Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Pendler-Frust trotz Millionen-Sanierung
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 17. Juni. Internationaler Schlag gegen die Drogenmafia. Tödlicher Unfall in Barenfeld. Zugverbindung von Hamburg nach Berlin endlich freigegeben. Die Erleichterung war groß, als die wichtige Zugverbindung von Hamburg nach Berlin am Montag nach zehnmonatiger Bauzeit endlich freigegeben wurde. Doch Pendler und Hauptstadtfahrer wundern sich. Statt der versprochenen Fahrzeit von 107 Minuten, nach der Generalsanierung zwei Minuten mehr als zuvor, sind die Züge zwischen den beiden größten deutschen Metropolen mindestens zwei Stunden unterwegs. Ausweislich der elektronischen Reiseauskunft benötigte der schnellste ICE zwischen den beiden Hauptbahnhöfen am Mittwoch zwei Stunden und drei Minuten. Wer im Mai noch vor der Freigabe der Strecke am Montag Fahrkarten in der Erwartung kaufte, nun laufe der Betrieb reibungslos, wurde von der Bahn inzwischen informiert. Per Mail werden die Kunden über eine frühere Abfahrtszeit in Hamburg oder eine spätere Ankunftszeit in Kenntnis gesetzt. Die Verzögerungen liegen bei mindestens 10 Minuten, oft einer Viertelstunde. Die Gründe sind extrem vage gehalten. Grund dafür ist eine Fahrplanänderung. Die Stresemannstraße in Altona Nord ist als innerstädtische Verbindung zwischen den Autobahnen A7 und A255 und A1 Teil der wichtigen Ost-West-Achse und oft entsprechend voll. Rund 24.000 Fahrzeuge nutzen sie an jedem Werktag. Nun wartet auf alle Hamburger Autofahrer der ultimative Stresstest auf der Strecke. Für den Einhub der neuen Sternbrücke wird die Straße in Höhe der Kreuzung Max-Brauer-Allee für mehr als sechs Wochen komplett gesperrt, vom 17. Juli bis 31. August oder 2. September. Den Verkehr umzuleiten dürfte trotz Sommerferien ein Kraftakt werden. Das wissen auch die Behörden, die lange an einem Konzept für Straßen, Bus und Bahn tüftelten. Das sorgt schon jetzt, vier Wochen vor dem Start der Sperrung, für heftige Kritik in Teilen der Bezirkspolitik. Geht es sehendes Auge in die Staukatastrophe? Es ist ein Schlag gegen die Drogenmafia. Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat in einer koordinierten Aktion mit dem Bundeskriminalamt und mit Unterstützung der Bundespolizei, des Zolls, der Polizei Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein sowie in enger Kooperation mit den schweizerischen Behörden 16 Wohn- und Geschäftsgebäude durchsucht. Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurden Vermögenswerte in sechsstelliger Höhe eingezogen und umfangreiches Beweismaterial, darunter Mobiltelefone, Computer und Frachtunterlagen, sichergestellt. Drei der insgesamt zehn Beschuldigten in Hamburg, Niedersachsen sowie in Schleswig-Holstein wurden festgenommen. Gegen sie besteht der dringende Tatverdacht des bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln. Sie sollen ein Netzwerk aus Importfirmen aufgebaut zu haben, um Kokain im Tonnenbereich mittels Frachtcontainern aus Südamerika über europäische Nordseehäfen einzuführen. Die Beschuldigten nutzten dabei ihre berufliche Stellung im internationalen Fruchthandel aus, um die Rauschgifteinfuhren zu ermöglichen. Neben legalen Firmenstrukturen setzten die Beschuldigten Scheinfirmen ein, um Kokaintransporte durchzuführen und so den Anschein legaler Handelsabsichten zu erwecken. Die weltgrößte Reederei MSC hat einem Bericht des Manager-Magazins zufolge ein Auge auf Hapag Lloyd geworfen. MSC-Patron Gianluigi Aponte würde gern beim deutschen Rivalen einsteigen und bei der Nummer 5 der Branche auf Sicht die Mehrheit übernehmen, berichtet das Magazin unter Berufung auf Insider. Aponte klopfe schon länger bei den Haupteignern von Hapag Lloyd an und gebe seine Ambition trotz allgemeinem Abwinken nicht auf. Eigentlich ist die Reederei durch einen Pakt der Ankeraktionäre geschützt. Jeweils 30 Prozent des Kapitals halten der Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne und die chilenische Reederei CSAV, Hamburg gehören 13,9 Prozent. Die Beteiligten dementierten schnell. Dieser Bericht ist weder wahr noch korrekt, sagte ein Pressesprecher von MSC heute. Eine Quelle bei Hapag-Leut tat den Artikel als Spekulation ab. An der Börse wurden die Gerüchte mit einem Schulterzucken zur Kenntnis genommen. Der Kurs stieg kurz über 120 Euro, um dann unter den Vortagesschluss zu notieren. Klar ist, die fetten Jahre sind für die Reederei erst einmal vorbei. Auf einem Betriebsgelände an der Lederstraße in Barenfeld ist ein Arbeiter von einer Baumaschine angefahren und tödlich verletzt worden. Der 30-Jährige hat sich am Dienstag auf dem Betriebshof aufgehalten. Als er plötzlich von einem Radlader erfasst wurde, teilte die Polizei heute mit. Trotz sofortiger Rettungsversuche starb der Mann noch an seiner Arbeitsstelle. Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes betreute den Angaben zufolge Zeugen des Unfalls. Den Radlader hatte demnach ein 31 Jahre alter Mitarbeiter der Firma gesteuert. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Unfallursache auf. Die Wetterdienste warnen für das kommende Wochenende auch in Hamburg vor Höchsttemperaturen von bis zu 33 Grad. Meteorologen sprechen von Wüstentagen, an denen es auch nachts kaum abkühlt. Dieses Klima könnte vornehmlich älteren Menschen schwer zu schaffen machen. Die Krankenhäuser der Stadt rechnen mit deutlich mehr Patienten, die in die Notaufnahmen gebracht werden. Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme sowie allgemeines Unwohlsein sind die typischen Symptome, sagt Dr. Jens Oliver-Pokorni, der zum 1. Juli als Chefarzt des Zentrums für klinische Notfall- und Akutmedizin an der Asklepios-Klinik Wandsbeck antritt. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat.