Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / #25 Millionen-Träume und Erfolgsgeheimnisse: Im Gespräch mit Sandro Cazzato
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- 0:00Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von «Du entscheidest». Dein Podcast für Business, Erfolg und persönliche Weiterentwicklung. Heute haben wir einen richtigen Macher, Unternehmer und Visionär bei uns im Studio. Durch seine vorausschauenden Fähigkeiten hat er es geschafft, ein globales Team von über 140'000 Menschen aufzubauen.
- 0:20und hat ganz viel Menschenleben damit verändert und sogar letztes Jahr vier Einkommensmillionäre gearbeitet. Wie er das geschafft hat, welche Fähigkeiten er genutzt hat, welche Hindernisse er überwinden musste, erfahren wir in diesem Podcast. Und hier mit einem grossen Applaus und einem sehr bekannten «Hello People» Sandro Gazzetta. «Hello People» Hey, zu den wichtigsten und ersten Fragen von diesem Podcast. Sandro, wie geht's dir?
- 0:50Mir geht es sehr gut, danke. Es ist ein bisschen ungewohnt, ich rede wieder mal Schweizerdeutsch. In meinem Alltag, wo ich seit drei Jahren nicht mehr so praktiziert habe. Aber ich bin dankbar und ich freue mich auf den Podcast. Sehr schön.
- 1:04Du wirst so ruhig und so gelassen. Mhm. Jedes Mal, wenn ich dich sehe, hast du eine innere Ruhe, die du ausstrahlst. Und wenn ich höre, was du alles machst und aufgebaut hast, musst du unbedingt das Geheimnis von deiner Ruhe verraten. Hast du eine spezielle Morgenroutine oder machst du etwas Spezielles?
- 1:26Genetik. Tatsächlich war ich schon immer ruhiger unterwegs. Relaxed bedeutet nicht, dass ich nicht vieles in mir verberge, aber ich weiss, dass innere Ruhe wichtig ist.
- 1:45um auch Sicherheit der Leute auszustrahlen. Ich bin heute an einem Punkt angekommen, an dem ich wirklich nicht weiss, was mich aus der Ruhe bringen könnte. Man wird mit der Zeit ja immer lösungsorientierter und somit gibt es keinen Grund, sich aufzuregen.
- 2:00Ich beschäftige mich schon seit längerem mit dem Soizismus. Und jedes Mal, wenn ich irgendetwas lese, habe ich immer so den Sender im Kopf. Weil es passt so fest, der Soizismus zu dir, wie du Sachen angehst, wie du redest, wie du dich gibst, wie du leidest.
- 2:18Hast du dich damit beschäftigt? Oder machst du das unbewusst? Nein, das ist so in dir. Alles was ich mache, auch in Sachen Leadership, seit ich in diesem neuen Business bin, seit drei Jahren, ist relativ intuitiv gestaltet. Ich bin da nicht jemand, der sich groß einlesen muss, wie man Menschen führt. Ich muss auch sagen, ich komme aus einer Vergangenheit, in der ich ja schon Unternehmer war.
- 2:45Projektleiterfunktion hatte, dort habe ich schon einiges gelernt. Aber mit Menschen, das war immer so eine Sache und seit drei Jahren wirklich deep dive in die neue Materie. Also ich meine, wir reden von 140'000 Menschen, habe ich richtig verstanden. Absolut, ja. 120'000. Aber es spielt gar keine Rolle mehr. Also in dem Fall, übermorgen sind es 140'000.
- 3:09Und erzähl mal für die Leute, die dich nicht kennen, was machst du genau? Was sind das für 140'000 Menschen, die du führst, direkt, indirekt? Also, mittlerweile kann ich sagen, dass ich den Leuten professionelles Network Marketing beibringe. Ich baue seit drei Jahren eine Vertriebsorganisation auf für eine italienische Firma, die Produkte vertreibt. Und in diesem Geschehen habe ich mich gefunden im Sinne von, ich habe einfach gemerkt,
- 3:36dass nach wie vor sehr viel Skepsis und Vorurteile gegenüber der Network Marketing Profession, ich nenne es bewusst Profession, weil es ist ein Beruf und wenig wissen das. Und die, die es nicht akzeptieren, die akzeptiere ich. Man kann nichts machen. Aber ich habe einfach gemerkt, dass wirklich die Leute, die sich hier reinsteigern,
- 3:58hungrig sind, willig sind und wirklich mehr darüber erfahren möchten, vor allem, wie sie das Ganze effizient beeinflussen können. Wenn man heute gerade ein menschliches Leben mit Wörtern bedenkt, «Ich hoffe, dass der Tag gut wird», «Hoffentlich wird er...» Und wenn ich solche Wörter höre,
- 4:18dann wird man nicht schlacht, aber ich merke einfach, diese Person hat immer noch nicht verstanden oder entschieden, sein Leben selber zu bestimmen. Und ich bringe den Leuten einfach bei, nicht grundsätzlich, wie sie ihr Leben bestimmen, weil das ist eine Konsequenz, aber in erster Linie, wie sie lernen,
- 4:37aus sich heraus zu kommen, sich an neue Aufgaben anzutasten, damit sie einfach jetzt rein von der Persönlichkeit her auf ein anderes Level hochkommen. Und von den Kompetenzen, ich rede jetzt von den berufsbezogenen Kompetenzen, auch sich neue Skills aneignen können. Mega krass. Wahrscheinlich haben wir alle eine Berufslehre gemacht, oder? Mhm. Ja. Genau. Wir sind auch in die Berufsschule gegangen.
- 5:04Mittlerweile biete ich mit meinem Team den Leuten eine Art Berufsschule im Bereich Network Marketing an. Das spielt am Ende fast keine Rolle mehr, bei welchem Betrieb du langfristig bist. Aber wir geben den Leuten einfach die richtigen Tools, Instrumente, Methoden, Strategien. Eine Basis. Genau, damit sie aus Network Marketing ihren Beruf machen können und das ganz einfach professionell ausüben.
- 5:30Das ist Pionierarbeit auf nächstem Level. Ja, das ist das, was wir vorhin auch vor dem Podcast schon angesprochen haben. Du machst wirklich Pionierarbeit. Mhm.
- 5:37hast du nicht viel Widerstand in Form von Skeptikern. Wie viele kommen mit Schneeballsystem bei Baba? Letztes Jahr habe ich gehört, das ganze AHV ist ein Schneeballsystem. Also weisst du, was ich meine? Du brauchst viel Mut und Selbstbewusstsein, du lebst es, du kannst dahinter stehen,
- 6:03Hast du schon mal Phasen gehabt, in denen du gedacht hast, was mache ich, weil es noch niemand so im grossen Stil oder wenige machen kann? Also sagen wir es so, vor drei Jahren, als das Ganze in die Rolle kam, hatte ich die grössten Bedenken am Anfang vor allem.
- 6:20Ich habe ja gesagt, ich komme aus einer Erfahrung, die etwa 13 Jahre gedauert hat als Unternehmer in der IT-Branche, im Finanzwesen. Also meine Kunden waren Schweizer Banken und Versicherungen. Und jetzt entscheide ich so, von heute auf morgen, die neue Herausforderung anzunehmen.
- 6:39Dort habe ich mir schon das eine oder andere Mal gedacht, was denken meine Kollegen oder die Leute, die mich schon kennen, vielleicht meine Kunden, was denken sie, wenn sie jetzt den Podcast sehen. Das sind alles Fragen, die habe ich mir natürlich gestellt. Und ich bin auch ehrlich, ich weiss, dass auch...
- 6:58hinter meinem Rücken ab und zu etwas geredet wurde. Und ich dachte mir, was macht er jetzt plötzlich? Ist er komplett durchgelegt? Natürlich versteht man das nicht. Das muss man einfach akzeptieren. Du kannst nicht jedem gefallen. Nicht jeder kann es verstehen, weil solche Dynamiken ins Rollen kommen.
- 7:18weil wir da irgendetwas mit uns mitnehmen, das irgendwann mal zum Vorschein kommt. Bei mir ist das halt tatsächlich vor drei Jahren passiert. Und es hat schon seit ein paar Jahren vorher so ein bisschen... Gerumort. Ja, genau. Und dann ist es ausgebrochen. Krass. In deiner vorherigen Tätigkeit als Unternehmer, wie viele Mitarbeiter hast du dort gehabt?
- 7:40Wir hatten bis zu 80 Mitarbeiter. Das waren entweder Angestellte, die wir jeweils auf Projekte geschickt haben, zu unseren Kunden. Es waren teilweise auch Freelancer. Wir haben dann einfach ein Projekt beschafft, im Sinne von, sie sind dann über uns jeweils zu unseren Kunden geschaffen.
- 7:57Du bist von einem Unternehmen mit bis zu 80 Mitarbeitern zu einem Unternehmen mit 140'000 Mitarbeitern.
- 8:19In der Regel sind das Freiberufler. Das heisst, es zwingt sie niemanden, irgendetwas zu machen. Das ist eben das Interessante. Das ist genau die schwierige Sache. Auf der anderen Seite sind wir einfach eine Community. Das war unser Winning-Move damals, diese Community zu gründen. Wo die Leute sich dann trotzdem, obwohl jeder losgelöst ist, voneinander vereint fühlen und sich gegenseitig unterstützen. Okay. Kannst du sagen, was für ein Unternehmen?
- 8:47Die Firma ist Jogan Group, eine italienische Parfüm- und Kosmetikfirma. Unsere Community heisst Ascense Tribe, die haben wir vor drei Jahren gegründet. Und um die Klammer aufzumachen, Jogan Group.
- 9:05Ich habe euch vor drei Jahren kennengelernt. Ja, ziemlich am Anfang. Ziemlich am Anfang haben wir uns kennengelernt. Wir waren Kunden, haben uns mit Events kennengelernt etc. Mega cool. Und das waren die Events, wo mein Raum am Tag danach am besten geschmeckt hat.
- 9:23Ich habe es bei einem anderen Podcast erwähnt, ich bin aufgewachsen in einer Mami, in einer Parfümerie gearbeitet, immer teure Parfüme hin und her. Und jetzt habe ich euch kennengelernt und ich muss sagen, das ist next level. Diese Parfüme halten so lange, das ist so fein, die Qualität ist mega, mega gut.
- 9:46Und denkst du, dass es auch ein Erfolgsrezept ist, dass die qualitativen Produkte, die ihr habt, wirklich gut sind? Ja. Also für mich, als ich entschieden habe, den Weg zu gehen mit den Chogan, war ein solides Produkt quasi ein Prerequisite.
- 10:05Ich wäre niemals mit dieser Firma gegangen, wenn ich gemerkt hätte, dass an der Basis nichts Gutes oder Solides da war. Wieso? Ich erkläre euch auch, wieso. Ich bin weder parfümaffin noch kosmetikaffin.
- 10:18Aber ich habe wirklich den Leuten vertraut, die für mich die Experten sind in diesem Bereich. Ich habe Produkt G zum Testen. Plus habe ich am Anfang geschaut, wie mein Umfeld auf diese Produkte reagiert. Und ich habe innerhalb von drei Wochen als Nicht-Produktverkäufer 100 Parfüm verkauft.
- 10:37In drei Wochen. Und Feedback war durch die Bandbreite mega positiv. Und ich bin heute nach wie vor nicht der Produktverkäufer. Heute verkaufe ich dir ein Produkt mit Storytelling, weil ich weiss, was es für mich bewirkt. Und durch das inspiriere ich dich zum Kaufen. Ich werde dir niemals sagen, komm kauf, es kostet so und so viel. So bin ich nicht.
- 11:00Es hat sich nichts geändert in diesen drei Jahren. Aber als ich gestartet bin, war das für mich eine Grundvoraussetzung, um überhaupt den Weg zu gehen. Wieso? Ich wollte mich nicht gross damit beschäftigen, dass ich das Produkt bis in den Detail erklären muss. Anhand von ein paar Key Facts wollte ich beschreiben, was das Produkt macht und kann. Aber wir wissen ja, Parfüme,
- 11:26bringt Erinnerungen hervor, Emotionen. Als Verkäufer, klar, ich kann dich auf irgendeine spezielle Note hochlaufen, wenn mir jetzt jemand sagt, es sind 40 Noten, dann hebe ich die Nase hin. Ah ja, stimmt. Vielleicht wäre ich jetzt nicht darauf gekommen, dass das Parfüm jetzt nach 40 schmeckt. Aber im Endeffekt muss der Verkäufer fast...
- 11:49Es ist fast besser, wenn der Verkäufer weniger sagt, als dass er zu viel sagt. Weil ein Parfüm macht seinen Job, sobald du ihn an die Nase hältst. Pareto-Prinzip. Und dort entweder gefällt er oder nicht. Ende. Krass, aber darf ich eine Frage stellen? Mach, mach, go for it. Wie bist du von deinem sicheren Einkommen, sicheren Job, sicheren Alltag, sage ich jetzt mal, von einem Tag auf den anderen zu Jogan gekommen und
- 12:15Hast du von einem Tag auf den anderen gekündigt, tschüss zusammen, oder war das ein schleichender Prozess? Ja, also die andere Firma hat mich ja auch gehört. Also es ist ja nicht, ich war ja Mitinhaber von der IT-Beratungsfirma. Ich bin immer noch Mitinhaber von dieser Firma. Also ich bin einfach nicht mehr aktiv.
- 12:32Aber trotzdem, du gehst von etwas, im Finanzwesen, in der Schweiz, es gibt, glaube ich, nichts Soliders, denkt man. Ich erzähle es allen den Credit Suisse-Mitarbeitern letztes Jahr. Nummer eins, Nummer zwei. Covid hat, glaube ich, alles nochmals redimensioniert. Ich habe euch ein bisschen erzählt, oder es hat sich schon vorher bei mir abzeichnet, dass ich unsfrieden war in diesem Job, mit dem, was ich gemacht habe. Das hat sich bei mir auf verschiedenste Arten bemerkbar gemacht.
- 13:00Wenn du demotiviert bist, kannst du arbeiten. Obwohl du Unternehmer bist, der 4-5 Tage auf die Uhr schaut und sagt, jetzt gehe ich. Wenn ich beim Kunden auf Mandat bin als Projektleiter und ich merke, ich will gar nicht mehr hier sitzen oder heimgehen, das sind die ersten Indizien.
- 13:20Die anderen Sachen, die mich natürlich auch in diese Richtung gepusht haben, ist, dass ich anfangs andere Entscheidungen meines Lebens infrage stellte. Weil ich einfach den Fällen nicht bei mir zugestehen wollte. Weil es für mich so angefühlt hat, als hätte ich einen Schnellzug genommen, den ich vor 16, 17 Jahren leer als Informatiker ausgesucht habe.
- 13:43Dann bin ich 2 Millionen Kilometer gefahren und plötzlich komme ich in eine Sackgasse rein und auf dieser Wand steht, du hast eine falsche Prüfung gewählt. Oh mein Gott. Oh mein Gott, ja. Das war so ein bisschen das Feeling. Und ich wollte es nicht akzeptieren, weil ich dem Satz leider keine Antwort an dieser Wand hatte. Ich habe gesagt, dank diesem Beruf habe ich mir mein Haus gebaut. Dank diesem Beruf ist es mir immer gut gegangen und ich habe mir meine Existenz...
- 14:08so aufbauen können, wie sie heute ist. Ich wollte es am Anfang nicht wahrhaben. Und wie sind wir Menschen, bevor wir uns etwas eingestehen oder den Finger auf uns zeigen? So können wir bei anderen. Das heisst, ich habe andere Lebensbereiche. Es ist auch ein bisschen in Frage gestellt, ob ich glücklich bin, 360 Grad.
- 14:30Corona hat mir tatsächlich geholfen, dass ich noch mehr Zeit hatte, um mir diese Frage zu stellen. Irgendwann habe ich aufgehört, so zu machen, sondern so zu machen. Ich habe mir einfach intelligente Fragen gestellt und zum Glück habe ich entschieden, dann ehrlich mit mir selbst zu sein. Und dort ist der Entscheid gefallen, dass ich einfach sicher mal weg von dieser Realität wollte. Das war aber so, ich wusste nicht wann.
- 14:56Wie prägend. Aber schon mal gewusst, was du nicht willst. Und dann okay, was willst du stattdessen? Richtig. Wie bist du zu diesen Fragen gekommen? Also hast du gesagt, okay, ich sitze jetzt hier und gehe wirklich mal in mich? Oder hast du einen Prokord an deiner Seite, einen Coach oder irgendetwas? Nein, also ich muss ehrlich sagen, ich bin, durch das, dass ich eher introvertiert unterwegs bin, habe ich gemerkt, rede ich auch sehr viel mit mir selbst.
- 15:25Innerer Dialog. Nicht so psychomäßig. Nein, nein, aber es ist der gesunde Dialog. Ich nutze diese Momente Ruhe, die ich habe. Ich bin auch sehr oft im Gym. Ich habe das Gym bei mir zuhause. Das heisst, ich bin sehr oft dort unten am trainieren. Zumindest früher.
- 15:42Ja, ich kann mich noch erinnern, diese Storys im Gym. Am Anfang hast du mega viele Storys im Gym gemacht, oder? Ja, genau. Das hat ein bisschen abgenommen. Wenn du willst, erzähle ich dir nachher auch, wieso. Aber es ist... Auf jeden Fall, ich war dort auf dieser Band, am Warten zwischen den Sets. Und es sind mir einfach diese Sachen durch den Kopf... Eingäbige. Genau. Und irgendein ist...
- 16:05Ich konnte gar nicht mehr weglaufen. Vor allem im Gym. Ich hatte da Spiegelfront, da Spiegelfront und da Spiegelfront. Überall, wo ich angeschaut habe, habe ich mich gesehen. Und dort wusste ich, dass ich mich dieser Herausforderung stellen muss. Weil es tatsächlich eine riesige Herausforderung ist. Also eigentlich du gegen dich selbst in diesem Sinne. Und wie kam der Lichtblick zu dem, was du jetzt hast? Lief es über den Umweg oder kam genau das? Oder wie hat das so funktioniert?
- 16:35Ich sammle ja Füllfederhalter. Das ist eine Fülle, sagt man auf Schweizerdeutsch. Eine Fülle. Obwohl ich Lixhänder bin und ich bin eigentlich geschädigt von der Schule, weil die anderen haben easy mit rechts geschrieben und ich habe dreimal so lange gebraucht, weil ich die Schreibtechnik entwickeln musste. Dann mit Füßpapier noch drüber, bevor ich die Seite wechsel. Aber ein Kollege von mir, der auch diese Fülles verkauft, hat es geschafft, mich zu begeistern.
- 17:04Es ist mittlerweile eine Leidenschaft. Ab und zu, als ich noch sehr viel Zeit hatte, vor allem auch während Corona, habe ich jeden Mittwoch ein Wednesday Wisdom geschrieben mit Philipp. Aber wir sprechen hier von dreieinhalb Jahren.
- 17:24Und dann hatte ich einen Wednesday Wisdom geschrieben und sagte, dass ein Kopf, der ständig denkt, starke Emotionen braucht, um oben runter zu kommen. Und einen Monat später wird mir das neue Business vorgestellt.
- 17:48Das ist für mich kein Zufall. Wir haben es gerade vorhin gesprochen, es gibt keinen Zufall. Sondern ich habe es wie eine... Unbewusst erschafft. Genau. Erschafft, angezogen. Es war einfach die Lösung für das, was ich gebraucht habe. Obwohl ich am Anfang ein bisschen Mühe hatte.
- 18:06Genau, und dann kam es ja und du hast gerade erkannt, dass es diese Lösung ist, warum du eigentlich darum gebetet oder dich schon bedankt hast dafür. Wie hast du erkannt, dass es das ist? Oder wie war der Anfang? Ist dir die Möglichkeit gekommen und du hast gedacht... Ja tatsächlich, also wirklich. Am Anfang habe ich es ein wenig gesnobbt oder gar nicht so ein wenig Wollen wahrhaben oder weil eben mir wurde auch angeboten, diese Produkte zu kaufen.
- 18:32Man hat gesagt, man kann sie verkaufen. Und ich dachte, was verkaufen? Also das ist so ein bisschen... Das Klischee. Und dann, als ich ein bisschen genauer ran geschaut habe, ich bin ein sehr Zahlen, Daten, Fakten Mensch, ich habe mir relativ schnell mal ein Excel aufgebaut und geschaut, was überhaupt möglich ist, jetzt rein businesstechnisch. Und ich bin tatsächlich...
- 18:56nicht eingestiegen, weil ich gedacht habe, dass das jetzt der Weg raus ist, sondern ich bin wegen dem Business eingestiegen, wegen den Zahlen, die möglich gewesen wären. Und ich habe erst nachgelagert, also Monate später gespürt und erfahren, dass das einfach so hätte kommen müssen. Also dass das quasi wahrscheinlich, und eben, ich habe gesagt, ich bin eher introvertiert, jetzt rein von Emotionen zu zeigen, etc., bin ich eher ein Ice Cube gewesen, vor allem.
- 19:26Hätte man mir gezeigt, was das Business mit mir gemacht hat in den letzten drei Jahren, hätte ich wahrscheinlich von Anfang an gesehen.
- 19:35Inwiefern? Inwiefern, dass ich heute auf einem anderen Level bin als vor drei Jahren. Also das Business hat mir wirklich geholfen, dass ich mich öffne. Die beste Version von dir selber. Dass ich wieder Emotionen zeigen kann, dass ich einfach... Ich wollte sagen, vorher als IT brauchst du keine Emotionen. Da brauchst du die Zahlen, Daten, Fakten, deinen Kopf. Jetzt arbeitest du mit so vielen Menschen zusammen. Menschen sind emotionale Wesen.
- 20:02Und mit einem Produkt, wo du Emotionen verkaufst. Ja, total. Also gar kein Ausweg, um dich nicht zu entwickeln. Zum Verstehen, wie ich war, um es zu beschreiben, nehmen wir mal an, Kevin sagt es anders, gehen wir in den Ausgang, gehen wir eins trinken.
- 20:21Dann gehen wir da hin und Kevin und ich hängen irgendwo in einer Ecke, weil ich das so will. Ich bin meistens so in dieser Stellung, so verschenkte Arme und in einer Hand so ein bisschen der Drink. Und ich kann nicht, wie soll ich sagen,
- 20:38Ich habe kein Bedürfnis, mich mit anderen Menschen auszutauschen. Es kann sein, dass dann irgendein Kollege kommt, Marlon zum Beispiel, der Kevin kennt, und sagt, «Hey Kevin, ich kenne Marlon nicht, ich strecke ihm die Hand, ich sage ihm «hoi»».
- 20:55Das ist das, worüber ich mit dieser Person gesprochen hätte. Es ist wirklich schwer zu beschreiben. Viele haben mich von Anfang an als arrogant abgestimmt, weil sie dachten, so redet er nicht. Dabei ist es ...
- 21:11keine Lust haben oder sehr reserviert sind mit dem, was meine Persönlichkeit sind, meine Erfahrungen sind, meine Emotionen sind. Unglaublich. Und schau, man sagt ja immer, hinter deinen grössten Ängsten oder, sagen wir mal, Schwächen, steckt Gold. Und das ist jetzt für mich genau das Paradebeispiel von einem introvertierten Nerd, also
- 21:36Und jetzt? Ja, wirklich ein introvertierter Nerd. Und jetzt ist er eben Content Creator, er ist Netzwerker. Du bist eine Person von der Öffentlichkeit mehr oder weniger. Schon nur für dein Netzwerk. Du bist Pionier. Also...
- 21:53Speaker, das ist das komplette Gegenteil eigentlich. Total, ja. Mega krass. Ja, ich sage es auch, Network Marketing hat mich therapiert, als es da so ging. Und nochmal, hat man es mir von Anfang an gesagt oder so verkauft? Was ist die Tendenz? Eben, Angst, Schwäche, Neid, Danke, oder?
- 22:13Es hat mich reingelockt mit sehr interessanten Zahlen. Und wenn ich dann mit einem Fuss drin war, dann habe ich langsam angefangen zu spüren, was es mit mir gemacht hat. Schaust du das Excel ab und zu an? Ja, sicher. Also das erste Excel? Ja, einfach um zu schauen, was ich gedacht habe, was möglich ist. Und? Und drei Jahre später, was ich gesehen habe, was wirklich möglich ist. Wie viele Übertriffen hat es? Wie viele übertroffen?
- 22:38Nein, halt. Also, das muss ich kurz nicht korrigieren, sondern einfach klarstellen. Als ich angefangen habe, habe ich die Komponenten manchmal nicht berechnet. Das heisst, ich bin einfach davon ausgegangen, dass jeder so tickt wie ich. Du hast mich vorher eingeleitet und gesagt, ein richtiger Macher. Ich gehe raus und mache. Gefühle, Emotionen haben für mich
- 23:03Ich habe am Arbeitsplatz nichts verloren. Ich kann mich da auch nicht beeinflussen. Schon früher war ich so. Was heisst gute oder schlechte Tage? Ich habe nur gute Tage. Ich entscheide ja. Du entscheidest ja. Ich entscheide ja, wie mein Tag wird.
- 23:18Und jemand, den ich kenne, der mich auch interviewt hat, hat gefragt, «Sandra, wieso hast du alles so gemacht, wie du es schlussendlich gemacht hast?» Meine Antwort war, weil es logisch ist. Und er hat mich damals gewarnt und gesagt, du wirst sehen, das, was für dich logisch ist, ist für sehr viele unlogisch oder überhaupt nicht logisch. Das heisst, in diesem Excel habe ich mir einfach eine Hochrechnung gemacht,
- 23:44mit wie vielen Leuten ich anspreche und wie viele Leute sie ansprechen. Als wäre es normal. Du bist der Prototyp aufgrund deiner Werte. Genau. Im Network Marketing Fachjargon heisst das «Duplikation». Das bedeutet, dass was du den Leuten eigentlich beibringst, das bringen sie dann auch den anderen bei. Copy-Paste.
- 24:09Und in dieser Sache war ich ja mega optimistisch unterwegs, obwohl ich, wenn ich meine Business Cases rechne, immer eher so ein bisschen Worst-Medium Case rechne, einfach um auf den sicheren zu sein. Hat mir Network Marketing beigebracht, dass du im Network Marketing immer vom Worst Case ausgehen musst, weil es ist die Minderheit, die das Business versteht.
- 24:31Und der Faktor Mensch ist unberechenbar. Unberechenbar. Das heisst, das, was ich mir gerechnet hatte in einem Jahr, was gut war, um überhaupt wahr zu sein, aber der Grund war, warum ich eingestiegen bin, haben wir tatsächlich in drei Jahren geschafft. Und das ist trotzdem unglaublich. Unglaublich. Crazy. Unglaublich. Ich habe noch eine Frage. Und zwar, du hast ganz am Anfang gesagt, wenn jemand sagt, er hofft, dann wird es dir gerade ein wenig unangenehm.
- 25:01Meine Frage ist, wann wurde dir bewusst, wie mächtig du bist, dass du das Leben selbst entscheiden kannst? Hattest du dort einen Wendepunkt oder warst du schon immer so eingestellt? Also einerseits habe ich eine sehr strenge Erziehung bekommen von meinen Eltern.
- 25:23Ein kleines Beispiel. Wir mussten am Montag immer einen Aufsatz schreiben. Ich spreche hier von der 4. oder 5. Klasse. In der Schule oder zuhause? In der Schule. Meine Mutter verstand das Pattern, dass sie jeden Montag einen Aufsatz schreiben musste.
- 25:45Dann hat sie gesagt, okay, wir lassen es nicht mehr darauf ankommen, sondern du gehst am Sonntag nirgends hin, du schreibst den Aufsatz, du lernst ihn auswendig und am Montag musst du ihn nur noch aufschreiben. Und das war für mich eine riesen Lehre, weil...
- 26:03Auch da hätten wir sagen können, hoffentlich kommt mir ein gutes Thema in den Sinn. Hoffentlich schreibe ich alles richtig. Hoffentlich, sondern wir hoffen nichts. Wir entscheiden, dass wir einen krassen Aufsatz schreiben. Und wir machen das am Sonntag. Du lernst auswendig und du gehst auch. Das ist Nummer eins. Nummer zwei, wo ich mein zweites...
- 26:25Erkenntnis gehabt habe, zu was ich fähig bin. Ich habe immer gedacht, dass ich genetisch nicht gesegnet bin, jetzt rein physisch. Jetzt vom Körper her, du machst es so, aber... Ich mache es so, weil ich bin ein wenig deep
- 26:40ein Talking-Dom auf deinem Insta. So hätte ich es nicht so behauptet. Okay, dann hättest du noch etwas weiter gehen müssen. Also genetisch nicht gesagt? Ja, rein vom Körperbau her. Okay. Das heisst, seit ich 16 Jahre alt war, ging ich ins Gym, versuchte mich korrekt zu ernähren und so weiter. Aber ich hatte nie die guten Resultate. Bis wir...
- 27:022009 habe ich mir gesagt, ich hole mir professionelle Hilfe. Ich habe im Internet geschaut, was ein guter Personal Trainer hat. Ich habe einen Typ in Karlsruhe gefunden. Der hat mit Vorher-Nachher-Bildern von seinen Klienten geworben.
- 27:21Dann bin ich mit dem Kollegen rausgefahren, drei Stunden zu dem gegangen, vorher Bilder gemacht. Er hat uns einen Ernährungsplan gegeben, einen Trainingsplan. Und ich denke einfach, also ich bin ein Overthinker, ein Overanalyzer, oder? Weil ich einfach alles verstehen will. Und zwei Wochen nachher rufe ich diesen Typen an und sage, du hast mir den falschen Ernährungsplan gegeben. Und er so, was? Ich muss so viel essen, es ist unmöglich, dass ich in shape sein werde im Sommer. Und es war Februar, genau diese Jahreszeit, so wie jetzt.
- 27:48Und er sagt, Sandro, du zahlst mich, oder? Für den Service. Ja, dann schalt deinen Kopf aus und führ aus. Okay. Gemacht. Zeig. Sechs Monate später. Sixpack. Am Beach mit dem Sixpack. Ich habe zwar sehr viel abgenommen, aber ich habe eine Basis geschaffen, die mir gezeigt hat, es stimmt gar nicht, dass du genetisch nicht ready bist. Du musst einfach ein bisschen den richtigen Stellschraub. Genau. Richtig. Und ab dem Moment habe ich nach wie vor
- 28:17seine Beratung geniessen dürfen. Ich habe das noch ein paar Jahre gemacht, bis ich mir nicht das Wissen angeeignet habe, weil ich alles, was ich mache, verstehen möchte. Das heisst, ich gehe mich einlesen, ich kaufe Bücher, ich will nachvollziehen. Und am Schluss wusste ich so viel von der Materie, dass ich einfach gemerkt habe, okay, jetzt weiss ich, was für meinen Körper gut ist, was funktioniert hat, was nicht funktioniert hat, was ich noch optimieren kann.
- 28:43Und seit dem Tag habe ich mich verbessert, verbessert, verbessert, verbessert. Und meine effektive, das ist amateurhaft, weil ich habe ja nie etwas aus dem gemacht, aber meine Top Shape hatte ich im Sommer 2020. Das ist so ein bisschen das, was ich maximal erreicht habe mit meinem Wissen, mit dem ich trainieren, regulieren und machen konnte. Das heisst, das hat mich auch extrem gestärkt in meinem Bewusstsein.
- 29:11Darf ich da gerade eine Frage stellen? Ich weiss, aber es ist eine Frage, die mega wichtig ist für mich. Vielleicht habe ich es aufgeschrieben. Und zwar, was denkst du, wie wichtig ist die Komponente Sport und Gesundheit und ein bisschen das Aufbauen? Also Sport und Gesundheit ist für mich jetzt wichtig gewesen, unabhängig von der Gesundheit, sondern für Disziplin. Und merke, dass du jeden Tag einen kleinen Schritt machst, dich überwinden musst. Aber dieser Schritt ist entscheidend für ein grösseres Ziel
- 29:41Und heute ist es entscheidend für das, was ich bin, für meine Disziplin, für das, dass ich nie eine Ausnahme mache. Versteht ihr? Also das hat ein übergeordnetes Ziel gehabt im Endeffekt. Das, was du gerade ansprichst, ist ein mega wichtiges Thema und es beschäftigt mich gerade sehr.
- 30:02Ihr kennt ja den Ausdruck Work-Life-Balance, oder? Ja. Gibt es nicht. Gibt es nicht, eben. Gibt es nicht. Also in den letzten drei Jahren, ich habe mir schon vorgedacht, ich arbeite hart und viel, aber seit drei Jahren...
- 30:17Ich bin auf einem Level, wo ich sage, woher kommt die ganze Energie und wie funktioniert das? Weil, eben, als ich noch eher ins Gym ging, habe ich immer geschaut, dass ich diese 7-8 Stunden schlafe, regeneriere, Muskelwachstum und, und, und. Aber seit ich jetzt da bin, ich schlafe 5-6 Stunden, maximal, in der Nacht. Und ich arbeite.
- 30:4115, 16 Stunden pro Tag. Also es ist ein doppelter Arbeitstag, den ich eigentlich seit drei Jahren... Und wie ich euch vorher gesagt habe, sagt mir niemand, dass ich das machen soll. Ah. Okay? Was ist das Problem? Du bist halt so in einem positiven Rausch drin, weil es dich erfüllt. Du siehst, wie du etwas kreierst und es führt zu Resultaten. Das heisst, du kommst so in einen Flow rein und du vergisst alles. Du vergisst zu schlafen, du vergisst zu essen,
- 31:11Trainieren ist plötzlich nicht mehr so wichtig, weil du andere Sachen gefunden hast, die dich erfüllen, die heute Priorität haben. Ich war in Las Vegas vor ca. zwei Monaten, beim grössten Network-Marketing-Event der Welt.
- 31:29Dort war ein Star-Guest dabei, also ein Guestspeaker, Gary Brekker. Er ist ein Human Biologist. Er ist der Arzt von Dwayne Johnson, Leonardo DiCaprio und so. Seine Einleitung war, dass nur ein fitter CEO ein guter CEO ist. Hat sie getriggert.
- 31:55Und du? Geh wieder ins Gym. So viele Notizen wie während des Imparts habe ich sonst bei den anderen nicht gemacht. Aber ich habe einiges wieder verstanden. Und vor allem für mich ist es nicht schwer. Ich muss einfach zurück zu dem, was ich vorher hatte.
- 32:10Was du schon mal kreiert und vor allem aufgebaut hast. Richtig. Ich muss einfach zurück in diese Angewohnheiten. Weil ich weiss, wie ich mich physisch gefühlt habe. Mir ging es top. Ich habe euch gesagt, ich war in Topform. Ich fühle mich auch jetzt gut, aber auch aus anderen Gründen. Rein physisch merke ich, dass ich wieder ein bisschen mehr Sorge für meinen Körper haben muss. Weil ich bin von der Performance her am Limit.
- 32:39Aber ich glaube, manchmal braucht es das mega, dass wir die Sachen vergessen, damit wir merken, was es für einen Wert hatte. Damit du dann noch überzeugter weisst, wieso ich das mache. Was ist mein Warum? Warum trainiere ich? Warum meditiere ich? Warum mache ich die ganzen Routinen? Damit es dir einfach noch mehr bewusst wird. Krass, hey Sandro.
- 33:02Ich bin gerade voll im Film. Ja, ich merke es. Ist gut. Ich auch. Ich möchte etwas erfahren. Das erste Mal, als du auf eine grosse Bühne gingst, warst du in Berlin. Ja, richtig. Gut. Also.
- 33:18Dein Auftritt dort und dein letzter Bühnenauftritt, wie viel hat sich verändert? Rein vom Team, Auftritt, was sich nicht verändert hat? Rein von meiner Ansicht ist dein Style. Ja gut, das ist ja verstanden. Das muss ich sagen, grosses Kompliment, mega Style, wu-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-u-
- 33:44Also in Berlin, wo du mich dort auf der Bühne erlebt hast, das war tatsächlich nicht das erste Mal. Ich hatte schon im Sommer vorher, also im Sommer 2021, die Möglichkeit, vor ca. 800 Menschen zu sprechen.
- 34:02Das war für mich auch ein sehr emotionaler Moment, weil es bei unserer Company Convention war, wo plötzlich... Ich bin mit 100 Leuten dort reingereist, 100 Leute von meinem Team. Das war mein erster grosser Network Marketing Event. Ich habe dort die Wichtigkeit von Events in unserem Business noch nicht so verstanden. Plus war ja mitten in Corona.
- 34:26Das Reisen war schwierig, wir liefen alle mit der Maske herum. Es war ein prägendes Event aus verschiedensten Gründen. Und ich bin jetzt plötzlich hier. 800 Leute wollen wissen, wie wir das gemacht haben. Denn dort war ich knapp 10 Monate im Business. Trotzdem war ich der schnellste «Diamond Manager» der Firma. Innerhalb von 4 Monaten haben wir das erreicht.
- 34:55Und die Leute wollten wissen, wie, wo, was. Das heisst, ich habe plötzlich eben introvertiert.
- 35:01Die Leute mussten eine Message bringen, die sie dann hoffentlich inspiriert hätte. Also für mich war das schon sehr emotional. In Berlin waren es dann etwa doppelt so viele Leute, fast 2000. Und dort war die Erwartungshaltung noch höher. Weil dort war es nicht ein Firmen-Event, sondern von der ganzen Network-Marketing-Profession in Deutschland statt.
- 35:26sind die Leute zusammengekommen und ich hatte die Möglichkeit, 15 Minuten lang meine Story zu erzählen. Es ist sehr kurz, weil du 15 Minuten hochkommst und dann tschüss und wieder runter gehst. So fühlen sich 15 Minuten an. Ich war sehr nervös, ich habe nicht alles gesagt, was ich sagen wollte. Ich war nicht zufrieden mit mir selbst.
- 35:49Für das, wie mein Charakter und meine Persönlichkeit ist, muss ich vor allem zufrieden sein mit mir selber. Es nützt mir nichts, wenn andere kommen und sagen, «Hey, er hat es gut gemacht.» Und das letzte Mal, das war definitiv die grösste Bühne, das war in Paris vor 3'200 Leuten. Das ist wie ein Rockstar. Wie ein Rockstar. Und dort habe ich, das darf ich sagen, abgeliefert. Cool. Also ich habe dort mich
- 36:17Ich versuche, vorzubereiten, denn Speaking ist auch so eine Sache. Ich warte auf den inspirierenden Moment, um meine Speech zu schreiben. Und ich weiss, dass dieser immer kommt. Der kommt immer. Ich muss einfach geduldig sein. Je näher es zum Event geht, desto eher wächst die Wahrscheinlichkeit, dass der inspirierende Moment kommt.
- 36:41Es waren zwei, drei Tage vor dem Event und der Moment ist noch nicht gekommen. Ich war dort und wusste, dass 3'200 Leute erwartet haben, einen Mehrwert von mir.
- 36:53Und dort habe ich zu Beginn schweizige Hände bekommen. Aber ich habe vertraut. Und plötzlich schreibt mir ein Kollege, Samuel, «Bist du ready?» Und ich schreibe ihm «Nein, ich bin nicht ready.» Er so «Wollen wir kurz telefonieren?» Ich so «Also,
- 37:13Telefonieren wir. Ich gebe ungefähr durch, was ich während dieser Speech den Leuten transferieren möchte. Und ihr glaubt es nicht, ich bin mit ihm am Telefon. Ich verbringe mit ihm etwa eine halbe Stunde am Telefon. Und ich habe ihm einfach meine Speech gesagt.
- 37:29Ich war unterwegs im Auto. Ich habe gesagt, ich muss jetzt nach Hause. Ich ging nach Hause, um mir die Eckpunkte zu notieren. An diesem Abend entstand diese Speech. Ich habe am nächsten Tag noch alles eingestudiert. Dann habe ich in Paris vor 3'200 Leuten abgelehnt. Das war für mich auch nochmal der Beweis, wenn du etwas mit Herz und Leidenschaft machst,
- 37:59dann kommt es einfach. Sobald du ein Level erreicht hast, mittlerweile gibst du mir ein Wort und ich kann zwei Stunden über dieses Wort reden. Weil es ist ja alles in dir drin. Genau. Also ich fühle es mit jeder Zelle meines Körpers. Und wenn du das machst, dann kannst du gar nichts Falsches sagen. Dann weisst du, dass die Leute sowieso
- 38:21die von deinen Lippen hängen. Und du weisst auch, dass du ethisch und moralisch korrekt bist und ihnen wirklich Mehrwert lieferst. Zum Wohle aller. Man kann nur gewinnen. Aber das Gegenteil wäre ja genau, mit dem Kopf etwas kreieren wollen und eben Kopf, Ego, Angst. Hinten haben sie Vertrauen zum richtigen Zeitpunkt, auch wenn er eine Stunde vor ihnen ist. Aber es trifft dich ja dann wie deine Eingebung. Und die kommt halt, wenn sie kommt.
- 38:50Und das sind sehr gute Ressourcen, die du nutzen kannst. Auch fürs Business, um dich etwas relaxter zu machen. Mit Intention und Ziel. Ja, also es ist... Wie soll ich sagen... Ich habe es schon vorher angesprochen. Ab einem gewissen Level passiert sowieso vieles intuitiv. Also du kannst nicht immer alles abwägen, berechnen. Es geht einfach nicht. Irgendeinmal fliegst du mit so einer Geschwindigkeit, wo du Entscheidungen im Real-Time treffen musst.
- 39:19Und dort greifst du auf deine Intuition zurück, was ja ein Mix ist von Erfahrung, von Ereignissen, die schon passiert sind, von auch Fähigkeiten, die Risiko abschätzen können und sagen, okay, jetzt gehen wir links.
- 39:36Würdest du sagen, dass dich eigentlich die ganze Möglichkeit durch «Essence Thrive» und alles von einem Intro-Kopfmensch mega das Gegenteil gemacht hat? Es ist jetzt balanciert, sagen wir mal so. Okay, ja. Also, ich habe ja vorhin gesagt, ich bin eher so «Eis-Cube» unterwegs, ja, keine Emotionen zeigen. Beispielsweise, früher haben wir mit meiner Frau irgendein...
- 40:03emotionalen Film geschaut oder so. Oder sie völlig am Eskalieren und ich nebenan und gesagt, komm. Also wirklich, also im Sinne von eben bei mir hat es halt nichts ausgelöst. Heute heute schaffe ich es vor 3'200 Leuten erstens mal über mein Privatleben zu reden und zweitens
- 40:25Jeder spürt, wie meine Stimme plötzlich anfängt zu zittern und zu brechen, weil ich einfach die Emotionen, weil ich entschieden habe, die Emotionen nicht mehr zu unterdrücken, sondern einfach zu fliessen.
- 40:40Ich habe mir noch als Frage aufgeschrieben, wie gehst du mit Blockaden um? Und da hast du eigentlich schon beantwortet, weil du eine Blockade hatte und nicht gewusst hast, was zu schreiben, was für ein Speech zu machen. Und das Einzige, was du gemacht hast, ist Vertrauen auf deine Intuition zu hören und auf die Eingebung zu warten. Und dann eben, sie kommt dann irgendwann. Und schau, wenn sie kommt, wo er am entspanntesten war, mit seinem Kollegen. Je entspannter du bist, desto offener bist du zum Empfangen.
- 41:08Wichtig ist, dass man immer mit offenen Augen und Ohren durchs Leben geht. Der Punkt ist, dass Opportunities jeden Tag jedem passieren. Entweder entscheidest du dich so, um durchzugehen, oder du bist so. Entweder bist du offen, um zuzuhören und gewisse Sachen zu verstehen, oder du bleibst einfach dort, wo du bist. Jeder spricht ja von Komfortzonen. Verlassen. Ich hasse das Wort. Verlassen.
- 41:36Es macht schon Angst. Also ich weiss nicht. Aber es ist doch so. Wenn dir jemand sagt, du musst jetzt dein Haus verlassen,
- 41:45was muss ich genau verlassen? Ich fühle mich wohl da, es geht mir gut, ich fühle mich sicher, geborgen. Also das Wort verlassen per se ist falsch im Zusammenhang mit der Comfortzone. Ich rede immer von expandieren. Das heisst, ich bin eigentlich vor drei Jahren in meiner Comfortzone gestorben.
- 42:07Ich habe ein weiteres Business aufgebaut und bin auch in diesem Bereich Unternehmer. Aber ich war bereit, diese Comfortzone zu expandieren, indem ich auf Menschen eingegangen habe, indem ich empathischer geworden bin, indem ich Emotionen zulassen kann.
- 42:28von mir erzählen, den Leuten die Möglichkeit geben, auch in mich hineinzuschauen und zu zeigen, wie ich es mit ihnen meine. Das sind alles Komponenten, mit denen wir eventuell bewusster umgehen müssen. Heute siehst du eine Quote auf Instagram und plopp ist es nochmals nah. Verlassen, verlassen, verlassen.
- 42:50Nicht verlassen, sondern expandieren, erweitern. Ich denke, es ist aufbauender als das Verlassen deiner eigenen Liebe. Wow, das sind so viele Eindrücke. Hättest du dir als kleiner Bub jemals erdacht, was auf dich zukommen würde? Nein, aber ich habe immer gespürt, dass ich etwas mehr kann als andere.
- 43:19Schon in der Schule. Das Trauen in dir, ja. Schon in der Schule. Ich habe mit wenig Aufwand vieles erreicht in der Schule. Das heisst, ich war auch derjenige, der im letzten Moment gelernt hat oder alles noch schnell ins Kurzzeitgedächtnis reingetatscht hat. Das heisst, ich habe immer gespürt, dass ich etwas mehr kann als andere. Und das hat sich eben in meinem Business dann auch spürbar gemacht. Ich war aber in so einem Kontext.
- 43:49Im Bankwesen. Enger geht es nicht mehr. Und es ist mir zu eng geworden. Ich konnte mich gar nicht entfalten. Auch wenn mehr in mir geschlummert ist. Ich hatte die Möglichkeit gar nicht, das zum Vorschein zu bringen, das zu zeigen. Und ich glaube, jede Person kann das sein, was sie maximal sein könnte, wenn der Kontext stimmt. Egal.
- 44:17Hey Filmreif. Du willst auch? Fragen nicht. Also wir haben noch zwei, drei Publikumsfragen. Also zwei. Wollen wir zuerst die machen? Ja. Und zwar die eine, da habe ich eben auch noch eine Frage dazu. Also jemand fragt, was hat dich motiviert bei «Dschogen» anzufangen?
- 44:37Das Business. Das habe ich ja erklärt. Am Anfang war es schon fast wie ein Fall für mich, weil ich einfach gesehen habe, was drin liegt. Ich habe tatsächlich meinen Geschäftspartner von der anderen Firma als erstes angerufen. Und ich habe gesagt, wir haben unser nächstes Business.
- 44:54Ich sah die Zahlen und dachte mir, das müssten wir machen. Das ist so mein ... Das ist das, was mich dazu bewegt hat im ersten Step. Aber ich blieb aus anderen Gründen. Das ist ... Spannend. Auf dem Weg zu dem Mann, der du heute bist, musstest du auf manches verzichten. Was ist dir am schwersten gefallen? Auf was konntest du nur sehr schwer verzichten?
- 45:24Ja, also ich verzichte heute noch. Also wenn nicht die Opferbereitschaft am Tag gleich ist, dann wird es schwierig. Das ist das, was ich auch den Menschen immer sage. Wenn dir heute das Resultat, das du im Leben hast, oder deinem Leben nicht gefällt, dann musst du bereit sein, diese Sachen in Frage zu stellen, die du bis jetzt gemacht hast.
- 45:46Netflix and chill, den Abend vor dem Fernsehen verbringen oder Match schauen oder alles mögliche. Das sind alles Sachen, die uns hindern, irgendetwas zu erreichen. Und wäre ich mit dieser gleichen Attitude weitergemacht, dann hätte ich keine Chance gehabt. Also ich verzichte heute.
- 46:06sehr täglich auf mich, auf meine Gesundheit, auf den Sport. Ich verzichte auf meine Familie, durch das, dass ich auch so viel reise. Ich verzichte heute auf sehr viele Sachen, aber ich weiss, dass es nötig ist, zum, oder? Also sobald du dein Wieso verstehst, wegen deiner Mission quasi, wirst du bereit sein, auch diese Opfer zu bringen. Aber darf ich jetzt etwas fragen? Und zwar, ich bin
- 46:37Ich bin Fan davon, dass man den Pfeiffer und das Weckli haben kann. Muss man da immer noch verzichten? Vielleicht ist das das falsche Wort, das die Leute da draussen meinen. Ist das Wort richtig, verzichten? Ich glaube, wir müssen die Dimensionen klarstellen.
- 47:02Wenn ich irgendein Durchschnitts- Network-Marketer sein wollte, hätte ich wahrscheinlich nicht auf so vieles verzichten müssen. Wenn ich ein Durchschnittsunternehmer sein möchte,
- 47:17Auch dort musst du nicht auf so vieles verzichten. Aber wenn du etwas machen willst, das noch nie jemand gemacht hat, dann musst du bereit sein, den Weg zu gehen, der noch nie jemandem gegangen ist. Aber das heisst ja nicht, dass du auf etwas verzichten musst. Fragen wir mal Steve Jobs, das geht leider nicht mehr. Aber andere, Elon Musk, all die anderen, die auch etwas Ausserordentliches gemacht haben,
- 47:44ob sie nicht auch verzichten. Irgendwann kommt schon der Weg, oder der Moment, wo du sagst, okay, ich kann mich jetzt organisatorisch so aufstellen, dass ich mir wieder ein bisschen Zeit für mich einräume, für meine Familie, für Ferien, für whatever. Aber ein Unternehmer in der Start-up-Phase, der an seine Vision glaubt, das ist...
- 48:07Tunnelblick. Ich möchte auch niemanden anlügen, weil viele fragen sich, was ist ein Secret? Secret ist Tunnelblick. Kopf runter und Vollgas drei, vier Jahre. Das ist der einzige Secret und alles andere ist ... Sagen wir es nicht.
- 48:31Gut. Hast du dem etwas hinzuzufügen? Nein, ich kann dem nur zustimmen. Gut. Ich kann dem nur zustimmen. Wir haben ein Konzept, wir stellen den Gast der nächsten Frage. Oh, nice. Du weisst nicht, wer der nächste Gast ist. Du hast auch einen bekommen, aber ich will dich mit der nicht beeinflussen. Darum, du darfst jetzt an deinen nächsten Gast oder unserm nächsten Gast eine Frage stellen. Wo siehst du dich in fünf Jahren?
- 49:01Wo siehst du dich in fünf Jahren? Du hast natürlich auch eine Frage bekommen. And I love it. Willst du sie dann holen? Ich schreibe sie schnell. Wo siehst du dich in fünf Jahren? Jetzt, deine Frage, die du bekommen hast, ist...
- 49:22Ja, wir müssen schon sagen, wer er ist. Das können wir sagen. Das ist der Jojo Uchan von Yukan. Ja, Yukan-Anziehung. Und er war sowieso noch nicht im Laden. Er hat auch nicht gewusst. Er weiss nicht, wer er ist. Er hat nicht gewusst, dass du der nächste bist. Aber er hat die Frage gestellt und ich so. Und ich kannte die Antwort. Ungefähr. Aber ja.
- 49:44Sollen wir alles sagen? Du kannst vorlassen, sicher. Alles klar. Also ich kenne ihn vom Hören und vom Sehen her. Er ist ja auch prominent auf den sozialen Medien unterwegs. Was er wahrscheinlich nicht weiss, ist, dass ich seine Konkurrenz bin.
- 50:08Im Sinne von dem Anzug, den ihr hier seht. Ich bin Mitinhaber der Firma, die diese Anzüge herstellt und verkauft. Stolze Mitinhaber. Seit noch nicht einmal so lange. Ich war jahrelang ein stolzer Kunde. Also, wenn ich einmal Anzüge...
- 50:26Ist das Schleichwerbung oder dürfen wir? Nein, ich mache Werbung so viel du willst. Schleichen, reinhauen, Lastwagen, alles. Also ich bin, eben, die Firma, die mir auch gehört ist, Sartoria Amarcor, aus Zug, in der Schweiz. Und ich bin jahrelang...
- 50:44war ich bei ihnen ein Kund. Als ich das erste Mal einen Anzug von ihnen getragen habe, fühlte es sich so an wie eine Trainerhose. Ich habe schon immer viel Wert auf meinen Style gelegt. Als ich dann einmal ihre Anzüge getragen habe, mit dem breiten Revers, mit all dem, was man machen kann, habe ich nur noch bei ihnen eingekauft. Ich muss auch sagen, das sind Kindheitsfreunde von mir. Ah, okay. Unsere Eltern waren schon befreundet.
- 51:12Letztes Jahr sind wir ins Gespräch gekommen, auf einem anderen Level. Dann haben wir entschieden, dass wir den Weg miteinander gehen. Sehr schön. Es hat der Zusammenschluss stattgefunden und ich bin in Wien eingestiegen. Also das heisst, du dürftest nie mehr in einen anderen Anzug getragen werden?
- 51:33Das heisst es nicht, aber ich bin offen, ich habe es vorhin gesagt, aber wenn du für dich weisst, dass du das Höchste der Gefühle gefunden hast, dann musst du gar nicht mehr... Das ist das, was Jojo gesagt hat. Es gibt Migros-Kinder, es gibt Coop-Kinder, der, der du gerne hinfährst, den gehst du hin.
- 51:55Ich bin sicher, dass er Top-Qualität liefert. Ich sehe ja, wie nah er angelegt ist und er hat auch einen tollen Style. Sieht gut aus. Mega, ja, mega. Man kann gar nichts sagen, aber es sind zwei Realitäten, die koexistieren können. Ja, sicher, absolut. Zeigt nur Platz für alle. That's it. Zeigt nur Platz für alle. Mega cool, danke vielmals. Jetzt sind wir eigentlich schon am Ende von «Involt». Hey, leider und es ist so... Es ist mega schnell gegangen, aber irgendwie schon fast eine Stunde runtergelaufen. Und vor allem super inspirierend.
- 52:25Hast du noch irgendetwas, was du da draussen irgendjemandem mitteilen möchtest, das es gerade zulegt?
- 52:32Ich möchte mit einer kleinen Story beenden. Ich habe ja vorhin gesagt, dass der Kontext mitbestimmt, ob du dich wohlfühlst oder nicht. Wir haben ja vorhin ein bisschen geredet, was wir heute alles auf Instagram finden. All die Coaches und Gurus, die jedem etwas erzählen und machen wollen. Ich möchte mit einer Story beenden, die vom Basilikum und vom Kaktus erzählt wird.
- 52:59Stellt euch vor, der Kaktus ist ein Coach oder ein Guru. Basilikum googelt und findet den Kaktus und sagt, der wird mir erklären, wie ich in der Wüste bei 40 Grad Sonne überleben kann.
- 53:19Er gibt sehr viel Geld aus, er geht zum Kaktus und der Kaktus sagt, kein Problem Basilikum, du stehst einfach den ganzen Tag still in der Sonne, bewegst dich nicht, in der Nacht absorbierst du Feuchtigkeit, ladest dich auf mit Wasser, damit du am nächsten Tag wieder überleben kannst.
- 53:39Basile kommt voll motiviert raus, in die Sonne, 20 Minuten. Und er sagt, nein, irgendetwas stimmt nicht, irgendetwas mache ich falsch. Ich rufe ihn schnell an den Kaktus an. Was sagt ihm der Kaktus?
- 53:54Du willst es nicht stark genug. Du glaubst nicht genug fest daran. Geh nochmal raus. Und mach es nochmal mit mehr Entschlossenheit. Basilic kommt gleich raus. Genau wieder die gleiche Reaktion. Er geht gar nicht mehr zum Kaktus. Er fühlt sich einfach falsch und fehlt am Platz. Aber wenn der Kaktus einen guten Coach hat,
- 54:16und ein guter Guru gewesen wäre, dann hätte er ihm von Anfang an gesagt, Basilikum, du bist nicht gemacht, um in der Sonne zu stehen, bei 40 Grad. Such dir ein schönes Treibhäuschen, schau, dass dich jemand ständig bewässert und ich verspreche dir, du wirst der schönste Basilikum ever. Moral der Geschichte ist,
- 54:40Such dir den Kontext aus, der für dich passt. Und um den zu finden, musst du zuerst erfahren, wer du wirklich bist. Amen. Ganz gut. Ich habe jetzt Hunger und Lust auf Basilikum. Sandra, danke vielmals für deine Worte, deine Storys. Und deine Zeit. Deine Ehrlichkeit, deine Zeit. Ich glaube, ich rede für beide, wenn man sagt, ich schätze das mega fest, dass du da warst, wie du entscheidest.
- 55:09Es war mir eine Freude. Danke vielmals. Es verbindet ja eure Freundschaft. Das hat das Ganze noch mal einfacher gemacht. Absolut. Schön. Danke vielmals. Und auch danke, dass ihr zugelassen habt bei «Du entscheidest» euren Podcast für Businesserfolg und persönliche Weiterentwicklung.
- 55:26Vergesst nicht zu supporten, zu liken, weiterzuleiten, uns auf Social Media zu folgen. Wir sind auf Instagram, auf TikTok. Wo sind wir noch nicht? Nein. Ja. Überall Spotify, Apple Music. Da machen wir keine Werbung. Da machen wir keine Werbung. Dort findest du unseren Podcast, aber wenn du ja eh schon am schauen bist. Ah, stimmt. Ja, genau. Ich wünsche euch alles Gute. Bis zum nächsten Mal. Tschüss.
- 55:52Sam. Sam, Grazie.