Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 013 Tarot und Kabbala: Folge 1: Realität ist kein Zufall | mit Armin Denner
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- Petra: Hallo zusammen und herzlich willkommen. Ich freue mich sehr heute, den Taro-Experten und Bewusstseins-Coach Armin Denner an meiner Seite begrüßen zu dürfen und mit ihm gemeinsam eine Serie über die Zusammenhänge von Taro und Kabbalat zu starten. Armin hat sich bereits in seiner Jugend mit Sagen und Mythen, Psychologie und Magie beschäftigt. Lange auf der Suche und zunehmend wissend, was er nicht wollte, folgte er immer mehr seiner inneren Stimme und fand mit 30 Jahren zum Tarot sowie zu seinen Wurzeln in der Kabbala. Dieses Thema hat ihn seitdem nicht mehr losgelassen. Wieso sollte es auch? Sein Wissen, seine Erfahrung und seine Herangehensweise gibt er gerne in Ausbildungen, Beratungen und Büchenseiten. Bevor wir tiefer in die Themen Tarot und Kabbala einsteigen, widmen wir uns heute dem übergeordneten Aspekt des Zugangs. Wir tauchen ein in das Weltbild, das der Geist Materie erschafft und vor allem in die Frage, was das für uns in unserem Leben und für das Verständnis der Themen hier in dieser Serie bedeutet. Liebe Amin, nochmals ganz herzlich willkommen. Ich hoffe, ich bin dir mit dieser kurzen Einleitung zumindest ansatzweise gerecht geworden und freue mich sehr, wenn du uns jetzt noch mehr über dich und dein Selbstverständnis erzählst. Armin Denner: Danke für die Einladung. Petra. Über mich selber wird es wohl eher mehr im Laufe der Gespräche vielleicht ergeben, dass ich etwas von mir erzähle. Ich stelle die Sache in den Vordergrund und mich selber sehe ich als ein Übermittler von etwas. wo du eben jetzt schon angesprochen hast, dass der Geist die Materie regiert und nicht umgekehrt, ist es auch so, man, und ich meine das jetzt nicht rosarot, dass man irgendwann mal an den Punkt hinkommt, man lässt sich führen. ⁓ Und so wird es auch mit Gespräch dann, mich ganz einfach führen zu lassen und dem zu folgen, was sich ganz einfach ergibt. ⁓ viel zu mir. Ich in jungen Jahren, da hat mir das hier nicht gereicht, so Psychologie und so. mit 14 ⁓ erstes Psychologiebuch gelesen und dann gesehen, okay, ich komme immer an eine rationale Grenze und bin dann für Jahre nach Asien und habe da dann praktisch ein völlig neues Weltbild kennengelernt. sage mal, mystisches Weltbild. Dieses ergänzt dann nach Mexiko und das magische Weltbild, was die Indigenen dort leben. Als ich zurückkam, wie du angesprochen hast, ich Taro kennengelernt und gesagt, ist ja alles da. Seitdem bliebe ich auf den ersten Blick, hat es mich gehabt und habe dann ganz einfach gesagt, wo kommt das denn alles her? Weniger historisch und so, interessiert mich noch am Rande. Aber ich die Kavala. die wir auch mit der wir aus altem Testament ganz anders deuten können. Also alles was unsere Kultur im Westen hier prägt, bis hin in Memorien und so und habe gesehen, ist im Grunde genommen über die Jahrtausende immer eigentlich dasselbe, auf das die Menschen stoßen, sagen wir als Eingeweihtse, ohne das jetzt werbtend zu meinen. Die Wege sind halt unterschiedlich. Wenn ich in der Wüste lebe, werde ich anders drauf kommen als wenn ich... Eskimo oder als Inuit im Eis lebe und im Urwald werde ich anders drauf kommen wie hier in der Stadt. Aber das, auf was man dann stößt, das ist eigentlich immer das gleiche und das ist etwas, ich zutiefst verinnerlicht habe und dann eben auch in so einem Dialog sehr gerne drüber spreche. Petra: Das ist gut. Wir haben ja gesagt, wir widmen uns nochmal diesen übergeordneten Thema, das Geist, Materie und nicht umgekehrt erschafft. Das klingt in einem Satz sehr kurz und sehr prägnant, aber ich glaube, je nachdem, an welcher Stelle man ist, wird man mit so einigen Sachen sich selbst konfrontieren, was man zulassen kann oder bereit ist, an bisherigen Einstellungen, Lebenswegen zu überdenken und Wie hast du selber so den Switch vielleicht davon auch erlebt? Armin Denner: Also zuerst einmal in Taro-Sprache. Ich weiß jetzt nicht, wie weit die Zuhörer bei dir und zuhörerinnen mit Taro vertraut sind. Es gibt ein Hartstück des Taro, großen Arkanen. Man kann jetzt so aus der Psychologie sagen Archetypen. Und in der Mitte ungefähr ist eine Station vor der Karte Tod, die einfach heißt, loslassen und sich neu, mit etwas neuem Kontakt aufzunehmen, berühren zu lassen. Und eine Karte vorher ist eine ist umgedreht, nämlich der Gehängte. Und das ist genau diese Stufe, wo man auf materiell orientiert Lebensweg. Irgendwann merkt man, man kommt nicht weiter. Es bleibt etwas einfach unerfüllt, sei das in der Partnerschaft, sei das im Beruf, wo so als Beispiel aus dem Beruf eine Berufung werden soll. Das meine ich jetzt auch nicht abgehoben, aber Beruf nur fürs Geldverdienen. Wenn man ausübt, wird man irgendwann mal sich unerfüllt fühlen. Da eine früher, die andere später. Und wenn man da zum richtigen Zeitpunkt, eben zu dieser Zeit, auch mit jemandem Berührung kommt, der eben ein anderes Werkbild vertritt. Eben dann, wenn der Gehängte sich dreht, was er dann lebenslang tut. wenn wir da uns öffnen, dass wir ganz einfach sehen, wo die Wissenschaft sagt, das war immer meine Frage, warum bin ich hier, was ist der Lebenssinn, wo ist das Universum entstanden, was man sich dazu fragt, ja, und die Wissenschaft sagt dann einem gewissen Punkt immer, ist Zufall. Und wenn man das nicht mehr befriedigt, wenn man dann sagt, okay, was ist denn der Zufall eigentlich, was fällt mir dazu? Petra: Fällt mir zu, genau. Armin Denner: Wann ist was zu Ende? Was war vorher? Und dann sieht man, das Denken reicht nicht. Und da übernimmt etwas aus meiner Erfahrung raus die Führung. Für mich war es eben, dass ich den Tarotkatten kennenlernen durfte, je tiefer ich davor gestoßen bin und zwar jetzt nicht mit der heutigen Mode, wo die Katten psychologisch interpretiert werden und man schaut mal geschwind nach, was das heißt, sondern wo man das wirken lässt. Die Energie, dahinter ist, wo die Bilder nun Ausdruck sind, die Energie, dahinter ist, dann übernimmt sukzessive etwas die Führung im eigenen Leben. Das habe ich jetzt im Schamanismus wieder gesehen, wo das Leben zu einer Botschaft wird. Wo jede Wolke, jedes Blatt alles lebt. Und das hat immer eine Botschaft, die uns uns selber tiefer in Verbindung bringen wollen. Oder in unserer Kultur, Orakel, das Abollon, erkenne dich selbst, was da drüber steht. Und dieses erkenne dich selbst sagt einem dann... dass man mitgestaltet ist von dem was außen ist, man kriegt mehr Eigenermächtigung. Man wird in meinen heutigen Worten zu Mitschöpferin. Also das hat nichts mit einer Hybris zu tun und mir gehört das Universum, so schaut das nicht aus, sondern ... Alistair Crowley, egal was Menschen davon halten, hat einen prägenen Satz gesagt, Freiheit heißt, dass man sein Leben so lebt, wie Planet seine Bahn zieht. Das ist wahre Freiheit und so etwas sich auf die Zunge zu gehen zu lassen. wenn man da schriften, es ist ja genügend da, wo immer wieder welche das niedergeschrieben haben in unserer Kultur, wenn man da diese Erkenntnisse auf sich wirken lässt, kriegt man auch ein anderes Weltbild. Und dieses Weltbild ist erheblich umfassender als das rein materialistische Weltbild scharfer, scharfer Häuslerbauer, wie man bei mir den Augsburg dann... Es ist mehr. Es hat was mit Verwirklichung zu tun. Es hat was mit Entfaltung zu tun. Und man beginnt sich zu fragen, was ist eine Seele eigentlich, wo die Wissenschaft heute noch sagt, passt in kein Reagenzglas rein und es ist ein astrodabisches Zufall. Nö, es ist kein Zufall, es ist ein Sinn dahinter. Und da habe ich eben im Tarot die Landkarte hier in unserer Kultur gefunden, die mir immer wieder da einen Schritt weiter hilft. Und mit der Zeit verändert sich das gesamte Weltbild. Also bei mir ist es heute nicht mehr da, dass ich bei irgendjemanden sage, der ist schuld. Das ist nicht mehr da, sondern ich frage, wie habe ich das ausgelöst, dass ich da resoniere, dass ich das erleben darf. Das wird irgendwann ein Selbstläufer. Petra: Ich glaube auch, und vielleicht ergänzend noch, weil ähnlich wie du habe ich auch diesen Weg geswitcht, habe mir schwer getan, weil ich kam aus dem materialistischen respektive, aus dem naturwissenschaftlichen Weltbild. Mir hat es eigentlich sehr geholfen, nachher zu sagen, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, dass es das andere nicht mehr gibt. Beides hat seine Berechtigung in einer ausschließlich geistigen Verbindung und Führung. Dann wäre ich gerade nicht hier. Dann wäre ich in der geistigen Welt. Und wenn man diese Annahme hat, dass wir nicht nur hier einleben. sondern dass wir hier Lebenserfahrung sammeln und das auch möchten und dass wir uns das vorgenommen haben, dann ist das, glaube ich, auch eine wunderbare Sache zu sagen, ich darf alle Vorteile dieser materiellen Welt ja hier nutzen, aber zusätzlich in der Verbundenheit, wie du so schön sagst, wir sind geführt und wir können das für uns auch so übernehmen, dass es ein Selbstläufer wird. Ich habe es ja in der Vorstellung auch gesagt, wir hatten uns auch vorher unterhalten, wenn man einen damit angefangen hat, dann hört man nicht mehr auf. Wozu auch? Dafür ist es eigentlich viel zu schön. Armin Denner: Absolut, ich bin da voll bei dir. mich ist so ein inneres, paar innere Stichworte natürlich, die Sie mit der Zeit gebildet haben, entstanden sind. Eines der Stichworte heißt Balance. Also die Balance zwischen innen und außen. Die Balance zwischen uns und beiden Gehirnhälften. Es ist so viel, die Balance zwischen Kopf und Bauch. Es geht ⁓ die Balance. Es gibt auf jedem Weg Fallstricke im Materialismus, dass man irgendwann mal, was weiß ich, käuflich wäre. Oder eben in der Esoterik, dass man irgendwann mal abhebt und dann die Materie verneint, Asketismus und was dem alles gibt. Man lernt diese Stufen auch kennen, diese Abzweigungen. Und man sieht irgendwann mal, wo halt jemand doch einen etwas lehrt, dass er eben selber im Dogmatismus sie verirrt hat. Aber auch das hat einen Sinn, dass man das erlebt und dann auch das nutzt, ⁓ einen Schritt weiterzukommen, weitere Horizonte, die sie öffnen und denen entgegen geht, bis man eines Tages halt dann aus dem Körper rausgeht. Ich persönlich glaube, das Bewusstsein, das ist das, wir mitnehmen. Und mit Bewusstsein meine ich auch Freude, also Lebensfreude, dass das um uns herum ein Wunder ist. Aber wenn man sieht, wo was nicht passt und was weiß ich, das gehört alles zum Spiel dazu. Aber es ist letzten Endes ein Spiel. Ein Spiel, an dem wir teilnehmen dürfen. Und der eine will halt am Wettkampf, der andere will tanzen. Jeder hat da seine Vorlieben. Astrologen würde ich sagen, das kann ein Horoskop aussehen. Und so. Und wie gesagt, es gibt sicher andere Lebenssinn, der aus einer Balance heraus entsteht. Solange man kein Geld hat und glaubt, ich Geld habe, dann bin ich glücklich. Dann muss man das erstmal erleben und Geld haben und dann sehen, glücklich macht es auch nicht. Es gibt mehr Sicherheit, okay, aber es bringt andere Herausforderungen mit sich. Neid, was weiß ich ⁓ was eben so entsteht. Und da diesen Weg weiterzugehen, sich zu entfalten und immer wieder zu sehen, wann bin ich in der Diss-Balance. Und da wieder die Balance herzustellen, sich zu zentrieren. modernes Abenteuer, das ich auch natürlich von Herzen auch jedem Menschen empfehle, das mal auszuprobieren. Und dann findet schon jeder das, was für ihn gut ist. ⁓ Petra: Aber du hast es auch schon gesagt, ein Abenteuer und ein Spiel. Und ich glaube, das ist manchmal ganz wichtig, dass man nicht mit der Ernsthaftigkeit, ich habe hier eine Aufgabe zu erfüllen, man opfert sich auf und man hat keine eigene Lebensfreude mehr. Denn in letzter Konsequenz auch gerade in unserem Bereich, wenn man auch andere Menschen berät und unterstützt. ist es, glaube ich, umso wichtiger, der eigenen Balance zu sein und auch in Resonanz mit dem Umfeld zu sein. Die Energien ziehen sich dann ⁓ an, ⁓ zu sagen, okay, dann kann ich mich auch auf jemanden einlassen. Weil wenn ich selber mit mir selbst nicht in der Balance bin, fällt das, ich, sehr schwer, oder? Armin Denner: Ich habe natürlich von Anfang an meine Erfahrungen gesammelt. In dem, wo ich den Tarot näher kennengelernt habe, auch insgesamt ein gewisser erster Boom entstanden, so im Nachfolge der 68er, wo auch Größen dann geschrieben haben. Carl Gustav Jung natürlich, der sich auch psychologisch was in Verbindung hergestellt hat, oder Timothy Leary, die psychedelisch das erforscht haben und so weiter und so weiter. Und da ist schon ein Fallstrick, der wird später auch bei den ganzen psychologischen Wegen und was daraus entstanden ist, der da wartet nämlich, dass man die anderen sehr viel besser versteht. die immer was zu sagen hat und bei sich selbst aber letztendlich ablenkt. Und das ist eine ganz große Gefahr. Das sehen wir auch hier beim dogmatischen Katholizismus, wo jemand aus Gese lebt und dann kommt eben auf, dass er so unterdrückt, dass er es irgendwo dann bei Wehrlosen rauslässt. Und da sehen wir die Feierstücke, das ist diese große Gefahr, die da lautet, wenn man die Balance verliert. Man lernt sich dadurch näher erkennen, wo man in der Diss-Balance ist, das klingt zum Spiel dazu, aber das ist auch manchmal dann schon erschreckend. wenn man sich selber dann im Spiegel sagt, hey, diesem Automatismus bist du jetzt 30, 40 Jahre aufgesessen, dass du tief drinnen eifersüchtig bist oder so, wo das alles zugedeckelt wird. Aber auf einmal kommt man drauf. Und da ist Grataro als Medium natürlich gnadenlos. Petra: Das ist es. Aber ich glaube, ist ja auch genau das Thema, dass man, oder wenn wir ehrlich zu uns sind, wissen wir ganz tief in uns die meisten Antworten. Ob wir die jetzt hören wollen, ist was ganz anderes. Ob wir so tief gehen wollen, ist was anderes. Ob wir es reflektieren können, ist auch etwas anderes. Armin Denner: Ja. Petra: Das Antaroh ist immer das Wunderbare. Es sitzt nicht jemand gegenüber, der mir etwas sagt, wo ja jeder auch entweder es kritiklos annehmen oder sofort in die Opposition geht. Das liegt ja auch in einem dann begründet. Aber plötzlich liegt eine Karte auf dem Tisch. Und ich glaube, das das kennt jeder. ⁓ Die Karte hat eine Energie dahinter. Ich glaube, da sind wir uns gut und schlecht als solches gibt es nicht. Sie hat zunächst immer eine Aussage oder eine Aufgabe oder eine Energie. Aber derjenige, der die Karte sieht, spürt sofort die Energie, die es für ihn bedeutet. Das kann für mich, wenn ich die Karte in der Legung sehe, vielleicht sogar was anderes noch sein. Aber es geht nicht ⁓ meine Erfahrung. Es geht nicht ⁓ mein Weltbild, sondern es geht genau das, was derjenige sieht, der die Karte gezogen hat. Und das ist dann meist sehr tiefgreifend. Armin Denner: Ich bin dazu gekommen, wie die Jungfrau zum Kind, dass dann, als ich mich mit Taro beschäftigt habe, Freundeskreis, die ersten Kamen und so, dass ich dann andere beraten habe, hat sie ganz einfach entwickelt. Das ist eben der ganz große Unterschied. Wenn jemand kommt und sagt, mir geht es gerade so und so, was willst du machen an meiner Stelle, dann kann ich ihm sagen, was ich machen würde. Das kann aber für ihn ganz was anderes sein. Und ich habe den Tarot als eine Landskarte ganz einfach gesehen, wo ich sage, zieh du die Karten, ich übersetze dir. Ich sehe mich in der direkten Beratungsarbeit als Übersetzer. Und da habe ich aber eine Landskarte, anders als beim Schamanismus jetzt von mir heraus. Wenn jemand sich schamanisch reißt mit den Mitteln, die man da hat und kriegt bestimmte Bilder und wenn er mit den Bildern etwas anfängt, dann wird er da sehr unbewusstes beeinflussen. Etwas auflösen und etwas reinprogrammen. was Neues und das ist für ihn auch vörtelig. Das kann er sich ja einbilden, völlig urscht. Aber wenn ich das bei jemand anderem dann tue, dann wird es gefährlich, weil ich ja unter Umständen nur meine Einbildung weitergebe. auch beim Channel, ich könnte das alles nicht machen, ich brauche eine Landkarte, ich brauche eine Karte, deren Energie ich kenne. Und das ist die Kabbalah eben, die von mir aus sagt, Feuer in der Drei. oder Luft in der 6, das ist der Rahmen. Und dann ist das kein Feuer in der 4 und auch keine Luft in der 3, sondern das ist genau Feuer in der 3. Und dann, wie es bei demjenigen ankommt, das ist dann die Gefühlssinn, Erfahrungsaustausch, was auch immer. Aber der Rahmen in dem Ganzen, so wie laut zum freien Willen, wir haben einen freien Willen, aber da gibt es einen Rahmen dafür. Dieser Rahmen ist aus meiner Sicht kosmisch festgesetzt oder zumindest von höherer Intelligenz ist dieser Rahmen da. Und das ist meine Landkarte wiederum, dass ich innerhalb dieses Rahmens Kartenbilder übersetze, aber mein eigenes völlig herauslasse. Und das sehe ich selbst auch bei therapeutischen Techniken, dass der Therapeut halt das anbieten kann, was er in der Technik gelernt hat. Während bei Taro habe ich das Unbewusste des Gegenübers oder meines eigenen, also auch für die jetzt nicht mit Kunden arbeiten und habe das. Und innerhalb von dem ist eine Energie, die ich dann versuche zu interpretieren. In dem Moment, wo ich Worte, im Anfang war das Wort, also wenn ich ein Wort für die Energie hernehme, wird schon ... Schwierige möchte ich jetzt nicht sagen, verantwortungsvoller, denn ich muss das so wählen, dass ich immer noch weitgehend neutral bin. Und die Neutralität, ich habe gerade von Balance gesprochen, die Neutralität ist eine Grundvoraussetzung, dass ich an Menschen überhaupt beraten kann. Viele lösen ihre Themen grundlegend anders als ich das tue. Was mache ich, wenn jemand kommt, eine Frau, die sagt, ihr Mann schlägt sie? Da habe ich seine verständlichen Meinungen dazu, ein Stärker soll einen Schwächeren nicht schlagen. Aber ich kann der Frau übersetzen, warum sie da resolviert, warum sie einen Mann in ihrem Leben hat, der sie schlägt. Das kann ich übersetzen. Und das ist neutral. Und zwar neutral nicht von dem, was ich glaube, sondern von der Karte, die sie zieht. damit auch mit der Landkarte. Und so habe ich mich dann getraut, über die Selbstfindung hinaus, die Selbsterkenntnis hinaus, auch dem Beruf zu folgen, ich habe gerade gesagt, Horizonte, die sich öffnen und eben den Wunsch von Freunden, ⁓ so damals nachzukommen. Ich habe gesehen, die Gespräche waren viel tiefer, die Gespräche danach waren sie zuerst einmal, gezählt haben. Und dann kommt von mir ein Freund, der mit seiner Partnerschaft hat, mit seiner Frau. das und das Schwierigkeit hat und 14 Tage später kommt die Frau und sagt, du, da hat sich was verändert bei dir und er sagt, das waren die Karten bei dir. Ja irgendwann haben gesehen, okay, also ich kann jetzt nicht meine ganze Freizeit da verdrängen, dass man jemanden eine Flasche Wein auf den Tisch ich muss ja auch schauen, dass im Kühlschrank was drin ist. Und so ist dann zur richtigen Zeit auch dies und das entstanden, bis ich dann eine Gewerbe angemeldet habe und so weiter und so weiter. Aber ⁓ Diese Balance auch wieder von der Selbsterkenntnis zu dem, man anderen Menschen einen Rat erteilt. Und zwar nicht der Rat vom Armen, sondern der Rat von der Katte, gezogen. Und die Geruchten auch in dem Bereich, den ich heute noch mache, dass ich einfach da noch Menschen das beibringe, das ist heute der Schwerpunkt, Menschen das beizubringen, selbst zu deuten. Und eben indem sie sagen, der oder die hat ein Buch geschrieben mit, ich mal nach, was die Karte heißt. Das halte ich für, mein Weg ist das nicht. Wenn das Anfänger was bringt, okay, ich habe da keine Urteil dazu. Aber letzten Endes kann ich ja nur wiedergeben, was ich selber resoniere. Und da versuche ich einfach Aufmerksamkeit, den Menschen hinzulenden, sage, dreh die Karte ⁓ und lass sie wirken. Und bevor du irgendeine Bedeutung nachschlägst, sagst erst einmal, mag ich die Karte oder mag ich sie nicht? Da eine mag Rot, der andere mag sie nicht. Rot ist Rot, aber der eine mag es und der mag es nicht. Das sind die Zugänge, wir haben. Wenn man Rot nicht mag, ist das was anderes als wenn er Rot mag. Damit kann er Schichttiefe. Dann mag er vielleicht Rot oder er mag es auch nicht. Aber ich kann die Schichttiefe geben, dass die Zusammenarbeit mit Tientinnen, dazu müssen die aber auch bereit sein. Also ich habe auch die Phase gehabt, wo ich gesehen habe, Menschen suchen einen Guru. Petra: Ja. Armin Denner: Da verdienen sie welche Dumm und Blöd, die den mal die drei da kommen zum Kartenlegen. Gerade am Anfang, man mit dem Geld noch nicht so, ist die Versuchung auch groß zu sagen, stopp, stopp, ich bin nicht dein Guru, ich übersetze deine Karten. Das ist alles. Heute sage ich, was du erlebt seitdem, hast du die Hausaufgabe gemacht, jetzt können wir weiter reden. Petra: Ja. Das ist, ich, auch gerade das Guru-Thema. Wenn du es ansprichst, dann möchte ja gerne jemand die Verantwortung für sein Leben abgeben, nachher, das hatten wir vorhin schon, jemand zu haben, der eventuell sogar schuld ist, wenn es schief gegangen ist. funktioniert, aber funktioniert nicht lange und funktioniert vor allem nicht gut. Und ich glaube, das ist auch genau das, was wir haben oder dass wir selber eine wahnsinnige Ermächtigung in uns haben, die wir auch nutzen dürfen für uns. Armin Denner: Die muss man zuerst einmal entfalten. Wir sind so erzogen, was der Vater sagt und die Mutter, was der Lehrer sagt, was der Onkel sagt, was weiß ich. Heute sagen alle, wenn der Trump nicht wäre oder der Putin nicht wäre, ich sehe das schon, aber ich sehe, was diese Menschen tragen, was der Zeitgeist ist und wie auch die mich unterstützen dabei, meine tiefe Eigenermächtigung zu gehen. Petra: Ja. Ja. Armin Denner: Das sind ja alle Symptome, wir erleben. Symptome eines Zeitgeistes. Ich will jetzt nicht werben dazu. Ich habe meine Meinung. Aber die ist nicht wichtig. Was wichtig ist, ist, ich sage, ich komme zu mehr Eigenermächtigung und mehr Entfaltung. Und dafür habe mir Spiritualität per se überhaupt mal angedacht. Petra: Vor allem, und dann sind wir auch schon fast am Ende der heutigen Folge, wo wir eintauchen wollten, ist, glaube ich, auch heutzutage das Thema der eigenen Verantwortung umso wichtiger, weil Institutionen wie das Patriarchische Elternhaus, wie die Kirche, weil Politik, wo die aus einer führenden Partei war oder ähnliche Sachen, die einfach mehr von oben nach unten etwas gegeben haben, was auch viel Stütze oder Halt war, fällt weg. Und ich glaube, da ist es umso wichtiger, dass man selber seinen Standpunkt, seine Mitte hat, ⁓ zu sagen, was im Außen ist, bedeutet sowieso für jeden was anderes. Aber ich kann einfach damit umgehen, was draußen passiert, oder? Armin Denner: Absolut. Und das ist halt auch ein schrittweiser Prozess. Man ertappt sich da immer wieder. Und wie du folgerichtig gesagt hast, das Außen deswegen völlig wegzudun, so funktioniert die Geschichte auch nicht, sondern die Balance herzustellen. Dann die Botschaften zu lesen, wo wir diesen Schritt uns weiterentwickeln können. Heute, in meinem Alter, sage ich natürlich auch, ⁓ dem Ganzen zu dienen. Es kommt mit der Zeit auch irgendwann, wo es nicht nur ⁓ einen selber geht, sondern wo man das Feld speist. Ein Feld ist mir möglich, dass wir uns jetzt persönlich unterhalten und Leute anschauen können, wie viele Voraussetzungen, viele Generationen waren nötig, dass wir genau da heute zurückgreifen drauf. So was war da. Petra: Ein schönes Schlusswort für unsere erste Folge. Liebe Amin, ich sage dir ganz herzlich Dankeschön und in der nächsten Folge machen wir genau da weiter, wo wir aufgehört haben und dann tauchen wir immer tiefer in die Landkarte ein. ⁓ Armin Denner: Danke dir. Bis zum nächsten Mal. Petra: Dann bis zum nächsten Mal und euch allen. Tschüss.