Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Die Grünen und die Koalition, die besten Weinbars der Stadt und Pilze als Nahrungsergänzungsmittel
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- Das Thema KI ist ja eins, das wahrscheinlich mittlerweile fast gar nicht mehr wegzudenken ist, oder? Also ich behaupte jetzt mal, dass wir alle regelmäßig in irgendeiner Form damit zu tun haben, wahrscheinlich ob wir es merken oder nicht. Ein anderes Ding, was ja zumindest in meinem Leben eine große Rolle spielt, ist Musik und Kunst im Allgemeinen. Und auch da ist natürlich die künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch for better or for worse. Eine Veranstaltung, die diese beiden Themen verbindet, ist das diesjährige New Fall Festival hier in Düsseldorf. Und zwar in Kooperation mit der Republika, die an zwei Tagen einen Teil des Programms stellt. Und, was soll ich sagen, wir sind auch dabei. Ganz genau, es gibt eine Live-Rhein-Pegelfolge am 1.11. Um 13.30 Uhr im Ehrenhof Village, also vor dem NRW-Forum. Da bauen wir in einem Doppeldecker-Bus, ganz genau die von den Stadtrundfahrten, unser Studio auf und sprechen mit fantastischen Gästen über genau diese Themen. Also, kommt vorbei, Hört zu, diskutiert vielleicht sogar mit und guckt euch auch das restliche, wirklich ganz wunderbare Programm an, das da in den nächsten Tagen geboten wird. Es gibt auch noch mehr und aktuelle Infos im Internet auf der Seite des Newfoundfestivals bei rp.online und natürlich auf Instagram at rheinischepost oder bei mir at Tosja Kormann. Ich freue mich, wenn wir uns da sehen. Die Kommunalstichwahl ist fast genau einen Monat her. Nun heißt es im Hintergrund, mögliche Koalitionen zu bilden, auszuhandeln, Wege zu finden. Wie der aktuelle Stand ist, wo es Diskussionen gibt und gab und warum alles immer noch publikativ. Nach erfolgreichen Verhandlungen wird sich ja auch in der Kommunalpolitik angestoßen. Vielleicht ja in einer der Weinbars in Düsseldorf, die das Fallsdaft-Magazin nun in einem Ranking ausgezeichnet hat. Paul Küchler kennt die Details. Anstoßen kann man bestimmt auch mit Kakao, also alle halt so wie sie wollen, liefern könnte den Francesco Marino Hernandez. Der hat kürzlich einen auf den Markt gebracht, der eine ganz besondere Zutat enthält. Pilze. Aber natürlich nicht herkömmliche Speisepilze und nein, auch keine Magic Mushrooms. Was das also alles bedeutet, darüber haben wir gesprochen. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 393 und der Rhein steht bei 3,62 Meter. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kohlmann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, die euch auf der Seele und unter den Nägeln brennen, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen, Oder wenn ihr einfach mal was loswerden wollt, ihr erreicht uns unter rheinpegel.podcast.reinische-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Nach den Kommunalwahlen ist vor den Verhandlungen, in diesem Fall zwischen der CDU und den Grünen, über die Konditionen eines möglichen Koalitionsvertrages. Alexander Esch erklärt, was alles besprochen werden muss, warum einzelne Themen und Punkte durchaus noch beweglich sind und wieso es auch parteiintern immer mal zu Reibereien kommen kann. Alexander Esch, herzlich willkommen. Hallo Tasia. Hi. Bald ist ja Jahresende, schon wieder. Und in guter alter Rheinpegeltradition, das kann ich ja hier schon mal verraten, werden wir wieder einen Jahresrückblick starten und irgendwie über die Themen sprechen, die meine lieben KollegInnen das jahrlang begleitet oder vielleicht am meisten beschäftigt haben. Schätz mal, was ich denke, was bei dir drankommen wird. Naja, die Kommunalwahl. Die Kommunalwahl. Heute vor einem Monat wurde quasi die Stichwahl entschieden. Dr. Stefan Keller war und ist und bleibt unser Oberbürgermeister. Und da war ja ziemlich viel Bass drauf auf dem ganzen Thema, wie wir jungen Leute sagen. Und dann wird es ja immer so ein bisschen ruhiger in der großen Rezeption jetzt erstmal. Also da kommen vielleicht andere Themen wieder so ein bisschen in den Vordergrund stadtmäßig. Nicht so natürlich bei dir und bei euch, die bis zum Ende das begleiten. Und wir haben ja gesagt, nachdem wir über die Stichwahl hier gesprochen haben und über den Ausgang, dass wir auf jeden Fall dranbleiben, wie jetzt die Entwicklungen sind. Weil es ist ja nicht getan mit einem Wahlergebnis, sondern dann werden Koalitionen gebildet, der Stadtrat wird neu zusammengesetzt, all diese Sachen. Kannst du mal ganz kurz einen Abriss geben, wo wir da gerade stehen im Prozess? Ja, also noch gilt quasi die alte Ratsperiode. Der Stadtrat hat ja auch nochmal getagt unter den alten Vorzeichen sozusagen, unter den alten Mehrheitsverhältnissen, auch noch mit dem alten OB. Der neue wird jetzt dann auch der alte sein, aber das wird sich jetzt alles am 6. November erklären. Da gibt es die sogenannte konstituierende Sitzung des Stadtrates, wo alles neu aufgeteilt wird. Also wo dann auch die Ausschussvorsitzenden bestimmt werden und so weiter und welche Partei, in welcher Stärke, in welchem Ausschuss, welchen Aufsichtsrat, welche Partei, welchen Vertreter schicken kann. Auch die Bürgermeister werden dann neu bestimmt. Das passiert alles an dem Tag oder ist das jetzt was, was schon vorbereitet wird und da wird es quasi verkündet wie so eine Preisverleihe? Der Stadtrat muss es halt wählen. Und die Parteien haben sich jetzt eben auch neu aufgestellt für diese neue Ratsperiode. Das ist jetzt dann nach und nach passiert. Also die haben bestimmt, wer soll denn unser Bürgermeister sein beispielsweise. Also Josef Hinkel soll erster Bürgermeister bleiben. Beispielsweise der CDU. Clara Gerlach soll auch Bürgermeisterin bleiben. Bei der SPD soll es dann Fabian Zachel sein, der als Oberbürgermeisterkandidat zuletzt aktiv war. Was auch eine Neuigkeit ist, oder? Also beziehungsweise der eigentlich war doch so ein bisschen Klang so mit, als wir das letzte Mal gesprochen haben, dass er vielleicht Fraktionsvorsitzender wird, Sabrina Poschmann, das macht die aber jetzt alleine. Und vor allem sind jetzt gelaufen Sondierungsgespräche, heißt das. Also erste grobe Verhandlungsrunden zwischen den Parteien. Wer kooperiert oder koaliert denn jetzt miteinander, um ein Mehrheitsverhältnis herzustellen im Stadtrat? Das geht nicht ohne die CDU, das ist nach dem Wahlergebnis klar und die hatte jetzt quasi zwei Optionen, gibt auch noch eine dritte, aber eigentlich faktisch zwei Optionen, einmal mit SPD und Volt, die mittlerweile zusammengegangen sind in eine Fraktion. Volt hat zwei Sitze und mit der SPD kommen die jetzt auf 16 das ist für beide wichtig weil sie bei 15 Sitzen eine ganz andere finanzielle Ausstattung bekommen als Fraktion und da profitieren auch die beiden Volties, nennen die sich ja oder werden sie oft genannt. Die profitieren eben auch davon und die hätten mit der CDU zusammen eine Mehrheit, genauso hätten es die Grünen, die Grünen auch eine etwas komfortablere Mehrheit, Und mit diesen beiden Partnern hat die CDU nun sondiert und nach drei Sondierungsrunden ist die Entscheidung gefallen, wir wollen das mit den Grünen machen. Also Schwarz-Grün, was es bisher ja schon gibt als Kooperation, soll nun eine Koalition werden. Das ist eine Vorgabe, weil zum einen das ja oft so war, dass die Grünen dann so andere Mehrheiten noch gefunden haben und so weiter mit SPD und es gab dann so eine Möglichkeit, so eine Art linke Mehrheit herzustellen. Die gibt es aber im neuen Stadtrat gar nicht mehr. Insofern sagen die Grünen, das ist für uns eigentlich auch nicht so schlecht, weil sonst könnte die CDU eigentlich eher mal andere Mehrheiten vielleicht herstellen. Also man will eine Koalition, aber vor allem auch, weil man der erstarkten AfD nicht die Chance geben will, Zufallsmehrheiten irgendwie zu forcieren oder eine Rolle zu spielen. Ja. Also da stehen die Zeichen auf schwarz-grün. Da gab es nun aber jetzt erstmal die Entscheidung der Parteien, wollen wir das wirklich, was die Sondierungsteams da ausgehandelt haben an so groben Eckpunkten. Und da war gestern Abend, waren dann die Runden. Die CDU hat da einstimmig für gestimmt. Spannender war es bei den Grünen. Da kommen wir gleich noch ein bisschen im Detail drauf. Und die haben aber jetzt auch da grünes Licht gegeben. Entschuldigung für das Wortspiel. Naja. Aber es ist noch nichts entschieden am Ende, Weil jetzt ist es erstmal nur der Weg frei für Koalitionsverhandlungen, wo halt sehr detailliert dann geguckt wird, an welcher Stelle machen wir eigentlich zusammen was. Das wird so ein richtiger, man kennt das eigentlich aus dem Bund auch, Koalitionsvertrag, so richtiges Papier, das dann eben auch nochmal den Parteien vorgelegt wird, wo die auch nochmal zustimmen müssen. Also ist jetzt noch nicht klar, das wird es auf jeden Fall. Das ist sehr wahrscheinlich so, aber es ist noch ein Prozess. Im Vorfeld zu diesen Gesprächen gehe ich ja immer ein bisschen auf die Suche, was für Themen gerade vielleicht am Start sind oder auch manchmal welche Überschrift vielleicht mich catcht und ich denke, da steckt was drin und du hast ein Stück geschrieben dazu. Zu jetzt nämlich diesen Sondierungsgesprächen im Vorfeld. Schwarz-Grün, dass es eine Rebellion gibt in der Basis. Möglicherweise, ja. Möglicherweise. Zumindest Ansätze gab es auch, weil die grüne Jugend gesagt hat, nein, dieses Ergebnis der Sondierung ist nicht ausreichend. Wir stimmen dagegen und wir rufen auch auf, alle anderen in der Partei dagegen zu stimmen, weil wir hier quasi unsere grünen Werte zu stark verraten. Da ist zu wenig rausgekommen. Und da habe ich mich natürlich gefragt, wie viel Rebellion kann da tatsächlich passieren? Oder ist das einfach auch ein bisschen, man regt sich halt auf und es werden Worte gesagt und es wird so ein bisschen hochgeschlagen oder? Naja, das sind einfach die Überzeugungen der Person, das ist sicher so. Und die Frage war am Ende jetzt natürlich, welchen Hebel haben die? Also wenn man jetzt mal auf Bundesebene guckt, da gibt es ja eine junge Gruppe der CDU, die gesagt hat, nee, wir machen dieses Rentenpaket nicht mit, so wie das jetzt im Kabinett verabschiedet worden ist. Und die haben dann wirklich so eine Macht, weil sie, ich glaube, 18 Personen sind das. Dafür sorgen könnten, wenn sie nicht zustimmen, hat die Regierung keine Mehrheit. Also die Regierungsfraktion. Und das ist jetzt natürlich an der Stelle so ein bisschen anders gelagert, aber es war natürlich trotzdem die Frage. Welchen Einfluss hat das, was die grüne Jugend da sagt? Und vor allem, wie wird das an der Basis generell wahrgenommen? Weil bei den Grünen ist es schon so, das ist eine Mitgliederversammlung, da kann jeder, der da Mitglied bei der Kreispartei Düsseldorf der Grünen ist, kann da mitstimmen. Und das ist natürlich dann schon eine offene Frage und das ist eine diskussionsfreudige Partei, das kennt man ja. Deswegen hat es gestern auch fast drei Stunden gedauert, bis dann um 23.12 Uhr, glaube ich, war es am Ende, die Abstimmung stattfand mit vielen Redebeiträgen, eben Contra und Pro. Kommt sowas auch spontan oder werden die vorher geplant oder festgelegt? Es wird dann gelost. Dann denke ich, ich will jetzt auch noch was sagen, dann kann ich aber im Zweifelsfall. Es gab so vier Rederunden, glaube ich, wo dann aber paritätisch aufgeteilt wurde, so wer möchte was Contra sagen, wer möchte was Pro sagen, dass es so gleichberechtigt gemacht wurde und dann wurden dann aus Töpfen jeweils gelost, wer reden darf. Genau und das und dann immer wieder zwischengestaltet, das Sondierungsteam, das dann mal so Fragen, die aufkamen oder so klären konnte oder nochmal die eigene Position darstellen konnte. Ja, also das wurde schon sehr ausführlich gemacht, man konnte dann so ein bisschen das Ergebnis erahnen, als in der letzten Runde plötzlich keine Kontrapositionen mehr auftraten und man auch vorher gemerkt hat, es ist wirklich vor allem die Grüne Jugend, die sie immer wieder zu Wort meldet und ihre Position da deutlich macht und. Ja, man kriegte schon ein Gefühl dafür, das wird am Ende wahrscheinlich jetzt nicht die große Rebellion und es war auch ein relativ klares Ergebnis, also weit über 70 Prozent haben zugestimmt am Ende. Also insofern ist die Rebellion ausgeblieben, aber man konnte das vorher jetzt nicht so genau wissen. Das kommt dann glaube ich auch auf so einen Abend an, also wie gut kann man, werden diese Positionen dann dargestellt und wie argumentativ, was kommt da so alles zusammen an Argumenten und dass sich dann manche an diesem Abend auch erst dann wirklich ein Bild machen, so wie stimme ich denn jetzt hier ab. Das habe ich in diesem ganzen Zuge der über die Wahl sprechen Berichterstattung irgendwie, jetzt erst so richtig, richtig, richtig ist das gesunken, dass alles beweglich ist. Also dass tatsächlich das gestaltet wird und es ist eigentlich nichts klar. Das ist ein urdemokratisches Prinzip eigentlich. Die Stichwahl ist natürlich jetzt so ausgegangen, wie schon vermutet werden konnte, aber es hätte, ich bleibe dabei, in zwei Wochen kann alles passieren. Ja, auch diese Stichwahl, das ist ja letztendlich, das ist ja dann die Spitze eines demokratischen Prozesses, wo ganz von unten jeder kann in einer Partei Mitglied werden, der kann sich da engagieren, der kann am Ende zu einem Oberbürgermeister oder zu einer Oberbürgermeisterin-Kandidatin werden, der dann in einer Stichwahl ist, aber es geht alles dann doch eigentlich von unten nach oben. Und wenn jetzt natürlich dann von unten intern ein bisschen die Rebellion angeteasert wird, dann ist das wahrscheinlich spannender als andere Gespräche oder andere Gesprächsrunden, wo alle auf einem Boot sitzen, auf einem Dampfer sind. Was waren denn die Gründe, warum das nicht so gut ankam? Es gibt mehrere Gründe. Vor allem die Oper ist etwas, was da vielen immer noch quersitzt bei den Grünen. Wie steht es da eigentlich gerade? Bei der Oper insgesamt, der Architektenwettbewerb läuft und es wird jetzt spannend, weil die zweite Runde, die letzten Entwürfe jetzt dann bald ausgewählt werden. Und man erinnert sich, die Grünen waren ja mal abgesprungen von diesem Opernprojekt, weil sie mit dem Standort Heineallee, mittlerweile ist es ja das Kaufhof Areal, das ehemalige Amwerhaen, nicht einverstanden waren. Und auch Finanzierungsvorbehalte hatten und einige Sorgen mehr, sind aber mittlerweile ja mit im Boot, weil eben auch dieser Grundstückswechsel stand, fand. Aber es gab eben von diesen Mitgliedern damals einen Entscheid, nee, wir sind jetzt nicht mehr hier dabei bei der Oper. Und das war dann auch bindend für die Partei, obwohl sie in einer Kooperation mit der CDU war. Insofern ist das ein weiteres Beispiel dafür, wie beweglich das immer wieder sein kann. Und das heilt halt immer noch auch nach. Jetzt sagt das Sondierungsteam, wir haben eigentlich einen großen Erfolg erreicht, weil wir hier einen Preisdeckel jetzt vereinbart haben mit der CDU. Maximal eine Milliarde da für die Europa ausgegeben werden. Die Finanzierungskosten sind da wohl nicht dabei. Aber dennoch, immerhin, es gibt diesen Kostendeckel, wo, da haben die Grünen auch recht, da noch vor einigen Monaten CDU und FDP und auch SPD gesagt haben, das ist total unseriös. Man kann überhaupt gar nicht von den Kosten jetzt richtig sprechen. Und so weiter. Jetzt ging es aber doch. Trotzdem ist das noch manchen viel zu viel. Eine Milliarde für eine Oper bei dieser finanziellen Schieflage der Kommunen. Und das, Kam dann so bei der grünen Jugend auf, gleichzeitig 500 Millionen in fünf Jahren für den Klimaschutz, das steht in keinem Verhältnis, das ist eigentlich zu wenig. Wo das Sondierungsteam sagt, wir geben ja jetzt noch mehr aus, wir haben jetzt hier verhandelt, 100 Millionen im Jahr für Klimaschutz und Klimaanpassung, bisher sitzt dieser Topf so bei, weiß ich nicht, knapp 70 Millionen. Und jetzt will man doch 100 im Jahr, mindestens 80 im Jahr, aber insgesamt wirklich 500 in fünf Jahren, das ist doch eigentlich eine stattliche Summe, welche Kommode kann das schon? Also das war so ein Punkt dann Verkehrswende ist den Grünen natürlich total wichtig. Mit der CDU aber natürlich schwer zu machen. Ja, das sind ja so Dauerbrenner-Themen. So ist das, genau. Und jetzt die CDU aber plötzlich in einer viel stärkeren Verhandlungsposition als die Grünen, das kann man dem Sondierungspapier auch einigermaßen an, das kann man da auch herauslesen. Aber da wirkt natürlich auch ein bisschen die normative Kraft des Faktischen. Da muss man dann vielleicht auch gucken, was man rauskriegt. Aber der Grünen-Jugend reicht es eben nicht. Die sagt dann eben auch an dieser Stelle, nee, das ist nicht mehr grün genug, was wir da vorhaben. Das ist nicht die Verkehrswende, die wir wollen. Und deswegen kann man zumindest auf dieser Grundlage der Sondierung so nicht weitermachen. Ein Mitglied der Grün-Jugend hat auch gesagt, also da müsste man quasi nochmal rein. Man müsste jetzt nochmal mit der CDU sagen, nee, wir haben hier keinen Rückhalt der Partei. Wir müssen nochmal nachverhandeln. Und diese Punkte sind uns wichtig, sonst sind wir nicht dabei. Und vielleicht klappt es ja dann. Also es ist jetzt keine Absage auch dann generell, sondern es wäre erstmal nur auf dieser Grundlage nicht. Verstehe. Jetzt hast du schon gesagt, diese Sitzung, Abstimmung, Gesprächsrunde ging gestern relativ lang. Was war denn dann der Outcome und wie ist das dann? Also wird dann irgendwann genau, gibt es keine Redebeiträge mehr zu Contra und dann wird gesagt, ja gut, dann ist jetzt hier Schluss und jetzt stehen wir, also jetzt ist es auch geschlossen oder kann man jetzt nochmal sagen, ah, ich habe nochmal eine Nacht drüber geschlafen, mir fällt doch noch was ein, ich beantrage noch eine Runde. Nee, nee, das ist jetzt durch. Es ist vorher eben auch eine Stunde gedauert, ehrlich gesagt, dass man sich so auf das Verfahren geeinigt hat, wie soll es jetzt nun genau sein, da gab es nochmal Änderungswünsche und so weiter, aber eigentlich hatte man sich darauf geeinigt, dass diese vier Rederunden quasi immer mit zwischengeschaltet Sondierung und so, dass das so abläuft und dann ganz am Ende wurde dann eben freigestellt, war digital alles, so jetzt die Abstimmung dazu, eine Frage formuliert. Will man eben diese Koalitionsvereinigung mit der CDU aufnehmen auf Grundlage dieses erarbeitenden Sondierungspapiers. Und dann waren es, glaube ich, 158 Stimmen dafür bei 34 dagegen, 10 Enthaltungen. Also man sieht, das war schon sehr deutlich. Bei der CDU war es übrigens einstimmig. Da war es aber nicht eine komplette Mitgliederversammlung, sondern so eine Art Vorstandskonferenz, also so die führenden Köpfe von Ortsverbänden. Stadtbezirksverbänden, auch der Jugendunion und so weiter. Und natürlich auch Kreisvorstand kamen da zusammen und haben da abgestimmt im Kolping-Saal. Ob jetzt die, dann ja wirklich. Eine relativ geringe Menge an Menschen, die dagegen war. Also ist es dann so, gehört es zum guten Ton, dass man dann auch dafür, also dass man dann einfach sagt, okay, oder kann diese Diskussion jetzt immer wieder aufgemacht werden? Das frage ich mich gerade so intern. Naja, also jetzt wird koaliert. Nee, wird nicht koaliert, sondern es werden Koalitionsverhandlungen geführt. Das heißt, in sehr vielen, sehr viel detaillierter sitzen auch die Fachpolitiker zusammen und erarbeiten jetzt in ihren Bereichen einen Koalitionsvertrag. Und dieses Papier wird am Ende nochmal abgestimmt werden müssen. Also da wird dann nochmal das Ganze von vorne passieren und da kann immer noch sein, dass dann eine Mehrheit plötzlich sagt der Grünen, nee, das ist nicht gut genug. Das ist Clara Gerlach, die OB-Kandidatin der Grünen, hat das gestern auch nochmal einmal gesagt. Also man kann auch jederzeit noch aussteigen. Wenn wir irgendwann feststellen, nee, das geht jetzt uns zu weit hier, dann kommt es am Ende eben nicht zu einer Koalition. Man muss sich da einigen. Also insofern ist da immer noch nicht das letzte Wort gesprochen, aber man muss auch realistischerweise sagen, da läuft schon alles auf Schwarz-Grün hinaus. Also das wäre jetzt schon wirklich eine Sensation, wenn das noch irgendwie platzen würde. Und ich sehe es auch ehrlich gesagt nicht, auch vor allem, weil jetzt der Rückhalt auch so stark war bei den Grünen, dass man da doch gar nicht so unzufrieden ist mit dem Ergebnis offenbar, was man jetzt schon auch verhandelt hat. Verstehe. Und die beiden kennen sich ja nun auch, fünf Jahre lang. Also ich glaube… Und das ist ja dann auch kein Zufall, dass die CDU sich jetzt auch nochmal für die Grünen dann doch entschieden hat, trotz aller Reibereien, die es gab und auch Verletzungen im Wahlkampf und so. Weil man da doch eine gewisse Verlässlichkeit ja auch mal doch gesehen hat, zumal man auch eine etwas größere Mehrheit hat, die wichtig ist für eine Koalition. Ja und wie du ja ganz zu Beginn auch gesagt hast, auch schon so ein bisschen antizipierend, das heißt also manchmal geht man ja dann auch Verbindungen ein, damit vielleicht andere Verbindungen oder andere Sachen nicht passieren können oder dass da dann kein Platz für ist sozusagen. Genau. Das hat übrigens, das fand ich sehr spannend, gestern auch ein grünen Mitglied gesagt, dass er ja mal gegen die Oper gestimmt hat, also dafür gestimmt hat, dass die Grünen da aussteigen sollen. Und er hat gestern gesagt, dass er das sehr bereut, weil als er nämlich dann gesehen hat, wie das weiterging, dass sich trotzdem eine Mehrheit gefunden hat für das Projekt, aber dass es jetzt ohne die Grünen weiterging, dass die Grünen eben gar nicht mehr mitbestimmen konnten, dass das jetzt eine besonders nachhaltige Oper werden soll oder sowas. Und er würde das heute anders entscheiden und das fand ich eigentlich auch eine spannende Aussage. Das passt dazu, was du sagst. Ja, das stimmt. Ja, genau. Und das ist halt immer, sind ja am Ende immer Menschen, die das machen. Und dann lieber doch mitschaffen und gestalten. Das ist ja doch auch was, was man als Politiker will. Ja, im schönsten besten Falle. Da muss schon viel passieren, dass man dann lieber sagt, nee, man geht mal die in die Opposition und gestaltet halt nicht, sondern guckt da von der Seitenlinie zu und kritisiert da fleißig. Das tatsächlich eröffnet ein bisschen meine Abschlussfrage. Irgendwann im Leben muss man sich halt mal entscheiden und man kann immer nochmal über alles reden, aber vielleicht ab einem bestimmten Punkt dann auch nicht mehr. Wann ist Sense? Also wann, Und wann wird diese Koalition unterschrieben, beschlossen? Also gibt es so einen Tag, wo man sagt, okay, also nach dem 13. Dezember ist ja aber... Also ich glaube, ich muss dich am Ende enttäuschen, weil man kann natürlich auch eine Koalition platzen lassen. Das hat man auf der Bundesebene auch gesehen. Aber vor der Ratssitzung im Dezember soll eigentlich dieser Koalitionsvertrag dann stehen oder auch diese Vereinbarung stehen. Also, aber wird noch ein paar Wochen dauern. Vielleicht sprechen wir auf dem Weg dahin nochmal, ganz sicher, wenn es entschieden ist. und dann, genau, gucken wir mal, wie sich die einzelnen Leute… Und da kann man auch mal ein bisschen mehr über Inhalte sprechen, auch was die eigentlich dabei vereinbart haben. Da sind natürlich auch schon spannende Sachen dabei. Ja, auf jeden Fall. Ich danke dir sehr. Danke dir. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Ciao. Sommer ist die kühle Drink im lauen Sommerabendlage ja eigentlich relativ klar. Sobald es kälter, dunkler und nasser wird, muss man sich schon ein wenig mehr anstrengen, um gemütlich ein schönes Getränk zu sich nehmen zu können. Stichwort Weinbar. Das Pfalzdorf-Magazin hat ein Ranking der 20 Besten in der Stadt veröffentlicht. Paul Küchler kennt sie alle. Paul Küchler. Buenos Dias, um es mal anders zu starten. Wie jede Tisch. Och ja, ne? Urseliges Wetter, grauer Himmel. wirklich. Es ist, der Herbst ist da. Richtig. Und das Schöne an Jahreszeiten ist, man findet ja immer einen Grund, in dieser Stadt sowieso irgendwas zu feiern. Also da waren wir ja jetzt schon öfter bei diesem Thema. Also es wird ja schnell, es ist ja jetzt irgendwie der Kirmes, dann ist auch noch mal Fischmarkt. Wusstest du, dass es noch mal Fischmarkt ist? Habe ich tatsächlich, liebe Leute, guckt uns gerne, guckt euch gerne unsere Freizeittipps an auf rp-online, habe ich gerade drüber geschrieben und ja, der letzte dieses Jahres. Ich hätte schwören können, dass das irgendwie im September abgestimmt ist. Dass das schon lang vorbei ist. Nein, es kommt noch mal. Wow, also es gibt immer Grund zu feiern und dementsprechend auch immer Grund für das ein oder andere Kaltgetränk beziehungsweise ab jetzt dann halt auch in warm Glühwein. Heute reden wir noch mal, Über die kalte Variante. Jetzt nicht, um das zu verherrlichen, aber tatsächlich ist es ja wirklich oft einfach schön, wenn man irgendwo sitzt in nettester Gesellschaft, ob gewollt oder nicht. Also wir alle haben auch schon an einem in einer Bar verbrachten Abend irgendwie wahrscheinlich Leute kennengelernt, aus denen dann FreundInnen geworden sind oder auch nicht. Was ja auch super geht, muss man ja sagen. Was auch super geht und zwar nicht nur in den Brauhäusern, sondern auch in den vielen Weinbars dieser Stadt. Korrekt. Und genau, ich finde, das ist irgendwie schön und sinnig, jetzt zum Herbst darüber zu sprechen. Ich habe irgendwie so überlegt und dann dachte ich so, klar. Das ist irgendwie draußen und Stadtstrand und am Rhein und Sitzen und Ausflug und da, da, da ist das eine. Aber irgendwie, manchmal ist es doch echt an so einem Donnerstagfrühabend oder Sonntagabend unerwartet, wenn man sagt, ich gehe jetzt nochmal einmal vor die Tür und lande irgendwo und da ist es irgendwie nett und gemütlich. Und ich bekomme, wenn ich möchte, auch ein Glas Wein. Wahrscheinlich bekomme ich in vielen auch mittlerweile alkoholfreie Alternativen. Gehe ich von aus, richtig. Und wie immer, damit ich jetzt nicht allzu doll mein Hirn selber anstrengen muss, gibt es Leute wie du, die sammeln, wo ich in dieser Stadt, die ja so klein und zugleich doch auch so groß ist, Orte finde, wo das ganz besonders gut geht. Beziehungsweise es gibt sogar noch eine Instanz darüber, falls das prämiert, zeichnet aus, empfiehlt, empfiehlt. Gastronomie. In der Tat, genau. So, genug der wirklich lang Anmoderation. Das ist ungefähr in dieser Zeit, hätte ich dir wahrscheinlich die ganze Weinkarte vom Rokai schon vorlesen können. Die ist ja irgendwie 45 Seiten lang. Ja, richtig. Die ist wahnsinnig groß. Und diese Weinbar in Pempelford steht... Derendorf. Derendorf, Entschuldigung. Guck mal, jetzt wohne ich da selber. Und hast nicht mal die richtige Straße. Und sagt es immer falsch. Und sagt es immer falsch. Das ist Derendorf. Naja, im Düsseldorfer Norden ist Rokai und die, diese Bar steht auch auf der Liste. Wollen wir mal ganz unkonventionell von oben nach unten anfangen. Wir fangen mit den Besten an. Ja, gerne. Genau, also wir haben quasi hier, muss man kurz dazu sagen, das ist nicht meine Top-20-Liste, obviously, sondern vom Pfalzdorf-Magazin, du hast es gerade schon erwähnt, also diesem... Kulinarik-Genuss-Reisemagazin, das aus Österreich kommt und hier in Deutschland als eigene Ausgabe eben erscheint. Und die küren einmal jährlich eben in ihrem großen Bar-Guide einerseits die besten Bars und Bartender und haben quasi innerhalb dessen nochmal eine Sonderliste für einzelne Städte. Und in Düsseldorf haben sie sich eben die 20, oder haben sie ganz viele Weinbars unter die Lupe genommen und dann eben die 20 besten gekürt. Und du hast gerade schon das Stichwort gegeben, genau, die Rokai-Weinbar ist auf dem geteilten ersten Platz gelandet. Und zwar muss man dazu erklären, also es funktioniert so, Falster vergibt bis zu 100 Punkte an diese getesteten Weinbars und von diesen 100 Punkten können maximal 50 Punkte für das Weinangebot geholt werden, maximal 20 für den Service, maximal 20 fürs Essen und maximal 10 fürs Ambiente. Das heißt, so setzt sich quasi diese 100-Punkte-Rechnung zusammen. Und auf dem ersten Platz ist eben unter anderem das Rokai gelandet in deren Dorf mit, und jetzt lass mich nicht lügen, 95 Punkten. Also quasi ganz knapp an der 100 vorbei. Genau und dann schreiben die Kritiker eben auch immer so zwei, drei Sätze dazu quasi, was besonders ist, was sie da besonders schätzen und, das Rokai bezeichnen sie zum Beispiel als Weinbistro der Extraklasse, gehen dann auch darauf ein, dass es dort zum Beispiel morgens immer erst Frühstück gibt und dann sag ich mal, sich so vom Tag der Rest wandelt, dann geht es in die Bistroküche. Von Frühstück bis zum Mitternachtsnack. Ja, absolut, absolut und alles dazwischen sozusagen. Genau und die schreiben eben oder loben eben die über 2.400 Weine aus aller Welt, die auf der Karte stehen. Also es ist wirklich eine Menge. Meinst du, es gibt eine Person, die das schon mal alles probiert hat da? Hatte Anfang des Jahres den neuen Sommelier, damals neuen Sommelier Ich erinnere mich, der hatte auch alkoholfreie Alternativen. Richtig, darüber haben wir auch gesprochen und selbst der hat, glaube ich, nicht alle Weine auf der Karte einmal durchprobiert. Also mittlerweile maybe, aber es ist schon echt eine Menge. Ich muss auch sagen, das ist natürlich hier, bringe ich auch meine persönliche Meinung mit rein, was solche Dinge angeht. Ich finde, also an der Rue Kaiba laufe ich oft vorbei, auch jetzt so, wenn es dann schon ein bisschen dunkel ist und ich finde, das sieht immer so gemütlich aus. Allein schon, wenn man von außen reinschaut mit diesen. Wachsüberbordenden Kerzenhaltern. Genau, und diesem Wandbild dahinter und so, es ist schon stimmungsvoll, würde ich es bezeichnen. Ja, kann ich gut verstehen. Jetzt teilen die sich natürlich den Platz mit nicht minder charmanten und gemütlichen Orten. Eiskellerbar, classic. Genau, also, Es ist so, die Eiskellerbar, der in der Altstadt liegt, ich glaube sogar an der Eiskellerstraße, ich glaube, da kommt der Name. Ja, bei der Kunstakademie. Richtig, genau, quasi im hinteren Teil der Altstadt. Genau, die sind ebenfalls auf dem ersten Platz gelandet, auch mit 95 Punkten, wobei sich bei denen eben die Punktzusammensetzung etwas anders gestaltet als jetzt beim Rukai oder beim dritten Laden, der auch auf dem ersten Platz ist. Aber an der Eiskellerbar wird eben die tolle Atmosphäre in diesem restaurierten Backsteingewölbe gelobt. Und auch einfach die 250 Weiner, das ist auf jeden Fall deutlich weniger als im Rukai. Aber Falstaff schreibt eben auch, da ist was für jeden Geschmack und jedes Budget auch dabei und ein Großteil wird eben auch offen ausgeschenkt. Das heißt, man muss nicht direkt die ganze Flasche probieren, sondern kann halt sagen, Mensch, ich nehme erstmal ein Gläschen davon und taste mich so ein bisschen ran, was vielleicht für auch Wein-Einsteiger gar nicht schlecht ist. Genau, also auch 95 Punkte. Und der dritte Laden, mit dem ich zumindest auf dem Rang da nicht gerechnet hätte, aber umso schöner für sie, ist das Saitavini. Und zwar in Oberkassel, in der Lugallee. Da habe ich das ab und zu, wenn man daran vorbeiläuft, mit diesen klassisch weißen Tischdecken und viele Kerzen und Rotwein und so in den Regalen. Das sieht schon auch cool aus. Genau, ebenfalls 95 Punkte. Und da wird eben besonders die italienische Lebensart mit dem authentischen Essen und den passenden Wein eben hervorgehoben, dass auch die Weinempfehlungen immer ziemlich gut sind. Also man sieht so ein bisschen, der Fokus bei den drei Erstplatzierten ist so ein Ticken anders, weil die natürlich auch alle mit so einer Eigenheit rausstechen. Genau, aber eben alle auf dem ersten Platz gelandet. Und Weinbar kann also in dem Fall auch ein Restaurant. Also ich würde nämlich, ich hätte jetzt da Itavini tatsächlich eher... Als Restaurant, Bistro, irgendwie, ja, für mich definiert. Auch das Rokai ist ja so eine Mischung aus Weinbar und Bistro heißen die ja auch. Also es ist nicht nur reine Weinbars, aber da kommen wir auch später nochmal drauf zu sprechen. Genau, das sind so die drei ersten Plätze. Auf dem zweiten Platz teilen sich auch zwei Orte, quasi das Podest. Und ja, Konzept Riesling ist dabei am Karlsplatz. und das ist natürlich, also... War das nicht irgendwie, also es ist ja so ein Classic. Ich finde das immer dann, also irgendwie finde ich das Erwartbar so ein bisschen. Ja, aber ich finde es dann schön, dass es tatsächlich auch sozusagen von offizieller Seite ausgezeichnet wird. Also Concept Riesling, kennen ja wahrscheinlich auch viele Hörende, viele Hörerinnen und Hörer. Richtig. Gerade auch vielleicht so in so einem jüngeren bis mittleren Altersegment. Ja, und es ist ja schon auch ein bisschen Social Media, also es ist ja einfach schon sehr Düsseldorf. Genau, auf den Karlsplatz gehen, dann da schön sein Weinchen mit seinen Freunden und trinken. Genau, also das ist jetzt vielleicht was, Düsseldorfer innen nicht unbedingt nur frequentieren, sondern vielleicht auch von außen viel kommen, weil der Keißdorf natürlich auch darauf wollte ich hinaus und ich finde es dann immer irgendwie ganz schön, wenn es aber tatsächlich auch in echt. Qualitativ, also das hätte ich nicht angezweifelt, weil ich war da auch natürlich schon und so, aber das finde ich irgendwie, ich finde so Rokai, klar, dass das da auch auf der... Da erwartet man dieses hohe... Ja, beziehungsweise es ist ja auch so ein bisschen, das ist nicht mitten in der Stadt, das ist irgendwie so ein bisschen, das muss man halt kennen, um dahin zu gehen. Das meine ich. Und das finde ich irgendwie schön, dass Konzept Riesling auf dem zweiten Platz gelandet ist, genau wie die Claude Weinbar und das weiß ich nicht, wo das ist. Genau, die ist an der Kirchfeldstraße. Das ist Stadtteilgrenze Bilk-Ferdigstadt, so grob glaube ich. Genau, und da steckt eben der Claude Huppertz hinter, auch ein erfahrener Sommelier, was eben auch beim Filesdorf Magazin herausgehoben wird. Und die schreiben eben, dass es ein sehr ansprechendes Ambiente sei, ausgesuchte Weine, internationale Drinks, einfach ein schöner Treffpunkt für Genießer. Und beim Konzept Riesling wird natürlich auch die große Karte, also die ungefähr 1500 Gewächse, nennt es das Fallsdorf Magazin umfasst, gelobt, aber auch quasi die Tastings, die da immer wieder stattfinden. Und beide sind eben mit 91 von 100 Punkten ausgezeichnet worden, auch wieder etwas unterschiedlich in der Verteilung. Genau, aber auf jeden Fall ein super geteilter zweiter Platz in dem Fall. Ähm, dritter Platz. Genau, da geht's quasi dann so ein bisschen in die Breite, sag ich mal, weil da dann auch vier Läden quasi drauf sind auf dem geteilten dritten Platz. Und die sind immer noch, dritter Platz ist immer noch 90 von 100 Punkten. Ich wollte grad sagen, also das ist jetzt hier immer noch äußerst hohes Niveau. Genau, einmal das Pommes und Wein, Pelikanfly, was in diesem ehemaligen Bütchen Graf Adolfplatz, auch das so ein bisschen wie Konzept Riesling, würde ich sagen, tendenziell eher so eine jüngere Gruppe anspricht, aber auch eben total beliebt ist. Und da wird das große Angebot an Champagner- und Schaumwein auch hervorgehoben. Auch alternativ, weiß ich, also alkoholfrei gibt es da auch. Das weiß ich aus Erfahrung. Und eben auch die deutschen und internationalen Weine. Und eben 90 Punkte für das Pelikanfly, Pommes und Wein, das ja direkt in der Innenstadt quasi auch liegt. Dann gehen wir nochmal Richtung Bilk, Friedrichstadt. Wobei ich glaube, das ist tatsächlich jetzt schon Bilk. Und zwar zur Euweinbar und Restaurant. Auch 90 Punkte. Und da lobt das Pfalzdorf-Magazin quasi einerseits die legendären Klassiker auf der Karte. Was sind dann so legendäre Klassiker? Boah, das muss jetzt das Pfalzdorf-Magazin fragen. Also aus dem Gefühl heraus, vielleicht Weiner aus dem Burgund, Bordeaux, Weiner. Also wirklich. So Classics, die aber in gut und in solide irgendwie durchgehend qualitativ am Start sind. Genau. Ja, verstehe. Ja, verstehe. Dann ebenfalls 90 Punkte hat das Weinlokal Galerie am Karlsplatz ergattert. Das war eben früher eine Galerie und heute werden da Weine ausgeschenkt. Und ebenfalls 90 Punkte hat dann Finns Wine & Kitchen. Das ist an der Tannenstraße, das müsste, meine ich, in deren Dorf sein. Das ist hinten Richtung Heusbrücke. Genau. Ja, und da schreiben die Kritiker eben, Überraschungen im Glas sind hier in der schönen eingerichteten Weinbar-Programm. Also auch da wieder, man merkt so ein bisschen, der Fokus bei den einzelnen Läden ist ganz unterschiedlich. Und diese Sachen hebt das Falsdorf-Magazin aber auch eben hervor. Was ich ganz angenehm finde, dass man so ein bisschen vielleicht auch merkt, okay, bei dem Einladen geht es eher um das größere Angebot und um wirklich Weinklassiker. Der andere hat vielleicht eine Spezialisierung auf Schaumweine und deutsche Weine. Beim dritten wiederum sind es europäische Weine. Also so ist, glaube ich, auch ehrlicherweise, wir reden ja immer noch auf einem sehr hohen Niveau, hier ist auch für alle was dabei. Ja, jetzt sind wir beim vierten Platz. Das sind 89 Punkte anstatt 90. Also mein Gott, Weinbar bei Bulle. Ich wusste tatsächlich nicht, dass Bulle außer Burger und Brot jetzt auch noch eigentlich ja Bier machen müsste, wegen der Alliteration. Aber gut. Man möge es denken, aber nee, Weinbar bei Bulle und zwar an der Birkenstraße, also Flinger Nord auch. Das ist hinten da, Sammlung Filara, ne? Genau, da ist quasi Richtung Zwischen... Ja, Finnbergstadt und so. Ich war in so einem Hinterhof. Ja, richtig. Richtig, genau und da wird eben natürlich irgendwie das Aushängeschild, werden die ofenfrischen Backwaren aus der hauseigenen Bäckerei gelobt, klar, aber eben auch sehr gute Weine von der Mosel, aus der Pfalz, der Steiermark, Baden und Frankreich, also eher deutschsprachiger Raum plus Frankreich. Das ist ja schon auch was Besonderes, mir fällt auf, während wir jetzt da so drüber reden, also sowohl Weinbar bei Bulle, dann wohl Pommes und Wein natürlich, also da steckt es ja schon im Namen und Weinbar. Ja, irgendwie auch bestimmt noch ein paar andere, also es kommt ja auf der Liste gleich noch ein anderer Ort, wo ich das auch finde, dass da ja durchaus verschiedene Welten miteinander gemischt werden, also dass es irgendwie zum Wein immer was dazu gibt, was wahrscheinlich am meisten, also meistens Käse oder irgendwie einen kleinen Dip oder ein kleines schönes Brot oder so, aber das ist tatsächlich so, genau, auf der einen Seite Grilled Cheese Sandwich, Cheesecake und Pommes und dann halt hier Backwaren, was man ja bei, ich meine, das ist eine Bäckerei am Ende. Da gibt es halt auch Sonnenblumenkernbrötchen zum Wein und dass das beides dann qualitativ aber trotzdem so hoch ist, dass das ausgezeichnet wird. Ich finde halt auch bei Reintun, was jetzt gleich noch kommt, da finde ich es so ähnlich, dass das ja auch eine relativ designierte Küche ist, die da angeboten wird. Starker Fokus, genau. Und das finde ich irgendwie, ja, finde ich irgendwie was Besonderes. Ich habe, ich frage mich gerade und da können wir gleich kurz drüber reden, ist Düsseldorf eine Weinstadt? Ich dachte, Düsseldorf wäre eine Bierstadt. Die sind doch gar nicht an der Mosel. Ja, da müssen wir ganz dringend drüber reden. Richtig, da greifst du mir auf. Klar, Pro-Wein und so, schon klar, aber ich dachte immer, dass das…, Sind wir DüsseldorferInnen am Ende WeinfreundInnen? Da müssen wir auf jeden Fall gleich darauf zurückkommen. Ist das Bier auf dem absteigenden Ast, OMG. Das ist eine steile These, aber... Wir reden jetzt lieber, naja, ich sehe hier nicht die besten 20 Bierbars, ich sage es mal so. Genau, wir sind bei Weinbar bei Bulle, ist auf jeden Fall mit 89 Punkten auf dem Platz, auch geteilt mit Le Bouchon. Genau, ein bisschen Frankreich mit einem Düsseldorf, schreibt das Falstaff-Magazin. Also glaube ich, dürfte jedem direkt klar sein, wo da so ein bisschen der Fokus liegt. liegt auch in, boah, jetzt ist die Frage, ist es schon deren Dorf oder ist es noch Pempelfort-Blücherstraße, da die Ecke Stockhamstraße. Das ist Pempelfort. Das ist schon Pempelfort, ne? Würde ich sagen. Oder? Ja, also liebe Leute, korrigiert uns gerne. Oder auch nicht. Oder bitte auch nicht. Nein, aber genau, da liegt der Fokus eben auf französischen Wein, französischer Küche mit so einem mediterranen Einschlag. Und da auch wieder ganz anderer Fokus als bei den anderen und eben 89 Punkte. Richtig. Auf dem fünften Platz ist jetzt nur ein Laden. Das ist natürlich was, naja, Besonderes in diesem Ranking. Tatsächlich, ja. Reinton 1.0 teilt sich mit niemandem, nämlich hier den fünften Platz. Und auch da gehen wir wieder einen Punkt unter, also 88 von 100, das möchte ich noch abtonen. Wir sind jetzt vom 95, wir sind noch nicht mal 10 Punkte Unterschied zwischen dem ersten und dem fünften Platz. Deswegen ist es alles sehr, sehr eng. Der sechste Platz und damit dieses Ranking abschließend, 905. Immerhin 18.0 Punkte. Der Moldke-Straße, genau. Durchdachte Weinauswahl, sagen die Kritiker, Spitzenweine und auch Newcomer. Und man muss dazu sagen, das muss ich jetzt einmal ganz kurz runterrattern, Entschuldigung an die lieben Hörenden, das waren ja Top 20. Wer jetzt aufmerksam mitgezählt hat, wird gemerkt haben, es sind noch keine 20 Läden gewesen. Deswegen hat das Fallsdorf-Magazin quasi ans Ende dieser Liste erwartet. Weitere Läden drangesetzt, die die eben als Top 20 betrachten, aber da keine genauen Punkte vergeben und eben auch keine, ich sag mal, detaillierten Angaben gemacht, irgendwie wie wir es vorher kannten, 50 Punkte dafür, 20 Punkte dafür. Und die sind jetzt auch einfach nur alphabetisch sortiert und ich geh sie einmal durch. Und zwar die Bar Cherie in der Altstadt, die Friedrich-Weinbahn in der Altstadt, Giuseppe Saita in Kaiserswerth. Ich glaube, der hängt mit dem Saitavini an der Lucalle in Oberkassel auch zusammen. Das Goldtree in Neuss, kleiner Ausreißer, hat Felsdorf quasi mit in Düsseldorf reingepackt. Dann nochmal 905, diesmal in der Ackerstraße, die Vigniquin in der Innenstadt und die Vino-Weinbahn in der Birkenstraße. Das sind quasi dann die Top 20 in ganz Düsseldorf. Und ja, man könnte fast sagen in der Weinstadt Düsseldorf. Das Thema hast du ja grad schon so ein bisschen angerissen. Es ist tatsächlich so, dass sich auch in meiner Beobachtung das ein bisschen entwickelt hat die vergangenen Jahre. Dass Düsseldorf wirklich eine totale Weinstadt geworden ist. Was ja eigentlich ganz grundsätzlich, Schön ist für Leute, die gerne Wein mögen, aber fast ja so ein bisschen kurios, weil ich meine, wir sind nicht dafür bekannt, nah an irgendwelchen Weinbaugebieten zu liegen. Also die Mosel ist jetzt nicht weit und das Ahrtal und so, aber da kommen auch noch Köln und Bonn und die sind jetzt nicht irgendwie dafür bekannt, noch mehr Weinauswahl als wir zu haben. Und ich denke persönlich, es hängt viel so ein bisschen mit der Lebensanstellung der Düsseldorfer auch zusammen oder der näheren Umgebung. Weil ich glaube, was Weinkonsum, Weingenuss von Bier, Konsum und Genuss unterscheidet, ist ja so ein bisschen das etwas bewusstere Genießen. Also du kannst grundsätzlich, würde ich sagen, eine 0,2-Glas Wein nicht so schnell runtertrinken wie ein 0,2-Glas Bier. Das ist, glaube ich, schon mal klar. Und ich glaube, da fängt es dann schon an. Man entscheidet sich viel bewusster für ein bestimmtes Glas, probiert vielleicht auch mal was, nimmt natürlich auch in Kauf klar, dass dann so ein 0-2-Glas oder ein 0-1-5-Glas schon mal 7, 8, 9, 10 Euro kostet, je nachdem natürlich. Ja, und es ist einfach, glaube ich, eine andere Art des Zusammentrinkens und Genießens. Und was ich ganz spannend finde, wir haben ja jetzt auch schon in der Liste quasi ein paar Mal drüber gequatscht, dass viele von diesen Läden, also Concept Riesling, Pommes und Wein, vor allem auch die Bar Cherie in der Altstadt, das sind ja totale Spots, die irgendwie vor allem von jüngeren Menschen frequentiert werden und wo auch wenn du wirklich mal im Sommer an der Bar Cherie vorbeigehst oder so, du siehst da Anfang-20-jährige Studierende, die sich eine Flasche Wein teilen. Und das ist, glaube ich, schon echt eine Besonderheit. Jetzt mag man als Außenstehender vielleicht auch mal ein bisschen die Nase drüber rumpfen und so. Die sind, ne? Nehmen sich ganz wichtig und die verschnüttelten Düsseldorfer. Aber ich finde, das ist eigentlich eine total schöne Entwicklung. Ich glaube, das mit dem Wein beobachtet man ganz sicher auch in anderen, vor allem Großstädten, auch dieses ganze Thema Naturwein und genau, coole, also coole WinzerInnen, Junge. Nachwuchs und so, ich glaube das schon. Ich finde das nur jetzt irgendwie spannend, genau, dass da so viel jetzt auch ausgezeichnet wird und ich habe auch das Gefühl, dass diese, dass das. Wie nennt man das denn, dass das Konzept Weinbar auf jeden Fall ein bisschen größer geworden ist in den letzten Jahren? Das auf jeden Fall. Und dazu, das ist auch ein gutes Stichwort gewesen, kann man nämlich noch was sagen. Und zwar hat das Fallsdorf-Magazin nämlich auch nicht nur die Top 20 Weinbars quasi in Düsseldorf ausgezeichnet, sondern innerhalb dieses Barguides 2026 noch Sonderkategorien vergeben. Und da haben eben auch zwei Düsseldorfer Weinbars, die auf der Liste auch aufgetaucht sind, eben auch abgeräumt, würde ich jetzt mal nennen. Und zwar hat Concept Riesling die Sonderkategorie Weinbar in einer Winothek gewonnen. Da wurde dann eben nochmal hervorgehoben, dass es wirklich total unkompliziert dort ist, Wein zu trinken, dass die viel mehr handwerklich arbeitenden Familienweingütern zusammenarbeiten und haben da auch nochmal die große Auswahl eben gelobt. Und als zweite Sonderkategorie wurde das im Rokai ausgezeichnet und zwar in der Kategorie Weinrestaurant-Bistro. Da sind wir wieder an diesem Punkt, ist es eine Weinbar, ist es ein Bistro, ist es ein Restaurant. Genau und da wird eben auch ganz dezidiert gelobt, dass es eben nicht nur eine Weinbar ist, sondern auch Kaffee und Partisserie. Genau und einfach die große Auswahl, dass Raritäten da auch verfügbar sind. Und diese zwei Läden haben eben noch die Sonderauszeichnung bekommen, was ich einfach noch ganz spannend fand und zumindest einmal erwähnt haben wollte. Ja, das ist sehr schön, dass du das erwähnst und auch da wiederholt sich ja dann die schon vorherige Auswahl bzw. Auszeichnung. Concept Riesling und Rokai Abräumer auf voller Linie. Es ist jetzt, naja, Mittag. Wohin führt das jetzt? Nein, ich, wie gesagt, ich möchte betonen, es gibt auch in vielen von diesen Läden, das war jetzt natürlich nicht so der Fokus, auch eine alkoholfreie Auswahl, was wirklich auch gut ist. Das wird ja auch immer besser. Das ist bestimmt auch nochmal ein Thema für sich, wo wir sicher irgendwann auch nochmal drüber sprechen. Nochmal sonst richtig, gerne Werbung in eigener Sache. Rheinische Postartikel, ich glaube Januar, Februar war es. Ja, haben wir schon gesprochen wegen Dry General. Der Sterne-Sommelier und seine alkoholfreien Getränke ist es, glaube ich. Und das ist einfach ein Beispiel. Und ich finde, dass, ich weiß nicht, ob Falstaff das auch irgendwie mit reingenommen hat in die Wertung, aber ich finde, da sind wir wieder an diesem Punkt, diese Läden überlegen sich alle etwas, womit sie herausstechen. Allesamt. Und wenn man mal versteht, es ist eine Gastronomie, es ist ein wahnsinnig aufwendiger Betrieb und was dahinter steckt. Und dann sich noch solche Sachen zu überlegen, also da ziehe ich wirklich meinen Hut vor. Ja. Ich wünsche dir einen schönen Herbstnachmittag und ich sage jetzt mal so, wo es anderen heute Abend noch hinverschlägt. Mein Gott, mein Gott, Paul. Das hört ihr dann nächste Woche im Podcast. Das hört ihr dann nächste Woche im Podcast. Ich danke dir sehr. Vielen Dank, dass ich da sein durfte. Tschüss. Bis bald. Ciao, ciao. Nahrungsergänzungsmittel oder Supplements sind ein Thema so zeitgenössisch wie schon lange bekannt. Gefühlt kommen wöchentlich neue Produkte auf den Markt, die versprechen, die Gesundheit zu verbessern, die Leistung zu steigern, die Konzentration anzukurbeln. Und sicher klappt das auch in vielen Fällen. Francesco Marino Hernandez ist mit seinem Produkt Power Up seit neuestem auch auf dem Markt vertreten. Sein Ansatz? Pilze als besondere Zutat. Wie er darauf gekommen ist, wie seine Reise in die Selbstständigkeit war, was sein Produkt verspricht und welche Frage dazu fast immer als erstes gestellt wird, darüber haben wir gesprochen. Normalerweise nehme ich auf im Konferenzraum der Lokalredaktion Düsseldorf. Der ist schön und gemütlich, wie halt so ein Konferenzraum so ist. Heute ist eine Premiere. Wir sitzen hier an meinem ganz privaten Tisch im Wohnzimmer. Ja. Und ja, nehmen eine Folge auf und auch Premiere ist, dass ich vor mir ein Getränk habe, was ich noch nie getrunken habe. Was das jetzt alles bedeutet, werden wir in den nächsten 20 bis 25 Minuten erläutern. Francesco, herzlich willkommen im Rhein-Pegel-Podcast. Schön, dass du hier bist. Wir starten direkt rein. Erzähl mal ein bisschen, wer du bist und vor allem, was hier in dieser Tasse, in dieser wirklich schönen Tasse, muss ich sagen, ich habe ein richtig schönes Geschirr, was hier vor mir steht und was das mit mir machen kann. Guten Morgen, Tasia. Erstmal danke für deine Einladung. Klar. Ja, ich bin Francesco. Freut mich. Und ich habe Power Up gegründet. Das ist eine Brand, sozusagen eine Marke für Kakao mit Pilzen mit drin. Sozusagen Vitalpilz und keine Magic Mushrooms. Das ist, glaube ich, das Erste, was du immer dazu sagen musst. Das ist die allererste Frage, die ich immer bekomme. Und auch der allererste Witz, den ich natürlich sofort bekomme. Magic, Magic. Nein, absolut kein Magic. Nein, es ist Magic, aber anders. Es ist schöne Magic. und keine Trippie-Magic. Ja, das stimmt schon. Und ja, was kann ich zu mir erzählen? Also du kommst aus Düsseldorf, bist aber weit rumgekommen und bist jetzt wieder hier und hast quasi dieses Produkt im Gepäck. Und das ist ja schon was für dich ist, dass ja, du trinkst das wahrscheinlich schon lange oder beschäftigst dich mit dem Thema schon sehr lange, bevor du jetzt deine Marke gegründet hast. Aber natürlich ist das was, was die meisten wahrscheinlich zum ersten Mal hören. Obwohl so Pilze als Nahrungsergänzungsmittel hast, ist schon ein Thema, schon ein bisschen länger, oder? Um einmal auszuholen, ja, ich komme aus Düsseldorf, bin hier geboren, bin hier aufgewachsen, war lange auch hier arbeiten und ich würde sagen, für so eine Großstadtgesellschaft, auch relativ erfolgreich, in einer großen internationalen Agentur, habe viel Media, also Marketing gemacht, aber irgendwann kamen dann so die 30. Die hat wehgetan. Das war mir ja erst in drei Jahren soweit, deswegen weiß ich nicht mehr. Zum siebten Mal 27. Mindestens. Ja, die 30er kamen und das war alles gekoppelt mit einer Trennung, die ich hatte, mit Corona und alles zusammen hat mich einmal komplett aus der Bahn geworfen. Und das Beste, was ich da machen konnte, war, jo, dann breche ich einmal aus diesem ganzen Konstrukt aus, kündige meinen Job, kündige meine Wohnung und gehe reisen. Naja, bin den Schritt gegangen, war, ich glaube, zwei Jahre, zweieinhalb Jahre unterwegs, nicht nur Australien, sondern auch viel in Südostasien. Und habe mich natürlich auch sehr viel mit mir selber beschäftigt. Und darunter ist dann auch irgendwann das Thema gekommen, nicht Nahrungsergänzung, aber so grundsätzlich erstmal Nahrung. Was nehme ich zu mir? Was passiert mit mir, wenn ich mehr Reis als Nudeln esse, als blödes Beispiel? Auch weil einfach die Ernährungsgewohnheiten sich natürlich ändern, wenn man viel reist. Und du dich dann natürlich dem jeweiligen Land, dem jeweiligen Ort, wo du bist, anpasst, das ist ja ganz klar. Genau, genau. Und ich hatte immer dieses, ich nenne es mal kleines Feuer in mir, dass ich irgendwie selbstständig sein wollte. Und in dieser ganzen Reise kam dann eins zum anderen. Vor allem, weil in Asien, ich habe mich unglaublich frei gefühlt und auch frei von Ängsten eher und nicht frei in dem, was ich mache, also was ich mache so in meinem Alltag, sondern einfach frei von Ängsten. Und bin dann tatsächlich irgendwann, es war Bali natürlich, in einem kleinen Café gelandet, wo ich…, die Auswahl hatte, in meinem Kaffee einfach so einen Scoop, so einen Löffel Lion's Mane reinzunehmen oder Chaga. Das sind zwei so Pilze. Und die Idee hat mich absolut geflasht. Aber einfach so wie Zucker. Also da steht Zucker, Zimt, Lion's Mane. Genau. Nur, dass es kein Süßungsmittel ist, sondern einfach ein Pulver, das eben einen bestimmten Effekt bringt. Aber eben kein Magic-Effekt, sondern einen schönen Vorteil auf den Körper. Und die Idee hat mich absolut geflasht. Und dann habe ich mich weiter mit Pilzen auseinandergesetzt und noch tiefer da irgendwie reingegangen. Man sagt, jo, das mache ich. Das will ich machen und ich will das nach Europa bringen. Oder erst mal Deutschland. Wie immer, wenn man sich selber schon lange mit einem Thema auseinandersetzt und auch weiß, klar, Lions Main, weißt du natürlich, was das ist. Ich habe gar keine Ahnung. Also ich weiß, wie er aussieht. Das ist ganz schön. Das sieht fast wie eine Blüte. Aber genau, wo gibt es diesen Pilz? Was bedeutet der? Was macht der? Kann man alle Pilze in seine Getränke oder in seine Nahrung integrieren? Also kannst du uns da mal ein bisschen abholen? Selbstverständlich. Lion's Mähne ist übersetzt Löwenmähne, Löwensmähne. Sieht auch exakt so aus. Wenn ich zum Beispiel auch mal bei ChatGPT Lion's Mähne eingebe oder sage ich, gib mir bitte ein Bild zu Lion's Mähne, kommt eine Löwensmähne raus. Ich kriege einen Löwen. Und zum Thema Mushrooms oder Pilzen, du hast so drei Bereiche, drei ganz grobe. Du hast einmal die Speisepilze, Champignons und Steinpilze. Du hast die Magic Mushrooms, aber überall, wo Halluzinogene drin sind. Und dann genau in der Mitte hast du so Functional Mushrooms. Es gibt noch kein richtiges deutsches Wort dafür. Funktionelle Pilze. Viele sagen Vitalpilze oder Heilpilze, weil die die Vitalität fördern. Pilze sind ja eh krass, ne? Pilze sind absolut sick, wenn man mir ehrlich ist. Ja, Pilze sind überall und wie du schon sagst, leben Organismen. Ah, und ich habe tatsächlich vor ein paar Tagen einen Podcast gesehen, Diary of a Sea-O. Ich weiß nicht, ob du den kennst, das ist ein Online-Ding. Ich höre keine Online-Podcasts. Natürlich nicht. Und Neil deGrasse Tyson war da, das ist ein bekannter Astrophysiker, bekannt für sein Schnurrbart. Und er geht oft mit dem Fakt raus, dass wir und Pilze haben mehr gemeinsame DNA als Pilze und andere Pflanzen oder wir und andere Pflanzen. Das heißt, Pilze und wir sind uns auch von der DNA her unglaublich ähnlich. Und das ist, glaube ich, ohne mich aus dem Fenster zu lehnen, auch mit ein Grund, warum die so gut auf uns wirken. Ah. So. Und jetzt zu den Funktionalpilzen oder Functional Mushrooms zurück, wo du gesagt hast, Lion's Mane. Unter diesen Functional Mushrooms gibt es ich glaube 17 bis 20 klassifizierte Vitalpilze. Darunter fällt dann Lion's Mane. Es gibt Namen wie Chaga, Cordyceps und das sind die drei bekanntesten. Viele kennen auch noch Reishi. Und die haben alle. Adaptogene Effekte auf den Körper. Adaptogene ist ein schlaues Wort für pflanzlicher Wirkstoff mit stressregulierenden. Kannst du was anderes sagen, was noch Adaptogen ist? Vitamin C? Ashwagandha, sagt ihr vielleicht was. Und Markerwurzel, das sind natürlich jetzt auch Zutaten, die ich in meinem Pilzkaffee mit drin habe. Aber grundsätzlich einfach pflanzende Stoffe. Stevia eigentlich nicht. Steep ist einfach nur ein Süßungsmittel und hat keinen Effekt auf den Körper oder beziehungsweise hat keine regulierenden Effekte wie Stress, haben wir schon gesagt, aber so Balance und Stimmung und so. Alle meine Zutaten, die ich habe, haben verschiedene Wirkstoffe oder verschiedene Effekte auf den Körper, die sich dann aber auch noch gegenseitig ergänzen und ein bisschen hochschaukeln. Wir hatten gerade über Linesman gesprochen. Linesman ist ein Klassiker für Gedächtnis und Fokus, weil er sich nicht in die Gehirnzellen reinsetzt, aber die nennen es Nerve Growth Factor. Das ist quasi auch ein schlaues Wort für deine Nervenzellen oder die Synapsen, die sich neu regenerieren oder auch neu grundsätzlich generieren. Das heißt, ich will nicht sagen, dass dein Gehirn größer wird, aber deine Synapsen funktionieren besser und es ist einfach alles viel aktiver. Das ist dadurch beispielsweise Fokus gefördert. Dann hast du andere Stoffe, die sich mit deiner körperlich internen Energieproduktion auseinandersetzen und das weiter fördern. Das heißt, du hast langfristig mehr Energie, ohne mehr essen zu müssen. Als Beispiel. Man produziert Energie effizienter oder verarbeitet Sauerstoff effizienter, sodass mit dem gleichen Input mehr Energie geschaffen werden kann. Und als ich das alles gelesen habe, das ist eine ganz eigene Welt in sich, ohne noch tiefer in Bio reinzugehen. Man versteht das ja auf einer relativ oberflächlichen Ebene schon ziemlich gut. Man muss ja gar nicht so tief rein, wobei ich das natürlich gemacht habe. Ja, natürlich. Ich muss jetzt an dieser Stelle mal wie immer die Unke spielen. Natürlich liegt einer gesunden Lebensweise oder einem gut funktionierenden Körper und mentaler Gesundheit liegen auch andere Sachen irgendwie zugrunde. Also es ist natürlich, sind so Nahrungsergänzungsmittel nie das eine Wundermittel, was heilt und vor allem, wenn es medizinische Beschwerden gibt und so. Also das ist uns allen klar. Ich finde, man muss das immer nochmal sagen, weil natürlich, ich kenne das auch, wenn man von einer Sache sehr überzeugt ist, dann, also du spürst den Effekt und ich werde es gleich probieren und ich werde den Effekt vielleicht auch spüren oder auch nicht, aber auch spüren müssen. Genau. Aber das kann ein Baustein sein, wenn ich merke, das ist was, was für mich gut funktioniert. Absolut richtig. Auf der einen Seite kann da natürlich auch immer ein guter Placebo-Effekt dabei sein. Vor allem Leute, die mich kennen. Ich bin ein großer Fan vom Placebo-Effekt. Den gibt es und der ist nachweislich bewiesen. Und vor allem auch Leute, die mich kennen und sagen, hey, guck mal, ich probiere jetzt dein Produkt. Die wollen ja auch was spüren. Aber das ist ja dann auch nicht falsch. Und auf der anderen seite klar ist ersetzt keine gesunde ernährung und deswegen ist ein. Nahrungsergänzungsmittel und kein nahrungsmittel und gesunde ernährung ist immer voraussetzung für einen gesunden körper aber wenn man das eben ergänzen kann mit anderen stoffen die dich ein ticken besser machen und damit meine ich jetzt nicht dass du die beste version für dir selbst auch wenn das natürlich marketing bullshit bingo ist den man spielen muss aber, Aber es macht dich schon etwas besser, weil du auf einmal mehr Fokus hast oder dein Immunsystem funktioniert besser. Aber wie du schon sagst, ein bisschen Placebo. Kann mitspielen, muss nicht. Aber solange es funktioniert. Ich probiere, ich bin gespannt. Es steht hier die ganze Zeit schon vor mir. Also ich habe es zubereitet. Du hast mir natürlich eine quasi Probiersituation mitgebracht. Ich habe es mit heißem Wasser aufgelöst. Das ist einfach Kakao. Es ist Kakao. Und da drin ist jetzt in meinem Fall Hafermich. Ich probiere das jetzt. Moment, ich muss mal was essen. Oh, oh. Mh, schmeckt aber gut. Was hast du? Schmeckt wirklich gut. Dankeschön. Nicht so süß, ne? Ja. Mag ich gern. Mh, schmeckt sehr gut. Es schmeckt im Prinzip wie Kakao. Ja. Ist auch ein Großteil Kakao. Es ist schon ein, es ist ein Nachgeschmack. Also es schmeckt anders als den, als der Kakao, den ich mir letztens völlig untypischerweise in der Bar bestellt habe. Ich habe mir einfach einen heißen Kakao bestellt, weil hey, warum nicht? Aber der hat ein bisschen anders geschmeckt. Aber das schmeckt auch sehr gut. Der Nachgeschmack ist die Lion's Mane? Der Nachgeschmack ist wahrscheinlich Stevia. Ich habe Stevia mit drin, weil ich auf natürliches Süßungsmittel gehen wollte und auch Süßungsmittel brauchte. Weil du hast Kakao, der, ich will nicht sagen bitter ist, aber wenn du so einen Bio-Kakao hast, der nicht gesüßt ist, dann wirkt er natürlich schon ein bisschen bitterer. Und die Pflanzenstoffe und die Pilze, die haben alle etwas Erdiges. Und das ist wahrscheinlich der Stevia, den du rausschmeckst. So ein, nicht metallisch, aber so ein bisschen etwas bitterer Nachgeschmack. Ja, ich finde auch doch durchaus ein bisschen erdig. Also es schmeckt mir sehr gut, muss ich sagen. Ganz subjektiv. Du hast nicht nur mir eine Kostprobe mitgebracht, sondern dich selber auch werbemäßig, wie nennt man das, gewinnbringend gekleidet. Du hast ein Hoodie an, wo der Name deines Produktes draufsteht, weil das wissen wir alle. Merch ist wahrscheinlich drei Viertel der Miete. Pow Up, das sieht natürlich schon, also es ist das A mit so einem Strich oben drauf und ich habe auch ein bisschen gebraucht zu checken, wie man es jetzt ausspricht und so. Erzähl doch mal vielleicht was zu dem Namen Pow Up, wie es halt heißt. Das mit der Aussprache als allererstes, das geht den meisten so und das ist mir auch erst aufgefallen, nachdem ich mich für den Namen entschieden habe. Ja, Pow Up. Das ging meinen Eltern bei meinem Namen übrigens auch so, glaube ich, tatsächlich. Okay, gut. Der Strich auf dem A ist mehr so einfach ein ästhetisches Ding. Also es hat nichts zu bedeuten. Der Name ist zweigeteilt. Du hast Pow und du hast Up. Und das Up ist klassischerweise von wirklich Power Up oder Live Up. Und das Pow kommt von dem Wort Pow Pow, was so viel bedeutet, die innere Welt und die äußere Welt zusammen. Es gibt einen Salsa-Song, der heißt auch so. Ja, den habe ich noch nicht gehört. Kann ich ja gleich mal nochmal googeln. Aber das hat dann einfach so viel zu bedeuten wie Gleichgewicht zwischen äußerer Welt und innerer Welt. Das spirituelle Innere und das gesellschaftliche Äußere. Und es hat mir gefallen, weil ich irgendwo nicht ähnlich ticke, aber zumindest mit meinem alten Leben in der Agentur, schneller, höher, weiter, sehr viel auf äußere Welt und Pressure nicht geachtet. Aber das war meine Welt und dann auf einmal die neue Welt war halt Natur, Wasserfälle und alles viel natürlicher. Und Pow Up ist dann sozusagen entstanden als Nature Up, Balance Up-Gedanke. Verstehe. Bringen diese zwei Welten miteinander oder bringen die zwei Welten zusammen. Wenn wir jetzt nochmal nach Bali zurückgehen, du hast da dann diesen einen Löffel Lion's Mane in deinen Kaffee gerührt oder in deinen Heißgetränk, hast gedacht, okay, krass. Fast forward, du möchtest das irgendwie hier etablieren. Man hört das nicht so oft. Bist du der Einzige, der das gerade macht? Also ist das relativ neu? Jein. Global auf gar keinen Fall. Natürlich sind die Staaten bei so Themen immer weiter vorne. In Deutschland gab es vor kurzem ein kleines Unternehmen, das hat es versucht, aber die habe ich jetzt auch schon ein Jahr nicht mehr gesehen. Keine Werbung, kein gar nichts. UK ist unglaublich groß in dem Bereich. Das tut ein bisschen weh. Aber klar, es wäre auch komisch, wenn ich der allererste bin, der auf die Idee gekommen ist. Jetzt haben wir zu Anfang schon gesagt, dass natürlich, wenn du das erzählst, kriegst du sofort immer Magic Mushrooms und so. Könnte bei einer Überdosierung dieser Pilze auch passieren, dass ich ein bisschen anfange zu trippen? Nein, auf keinen Fall. Also die sind immer, das ist immer einfach nur. Also bei Pilzen muss man ja auch so vorsichtig sein. Es gibt Pilze, die kannst du irgendwie kiloweise essen und bei einem riechst du dran und dann ciao. Also das ist ja schon, ne? Also Pilze sind ja ein tricky Thing. Also bei dem passiert absolut gar nichts. Bei dem ganzen Produkt muss man natürlich aufpassen, da ist etwas Koffein mit drin. Heißt, wenn dein Körper sehr reaktiv auf Koffein ist, klar merkst du nach zwei Tassen auch, oh, da ist was. Aber das liegt dann nicht an den Pilzen. Und es gibt ein paar Studien, die belegen, dass nichts passiert Und gleichzeitig gibt es aber auch noch keine Richtwerte für den Tag. Das ist was Positives und was Negatives. Das ganze Thema ist halt noch relativ neu. Es gibt keine empfohlenen Verzehrsmengen. Also gibt es auch kein Ende. Es gibt kein Anfang und kein Ende. Das, was alle Studien so weit belegen, ist, das Einzige, was passieren kann. Das ist ein neuer Stoff für den Körper. Das passiert ja eigentlich bei allen neuen Sachen. Aber ansonsten, du wirst nicht trippen. Keine Sorge. Da sind keine halluzinogenen Stoffe mit drin. Das wäre ja auch mal lustig. Ein bisschen schade auch. Und genau, jetzt sitze ich hier und habe das in der Tasse. Das muss dazu kommen. Das heißt, du hast irgendwie einen Anbieter gefunden, einen Ort, wo du diese Pilze herbekommst. Wo ist das? Können die hier wachsen? Nein, also in Deutschland können die nicht wachsen und alle Rohstoffe, ich habe ja nicht nur Pilze drin, sondern eben auch andere Pflanzenstoffe kommen im Prinzip von der ganzen Welt. Ein paar sind mehr im asiatischen Bereich, dann hast du Marca, dann kommen eher aus Südamerika, dann hast du andere Sachen, die kommen mehr aus Skandinavien, Sibirien. Und ich habe einen deutschen Lieferanten, der das alles einmal zusammenbringt, damit ich mir diese ganzen Probleme auch mit Import und außerhalb von EU gar nicht aufmachen muss und will ich auch gar nicht. Und einen deutschen Lohnhersteller, so nennt sich das. Das musste ich auch am Anfang erstmal lernen. Klar, wo fängst du an? Gibst du bei Google ein, ich möchte gerne Pilzpulver machen. Dann dauert das erstmal vier Wochen, bis du irgendwie so weißt, welche Richtung du gehen musst. Aber ja, die Rohstoffe kommen von überall, werden aber hier in Deutschland von einem deutschen Rohstofflieferanten quasi gesammelt und er übernimmt die ganzen Import-Export-Regularien. Verstehe. Was ich irgendwie noch ganz spannend finde zu erfahren ist, wie ... Also du hast ja schon erzählt, es gab die große 30 oder bei manchen ist es 35, bei manchen ist es 40, bei manchen kommt es auch vielleicht nie. Aber ich finde, ich beobachte das durchaus, dass viele Leute, die auch vielleicht aus einem ganz anderen Umfeld kommen, ein bisschen mehr so auf Business und Leistung und es ist ja, also du machst ja fast die wörtliche Erfüllung von Touchgrass. Also du touchst halt Mushrooms, aber das ist ja wirklich was ganz, ganz, ganz Natürliches. War dir das bewusst oder ist das einfach passiert? Also hast du gedacht, okay, ich brauche jetzt wirklich eine 180-Grad-Drehung? Ich glaube, das hat sich einfach mit der Zeit so entwickelt. Ich habe natürlich in Gedanken, als ich die Tage so in dem Podcast ein bisschen durchgegangen bin, mal überlegt, was ist das Produkt eigentlich? Wie kann ich das beschreiben und wie passt das zu mir? Und ich würde sagen, es ist eigentlich, es spiegelt auch irgendwo mich wieder. Weil es ist ein funktionales Getränk, was irgendwie sehr natürlich ist, aber auch mehr in Richtung Modern Wellness geht. Also alles Richtung moderne Gesellschaft. Und ich komme halt aus einer großen Agentur. Ich habe viel gearbeitet und auch gerne viel gearbeitet. Aber natürlich zeigt sich das dann irgendwann halt auch wieder bei mir halt in einer Riesendepression. Und habe dann für mich diesen Weg in Natur gefunden. Damit möchte ich jetzt gar nicht so spirituell und esoterisch werden. Aber irgendwie beim Reisen merkst du, hey, das ist ja alles, ich brauche ja eigentlich nur Wasser und Luft. Ja, wie du eben schon gesagt hast, dass man keine Angst, also dass bestimmte Gefühle einfach nicht auftauchen, die vielleicht in einem anderen Zusammenhang auftauchen. Das finde ich schon auch sehr bezeichnend. Ja, und jetzt bin ich auf meiner persönlichen Reise diese beiden Welten für mich zu verbinden, weil ich habe in beiden was gefunden, was mir gefällt und das, oder mein Produkt macht im Prinzip das gleiche. Also es bringt Natur zurück auf deine Karte, in dem Fall jetzt in einer Großstadt, wo du sagst, hey, ich kann ja auch Natur bei mir haben und trotzdem mein normales Leben weiterfühlen. Vor allem, weil hier immer alles schneller, höher, weiter ist und so kannst du beide Welten miteinander verbinden. Das hat sich so entwickelt. Abschließend möchte ich noch wissen, jetzt diese Pilze sind natürlich, übernehmen vielleicht irgendwann die Welt von unten oder so. Trotzdem ist das ja auch eine Sache, du verlässt dich ja auf ein natürliches Produkt. Könnte man das auch künstlich herstellen? Meinst du die Wirkstoffe da drin? Auf jeden Fall. Also wenn du jetzt irgendwie, wenn es eine Linesmane-Knappheit gibt, also eigentlich…, Du lieferst dich ja da auch einer Ungewissheit aus. Habe ich so im Vorbeigehen irgendwie gedacht, dass das ja auch eigentlich krass ist. Weil genau, das ist ja was anderes, als was, was ich immer künstlich herstellen kann. Das gibt es auch in drei Stufen. Das ist natürlich einmal ganz wilden Lions Men, der im Wald gepflückt wird. Und dann hast du nicht Labor-Lions Men oder Labor-Pilze, sondern einfach in künstlichen Anlagen, wo es einfach gezüchtet wird. Und dann hast du den nächsten Step, wo es dann einfach geht, wie kann ich das synthetisch nach reproduzieren? Ich kann mir keinen Weg vorstellen, wo es nicht funktionieren würde, weil die Wirkstoffe sind ja alle irgendwie chemisch. Wenn du jetzt an Beta-Glucane denkst, die in Pilzen, das ist ein ganz anderes Thema, das sind einfach nur langkettige Zuckermoleküle. Klar, ich kann mir nicht vorstellen, dass die jemand nicht nachstellen kann. Da mache ich mir gerade keine großen Gedanken. Obwohl das natürlich jetzt auch ein Riesenrisiko ist, weil ich mich mit dem Produkt aktiv dagegen entschieden habe, synthetische Stoffe mit reinzunehmen. Das ist alles 100 Prozent natürlich. Auch Vitamin B und so hätte man sich leicht machen können mit einem synthetischen Produkt. Haben wir nicht gemacht. Ich habe mich dem Risiko ausgesetzt, aber auch etwas mehr unbewusst. Ist das ein Produkt, was finanziell niederschwellig zu bekommen ist oder ist es schon was, wie bei vielen Supplements, die natürlich auch in einem gewissen Niveau hergestellt werden und vertrieben werden, ist das schon was, wo ich auch investiere in meine Gesundheit? Es kommt natürlich an, ab wann für dich das Thema Investieren anfängt und was für dich persönlichen Preis ist, den du bereit bist zu zahlen. Ich, das wissen meine treuen Hörerinnen und Hörer und alle, die mich persönlich kennen, habe absolut gar kein Preisbewusstsein. Also ich sage immer, ja klar, das muss schon richtig sein. Wir haben wirklich, es gab eine wochenlange Diskussion über Zimtschnecken, die 9 oder 10 Euro kosten, was ich finde ja gut. Also deswegen, aber genau, also das ist ja auch immer ein Thema. Klar, Sachen, die ich für, also die Wellnessindustrie, sag ich jetzt mal, oder dieser ganze Markt, der dahinter steckt, ist natürlich auch, am Ende denken alle wirtschaftlich und wollen irgendwie Gewinn machen. Muss ja auch, natürlich. Wenn ich ehrlich bin, würde ich sagen, dass es preislich kein Kauf ist, den du einfach so blind machst als Impulskauf. nein, wir liegen bei 40 Euro. Da gehe ich von aus, da bin ich persönlich auch selber so, muss ich erstmal kurz überlegen. Es ist kein, oh, ich sehe ein Ad auf Instagram und ich kaufe sofort. 40 Euro, da überlegst du meistens schon mal, brauche ich das, will ich das, etc. Wobei es aber auch keine 80 Euro sind. Ich sehe es gerade so an der Grenze, wo es übertippt zu, ich muss mal nachdenken, aber es ist auch kein Preis, der dich monatlich in so einen Ruin bringen und sagt, ich muss mir viermal überlegen, ob ich mir das diesen Monat leisten kann. Im allerbesten Falle natürlich. Das ist so gerade an der Grenze, aber ich sehe schon dieses Risikebewusstsein, das steigt mit steigendem Preis, den du hast. Deswegen auch ein Riesenpunkt in Cafés gehen, dann ist auch dein persönliches Risiko nicht so hoch, weil du nur 5 Euro als Beispiel ausgibst für das Produkt und einfach einmal zu testen. Abschließend frage ich dich jetzt, es wäre schon gut, wenn das so der neue Matcha wird, ne? Also wenn das so, also das ist schon auch so ein bisschen deine Idee und dein Ziel, ich meine natürlich immer, wenn man irgendwas selber macht und rausbringt, du bist davon überzeugt und vielleicht habe ich gerade an meinem Wohnzimmer, heute Podcast Studio Tisch. Ja, die Anfänge eines neuen Trendgetränks mitbekommen. Dann danke ich dir sehr für das wirklich informative Gespräch. Ich liebe das ja, wenn ich in Welten eintauche, also mit Pilzen habe ich mich tatsächlich, was das angeht vorher, nicht so richtig beschäftigt. Ein sehr spannendes Thema. Ich freue mich, wenn wir mal wieder sprechen und du uns auf dem Laufenden hältst, wie das alles läuft. Und ja, ich trinke jetzt hier dieses Getränk noch aus und dann gehe ich fokussiert und mit Power in den weiteren Tag. Vielen Dank. Danke dir. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf. Vom Wetterstruxie. Es tut sich ein bisschen etwas in der Wetterküche und wir kommen weg von diesem dauerhaften Sturmwetter, was wir zumindest so Ende letzter Woche und Anfang dieser Woche hatten. Grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Naja, so richtig viel tut sich jetzt nicht. Die Luft kommt aus einer anderen Richtung und damit wird es zum einen erstmal milder werden und zum anderen auch ein Stück weit beständiger. Also dieses ständige Schauer und Sturm und Wiederregen, das ist erstmal ein Ende. Der Freitag, der wird uns so eine Mischung aus tief hängenden Wolkenfeldern und ein bisschen Sonde bringen. Je nachdem, wenn die Wolkendecke mal aufklart, dann kann es auch schon mal sein, dass die Sonne sich auch längere Zeit durchsetzt und das Ganze dann bei so rund 7 bis maximal 14 Grad. Der Wind kommt wieder ein bisschen lebhafter daher, aus südöstlichen Richtungen ist aber nicht stark. Der Samstag, der wird uns neue Wolken bringen, da wird es gerade so in der zweiten Tageshälfte mehr und mehr Regen geben und dieser kann dann zum Abend hin auch schon mal kräftiger ausfallen. Temperaturen bewegen sich im Prinzip wenig, liegen so bei 12 bis maximal 16 Grad und der Wind dreht dann auf südliche Richtung und bleibt relativ lebhaft, ohne dabei sonderlich stark zu werden. Am Sonntag, da werden wir so ein Mix aus tiefhängenden Wolkenfeldern ein bisschen Sonne bekommen. Zum Nachmittag hin klaren die Wolken schon mal häufiger auf. Es kommt dann so rund um den späten Abend dann zu einem erhöhten Schauerrisiko. Temperaturen liegen im Groben bei 10 bis maximal 13 Grad, das wird also ein bisschen kühler und der Wind dreht weiter, liegt dann schon bei südwestlichen Richtungen. Dreht dann mit den Schauern auf West und es gibt dann noch ein bisschen kühlere Luft. Und der Blick auf die neue Woche, da wird sich wenig dran ändern. Wir werden mal so ein paar sonnige Phasen bekommen, dann aber wieder tief hängende Wolken. Das Ganze dann so im Wechsel und die Temperaturen liegen zum Wochenstart bei 6 bis maximal 12 Grad. Es soll dann zum Dienstagkind wieder ein bisschen milder werden mit deutlich mehr Sonne. Aber so der grobe Trend bleibt, dass es so ein bisschen unbeständiger bleibt, es ist immer wieder so ein bisschen windiger und das Ganze dann bei gemäßigten Temperaturen eher so der Jahreszeit entsprechend. In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann. Ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. Jensstruks.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch auch gleich mit Punkten, mit Daumen, mit Sternen, mit allem, was geht. Lasst uns Kommentare da und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der oder die Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der oder die das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Tasia Kormann. Ich freue mich, wenn wir uns sehen am 1.11. Um 13.30 Uhr im Ehrenhof Village vor dem NRW-Forum zum Live-Podcast. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen.