Latest / Gin And Talk / Elke Fett über den Viktualienmarkt und die Pandemie
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- 0:00Speaker 0: Und alle schauten mich an und ich habe gesagt, nein.
- 0:04Speaker 0: Ich kann das nicht!
- 0:05Speaker 0: Mich hassen ja alle fast am Markt.
- 0:07Speaker 0: Ich bin viel zu cool und anders für alle anderen Marktleute niemals.
- 0:12Speaker 0: Sie treten alle aus.
- 0:13Speaker 0: ihr werdet sehen wenn ich Vorstand bin die treten aus und dann habe ich mir gedacht die lasse ich jetzt eine halbe Stunde reden diskutieren und wenn sie dann immer noch bei mir sind dann mache Und seit zehn Jahren bin ich Vorstand und jedes Mal alle zwei Jahre einstimmig wiedergewählt.
- 0:31Speaker 0: Das ist mein größter Clou, den ich geschafft habe!
- 0:34Speaker 0: Ich sehe jetzt das ganze auch meinen Standel.
- 0:37Speaker 0: Sehe ich jetzt wie so ein Schiff im Sturm.
- 0:41Speaker 0: Da wirft man Ballast ab soweit und solange bis dieses Schiffall durchkommt.
- 0:48Speaker 0: Dann macht es morgens die Augen auf dem Dysonne-Stil wieder da.
- 0:52Speaker 1: Herzlich willkommen.
- 0:53Speaker 1: Mein Name ist Daniel Fürk und bevor wir gleich rüber an den Bad Riesen gehen, möchte ich kurz unseren heutigen Gast vorstellen.
- 0:59Speaker 1: Elke Fett isst Marktfrau aus Leidenschaft – sie ist Sprecherin der Marktleute auf dem weltberühmten Viktor-Alienmarkt in München und führt ihren Duftschwankerl Stand seit vielen Jahrzehnten sehr erfolgreich!
- 1:11Speaker 1: Die inzwischen Sechsundsiebzigjährige steht bei Wind & Wetter selbst an ihrem Stand und freut sich auf Kunden aus aller Welt.
- 1:17Speaker 1: Doch seitdem Ausbruch der Covid-IX Pandemie ist alles anders….
- 1:22Speaker 1: Die Tagesumsätze auf dem Markt sind drastisch eingebrochen, sie selbst macht häufig weniger als ein Zehntel der gewohnten Umsätze.
- 1:29Speaker 1: Wie in anderen Ständen geht es ähnlich – Sie haben zunehmend Schwierigkeiten ihre Kosten zu decken, Gehelter und Mieten zu zahlen.
- 1:37Speaker 1: Elke Fettmaand?
- 1:39Speaker 1: Der Victor-Alienmarkt liegt im Sterben!
- 1:41Speaker 1: Ich bin gespannt auf ein Gespräch über Tradition München und die Folgen der Pandemie.
- 1:47Speaker 1: Viel Spaß beim Zuhören und schön dass ihr alle wieder mit dabei seid.
- 1:53Speaker 1: Zwei
- 1:54Speaker 0: Menschen,
- 1:55Speaker 1: eiskalte
- 1:56Speaker 0: Drinks und eine Menge Zeit für ein persönliches
- 1:59Speaker 1: Bargespräch.
- 2:01Speaker 1: Herzlich
- 2:02Speaker 0: willkommen an unseren Bartresen!
- 2:05Speaker 0: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Gin & Talk.
- 2:10Speaker 0: Mach es dir gemütlich, lehne dich zurück und tauche ein in die verrucht düstere Atmosphäre
- 2:18Speaker 1: unserer Studio-Bar.
- 2:26Speaker 1: Liebe Elke fährt freut mich sehr dass sie heute zu uns gekommen sind turbulenten Zeit und sich die zeit nehmen um mir ein paar fragen zu beantworten.
- 2:36Speaker 1: Sie sind seit ganz vielen jahren schon auf dem victualienmarkt mit ihrem eigenen stand was sie da genau machen, da werden wir nachher noch mal bisschen länger drüber sprechen.
- 2:46Speaker 1: aber erzählen sie doch mal wie kam es denn eigentlich dazu?
- 2:49Speaker 1: weil ich hatte immer mein bild von diesen ganzen Standbetreibern gar um Männer oder Frauen.
- 2:59Speaker 1: Am Viktoralienmarkt war immer dieses ur-münchnerische, ganz traditionelle.
- 3:06Speaker 1: Aber Sie kommen ja glaube ich nicht mal aus München?
- 3:09Speaker 0: Aus Bregenz am Bodensee!
- 3:12Speaker 0: Ich bin also sozusagen eine echte Seebrützlerin und bei mir war das.
- 3:18Speaker 0: den zweiten Mann habe ich aufgearbeitet.
- 3:21Speaker 0: Die zweite Scheidung war vorbei und seit ich in München bin – und das waren damals schon zehn Jahre oder zwölf, da wollte ich Marktfrau werden.
- 3:31Speaker 0: Wir waren immer am Markt einkaufen – mein zweiter X und der war Richter hier in München und kannte die Leute auf dem Markt und ich bin dann da halt so mit eingestiegen und dann haben wir da eingekauft und eigentlich wollte ich immer da Marktfrau werden.
- 3:48Speaker 0: Und schon mit meinem ersten Ehemann, da habe ich im Braunschweig gelebt sind wir immer zur Münchner Modewoche, die noch mitten in der Stadt war und haben dort eingekauft, weil ich selbstständig war.
- 4:01Speaker 0: Eigentlich habe ich immer zu ihm gesagt als die Messe vorbei war fahrt du schon mal heim.
- 4:05Speaker 0: Ich bleibe noch ein Tag im Biergarten am Fiktorienmarkt Und jetzt wenn wir daheim losgefahren sind sagt er diesmal machst du mir kein Theater Wir fahren wieder gemeinsam Heim.
- 4:15Speaker 0: Weil dieser Fiktorianmarkt hat es mir so angetan.
- 4:19Speaker 0: Als die zweite E kaputt und fertig war dachte ich was machste Der wird's Marktfrau?
- 4:27Speaker 0: und dann habe ich bin ich her und hab mich an mein Tisch gesetzt.
- 4:30Speaker 0: Und habe einen Brief an die Stadt geschrieben, möchte Marktfrauen Fiktorienmarkt werden und ein bisschen Schmuss dazu und habe das am nächsten Tag im Rathaus beim Fördner abgegeben einige Wochen gemacht und immer neu geschrieben, nicht dasselbe.
- 4:47Speaker 0: Immer wieder neue Ideen und geschrieben möchte Marktv werden.
- 4:51Speaker 0: Und so nach drei Monaten kriege ich einen Anruf von den Markthallen München wenn sie sich bewerben ordentlich mit allem was dazugehört dann können wir ja mal drüber reden.
- 5:04Speaker 0: Dann habe ich erfahren was das alles dazu gehört vom Führungszeugnis der Lebenslauf und das habe ich dann alles gemacht.
- 5:12Speaker 0: Und irgendwann nach ein paar Monaten kriegte ich einen Anruf, ich soll in die Markthalle kommen, mich
- 5:17Speaker 0: vorstellen.".
- 5:18Speaker 0: Und dann sitze ich da bei einer Frau Igelhaut.
- 5:20Speaker 0: Das werde ich meinem Leben nicht mehr vergessen!
- 5:24Speaker 0: Wie die zu mir sagt, da gibt es einen Platz... Das war früher mal vor vielen Jahren einen trockenen Blumenstand.
- 5:32Speaker 0: Der ist jetzt leer und fahrradabstellplatz wenn sie möchten.
- 5:37Speaker 0: Dann habe ich halt gesagt, ja will ich mir egal was ich verkaufe.
- 5:40Speaker 0: Weil ich hätte Blumenfisch, egal!
- 5:42Speaker 0: Ich wollte auf dem Markt und dann sagt...ich bin nicht gegangen.
- 5:47Speaker 0: und dann sage die zu mir nach einer halben Stunde, ich glaube mein Chef sollte sie auch
- 5:51Speaker 0: kennenlernen.".
- 5:52Speaker 0: Und das war ein Herr Schmidt damals.
- 5:54Speaker 0: der ist dann in Schulamt gegangen.
- 5:56Speaker 0: und dieser Herr Schmidt hat gesagt Sie schauen sich den Platz jetzt mal an, sie müssen Trockenblumen verkaufen und ich wusste nicht was eine Trockenblohm ist.
- 6:04Speaker 0: Also ganz ehrlich, ich wuste überhaupt konnte mir nichts vorstellen!
- 6:09Speaker 0: Bin dann damit drei Türkenjungs aus meinem Haus ruhig gewohnt habe mit dem Fahrrad auf den Markt gefahren.
- 6:15Speaker 0: jeder musste sich an einer Ecke stellen Und dann habe ich mal geschaut, wo der Platz hinkommt.
- 6:20Speaker 0: Und dann hat dieser Herr Schmidt damals wirklich zu mir gesagt mit Handschlag ohne Vertrag.
- 6:25Speaker 0: jetzt fangen Sie bitte mal an wenn sie uns den Nachbarn und den Stadträten nicht gefallen müssen sie wieder gehen.
- 6:33Speaker 0: das war mein Anfang
- 6:35Speaker 1: Und seitdem hat sich ja eine ganze Menge getan, ich weiß auch dass sie gerade sich auch dafür eingesetzt haben das dieses ganze Vergabeverfahren wenn man es so nennt sich sehr geändert hat.
- 6:46Speaker 1: Heute läuft es ein bisschen anders ab wenn man so einen Stand möchte oder?
- 6:50Speaker 0: Ja, das war halt... Ich habe immer gesagt, gern gehört haben sie es nicht.
- 6:55Speaker 0: Aber ich hatte immer das Gefühl die Vergabe der Stände geht nach Gutsherrenart.
- 6:59Speaker 0: Der Gutscher sagt so und das wird dann so gemacht oder ist halt hat mir nicht gefallen Und da war ich eigentlich mit dem Bezirksausschuss damals, was der Wolfgang Puschel davor stand Mit dem zusammen hab' ich's durchgebracht dass es ein Punktesystem wie bei der Vergabe auf der Wiesn gibt sodass also die sich bewerben müssen öffentlich und seitdem läuft das auch so.
- 7:25Speaker 0: Und dann gibt es eben, ob einer die regionale Ware hat oder ob er Voraussetzungen bringt oder ob in der Nähe wohnt oder ob man schon mal auf dem Markt war – gibt's Punkte?
- 7:37Speaker 0: Und zwar noch ohne Namen!
- 7:40Speaker 0: Die wissen nicht wer das ist und das habe ich eigentlich damals eingeführt und seit dem läuft das...
- 7:46Speaker 1: Jetzt haben Sie gerade schon gesagt, Sie haben angefangen Trockenblumen zu verkaufen.
- 7:51Speaker 1: für diejenigen, die genauso wenig darüber wissen wie sie damals wussten.
- 7:56Speaker 1: Erzählen Sie doch mal was gibt es an Ihrem Stand?
- 7:58Speaker 0: Also mit Trockenbloomen habe ich.
- 8:01Speaker 0: dann bin ich ein bisschen schwanger gegangen und hab mir überlegt, was machst du jetzt?
- 8:05Speaker 0: Und Trocken bloemen müsste meist der Erfahrung kriegen bei Großhändlern oder bei Blumenhändlern.
- 8:11Speaker 0: So fing ich dann damals halt an und habe mir gedacht Trockenblumen aber... Portburi, englische Portburis.
- 8:18Speaker 0: Die kannte ich weil ich bin der totale Augenmensch.
- 8:21Speaker 0: also wenn was schön ist dann kann ich damit umgehen.
- 8:24Speaker 0: und diese englischen Portburies waren eigentlich auch der Anfang mit dem Ich angefangen habe weil ich gedacht hab Bedüfte Portburys da kenne ich mich aus Und so fing das dann irgendwann an Bin auf alle Messen und Börsen und hab gesammelt.
- 8:42Speaker 0: Also es war der Anfang so schwer.
- 8:44Speaker 0: Da habe ich ja dann auch umsetzig gemacht am manchem Tag, wo ich mir überlegt habe, um Gottes Willen und dass mein Leben sein soll?
- 8:50Speaker 0: Dann wird das nichts!
- 8:52Speaker 0: Aber das hat keine paar Monate gedauert und da hatte ich ja das Glück, dass es an einem der ersten Samstag, an dem ich auf Markt war mit einem Landhausschirm, der natürlich Regendurchließ Aber die FC Bayern spielte, die Stadt brechend voll.
- 9:09Speaker 0: Es hat geschüttet den Strömen morgens um vier und ich dachte was mache ich jetzt?
- 9:14Speaker 0: Ich kann nicht auf dem Markt es regnet!
- 9:16Speaker 0: Und habe mich angezogen bin in die Blumenhalle gefahren am Großmarkt und sehe dort Hopfen frische Hopfendolgen und überlegte mir Hopfen kann man trocknen.
- 9:27Speaker 0: Hopfen ist eine Deko-Geschichte Ich glaube, zehn Hopfendolden gekauft.
- 9:33Speaker 0: Der hat mir das in blaue Müllsäcke gepackt.
- 9:36Speaker 0: Ein Anhänger hat er mir geliehen und den haben wir an meinen Radl dran gebunden.
- 9:42Speaker 0: Markt geradelt morgens um sieben.
- 9:45Speaker 0: Dann hat mir der Nachbar eine Holzleiter geliehen, eine alte.
- 9:48Speaker 0: da habe ich meine Hopfendolden alle drüber geschmissen.
- 9:51Speaker 0: es regnete in Strömen kein Schirm?
- 9:53Speaker 0: Es war mir egal!
- 9:55Speaker 0: Habe im Nachbars Schreibwarnladen einen Filzstift gekauft Plakat Paket Schnur und Nischere Und habe auf das Schild geschrieben frischer Hopfen aus der Holledau gegen Vampire und Hexen.
- 10:07Speaker 0: und zum guten schlaf.
- 10:09Speaker 0: Und Mittag zum halb zwölf liefen mir zwar das Wasser in der Unterhose zusammen, aber ich hatte kein Brösele-Hupfen mehr.
- 10:18Speaker 0: Alles weg!
- 10:19Speaker 0: Alles weg und ich hatte Geld in der Tasche.
- 10:22Speaker 0: Bin mit meinem Radl heimgeradelt.
- 10:24Speaker 0: von dem Tag an, hatte ich immer Hupfen zur Saison, weil ich dann auf einmal die Hopfenkönigin am Markt war.
- 10:31Speaker 0: Weil vorher hat es noch überhaupt keiner gebracht?
- 10:36Speaker 0: Ein Wahnsinn...
- 10:39Speaker 1: Wahnsinnige Geschichte, ja.
- 10:40Speaker 1: Und es ist ja jetzt inzwischen auch schon einige Jahrzehnte her.
- 10:46Speaker 1: Inzwischen sind Sie auch Sprecherinnen der Marktfrauen am Victor-Alienmarkt?
- 10:51Speaker 1: Wie ist das dann passiert?
