Latest / Zwei wie Pech & Schwafel / Das ist der Weg... ins Aus - # 262
Transcript
- Hallo David. Hi Robi, bei mir läuft heute ein bisschen der Schleim. Deswegen sind wir heute auf maximalen Abstand gegangen. Ey, man muss sagen, Schleim klingt natürlich immer eklig, ne? Weil Schleimmilch und Schleim und so. Aber tatsächlich, ich glaube, die Charité in Berlin hat schon eine... Da denkst du jetzt auch was, Robert, jetzt. Der hat, glaube ich, seit Monaten eine Ausstellung. Schleim, Wunder des Körpers. Und Schleim ist extrem wichtig für Heilung. Und Schleim ist extrem wichtig, um auch virenlos zu werden. Man unterschätzt Schleim auch für die Fruchtbarkeit. Die Schleimhäute, ohne Schleim wären wir nichts. Robert, kleine ungeplante Runde. Die schleimigsten Filme, die dir aus dem Gedächtnis einfallen. Let's go. Ghostbusters? Ja, aber eher der zweite Teil, oder? Na, ist einfach Schleimer generell. Ja, aber im zweiten Teil gibt es doch diesen Schleimfluss. Mit dem Wassersumpf, ja genau. Okay, ich sag der Blob und zwar das Remake aus den 80ern. Schleim. Schleim, oh Gott Ja komm, Schleim Alles in den Sümpfen hier, Crawl zum Beispiel ist bestimmt schleimig, oder? Crawl, nein, das ist einfach nur Wasser Die unendliche Geschichte So wie Artax da unten im Sumpf verrecken muss und Mauler Das ist schon schleimig Das ist doch kein Schleim Flabber ist zum Beispiel Schleim, Das ist Gelee. Ja, Flabber mit Robert Williams. Ja, jetzt fangen wir an, über Schleim und Gelee zu diskutieren. Ey, du bist ja so krass raus. Ey, Alien, befindest du doch immer mal schleimig. Oder fandst du das nicht schleimig genug? Nee, stimmt, das ist voll schleimig. Diese Sabberfresse, ja, das stimmt. Aber das ist Sabber. Ist Sabber auch Schleim? Speichel. Ist Speichel was anderes als Schleim? David, ich... Die speichelligsten Filme. Die speichelligsten Filme 2026 bis jetzt. Da fällt mir keiner ein. Hier, Prime It, da speichelt der Affe die ganze Zeit. Stimmt, der ist am rumsabbeln. Hammer. Platz 1. Okay, du schleimst, hast du gesagt. Ja, ich schleime, ich bin krank geworden. Ich habe mich, also ich sage, sie war es. Ich habe nämlich mit Bea die Tage zusammen Glenkill nachgeholt. Du hattest komplett recht. Super sweet, der Film. Bei uns im Film war es übrigens es auch so, wir hatten hinten so eine Gruppe von Frauen, die mit ihren Kindern da waren und die haben irgendwann gegen Ende immer mehr so gelacht und ich dachte, was lachen die denn? Es gibt doch gerade gar nichts zu lachen und dann drehte ich mich um und als wir rausgegangen sind, merkten wir, die haben überall Tränen im Gesicht gehabt, die haben gegenseitig sich ausgelacht, weil, jede so geschluchzt hat, spätestens beim allerletzten Bild, du wirst wissen, was ich meine, sind alle komplett gebrochen und ich saß halt neben Bea, wir haben den zusammen nachgeholt und Und einer von uns beiden hat den anderen angesteckt, weil Bea liegt auch gerade flach, hat sie mir gestern geschrieben. Also die von Moviepilot machen einen krank. Das ist halt wirklich einfach so. Deswegen laden wir die jetzt doch nicht mehr ein. Also ich bin zu Hause, aber ist auch nicht so schlimm. Jetzt gucke ich dich durch einen kleinen Bildschirm an. Da waren viele Kinder. Habt ihr dann doch Deutsch geguckt oder waren einfach Kinder in der englischen Vorstellung? Das waren Kinder in der englischen Vorstellung, ja. Das war Original mit Untertiteln, haben wir geschaut. Vielleicht haben wir das gelesen. Lieben ja Kinder. Hätte ich auch mal gerne. Aber da wäre es ja gleich nochmal was zu sagen, wenn wir über die Filme sprechen. So Leute, ehe ich euch gleich erzähle, was die Woche im Streaming rauskommt und wir heute mal wieder, David, ich muss es dir das Jahr sagen, was kann, kann dieses Jahr drauf schauen, weil wir sind mitten im Festival an der Chorset. Werden wir auch heute über den ersten Star Wars Film seit sieben Jahren im Kino sprechen und auch, dass der Punisher wieder aufgeschlagen hat. Da haben wir auch nochmal was Schönes. Und ansonsten haben wir erst nochmal kleine Sache vorneweg, nämlich was das Feedback angeht, hat sich so in alle Richtungen letzte Woche entwickelt, aber keine so richtigen Ausreißer. Das Interessanteste ist, glaube ich, ein ungewöhnliches Timing von letzter Woche. Möchtest du denn was dazu sagen, David? Ich habe ja letzte Woche mein Video hochgeladen, wo ich mich beschwert habe über die Meckerköppe. In dem Moment, als ich es gemacht und hochgeladen habe, musste ich die ganze Zeit so daran denken, wie wir im Gespräch, weil wir nehmen den Podcast ja dienstags auf, das Video habe ich am Mittwoch gemacht. Und es kam mir natürlich in dem Moment selber ein bisschen blöde vor und logischerweise kamen die Kommentare, die meinten, hä, hat David nicht im Podcast gerade erzählt, dass ihr das Thema jetzt einfach ruhen lasst und jetzt macht er ein großes Video dazu. Ja, das ist richtig. Ihr nehmt das Video einfach, sagt euch, das liegt in der Vergangenheit und die Regel, die wir im Podcast besprochen haben, die kam ja einen Tag später, die gilt ab jetzt. Mir ist dann trotzdem einfach der Kragen geplatzt, aber ab sofort machen wir das wieder anders. Also keine Sorge, es war dann einfach in dem Moment trotzdem zu viel für mich. Aber ich habe schon gesehen, auch an der Reaktion von ganz vielen Kollegen und Kolleginnen, das ist schon eine Sache, wo es auch mal ganz gut war, glaube ich, das anzusprechen. Deswegen verzeiht mir diesen kleinen Fauxpas. Ab sofort gilt jetzt wieder alles, was wir hier im Podcast sagen. Alles ist immer Gesetz. Egal, was Robert jetzt auch in den nächsten fünf Minuten sagt, das müsst ihr auch für euch privat zu Hause so durchsetzen. Jetzt bin ich natürlich wahnsinnig versucht. Ich mache es aber, ich halte mich zurück. Ich bin ein erwachsener Mensch und werde mich jetzt auch erwachsen verhalten. Und damit herzlich willkommen zu zwei Bech und Schwafel. So, diese Woche, Leute, im Kino und Streaming haben wir ein paar sehr unterschiedliche Sachen, aber ich erkläre es euch schnell, damit ihr es nicht verpasst. Ab Mittwoch auf Netflix Kylie. I should be so lucky, lucky, lucky, lucky. Netflix macht wieder eine Doku dieses Mal über Kylie Minogue, mit der ich aus Versehen mal tanzen war. Was? Jetzt hau raus. Die fand ich früher ja übelst toll. Im Felix in Berlin? Ich weiß nicht, ob es den Club heute noch gibt. Unten da beim Adlon. Ich weiß nicht, ob es das noch gibt. Weiß ich auch nicht. Ja, ich glaube, ja. Da ist immer so ein Schickeria-Club gewesen. Ich weiß nicht, nach welcher doch, das war die gleiche mit Brad Redner, wo der so ausgeflippt ist und Patrice weggehen sollte. Das ist aber eine eigene Geschichte. Der Herkules-Film. Komm, jetzt musst du erzählen. Kannst du das erzählen? Ich denke, es ist verjährt. Brett Redden hat den Herkules-Film gemacht mit Dwayne Johnson, glaube ich. Und Patrice hat ja den Lebensjahr-Kanal mit Bekannten und Hollywoodstars gemacht. Ich glaube, er hatte sowas gefragt, warum ist denn der Trailer so schlecht geschnitten zu dem Film? Und Brett Redden hat den halt selber geschnitten und war dann richtig sauer. Und ich glaube, er hat dem Felix dann auch gesagt, ich will nicht, dass dieser Mann hier ist. Also es gab dann mal so eine Geschichte. Und es ist gar irgendwie ein bisschen wild. Und dann, ich weiß nicht warum, auf der Tanzfläche war dann auch Kylie Minogue mit dabei. Und dann haben wir mit Kylie Minogue getanzt, weil die an dem Tag in Berlin war oder irgendwas mit dem Film zu tun hatte. Da war dann so Kylie Minogue und die ist ja jetzt nicht besonders groß, das fällt ja auch erstmal irgendwie nicht auf und hat dann so gedenzt und das war meine Geschichte, wie ich mit Kylie Minogue mal zu irgendeinem Song mitgetanzt habe. Ui, ui, ui. Ja, okay. Neue Doku. Alles klar. Hoffentlich sagt sie da auch was. Ich habe jetzt auch nicht zu jeder Sache eine Geschichte. Für alle Fans von Tom Clancy, Jack Ryan geht es weiter mit Ghost War bei Prime Video ab Mittwoch. Ich bin in dieser Tom Clancy, Jack Ryan Reihe nicht drin, aber mit John Krasinski halt. Insofern haltet euch fest, da geht es weiter. Star Wars, gerade schon gesagt, The Mandalorian and Grogu startet im Kino auch schon mit Wochentag früher. Die wollen natürlich langes Pfingstwochenende mitnehmen. Für die Zahlen sprechen wir gleich ausführlicher drüber. Der neue Guy Ritchie-Film In The Grey. Werde ich gleich was dazu sagen. Dann startet im Kino noch Mother Mary. Das ist ein Film mit Davids geliebter Anne Hathaway, die hier einen Popstar, Megastar spielt, die ein bisschen Ruhe haben will von ihrer Tour und deswegen zu ihrer alten Freundin die Modedesignerin ist. Aber die haben sich nicht ohne Grund mal ein zweites musikalisches Drama. Fand ich jetzt nicht besonders ansprechend, muss ich sagen. Dafür finde ich aber zwei andere Sachen ansprechend. Du rödelst da ja durch. Lass mich ganz kurz was sagen. Der ist von David Lorre. Das ist der, der The Green Knight gemacht hat zuletzt. Oder diesen Ghost Story hieß der, glaube ich. Wie heißt der nochmal? Rona, nee, nee, Mitra. Affleck, Casey Affleck. War nicht Casey Affleck? Genau, Casey Affleck. Und wie sie hieß, habe ich ehrlich gesagt vergessen. Genau, der stirbt und guckt dann als Geist zu, wie seine Frau... Der war nicht schlecht. Der war nicht schlecht, aber der hier, da habe ich ganz, ganz fiese Kritiken zu gelesen. Deswegen habe ich mir den ehrlich gesagt gar nicht angeguckt, auch weil Anne Hathaway mitspielt. All that trailer hat mir auch überhaupt nicht zugesagt. Vielleicht könnt ihr uns ja schreiben, ob sich Mother Mary lohnt. Dann mache ich das wie bei Rose und hol den nach und bei Glen Kelly. Der hat bei mir wirklich sich, hat nichts bewirkt. Interessanter klingt so eine neue Serie, die Donnerstag bei Netflix rauskommt, die heißt The Burrows mit Alfred Molina unter anderem. Es ist so eine Stadt, wo nur Rentner leben. Und ich hab das mal gesehen, wie heißt denn der? Peter Finelli oder so heißt der. Der macht ganz geile Videos auf YouTube. Das gibt es tatsächlich in den USA. Also Städte, wo nur so Menschen mit 50 plus oder 60 plus leben und The Burroughs spielt in sowas. Nur werden die dann anscheinend von Aliens angegriffen. Von Monstern. Und dann müssen quasi die Rentner Aliens vertreiben in The Burroughs ab Donnerstag auf Netflix. Das sieht lustig aus. So ein bisschen Science Fiction, Ein bisschen gruselig, ein bisschen fantastisch, auch so mit so Sternen und Universen und dann Erinnerungen zurück in andere Dekaden. Also das ist nicht uninteressant. Und dann haben wir noch einen Film, ich glaube, der könnte mein Humor treffen, Ladies First, ab Freitag auf Netflix mit Sacha Baron Cohen, mit Rosamund Pike und Richard E. Grant. Und erinnerst du dich noch, David, an Was Frauen wollen mit Mel Gibson? So ein bisschen ist das, glaube ich, hier die Grundlage. Sacha Baron Cohen spielt einen Typen, der so der Übermacher-Manager ist und alle müssen halt tun, was er will und dann läuft er gegen eine Laterne, glaube ich, so in der Großstadt. Und als er aufwacht, wird er gleich gefragt, ist ihn irgendwie schwindelig, ist das komisch mit ihm, nehmen Sie die Pille. Und auf einmal wird er behandelt, wie Frauen in der Gesellschaft behandelt werden. Und auf der Baustelle arbeiten dann halt so Frauen, die ihm hinterher pfeifen. Und das ist quasi so eine Rollenvertauschungsnummer, wo man aber nicht den Körper vertauscht, sondern das gesamte, wie sich Frauen und Männer... So eine Sexismusvertauschung. Ja, das sieht nicht uninteressant aus, weil auch Sacha Baron Cohen und Rosamund Pike, das ist, ich werde da mal reinschauen, es könnte voll der Fail sein, aber es könnte auch witzig werden. Ladies first, ab Freitag auf Netflix. Ich mag ja Sacha Baron Cohen, ist ja auch eine der Regensachen, die ich in Balls Up noch lustig fand. Der trifft halt meinen Humor. Ich finde bei dem krass, wie talentiert der ist, aber das viel zu selten in so Filmen mitbringt. Weil der ist einfach total gut, aber mag auch gern Kaspar Kopf sein. Ja, ist nicht meins. Aber die Prämisse klingt ehrlich gesagt nicht schlecht, aber auch da würde ich sagen, da muss man ein bisschen was drauf haben. Aber das könnte ja bei euch zu Hause, könnte das thematisch doch ganz gut reinpassen in den gemeinsamen Familienwochenend-Ausflug vorm Fernseher. Ja, eine gute Idee. Ladies first ab Freitag bei Netflix und damit habe ich auch das, wo ich zumindest denke, das sind die relevanteren Sachen die Woche gewesen. Und dann gehen wir nämlich direkt mal rüber zu, was ist denn die Woche passiert? Ist dir was aufgefallen an Themen oder an Trailern, wo du sagst, oh, findest du spannend? Na, Themen nicht. Wir haben ja Cannes, aber darüber sprechen wir, glaube ich, dann im Hauptteil. Und da reden wir, glaube ich, auch über eine Sache, die, da musste ich laut den Kopf schütteln, sagen wir es mal so, nämlich diese Dogma-25-Sache, aber die besprechen wir dann gleichzeitig mit Cannes, würde ich sagen. Genau, weil da sind auch noch mal zwei schöne Trailer rausgekommen. Ich habe nur eine Kleinigkeit, das ist quasi nochmal so ein Mini-Recap. Erinnerst du dich noch an The Rip und jetzt nicht in Bezug auf die Süddeutsche schreibt, was du erzählt hast in deinem Video, sondern diese Klausel, die sie damals ja hatten, dass alle deutlich weniger Geld nehmen bei Netflix und diese einmalige Deal von der Produktionsfirma von Matt Damon und Ben Affleck. Dass wenn die bestimmte Reichweiten oder Minuten Watchtime oder Stunden erreichen, alle 1200 Crewmitglieder quasi wie so ein Bumper eine Prämie bekommen und dann auch prozentual beteiligt werden und zwar alle bis hin zum dritten Caterer und so. Habe ich hier zumindest mal erzählt. Habe ich erzählt. Haben sie jetzt gerissen die Woche? Und insofern finde ich das mal ganz interessant, weil das war so ein erstmaliger Versuch mit dem Streamer. Die kriegen jetzt alle deutlich mehr Geld. Die Zahlen habe ich nicht gefunden online. Aber The Pit hat jetzt diese Zahlen erreicht, dass quasi alle deutlich stärker partizipieren. Und vielleicht macht das mal Schule, dass quasi mit dem Erfolg auch alle mehr beteiligt werden. Und wenn es eben kein Erfolg ist. The Rip oder The Pit? Ach nee, The Pit hieß das Ding, ne? mit, ich hab, nee, The Rip. Nee, nee, das hieß The Rip. Du hast grad The Pit gesagt. Achso, ich mein nicht die Serie, Entschuldigung, ich mein The Rip mit Damon Ben Affleck auf Netflix. Der Film, genau. Der hat diese Performance-Fee quasi geknackt. Vielleicht könnte das ein Präzedenzding sein, auf das man zumindest mal verweisen kann für ein neues Modell. Das fand ich ganz interessant. Ansonsten machen wir nachher bei Cannes gehen wir durch alles, was sonst so filmisch abgelaufen ist, denn das ist der Großteil dieser Woche. Filme, David. Womit wollen wir anfangen? Und ich weiß nicht, ich möchte nicht über Star Wars sofort sprechen. Erzähl mir mal bitte über In The Grey. Das ist ja ein Film von Guy Ritchie. Bei Guy Ritchie bin ich in der Regel mittlerweile raus, weil ich das Gefühl habe, der macht nicht mehr Filme, die für mich sind. Und ich finde den als Regisseur fast ein bisschen überbewertet. Ich habe jetzt den Ranking noch nicht geguckt, was du gemacht hast. Aber ich glaube, bei mir sähe so ein Ranking echt ganz anders aus, weil ich ja selbst mit sowas wie The Gentleman nicht mehr klargekommen bin. Und ja, bei mir geht es zurück zu Snatch, wenn ich bei ihm was nach einem richtig, richtig guten Film suchen würde. Zuletzt dieser Ministry of Ungentlemanly Warfare, so hieß der ja, der hat noch ein bisschen Spaß gemacht. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, der dreht an den Sets, wo er gerade steht, mit den immer gleichen Schauspielern, immer noch einen schnellen neuen Film. Und jetzt ging im Hintergrund so ein bisschen die Rede herum von einem Film, der seit drei Jahren angeblich fertig ist und der so schlecht sein soll, dass er jetzt ganz lange zurückgehalten wurde. Das ist so, ich sag's direkt dazu, ist so ein, ich glaube ein unbestätigtes Gerücht, aber jetzt ist der Film raus und du kannst mir bestimmt sagen, ist es so oder ist es nicht, weil ich hab ihn mir aus genau diesem Grund geschenkt, weil ich dachte, nee, ich möchte meine Zeit nicht mehr vergeuden. Also Snatch ist auch meine Nummer 1 von Guy Ritchie, um das mal zu sagen. Wir beide haben ja auch so ein Herz für King Arthur, die Verfilmung von Guy Ritchie. Ja, ja, ja. Und na gut, In the Grey kommt jetzt in so, also es waren ja in letzter Zeit auch komische Filme, wie dieses hier In the Fountain of Youth und der von dir genannt. Den haben wir auch so früh gesehen, Operation Fortune, halt diese Filme, wo er versucht ein bisschen stylisch zu sein, aber die Geschichten so gar nichts mehr hergeben. Und ich meine, der kommt ja eigentlich aus so einem Gangster-Gauner-Milieu, immer gerne London. Und wenn er sich dann, also je älter der wird, desto weniger edgy ist der einfach und will dann irgendwie auch nichts erzählen. Der passt halt gerade so ein bisschen auch gut auf die Streamer drauf, wenn da was rauskommt. Okay, in the gray. Heißt in the gray, weil man in einer Grauzone operiert. Geht oben ein Milliardär, der sich aus seiner Privatinsel mit Privatarmee zurückgezogen hat. Und in der Geschäfts- und Wirtschaftswelt gibt es dann quasi Verflechtungen, weswegen der eigentlich einer anderen Company eine Milliarde Dollar schuldet. Und dafür gibt es eine Frau, die ist halt so, weiß ich nicht, halb Anwältin, halb internationale, was auch immer Frau, die dann quasi für Verhandlungen aufkreuzt bei diesem Milliardär. Die letzte Truppe, die es versucht hat, die hat er einfach umgebracht und der will maximal 300 Millionen rausrücken. Long story short, das erste, was in The Grey passiert, ist quasi so eine Verhandlungsarbeit, um an das Geld zu kommen. Da ist ganz nett, wenn man auch so mit internationalen Gerichten arbeitet und irgendwelche Konten einfriert und Firmen erstmal lahmlegt, sodass man quasi Kostendruck erzeugt, aber diese Frau gespielt von Asa Gonzalez hat ihre beiden überstarken, militärisch gedrillten Leute gespielt von Henry Cavill und Jake Gyllenhaal an der Seite. Und dann passiert nämlich Folgendes bei In the Grey. Du bist so keine 25 Minuten im Film. Da planen die, während eigentlich noch verhandelt wird, auf dieser Insel schon mal für den Fall, dass ihr was passiert. Sie nennen sie auch Mom, Mami. Ist immer so ein slightly erotischer Unterton da mit drin. Keine Ahnung. Planen die quasi, wie könnte man diese Insel, wie könnte man jemand extrahieren? Wo könnte man ein Safehouse machen? Was braucht man für Waffen? Was braucht man für Autos? Was für Wege? Und damit erzählen sie dir im Grunde nach 25 Minuten alle Stationen, die später im Film abgearbeitet werden, auch die Vorbereitung dazu. Es ist wie eine große Folge A-Team. Also ich hab wirklich immer gewartet, ob Hannibal Lecter gleich, äh nicht Hannibal Lecter, nur Hannibal, rauskommt und sagt, ich liebe es, wenn mein Plan funktioniert. Aber nicht so cool wie A-Team, weil die Charaktere sind so, du musst dir vorstellen, Kevil und Jillen Hall sind zwei Leute mit noch so ein paar Handlangern. Die werden dann wie in so einem Tower-Defense-Game, kommt dann von dieser Privatarmee eine Welle nach der anderen. Und die mähen alles nieder. Und die kriegen dabei nicht irgendwie einen Treffer oder mal richtig was in die Fresse. Mal mit Waffen auf kürzere Distanz, mal mit dem Sniper auf lange Distanz und das ist alles total verschenkt, weil Jack Gyllenhaal, wenn der will, kann so ein klasse Darsteller sein. Und vor allem beide haben total die Physis, um auch in irgendwelchen Nahkämpfen ineinander sich mal zu prügeln. Daraus macht Guy Ritchie gar nichts in The Grey. Ja, das ist so sehr stylisch, sehr vorhersehbar und wenn sich 98 Minuten nochmal deutlich länger anfühlen, einfach zu viel. Also A-Team war als Serie, nicht der Film, immer deutlich cooler, weil die Charaktere was hatten. hier sind das ganz schöne Weckwisch-Charaktere. Das ist einer seiner schlechtesten Filme. Ich habe zwar nie Stürmische Liebe gesehen, der gilt ja als der schlechteste Film von Guy Ritchie. Ich glaube, wo Madonna ihn gezwungen hat, wo Madonna ihn noch, glaube ich, gezwungen hat, mehr oder weniger den zu inszenieren, als sie noch verheiratet waren. Das war da irgendwie so eine traurige Hintergrundgeschichte, die fast seine Karriere beendet hätte nach Snatch, Bubedame, Königgras. Ja, In the Grey ist leider das, wo ich heute sagen würde, dass es einem gewissen Publikum aber auch ausreicht. Und das ist so immer meine Warnung, die ich so im Hinterkopf habe. Du redest nichts. Ja, ich weiß gar nicht. Langsam überschreiten wir so eine Schwelle, wo die Leute oder wo ich nicht weiß, warum sie sich damit dann zufrieden gehen, weil es so viele, gerade wenn es ein bisschen um Action geht, finde ich, wir reden ja gleich über The Punisher, oder dann auch der kommende The Furious, haben wir gleich zwei Sachen im Umfeld, die deutlich mehr können und mit sich bringen. Also in the Grey, wenn ihr es macht, beschwert euch bitte nicht bei mir oder bei David. Ich hoffe, Guy Ritchie bringt mal wieder irgendwas, was mehr mehr kann. Ja, ich glaube, da kommt nichts mehr. Ich glaube, das liegt wirklich einfach daran, der hatte mit Snatch und Bube Dame König Gras hatte der zwei Achtungserfolge. Ich bin ehrlich gesagt davon überzeugt, dass er jetzt nie so das allergrößte Talent war, weil ich jetzt auch schon bei den beiden Filmen sagen würde, die Snatch ist dann ja schon auch schon eine Kopie von Bube Dame König Gras und Bube Dame König Gras hat so in der Form ja auch schon mal gegeben. Eben bei anderen Regisseuren. Ich weiß da ehrlich gesagt jetzt nicht, ob da wirklich, da wird ihm immer Talent zugesprochen, dass ich einfach nicht mehr sehe. Ich mag zum Beispiel doch schon, was er aus Aladin zum Beispiel gemacht hat. Da hat man ja Guy Ritchie gar nicht drauf gesehen. Das mochte ich zum Beispiel gerne. So, dieser ganze Spaß, den er bei Will Smith daraus gekitzelt hat, dieser große Auftritt von Aladin in Agrabah. So, das war irgendwie, das war so eine Nummer, die hat wirklich gut funktioniert, wo ich auch Guy Ritchie wieder gefühlt oder gesehen habe. Aber das ist der Punkt. Und ich finde, das hätte jeder Auftragsregisseur machen können. Also ich meine, du hast eine Vorlage, die ist schon wild und bunt und viel. Und dann gibt es tausende Musicals zu Aladdin. Und also das ist dann wirklich nicht so weit hergeholt zu sein. Aber bei Ariel haben sie es ja nicht hinbekommen. Also mit der gleichen Begründung könnte man sagen, was kannst du jetzt bei Ariel oder die Schöne und das Biest verkehrt machen. Und man sieht ja, dass es Sachen gibt, die man verkehrt machen kann. Genau in diesem Sinne der Realverfilmung. Egal. Komm, lassen wir uns nicht von Guy Ritchie runterziehen. Lassen wir uns lieber von Star Wars runterziehen. Nee, komm, das würde ich gerne noch, weil du hast es schon über Glen Kill gesagt, dass du ihn richtig schön fandest. Der gehört noch zu der Woche davor. Das würde ich jetzt gerne vorher, falls es geht, mal hören, wie der für dich war. Ich kann da gar nicht groß was zu sagen, weil eigentlich du schon alles gesagt hast. Das ist eine wirklich putzige Geschichte, die herzergreifend ist. Ich hatte am Anfang so ein bisschen Sorge, weil ich fand zum Beispiel Nicholas Galicien, der ja jetzt auch den He-Man spielen wird, den mochte ich als einzigen Darsteller nicht. Der hat sich dann aber im Grunde dadurch nicht mehr wirklich als großes Problem herausstellen können, weil er relativ weit in den Hintergrund gerät und dann nicht mehr so richtig für die Handlung relevant ist. Ich fand die Figuren in dieser Stadt liebenswürdig, ich fand die Schafe toll und ich fand es auch interessant, was dieser Schafskrimi dann erzählen wollte. War ein bisschen überrascht, ich fand tatsächlich, wie du sagtest, mit Kindern ist nicht nur die englische Sprache, sondern der wird schon recht düster. Also es gibt, das Thema Tod ist da echt allgegenwärtig und da geht es ja nicht nur um Hugh Jackman, der relativ früh im Film verstirbt, sondern es gibt dann noch andere Begegnungen mit dem Tod, aber auch mit Ausgrenzung und so. Also das macht ja, das löst der Film so putzig, dass dann eben ganz viele Leute weinen mussten und erzählt dann nebenbei noch so einen ganz niedlichen Kriminalfall, den hatte ich zwar nach der Hälfte schon erraten, weil der Film meiner Ansicht nach fast zu viele Hinweise ausstreut, aber das ist okay, ich fand den, das hat mal richtig Spaß gemacht wieder, das war gut, das hat mir gefallen. Punkt. Mehr kann ich gar nicht sagen. Den Dorfpolizisten. Ich finde, er spielt das so süß, seine Trotteligkeit. Ey, das muss man erstmal so spielen können. Da dachte ich, das ist ein richtig schönes Timing. Gerne mehr davon. Schließt sich ja quasi komplett an unsere Hugh Jackman Deep Dive von letzter Woche an, dass der Mann sehr viele unterschiedliche Dinge macht. Und deswegen ist es diese Weihnachtszeit dann wieder mal trittieren mit Shaw Paddington. Aber bis dahin ist noch ein bisschen Zeit. Ist er da auch dabei? Nee. Nein. Nee, einfach nur, weil es auch so unglaublich süß ist. Aber da hast du vor allem im zweiten Teil Leute wie Brandon Gleason. Da spielst du dann auch teilweise im Gefängnis. Ist super cool. Vielleicht denkt ein 1 und 2, 3 nicht. Deswegen Weihnachten dann. Wollen wir lieber Star Wars oder Punisher machen? Ah, das ist mir, komm, lass mal den Punisher machen. Du hast bestimmt von der CGI-Szene mitbekommen, die so rumging, ne? Ja, die habe ich, also ich hatte vorher im Vorfeld gehört, ich habe das so als Überschrift bei Reddit gelesen, es gibt eine Szene, da hatte ich die noch nicht gesehen, hatte mich auch nicht mehr daran erinnert, als ich das geguckt habe und als sie dann kam, dachte ich so, oh, ah, okay, das haben die gemeint. es ist schon krass. Es ist wirklich heftig, was sie da zeigen. Sieht ein bisschen nach Playstation aus, aber ich fand, das ist so kurz, so schnell. Man kann sich vielleicht auch beschweren, sollte sowas bei Disney passieren, aber... Aber es ist gedreht worden, ne? Also Hollywood Reporter hat an der Produktion und es ist nicht... Es ist der Anfang... Angeblich nur das Gesicht, ne? Nur das Gesicht, ja. Also es geht um eine Szene, die geht bloß zwei, drei Sekunden, in der Frank Castle aus dem Gebäude stürzt auf einen silbernen Container und der zerbeult dann halt und er ist dann da, hat dann Schmerzen und windet sich kurz mit schmerzverzerrtem Gesicht. Und den Anfang, wie er aus dem Fenster stürzt, haben sie mit John Bernthal gedreht und dann sein Stuntman für den Sturz und den Einschlag genutzt und dann digital wieder Bernthals Gesicht draufgelegt. Aber wenn du die fertige Szene siehst, sieht das gar nicht so aus, als wäre da eine reale Person irgendwo beteiligt gewesen. Das ist total skurril. Weil, glaube ich, auch dieses silberne Ding, wo er da rauffällt, ich glaube, das ist halt auch digital ersetzt worden und dann machen sie auch noch den fehler dass diese zeitlupe zeigen, Dadurch wirkt das super falsch. Aber ey, das ist eine Szene, ich dachte mir so, hey, passiert den Besten, aber bei den Budgets, die da mittlerweile rumgehen, sollte es vielleicht eigentlich nicht passieren, aber das kann man glaube ich verschmerzen, weil der Film an dem Punkt, wo er da ist, nämlich in der zweiten Hälfte, kracht es dann schon gewaltig und da lasse ich mich mitreißen. Also ich muss zum Beispiel sagen, bei The Furious, den wir ja hoch verehren und über den wir bald reden, da gibt es auch ein paar Sequenzen, wo sie CGI eingesetzt haben, das man deutlich sieht, aber das ist so schnell vorbei, dass du denkst so, ach komm. Ey, wenn es hilft, die Szene so zu drehen, wie ihr das wolltet, dann ist es okay. Warum sie das jetzt so zeigen mussten und warum dann auch hinterher gesagt wurde, oh, das funktioniert gar nicht, lass es trotzdem so hochladen, ey, keine Ahnung, egal. Genau, letzte Woche hast du ja gesagt, oh nee, hast du eigentlich nicht so Lust, das ist nicht dein Frank Castle zuletzt gewesen und ich meinte, ist nur ein Film und dann stellte sich raus, auch 50 Minuten, also tatsächlich auch ein interessanter Happmann-Lauflänger. Bist du denn jetzt froh, darauf aufmerksam gemacht worden gewesen zu sein? Ja und nein. Also ich fand das insgesamt gut, aber ich dachte auch so, ich habe nicht verstanden, warum sie das in 50 Minuten abhandeln, weil die 50 Minuten in dem Fall tatsächlich zu kurz sind. Also weil sie ja eigentlich was ganz Gutes machen. Sie erzählen die unterschiedlichen Aspekte der Figur Punisher, aber sie erzählen sie nicht aus, weil sie die Zeit dafür auch ehrlich gesagt nicht haben. Es ist so ein bisschen übertrieben auch, also die erste Hälfte dieses Films konzentriert sich ein bisschen auf das Innenleben von Frank Castle, der ja auch in den Comics durchaus Beantwortstellungen hat und mit Selbstverletzung zum Teil zu tun hat oder Alkohol und das dazu führt, dass er eigentlich immer nur weiter in diesen Kreislauf hineingetrieben wird, wo dann für ihn offenbar das einzige Ventil, um sich zu helfen, blutrünstige Rache ist. Was in den Comics aber auch immer so eine sehr, das macht diesen Anti-Helden natürlich auch viel runder, weil es eine Figur ist, die diesen Kreislauf der Gewalt, den man eigentlich ja durchbrechen will, den feuert sie immer wieder weiter an. Und so ist er eigentlich der Motor dieses Problems, was er zu bekämpfen sich als Ziel gesteckt hat. Und das macht das, wie ich finde, macht viel Faszination an der Figur aus. In den Comics ist der Punisher auch nochmal methodischer. Es ist nicht nur ein depressiver Typ, der in der Ecke steht und düstere Gedanken hat. Deswegen finde ich zum Beispiel den Punisher aus Punisher Warzone. Das ist dieser mit Ray Stevenson. Der ist eigentlich die beste Verkörperung dieser Figur. Das, was Jon Bernthal macht, ist so roh, animalisch. Du hast es in deiner Kritik schon gesagt. Das ist halt wirklich 90 Prozent Gegrunze. und hier ist dann die erste Hälfte, wie gesagt, ganz viel traurig sein und dann bricht es aber so in der zweiten Hälfte und das mochte ich leider nicht. Es wird nicht mehr so richtig zusammengebracht. Die Figur, die dann loszieht und alles niedermäht und niedermetzelt, die kriegt nicht mehr richtig den Rückgriff. Ich mochte diese Szene, in der wir Deborah Ann Wall als Karen Page sehen und er dann auch so. Und das macht Berndt ja gut, dieses kindlich Verschämte, zur Seite nach unten schauende, mit Tränen in den Augen fragt, bist du wirklich hier? Bist du hier mit mir im Raum? Bis dann versucht er wirklich so ein kleines Psychogramm in der wenigen Zeit zu verkörpern, bis zu so einem Zeitpunkt, wo quasi Benzin in das Apartment geschüttet wird, in dem er ist. Und das Feuer eröffnet dann auch ein Feuerwerk, was im Grunde nicht mehr aufhört bis zum Ende. Und der Film teilt sich in diese beiden Sachen. Aber ich mag sowohl die Figur, die ich am Anfang erlebe, als auch wie die gesamte Action dann später aufgelöst wird. Ich dachte, da ist echt viel gutes Material drin. Alleine in diesem Rondell mit der Shotgun in dem Apartment, durch Wände Körper als Schilde zu nehmen, wie man mit Messern dann auch immer gleich fünf, sechs, sieben Mal in jemanden hineinsticht. Also ich will jetzt keine Gewalt gutheißen, aber hier in diesem Film ist das zumindest eine klare Ansage, was der Film sein will zu dem Zeitpunkt und zieht es durch. Er hat eine Vision. Ich finde es schade, dass dieser Charakter eben nicht wiederzuerkennen ist. Aber ich habe das nicht erwartet in der Art und in der Härte, auch wenn es zur Figur gehört, dass Disney das so bringt. Und ich war echt angetan. Und klar, das ist ein bisschen eine Vorbereitung dafür, dass wir im nächsten Spider-Man-Film auftauchen. Und ja auch ein bisschen jetzt in der Daredevil-Serie. Ich glaube, ist die jetzt zu Ende gegangen? Ich habe vor Ewigkeit mal hier im Podcast drüber gesprochen. Mit der zweiten Staffel, mit großem Reveal. Ist zu Ende gegangen, glaube ich, ne? Ja. Ich habe es nicht geguckt. Deswegen, die müssen irgendwie den Punisher in dieses MCU, den Punkt finden. Und ich glaube, dafür haben sie dieses Special jetzt rausgekramt. Ja, ich habe das nicht so ganz nachvollziehen können, was sie erzählen wollen, weil ich habe schon verstanden, weil so hieß es im Vorfeld auch, dass sie Spider-Man vorbereiten wollen, aber das, was ich im Spider-Man-Trailer sehe, hat mit der Figur, die wir hier bekommen, ehrlich gesagt nichts zu tun, weil dafür ist es viel zu blutrünstig. Es erinnerte so an Punisher Dirty Laundry, kennst du diesen 10-minütigen Kurzfilm mit Thomas Jane? Gibt es bei YouTube, könnt ihr euch angucken. Das erzählt tatsächlich sehr ähnlich, da trifft Thomas Jane, geht zu die Straße runter, geht in einen Laden, da sitzt dann Ron Perlman und verkauft ihm Schnapsflasche und dann greift er dann durch. Das erzählt so ein bisschen diese Genese des Punisher, der ja erst so dieser blutrünstige Rächer ist und er hat jetzt ja auch, das macht Dieser Kurzfilm jetzt auch ganz gut, diese 50 Minuten, dass sie erstmal sagen, ey der Panischer hat eigentlich alles erreicht, was macht er denn jetzt eigentlich so und hat er noch ein Ziel und Frank Castle hat für sich am Anfang des Films entschieden, nein hat er nicht, deswegen möchte er eigentlich den Freitod wählen. Und dann tut sich aber mehr und mehr auf so dieser Gedanke, na Moment, ich kann ja auch andere Leute panischen, das aber zum Wohle der Gesellschaft. Ich finde aber, dieser Gedanke kann sich nicht ausspielen, weil diese Szene, wo dann dieser eine Bösewicht reingerollt kommt und dann zehn Minuten Exposition aufzählt, die bricht den Film halt ganz krass. Und danach ist diese Figur nicht mehr dieselbe, beziehungsweise die Erzählung ist nicht mehr dieselbe. Und Frank Castle ist dann jemand, der in den Situationen, wo dann die Action passiert, fast ein bisschen an John McClane erinnert. Also er sagt dann auch so Sachen, boah, das kann doch jetzt nicht wahr sein oder nee, dass das unbedingt mir passieren muss. Solche Sachen, wo ich dachte, das passt gar nicht zu dem, was ihr gerade 25 Minuten mir erzählen wolltet und wo ihr das mir wirklich auch so mit der Brechstange den Hals herunterdrücken wolltet. Aber es ist dann okay, weil irgendwie bekomme ich doch das, wofür ich als Punisher-Fan gekommen bin was willst du sagen? Ich liebe das Bild mit der Brechstange, den Hals hinunterdrücken und dachte so, Alter. Man bekommt von beidem so ein bisschen, also von beiden Aspekten der Figur, aber dann doch zu wenig. Ey, ist aber okay. Also die haben jetzt schon angekündigt, dass Punisher weitergeführt werden soll, in welcher Form auch immer. Ich würde mich echt freuen, wenn da nochmal was Größeres kommt, weil diese Figur ist eigentlich was, was ich sehr mag. Ich mag einfach knallharte Rachegeschichten. Das erinnert mich immer an die 80er, an meine geliebten Videothekenfilme und davon gibt es auch nicht mehr so viele. Deswegen freue ich mich ja so, ich bin ja wirklich ein riesen Verfechter vom ersten Taken, aber auch vom ersten Equalizer, weil ich mag das, wenn diese kaltblütigen Rächer gar nicht große Reden schwingen. Das mochte ich im ersten Taken so. Also der sagt, ich fahre jetzt nach Paris, ich habe hier nur 96 Stunden Zeit, die nutze ich. Und die nutze ich nicht für Gespräche oder für emotionale, ich setze mich in die Ecke und überlege mir jetzt, dass ich traurig bin, weil meine Tochter gerade nicht da ist, sondern ich schieße die alle um. So und das mag ich an solchen Filmen, weil wenn du schon so banale Geschichten erzählst, dann sei konsequent. Und das würde ich mir bei solchen Rache-Geschichten häufiger wünschen. Ich finde das einfach toll, wenn vielschichtige Menschen maximal linear sind. Ja, super stumpf. Aber natürlich bin ich da stumpf, weil solche Filme bedienen ja einfach nur niederste Triebe. Das gilt für ja einige Horrorfilme so und es gilt für einige Agentfilme so. Ich sitze ja auch nicht in The Furious zum Beispiel und sage dann, die Dialoge waren jetzt aber nicht so gut. Ein bisschen habe ich das auch gesagt in meiner Review. Ja, klar, die Story ist nicht, Die ist natürlich blöde so, aber was uns Leute in den Kommentaren ja häufig unterstellen wollen, ist so diese Frage, was hast du denn erwartet, spielt ja immer darauf an, dass wir da über alles so einen Citizen Kane Aspekt drüber stülpen wollen. Und das mache ich nicht, ich sitze da nicht in Punisher und will genau das haben, aber wenn sie das erzählen, dann müssen sie es auch richtig erzählen und das machen sie hier nicht so. Das ist halt immer das Problem, weil die meisten fangen ja von alleine an, diese Erzählungen da rein zu zwingen und dann musst du was drauf haben. Ich finde aber, völlig unabhängig, so technisch gesehen, so eine 50-Minuten-Nummer, übel erfrischend. Nicht eine Serie mit 10x50, nicht ein Film mit 250, so das finde ich gut. Ey, und ich hätte lieber mehr davon, als dass der jetzt noch 40 Minuten lang erzählt und dann feststellt, jetzt weiß ich gar nicht, wie ich A und B zusammenkriege. So trennt er sich wenigstens in A und B, wenn er dann selbst merkt, ich kriege das nicht zusammen erzählt, dann ist mir das lieber. Also ich fand das wirklich erfrischend mal so zu sehen. Vor allen Dingen ist es dann mal nicht eine Staffel, die man bekommt, sondern ein Film. Und damit haben wir einen hervorragenden Übergang zu der Star Wars Nummer, die wir gestern gesehen haben. Zu The Mandalorian and Grogu. Da haben sie sich nämlich gedacht... Eine vierte Staffel wollen wir nicht machen. Ist das definitiv so? Nee, ich weiß es nicht. Du hast jetzt so gesagt, dass es vielleicht auch offiziell sein können. Ich fand gestern, als wir The Mandalorian und Grogu geguckt haben, dass du ganz, ganz deutlich merkst, dass das offenbar mal als Staffel geplant war. Ich finde nämlich, dass du regelrecht den Film einteilen kannst in Kategorien. Zum Teil sogar thematisch. Und dass du zum Teil merkst, es gibt so Schnitte, bei denen ich dachte, die enden dann auch so auf Cliffhanger. Es gibt eine Szene, die blendet dann regelrecht auf schwarz und da dachte ich, ja, wenn das hier die Staffel gewesen wäre, kämen jetzt die Credits und wir hätten eine Woche warten müssen, bis dann die nächste Folge uns erzählt hätte, der Mandalorian ist hier gerade wo runtergefallen, hat er überlebt oder hat er nicht überlebt? Das erfahren wir nächste Woche. Und dann beginnt die Folge, in der Grogu erstmal alleine unterwegs ist, die im Film. Total rausgerissen wirkt, weil das so als großes Ganzes nicht mehr zusammenpasst, aber als Serie wäre das so die Folge, wo alle hinterher gesagt haben, ey, die fünfte Folge, die hat bei IMDb mehr Sterne bekommen als alle anderen, weil die so anders und erfrischend sein soll. Diese Gespräche führen wir hier ja ständig. Das kannst du als Serie machen, aber als Film ist das meiner Ansicht nach nicht drin. Und das ist mir gestern immer wieder aufgefallen. Ich habe gestern auch exakt so meine Review benannt. Drei Folgen. Die erste heißt irgendwie Mando and the Hutt. Die zweite würde ich Grogu ganz allein und die dritte würde ich die Rettung nennen. So ungefähr. Und dann bist du fertig mit der Nummer. Ja, ich hätte es in vier Folgen aufgeteilt, weil der Cold Opener, das ist ja so eine kurze, zehnminütige Sequenz, die mir echt Spaß gemacht hat. Das muss ich sagen, dieser Anfang, wo Mando seinen ersten Auftrag erfüllt, das knallt dann erstmal und dann kommt er zurück, so wie auch in der ersten Staffel der ersten Folge. Da hat er einen Auftrag erfüllt, geht dann zurück zu seiner Heimbasis, holt sich sein Geld ab und dann sagt man ihm gleich, ey, den Auftrag hast du gut ausgefüllt. Ja, ich mache jetzt erstmal Pause, aber ich habe hier einen Auftrag. Da kriegst du die doppelte Bezahlung. Und Mando guckt ihn dann an durch seinen Helm und du siehst so diesen fragenden Blick, obwohl du ihn nicht siehst. Und er sagt, was muss ich tun? Und dann ist klar, Mando nimmt den Auftrag an. Und hier ist es auch so, er ist in dem Fall jetzt aber auf Sig und die Viva getroffen, weil wir haben ein bisschen mehr Geld und deswegen können wir uns eine echte Schauspielerin leisten oder, was heißt echte Schauspielerin, in der Serie war es ja Carl Weathers, den ich auch fantastisch fand, aber hier hat man sich jetzt halt jemanden mit Profil hingesetzt. Ich hätte mir tatsächlich gewünscht, dass Sigourney Viva als Figur auch ein bisschen mehr passieren darf, als dass die zweimal zu sehen ist und dann drei Sätze sagt und das ist eigentlich nur Exposition, aber so ist es dann und dann sagen die. Wir schicken jetzt Mando, wie auch in der ersten Staffel, auf so eine Fetch-Quest und so sagen, hey, da drüben, bei Punkt A, da ist eine Sache, die musst du holen. Und da geht Mando hin und sagt ... Schade ist nicht da, ich gehe zu Punkt B weiter. Und das wiederholt sich am Anfang die ersten 45 Minuten. Hatte ich sagen, also die Serie Mandalorian erste Staffel fand ich ja toll, weil es für jemanden wie mich, der kein Star Wars Fan ist, keine Star Wars Nostalgie, da bin ich aufgewachsen, dass es ein richtig guter Einstiegspunkt war. Aber ich habe ja auch schon bei Staffel 2 gesagt, wo du meintest, die Finst sogar noch besser, ah, jetzt ist immer das Gleiche. Das ist wie bei WoW, ich freue mich nach jedem Add-on, aber wenn ich den zweiten Charakter spätestens outgemaxt habe, denke ich mir so, Sammle 20 davon, hol 7 davon, rühre das an, hol 10 Erzklumpen, so ungefähr. Und so geht das halt immer. Und dann kann man sich so ein bisschen an der Welt noch irgendwie satt sehen, wenn man das möchte. Aber während am Anfang auch diese, ich vergesse das mal, Volt heißt die Technik oder wie heißt die? Diese digitale Wand da hinten? Volume. Volume, ich will mal Volt sagen. Dieses Volume wurde am Anfang bei Mandalorian noch so gefeiert, aber je länger auch die Serie ging, desto unschöner fand ich das vom Look. Und ich verstehe nicht, warum es diesen Kinofilm jetzt hier gibt, weil am ehesten gibt es den Grund für mich, dass Fans sagen können, ich will, dass unbedingt meine Stars da auf der großen Leinwand sind und die Geschichte erzählen. Aber wir haben es auf einer IMAX-Leinwand gesehen. Und die ist so groß, das lässt das Bild ganz oft ziemlich flach aussehen. Ich finde, der Film ist ganz oft nicht schön, was seine Effekte angeht. Je größer die Monster werden in dem Film, umso unschöner wird es. Vor allem finde ich das auch, wenn man die Animatronik im Vergleich sieht. Also Puppen, die benutzt werden, die sich wirklich mechanisch bewegen. Dann ist das so knuffig. Dann ist das so liebevoll. Und dann fällt dieses Digitale dagegen so sehr ab, weil das so kalt und so wenig greifbar wirkt. Und ich finde irgendwie, du siehst, der Film wurde komplett in Kalifornien gedreht. Natürlich ist das alles dann digital. In Kalifornien gibt es einen Großteil davon sicherlich nicht. Ist auch der günstigste Star Wars Film, den es jemals gab. Und also ich weiß nicht. Klar, Grogu ist süß und lieb, ist herzlich, weckt so ein Beschützerinstinkt. Es ist auch schön, wenn diese väterliche Beziehung sich vielleicht mal ein bisschen austariert und die Frage im Raum steht, wer kümmert sich hier eigentlich um wen? Auch ganz nett, wenn Martin Scorsese auf einmal Spaß hat einen nervösen Koch in einem 80er-Jahre-dystopischen New York-Setting zu sprechen, finde ich auch okay, kann es auch machen. Der ploppt jetzt, der ist an dem Punkt seiner Karriere, wo er einfach alles macht, worauf er mal Bock hatte. Aber am Ende sitze ich so schulterzuckend bei Mandalorian und Grogu da und denke mir so, ah, es geht viel um die Huts. Ich glaube, die haben eine große Fanbase, weiß ich aber gar nicht als nicht Star Wars Fan. Ja, und dann sind irgendwann zwei Stunden zwölf rum, was wirklich viel zu lang ist. Und vor allem, der Film ist so ein massives Foreshadowing. Wenn du zum Beispiel weißt, eine Figur muss noch eine Sache schaffen, um das und das zu bekommen, dann denkst du, dann wird in dieser einen Sache es genau in so eine Konstellation kommen, damit ein Dilemma entsteht. Das weißt du dann aber eine halbe Stunde vorher im Film. Also für mich ist das wirklich so Schulterzucken. Ich finde den überhaupt nicht, dass ich sage, oh mein Gott, wäre der schlimm und blöd und warum sollte ich den gucken? Aber ich sehe auch keinen Grund, den zweites Mal zu sehen. Das ist für mich übrig geblieben von einer Serie, die ich richtig gern mochte, das muss ich sagen. Ja, die dritte Staffel war ja auch nicht mehr gut. Ich habe vor allen Dingen die Frage, die ich mir gestellt habe, warum ich den im Kino sehen muss, weil sie machen da ja einen Film draus, denn er wirkt nicht wie ein Film und als Film funktioniert er leider nicht so doll. Ich sehe das so wie du, ich finde den auch jetzt nicht dramatisch. Ich habe gestern, wurde mir so ein TikTok von jemandem in den Feed, ich glaube bei Instagram war das, habe ich das dann gesehen, der hat das dann überall gepostet, so ein amerikanischer TikToker, der schrie in die Kamera, dass das das allerletzte sei, der Tod von Star Wars und ich meine, man hat bei Star Wars, bei den neuen Sachen, die von Disney kommen, leider wirklich das Gefühl, dass die Leute sich da auch einschießen auf das Thema. Aber Disney macht es sich auch echt schwer, Also weil das, was sie hier abliefern, ist echt eine ganz komische Nummer. Dave Filoni, der jetzt mit Jon Favreau so die Schirmherrschaft über Star Wars hat, der ist auch im Film mehrfach drin. Und ich dachte wirklich auch so, ist das eine gute Idee, so super Star Wars-Nerds die Hand habe über dieses Franchise zu geben, die dann wie Dave Filoni sich jetzt hier selber in die Szenen reinsetzen und dann eine Handlung schreiben, die auch wieder so krass gestrig ist. Also der Film ist... Rein, was die Bildsprache angeht, übelst gestrig. Also was mir zum Beispiel ganz krass aufgefallen ist, es gibt wieder die Texttadel am Anfang. Es gibt wieder diese Überblendeffekte, wo dann sich das Bild so auffaltet. Das finde ich unerträglich. Das hat George Lucas schon kaputt geritten. Das ist eine Sache aus den 40ern. Das kann ich nicht mehr sehen. Aber es ist so die ganze Bildsprache. Da dachte ich so, jetzt hättet ihr die Möglichkeit gehabt, wenn ihr schon einen Film macht, der auch aus diesem großen Franchise, also aus dieser zusammenhängenden Geschichte raus ist, wo man sagen kann, man kann vielleicht abseits des generischen oder dieser großen Trilogien vielleicht sich auch mal was wagen. Aber was bekomme ich? Ich bekomme wieder unendliche Bilder von Mando steigt in den Raumkreuzer und hebt ab. Dann sehe ich wieder Szenen, wie das Raumschiff vom Planeten wegfliegt. Dann sehe ich eine Szene, wie er gerade fliegt. Dann sehe ich, wie das Raumschiff wieder hinfliegt. Ich habe irgendwann gedacht, ey, wenn man in den ersten 45 Minuten ein Trinkspiel draus macht und jedes Mal einen kippt, wenn Mando irgendwo rausläuft, irgendwo reinläuft, ein Flugzeug abhebt oder wieder landet, dann bist du nach der Hälfte des Films blind, weil das halt die ganze Zeit immer wieder alles bedient, was wir von Star Wars schon zigmal gesehen haben und die Leute, die jetzt sagen, ja, aber das ist halt Star Wars, warum wünschst du dir eine andere Bildsprache. Denen möchte ich sagen, ich hatte nicht erwartet, dass das kommt, aber ich dachte im Film so, es ist wieder dasselbe und es ist nicht nur dasselbe, wie das, was Star Wars immer macht, sondern es ist in dem Fall ja etwas, das Mandalorian schon drei Staffeln lang gemacht hat. Das habe ich alles so schon gesehen. Dass Grogu Dinge aufheben kann mit den Händen, weiß ich. Dass die ein schönes Verhältnis miteinander haben, Vater-Sohn-mäßig, das weiß ich. Habe ich alles schon gesehen. Ich erfahre nichts über Mando, ich erfahre nichts über Grogu, mit beiden Figuren wird nichts gemacht. Und. Diese Zeiten, wo ich, wenn ich früher in den 90ern zum Beispiel in den Akte X-Filmen gegangen bin, das ist ja nicht neu, dieses Prinzip von, wir haben eine Serie und weil die so erfolgreich ist, bringen wir die auch ins Kino. Das hat der Power Rangers Film gemacht, das hat Twin Peaks zum Beispiel gemacht, aber in der Zeit war das ja noch so, da waren die Budgets von TV und Kino so weit voneinander entfernt, dass das halt ein Highlight gewesen ist. Ich erinnere mich noch, 1998 kam der Akte X-Film, das war ein Riesenbrett, das war ein richtig schöner Science-Fiction-Film damals für mich als Akte X-Film, der so viel mehr machen konnte durch das hohe Budget als die Serie, dass das dann natürlich einfach auch ein Highlight gewesen ist. Mittlerweile haben sich aber TV-Budget und Kino so sehr angeglichen, dass ich jetzt hier in Mando und Grogu nichts sehe, was ich in der Serie nicht auch schon gesehen hätte. Und da gehst du dann als Zuschauer rein oder eben nicht rein und denkst dir, jo, warum habe ich mir das jetzt angeguckt? Weil erzählerisch passiert nichts, mit den Figuren passiert nichts. Was soll das? Ich meinte ja auch zu dir gestern, fühlt sich so ein bisschen wie so ein Marketingversuch anzugucken, ob man die Serien, die funktionieren kann, ins Kino hievt, um dann eine verlängerte Auswertungskette zu haben über Kino, Premium VOD und dann Streaming. Ich weiß nicht, ich glaube es hat einen Grund, warum sie sieben Jahre lang keinen Film gemacht haben und es erwartet uns ja auch der mit Ryan Gosling dann irgendwann demnächst. Aber du sagst, weil sich diese ganzen Dinge auch wiederholen, die seit Jahrzehnten existieren, das wirkt natürlich auch wie Angst. Wie Angst vor dieser Community und da muss ich ehrlich sagen, man sagt immer die Simpsons-Community ist eine der schlimmsten, aber ich glaube, es geht nichts über Star Wars. Wenn es darum geht, sich auch gegenseitig auch sich gegenseitig zu zerfetzen. Also nicht mal nur so wir gegen den Rest der Welt, sondern wirklich. Also das geht natürlich nur um die Spitze der wirklichen Fanatiker. Also wirklich, mit was für einer Art und Weise, dass sich gegenseitig angegangen wird, ich wirklich, ich glaube nicht drauf klar. Letzte Woche hatte jemand unter meinen Star Wars Ranking geschrieben, es gibt nichts auf der Welt, das Star Wars Fans so sehr hassen, Wie andere Star Wars Fans. Und das habe ich so richtig schön erkannt, als ich dieses Video dann auch gesehen habe, weil ich dachte, das können nicht nur die Fanboys gewesen sein. Natürlich gibt es da auch welche, die totale Fanaten sind, aber ich habe das Gefühl, dass Star Wars mittlerweile zu so einem toxischen Nährboden für etwas geworden ist, was wir ja überall sehen. Und du hast diese Fights ja auch bei Playstation versus Xbox oder Konsole versus PC, wo Leute, die eigentlich gar keinen Grund haben, sich zu zerfetzen, weil sie haben alle dasselbe Hobby. Es geht um Videospiele, aber es geht ihnen dann trotzdem noch darum, irgendwelche Kriege zu gewinnen, die man überhaupt nicht lostreten müsste. Wo ich dann denke, es ist aber auch seltsam. Ich habe dieses Gefühl nie gehabt und bei Star Wars zum Beispiel oder generell. Ich meine, wir beide sind große Filmfans, aber mir fällt nicht ein Film ein. Selbst mein geliebter Alien... Wenn du da sagst, du magst es nicht, das ist nichts für dich so, natürlich bricht mir da mein kleines Herz, aber ich würde dafür jetzt nicht mit Fackeln in den Krieg ziehen. Ich verstehe gar nicht, warum das so ist. Sicherlich ist da ein bisschen Angst mit dabei, aber diese sieben Jahre kommen glaube ich auch daher, Star Wars war dann beendet mit dieser ersten Trilogie. Und ich glaube, es ist ein Kreativvakuum auch einfach da. Und sie haben dann bei der erstbesten Idee, die sie hatten, nämlich eine Serie, die als einzige funktioniert hat, weil wir sind einfach ganz ehrlich, Obi-Wan ist gescheitert. Das war ja überhaupt nichts als Serie. Dann könnte man sagen, Ahsoka lief vielleicht noch. Ich weiß nicht, wie die Zahlen da waren. Und auch das Kritiker-Echo kann ich nicht wiedergeben, weil ich das gar nicht geguckt habe. Das Boba Fett-Ding wurde auch noch sehr fertig gemacht, oder? Genau, der Boba Fett lief auch gar nicht, vor allen Dingen, weil es sich da dann so ein bisschen gekreuzt hat, auch mit Mandalorianer Staffel 3, es war alles ein bisschen wild, aber es hätte sich nichts hergegeben. Mandalorian war tatsächlich die einzige Serie, die sie hatten und bei der haben sie dann gesagt, ja komm, so wie diese Sachen, die zu Herr der Ringe oder Resident Evil ständig passieren, weil man die Rechte nicht verlieren will. Hier gibt es keine rechte Frage, aber es wirkt da auch so wie, boah ey, wir haben sieben Jahre jetzt ein bisschen, haben wir uns bitten lassen, lass mal irgendwas rausbringen und das ist das jetzt und so wirkt es, also wie etwas, bei dem man…, halt einfach nicht wusste, was man sonst hätte machen sollen. Und dann denke ich mir halt so, dann mach halt vielleicht einfach nichts. Nimm dir noch ein Jahr. Und nächstes Jahr soll ja dieser The Last Starfighter rauskommen mit Ryan Gosling. Ich glaube, das ist schon für 2027 geplant. Und es scheint ja mal eine andere Erzählung zu sein. Schauen wir. Also halten wir fest, The Mandalorian, wir haben ja auch beide gesagt, der ist ja auch so Mediabuzz-mäßig. Fühlt er sich nicht da an? Ich bin mal gespannt auf die Zahlen, vor allem nach auf die Drops. Der Film wird gerade auf einen weltweiten Start von 80 Millionen geschätzt und das wäre glaube ich der schlechteste Star Wars Start seit immer, glaube ich, also auf jeden Fall seit langem. Also inflationsbereinigt bestimmt. Ja und das ist halt echt nicht so cool. Okay, da haben wir auch mal in eine Galaxie ganz weit weg reingeschaut und gucken wir mal ins Nachbarland, denn die Filmfestspiele von Cannes, 79. Mal, finden gerade statt. Gerade heißt 12. Mai bis 23. Mai. Wir nehmen heute am 19. Mai auf. Wir sind also so Richtung letztes Drittel. Das heißt, da hat noch nicht alles Premiere gefeiert, Preise sind noch nicht vergeben und trotzdem schauen wir wie jedes Jahr drauf, weil es da ja gerne mal zu sonst großen Filmen erste Eindrücke gibt. da, Standing Ovations wird immer gemessen, wie lange wird da geklatscht. Aber eins können wir dieses Jahr ganz klar sagen, auch die internationalen Outlets schreiben, es ist ein Hollywood Light Festival. Die großen Filme, die großen Premieren, das gibt es dieses Jahr dort nicht von den ganz teuren, budgetierten Filmen, eher so kleinere, mittlere Filme, auch Sachen, die auch schon auf sich aufmerksam machen. Es fühlt sich aber so künstlerisch an wie schon lange nicht mehr, wenn man so auf das Line abschaut. Das kann man jetzt mögen oder nicht mögen. Reden wir drüber, David, oder? Ja, ich muss gestehen, ich habe echt ein bisschen zu kämpfen gehabt, weil ich im Vorfeld dachte, ja, da sind so ein paar Namen, aber eher so kleine Namen. Also Nicholas Winding Raffin, der Mann, der uns Drive gegeben hat, der ist mal wieder mit einem neuen Film am Start. Aber ansonsten waren das eher so Namen, die jetzt nicht zu den Großen gehören. Also sowas wie Jane Schönbrunn, Ryosuke Hamaguchi, James Grey ist noch mit dabei und mal wieder natürlich Quentin Dupio, aber das sind jetzt bestimmt Namen, wo ihr euch vielleicht auch eher am Kopf kratzt. Hirokazu Koreda ist noch mit dabei, den mag ich eigentlich total, der hat den fantastischen Choplifters unter anderem gemacht oder Monster, der vor ein paar Jahren richtig gut ankam, ich glaube Gina hat den doch so geliebt. Und der hat jetzt einen neuen vorgestellt namens Sheep in the Box, der aber leider echt schlechte Kritiken bekommt. Also das ist auch eine Sache, die mir aufgefallen ist. Die Filme, die gezeigt wurden, wurden zum Teil ganz schön abgestraft. Also ich habe ein paar Filme, ich würde sagen, ich greife einfach mal jetzt Sachen raus, die so ein bisschen für Aufsehen gesorgt haben. Also sehr interessant scheint Gentle Monster zu sein. Der ist von Marie Kreuzer, ist auch so österreich-deutsch-französische Co-Produktion. Da ist auch nicht klar, wem wird man den Film nachher zuordnen, weil der schon als Contender für den Oscar für den internationalen Film quasi gehandelt wird. es wird in dem Film auch mehr Deutsch als Französisch gesprochen und das Szenario ist ganz interessant. Lea Sudo spielt eine junge Frau, die seit einer Weile mit ihrem Mann schon zusammen ist und der wird eines Tages von der Polizei in Gewahrsam genommen. Lea Hase spielt wiederum die Polizistin, die kennt ihr zum Beispiel aus... Jella. Jella, Entschuldigung. Aus Cleo von Netflix. Und stellt sich aber heraus und da hat der Hollywood Reporter auch einen exklusiven Clip veröffentlicht. Sie weiß auch gar nicht, warum wird ihr Freund oder Mann da gerade Der will auch nicht so richtig reden. Der fragt sich auch, kann ich dein Handy benutzen, weil seins ist jetzt konfisziert. Schwebt im Raum, dass der Teil ist von einem Kinderpornografiering, der Bilder von Kindern oder auf jeden Fall Minderjährigen teilt. Oder zumindest konsumiert. Die ist auch nicht klar sofort, weil die haben selber ein Kind. Ob das eigene Kind involviert wurde darin. Das ist die eine Geschichte zwischen den beiden. Und dann die Geschichte dieser Polizistin, die ihren Vater, glaube ich, der dement ist, auch umsorgt. Und auch da gibt es in dessen Vergangenheit eventuell so eine Ebene. Also scheint sich so ein sehr verdichtender, und Deutschland hat ohnehin relativ viele Filme in Cannes dieses Jahrlaufen. Ich glaube sechs sind es. so ein bisschen Richtung Thriller, Drama zu gehen und Lea Sudos Leistung wird da sehr rausgehoben. Gentle Monster, den könnt ihr euch, denke ich, merken. Ja, ich habe einen, der steht aktuell bei 100% bei Rotten Tomatoes. Das haben wir ja schon tausendmal gesagt, das heißt nichts, aber der hat große Kritiken bekommen. Das ist dieser neue Film von Jane Schönbrunn. Die hatte zuletzt einen Film gemacht, den ich leider nicht so wirklich gut fand, der hieß I Saw The TV Glow, kam vor zwei Jahren raus, war leider nicht meins, aber jetzt hat sie Teenage Sex and Death at Camp Miasma gemacht und das ist ein Slasher Film oder ein Horror Film, der so ein bisschen so eine Metakomponente hat, weil es gibt wohl in dieser Filmhandlung eine Slasher Film Reihe namens Camp Miasma und ein neuer Regisseur oder eine Regisseurin wird jetzt gefunden, um diese Reihe aus der Versenkung herauszuholen. Weil Kempten Jasma ist so wie alle, so wie Freitag der 13. oder so. Irgendwann laufen sich die tausenden Sequels davon tot. Und jetzt will man das Ganze erfrischen. Und diese neue Regisseurin, da kommt dann wohl eben so ein Horroraspekt mit rein. Und die Kritiken sprechen von einem ganz interessanten Horrorfilm, der mal so ganz frech mit den Genre-Tropes von Slasher spielt. Das fand ich erst mal interessant. Auch wenn mir, wie gesagt, ihr letzter Film gar nicht gefallen hat, hoffe ich so ein bisschen das Teenage, Sex and Death at Camp Miasma. Bin auch sehr gespannt, wie der hier in Deutschland heißen wird, wie der funktioniert. Das klingt interessant. Dann ist hier ein Film mit Sebastian Stan und Davids geliebter Renate Reinswe in den Hauptrollen. Der ist rumänisch, französisch, norwegisch, schwedisch, dänisch. Also auch da Potpourri aus vielen Dingen. Fjord, Fjord heißt der und erzählt von einem rumänischen Ehepaar, die hoch in Norwegen auf ein Dorf ziehen. Die haben relativ viele Kinder, vier oder fünf Kinder, sind auch sehr religiös und freunden sich so mit den Nachbarn an, werden Teil der Gemeinde. Die Kinder beginnen zur Schule zu gehen, die Kinder zu anderen Familien freuen sich an. Ich habe gerade das Kinderthema ein bisschen geerbt, habe ich das Gefühl. Und dann taucht bei der ältesten Tochter von diesem Ehepaar, stellen die Behörden fest, da sind so Spuren, die auf Misshandlung hindeuten. Und dann geht in dieser Gemeinschaft eben das Thema rum, misshandeln die ihre Kinder? Was macht das auf einmal für Blick auf Menschen und isoliert es die? Umgang, Erziehung scheint auch wieder so ein Film zu sein, der nicht so einfach zu greifen ist. Da habe ich auch tendenziell Gutes drüber gehört, über Fjord. Das könnte was werden. Der Film, wo ganz viele drüber sprechen, sogar die Leute, die mit kann nichts anfangen können, ist Hope. Das ist der neue Film von Nahung Jin. Der hat vorher The Wailing zum Beispiel gemacht. Das ist ein Horrorfilm. Und dann hat er mit The Yellow Sea einen Film gemacht, der eher so in Richtung Action geht. Und jetzt ist das Thema Science Fiction dran. Der Trailer ist jetzt parallel auch released worden. Und wenn ihr den euch anguckt, merkt ihr schon, oh, das sieht interessant aus. Das ist nämlich eine Mischung aus koreanischer Action, dystopischen, ja, Postapokalypse sieht es fast so ein bisschen aus, Aliens greifen an. Und das soll wohl so ein bisschen wie Mad Max Fury Road ein, also ich glaube, ich habe gelesen, der soll drei Stunden gehen, ein dreistündiger Action sein. Oh, ich glaube 2,45 oder so habe ich glaube ich gelesen. Ja, super lang. Aber soll auch humorig sein. Also die negativen, also das muss man gleich weiter zu sagen, der ist auf der Wertungsskala liegt der überall. Also es gibt Leute, die fanden den unerträglich. Es lag zum Teil daran, dass ich mehrfach gelesen habe, dass die Computer-Effekte, die CGI-Effekte so schlecht sein sollen, dass das Cannen-Publikum fest davon überzeugt ist, eine unfertige Version gezeigt bekommen zu haben und dass man da vielleicht bis zum Release noch dran arbeitet, würde ich mir wünschen, wenn es wirklich so wäre, dass das so schlecht aussieht, weil das, also ich habe Vergleiche zu The Scorpion King gelesen, diesem Original Auftritt von Dwayne Johnson, der in die Mumie, was war das, dem zweiten Teil, wo der Scorpion King reinkommt, so mies soll das aussehen und es gibt wohl auch so infantilen Humor, ich habe gehört, es gibt eine fünfminütige Szene, die sich nur mit Durchfall beschäftigt, was überhaupt nicht in das, was ich vorher gelesen habe, nämlich in so einen dreistündigen Actionritt reinpasst. Also das klingt nach einer wilden Mischung, aber. Falls ihr The Whaling oder The Yellow Sea gesehen habt, dann wisst ihr, der Regisseur kann eigentlich was. Also ich bin trotzdem weiterhin noch intrigued und freue mich weiterhin auf Hope. Der Trailer geht auf jeden Fall gut rum. Ich komme jetzt mal, also bin ich gespannt, wir haben auf jeden Fall hier auch bekommen. Ich habe einen Film, ich mache den mal, weil ich die Story einfach irgendwie witzig finde oder interessant, aber ich glaube, den werden wir nicht mehr zu Gesicht bekommen. Der heißt Jim Queen. Hast du davon mitbekommen, diesem französischen Animationsfilm? Jim Queen? Ja, das ist die Geschichte. Es spielt so eine queeren Community. Ein Virus bricht aus, der homosexuelle Leute in heterosexuelle verwandelt. Und jetzt steht die queere Community vor dem Aussterben und versucht, diesen Virus zu bekämpfen. Als Animationsfilm. Das finde ich so weird. Ja, so weird. Und warte, ich schicke dir mal einen Link. Dann kriegst du schon mal einen Eindruck von dem, warte, ich schicke den kurz in unsere Gruppe. Dann kannst du dir das kurz angucken. Allein die Aufmachung sagt dir schon so ein bisschen, wie was zu erwarten ist, wenn du das Cover siehst. Super speziell. Jim Queen, dass ihr mal gehört habt, wenn der irgendwo aufschlägt oder sagt, es ist so euer Thema. Könnte auch so ein Ding sein, was dann wirklich mal auf Netflix landet oder so. Finde ich ziemlich lustig. Okay. Ich kann mir das Bild gerade nicht angucken. Achso, du hast es hier in die Gruppe geschickt. Ah, ich dachte... Ah, okay. Sieht aber lustig aus. Und warum glaubst du, dass dieser Film nicht bei uns aufschlagen wird? Weil Animationsfilme, die landen viel auf Streamern, wenn sie keinen großen Verleih haben. Das ist so schon sehr indie jetzt in Frankreich, der Film. Deswegen meinte ich so, Netflix könnte sowas vielleicht als Global Outlet sein. Dass der eine Kinoauswertung bekommt, glaube ich. Das ist einfach, würde mich wundern. Würde mich wundern, weil das Thema so für die Queer-Community eher bei den Streamern stattfindet als im Kino und dann auch nochmal als Animationsfilm, wo gerade in Deutschland, da haben wir ja schon drüber geredet, bei den Spider-Man-Filmen, die Leute denken Animation gleich Kinderfilm, das findet im Kino nicht sein Publikum meist, dass es da auch für ältere Inhalte gibt. Der Film, über den ich mich noch mit zum am meisten freue, ist der neue von James Gray. Das ist der Regisseur, der zuletzt Armageddon Time gemacht hat. Ich weiß nicht mehr, wie der hier in Deutschland hieß. Auf jeden Fall hat er auch Ad Astra gemacht oder The City of Z, also Z mit Charlie Hannem, wo der so einen Abenteurer spielt. Den hab ich geliebt. Den mochtest du, das weiß ich. Und ich hab Ad Astra geliebt, den verehre ich den Film. Das ist ein Regisseur, bei dem man auf jeden Fall hinhören muss und Paper Tiger ist sein neuer Film. Zeiten des Umbruchs hieß übrigens Amagerunthal. Paper Tiger ist sein neuer Film, der wurde jetzt in Cannes gezeigt und hat großartige Kritiken bekommen. Die Kritiker sprechen davon, dass Adam Driver, der wieder mit dabei ist, seine beste Leistung seiner Karriere abgibt. Der spielt auch wieder zusammen mit Scarlett Johansson und es geht um zwei Brüder. Ich glaube, sein Bruder gespielt von Miles Teller. Die kommen nach Amerika. Und wollen sie halt diesen amerikanischen Traum leben, aber geraten dann in so Verflechtungen mit der russischen Mafia, die dann ihre Familie theorisieren. Und das ist wohl ein Thriller-Drama, das richtig, richtig super sein soll. Deswegen Paper Tiger schon mal vormerken. Keine Ahnung, bei all den Filmen, die jetzt genannt werden, bei den Cann-Filmen muss man immer klar sagen, vor Ende des Jahres können wir mit denen überhaupt rechnen. Wenn da jetzt hier irgendwelche Oscar-Anwärter mit dabei sind, rechnet er damit, dass wir vor Januar, Februar nächsten Jahres nichts mehr von denen hören hier in Deutschland oder die frühestens bei irgendwelchen Festivals sehen. Das kennen wir ja mittlerweile schon ab. Ja, jetzt kommt vielleicht eine Ausnahme, sowas wie Vaterland. Der heißt, glaube ich, auch mal in einem hunderten Score of Rotten Tomatoes gestartet, was wie gesagt nichts heißt. Ist der neue Film mit Sandra Hüller, August Diehl dabei, Hans Zischler. Sowohl deutsch-polnisch-italienisch-französisch, das ist wirklich alles eine Potpourri-Produktion. Erzählt die Geschichte, wir hatten ja schon mal Sandra Hüller in so einem Vater-Tochter-Gespann bei Toni Erdmann. Hier geht es jetzt aber um Thomas Mann und Sandra Hüller spätestens Tochter Erika, die 1949 aus dem Exil in das Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg zurückkehren und dort ausgehend von Frankfurt am Main sich rein in die sowjetische Zone begeben nach Weimar. Da soll er dann anlässlich des 200. Geburtstags von Johann Wolfgang von Goethe eine Rede halten und es geht dann quasi in Vaterland um dieses zerfallene Land, die Werte, so eine Art geschichtliches Drama, nehme ich an, unter den beiden, kommt sehr gut weg mit den ersten Kritiken. In Cannes. Soll aber wieder sehr tief gehen. Ohne ihr hin hat Sandra Hüller, das muss man auch mal sagen, in Cannes dieses Jahr verschiedene Spots gekriegt mit großen Interviews und ich glaube, sie wird auch für immer, obwohl sie sich als Theaterschauspielerin sieht, muss man filmisch sagen, ist Cannes der Grund für ihre ganz große offizielle Bühne. Also The Zone of Interest und Anatomy of a Fall, Anatomie eines Falls, war beides 2023 die Filme, die sie ganz oben auf der Leinwand platziert haben in Cannes und dann folgten eben jetzt Sachen wie Hail Mary, also der Astronaut oder Digger dieses Jahr oder auch sowas wie Rose zuletzt oder jetzt Vaterland. Also Cannes und Sandra Hüller sind ein ganz großes Duo, denke ich, wenn man auf ihre Karriere auch zurückgucken wird in Dekaden. Ein Film, auf den wir uns, glaube ich, nicht freuen müssen, ist der neue Film von Nicholas Winding Refn. Der hat einen Film gemacht namens Her Private Hell. Darin spielt Sophie Thatcher. Die haben wir zum Beispiel gesehen in diesem Heretic oder zuletzt in Companion. Die ist so, ich habe das Gefühl, die mausert sich so einer Thriller-Horror-Darstellerin. Und hier spielt sie so eine junge Frau, die, ich habe das Gefühl, es geht schon wieder um Rache oder so. Das geht es in den Nicholas Winding Refn-Filmen ja immer. Der hat auf Letterboxd gerade eine richtig dicke 1,0. Die Leute hassen den Film so richtig. Und ja, muss wohl ein total wirrer, künstlerisch völlig verzerrter Quark sein. Ey, muss man sagen, bei einigen wird es jetzt klingeln. Die werden sagen, war das das bei Nicholas Reining-Raven nach Drive nicht sowieso die ganze Zeit? Würde ich sogar ein Stück weit mitgehen. Aber Her Private Hell scheint so der absolute Tiefpunkt aktuell zu sein. der richtig Kritik bekommen werden kann. Ein Film, der ist jetzt nicht gezeigt worden, soweit ich weiß, aber der Trailer ist released worden. Das muss ich euch ans Herz legen. Ich finde es einer der schönsten Trailer des Jahres, nämlich Wildwood. Leica Studios, die zum Beispiel Kubo gemacht haben oder Coraline gemacht haben, wieder mit Stop-Motion auf einem Niveau. Es gibt auch schon einiges an Behind-the-Scenes-Material. Wildwood könnt ihr euch zum Beispiel beim Leica Studios YouTube-Kanal den Trailer anschauen. Und das ist die Geschichte, soweit ich das übersehe, von einer großen Schwester, die auf der Suche nach ihrem kleinen Bruder geht. Der verschwindet, weil in der Nähe von ihrem Wohnort gibt es so Monster und magische Wesen, vor allem in dem Wald ringsherum. Und die Trailer sehen so toll aus. So viel Liebe und Kunst und Detailreiches. Da muss man immer dazu sagen, bei Leica Studios ist es so, die müssen mit ihren Filmen nicht unbedingt Geld verdienen. Denn der Inhaber ist der Sohn vom Nike-Konfer. Gründer, beziehungsweise Besitzer, Chef, whatever. Also das ist quasi ein Milliardärserbe geführtes Studio. Was in dem Fall einfach mal deswegen cool ist, dass wir so extrem aufwendige Filme bekommen. Weil ich glaube, sowas wie Kubo hat sich nie wirklich gerechnet, wenn ich mich richtig erinnere. Das weiß ich, glaube, über die Zeit vielleicht. Also das ist, glaube ich, ein Film, bei dem dann viel hinterher noch dazu gekommen ist. Aber ja, das sind so kleine Geheimtipps für Feinschmecker. Jetzt nicht die großen Kracher, die eine Milliarde einspielen. Ich gucke mal kurz bei Kubo. 60 Millionen kostet 76 eingespielt. Das ist schon ein Verlustgeschäft. Aber über die Zeit, ey, Wildwood sieht richtig, richtig toll aus. Müsst ihr euch mal geben. Ich werde den auch wahrscheinlich jedes Mal verwechseln mit Wolfwalkers, der ja auch von denen kam. Da bringen wir zu viele Filme mit W raus. Zu viele Filme mit W. Wer, wie, was, wo und wann, David. Ich hänge mal noch einen Film hinten ran, weil es jetzt nur ein Trailer war. Und zwar Club Kit. Hast du davon was gehört? Nee. Könnte was für dich sein, Jordan Firstmans Regiedebüt spielt auch selbst die Hauptrolle und der ist wohl ewig feiern gewesen in den Clubs in New York und nur deswegen durfte der da auch mit relativ wenig Budget drehen, ist ein Film, der komplett von so einem Partyveranstalter im Untergrund der New Yorker Partyszene spielt und du kannst ja Musik und Party und feiern und so ein bisschen in Trance, glaube ich, zur Musik abzugehen, was abgewinnen. Und in dieser Welt spielt der bis auf einmal, ich glaube, ein zehnjähriger Sohn vor der Tür steht und sagt, Papa. Und er so, äh, was? Und dann stützt dann halt so ein Leben, was komplett auf Freiheit und ich mach, was ich will, aufgebaut war auf einmal in Verantwortung über Clubkit. Club Kit, wurde auch gekauft, glaube ich, wenn ich mich richtig erinnere, bei so einem Bieterwettstreit hat A20 vor dem gekauft für 17 Millionen. Also das ist einer der größten Verkäufe dieses Jahr auch in Cannes, weil der Filmmarket war nicht besonders voll im Vergleich zu den Vorjahren und es war einer der größeren Verkäufe auf dem Filmmarkt für die weltweite Auswertung. Ja, okay. Schreibe ich mir auf die Liste im Kopf. Klappkit. Einen Film habe ich noch kurz für euch. Und zwar John Travolta gibt sein Regie-Debüt mit Propeller. Heißt der im... Der hat doch auch einen Preis bekommen oder so, ne? Genau, der hat da auch überraschungsgoldene Halme bekommen. Und Propeller ist auch der erste Film, der fürs Festival zugesagt wurde. Da ist er sich wohl auch sehr gefreut, weil die Veranstalter Angst hatten, dass Berlin den sonst wegschnappen würde. In Deutschland heißt ja dann Nachtflug nach L.A. Und ich glaube, das ist ein bisschen autobiografisch, weil es geht um, glaube ich, eine Mutter mit ihrem Sohn, die in einem Flugzeug über die USA fliegen, Richtung Los Angeles. Und das ist irgendwie so die Liebe zur Aviation, also zur Luftfahrt und auch die Liebe zum Film wird da kombiniert. Und beides ist ja bei John Travolta gegeben. Zumindest sein Regiedebüt. Und das sage ich deswegen jetzt so, weil den könnt ihr ab 29. Mai, also nächste Woche dann schon, auf Apple TV schauen. Der kommt nicht ins Kino, der kommt nächste Woche ins Streaming und ist jetzt in Cannes gezeigt worden. Falls als ihr mal ganz griffig eine Sache aus Cannes sehr bald sehen wollt. Propeller beziehungsweise Nachtflug nach L.A. Es tut mir ein bisschen leid, ihr werdet jetzt gleich wieder einen kleinen Rant bekommen. Und man kann sich da sicherlich streiten darüber. Aber ich habe einen Videorengespült bekommen. Und da habe ich so ein bisschen gedacht, das kann ja nicht wahr sein. Die große Meldung ist nämlich, es gab in Cannes gleich, haben sich ein paar deutsche Filmemacher zusammengetan und haben gesagt, hey, wir machen jetzt etwas, das gab es schon mal. und klatschen das so als Headline über das deutsche Kino drüber. Es gab nämlich die Ankündigung mit so einem ganz hässlichen Banner. Hat unter anderem Tom Tück war, Nora Fingscheid, die man ja von Systemspringer kennt, Ilka Katatsch, Kurt Wien Ayub und Helene Hegemann, Die haben da bei so einer kleinen Pressekonferenz gesagt, wir machen jetzt Dogma. Die Dogma-Bewegung wird zurückgeholt. Ihr erinnert euch vielleicht, die dänischen Filmemacher haben in den 90ern, Lars von Trier, wer war noch dabei? Thomas Winterberg. Genau, die haben halt diese Dogma-Bewegung gestartet. Das Fest war, glaube ich, so einer der ersten Filme, die da mit begonnen haben. Und Lars von Trier hat sich daran gehalten. Das ist quasi so ein selbst auferzwungenes Regelwerk gewesen, das zu einem sehr reduzierten Filmemachen geführt hat, aber dadurch eben diese künstlerische Komponente wieder in den Vordergrund gerückt hat. Die haben nämlich damals gesagt, hey, das Künstlerische geht beim Film irgendwie mehr und mehr verloren. Und deswegen wollen wir uns künstlich begrenzen, damit wir aus dieser Begrenzung heraus vielleicht etwas anderes, Neues schaffen können. Und das hat tatsächlich damals das europäische Kino sehr geprägt. Die Deutschen sagen jetzt, hey, das war doch mal cool, als das damals jemand gemacht hat. Lass doch mal das jetzt auch machen und das in Cannes ankündigen. Und ich dachte so, ich habe dir eine Nachricht geschrieben und meinte, Gott, ist das lächerlich. Ich weiß, ich bin jetzt schon wieder der deutsche Kino-Hater, aber ich habe wirklich ganz kurz gedacht, wie muss das laufen? Irgendein Otto-Normal-Kinogänger sitzt zu Hause, liest diese Nachricht und sagt, Schatz, mach mal den Wein auf. Die Deutschen haben sich was Cooles ausgedacht. Die machen jetzt ab sofort ein biederes Kino, das auch nicht viel kosten darf und ohne Vorbereitung gedreht wird. und dann ruft der Mann zurück, aber war das nicht schon immer so? Und dann wird der Wein doch nicht aufgemacht. Weil für mich fühlte sich das so an, als würde sagen wir mal Uwe Boll jetzt eine große Pressemitteilung in Cannes raushauen und sagen, er wird jetzt ab sofort Trashfilme drehen, aber absichtlich. Und alle so, aber Uwe, also weißt du, weil das ist, ich dachte so, ey, was ist das für eine Ankündigung? Sie haben zehn Regeln aufgestellt in der Dogma 25 Bewegung, das heißt also Also nicht Dogma 95, sondern Dogma 25. Und sie wollen sich da beschneiden, indem sie, ein paar Regeln davon klingen ehrlich gesagt gar nicht so übel, weil sie wollen auf KI verzichten, der kreative Prozess soll in den Vordergrund gerückt werden, sie wollen auch kein Internet benutzen, aber sie machen es auch so ein bisschen, es wirkt so ein bisschen seltsam, weil das Internet darf nicht mal zur Recherche benutzt werden. Nicht mal, also auch kein Location-Scouting übers Internet, nur noch hinfahren zu dem Ort und dann sagen, ja, das ist es oder das ist es nicht. Gleichzeitig sollen aber die Kosten offenbar auch gesenkt werden, also wie das dann funktioniert. Es sollen keine Sets gebaut werden, es sollen glaube ich Dinge verwendet werden, die gefunden werden oder die schon existieren oder wiederverwendet werden von anderen. Ja, also, weiß ich jetzt nicht. Es klingt, also ein paar Sachen davon sind nicht schlecht. Also wenn man sagt, wir akzeptieren nur Finanzierungen, an die keine inhaltlichen Änderungen geknüpft sind. Das ist ja etwas, was eigentlich zu begrüßen ist. Eigentlich etwas, das sogar zum Standard gehören sollte. Aber wenn man sagt, mindestens die Hälfte des Films, und das ist die zweite Regel, muss ohne Dialog auskommen, da denke ich so, ja gut, das ist, weiß ich nicht, ob das jetzt eine Beschneidung ist, die wirklich dann zu was Besserem führt. Es dürfen nicht mehr als zehn Personen hinter der Kamera stehen, was auch, was ist das für eine komische Begrenzung, weil man hat ja ohnehin das Gefühl, dass das deutsche Kino häufig mit zu kleinem Team gedreht wird, dass die Vorbereitung oftmals vielleicht nicht die gute ist. Also ich saß da wirklich kopfschüttelnd vor dem Bildschirm und habe das gar nicht so richtig fassen können, dass das jetzt die große neue Idee ist, die da jemand hatte. Lass uns mal bitte einen dieser Filme, weil da sind ja auch schon Projekte angekündigt. Lass uns doch mal einen davon dann wenigstens angucken, den ersten. Ja, lass es machen. Ich weiß auch nicht, sollen sie einfach drehen und machen? Ich meine, Nora Fingscheid hat mit Systemsprenger einen guten Film gemacht und Tom Tücker hat vor eine Million Jahren auch mal einen guten Film gemacht mit Lola Rent, aber zuletzt ja halt auch nicht mehr. Also wenn du mir jetzt erzählst, dass sowas wie das Licht, den ich ja unterirdisch fand, wenn da dann jemand sagt, okay, das Licht, aber stell dir vor, die Hälfte ohne Dialog, was dem Film ehrlich gesagt gut getan hätte, aber wir drehen dann nur mit Sachen, die wir auf der Straße gefunden haben. Niemand darf geschminkt werden. Alles finden wir auch nicht mit Internet oder so. Es dürfen nur zehn Personen hinter der Kamera sein. Das wirkt alles wirklich ein bisschen strange, weil man auch gelesen hat, dass sie eine Reduzierung wollen. Sie wollen sich auf das Nötigste konzentrieren. Und es klingt halt wie, wir machen etwas, was wir eh schon die ganze Zeit machen. Aber jetzt haben wir ein Label drüber stehen. Also ihr könnt mich gerne in den Kommentaren bei Spotify oder so, könnt ihr mir sagen, das hast du ja nicht richtig durchdacht, rante doch nicht schon wieder. Naja, das ist so der Tag, wir gucken mal. Es ist der Tag, wo YouTube-Videos aufwendiger werden als deutsche Filme. Ja, so ein bisschen. Aber vielleicht ist es ja auch die große Renaissance des europäischen Films, der jetzt dann durch Dogma 25 eingeleitet wird. Wir werden da alle ganz gespannt drauf gucken. Schauen wir mal. Also kann so wenig glänzen wie seit langem nicht, muss ich sagen. Finde ich aber gar nicht schlecht, weil ich das Gefühl habe, das kann ja auch viel dieses Schaulaufen auf dieser Treppe ist. Ja, aber so zwei, drei große Filme, finde ich, sind immer auch ganz schön. Also jetzt fühlt es sich mehr nach Berlinale an als vorher. Wobei es gab noch riesige politische Themen, weil die Berlinale wollte unpolitisch sein. Das war ein Eklat, kann das politische, das haben wir jetzt mal ausgeklammert, könnte man auch noch drüber reden. Aber ich denke, wir haben gecovert so far, was wichtig ist für heute. Und damit haben wir es auch für diese Woche, liebe Leute. Danke, dass ihr uns wieder zugehört habt. Nächste Woche sehen wir uns wieder. Macht's gut bis dahin. Tschüss.