Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Görtz muss Haupthaus in der City räumen
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- Music. Zuhändler Görz, die sich weiter zuspitzt. Die anderen Themen, die CDU fordert eine Express-Abschiebehaft für Hamburg. Im Internet kursieren gefälschte Videos zur Wahl. Und die Stadt liegt bei Insolvenzen auf einem wenig schmeichelhaften dritten Platz. Klingt gut, ist es aber nicht. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3 U16-Wahl, welche Partei überraschend auf dem letzten Platz landet. Auf Platz 2, Götz muss Haupthaus in der City verlassen, Zwangsräumung droht. Und auf Platz 1, interessant, warum Unternehmen Wohnungen lieber in Schleswig-Holstein bauen. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Hamburgs Wahlleiter Oliver Rudolph hat vor allem in sozialen Netzwerken kursierend ein Fake-Video gewahrt. Das Video, das die Vernichtung vermeintlicher Briefwahlstimmzettel aus Hamburg zeigen soll, sei der, so Zitat, perfide Versuch, unsere demokratischen und freien Wahlen zu delegitimieren. Das sagt der Wahlleiter. Nach Angabe der Innenbehörde ermittelt der polizeiliche Staatsschutz in dem Fall. In dem gut zweiminütigen Film wird gezeigt, wie vermeintliche Bundestagsbriefwahlumschläge geöffnet und Stimmzettel, bei denen Kreuze für die AfD gemacht wurden, in einen Schretter gesteckt werden. Dazu sagt Rudolf, ich zitiere nochmal, Wir konnten in diesem Fall schnell und eindeutig feststellen, dass es sich um ein Fake handelt. Anhand diverser äußerlicher Merkmale ist offensichtlich, dass es sich bei den im Video gezeigten Unterlagen nicht um amtliche Briefwahlunterlagen handelt. Alles andere wäre ja auch noch schöner gewesen. Es ist ein Tod auf Raten und das könnte die letzte, also die letzte Rate sein. Schon bald wird der Schuhändler Gürz aus dem Geschäft an der Spitalerstraße mitten in der Hamburger Innenstadt ausziehen müssen. Die Vermieterin, die Kontorhaus Barkhof GmbH, hatte Räumungsklage gegen die Goertz Retail GmbH eingereicht, nachdem diese mehrere Monatsmieten schuldig geblieben war. Das Landgericht bestätigte nun ein Säumnisurteil aus dem Dezember 2024 gegen das Goertz Widerspruch eingelegt hatte. Der Standort gilt als Europas größtes Schuhhaus, die Fläche misst rund 4000 Quadratmeter. Vier Etagen hat Götz dort in prominenter Lage in der Innenstadt gemietet, seit Jahrzehnten. Für uns ist diese Entscheidung ein gutes Ergebnis, weil wir nun konkret mit der Fläche planen können, sagt Dietmar Hamm, Geschäftsführer der klagenden Kontorhaus Barkhof GmbH. Und weiter, wir sind bestrebt, die Fläche zurückzubekommen, umzubauen und neu zu vermieten. Unterdessen läuft der Countdown für die Eröffnung des Milliardenprojekts Westfield Hamburg Überseequartier. Am 8. April wird der Startschuss für das XXL-Einkaufsviertel in der HafenCity mit 170 Geschäften, Entertainment-Angeboten und Gastronomie nun endlich gegeben. Ab 16 Uhr kann die Öffentlichkeit dann dort flanieren, einkaufen und essen. An diesem Tag haben die Shops bis 22 Uhr geöffnet. Und auch Superstar Rita Ora wird ein Konzert auf der Uferpromenade des Shopping-Centers geben. Das allerdings erst am 21. Juni. Frau Ohr hat sich aber schon geäußert und gesagt, es ist eine große Ehre und Freude, endlich beim Opening des Westfield Hamburg-Übersee-Quartier aufzutreten. Zitat Ende über die Verschiebung und Verspätung hatten wir ja jetzt ausführlich genug berichtet. Die CDU fordert eine große Abschiebehafteinrichtung am Hamburger Flughafen. In einer sogenannten Express-Abschiebehaft sollten bis zu 500 Straftäter und vollziehbar ausreisepflichtige Personen bis zu ihrer Abschiebung untergebracht werden, sagten der CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende Dennis Thering und der Bundestagsabgeordnete Christoph de Vries. Wörtlich sagte Thering, ich zitiere, wir wollen mit einer Express-Abschiebehaft am Hamburger Flughafen mit zunächst bis zu 500 Plätzen und wöchentlichen Abschiebeflügen die Ausreisen aus Deutschland deutlich beschleunigen. Gleichzeitig werden wir mit der neuen CDU-geführten Bundesregierung dafür sorgen, dass Ausreisen rechtlich leichter gemacht und politisch durchgesetzt werden. Zitat Ende. In Hamburg haben im vergangenen Jahr hunderte Unternehmen ihre Firma schließen müssen. 2024 gab es in der Hansestadt 837 Firmeninsolvenzen, wie der Informationsdienstleister Griff mitteilte. Damit ist die Zahl zum Vorjahr um 25,8 Prozent gestiegen. Hamburg kommt damit auf 96 Firmenpleiten pro 10.000 Unternehmen. Im bundesweiten Vergleich liegt die Hansestadt damit auf Platz 3. Nur in Berlin und Bremen ist die Zahl höher. Also Platz 3 ist in diesem Fall nichts Tolles. Amtliche Zahlen des Statistischen Bundesamtes für das Gesamtjahr werden Mitte März erwartet, also dann für 2024. Das war es für heute mit den Hamburg News. Noch ein Podcast-Tipp in unserem Podcast. Das Scholz-Update ist diesmal mein lieber Kollege Martin Korte von der Westfalen-Post zu Gast. Und das hat einen Grund, der kennt nämlich Friedrich Merz, den Favoriten bei der Bundestagswahl. Den Mann, der vielleicht der 10. Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland wird, den kennt er schon seit vielen Jahrzehnten ziemlich genau und erklärt uns mal, wie Friedrich Merz eigentlich tickt und ist. Und was ihn so ausmacht, ganz interessant fand ich, dass es etliche Parallelen zu, Achtung, Olaf Scholz gibt. Ja, hören Sie mal rein unter www.abendblatt.de slash podcast. Und wir hören uns morgen wieder um 17 Uhr mit den Hamburg News. Bis dahin. Tschüss.