Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Ausgewandert nach Kenia – und jetzt bereit für den Nationalrat | Shayleen Schweri
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- 0:00«Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von «Mentum». Deinem Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt. Mein Name ist Kevin Kellermatze. Und in diesem Podcast sprechen wir über die Schweizer Politik. Und das von einer jungen Dame, Shailene Schweri. Seid ihr da?»
- 0:17Aber was sie macht, ist, sie geht mit einer Stimme nach draussen. In diesem Podcast reden wir über ganz verschiedene Themen. Wir haben nicht nur die Schweizer Politik angeschaut und sie hat ein paar Sachen mir noch erklären können, sondern wir reden über allgemeine Meinungsfreiheit, über ihren Werdegang in die Politik. Und wir reden sogar noch darüber, wieso sie sich damals wegen einer Giraffe entschieden hat, um auf Kenia auszuwandern. An dieser Stelle möchte ich dir nicht mehr zu viel vorenthalten, sondern einfach sagen, jetzt Intro ab.
- 0:47Und dann haben wir noch die 10-Millionen-Initiative. Wie würdest du das erklären? 10 Millionen Schweiz heisst für mich, wir müssen anfangen zu selektionieren, wer kommt ins Land und wer geht raus. Und das zum Schutz der integrierten Ausländer und sowieso zum Schutz der Schweizer. Gibt es Sachen, wo du sagst, «Hey, die Grünen unterstützen mich voll.» «Das finde ich super.» Ja, wären es wirklich Grüne? Hahaha.
- 1:08Das eine ist der grüne Name. Ich kann mich einfach nicht damit identifizieren, mit so Doppelmoral und heuchlerisch. Ich kann das nicht. Zum Beispiel? Alles! Also wirklich, wer mir sagen will, ich mache Initiative zum Bäumpflanzen, er gibt Millionen an Spendengeldern in die Sacken oder fliegt einmal mit dem Flugzeug über die Kenia und rührt sie aus dem Fenster. So wächst doch kein Baum. Weisst du, was ich meine? Wer willst du verarschen? Glaubst du, links wird viel mehr geschützt als rechts? Ja.
- 1:37Es gibt nicht nur Mann und Frau. Wie viele Geschlechter gibt es?
- 1:40Zwei! Und noch eine, psychisch krank. Weisst du, ich meine, mehr nicht. Ich möchte gerne, dass du weisst, dass du jederzeit, egal wo du bist, frei deine Meinung kannst und darfst äussern. Es ist mega wichtig, dass wir zurückkommen zum Meinung äussern, weil du keine Angst haben musst, dass du deine Existenz verlierst, nur weil du von deinem Recht Gebrauch machst. Also sag deine Meinung so laut du kannst.
- 2:10Herzlich willkommen im Podcast. Mega cool, dass es geklappt hat. Mich hat es richtig, richtig gefreut. Danke vielmals. Mega lässig. Ja, ich habe mich gefreut, zu bekommen. Ja, du warst auf meiner For You irgendwie ständig drauf. Und da habe ich deinen Content angeguckt, habe es sehr spannend gefunden. Und vor allem, was ich einfach den Hut vor dir ziehen möchte, ist...
- 2:28Du gehst einfach raus mit einer Stimme. Ich habe es vorhin schon gesagt, ich finde, du bist wie die Stimme der Jugendlichen. Vielleicht nicht von allen, aber von denen, die so denken wie du. Und das finde ich richtig. Ich finde es richtig, dass man rausgeht mit einer Stimme und dass man sich nicht enthält. Ich fange den Podcast gerne mit einer Frage an. Und zwar, meine erste Frage an dich ist, welche Angst in deinem Leben hat dich bis jetzt am meisten motiviert, um weitermachen zu können?
- 3:00Das ist eine sehr interessante Frage, weil ich nicht wirklich Angst vor etwas habe. Obwohl... Ich denke eher Respekt, ist das bessere Wort. Ich habe mega Respekt davor, dass jeder Tag gleich ist. Mhm.
- 3:19Ich habe am grössten Respekt davor, dass ich einfach jeden Tag um die gleiche Zeit aufstehe, um die gleiche Zeit das Gleiche mache und das jeden Tag für den Rest meines Lebens. Das wäre eine richtige Horrorvorstellung für mich. Ich sage immer, das Leben ist wie ein Herzschlag. Es geht hoch, es geht runter. Aber wenn es immer gleich bleibt, dann bist du schon tot. Das wäre für mich eine Horrorvorstellung.
- 3:50Stimmt, ja, absolut. Das Leben ist ein Herzschlag, es geht rauf und runter, es schlägt und es schlägt wieder mal nicht, aber wenn es immer gleich bleibt, dann... Weil das ist das Leben, es geht mal rauf, mal runter und so spürst du, dass du lebst. Das ist eigentlich einer deiner grössten Ängste, die dich weitergemacht hat, in dem, was du machst.
- 4:08Ja, weil wenn es dir mal nicht gut geht oder du einfach frustriert bist, das hat jeder, dann denkst du daran, ey, das ist eigentlich ein gutes Zeichen. Ich darf leben, ich darf fühlen und dann machst du weiter. Das ist mega spannend. Wann hat sich das so entwickelt?
- 4:29Also meinst du so politisch oder allgemein? Der Gedanke? Wann ist der Gedanke entstanden, der Stillstand ist... Ich habe wie Respekt vor dem Stillstand, das jeden Tag gleich ist. Hast du das auch mal gehabt?
- 4:44Ja, ich hatte es ein paar Mal. Ich sage mal, in der Lehrzeit war es sicher ausprägend, weil ich drei Jahre in AD war. Es hat mir mega Spass gemacht. Ich war immer voller Freude. Und ich musste immer hören, «Shailene, was machst du jetzt wieder?» Aber ja, ich habe immer gedacht, ich bin normal. Ich sehe mich eigentlich immer noch als normal. Es sind nur die anderen, die sagen, ich bin es nicht. Und...
- 5:12Was ist denn normal für dich? Was ist die Definition von normal oder abnormal? Für mich ist die Definition normal, dass es die Mehrheit macht. Okay. Das entspricht der Norm, weil es einfach die Mehrheit macht. Und alles, was nicht der Norm entspricht, das ist halt abnormal. Mhm. Ja. Aber es hat eigentlich früh angefangen. Ich kann nicht wirklich sagen, dass ich an diesem Tag vielleicht, wo ich nach Kenia ausgewandert bin... Wann ist das? ...
- 5:412020, gerade als Corona gekommen ist. Ah, das ist nicht so lange her. Ich dachte, das wäre schon viel länger her. Nein, Ende 2019 hat es mit Corona angefangen. Ich glaube schon fast genau Oktober, November. Ja, Covid-19, darum 19 ist da irgendwie im Oktober, November. Genau, und dann im 20., ich glaube sogar im Januar.
- 6:05bin ich nach Kenia. Und dort kam eben der Punkt. Ich habe mir gedacht, jeder Tag ist gleich, ich habe es langsam gesehen. Ich habe eine Kinderzone gegründet, GmbH. Ich hatte alles. Ich war wunschlos glücklich. Und
- 6:23Jeden Tag war es einfach gleich. Klar kam dann auch die Corona-Zeit dazu, die sich ein bisschen erschwert hat mit den Regelungen und alles. Dann hat es mir weniger Spass gemacht. Aber dann habe ich wieder drangenerlich verspürt und vielleicht wissen viele, was ich meine, von «Es ist eigentlich alles gut, aber ich will weg». Egal wohin, ich möchte einfach weg.
- 6:46Daran hatte ich immer mehr. Ich bin nicht jemand, der lange schnurrt. Ich mache eher. Dann dachte ich, warum nicht. Ich mag Giraffen. Ich bin kein Giraffenfreak. Ich weiss auch nicht so viel über Giraffen. Ich finde sie elegante Tiere.
- 7:06Und sie sind mega herzig. Ja, sie sind mega schön. Und dann dachte ich, wo gibt es die? Und dann bin ich in Kenia geworden. Achso, warte. Und dann bin ich innerhalb von zwei Wochen, nicht einmal, habe ich alle, die ich kenne, einfach den wichtigsten Leuten gesagt, du, ich gehe nach Kenia. Ich weiss nicht, wie lange. Ich weiss nicht, komme ich zurück? Vielleicht sind es dann nur zwei Wochen. Aber ich gehe. Dann habe ich alles gekündigt, alles verkauft. Ich bin einfach gegangen.
- 7:36Ohne Plan, gell? Also, warte. Erstens mal, wie geil. Wirklich, finde ich das mega, mega geil. Stark. Aber wir müssen schnell etwas tiefer darauf eingehen, weil das ist mega spannend gerade. Also, du hast den Gedanken von «Eben, alles ist leicht, leer, hin und her.» Und dann kommt das ganze Covid-Zeug und eh nochmal Einschränkungen hin und her. Und dann sagst du, weisst du was? «Ich muss gehen.»
- 8:00Es war noch nie so weit, dass Einschränkungen gekommen sind. Es war neu. Die kamen ja erst im März. Die kamen erst viel später. Es war wirklich einfach so, da gibt es ein Virus. So quasi. Am Anfang hatte man ja Respekt. Aber das hat gar nichts mit dem zu tun, was ich gemacht habe, eigentlich so gross. Es war mehr so ein Eintüpfel.
- 8:20Weisst du was, ich will jetzt weg von der Schweiz. Ich habe sehr gerne Giraffen. Weisst du was, Kenia wird's. Wirklich. That's all about it. Und ich bin nicht reich. Ich komme vom Arbeitervolk. Ich arbeite wirklich hart für mein Geld. Ich habe keine reichen Eltern oder jemanden, der mich finanziert. Und ich bin mit 3'000 Franken oder so gegangen.
- 8:46Und viele denken, der Flug ist teuer. Nein, ist er nicht. Ich glaube, ich habe damals 360 Franken bezahlt. Hin und zurück. Aber so das Flix-Ticket. Okay. Jetzt bist du in ein Land alleine gekommen? Ja. In ein Land, das du nicht kanntest. Bist du noch nie dort gewesen? Nein, ich bin noch nie dort gewesen. Allgemein Afrika. Keine Ahnung.
- 9:07Ich ging googeln. Wo hat sie die grösste Giraffe? Ja, mit der Giraffe, dass ich weiss, wo ich hin will. Aber ich ging googeln, wie es dort aussieht, was mich erwartet. Und ich ging wirklich mit dem Gedanken, so wie Europäer die meisten denken, weil es ihnen auch so vermittelt wird, ich werde dort in einem Bungalow sein, irgendwo im Busch. Es werden so Schmetterlinge auf mich warten. Und keine Ahnung, was für Insekten und Tiere.
- 9:38Und ich würde wahrscheinlich niemanden verstehen. So, diesen Gedanken hatte ich, als ich dort runter bin. Und es ist alles anders gekommen, als erwartet. So, jetzt bist du angekommen in Kenia. Ja. Jetzt kommst du an, bist am Flughafen, du steigst aus dem Flugzeug, gehst durch die Passkontrolle. Und du hattest immer noch keinen Plan, wo hin? Hattest du ein Hotel reserviert im Jahr? Ja, zuerst ein Hotel und danach eine Wohnung direkt.
- 10:07Das läuft viel einfacher als hier in der Schweiz. Es ist eigentlich viel einfacher, so wie es sein sollte. Du gehst schauen, so wie wir in der Schweiz, ich möchte jetzt hier kein Werbung machen, wie in der Schweiz, es gibt auch Homepages, da gehst du schauen. Plattformen etc. Genau, da gehst du schauen, dann siehst du eine und sagst, die will ich anschauen.
- 10:29Dann kommt er, du siehst die Wohnung, er kommt direkt mit dem Vertrag. Du hast direkt das Deposit im Sack. Wenn du dich willst, dann sagst du, ich nehme dich. Was kostet eine Wohnung da unten? Du kannst alles haben. Also du kannst wirklich von 100 Stutz zu aufwärts. Es gibt wirklich mega viel. Aber sagen wir mal so, das normale Volk hat eine Wohnung, die x kostet.
- 10:55Ich sage mir so im Durchschnitt... Ja, etwa 600-700 Franken. Okay, das ist eine Wohnung. Ja. Oder eine schöne. Eine schöne Wohnung. Moderne, ja. Bist du mit der Sicherheit nie bedenken können? Eben weil dir ist ja vieles anders vermittelt worden. Ja. Realität ist wie? Ja.
- 11:15Oh, du kannst auch alles haben. Okay, ja klar. Ich sage mal so, alles was ich in der Schweiz nicht mache, mache ich auch nicht im Ausland, egal wo. Und in Kenia speziell.
- 11:29bin ich nicht in der Nacht rausgegangen. Aber ich habe schon vieles gemacht, was andere Leute sagen würde, ist grenzwertig. Ich bin einfach zu fremden Leuten nach Hause gegangen in der Nacht. Oder... Ja, fremde Autos eingestiegen. Ich meine, dort haben auch Uber und Bolt eingestiegen. Ja. Und dann eben, du fährst. Du hast nicht mal eine Ahnung, fährt der richtig? Eben ja. Also du hast keine Ahnung. Du weisst nicht, wo... Ja.
- 11:58Sehr, sehr mutig. Sehr mutig. Nicht wegen auf Kenia gehen, sondern mutig, um zu sagen, weisst du was, ich gehe jetzt. Liebe Kollegen, Kolleginnen, liebe Familie, vielleicht eine Woche, zwei, vielleicht wird es länger. Zähl mal nicht mit mir für die nächste Zeit. Und dann bist du alleine gegangen, in ein Land, das du nicht gekannt hast, das du null gekannt hast. Kultur, Religionen, die...
- 12:24komplett verschieden bist. Nicht mal wirklich wegen den Menschen, sondern wegen den Giraffen. Wegen den Giraffen? Hast du die Giraffe gesehen? Ja, ich habe sogar eine Wohnung direkt beim Giraffe Center. Das ist sehr bekannt. Viele sehen das immer auf Social Media, die du mit den Giraffen zu Morgen essen kannst. Oh wirklich? Ja genau, dort. Und auch beim National Park. Ah schön. Genau. Okay. Bist du... Wie lange bist du dann schlussendlich geblieben?
- 12:52Ich war ein paar Monate erst dort. Dann hatte ich natürlich kein Geld. Dann bin ich zurück... Hast du nicht arbeiten können? Nein, ich musste mich erst orientieren. Schauen, wie ist die Kultur, wie sind die Menschen? Alles auf Englisch? Wo will ich überhaupt sein? Genau, also die haben ganz viel Dialekt. Und darum sprechen sie eigentlich von Anfang an Englisch miteinander. Dass sie sich verständigen können. Und das war für mich mega einfach.
- 13:22mich dort verständigen, wenn man Englisch spricht. Dann bin ich in die Schweiz. Weil du kein Geld mehr hattest. Ja, weil ich kein Geld mehr hatte. Ich habe Tag und Nacht gearbeitet. Wirklich Tag und Nacht. Als was? Alles. Für die, die jetzt etwas dazu sagen wollen. Alles, was so... Wie soll ich sagen?
- 13:51Ich habe schon auch Wert, sagen wir es so. Nicht alles, alles. Oh mein Gott, nein. Ich wäre nie auf so etwas gekommen. Ja, aber ich kenne die Leute. Nein, mein Gott. Ich musste erst das Wort finden. Aber ich habe auf dem Bau gearbeitet. Ich habe im Verkehrsdienst gearbeitet. Also auf dem Bau? Wirklich? Ja, und ich habe in der Produktion gearbeitet. Ich habe im Testzentrum gearbeitet. Das war sehr interessant. Ja, in Zürich.
- 14:21Nachher können wir off-camera fragen, ob du auch willst. Das wäre vielleicht das erste von mir. Okay. Ich fand das Testzentrum mega cool. Die Corona-Zeit war auch da. Die Massnahmen in Kenia und in der Schweiz waren komplett anders in einer Umstellung.
- 14:39Ja, ich habe dann das Geld genommen, bin wieder verreist. Und dann habe ich die Dienstes probiert. Am Schluss hatte ich ein Restaurant, stehe in der Küche. Ich esse ja kein Fleisch, ich habe noch nie Fleisch gegessen. Ich bin da. Und nie, nie, nie? Nein. Nicht wegen den armen Tieren, ich bin einfach so aufgewachsen.
- 14:58Ja, stehe in der Küche, brate da Chicken an, kein blasser Schimmer, ob es gut ist oder schlecht. Den Kenianern gefällt es jedenfalls. Bin auch kein Experte in der Küche, ich dachte, ich arbeite schon Pizza. Ja, und dann stehe ich dort, schaue aus dem Fernseher und denke, was mache ich da eigentlich? Wie ist es dazu gekommen? Und deine Antwort ist was, Sisi?
- 15:22Keine Ahnung. Wirklich keine Ahnung. In meinem Umfeld verwundert mich auch nichts mehr. Ich denke einfach, so ist sie. Bist du immer so ein Freigeist gewesen? Ja, für mich ist es eben normal. Darum kann ich es nicht sagen. Okay, aber ein Freigeist ist ja... Ich bin weltoffen, sagen wir es so. Ich bin extrem weltoffen. Ich tue gerne in die Decke.
- 15:49Du hast vorhin angesprochen, du bist mit drei Schwestern und sechs Brüdern aufgewachsen. Genau. Jetzt, wo bist du? Ich bin die jüngste Tochter. Du bist die jüngste Tochter. Genau. Ich habe nur einen älteren Bruder, drei ältere Schwestern und die anderen Brüder sind alle jünger.
- 16:15Wie war es für dich, wenn es um die Position ging, um zu Wort zu kommen? Ich nehme an, bei zehn Personen musst du auch zu Wort kommen, dich müssen durchkämpfen. Hat das Sachen mit dir gemacht? Ich denke, ich habe sicher schon früh Verantwortung übernommen.
- 16:45Mhm. Aber anders als das... Ich denke immer, bis zu einem Zeitpunkt in deinem Leben sind die Eltern verantwortlich. Ja. Und dann nimmst du auf und lernst das von deinen Eltern und deinem Umfeld. Und dann kommt der Switch zu «Ich nehme meinen Finger aus dem Arsch, ich bin selbst verantwortlich für mein Leben, ich will das nicht und jetzt verändere ich es.»
- 17:14Und das bin nicht ich oder das will ich nicht. Und dann formst du dich eigentlich selber. Und der Switch hat bei mir auch so mit 17, 16 angefangen. Also relativ früh. Ausgezogen bist du wann? 16. Mit 16 bist du ausgezogen? Ja. Wie denn?
- 17:40Nicht weil ich musste, sondern es war mehr durch Zufall. Die Kollegin hat alleine mit ihrer Mutter in einem grossen Haus gewohnt. Ich war immer dort, es war in der Nähe und dann bin ich zu ihr. Ich wollte früher selbstständig sein. Ja, das merkt man schon. Du hast ja deine erste Firma gegründet, die GmbH. Wie hieß die? Kinder... Babaluga Kinderzone. Babaluga Kinderzone. Und wo ging es dann?
- 18:06Es ist eine eigene Kategorie, vergleichbar mit einer Kita. Ähnlich wie eine Kita, okay. Gut. Das heisst, du hast das mit... Wie alt warst du da? 19. 18, 19, ja. Und du hattest schon ein Startkapital von 20? Also ich habe es damals mit meinem Ex-Vater zusammen gemacht. Ja. Ja.
- 18:28Weisst du, auch das, wenn du dich selbstständig machst, und gerade ein GmbH ist nicht unbedingt etwas, was sehr üblich ist. Da sind wir wieder beim normalen. Genau, richtig. Es ist nicht sehr üblich. Es ist nicht etwas, was die breite Masse macht. Wie du vorhin gesagt hast, es ist nicht etwas, was die Mehrheit macht. Darum ist es mega speziell und cool. Ich finde das mega beeindruckend. Ich finde das super. Jetzt hast du auch deine eigene Firma.
- 18:58Kannst du etwas darüber erzählen? Ja, sicher. Also, ich habe eine Spitex-Filiale. Ja. Und ja, leite dort meine Mitarbeiter. Wie viele Leute sind da schon? Vier Leute. Super. Genau. Und ich bin jetzt spezialisiert auf Angehörigenpflege. Ich weiss nicht, du hast sicher schon oft gehört.
- 19:21Oder auch nicht. Doch, doch, doch. Es gibt jetzt mega viele Werbungen. Hey, du bekommst 40 Stutz. Wer traust du dein grosses Mal in deinem Heim? So viel arbeite ich nicht. Aber ich finde es eine super Sache und ich stehe dazu. Ich habe auch gemerkt, der Druck von den Medien ist eher das Negative, was Angehörigebetreuung betrifft. Was? Es ist ganz einfach. Die Medien profitieren vom Staat.
- 19:53Aktuell gibt es von der Gemeinde Spitex oder man geht ins Spital. Das ist alles vom Staat finanziert. Am Schluss schon von uns, aber das Geld fliesst oben. Jetzt mit der Angehörigenbetreuung haben wir die Möglichkeit, dass das Geld wieder im Volk fliesst.
- 20:18Es gibt private Spitex, das heisst Leute vom Volk, die etwas für das Volk machen über die Grundversicherung. Es betreuen aktuell über 600'000 Schweizer Angehörigenpflege ohne Entschädigung. Das ist eine riesige Entlastung für die Pflege. Darum finde ich es eine super Sache, dass man diese unterstützt.
- 20:44Und die Medien sind halt nicht dafür, weil jetzt das Geld, wenn wir den Angehörigen das Geld geben, wir privat sind, fliesst das untereinander beim Volk das Geld. Und darum sehe ich es so, dass die das nicht so lässig finden. Und wie merkst du, dass sie es nicht so lässig finden? Hast du irgendwelche Einschränkungen? Wie merkst du das?
- 21:10Einfach mit den Beiträgen, die sie machen und mit dem Druck. Okay. Einfach allgemeiner Gesellschaft. Werden die gesungen? Man macht Angst, von wegen Prämien steigt. Was natürlich ein Schwachsinn ist. Sie steigt immer. Nicht wegen uns. Und jetzt kriegst du mal endlich etwas zurück. Ja. Und jetzt sollte es etwas Schlechtes sein.
- 21:34Du machst ja die Arbeit schon die ganze Zeit. Und ich möchte auch, dass jetzt zum Beispiel im Fall von meinem Grossmami und Grosspapi, dass sie so lange wie möglich selbstständig zu Hause sein dürfen. Ja. Und das geht halt nur so. Finde ich schön, ja.
- 21:52Ich finde es einen schönen Gedanken, finde ich schön, dass es gemacht wird und wichtig, dass es gemacht wird. Ich habe nämlich auch zwei, also der Fall meiner Grosseltern, sie sind, also mein Grossvater ist letztes Jahr verstorben. Nachdem meine Nonna verstorben ist vor einem Jahr. Und sie ist drei Jahre lang voll gepflegt worden. Sie hat drei Jahre lang überbraucht, Tag und Nacht, wie ich. Und ich habe gesehen, was das für eine... und sie sind aus Italien, natürlich Italien.
- 22:19dann musst du mit privaten Personen arbeiten. Dann gibt es niemanden, es gibt keine Organisation, die das für dich machen kann. Es ist Teamwork. Ja. Die Angehörige, der Betroffene, man arbeitet miteinander fürs Wohl von ihm. Und ich finde, die Würde des Menschen, das ist so etwas Heiliges, das so oft vergessen geht. Mega. Eben auch in der Gesellschaft, wegen «Ich bin für links, ich bin für rechts.» Ich lache immer und sage, ich bin für Vernunft. Es gibt auch noch einen dritten Weg.
- 22:49Und ja, ich finde das wirklich eine super Sache. Eben auch, weil ich selbst von der Pflege komme und es hat nichts damit zu tun, dass Prämien teurer werden. Es ist einfach etwas Neues. Es ist ein Entlastungssystem. Alles was neu ist, stösst der Schweizer einfach mal weg. Und das ist okay. Wieso glaubst du das so?
- 23:14Dass man es wegstösst? Allgemein oder jetzt? Nein, der Schweizer. Wieso tut der Schweizer per se mal neue Sachen mal eher so ein bisschen... Wegstossen? Ja, so distanziert betrachten. Also eher mal ein bisschen negativ. Also neben dem, dass der Mensch generell ein Gewohnheitstier ist und nicht gerne Veränderungen hat... Ah, dann vielleicht keine Schweizer Sache, sondern... Doch, schon auch, aber neben dem... Das bestärkt es einfach nur. Wir sind ja auch aufgewachsen, dass wir niemanden brauchen.
- 23:43Ein Schweizer soll niemanden brauchen ausser der Stadt. Wir sollen nur auf die Stadt vertrauen. Und Familie ist eigentlich ein Bonus, wenn du sie hast. Mhm. Und so wachsen wir auf. Wir wissen, was es heisst, zu arbeiten. Wir wissen, ähm... Ja, was es heisst, Rechnungen zu bezahlen. Und da bleibt Familie halt eher im Hintergrund. Und ähm...
- 24:13Darum vertrauen wir auf alles, was gesagt wird. Bei jeder kleinen Veränderung, die nicht von oben kommt, sind wir vorsichtig. Man will nicht auffallen. Man will nichts Falsches machen, weil das kann deine Karriere schaden. Du kannst deinen Job verlieren. Wenn du deinen Job verlierst, wie soll ich dann finanzieren? Ich habe Beziehungsprobleme. Es ist eine riesige Kette. Und nicht, weil wir keine Meinung haben, sondern wir wurden dazu getrimmt, man darf sie nicht laut sagen.
- 24:41Glaubst du, wir unterdrücken unsere eigene Meinung? Ja, ganz klar. Okay. Glaube ich auch. Ganz klar unterdrücken wir sie. Von Einfluss von aussen und halt auch eben aus Existenzängsten. Also wirklich, weil ein Schweizer ohne zu arbeiten ist nichts. Ich sage immer, der Schweizer geht noch arbeiten, bevor er sich erhängt. Und das sieht viel über die Schweiz aus.
