Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / #31 Jungunternehmerin Livia erklärt die (Arbeits-) Moral der Generation Z!
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- 0:00Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge, die du entscheidest, mit Kevin und mir. Heute haben wir wieder einen mega inspirierenden und speziellen Gast bei uns, wie immer. Ich bin persönlich ein mega, mega Fan von ihr, weil sie mich mega beeindruckt. Nicht nur, weil sie als Jungunternehmerin mit 15 bereits ihr erstes Business gestartet hat,
- 0:21sondern weil sie mega bewusst ist, sehr engagiert, super herzlich und sympathisch. Ich kann es kaum erwarten, mehr über sie zu erfahren und über ihren Werdegang. Ein dicker Applaus für Livia Schröder.
- 0:34Herzlich willkommen, schön dich zu sehen. Danke für deine Zeit. Danke für die Einladung, es freut mich sehr, dass ich heute hier sein darf. Ja, gerne. Cool. Livia, das Erste ist immer unsere erste und wichtigste Frage des Podcasts. Wie geht es dir? Mir geht es sehr gut. Ich bin ein wenig nervös wegen der Kamera und den Lichtern. Aber ich glaube, es wird Spass machen. Und wie geht es euch?
- 1:00Gut. Hey, danke. Die wenigsten Fragen sind schon zurück. Ja, eigentlich niemand. Wahnsinn. Das war wirklich super sympathisch. Ja, ich bin wirklich mega willkommen. Danke. Es geht mir auch gut. Vielen Dank. Danke. Aber hättest du gedacht, dass es so ein Studio ist? Weil die meisten, die wir hier einladen, denken, wir nehmen einen Podcast aus und dann sehen sie all die Lichter, die Kameras, die Mics. Ihnen ist gar nicht so bewusst, in welchem Setting... Die Blumen, die Pflanzen. In welchem Setting wir das Ganze aufnehmen.
- 1:28Man sieht schon, dass es sehr professionell gemacht ist und mit höherer Qualität. Darum habe ich es schon angenommen, dass so Equipment vorhanden sein wird. Aber dass es so gross ist, habe ich nicht erwartet. Okay, cool. Ja, die anderen Leute noch. Hey Riva, für die, die dich nicht kennen. Wer bist du, was machst du?
- 1:49Ich mache verschiedene Sachen, aber hauptsächlich stelle ich mich meistens so vor, dass ich mich für innovative, neue Sachen begeister. Das sieht man auch in meinem Werdegang, weil ich verschiedene Sachen ausprobiert habe und wahrscheinlich auch noch nicht an meinem Ende bin.
- 2:06Ich bin noch lange nicht klar. Ich werde noch viele Sachen machen, aber mich begeistern immer neue Sachen. Im Moment bin ich in der Marketing- respektive Social Media Branche tätig. Zusätzlich auch in der IT-Branche. Wieso ich auch gerade noch eine Weiterbildung als Wirtschaftsinformatik machen kann. Wow, crazy. Crazy, crazy, crazy. Und woher kommt die Faszination? Du bist auch sehr tech-aff, also tech kann man dem Tech sagen in diesem Sinne.
- 2:35Nein, sagen wir mal nein. Aber du erkundest die Begeisterung? Bist du mal ein kleiner Nerd zuhause, der dich interessiert hat? Wie bist du auf das gekommen? Nein, gar nicht. Spezifisch in die IT-Richtung war ein Problem, dass wir wegen dem Bevölkerungswachstum weniger Mitarbeiter haben werden in Zukunft. Es ist klar, dass wir einen Fachkräftemangel haben werden.
- 3:02Obwohl wir mehr Leute wären. Was hast du gesagt? Nein, ich meine Babyboomer gehen ja jetzt in Rente, sind schon in Rente. Uns kommen viel weniger neue Leute auf den Arbeitsmarkt. Und dadurch entsteht halt eine mega Lücke. Darum ist ja auch im Moment Generation Z so beliebt und alle wollen wissen, wie das funktioniert. Sie wollen ja nicht arbeiten. Dann verwende ich auch Generation Z, die nicht schön ist.
- 3:31Wow! Sorry, ich kann dich nicht so gut unterbrechen. Alles gut. Dass dort eine Lücke entsteht. Mir wurde bewusst, dass viele Branchen noch alte Prozesse haben. Und ein System, das einfach
- 3:48alt sind und das muss man noch irgendwie neu machen. Und ich habe gesehen, da gibt es ein Problem, ich will das lösen, aber ich habe keine Ahnung von IT. Also suche ich mir die Leute vor, die das verstehen und bilde mich zusätzlich noch weiter. Obwohl Wirtschaftsinformatik lerne ich nur die Oberbegriffe der Informatik kennen. Also ich lerne so
- 4:10Ein bisschen Programmier-Sprache und so, aber nicht, dass ich alles selbst programmieren kann. Aber dass ich ein bisschen das Bindeglied zwischen Wirtschaft und Informatik sein kann. Mega schön! Und dadurch, dass ich das Problem erkannt habe und das lösen wollte, bin ich in die IT reingerutscht. Aber ich war nie gross am Gamen oder sonstige Sachen. Oder technikaffin in dem Sinne. Okay, mega spannend.
- 4:34Du hast vorhin gesagt, dass du sicher noch viel zu lernen hast, weil du an deinem Ziel angelangt bist. Ja, vor allem wenn man bedenkt, was für ein junges Alter du hast.
- 4:46Ja. Willst du es sagen oder soll ich es sagen? Du kannst es sagen. Du wirst in einem Monat 20. Das ist unglaublich. Du hast mit 20 schon eine eigene Firma oder mehrere Firmen, zwei Firmen gegründet. Du hast einen mega Werdegang, wo mit 15, ist das richtig, hat das ganz am Anfang? Ja, so in etwa.
- 5:11Das ist ganz ehrlich, Chapeau. Chapeau von tiefstem Herzen. Ich finde das mega beeindruckend, wenn junge Menschen ein Ziel vor Augen haben, also ein Problem sehen, eine Lösung finden wollen und sich darauf fokussieren. Ich finde das richtig beeindruckend. Darum einen grossen Applaus von mir. Ich kann mich nicht mehr bewegen. Ich hätte die Farbe einer Pinguinahe. Du hast einen grossen Applaus.
- 5:39Du hast eine normale Lehre gemacht, oder? Im KV warst du, glaube ich. Oder hast du gemacht? Ja. Und parallel zu dem oder vor dem hast du dein erstes Business gegründet? Oder wie hat das funktioniert? Parallel, also ich habe das KV in der Reise, also in einem Reisebüro in der Tourismusbranche angefangen. Und dann habe ich nebenbei Kosmetikartikel online verkauft. Aber einfach, weil ich es gesehen habe und mir etwas langweilig war,
- 6:09Krass. Und vor allem, als Corona kam, hatte ich Kurzarbeit im Tourismus. Und dann hatte ich umso mehr Zeit, habe mich viel mehr damit befasst. Und dann habe ich schlussendlich sogar die Branche in die Baubranche gewechselt, weil mir zu langweilig wurde in der Tourismusbranche. Ich habe ja gesagt, ich bin der Ausbildung, um etwas zu lernen. Und wenn ich aber nicht mehr arbeiten kann, dann muss ich ja irgendwie wechseln.
- 6:36Dann bin ich noch weitergerutscht und habe andere Sachen ausprobiert. Mhm. Also das heisst, während Corona warst du in der Lehre. Ja. Und das heisst, weil die Tourismusbranche dort stillgelegt war, aber die Baubranche nicht. Wenn man bedenkt, das sind die Einzigen, die während dieser Zeit tagtäglich gekrüppelt sind, ist das schon krass.
- 7:03Vor allem im Bau, im Strassenbau und so, da gab es den Virus nicht. Gut, das heisst, du konntest einfach wechseln? So einfach ging es jetzt nicht. Also ich bin einfach... Ich habe vergessen, wie das heisst, Berufsbildung? Nein. Bits? Irgendeine Beratung für Berufsbildung oder so etwas. Da bin ich einfach hingegangen und habe die Situation erklärt und habe gefragt, was es für Lösungen gibt.
- 7:30Über Vitamin B habe ich mich überall beworben. Ich habe mich auch überall bei Banken beworben. In meinem Betrieb, wo ich angefangen habe, ging der Konkurs während Corona.
- 7:46Als ich ein halbes Jahr an einen anderen Standort kam, hatte ich noch einen sehr langen Arbeitsweg. Aber ich konnte nicht wirklich viel lernen. Da suchte ich mir eigenständig Hilfe und sagte ihnen, dass ich auf der Suche bin, weil ich etwas lernen möchte. Du bist sehr wissbegierig.
- 8:08Du hast schon gesagt, du wolltest etwas lernen. Ist dir das ein bisschen eingepflanzt worden? Als Kind hattest du schon immer diese Lust auf das? Was sind deine Kindheitserinnerungen, wenn ich Livia mit 5 gefragt hätte? Was möchtest du werden? Was hast du mir geantwortet? Lehrerin. Wirklich? Ja, wirklich. Aber auch wieder wissen. Spannend. Ist das etwas, das du gar nicht mehr verfolgst?
- 8:38Nein, ich habe das Gefühl, dass es sich widerspiegelt. Mit meinen Angeboten, die ich habe, versuche ich auch, meinen Kunden mein Wissen über ein Thema zu geben. Via Workshop, via Analyse oder so. Es ist trotzdem noch ein Beibringen. Es ist schon noch ähnlich, aber nicht ganz das Gleiche.
- 8:59Also das bedeutet, dass der Kern des Lehrerseins, also das Bedürfnis, das Gefühl, das Wissen weiterzugeben? Ja. Vor allem, du gibst es nicht weiter an 7- bis 16-Jährige, sondern an wahrscheinlich erwachsene Menschen. Was hast du denn für Kunden? Sind das ältere Kunden? Wie kann ich mir das vorstellen?
- 9:19Es ist sehr unterschiedlich. Ich habe teilweise Einzelpersonen, teilweise Unternehmer. Ich muss den Menschen in meinem Alter nicht erklären, wie Social Media funktioniert. Denen kann ich beispielsweise eher in der IT weiterhelfen. Aber es sind meistens um die 40 umeinander. Das schätze ich durchschnittlich. Also sehr junge Menschen. Ja, also...
- 9:46Als 50. Spass. Als 50. Und die vier... Politisch korrekt ausgedrückt. In 15 Jahren komme ich dann noch mal. Ich werde das Jahr 36. Ich bin näher bei 40 als bei 20, oh mein Gott. Aber das heisst, wie kommen 40-Jährige auf dich? Wie wirst du gefunden? Wo können sie sich suchen?
- 10:14Im Moment meistens über Vitamin E, über Wiederverzählungen, über LinkedIn. Jetzt mache ich gerade noch meine Website neu, weil im Moment ist sie noch katastrophal. Sollte in zwei Wochen fertig sein. Da kann ich so vielleicht auch spannende Leute direkt angehen. Ja, so ein bisschen.
- 10:37Interessant. Du hast vorhin gesagt, dass man Social Media nicht erklären muss an den Leuten in deinem Alter. Ist das effektiv so? Was ich sehe, ist, dass Generation Z sehr gut mit Social Media umgehen kann.
- 10:57Es ist wie eine Sprache, wie ein Native. Sie sind mit dem aufgewachsen, sie kennen das. Aber was ich oft sehen mag, ist, sie kennen das mit scrollen, sie kennen sich mit dem Beschäftigen, mit dem Anschauen, aber nicht mit dem Kreieren. Ich glaube, das sind nur zwei total verschiedene Paar Schuhe. Was ich gesehen habe, was die ältere Generation, ich habe keine Ahnung von der Generation, wie die heissen, «White Sets»... Was wäre ich jetzt, 88er?
- 11:25Ich glaube, Mittelalter wahrscheinlich. Generation M. Nein, war Z. Ich glaube Y. Wie nennt man den? Y? Ich glaube, ja. Aber ich bin nicht ganz sicher. Die nennen wir auch Millenial. Ich glaube, wir sind Millenials. Nein. Ich glaube, ja. Millenials sind so 2000er.
- 11:49Nein, das ist Z. Was war deine Frage? Ich glaube, Jens. Konsumieren, kreieren. Genau. Ich glaube, das ist nochmal ein riesen Unterschied. Ob man einfach konsumieren kann und wissen kann, wo man seine Informationen holen kann. Ich glaube, ich bin noch auf Google gegangen, auf Wikipedia gesucht. Heutzutage gehst du auf TikTok und schaust etwas an. Stimmt. Lexikon habe ich noch gehabt. Aber eben, wirklich kreieren, das ist dann die grosse Kunst.
- 12:18Ja, es ist schon ein Unterschied, aber manchmal muss ich meinen Kunden auch erklären, was ist jetzt eine Story, was ist ein Reel, was ist ein Beitrag. Also manchmal fängt es halt wirklich bei null an und das sind jetzt Sachen, die ich Leuten im Alternimus erklären muss. Okay, ja, das macht Sinn. Aber es ist schon ein Unterschied, ja.
- 12:43Und dass die jungen Leute die Trends kennen oder wissen, wie sie suchen. Andere, die das nicht aktiv nutzen, haben keine Ahnung von einem Sound oder sonstigen Dingen. Das ist wie früher. Ich komme aus dem klassischen Marketing.
- 12:59Wir hatten Medienagenturen, die uns Radiospots buchen. Du musst ja einen Experten haben, wenn du ein Produkt hast und du es veröffentlichen willst. Ich war auch nicht zuständig, wie ich den Radiospot-Script mache. Ich gab es einfach in Auftrag, ich brauche einen Radiospot. Die Agentur hat dann das Thema, und gewusst, welche Radios. Das ist einfach so. Heute hast du ein Handy.
- 13:25Und du kannst dein Produkt eigentlich spreaden, wenn du die richtige Plattform nutzt. Das ist ein mega Aufwand. Wir hatten vorhin einen Fulltime Job. Ah nein, das war mit dem... Content Creation ist ein Fulltime Job. Wir machen jetzt Agenturarbeit, Kreativarbeit, organisatorische Arbeit.
- 13:47Früher hattest du Abteilungen für das. Du hattest Agenturen und so. Es ist so crazy, wie du... Was ist? Wieso lachst du? Wie du mit dem Handy eigentlich kannst. Du bist ja Media-Agentur.
- 14:06Total, ja. Total. Wieso soll ich lachen? Es ist noch etwas in sich, als du gesagt hast, ich komme aus dem klassischen Marketing. Und wir hatten es vorhin noch von Alter und Mittelalter. Was ist im Mittelalter? Das klassische Marketing ist auf Steinen und Sachen meistern. Wow. Ja, das war der, Bo. Weisst du, wie es früher im Mittelalter wahrscheinlich das Marketing war?
- 14:27Der, der von Tür zu Tür schreien kann. Ich glaube, das war der Letzte, der so eine Rolle hatte. Und Sachen ankündigen kann. Das war das Internet vor 100 Jahren. Nicht einmal. Ich weiss auch nicht. Ich werde auf lachen.
- 14:44Auf alle Fälle. Wir waren aber Livia. Das heisst, du hast während deiner Lehre, oder wenn du das so hast, weil du selbst angefangen hast, das Zeugs zu verkaufen, das du gesagt hast, es sei ein Kosmetikprodukt. Was war das für ein Produkt? Es war ein Network. Welches? Nu Skin heisst es. Ah, okay.
- 15:09Und... Also, du sollst einfach wieder erzählen. Ja. Da habe ich die verkauft. Dann hatten wir auch die ersten Events geführt. Und ich bin aber nicht so auf das rausgegangen, dass andere Leute das auch verkaufen müssen. Sondern mir hat es irgendwie noch Spass gemacht, Leute ein bisschen zu beraten, auszuprobieren. Wo ich auch jetzt noch viel mitnehme, wenn ich irgendwie Kosmetik kaufe. Aber das ist jetzt gut, das ist nicht so gut. Ja. Aber ich habe dann gemerkt, irgendwie interessiert mich das gar nicht so stark. Aber an sich ist es eine gute Erfahrung. Mhm.
- 15:38Und dann kam ich ins Krypto-Finanzen. Liberty? Oder vorher noch eine andere Station?
- 15:46Nicht direkt ins Network, aber ich war zuerst mit ihnen und dann ins Network. Obwohl ich mich am Wochenende im Büro meiner Eltern immer am Samstag nutzen durfte. Da durfte ich Vorträge machen und da ging es mir darum, das Wissen weiterzugeben. Ob sie dann das Paket gekauft haben und sich weitergebildet haben, war mir egal. Es hat mir einfach mega Spass gemacht, das Vortragen.
- 16:15Und du lernst einfach selber mega viel jedes Mal dazu. Mega! Nach jeder Präsentation lernst du einfach mega viel dazu. Ja, und allgemein, wenn man mit Menschen arbeitet und so. Du sammelst so viele verschiedene Erfahrungen, damit irgendwann das mal Filter ist. Und genau weisst, von dort brauche ich jetzt das, von dort ziehe ich das raus. Und irgendwann ergibt sich ein Big Picture.
- 16:35Was ich an dieser Stelle noch sagen möchte, wir haben mal im Jahr 2021 meinen ersten Live-Workshop gegeben im persönlichen Weiterentwicklungsbereich. Und dann ist sie, nein sorry, 17. 17. ist sie einfach zuvor vorne am Hocksteig gewesen. Also es spielt ja keine Rolle, wo du gesessen bist, aber das ist mir so geblieben. Darum bin ich so beeindruckt, weil du...
- 16:57mit 17 dich für Sachen interessiert hast und ich mich mit 30 angefangen habe, interessieren. Es ist mega spannend und auch bewundernswert, dass du deine Freizeit nutzt, für dich.
- 17:09Was heisst das gegen dich? Es passiert ja alles für einen in diesem Sinne. Aber deine Interessen sind halt mega anders in diesem Sinne. Würdest du sagen, im Vergleich zu deinen Schulkollegen, die du hattest, sind die alle auf dem gleichen Vibe oder bist du mit Abstand etwas anders unterwegs?
- 17:31Ich würde schon sagen, dass ich ein kleines Umfeld habe, aber ein bewusstes und auch ein treues Umfeld. Ich habe seit x Jahren das gleiche Umfeld. Manchmal kommt jemand dazu, geht wieder und so weiter. Aber im Großen und Ganzen sind wir eigentlich seit Anfang an die gleichen Leute.
- 17:50Da haben sich gewisse Leute auch für die gleichen Sachen angefangen zu interessieren, aber gewisse auch nicht. Dafür habe ich dort wieder Leute kennengelernt, die sich für das Gleiche interessieren. Aber jetzt wirklich aus meiner Ausbildungszeit habe ich nicht mehr wirklich mit vielen Leuten Kontakt von meiner Klasse oder so. Weil sie einfach total andere Interessen haben wahrscheinlich, oder?
- 18:09Ja, ich möchte das nicht als negativ bezeichnen, sondern man hat sich einfach auseinandergelebt. Ah, okay. Aus den Augen verloren, was auch immer. Ja, Gott sei Dank. So spannend. Ich habe noch etwas anderes. Du als Jungunternehmerin, zwei Firmen gegründet. Was waren die grössten Challenges für dich? Was war für dich herausfordernd?
- 18:38Ich hatte vor allem letztes Jahr ein paar solche Erfahrungen. Ich weiss gar nicht, was ich alles erzählen soll. Es gibt schon viele, die man herausfinden muss, die man lernen muss. Man hat nicht jemanden, der sagt, das macht man so und so. Man ist auch wirklich die Person, die diese blöden Probleme lösen muss. Und das ziemlich oft, manchmal auch wöchentlich, je nachdem, was es für eine Phase ist.
- 19:06Das eine ist, wenn man mit Kunden nicht die gleichen Werte hat, die man dort vertreten kann, dass es so nicht funktioniert. Ich kann es auch ganz klar so sagen, dass man ausgenutzt wird, weil man einen kleinen Fehler in einem Vertrag gemacht hat oder so. Ja, gut.
- 19:25Da gibt es schon noch oft, man muss schon schauen. Aber ich muss sagen, durch diese Erfahrung bin ich mega stark geworden. Ich möchte dir auch etwas erzählen. Eigentlich habe ich eine mega coole Übung gefunden. In der Schule haben wir das gemacht. Wir mussten ein A4 Blatt nehmen. Dann mussten wir es halbieren, falten. Und auf die linke Seite
- 19:52Da mussten wir Probleme aufschreiben. Und er sagte einfach, schreibt euch ein Problem auf. Ich war im Unterricht und dachte, ich habe keine Probleme, ich habe eine Herausforderung, aber ich will sie nicht als Problem betiteln. Im Nachhinein war es eine gute Übung, aber ich war so dick... Dicker, sturer. Ja genau, sturer und sagte, ich habe kein Problem, ich schreibe jetzt nichts auf.
- 20:13weil ich es als Herausforderung anschaue. Auf der rechten Seite solltest du aufschreiben, wie du sie lösen und abreissen kannst. Jetzt hast du deine To-Do-Liste. Eigentlich mega sinnvoll. Aber ich war ein bisschen stur. Das ist dir, oder? Ja, das bin ich auch.
- 20:28Aber ich bin irgendwie sehr gewachsen und habe das Gefühl, es ist eine neue Herausforderung, die zu lösen wird lustig. Ich habe bis jetzt immer eine Lösung gefunden und wenn nicht, kann ich Leute suchen, die mir dabei helfen.
- 20:47Ich glaube, du hast etwas sehr Schönes gesagt. Und zwar hat das für mich ganz klar mit dem Mindset zu tun. Wie siehst du Dinge, die im Laufe der Zeit passieren? Siehst du sie als Probleme oder Herausforderungen? Und das ist genau das, was dich immer weiter vorantreibt und zu der Lösung führt.
- 21:07Entweder siehst du dich als Opfer deines Umfeldes, deiner Sachen, die passieren, deiner Ereignisse. Oder du siehst dich als Herausforderer. Das ist das, was ich jetzt lernen kann, abhaken. Und für das nächste Mal weiss ich es. Und ich habe es in meinem Wissensrucksack. Ich habe es jetzt drin und kann es immer wieder abrufen, wenn ich es brauche. Und ich bin genau das, was ich brauche.
- 21:28Ich glaube, dass viele junge und ältere Menschen sich hinter die Ohren schreiben dürfen, um nicht immer alles als Problem zu sehen, sondern als Herausforderung. Und diese mit einer positiven Energie hinzugeben. Denn die Lösung gibt es. Die Lösung ist da. Vor allem das Universum würde uns nichts servieren, was wir nicht essen können. Never ever. Ich habe schon ein paar Mal Zwiebeln bekommen. Ich habe wirklich Zwiebeln nicht gern.
- 21:52Ja, wirklich nicht. Und das heisst... Ich glaube, das Ziel wäre ja auch irgendwie... Wenn man merkt, es sind ständig Herausforderungen. Es sind ja wie Levels. Es ist wie ein Game. Und es sind alles Levels. All die Hindernisse. Super Mario. Kennst du Super Mario überhaupt noch?
- 22:08Das habe ich schon mal gehört. Anyway, da springt er ja umher und so. Wir müssen lernen, diese Dinge zu geniessen. Weisst du, was ich meine? Wir denken so oft nur an das Ziel und ich will das Ziel. Ich will die Lösung erreicht haben, aber es geht nicht um das Ziel. Man sagt ja so schön, der Weg ist das Ziel.
- 22:31Und dieses Geniessen ist etwas vom Grössten, was man im Leben erreichen kann. Denn es geht schlussendlich nur um das. Absolut. Ich habe noch ganz viele andere Fragen. Und zwar, wenn wir nochmals auf den Werdegang zurückgehen.
- 22:47Du hast dich früh für Lösungen interessieren angefangen. Auch persönlich und privat. Da bin ich unterfordert. Was kann ich stattdessen machen, um weiterzukommen? Woher kommt das? Warst du früher in einem Verein oder schon Sportlerin? Du hast ja einen mega Ehrgeiz durch den Hut.
- 23:12Also, ich bin sehr von meinen Eltern geprägt worden, weil sie haben sich eigentlich auch alles von Grund auf erschaffen, was sie jetzt haben. Und ich habe gesehen, dass sie einen Ausgleich haben zwischen «Jetzt rufe ich mich aus und rufe bewusst aus» oder «Ich gehe bewusst wandern» oder «Ich bin bewusst am Arbeiten und dann bin ich am Arbeiten». Und ich habe das halt mega gesehen und es hat mich mega beeindruckt.
- 23:42Und das andere ist, was vielleicht auch noch sein könnte, zum einen wollte ich immer so Lehrerin werden, das habe ich immer so geübt und gespielt. Du bist so süss. Und das andere ist, ich bin in so eine Begabtenförderung gegangen, für den
- 24:04Primarstufe war das. Und dann durften wir immer während gewisser Fächer eigene Projekte machen. Zum Beispiel haben wir mal einen Stop-Motion-Film mit Lego gemacht. Der eine, mit dem ich jetzt auch die Firma habe, hat dort schon einen Computer zusammengebastelt. Also er war schon technaffin. Krass! Ich habe mal ein Kochbuch gemacht. Also wirklich einfach frei anfangen und als kleine Kinder. Und dann durften wir die immer den Eltern und Lieb-Personen vorstellen.
- 24:34In der Oberschule bin ich dann ausgetreten, weil ich zu schlecht in Französisch und Mathe war. Da durfte ich nicht mehr gehen. Aber ich glaube, das hat mich auch noch geregnet. Einfach das zu machen, was ich Lust habe. Du hast nicht mehr gehen dürfen, weil du in zwei Fächern nicht so gut warst. Aber du bist eigentlich in dem, was du gemacht hast,
- 24:54Du warst mega stark. Was sagt das über ganz vieles aus? Mega widersprüchlich. Aber Samen wurden gesetzt. Voll von der Stelle. Das ist die Hauptsache. Ja, mega. Was machen deine Eltern? Und sind sie auch Unternehmer, wenn ich fragen darf? Ja, sie sind in der Architektur, Immobilien, Baumanagement tätig. Darum hatten sie das Büro zuhause, das du am Samstag immer nutzen konntest?
- 25:23Ja, sie haben ein eigenes Büro, das ich dann immer gebrauchen konnte. Ich bin schon privilegiert, was das anbelangt. Auch wenn ich Schwierigkeiten im Geschäft hatte, also Herausforderungen, dann konnte ich sie auch fragen und dann konnten sie mir weiterhelfen. Von daher war es nicht alles, was ich gemacht habe, sondern ich hatte auch die richtigen Leute um mich, die ich fragen konnte.
- 25:48«Hey, schau dir das an, anstatt dass deine Tochter mit 14 zu dir kommt, «Mami, ich bin schwanger mit einem Problem, «kommt sie, Mami, ich habe Business-Fragen, «kannst du mir vielleicht helfen?» Nein, das ist wirklich krass. «Was mache ich mit dieser Frau genau?» «Nein, das ist so krass, ja!» «Aber sehr cool!» «Ur-e-krass!» «Und ich glaube, das ist auch etwas mega Wichtiges, «dass man einen Mentor hat, «Leute, die den Weg schon gegangen sind. «Ich rede da gerne von einem Weg mit Minen drauf. «Wenn du jetzt...»
- 26:17Du gehst in die Selbstständigkeit und hast das Gefühl, okay, weisst du was, ich gehe jetzt das alles an, Herausforderungen, I can handle it, for sure you can, ganz bestimmt, aber dann kommt eine Mine, die du nicht siehst, die du nicht kennst, trittst drauf, geht in die Luft, kann passieren, was kann passieren. Wenn du aber einen Mentor hast, der den Weg schon gegangen ist, kann er dir sagen, hey,
- 26:38Dort vorne hat es eine Mine. Schau, dass du dort vorbeilaufst, weil wegen dem und dem und dem. Heisst das, dass du keine Fehler mehr machst? Weil Fehler sind mega wichtig. Eben, weil ich frage mich da, wenn dir jemand sagt, lange das nicht an. Aber eine Mine kann lebensgefährlich sein. Ja, aber weisst du, es geht ja gleich darum. Am liebsten muss man gleich mit dem Kopf durch die Wand gehen, weil zählen ist so...
- 26:58Das macht man sowieso nicht. Ja, aber ich verstehe, dass er... Ich glaube eher ein Mentor ist gut, damit er dich beruhigen kann, weil er sagt, hey, ich hatte das auch. Du bist jetzt auch in dieser Situation. Und schau, aus dem und dem kannst du das und das schöpfen. Weil ich bin davon überzeugt, wenn du mir sagst, mach das und das und das. Nein, ich werde es genau machen. Nicht, weil ich ignorant und dumm bin, aber weil...
- 27:18Du musst es erst selber erfahren können. Mit jeder Zelle deines Körpers. Damit du wirklich weisst, du hattest 100% Recht. Dafür muss man das grundlegend erfahren. Ich habe mich selbstständig gemacht und ich habe viel Scheiss gemacht.
- 27:37Nicht extra, unwissend. Es gab Situationen, in denen ich fast keinen Ausweg mehr gewusst habe. Schlaflose Nacht und alles. Jetzt im Nachhinein denke ich, ich hätte meinen Mentor fragen können.
- 27:54Er ist heute mein Mentor und kann mir sagen, wenn ich Probleme habe oder wenn ich Herausforderungen sehe, dann freue ich ihn so. Hey, was meinst du, wie können wir das angehen oder wie sollen wir das handeln? Hey, ich habe D&D Vorschläge, was meinst du? Und dann gibt es einen Sparring Partner. Aber eben, du hast ja erste scheisse Erfahrungen gemacht. Ich habe diese scheisse Erfahrungen gemacht, definitiv. Damit du jetzt weisst, was ein Mentor wert ist. Das heisst, sind deine Eltern deine Mentoren? Wer hast du als Vorbilder?
- 28:23Ich hatte Vorbilder, weil ich sie persönlich kennengelernt habe. Oh nein, dann wurdest du enttäuscht. Nein, aber ich habe nicht eine spezifische Person als Vorbild, sondern mehrere, die ich inspirierend finde.
- 28:40Aber auch Mentoren-mäßig. Ich habe Coachings gemacht zu Branding. Ich weiss gar nicht, wie es heisst, aber Persönlichkeitsentwicklung. Da weiss ich noch, das Coaching hat mich sehr auseinandergenommen. Ich habe jedes Mal nachher gebrüllt, aber im positiven Sinn.
- 29:00Ich muss mich einfach stellen. Ich gehe gerne an Seminare oder sonstige Sachen. Ich kann meine Eltern fragen, ich kann mein Umfeld fragen. Was vielleicht noch neu ist, letztes Jahr hat Fabienne Sommer den Gründerinnen-Club gegründet. Gründerin Fabienne.
- 29:23Ja, da bin ich jetzt auch dabei. Auch mit dem Vorstand und Ilona zusammen. Das merke ich auch, tut mir sehr gut, wenn ich mich mit anderen austauschen kann. Und dort arbeitet mir das Umfeld, dass wir etwas zusammen erleben. Aber gleichzeitig auch etwas daraus lernen können. Jeder ist auf einem anderen Level, hat andere Erfahrungen gemacht. So ein Austausch in einem geschlossenen Rahmen, vertrauten Rahmen, tut auch sehr gut. Mega.
- 29:52Trefft ihr euch monatlich? Ja. Okay, cool. Eines im Monat. Voll durchgezogen, mega cool. Ich glaube vor einem Jahr startet ihr mit dem oder länger? Also sie hat das Ganze alleine auf die Beine gestellt. Und wir sind jetzt als Unterstützung gekommen, um die Events noch etwas genauer zu planen. Mega cool. Und ja.
- 30:13So cool. Und darf ich noch kurz fragen, was sind denn deine zwei Firmen genau? Also das eine ist eine Einzelunternehmung, wo ich alles, Social Media, Beratungen, Workshops, Vorträge etc. darüber abrechne und bin auch auf das angemeldet. Und das andere ist ein GmbH, also Neuronetics heisst es. Und dort machen wir eben IT-Lösungen.
- 30:40Anbieten. Genau. Und was wir dort vor allem dran sind, ist, wir haben so zwei Branchen, die wir dran sind. Das eine ist in den Schulen. Komisch. In den Schulen haben wir eine Software gemacht, mit dem Kanton Zürich sind wir jetzt dran. Sicher nicht. Aber es ist ein langer Prozess. Wir haben im Februar angefangen und es ist nicht eine Firma, wo wir uns jetzt Lohn auszahlen können, sondern es wird alles... Investment.
- 31:06reinvestiert, um neue Software zu machen und eine Bausoftware wegen meiner Eltern, die wir mit AI-Funktionen versuchen, den Prozess zu beschleunigen. Beide Software sind jetzt in der Testphase.
- 31:23Dann machen wir individuelle Projekte wie Webseiten, Anfragen für ein Intranet, Backup-System. Ein VR-Projekt ist noch etwas neu.
- 31:41im Raum sozusagen, mit Kunst verbunden. Alles so ein bisschen in diese Richtung. Nutzt ihr für diese Sachen wie schon Technologie, die existiert und auf dieser aufgebaut wird? Wie zum Beispiel Apple hat jetzt ja die Brille rausgebracht, die mega viele Funktionen hat und die den Alltag recht vereinfacht. Baut ihr auf solche Sachen auf oder macht ihr von scratch an neu?
- 32:11Ja, wir haben keine spezifische Software, die auf die Apple-Brille passen würde. Was wir aber machen, ist, dass wir selbst mit unseren eigenen Daten trainieren. Das machen wir von Grund auf neu. Vor allem mit der Datensicherung haben wir eigene Programmierungsgode, die relativ hoch oben sind, auch bei der ETH.
- 32:40zusammen, wo wir auch unsere eigenen nutzen. Aber bei diesem Kunstprojekt beispielsweise erstellen wir nicht eine neue VR-Brille. Also es ist ein wenig... Ja, Datenschutz ist sowieso ein riesiges Thema und mit den neuen Datenschutz-Richtlinien, die rausgekommen sind, das hat alles nochmal...
- 32:57Es ist gut, dass man Ansprechpersonen hat, die daraus kommen. Eine Firma kann dort recht schnell in Probleme und Fehler reinkommen, die sie nicht machen. Eine dumme Frage, aber ich bin damit aufgewachsen.
- 33:25dass ernst genommen werden. Ich meine, in einem jungen Alter Expertin, ich habe vor allem bei älteren Leuten, die sich vielleicht durch dich getriggert fühlen, ja, wirst du nicht ernst genommen werden. Spürst du das am X? Ist das ein Thema bei dir? Oder easygoing?
- 33:48Mich belastet es nicht wirklich, aber ich merke das schon. Ich habe hier zwei Beispiele. Mit einer IT-Firma wollten wir zuerst zu den Spitälern gehen, weil wir dort sehr grosse Lücken sahen und wir die auch machen konnten.
- 34:04Es ist realistisch, dass wir nicht bei den höchsten Zauberstgraden anfangen konnten, was den Datenschutz und so weiter anbelangt. Aber wir wollten es zuerst und haben alles ausprobiert. Wir konnten es uns beim Spital vorstellen und am Schluss war einfach, dass sie genau ein IT-Team hat und das IT-Team würde sie nicht hinbekommen.
- 34:25Aber ich muss schon recht geben, wir hatten nichts, um vorzuweisen, dass wir das tatsächlich können. Und dann verstehe ich solche Reaktionen. Aber dort habe ich zum Beispiel gemerkt, oder es kam auch schon vor, dass ich einen Vortrag gemacht habe, dann war jemand im Publikum, der
- 34:42mega eklige Fragen gestellt hat. Und dann aber im Nachhinein zu mir gekommen ist und sich entschuldigt hat für die ekligen Fragen und dass ich es trotzdem gut gemacht habe. Also da auch Respekt an die Person, dass sie trotzdem noch zu mir gekommen ist und sich so rückgemeldet hat. Aber ich habe es auch schon gespürt, aber es ist nicht, dass es mich irgendwie belastet. Und ich bin ja nicht Experte in allem oder so.
- 35:08Und ich mache immer noch viele Fehler, das gehört dazu. Ja, zum Glück. Wichtig ist, dass wir aus den Fehlern lernen. Was mich noch wundern nimmt, du hast ja mal bei einem Start-up gearbeitet, das extrem auf Gen Z ist. Ich weiss nicht, ob man das Unternehmen jetzt nennen will oder nicht, spielt keine Rolle. Das kennt man nicht.
- 35:26Du warst in den USA und durftest zu TikTok gehen. Was hast du dort noch gesehen? Wir sind zu TikTok, LinkedIn, Snapchat gegangen.
- 35:43Und zu einer Start-up, die Start-ups weltweit unterstützt. Was war das noch? Okay, und da sind ihr einfach mal reingeguckt, oder was war der Grund? Was war die Intention, hierher zu gehen? Haben sie euch eingeladen? Ähm... Dann, dann, dann... Reden wir nicht, wie war es, mehr so Publisitizeit oder so.
- 36:13Wir haben schon gewisse Sachen erfahren, die hilfreich waren. Aber wo jetzt welche Einladung genau reingekommen ist... Spielt ja keine Rolle. Aber du bist dort angekommen, hast das Ganze mal auf dich wirken lassen. Und das ist schon krass. Ich meine, das ist wie für euch...
- 36:34Generation Z wahrscheinlich, wie wir, als wären wir zu Warner Brothers gegangen. Ja, weisst du, was ich meine? So ein Mutter... Cartoon Network. Ja, oder irgendwie zu Disney, weil das so ein bisschen das Motherhouse ist, von dem, was wir ja konsumiert haben. Und ich finde es auch noch spannend, ist denn das ein... Also ich weiss nicht, ist das so, dass ich früher noch vor Corona Zeitungen gelesen habe, es war schon immer so, dass...
- 36:59Wir müssen von den Generation Z lernen, oder schauen, wie sie ticken. Das ist die Zukunft. Gehst du als Speaker mehr mit dem raus? Bist du die Generation Z repräsentieren? Oder bist du mit einem ganz anderen Thema unterwegs?
- 37:17Also ich habe eigentlich drei Vorträge, die ich am liebsten mache. Du siehst halt je nach Anlass noch anpassen auf die Firma, vielleicht gerade auf den Prozess. Das eine sind Vor- und Nachteile der künstlichen Intelligenz, vor allem in Bezug auf Unternehmen und wie man es einsetzen kann, auf was man aufpassen muss. Das andere Thema ist eben wie
- 37:39Ich nenne den Titel «Generation Chaos», wo ich versuche zu erklären, wie die jungen Leute ticken, wie sie gerne arbeiten wollen, wie man sie als Mitarbeiter gewinnt. Das letzte Thema ist «Social Media Vor- und Nachteil». Was ich vielmehr glaube, ist, dass Social Media unsere Gesellschaft mega duper beeinflusst, im positiven wie auch negativen Sinn.
- 38:06und dementsprechend auch die junge Generation. Wir würden ganz anders ticken, wenn wir nicht wissen würden, dass es Leute gibt, die remote arbeiten können. Wenn wir nicht wissen würden, dass man die ganze Zeit in Bali reisen kann mit wenig Kapital, sage ich jetzt mal, und diese Bedürfnisse gar nicht erst entstehen würden, wieso der Arbeitsmarkt jetzt so am Kämpfen ist um die Jungen.
- 38:33Das war für viele der Auslöser, weshalb ich Social Media Vor- und Nachteile eigentlich lieber habe als Generation Chaos. Mhm. Weil es eben Vor- und Nachteile hat. Es hat ja alles, die Medaille hat immer zwei Seiten.
- 38:50Wenn wir bei Generation Chaos sind, was ist das grösste Vorurteil von Gen Z? Was hörst du ganz oft, wo du sagst, ganz ehrlich, eigentlich nein? Wir sind faul. Schon? Ja, das hört man mega oft. Und was sind deine Gegenargumente dafür?
- 39:12Wir sind überhaupt nicht cool. Es gibt so viele junge Menschen, die sich irgendwo engagieren. Ob das jetzt Gründung ist als solches oder ob das in Vereinen sind, ob das in Firmen innerhalb sind, ob das Anlässe sind, die sie organisieren und ob das auch Content-Creators sind, die auf Social Media so viel Arbeit hineinstecken, um Wissen weiterzugeben.
- 39:37Wieso glaubst du denn, gibt es das Vorurteil? Ich kann es dir sagen. Wir wollen nicht immer vom 8. bis 5. Uhr arbeiten. Wir wissen, dass es so viele alte Prozesse gibt,
- 40:02so lange dauert und wir sind mit der Technologie aufgewachsen und kennen vielleicht Tools, die viel schneller gehen würden und trotzdem qualitativ gut herauskommen. Das nervt uns, diese Prozesse so zu machen und das zum einen. Weil es Zeitverschwendung ist. Genau, weil viele Sachen Zeitverschwendung sind. Das andere ist, wir sind mega viel am Handy, aber was wir tatsächlich am Handy machen, das sieht man nicht. Weil ich persönlich arbeite mega viel auf dem Handy.
- 40:30Ja, 80 Prozent. Ja, das. Und das andere ist auch, weil wir uns viel mehr für die Work-Life-Balance einsetzen. Weil für uns ist es auch
- 40:43Es werden viele andere Sachen als Arbeit betrachtet. Vorher war der Konkurrenzkampf unter den Gleichaltrigen, weil es zu wenige Positionen für so viele Leute gab. Jetzt hat es so viele Positionen, wir können unseren Job aussuchen. Was auch noch ist, wir sind sehr fordernd,
- 41:05es so viele offene Stellen hat. Und du willst mich als Mitarbeiter, dann musst du mir bieten. Das ist mega selbstbewusst, ist es auch, aber es ist im Moment die Realität. Ist doch jetzt ein Arbeitnehmermarkt, da tendiert es eher dazu, früher war es ja der Arbeitsgebermarkt, wo, hey, das ist der Job, das sind die Bedingungen, friss oder stirb. Und jetzt ist es umgekehrt, jetzt kommt der Arbeitnehmer und sagt, das sind meine Bedingungen, blablabla, friss oder stirb. Das finde ich eine gute Entwicklung.
- 41:35Ich kann mich aber auch wieder umdrehen. Es kommt darauf an, was du... Ja, es kommt darauf an... Selbstbewusst bin ich mega wichtig und ich finde es gut, dass jemand selbstbewusst ist. Aber wenn jemand dahinter steckt,
- 41:47dann ist es für den Arbeitgeber jedes Mal ein Investment. Ja, aber wie viele Luschen... Hast du jetzt schon auf dem Arbeitsmarkt, die einfach dort sind, damit sie präsent sind und gar nicht wirklich arbeiten oder sich engagieren? Also Luschenlisten. Ja, aber sie haben sicher einen Job. Sie sind dort, weil sie gar keine Motivation haben, dort zu sein. Dann haben wir wieder das Gleiche in der Seele. Ja, absolut. Aber es gibt halt einfach beides. Aber ich habe wirklich das Gefühl, was der Trigger ist bei diesem...
- 42:15Die Baby-Boomer, die sich von der Generation triggerend fühlen, sie ist faul, ist einfach der ganz einfache Unterschied. Ihnen wurde programmiert, dass man hart arbeiten muss, dass man krampfen muss, dass man sich etwas verdienen muss. Und jetzt kommen die jungen Schnufer hierher und...
- 42:31machen einfach mit dem Handy mal zwei K im Monat, blöd gesagt, Möglichkeiten, vom Strand aus zu arbeiten oder einfach ein schönes Leben zu haben, das sie nie hatten. Und das ist der Trigger, weil sie sind faul, sie sind da. Wir machen es einfach anders. Ich bezeichne mich jetzt auch als Gänsehaut. Wir machen es einfach anders. Und ich glaube, das ist auch die Zukunft, weil...
- 42:52Je besser die Work-Life-Balance ist, desto besser geht es der Welt. Was bringt einem die Sklaven, die wir hatten? All die Jahre, wo mit 50... Kaum sind sie pensioniert, soll ich das sagen? Krepieren.
- 43:07Ja, wahrscheinlich ist es meintrig. Mein Gott. Ja, aber wie viele... In meinem Unfall, weisst du wie viele Leute, die pensioniert wurden, einfach sterben? Weil sie halt eben... sie haben ein ganz anderes System oder eine Beziehung in Bezug auf Arbeit. Aber das ist ja keine Generation Millennials oder Y, das sind ja so... das ist ja... Boomer und Woofer. Baby-Boomer und Woofer. Ja, ja. Eben, und weil sie haben eine ganz andere Beziehung zum Arbeiten.
- 43:30Sie ist da und sie will Passion, sie will etwas spüren, sie will etwas empfinden, während sie das macht, was sie macht. Aber warte, wenn wir von Work-Life-Balance sprechen... Ich habe 10 Jahre bei Apple gearbeitet und Work-Life-Balance wurde sehr gross geschrieben. Aber ganz ehrlich, ich wusste bis vor 4 Jahren gar nicht, was Work-Life-Balance wirklich ist.
- 43:58Weil World Health Balance ist für mich immer so eingerichtet worden, schaff dich nicht zu sein, wo du arbeiten musst, wo du deine Sachen erreichen musst, aber schau, dass du auch genug Auszeit hast. Okay. Jetzt ist es für mich, wenn ich da bin und in meinem Geschäft und das mache, was ich liebe, dann fühle ich mich nicht, dass ich... Du brauchst nicht mehr... Wenn ich 16, 17 Stunden am Tag arbeite,
- 44:21Ist es für jemanden, der einen 8-to-5-Job hat, schon, der kribbelt mega. Für mich ist das pure Passion. Ich liebe, was ich mache. Also gehört das voll zu Work-Life-Balance. Und wenn ich um 4 Uhr ins Training gehen kann,
- 44:37meine Balance finden und dann wieder zurück arbeiten gehen, dann habe ich voll meine Work-Life-Balance. Aber ich bezeichne das nicht als Work-Life-Balance, weil ich arbeite viel mehr als du bist, die ich mir nehme. Ja, aber es ist auch eine Work-Life-Balance. Es ist ja trotzdem eine Balance. Du machst ja Sport und gehst dich gut ausbalancieren.
- 45:02Kannst du nächstes Mal auf den Seil kommen? Aber ja, spannend. Das heisst, der Vorwurf, wir waren beim Vorwurf, fuhl, pipapo. Aber weisst du, du sprichst jetzt als jemand, du vertraust jetzt eine Generation als jemand, die, ich weiss nicht, ob man dich als perfektes Vorbild nehmen kann, weil du bist schon mega...
- 45:20driven und ehrgeizig, ambitioniert. Würdest du sagen, dass die ganze GNZ so ist? Nein. Weisst du, was ich meine? Es ist schon spannend. Also ich habe selber an mir, wenn man irgendwie sagt, dass ich eine Generation Z-Vertreterin bin oder so, ich befasse mich einfach mit dem Thema. Im Job, den ich vorher hatte, habe ich mich schon damit befasst. Und es interessiert mich
- 45:48Darum gehe ich Fakten lesen, über die Tiktok-Suche schauen. Dadurch erkennt man auch, wie die Generation Z tickt. Zum Beispiel Work-Life-Balance. Ich bin jetzt auch jemand, der nicht unbedingt zwei Tage am Wochenende haben muss. Bei mir wäre es, wenn überhaupt, eine. Weil du machst, was du liebst. Es wäre schlimm, wenn wir dir das wegnehmen würden.
- 46:14Genau. Aber bei anderen in der Generation Z ist das jetzt mega wichtig, dass sie die zwei Tage frei haben, was auch voll verständlich ist. Und das, was ich sage, ich kann nicht immer mich selber vertreten, sondern das, was ich sehe vom Durchschnitt, von all den Statistiken, ich habe relativ viele Studien durchgelesen, Bücher gelesen und so weiter, dass ich über das Thema Vortrag halten kann. Nicht, weil ich einfach
- 46:42Aus deiner Sicht, was repräsentierst du, was sind die Fakten im Allgemeinen? Genau. Okay, spannend. Aber ganz ehrlich, ich verstehe noch, ich bin voll Team. Ich meine ganz ehrlich, wie motivierend. Ich habe ja früher zwölf Jahre in Unternehmungen gearbeitet. Und weisst du, das war mein grösster Frust, das Mitarbeiter-Marketing.
- 47:09dass ich dankbar bin, dass ich da bin, weil wenn ich arbeiten gehe, gebe ich dir mein Herz. Und dann kommen so Sachen, die dir das Geizige, das Geirige, das Ausbüten, in diesem Stil, wo ich mir denke, ich bin sehr dankbar, weil was habe ich für eine Motivation, dir noch etwas Gutes zu bringen.
- 47:31Das war auch der Grund, warum ich immer die Jobs wechselte. Weil ich nicht mehr dahinter stehen konnte. Tschüss. Weil ich nicht etwas halbherzig machen kann. Und deshalb finde ich es geil, dass Mitarbeiter-Motivation, ich gebe dir Vertrauen. Bis dann und dann muss das erledigt werden. Mach es von mir aus, von China aus, mach es vom Hallenbad, scheissegal, es muss einfach erledigt werden. Das Vertrauen. Und ich meine, jeder von uns selber weiss doch, wenn er am produktivsten ist. Was weiss ich...
- 47:59Muss ich von 8 bis 5 produktiv sein? Nein. Weisst du, was ich meine? Und dass du die Flexibilität und Freiheit hast, das ist ein Must-Have in einem Unternehmen. Also falls ich eines Tages angestellt werde, ich sage es euch, jeder kann machen, was er will.
- 48:15Ja, das ist die interne Wertschätzung, die sehr gross geschrieben wird. Aber man muss auch bedenken, dass man es nicht überall und in jeder Branche umsetzen kann. Beispielsweise kann man nicht in einem Bauunternehmen sagen, dass man erst um 12 Uhr arbeiten gehen darf. Oder zum Spital. Ja genau, oder zum Spital. Obwohl, dort hast du ja auch deine Richtlinien, wo du sagen kannst, ich arbeite lieber in der Nacht, könnt ihr mich für einen Nachtdienst erteilen.
- 48:40Es ist nicht überall gleich möglich. Da muss man versuchen, es mit anderen Faktoren auszugleichen. Zum Beispiel mit dem finanziellen Ausgleich oder mit der externen Wertschätzung. Dass Leute sagen, hey cool, du arbeitest, ich gratuliere dir, dass du diese Position bekommen hast. Dass man das Unternehmen kennt, dass man in die Sichtbarkeit kommt.
- 49:02Man sieht, dass alle Themen, die ich mache, sehr unterschiedlich klingen, aber indirekt hören sie alle das gleiche Wort. Ja, voll. Weil das Image... Ich habe es verstanden. Ähm, ja... Wenn du es verstanden hast. Ja, nein, egal. Ich glaube, das ist ein Thema, über das man sehr lange reden und philosophieren kann. So spannend. Das gibt einen eigenen Reel. Und das bestehe nicht.
- 49:31Ich habe den ganzen Content vergessen. Ich verstehe dich. Ich glaube, darüber können wir eine Stunde lang philosophieren und darüber sprechen. Und ich finde es richtig toll, dass du dich dafür einsetzt. Dass du selbst sagst, ich möchte nicht der Repräsentantin sein von Gen Z, sondern ich habe Fakten gelesen, ich habe Studien gelesen und ich mache Vorträge darüber, wie... Ich glaube, es ist dann mehr
- 49:59wie die Generationen besser ineinander fliessen können. Und wer von was und von wem lernen kann. Ich glaube, es geht ja nur darum. Lernen, jetzt sind wir wieder beim Stichwort. Oder, Lehrerinnen lernen. Genau, ich glaube, es geht nur darum, wie kann man voneinander profitieren, was kann man voneinander lernen und wie kann man zusammenwachsen. Alles andere, wenn ich sage, hey, ich bin jetzt Gen Z und so muss es jetzt laufen, weil so läuft es, alles andere funktioniert nicht. Ganz ehrlich,
- 50:28Du wirst sehr schnell an der nächsten Wand auch noch gefahren und es funktioniert nicht. Und dann sagst du, wir sind jetzt Babyboomers, wir haben das immer so gemacht und so muss immer weiter gemacht werden. Auch da, dein Ende ist geschrieben. Und ich glaube, es geht wirklich darum, dass man die Fusion hinbringt, richtig. Und darum ist deine Arbeit mega, mega wertvoll. Danke vielmals für das. Das ist voll.
- 50:49Wo geht es hin? Du siehst dich in meinem Alter mit 36 Jahren. Was hast du für Gefühle? 35 Jahre.
- 51:03Meine Hauptvision ist bei Neuronetics, bei der IT, dass wir dort viele Prozesse, viele Branchen optimieren können mit Softwares, mit Workshops, mit...
- 51:20neue Tools, die man erschaffen könnte. Und so den Mitarbeitern mehr Freude... Ich habe mega Mühe damit, dass zum Beispiel im Spital du so einen tollen Job machst mit so viel Sinnhaftigkeit. Du hilfst ja diesen Patienten. Aber sie müssen jeden Tag ein bis zwei Stunden damit verbringen, alles aufzuschreiben, was sie genau machen. Und das ist zum Beispiel das Beispiel,
- 51:48Wenn ihr sonst schon Fachkräftemangel habt, immer mit Überstunden zu machen, gar keine Freude mehr am Job habt, weil ihr so viel arbeiten müsst, weil es zu wenig Leute gibt, dann probieren wir doch mit einer Software, die 1-2 Stunden zu minimieren. Und das ist eben unsere Vision, die wir in vielen Branchen umsetzen wollen. Und dass das funktioniert und dass das eine Wirkung hat. Also Workflow-Optimierung?
- 52:11Oder einfach den Menschen einen Prozess vereinfachen? Ja, dass sie an der tatsächlichen Arbeit arbeiten. Und nicht an dem Krimskramsleben, das auch gemacht werden muss. Absolut. Also in dem Bereich, in dem du jetzt bist, ist es nicht etwas Aussergewöhnliches, wo du sagst, hey, in diesem Alter oder mit 50 möchte ich 7 Bücher geschrieben haben, oder weiss der Gucker was. Ist das deine Vision?
- 52:38Ich glaube, ich werde noch ein Buch schreiben, aber irgendwann später. Aber ich glaube, darauf kann ich nicht verzichten. Weil ich lese sehr gerne Bücher. Buchempfehlung? Mein absoluter Lieblingsbuch ist «Das Café am Rande der Welt». Mega gut. Das liebe ich, das lese ich mega oft. Und das ist das erste Buch, das mich in alles hineinbracht hat. Crazy. Ja. Crazy, crazy, crazy. Frage. Ja.
- 53:08Also, wir haben ein Konzept. Du darfst jedem Gast am nächsten Gast eine Frage stellen. Du weisst nicht, wer der nächste Gast ist. Du hast natürlich auch eine Frage bekommen, wir stellen dir die aber erst nach. Wir wollen dich nicht beeinflussen. Was würdest du unserem nächsten Gast fragen?
- 53:31Ganz spontan aus der Source heraus, was poppt dir gerade auf? Und es muss keinen Sinn geben, es kann etwas Lustiges sein, es kann etwas Tiefgründiges sein, einfach so ein bisschen Gesprächsstoff im Podcast anregen. Was war der tollste Ratschlag, der dich positiv oder negativ am meisten beeinflusst hat? Was ist dein tollster Ratschlag? Sehr schöne Frage, danke mal. Den du erhalten hast und dich positiv beeinflusst hat. Oder negativ.
- 53:59Positiv oder negativ? Vielleicht hast du ja auch etwas Positives. Was ist die, die dich am meisten positiv... Mega schöne Frage. Ja, mega. Was dich am meisten beeinflusst hat. Also war das jetzt die Frage an mich? Ja, ich stell sie jetzt so tief an. Ja, voll ist sie. Das wäre mega wunderschön. Ähm... Da muss ich es selber überlegen, oder? Das ist schon ein bisschen peinlich.
- 54:27Ich glaube, es ist so basic, aber es ist einfach jedes Mal, wenn mir wieder gesagt wird, dass ich einfach mich selber sein sollte und ich jemand bin und ich jemand sein darf, weil das, was ich mache, ist gut, die Fehler gehören dazu und einfach so weitermachen. Und einfach, dass ich selber treu bleibe, authentisch sein. Das ist, glaube ich, das, was mich, ich sage jetzt mal, vor allem im letzten Jahr ziemlich geprägt hat.
- 54:56Ja, aber es war wahrscheinlich noch ein besserer. Ist es schwierig in der Umsetzung genau bei dem? Authentisch zu sein?
- 55:06Eigentlich nicht, aber wenn man unsicher ist oder eine Herausforderung hat, die einen geprägt hat und man davon noch nicht geheilt hat, dann ist man selbstbewusst. Ich sage das oft, aber für mich ist selbstbewusst eher Selbstvertrauen.
- 55:29Wenn man unsicher ist oder durch eine schwierige Herausforderung geht, dann authentisch zu sein in Situationen, in denen man selbstvertraut überkommen muss, ist manchmal schwierig. Aber eigentlich nicht, denn so macht es am meisten Spass. Man ist locker und wem es nicht passt, soll es gehen. Aber einem selber macht es am glücklichsten.
- 55:55Du bist auch mega authentisch. Ich habe das Gefühl, du bist nicht jemand, der sich verstellt. Ich sehe dich immer gleich in diesem Setting. Manchmal würde man gewisse Sachen von dir nicht erwarten, weil du so ein englisches Gesicht hast. Nein, Spaß. Du hast mich mit der Machete rumgelaufen. Von der Wannhofer. Was? Deine Frage, die du bekommen hast, ist,
- 56:20Lustig, was war dein finanzieller grösster Fehler? Wir haben einen Finanz... Wie sagt man? Finanzexperten. Mega coolen. Wie heisst er? Katir. Okay. Er macht auch so Education für Banken. Macht auch richtig coole Posts auf Insta. Mega wertvoll. Sehr viel Knowledge, das er gibt. Und Deep, auch mega Fan. Was war dein finanzieller grösster Fehler bis jetzt? In deinen jungen Jahren.
- 56:49Gibt es das? Hast du das schon erlebt? Ja, also ich habe... Was mich... Also das ist indirekt mit dem verbunden, ist eben zum Beispiel, Fehler bei einem Vertrag gemacht und dann das Geld erwartet, das nachher gleich nicht...
- 57:04Es ist nicht genau so gelaufen, aber so plus minus. Aber du kennst also dieses Thema? Also das sicher. Aber ich habe auch schon Geld damit investiert, wo jetzt glaube ich, also ein paar tausend Franken, wo jetzt noch 60 Gramm sind oder so. Crypto. Ja, also das ist schon auch vorgekommen. Du erweist. Aber ja. Gut, finanziell größter Fehler, es geht nicht unbedingt um Investitionen. Es kann eben sein, dass mit, wieso lachst du?
- 57:31Rechnungen verbunden oder mal einen Scheiss gekauft, den du noch nie gebraucht hast. Aber wir sind ja da, um aus Fehlern zu lernen. Kannst du das nicht sagen? Nein, ich finde, ich würde nie behaupten, dass ich in meinem Leben jeden Fehler gemacht habe, weil ich etwas daraus gelernt habe und den Fehler mich genau zu dem gebracht haben, was ich jetzt bin. Darum bereue ich irgendwie nichts in meinem Leben.
- 57:55Klar, was wäre wenn? Wo wäre ich heute, wenn ich mit 17 schon das Bewusstsein hätte, wo sie war? Also weisst du, blöd gesagt, aber... Alles zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort, mit der richtigen Menschheit. Ich habe bei 16 Dollar Bitcoin verkauft. Ah, da weisst du nicht mehr. Ja. Das ist blöd. Eigentlich ist es ja auch hier wieder Selbstvertrauen.
- 58:17Weil ich weiss, damals hat es geklappt. Ich hätte einfach so etwas länger gehalten und ein bisschen länger gehalten. Und das wird wieder klappen. Wenn du es einmal geschafft hast, wirst du es wieder schaffen.
- 58:30Das war ein langer Talk. Ihre Frage? Oder war es auch deine Frage? Guten Morgen. Guten Morgen. Also eigentlich ging die Frage indirekt an Kevin, weil er wollte sie unbedingt nochmals erzählen. Er hat ja die Frage gestellt und du hast ja deinen Fehler erzählt. Nein, Wiederholungen sind immer gut. So wissen wir jedes Mal, wenn wir Kevin sehen. Er hat bis 16 Uhr.
- 58:56Hast du noch einen Appell, was dir geholfen hat?
- 59:07Ja, und zwar mein lebendes Motto ist, das Leben ist doch toll. Und ich sage das mega gerne einfach allen, weil es ist toll, egal ob wenn es rauf oder runter geht. Auch wenn es runter geht, ist es toll, weil du lernst etwas daraus. Und dass man das einfach immer im Hinterkopf hat. Ja, schön.
- 59:28Danke, so herzlich. Mega cool war es, dass du im Podcast entscheidest gekommen bist und dein Knowledge und dein Werdegang uns mit uns teilen konntest. Mit den ganzen Medien, die da zuhören. Vielen Dank.
- 59:48Danke vielmals für die Initiative, die du dir genommen hast, um ins Glatzzentrum zu fahren. Ja, voll. Es wird jetzt in zwei Monaten ihre Autoprüfung. Ist sehr, sehr cool. Und dann gleich nach Zürich fahren. Oder Aglo-Zürich. Das ist ja nicht die Stadt, aber trotzdem. Schwein gehabt. Nächstes Mal treffen wir uns wieder im Hilton.
- 1:00:09Danke vielmals, lieber, dass du da warst. Danke auch, ihr habt dazugehört bei einem neuen Podcast von «Du entscheidest», deinem Podcast für Business, Erfolg und persönliche Weiterentwicklung.
- 1:00:18Vergesst nicht teilen, liken, das Zeug spreaden, unterstützt uns. Schön, dass ihr wieder dabei wart. Bis bald, wir feiern bald unser einjähriges Jubiläum. Es gibt eine Special-Folge. Hier ein Appell, falls ihr Fragen habt, die ihr gerne stellen oder wissen wollt. Wir werden in dieser Special-Folge alles beantworten. Alles.
- 1:00:45Alles beantworten, einfach fragen und vergessen, die Glocke anzuschalten. Zu aktivieren. Glocke heisst immer was? Ich weiss nicht. Heisst die Glocke? Ich habe mal Schäli gesagt. Youtube, Glocke. Was? So heisst sie? Nur Notification, weisst du, bei Youtube. Ja. Ja, sie heisst schon wie Glocke. Sie heisst Glocke. Lass mal pammeln. Hey, danke vielmals. Also, bis. Macht's gut, tschüss zusammen. Tschüss zusammen, danke. Hey, sehr, sehr toll.