Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / #15 Unternehmerin Tamara Emri revolutioniert die Beauty Branche und setzt neue Massstäbe!
Transcript
- 0:00Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge mit Kevin und mir. Heute haben wir einen mega krassen Gast, an meiner Meinung nach. Sie ist eine echte Powerfrau. Sie ist Elite-Stylistin bei Valentino. Plus ist sie noch Gründerin und Inhaberin von noch weiteren Extensions. Das kannst du mich nachher gerne korrigieren. Und zudem noch ist sie zweifache Mutter. Und wir wollen natürlich wissen, wie machst du das? Wie bist du zu dem gekommen? Aber erstmal herzlich willkommen, Tamara. Hallo.
- 0:29Danke vielmals. Schön, dass du da bist. Danke vielmals für deine wertvolle Zeit und dass du uns hier in der Offside Lab besucht hast. Zu den ersten Fragen, auch von meiner Seite, herzlich willkommen, mega schön bist du da. Sehr, sehr cool. Aber zu den ersten und wichtigsten Fragen, wie geht es dir?
- 0:44Wir immer gut. Du strahlst auch richtig. Du bist reingekommen, lachen bis hinter die Ohren. Voll, mega sympathisch. Ich habe dich mal auf Social Media gesehen. Du hast dir wirklich ein Imperium gegründet. Jedes Mal, wenn ich dich so sehe, denke ich mir, was ist das für eine Frau? Was ist die? Was macht die? Wo erhält die ihre Energie? Du strahlst auch mega viel aus. Erzähl mal deinen Werdegang.
- 1:14Ja? Nein, ich bin so jetzt am rot werden. Nein. Hahaha. Ja, aber das bewirchst du bei den Leuten. Weisst du, was ich meine? Überfordern. Nein, also... Was soll ich jetzt sagen? Woher ich mir meine Energie hol? Oder wie ich das... Oder erzähl mal erst, was machst du in deinem Leben? Was mache ich? Genau, erzähl mal. Wer bist du? Was machst du?
- 1:33Geniesse mein Leben? Nein. Ich habe meine Lehre in Valentina gemacht, mit 15 Jahren. Und habe dort gearbeitet. Mit 24 habe ich mich dann von einer Partnerschaft beteiligt. Das war in der Beauty-Villa. Da musste ich meinen Anteil einkaufen.
- 1:51Nur du? Oder haben sie nur dich gefragt? Oder haben sie alle Mitarbeiter gefragt? Also er hat allgemein das Konzept mit Geschäftspartnern. Er hat immer so vier, fünf Geschäftspartner von verschiedenen Läden. Das Ziel ist halt auch, wenn du einen Partner hast, der im Laden drin ist, ist es wie normal, der Laden läuft besser. Der Läden hat eine andere Motivation, oder? Genau, genau. Und er gibt dir wieder die Möglichkeit und die Chance. Mega cool. Und du hast die Chance ergriffen. Ich habe sie ergriffen. Ich habe schon...
- 2:19Also ich habe mich immer mit dem Erfolg befasst. Auch in der Lehre, meine SV, die Selbstvertiefungsarbeit war auch der Weg zum Erfolg. Da habe ich über Leute geschrieben, die Erfolg haben, auch in der Coiffeurszene, damals meine Chefin. Das hat mich im Unterbewusstsein immer sehr gefühlt.
- 2:36inspiriert. Ich wollte einfach Erfolg haben. Ich wusste vielleicht noch nicht, wie, was, wo. Aber es war immer schon in mir. Das Feuer, das Brennen. Du sagst, du wolltest immer Erfolg haben. Wie definierst du Erfolg?
- 2:54Ich weiss, wir leben in einer Zeit, in der Erfolg für jeden etwas anderes ist. Aber zu dieser Zeit damals war für mich in erster Linie Erfolg, irgendjemand zu sein und Geld zu verdienen. Meine Inspiration waren auch meine Eltern. Meine Eltern haben ein Leben lang gearbeitet. Ich bin in Seebach, sagen wir für Schweizer Verhältnisse, Christoburg und Rhein, gross geworden.
- 3:24Ich habe immer gesagt, ich möchte etwas meinen Eltern bieten. Ich möchte eigentlich so viel Geld verdienen, dass ich auch auf sie schauen kann. Wir haben keinen Bruder in der Familie, sonst macht das immer der Balkanische. Ja, bei den Balkanern macht das immer der Bruder. Das ist so wie mein...
- 3:40Mein Antrieb war es. Dein Anspruch war es, den Weg zu machen. Und dann hast du dort angefangen, bei Valentino den Arsch aufzunehmen. Aber hast du vor deiner Lehre schon gewusst, ich will Coiffeur oder ich will Valentino? Oder was war das? Was hat dich fasziniert? Nein, eigentlich nicht. Meine Schwestern haben beide KV gemacht. Ich muss auch KV. Drei Mikrosekvensen voller Bewerbungen. Keiner mal ein Einladung. Oh, okay. Spannend. Das musste so sein. Das musste genau so sein.
- 4:06Am Löwenplatz haben sie dort einen neuen Laden aufgemacht. Den gibt es immer noch. Ich schneide dort Haare und meine Schwester fragt, was ich zu Valentino gehe, weil sie ihre Szenen-Cuafe hören. Und ich sage, doch. Es ist neu aufgehängt, es gefällt mir. Ich will dort reingehen.
- 4:24Und da hat dann noch Bruno von der Schützengasse, Esposito in der Schützengasse, er hat da noch etwas gemacht, ich weiss eigentlich auch nicht mehr was, und er hat dann mit mir angefangen zu reden. Er fand mich auch mega interessant und cool. Und er hat dann eigentlich gesagt, komm, bring eine Bewerbung.
- 4:42Ja, wirklich? Ja, und dann ich so, ja okay, ich bringe Bewerbung. Und dann hat er rumtelefoniert, er so, hey, das ist eine kleine, bin ich noch ein bisschen frecher gewesen, freche Taffi so. Ladet die ein. Eine Frau mit Eiern, Mann. Ja, und eigentlich dann durch ihn, ja, bin ich... In die Valentino-Welt. In die Valentino-Welt eingeteilt. Krass, und ich meine, dort war ja nachher eben der Anfang von mega grossem. Ja, und es hätte einfach sein müssen. Es ist so wie...
- 5:08Ich habe schon immer in der Schulzeit Haare geföhnt und gemacht, aber... In dieser Beauty-Szene bist du gerne unterwegs gewesen. Ja. Aber warst du als Kind voll affin auf das, oder bist du in das hineingewachsen? Meine Schwester hat mir gesagt, ich glaube mit acht, neun, ich finde einfach das Foto nicht mehr. Ich habe aus Styropor wie so eine Villa gebaut. Und ich habe ihr gesagt, ich so, schau, eines Tages will ich wie ein Beautyhaus haben.
- 5:35Villa Valentino. Und dann mache ich meine Lehre in der Beauty Villa Valentino. Und das ist ja... Wir hatten ja Kosmetik und alles. Für die, die es jetzt nicht kennen... Was macht Valentino alles? Es hat Coiffeur, es hat auch... Also er ist... Was kann man alles machen dort? Er ist ja... Ich meine, ich bin jetzt seit über fast 40 Jahren. Das muss man auch hinbringen. Er ist ein riesen Geschäftsmann.
- 6:01Es ist eine grosse Ehre für mich, dass ich so einen Mentor und Geschäftspartner haben durfte. Mit ihm konnte ich zu dieser Person hinwachsen, die ich heute bin. Er ist hauptsächlich in der Haarbranche. Er hat ja auch die grössten Haarshows in der Schweiz gemacht. Aber er hat immer Konzepte, in seinem Salon hat er immer Partners, Untermieter. Die Nägel machen, Kosmetik, Bodytreatments, verschiedene Sachen.
- 6:30Und du bist wirklich im Bereich Haare. Das ist dein Ding. Du hast übrigens mega schöne Haare. Danke, ein riesen Ansatz. Aber sie glänzen, sie sehen richtig gesund aus. Aber... Das irritiert mich fast schon. Und nachdem du mit 24 die Lehre gemacht hast und dort gearbeitet hast, hast du dir den Arsch aufgerissen wahrscheinlich. Hast du dann gefunden, ich gehe diesen Step. War es schwierig, diesen Step zu gehen? Ja, er hatte damals seine Partnerin.
- 6:58Er hat uns in der Beautyvilla ein wenig ausgeholt für Rezeptionen und so. Ich habe eigentlich mit dir darüber gesprochen, weil ganz ehrlich, mit 24, zum Valentino zu sagen, ich habe deine Geschäftspartnerin, ist schon ein bisschen so... Surreal. Ja, surreal, was träumst du eigentlich, oder? Und Geld hatte ich sowieso keine auf der Seite.
- 7:16Meine Eltern mussten auch immer arbeiten. Sie waren nicht die Art Balkaner, die Geld gespart haben. Sie lebten mehr im Jetzt. Schön, aber... Wir reisten mehr, wir sind hier gemacht. Wirklich so ein bisschen im Jetzt.
- 7:33Dann habe ich ihr das erzählt und sie hat ihm das gesagt. Und dann kam er auf mich zu. Schon wieder krass. Uner Engel. Und danach entstand das mit der Partnerschaft. Das heisst, du hattest dort innen deinen Sessel mit deinen Kunden und je mehr Kunden du gemacht hast, desto mehr Geld hast du verdient. Wie kann ich mir das vorstellen? Also du verdienst ja deinen persönlichen Umsatz auf jeden Fall. Aber danach ist noch der Betriebsumsatz mit allen Stylisten und Coiffeuren.
- 8:01Das heisst, ich habe jeden Monat mit null angefangen. Ich hatte keinen Fixlohn oder so. Du bist ja ein richtiges Risiko eingegangen. Ja, es ist eigentlich volles Risiko. Ich meine auch, wenn es nicht läuft, zahlst du drauf. Wenn es läuft, verdienst du. Und wie waren deine ersten Erfahrungen damit? Bist du immer rausgekommen oder wie hat es funktioniert? Ja, also in erster Linie war mein erstes Ziel, das alles abzuzahlen. Mhm, okay.
- 8:28Und nachher, wenn ich abzahle, aber bei mir war es die letzten zehn Jahre immer so, ich habe abgezahlt und so jetzt ein neues Projekt. Dann habe ich das wieder abzahlen müssen, so jetzt wieder ein neues Projekt. Also investierst du eigentlich immer wieder in neue Sachen, die dich nur mehr wachsen lassen. Das ist ein mega guter Punkt. Und den Punkt finde ich so wichtig für alle, die das zuhören, ist...
- 8:50Erstens musst du dein Geld haben, um deine Ziele zu erreichen. Du musst einen Belief haben, du musst daran glauben und es wirklich wollen. Und du hast jetzt auch gesagt,
- 9:01Du bist ein mega Risiko eingegangen, weil du gesagt hast, okay, ich habe keinen Fixlohn mehr, ich habe meine Beteiligung und ich habe meinen Umsatz, den ich mache. Ja. Aber ohne dieses Risiko wärst du gar nicht da hin, wo du jetzt bist. Nein. Okay? Also für alle da, die zuhören und sagen, hey, ich möchte etwas machen, aber der Lohn Ende Monat ist mir schon sehr wichtig.
- 9:20Du darfst Respekt haben, aber du darfst keine Angst haben. Ab dem Moment, wo du Angst hast, hast du schon verloren. Weil die Angst ist dein grösster Feind. Richtige Kämpferin, meine ich schon, deine Augen. Ich will strahlen.
- 9:38Das heisst, du bist risikofreudig und würdest auch... Hast du das gespürt, es hat sich so richtig angefühlt, auch wenn es keinen Sinn ergibt? Oder hattest du auch deine Zweifel? Oder hast du gedacht, komm, einfach mal... Nein, also ich bin allgemein so ein Typ.
- 9:54Einfach machen. Weniger reden und mehr machen. Du hast Leute, die reden und kommen dann mit 17 Seiten Business Case und auf dem Papier hast du das Gefühl, mit wem habe ich da zu tun? Aber was zählt ist es zu machen. Du musst machen. Ohne machen passiert nichts. Darum ich lieber weniger reden und mehr machen. Also der Podcast heisst «Du entscheidest» und eine der grössten Entscheidungen, die du bis jetzt getroffen hast, ist zum sagen «Weisst du was?
- 10:23Weg von dieser Sicherheit ins Risiko rein und aus dem ist dann die ganze Blüte entstanden. Mega bewundernswert. Sehr, ja. Und wie lange warst du dann dort, ohne das nächste Projekt gestartet zu haben? Sorry, vor allem mit dem Alter. Ja, das stimmt. Mit 24. Aber es hat mich auch noch...
