Latest / «Call the Boss» / Hans Graf, er ist bald 30 Jahre in der lokalen Immobilien-Branche tätig und dies erfolgreich.
Transcript
- 0:00Der Schaffhauser hat Ende Monat mehr im im Portemonnaie als der.
- 0:04Das ist sicher so. Call the Boss, Ein Format vom
- 0:09Wirtschaftsnewsletter Zahltag, unterstützt von GF und Radio
- 0:13Munot. Call The Boss Hans Graf Co,
- 0:20Geschäftsführer und Inhaber Graf Partner Immobilien AG.
- 0:29Hans Graf. Hallo Hans, hier ist der Robin
- 0:32Blank vom Wirtschaftsnewsletter Zahltag.
- 0:34Hallo sali Robin. Hallo Hans Hans, wir reden hier
- 0:38heute miteinander, während das Thema Immobilien Grad sehr, sehr
- 0:41aktuell ist. Einerseits stimmen wir am 28.
- 0:44September über die Abschaffung vom Eigenmietwert ab und
- 0:46andererseits gehen die Prognosen in die Richtung, dass die Mieter
- 0:49mehr zahlen müssen, dass wir die Wohnbaukrise nicht in den Griff
- 0:53bekommen. Sag einmal Hans, für dich als
- 0:55Immobilienhändler und Immobilienmensch.
- 0:59Sind da doch eigentlich hervorragende Zeiten jetzt
- 1:02gerade, oder nicht? Also zuerst einmal wegen der
- 1:07sogenannten Immobiliennoten. Ich glaube, das ist ja, das ist
- 1:13ich, ich, ich spüre, dass das eine Art temporär ist.
- 1:16Ich glaube, das regelt sich einerseits dadurch, dass wieder
- 1:19mehr gebaut wird, man sieht da in verschiedenen Orten hat es
- 1:22wieder mehr baugesuche als die letzten paar Jahre, also da wird
- 1:25mehr gebaut, es wird auch mehr umgenutzt.
- 1:28Also es gibt mehr. Das wird eine gewisse
- 1:30Entschärfung geben, dann haben wir ja das Thema, dass sehr
- 1:34viele ukrainische Bürger eingewandert sind, wenn der
- 1:37Konflikt mal vorbei ist, gehe ich davon aus, dass auch wieder
- 1:40recht viele werden zurückwandern, dann gibt es auch
- 1:42wieder Wohnungen, also für mich ist das Problem mit der
- 1:45sogenannten Wohnungsnot eher ein bisschen temporär aus den 2
- 1:48Gründen, wo ich gesagt habe, wird es eine Entspannung geben,
- 1:51glaube ich zum Abstimmung eigenmietwert.
- 1:55Ja, da gibt es vor und Nachteile dafür und dann wieder.
- 1:58Ich habe mich noch nicht entschieden, ich weiss noch
- 2:00nicht was ich darauf schreibe. Aber hast du es mal
- 2:02durchgerechnet für dich? Ich für mich in meiner Situation
- 2:06ganz privat. Ich würde es Vorteil haben, wenn
- 2:09man das abschafft. Meine Frau und ich haben das
- 2:12Haus. Recht weit abbezahlt hat nur
- 2:14noch eine kleine Hypothek. Also tiefe, tiefe Kosten, die
- 2:18ihr quasi in den Abzug bringen könnt.
- 2:19Ja. Oder ja, das Haus ist erst
- 2:21zwanzigjährig wir haben es laufend unterhalten, nicht wegen
- 2:24dem Abzug, sondern einfach weil wir wollen in einem gepflegten,
- 2:27gut unterhaltenen Haus wohnen. Das wird auch künftig so sein,
- 2:30dass wir unser Haus pflegen und aber weil wir nicht viele Zinsen
- 2:34abziehen können, muss ich sagen, hätten wir eine Entspannung,
- 2:37eine Erleichterung bei den Steuern, privat ja.
- 2:40Gut also. Da sind wir dann noch gespannt.
- 2:42Ich möchte aber schnell zurückrufen auf das, was du
- 2:44vorher gesagt hast. Man hat ja gehört, das ist jetzt
- 2:46auch ein bisschen der Anlass gewesen zum nochmals Nachfragen
- 2:48in Schaffhausen, dass der Kanton hat, müssen Liegenschaften, wo
- 2:51ihm gehören, Freiräumen, also die Mieter, wo er dort bis jetzt
- 2:54gesagt hat, müssen Fortschicken, und er hat gesagt, ich brauche
- 2:56den Platz zur Unterbringung von Leuten aus der aus dem
- 2:59Flüchtlingsbereich, da ist dann immer ein bisschen die Aussage
- 3:02gekommen, dass jetzt im Moment Schaffhausen Wohnraum für wenig
- 3:06Geld an einem kleinen Ort vorhanden ist.
- 3:09Ist da auch deine Wahrnehmung? Es gibt zu wenig erschwinglichen
- 3:12Wohnraum, ja und? Nein, also das eine ist, wo ich
- 3:17immer etwas verunsichert bin, ist, ist, ist der Begriff
- 3:20erschwinglich? Ich sehe Expats, die aus
- 3:22Schaffhausen kommen, die jeden Preis zahlen.
- 3:25Hauptsache, sie haben eine schicke Wohnung und schön gross
- 3:28und an bester Adresse und ich sehe Leute, die tatsächlich eine
- 3:32Scheidung hinter sich haben, nur 60% arbeiten können, weil sie
- 3:35noch noch ein Kind haben, wo dann wirklich, wirklich
- 3:38Schwierigkeiten haben, noch einigermassen etwas brauchbares
- 3:41finden. Ich sehe ein bisschen beides
- 3:43also. Ich ich weiss nicht, ob wir
- 3:46wirklich in Not haben mit den erschwinglichen Wohnungen.
- 3:49Vielleicht könnte man das ein bisschen dämpfen, indem man
- 3:51einfach die Limite für für die Erschwinglichkeit ein bisschen
- 3:54raufsetzen würde, das kann ja auch temporär sein, sodass die
- 3:58Sozialinstitutionen, die sich um das kümmern müssen, ein bisschen
- 4:01mehr Budget zur Verfügung hätten, wo man dann auch wieder
- 4:05ein bisschen etwas mehr findet für Geflüchtete.
- 4:08Und vielleicht wäre das eine gewisse Entspannung.
- 4:11Früher hat man ja gesagt, dass man in Schaffhausen billig
- 4:13wohnen kann. Man hat tiefe
- 4:15Lebenshaltungskosten, die freien verfügbaren Einkommen sind
- 4:18vergleichsweise hoch, weil man eben die Lebenshaltungskosten
- 4:20tief hat im Vergleich zu Zürich, Winterthur, Bern, Basel ist das
- 4:24immer noch so, dass darum Schaffhausen attraktiv ist für
- 4:27Leute, die vielleicht nicht so viel Geld auf der hohen Kante
- 4:29haben, oder ist das früher mal gewesen, aber heute ganz anders,
- 4:33wie schätzt Du das ein? Also im Vergleich zu zu den
- 4:36Grossstädten sind wir natürlich sehr viel günstiger.
- 4:38Der Schaffhauser hat Ende Monat mehr im im Portemonnaie als der
- 4:42Zürcher, das ist sicher so und das wird sich auch in absehbarer
- 4:46Zeit nicht ändern, aber die Gründe, warum jemand jetzt ein
- 4:49Zürcher soll aus Schaffhausen kommen oder eben nicht kommt,
- 4:52die sind natürlich vielfältig was ich was ich sehe ist, dass
- 4:55das immer wieder und das in letzter Zeit gehäuft, aber das
- 4:58mag mag einfach bei uns so sein, wir sehen, wir sehen die
- 5:02Schaffhauser für das Studium, einmal weggezogen sind.
- 5:04Irgendwo in Bern oder weiss ich wo hängen geblieben sind und
- 5:08dort wo wo die Kinderphase anfängt zurück nach Schaffhausen
- 5:11kommen, kommen, wohnen und dann halt pendelt.
- 5:13Weil in Schaffhausen haben sie Eltern, wo helfen mit den
- 5:16Kindern, haben Freunde aus der Schulzeit oder wo auch immer, wo
- 5:20auch ein bisschen in der gleichen Phase sind und man tut
- 5:22sich ein bisschen zusammen und gerade auch wenn die Kinder im
- 5:24Vordergrund stehen, hat dann halt Schaffhausen ein Umfeld wo
- 5:27man vielleicht in Bern, in Lausanne oder in Singapur noch
- 5:30nicht gehabt hat, also das gibt ich sage die wo Schaffhausen
- 5:33kommen wohnen alternativ. Zu Zürich oder Bern oder Genf,
- 5:36die kommen meistens, weil sie schon Leute kennen, weil sie
- 5:40schon ein bisschen ein Beziehungsnetz haben, und dann
- 5:42fällt es natürlich leicht, auch da wieder Fuss zu fassen und
- 5:44dann geniessen sie die günstigen Preise.
- 5:46Das ist so. Das ist aber auch so, dass die
- 5:48dann etwas finden. Da gibt es Objekte, wo so eine
- 5:51Familie eine junge Familie will, irgendwie in einem Quartier, ja
- 5:55ein bisschen ruhig, vielleicht freistehend, das findet man für
- 5:59das, wo man noch kann, irgendwo zusammenbringen.
- 6:01Ja, also zuerst einmal muss ich sagen, es wollen natürlich alle
- 6:06möglichst auf Breite oder auf auf auf Emersberg oder buchtalen
- 6:10und dort, wo viel Nachfrage ist, haben wir einfach hohe Preise,
- 6:13aber in der Stadt Schaffhausen hat es Quartiere wie wie
- 6:16Niklausen oder oder herblingen oder oder Gruben oder so, wo es
- 6:20durchaus absolut zahlbare Objekte gibt und zahlbar ist für
- 6:24mich immer so ein bisschen Familienhaus, das ist halt dann
- 6:28vielleicht ein Anbautes oder ein Reihen Haus.
- 6:30Meine Erfahrung ist, dass so, wenn jemand eine Familie mit
- 6:33einem Einkommen ist oder Papa und Mami einfach die 60% da
- 6:37liegen, so ein Modell, die haben so etwa 1000000 als Schwelle,
- 6:40wenn sie natürlich von daheim ein Darlehen bekommen oder einen
- 6:43Erdvorbezug machen können oder so etwas haben sie schneller mal
- 6:46Möglichkeiten bis 1,4 oder 1,6 Millionen, und für das findet
- 6:49man dann auf der Breite oder die Buchzahlen bereits recht schöne
- 6:52Häuser. Andere Frage gleich ein Thema
- 6:56bauen wir eigentlich genug, das ist ja das, wo mich wieder
- 6:59darüber streiten wird, genug. Gebaut oder ist es ein anderes
- 7:02Problem? Wir bauen genug, du hast vorher
- 7:04gesagt, es gibt wieder mehr Baugesuche.
- 7:05Ja, das ist jeweils der erste Indikator, ob genug gebaut wird.
- 7:09Also es gibt schweizweit in den letzten Jahren und jetzt auch
- 7:13dieses Jahr wieder spürbar mehr baugesuche.
- 7:16In Schaffhausen müsste ich es jetzt nachfragen gehen, wie es
- 7:18genau ist. Ab gesamt soll wieder mehr
- 7:20gebaut werden, das hat wahrscheinlich auch mit den
- 7:24Zinsen zu tun, die sehr attraktiv sind, das hat sicher
- 7:26mit der Nachfrage zu tun, man baut dann mehr, wenn auch die
- 7:29Nachfrage gestiegen ist. Und es kann sein, dass im einen
- 7:32oder anderen Kanton in der einen oder anderen Gemeinde, sag jetzt
- 7:35mal die Regulatorien ein bisschen ein bisschen gelockert
- 7:38worden sind, dass man auch mal verdichten kann, dass man auch
- 7:41mal etwas umnutzen kann und dann zu Wohnungen machen kann, wo
- 7:44früher Büro gewesen ist oder ähnliches.
- 7:46Also, das mag ein ein Cocktail von all diesen Faktoren.
- 7:49Sein jetzt hast du ja vielleicht mitbekommen, man hat jetzt
- 7:51gerade wieder von der Stadt aus eine Teilrevision von der Bau
- 7:54der Bauordnung verabschiedet. Was sagt ein Immobilienexperte
- 7:57zu dem? Ist das sinnvoll, steht zu
- 7:59wenig, braucht es da mehr? Also gut, meine ganz private
- 8:03Meinung ist natürlich die die Bauzone die Vorschläge, die muss
- 8:07man nochmal recht überarbeiten. Auf der einen Seite kann man
- 8:11jetzt ein bisschen die Ausnützungsziffer ist bei bei
- 8:14Wohnhäusern ist ein bisschen erhöht worden, aber das wird
- 8:17nichts bewirken, sage ich jetzt mal, wenn ich auf dem Unort
- 8:21stehe und Richtung einsteige oder Breite oder so schaue ist
- 8:24einfach alles grün. Man muss nicht alles
- 8:26zupflastern, aber es es hat immer noch einstöckige
- 8:29Einfamilienhäuser. Es hat zweistöckige und ich
- 8:32meine, warum geht nicht hin und sagt so, jetzt kann man dort 3
- 8:35oder vierstöckig bauen oder die Ausnutzung viel mehr anstatt 0
- 8:39Komma 30 bis 0 Komma 40 könnte man nachher mal einfach sagen
- 8:42komm machen wir 0 Komma 50 in Stadtnähe an diesen beliebten
- 8:46Stadtnähe Wohnort also für mich ist die Ausnutzung ein grosses
- 8:50Thema, da finde ich da müsste man nochmal dahinter.
- 8:53Ein anderes Thema sind ja so diese, diese
- 8:55Transformationszonen, die nach meinem, nach meiner Vorstellung
- 9:01ein bisschen, ja ein bisschen schwammig formuliert sind.
- 9:03Das da hat es zum Beispiel im Ebnet oben, es soll eine
- 9:06Entstehen, da tue ich mich ein bisschen schwer zu mir
- 9:09vorstellen, jetzt hat es dort einen GF und andere Fabriken,
- 9:12und jetzt sollen dort noch Wohnhäuser dazwischen kommen und
- 9:15noch ein paar Bäume und ein Spielplatz, da frage ich mich
- 9:17dann schon, wie diese Firmen weiter existieren können.
- 9:20Wenn dann da 40 tönner gehen be und entladen.
- 9:24Also dort finde ich es ein bisschen schwierig, aber
- 9:26vielleicht habe ich es falsch gelesen und ich habe es falsch
- 9:28gedeutet, aber aber also 2 Punkte, also der Hauptpunkt für
- 9:32das Wohnen wäre sofort die Ausnützungsziffer erhöhen, im
- 9:36Moment vielleicht auch noch über Grenzabstände nochmal nachdenken
- 9:40und dann könnte man relativ rasch ein bisschen etwas mehr
- 9:43bauen. Die Stadt kommt an den beliebten
- 9:45Lagen. Gut.
- 9:46Hans, Jetzt haben wir viel über deine Branche geredet, über das
- 9:49über das Thema Immobilien. Jetzt sprechen wir mal noch ein
- 9:51bisschen über dich, du bist Inhaber, du hast gesagt,
- 9:53Neunzehnachtundneunzig, habt ihr eure Firma gegründet, du bist da
- 9:56am Anfang alleine gewesen, jetzt inzwischen hast du eine Co
- 9:59Geschäftsführung, mit der Christine Hug, seit wann teilt
- 10:02ihr euch diese Aufgabe eigentlich?
- 10:04Christine ist anfangs Jahr gekommen, ich habe sie
- 10:06eingestellt, ja engagiert als meine Nachfolgerin, was die
- 10:10Geschäftsleitung anbelangt, weil ich ja seit dem April bekomme
- 10:14ich ja AHV. Du und ich habe immer, ich habe
- 10:16immer den Plan gehabt, ja, ich habe immer den Plan gehabt, ich
- 10:19könnte so schrittweise abbauen und Christine ist
- 10:23einwichtiger.in dem Zusammenhang, weil sie hat
- 10:26schafft sich jetzt ein bei uns, sie ist eine tolle Frau,
- 10:29menschlich funktioniert es gut bei uns, sie hat viel
- 10:31marketingerfahrung, sie ist sehr zielstrebig und ehrgeizig und
- 10:35passt genau und jetzt übernimmt sie jeden Monat ein bisschen
- 10:38mehr Verantwortung in dem Betrieb und eher soll sie dann
- 10:42die ganze Verantwortung für die Geschäftsführung haben und du.
- 10:44Genau. Und.
- 10:45Ich werde dann nicht. Ja, ich versuche jetzt nach dem
- 10:47nach den Herbstferien versuche ich mal einen Tag weniger zu
- 10:50arbeiten pro Woche. Das wird funktionieren, weil wir
- 10:53arbeiten daraufhin mit vereinten Kräften, das geht, es hat vieles
- 10:57ja einfach so, so, Nebensächlichkeiten, wo man so
- 11:01als Geschäftsführer hat, wo an Anlässen teilnehmen, in Gremien
- 11:05mitzuarbeiten, aber auch das administrative.
- 11:08Und das Zeug, das habe ich alles nicht mehr und mit mit jedem
- 11:11Tag, wo die Christine länger da ist und unsere 2 neuen
- 11:14Mitarbeiterinnen können die mehr, können sie auch mehr
- 11:17selbstständig arbeiten und dann braucht es mich einfach
- 11:19schrittchen um Schrittchen weniger.
- 11:20OK, ja, spannend ein nicht immer ganz einfacher Prozess, aber da
- 11:24bin ich jetzt mal zuversichtlich bei dir.
- 11:26Frage Ihr seid jetzt, ich habe Gesetz Vierte, ja die ganze die
- 11:29ganze Unternehmung willtet ihr da noch weiter wachsen oder ist
- 11:32das gar nicht so das Ziel für euch?
- 11:33Das ist überhaupt nicht das Ziel.
- 11:35Weiter wachsen überhaupt nicht. Wir haben Arbeit für 4 Leute und
- 11:40wenn wir, wenn wir jetzt zu fünft oder noch mehr wären, dann
- 11:43müsste ich Arbeit oder Aufträge annehmen, wo ich nicht will oder
- 11:47wo ausserhalb von unserem Reihjahr sind und und ich habe
- 11:50mich immer beschränkt auf auf Schaffhausen und und was ich so
- 11:54in 2030 Minuten heute am Auto erreiche, das ist mein Gebiet
- 11:57und wenn wir jetzt jemand mehr einstellen, müssen wir
- 12:00ausserhalb von den Gebieten arbeiten, wo wir nicht mehr
- 12:01kompetent sind. Oder wir müssen Aufträge
- 12:04annehmen, die nicht zu uns passen, wo man sich vielleicht
- 12:06nicht nicht einigen kann, mit dem Auftraggeber über den Preis
- 12:09oder wo man enormen Zeitdruck hat und dann einen Pfusch
- 12:12hinlegt. Und das ist einfach nicht mein
- 12:14Stil und darum ist die 4 genau die richtige Grösse, gut.
- 12:17Du hast gesagt, jetzt ist der schrittweise Rückzug ein
- 12:20bisschen aus der operativen Tätigkeit.
- 12:22Wenn du zurückschaust auf dein Berufsleben, was bist du für ein
- 12:26Chef gewesen, bist du ein harter Chef gewesen, oder?
- 12:28Ein weicher Chef oder was hat was?
- 12:30Glaubst du, hast du für einen Führungsstil?
- 12:34Gehabt. Jetzt müsste ich frühere
- 12:36Mitarbeiter Fragen oder aktuelle, Ich glaube ein ein
- 12:40partizipativer Führungsstil, keine Hierarchien, was wir jeden
- 12:45Montag morgen in unserer Sitzung besprechen ist, sind unsere
- 12:49Ziele, die wir haben, das ist vor allem Umsatzziele und 23
- 12:51andere und sind wir auf dem richtigen Weg, um diese Ziele zu
- 12:55erreichen, also ich, ich sage jetzt mal, ich führe die Ziele.
- 12:58Orientiert aber was ich auch habe, unsere Leute alle haben
- 13:02haben sehr viele Freiheiten, sehr viele Kompetenzen wie sie
- 13:06ihr individuelles Ziel oder das Teamziel erreichen, überlasse
- 13:10ich es weitgehend ihnen. Ich will einfach Ende Jahr einen
- 13:13guten Jahresabschluss haben und während dem Jahr will ich ein
- 13:16gutes, lustiges, entspanntes, leidenschaftliches Team haben.
- 13:20Gut, jetzt letzte Frage, du hast gesagt, du hast jetzt dann
- 13:23wieder mehr Zeit und ich weiss du bist ein.
- 13:26Ein leidenschaftlicher Hobbykoch dann wird man also in Zukunft
- 13:29dich mehr am Koch Herd sehen. Ist das richtig oder deine Frau
- 13:32wird dich mehr machen? Tatsächlich ist es bei uns zu
- 13:36Hause so, dass meine Frau nicht gerne kocht, weil sie hat ja ein
- 13:39gelernter Koch seit über 40 Jahren und ist darum natürlich
- 13:43ein bisschen verwöhnt. Ich habe mir wirklich
- 13:44vorgenommen, ich möchte wieder ein bisschen mehr, ein bisschen
- 13:46mehr kochen, auch ein bisschen Sachen wie backen, Torte und
- 13:50ähnliches, was vernachlässigt worden ist.
- 13:52Da freue ich mich drauf auf solche Sachen, aber ich möchte
- 13:55auch ein bisschen mehr aus dem. Büro raus und ja so wandern,
- 13:58laufen, Biken, so Frischluftaktivitäten auf das
- 14:02freue ich mich tatsächlich. Ja gut.
- 14:04Also Hans, das war es schon. Ich danke dir vielmals, wir sind
- 14:08spannend wie es weiter geht mit deiner Firma, ich wünsche euch
- 14:10auf jeden Fall alles alles gute und dir bei deinen neuen
- 14:14Lebensabschnitten auch viel Erfolg, danke.
- 14:16Danke dir auch. Danke ciao ciao Robin, Tschüss.
- 14:22Call the Boss, Ein Format vom Wirtschaftsnewsletter Zahltag,
- 14:27unterstützt von GF und Radio Monot.