Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / Du bist nicht Deine erste Reaktion – Der Anfang echter Selbstführung
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- 0:00Diese Folge ist für dich, wenn du manchmal Dinge tust, die du
- 0:03später bereust. Wenn du dich selbst im
- 0:08Nachhinein nicht verstehst. Wenn du denkst, warum habe ich
- 0:14das gesagt, warum habe ich so reagiert, warum bin ich wieder
- 0:18in dieses Muster gegangen und sie ist auch für dich, wenn du
- 0:24nicht in einer Krise bist. Aber du spürst, dass.
- 0:27Ich will Erwachsener mit mir umgehen.
- 0:31Ich will klarer entscheiden, ich will mich nicht mehr von Stress,
- 0:38Angst, Wut, Scham oder alten Mustern führen lassen.
- 0:47Heute geht es um diesen einen, entscheidenden Unterschied,
- 0:51reagiere ich nur oder führe ich mich, ich?
- 0:57Die meisten Menschen scheitern ja gar nicht daran, dass sie es
- 0:59nicht verstanden haben. Sie scheitern daran, dass sie in
- 1:04den entscheidenden Momenten nicht präsent genug sind, um das
- 1:08verstandene auch quasi zu leben, und deswegen ist Selbstführung
- 1:14keine nette Idee. Selbstführung ist die Brücke
- 1:19zwischen Erkenntnis und Verhalten und.
- 1:24Zwischen altem ich und einer neuen Richtung.
- 1:28Zwischen dem, was dich geprägt hat, und dem, was du ab jetzt
- 1:35gestalten willst. Herzlich Willkommen bei
- 1:38Borderline. Viel Spaß mit der neuen Folge so
- 1:49Herzlich Willkommen bei Borderline, meine Damen und
- 1:52Herren. Wir gehen, wie er gemerkt habt,
- 1:55weiter in Richtung Selbstführung,
- 1:57Persönlichkeitsentwicklung und und und.
- 2:01Ich versuche das nach wie vor fernab von sämtlichen Diagnosen
- 2:06zu gestalten, so allgemeingültig wie möglich und beginne einfach
- 2:10mal mit Selbstführung. Beginnt nicht in einem ruhigen
- 2:14Moment, sie beginnt genau dort oder ein System dir
- 2:18möglicherweise Druck macht und. Ich fange direkt mal an mit so
- 2:26einer ganz kleinen Mini Mini Mini Übung.
- 2:30Ja und ich möchte, dass du jetzt einfach mal eine eine konkrete
- 2:34Situation denkst. Nicht theoretisch, sondern
- 2:38wirklich konkret, also eine reale Situation, die jetzt
- 2:41irgendwann vielleicht vor kurzem oder etwas längerem passiert
- 2:45ist. Es kann ein Gespräch sein, das
- 2:47kann eine Nachricht bekommen sein, die ihr bekommen habt oder
- 2:50die du bekommen hast und. Oder es war Kritik an dir, oder
- 2:54vielleicht war es auch irgendein einfacher, einfach dahergesagter
- 2:58Satz von einem Menschen, der dich sofort innerlich getroffen
- 3:02hat. Hast du den Moment im außen
- 3:11passiert oft gar nicht so viel, guck mal ein Blick, Tonfall,
- 3:15Absage, was auch immer so. Oder, oder auch eine Bemerkung
- 3:20wissen wir alle, aber in dir passiert in diesem Moment extrem
- 3:26viel. Der Körper reagiert, bevor wir
- 3:30überhaupt sauber geprüft haben, was er wirklich los ist.
- 3:34Der Kopf startet quasi einen Film und dieser Film fühlt sich
- 3:40nicht an wie ein Film, sondern eher wie Realität.
- 3:47Und genau hier verlieren sich viele Menschen.
- 3:49Nicht weil sie, weil sie irgendwie zu blöd sind oder so
- 3:52nicht, weil sie, weil sie zu schwach sind oder weiß der
- 3:54Kuckuck, sondern weil ein altes Muster, ein altes Programm quasi
- 4:02schneller ist als eine bewusste Entscheidung.
- 4:08Und vielleicht merkt ihr dann gerade in diesen Momenten, wenn
- 4:12das passiert. Dass ihr entweder lauter werdet,
- 4:16impulsiver werdet oder ihr werdet kälter, stiller,
- 4:20kontrollierter. Vielleicht will man auch sofort
- 4:24eine Antwort, vielleicht will man sich nicht zurückziehen,
- 4:28vielleicht will man auch Beweise dafür haben, dass man recht hat,
- 4:32oder vielleicht will man sich einfach nur verpissen, einfach
- 4:35nur noch und weg und genau an dieser Stelle stelle ich.
- 4:44Die entscheidende Frage, Wer führt mich in diesem Moment?
- 4:54Ich oder mein automatisches Muster kann man selbst selbst
- 5:01Führung, beginnt exakt dort. Wo dein altes Muster übernehmen
- 5:08will und da müssen wir quasi rein grätschen, wenn wir diesen
- 5:13Moment verstehen wollen, müssen wir zuerst einmal aufhören,
- 5:18unsere erste Reaktion mit unserer, mit unserer gesamten
- 5:24Persönlichkeit zu verwechseln. Viele Menschen sagen sich oft,
- 5:32ich bin halt so. Ich bin einfach so.
- 5:36Ich bin so, wie ich bin und eigentlich wäre es aber
- 5:41ehrlicher, wenn man sich selbst gegenüber sagen würde, ich habe
- 5:45gelernt, so zu reagieren, wie ich reagiere.