- 10:41Ich habe mich auch noch mehr überlegt. Ich habe mir gerade überlegt, wie viele Bücher ich jetzt lese. Ich versuche immer wieder ein Buch zu lesen, aber ich bin zu ungeduldig, um ein Buch zu lesen. Und oftmals ist es okay. Das weiss ich schon. Dann kommt der Aha-Effekt. Ein Buch habe ich wirklich gelesen. Das ist das «One Million Dollar Book».
- 11:08Aber es geht nicht um die 1 Million. Sondern es geht eben über dein Mindset, dein Buch und mit der Anziehungskraft, wenn du dir wirklich etwas wünschst und so. Und ich habe jetzt eben, weil ich mich auf den Podcast vorbereitet habe, eigentlich zurückgedacht. Wann ist eigentlich wirklich so der Antrieb? Jetzt lege ich los und jetzt, bum bum bum, gehe ich für. Und eigentlich war es so,
- 11:31Während und nachdem ich das Buch gelesen habe. Wirklich? Und das war, als du 24 warst? Ja, ich wollte es schon vorher immer. Ich weiss noch, wir waren unten in der Küche. Die damalige Chefin und Chefin sind am Essen. Ich war die Gläser am abwischen. Ich habe nicht mehr zugehört, was sie sagten. Weil ich einfach gewiss durch das Zuhören
- 11:52Und austuschen lernst du am meisten. Du nimmst von dort etwas von dort. Ich war dort am Abwägen und ich wusste, ich will dort hin, ich will das. 15 Minuten am gleichen Glas. Am gleichen Glas. Und sie dort haben sich so gesagt, ich will das. Aber es ist wirklich unrealistisch. Du machst die Lehre in diesem Betrieb. Du warst richtig hungrig auf das. Ja, richtig hungrig. Ich wollte es bis in meine letzte Ader. Wirklich. Es war einfach, ja, ich will das.
- 12:22Aber diesen Hunger merke ich immer noch bei dir. Du schaltest es richtig so. Du hast ja vorhin gesagt, wenn ich mich beschreiben muss, Feuer. Ja, richtig Feuer. Und dann warst du dort, 24 Jahre alt, und hast angefangen, in die Partnerschaft zu gehen. Was waren deine grössten Herausforderungen?
- 12:40Dort war alles eine Herausforderung. Mitarbeiter führen, Zahlen kennenlernen, jeden Monat mit der Treuhänderin sitzen, alle Zahlen, alle Rechnungen durchgehen, wissen, was reinkommen muss, wissen, was rausgeht. Mega viel. Ich habe so viel gelernt. Die Liste ist unendlich. Krass, wie du sagst, du hast mega viel in der Praxis gelernt und nicht in der Theorie. Du bist die Macherin, die Praktikerin, Praktizierende. Keine Ahnung.
- 13:10Und wie ging es dann weiter? Wann kam dein nächstes Projekt, wo du langsam alles schon können konntest und es dir fast von langweilig geworden ist? Hat sich auch wieder etwas anderes ergeben? Das Problem ist, ich komme mit Valentino zusammen, immer wieder irgendetwas gemacht. Weil er war ja selber so ein Typ Unternehmer und immer wieder irgendetwas, was schon gut war, aber mich halt vielleicht gleich auch...
- 13:32Ich bin ein paar Step zurückgefallen. Du kannst gar nicht so oft immer wieder neue Ideen machen. Machen wir das, machen wir das? Weil es kostet alles. Du musst auch erstmal Geld abzahlen, damit du ein neues Projekt richtig durchstarten kannst.
- 13:48Fokussiere dich auf etwas, ziehe es durch, wenn es läuft, erst dann, next, next, next, next. Und wie kam es dann mit Extension Point? Ich hatte schon immer eine Passion für Haarverlängerungen und ich war in der Firma die stärkste.
- 14:06Was das betrifft. Dann haben wir mal angefangen, haben verschiedene Fabriken rausgesucht, haben die Haare bestellt. Ich habe zuerst fünf Farben, das sind etwa fünf Kilo. Dann habe ich eben... Fünf Haarfarben? Ja, fünf Haarfarben, weil du bestellst pro Farbe ein Kilo. Wenn du einen Wallsale... Also wenn du so einen Grosshändler willst. Was sind das für Haare?
- 14:31Also echte Haare? Ja, echte. Von Indien? Slawische. Indien? Ah! Ja, du hast auch indische, aber wir haben slawische Haare. Slawisches Haar ist das beliebteste Haar. Und es ist am ähnlichsten zu unserem Europäer. Aha, ja das macht noch Sinn. Ja und das war auch für mich ein riesen Prozess. Wir haben dann mal Haare bestellt, mal probiert. Dann wollten wir erst Haare vertrieben.
- 14:55Dann kam Julia ins Spiel. Unser Name war ja Extensions Point. Alles war auf Rot. Dann haben wir einen kleinen roten Koffer gekauft. Sie ist mit dem so... Nein! Wir hatten keinen Plan, was wir machen. Wir sagten, wir fangen mal an. Der Markt ist auch sehr gefragt. Wenn man jetzt 5-6 Jahre zurückgeht, hat das niemand gemacht.
- 15:21Ich bin jetzt eigentlich nicht so... Ich würde nie so... Das würde ich nie machen. Ich bin allgemein zu bescheiden und zurückhaltend. Aber ich würde sagen, Extensions Point hat den Extensions-Markt in der Schweiz revolutioniert. Nicht nur gepusht, revolutioniert. Wir haben damals Extensions angeboten, 100 Strähnen.
- 15:42für 450 Franken. Und du hattest es früher für ab 1'500 Franken. Und wir haben in dem Sinne den Markt revolutioniert. Und wie konnten ihr das machen? Weil wir direkt von Fabriken herbezogen haben. Also ihr hattet keinen Zwischenhändler? Keinen Zwischenhändler, ja. Und deshalb konnten ihr den Preis so drücken, dass ihr auf 400, 400 schenkt. Genau. Das Ziel war, dass sich das jeder leisten kann. Und erst jetzt ist das so aufgewachsen, kommerziell und normal.
- 16:10Aber damals, wirklich 5-6 Jahre zurück, hat das niemand so in dieser Preiskategorie angeboten. Meine Schwester damals, als sie mal Extensions gemacht hat, hat es für mich gekostet. Und das ist halt das, was viele nicht wissen. Jetzt hast du viele Einzelne, die dazugekommen sind, aber...
- 16:28Und vielleicht auch noch an die Leute raus, es geht nicht nur um Haarverlängerung, sondern auch um Haarverdichtung. Das wusste ich auch lange nicht. Ja, alles kannst du machen. Farboptimierung, Haarverdichtung, verschnittener Schnitt, ein wenig ab... Es ist nicht nur ich verlängere meine Haare. Das ist das, was ich immer gedacht habe. Eine Extension habe ich nie gebraucht. Ich habe immer von Natur aus lange, viele Haare und so.
- 16:50Dann kommt das Ding mit der Haarverdichtung ins Spiel. Ich dachte, für mich voll kein Bedarf, weil ich immer weniger Haare haben müsste. Und dass man es sogar verdichten kann, das gibt vielen sehr viel Selbstwert, wenn die Haare entsprechend sitzen. Das ist ein sehr schöner Beitrag zum Selbstwert.
- 17:12Um sich besser zu fühlen. Ja, voll. Selfless. Ja, voll. Und seitdem habt ihr diverse Geschäfte eröffnet, oder? Genau. Wo man nur das machen kann, in diesem Sinne. Genau. Also es ist voll die Nische. Ja. Was war der erste Laden, den ihr gemacht habt?
- 17:27Wir sind zuerst am Pelikanplatz in Valentino gegangen. Und wir haben dort wie... Ich-Müde sozusagen. Also eine Mitarbeiterin, weil wir ja nicht genau wussten, wo der Weg führt. Dann sind wir von einem, haben nochmal jemanden eingestellt, und dann haben wir festgestellt, hey, im Laden selber machst du eigentlich Geld. Weil, wie gesagt, die Haare gehen weiterverkaufen, wir sind dort im Rappenbereich, du musst so viel... Du wirst sicher auch etwas verdienen, aber es ist nicht das, was wir wollen. Es kommt um die Arbeit, um den Service.
- 17:55Und dann haben wir immer wieder gesehen, wow, die Anfrage ist mega gross, dies, das. Und dann sind wir von dort aus in Migros City reingegangen. Im ersten Stock. Ich kann mich noch daran erinnern, ihr habt dort voll den eigenen Salon aufgemacht, mit allem drum und dran. Es war alles von dir, deine Investitionen, du hattest dort ein Gefühl, du hast ja gesagt,
- 18:18Wir haben einfach mal angefangen, wir hatten keine Ahnung, wo uns das hinführt, aber hast du es irgendwo durchgespürt in dir, dass das mal etwas Riesiges wird? Ja, das schon. Aber es war ein Weg, der fast sechs, sieben Jahre lang ging. Ich musste immer wieder eine Firma wechseln, weil dann belieferte ich eine Firma gut. Wir haben immer mindestens 50'000 bis 60'000 im Monat Haare bestellt.
- 18:41Nachher haben wir eine Luxury-Line dazu genommen. Was uns ja auch ausmacht und unterscheidet von den anderen ist, wir haben eine riesige Extensionswand, die 15 Meter lang ist. Wir haben all diese Haare am Lager. Also du kommst, du willst es jetzt, dann kommst du es rüber. Du musst nicht Anzahlungen machen, bestellen, wieder heimgehen, wiederkommen. Du kannst kommen, machen, glücklich sein. Genau, und das sagt eigentlich niemand. Das ist das Einzige, was ich nicht sage, weil...
- 19:07Also die Haarwand hat einen riesen Wert in Cash. Also einen riesen Wert. Ja. Also 15 Meter. Ja, wir müssen jetzt nicht anfangen zu rechnen. Das Problem ist, du kannst auch Leute auf etwas aufmerksam machen. Aber eben das unterscheidet uns eigentlich auch von den anderen. Und wie sieht es aus im Ausland? Habt ihr dort auch schon irgendwie Fuss gefasst? Oder Samen gepflanzt? Oder andere Leute inspiriert? Oder ist es wirklich etwas Nationales?
- 19:36Das ist jetzt mein persönlicher Traum, aber ich meine, Valentino hat seinen Weg ja schon gemacht. Klar ist er jetzt nicht interessiert, ins Ausland zu gehen. Und ausserdem ist es auch nochmal ein grosser nächster Step. Nicht einmal finanziell. Finanziell findest du immer einen Weg. Aber es ist nochmal eine andere...
- 19:59Verantwortung und... Aber Antworten ist jetzt so, ich spüre... Nein, es war aber lustig, ich habe genau vor, genau wirklich, sagen wir, zwei Monate vor Corona, oder?
- 20:11Ich hatte eine Sitzung mit einer, sie ist auch meine Kundin, mit ihr bin ich auch herumgereist mit dem Privatchat und allem. Ich habe in der Zwischenzeit Extensions Point gegründet und sie ist selber eine Extensions-Liebhaberin. Sie hat mir dann eigentlich dort wirklich einen Deal angeboten. Eigentlich würde das niemand abschlagen, niemand würde sagen, das war wirklich so, wir machen dort München, London.
- 20:36Dubai, dann gehen wir auf einen... Wirklich so in diesem Ausmass. Also wirklich, ich bin selber an diesem Tisch gesessen und ich habe gedacht, nicht im Ernst. Passiert das wirklich jetzt? Passiert das jetzt wirklich, oder? Bei mir war es allgemein immer so, ich habe immer gesagt, ich möchte mir ein Gartierbänderchen leisten. Und es ist passiert. Ich habe mir gesagt, ich möchte das und es ist passiert. Ich habe immer zuerst im Materialistischen... Weil es ist ja so, du bist...
- 21:04Du hattest nichts. Ja, doch. Ich hatte schon etwas, aber trotzdem. Hast du mehr wollen? Ja, du hast einfach mehr wollen. Und dann suchst du es dir erst materialistisch. Du denkst, hey, ich bin ein kleiner Jugo.
- 21:20Bei Fosseebach, ich habe jetzt gearbeitet und ich habe mir das geleistet. Bis du dann irgendwann an den Punkt kommst und merkst, das Materialistische ist ein Bild. Das ist eine Anerkennung für dich. Eine Anerkennung für dich, eine Anerkennung gegen das Aussen, das du suchst. Ich bin etwas, ich habe mir etwas erarbeitet. Und ich habe ja nur mit solchen Kunden zu tun gehabt.
- 21:40Aber warte, du hast mich gerade unterbrochen. Bis du nachher an den Punkt kommst, wo hast du wegen Materialismus gesagt? Es spielt gar keine Rolle. Es ist ein Vergarten. Du bist nicht etwas Besseres, als wenn du ein Kartierbänderli trägst. Ein Kartierbänderli macht dich im Endeffekt am Schluss nicht...
- 21:58glücklicher. Aber es geht mehr um die Anerkennung, die du auch willst, um den Leuten zu zeigen, hey, schau, ich habe mir etwas erarbeitet. Ich habe keinen Sugar Daddy, ich habe keinen, ja okay, vielleicht habe ich einen Mann, der Geld verdient, aber ich habe das Geld nie von ihm willen. Es ging mir immer darum, ich muss es mir selber erarbeiten. Das ist für mich mega wichtig.
- 22:21Wie stolz bist du auf dich von einer Skala von 1 bis 10, wenn ich so fragen darf? 10, nein. Ja, mega schön. Ja, ist gut. Was kann man denn sagen, wenn ich wegen der Kunde in Russland... Dann sitze ich dort und sie ist so... ...eine mega edle, ist das so und alles. Ich beginne mit dem Messer und Gabeln und so, und sie so, ey, weisst du, dein Messer ein bisschen... Ja, weisst du, so... Hat euch niemand verbracht. Ja, und dann kommen das, dies, weisst du.
- 22:51und immer so... Das ist ein Schwert. Juka hat sie immer noch umbringen. Nein, sie so... Die Masse runter. Und gerade sie so angeschlossen mit Amperion und so. Und ich so, ey... Ich war schon am Brennen. Schon gerade Valentina hat geläutet, hey, eine will dies, das, das, das. Und er ist halt wie...
- 23:14unserer Partnerschaft schon immer der, der mich grounded. Was er braucht. Flatter von dir. Unbedingt. Ich bin der Vogel, der fliegen will und er so, komm nochmal schnell wieder ein bisschen runter. Und der Deal ist einfach, das, was ich mir von dem, was ich träumte, was ich schon immer habe, nicht, ich musste irgendwo hergehen und sagen, hey, willst du mich...
- 23:38Sie kam zu mir. Sie hat in mir das gesehen, was... Aber wie alles andere. Die Lehre kam zu dir. Alles. Die Partnerschaft kam zu dir. Und jetzt dieser Deal kam zu dir. Dann kam natürlich Corona. Das hätte dann wahrscheinlich nicht sein müssen. Aber in diesem Moment hätte ich ja zu sagen können. Ich hätte sagen können, ja, ich mache es. Und was hat dich geändert? Ich habe einfach gefunden, egal wie gut oder wie überzeugt du von dir bist, für diesen Schritt bin ich noch nicht bereit. Okay. Wärst du jetzt bereit?
- 24:09Ja, mehr als dort. Aber es ist schon... Big step. Ja. Ich will auch einen. Du holst dir einen? Ja, aber 100%ig. Aber es muss zu richtiger Zeit. Du bist ja auch noch Mutter geworden. Wie sieht dein Alltag aus? Schlafst du in der Nacht? Mein Alltag ist...
- 24:34Du hast nur 24 Mitarbeiter. Wie viele Mitarbeiter? 24 Mitarbeiter. In wie vielen Läden? Zwei. Zwei Läden? Wir haben jetzt zwei Läden. Dadurch, dass wir zwei grosse Läden gemacht haben, haben wir immer Teams zusammengenommen. Es hat auch keinen Sinn gemacht, dass du dort einen dort hatten und du die ganze Zeit hin und her gefahren warst. Dann haben wir zwei richtig geile Läden gemacht.
- 24:56Die sind wo? Eine ist im Seefeld. Im Seefeld? Und eine am Pelikanplatz. Pelikanplatz. Okay, gut. Also für alle, die Extensions machen wollen, ihr wisst jetzt, woher. Oder aber Elite-Stylisten. Ich habe noch schnell eine andere Frage, bevor wir weitergehen.
- 25:11Du hast ja mit mega edlen Leuten zu tun. Ich meine, Elite-Stylisten holen dich auch die Leute, die im Ausland sagen, ich brauche eine schöne Frisur und let's go, ich fliege dich ein. Wie funktioniert das? Ja, ich habe dort eine Kundin gekannt, das ist auch eine lustige Geschichte. Ich habe nämlich mit einem Kunden damals darüber gesprochen, da habe ich so gedacht, mein Traum ist, ich will unbedingt mal Privatchat. Ich verstehe, es ist so lustig, wenn ich jetzt so erzähle, ich will unbedingt mal Privatchat fliegen. Das ist mein grösster Traum.
- 25:41Der ging am Freitag bei mir Haare schneiden. Am Freitagabend rufen sie mich an. Sorry, ich schlage die ganze Nacht. Rufen sie mich an und sagen, «Hey, Tamara, hast du Lust, dass wir nach Sylt gehen? Und von Sylt dann nach Monaco. Und von Monaco gehst du wieder zurück nach Zürich.» Alles mit dem Privatschat. Ich so, «Ich so, du verarschst mich doch, das kann gar nicht sein.» So Radio Zürich-Verarschung oder was?
- 26:10Ich musste dem Kunden anrufen. Ich sagte, du glaubst nicht, was jetzt passiert ist. Siehst du, wie mächtig unsere Wörter und Gedanken sind. Sie manifestieren sich so. Das Gute wie auch das Schlechte. Und dann war das so dein Anfang, in dieser Top-Liga-Szene mitspielen zu können. Du hast ja deinen Preis und dementsprechend Kunden. Ist das dort das Starkste oder hast du das schon vorher gemacht?
- 26:36Nein, dort war ich Top-Stylistin. Und jetzt bist du Elite. Das ist Master, das ist Champions League. Ja, weisst du, blöd gesagt. Kann sich das auch normalstellen? Könnte ich mir das leisten? Ja, ja, ja. Ist das nicht irgendwie so, ich weiss auch nicht, keine Ahnung. Nein, weisst du, Leute, das ist eben mega lustig. Mit dem haben wir uns mega befasst. Immer so den Preis. Okay, was kostet ein Haarschnitt? 180 Franken, 250 Franken. Aber für viele ist das so, ui, nein, ist mega viel. Aber...
- 27:05Für jemanden ein Nachtessen, das er isst und trinkt, bist du bei 150 Franken und am nächsten Tag bist du auf der Toilette und spülst es eigentlich runter. Dort ist es nicht viel, aber ich gebe dir etwas, das dich fünf, sechs Wochen anhebt.
- 27:23Und die Wertschätzung gegenüber unserem Beruf ist extrem niedrig. Findest du das? Ich habe das Gefühl, ich bin mega fake. Ich bin nicht so fake mit Beauty und Haaren und so. Du hast mich inspiriert. Für so Baby-Leise-Geschmäusen mit so Föhnen und Sachen. Und dann denke ich mir, ich würde 200 Franken zahlen. Hättest du mir das selber machen müssen? Es wäre schön, wenn mehr Menschen so eine Einstellung
- 27:52Wie du... Ich komme dann vorbei, meine Virgin, Herrgut Jungfer. Aber wir waren bei... Danach kam der Step... Nein, wir waren bei 24... Ding. Danach kam Extensions Point aufgrund deines eigenen Dinges. So, hey, Extensions, ich habe das Gefühl, das läuft, Baba, Baba. Sieben Jahre später bist du jetzt hier. Was ist dein Resümee von diesen Jahren?
- 28:19Wie soll ich das sagen? Ich weiss es nicht. Es waren spannende Jahre, es waren viele Up and Downs. Es lief nicht nur alles gut. Es war auch Corona dazwischen. Wie hat das das Business beeinflusst?
- 28:46Wir haben eigentlich relativ schnell wieder arbeiten dürfen. Aber es war schon so, ab dem Moment, wo wir sagten, jetzt ist Lockdown, war das schon das erste, wo wir ausrechnen mussten, was unsere Fixkosten sind. Und das war dann mal schnell, weil wir haben ja Läden an guten Standorten mit hohen Mieten. Und ich weiss nicht, Valentin hat mir angerufen, er so «Schau, das sind deine Fixkosten, wir wissen nicht, wie lange Lockdown ist.» Und ich sagte «Ja, dann ist es halt so.»
- 29:15Ich meine, Geld kommt und geht. Geld kommt und geht. Der Moment kommt dann wieder, wo wir es wieder verdienen können. Was soll ich machen? Es bringt mich nicht um. Soll ich mich einschliessen und weinen? Nein. Das ist ja genau so eine Entscheidung. Was willst du machen? Entweder weinst du oder machst du etwas. Mach das Beste daraus.
- 29:31Hast du dir während dieser Zeit eine gute Idee bekommen? Oder hast du mal einfach gechillt? Nein, gechillt haben wir nie. Jeden Tag probiert man schon etwas online zu verkaufen. Den Leuten Lösungsmittel zu schicken, damit sie Extensions rausnehmen können. Aber das ist nichts, das dir jetzt wirklich zahlt. Lösungsmittel zu schicken? Wieso musst du das wie auflösen? Ja, mit Lösungsmitteln auflösen und rausnehmen. So, dass es die Leute über...
- 29:53Ja, überbrücken, das auflösen mit Lösungsmitteln. So Sachen. Aber wir durften ja nach einem Monat zum Glück wieder anfangen. Wie gehst du mit deinem Druck? Hast du viel Druck? In deinem Alltag oder mit all den Geschäften und Mitarbeitern und jetzt noch Kinder und so. Oder bist du voll lockerflöckig? Zwei Kinder.
- 30:16Ich habe schon Druck. Du musst etwas leisten, etwas erbringen. Ich bin eine, die nicht am Freitag nichts machen kann, weil ich mich nicht gebrauche. So, hey... Aber dir schenkt das, was du machst, viel Energie. Sonst würdest du total am Arsch ausgesehen sein.
- 30:34Und was würdest du sagen? Kevin ist alles gut. Kevin muss dringend aufs WC. Aber wie gehst du mit diesem Druck um? Oder ist das für dich kein Thema? Das Problem ist, ich mache einfach. Wenn du mir jetzt sagst, wie du es machst, ich kann dir nicht sagen, wie ich es mache. Ich nehme den Moment an. Mhm.
- 30:56Ich mache es einfach, ich funktioniere. Für mich gibt es nicht Probleme. Für mich ist die Lösung des Problems. Wie löse ich das Problem? Viele sind, das ist ein Riesenproblem. Wenn wir eine Stunde über das Problem reden, reden wir doch über die Lösung. Was ist die Lösung? Wie lösen wir das Problem? Wie gehen wir voran?
- 31:18Jetzt kommt wieder die Macherin. Ja, so funktioniert es. Ich stehe auf, wippe ein wenig ins Baby, versuche ein wenig schlafen zu lassen. Dann steht es irgendwann auch auf und ich muss mich schnell vor den Fernseher anziehen, weil ich mich schmink-AZ-parat machen muss. Ich gebe ihr dann zu Morgen, dann «Let's go», wir gehen ins Auto, bringe ein wenig zu meinen Eltern oder Schwiegereltern, krippe ein wenig und dann... Gehst du gut arbeiten. Wo wohnst du jetzt?
- 31:44Regensdorf. Regensdorf, ja. Und danach gehst du eben... Nein, ich habe so viele Fragen, oh mein Gott. Go for it! Ja, nein, eben auch schon. Ich meine, Personal. Bist du die, die für das Personal zuständig ist? Hast du deine Leute? Wie kann man sich das vorstellen? Ich bin hauptsächlich für das Personal zuständig. Also für 24 Frauen, Männer? Gemixt, gemixt.
- 32:06Und wie ist das so? Das ist eigentlich die grösste Challenge. Ich habe immer gemeint, ich mache irgendetwas falsch. Aber wie gesagt, ich habe sehr viele Leute gefragt, auch Grossfirmen. Das ist eine Challenge bei allen Mitarbeiter führen. Weil der Faktor Mensch ist unberechenbar. Du kannst ihn nicht... Der Mensch ist so komplex, schon nur von seinen Gefühlen und dies und körperlich und alles. Ja, und du kannst halt nie von dir... Du gehst halt immer von dir aus. Ich bin jetzt auch...
- 32:34Ich mache mega viel und in meinem Geschäft schaffe ich extrem viel. Und du kannst dann nicht erwarten, dass alle genau gleich denken wie du. Und ich glaube, am Anfang musst du wieder den Mittelweg finden. Das bin ich, das mache ich und das müssen sie machen. Das ist ihre Arbeit halt.
- 32:51Aber an diesem Punkt bin ich erst jetzt an diese Erleuchtung gekommen. Ich habe wirklich akzeptiert, dass nicht jeder wie du ist. Aber ich muss sagen, ich denke auch immer zu schnell. Ich bin... Du hast jetzt das und das und das auch und du kommst jetzt gar nicht mehr raus. Was soll ich erst machen? Weil ich bin mit dem Kopf schon beim nächsten.
- 33:13Ich habe immer akzeptiert, dass die Jugend anders ist. Ah, erzähl mal. Nein, besser nicht so. Wie würdest du dich als Chefin einschätzen? Was würden die Leute über dich erzählen? Was würdest du denken? Ich glaube, die Leute haben mich gerne. Ich glaube, sie haben mich gerne. Was bei mir auffällt, ist schon nochmals... Ich war schon streng, aber am Schluss, wenn ich zurückdenke,
- 33:40Ich hatte immer Patienten, die Probleme hatten. Es war nicht mehr nur auf geschäftlicher Ebene, sondern es war auch noch so, dass ich ihnen persönlich helfen wollte, damit sie sich persönlich im Mindset weiterentwickeln. Damit sie verstehen... Sorry, ich rede immer mit den Händen. Du hast alles gehört. Ich muss mich lernen, mich etwas mehr abzugrenzen.
- 34:09Du machst alles extrem mit Liebe. Es ist dein Geschäft, es ist deine Passion und da hast du mega viel Liebe dabei. Und dann ist das wieder normal. Hast du das Gefühl, was ist der wichtigste Faktor bei den Mitarbeitern? Du hast jetzt noch Mindset gesagt und so. Das Mindset ist alles. Du kannst nicht mit jemandem arbeiten, der eine falsche Grundeinstellung hat. Das geht nicht. Die Einstellung ist so wichtig. Habt ihr auch Lehrlinge? Wir haben auch Lehrlinge.
- 34:33Nur für Extensions? Nein, also Lehrlingsheim für alles. Aber ich kann mittlerweile schon auch Leute einstellen, die mich dort entlasten. Die so wie... ...die banalen Sachen zu ihr gehen und dann erst... Okay. Wenn es wirklich so... Patienten werden, dann sind sie vielleicht... ...hier noch. Ich habe mich wirklich mehr so abgegrenzt.
- 34:54In den letzten 1 1 1 halben Jahren habe ich so viele Mitarbeiterwechsel erlebt, wie noch nie. Ich bin dann immer eine... Ich sage nicht, sie ist schuld, ich hinterfreue mich. Was kannst du anders machen? Was mache ich falsch? Wo ist der Knoten? Was muss ich ändern? Ich habe Selbstzweifel. Ich sage so, hey, irgendetwas... Und wo holst du dir deine mentale Stärke in solchen Momenten?
- 35:22Ich tausche mich sehr viel mit Valentino aus. Er macht mir die Sicht sichtweise... Perspektive wächst. Ja, Perspektive. Wenn ich das anschauen muss, dann muss ich irgendeinen Kurs, irgendeine Schule, irgendein Membership machen.
- 35:43Er meinte immer, dass es in ihm sei oder er sich auf seine Stärken fokussieren müsse. Also muss ich akzeptieren, dass meine Stärke die Motivation ist. Also gehe ich über die Motivation. Und für die anderen Sachen stellst du einfach jemanden ein, der dir das abnimmt. Es ist sehr wichtig, dass man einen Mentor hat. Und ich glaube, Valentino ist für dich ein Mentor. Es ist sehr wichtig, dass man eine Person an der Seite hat, die einem die Sichtweise anders aufzeigen kann. Der Spektakelwechsel ist alles.
- 36:14Sonst machst du die ganze Zeit auch Zweifel. Du bist schuld an allem. Aber der Faktor, wie du gesagt hast, ist einfach unberechenbar. Darum ist es mega schön, dass du so jemanden an der Seite hast, der dir auch die Sicherheit geben kann. Hast du auch schon jemanden, der zu dir raufschaut und deine Füße steckt?
- 36:32Was ich auf jeden Fall habe, ich habe viele Mitarbeiter, die sich selbstständig gemacht haben. Für die war ich eine Inspiration. Scheisse für mich, ja, aber für die war ich eine Inspiration, dass sie wieder Next Step machen und etwas daraus machen. Kann man bei dir eine Masterclass machen, wo du deine Learnings weitergibst?
- 37:01Ich bin offen. Wenn mich jemand anfragt, sage ich nicht, dass ich nicht das Einzige bin, was mich die Leute angefragt haben. Du kannst mir deine Kontakte geben, von Haaren usw. Das mache ich nicht. Das ist ein Case, das ich verkaufen kann. Ich kann das morgen jemandem verkaufen und er kann mit dem ein riesiges Business aufbauen. Das kann ich nicht machen und das hat nichts mit Missgehen zu tun. Ich habe für das auch sechs Jahre gebraucht.
- 37:28Ich habe die Firma gewechselt, wir mussten Verluste einstecken von Haaren, die nicht brauchbar waren. Riesenverluste. Alles mögliche. Das war ein Prozess. Es war ein Weg, dass ich... Es wäre, als würdest du dein Geheimrezept rausgeben. Das machst du auch nicht. Absolut.
- 37:49Ja, dann bevor wir... Wir haben so ein Konzept bei uns, und zwar darf jeder Gast am nächsten Gast eine Frage stellen. Bevor du deine überkommst, die ein Gast dir gestellt hat, darfst du... Am nächsten. Du weisst nicht, wer es ist.
- 38:07Keine Ahnung, denk nicht mit dem Kopf, was kommt da rauf. Egal was. Ja weisst du, ich wollte voll etwas Tiefgründiges fragen, aber es kommt mir wie jetzt zu, meine Gedanken sind so... Aber ich glaube, ich stelle eine Frage, die ich finde, es wäre interessant für die Leute, die...
- 38:26Wo du das so aussagst. Was war dein Game Changer? Was war dein Game Changer? Du machst ja oftmals immer dasselbe und dann passiert etwas und das war dein Game Changer. Das ist eine gute Frage und die hatten wir noch nie. Und was war dein Game Changer? Hat es einen Moment gegeben, wo du dachtest, fuck man.
- 38:52So, ich warte noch viel. Nein, so kann ich nicht. Ja, du musst schauen, morgen kommt er. Morgen kommt er. Nein, also mein Game Changer war, ich habe...
- 39:05Nein, es ist schwierig zu sagen, was mein Game Changer war. Du hast schon immer gewusst, wann... Ich rolle ja, oder? Und es ist noch nichts passiert. Mein Game Changer wird dann sein, wenn ich bereit sein werde, um dieses grosse Projekt hinzuholen. Und bis dahin bin ich noch im Prozess. Ich habe schon Erfolg und alles, aber ich bin noch im Prozess, dass ich von mir selber sagen kann, hey, jetzt...
- 39:34Oder es kommt plötzlich wieder jemand, der das Game wieder verändert. Ich bin noch in der Entwicklung. Für viele bin ich schon angekommen, aber für mich noch nicht. Aber meinst du nicht, wir wären immer in der Entwicklung gewesen? Ich sage meinen Klienten... Nein, wie sagen wir Klienten? Ich sage immer, Leute, wir haben eine ewige Baustelle. Wir sind wie eine alte Villa. Mal renovieren wir ein Bad, dann kommt das Bad fertig, dann kommt das Zimmer drauf, dann ist der Garten.
- 40:01Ein ewiger Prozess. Aber mit Game Changers, auch bei vielen, sagen wir mal Influencerin, sorry, ich spreche sie immer falsch aus. Bis gestern hat sie vielleicht noch nicht viele Aufträge und so gehabt. Und dann auf einmal, boom, hat sie die grossen Aufträge. Mit grossen Namen. Und das ist dann dort, was war der Game Changer? Dass du von so zu so auf einmal so eine Publicity gehabt hast, oder? Mhm. Und ähm...
- 40:28Also dann stelle ich noch Ihre Frage, aber ich möchte wissen, wo dein Weg ist, weil es ein Projekt ist. Dich wurde gefragt. Was befriedigt dich? Alle haben Sex im Kopf, aber es kann ja alles möglich sein. Die Befriedigung ist ja so breit und weit. Was befriedigt mich? Schaufen.
- 40:51Mhm. Schaffen. Schön. Mit was? Mit Menschen selber am Werk? Mit Menschen. Menschen zufriedenstellen vor allem. Ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Es ist ja Haare, die widerspiegeln auch etwas. Haar ist ein Accessoire, das du jeden Tag trägst. Ich sage jetzt nicht die klassischen Asensfärben und so, aber auch dann haben die Leute mega Freude. Es ist jemandem etwas schenken können, damit er sich dabei gut fühlt. Und sein Selbstwertgefühl damit.
- 41:21Ich sage nicht wer, aber machst du die Connection? Was, Entschuldigung? Wer die Frage gestellt hat, wer jetzt aber da ist und es geht um Haare, machst du die Connection nicht? Muss ich sagen? Nein, musst du nicht sagen. Was ist jetzt deine Frage? Es ist keine Frage, aber wer die Frage gestellt hat, weisst du noch. Aber wieso machen wir eigentlich immer so ein Geheimnis? Wer hat die Frage gestellt? Unser letzter Gast, Orchun, er ist Elite, nein, jetzt verwechseln wir Elite...
- 41:48international mega Portressed bei Estée Lauder und er ist mega persönlich mega persönlich, wirklich, verrückt und die Haare bis da und wirklich was für ein guter, wow was für eine Seele mega Vibe, mega Energie aber wieso kommst du jetzt mit dem weg, die Haare? weil er
- 42:07Lange Haare? Lange Haare, Extension auch. Und jetzt haben wir hier Queen of Extension. Okay, spannend. Ah, und sie befriedigt. Okay. Ah, verstehst du. Guten Morgen. Ich bin auch schon da. Ich finde schon einen Full-Circle-Moment. Okay, Full-Circle-Moment, so gut. Auf jeden Fall kannst du dir wegdenken, mal nicht mehr am Stuhl zu sein, sondern nur noch Projekte, Projekte, Projekte, dir Ligieren machen und so, oder bist du gerne operativ tätig und so?
- 42:34Ja, ich könnte es mir schon vorstellen. Aber wiederum muss ich auch sagen, trotzdem so den Kundenkontakt und etwas bewirken und machen und umsetzen ist schon auch eine Leidenschaft. Vor allem bist du ja auch an der Quelle, wo sind die Bedürfnisse, wo sind die neuen Ideen. Geil. Also jetzt noch deine Frage ist... Ah, nein, die haben wir... Oh gut, sorry.
- 42:55Wo bist du? Repeat. Wenn du jetzt aber noch etwas mitgeben könntest an die Leute, die das schauen, was ist es? Wenn du sagen könntest, das ist deine Message für die Breitmasse, was ist es?
- 43:12So, was ist meine Wette? Das ist so ein schönes Lachen, mein Gott, sehr schön. Danke, so. Jetzt bin ich noch rot, wenn ich da reinläufe. Ich würde... Schon wieder, sorry. Ich würde sagen, go for it. So kurz und windig. Nein, manchmal bin ich zuhause und so. Ich erzähle das und das. Ich finde es doch schwierig, je nachdem welcher Mitié du bist. Aber sowieso, wenn du dich für einen Weg entschieden hast und das deine Leidenschaft ist und du es voll fühlst, wirst du deinen Weg machen und nicht aufgeben. Up and Downs gehören dazu.
- 43:42Ohne das geht es gar nicht. An dem reifst du. An dem wachst du. Und darum, go for it. Sehr, sehr schön. Ich schwöre. Wirklich, mega. Mega inspirierend. Ich schwöre, ich habe deine Energie schon richtig ansteckend. So krass. Ja, hast du noch irgendwas? Wie kann man dich und dein Business unterstützen?
- 44:01Ich komme ins Business. Also im Moment ja mit Neukunden für meine Stylisten. So kann man mich unterstützen. Also geht auf www. Entweder mondovalentino.ch oder extensionspoint.ch je nachdem, wo eure Bedürfnisse sind.
- 44:18Mhm, let's fitz. Ja, dann wären wir eigentlich soweit. Hast du noch irgendetwas? Oder brennt dir noch irgendetwas auf der Zunge? Nein. Ja cool, dann danken wir dir nochmal für deine wertvolle Zeit, wie du gerade gesagt hast. Danke euch. Und wer weiss, vielleicht bis bald zum Elite-Style. Ja, unbedingt.
- 44:40Nein, wirklich sehr schön, du warst da. Danke für deine Zeit. Es hat mich mega gefreut, dich kennenzulernen. Ich glaube, es war mega bereichernd, die ganzen Statements, die du gemacht hast. Du hast ganz viele tiefe und schöne Sachen gesagt. Danke vielmals für das. Und für alle, die zugesagt haben, schön, dass ihr dabei wart bei einer weiteren Folge, wo du entscheidest, dein Podcast für Business, Erfolg und persönliche Weiterentwicklung. Und bis zum nächsten Mal. Ich sage immer, sorry, dein Podcast für Erfolg, Business und persönliche Weiterentwicklung. Aber entscheidet ihr, was ihr...
- 45:10Du kannst entscheiden. Alles Gute. Tschüss zusammen. Hey, danke viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel,