Latest / ntv Wirtschaft / Torschlusspanik als Konjunkturprogramm - Kürzung der Solarförderung löst Ansturm aus
Transcript
- 0:08Millionen Familien stünden von heute auf morgen ohne Einkommen da,
- 0:12wenn der Hauptverdiener stirbt. Und die wenigsten sind dafür abgesichert.
- 0:17China überschwemmt Deutschland mit immer mehr Waren, während wir kaum noch etwas loswerden.
- 0:24Und die Solarbranche? Die boomt. Ausgerechnet, weil die Forderung gekürzt werden soll.
- 0:30Hallo und herzlich willkommen. Schön, dass Sie dabei sind.
- 0:36In diesem Podcast verwandeln moderne KI-Systeme journalistische Inhalte,
- 0:40die auf unseren NTV-Plattformen publiziert wurden, in ein neues Hörformat.
- 0:46Text und meine Stimme wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt.
- 0:50Vor der Veröffentlichung werden alle Folgen nach strengen journalistischen Standards
- 0:55geprüft. Viel Spaß beim Zuhören.
- 1:06Stellen wir uns eine ganz normale, vierköpfige Familie vor. Die gibt im Schnitt
- 1:10rund 4.600 Euro im Monat aus.
- 1:13Gut 3.500 davon allein fürs Grundlegende. Wohnen, Essen, Mobilität.
- 1:19Und jetzt fällt plötzlich ein Einkommen weg, weil ein Elternteil stirbt.
- 1:24Der überlebende Partner reduziert die Arbeitszeit, um für die Kinder da zu sein.
- 1:29Und schon klafft Monat für Monat eine Lücke von fast 1000 Euro.
- 1:33Geld, das einfach fehlt.
- 1:36Jedes Jahr verlieren über 100.000 Menschen einen Partner oder Elternteil,
- 1:41von dessen Einkommen sie abhängig waren.
- 1:43Darunter rund 50.000 Kinder.
- 1:46Und trotzdem hat nur etwa jeder zweite Haushalt mit echtem Absicherungsbedarf
- 1:51eine Risikolebensversicherung.
- 1:54Wie funktioniert so eine Absicherung überhaupt? Und wer braucht sie wirklich?
- 1:59Darüber hat Isabel Körner mit Hermann-Josef Tenhagen gesprochen,
- 2:03dem Co-Chefredakteur des Verbraucherportals Finanztipp. Sind Sie auch in diesen
- 2:08Zeiten noch überzeugt von der Lebensversicherung?
- 2:11Also wir sind überzeugt von der Risiko-Lebensversicherung für die Fälle,
- 2:14die Sie eben skizziert haben.
- 2:16Wenn man Kinder zu versorgen hat und dann einer von den beiden,
- 2:19die versorgen soll, plötzlich ausfällt.
- 2:22Oder wenn man einen Partner finanziell versorgen muss, das kann sogar auch ein
- 2:26Partner sein, mit dem man gemeinsam eine Firma hat, dann ist eine Risiko-Lebensversicherung
- 2:30eine vernünftige Absicherung, ist nicht zu teuer.
- 2:33Kann man machen, sollte man auch machen. Wenn Sie jetzt sagen,
- 2:36das ist nicht zu teuer, über was für Zahlen sprechen wir?
- 2:39Wir sprechen dann über Zahlen von, das geht dann bei 100, 150 Euro im Jahr los
- 2:45und endet je nachdem, wie groß die Versicherungssummen sind,
- 2:48irgendwann im hohen dreistelligen Bereich. Also von daher, das ist tatsächlich bezahlbar.
- 2:54Wichtig ist dabei immer, dass man tatsächlich überlegt, wen muss ich denn jetzt
- 2:59absichern? Das heißt, wenn das Haus bezahlt ist und die Kinder aus dem Haus
- 3:02sind, dann kann der Vertrag auch enden.
- 3:05Wenn man das Gefühl hat, dass beide Partner tatsächlich finanziell gut abgesichert
- 3:11sind, dann muss man den anderen nicht absichern.
- 3:13Man muss das auch nicht tun, wenn man keinen Partner hat. Also Singles müssen
- 3:18normalerweise ja keine Risiko-Lebensversicherung abschließen.
- 3:21Wozu sollten sie das tun?
- 3:23Weil eigentlich macht man es immer, um den anderen, um die lieben,
- 3:27um denen zu helfen für den Fall, dass einem selbst was passiert.
- 3:30Gibt es so eine Faustregel in Bezug auf Einkommen, Absicherung,
- 3:35Lebenshaltungskosten?
- 3:37Sie haben das eben schon skizziert, normalerweise sagt man drei bis fünf Jahreseinkommen
- 3:42sollten es sein, plus womöglich den Rest der Immobilienfinanzierung.
- 3:47Die dann noch aussteht, wenn eine Immobilienfinanzierung aussteht.
- 3:51Man kann natürlich da drauf schauen und sagen, so viel brauche ich nicht,
- 3:54weil man schon weiß, dass man, man muss sich immer vorstellen,
- 3:57der Partner wäre weg und dessen Finanzen wären auch nicht mehr da.
- 4:02Und dann sich vorzustellen, was man denn tatsächlich braucht,
- 4:05um damit gut klarzukommen, das ist eigentlich die Größenordnung.
- 4:08Und die Faustformel ist halt drei bis fünf Jahre Einkommen des Partners oder
- 4:14der Partnerin, die dann da möglicherweise verstirbt.
- 4:20Soweit die Frage, worauf man beim Abschluss achten sollte.
- 4:23Aber was passiert eigentlich in den Familien, wenn der Ernstfall wirklich eintritt
- 4:28und plötzlich das Geld fehlt?
- 4:30Irgendwann treffen die Briefe von der Bank ein. Und dann merken die Hinterbliebenen,
- 4:35dass nicht nur der geliebte Mensch fehlt, sondern auch sein Einkommen.
- 4:39Das erlebt Ines Mörs regelmäßig. Sie ist Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung.
- 4:46Gesa Eberl hat mit ihr über das Problem gesprochen. Frau Mörs,
- 4:49laut Studie ist jeder 2. Haushalt nicht ausreichend abgesichert.
- 4:54Bei über 100.000 Betroffenen pro Jahr ist das eine Menge. Wie dramatisch ist
- 4:59jetzt aus ihrer Sicht diese Versorgungslücke?
- 5:02Und spannender als die Versorgungslücke ist meines Erachtens immer noch,
- 5:05dass die Studie aufzeigt, für wen die Versicherung interessant ist und für wen nicht.
- 5:09Weil sie eben sehr deutlich sagt, das haben sie gerade im Einspieler auch schon
- 5:11gezeigt, dass es gerade für die Menschen, die Vermögen haben,
- 5:15die Kinder haben, die eben Familie haben, interessant ist.
- 5:18Und für all diejenigen, die besonders wenig Geld haben, dass es da eben auch
- 5:22vielleicht nicht das richtige Versicherungsprodukt ist.
- 5:24Und dass es da wichtiger ist, sich allgemein erstmal überhaupt zu gucken,
- 5:28das eigene Leben finanziell gut zu sortieren.
- 5:31Ja, und Sie erleben ja die Schicksale hautnah. Also was passiert finanziell
- 5:34in den ersten Wochen, wenn plötzlich der Hauptverdiener stirbt?
- 5:38In den ersten Wochen ist meistens erst mal Trauer da. Und mit Trauer lässt sich
- 5:41ganz schlecht Bürokratie verbinden. Und ganz häufig ist es eben so,
- 5:45dass die Menschen vor einem Wohnungsmarkt stehen, wo es teure Immobilienpreise
- 5:49gibt und teure Mietpreise gibt.
- 5:51Und selbst wenn sie dann sagen, okay, ich möchte jetzt in eine kleinere Wohnung
- 5:54umziehen, das gar nicht unbedingt immer sofort können, dann muss Beerdigung
- 5:57organisiert werden. dann müssen
- 5:59die Beerdigungen auch bezahlt oder die Beerdigung muss bezahlt werden.
- 6:02Es muss darüber gesprochen werden, wer die Kinderbetreuung übernimmt,
- 6:05ob überhaupt der andere Partner Vollzeit arbeiten kann oder aufstocken kann.
- 6:10Da sind viele finanzielle Fragen dann eben kombiniert in einer Situation,
- 6:14in der man emotional überhaupt nicht belastbar ist und vielleicht auch noch
- 6:17sehr unter Schock steht.
- 6:19Ja und viele denken ja, uns passiert das schon nicht. Warum wird denn das Risiko
- 6:22Tod so häufig verdrängt, obwohl ja die Folgen existenziell sein können?
- 6:27Naja, weil es natürlich viel mehr Spaß macht, sich darüber Gedanken zu machen,
- 6:30wohin wir in den Urlaub fahren oder wie wir die Wohnung einrichten wollen.
- 6:33Oder es auch einfach manchmal schambesetzte Themen sind oder angstbesetzte Themen sind.
- 6:38Also natürlich spreche ich auch nicht gerne darüber, was passiert,
- 6:42wenn ich morgen vom Auto überfahren werde.
- 6:44Und natürlich mache ich mir auch nicht gerne Gedanken darüber,
- 6:46ob ich jetzt die Vollmacht schon ausgestellt habe, dass jemand an mein Konto
- 6:50kann, wenn ich wirklich versterbe. Oder wo die Bankkarten aufbewahrt sind und die PIN-Nummern.
- 6:54Da ist es ganz wichtig und dazu raten wir in der Schuldnerberatung auch immer,
- 6:58ehrlich in der Familie den Austausch zu suchen,
- 7:01ehrlich über Finanzen zu sprechen oder auch im Familienalltag den Finanzen normales
- 7:07Thema sein zu lassen, mit den guten wie mit den schlechten Seiten und auch darüber
- 7:10zu sprechen, wenn man finanziell vielleicht was nicht klappt.
- 7:13Und bei der Gelegenheit herzlichen Glückwunsch, lieber Papa.
- 7:16Du hast heute Geburtstag und ich habe das damals von dir gelernt.
- 7:19Ja, da gratulieren wir doch auch gleich mal mit. Frau Mörs, gerade Familien
- 7:23mit wenig Einkommen, die sind ja oft gar nicht abgesichert. Ist das ein Geldproblem
- 7:26oder fehlt vielen dann schlicht das Bewusstsein?
- 7:30Nee, faktisch ist es ein Geldproblem. Also das sehen wir immer wieder,
- 7:32dass wirklich bei vielen Familien das Geld für existenzielle Grundlagen nicht reicht.
- 7:37Ich habe es eben schon mal angesprochen. Mietpreise, Energiepreise,
- 7:41Mobilitätspreise, da steigt vieles an. Und die ganzen Inflation,
- 7:45also die Steigerungen mit Inflation und Preissteigerung allgemein sind für viele
- 7:50Familien nicht aufhebbar.
- 7:51Und wir haben in der Statistik Alleinerziehende an steigenden Anteil,
- 7:55an Überschuldeten. Und das ist häufig wirklich, dass das Geld nicht da ist.
- 8:02Wenn wir schon beim Absichern sind. Auch ganze Volkswirtschaften müssen sich
- 8:06fragen, wie krisenfest sie eigentlich aufgestellt sind.
- 8:09Deutschland zum Beispiel, im Handel mit China.
- 8:14Und da gibt es neue Zahlen, die aufhorchen lassen. Chinas Exporte nach Deutschland
- 8:19sind im Juni regelrecht explodiert.
- 8:22Plus 27,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr in Dollar gerechnet.
- 8:27Das meldet die Zollbehörde in Peking.
- 8:30Umgekehrt, also von Deutschland nach China, legten die Lieferungen nur um 3,1 Prozent zu.
- 8:3727 Prozent gegen 3 Prozent. Das ist keine Delle, das ist ein Missverhältnis.
- 8:44Das Bemerkenswerte daran, jahrelang war es genau andersherum.
- 8:48Deutschland hat prächtig verdient am Aufstieg Chinas, hat Autos,
- 8:53Maschinen und Spezialtechnik ins Reich der Mitte verkauft.
