Latest / KUS-Innovation-Friday / Transfer - gemeinsam Innovation fördern
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- Marion Kühn: Dank euch beiden für diese tollen InnoTips. Auf einen Tipp würde ich gerne noch mal bisschen genauer eingehen. Und zwar hast du, Markus, ganz am Anfang gesagt, Mut ist für dich ein entscheidender Faktor für Innovation. Du hast ja dann ausgeführt, damit eben auch das Thema Gespräche zu führen, sich zu trauen über seine eigenen Ideen zu sprechen, aber auch ein Netzwerk aufzubauen und nach außen zu gehen, gemeint ist. Kristina: Heute zu Gast Professor Dr. Markus Jautze, Vizepräsident für Transfer und Internationales an der Hochschule Landshut und Mark Bicker, Leiter des Instituts für Transfer und Zusammenarbeit an der Hochschule Landshut. Marion Kühn: Herzlich willkommen zu Innovation Friday, ein Podcast für Menschen, neue Ideen schaffen. Mein Name ist Marion Kühn und ich freue mich auf meine heutigen Gäste, Markus Jauze und Mark Bieker, Brückenbauer, Netzwerker und Transfer-Enthusiasten der Hochschule Landshut. Heute spreche ich mit den beiden über das Thema Transfer gemeinsam Innovation fördern. Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Marc Bicker: Liebe Maden, vielen Dank. freuen uns auch sehr, dir heute im Podcast zusammen zu sein. Marion Kühn: Und der Hintergrund, warum ich jetzt auf dieses Thema Mut noch mal eingehe, ist tatsächlich, dass wir am 16. Juli den Kuss Innovation Day haben und für diese Veranstaltung das ITZ und den Mark Beaker gewinnen konnten und Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer, somit die Möglichkeit bieten, den Mark und das ITZ etwas genauer kennenzulernen und eben den Mut zu beweisen, Ihre Ideen vorzustellen und hier ins Gespräch zu und Marc, ich freue mich wirklich, dass ihr beide heute meine Gäste seid und ich weiß, dass ihr euch auch schon ganz gut kennt und schon eine Zeit lang eng zusammen arbeitet und deswegen würde ich dieses mal euch bitten, euch gegenseitig vorzustellen. Marc Bicker: Ja, das machen wir sehr gerne, liebe Marion. Also ganz herzlichen Dank, dass wir hier im Podcast vertreten sein dürfen. Ich darf unseren Vizepräsidenten Herrn Prof. Dr. Markus Jauze vorstellen. Markus Jauze hat eine BMW-Vergangenheit, er war viele Jahre bei BMW. 1998 war er bei BMW, bis 2011 hatte dort verschiedene... Marion Kühn: Ja und damit sind wir tatsächlich jetzt am Ende unseres Podcasts angekommen. Ich bedanke mich ganz herzlich fürs Zuhören. Ich bedanke mich bei meinen tollen Gästen und ich freue mich, Sie am nächsten letzten Freitag im Monat wieder begrüßen zu dürfen. Marc Bicker: Bereiche unter sich war Projektleiter, war auch Referent und ist dann 2011 hier nach Landshut an die Hochschule Landshut gekommen als Professor für die Lehrgebiete Mess, Steuer und Regelungstechnik. Er war im Anschluss Pro Dekan und Dekan hier in der Fakultät Maschinen und Bauwesen und dann auch anschließend im Jahr 2020 zum Vizepräsidenten für Digitalisierung, Gründung und Weiterbildung ernannt worden und ist seit dem letzten Jahr Vizepräsident für Transfer und Internationales hier an unserer Hochschule in Landshut. Ich freue mich auch sehr, Picker vorstellen zu können. Der Mark ist ein Betriebswert und hat noch ein MBA draufgesetzt. Mark ist, würde ich schon sagen, von seiner beruflichen Laufbahn schon ziemliches Hochschulgewächs jetzt bei uns. Das heißt, der Mark hat den Leichbau-Cluster dann aufgebaut, Cluster Mikrosystemtechnik auch entsprechend mitgewirkt und Netzwerk Medizintechnik. Das Ganze beginnen schon ab dem Jahr 2001. Das heißt, ist de facto länger an der Hochschule wie ich, zehn Jahre länger sogar. Und der Mark hatte dann ab 2013 auch schon entsprechendes Institut für Technologie basiert. Zusammenarbeit mit der kaufmännischen und organisatorischen Leitung inne. Und das ITZ hat sich dann über die Jahre insofern auch erweitert, dass die Einheit die technologiebasierte Zusammenarbeit jetzt umfasst und auch den nicht technischen Transfer in Unternehmen und Gesellschaft. Marion Kühn: Danke euch. Das klingt ja alles schon sehr spannend und ich finde es toll, dass unsere Hörerinnen und Hörer jetzt schon mal wissen, mit wem sie es zu tun haben. Aber bevor wir jetzt in die Details gehen, würde ich ganz gerne noch wissen, was ist denn eigentlich die Hochschule Landshut? Genau, vielleicht könnt ihr uns die auch noch ganz kurz vorstellen. Marc Bicker: Ja, sehr gerne. Die Hochschule Landshut umfasst im Moment ⁓ die 5.100 Studierende. Das heißt, ist eine Hochschule, die sich über die Jahre auch ganz gut entwickelt hat. Wir haben mittlerweile sechs Fakultäten bei uns. Wir haben über 50 Studiengänge. Was relativ neu für uns ist, dass wir auch drei Promotionszentren bei uns der Hochschule angesiedelt haben, sodass in Summe mittlerweile 64 Promovierende bei uns auch an der Hochschule beheimatet sind. Wir haben viele studentische Vereine, wir haben ein Gründerzentrum auch mit entsprechenden Ausgründungen und haben einen Mitarbeiterstamm, wenn man die Lehrbeauftragten mit reinzählen, der um die 600 Mitarbeitende umfasst mittlerweile. Die Forschung umfasst auch verschiedene Felder. Das geht von Energie über Gesundheit, Materialeffizienz bis zum Bereich Sozialen und Gesellschaft. Marion Kühn: Hörerinnen und Hörer, Sie wissen jetzt auch, was die Hochschule Landshut alles zu bieten hat. Und was mir ja besonders gut an der Hochschule gefällt, ist tatsächlich das Institut für Transfer und Zusammenarbeit, weil es eben als Brückenbauer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft funktioniert und auch als zentraler Ansprechpartner für gemeinsame Aktivitäten im Rahmen des Wissens- und Technologietransfers fungiert und damit meiner Meinung nach eine wahnsinnig wichtige Aufgabe erfüllt. jetzt nochmal bitten, das ETZ ein bisschen genauer vorzustellen und gerne auch die Transferaktivitäten an der Hochschule zu beschreiben. Marc Bicker: Sehr gerne, ich würde ganz kurz nur in der Einbettung beginnen mit Transfer mit der Zuordnung. Was verstehen wir unter Transfer und warum ist Transfer auch eine Aufgabe der Hochschule Landshut und der Hochschulen insgesamt geworden? Die Hochschulen sind ursprünglich entstanden mit dem Hauptgebiet der Lehre, das heißt anwendungsorientierte Lehre entsprechend abzudecken und über die Jahre hat sich das Aufgabensspektrum der Hochschulen deutlich erweitert, das heißt, kam der Bereich davon. Forschung hinzu und nun auch der Bereich des Transfers. Das heißt, wir sind wirklich gesetzlich jetzt auch in der Form verpflichtet, was wir auch sehr, gerne wahrnehmen, den Transfer in die Gesellschaft, in die Region aktiv voranzutreiben. Und hier nimmt das ITZ natürlich eine Schlüsselrolle ein. Und ich möchte an der Stelle gleich an Marc übergeben, ⁓ hier ein Ausführungen noch zu machen. Vielen Dank, Markus. Das ITZ ist sozusagen die Innovations- Technologieschnittstelle nach außen zwischen Hochschule, Wirtschaft und der Gesellschaft. Und Ziel ist es eben mit dieser Einrichtung, die Erkenntnisse sowie innovative Technologien, die wir hier am Campus haben und auch in den Standorten Rußdorf, in Dingolfingen und in Pfäffenhausen, in praktische Anwendungen zu bringen und letztendlich diese den Unternehmen zur Verfügung zu stellen und mit den Unternehmen entsprechende Entwicklungs- und Kooperationsprojekte zu starten. Es geht also letztendlich so als Brücke zur Praxis darum, dass wir die Menschen und Organisationen miteinander vernetzen. und miteinander ins Gespräch bringen. Das können wir tun über verschiedene Veranstaltungsformate, die oftmals technologie- und branchenübergreifend sind. Das sind beispielsweise Themenabende zu verschiedenen Schwerpunkten. Das sind Praxisforen, ganz aktuell zu der additiven Fertigung, also dem 3D-Druck, wo wir Fachreferenten aus dem Hause einladen, wo wir Fachreferenten aus anderen Hochschulen und anderen Unternehmen einladen, hier in die Region zu kommen, ⁓ mit den Unternehmen sich auseinanderzusetzen. Das sind die Landshuter Energiegespräche, also ganz aktuelle Themen, die die Unternehmer auch beschäftigen und mit denen sie sich befassen müssen, wo wir Energiesysteme, Versorgungsstrukturen vorstellen. Energiespeicher ist ein Thema bei uns an der Hochschule Landshut. Also alles entsprechende Veranstaltungsformate, wo wir an die Hochschule Landshut einladen und miteinander mit den Unternehmen ins Gespräch kommen wollen. Wir haben das Thema Leichbau und Markus sagte es ja schon, Leichbau ist ein Thema, was mehr und mehr auch interdisziplinär in wirklich alle Bereiche des alltäglichen Lebens eingreift. Das haben wir seit 2002 hier an der Hochschule Langsot das Thema Leichbau und wir haben eine große Veranstaltung alle zwei Jahre, das Langsotter Leichbau-Kolokvium. Wir haben eine große Veranstaltung im Bereich Elektronik und Systemintegration. Das Thema Aufbau und Verbindungstechnik spielt eine Rolle. Das Thema Sensorik, Steuerungsregelungstechnik, all das sind Themen, natürlich in der heutigen Zeit jeden Unternehmer betreffen und befassen müssen, wo Digitalisierung, KI, künstliche Intelligenz eine Rolle spielt. All das haben wir hier als Plattform für die Region und überregion, sozusagen überregionaler Charakter für die Unternehmer hier im Angebot. Die Transferaktivitäten der Hochschule Landshut sind insofern sehr vielfältig, wie Mark gerade ausgeführt hat. Und der Transfer umfasst insofern mehrere Bereiche, dass es von der Weiterbildung über Gründung eben genau auch zur Wissenschaftskommunikation geht mit den entsprechenden Veranstaltungsformaten. Das Feld des Transfers ist insofern breit und auch ein sehr großes Entwicklungsfeld, weil es auch gerade im Moment sehr, sehr stark in die Richtung geht als Auftrag an die Hochschulen auch hier die Gesellschaft noch mehr einzubinden und insofern auch die Demokratie zu stärken. Warum? Was kann man sich darunter vorstellen? Durch die Einbindung jetzt der Gesellschaft, der Stadtbevölkerung, der Landbevölkerung auch in wissenschaftliche Untersuchungen schafft man es eben diesen Verbund der Wissenschaftskommunikation und auch die Mitwirkungsmöglichkeiten der Gesellschaft einfach deutlich zu stärken. Da können auch wieder beide Seiten sehr deutlich von profitieren. Die Hochschulen können als Innovationsmotor wirken. Inwiefern? Ja, wir haben beispielsweise durch Forschung auch Patente, die dann durch entsprechende Start-ups umgesetzt werden können und auch eben entsprechende Gründungsaktivitäten dadurch dann folgen können mit Aufbau von Arbeitsplätzen. und Arbeitsplätzen in der Region. Wir sehen den Transfer und das auch zusammen mit der Internationalisierung als ein Motor auch für die Fachkräftesicherung in der Region. Das heißt, dass wir speziell auch Studierende aus dem Ausland integrieren in den heimischen Arbeitsmarkt, nachdem sie bei uns erfolgreich ein Studium geleistet haben. Und das sind halt eben auch sehr große Anstrengungen, die wir gerne gemeinsam in der Stelle gehen und das weiter vorantreiben wollen. Marion Kühn: Danke euch beiden für diese Ausführungen. Ich finde, ich habe euch nicht zu unrecht als Transfer-Enthusiasten bezeichnet, weil ihr habt jetzt schon total viel erzählt und auch mit einer sehr großen Begeisterung. wir drei haben uns ja letztes Jahr bei einem Kurs Science Café kennengelernt, wo ihr die Hochschule vorgestellt habt und unter anderem ist aus diesem Austausch eine Bachelorarbeit entstanden, die sich mit der Entwicklung von Getriebe Komponenten für ein schwimmendes Wasserrad befasst hat. Das war jetzt ein sehr konkretes Beispiel, das bei uns im Landkreis stattgefunden hat, aber es gibt natürlich ganz viele verschiedene Kooperationsmöglichkeiten für Unternehmen mit euch. Könnt ihr bitte noch mal ganz konkret erklären, welche Möglichkeiten ein Unternehmen hat, wenn es mit der Hochschule Landshut zusammenarbeiten möchte. Und vielleicht auch hier noch mal der Hinweis, es dürfen natürlich gerne auch die Unternehmen aus dem Landgraspfervenhofen nach Landshut kommen. Also es gibt hier keine regionale Beschränkung. Marc Bicker: Genau. Nein, ganz klar. Wir sind offen für die Region, über die Region hinaus, auch im Verbund mit anderen Hochschulen, auch Universitäten, wirklich hier gemeinsam zu wirken. Genau. Und das heißt sehr, gerne Kontaktaufnahme an uns. Wir haben nachher auch noch einen entsprechenden Hinweis natürlich mitgebracht. Das von dir geschilderte Beispiel, Maren, ist ein super Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit, die tatsächlich durch unser Kennenlernen beim Kuss Science Café entstanden ist. Was zeigt dieses Beispiel? Wir haben uns kennengelernt bei dieser Veranstaltung. Wir haben unsere Sicht, unsere Hochschule auch vorgestellt. Wir sind ins Gespräch gekommen und das ist schlichtweg der Schlüssel schon gewesen. Das heißt, wir kamen ins Gespräch und dadurch hat sich diese Arbeit dann bei uns an der Hochschule realisieren lassen. Das heißt, der niederschwellige Kontakt einfach an uns wenden und wir werden dann entsprechend den Kontakt auch herstellen zu uns im Hause, die entsprechend anspricht. Partner und so hat es hier auch geklappt. Das ist für mich ein sehr gutes Beispiel, wie Transfer ganz häufig funktioniert. Unternehmen kommen mit einer Idee oder einer konkreten Herausforderung auf die Hochschule zu. Wir entwickeln gerne gemeinsam eine Lösung und die Zusammenarbeit an sich, ist de facto keine Blaupause, die kann sehr unterschiedlich aussehen. Das heißt, adäquat zur jeweiligen Aufgabenstellung werden wir uns eine Lösungsbehandlung Arbeitungen zusammen überlegen. Es gibt die Möglichkeit, dass wir ein studentisches Projekt aufsetzen. ist die Möglichkeit, dass wir eine Abschlussarbeit machen, wie es jetzt hier eben erfolgt ist. ja, die Unternehmen bringen praktische Fragestellungen mit, die Studierenden bearbeiten diese, werden wissenschaftlich von uns begleitet und so profitieren beide Seiten enorm. Der persönliche Austausch, da muss ich Markus auch recht geben, der ist natürlich extrem wichtig. heißt, Vertrauen natürlich bei Zusammenarbeiten sowohl in das Unternehmen als auch von dem Unternehmen in die Hochschulbeteiligten ist eine grundsätzliche Größe, die über die Zeit wächst. Man muss sich in die Augen schauen. Das ist immer mein Thema. Wir besuchen viele Unternehmen, gehen direkt mit den Unternehmen ins Gespräch, zeigen ihnen unsere Möglichkeiten der Zusammenarbeit und das wächst. Vertrauen über die Zeit. Man kann anfangen, wie Markus auch sagte und wie es jetzt auch wunderbar schon erfolgt ist, aufgrund dieses Kurs-Science-Cafés mit Bachelorarbeiten, mit Abschlussarbeiten. Man kann dann diese Zusammenarbeit erweitern, indem man entsprechende Aufträge auch an die Hochschule, an verschiedene Professoren, an Einrichtungen gibt. Oftmals haben die Unternehmen nicht die Ressourcen, wie wir hier als Hochschule haben, also in Ingenieursleistungen, Laboreinrichtungen, Maschinen und Anlagen, auf die kann man doch durchaus gezielt im gemeinsamen Gespräch dann in der Entwicklung zugreifen, miteinander dann Projekte generieren, die dann auch sogar vielleicht in Form einer geförderten Maßnahme, also ich spreche hier von Landes- oder Bundesförderung, weiterverfolgt werden, die dann über einen längeren Zeitraum in der Bearbeitung der Thematik dann gehen. sodass man niederschwellig oftmals startet bei unseren Erfahrungen und dann letztendlich bis hin zu Forschung und Entwicklungsaufträgen, beziehungsweise auch Förderprojekten, die über zwei, drei Jahre gehen können, hier in der Zusammenarbeit sich erstreckt. Es muss immer so sein, dass die richtige Maßnahme und die richtige Anfrage im richtigen Umfang behandelt wird. Oftmals ist es so, dass die Unternehmen diesen Zeitdruck haben und dann muss man schon als Hochschule relativ schnell agieren, wenn ich es mal so sagen darf. Natürlich sind wir an die entsprechenden Regelungen gebunden, aber dennoch können wir sicherlich den Unternehmen versprechen, was zu tun ist mit einem entsprechend positiven Ergebnis. Marion Kühn: Das klingt ja schon sehr gut. Ich wollte jetzt einmal noch konkret nachfragen. Markus, du hast ja vorher erwähnt, dass ihr mittlerweile auch drei Promotionszentren an der Hochschule habt. Vielleicht magst du noch mal kurz die Themen dieser Promotionszentren vorstellen und tatsächlich auch die Frage, gibt es Promotionen, die von Unternehmen begleitet werden oder tatsächlich auch in Unternehmen durchgeführt werden? Also wäre das vielleicht auch noch eine Kooperationsmöglichkeit? Marc Bicker: Ja, sehr gerne, Marlon. Wir haben mittlerweile drei Promotionszentren, wo wir als Hochschullandzug beteiligt sind. Hier muss man insofern ausführen, dass die Promotionszentren durch das Bayerische Hochschul-Innovationsgesetz ermöglicht wurden. Und damit haben die Hochschulen nun selber Promotionsrecht. Wir haben in der Vergangenheit auch schon Promotionen begleiten dürfen, aber wir brauchten immer eine Universität, die im Lied war und konnten da mitwirken. Das waren die sogenannten kooperativen Promotionen. Durch die neu geschaffenen Promotionszentren haben wir als Hochschulen nun selber die Möglichkeit, den Doktor Graz zu vergeben. Und das hat man so aufgesetzt seitens dem Gesetzgeber, dass diese Promotionszentren sich aus mehreren Hochschulen zusammensetzen. Wir sind Mitglied in drei Promotionszentren. Das eine Promotionszentrum ist das Digitech Promotionszentrum. Das Thema sind hier digitale Technologien und ihre Anwendungen. Dann sind wir Mitglied im DIWAG abgekürzt. Das ist die digitale Innovation für die sich wandelnde Gesellschaft. Das heißt, das ist ein sozialwissenschaftlicher Part auch mit dabei. Und dann sind wir Mitglied im NITRO. Das ist Nachhaltige Intelligente Technologien für eine Ressourcen. optimierte Produktion ausgesprochen. Das heißt, wir sehen, was umfasst es. Es geht wirklich komplett von der Digitalisierung, die sich durch die drei Zentren ein Stück weit durchzieht, Nachhaltigkeitsthemen haben wir dabei und gesellschaftliche Themen. Und diesen großen Themenblöcken finden dann die Promotionen statt. Als Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind wir natürlich immer sehr stark auch anwendungsorientiert unterwegs. Das heißt, bei vielen, vielen dieser Themen sind konkrete Kooperationspartner auch aus der Industrie, Unternehmen vor Ort mit beteiligt in den Fragestellungen entsprechend. Gleichwohl sind die Aufgaben stellen natürlich auf wissenschaftlich erstklassigen Niveau, weil wir uns, das muss man auch ganz ehrlich sagen, im Vergleich zu den Universitäten hier gerade in der Einführungsphase bewähren müssen. Insofern, der Maßstab für uns, so würde ich es einschätzen, de facto mindestens auf dem Level, wenn nicht sogar etwas höher ist, was wissenschaftliches Niveau betrifft. Marion Kühn: Danke Markus für die Erklärung. Ich finde das klingt alles wahnsinnig spannend und also ich muss echt zugeben da dachte ich jetzt gerade im Moment, boah ich hätte auch nochmal Lust auf so eine Promotion. Wer weiß. Kinder. Jaaa! Man weiß nie was noch kommt. Marc Bicker: Der Weg steht ja offen, gerne bei uns. Oder auch woanders. Marion Kühn: Im Vorgespräch haben wir auch über das Thema Gründungen nochmal geredet und ihr habt mir auch gesagt, dass Gründungsförderung für euch an der Hochschule eine ganz wichtige Rolle spielt und ein wichtiges Thema ist. Und letztendlich bedeutet Gründungsförderung ja auch immer eine Form der Innovationsförderung. Deswegen würde ich von euch gerne nochmal wissen, wie läuft das an der Hochschule, welche Angebote macht ihr da. ja, vielleicht auch hier wieder gibt es Anknüpfungspunkte. für Unternehmen oder irgendwie Kooperationsmöglichkeiten. Marc Bicker: Ja, Gründung ist ein sehr spannendes Thema. Es ist ein starker Pfeiler auch im Transferfeld. Gründung ist insofern spannend auch, weil man kann jetzt natürlich Ziele haben, wie viel Ausgründung man im Jahr haben will. Aber nur das wird den Erfolg nicht bringen. Das heißt, man muss die Gründung relativ breit aufziehen. Da beziehe ich mich jetzt auch auf Erfahrungen von anderen Hochschulen, die uns da auch mit Rat und Tat zur Seite stehen, wie sie es geschafft haben, erfolgreiches Gründerzentrum aufzubauen. Und ein großer Schlüssel dabei ist die Verzahnung in die Lehre rein. Das heißt, man muss zum einen schaffen, dass man wirklich in den Studiengängen das Thema Gründung so adressiert, dass eigentlich jeder Studierende mit dem Thema Gründung in Kontakt kommt, während des Studiums schon. Das ist ein Punkt, wie man die Studiengänge auslegt, wie man entsprechende Module integrieren kann. Das eine sehr wichtige Aufgabe, dann auch mittel- und langfristig trägt. Wichtig ist auch ein niederschwelliger Zugang zu den Studierenden. Das heißt wirklich ein Klima der Offenheit schaffen an der Hochschule und in entsprechenden Formaten, dass Ideen gefördert werden, dass auch, Anführungszeichen, vielleicht sehr visionäre Ideen gefördert werden. Das sind ja oft die Ideen, denken wir an unser Handy zurück, wir lassen mal die Tasten weg, machen Bildschirm drauf und daraus hat sich total viel entwickelt. solche Ansätze gerne auch im kleineren Maßstab sind natürlich Punkte, die wirklich Innovationen bewirken können. Das heißt, ein Klima Offenheit und entsprechend der Förderung auch solche Ideen zuzulassen, zu unterstützen, ist total wichtig. Wettbewerbe sind interessant und, glaube ich, auch wichtig. Gewisse Challenges. Was kann man sich darunter vorstellen? Hackathons zum Beispiel, Ideenwettbewerbe. Wir haben bei uns an der Hochschule Landshut die Gründernacht, die einmal im Jahr stattfindet. Dort haben wir einen Wettbewerb von Teams, die können sich bewerben, die pitchen ihre Ideen und am Schluss gibt es einen Gründerpreis. Insgesamt werden drei Preise vergeben. dieser Gründerpreis ist mittlerweile eine Marke auf. Das heißt, wer den Gründerpreis gewonnen hat, welches Team kann damit auch vielleicht auf bessere Förderung hoffen. Der Bekanntheitsgrad steigt allemal und damit ist es die Möglichkeit, entsprechende Teams dann auch in eine Selbstständigkeit zu bringen. die dann eben auch wirklich ein eigenes Unternehmen aufbauen. Wichtig, denke ich, ganz wichtig dabei ist die Vernetzung dann, wie es weitergeht nach der Hochschule. Und da haben wir eine sehr gute Kooperation aufgebaut mit dem Linkgründerzentrum, wo Stadt und Langkreis bei uns mit beteiligt sind, auch die Hochschule eine entsprechende Rolle hat. Und damit ist es möglich, dass Teams, die bei uns entsprechend eine Förderung bekommen haben, beispielsweise durch ein Gründerstipendium, direkt in dem Link dann andocken. Der zieht sich bei uns jetzt hauptsächlich auf Digitalisierungsthemen, weil das Gründerzentrum Link den entsprechenden Auftrag hat, Digitalisierungsbereich zu wirken. Aber damit haben die Teams dann sofort die Möglichkeit, anderen Start-ups zusammenzuwirken und sind sofort in diesem Innovationsökosystem dann auch mit integriert, können von anderen Teams lernen und sich entsprechend dann super weiterentwickeln. Ich glaube, insgesamt ist es eben eine Gesamtaufgabe, wo die Hochschule gefragt ist, wo die Partner in der Region gefragt sind, wo Investoren gefragt sind und wo schlichtweg auch andere Teams, die vielleicht schon ein paar Jahre Erfahrung gesammelt haben, gefragt sind, ihren Erfahrungsschatz an die jungen Teams weiterzugeben. Marion Kühn: Jetzt hätte ich noch eine Frage an euch. Diesmal geht es ein bisschen ⁓ eure Einschätzung. Und zwar würde ich gerne von euch wissen, wo ihr den Mehrwert von Wissens- und Technologietransfer für die Hochschule seht und warum ihr glaubt, dass eine Zusammenarbeit Wirtschaft und Wissenschaft für Unternehmen gewinnbringend sein kann und gerne auch natürlich für die Hochschule gewinnbringend. Marc Bicker: Hier denke ich, ist die Hochschule in einer sehr guten Rolle. Warum? Weil durch diese Aufstellung jetzt eben in dem Bereich, was Lehre, Forschung und auch Transfer betrifft, eben drei Kernfelder abgedeckt sind. Und das Ganze ist im Rahmen aus meiner Sicht eines Innovationsökosystems zu sehen. Das heißt, Ideen oder Anforderungen vielmehr auch aus den Partnern, Unternehmen in der Region werden auch in die Hochschule zum Beispiel hereingetragen mit entsprechenden Anträgungen. Die Hochschule hat dann die Möglichkeit diese Ideen zum einen auch in die Lehre vielleicht insofern einfließen zu lassen, dass es neue Anforderungen natürlich gibt über die Zeit, was wir vermitteln an Kompetenzen. Das Ganze kann dann münden, in Zusammenarbeitsfeldern, wo man zusammen mit Projektarbeiten und so weiter tätig wird. Und es gibt eben die Möglichkeit, das Ganze dann von Abschlussarbeiten bis Praktikumsplätze und so weiter zusammen mit den Studierenden auszugestalten. Wir haben viele Möglichkeiten, auch hinsichtlich duales Studium. wo man eben auch schon sehr institutionalisiert die Zusammenarbeit mit Unternehmen gestaltet hat. Das heißt, dass Studierende die Möglichkeit haben, in einem Unternehmen zu arbeiten, dort auch ein entsprechendes Lehrjahr kriegen und aber bei uns studieren. Es gibt die Möglichkeit, über Stiftungsprofessuren zu gehen, wo im Endeffekt Unternehmen eine Professur sponsern und damit auch zusammen mit einer Hochschule dann wirken können, auch fachlich damit natürlich ein verstärkter Austausch möglich ist und eben auch schon die angesprochenen Promotionszentren, wo dann eben auch gemeinsam Forschungsthemen erarbeitet werden können. Das heißt, das Ganze ist noch einmal zusammengefasst, aus meiner Sicht wirklich wie ein Innovationsökosystem zu betrachten, wo die Partner zusammen mit der Hochschule über alle Bereiche hinweg sehr eng zusammenarbeiten können, sich austauschen können und damit ein sehr großer gemeinsamer Mehrwert geschaffen wird. Ja und oftmals, das würde ich jetzt auch noch ergänzen, Wir als Hochschulvertreter, die Professorinnen und Professoren haben nicht selten einen neutralen Blick auf Fragestellungen der Unternehmen. Das heißt, wir können sicherlich auch in dem Einzelfall neue Perspektiven einbringen, methodisch unterstützen und auch letztendlich gemeinsam mit dem Unternehmen Lösungsansätze entwickeln. Und gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die wir hier in der Region haben, sind nicht immer nur die großen, die wir hier, ich sag mal, mit unseren Studierenden versorgen, sondern auch gerade der kleine Mittelstand. und manchmal noch kleinere Unternehmen, die profitieren von der Zusammenarbeit, denn die haben im Tagesgeschäft gar nicht vielleicht die Ressourceneigene Abteilungen in Sachen Maschinenpark, Forschungsabteilungen aufzubauen. Und eben mit der Zusammenarbeit in diesem Dreiergestürm oder Zweiergestürm mit der Hochschule können sie trotzdem eben ihre Expertise weiterverfolgen und die modernen Technologien, die wir hier an der Hochschule Landshut haben, nutzen. Und was wir auch gelernt haben, das ist denke ich auch so Punkt, oftmals entstehen Innovationen zwischen den Grenzen oder innerhalb der Grenzen. Über den Tellerrand hinaus gucken, dort wo Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam aufeinander stoßen sozusagen, da gibt es entsprechende neue Erkenntnisse. Das ist das Wichtige und das ist das Richtige glaube ich auch, dass die Unternehmen sich mehr und mehr öffnen auch diesem Hochschulkontext gegenüber und gar nicht diesen Elfenbeinturm, der vielleicht vor 20 Jahren noch eine Hochschule verkörpert hat. Die Zeiten sind tatsächlich vorbei. Transfer ist eine Aufgabe von allen Hochschulen und ich denke und bin überzeugt, dass die Hochschule Landshut hier seit vielen Jahren diesen erreichbaren und entsprechenden nutzbaren Vorteil für den kleinen Bildstand auf jeden Fall generieren kann. Marion Kühn: Wir haben jetzt relativ ausführlich über das ITZ gesprochen. habt vorher auch schon mal kurz die Hochschule Landshut als Ganzes vorgestellt und wir haben darüber gesprochen, welche Möglichkeiten Unternehmen haben, wenn sie mit euch in Kontakt oder eben in Kooperation treten wollen. Ich würde jetzt gern von euch noch mal wissen, gibt es spezielle Themen an der Hochschule Landshut, wo ihr sagt, das zeichnet uns besonders aus? In den Bereichen machen wir besonders gerne Transfer oder das bietet sich dafür an, beziehungsweise läuft der Transfer tatsächlich nur über das ITZ oder wie schaut das dann in den Außenstellen aus, die ihr ja auch schon erwähnt habt? Marc Bicker: Ja, das Thema Transfer findet tatsächlich in allen Bereichen unserer Hochschule Landshut statt, so möchte ich das einfach mal herausstellen. ITZ, das Institut für Transfer und Zusammenarbeit, bündelt natürlich sehr, viel, stößt sehr viel an. Aber Transfer findet natürlich auch in den Fakultäten statt. Transfer findet in den Außenstellen statt. Ich nannte ja schon am Standort in Dingolfingen sind wir aktiv mit einem TZ PULS, Technologiezentrum, Produktion und Logistik Systeme. in Rußdorf mit dem TZ Energie, wo das Thema Energietechnik eine Rolle spielt, in Pfaffenhausen mit dem Thema Wasserstoff. Auch hier ist die Hochschule beteiligt. Dort findet natürlich Transfer mit Unternehmen statt, aus der Region und überregional, sodass dieser Schulterschluss zwischen Unternehmen und angewandter Wissenschaft umsetzungsnah, transfernah, innovationsnah, in Form von Professoren, Unternehmertum und auch Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern, wie Markus Jautze auch schon nannte, mit den Promovierenden eine große Rolle spielt. Und wir haben an der Hochschule Landshut, was uns da glaube ich auch sehr hilft, ein sehr breites Spektrum, was wir rein von den Fachdisziplinen abdecken. Das wird oftmals durch die Studiengänge natürlich eben auch bewirkt, wo wir entsprechende Kolleginnen und Kollegen dann berufen können. Und wir sind als Hochschule Landshut ja gestartet ursprünglich in dem Wirtschafts- sozialen Bereich. Das wurde dann erweitert über die Jahre mit dem Technikbereich. Das heißt, haben mittlerweile Elektrotechnik, wir Maschinenbau auch mit dabei, wir haben die Informatik mit dabei, neu Bauwesen auch und ganz neu auch die Architektur. was auch neu entstanden ist, ist der komplette Gesundheitsbereich mit auch einem Querschnittsthema Nachhaltigkeit, was sich durch alle Fakultäten zieht. Und das sind im Endeffekt eben Bereiche, die sehr, sehr zukunftsfähig auch sind und die auch Knüpfpunkte haben untereinander. Also sprich die Interdisziplinarität zwischen den Fachprofessionen ist was, was wir auch als Hochschullandshut gerne vorantreiben wollen und wo wir auch einen deutlichen Mehrwert sehen. Also dass man nicht so dieses Silo-Denken behält, sondern gezielt durchbricht miteinander fachübergreifend Themenstellen diskutiert und Lösungen findet. Und das zusammen, wie Mark gerade geschildert hat, mit den Technologietransferzentren auch vor Ort und allen Beteiligten ist was, wirklich die Hochschule insgesamt voranbringen kann mit den Regionen vor Ort und auch das Ganze übergreifend natürlich zu sehen mit überregionalen Kontakten, wie wir es jetzt eben auch haben, auch mit anderen Hochschuleinrichtungen, Universitäten, das heißt dort sind wir auch in Verbünden unterwegs und können auch so durch das Miteinander einfach deutlich mehr bewirken. Vielen Also wir sind auf jeden Fall verzahnt mit der Region, mit entsprechenden Landkreisen, die hier ⁓ unsere Hochschule wirken und aktiv sind. Wir sind verzahnt mit den Kammern, wir sind verzahnt mit Verbänden, ganz eng natürlich mit den Unternehmen, ⁓ ausgerichtet auf deren Belange letztendlich auch die Inhalte auszurichten. Das heißt, wir sind entsprechenden Trends und Entwicklungen unterlegen. Das ist auch gut so. Das heißt, die Studierenden wollen ja dann später mal in die Unternehmen eingreifen und dort aktiv arbeiten. Und hier ist es natürlich dann auch wichtig, dass sie schon zielgerichtet ausgebildet werden. Und so sind natürlich dann auch unsere Schwerpunkte ausgerichtet im Studium. Markus nannte es schon, Bauwesenarchitektur. Das sind tolle neue Studiengänge, die eine hervorragende Resonanz erfahren. All das beruht natürlich auch auf die Needs der Region. Und so richten wir die thematischen Schwerpunkte aus. den Leichbaucluster, den Cluster Mikrosystemtechnik, das Netzwerk Medizintechnik, all das sind beispielhaft Netzwerke, wo eben entsprechend den Anforderungen der Wirtschaft inhaltlich dargestellt wird, was wir machen, was der Trend einer jeweiligen Technologie ist und ausgerichtet wie gesagt immer auf die Region mit einer überregionalen Komponente möchte ich sagen, wir sind ja nicht nur in Landshut aktiv und unser Einzugsgebiet, ich würde mal sagen das sind circa 100 Kilometer Radius ⁓ uns herum an Studierenden und auch an Unternehmen mit denen wir kooperieren. All das wird natürlich da ausgerichtet auf deren Belange. Marion Kühn: Das klingt ja wirklich nach einer sehr großen Vielfalt und vielen verschiedenen Anknüpfungspunkten letztendlich auch nach thematisch ganz unterschiedlichen Möglichkeiten und Herangehensweisen. Ich finde das wirklich sehr spannend und ich denke auch, dass dafür fast jedem Unternehmer was dabei sein sollte. Grundsätzlich glaube ich gilt, Marc, ich hoffe ich darf das jetzt sagen, dass du natürlich Ansprechpartner bist für die Unternehmen. und natürlich weitervermitteln kannst, weil du die Hochstuhle ja total gut kennst und auch weißt, an wen man sich wenden kann. Hier kurz der Hinweis, liebe Hörerinnen und Hörer, die Kontaktdaten finden Sie dann in den Show Notes. Also wir würden sowohl die Website verlinken als auch den Kontakt zum ITZ direkt. Marc Bicker: Genau, wer uns direkt erreichen möchte, wer jetzt sein Smartphone öffnen möchte und uns erreichen möchte www.itz-landshut.de Da erreicht uns jeder Interessent direkt die Ansprechpartner. Markus Jautze, meine Wenigkeit und mein Kollege Peter Patzl sind dort aufgeführt. Also wir sind dort sehr gerne erreichbar und sehr gerne sind wir für Rede und Antwort und Lösungen sozusagen mit den Interessenten hier sozusagen zusammen. Marion Kühn: Wunderbar, dann würde ich sagen, nicht zögern, sondern Kontakt aufnehmen. Wir sind leider schon fast am Ende unserer Folge angekommen, aber ich darf hier immer noch eine letzte Frage stellen und zwar auch dieses Mal wieder den Innotipp. Damit meine ich, Markus und Marc habt ihr vielleicht einen besonderen Hinweis, eine Idee, einen Gedanken eben aus euren Erfahrungen heraus. wie Innovation besonders gut gelingen kann oder gibt es vielleicht sogar eigene Learnings oder Wünsche zum Thema Innovation, die ihr unseren Hörern noch gerne mitgeben würdet. Marc Bicker: Ich sehe zum einen da den Punkt der Offenheit. Was meine ich drunter der Offenheit? Offenheit für neue Kontakte. Das heißt, wenn Sie unseren Podcast jetzt angehört haben und sagen, Mensch, da ist doch das eine oder andere dabei. Ich habe selber auch eine Idee. Soll ich mich jetzt da hinwenden oder ist es wert oder ist es nicht wert? Natürlich ist es wert. Also gerne einfach melden, offen für Zusammenarbeit sein, für neue Kontakte. Da kann was Neues entstehen. kann ganz was Tolles draus entstehen. Keine Berührungsängste haben. Innovation beginnt oft mit einfachen Gesprächen. gemeinsamer Austausch, für beide Seiten gewinnbringend und da kann ganz was tolles draus erwachsen. Der niederschwellige Austausch finde ich super wichtig zwischen Wirtschaft und Start-ups. Und Innovation, darf man nicht vergessen, entsteht eben sehr, oft, indem man unterschiedliche Perspektiven betrachtet, unterschiedliche Denkweisen, unterschiedliche Anforderungen mit aufnehmen kann. Und hier ist die Vernetzung einfach ein Schlüssel für neue Ideen, für erfolgreiche Innovationen und damit auch für Wachstum in unseren gemeinsamen Regionen und gern darüber hinaus. Ergänzen würde ich vielleicht noch, dass so eine Innovation nicht immer die große Weltneuheit sein muss. Oft entstehen die besten Lösungen aus kleinen Verbesserungen oder aus dem Mut, Dinge einfach mal anders zu machen, auszuprobieren. Es muss nicht immer gleich der große Forschungsantrag sein, sondern auch so, wie wir uns dem Kusscafé kennengelernt haben, einfach das kleine Gespräch zu sagen, Mensch, ich habe hier ein Problem, ich habe das versucht zu lösen in meinem Unternehmen, ich habe es nicht geschafft. Wie seht ihr das? habt ihr eine Idee, habt ihr eine fachliche Expertise im Haus und daraus kann einfach viel passieren. Das Thema Vertrauen, wie Markus sagte, ganz, ganz entscheidend, weil man gibt sich ja schon in gewisser Weise so bisschen offen hin als eine Unternehmung, die durchaus vielleicht auch im Wettbewerb steht. Mehr denn je sind Unternehmen im Wettbewerb und da ist das Thema Vertrauen ein ganz großes und ein schätzungsweisendes, was über die Zeit wachsen soll und wachsen kann. Das Thema Beständigkeit in der Zusammenarbeit, das ist mir ganz wichtig. Das habe ich auch gesehen und erlebt bei vielen Gesprächen. Ein fester Ansprechpartner, das gilt wahrscheinlich sogar für ein Unternehmen. Das macht uns die Zusammenarbeit auch sehr leicht, wenn wir wissen, mit welchem Unternehmer wir es zu tun haben. Das heißt, nicht nur die Firma als solche selbst, sondern die Personen im Unternehmen, die muss man kennen. Umgekehrt genau das Gleiche. Der Unternehmer muss die Ansprechpartner in einer Hochschule kennen. Das ist nicht nur für die Hochschule Landshut entscheidend, sondern generell bei der Zusammenarbeit. Und dann kann wirklich über diese Beständigkeit und man weiß, wie der Unternehmer tickt. Man weiß, welche Richtung er möchte, auch unternehmerisch. Wir kommen immer häufig mal auf Unternehmen zu, ohne dass sie auf uns zukommen, mit Ideen und Anregungen zu ihrer eigenen Geschäftstätigkeit und arbeiten dann in Feldern zusammen, die vielleicht vor einigen Wochen uns beiden noch gar nicht sozusagen ... dem Fokus standen. Also das Thema kennenlernen und in Kontakt bleiben, glaube ich, das ist ganz wichtig. Nicht mal kurz hinzugehen und wieder abzureisen, das ist grundsätzlich in der heutigen Zeit zwar leider oft zu erkennen, aber wird von uns definitiv als Hochschullandshut nicht so praktiziert. Das heißt, die langfristige Zusammenarbeit ist uns wichtig und daraus entstehen wirklich tolle Sachen, tolle Kooperation und letztendlich Lösungen, die die Unternehmen brauchen. Ja und ich denke, man kann bei Innovationen auch gut den Begriff des Mutes adressieren. Mut ist notwendig. Warum? weil Mut auch manchmal Risiko beinhaltet oder eigentlich oft, eine Chance und Risiko. Und wenn ich nicht mutig vorangehe, lasse ich viele, viele Chancen liegen. wenn eine Idee nicht realisierbar ist und man hat herausgefunden, warum sie nicht realisierbar ist, dann ist es ein riesen Erkenntnisgewinn. Dann ist es kein Versagen oder irgendwas. Nein, das ist was, was einen voranbringt, weil man wieder was dazugelernt hat. damit wird dann die übernächste Idee vielleicht zum Riesenerfolg werden. Also sprich, den Mut zu haben, was auszuprobieren, den Mut des Scheiterns auch zu haben, es ist nicht schlimm, wenn man scheitert, wenn vielleicht was nicht klappt, sondern das kann wiederum auch, wie vorher gerade geschildert, der Beginn für was ganz Tolles sein. Also das würde ich ganz gerne auch speziell den jungen Menschen noch mitgeben. Tschüss und vielen Dank, Marion, für die super Begleitung und wir freuen uns auf gemeinsame viele Kontakte. Herzlichen Dank auch von meiner Seite und auf bald bei der nächsten Kooperation, die zu einer sicherlichen Innovation führt. Danke Marion.