
Arvo Pärt: Tabula rasa - radikaler Neuanfang
„So wenige Noten“, staunt der Geiger Gidon Kremer bei der Uraufführung von „Tabula rasa“. Arvo Pärt hat vor allem eines komponiert: Stille. Im Saal herrscht eine seltene Ruhe – kein Husten, kein Atmen ist zu hören ...
Die antiken Philosophen stellten sich die menschliche Seele als tabula rasa vor: als reine, unbeschriebene Tafel. Arvo Pärt übersetzt diese Idee in Musik: Er streut viele Pausen in die Komposition ein, bevor er einzelne Töne auf die tabula rasa schreibt. Wer zuhört, braucht weder religiös noch ein Kenner zeitgenössischer Musik zu sein, um in dieses Klanguniversum einzutauchen ……
The skinny
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