Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Eltern werden zu „Spielplatz-Wächtern“
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- Music. Moin, ich bin Lars Heider. Heute geht es um die Frage, wie viele Hamburgerinnen und Hamburger sich nicht einmal einen einwöchigen Urlaub in den Sommerferien leisten können. Weitere Themen. In einem Teil der Stadt werden Eltern zu Spielplatzwächtern. Die Kennedybrücke bekommt einen neuen Namen und irgendwie doch nicht. Und wir verraten, warum Metallica noch nie beim Heavy-Metal-Festival in Wacken war. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3. Unbekannte schießen mehrfach auf Verlagsgebäude in Ottensen. Auf Platz 2. Radler auf St. Pauli lebensgefährlich verletzt, fuhr er bei Rot. Und auf Platz 1. Nach Attacke auf Köln-Fans. Polizei geht gegen HSV-Hooligans vor. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. In Hamburg sind Sommerferien, doch fast jeder Fünfte in der Stadt kann sich nicht einmal einen einwöchigen Sommerurlaub leisten. Bei Alleinlebenden ist es sogar knapp jeder Vierte, genauer gesagt 24,7 Prozent, wie eine aktuelle Analyse des Bundesamts für Statistik zeigt. Grundlage der Untersuchung ist eine EU-weite Umfrage. Für 18,5 Prozent der Hamburger Haushalte ist danach eine einwöchige Urlaubsreise unerschwinglich. Immerhin, die Hansestadt steht mit diesem Wert im Länderranking auf Platz 4 noch vergleichsweise gut da. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 21 Prozent. In den vergangenen Wochen wurden wiederholt Eltern und Kinder auf der Uhlenhorst und in Winterhude auf Vorfälle aufmerksam, bei denen Unbekannte versucht haben sollen, Kinder auf oder in der Nähe von Spielplätzen gezielt anzusprechen oder wegzulocken. Ein entsprechender Fall auf dem Goldbeckplatz in Winterhude löste Anfang Juli sogar einen Hubschraubereinsatz aus. Weil ein Mann zwei kleine Mädchen auf dem dortigen Spielplatz angesprochen haben soll, suchte die Polizei mit Streifenwagen und aus der Luft nach dem Verdächtigen. Der Unbekannte hatte demnach versucht, die Kinder über den Zaun vom Goldberg-Spielplatz zu heben. Das gelang ihm allerdings nicht. Derartige Vorfälle haben die Eltern in der Gegend östlich der Alster jetzt dazu bewogen, aktiv zu werden. Ihr Plan, sogenannte Spielplatzwächter, sollen dafür sorgen, dass es in dem Viertel sicherer wird. Die Eltern teilen entsprechende Schreiben über WhatsApp und hängen dazu Infozettel aus. Daran heißt es, dass Eltern sich engagieren und als Spielplatzwächter ihre Augen offen halten und auf Spielplätzen sichtbar ansprechbar sein sollten. Jeder könne sich auf den betroffenen Plätzen aufhalten und dabei, Zitat, etwa eine einfache Warnweste oder etwas gut Erkennbares tragen, wie etwa einen Button, eine Armbinde oder ein Schild mit der Aufschrift, Die Spielplatzwächter. Bauwerke, Straßen und Plätze nach berühmten Persönlichkeiten zu benennen, das ist nichts Ungewöhnliches. Auch nicht, dass sie von Zeit zu Zeit umbenannt werden. Weiters ungewöhnlicher ist es, wenn sie dann ihren Namen, Achtung, weiterhin behalten. Zugegeben, in diesem Fall handelt es sich um eine sogenannte geplante Mitbenennung. Ein wenig skurril bleibt es trotzdem. Es geht um die Kennedy-Brücke in der Hamburger Innenstadt, die ursprünglich nach dem 35. US-Präsidenten John F. Kennedy benannt wurde. Ein Schild soll jetzt möglicherweise bald auf eine zweite Namensgeberin der Brücke über der Alze hinweisen, auf seine Schwester Eunice Kennedy Schreiber. Am Namen der Überquerung ändert sich dank desselben Nachnamens aber nichts. Die gelben Lettern am blauen Geländer werden dann weiterhin Kennedy-Brücke anzeigen. Was dahinter steckt, lesen Sie auf abendblatt.de. Die Macher des Wacken Open-Air-Festivals können sich über die Stardichte in den vergangenen Jahren nicht beklagen. Von den wichtigsten Heavy-Metal-Bands der Welt waren sehr, sehr viele da. Nur eine, die fehlt nach wie vor. Dazu sagt Holger Hübner, der Wacken-Gründer, ich zitiere, Metallica ist immer ein Riesenthema gewesen und wird es auch bleiben. Man muss Geduld haben, genauso wie bei Guns N' Roses, die dieses Jahr in Wacken spielen, sagt Holger Hübner. Macher ist sich sicher, dass Metallica eines Tages auch vor den Toren Hamburg spielen wird. Noch ein Zitat aus unserem Podcast Entscheider-Treffen Haider, den ich mit Holger Hübner gehabt habe. Zitat, irgendwann wird auch Metallica an uns nicht vorbeikommen. Die Jungs sind ja noch ziemlich frisch. Bisher ist es daran gescheitert, dass James Hetfield immer in der ersten Augustwoche Urlaub macht und davon auch nicht abweichen wollte. Zitat Ende. Der Urlaub seit dem Metallica-Frontmann heilig und den Wackenmachern ist die Zeit des Festivals heilig. Deshalb eine interessante Erklärung, deshalb war Metallica noch nie in Wacken. Der Hamburger SV offenbarte bei der 0 zu 4 Niederlage gegen Olympique Lyon auch im dritten Härtetest in Folge noch große Schwierigkeiten mit dem neuen System. Dazu sagt Trainer Merlin Polzin, ich zitiere, Wir haben uns angepasst, um in der ersten Liga eine Chance zu haben. Das ist im Verein jedem klar. Und man würde jetzt merken, wie das in der ersten Liga sein wird. Denn die knapp 46.000 Zuschauer im Volksparkstern haben gegen Lyon einen Vorgeschmack darauf bekommen, was den HSV in der Bundesliga erwartet. Die Zeiten von dominantem Ballbesitzfußball, die sind auf jeden Fall vorbei. Und Polzin sagt, die Jungs, die sind anders gefordert als in den vergangenen sieben Jahren. Aber das waren halt auch eben sieben Jahre in der zweiten Liga. Und das war es für heute mit den Hamburg News. Wir hören uns, na klar, morgen wieder um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Music.