- 10:52Speaker 0: Ja also wir hatten schon immer eine Interessensgemeinschaft die IGV und da hatten wir eine Vorständin.
- 11:00Speaker 0: Eigentlich war das gar nicht meins, weil ich bin in keinem Verein.
- 11:05Speaker 0: Ich bin überhaupt keine Vereinsmeierin und so ein ganz einzelner Typ.
- 11:09Speaker 0: Aber ich bin dann damals in diesen Verein rein, da ich gedacht habe wir zahlen Werbebeitrag und dieser Werbe Beitrag wurde nie für uns am Markt ausgegeben.
- 11:19Speaker 0: Der wurde um Löcher zu stopfen im Großmarkt aber für uns als Werbung war mir das zu wenig.
- 11:26Speaker 0: Da hab' ich gedacht, dann gehste jetzt da mal rein.
- 11:28Speaker 0: Und dann habe ich festgestellt, ich habe eine Freundin, die ist Anwältin Juristin und sie hat zu mir gesagt du kannst gar keine Beiträge für Werbung ausgeben.
- 11:42Speaker 0: Das ist ein Begriff der ist in der Verwaltung und mit Beiträgen darfst du keine Werbung machen.
- 11:48Speaker 0: also gut haben wir da erst mal geklagt gegen gewonnen Und dann kamen alle vom Markt und haben sich bedankt, weil den Großen hat das richtig viel Geld gebracht.
- 11:58Speaker 0: Das waren Nullkomma-Fünfundzwanzig Prozent des Jahresumsatzes, denen die Stadt einfach abgezogen hat aber keine Rechenschaft drüber abgelegt.
- 12:08Speaker 0: Und somit hatten wir das gestoppt.
- 12:10Speaker 0: und von diesem letzten Geld es waren Hundertzwanzichtausend Mark damals, habe ich dann gesagt das gehen wir jetzt gemeinsam auf.
- 12:17Speaker 0: und seitdem haben wir eine Weihnachtsbeleuchtung.
- 12:19Speaker 0: Haben den Maibaum beleuchtet.
- 12:22Speaker 0: da hab' ich mir dann den Herrn Beck geholt.
- 12:23Speaker 0: Das ist ja der tollste Lichtmensch, den es in München gibt, der die ganze Weihnachts- Beleuchtungen von der Brienne Straße gemacht hat.
- 12:31Speaker 0: und er hat ein Konzept gemacht.
- 12:33Speaker 0: und dann habe ich schön mit der Presse getrickst und dann war dieser Maibaum beleuchtet und seit dem sind ja jedes Jahr da.
- 12:42Speaker 0: alle Politiker, Stadträder mögen gern anleuchten.
- 12:45Speaker 0: Das ist alles ganz wichtig.
- 12:48Speaker 0: Aber somit wurde der Werbetopf gestopft?
- 12:51Speaker 0: Es gab keinen Beitrag mehr.
- 12:53Speaker 0: inzwischen geben machen wir das alles selber.
- 12:56Speaker 0: Damit war ich in dieser IGV und dann haben wir festgestellt dass die Vorsitzende damals eines abends bei einer Sitzung sagt Ich habe Insolvenz angemeldet.
- 13:07Speaker 0: Ich muss den Stand aufgeben Und ich trete jetzt sofort als Vorstand zurück.
- 13:13Speaker 0: Und dann saßen wir da in dieser Runde, ich weiß nicht, zehn oder zwölf Leute und ich so ganz frech.
- 13:17Speaker 0: Wir suchen uns den jüngsten Schönsten aus und machen dann einen neuen Vorstand.
- 13:21Speaker 0: Und alle schauten mich an!
- 13:23Speaker 0: Und ich habe gesagt, nee, ich kann das nicht.
- 13:25Speaker 0: Ich kann es nicht.
- 13:26Speaker 0: Mich hassen ja alle fast am Markt.
- 13:28Speaker 0: Ich bin viel zu cool und anders für alle anderen Marktleute niemals.
- 13:34Speaker 0: Sie treten alle aus.
- 13:35Speaker 0: Ihr werdet sehen wenn ich Vorstand bin die treten aus.
- 13:38Speaker 0: Dann habe ich mir gedacht, die lasse ich jetzt eine halbe Stunde... reden, diskutieren und wenn sie dann immer noch bei mir sind.
- 13:46Speaker 0: Dann mach ich's!
- 13:46Speaker 0: Und so war es auch.
- 13:48Speaker 0: Und dann wurde ich vorstand.
- 13:49Speaker 0: Dann sind schon mal die ersten zwanzig ausgetreten aber danach dann gleich wieder ganz komische Geschichten mit Umbau und einem TÜV-Gutachten und da war es dann klar oh die Fett ist ganz cool.
- 14:04Speaker 0: Die hat eine Anwältin als Freundin.
- 14:06Speaker 0: Die habe ich gleich in den Verein.
- 14:08Speaker 0: Die arbeitet mit ehrenamtlich ohne Garsche.
- 14:10Speaker 0: Es ist immer dabei, wenn es was gibt und somit sind dann alle eingetreten.
- 14:16Speaker 0: Und inzwischen habe ich von hundert Händlern, sind da so ungefähr achtzig in dieser IGV?
