Latest / No More Kuddelmuddel - Lean Management auf Deutsch / Lean Management Projekte vorbereiten. So planst Du den zeitlichen Verlauf (#088)
Transcript
- 0:04Speaker 0: Hi und herzlich willkommen zu.
- 0:06Speaker 0: no more kuddelmodellin-management auf Deutsch.
- 0:09Speaker 0: Mein Name ist Kathrin Wortmann, gemeinsam mit meinem Geschäftspartner Lars Kinkeday sind wir die Freiraumbande!
- 0:17Speaker 0: Auch in dieser Folge tauchen wir noch einmal in das Thema Projektmanagement ein und schauen uns an wie du dein Linprojekt vorbereiten kannst.
- 0:28Speaker 0: Heute geht es um das Thema Zeitplanung.
- 0:32Speaker 0: Da schauen wir einfach mal rein, hey was sollte ich eigentlich bedenken wenn ich das Projekt zeitlich durch plane?
- 0:40Speaker 0: Außer du bekommst von oben direkt eine zeitliche Vorgabe.
- 0:44Speaker 0: aber wenn dem nicht so ist und Du es in den eigenen Händen hältst wie lange denn das was Du umsetzen möchtest dauern darf?
- 0:52Speaker 0: dafür geben wir Dir In der heutigen Folge ein paar Tipps, was du da so alles bedenken kannst.
- 0:58Speaker 0: In diesem Sinne viel Spaß damit!
- 1:26Speaker 1: vom Einkauf von Mitarbeitern etc.
- 1:28Speaker 1: pp.
- 1:30Speaker 1: und ja da denken wir erst mal gar nicht drüber nach und selbst wenn, ach komm das kriegen wir schon irgendwie hin ignorieren wir mal das ganze.
- 1:37Speaker 1: Und was wirklich immer das Problem ist Ist das Tagesgeschäft der Alltag?
- 1:42Speaker 1: Der grätscht immer irgendwie da rein Aber irgendwie denken weil er nicht dran
- 1:47Speaker 0: wird mit eingeplant
- 1:49Speaker 1: genau so wie wie Urlaub Krankheit.
- 1:53Speaker 1: Wir wissen alles dass es da ist aber ignorieren wir natürlich immer ganz groß.
- 1:57Speaker 0: Ja und häufig ist es auch so, dass man einem vielleicht auch ein Stück weit die Hintergründe fehlen wie man's denn anders machen könnte das man dieses Projekt als einen großen Brocken sieht.
- 2:10Speaker 0: Und je größer so'n Brocken ist desto weniger können wir den zeitlich vernünftig einschätzen.
- 2:14Speaker 0: und dann wird hinterher gesagt ja ein halbes Jahr
- 2:17Speaker 1: Genau.
- 2:17Speaker 0: Okay
- 2:18Speaker 1: Rennen wir
- 2:19Speaker 0: mal los.
- 2:19Speaker 1: Genau dieses Unterbrechen vom Großen auf kleine Schritte vielleicht das fehlt häufig
- 2:25Speaker 0: Ja.
- 2:25Speaker 0: und das heißt also wir haben keine keinen runterbrechen, keine Unterteilung in Meilensteine oder wichtige Termine die auf Zwischenstrecke erreicht werden müssen.
- 2:34Speaker 0: Und dadurch wird die zeitliche Schätzung immer ungenauer, damit nur diesen eingroßen bei sich.
- 2:40Speaker 1: macht so eine Roadmap natürlich auch immer Sinn?
- 2:42Speaker 1: ja
- 2:43Speaker 0: absolut
- 2:43Speaker 1: gerade wenn wir im Projekt sind der Unternehmen die jetzt mit Lien starten sind hier immer die ersten Schritte liebe Führungsebene, liebe Geschäftsführung.
- 2:52Speaker 1: So wo wollt ihr sein?
- 2:54Speaker 1: Und wie sind die einzelnen Schritte dahin?
- 2:56Speaker 0: Ja genau.
- 2:57Speaker 0: Wir gehen da ja häufig so mit einem Jahr vor, ne?
- 2:59Speaker 0: So im Sinne von ok setze jetzt dein Ziel in zwölf Monaten wo willst du dastehen?
- 3:04Speaker 0: und dann gehen wir so ein Stück weit in die Zerstückelung und Unterteilung dieses Jahres.
- 3:10Speaker 0: Dann gehen wir einmal auf die halbe Strecke und sagen somit hey wenn nun nach zwölfen Monaten das Ziel erreicht haben willst was musst Du denn dann nach sechs Monaten erreicht haben?
- 3:20Speaker 1: Richtig,
- 3:20Speaker 0: quasi auf halber Strecke.
- 3:22Speaker 0: Was musst du da erreicht haben damit dir die zwölf Monate nicht in Gefahr geraten?
- 3:26Speaker 1: Genau und dann kannst du es noch mal unterteilen.
- 3:28Speaker 0: Dann setzen wir die Quartale einmal dazwischen Und dann gehen wir hinterher Auf die monatsebene so dass wir im endeffekt dann für jeden Monat mehr oder weniger ein kleines ziel Haben was am ende des monats fertig sein muss was da sein muss damit dieser gesamtplan dies große damit das nicht in Gefahr gerät und wir wirklich sagen können hey ja mensch so erscheint mir das realistisch.
- 3:50Speaker 0: Ja,
- 3:51Speaker 1: dass ist nämlich das Wichtige.
- 3:52Speaker 1: Also eine Zeitplanung auch realistische zu gestalten und ich zu sagen in zwölf Monaten wollen wir da stehen kommen wir schon irgendwie
- 3:57Speaker 0: hin genau durch die unter oder durch dieses zerstöckeln merken wir das dann auch ganz bewusst.
- 4:03Speaker 0: also wenn man nicht selten den fall das dann noch gesagt wird Boah, verdammt wäre schon echt cool.
- 4:08Speaker 0: Aber wir merken gerade das Ziel für in zwölf Monaten.
- 4:10Speaker 0: Das ist viel zu groß!
- 4:11Speaker 0: Wir müssen Downsizing betreiben.
- 4:13Speaker 0: Wir müssen das Ziel in zwelfen Monaten kleiner machen und dann nochmal einmal die Strecke unterteilen und quasi diese Zwölfmonatsplanung noch mal etwas neu starten.
- 4:25Speaker 0: Genau.
- 4:25Speaker 0: Und ich
- 4:25Speaker 1: spare auch Zeit in der Umsetzung weil ich genau weiß diesen Monat ist das Thema dran oder dieses Quartal ist das Themen dran.
- 4:32Speaker 1: Ich habe mir einfach vorne hingesetzt, hab Zeit investiert und kann danach jetzt einfach nur abarbeiten.
- 4:39Speaker 0: Ja, richtig!
- 4:40Speaker 0: Und durch diese Zerstöckelung, also zwölf Monate, sechs Monate, quartale Monate merke ich dann ja tatsächlich auch was muss quasi jetzt vorher fertig sein.
- 4:50Speaker 0: Damit ich im März dann auch wirklich starten kann und somit das macht total gut etwas mit dem Kopf.
- 4:55Speaker 0: Also der wird sehr, sehr gut das Gehirn wird sehr gut gelenkt.
- 4:58Speaker 0: ob das alles wirklich realistisch ist?
- 5:01Speaker 0: Wenn ich sage wir müssen die Maschine umbauen.
- 5:03Speaker 0: Gut es geht vielleicht erst wenn die Werkzeuge geliefert wurden weil das ist ein Spezialzeug oder so.
- 5:09Speaker 0: Das war am Anfang so mit diesen Thema Abhängigkeiten gemeint.
- 5:13Speaker 0: Also man hat dann ja auch bestimmte Arbeitspakete oder wirklich Komponenten, auf die man warten muss und das einmal so mit durchzudenken ganz grob.
- 5:22Speaker 0: Das hilft schon immer extrem?
- 5:24Speaker 1: Ja!
- 5:24Speaker 1: Und ich habe eben die Möglichkeit auch die Leute mitzunehmen.
- 5:29Speaker 1: Wenn ich jetzt mein Ziel ausgebe in zwölf Monaten – das ist für den ein oder anderen vielleicht viel zu weit weg oder auch viel zu groß – wenn Die nächsten sechs Monate ist das.
- 5:39Speaker 1: Für die nächsten drei Monate und für den nächsten Monat runtergebrochen, dann wird so ein Riesenproblem auch relativ klein und auch sehr verständlich.
- 5:49Speaker 0: Ja!
- 5:50Speaker 1: Also auch die Schritte dahin, da macht man sich auch keinen Kopf.
- 5:54Speaker 1: Da wollen wir in zwölf Monaten einfach mal dastehen aber dann sind die Schritten dahin auf einmal ganz
- 5:58Speaker 0: klein.
- 5:59Speaker 0: Genau, man kann dann ja auch immer den Fokus auf den jeweiligen Monat legen.
- 6:03Speaker 0: Den plant man dann einmal ein bisschen genauer durch im Sinne von so was machen wir jetzt ganz konkreter Maßnahmen um das Ziel zu erreichen und so wird es viel handhabbarer für alle Seiten.
- 6:14Speaker 1: Genau bei dem Thema Abhängigkeit, was du gerade hattest wie können die Maschine beispielsweise erst dann umbauen wenn Material da ist?
- 6:21Speaker 1: Und jetzt kommt das Material auf einmal nicht oder verschiebt sich.
- 6:24Speaker 1: Auch da hat man vorher schon mal drüber gesprochen.
- 6:26Speaker 1: Jetzt musst du wieder wissen welche Risiken können in deinem Projekt aufschlagen?
- 6:31Speaker 0: Ja, wenn du die im Projektvorbereitung mit durchplanst.
- 6:37Speaker 0: Also was man machen sollte weil wir merken ja hier ist sind halt einfach Abhängigkeiten zwischen den Dingen und so kannst du das dann direkt in deine Planung einfließen lassen und man kann sich dann denken okay das wollen wir März machen wenn es aber nicht klappt dann machen wir das.
- 6:53Speaker 0: und dass.
- 6:54Speaker 0: Also wenn die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Risiko eintritt und das Material nicht da es sehr hoch ist, dann baue ich mir gleich auf Streckenplan B ein.
- 7:02Speaker 0: Und sage ja, da mache ich in dem Monat das weil vielleicht kann ich das dann irgendwie verschieben?
- 7:07Speaker 0: Genau!
- 7:13Speaker 0: Was auch immer hilft ist neben diesem Zerstöckeln, dass man auch so ein bisschen In-Best-Case und Worst Case denkt also indem ... oh, es läuft alles super duper durch und es läuft so richtig mies.
- 7:27Speaker 0: Also zum Beispiel würde man jetzt sagen, naja ich möchte Ende März da unterstehen was sich in diesem Monat so grob machen muss.
- 7:34Speaker 0: Ja das passt schon, es dauert vier Wochen.
- 7:37Speaker 0: und jetzt kann man dann noch mal die Frage stellen ja ok Und wie lange wird es dauern wenn es so richtig perfekt durchläuft?
- 7:45Speaker 0: Wenn sogar nichts da irgendwie reinschießt Dann würden wir's in drei Wochen schaffen.
- 7:51Speaker 0: Okay, und jetzt nochmal die andere Seite.
- 7:53Speaker 0: Stell dir mal vor es geht so alles alle Risiken, die du dir überlegt hast Die treffen irgendwie in diesen Monat ein Und irgendwie.
- 7:59Speaker 0: dann ist noch einer krank und hier und da und überhaupt Es läuft so richtig mies wo man sich denkt boah Bitte lass das morgen werden was für'n Tag?
- 8:07Speaker 0: Wie lange wird's dann dauern?
- 8:08Speaker 0: Oh ja Dann wirds acht Wochen dauern.
- 8:10Speaker 0: Ja okay und jetzt kann man vielleicht nochmal gucken ok Ist denn nun diese vier Wochen Was ich da geplant habe?
- 8:15Speaker 0: ist das weiterhin realistisch?
- 8:17Speaker 0: also es bleibt glaskugel gucken es bleibt eine schätzung aber immer diese Schätzung so ein Stück weit untermauern oder ein bisschen realistischer machen, in dem ich einmal coke best case worst case und wenn nicht dann sage ne trotzdem so im Durchschnitt mit der Zeit vier Wochen was wir da machen wollen um das Ziel zu erreichen.
- 8:37Speaker 0: Das passt schon!
- 8:38Speaker 0: Das müsste ganz gut hinkommen.
- 8:39Speaker 1: oder man sagt okay anhand der Geschichten und Gedanken die wir uns jetzt gemacht haben Sind es vielleicht sechs Wochen realistisch?
- 8:45Speaker 1: Ja,
- 8:46Speaker 0: genau.
- 8:46Speaker 0: Richtig.
- 8:47Speaker 0: und dann muss man da halt einfach das Ziel vielleicht schon ein bisschen kleiner machen für den Monat.
- 8:50Speaker 0: oder Vielleicht dann auch einfach sagen ja kommen wir müssen das erreichen Dann müssen wir in dem Monat noch zur Not zwei Leute im Petto halten die uns helfen können.
- 9:00Speaker 1: Genau
- 9:01Speaker 0: weil.
- 9:01Speaker 1: der nächste Punkt spielt auch so ein bisschen mit rein.
- 9:04Speaker 1: Der Alltag wird ja selten mit eingeplant.
- 9:07Speaker 0: Wir tun immer so als hätten hundert prozent Zeit fürs Projekt.
- 9:10Speaker 1: Dann kann es schon mal sein, dass auch so eine Zeit schiene nicht mehr realistisch wird.
- 9:16Speaker 1: Weil wir denken, ah guck mal der Lars ist jetzt in dem Projekt ja doch acht Stunden Zeit am Tag dafür.
- 9:22Speaker 0: Ja und egal ob Lienprojekt oder nicht jeder wer schon mal irgendwie im Projekt war er kennt das dann.
- 9:30Speaker 0: Es wird halt aus allen Ecken an einem gezogen und darum wirklich gleich schon mal realistische Bedenken was die Leute auch einbringen können.
- 9:36Speaker 0: aber da gehen wir später nochmal genauer darauf einen in einer anderen Folge wo es dann nochmal um die Kapazitätsplanung geht.
- 9:47Speaker 0: Ich will gar nicht lange stören, aber eine Sache muss ich dir dringend mitteilen am achtzehn neunten zwanzig sechsundzwanzig startet zum dritten mal unsere murks und mist.
- 9:59Speaker 0: das ist eine netzwerkveranstaltung quasi die jahre sause der freiraumbande Und dort erwartet dich in diesem Jahr eine Lesung fünf Speakerinnen und ihre Stories zu Dingen, die daneben gingen.
- 10:12Speaker 0: Austauschen Netzwerken mit GeschäftsführerInnen und Führungskräften – ne kleine Messe mit richtig coolen Ausstellern und Ausstellerinnen!
- 10:21Speaker 0: Eine Lean-Simulation bei der du direkt ins Machen kommst, Tablet Captains und Abendparten so dass niemand Alleinerum steht.
- 10:30Speaker 0: eine Verlosung mit richtig guten Preisen der Ausstellerinnen und Ausstellern, ehrlicher Austausch, starke Kontakte und jede Menge gute Gespräche.
- 10:41Speaker 0: Und natürlich was nicht fehlen darf – Speis-und Trank!
- 10:45Speaker 0: Dafür ist selbstverständlich gesorgt.
- 10:47Speaker 0: Also wenn du sagst hey ich möchte mich zum Thema Lean Management und allem was dazu gehört mal mit anderen austauschen und mal offen und ehrlich sprechen und einen ganzen Nachmittag und Abend auch richtig Spaß dabei haben, Geschichten zum Lachen und Mitleiden hören.
- 11:04Speaker 0: Ja dann bist du am achtzehnten neunten bei uns absolut richtig.
- 11:10Speaker 0: um vierzehn Uhr geht's los!
- 11:11Speaker 0: Und um ein zwanzig Uhr heißt es ab nach Hause und bis dahin bieten wir dir ein richtiges tolles buntes Programm in diesem Sinne.
- 11:21Speaker 0: vielleicht sehen wir uns und jetzt gehts weiter mit der Folge.
- 11:25Speaker 0: Und natürlich pack ich dir die Veranstaltung in die Show Notes, dann kannst du dir die ganzen Infos durchlesen und wenn du magst dich auch direkt anmelden.
- 11:34Speaker 0: In diesem Sinne jetzt geht's wirklich weiter mit der Folge!
- 11:43Speaker 0: Also es geht wirklich darum um dieses man muss ehrlich planen
- 11:47Speaker 1: ja
- 11:47Speaker 0: weil sonst kriegst Du hinterher von allen Seiten einen drauf als Projektleiter?
- 11:51Speaker 0: Ja und dann... Ja ihr habt doch gesagt und wo ist es denn und hin und her überhaupt und darum also Projekte Management und Projektleiter sein, das ist halt auch schon immer echt eine ganze Ecke verhandeln.
- 12:02Speaker 0: Also da im Vorfeld auch wirklich diese Euphorie zu nehmen was man da jetzt alles in beispielsweise drei Monaten schaffen kann dass man da einfach sagt Leute passt auf wir haben ja nicht drei Monate Vollzeit zur Verfügung sondern es ist viel weniger.
- 12:18Speaker 0: und nach drei Monaten könnt ihr da und damit realistisch rechnen Ja und was man noch machen kann dann in so in so Projekten um auch wirklich die Gesamtdauer zu planen und wo man denn so rauskommt.
- 12:31Speaker 0: Und so ist so dieses Thema, dass man das mal versucht kritische Phasen zu erkennen.
- 12:36Speaker 0: also nicht jede Phase in so einem Projekt ist gleich kritisch.
- 12:39Speaker 0: Also vielleicht habe ich erstmal so dies ganze thema.
- 12:41Speaker 0: naja Ich muss mein team erst mal theoretisch schulen Das ist vielleicht noch einfach.
- 12:46Speaker 0: Und dann geht es vielleicht in den Praxisteil und dass man sagt, der Praxesteil könnte schwierig werden.
- 12:51Speaker 0: Weil an der Stelle und so weiter und sofort und somit wenn man das noch mal durchdenkt kann man halt einfach bei diesen monatlichen Runterbrechen sind was wir als Beispiel gesetzt haben.
- 13:02Speaker 0: Kann man echt nochmal gucken welcher dieser Monate wird kritisch um das Ziel zu erreichen oder welcher ist kritischer als ein anderer beispielsweise?
- 13:12Speaker 1: Ja aber schon wie du sagst nicht jede Phase ist gleich kritisch.
- 13:15Speaker 1: Ja, also sich Gedanken zu machen macht Sinn.
- 13:18Speaker 1: Jetzt sind wir vielleicht wieder bei dem Thema hier.
- 13:19Speaker 1: Feiertage und Urlaub
- 13:21Speaker 1: usw.,
- 13:22Speaker 1: da könnte es kritischer werden als in anderen Phasen oder auch eben nicht.
- 13:28Speaker 1: aber muss man darüber nachdenken welche Phase hat welche kritischen Grad?
- 13:37Speaker 0: Ja genau.
- 13:37Speaker 0: und wenn man dann vielleicht auch sagt, wir gehen jetzt das erste Mal da in die Praxis.
- 13:41Speaker 0: Wir haben das vorher auch noch nie gemacht Das könnte... Da könnten uns einige Probleme irgendwie begegnen mit denen wir so auch nicht gerechnet haben, die wir als Risiken gar nicht einplanen konnten Dann muss man einfach sagen okay der Monat April ist ein kritischer Monat, da gehen wir von aus.
- 13:57Speaker 0: Und wie gesagt kann sich da noch eine kleine Maßnahme im Vorfeld überlegen und sagen Wenn es wirklich kritisch wird, dann greifen wir zurück auf Silkun Manfred Dass man die schon mal im Petto hat und sagt, hey Leute wir wissen nicht genau aber lieber Abteilungsleiter könntest du uns dann.
- 14:12Speaker 0: Und dann ist das ja auch fein.
- 14:14Speaker 1: Dort ist es auch in einer der letzten Folgen.
- 14:16Speaker 1: das Thema dass vielleicht der Entscheider unterwegs ist, nicht greifbar ist und somit niemand anders Entscheidungen treffen kann wäre ja auch in irgendeiner Phase ein kritisches Thema
- 14:30Speaker 0: Genau.
- 14:30Speaker 0: Und wenn man das im Bereich der Risiken für sich schon irgendwie rausgekriegt hat und man spricht es auch an, dann wird gesagt ja aber das ist so... gibt's ja auch in Unternehmen.
- 14:42Speaker 0: Da muss man sagen, okay wenn es so ist dann ist es halt so, dann plan ich das mit ein und dann weiß ich einfach gut hier in den Monaten was weiß ich Juli August wo die ganzen Sommerferien sind da nehme ich einfach nochmal von dem was wir schaffen können was raus und da wird das Ziel am Ende des Monats was wir erreicht haben oder erreichen wollen dass wird mir nie klein Und dann ist das so.
- 15:05Speaker 0: Dann merke ich schon, dass ich das Gesamtziel anpassen muss oder mehr Zeit reingeben muss und dann ist meine Planung vielleicht nie über zwölf sondern über fünfzehn Monate oder oder.
- 15:14Speaker 0: also wie gesagt es ist ja immer.
- 15:16Speaker 0: Es ist ja ein Zusammenspiel wenn Ich an einer Stelle nicht das Kriege was ich eigentlich brauche um dann Das Endziel einzuhalten.
- 15:24Speaker 0: da muss ich entweder die zeit erhöhen ich muss mehr leute reinpacken Oder sonstiges
- 15:28Speaker 1: tun.
- 15:29Speaker 1: Ja weißt du auch spannend geht mir gerade zu dich in kopf Wie viel Zeit ich doch im Vorfeld für die Projektplanung investieren sollte, um auf Strecke wirklich auch Ruhe und kaum Stress und auch Zeit zu gewinnen?
- 15:43Speaker 1: Das ist ja echt wild.
- 15:44Speaker 1: Auch diese ganze thematischen mit den kritischen Phasen also wird in meiner aus meiner Erfahrung immer wieder unterstützt.
- 15:53Speaker 1: Also
- 15:53Speaker 0: macht man sich wahrscheinlich so auch einfach gar nicht die Gedanken drum, wenn man diese Hintergründe vom Projektmanagement einfach nicht hat.
- 16:03Speaker 0: Man muss ja Methoden kennen um sich helfen zu können und wenn ich sie einfach nicht kenne wie soll ich es dann machen?
- 16:08Speaker 0: Daum haben wir ganz bewusst für uns gesagt.
- 16:10Speaker 0: Wir spielen das jetzt in diesem Podcast ein Stück weit mehr da wir natürlich selber in der Praxis merken dass es oftmals an den Projektmanagementskills harpert.
- 16:20Speaker 0: Ja, wir das so auch von vielen gespiegelt kriegen im Sinne von, ah dies klappt nicht, jenes klappt nichts.
- 16:25Speaker 0: Und ja es ist halt bei allem ohne Projektmanagement egal was du tust ob das nun die Einführung von Lien ist oder du bekommst ein neues ERP-System oder du willst die KI Nutzungen im Unternehmen vorantreiben und erst mal richtig einführen und so.
- 16:41Speaker 0: Bei allem hast Du ja mit einem Projekt zu tun.
- 16:44Speaker 0: also du hast da irgendwie etwas Neues weißt auch noch nicht wie du dahin kommen sollst weil so wie es da jetzt gerade ist, einfach noch nie da.
- 16:53Speaker 0: Ja und wenn du nicht die Methoden an der Hand hast klar dann wird's ein Stück weit chaotischer.
- 16:58Speaker 0: und darum diese Themen oder die Method aus dem Projektmanagement.
- 17:05Speaker 0: ich bin dafür das am Anfang jetzt nicht zu riesig zu machen.
- 17:08Speaker 0: also man muss keine fünf Tage wegschließen Aber so diese Grundgedanken, die helfen ja schon jede Menge.
- 17:15Speaker 0: Und dann einfach mal losrennen und Erfahrungen damit sammeln?
- 17:17Speaker 1: Ja das ist aber am Anfang fühlt man sich dann auch irgendwie so langsam unterwegs.
- 17:21Speaker 1: Wenn man in eine Planung reingeht, dann denkt man immer das ist auch Hardcore und das ist C. Aber auf Strecke also wirklich auch die Empfehlung im Vorfeld GRIPS und Zeit investieren auf Stärke lohnt sich das doppelt und dreifach.
- 17:35Speaker 0: Genau!
- 17:36Speaker 0: Dieses Thema im Vorfield, das ist ja in vielen Unternehmen gar nicht gewünscht.
- 17:40Speaker 0: Weil die denken sich, warum haben sie sich denn da jetzt wieder weggeschlossen?
- 17:43Speaker 0: Was denken die dann immer?
- 17:45Speaker 0: und darum bin ich hier dann halt auch dafür dass man an der stelle sagt hey leute macht es erstmal klein und einfach nehmt euch so Die Hauptproblempunkte raus und bereitet die vor.
- 17:57Speaker 0: Weil dann merkt man im Unternehmen vielleicht schon, hey das hat schon mal ganz gut funktioniert und dann könnte er beim nächsten Mal wieder einen draufsetzen.
- 18:04Speaker 0: Also gerade dann wo man so Entgegnerunternehmen hat von der Struktur und der Kultur wird man wahrscheinlich nicht gleich irgendwie alles auf einmal machen können sondern da muss man für sich sagen ich setze jetzt hier einfach ein vernünftiges Ziel.
- 18:17Speaker 0: Das werfe ich in den Raum und sage Leute sind wir damit fein, das muss ja auch nicht im Team durchdiskutieren weil da geht zu viel Zeit drauf.
- 18:23Speaker 0: Also man muss halt immer schauen wie dosiert muss ich die Sachen in eine Organisation reingeben?
- 18:29Speaker 0: wofür ist die Organisation zum Tag X?
- 18:32Speaker 0: Wofür is die gerade bereit?
- 18:34Speaker 0: Und leider ist es manchmal nicht soviel was so die Vorbereitung angeht.
- 18:37Speaker 1: Ja und der Gedanke der mir jetzt grad kommt grade wenn man sowas in Phasen oder in Meilenstein heruntergebrochen hat Ich hab relativ schnell auch mal einen Erfolg, den ich freien kann.
- 18:47Speaker 1: Weil ich nämlich eine Aufgabe oder das was wir uns für diesen Monat gesetzt haben habe ich erreicht.
- 18:51Speaker 1: Zack!
- 18:52Speaker 1: Haben wir mal schon mal ein Erfolg.
- 18:53Speaker 1: Das ist ja auch ne Art von Motivation.
- 18:56Speaker 1: wenn ich erst weiß mein Erfolg stellt sich erst in zwölf Monaten ein.
- 19:00Speaker 1: Da bin ich auch schon zwölftmal durchs Teil der Tränen gelaufen und irgendwann auch vielleicht völlig demotiviert und hoffe dass diese zwölften Monate irgendwann rum sind.
- 19:07Speaker 0: Vor allen Dingen, du findest doch keine Projektleitungen hier bei uns.
- 19:12Speaker 0: Das ist echt das allerletzte.
- 19:14Speaker 0: bitte nicht auch noch das.
- 19:16Speaker 0: Nein aber jetzt gerade nochmal.
- 19:17Speaker 0: also natürlich der schönste Fall ist wenn nur mit deinem Projekteam, wenn Du die Projektvorbereitung vernünftig machen kannst Wenn Ihr bewusst vom Unternehmen Zeit dafür bekommt und das Unternehmen sieht was das auf Strecke bringt.
- 19:29Speaker 0: Aber wenn diese Situation einfach noch nicht da ist dann ist es am Anfang so man muss es ein Stück weit unterschmuggeln nicht so gut, aber trotzdem kann man sich ja erst mal helfen auch wenn das dann noch nicht die hundert Prozent sind.
- 19:42Speaker 1: Ja, du lieferst am Ende aber auch zuverlässiger und am Ende des Tages geht es ja genau darum.
- 19:54Speaker 0: Und das war's schon wieder mit einer Folge von No More Kuddelmodell Lean Management auf Deutsch!
- 20:00Speaker 0: Ich hoffe, dass du viele Tipps und Hinweise für dich rausziehen konntest und neue Ideen hast was du jetzt bei dir in der Produktion ausprobieren kannst.
- 20:11Speaker 0: Und wenn du sagst Mensch da war schon wieder so viel Mehrwert drin in einer so kurzen Folge!
- 20:16Speaker 0: Was dann wohl die Kurse bringen?
- 20:18Speaker 0: Ja natürlich nochmal jede Menge mehr.
- 20:21Speaker 0: das ist quasi unser Podcast hoch.
- 20:26Speaker 0: Also wenn du Lust auf noch mehr Lean-Management hast und so richtig durchstarten möchtest, dann schau in die Show Notes.
- 20:33Speaker 0: Dort haben wir dir unsere Kurse verlinkt oder du meldest dich bei uns und dann sprechen wir über ein Inhauskurs oder ein individuelles Projekt im Unternehmen.
- 20:44Speaker 0: Auch unsere Kontaktdaten findest du in den Shownotes.
- 20:47Speaker 0: So, das war's für heute!
- 20:49Speaker 0: Ich sage tschüss und ciao bis zum nächsten Mal und wünsche dir wie immer Nomor Kudlmuddel – deine Kathrin Wortmann von der Freiraumbande.