- 5:54Es ist ein ziemlich gefährlicher Satz, dieses dieses, ja, ich bin
- 5:57halt so, dieser Satz, der klingt unfassbar ehrlich nach außen hin
- 6:03und. Unfassbar reflektiert, nach
- 6:05außen hin, aber eigentlich ist eine Kapitulation, weil dieser
- 6:11Satz, Ich bin halt so, der schafft aus einem erlernten
- 6:17Muster eine Identität. Ihr fragt euch bis sicherlich,
- 6:21wann kommt die Situation, wo ich meine Situation brauche, wo ich
- 6:24am Anfang von erzählt habe, kommt gleich, was hat jetzt
- 6:30gesagt, ja genau der der. Der macht quasi aus dem
- 6:34erlernten Muster eine Identität oder bildet eine Identität.
- 6:40Man ist nicht automatisch aggressiv, nur keine Ahnung, nur
- 6:45weil man manchmal vielleicht lauter wird oder mal so nach
- 6:48vorne geht. Man ist auch nicht automatisch
- 6:54kalt, nur wenn man sich mal zurückzieht, man ist auch nicht
- 6:59automatisch schwach. Nur wenn man sich überfordert
- 7:03fühlt oder nur weil man sich mal überfordert fühlt und man ist
- 7:08auch nicht falsch, nur weil unser Nervensystem Alarm schlägt
- 7:15oder ziemlich schnell Alarm schlagen kann, sagen wir, so
- 7:20viele Reaktionen sind irgendwann entstanden, haben wir schon,
- 7:25glaube ich, ganz oft darüber gesprochen.
- 7:26Trotzdem will ich hier nicht unter dem Tisch fallen lassen.
- 7:30Die sind entstanden, weil sie irgendwann mal einen Sinn
- 7:33gemacht haben. Ein heutiger Angriff kann
- 7:36vielleicht früher eine Schutzfunktion gewesen sein,
- 7:40Rückzug kann früher eine Sicherheit bedeutet haben,
- 7:47Kontrolle kann früher dabei geholfen haben, eine Ohnmacht,
- 7:52eine eine, eine Kapitulation, vielleicht auch einer Situation
- 7:56gegenüber auszuhalten und. Funktionieren kann früher die
- 8:02einzige Möglichkeit gewesen sein, irgendwie durchzukommen,
- 8:07irgendwie so, dass man vielleicht, was ich akzeptiert
- 8:13wird, kein Ärger bekommt oder den Leuten genüge tut oder den
- 8:18Eltern, wie auch immer, völlig egal so, das ist alles, haben
- 8:25wir schon, haben wir schon tausendmal besprochen, weiß ich.
- 8:29Und jetzt schiebe ich mal so eine ganz miese blöde.
- 8:33Wie sage ich so schön unbequeme Wahrheit dazwischen.
- 8:36Nur weil ein Muster erklärbar ist, heißt es noch lange nicht,
- 8:44dass es dich weiterführen darf oder dass du es als
- 8:50Entschuldigung nimmst, indem du dir sagst, ich bin halt so.
- 8:56Unsere Vergangenheit, die darf uns erklären, warum wir sind,
- 9:00wie wir sind, warum wir reagieren, wie wir reagieren.
- 9:03Natürlich, dafür brauchen wir sie, aber sie sollte nicht immer
- 9:08entscheiden, wie wir leben, wie wir handeln, wie wir uns
- 9:13entwickeln, weil genau da beginnt dann nämlich auch eine
- 9:16Persönlichkeitsentwicklung, eine Selbstführung.
- 9:19Und zwar spätestens ab dem Moment, wo wir nichts mehr mit
- 9:22Schuld und Schuldvergabe zu tun haben, sondern mit der
- 9:25Entscheidung. Ich schaue jetzt mal genauer
- 9:29hin, ich übernehme Führung, Führung für mich selbst,
- 9:35Führung, ein Muster erklärt dich, aber es darf dich nicht
- 9:41für immer reagieren und wenn eine eine eine erste Reaktion
- 9:46zum Beispiel. Nicht automatisch.
- 9:50Wie soll ich das sagen, unser unser wahres Ich ist.
- 9:54Dann müssen wir als Nächstes über Gefühle sprechen, weil
- 10:01Gefühle fühlen sich oftmals und ich sage das ganz bewusst jetzt,
- 10:05sie fühlen sich so an wie eine Wahrheit, und natürlich sind
- 10:11Gefühle echt, aber sie fühlen euch nicht streng genommen.
- 10:17Gefühl ist eine Information, ein Gefühl ist niemals ein Beweis,
- 10:25niemals ein Befehl. Ich sag mal ganz bewusst,
- 10:31natürlich sind Gefühle echt, wenn man verletzt ist, dann ist
- 10:36man verletzt, wenn ich Angst habe, habe ich Angst.
- 10:38Wenn ich wütend bin, dann bin ich wütend, dann ist diese Wut
- 10:42real. Und das will ich auch überhaupt
- 10:45nicht in Abrede stellen oder kleinreden.
- 10:48Aber Real bedeutet nicht, dass es auch wahr ist.
- 10:56Da gibt es einen ganz kleinen, aber feinen Unterschied.
- 11:03Du kannst dich abgelehnt fühlen ohne.
- 11:09Dass du tatsächlich abgelehnt wurde, sage ich mal.
- 11:11Du kannst dich auch bedroht fühlen, ohne dass die Situation
- 11:17vielleicht tatsächlich wirklich gefährlich ist.
- 11:20Du kannst dich wertlos fühlen, ohne wertlos zu sein.
- 11:22Das können wir jetzt ewig durchziehen, ja, aber, und das
- 11:31ist für viele auch ein Coaching für viele Coachings von mir
- 11:34immer wieder so ein, so eine harte Erkenntnis, sage ich jetzt
- 11:37einfach mal. Weil ein Gefühl fühlt sich
- 11:41innerlich komplett eindeutig an. Der Körper sagt Gefahr, der
- 11:48Kopf, sagt Ey, das ist mir Beweis genug, das Gefühl sagt
- 11:54alles klar, ich Handel, und genau dann wird es eigentlich
- 11:58auch wirklich erst gefährlich, wenn wir jedes Gefühl
- 12:02automatisch als Führung akzeptieren.
- 12:07Ich weiß für jeden, der vielleicht jetzt auch neu
- 12:09einsteigt in den Podcast, dass das aktuell natürlich auch alles
- 12:16sehr, sehr viel Informationen ist.
- 12:18Aber ich glaube, wenn man sich in meinen Podcast von Anfang an
- 12:22Reinhört, dann wird man verstehen, warum ich heutzutage
- 12:27so spreche. Als Betroffener okay.
- 12:31So also natürlich gesagt er ja genau, es wird gefährlich.
- 12:35Wenn wir jedes Gefühl automatisch als Führung
- 12:38akzeptieren, als Selbstführung bedeutet nicht, Gefühle
- 12:43wegzudrücken, das ganz wichtig zu wissen, das wäre ja, das wäre
- 12:47ja wieder etwas, was ich kontrollieren kann, aber nicht,
- 12:50was ich führe. Selbstführung bedeutet, ich
- 12:54nehme ernst, was ich fühle, aber, und jetzt kommt das
- 12:58wichtige, Ich prüfe. Ob dieses Gefühl gerade aus
- 13:03dieser aktuellen Situation kommt oder aus einer alten Geschichte,
- 13:10die sich gerade wieder meldet. Und jetzt könnt ihr zum Beispiel
- 13:14die Situation, die ihr euch am Anfang der Sendung so
- 13:17vorgestellt habt, einfach mal vorstellen.
- 13:21Ja, und welches Gefühl hattet ihr da?
- 13:25Habt ihr geprüft, ob dieses Gefühl in dieser Situation oder.
- 13:31Aus der aktuellen Situation kommt oder aus der negativen
- 13:37Vergangenheit. Ich sage immer so gerne, ein
- 13:43erwachsener Umgang, ein verantwortungsvoller Umgang mit
- 13:47mit irgendwas, in dem Fall mit Gefühlen, heißt ich höre hin,
- 13:52was mir mein Gefühl sagt, aber ich gehorche nicht blind.
- 13:59Gefühle noch mal sind Informationen, aber keine
- 14:03Befehle. Und wenn Gefühle keine Befehle
- 14:07sind, dann brauchen wir einen Unterschied der, der quasi ich
- 14:14werde mal wieder pathetisch, das kann ich so gut, der unser Leben
- 14:17verändern kann, den Unterschied zwischen Reaktion und Antwort.
- 14:29Eine Reaktion. Guck mal, eine Reaktion passiert
- 14:33immer automatisch und eine Antwort entsteht bewusst.
- 14:43Eine Reaktion ist extrem schnell, ein Bruchteil einer
- 14:45Sekunde. Die kommt aus dem Körper, aus
- 14:47Alten erfahren, aus alten Mechanismen, Stress, Angst und
- 14:50so weiter eine Reaktion will immer 1.
- 14:55Sie will Drucklos werden. Und eine bewusste Antwort ist
- 15:02langsam. Die ist durchdacht.
- 15:05Manchmal ist sie nur 34 Sekunden langsamer, aber diese 34
- 15:09Sekunden können ausreichen, damit man nicht wieder, dass das
- 15:19das alte Ergebnis produziert. Die Reaktion fragt, Wie werde
- 15:24ich meinen Druck los, Punkt. Antwort oder die Antwort fragt,
- 15:31Was ist jetzt wirklich hilfreich, was ist jetzt in
- 15:34diesem Augenblick wirklich hilfreich?
- 15:37Die Reaktion fragt, wie schütze ich mich, die Antwort würde,
- 15:42würde fragen wer bin ich oder wer möchte ich jetzt in dieser
- 15:48Situation sein. Reaktion schaut immer auf den
- 15:56Moment, ohne zu bewerten. Die Antwort schaut auch auf
- 16:03Konsequenzen. Ich weiß, dass im Moment ist das
- 16:06alles ein bisschen viel, das weiß ich auch und ich versuche
- 16:09das auch alles wirklich so, so logisch wie möglich zu erklären
- 16:15und so verständlich wie möglich auch zu erklären, ja.
- 16:23Wo ich stehen geblieben, weiß nicht.
- 16:26Ach so, ja genau, genau die Antwort schaut doch auf die
- 16:32Konsequenzen, habe ich gesagt, genau so, und deshalb ist
- 16:35Selbstführung kein kein wie soll ich sagen ist nichts
- 16:40Spirituelles, die ist einfach nüchtern, die sieht so aus,
- 16:45Selbstführung sieht so aus, ich atme, ich schreibe eine
- 16:50Nachricht nicht sofort. Ich lasse Vorwürfe weg, ich
- 16:56frage nach, statt irgendetwas zu interpretieren.
- 16:59Ich sage, was ich brauche, statt anzugreifen, oder ich nehme
- 17:02Abstand, statt aus irgendeinem falschen Stolz raus, irgendetwas
- 17:07zu zerstören, das Selbstführung ganz easy Peasy erklärt zwischen
- 17:16irgendeinem Reiz, irgendeiner Situation und einer Reaktion
- 17:19liegt ein Raum. Und dieser Raum ist oftmals
- 17:23zugegebenermaßen sehr, sehr klein, aber in diesem Raum
- 17:28beginnt quasi oder kann ein neues Verhalten beginnen.
- 17:35Und noch mal, pathetisch gesagt, ein neues Verhalten baut ein
- 17:39neues Leben oder kann ein neues Leben bauen.
- 17:45Nicht der erste Impuls entscheidet über unsere.
- 17:52Über unsere Zukunft. Ich kann das schon so sagen,
- 17:53weil ein Impuls löst ja ein Verhalten aus, was dann in der
- 17:57Zukunft stattfindet, auch wenn die Zukunft direkt ganz nah ist,
- 18:02sondern der Impuls, also nicht der erste Impuls, entscheidet
- 18:08über deine Zukunft, sondern ob du diesen Impuls blind folgt und
- 18:21viele Menschen wollen Veränderung, aber sie würden
- 18:25gerne ihre alten Reaktionen behalten, sage ich jetzt mal
- 18:31aus. Der Mensch ist ein
- 18:32Gewohnheitstier, ja, und das ist ein bisschen schwierig, man kann
- 18:40kein neues inneres ich, kein neues Leben, kein irgendetwas
- 18:44aufbauen, wenn die Schlüsselmomente immer wieder
- 18:49vom alten ich. Geführt werden oder geführt
- 18:53sind. Es geht nicht viele, also die
- 18:56wollen, die wollen, viele wollen eine bessere Beziehung, mehr
- 18:58Ruhe, mehr Selbstwert, mehr Klarheit, mehr Erfolg, mehr
- 19:01Freiheit, blablablub aber würden ganz gerne ihre Muster, ihre
- 19:06Alten für sie, aber wer das vielleicht der falsche oder ihre
- 19:12Automatismen ihrer automatischen Reaktion, wollen sie gerne
- 19:15behalten, weil. Das würde ja nicht bedeuten,
- 19:19oder? Das würde ja bedeuten, wenn ich
- 19:20das behalten darf, ich habe nicht viel Arbeit, aber ich will
- 19:23trotzdem Veränderungen, das Dinge, das funktioniert nicht,
- 19:26das funktioniert einfach nicht. Ja, das ist dasselbe, ich will
- 19:30besser, ich könnte genauso sagen, ich will bessere
- 19:32Gespräche führen, rhetorisch besser, ich bin aber nicht
- 19:36bereit, anders zu kommunizieren und bleib mal ich ein Teil und
- 19:40ein Bier motherfucker. Dann werde ich nicht lernen,
- 19:44bessere Gespräche zu führen. Wenn ich mich von diesem Muster,
- 19:47von diesem Kommunikationsmuster nicht lösen.
- 19:53Ganz viel ist doch immer so, dieses, dieser erste Impuls,
- 19:57wenn ich frage, was wünscht du dir, was würdest du gerne meinen
- 20:00Selbstwert, ich möchte meinen Selbstwert ändern und jetzt
- 20:05werden sich viele wiedererkennen, wenn ich jetzt
- 20:06sage, hier, aber dann, sprich mit dir nicht wie mit einem
- 20:10Feind. Ich weiß, viele psychisch
- 20:14Erkrankte nennen ihre Erkrankungen, ihre Diagnosen,
- 20:19whatever nennen die Dämon Feind, dies das jenes, solange ich das
- 20:27tue, kann ich unmöglich einen Selbstwert verbessern,
- 20:36errichten, aufbauen, das geht nicht, das geht nicht.
- 20:43Ist es selber, als wenn ich näher möchte, aber sobald sich
- 20:48mir jemand näher nähert ich sofort entweder auf Angriff oder
- 20:51Rückzug schalte, dann werde ich keine Nähe bekommen.
- 20:54Ganz einfach sei es, körperliche oder emotionale Nähe, keine
- 20:59Chance so, und das ist wie ihr merkt, wieso eine harte
- 21:06Wahrheit. Ihr könnt nicht erwarten, dass
- 21:09sich ein Leben verändert, wenn man an den entscheidenden
- 21:13Stellen immer wieder dasselbe Verhalten zeigt und versteht
- 21:19mich richtig, das ist kein Vorwurf, das ist eine Einladung
- 21:26in Verantwortung. Verantwortung bedeutet auch
- 21:30nicht, du bist schuld an allem, Verantwortung bedeutet ab hier.
- 21:37Will ich Einfluss nehmen, statt irgendwie nur zu erklären, warum
- 21:41ich keinen Einfluss habe? Ich hoffe, das war verständlich.
- 21:45Persönlichkeitsentwicklung beginnt, beginnt nicht dort, wo
- 21:48man irgendein schönes Ziel formuliert, irgendwie so, so
- 21:53Wischiwaschi, keine Ahnung, schafft das schon, sondern die
- 21:57beginnt genau da, wo man in einem alten Moment.
- 22:03In der Lage ist oder den Mut hat, neue Entscheidungen zu
- 22:06treffen, weil noch mal erklären oder Erklärung ohne
- 22:11Verantwortung wird irgendwann ganz einfach zur Ausrede und
- 22:16damit selbstführung nicht zum inneren Kampf wird, müssen wir
- 22:23einen wichtigen Unterschied machen.
- 22:27Selbstführung hat nichts mit Kontrolle zu tun.
- 22:34Selbstführung ist auch kein Kampf gegen sich selber bei
- 22:39Kontrolle. Das werden viele von Euch
- 22:41kennen, die drückt einen, die drückt einen runter.
- 22:47Ich sag jetzt mal ganz salopp, macht einem schlechte Laune
- 22:50selbstführung aber nimmt dich quasi an die Hand und begleitet
- 22:55dich. Viele Menschen oder viele Leute
- 23:00auch in den Coaches, die hören Selbstführung und denken sofort,
- 23:02boah, ich muss mich entweder mehr kontrollieren oder noch
- 23:06mehr kontrollieren. Ich muss mich zusammenreißen,
- 23:08ich darf nicht fühlen, ich darf nicht umkippen, ich darf nicht
- 23:10schwach sein, ich darf dies nicht, ich darf das nicht, ist
- 23:12Bullshit, das ist Bullshit, das ist keine Selbstführung, das ist
- 23:17innerer Druck, und den wollen wir nicht mehr innerer Druck, er
- 23:20zeigt oft, erzeugt oft Widerstand und noch mehr.
- 23:25Erschöpfung, als wir vielleicht sowieso schon generiert haben.
- 23:32Selbstführung bedeutet auch nicht, dass man sich sozusagen
- 23:39innerlich niederringt, niederdrückt oder sonst
- 23:42irgendwas, sondern es bedeutet, dass man sich selber innerlich
- 23:47an die Hand nimmt und sich nicht sagt, Stelle ich nicht so an,
- 23:51sondern dass wir sagen so. Da ist gerade viel los und genau
- 23:57deswegen entscheide ich nicht automatisch aus diesem Zustand,
- 24:04wo viel los ist heraus. Es ist schwer zu erklären, ich
- 24:09weiß und ich hoffe ihr könnt mir alle folgen.
- 24:15Es ist Selbstführung, ist ein komplett anderer innerer Ton.
- 24:21Kontrolle zum Beispiel ist immer hart gegen dich.
- 24:24Immer. Führung ist eine klare innere
- 24:28Haltung, Kontrolle sagt immer, also sind nicht immer, aber du
- 24:33bist falsch, selbst Führung sagt dir Du hast ein altes Muster auf
- 24:38das auf das du da reagierst, aber keine Ahnung, ich bin ab
- 24:45heute bereit dieses Muster zu ändern oder ich bin nicht mehr
- 24:50machtlos. Und genau das ist dieser
- 24:53sogenannte erwachsene Punkt, den ich vorhin sagte.
- 24:55Ich darf fühlen, was ich fühle, aber ich muss nicht alles tun,
- 25:00was mein Gefühl quasi gerade von mir verlangt.
- 25:05Selbst Selbstführung ist liebevolle Klarheit, keine
- 25:12Selbstunterdrückung, das muss klar sein, so und dann dann.
- 25:21Wie soll ich sagen, dafür braucht man Werkzeuge, die auch
- 25:24im Alltag funktionieren und vor allen Dingen gerade für die
- 25:28Momente, wo man dann merkt, so, es gibt gerade, es läuft gerade
- 25:31irgendwie in der Richtung, die bisschen scheiße ist.
- 25:38Ich gebe euch jetzt mal, jetzt könnt ihr noch mal die
- 25:41Situation, die ihr euch am Anfang ausgedacht habt, wieder
- 25:44für euch zurückholen, quasi, ich gebe euch mal.
- 25:53Ich gebe euch mal was im Coaching Preis kommen, wenn man
- 25:57sich selbst führen will muss man lernen zwischen Ereignissen und
- 26:03seiner Geschichte zu unterscheiden.
- 26:07Soll ich jetzt mal. Und da gibt es ein 5 Punkte
- 26:13System quasi ein 5 Frage System, das heißt ihr habt eine
- 26:17Situation. Und der automatisierte Gedanke
- 26:21läuft durch. Dann kommt die Emotion, der
- 26:24Impuls, Handlung, Konsequenz, Muster.
- 26:30Die Konsequenz ist, das Muster bleibt so wie es ist, habe ich,
- 26:33glaube ich, in der letzten Folge auch schon, bin ich auch näher
- 26:36darauf eingegangen, so, ich brauche also quasi ein
- 26:40Gedankenstopp, haben wir auch schon 1000 mal darüber
- 26:43gesprochen, wo ich dann auch gesagt habe, ich hatte Flip,
- 26:45dann hatte ich beim letzten Mal gesagt, irgendwer hatte
- 26:47Einstein. Also sein, sein Hirn quasi einen
- 26:50Namen gegeben. So, ich muss mir also, wenn eine
- 26:55Situation passiert, egal welche, wie gesagt, greift noch mal auf
- 27:00die Situation vom Anfang zurück, die ihr euch vorstellt.
- 27:03Es kann eine Beschimpfung sein, es kann eine Abwertung sein, es
- 27:07kann alles mögliche sein, wir können alles bewerten, auch
- 27:09positive Dinge so und. Damit der automatisierte Gedanke
- 27:16nicht durchläuft, gehe ich jetzt her und frage mich frage 1, was
- 27:22passiert hier gerade? Das heißt, ich versuche mit
- 27:26dieser Frage und dann beziehungsweise ich frage mich
- 27:29nicht, was passiert hier gerade, was passiert hier gerade
- 27:31wirklich, hat zur Folge. Ich muss mich darauf
- 27:37konzentrieren, was im hier und jetzt passiert.
- 27:40Mein automatisierter Gedanke, der kommt aus der Vergangenheit,
- 27:43dem brauche ich nicht, der soll sich erst mal weg, so was
- 27:47passiert hier gerade, das ist die erste Frage, der Sinn der
- 27:52Frage ist quasi, ich versuche Fakten von meinem Inneren alten
- 27:57Film zu trennen. Ich sage jetzt einfach mal, ich
- 28:03bleibe mal. Ich nehme immer so unheimlich
- 28:05gerne, auch im Coaching das nach, dass das Beispiel der
- 28:07nicht beantworteten Nachricht, das kennt jeder, jeder kennt so
- 28:12und das Gefühl, was damit eine einhergeht, also was passiert
- 28:16hier gerade wirklich, ist die Frage, jetzt gehe ich her und
- 28:20trenne erst mal meinen innerlichen Film durch einen
- 28:23Fakt, und dieser Fakt ist im als Beispiel jetzt, er oder sie hat
- 28:28seit Stunden nicht geantwortet mehr.
- 28:31Weiß ich nicht. Dann stelle ich mir die zweite
- 28:35Frage, was erzählt mein Kopf mir gerade, das heißt, ich versuche,
- 28:44dass der Sinn der Frage meine Interpretation quasi sichtbar zu
- 28:50machen, was erzählt mein Kopf mir gerade, das heißt die
- 28:59Interpretation. Die ich mir sichtbar mache, ist
- 29:03das Beispiel, was ich gerade gesagt habe.
- 29:05Ich bin ihm egal und ich werde ignoriert, dann stelle ich mir
- 29:09die dritte Frage, aus welcher alten Erfahrung könnte das
- 29:13herrühren? Der Sinn der Frage ist, euer
- 29:17Muster zu erkennen und am besten ohne sich dafür zu verurteilen,
- 29:22einfach nur das, was man gerade sichtbar gemacht hat jetzt
- 29:26erkennen. Beispiel könnte dann sein, ich
- 29:31kenne dieses Gefühl von früher nicht wichtig genug zu sein.
- 29:39Da kommt die vierte Frage, was will mein Impuls jetzt gerade
- 29:42tun, euer Impuls will wahrscheinlich in dieser
- 29:50Situation euer automatisches Verhalten stoppen zum Beispiel.
- 29:56Einen Vorwurf zu schreiben, zu kontrollieren oder keine Ahnung
- 30:01zu zu machen, was auch immer, also was will man Impuls tun?
- 30:05Er will mein automatisches Verhalten stoppen, welche
- 30:08Antwort würde ich mein zukünftiges Ich wählen?
- 30:10Das ist die letzte Frage erstmal.
- 30:13Handlung und Identität werden quasi an einer Konsequenz
- 30:17ausgerichtet. In Zukunft möchte ich lieber
- 30:21ruhig nachfragen oder erstmal Abstand nehmen.
- 30:25Das wäre zum Beispiel eine Möglichkeit, um Gedanken zu
- 30:31stoppen. So, und das ist hier auch das
- 30:39ist hier kein Studium, ja diese diese Frage, Muster, die kann
- 30:43man direkt nutzen so. Und gerade die letzte Frage ist
- 30:49so stark, weil die holt einem aus dem alten Automatismus in
- 30:53eine neue Identität, sage ich jetzt mal.
- 30:57Und man entscheidet nicht mehr aus Druck, sondern man
- 31:01entscheidet aus einer Richtung und das ist einfach, ja man
- 31:10entscheidet nicht mehr. Aus Druck, soll ich sagen, so
- 31:13dieses ruhig nachfragen und erstmal Abstand nehmen, ja.
- 31:16Welche Antwort würde ich mir zukünftig von mir selber
- 31:20wünschen oder wählen? Jetzt gehe ich hier und richte
- 31:26meine Handlung an Identität und Konsequenz aus und frage dann
- 31:31erstmal ruhig nach, warum hast du nicht, kann was ist los so
- 31:36ungefähr so. Ich gebe jetzt noch mal die
- 31:49Ebenen raus, um das noch mal zu erklären, damit ihr vielleicht
- 31:54auch den Unterschied spürt. Einfach den Unterschied, wir
- 31:58gehen wieder die Situation durch, jemand antwortet seit
- 32:02Stunden nicht, wer auch immer der automatische Gedanke ist.
- 32:07Ich bin nicht wichtig, euer Gefühl, Unruhe, Schmerz, Wut,
- 32:11Angst. Euer Impuls ist, ich werde ihm
- 32:14jetzt vorwurfsvoll schreiben, ich werde ihn beleidigen, keine
- 32:18Ahnung, ich werde innerlich zu machen, ich werde keine Ahnung
- 32:23in die Kontrolle gehen, die Selbstführung wäre, aber ich
- 32:32weiß nur, es kam noch keine Antwort, alles andere
- 32:35interpretiere ich gerade und eine neue Antwort wäre zum
- 32:39Beispiel. Ich merke, dass ich gerade
- 32:42unruhig werde. Also die neue Antwort, die ihr
- 32:46geben könntet auf diese nicht gekommene Nachricht, so von
- 32:48wegen ich merke, dass ich gerade unruhig werde, melde dich doch
- 32:51bitte kurz, wenn du kannst. In dem Moment, wo ich diese
- 32:55Antwort zurückgetickert habe statt einem Vorwurf statt
- 32:58impulsiven Antworten statt ich bringe dich um, ich mache mich
- 33:04weg, ich keine Ahnung. Eine selbst führende Antwort in
- 33:10dem Moment wäre, ich merke, dass ich gerade unruhig werde.
- 33:13Meld dich bitte mal kurz, wenn du kannst.
- 33:22Damit machen wir unser Innerstes quasi sichtbar, das ist eine
- 33:27Erwachsene, selbst führende Haltung, das alles ist hier
- 33:32natürlich natürlich nur. Ein ganz kleiner Teil aus dem,
- 33:40was ich zum Beispiel im Coaching machen.
- 33:41Es ist ein kleiner Teil, aber ich möchte, dass ihr es
- 33:43versteht, deswegen erzähle ich euch, es gibt hier auch, es gibt
- 33:48ja auch folgende Situation, die kennt wahrscheinlich jeder von
- 33:51euch, genauso, dass die erschöpfungs Situation Situation
- 33:54wäre, du kommst nach Hause bis todmüde und irgendjemand will
- 33:58irgendwas von dir, so der automatische Gedanke ist, alle
- 34:01wollen immer nur was von mir, der kommt automatisch.
- 34:05Das Gefühl, was man dann hat, ist sofort die Überforderung.
- 34:08Oder man ist gereizt sofort. Der Impuls ist, ich werde
- 34:13schroff, ich werde vielleicht abwertend, ich sage verpisst,
- 34:17die lass mich in Ruhe selbst Führung, in diesem Moment wäre
- 34:24zum Beispiel, ich bin komplett kaputt und überreizt, das heißt
- 34:30für mich selber. Nicht, dass die Person, die mich
- 34:35gerade fordert, wenn ich nach Hause kommen, mein Feind ist.
- 34:40Und eine Antwort, die ich in dem Moment geben könnte, eine selbst
- 34:44führende Antwort, die ich in dem Moment geben könnte, wäre zum
- 34:47Beispiel du, bitte tun, mir einen Gefallen, gibt mir eine
- 34:49halbe Stunde und dann bin ich wieder ansprechbar, ohne
- 34:53Erklärungen warum, weshalb, wieso gibt mir einfach eine
- 34:58halbe Stunde, dann bin ich wieder ansprechbar.
- 35:01Es ist nur ein Beispiel jetzt, ihr wisst, da ist es, ich will
- 35:05euch nur damit näherbringen. Selbstführung heißt auch, ich
- 35:11muss nicht alles aushalten, ich muss nicht explodieren, ich muss
- 35:14auch nicht innerlich zu machen, sondern einfach ehrlich sagen,
- 35:19was ich gerade braucht. Ja, ich übernehme Verantwortung
- 35:23für meinen Zustand, quasi ohne. Direkt anderen Menschen so, so,
- 35:30so ungefiltert an den Kopf zu schmettern, wo wir dann auch
- 35:35teilweise, und das ist das, was ich immer wieder sage, wir sind
- 35:37verantwortlich für unser, für unser Umfeld, in dem wir selber
- 35:41drauf an achten, dass wir uns genauso verhalten, wie wir es
- 35:46von anderen erwarten, und wenn ich ständig irgendwelche Dinge
- 35:49ungefiltert raushauen, die werde ich ungefiltert wieder
- 35:51zurückkriegen. Bams Mitten in die Fresse rein,
- 35:54ja so. Guck mal, es heißt ja nichts
- 35:58anderes, als dass ich meinen Zustand quasi nicht zum zum
- 36:02Auftrag für andere mache, sondern zu meiner eigenen
- 36:05Verantwortung, zu meiner eigenen Verantwortung.
- 36:12Und das soll hier auch gar nicht klingen wie aus dem Lehrbuch,
- 36:15sondern das sind einfach jetzt Beispiele gewesen, die einem
- 36:18aufzeigen sollen beziehungsweise auch Situationen, die jeder
- 36:22wahrscheinlich von euch auch kennt, keine mehr, der andere
- 36:25halt weniger. Und ja, dass man einfach dabei,
- 36:34weil ich will auch nicht, weil viele denken jetzt
- 36:39wahrscheinlich auch so, ich muss jetzt endlich anders werden,
- 36:43damit ich das alles drauf habe, ich muss stärker werden, ich
- 36:46muss ruhiger werden, belastbarer werden, aber ich sage euch, eine
- 36:53echte Entwicklung fängt viel einfacher an und auch viel
- 36:56ehrlicher. Ja, und vielleicht kann sie
- 36:59sogar in dem Moment beginnen, indem man sich einfach
- 37:05vielleicht nicht mehr selbst verlässt, verlässt, nicht
- 37:08verletzt, wenn es, wenn es schwierig wird, hört sich
- 37:12erstmal einfach einfach an und einfach einfach ist, nicht immer
- 37:14einfach ist, weiß ich, aber es ist kein kein, es ist kein
- 37:22Donkey Shot gegen die Winden. Bei mir ist es so.
- 37:28Ich habe früher habe ich automatisiert reagiert, immer,
- 37:34und da habe ich irgendwann gelernt, kurz inne zu halten,
- 37:36stehen zu bleiben, weil ich habe verstanden, wenn ich mich nicht
- 37:42selbst führe, führt mich immer und immer und immer wieder mein
- 37:47altes Muster und mein altes Muster.
- 37:52Bringt mich auch meistens im übertragenen Sinne an meine
- 37:55alten Orte und von denen will ich ja weg.
- 37:59Ja, ich habe irgendwann angefangen, mich zu beobachten,
- 38:05bevor ich mich, soll ich sagen verliere.
- 38:10Ich habe diese Situation ganz intensiv beobachtet, ich habe
- 38:15ganz intensiv angefangen, meine Gedanken zu prüfen, bevor ich
- 38:19sie glaube. Nochmals habe ich glaube ich
- 38:22auch schon gesagt, Gedanken sind niemals die Wahrheit.
- 38:26Gedanken sind Vorschläge Eures Gehirnes und ich habe irgendwann
- 38:34angefangen, meine Gefühle ernst zu nehmen, aber ohne sie zu
- 38:42priorisieren und bin quasi zu dem Schluss gekommen.
- 38:48Ich lasse meine Vergangenheit nicht mehr über meine Gegenwart
- 38:52entscheiden. Punkt, ich brauche meine
- 38:56Vergangenheit, um mich damit auseinanderzusetzen, um daraus
- 38:58zu lernen, die Negative vielleicht, um auch die Positive
- 39:03bewerten, tue ich immer das hier und jetzt, bewerten tue ich
- 39:08immer das hier und jetzt. Vielleicht ist man nicht immer
- 39:17sofort frei, vielleicht ist man nicht immer stabil, schon gar
- 39:23nicht immer souverän. Ganz sicher nicht.
- 39:27Aber was ich mit den letzten Folgen und wahrscheinlich auch
- 39:31mit den kommenden Folgen bewirken möchte, ist ganz
- 39:34einfach, dass man lernt, auf sich selber Einfluss nehmen zu
- 39:37können, Schritt für Schritt, Moment für Moment und all das,
- 39:42was ich euch hier. So Auseinanderklamüser ja, ist
- 39:46ein Bruchteil einer Sekunde in, in dem so was passiert, in dem
- 39:52ein trigger Moment kommt, sage ich mal.
- 39:54Und eine Reaktion, das ist Bruchteil einer Sekunde und den
- 39:57schreibt, den Schneide ich hier quasi in großen Scheiben auf die
- 40:01ganzen Prozesse dahinter, die sind extrem komplex, ich weiß
- 40:04das alles, ja, und das ist auch nur das jetzt verstanden hat,
- 40:08heißt es nur lange nicht, dass man, dass man jetzt fertig ist
- 40:11mit allem, aber man ist auf jeden Fall.
- 40:14Auf auf einem guten Weg und es geht auch hier jetzt gar nicht.
- 40:18Als zum Ende der Folge hin geht es gar nicht darum, euch jetzt
- 40:22mit einem super Konzept jetzt zurückzulassen, sage ich jetzt
- 40:26mal, sondern es geht mir jetzt persönlich darum, dass man oder
- 40:30dass ihr euch vielleicht einfach nur mal eine ehrliche Frage
- 40:33stellt, in welchem Moment eures Lebens lasst ihr euch aktuell
- 40:38noch viel zu sehr von eurer. Automatisierten Reaktion von
- 40:44eurem automatisierten Gedanken leiten, sei es egal, wann in
- 40:50Beziehungen, wenn ihr kritisiert wird, wenn ihr Stress habt, wenn
- 40:53ihr euch nicht gesehen fühlt, wenn ihr müde seid, wenn ihr
- 40:56Angst habt, wenn ihr euch vielleicht auch beweisen wollt
- 41:03oder wenn ein Kopf wieder eine alte Geschichte baut, bevor ihr
- 41:09die Fakten geprüft habt. Fragt euch dann nicht nur, warum
- 41:14bin ich so? Fragt euch doch was oder wie
- 41:21will ich oder will ich mich vielleicht führen lernen?
- 41:29Selbstführung Es ist ein großes Wort, bedeutet nicht, dass ab
- 41:34morgen ab heute, ab übermorgen alles anders ist.
- 41:37Bullshit. Selbst Führung bedeutet einfach
- 41:40nur erstmal, dass man anfängt. Das ist schon die erste Führung.
- 41:44Ich möchte mich zu, ich möchte mich verändern, ich möchte, dass
- 41:47irgendetwas besser wird, dann führe ich mich schon, ich möchte
- 41:51mir eine Richtung wohin auch immer, möchte ich mir geben,
- 41:55dann führe ich mich, ich möchte mir diese neue Richtung auch
- 42:00dann geben, wenn es laut in mir ist.
- 42:04Ich möchte sie mir geben, wenn alte Muster greifen ich.
- 42:08Ich möchte sie mir geben, wenn man Impuls vielleicht schneller
- 42:11ist als meine Klarheit als Klarheit meine meine klare Sicht
- 42:15auf die Dinge, meine Bewertung, wenn es, wie das wollt, so und
- 42:21ich weiß, dass viele, das habe ich jetzt auch über die letzten
- 42:25Folgen schon gehört, dass es folgen sind, die man sich 2 und
- 42:303 und 4 mal vielleicht anhören muss, und das ist auch richtig
- 42:34so, das ist einfach richtig so. Hören Sie einfach noch mal an,
- 42:39weil hier stecken ganz, ganz viele versteckte Informationen
- 42:43auch drin, hoffe ich jedenfalls, beziehungsweise ich habe
- 42:46natürlich versucht, diese Information so klar als möglich
- 42:50verbal rüberzubringen. Ich weiß nur nicht, ob das
- 42:53direkt ankommt, weil es ist so viel Informationen und deswegen
- 42:59ist es so das wichtig nicht, aber wenn ihr.
- 43:07Daraus lernen wollt, müsst ihr sie öfter hören, das ist mir
- 43:09klar, das ist mir klar. Für mich ist es quasi tägliches
- 43:14tägliche Arbeit im Coaching, aber für jemand, der sich damit
- 43:17noch nicht auseinandergesetzt hat, ist das erstmal so Brett
- 43:21vom Kopf ungefähr was sie auch machen, könnte es immer eine
- 43:27gute Idee, das könnte generell mit jeder Folge machen, wenn ihr
- 43:29sie öfter hören müsst, weil ihr. Vielleicht beim ersten Mal nicht
- 43:34alles aufgeschnappt habt oder was vergessen habt oder wie auch
- 43:36immer, schreibt euch einfach immer, wenn ihr das noch mal
- 43:39hört, 5 Fragen raus, schreibt euch die einfach raus, so und
- 43:46vielleicht beobachtet ihr euch jetzt auch mal, wenn ihr diese
- 43:50Folge gehört hat in der nächsten ich sag mal der nächsten Woche
- 43:53dabei, ob ihren Moment findet, in dem ihr automatisch reagiert.
- 44:03Einen Moment reicht jetzt nicht, das ganze Leben einen Moment
- 44:07überprüfen, ob man automatisch reagiert, das kann den Anfang
- 44:12sein, tatsächlich natürlich klar, wenn ihr Begleitung
- 44:20braucht beim Prüfen der Gedanken, beim Verstehen dieser
- 44:23ganzen Muster und so weiter und sofort, dann könnt ihr auch auf
- 44:26meiner Webseite www.border allein de vorbeischauen.
- 44:31Und da finden sich ganz viele Inhalte, Coaching, Möglichkeiten
- 44:35und und und. Ja, das sollte klar sein und ihr
- 44:40könnt auch gerne Teil der Community werden, in der
- 44:44Wachstum und und Ehrlichkeit Selbstführung auch nicht einfach
- 44:47nur Worte sind, so Systeme stecken und die findet ihr bei
- 44:53breit. Ich verlinke alles in den Show
- 44:55Notes damit ihr. Da genau Bescheid wisst, also
- 44:59bei breit, findet ihr den Weg zu borderline Community so ihr
- 45:03wisst, jeden Freitag erscheinen neue Folgen auch auf youtube und
- 45:07ich würde mich wirklich freuen, wenn viele von euch einfach auch
- 45:11den youtube Kanal von mir abonnieren würden und andersrum,
- 45:16wenn ihr das jetzt auf youtube guckt.
- 45:17Hey macht das auch auf Spotify Fahrt ruhig doppelt, ist nicht
- 45:20schlimm weil es gibt diesem Format noch mal die Möglichkeit
- 45:25noch mehr zu wachsen. Ja, ihr dürft auch gerne eine
- 45:28Bewertung abgeben. Ihr dürft gerne kommentieren,
- 45:32wenn es nur ein Daumen hoch ist, dass dieses Projekt Border
- 45:36allein dieses dieses so groß wie es geworden ist, mittlerweile
- 45:40meiner Meinung nach verdient. Es verdient es wirklich weiter
- 45:45zu wachsen. Ja, damit meine ich nicht nur
- 45:48mich, sondern alles was er dran hängt in dem Sinne macht es gut,
- 45:52ich bin raus, mein Name ist Sven aka Borderline.
- 45:57Nee, war falsch. Mein Name ist Sven Ecke Boll
- 46:01allein und jetzt bin ich raus, irgendwie so bis nächste Woche.