- 14:21Speaker 0: Und seit zehn Jahren bin ich Vorstand und jedes Mal alle zwei Jahre einstimmig wieder gewählt!
- 14:27Speaker 0: Das ist mein größter Clue den ich geschafft habe, weil wenn ich heute irgendwo bei Politikern etwas sage, sag' ich immer diese Quote muss erst mal einer bringen.
- 14:37Speaker 1: Das ist richtig ja und halten
- 14:40Speaker 0: Ja, zehn Jahre.
- 14:41Speaker 1: Jetzt haben Sie gerade schon gesagt da hat mal eine Insolvenz angemeldet und musste dann den Stand räumen.
- 14:49Speaker 1: wie viel Wechsel gibt es denn eigentlich auf diesem Markt?
- 14:52Speaker 0: Also wegen Insolvents muss ich sagen ist das für mich die einzige die ich erlebt habe.
- 14:58Speaker 0: aber die konnte halt nicht rechnen.
- 15:00Speaker 0: und ja das war ausgemacht.
- 15:04Speaker 0: Aber grundsätzlich wird schon VR Inzwischen halt auch manche GmbHs verkauft.
- 15:11Speaker 0: Aber es ist im Grunde sehr stabil, also vielleicht zwei drei Prozent im Jahr wo einer verstirbt jetzt gerade der Walter Hofmann vom Weinstand das ist dann halt so und wird neu ausgeschrieben.
- 15:25Speaker 0: wenn irgendein Mitarbeiter ist der mehr als zehn Jahre dabei war hat ganz gute Chancen den Stand zu bekommen.
- 15:32Speaker 0: oder halt auch Verwandte Kinder oder Enkelkinder, die kriegen dann.
- 15:37Speaker 0: die haben also die meisten Punkte bei der Vergabe und können dann weitermachen.
- 15:42Speaker 0: So läuft
- 15:42Speaker 1: das.
- 15:43Speaker 1: Ja toll!
- 15:44Speaker 1: Und es ist natürlich dieser ganze Vergabeprozess auch so ein bisschen einen Schutz gegen... große Filialisten-Unternehmen, die natürlich alle gerne auf diesem Markt wären könnte ich mir vorstellen.
- 15:57Speaker 0: Ja es ist halt so... Die großen Konzerne wollen nicht wegen dem Umsatz auf den Markt sondern wenn sie einen Stand auf dem Markt haben dann dürfen Sie international mit diesen Marktwerbungen machen.
- 16:09Speaker 0: also so eine große Firma wie Devillei damals, die habe ich ja verhindert.
- 16:13Speaker 0: Die dürfen dann weltweit sagen, die will also ein Fiktor-Alienmarkt.
- 16:18Speaker 0: Und da ja der Fiktorianmarkt weltberühmt ist und in jedem Reiseführer München als erstes oben steht?
- 16:25Speaker 0: Ist natürlich klar dass sie rein drücken!
- 16:29Speaker 0: Das wollen wir nicht und ich schon ganz und gar nicht.
- 16:32Speaker 0: Es kamen dann der Münchner Kindelsenf.
- 16:35Speaker 0: das passt alles.
- 16:36Speaker 0: aber im Großen und Ganzen ist das der einzige Grund Ich diese Konzerne finde passen nicht auf den Markt und Filialisten auch nicht.
- 16:45Speaker 0: Man sagt dann immer die Nordsee, aber die Nordse ist auf dem Markt entstanden!
- 16:50Speaker 0: Die erste Fischhütte, die je die Nordsea hatte war die auf diesem Markt.
- 16:56Speaker 0: Und so was auch beim Schlemmermeyer?
- 16:58Speaker 0: Und daher kann man draus groß werden hat keiner was dagegen.
- 17:03Speaker 0: Aber dann reinschleichen und einen kleinen Stand von dreißig Quadratmetern mieten und dann Werbung damit machen Es passt uns nicht.
- 17:13Speaker 1: Spannend?
- 17:14Speaker 1: Ja, verständlich!
- 17:14Speaker 1: Weil der Platz ist ja auch begrenzt und soll ja auch dieses typische Bild des Marktes erhalten bleiben.
- 17:22Speaker 1: Man möchte ja nicht dass es irgendwie ein austauschbarer Marktplatz ist sondern das ist ja der weltberühmte Victualienmarkt, der ja auch deshalb so bekannt ist weil er sehr individuell ist und auch sehr hochwertige Waren anbietet Qualitativ tolle Dinge bietet.
- 17:43Speaker 1: Jetzt ist es ja so, dass wir in einer Zeit leben die durchaus herausfordernd ist.
- 17:49Speaker 1: Die Pandemie, die uns alle gerade immer noch beschäftigt auch wenn wir gehofft hatten das sie schon lang wieder vorbei ist.
- 17:58Speaker 1: Beschäftigen natürlich auch den Viktor Allianmarkt und die natürlich insbesondere die Betreiber der verschiedenen Stände wie auch Sie selbst.
- 18:07Speaker 1: Sie haben vor kurzem einen Interview gegeben, indem Sie auch beschrieben haben wie dramatisch die Umsatzeinbußen sind.
- 18:16Speaker 1: Wie ist denn die Lage momentan auf dem Markt?
- 18:20Speaker 0: Da kann man eine ganz einfache Rechnung machen.
- 18:23Speaker 0: Letztes Jahr oder halt die ganzen letzten Jahre hatten bei ungefähr sechs Millionen Besucher im Jahr.
- 18:29Speaker 0: und wenn sie diesen Umsatz von sechs Millionen das sind ja nicht alles Kunden aber es sind Besucher.
- 18:35Speaker 0: Es sind keine Touristen da, es ist nichts da.
- 18:41Speaker 0: Keine Wirtschaft rundum.
- 18:42Speaker 0: Sie können nicht flanieren und schlendern, müssen eine Maske tragen.
- 18:47Speaker 0: dann können sie sich vorstellen dass halt der Umsatz einfach runter geht.
- 18:51Speaker 0: jetzt hat ich das Glück dass viele meiner Händler am Markt aufmachen durften weil sie Lebensmittel hatten.
- 18:58Speaker 0: aber es ist natürlich klar wenn die Gastronomie zu hat wird mehr gekocht.
- 19:03Speaker 0: Dann haben wir Stände.
- 19:04Speaker 0: Natürlich machen die einen Umsatz und da bin ich glücklich und stolz darüber, aber es gibt natürlich trotz alledem dieses große Loch.
- 19:12Speaker 0: Und ich höre jetzt mit meinen sogenannten Trockenblumen zu denen, die... Ich bin die so genannte Touristenfalle gewesen früher!
- 19:21Speaker 0: Ich war die berühmte Touristenfalle.
- 19:23Speaker 0: Keiner braucht's jeder wills.
- 19:26Speaker 0: Jeder wollte was mitnehmen vom Markt auch vom Duftschmankerl.
- 19:30Speaker 0: Das bricht weg.
- 19:32Speaker 0: Jetzt habe ich natürlich schon auch Einheimische, die uns stützen kommen.
- 19:38Speaker 0: Gerade jetzt nach dieser großen Geschichte in der Zeitung muss ich sagen ganz viele aus Schwabing und so, die kommen und sagen den Markt müssen wir erhalten und wir sind euch treu und es wird schon wieder und das ist schön!
- 19:53Speaker 0: Die Stimmung brauchen wir auch.
- 19:55Speaker 0: Und darum habe ich mir jetzt vorgenommen kann der Dezember bringen was er will?
- 20:00Speaker 0: geschlossen auf Maske oder nicht, Touristen oder keine.
- 20:05Speaker 0: Wir machen den größten schönsten Winterzauber, den Sie sich vorstellen können weil sie werden mit ganz gemütlichen Schritten über den Markt gehen und es wird die Seele tanzen.
- 20:16Speaker 0: Weil das wird beleuchtet.
- 20:17Speaker 0: wir werden alle nett sein, nicht wie sonst grantig sondern richtig nett!
- 20:22Speaker 0: Das muss man auch erleben.
- 20:24Speaker 0: bei Marktfonds sind ja sonst Kantik und Böster gehört ich auch dazu.
- 20:28Speaker 0: Ich hatte es ja nicht mehr nötig, nett zu sein aber ab jetzt bin ich sowas von verbindlich und nett und das behalten wir bei hoff' ich eine Weile lang bis es halt wieder zu viel wird.
- 20:39Speaker 0: Aber dass ist jetzt so.
- 20:41Speaker 0: das was man spürt oder was wir am Markt an Zukunft haben weil du kannst nicht immer nur denken man weiß nicht wie's weiter geht.
- 20:49Speaker 0: Du musst hier jetzt ein Ziel setzen und unser Ziel ist der Dezember Und in Januar rein will ich überhaupt nicht, dass einer
- 20:55Speaker 1: denkt?
- 20:56Speaker 1: Das Weihnachtsgeschäft ist ja auch ein wichtiges Spannendes kurz vor Weihnachten.
- 21:02Speaker 1: Wollen die Leute Dinge verschenken vielleicht dann bei ihnen einkaufen.
- 21:07Speaker 1: andere brauchen Lebensmittel für das Weihnachtssessen für die Weihnachtsfeier Auch nur kleiner stattfindet dieses Jahr, aber da ist ja wieder eine ganz andere Dynamik auch in der Stadt und es wird, glaube ich, spannend sein zu sehen.
- 21:21Speaker 1: Wie sich das gerade in diesem Jahr dann auch entwickelt?
- 21:24Speaker 0: Ja also kann man nicht voraussehen.
- 21:27Speaker 0: Also wir müssen die Zahlen nehmen wie sie sind.
- 21:29Speaker 0: Ich will auch nichts mehr davon hören.
- 21:31Speaker 0: Ich interessiere mich schon für manche Zeitung und für manches eben nicht mehr.
- 21:36Speaker 0: Aber man hat halt Vorschriften, diese halten wir ein.
- 21:39Speaker 0: Aber grundsätzlich Hat dieser Markt zwei Weltkriege überlegt?
- 21:44Speaker 0: Dann nehme ich an, Corona-Krieg überleben wir auch.
