Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / CDU-Skandal, Hotel-Schock und das neue Hamburg: Was die Hansestadt bewegt!
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 12. Dezember. Dirk Fischer, Hausverbot und Ausschluss aus Vorstand. Schließung des Hotels The Madison wegen Bauarbeiten. Neuer Fahrplan bindet Hamburg besser an den Süden an. Sophien Campus, Einweihung der neuen katholischen Schule. Der geschäftsführende Landesvorstand der CDU hat dem Ehrenvorsitzenden Dirk Fischer Hausverbot erteilt. Der langjährige Landesvorsitzende 1992 bis 2007 und Bundestagsabgeordnete 1980 bis 2017, der die Hamburger CDU über viele Jahre geprägt hat, darf die Parteizentrale am Leinfahrt vorerst nicht mehr betreten. Nach Informationen des Abendblatts hatte Fischer bei häufigen Besuchen in der Villa am Leinfahrt Mitarbeiter in aggressiver Weise angebettelt und teilweise vor dem Haus abgepasst, sodass der Landesvorstand jetzt die Reißleine gezogen hat. Der Vorstand von Fischers Heimatkreisverband Nord hat ihn außerdem entkooptiert. Das heißt, er darf als Ehrenvorsitzender nicht mehr an den Vorstandssitzungen teilnehmen. CDU-Sprecher Tim Schmuckerl bestätigte den Beschluss des Landesvorstands dem Abendblatt. Der CDU-Landesvorsitzende Dennis Thering, sonst nie um ein Wort verlegen, gibt sich in der Sache ausgesprochen wortkarg. Dirk Fischer hat große Verdienste für die CDU Hamburg. Wir tun alles dafür, um ihm in dieser schwierigen Lage zur Seite zu stehen und zu helfen, sagte Thering lediglich. Das Vier-Sterne-Hotel The Madison am Scharsteinweg, unweit vom Michel, stehen schwere Zeiten bevor. Beim Abendblatt-Gespräch berichtet die Hotelchefin, wir müssen das The Madison im neuen Jahr fast sechs Wochen schließen. Vom 5. Januar bis zum 13. Februar können wir keine Gäste begrüßen. So etwas hat es in der gesamten Geschichte unseres Hauses noch nicht gegeben. Das hat zudem zur Folge, dass das hauseigene, auch bei Hamburgern beliebte Restaurant und die Bar in diesem Zeitraum nicht öffnen. Den Grund für die Misere, verrät Kleinerz, der Vermieter führt dringend notwendige Betonsanierungen auf den Fahrbahnen und Parkplätzen auf drei Ebenen der Tiefgarage durch. Wir können unseren Gästen und Mitarbeitern diesen Baustellenlärm nicht zumuten, deshalb ist eine Schließung unausweichlich. Die öffentliche Madison-Tiefgarage mit Zufahrt über die Straße Herrengraben hat 339 Parkplätze auf insgesamt vier Ebenen und wird von Abkoa betrieben. Die Mitarbeiter vom The Madison müssen bald in Kurzarbeit. Dem Vernehmen nach entsteht den Betreibern des Hotels ein Schaden im mittleren sechsstelligen Bereich. Ab Sonntag gilt der neue Fahrplan für den Fernverkehr der Deutschen Bahn, DB. In den vergangenen Jahren hatte die DB wiederholt zum Fahrplanwechsel ihre Preise erhöht. Darauf verzichtet sie in diesem Jahr. Der Konzern verwies zur Begründung auch auf die zahlreichen Probleme im Bahnbetrieb. Auf zentralen, viel befahrenen Strecken wie der Nord-Süd-Achse von Hamburg nach Frankfurt fahren künftig mehr Schnellzüge. Von der Hansestadt über Hannover und Göttingen oder von Berlin über Halle und Erfurt nach Nürnberg fährt ab Mitte Dezember alle halbe Stunde ein ICE. Zudem setzt die DB auf den Strecken Hamburg-Frankfurt und Berlin-München mehr sogenannte Sprinterzüge ein, die besonders schnell unterwegs sind und selten erhalten. Nach der Schließung mehrerer katholischer Schulen hat das Erzbistum Hamburg Grund zum Feiern. Im Stadtteil Barmbeck wurde am Mittag der 25 Millionen Euro Teuresophien-Campus eingeweiht. Das lichtdurchflutete Gebäude der katholischen Vor- und Grundschule für 360 Kinder am Mesterkamp-Quartier soll dem Anspruch moderner Pädagogik und Didaktik gerecht werden. Der 1958-59 errichtete Altbau war im Juni 2023 abgerissen worden. Die Kinder der Sophien-Schule waren vorübergehend in einem anderen Gebäude untergebracht. Nun erwarten sie eine helle Mensa, eine Aula für Musik und Theater, Differenzierungsräume, ein Raum der Stille sowie eine große Sporthalle. Auch die Kindertagesstätte St. Sophien ist Teil des Projektes. Der Einzug der Kita-Kinder ist für die erste Januarwoche vorgesehen. Die Schulkinder folgen im März nach den Frühjahrsferien. Mit über 150 Millionen Euro an geplanten Investitionen an 17 Schulstandorten, davon 15 in Hamburg und zwei in Mecklenburg, setzt das Erzbistum Hamburg wie zugesagt einen hochkomplexen mehrjährigen Schulentwicklungsplan um, sagte Erzbischof Stefan Heße. Es würden jährlich 25 bis 30 Millionen Euro in Neubauten und umfassende Sanierungen des Bestands gelenkt. Das Statistikamt Nord hat die Weihnachtsbäckerei vermessen. Hamburg hat im vergangenen Jahr mindestens 56.000 Tonnen Nüsse und Kerne aus anderen Ländern importiert. Das waren etwa 2.000 Tonnen mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt sind rund 25.000 Tonnen Haselnüsse, Paranüsse und Walnüsse importiert worden. 2023 waren es 24.000 Tonnen. Sie kamen vor allem aus den Vereinigten Staaten, der Türkei und Chile. Zudem wurden 14.000 Tonnen Pistazien, 2023 11.000 Tonnen, sowie knapp 17.000 Tonnen Mandeln, 2023 19.000 Tonnen, nach Hamburg eingeführt. Das Statistikamt der Vorweihnachtszeit hat zudem auf die Importzahlen für weitere Backzutaten geschaut. So wurden 2024 etwa 5.000 Tonnen Datteln, insbesondere aus Tunesien und Iran, und 1.800 Tonnen Feigen, vor allem aus der Türkei, importiert. Von den für die Herstellung von Stollen und sonstigen Backwaren unerlässlichen Rosinen wurden rund 24.000 Tonnen in die Hansestadt eingeführt, überwiegend aus Südafrika und der Türkei, hieß es weiter. Und weil die Prise Zimt und die Messerspitze Vanille nicht fehlen darf, vor allem aus Madagaskar sind den Angaben zufolge gut 1.000 Tonnen Zimt und 98 Tonnen Vanille angeliefert worden. Wie geht es weiter mit der Hamburger Innenstadt? Die scheidende Innenstadt-Koordinatorin Elke Pahl-Weber ist zuversichtlich. Das Überseequartier wirkt sich positiv auf die Innenstadt aus. Wir bekommen Besucher aus dem Ausland, wie bisher viele aus Skandinavien und den Niederlanden und jetzt auch aus der Schweiz. Unangefochten auf Platz 1 bei der Frequenz liegt die Europa-Passage, gefolgt vom Überseequartier und der Mönkebergstraße. Seit der Erneuerung des Jungfernstiegs ist die Zahl der Passanten um 27 Prozent gestiegen. Und noch etwas geben die Zahlen her. Mehr als die Hälfte der Menschen, die sich in der Innenstadt aufhalten, sind Hamburger. Im Bereich des Jungfernstiegs sogar zwei Drittel. Große Erwartungen hegt Pal Weber an das Haus der digitalen Welt, das am Gerhard-Hauptmann-Platz entstehen soll. Solche Bildungseinrichtungen sind sehr wichtig. Prinzipiell benötige die City mehr Kunst und Kultur, sagt die Architektin. Und mehr junge Menschen. Sehr positiv sieht sie Pläne, ein Waldorf-Kolleg in der City anzusiedeln. Dort könnten 300 Oberstufenschüler gemeinsam zur Schule gehen. Zudem wird an einer internationalen Hotelfachschule mit 300 Studenten gearbeitet, die in einem Kontorhaus unterkommen könnten. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden.