hast was und dann kommt die Welle. Du kaufst ihn ja basierend auf einer Zielgruppe, die du anscheinend ja dann doch nicht verstanden hast in dem Moment, das ist das Problem du guckst als Filmkenner aber nicht als Kenner der Materie und der Kulturen, der das vielleicht spielt genau, aber du weißt ja nicht. Das ist ja genau der Lerneffekt den man hat und dann auch am Ende man muss sich dann eingestehen, dass du es nie hundertprozentig wissen kannst, du glaubst zu kennen, was der Markt hergibt und du glaubst zu kennen, wie das Publikum reagiert, aber du weißt gar nichts. Das ist auch immer so ein Learning im Leben, wenn du feststellst, du bist dort. Ich glaube auch, der Markt verändert sich aber auch gerade, oder? Also ich weiß nicht, wie du das beurteilen würdest. Wir reden ja in den letzten Podcast-Episoden relativ viel darüber, weil das zumindest eine Frage ist, die mich auch immer umtreibt. Ist das Publikum gerade in so einem Wandlungsprozess? Ist der Markt, das kann man ja klar sagen, dass er das ist, aber es ist dieses Jahr, finde ich, ganz verrückt. Also wenn ich nur mal auf das Kino gucke, Also ich finde es krass, dass die Zahlen sich so gut erholt haben. Der Mai. Das ist der Beste seit 2019. Genau, ist wahnsinnig gut. Aber auch viele kleine Hits sind dabei gewesen. Dafür aber dann auch wieder sowas wie den Mandalorian, der halt für Star Wars Verhältnisse komplett gegen die Wand fährt. Oder Masters of the Universe jetzt auch nicht so. Das war glaube ich, also da haben die Leute schon im Januar schon gesagt, das wird einer der Flops des Jahres werden. Dafür finde ich fast, dass er noch erstaunlich gut läuft. Aber ich bin schon, also dass jetzt sowas wie Backrooms oder auch ein Obsession, solche Sachen, auch dieser Marketplayer-Film, dieser Iron Lung, der in dieser YouTuber-Diskussion ganz häufig ein bisschen untergeht. Der sich im Eigenvertrieb fasst, also nur durch eigene Werbung zu 50 Millionen. Ich wollte doch irgendwann mal einen Film machen. Hier, mach den deutschen YouTuber-Film. Deutscher YouTuber-Film. War auch eine Frage bei euch in der Spotify, in den Comments, das deutsche Genre-Kino, wie sieht es aus, was müssen die Filme können, ich wollte dich nicht unterbrechen, wir machen gleich. Was das deutsche Kino können muss? Um bei uns zum Beispiel gesehen zu werden, oder dass für uns das relevant ist. Achso, du hast jetzt die Fragen für dich, du hast einen Steffen. Ja, das stimmt. Ich wollte gleich noch mal parallel durchscannen. Das ist aber sehr unfreundlich, wenn ich hier so am Dingsen bin. Ja, aber es ist ein Trend. Es ist absolut ein Trend dieses Jahr. Dass YouTuber wirklich in Sachen Box-Office und quasi neue Franchises kreieren können. Also es wird Backrooms, das wird ja nicht das einzige gewesen sein. Es wird jetzt weitergehen mit einem Sequel oder einer Serie oder ähnlichem. Also sie werden das Thema weiter beackern und es sind Themen, die nicht aus dem Nichts, also Backrooms war halt ein IP vorab, aber Obsession ein ganz klares neues Thema und das ist natürlich für das Box-Office sind das ja die Themen, die vorher im Jahr nicht einkalkuliert sind in Einschätzung, sondern es braucht immer diese Überraschungen, die rauskommen. Das gab es mit Blair Witch Project vor vielen, vielen Jahren, aber seitdem halt mit Obsession wurde es erst jetzt wiederholt. Ich finde, das YouTuber-Thema wird da so ein bisschen falsch angegangen, weil ich meine, bei Markiplier war es halt wirklich so, da hast du sehr schön gesehen, wie viel Macht hinter dieser Reichweite auch steht, weil der wirklich im Selbstvertrieb, jetzt hat er ja auch, der Film ist jetzt im Digital-Release erschienen, nur über seinen YouTube-Kanal. Und das ist schon, also verrückt war, dass der, also ich habe mir den hier in der Special Screening anguckt, der ist in Deutschland, glaube ich, an einem Wochenende gelaufen und es war voll. Und ich dachte so, wo haben die, also ich weiß das, aber woher wissen das die anderen? Und das ist dann tatsächlich nur, weil hier deutsche Fans von Market Player saßen, die dann seine Sachen sich angeguckt haben. Bei Obsession ist es so, Curry Barker, sein Vater ist ja, ich glaube, Drehbuchautor, jetzt nicht der allerbekannteste, aber, der hat so einen halben Fuß in der Filmindustrie gehabt, ist auch jemand, der ja durch seine Kurzfilme jetzt auch ein bisschen, ich glaube in den letzten drei, vier Jahren hat er die Sachen alle gedreht. Dadurch hat der das so langsam angewachsen. Und Kane Parsons Reihe war halt einfach fett. Der erste Clip von Backrooms hat 80 Millionen Views. Daraus hat sich so eine richtige creepypasta. Das heißt, das Internet greift es auf und macht was Größeres drauf. Es gab 2018, war das, glaube ich, diesen Slenderman-Film zum Beispiel. Da haben sie es auch schon mal probiert. Das ist in die Hose gegangen, weil es da halt irgendein Typ als Auftragsarbeit gemacht hat. Und die haben halt die richtige Entscheidung getroffen, das Kane Parsons machen lassen. Aber ich würde jetzt nicht so weit gehen und sagen, das ist so ein Trend. Dieses