- 21:48Speaker 1: Nur um noch mal kurz – auch wenn Sie nichts mehr von den letzten Wochen, Monaten und so weiter hören möchten und lieber sich auf den Dezember konzentrieren wollen!
- 21:58Speaker 1: Sie hatten in dem Interview ja auch nur damit wir die Lage wirklich mal... kurz darstellen, damit den Leuten auch wirklich bewusst ist wovon wir reden.
- 22:08Speaker 1: Das ist ja nicht so dass es jetzt ein kleines Wehwehchen ist sondern sie haben in diesem Interview gesagt wie für Sie persönlich an Ihrem Stand die Zahlen aussehen von Tagesumsätzen ich glaube um die dreitausend
- 22:25Speaker 0: zwischen zwei und drei tausend der Durchschnitt im Jahr Wobei man wissen muss, Oktober November Dezember sind die besten Monate überhaupt und der Januar Februar den habe ich meistens oder fast immer geschlossen zwischen Drei König Aschermittwoch.
- 22:41Speaker 0: Das ist meine Jahresurlaub weil sonst bin ich sechs Tage lieber hier da und da ist natürlich nichts.
- 22:47Speaker 0: aber im Durchschnitt hab' ich halt meinen Umsatz und jetzt muss ich froh sein wenn ich fünfzehn zwanzig Prozent zusammen bekomme.
- 22:55Speaker 1: Wie machen Sie das momentan?
- 22:57Speaker 1: Also wie kommen sie da um die Runden, wenn ich das so sagen darf.
- 23:02Speaker 0: Ich habe ja sonst mehr Mitarbeiter.
- 23:05Speaker 0: dieses Jahr sind es jetzt zwei Feste.
- 23:07Speaker 0: Die hab' ich und einer davon ist in Kurzarbeit komplett.
- 23:12Speaker 0: Einer nur ein Teil und den Rest stelle ich mich wieder selber hin obwohl ich mit meinen Sechsen-Siebzig Jahren das mir eigentlich anders vorgestellt habe.
- 23:21Speaker 0: aber man macht halt was man muss und stellen mich selber hin.
- 23:26Speaker 0: Und es wird halt alles runtergefahren, ich gehe auch mit Masken nicht shoppen, darum kaufe ich nichts ein und bin auch nicht unterwegs und kann auch nicht mal essen gehen.
- 23:38Speaker 0: also es wird so weit runter gefahren und ich sehe jetzt das ganze auch.
- 23:42Speaker 0: mein Standel sehe ich wie so ein Schiff im Sturm da wirft man Ballast ab soweit bis dieses Schifferl durchkommt dann macht es morgens die Augen auf und die Sonne steht wieder da.
- 23:57Speaker 0: Und das hoffen wir uns auch, und da bleibe ich auch fest dran, weil es... Ja man nützt ja auch nichts!
- 24:05Speaker 0: Die Fakten sind da und Hilfe weiß ich nicht wo man herkriegt.
- 24:10Speaker 0: Man kann zwar Anträge stellen aber ich meine die Anträge schon allein sind für mich deprimierend, weil ich habe in meinem ganzen Leben nie betteln müssen und einen Antrag stellen für irgendwas was ich nicht verdienen darf oder kann.
- 24:24Speaker 0: Das ist für mich grausam, das ist das Grausamste.
- 24:27Speaker 0: Diese Bettelei, dass man einen Antrag stellt und dann so und so nicht weiß, gibt es was oder nicht?
- 24:32Speaker 0: Muss es zurückgeben oder
- 24:34Speaker 0: nicht?".
- 24:35Speaker 1: Jetzt schmückt sich ja die Politik gerne auch mal mit dem Victor Alienmarkt gerade in München.
- 24:41Speaker 1: Wie ist da so die Kommunikation momentan ... kommen da Hilfsangebote, kommt da wenigstens mal ab und zu jemand vorbei.
- 24:47Speaker 1: Und fragt wie es so geht?
- 24:49Speaker 0: Nee eigentlich halten sie sich eher zurück alle.
- 24:53Speaker 0: Wenn ich dann schon mal in meinem Status was rein
- 24:56Speaker 1: stelle,
- 24:57Speaker 0: dann kriege ich auch die bösen Kommentare wird übertreibend mit den Preisen.
- 25:01Speaker 0: Dabei muss ich sagen gibt's auf dem Fiktorienmarkt die teuren und günstigen.
- 25:06Speaker 0: Es gibt die Apotheken... Es gibt den hohen Luxus, es gibt den Trüffel.
- 25:11Speaker 0: Aber es gibt die Bauernstände, die noch jeden Tag kommen und mich heute fragen, Mensch Fett was soll ich machen?
- 25:19Speaker 0: Soll ich Samen kaufen dieses Jahr fürs Frühjahr oder soll nicht?
- 25:23Speaker 0: Weil Samen für so einen Bauern sind zehn bis zwanzigtausend Euro!
- 25:27Speaker 0: Die muss er jetzt finanzieren, mache ich das oder nicht?
- 25:30Speaker 0: Bin ich zu alt höre ich auf... Es gibt es auf ganz hohem Niveau, die müssen nicht jammern.
- 25:37Speaker 0: Aber meistens sind das auch die mit den teuersten geließenen Autos, die ja auch jeden Monat kostenverursachen.
- 25:44Speaker 0: Die Kleinen sind da leichter zu händeln weil sie halt das kennen... Man hat einen Polster, das habe ich jetzt reingebuttert Das buttere ich immer noch rein und noch gehts um.
- 25:56Speaker 0: Also ist es nicht so.
- 25:57Speaker 0: aber es ist nicht schön wenn man kein Geld verdient und arbeitet.
- 26:01Speaker 1: Jetzt haben sie ja gerade selbst schon gesagt, wie alt Sie sind.
- 26:05Speaker 1: Ich hätte sie natürlich so offen gar nicht gefragt.
- 26:10Speaker 1: Wie machen Sie das denn?
- 26:11Speaker 1: Sie sagen sechs Tage die Woche sind Sie normalerweise am Stand.
- 26:15Speaker 1: wo nehmen Sie diese Energie her?
- 26:17Speaker 1: und wir halten Sie sich da fit ist es ja auch quasi bei jedem Wind und Wetter quasi dass sie da ihren Job machen.
- 26:28Speaker 0: Ja, aber das... ja bei mir hat sich das umgekehrt.
- 26:30Speaker 0: Seit fünfundzwanzig Jahren stehe ich immer draußen und draußen halte es überall gut aus!
- 26:36Speaker 0: Aber mich in den Kaufersücken zum Einkaufen.
- 26:39Speaker 0: nach einer Stunde mag ich nichts mehr sehen, nichts mehr kaufen?
- 26:42Speaker 0: Das ist nicht meins.
- 26:43Speaker 0: Aber wenn ich jetzt runter kann auf dem Markt auch wenn nichts los ist, ist das für mich Energie als sie mich sechs Wochen eingesperrt haben also ich nichts verkaufen durfte mein Stand zu war Da bin ich krank geworden, dann schmier' ich ab.
- 26:59Speaker 0: Dann geht's mir mit meinem Knochen nicht gut und im Kopf nicht gut.
- 27:03Speaker 0: Aber jetzt gehe ich runter... Ich weiß es ist deprimierend aber ich hab Nachbarn und wir halten zusammen und eigentlich sind sie ja alle wahnsinnig nett und schauen dass sich mit meinen Sechsen-Siebzig Jahren mein täglich frischen Saft bekomme das ich gesund bleibe weil dieser Vorstand den wollen Sie schon noch?
- 27:23Speaker 0: und ich will denn auch noch nicht freiwillig abgeben.
- 27:25Speaker 0: Und wenn es dann mal so ist, sage ich immer gibt's noch eine schöne Leicht aber es hat sich
- 27:29Speaker 0: gelohnt.".
- 27:31Speaker 1: Und Sie sind ja auch merk' ich hier im Gespräch eine wahnsinnige Optimistin generell oder?
- 27:39Speaker 0: Ja kann man schon sagen, aber ich habe auch nichts so erlebt dass ich jetzt nicht Optimist sein könnte weil wenn sie fünfundzwanzig Jahre auf dem Markt Erfolg haben und gelobt werden.
- 27:50Speaker 0: Ich hatte ja zwei Ebenen, einer hat mich gelobbt, der eine war Münchner, der den Max Nix gesagt ist, er kloppt nur... Das hat mich in Verzweiflung gebracht, dass ich dann auf dem Markt war, abends heim bin im Spiel geschauter die meinen mich, die haben den ganzen Tag mich geloppt!
- 28:07Speaker 0: Ich wurde gelopt.
- 28:08Speaker 0: das war für mich Lebenselix hier und so ziehe ich das durch und so versuche ich es auch bei den anderen zu
- 28:14Speaker 0: verbreiten.".
- 28:15Speaker 1: Dann wünsche Ihnen ganz viel Erfolg für die nächsten Wochen.
- 28:19Speaker 1: Ich bin gespannt auf den Weihnachtszauber.
- 28:22Speaker 1: Komme ich auf jeden Fall vorbei und hoffe, dass ganz viele von unseren Hörern auch mal bei ihnen vorbeikommen.
- 28:27Speaker 1: Vielleicht findet der ein oder andere ja ein schönes Weihnachtsgeschenk für die Liebsten oder wen auch immer?
- 28:35Speaker 0: Ja diese müssen sich dann nur einmal melden damit ich auch weiß in welche Schublade ich sie stecken soll!
- 28:40Speaker 0: Ich bedanke mich bei Ihnen sehr, dass Sie mir und meinem Fiktor Alienmarkt die Chance gegeben haben.
- 28:45Speaker 1: Dankeschön fürs Vorbeinkommen.
- 28:47Speaker 0: Das war es leider schon.
- 28:49Speaker 0: Die letzte Runde ist ausgetrunken, das Gespräch zu Ende.
- 28:53Speaker 0: Vielen Dank fürs Zuhören!
- 28:56Speaker 0: Bitten im Rücksicht auf die Nachbarn und sei leise wenn
- 28:59Speaker 1: du die
- 29:00Speaker 0: Bar verlässt aber vergiss auf keinen Fall den abonnieren Button zu klicken.