Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: HSV-Tickets in wenigen Minuten ausverkauft
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- Music. Moin, ich bin Lars Heider. Heute geht es um den Kartenverkauf für das Bundesliga-Derby zwischen dem HSV und dem FC St. Pauli. Weitere Themen, die Kosten für eine Betreuung älterer Menschen steigen, ein 49 Jahre alter Mann stirbt, nachdem er in Polizeigewahrsam war und die Zukunft der Blauen Marché an der Alster ist ungewiss. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Platz 3. In diesen Krankenhäusern werden in Hamburg die meisten Babys geboren. Auf Platz 2. Sommerfahrplan im HVV. Die Busse fahren seltener. Und auf Platz 1. Vor Ferienstart in den Urlaub. Schulschwänzern droht hohes Bußgeld. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Die Pflege im Heim wird immer teurer. Die Zahlungen aus eigener Tasche im 1. Aufenthaltsjahr sind in Hamburg um 322 Euro pro Monat gestiegen. Das hat eine Auswertung des Verbandes der Ersatzkassen ergeben. Demnach müssen Pflegebedürftige in Hamburg seit Juli eine monatliche Eigenbeteiligung von 3.179 Euro aufbringen, ein Plus von mehr als 11 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es noch 2.857 Euro. Mit dieser Eigenbeteiligung liegt Hamburg über dem bundesweiten Durchschnitt von 3.108 Euro. In Schleswig-Holstein müssen Pflegebedürftige im ersten Aufenthaltsjahr in einer Einrichtung nun eine monatliche Eigenbeteiligung von 2.912 Euro aufbringen. In Wettbewerb-Vorpommern sind es 2.752. Der Kampf um den Posten des Bezirksamtleiters Altona wird spannend und schmutzig. Bei der öffentlichen Vorstellung der drei Anwärter um die Bezirksamtsleitung kam es im Rathaus Altona gestern Abend zu einem verbalen Schlagabtausch zwischen den Kritikern der Initiative ProWohn-Ottensen und dem SPD-Kandidaten Marc Klassen. Dabei ging es um alte Rechnungen von 2015, den Kampf um den Zeise-Parkplatz und um die umstrittene Bebauung samt gegründeter Bürgerinitiative und Bürgerbegehren. Die Diskussion gipfelte in der Forderung der Initiative, der Kandidat möge seine Kandidatur sofort zurückziehen. Der Unternehmer wehrte sich gegen die Vorwürfe vor den rund 150 Besuchern im Kollegensaal, sprach sogar von Rufmord. Der von den Grünen unterstützte Bewerber um das Amt, Sebastian Kloth, musste sich kritische Fragen zum Thema Elbuferkonzept gefallen lassen. In Hamburg ist ein 49 Jahre alter Mann in Polizeigewahrsam kollabiert und später gestorben. Die Polizei sei zunächst von Nachbarn des Mannes alarmiert worden, weil dieser in seiner Wohnung im Stadtteil Hamm randaliert habe, sagte ein Sprecher. Er sei daraufhin mit auf die Polizeiwache im Sea-Wiking-Damm genommen worden. Da er auch dort weiter randaliert habe, sei er von den Beamten fixiert worden. Dabei sei der 49-Jährige plötzlich kollabiert und nicht mehr ansprechbar gewesen. Hinzugerufene Rettungskräfte hätten den Mann noch auf der Wache reanimiert und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Dort sei er dann verstorben. Die genauen Umstände waren zunächst noch unklar. Sie würden nun im Rahmen eines Todesermittlungsverfahrens untersucht, sagte ein Polizeisprecher. Wie in solchen Fällen üblich, sei auch das Dezernat interne Ermittlungen von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt worden. Ein Jahr nach dem Verbot des Islamischen Zentrums Hamburg und der Schließung der Blau-Maschee ist die weitere Nutzung des Gotteshauses an der Außenalster noch immer unklar. Bis zur gerichtlichen Klärung des Streits über die Rechtmäßigkeit des von der damaligen Bundesinnenministerin Nancy Faeser erlassenen Vereinsverbot werde sich daran auch nichts ändern. Das gab der Senat auf eine schriftliche Kleine Anfrage aus der CDU-Bürgerschaftsfraktion bekannt. Gegen das Verbot hatten das Islamistische Zentrum Hamburg sowie zwei seiner Teilorganisationen vor dem Bundesverwaltungsgericht geklagt. Heute um 10 Uhr hängen viele HSV-Fans an Rechnern oder am Handy. Zu diesem Zeitpunkt startete der Mitgliedervorverkauf für das Derby gegen den FC St. Pauli am 29. August. Die Tickets waren natürlich binnen weniger Minuten vergriffen. Um 10.12 Uhr waren nur noch einige Restkarten verfügbar. Um 10.15 Uhr war das 57.000 Zuschauer fassende Volksparkstadion dann ausverkauft. Der HSV, der ja inzwischen seit 127.000 Mitgliedern hat, hätte mehr als 100.000 Tickets verkaufen können. Zum Podcast-Tipp, und das schließt sich an, an das, was ich eben gesagt habe, denn auch Wacken ist lange ausverkauft. Und das Wacken Open Air wird aus dem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein ab dem 30. Juli eine der größten Städte des Landes machen. Denn zum Festival kommen rund 85.000 Fans aus 90 Ländern und werden unter anderem Guns N' Roses sehen. In unserer kleinen, aber feinen Reihe Entscheidetreffen Haider spricht Festivalchef Holger Hübner über die Metal-Fans, die nicht nur ganz normale, sondern vor allem schrecklich nette Leute sind, über Ticketpreise, die eigentlich viel höher sein müssten und über einen amerikanischen Investor, der inzwischen als Eigentümer hinter all dem steckt. Zu hören ist das komplette Gespräch unter www.abendart.de slash entscheidern. Und natürlich überall, wo es gute Podcasts gibt. Und wir, wir hören uns auch mit einem guten Podcast morgen wieder um 17 Uhr mit den neuen Hamburg News dann. Bis dahin, tschüss.