Latest / Bau Podcast - der Höfliche & der BAUstein® / Wie ein SKANDAL-GEMÄLDE zur innovativsten MEGA-FASSADE wurde | Bau Podcast
Transcript
- 0:00Speaker 2: Heute bei uns im Podcast Daniels Schier, Geschäftsführer von Fundermax Deutschland.
- 0:04Speaker 2: Und Fundermax sagt vielleicht nicht jedem direkt etwas aber definitiv hat jeder schon mal ein Gebäude gesehen wo Fundemax Produkte verbaut sind.
- 0:11Speaker 1: Sogar hier in dem Gebäud Wo wir sind im EES-TWENTY SEVEN ist sogar an der Fassade FUNDERMAX Platten dran!
- 0:18Speaker 1: FUNDermax ist auf jeden Fall ein Unternehmen wo du als Architekt kennen solltest, wir haben nämlich auch darüber gesprochen was die Herausforderungen für ein Architekt sind.
- 0:27Speaker 1: Das ist super spannend.
- 0:28Speaker 1: von der Maxis in Österreiches Unternehmen hier in Deutschland hatte Daniel als Geschäftsführer des Unternehmens aufgebaut mit jetzt weit über mehr dreißig Mitarbeiter.
- 0:37Speaker 1: das Unternehmen entwickelt sich super gut und es hauptsächlich im Objektbau unterwegs!
- 0:42Speaker 1: Schaut euch die Folge an und viel Spaß damit.
- 0:45Speaker 1: Bevor es jetzt in die richtige Folge geht,
- 0:47Speaker 0: gibt's
- 0:47Speaker 1: ne Werbung!
- 0:49Speaker 2: Die meisten Unternehmen haben ein Problem.
- 0:50Speaker 2: Sie machen gute Arbeit aber niemand sieht sie.
- 0:52Speaker 2: Keine Aufmerksamkeit keine Persönlichkeit keine echte Marke.
- 0:56Speaker 1: Wir bei Fabulous achten genau da drauf.
- 0:59Speaker 1: Heutzutage reicht es nicht mehr nur ein gutes Produkt zu haben.
- 1:03Speaker 1: Menschen kaufen nicht bei Logos sie kaufen beim Menschen.
- 1:06Speaker 1: Genau deshalb produzieren wir in unserem neuen Video und Tonstudio Video-Podcasts mit Regie, Webinare, Livestreams, Videos und eine Vielzahl an Content die du auf Social Media weiterverwerben kannst.
- 1:22Speaker 1: Sprich auf allen gängigen Social Media Plattformen aber wir kommen natürlich auch mit unserer Technik.
- 1:26Speaker 1: zu euch Werbung Ende.
- 1:28Speaker 1: hat sich der Architekt an sich über die Zeit eigentlich verändert oder die Branche an sich?
- 1:33Speaker 0: Ja mit Sicherheit.
- 1:35Speaker 0: Das ist jetzt natürlich aus der jetzigen Perspektive betrachtet, da ist ein bisschen Distanz dazwischen gekommen.
- 1:42Speaker 0: Ich bin nicht immer so unmittelbar beim Architekten aber was man mit Sicherheit sagen kann ist dass die Dinge früher besser geordnet waren.
- 1:52Speaker 1: Besser
- 1:53Speaker 0: geordnete?
- 1:54Speaker 0: Im Sinne von es kommt eines nach dem anderen.
- 1:58Speaker 0: also was wo's die Planung angeht für den Rohbau, dann für den Innenausbau und so weiter.
- 2:07Speaker 0: Heute kommt hier vieles gleichzeitig vermischt mit Anforderungen an Nachhaltigkeit, an Kostenkontrolle.
- 2:16Speaker 0: Häufig laufen die Kosten schon während der Planungsphase aus dem Ruder.
- 2:21Speaker 0: Ich glaube das ist eine Erfahrung, die viele Architekten heute leidvoll erfahren.
- 2:26Speaker 0: Es gibt viele Projekte, die sind einfach aufholt weil Investoren sagen Ja, es war geplant.
- 2:33Speaker 0: Es kommt jetzt aber mal erst nicht zur Ausführung weil die Finanzlage ist wie sie ist.
- 2:39Speaker 1: Aber wir wollen ja heute aus ein bisschen mehr über Fundermax verstehen und verstehen was ihr so macht.
- 2:43Speaker 1: Du bist der deutsche Geschäftsführer.
- 2:45Speaker 1: du hast auch vorhin im Vorgespräch gesagt du hast eigentlich das Unternehmen in Deutschland gegründet.
- 2:49Speaker 1: Aber vielleicht kannst du mal zusammenfassen für was steht denn Fundemax?
- 2:53Speaker 1: Was macht ihr eigentlich?
- 2:54Speaker 1: Was macht ihr eigentlich?
- 2:55Speaker 1: Jetzt verschlucke ich mich schon.
- 2:57Speaker 0: Dabei zielt es auf das Produktportfolio oder...
- 3:00Speaker 1: Ja genau, das Produkt-Portfolio aber auch eure Arbeit an sich.
- 3:03Speaker 1: wie seid ihr aufgestellt?
- 3:04Speaker 1: einfach mal so einen Rundumschlag.
- 3:06Speaker 0: WunderMax ist ein österreichisches Industrieunternehmen das Holzwerkstoffe herstellt und da haben wir ja einen kleinen Bauchladen an Produkten von der Spanplatte der Beschichteten die sie für den Möbelbau verwendet wird bis hin zu sogenannten Kompaktlaminatplatten, also wir sehen es eigentlich jeden Tag.
- 3:29Speaker 0: Also ich führe dich jetzt mal durch dein Leben.
- 3:32Speaker 0: du gehst morgens in die Küche, machst deinen Küchenschrank auf, die Küchentür könnte eine Platte von uns sein, also die Schranktür.
- 3:40Speaker 0: Du bist aber vorher durch die Zimmertür gegangen.
- 3:42Speaker 0: da war womöglich auch ne Beschichtung von uns drauf.
- 3:47Speaker 0: Dann läufst du das Treppenhaus runter, weil du hier ins Tonstudio möchtest und schon zu spät bist.
- 3:51Speaker 0: Knickst dir den Fuß um und landest im Krankenhaus.
- 3:56Speaker 0: Dort ist der Wandschutz von uns.
- 3:58Speaker 0: Das sind Kompaktlaminatplatten oder die Enden vom Pflegebetten Kopf- und Fußende.
- 4:06Speaker 0: Bevor du reingetragen wurdest hast du noch eine schöne Fassade des Krankenhauses betrachtet übrigens wie ihr hier auch am Gebäude habt.
- 4:14Speaker 0: Es sind auch Platten von uns.
- 4:16Speaker 0: Das sind Kompaktplatten für den Exteriorbereich mit einem UV-Schutz.
- 4:20Speaker 0: Womöglich ist das Krankenhaus auch zum Teil zumindest in Ständerbauweise, Holzbauweise gebaut – wäre jetzt nicht typisch, das gebe ich zu!
- 4:30Speaker 0: Aber dann sind die aussteifenden Elemente unsere Biofaserplatten.
- 4:35Speaker 0: Das sind Platten.
- 4:36Speaker 0: dafür verwenden wir Reste aus der Holzgewinnung.
- 4:39Speaker 0: also alles was die Holzindustrie eigentlich nicht brauchen kann Die Balken, die Bretter und so weiter das brauchen wir nicht.
- 4:45Speaker 0: Wir nehmen die Reste.
- 4:47Speaker 0: Die werden im Prinzip klein gekocht und mit dem holz eigenen Lignin wieder verpresst.
- 4:51Speaker 0: Das heißt, wir haben eine chemiefreie Platte VOC frei keine Terpene allergiker geeignet.
- 4:58Speaker 0: Ja soweit spannt sich eigentlich dieser Bauchladen.
- 5:02Speaker 0: was die Produkte angeht.
- 5:04Speaker 2: Du hast jetzt vorhin gesagt die Planung auch die Architekturausführungen dass es heute alles ein bisschen wilder geworden.
- 5:12Speaker 2: Kannst du sagen, was das liegt?
- 5:13Speaker 2: Wenn man dafür nochmal so ein bisschen in das Planungsthema reingeht.
- 5:15Speaker 2: Weil gerade eure Produkte sind eigentlich im Außenbereich aber auch im Innenausbau seien die eigentlich immer dabei.
- 5:23Speaker 2: Aber warum wurde das jetzt irgendwie... Ich glaube es kann mal eine andere Lebensbereiche transportieren als du gesagt hast.
- 5:31Speaker 2: Irgendwie ist alles Zerfahren oder nicht mehr so ganz stringent.
- 5:35Speaker 2: Man hält sich vielleicht immer an den ursprünglich ausgemachten Plan, sondern geht immer ein bisschen links-rechts und mal wieder vielleicht auch einen Schritt zurück?
- 5:43Speaker 0: Ja, vielleicht wird es ein bisschen zu arg entkoppelt und die Schnittstellen sind häufig nicht an der richtigen Stelle.
- 5:51Speaker 0: Und da würde ich auch tatsächlich in einem großen Teil der Aufgabe sehen, die uns als Zulieferindustrie da trifft, dass wir in irgendeiner Form hier moderieren müssen, aber nicht überfrachten mit Informationen.
- 6:10Speaker 0: Wenn wir uns mal alleine vorstellen wie ist man größeres Architekturbüro aussieht?
- 6:16Speaker 0: Wie viele Spezialisierungen es da gibt.
- 6:19Speaker 0: dann wird ziemlich schnell klar dass nicht jeder der dort an der Planung beteiligt ist jedes Produkt kennt von der Pfanne bis zur Fußleiste sondern dann haben für das Gebäude als Mauerwerk, für den Hochbau.
- 6:38Speaker 0: Dann haben wir einen Planer für Hygiene, dann haben wir ein Planer die Außenhülle und eine Planer in die Inneneinrichtung.
- 6:47Speaker 0: Die arbeiten alle häufig auch zeitlich versetzt.
- 6:54Speaker 0: Und da kommt im Prinzip ... der Hersteller dieser Produkte ins Spiel, die verwendet werden.
- 7:02Speaker 0: Und da umstellen dann eben auch moderierend einzugreifen und darauf hinzuweisen dass es Schnittstellen gibt, die man gut nutzen kann ohne das man eine Extraschleife drehen muss.
- 7:14Speaker 0: Eine Extrascheife verursacht immer Kosten am Ende.
- 7:18Speaker 0: über Kosten im Bau Kann man heute viel diskutieren, da schwebt das Wort Krise.
- 7:25Speaker 0: Da schweb das Wort Wandel.
- 7:29Speaker 0: Das sind Kleinigkeiten die man zumindest vermeiden kann.
- 7:35Speaker 2: Wer einflusst dir dann auch Planungen?
- 7:38Speaker 2: Eigentlich müsste doch ihr die ganze Zeit dabei sein bei einer Planung von jetzt Gebäuden oder wahrscheinlich ja vor allem öffentliche Gebäude sag ich mal seit ihr wahrscheinlich... stärker und mehr vertreten wird.
- 7:48Speaker 2: So der kleine Häuslesbauer, oder?
- 7:50Speaker 2: Du hast jetzt auch vorhin an einem Beispiel von dem Krankenhaus gemacht wo ihr überall im Einsatz seid.
- 7:55Speaker 0: Also für uns beginnt das Geschäft da Wo wir sehen können dass ein Bauprojekt entsteht.
- 8:02Speaker 0: Wir nennen es Projekt Koordination Das heißt also wir beginnen zu beobachten Was passiert dort Wer bekommt die Planung übertragen Wann ist überhaupt Baubeginn Und zu welchem Zeitpunkt macht es Sinn, mit wem zu sprechen?
- 8:24Speaker 0: Damit wir ganz ehrlich den Leuten nicht auf die Nerven gehen.
- 8:29Speaker 0: Aber zur rechten Zeit mit der richtigen Information helfen können.
- 8:33Speaker 0: und so gesehen sind wir schon eigentlich während des ganzen Baues involviert und nicht nur wir denn unser Standard Unsere Standardlogistik-Lösung ist letztendlich der Handel und der Verarbeiter muss eben auch involviert sein.
- 8:55Speaker 0: Und der Ver Arbeiter muss wissen, wie man ein Produkt verarbeitet.
- 8:59Speaker 0: Der Handel muss wissen wie man es lagert – am besten hat das auch am Lager.
- 9:04Speaker 0: Der Ver Arbiter bereitet eventuell sogar einige Details zeichnerisch für den Architekten auf weil er sagt ich brauche hier eine Lösung.
- 9:13Speaker 0: So und in alledem probieren wir eben mitzumoderieren, damit ja ich sag mal am Ende keine Überraschungen dabei rauskommen.
- 9:22Speaker 0: Absolut
- 9:22Speaker 1: also was ist da gerade aktuell der stärkste?
- 9:25Speaker 1: Also das stärkeste Bereich umsatztechnisch?
- 9:28Speaker 0: Das sind die Fassadenplatten.
- 9:29Speaker 1: Okay, also die auf jeden Fall... Da hast du relativ schnell geantwortet, also mit Abstand wahrscheinlich dann.
- 9:34Speaker 0: Ja also das ist das Top-Produkt und sich glaub ich übertreibe nicht wenn ich sage Wir sind da Marktführer.
- 9:43Speaker 0: Auf jeden Fall sind wir ganz vorne mit dabei, mit Laminat-Fassadenplakten.
- 9:49Speaker 0: Das sind Kompaktlaminate.
- 9:51Speaker 1: Und hat sich da der Bereich irgendwie mal verändert gehabt?
- 9:53Speaker 1: Also gerade zum Bezug auf, wenn man jetzt Bauwirtschaftsveränderungen und so weiter sagt schon, früher waren tatsächlich die kleineren Teile stärker und dann haben wir uns erst in die Richtung entwickelt?
- 10:06Speaker 0: Wir sind die letzten Jahre also zumindest kann ich hier sprechen für die letzten zehn Jahre, zwölf Jahre sind wir beständig gewachsen.
- 10:17Speaker 0: Und das ist mal erst eine gute Sache.
- 10:23Speaker 1: Definitiv!
- 10:25Speaker 0: Aber es gibt tatsächlich andere Materialien, Alternativmaterialien jetzt nicht aus derselben Materialklasse zum Beispiel Faser-Zement die stärker gewachsen sind was uns ja in Wirklichkeit sagt, wir haben ein Stück von dem Markt verloren Und das ist natürlich auch einer neuen Preisbewusstsein geschuldet, dass die Verbraucher, die Planer, die Konsumenten und die Investoren immer jetzt das Geld dafür hinlegen muss.
- 11:01Speaker 0: Ist egal wenn es hellgrau ist, es muss halt günstig sein weil eben dann zum Beispiel mein Budget mir aus dem Rahmen gelaufen ist.
- 11:12Speaker 0: Was wir jetzt gesehen haben in den letzten drei, vier Jahren oder seit Corona um es recht einfach zu machen vom Rahmen ist eigentlich dass die Finanzierungen immer teurer werden und dass die Regulierungen mehr werden.
- 11:36Speaker 0: Und eine große Unsicherheit unter Investoren entsteht.
- 11:41Speaker 0: möchte ich das Geld jetzt dafür ausgeben oder möchte ich es nicht.
- 11:45Speaker 0: Das ist im Prinzip dieser Teil des Geschäfts, wo das Schild Krise oben drüber hängt und als Beispiel finde ich das als Optimist betrachte.
- 11:58Speaker 0: wir haben im letzten Jahr eine Hundertzehntausend Genehmigung für privaten Wohnungsbau im ersten halb Jahr diesen Jahres zu verzeichnen, da sind ungefähr fünfzehn Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres zu formen.
- 12:17Speaker 0: Dann könnte ich jetzt als Optimist sagen gute Sache nicht einmal als Pessimist draufschauen dann sage ich ja aber im Jahr davor war ein Rückgang um achtzehnt Prozent so.
- 12:29Speaker 0: das heißt wir haben noch gar nicht mal aufgeholt.
- 12:32Speaker 0: an der Reden wir nur über den Wohnungsbau.
- 12:36Speaker 0: Das ist jetzt bei gewerblichen Bauten, Infrastruktur-Bauten.
- 12:39Speaker 0: Es ist ein bisschen heterogener und es ist auch tatsächlich mehr unser Geschäft weil diese bauten dann wenn wir eine Fassade sprechen eher mal an solches Produkt benutzen.
- 12:51Speaker 0: aber ja wir hatten das Thema mal kurz angesprochen.
- 12:56Speaker 0: Krise, Wandel also bisher Krise an wie es weitergeht.
- 13:02Speaker 0: Das wird uns jetzt der Wandel zeigen und ich glaube da sind wir alle gefragt, das Thema Bauen neu zu denken.
- 13:13Speaker 1: Wie würde Studis Bauen Neu denken?
- 13:16Speaker 0: Naja, ein Bauen beginnt heute nicht mehr unbedingt auf der grünen Wiese.
- 13:21Speaker 0: Wir sind uns sicher, wir brauchen viel mehr Wohnraum vor allem in städtischen Ballungsgebieten.
- 13:30Speaker 0: Wir kennen alle die Nachrichten wie viele Wohnungen in Berlin fehlen und Mietpreisteckel und all diese Dinge, die da letztendlich mit reinspielen am Ende aber nur Symptome sind.
- 13:41Speaker 0: So.
- 13:42Speaker 0: was kann man aber wirklich machen?
- 13:44Speaker 0: Wir haben eine Veränderung der Arbeitssituation des Arbeitsalltags Homeoffice, solche Themen.
- 13:54Speaker 0: Ich muss schauen wie viele Gewerbebauten haben wir denn?
- 13:57Speaker 0: Wie viele Bürobauten die ich vielleicht umnutzen könnte?
- 14:04Speaker 0: und da kommen wir eigentlich auf das was ich jetzt persönlich als neues Bauen bezeichnen würde.
- 14:11Speaker 0: es geht nicht darum ein Haus auf eine grüne Wiese zu stellen sondern es geht darum zu schauen wenn ich ein Bürogebäude habe wie kann ich daraus Wohnungen machen?
- 14:20Speaker 0: Und gibt die Statik des Gebäudes es her, dass ich zum Beispiel auf die oberste Etage noch zwei Etagen draufsetze.
- 14:28Speaker 0: Wenn ich da zwei Etages draufsetzen muss kann ich vielleicht nur eine Ständerbauweise verwenden und nicht massiv bauen.
- 14:37Speaker 0: So wenn ich in ständerbauweise arbeite dann sind wir jetzt genau bei den Materialien, die Funda Max liefert.
- 14:44Speaker 0: Wir reden über Holzwerkstoffe, über Hybrid- und Kompositwerkstoffen Und es muss leicht sein, es muss aber viel aushalten können.
- 14:55Speaker 0: Es muss schwer entflammbar sein – all diese Dinge sind Sachen die wir eben mitbringen können.
- 15:01Speaker 0: und deswegen sage ich dieses neue Bauern das ist für uns gar nicht mal schlecht.
- 15:09Speaker 0: Also eigentlich ist das genau unser Business.
- 15:12Speaker 0: Wir müssen uns jetzt ein bisschen darauf einstellen Aber das haben viele Industrieunternehmer schon erkannt dass es auch nicht mehr weitergeht, wie bisher.
- 15:20Speaker 0: Ich sage ich, ich lief eine Platte und jetzt mach damit was du willst.
- 15:27Speaker 0: Dieses Neubauen würde ich sagen, das kann man mit den Punkten wirklich Nachverdichtung umbauen aufstocken.
- 15:35Speaker 0: Damit kann man das ganz gut beschreiben und diese Projekte laufen ja schon.
- 15:39Speaker 0: Das ist ja auch nicht so als wäre's seit gestern sondern das geht schon ein paar Jahre immer mehr in die Richtung.
- 15:46Speaker 2: Das finde ich echt interessant, dass du sagst, dass seit ihr habt genau die richtigen Produkte dafür.
- 15:53Speaker 2: Wo setzt das dann an?
- 15:54Speaker 2: Oder beziehungsweise wissen die Planer das auch?
- 15:57Speaker 2: Ich komme immer so ein bisschen aus der... Es gibt ja viele Häuslisbau-Sage, die euch auch sanieren müssen und die stellen vielleicht oft vor demselben Thema oder vor dem selben Problem, ziehen sich dann Architekt dazu weil ich meine wenn man aufstockt oder umbaut oder irgendwie das Dach verändert Brauen wir einen Architekten?
- 16:17Speaker 2: Wie sind die Bauherren das so?
- 16:19Speaker 2: oder haben sie euch da auf dem Schirm, weil ich meine als Bauherr interessiere mich ja genauso dafür.
- 16:25Speaker 0: Also ob die Bau herren selbst wenn es private Bauherne sind dass so oft im Schirm haben da bin ich mir nicht zu sicher.
- 16:33Speaker 0: also der Architekt denn die ansprechen der Planer der Bauingenieur die werden das aufm planen haben dann bin ich mehr hingegen ziemlich sicher.
- 16:42Speaker 0: Aber ist mein privater Bauherr, der vielleicht sogar ein eigener Regie umbaut.
- 16:48Speaker 0: Der fragt dann auch nach einem Wärmedämmverbundsystem das einfach günstig und schnell ist?
- 16:56Speaker 0: Und dass ihm jeder Malerbetrieb letztendlich machen kann und es nicht schlecht ist.
- 17:05Speaker 0: Es würde schon erfordernd tatsächlich da wir mit unseren Produkten, die ja nie Fertigprodukte sind.
- 17:13Speaker 0: Da wir damit keine Konsumenten ansprechen würden... Ihr seid
- 17:15Speaker 1: kein Produkt von der Stange!
- 17:17Speaker 1: Genau, ihr seid individuell also ihr passt es dann an was gebraucht wird und da ist man auch einfach in einem anderen Preissegment unterwegs.
- 17:25Speaker 0: Das ist richtig, ja?
- 17:26Speaker 0: Und jetzt haben wir da beginnen wie über Design zu sprechen und ich glaube das ist etwas was zu unserer DNA gehört.
- 17:36Speaker 0: Also unser Slogan is for you to create interessanterweise for you to create.
- 17:43Speaker 0: Das ist die Ansprache an den Planer, also wir behaupten nicht dass wir hier die Designweisheit mit Löffeln gefressen haben aber sehr wohl das.
- 17:53Speaker 0: wir wissen wie man das richtige Produkt für einen richtigen Anwendungsfall den dieser Architekt jetzt hat wie man dieses Produkt herstellen kann und da reden wir über miteinander reden.
- 18:07Speaker 0: Da reden wir über Beratung und da reden wir zuhören, das sind Themen die ganz speziell ist mal die Leute für uns im Außendienst unterwegs sind, die die mitbringen müssen um wirklich herauszufinden was es hier gebraucht wird.
- 18:28Speaker 0: Wir reden am Ende von einer Platte.
- 18:32Speaker 0: Was kann eine Platte?
- 18:35Speaker 1: Gute Frage, Herr.
- 18:37Speaker 0: Was?
- 18:37Speaker 0: Keine Platte!
- 18:38Speaker 0: Eine Platte hat eine Länge, eine Breite, eine dicke, ein Dekor... ...eine Oberflächenstruktur die im besten Fall natürlich zum Dekors passt.
- 18:51Speaker 0: Dann hat sie noch technische Funktionalitäten wie schweren Flammbarkheit und Nichtbrennbarkeit, Bigewerte usw.
- 19:03Speaker 0: Wer das Design in dem Fall auf das Dekor reduziert und sagt Schau her, das sind unsere schönsten Farben.
- 19:12Speaker 0: Der ist am Bedarf des Planers vorbei weil das Design um fast alle Features des Produkts
- 19:21Speaker 1: Und aus dem Grund muss, also so verstehe ich euch.
- 19:24Speaker 1: Aber du kannst mich gerne korrigieren, wenn ich das falsche bei Julian weil Du gesagt hast hat der Bauherr euch auf den Schirm?
- 19:29Speaker 1: Der Bauherren muss gar nicht... Weil er...der Bauherrer geht ja mit einem bestimmten Bedürfnis zum Architekten oder zum Planen und sagt dann Ich brauche es!
- 19:36Speaker 1: Der Architekt muss dann wissen okay welche Produkte habe ich mit dem ich genau das Bedürftnis vom Bau her erlösen kann oder das Problem von Bau her löse.
- 19:43Speaker 1: Das ist halt der Bau-Herr.
- 19:45Speaker 2: So seid ihr halt auch in... Auftragsvolumen unterwegs, die ja mehrere hohe Millionenbeträge Bauprojekte realisiert sind oder?
- 19:56Speaker 0: Sicher.
- 19:57Speaker 0: Ja das sind halt Gewerbebauten und infrastrukturelle Bauten dabei.
- 20:01Speaker 0: Das geht natürlich dann vom Kindergarten über die Schule, über den Krankenhaus bis zum Bahnhof.
- 20:08Speaker 0: also da ist alles mit dabei.
- 20:11Speaker 1: Mussieren?
- 20:12Speaker 0: Ja sicher.
- 20:14Speaker 1: Das sehe ich euch auch.
- 20:16Speaker 1: Einfach so kreativen Gebäuden.
- 20:18Speaker 0: Also da haben wir, ja gut Museum trifft es jetzt nicht aber ist es vielleicht ein schönes Beispiel für Dinge die Kreativität und Design wunderschön auf den Punkt bringen gemeinsam mit wie verkauft man das?
- 20:35Speaker 0: Und wo ist der echte Bedarf?
- 20:39Speaker 0: Die Geschichte beginnt eigentlich vor hundertzwanzig Jahren mit Gustav Klimt Was ja, ob ihr von dem Projekt schon gehört habt.
- 20:48Speaker 0: Also Gustav Klimt war aufgefordert für den Festsaal der Uni in Wien ein Teil eines Decken gemeldes für die Fakultät Medizin herzustellen und hat sich da kreativ verausgabt und ist im Prinzip, ich sage es mal auf Neudeutsch, gemobbt worden weil die Bildersprache und die Darstellungsform nicht in die damalige Zeit passte.
- 21:16Speaker 1: Was komplett Neues sozusagen?
- 21:18Speaker 0: Ja, gut also er hat über Medizin berichten wollen aber viele nackte Körper auch gezeigt die übereinander wuseln und die griechische Göttin der Gesundheit die sich von den Menschen abgewandt hat das wollte man nicht sehen genauer weiß ich es auch nicht, war nicht dabei.
- 21:39Speaker 0: Und das wurde dann damals nie aufgehängt.
- 21:42Speaker 0: der ist also zurückgetreten von seinem Auftrag hat seine Anzahlung zurückgezahlt und diese Platten, diese Bilder die kamen nach Schloss Immendorf und sind dort nixfünf hat sich verbrannt.
- 21:56Speaker 0: Es existieren davon nur schwarz-weiß Fotoaufnahmen von Menschen, die die Bilder gesehen haben und aus denen man Rückschlüsse auf die Farbigkeit gezogen hat.
- 22:09Speaker 0: Nun hat die Uni in Wien ein neues Forschungsgebäude errichtet und hat als Projekt zusammen mit dem Belvedere-Institut und Google AI oder ich müsste mich noch mal nachgucken, haben diese Bilder rekonstruiert auf Basis der alten Fotos Und diese Bilder wurden jetzt als vierhundert Quadratmeter großes Bild an die Fassade dieses Forschungsgebäudes gebracht.
- 22:41Speaker 0: Das ist dann unsere Geschichte.
- 22:44Speaker 0: Gustav Klimt war vor hundertzwanzig Jahren dran, wir haben es vor letztes Jahr dann an die Wand gebracht und da sieht man was da passiert ist.
- 22:54Speaker 0: Da haben alle Schnittstellen funktioniert.
- 23:00Speaker 0: der Kurator des Museums.
- 23:02Speaker 0: Da haben die Leute vom Belvedere Institut, da hat die medizinische Fakultät, die Uni alle beteiligten, die daran gearbeitet haben und Fundermax haben dieses Projekt gleichzeitig so bearbeitet dass es sich technisch realisieren lässt und das ist nicht so einfach wie's vielleicht klingen mag.
- 23:25Speaker 0: ist ein herausragendes Projekt und wenn es euch interessiert ich kann den den Link dazu auch hergeben.
- 23:31Speaker 0: Da kann man sich das mal im Detail anschauen, dass es wirklich fantastisch geworden ist vor allem mit der Geschichte dahinter.
- 23:39Speaker 2: Das heißt die Platten sind jetzt so bedruckt oder wie?
- 23:42Speaker 2: Wie muss ich das normal verstehen?
- 23:43Speaker 0: Wir bedrucken keine Platten, sondern die Platte sind eine Schichtung von Papieren.
- 23:49Speaker 0: in dem Mittelbereich befindet sich ein braunes Kernpapier.
- 23:52Speaker 0: oben befindet dann einen Dekorpapier, das mit einem Druck farbig gemacht wurde Und darüber befindet sich ein Overlay, das gegen UV-Strahlung und Witterungseinflüsse schützt.
- 24:05Speaker 0: Um dieses Papier geht es dieses Dekorpapier, dass dann eben entsprechend gedruckt wird digital gedruckт wird und darum wie man das Ganze auch wirklich an die Wand bringt.
- 24:18Speaker 0: Jetzt musst du dir vorstellen, du machst einen Bild von vierhundert Quadratmetern größer an einem Stück schneitest durch Und ziehst jetzt jede Platte ein Zentimeter auseinander, damit du dazwischen die Fuge hast.
- 24:31Speaker 0: Weil die Platten ja einen Schwundverhalten haben unter Witterungseinschluss und auf einmal passt das ganze Bild nicht mehr zusammen.
- 24:40Speaker 0: Das heißt also dass das Bild von Gustav Klimt, dass jemand mit viel Grips bearbeitet hat uns erstmal gar nicht helfen können sondern es musste alles nochmal so aufgeteilt werden dass es sich am Bau verarbeiten lässt.
- 24:59Speaker 0: Und das ist genau das, was ich meine mit Schnittstellen.
- 25:03Speaker 0: Früher man miteinander redet, desto weniger Extraschleifen muss man ziehen und desto mehr Kosten entstehen.
- 25:13Speaker 0: Was wir hier auch sehen... Wir haben jetzt nicht einfach nur ein Gebäude bunt gemacht sondern wir haben einen Stück geschaffen, das Identität transportiert Kunst transportiert, dass eine Aussage mittransportieren kann.
- 25:28Speaker 0: Und ihr merkt schon da können wir ins Geschichten erzählen und das sind die Dinge, die eigentlich für jeden der sich irgendwo verwirklichen möchte mit einer Gestaltung interessant werden.
- 25:42Speaker 0: Darum sage ich nicht wie hier sind die Leute, die sich mit Design auskennen sondern wir sind die im Sinne von wo müssen wir hingehen und was müssen wir tun damit die entsprechende Lösung gefunden wird, die hier angestrebt wird.
- 26:00Speaker 0: Weil da gibt es jemanden der kann das viel besser als wir.
- 26:02Speaker 0: Das ist dann in der Regel ein Architekt oder einen Planer mit Sicherheit eine kreative künstlerische Ader hat, die wir so wahrscheinlich nicht haben.
- 26:13Speaker 0: Wir haben mal einen guten Moment.
- 26:17Speaker 0: Genau dem möchten wir die Lösung geben die er sich da angedacht hat.
- 26:22Speaker 0: Also es gibt am Ende kein schöneres Lob, als wenn sich jemand das Bauwerk geplant hat, das nachher betrachtet und sagt ja so wollte ich's haben.
- 26:33Speaker 1: Aritektur und Kunst zusammengebracht?
- 26:35Speaker 1: Und dann halt die Umsetzung.
- 26:37Speaker 1: Das hört sich auch hoch komplex an irgendwie auf des Projekts.
- 26:40Speaker 0: Ja das ist hochkomplex und sowas dauert Jahre und das beschreibt auch ein bisschen wie unsere Projektbetreuung funktioniert.
- 26:48Speaker 0: Du hattest es vorhin schon erwähnt.
- 26:50Speaker 0: Wir müssen irgendwo vorne anfangen und dann, ne?
- 26:53Speaker 0: Du hättest gleich gefragt bis zum Ende dabei sein.
- 26:57Speaker 0: Und das nächste Projekt steht schon in den Startlöchern genau gleicher Cooleur eigentlich.
- 27:03Speaker 0: Das ist die TU in Rosenheim, die auch eine neue Fassade bekommt, die von Gestaltern gestaltet wird, die selbst von der TU Rosenheim kommen.
- 27:15Speaker 0: Da arbeiten wir mit verschiedenen Papierstellern, natürlich den Gestaltern und den Bauverantwortlichen usw.
- 27:25Speaker 0: Ich glaube jetzt sind wir allein an diesem Fassadendema schon ein gutes Jahr, wenn nicht sogar etwas mehr dran damit das Ganze nachher so aussieht wie es mal geplant war.
- 27:37Speaker 2: Ich finde das Wahnsinn weil eine Fassade man kann auch sagen ganz plattgedächtig gut ich verputze die und male die noch Farbe an Aber dass da tatsächlich so viel Gehirnschmalz reinfließt und soviel, ich meine das steckt ja auch viel Geld dahinter.
- 27:51Speaker 0: Da steckt viel Geld Dahinter?
- 27:52Speaker 0: Und ganz ehrlich der lässt sich auch viel geld sparen mit einer guten Planung.
- 27:57Speaker 0: also wenn man, wenn man vordergründig darauf schaut zum Beispiel welche, welche Fassaden platten Wenn ich das dann genauso machen möchte Ich dafür nehme Dann kann ich mich aus Kosten gründen grundsätzlich mal immer für eine dünnere Platte entscheiden Weil wenn ich die Platte dünner habe, hab' ich weniger Material-Einsatz in der Platte und dann ist sie etwas günstiger.
- 28:19Speaker 0: Aber die Befestigungsabstände der Unterkonstruktion verändern sich mit der Dicke der Platten.
- 28:24Speaker 0: Das heißt unter Umständen habe ich auf die gesamte Fassadenkonstruktion gesehen ein deutlich günstigeres Ergebnis mit einer dickeren Platte weil ich weniger Unterkostruktion brauche.
- 28:37Speaker 0: Und genau das sind Rechenbeispiele, die wir gemeinsam anstellen.
- 28:42Speaker 0: Das ist das wirtschaftlichste.
- 28:45Speaker 0: Und das ist eben der Punkt, der für die meisten funktioniert weil es ist in Zahlen auf einem Papier, das kann man nachrechnen und das läuft.
- 28:56Speaker 1: Gerade um bei dem Projekt zu bleiben?
- 28:58Speaker 1: Für mich auch noch mal fürs Verständnis.
- 29:01Speaker 1: Wo unterstützt ihr genau den Planer?
- 29:02Speaker 1: Wo greift ihr dann ein?
- 29:03Speaker 1: Also wann kommt der Planer so hin und sagt ich brauche jetzt eure Hilfe und da müsst ihr dann unterstützen?
- 29:07Speaker 1: gerade anhand des Projekts finde ich zum Beispiel ganz spannend wenn wir dabei bleiben.
- 29:11Speaker 0: Na gut, bei so einem Projekt muss man sagen wir sind hier als Spezialist bekannt.
- 29:15Speaker 0: Muss man nicht sagen darf man sagen da sind wir auch stolz drauf dass wir da wirklich Kompetenz im Bereich Digitaldruck und individuelle Fassaden haben.
- 29:24Speaker 0: Und ist man das entsteht durch den permanenten Kontakt mit den Planern?
- 29:32Speaker 0: Das ist jetzt nicht so dass ein Planner vom Blitzschlag getroffen wird und sagt, Mensch, da frage ich jetzt mal von der Max.
- 29:41Speaker 0: Sondern er hat ja in der Regel seine Kontakte zu uns und zu unseren Außendienstlern, zu unserem Beratern.
- 29:48Speaker 0: Und der hat dann auch schon mitbekommen was wir können.
- 29:52Speaker 0: So etwas entspint sich letztendlich aus dem Gespräch und das entspinnt sich vor allem aus dem Nachfragen.
- 30:02Speaker 0: Häufig beginnt sowas mit... Achja!
- 30:04Speaker 0: Dann planen wir noch dieses und da haben wir ein Wettbewerb gewonnen, das werden wir auch machen.
- 30:10Speaker 0: Und wer da nicht selbst nachfragt ist auch selbst schuld.
- 30:14Speaker 0: Das ist eigentlich der Moment wo man genau nachfragen und noch genauer zu hören muss und raushören, wo Bedarfe entstehen und wo Lösungen schwierig sind Und wo man auch wissen muss, was man kann natürlich.
- 30:33Speaker 1: Ich frage deshalb weil die Branche – wir haben es ja vorhin auch eingangs gesagt oder mitten drinnen, die verändert sich ja und ich habe auch so ein bisschen rausgehört dass das Geld an sich in dieser Krise ist irgendwie da.
- 30:46Speaker 1: aber die Planer oder die Investoren bleiben so ein bißchen auf dem Geld sitzen Und wollen das gerade aktuell nicht investieren durch gewisse Ängste und so weiter.
- 30:54Speaker 1: Deshalb klar, durch dieses Nachfragen und auch diese kommunizieren miteinander aber dadurch machen die Investoren ja vielleicht einen Geldbeutel auf.
- 31:01Speaker 1: sondern was muss sich da jetzt verändern?
- 31:03Speaker 1: dass wieder investiert wird?
- 31:05Speaker 1: Dass wieder in Großprojekte investiert werden?
- 31:07Speaker 1: Das ist ungedacht wird!
- 31:08Speaker 1: Was muss da
- 31:08Speaker 1: passieren?!
- 31:09Speaker 0: Die Situation selbst ist ja im Moment eine äußerst angespannte und ich weiß ihr seid die Moderatoren Ich drehe den Spieß mal um.
- 31:22Speaker 0: Wie viele Leute arbeiten in Deutschland, in der Automobilindustrie?
- 31:26Speaker 1: Da bist du der King!
- 31:28Speaker 0: Julian
- 31:29Speaker 1: Weises...
- 31:29Speaker 0: Hier in Stuttgart und Umgebung müsst ihr euch auskennen
- 31:31Speaker 0: oder?!
- 31:33Speaker 2: Oh eine absoluten Zahl, das sind schon sehr viel.
- 31:36Speaker 2: also ist trotzdem die größte Arbeitgeberbranche in Deutschland auf jeden Fall.
- 31:40Speaker 2: Ja
- 31:40Speaker 0: das wollte ich hören genau.
- 31:41Speaker 0: Siebenhunderttausend, genau.
- 31:43Speaker 0: So an jetzt raten wir wieviel auf dem Bau arbeiten.
- 31:46Speaker 1: Zwei hundert bis vierhundert tausend?
- 31:48Speaker 0: Bauhauptgewerbe Achtundfünfzigtausend?
- 31:51Speaker 1: Okay, krass.
- 31:52Speaker 0: Ausbaugewerk nochmal eins Komma sechs Millionen macht zusammen zweieinhalb Millionen.
- 31:57Speaker 0: so jetzt Jetzt sehen wir wo wir stehen.
- 31:59Speaker 0: Wir berichten über fehlende Wohnungen aber wir berichten nicht über zwei ein halb Millionen Menschen Die in gewisser Form um ihren Arbeitsplatz fürchten in deren Kaufkraft der Wirtschaft verloren gehen kann.
- 32:14Speaker 0: das sind da sind massive Auswirkungen.
- 32:17Speaker 0: die gehen unter Umständen weit über das hinaus, was wir aus der Automobilindustrie im Moment bemerken.
- 32:25Speaker 0: Es ist vielleicht nicht auf so wenige fokussiert und deswegen ist die Lobby nicht so massiv aber das Problem wird dadurch nicht kleiner, das gesellschaftliche Problem.
- 32:36Speaker 0: So diese Leute kaufen sich keine Wohnung wenn sie kein Geld verdienen.
- 32:46Speaker 0: Wie schaffe ich jetzt Anwalzer?
- 32:48Speaker 0: um wiederzubauen, um wieder zu investieren.
- 32:53Speaker 0: Die Eingangsfrage?
- 32:55Speaker 0: Wie schaffe ich denn bezahlbaren Wohnraumen?
- 32:59Speaker 1: Im Vorgespräch habe ich ja dann auch zu dir gesagt so Ich würde gerne ein bisschen mehr noch über den Architekten herausfinden.
- 33:05Speaker 1: und zum Abschluss wäre glaube ich die perfekte Frage was fordert denn der Architekt geradezu heraus in der aktuellen Zeit?
- 33:11Speaker 0: Also ich glaube da fällt mir ein sehr konkretes Beispiel ein zum Thema Nachhaltigkeit.
- 33:19Speaker 0: Ich glaube, so viele ist klar.
- 33:20Speaker 0: Nachhaltigkeit muss da sein und verbindlich sein.
- 33:28Speaker 0: Wir haben aber auch wirklich gute und echte Nachhaltigkeitsthemen.
- 33:33Speaker 0: Ich hatte es eben kurz erwähnt – wir haben eine Papierfabrik in Norwegen.
- 33:38Speaker 0: Dort wird aus ganz Skandinavien das Recycling-Papier zu dem Kernpapier für unsere Fassadenplatten verarbeitet.
- 33:51Speaker 0: Wir haben aber zum Beispiel keine Sparnplatten aus Altholz.
- 34:00Speaker 0: Warum?
- 34:01Speaker 0: Weil wir Althold über tausend Kilometer produzieren müssten, bevor wir es verwenden können.
- 34:08Speaker 0: Das heißt unsere Nachhaltigkeit mit einem Produktionsstandort in Österreich heißt, wir kaufen bei den Waldbauern im engeren Umkreis Holz ein.
- 34:19Speaker 0: das wir verarbeiten ist viel nachhaltiger als ein Holz aus dem Norden Deutschlands, Sperrmüll nach Österreich zu transportieren.
- 34:29Speaker 0: Nur damit ich sagen kann – Ich habe Altholz verwendet und das ist Nachhaltig!
- 34:35Speaker 0: Und jetzt kommt ein konkreter Fall.
- 34:39Speaker 0: wenn es nicht so traurig wäre, wär's witzig.
- 34:42Speaker 0: Da gab es eine Gemeinde in der Nähe von München mehr möchte ich dazu nicht sagen.
- 34:47Speaker 0: Wir haben einen Gemeindebau geplant und wollten dafür eine DGNB-Zertifizierung haben, damit verbunden sind dann natürlich auch finanzielle Unterstützungen und sobald alles fertig war und eingereicht wurde hieß es die Zertifisierung Prüfung
- 35:10Speaker 0: usw.,
- 35:11Speaker 0: das kann erfolgen innerhalb der nächsten neun bis zwölf Monate.
- 35:17Speaker 0: Und dann hat die Gemeinde sich mal ausgerechnet, wie viel dieser Baustilstand kostet und hat gesagt es ist billiger die Unterstützung nicht zu nehmen.
- 35:30Speaker 0: Dann hat man einfach gebaut übrigens mit unseren Bio-Faserplatten und Holzständerwerk und da wusste man was man bekommt und dass das am Ende nachhaltig ist weil unsere Kunden wissen dass wir nachhaltig arbeiten und nicht eine Platte tausend Kilometer durch die Gegend fahren, nur weil sie Altholz heißt.
- 35:53Speaker 0: Und man hat bekommen was man wollte.
- 35:55Speaker 0: Die Gemeinde ist zufrieden das Gebäude ist nachhaltigt und diese Bürokratie, die da drin steckte hier das entsprechend prüfen zu lassen damit es genehmigungsfähig für eben entsprechende Zuschüsse ist hat im Prinzip das ganze Ding torpedoiert.
- 36:16Speaker 0: Und ich glaube, da muss man wirklich stolz drauf sein.
- 36:20Speaker 0: dieser Gemeinderat hat gesagt für uns zählt die Nachhaltigkeit und fertig und so haben sie es gemacht.
- 36:28Speaker 0: Da sehen wir dann auch die Herausforderungen an die Planner, die dahinter stecken.
- 36:34Speaker 0: Welche Materiale nehme ich?
- 36:35Speaker 0: Wie sehr kann ich mich darauf verlassen wie verbindlich ist die Aussage Und was ist Greenwashing?
- 36:41Speaker 0: Mit welchen Verzögerungen werde ich dann konfrontiert?
- 36:44Speaker 0: und da reden wir über die eben schon erwähnte Extraschleife, die Geld kostet.
- 36:49Speaker 0: Ja das funktioniert nicht und ich glaube es in Deutschland – nicht nur in Deutschland aber auch in Deutschland ist viel Luft nach oben solche Prozesse schlanker und schneller und Investoren- und Bauherrenfreundlich zu gestalten.
- 37:06Speaker 0: Da haben wir dann eigentlich auch eine Verbindung zu deiner Frage eben, was ist denn nötig damit die Leute wieder bauen?
- 37:13Speaker 0: Solche Dinge müssen funktionieren.
- 37:18Speaker 1: Absolut!
- 37:20Speaker 1: Die haben ja gerade zum Thema Nachhaltigkeit auch noch mal die Regularien voll krass angezogen.
- 37:26Speaker 1: Ein Baumpflanzen bringt nichts mehr aber das ist echt ein super Ansatz also gerade das Thema auch da die Logistik zu minimieren und so Also gerade diese Fahrzeuge auf der Straße, was die schon hin und her fahren.
- 37:37Speaker 1: Die Organisationen, die Kommunikation ist ja auch alles Nachhaltigkeit.
- 37:41Speaker 1: Das ist auch alles nachhaltig.
- 37:43Speaker 1: Die Planung vorher ist schon nachhaltiger wenn man das richtig macht.
- 37:48Speaker 1: Was ich so auf jeden Fall mitnehme aus der Folge ist die Kommunikation, weil da stoß man immer wieder drauf.
- 37:53Speaker 1: Also egal mit wem wir reden, da hängt es irgendwie dass wir nicht sauber miteinander kommunizieren.
- 37:57Speaker 1: Wir könnten jetzt natürlich noch mal neues Fass aufmachen zu dem Thema Bürokratie was da dann alles stehen bleibt.
- 38:02Speaker 1: Da können wir dann auch schlecht voran weil wir da alles kaputt machen.
- 38:06Speaker 1: Nein also das ist natürlich sehr extrem gesagt aber da gibt's einfach Dinge die man vielleicht auch lockern kann und wieder vorwärts zu kommen.
- 38:12Speaker 1: Der größte Punkt, den ich mitnehme ist wie du dieses positive Denken.
- 38:15Speaker 1: Weil die Krise findet auch oft im Kopf statt und wenn wir es schaffen wieder positiv darüber zu reden, positiv darüber berichten dann lösen sich vielleicht das eine oder andere und eröffnet sich vom Investor das ein oder andere der Geldbeutel hoffentlich in besten Fallen.
- 38:31Speaker 0: Ja mit Sicherheit!
- 38:33Speaker 0: Deswegen sagte ich eben was wir im Moment haben ist Krise.
- 38:35Speaker 0: Was uns weiterhilft ist der Wandel und da müssen wir halt alle dran mitarbeiten Und ich glaube, es ist ein zentraler Punkt und das ist wahrscheinlich bei jeder Diskussion zwischen Menschen so aber auch wenn ich in einem Beratungsgespräch bin.
- 38:54Speaker 0: Es könnte ja mal sein dass der andere Recht hat.
- 38:57Speaker 0: Könnte sein?
- 38:58Speaker 0: Ich brauche sonst brauche gar nicht zu diskutieren.
- 39:01Speaker 0: dann habe ich einen Argumenten austauschen fertig.
- 39:04Speaker 0: Wenn ich dabei was fruchtbares produzieren möchte Dann muss ich annehmen, der andere könnte Recht haben.
- 39:11Speaker 0: Und dann muss ich mit den Argumenten des anderen weiterdenken und hoffen dass der andere das auch tut.
- 39:19Speaker 0: Da sind wir eben wieder beim Gut zuhören und früh zuhüren und vielleicht ein bisschen weniger reden und nachher wissen was wirklich das Richtige ist.
- 39:34Speaker 1: Perfekte Einblicke in Fundermax, in Deine Welt, in Eure Welt.
- 39:38Speaker 1: Danke für das Interview und danke fürs Gespräch!
- 39:40Speaker 0: Danke für die Einladung hat Spaß gemacht.