Jahr ist ja zum Beispiel der Shelby Oaks auch von Chris Stuckman angelaufen, komplett an die Wand gelaufen. Der nicht von Zett hat, ja. Auch der hat, glaube ich, nicht mal einen deutschen Vertrieb bekommen. Ich glaube nicht, nee. Nee, ist hier auf jeden Fall noch nicht gelaufen. Und es gab, glaube ich, auch eine YouTuberin, deren Namen ich aber nicht kenne und wo ich den Film auch nicht zuordnen kann. Und da habe ich auch gehört, dass der nicht gut gelaufen ist. Also es ist jetzt, glaube ich, nicht, das Erfolgsrezept ist nicht, ich bin YouTuber und mache jetzt einen Film. Ja, aber es ist einfach eine spannende Talentschmiede, weil ich glaube, dass die Leute, die dort sind auf YouTube, lernen, sich kreativ auszuturmen mit wenig Budget. Und dadurch hast du viele Möglichkeiten, dich auszuturmen und keinen so argen Mantel, wo viele Leute mit drin herumreden. Und aus dieser Kreativität heraus entstehen halt das, was das Publikum eigentlich sucht. Ja, ich glaube, der Community-Effekt kommt dazu. Wir suchen nicht die teure Verpackung, wir suchen nicht die, ja, ja. Die Leute wollen halt in sowas wie Backrooms und Obsession, läuft auf TikTok halt wahnsinnig gut. Und das ist so dieser Community-Event, der dann funktioniert. Es ging ja los mit Talk to Me. Du hättest den Racker-Brüdern quasi nicht zugetraut, dass die einen Kinofilm in der Qualität stemmen können. Und das Budget war auch 5 Millionen Dollar, glaube ich, also relativ gering. Du siehst aber trotzdem bei Raka Raka schon die Energie, die die in die Videos gepackt haben. Und wenn du auch die Interviews mit denen beiden siehst, wie die miteinander umgehen und wie die wirklich für was kämpfen und was die da einbringen können und das mit dem Equipment und wirklich einer guten Storyline. Da ist einfach, man muss nicht mehr nach 50-Jährigen suchen, die irgendwie den klassischen Weg gelaufen haben und als Regisseur dann, über kleine Produktionen sich hochgearbeitet haben, sondern man sieht, man kann mit Anfang 20-Jährigen oder teilweise noch nicht mal Talents im Regiebereich wirklich krasse Geschichten erzählen. Ich würde sogar fast noch bis zu Terrifier vorgehen. Noch vor Talk to Me. Der hat jetzt auch ein Universal, glaube ich, Universal oder Lionsgate, der hat jetzt irgendeinen Deal abgeschlossen. Der hat einen großen Deal, nee, bei Blumhouse, glaube ich. Also, ich hatte das in den News drin. Steffen. Ja. Ich frage mal nachher jetzt Fragen aus der Community. Vielleicht zwei hintereinander, weil die in ähnliche Richtung gehen. Philipp Nürnberg fragt, eine Frage an Steffen, ich sammle Mediabooks und habe oft das Problem, dass die Auswahl bei guten Neuheiten eher gering ist. Man findet zwar hin und wieder ein tolles Mediabook wie Pearl, Inora oder Schweigen Dilemma, zum Beispiel im Cape Light Shop, aber schnell driftet die Auswahl ab in Low-Budget-Filme wie The Toxic Avenger, der ist gar nicht so Low-Budget, außer es ist die 70er-Version, oder unbekannten 60er-Jahre-Western. Weshalb ist das so? Ich würde so gerne Mediabooks wie zum Beispiel von Schinders Liste, Marty Supreme, Titanic oder Rex sehen und dem schließt sich zum Beispiel Nenb an. Hallo zusammen, als Sammler von Blu-Rays und Kunde im Cape Light Shop würde mich der Prozess hinter den Releases interessieren. Wer entscheidet über die Stückzahl, Limitierung, warum gibt es manchmal Re-Releases, wer bestimmt Inhalte von Collectors Editions, warum gibt es zum Beispiel von Sin City bis heute keine 4K Blu-Ray. Oft kommen Sondereditionen in anderen Designs für bestimmte Länder bei uns dann aber nicht raus. Warum ist das so? Es ist eine Nische, aber ein paar Einblicke würden mich doch brennend interessieren. Beste Grüße. Das waren viele Fragen. Ich versuche es zu komprimieren. Ich dachte, das deckt nämlich vieles von dem ab, glaube ich, über den Job. Und neben dem, dass ihr Filme ins Kino bringt, was wo ihr offensichtlich viel Leidenschaft reinsteckt. Weil normalerweise öffnen wir hier mit Kinofilmen. Aber heute haben wir die erste halbe Stunde über physische Datenträger geredet, was wir sonst nicht machen. Deswegen ergibt das Sinn. Absolut. Bei den physischen Produkten haben wir ein Produktmanagement-Team von zwei Leuten, Gabriel und Marco, die sich international angucken, was gibt es an Artworks, was gibt es an Vorgaben. Entsprechend kann es zum Beispiel sein, dass ein Artwork, was exklusiv für die USA gestellt worden ist, gezeichnet worden ist, gar nicht für uns verfügbar ist. Die Auflagen richten sich so ein bisschen nach Schätzung von uns im Hause, weil wir wollen den Markt so gut wie möglich bedienen, dass das Produkt nicht schon ausverkauft ist, bevor es überhaupt veröffentlicht wird. Das heißt, wir gucken uns Vergleichsfilme an, wie die funktioniert haben und sagen dann zum Beispiel, das Mediabook kriegt eine Auflage von, sagen wir mal, 3.000, und rechnen so, dass das im Idealfall locker über den Veröffentlichungszeitraum die ersten drei Monate ausreicht. Wir haben nichts davon, zu viel zu produzieren, weil das würde am Ende des Tages bedeuten, dass wir es für, keine Ahnung, 10, 15 Euro nachher verscherben müssen. Dann sind die Fans am Anfang unglücklich, die das für 35 gekauft haben und wir kriegen die Materialkosten und Lager und es bringt auch keine Punkte. Auf der anderen Seite zu wenig zu produzieren ist auch immer schwierig, weil du kriegst wirklich Hass. E-Mails, wenn Leute ein Produkt nicht bestellen können und dann auf einmal gezwungen sind, weil sie es unbedingt haben wollen, Scalperpreise von 90 Euro. Den Paulaner WM-Shirts, das ist jetzt auch so ein Thema gewesen. Das heißt, wir versuchen die Limitierung, deswegen machen wir auch keine Zahlen jetzt direkt drauf oder kündigen vorher schon die Zahlen an, also Nummerierung und sagen aber, es bleibt halt diese eine Mediabook-Auflage und. Können die so lang wie möglich noch variieren und sehen auch die ersten Vorbestellungen, die dann schon reinkommen und geben dann den Druckauftrag für die Mediabooks raus und dann entscheidet sich, wie viele Stück das werden. Generell die Titelauswahl, das ist die andere spannende Frage. Generell ist ja bei den deutschen Mediabooks sind es ja immer Independence, die die rausbringen. Turbine, Playon, Cape Light. Das heißt, wir haben... Alle die gleichen Titel vor Augen, die wir gerne als Sammler hätten, müssen aber gucken, was geben uns die Studios überhaupt. Das heißt, wir können bei MGM anklopfen und Angebote machen für bestimmte MGM-Filme und kriegen dann eben Westside Story, manche mögen es heiß. Bitte macht Robocop. Robocop haben wir schon. Habt ihr schon? Aber Robocop haben wir schon in 4K. Letztes Jahr rausgebracht. Oder eben gewisse Western, natürlich wie die glorreichen Sieben, auch ein schönes Thema. Wir können aber, wenn jetzt zum Beispiel wir kriegen immer viele E-Mails, warum bringt ihr nicht den Film XY von Disney? Können wir nicht bei Disney anklopfen und sagen, oh, wir hätten gern physische Rechte für zum Beispiel. König der Löwen. Ja, dann sind wir pleite. Genau, aber selbst so Klassiker wie Armageddon, Kopfgeld, wo viele wirklich ein 4K-Media-Book gerne hätten. Da kommen wir einfach nicht ran. Das ist einfach in dieser Bubble drin. Leonine vertreibt die Disney-Produkte gerade und können jetzt bei Neuheiten auch Steelbooks und so weiter. Die, die zufällig in München sitzen. Vertreiben von dem anderen Fallein, die auch zufällig in München sitzen. Die Nähe macht was aus. Wirkt ein bisschen. Ist, glaube ich, davon unabhängig, aber genau. Könnte was Fieses jetzt sagen, aber ich möchte nicht. Haben aber gar nicht die Möglichkeit, dann einfach zu sagen, oh, Deutschland hätte gern ein Steelbook oder ein Media-Book von TTXY weil Disney quasi weltweit ja trotzdem die Planung macht. Und bei anderen Titeln kommen wir einfach nicht ran. Peter Jackson ist das beste Beispiel. Es ist im Moment, wenn sich die Tür irgendwann mal öffnet, werden da halt alle Labels dran stehen. Aber bei bestimmten Filmen versuchen wir seit Jahren, die zu kriegen. Ist dieser Sammlermarkt so groß, ja, auch in Deutschland? Wir reden von mehreren tausend Leuten, die dann wirklich aktiv kaufen. Aber es ist ein Markt und wie gesagt, wir machen es ja nicht nur aus dem Kommerziellen sondern es ist auch für uns als Film. Aber das trägt sich zumindest, oder? Ich muss noch einen Mini-Ausflug machen. Zurück einfach auch, warum diese physische Sammler, die drei Minuten klaue ich euch jetzt einfach, weil es ist schön peinlich. Cape Light Gründung, fang mal damit an. Ich habe selbst auf dem Schulhof VHS-Kassetten designt. Daher kommt diese Sammelleidenschaft. Und zwar Dawson's Creek. Ja, die haben mir ein Foto geschickt dieses Jahr mit, dem Cast. Deswegen hole ich gerade aus, woher diese Sammelleidenschaft kommt. Wir haben oder ich habe die Folgen bei Sat.1 aufgenommen, natürlich in der Nacht, weil da das mit den Werbepausen besser zu schneiden war. Habe schöne VHS-Tapes gemacht, habe Cover gedruckt, habe bravtes Copyright von Sony Pictures Television da mit draufgepackt und habe es meinem Freundeskreis quasi verlieren. Also nicht mal verkauft, sondern wirklich nur meine, es gibt immer noch die Unikat-Kassetten. Das, ist verjährt. Bindet man einfach mit und das willst du nicht als Streaming haben, das möchtest du als physisches Produkt haben und allein für die Leute diese Filme rauszubringen, ist halt so ein, das werden wir immer tun, auch wenn der Markt kleiner wird, das ist so weil ich... Diese Art von Motivation ist natürlich auch viel besser, als damit Geld verdienen zu wollen, weil es bringt eine viel tiefere Befriedigung und eine Sinnstiftung dann für dich, ist ja total super. Es muss sich immer am Ende des Tages irgendwie rechnen, aber allein der Aufwand, der mit zwei Produktmanagern und denen untertiteln und alles, was da drauf ist und das Mastern, das kostet manchmal mehr Geld, als es einbringt und das ist fein. Ich fand das so schön letzte Woche, wo ich mit den Jungs von Sean David also Thilo Gose, Johann, Schröckert, Manu von Filmfressen, Willi von Willis Videotreff. Wir sind über so eine Filmbörse gelaufen und die sind dann