Latest / KI-Update – ein heise-Podcast / KI-Update kompakt: OpenAI Codex, YouTube, EU-Alternativen zu Palantir, U-Boote
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- 0:02Speaker 0: Das KI Update, ein heise Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.
- 0:13Speaker 0: Ich bin Isabel Grünewald und die sind heute unter anderem unsere Themen.
- 0:18Speaker 0: OpenAI startet spezialisiertes Modell für Software-Entwicklung.
- 0:22Speaker 0: KI soll Werbeeinnahmen auf YouTube steigern.
- 0:25Speaker 0: Europäische Alternativen zu Palantir rücken in den Fokus und KI lokalisiert feindliche U-Boote.
- 0:33Speaker 0: OpenAI hat mit GPT-Fünf Codex eine Variante von GPT-Fünf für agentisches Programmieren vorgestellt.
- 0:40Speaker 0: Das Modell soll reale Entwicklungsaufgaben übernehmen, etwa Refaktorierungen, Testgenerierung, Bugfixes und Code Reviews.
- 0:48Speaker 0: Die Details kennt Kim Scheurenbrand von The Decoder.
- 0:52Speaker 1: GPT-Fünf Codex ist ein Teil des Codex-Systems, eine Familie von Werkzeugen und Modellen von OpenAI, welche Entwicklerinnen und Entwicklern beim Programmieren unterstützen.
- 1:02Speaker 1: GPT-V Codecs kann in das Terminal, IDEs, Web-Umgebungen und GitHub eingebunden werden.
- 1:08Speaker 1: Laut OpenAI eignet es sich für interaktive Sessions und für längere, eigenständige Aufgaben.
- 1:13Speaker 1: Das Unternehmen berichtet, dass Modellhaber in Tests über sieben Stunden an komplexen Aufgaben gearbeitet, inklusive Iteration und Testläufen.
- 1:21Speaker 1: Die Rechenzeit passt sich dynamisch an.
- 1:23Speaker 1: Für einfache Aufgaben nutzt der GPT-V Codecs weniger Tokens als GPT-V bei schwierigen Aufgaben deutlich mehr.
- 1:31Speaker 1: Erste Vibechecks aus der Entwickler-Community im Netz fallen positiv aus.
- 1:35Speaker 1: Besonders hervorgehoben wird die verbesserte Token-Effizienz in Alltagsaufgaben.
- 1:40Speaker 1: In Benchmarks liegt GPT-Fünf Codex leicht vor GPT-Fünf.
- 1:44Speaker 1: Das System erstellt To-Do-Listen und kann auf externe Tools zugreifen, etwa Websuche oder im CP Server.
- 1:51Speaker 1: Die Cloud-Variante erkennt laut OpenAI gängige Setup-Skripte automatisch, installiert fehlende Abhängigkeiten und startet bei Bedarf einen eigenen Browser, um visuelle Ergebnisse zu prüfen.
- 2:02Speaker 1: Mit GPT-V Codex geht OpenAI einen Schritt auf die Entwicklergemeinde zu, welche aktuell stark auf Produkte wie das agentische Coding-Werkzeug Cursor oder Anthropics Cloud Code setzt.
- 2:12Speaker 1: Das Unternehmen will sich offensichtlich als Standard für Coding-KI etablieren, wie es eben bei vielen privaten Nutzerinnen und Nutzer von KI mit der GPT heute schon ist.
- 2:21Speaker 1: GPT-Fünf Codex ist verfügbar in Chat GPT Plus, Pro, Business, Education und Enterprise-Lizenzen.
- 2:28Speaker 1: Eine API-Anbindung ist angekündigt, aber noch nicht verfügbar.
- 2:31Speaker 0: Danke schön, Kim.
- 2:33Speaker 0: Und wir bleiben noch einen Moment bei OpenAI.
- 2:36Speaker 0: Der Modellhersteller entwickelt ein System zur Alterserkennung für ChatGPT, das Jugendliche vor problematischen Inhalten schützen soll.
- 2:44Speaker 0: Das System schätzt anhand der Nutzungsmuster das Alter und leitet Nutzerinnen und Nutzer unter achtzehn Jahren automatisch in eine eingeschränkte Version.
- 2:53Speaker 0: Für minderjährige werden sexualisierte Inhalte sowie Gespräche über Suizid oder Selbstverletzung grundsätzlich blockiert, auch im Rahmen fiktionaler Texte.
- 3:03Speaker 0: Bei Anzeichen akuter psychischer Belastung will OpenAI versuchen zunächst die Eltern zu kontaktieren und im Notfall die Behörden einschalten.
- 3:11Speaker 0: Auch Eltern erhalten neue Kontrollfunktionen für die Chat-GPT-Nutzung ihrer Kinder ab dreizehn Jahren.
- 3:17Speaker 0: Sie können ihr Konto mit dem des Kindes verknüpfen, den Chat-Verlauf deaktivieren und Blackout-Zeiten festlegen.
- 3:23Speaker 0: Das System befindet sich noch in der Entwicklung, soll aber bis Ende des Monats bereitstehen.
- 3:28Speaker 0: Hintergrund ist unter anderem der Suizid eines Sechzehnjährigen.
- 3:32Speaker 0: Seine Eltern werfen OpenAI vor, die KI habe ihren Sohn in die Isolation getrieben und beim Suizid unterstützt.
- 3:40Speaker 0: YouTube Live bekommt ein Update.
- 3:43Speaker 0: Es gibt neue Livestreaming-Formate, mehr künstliche Intelligenz und mehr Raum für Werbung.
- 3:49Speaker 0: Veranstalter von Livestreams sollen so mehr Geld verdienen können, damit sie mehr Livestreams aufsetzen, sodass am Ende auch die Mutter Google mehr verdient.
- 3:58Speaker 0: KI soll dabei die Werbeeinnahmen steigern.
- 4:00Speaker 0: Sie soll einerseits YouTuber finden, die gut zu Markenunternehmen passen und deren Werbeabteilung auf die YouTuber aufmerksam machen, andererseits soll KI in Shopping-Videos enthaltene Produkte erkennen, automate Schlagworte zuteilen und Hinweise auf das Produkt genau in dem Moment einblenden, in dem das Publikum am empfänglichsten für die Kaufempfehlung ist.
- 4:21Speaker 0: Darüber hinaus bindet Google die Video-KI-WO-III in YouTube ein.
- 4:25Speaker 0: Das erleichtert Nutzerinnen und Nutzern, Kurzvideos von KI generieren oder verändern zu lassen, samt Tonspur.
- 4:32Speaker 0: Für Videos, die für andere Sprachen synchronisiert worden sind, bietet YouTube Lippensynchronisation per KI.
- 4:38Speaker 0: Die Lippenbewegungen werden so verändert, dass sie zum Gehörten passen.
- 4:43Speaker 0: Die New York Times hat Verbindungen zwischen zwei Milliarden schweren Geschäften aufgedeckt, die die Trump-Regierung und die Vereinigten Arabischen Emirate nahezu zeitgleich auf den Weg brachten.
- 4:54Speaker 0: Es geht zum einen um ein Investment in die Trump-Nahr-Krypto-Firma World Liberty Financial und zum anderen um eine Vereinbarung über den Zugang der Emirate zu KI-Chips.
- 5:06Speaker 0: Im Mai kündigte Sack Wittkopf in Dubai an, dass eine Investmentfirma von Scheik-Tanouen-Bensayet-Al-Nayyan zwei Milliarden Dollar in World Liberty Financial einzahlen werde.
- 5:19Speaker 0: Zack Witkoff ist der Sohn von Steve Witkoff.
- 5:22Speaker 0: Er ist der Sonderbeauftragte für den Nahen Osten im Trump-Kabinett.
- 5:27Speaker 0: Zwei Wochen später gab das Weiße Haus grünes Licht für eine Vereinbarung, den Emiratenzugang zu hunderttausenden fortschrittlichen KI-Chips zu gewähren, von den viele Anders-Technologie-Unternehmen G-XIV gehen sollen, das ebenfalls von Scheig dann nun kontrolliert wird.
- 5:44Speaker 0: Der Einstieg machte World Liberty zu einem der prominentesten Krypto-Unternehmen.
- 5:49Speaker 0: Präsent ist dabei, dass Steve Wittkopf als eine Ostgesandter den Chip-Zugang befürwortete, während seine Familie das Milliardeninvestment erhielt.
- 5:58Speaker 0: Von den New York Times befragte Ethik-Juristen bewährten den Deal als Verstoß gegen langjährige US-Normen.
- 6:05Speaker 0: Das weiße Haus und World Liberty bestritten einen Zusammenhang.
- 6:10Speaker 0: Die Diskussion um die Nutzung der Überwachungs- und Analyse-Software-Palantir in der Polizeiarbeit spaltet Politik, Behörden und Zivilgesellschaft.