- 8:57Wie ernst ist die Lage für deutsche Unternehmen wirklich? Darüber hat Isabel
- 9:02Körner mit Oliver Oehms gesprochen.
- 9:05Er ist Geschäftsführer der Deutschen Handelskammer für Nordchina und schaut
- 9:09von dort aus direkt auf diese Entwicklung. Was lesen Sie aus den Daten zu den
- 9:13chinesischen Exporten?
- 9:15Nun, zum einen, und das wird auch reflektiert durch die Äußerung in den chinesischen
- 9:19Medien, brummt die chinesische Exportwirtschaft. Sie haben darauf hingewiesen.
- 9:25Zugleich sind auch die Einfuhren sehr stark gestiegen, auch wenn man das mit
- 9:29Blick auf die Situation in der Straße von Hormuz ins Verhältnis setzen muss.
- 9:33Kurzum, die chinesische Wirtschaft hängt am Außenhandel, die hängt am Exportgeschäft.
- 9:39Insofern gibt es aus Sicht der chinesischen Regierung keinen Grund zur Klage.
- 9:43Aus unserer Sicht, Sie haben das bereits angedeutet, geht die Schere weiter
- 9:46auseinander. Das spricht dafür, dass die politische Diskussion in Berlin oder
- 9:52auch in Brüssel schwieriger werden wird.
- 9:54Nun ist China längst nicht mehr nur die Werkbank der Welt, wie viele es lange
- 9:58genannt haben. Welche Konsequenzen hat das nun nachhaltig für die deutsche Wirtschaft?
- 10:02Unsere Mitglieder erzählen uns seit vielen Jahren, dass ihre chinesischen Wettbewerber,
- 10:07ihre Peergroup, entweder bereits die weltweite Innovationsführerschaft übernommen
- 10:13hat oder auf dem Weg dorthin ist.
- 10:14Das gilt, wie wir alle wissen, ganz besonders für den Automobilbereich.
- 10:18Insofern ja, China ist schon lange nicht mehr die Weltbank der Welt.
- 10:21Und ganz im Gegenteil, es wird zunehmend auch Quelle von Innovation.
- 10:24Insofern ist die Frage China ja oder nein eigentlich keine Frage,
- 10:29die man sich stellen sollte, wenn man mit den leistungsfähigsten Partnern der
- 10:33Welt zusammenarbeiten will.
- 10:35Insofern ja, das Verhältnis hat sich verändert. Wir begegnen uns in vielen Sektoren,
- 10:40technologisch qualitativ auf Augenhöhe.
- 10:43Aber das macht die Situation nicht leichter. Ich höre auch immer wieder,
- 10:46dass das Innovationstempo auch inzwischen beeindruckend ist.
- 10:49Im Hinblick auf Zukunftstechnologien. Was bedeutet das für unsere Zukunft?
- 10:53Was können wir von China lernen oder was müssen wir lernen?
- 10:55Es hilft, in den Fünf-Jahres-Plan hineinzuschauen, der ja im März diesen Jahres veröffentlicht wurde.
- 11:01Das große Thema ist das Thema KI oder AI.
- 11:04Und auch die Handelszahlen reflektieren sehr eindrücklich, was da gerade in
- 11:09China passiert. China hat den Anspruch, in vielen Sektoren in der Anwendung
- 11:14von KI oder Artificial Intelligence weltweit führend zu sein,
- 11:17kauft deshalb massiv ein.
- 11:19Sie haben die Halbleiter angesprochen, ist selber auch sehr stark im Export tätig.
- 11:24Insofern die Zahlen zu lesen, gibt mehr als ein Bauchgefühl, wohin die Reise geht.
- 11:32Ein wichtiger Grund, warum weltweit
- 11:34gerade die Energie- und Rohstoffpreise anziehen, ist der Iran-Krieg.
- 11:39Und der sorgt an einer ganz anderen Stelle für einen überraschenden Effekt.
- 11:43Einen, der mal nach oben zeigt.
- 11:47Die Solarbranche in Deutschland boomt wieder. Im ersten Halbjahr gingen neue
- 11:51Solaranlagen mit einer Leistung von knapp 7,4 Gigawatt-Peak ans Netz.
- 11:569 Prozent mehr als im Vorjahr.
- 11:59Zwei Dinge treiben diesen Boom und beide klingen erstmal gar nicht nach guten Nachrichten.
- 12:04Das eine sind die hohen Energiepreise infolge des Irankriegs,
- 12:08die eine eigene Solaranlage plötzlich wieder attraktiv machen.
- 12:12Das andere, die Bundesregierung plant, die Förderung für kleine private Solaranlagen zu streichen.
- 12:19Und genau das löst einen Vorzieheffekt aus. Viele wollen ihre Anlage noch schnell
- 12:24bauen, solange es die Zuschüsse gibt.
- 12:27Wie es weitergeht und was das für die Energiewende bedeutet,
- 12:30darüber hat wieder Isabel Körner gesprochen.
- 12:33Mit Carsten Körnig, dem Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft.
- 12:39Kann die Branche überhaupt die hohe Nachfrage befriedigen?
- 12:42Ja, die Nachfrage kann gedeckt werden. Die Handwerksbetriebe haben sich eingestellt
- 12:48auf deutlich höhere Nachfrage bereits während des Ukraine-Kriegs.
- 12:54Wir sehen hier keinen Solarboom, eher eine solare Sonderkonjunktur.
- 12:59Und wir wissen von unseren Mitgliedsunternehmen,
- 13:01dass durchaus noch freie Handwerkerkapazitäten vorhanden sind.
- 13:05Aber wer das noch in diesem Jahr tatsächlich schaffen möchte,
- 13:09der sollte sich jetzt auch in den nächsten Wochen dann mit einem möglichst erfahrenen
- 13:14Elektrofachbetrieb in Verbindung setzen.
- 13:16Für wen lohnt sich denn jetzt in diesen Monaten noch eine Solaranlage?
- 13:21Die Menschen sehen ja, wie die Stromkosten, die Energiekosten aufgrund der Probleme
- 13:27bei den Energieimporten spürbar steigen.
- 13:29Insofern rechnet es sich insbesondere dann, wenn man hohe Eigenverbrauchswerte
- 13:35hat. Das heißt, möglichst viel Solarstrom vom eigenen Hausdach auch selbst nutzen kann.
- 13:40Zum Beispiel für ein E-Auto, eine Wärmepumpe und viele kombinieren diese Anschaffung ja miteinander.
- 13:48Das rechnet sich und insofern spiegelt sich das in der steigenden Nachfrage
- 13:56wieder. Aber die Förderung ist schon auch noch ein wichtiger Faktor.
- 14:00Und deshalb appellieren wir an die Bundesregierung, diese Pläne nochmal zu überdenken.
- 14:08Und hoffen auch, dass es hier zu Kompromissen in der Koalition im parlamentarischen
- 14:12Verfahren im Herbst kommen wird.
- 14:14Wie nutzt man denn die Förderung jetzt noch optimal aus? Was ist möglich?
- 14:18Was die Förderung ausmacht, wir sehen schon, dass in etwa zwei Drittel der Rentabilität
- 14:24aus Eigenverbrauch gezogen wird, also möglichst viel Solarstrom selber
- 14:29nutzen und ungefähr ein Drittel der Rentabilität einer solchen Solaranlage
- 14:34wird aus der Förderung gespeist.
- 14:36Das ist aber je nach Verbraucherverhalten natürlich auch individuell ein bisschen
- 14:40unterschiedlich. Also je nachdem, ob man zum Beispiel ein Elektroauto schon
- 14:43hat oder eine Wärmepumpe. In jedem Fall empfiehlt es sich, sich fachkundig beraten
- 14:48zu lassen und auch ein, zwei Angebote miteinander zu vergleichen.
- 14:54Das war unser Blick auf die aktuellen Nachrichten aus der Wirtschaft für den Moment.
- 14:58Wir hören und lesen uns wieder bei NTV, in der App, im TV oder hier im Podcast.