von Stand zu Stand, die haben sich da vier Stunden aufgehalten und guckten dann, der Willi meinte einmal so, oh, hier ist eine Version, die hat ein Bonusfeature mehr, dann kann ich ja die andere jetzt, verkaufen oder wegschmeißen und ersetzt er die und das fand ich schon total schön. Wie so eine Pokémon-Karte, die so einen halben Stern höher gegradet ist. Ich habe mich fast ein bisschen geschämt, weil ich wurde auch gefragt, du holst dir ja gar nichts. Ich so, nee, ich habe irgendwie aufgehört damit. Meine Frau hat jetzt erst als beim letzten Umzug dafür gesorgt, dass ich ganz vieles wegwerfe. Ich habe mich von vielem nicht trennen können, also gerade meinen Boxen, weil ich habe ja auch mal angefangen, meine ersten Ausflüge als Journalist waren damals für ein DVD-Online-Magazin. Digital Movie. Digital Movie, genau, Genau, mit Christian Bartsch zusammen, der jetzt bei, ist der noch bei Turbine? Ja, ne? Immer noch. Ich hab meins ja auch aufgelöst, ich hab fast 3000 Blu-rays. Und davon hast du mir ein paar gegeben. Ach, voll viel. Ja, ja. Ich hab immer, ich bin ganz stolz, bin ich immer noch auf die Re-Animator. Die hab ich dem Schröckert jetzt erst aufgequatscht, als wir auf der Filmbörse waren, hat er auch, die sich dieselbe Re-Animator-Box geholt oder die Rollerball-Box, die er weggeben wollte. Oder alle Bud Spencer und Terrence Hill Filme. Genau, hat doch ein schönes Zuhause gefunden. Aber ich habe irgendwie, ich muss mich dann nochmal durchsetzen und meine Frau meinte, warum brauchst du den Kasten? Und das ist meine Event Horizon Box, die ist so ein Plastik. Wie die Event Horizon sieht, die klappst du so auf. Hammer. Oder meine von Legende, dem Ridley-Scott-Film, habe ich die Version, wo der von Tangerine Dream der Soundtrack noch mit drauf ist und das Original-Ding. Es gab so ganz viele Sachen, die kann ich mich nicht von trennen. Und das ist immer noch so ein Batzen. Aber ja, ich bin da auch schlecht geworden, muss ich sagen. Ich bin nicht mehr so der Sammler, weil ich eher mittlerweile die Sachen dann doch auch im Stream gucke oder zu viele Sachen und merke so, ich habe den Platz einfach dann auch oder möchte den Platz dafür nicht aufmachen. Ich habe schlichtweg gar nicht mehr so viele Abspielpunkte im Wohnzimmer. Ja, auf der PlayStation könnte ich das reinschmeißen. Aber wenn ich schon auf dem Beamer im Schlafzimmer wechsle oder mal am OLED-Monitor gucke oder mal unterwegs, dann kann ich das ja schon alles gar nicht mehr. Ich bin so eine faule Sau geworden, dass ich zum Teil Sachen, die ich physisch im Regal zu stehen habe, mir lieber für 3,99 Euro noch mal bei Amazon ausgeliehen habe, statt zum Regal zu laufen. Das ist richtig bescheuert. Aber habe ich so gemacht und dann dachte ich so, okay, dann wird es jetzt, glaube ich, Zeit zu Sachen wie... Aber schön sind die Dinger wirklich. ...Liefelwebben oder eher ganz vieles auch nicht. Gerade Warner hat früher immer diese Pappschuber. Ich hatte so viel von den Pappschubern zu Hause. Aber jetzt reden wir so darüber. Es geht ja nur um wirklich, dass man nicht die, was man, ich sag mal, seine komplette Lifetime, dass man 3000 Scheiben zu Hause hat. Ich glaube, das hatte ich auch mal, auch locker. Auch das ist bei mir deutlich weniger geworden. Aber wirklich die großen emotionalen Momente, mit denen man aufgewachsen ist. Und die will man, auch wenn man sie vielleicht gar nicht jetzt physisch in den Player und wenn man das digital für E hat, aber sich das hinzustellen. Und das finde ich immer noch. Vielleicht starte ich das einfach Richtung Rente dann mit den 24K Blu-rays. Ey, stell die mal vor, ich hab das auch mal gemacht auf meinem Kanal. Ich hab einfach eine schwarze Box gemacht, hab alle Sachen, die ich habe, reingeworfen. Ich hab nix mehr. Hast du gar nix mehr? Gar nix mehr. Da steht noch Wokubo, der Dings, weil das keiner haben wollte. Ja. Und dann hab ich noch diese Resident Evil Box, diese krasse. Ja, die will natürlich keiner. Und noch die Mittelerde Ultimate Collectors Edition, das ist dieser Holzkasten mit den Kunstleder-Einbänden. Die wolltest du aber auch nicht weggeben. Nee, Gina will die nicht weggeben. Ja, und so weiter und so fort. Aber es wird halt auch nach der UHD kein neues Medium mehr geben. Also Sammler können jetzt sagen, wenn ich die 4K-Ausgabe... Aber bleibt die UHD-Blu-Ray? Also wird das bleiben? Also wir sehen über die letzten Jahre, dass es ähnlich wie bei Vinyl ist, dass der Kundenstamm bleibt. Und vermutet man einen Anstieg auch? Ich weiß, das ist schwer zu sagen. Aber wenn du auf die Filmbörsen guckst, die sind genauso gefüllt, wie sie vor drei Jahren waren. Wisst ihr die Alterszielgruppe von dem Produkt? Ja, wir reden von männlich Ü40. Es gibt ein paar Ausnahmen. Ja gut, aber nicht Ü60 oder Ü70. Nee, nee, wir sind bei Ü40. Und es war witzig, auf der Filmbörse haben mich so ein paar Leute angesprochen, die deutlich Ü40 waren. Und die meinten, hey David, finde ich, hier mal zu treiben. Also es ist schon auch interessant, dass auch selbst in der Zielgruppe YouTube-Zuschauer oder Podcast-Zuhörer mit dabei sind. Die dann Zombie-Massaker in New York sich da... Du wolltest aber drei Minuten klauen. Ich wollte eigentlich noch den Kreis schließen, dass es dann für uns auch physisch nur 20 Jahre Cape Light, es war dann für mich möglich von Sony Pictures Television Dawson's Creek zu lizenzieren und es gibt jetzt die offizielle Cape Light Dawson's Creek. Die ganze Serie. Es hat sich null gerechnet, Stefan, der zusammen mit mir Cape Light gegründet hat. Er hätte mich, glaube ich, schon dreimal rausgeworfen, wenn er die Kosten gesehen hat von der Box, was das verursacht hat. Sowas darfst du nicht verraten, oder? Nee, ich kann dir die Zahlen, auch was wir Sony gezeigt haben, aber es ist völlig absurd, aber es war halt irgendwie... Ein Herzensding. Aber man hätte sich auch ein Auto von kaufen können. Nicht nur eins. Nicht nur eins. Sehr gut. Das ist wirklich Leidenschaft für Dawson's Creek. Wir haben auch über James Funderbeek im Podcast gesprochen. Große Erinnerung an die Serie. Immerhin Michelle Williams. Katie Holmes. Und Joshua Jackson. Richtig. Ja, das war toll. Das war großer Herzschmerz. Eigentlich ist jetzt der Bogen von Dawson's Creek zu Spielberg nun ganz klein, muss man ehrlicherweise sagen. Das ist der perfekte Bogen. Das war keine Ironie. Als das große Vorbild von Dawson's Creek war immer Steven Spielberg damals. Ja? Ja. Dawson will Filmemacher werden, weil er immer Steven Spielberg. Ich habe nie eine Folge gesehen. Ich weiß nichts. Weil er immer Steven Spielberg. Das ist sein großer Filmmacher, sein Idol. Darum will er Filme machen. Er studiert die Filme, zitiert immer Weiße Hai, E.T. Und so weiter und so fort. Also das ist sein Mentor, sein großes Vorbild, ist Steven Spielberg. Steffen, du bist uns vorhin entgegengekommen und warst schockiert, als wir meinten, der ist nicht so gut. Ich habe so große Hoffnung. Was hast du denn erwartet? Was ist denn deine Erwartungsverhaltung? Weil ich bin gar nicht sicher, was glauben Leute, was das sein könnte. Also ich habe auch den Trailer 2 und so gar nicht mehr geguckt, sondern den ersten Trailer. Und erwarte wirklich eine klassische Alien-Geschichte, Discovery und quasi den Umgang mit, oh, ich ziehe gerade schon eure Blicke. Betroffenheit. Betroffenheit, okay. Dann rede ich gar nicht weiter. Mir ging das genauso. Mir ging es nämlich auch so. Mir ging es auch so. Ich dachte auch, das wird jetzt. Ich finde das misleading, was wir da bekommen. Das ist wirklich ein Dorn. Nee, so weit würde ich nicht gehen. Also ich glaube, die Hoffnung in meinem Kopf hat daraus einen Alien-Film gemacht, weil es auch im Vorfeld immer hieß, das wäre der neue Alien-Film von ihm. Und nun weiß man ja bei Spielberg, das ist so eins seiner Steckenpferde. Und ich hatte so ein bisschen beim Look gedacht, vielleicht mixt er so zwei, also Minority Report ist ja einer meiner Lieblingsfilme von ihm, vielleicht mixt er das so ein bisschen mit Close Encounters. Da sagt niemand nein. Und das dann noch mit seinen Kameraspielereien, mit den tollen Einen der Magie. Die er schafft zu erschaffen. Das ist es nicht. Das ist nicht der Film, den man bekommt. Es ist ganz schwer zu sagen, glaube ich. Wobei, ich glaube, man spoilert nicht großartig. Aber was der Film tatsächlich macht, ist, sich komplett auf dieses Disclosure Day zu verlassen. Und das basiert ja so ein bisschen auf, wie ich finde, ganz viel auf Verschwörungsmythen. Bei Reddit zum Beispiel bin ich mittlerweile, letztens hatte ich das mal erwähnt und dann haben Leute gesagt so, oh, ist David etwa auch so ein Alienverschwörungstheoretiker? Bist du bei 40 und Schwobler am Reddit? Nee, nee, ist gar nicht so, sondern eher bei Reddit ist es ja dann auch so, der Algorithmus teilt dir dann halt so zu, wenn du mal was geguckt hast. Und ich glaube, ich habe irgendwann mal irgendwie so ein Video gesehen, wo ein UFO durchs Bild fliegt. Habe ich raufgeklickt und dachte so, naja, man erkennt wie immer nichts. Wegeklickt. So passiert die Radikalisierung. Genau, und dann sagt der Algorithmus, ah, du wolltest UFOs sehen. Boom. Und da kriege ich immer wieder so Sachen reingespielt, wie unter anderem, dass es diese, es gibt einmal einen Bezug auf Richard Nixon, den ehemaligen US-Präsidenten und eine Geschichte, die wohl auch mal passiert sein soll. Auch ein anderer US-Präsident, dem soll ja mal irgendwie gezeigt worden sein, was da wirklich die Wahrheit ist. Und dann geht das Gerücht um, er hätte dann geweint danach im Oval Office, weil die Wahrheit so krass ist, die er da mitbekommen hat. Und das speist natürlich viele Verschwörungsmythen. Und das nimmt Steven Spielberg hier und macht daraus aber einen Film, der eigentlich nur das ist, der eigentlich nur ganz lange Dinge aufzählt, die sich daraus speisen und dann zwei Figuren, Emily Blunt und Josh O'Connor spielen die auf. Ich habe es ehrlich gesagt nicht so richtig nachvollziehen können, was sie entlangt. Also im Grunde ist die Geschichte, sie funktioniert leider auch ganz gut, also sie funktioniert ohne Aliens. Sie funktioniert eigentlich nur auf diese Idee, gibt es eine große Wahrheit, die ferngehalten wird von der breiten Masse. Ein Mensch, der versuchen will, dass der wahr, und das sehen wir ja im Trailer, auch im ersten Trailer, will es den zugänglich machen und ein anderer Mensch, nämlich die Frau, die als Meteorologin beim Fernsehen arbeitet, die anscheinend irgendwie, sieht man auch im Trailer, weil sie ja überrumpelt wird von dem. Was da so rauskluckert aus dem Mund, dass sie überrumpelt wird und reingezogen wird. Das ist dir schon klar. Und dann geht das zwei Stunden 25 um eine Organisation, die das verheimlichen will, was die anderen ans Tageslicht bringen will. Und dadurch, das ist einfach nur eine ständige Hetzjagd. Und dieser Überbau des Außerirdischen, des Extraterrestischen, das wird dann zwar natürlich irgendwann gezogen, aber das hätten auch ganz viele andere Dinge sein können. Ja, vor allem hätte man den Abbieger Richtung Ender viel früher machen können, aber es kommt dann immer so Eskalationsstufen hinzu, bei denen du dich fragst, warum waren die jetzt nötig, weil die Geschichte, die da währenddessen erzählt wird, die ist eigentlich nicht wirklich dolle, weil er zwei Sachen macht. Auf der einen Seite ist da ein Mann, der früher immer so, na ich will fast naiv verkitschtes Kino sagen. Das hat mal gut funktioniert und mal furchtbar wie in Warhouse zum Beispiel, falls du denkst, oder Gefährt wie auf Deutsch ist. Ich mag von ihm am meisten auch so Sachen wie München oder so, wo er dann so in den Polit-Thriller sogar reingegangen und wo du gesehen hast, oh, der kann auch so ein bisschen düstereres Kino machen. Selbst ein Minority Report ist ja eigentlich relativ befreit von dem Kitsch, den er früher in seine Filme indiziert hat. Das hat er jetzt hier wieder und überträgt das aber auf ein Thema, wo ich finde, das passt nicht. Also wenn du über Geheimorganisationen redest oder vor allen Dingen auch über was sagt dir die Regierung und was nicht. Ich finde, es ist gerade jetzt so, wo es ja tatsächlich so diese UFO-Akten gab, die Trump da veröffentlicht hat, wir aber in einer Zeit leben, die das nicht hergibt, diese Naivität, diesen Kitsch, den er da erzählt. Ich finde, das wirkt völlig unzeitgemäß und es wirkt auch... Das ist weltfremd, ehrlich gesagt, dachte ich. Dieser Film passt gar nicht in die heutige Zeit. Und darüber hinaus ist er da so ein ständiges Aus-dem-Weg-Gehen dieser eigentlichen Thematik. Und es werden so Sachen angeschnitten, so eine Frage, die auch jetzt nicht neu ist, die ist nicht besonders tief gedacht. Da brauchst du dir ehrlich gesagt unter jedem dieser Disclosure, das ist ja tatsächlich ein Begriff aus den Verschwörungstheoretiker rein, da kriegst du immer wieder dieselbe Frage, was werden die Leute wohl sagen, was wird es mit der Welt machen und vor allen Dingen, was macht das mit Menschen und ihrem Glauben. Das ist keine uninteressante Frage. Was passiert mit Gott, wenn es darüber vielleicht noch ein höheres Wesen gibt? Ist der Mensch plötzlich in seiner Stellung bedroht? Das wird hier zum Beispiel aufgesagt, aber nicht ergründet. Und da dachte ich so, das ist aber wenig, Steven. Da passiert ja fast nichts auf dieser Ebene. Ich finde es fast schon ironisch, dass ich erstmalig am Tag vorher Ghost in the Shell gesehen habe. Der ja irgendwie ganz brillant funktioniert auf der Frage, was sind wir Menschen? Was ist das Alleinstellungsmerkmal in uns? und dann wird das vielleicht aufgebrochen oder sind wir vielleicht bloß eine Evolutionsstufe, kann das auch auf einer technischen Ebene passieren. Und wenn ich das in direkten Kontrast sehe, bleibt das Closure Day gar keine Substanz richtig zum Diskutieren. Der Film sieht vor allem in der ersten Hälfte toll gedreht aus. Also der Mann weiß, wie er mit wahrscheinlich ordentlich Budget auch noch so wahnsinnig viele Kameraeinstellungen einfahren kann und die Kamera hier noch ein bisschen schwenken und drehen, da langfahren lassen. Auch von der Farbgebung sieht der Film wirklich gut aus. Aber da fehlt diese Substanzen. Und das finde ich halt so erschreckend, weil Steven Spielberg ist einfach der Mann, der der weiße H.E.T., Jurassic Park, Schindlers Liste und so weiter und so fort. Und auch mit die Fabelmanns ja auch in den letzten Jahren nochmal die Liebe zu dem Medium, was sein Leben geprägt hat, so schön unterstrichen hat. Also der da auch nochmal zeigte, auch im Alter hat er diese Fähigkeit überhaupt nicht verloren. Und das fühlt sich gar nicht wie ein Steven Spielberg-Film an. Am Ende von Disclosure, der dachte ich, oh nee, lieber nochmal Rival gucken. Also ich dachte, irgendwas reicht mehr. Ich bin... Ich bin schockiert gewesen. Ich fand den ganz, ganz traurig, ehrlich gesagt. Weil ich dachte so, da möchte es ein alter Mann noch mal wissen. Ich will den gar nicht schämen, weil Steven Spielberg einer der wichtigsten Filmemacher aller Zeiten ist. Und das macht jetzt mit seinem Glück. Ich glaube, es ist wichtig, dass man das auch da, dass du das sagst. Mit seinem Oeuvre macht es nichts. Es ist so wie Francis Ford Coppola's Megalopolis. Wo ich sage so, ey, wenn du Der Pater und Apocalypse Now gemacht hast, dann mach Megalopolis. Wenn Martin Scorsese jetzt in dem Film und Serie kurz mal rumspringt, bleibt der trotzdem riesengrohig. Nee, aber der hat ja jetzt, bei dem würde ich nicht sagen, dass er so komplett ins Klo gegriffen hat in den letzten Jahren. Nee, aber der fängt langsam an, weiß ich nicht, in Grogurum zu hoppen und dann hier und dort. Ich fand den, leider, der wird so, so verkitscht und so seltsam und wo dann auch die Glaubwürdigkeit der Geschichte zum Teil aufbricht. Deswegen, das habe ich so von dem noch nicht gehabt. Ich finde, Steven Spielberg hatte zwischenzeitlich, gerade in den 90ern, aber auch Anfang der 2000ern, so eine Reife entwickelt, gerade was auch diese Blockbuster angeht. Ich hatte einen erwachseneren Blockbuster erwartet. Und selbst wenn es jetzt nicht erwachsen gewesen wäre und es wieder zurück in die 80er gegangen wäre, vom Vibe her, da war ja schon mit Close Encounters, das war zwar auch ein Film, der am Anfang auch ein bisschen gruselig war. Und ich finde, man braucht auch einen gewissen Grusel bei Alien-Thematiken, weil es immer noch auch um den Horror des Unbekannten geht. Auch das fehlt hier komplett. Oder zumindest Faszination. Genau, das fehlt hier auch komplett. Und es gibt eine Szene, die auch im Trailer schon zu sehen sind, Da wird es ein bisschen kinetischer, so eine Action-Sequenz. Und da meinte Eugen hinterher, hat die dich nicht gepackt? Und da dachte ich so, nee, ich musste die ganze Zeit an Situationen aus Minority Report, denen ich vom visuellen Style am ehesten vergleichen würde, denken. Und wenn ich da an die Overhead-Sequenz denke, wo er auf diesem Operationsstuhl gerade aufwacht und diese kleinen Roboter dann langsam rumtippsen, ey, das ist durchkomponiert, diese Sequenz. Kein einziger Moment in Disclosure Day kommt nur in die Nähe davon. Und das ist wenig. Und das ist zu wenig. Und deswegen, ich finde, der ist der schlechteste von ihm seit Jahren. Er wird auch merkwürdig komisch an einer Stelle. Da geht es ein bisschen um, sagen wir mal, Unsichtbarkeit. Das hat für mich gar nicht auch gepasst. Und dann, das sehen wir auch im Trailer, da gibt es so Tiere und die sehen unangenehm animiert aus, wenn die Tiere so dastehen. Ich bin jeden Tag im Wald unterwegs und jeden Tag Wildschwein und Rehe wirklich vor mir rumspringen und hasen. Aber die Storybeats, die damit so verknüpft sind, da bin ich ehrlich gesagt Also ganz ehrlich, der Trailer lässt einen ja rege, also ich hatte richtig Hype nach dem Trailer, das sah so toll aus. Und ganz ehrlich, wenn du Steven Spielberg draufschreibst, dann bist du doch im Grunde nie enttäuscht. Hier ist es leider nah dran. Ja, und das ist jetzt wirklich was, was wir, also wir haben ja da auch keinen Spaß dran, zweieinhalb Stunden. Ich hab vorher Backrooms gesehen, davor Ghost in the Shell und dass der Spielberg der schlechteste der drei ist. Nie gedacht, nie gedacht. Aber es kamen auch Journalisten raus, das muss man wirklich nochmal dazu sagen, die waren zwar alle so, ich glaube, auch 40, nur gut, sind du fast und ich schon, aber Anton meinte hinterher, es ist so von bis, er hat jetzt schon ein paar andere Meinungen auch gehört. Aber das ist auch ein typischer Regisseur, wo, glaube ich, Journalisten durchaus auch Angst haben zu sagen, gefällt ihnen nicht. Das ist so eine, es ist eine sichere Bank zu sagen, ja, Spieberg ist toll. Also ich kann nicht behaupten, dass ich eine große Erwartungshaltung gehabt hätte, deswegen kann ich gar nicht sagen, dass meine Erwartungshaltung torpediert wurde, aber ich Also ich merkte... Aber zum Außerirdischen geht das schon in den Steckenpferd. Ich merkte schon, dass ich im Film saß und dachte, das habe ich nicht erwartet. Also ist das wirklich oft und dachte, ja, wo sind jetzt die Außerirdischen? Naja. Leider. Und da wäre dann halt so, der Film macht in den letzten 15 Minuten etwas, was ich dann eigentlich vom Film erwartet hätte. Und dann ist er aus. Ja, tatsächlich, da passiert dann das Interessanteste. Aber dann sind schon über zwei Stunden auf der Uhr. Ja, Punkt. Ja. So lange sind wir heute auch geworden. Alle haben Lust, ins Kino zu gehen jetzt. Aber deswegen sage ich ja, Steven Spielberg hat genug Geld. Wisst ihr, wer nicht so viel Geld hat? Der ist der erste Regisseur-Media-Der. Muss man mal sagen. Also genug Geld ist relativ. Die Macher von The Furious, die sollen mehr davon machen. Und Cape Light soll die dann alle ins Kino bringen. Deswegen möchten wir, dass ihr euer Geld nutzt und das gut investiert. Geht in The Furious. Truly naked und dann in The Furious. Genau, holt euch das Double Feature Nacket Dice und dann auf die Fresse. Da macht ihr nichts falsch. Danke, Steffen, dass du wieder da warst. Ganz lieben Dank für die Einladung. Wir sehen uns in drei Jahren. Das ist September 2,29. Bist du dabei. Spätestens. Viel Glück auf jeden Fall mit dem Programm dieses Jahr noch. Was ist das nächste Festival, wo du hin musst? Jetzt ist erstmal ein bisschen Ruhe angesagt. Es geht dann mit Venedig und Toronto weiter. Ist ja erst nächstes Jahr. Nee, August, September. Entschuldigung. Wir haben ja erst Cannes gehabt. Venedig ist doch wieder, da reden wir doch dann wieder über die ersten Oscar-Filme. Wobei ich glaube, mit Fjord steht auf jeden Fall schon einer. Die Zahl interessiert mich. Was kostet dich so, wenn du jetzt nach Venedig bist? Bist du so vier Tage oder fünf oder drei? Was für ein Budget? Was bist du denn immer los mit Tickets, Hotel, Essen gehen? 3.000, 4.000, 5.000 Euro? Nee, ist deutlich günstiger in Venedig. Und hast du für jeden Tag einen Anzug oder rennst du eher so casual? Musst du den Anzug tragen? Immer nur casual. Immer nur casual. Das Problem ist bei den Festivals in der Tat das Hotel, weil du ja nah dran sein willst, auch in Toronto jetzt, an den Kinos. Ist das nicht so weitläufig? Ja, weil es gibt ja schon viele, viele Gäste für die Festivals in der Stadt. Und wenn du aber sagst, du hast 20 Minuten Zeit zum Laufen, dann kommst du auch sehr, sehr günstig unter. Und wenn du die Hotelkosten außen vornimmst, gibt es halt noch die Kosten für den Badge, damit du beim Festival teilnehmen kannst. Aber es ist okay. Also in Summe ist es nicht das teuerste. Es ist ja fast günstiger, wenn ihr als Cape Light noch so einen Immobilienzweig aufmacht, in dem Festivalstädte eine Wohnung kauft und die dann jahrelang sonst als Airbnb macht. Und nur wenn ihr da sein müsst, würde ich mal rechnen. Ich habe mal eine persönliche Frage in dem Zusammenhang. Ich bin in letzter Zeit am Hadern mit mir, wie lange ich YouTube noch machen möchte und ob mir das das noch genug gibt und was dann eine Alternative wäre. Und habe so über verschiedene Dinge nachgedacht und ich hatte neulich in der Runde darüber gesprochen und meinte jemand, was würdest du denn gerne machen? Und ich hatte so gedacht, so eine eigene Produktionsfirma, so wie damals David Fincher, so Musikvideos und Werbefilmchen und einfach, ich muss gar nicht Regisseur sein, sondern einfach in einer Crew arbeiten, weil ich sitze ja den ganzen Tag alleine zu Hause. Die einzige Person, die ich immer sehe, ist Robert, wenn wir zusammen ins Kino gehen. Du könntest den ganzen Tag zusammen Videos drehen. Das ist ein wahnsinnig einsamer Job, wie ich finde. Und deswegen lustet es mir nach Leuten. Und ich meinte dann, oder sowas wie Steffen Gerlach zu machen scheint, deswegen dachte ich, wollte ich dich mal fragen, ist es ein Traumjob oder bilde ich mir das ein und es ist gleich wieder der nächste Nervenzusammenbruchfilm, weil man reißt zwar viel, aber es klingt auch schon, also wenn ich dich so reden höre, das klingt total spannend, was du erzählst, aber ich sehe auch überall so Mini-Redflakes, wo ich denke, das kann auch jeden Moment kippen in boah, ist das stressig. Wie schätzt du es ein? Es ist ein Traumjob, ja. Aber du musst schon viel opfern, wenn du wirklich schätzt. Das durchziehst, also in Form von E-Mails, Verhandlungen am Wochenende mit Family unterwegs zu sein, dass du dann also wirklich wenig zu Hause bist, gerade durch die Zeitzonenverschiebung in USA, oder in Asien, je nachdem, wo deine Lizenzgeber dann sitzen, wartest dir auch nicht immer den Tag ab, bis du irgendwas beantwortest. Also der klassische 9-to-5-Job ist definitiv was anderes, aber es ist definitiv ein Traumjob. Man muss, glaube ich, einfach den Willen haben zu sagen, das ziehe ich jetzt durch und den Willen zu sagen, man kann Kompromisse im Privatleben machen. Dann bist du, glaube ich, gut dabei. Das ist irgendwie nicht die Antwort, die du wolltest, oder? Nee, ich habe, A habe ich es mir schon gedacht und es klingt natürlich nach was, wo man dann vor allen Dingen privat, dafür weiß ich gar nicht genau, ob ich Kompromisse eingehen noch mehr möchte, weil ich auch als YouTuber schon zu viel, der Familie auch Zeit wegnehme und das ehrlich gesagt, ich kann nicht einschätzen, wie viel mehr oder weniger das wäre, aber ja, ich habe mir das schon gedacht, dass es genau, dass das die Antwort sein wird, das ist ein Traumjob, aber, aber das ist, ich meine auch YouTuber zu sein, das ist ein Traumjob. Job, aber das fühlt sich manchmal falsch an, sich zu beschweren. Vielleicht kann man ja an der Komplimente der Einsamkeit was machen. Entweder im Büro mit Kollegen oder bei Studios vorbeigehen oder oder. Auch dann im Büro bin ich immer allein. Also es ist ja ein Einzeljob. Deswegen fand ich die Sean-David-Sache, ehrlich gesagt, auch ziemlich cool. Aber sowas geht immer, sowas hält sich auf YouTube auch nicht so leicht und die Zeiten bei YouTube haben sich auch geändert. Gibt es nicht mehr so viel sowas. aber gut, ich gucke mal, vielleicht sehen wir uns demnächst in Cannes ich sitze hinter euch mit meinem eigenen Label da muss man mal hin, war ich noch nie reingefilmt nenne ich das reingefilmt, genau, ich komme da mit MovieBob Enterprises cool, sehr gut so liebe Leute, für diese Woche haben wir es nächste Woche geht es weiter, mit Filmen okay, bis dann tschüss, tschüss, tschau.