- 6:19Speaker 0: Bundesratsbeschlüsse, Anträge von Bundesländern sowie die Haltung von Datenschutzbeauftragten zeigen seit Jahren ein deutliches Interesse an europäischen Alternativen.
- 6:29Speaker 0: Marie Claire Koch von Heise Online hat sich das genauer angeschaut.
- 6:33Speaker 2: Palantir ist eine Software aus den USA, die von Polizei und Geheimdiensten genutzt wird, um enorme Datenmengen zusammenzuführen und auszuwerden.
- 6:41Speaker 2: Aber werden alle Daten, die der Polizei in verschiedenen Systemen zur Verfügung stehen, miteinander verknüpft, sodass er mittlerweile schneller musste erkennen?
- 6:48Speaker 2: Befürworter sagen, mit Palantir lassen sich Verbrechen aufklären und sogar verhindern, doch die Software steht massiv in der Kritik.
- 6:55Speaker 2: Rechtsexperten waren, dass Palantir zu tief in die Grundrechte eingreift und dass die Kontrolle durch Staat und Gesellschaft fehlt, denn die Technologie gehört einem US-Unternehmen.
- 7:04Speaker 2: Schon jetzt können Behörden nicht nachvollziehen, was im Inneren der Software passiert.
- 7:09Speaker 2: Palantir-Mitarbeiter helfen bei der Nutzung der Software und sitzen dafür im rechten Zentrum der Polizei.
- 7:14Speaker 2: Zudem greifen in den USA Gesetze wie der Cloud-Act, der unter Umständen sogar fremde Behörden auf Daten in Europa zugreifen lässt.
- 7:21Speaker 2: Insgesamt besteht bei der Software die Gefahr der Massenüberwachung.
- 7:24Speaker 2: Derzeit läuft auch eine verfassungsbeschwerde gegen massenhafte Datenauswertung durch Polizei in Bayern von der Gesellschaft für Freiheitsrechte.
- 7:32Speaker 2: Deshalb rücken jetzt europäische Alternativen in den Fokus.
- 7:35Speaker 2: Mehrere Firmen arbeiten an Plattformen, die ähnliche Funktionen wie Palantir bieten, dabei aber auf Transparenz, offene Schnittstellen und Datenhoheit setzen.
- 7:44Speaker 2: Ziel ist weniger Abhängigkeit von US-Konzern, mehr Souveränität und eine bessere Vereinbarkeit mit den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts.
- 7:51Speaker 2: Polizeiliche Datenanalyse sind ein tiefer Grundrechtseingriff, als in umfassender Weise auch Daten von unbeteiligten Betreffen und Überwachen.
- 8:00Speaker 2: Der Entwicklungsvorsprung von Palantir bedeutet, dass europäische Alternativen zwar besser kontrollierbar, aber auch weniger mächtig sind.
- 8:08Speaker 0: Danke schön, Marie.
- 8:10Speaker 0: Microsoft fügt seinen KI-Chatbot Co-Pilot als Update allen Anwendungen seines Office-Pakets Microsoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-Mikrosoft-M.
- 8:35Speaker 0: Damit ist es nicht mehr notwendig, Inhalte aus den Anwendungen zu kopieren, um sie von einem KI-Chatbot überprüfen oder verbessern zu lassen, Dateien zu einer KI hochzuladen oder ständig zwischen KI und Office-Anwendungen zu wechseln, schreibt Microsoft im eigenen Blog.
- 8:51Speaker 0: Copilot Chat erkennt inhaltsbezogen, woran sie arbeiten und passt die Antworten an die geöffnete Datei an, erklärt Microsoft Manager Seth Patton.
- 9:01Speaker 0: Erfreulich ist, dass auch dieses Gratis-Update, das neue Sprachmodell GPT-V enthalten wird, das OpenAI Anfang August veröffentlicht hat.
- 9:11Speaker 0: Das Londoner Start-up Nothing hat den Abschluss einer Finanzierungsrunde in Höhe von Zweihundert Millionen US-Dollar angekündigt.
- 9:18Speaker 0: Das Jahr-Zw.
- 9:20Speaker 0: von Carl Pay und weiteren ehemaligen OnePlus-Mitarbeitern gegründete Unternehmen wird nach eigenen Angaben nun mit µm US-Dollar bewertet.
- 9:30Speaker 0: Mit dem neu eingesammelten Geld will Nassing eine KI-native Plattform entwickeln.
- 9:35Speaker 0: Wie der Mitgründer in einem Beitrag schreibt, habe KI in den vergangenen drei Jahren große Fortschritte gemacht, das Smartphone-Erlebnis sich jedoch kaum weiterentwickelt.
- 9:44Speaker 0: KI-Funktionen auf dem Smartphone seien auf marginal Verbesserung bei der Kamera, Übersetzungen oder Sprachassistenten beschränkt und lieferten wenig Mehrwert.
- 9:53Speaker 0: Nassing strebt an, das zu verändern.
- 9:56Speaker 0: Damit KI ihr volles Potenzial entfalten kann, muss sich auch die Hardware weiterentwickeln, schreibt Pay.
- 10:02Speaker 0: Wir glauben an ein neues Betriebssystem eines, das seine Nutzerinnen und Nutzer wirklich versteht, sich anpasst, Kontexte erfasst und Aufgaben übernimmt.
- 10:11Speaker 0: Diese Vision spiegelt allerdings auch das wieder, was die großen Player wie Google und Apple verfolgen.
- 10:17Speaker 0: Geräte sollen durch KI proaktiver und für Nutzerinnen und Nutzer stärker zum persönlichen Assistenten werden.
- 10:24Speaker 0: Chinesische Forscher haben eine KI entwickelt, die Daten aus der Unterwasserbeobachtung auswertet, um feindliche U-Boote zu identifizieren.
- 10:34Speaker 0: Oliver Bündte aus dem Heiseonline Newsroom erklärt, wie das funktioniert.
- 10:38Speaker 3: Die künstliche Intelligenz des Anti-Submarine Warfare Systems chinesischer Forscher wertet unterschiedliche Sensordaten aus, um feindliche U-Boote aufspüren und verfolgen zu können.
- 10:48Speaker 3: Die Daten stammen etwa von Sonarbruyen, Radar- und Unterwassersensoren, die Geräusche, die Meerestemperatur und den Salzwasser gehalten messen.
- 10:56Speaker 3: Daraus erstellt die KI ein Echtzeitbild über die Unterwasseraktivitäten in einem bestimmten Bereich.
- 11:01Speaker 3: Darüber lässt sich dann die Position eines U-Bots unter Wasser bestimmen und ist auch verfolgen.
- 11:06Speaker 3: Dabei ist die Verfolgsquote sehr hoch.
- 11:08Speaker 3: Ninzig Prozent der U-Boote konnte das KI-System in einer Simulation erkennen.
- 11:13Speaker 3: Dabei spielt es keine Rolle, ob die U-Boote ungetarnt, getarnt oder Täuschungsmanöver wie Zickzackfahrten durchführten.
- 11:19Speaker 3: Legt durch fünf Prozent der U-Boote gelang es, dem KI-System zu entgehen.
- 11:23Speaker 3: Durch Überwasserschäfe können die U-Boote dann gezielt bekämpft werden.
- 11:27Speaker 3: Die Wissenschaftler haben der U-Boot-KI auch noch einen KI-Assistenten an die Seite gestellt, der Handlungsempfehlungen zur Bekämpfung der U-Boote in natürlicher Sprache gibt.
- 11:35Speaker 3: Dadurch sollen die Soldaten im Kampfeinsatz entlastet werden.
- 11:38Speaker 0: Danke, Oliver.
- 11:40Speaker 0: Autorinnen und Autoren haben auf Wikipedia eine Anleitung veröffentlicht, laut der man von Large Language Models produzierte Texte eindeutiger identifizieren können soll.
- 11:51Speaker 0: Dabei handelt es sich laut dem englischsprachigen Artikel um Beobachtungen und Hinweise, nicht um strikte Regeln.
- 11:58Speaker 0: Die Anleitung stützt sich auf die Erfahrungen ihrer Redakteure, die zahlreiche KI-generierte Texte gelesen, sowie redigiert haben und die als Leitfaden für Leserinnen und Leser.
- 12:08Speaker 0: Demnach werden Texte einer KI oftmals wiederkehrende Formulierungen und Muster verwenden, die sie sich durch Training angeeignet haben.
- 12:17Speaker 0: LLMs neigen dazu, Texte mit Bedeutung aufzuladen.
- 12:20Speaker 0: Übertriebene Werbesprache seien häufiges Anzeichen für einen KI-generierten Text.
- 12:26Speaker 0: Weiter heißt es darin, Auch das reine Erscheinungsbild, also die Strukturierung und Formatierung eines Textes, könne den künstlichen Autoren verraten.
- 12:35Speaker 0: Die Form sei oftmals nur Selbstzweck und Folge keiner Notwendigkeit.
- 12:40Speaker 0: Nicht so einfach ließen sich dagegen sogenannte Wieselworte auf den ersten Blick erkennen.
- 12:46Speaker 0: Der von Ciro Roosevelt geprägte Begriff des Wieselwortes bezeichnet eine Behauptung, die weder belegt noch widerlegt werden kann.
- 12:54Speaker 0: Mit ein wenig Übung könne man solche Formulierungen allerdings logisch überführen.
- 12:59Speaker 0: Eine naheliegende, aber doch eher ungewöhnliche Idee verfolgen Ingenieure des BITS Pilani Campus in Dubai.
- 13:07Speaker 0: Sie entwickeln ein KI-basiertes Airbag-Schutzsystem für Flugzeuge und nennen es Project Rebirth.
- 13:14Speaker 0: Das System soll bei unvermeidbaren Unfällen Außenbereiche des Flugzeugs in riesige Airbags-Höhlen und so das strukturelle Auseinanderbrechen der Maschine und damit schlimme Auswirkungen verhindern.
- 13:26Speaker 0: Das Konzept sieht vor, dass eine KI aus Sensor-Daten einen bevorstehenden Absturz vorhersagt und das Airbag-System dann automatisch auslöst.
- 13:35Speaker 0: Dazu werden verschiedene Parameter der Maschine und des Fluges überwacht, wie etwa Höhe, Temperatur, Geschwindigkeit und Zustand des Triebwerks.
- 13:43Speaker 0: Auch die Aktivitäten des Piloten werden von der KIH angezogen, um einen möglichen bevorstehenden Unfall zu erkennen.
- 13:50Speaker 0: Eine solche Idee für die Luftfahrt ist allerdings nicht ganz unumstritten.
- 13:55Speaker 0: Experten sehen das Airberg-Sicherheitssystem für Flugzeuge als Overkill an, da Unfälle, bei denen das System zum Einsatz kommen könnte, nur äußerst selten auftreten.
- 14:05Speaker 0: Im Gegenzug müsste jedoch in einem Flugzeug ein sehr schwergewichtiges System eingebaut sein, was auch in der Konstruktion des Flugzeugs Herausforderungen mit sich bringt und für einen höheren Treibstoffverbrauch sorgt.
- 14:18Speaker 0: Das fast fünfundzwanzig Jahre alte Gamecube-Spiel Animal Crossing ist längst kult.
- 14:24Speaker 0: Auch wegen seiner immergleichen einstudierten Dialogzeilen, die die virtuellen Dorfbewohner von sich geben.
- 14:30Speaker 0: Genau das wollte Entwickler Josh von Zecker ändern.
- 14:34Speaker 0: Wie er auf seinem Blog und in einem YouTube Video detailliert festhält, hat er es geschafft, dass die NSCs in Echtzeit mithilfe einer Art KI-Gehirn sprechen können.
- 14:44Speaker 0: Und das ganz ohne den alten Spielcode umzuschreiben.
- 14:48Speaker 0: Stattdessen baute er eine Art Brücke zwischen dem Emulator, in dem das Spiel läuft und einer KI in der Cloud.
- 14:55Speaker 0: So können die Figuren plötzlich über aktuelle Ereignisse plaudern oder sich mit neuen Charakterzügen präsentieren.
- 15:02Speaker 0: Außerdem erinnern sich die Figuren an bestimmte Gespräche untereinander, dadurch wirkt das Dorf lebendiger.
- 15:07Speaker 0: Für Interessierte stellt von Zecker seinen Code auf GitHub bereit.
- 15:12Speaker 0: Der Einfluss von künstlicher Intelligenz auf die Spielebranche ist für die Spielerinnen und Spieler bislang kaum spürbar.
- 15:18Speaker 0: Der Hack zeigt nun, wie nostalgischen Spielen mit generativer KI plötzlich neues Leben eingehaucht werden kann und gibt einen Vorgeschmack darauf, was möglich wäre.
- 15:29Speaker 0: wenn Figuren in neueren Games plötzlich anfangen, Dialoge zu improvisieren.
- 15:36Speaker 0: Das war das KI-Update von Heise Online vom siebzehnten September, zwei-tausend-fünfundzwanzig.
- 15:41Speaker 0: Eine neue Folge gibt es Montags, Mittwochs und Freitags ab fünfzehn Uhr.