- 25:11Ja, ich glaube auch, dass die Meinungsfreiheit schon da ist. Mhm. Du und ich dürfen uns sagen, was wir wollen. Alle dürfen uns sagen, was sie wollen. Genau. Aber mit den Konsequenzen musst du dann rechnen. Wie du geframed wirst, wie du schubladisiert wirst, wie du irgendwo in eine Ecke getränkt wirst. Mhm. Ich sage jetzt mal, wenn du in der
- 25:38in der medialen Welt unterwegs bist, bekommst du keine Kooperationen. Verlierst Kooperationen, weil du falsche Sachen sagst. Das finde ich sehr kritisch. Also meinst du kritisch, weil du eher denkst, das war dir bewusst, da bist du schon selbst schuld, wenn du danach über das weinst. Oder meinst du kritisch, dass du das nicht richtig findest? Ich finde es nicht richtig.
- 26:03Ich bin so zweigespalten, weil ich finde, jemand, der eine eigene Firma hat, darf auch selber entscheiden können, wie er seine Firma vermarkten will. Ja. Und wenn du deine Meinung sagst, musst du immer wissen, du hast Leute, die finden dich mega cool, und du hast Leute, denen passest du gar nicht. Und darum finde ich es so ein bisschen... Es kommt ein bisschen darauf an. Aber darf ich nicht...
- 26:32dich cool finden, obwohl du vielleicht politisch eine völlig andere Meinung hast. Darf ich nicht mit dir diskutieren und können wir nicht nach einem Gespräch, obwohl wir ich sage es extra mal, weil das wie am einfachsten ist. Also ich möchte mich nicht links oder rechts positionieren, gar nicht. Ich wüsste, wo mich positionieren, aber wenn ich jetzt komplett anders wäre
- 26:58kann ich doch mit dir Handshake rausgehen und wir haben es doch trotzdem gut. Ja. Ich glaube, wir verlieren es, oder wir haben ein bisschen verloren, dass wir diskutieren dürfen und dass wir andere Meinungen zulassen dürfen, auch wenn ich sie nicht gut finde, auch wenn es nicht meine Meinung ist. Aber darf ich doch einfach diskutieren, ohne diese Konsequenzen zu haben.
- 27:19Es gibt Grenzen. Wenn es um Kooperationen geht. Ich finde, das ist schon gut gesagt. Ich darf ja auch entscheiden, wie ich meine Firma vermarkten will. Wenn ich jetzt jemanden habe, der meine Firma gleich rausdreht, der Nummer meiner Firma gleich rausdreht, und jetzt macht die Person...
- 27:35einen Scheissdreck oder erzähle Sachen, die nicht meine politischen Ansichten sind, dann würde ich auch sagen, hey, schwierig. Das hat ja auch mit Vertrauen zu tun. Wenn du jemanden aussuchst und dann kommt raus, dass er ein Kind missbraucht. Wie stehst du denn da? Kannst du ja auch nicht wissen. Logisch, ciao. Du kannst auch nicht wissen. Du gehst immer ein Risiko ein. Ich muss lernen, dass
- 28:00wenn du eine eigene Meinung hast, authentisch bist und dazu stehen kannst, wer du bist. Mhm. Dann gibt es Leute, die dich gerne haben und dann gibt es Leute, die dich nicht so cool finden. Aber was ich mit Sicherheit sage... Oh, ich esse, dass du das Mikrofon hast. Was ich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass es dafür umso mehr Leute gibt, die dich genau wegen diesem wollen. Ja.
- 28:25Also ich möchte nicht in einer Firma arbeiten, weil immer so viele sagen, dass man nachher Mühe hat, einen Job zu finden. Ich will nicht in einer Firma arbeiten, die Meinungsfreiheit nicht unterstützt. Ich stehe ja nicht da und sage «So, die PostFinanz hat gesagt...», sondern ich sage das als «Schailin Schweri». Ich weiss ja auch nicht, was der Lokführer denkt. Wenn wir so weit sind, dass wir über jede Meinung wissen müssen, bevor wir überhaupt einen Job haben können,
- 28:55dann sehe ich einfach schwarz. Dann sind unsere verankerten Grundrechte ja eigentlich nicht mehr da. Und ich finde es auch nicht richtig, dass man eingeschränkt ist oder Angst haben muss um seine Existenz, weil man seine Meinung überlaut sagt. Ich habe gar kein Problem mit irgendjemandem von dieser Welt zusammensitzen und zu reden. Und ich kann auch immer anständig mit dieser Person reden.
- 29:17Darum, eben das, was ich aktuell mache, ich habe wirklich verschiedene Meinungen. Aber was mir am meisten aufgefallen ist, so viel Positives, wirklich so viel Positives.
- 29:32Das ist das erste Zufall, das du als Content machst. Vielleicht können wir auf das sprechen kommen. Du machst sehr viel Content, wo du, wie ich vorhin gesagt habe, du bist wie ein Sprechrohr, du hast deine Meinung und veräusserst sie. Du gehst mit der raus und das ziemlich konstant. Ich glaube jeden Tag postest du mindestens ein Video am Tag. Genau. Gut. Die machst du in deinem Auto, meistens auf einem Parkplatz, wo Leute kommen, um zu klopfen und zu fragen.
- 29:59Was mache ich? Ich kann sie. Genau, du machst die Maut und du machst dort die Themenauswahl. Wie holst du die? Wie machst du das? Völlig unvorbereitet im Fall. Völlig unvorbereitet. Ich habe jetzt erst gestern das erste Mal, und das nur, weil mich die Leute völlig darauf aufmerksam gemacht haben, ein Reaction-Video gemacht. Aber sonst...
- 30:24Das, was gerade in meinem Kopf ist, das, was ich gerade selber erlebe. Und man darf nicht vergessen, ich mache das erst offiziell seit dem 1. März dieses Jahr. Mhm. Also es ist nicht so, als würde ich das schon seit Jahren machen und ich bin einfach zu schnell... Lustig, ich dachte, es wäre schon länger. Nein. Seit dem 1. März ganz genau habe ich angefangen. Heftig. Ja. Und wie ist die Resonanz bis jetzt? Was ist so passiert seit dem 1. März? Äh, so viel. Weil, also die Politik machst du schon länger?
- 30:54Ja, ich bin... Also jetzt einfach im 23. habe ich das erste Mal mitgemacht. Für den Nationalrat habe ich kandidiert. Ja. Nachher ist es ein bisschen ruhiger geworden. Ich habe auch kein... Kein Amt oder so irgendwo. Also ich bin einfach Mitglied wie jemand, der in einem Schwimmkurs ist. Mitglied bist du bei Massvoll. Bei Massvoll, genau. Da fühle ich mich am wohlsten. Ich war früher mal bei der SVP kurz. Und dann habe ich den Switch gemacht.
- 31:22Würdest du sagen, massvoll ist auf dem Spektrum jemand gleichgestellt wie die SVP oder etwas mittiger? Nein, wir haben kein kollegiales Prinzip und wir sind definitiv für Grundrechte und für das Volk da. Darum nein, es ist nicht das Gleiche. Was meinst du nicht das Gleiche? Also man kann es nicht zu den Sporten in die richtige SVP machen. Ah ja, nicht eben? Nein, es ist komplett etwas Eigenes eigentlich. Okay. Ja.
- 31:52Okay, gut. Ja, und es hat sich eigentlich viel entwickelt. Also ich habe einfach mal ein Video gemacht. Ich habe wirklich gedacht, bin ich, es kann ja nicht sein, bin ich die Einzige, die so denkt. Kann nicht sein. Und dann habe ich einfach ein Video gemacht.
- 32:11Aus einem Video wurden es zwei, manchmal habe ich drei am Tag gepostet. Dann ist es so schnell gewachsen. Ich ging wirklich von allem aus. Auch weil ich es von der Politik kenne. Die versuchen dich dann irgendwie fertig zu machen. Ich habe wirklich alles erwartet. Ich wusste auch, wenn es dich anfängt zu hassen, dann weisst du, du machst alles richtig. Das wurde mir so eingeredet. Aber es ist jetzt irgendwie das Gegenteil.
- 32:38dass alle super cool finden, was ich mache. Egal, ob es meiner Meinung nach ist oder nicht. Und... Ja... Ganz klar sagen sie Angst davor, das zu machen, was ich mache. Und für mich ist es so, ja, was genau? Vom Recht Gebrauch machen oder... Also Angst vorm Recht Gebrauch zu machen? Ja, mir wurde schon immer gesagt, mein Leben lang... So quasi, sie lachen über das, was ich sage.
- 33:08Stimmen mir zu meistens. Aber dann sagen sie immer noch «Ja, Schälin, das kannst du aber nicht laut sagen.» Und dann denke ich mir irgendwann so «Ja, warum nicht?» Das ist das, was alle... Was alle denken. Also ja, fast alle. Mhm. Ja. Okay. Jetzt, 1. März angefangen mit null Abonnenten. Oder hattest du schon etwas? Äh, auf... Instagram war ich etwa bis 6.30 Uhr.
- 33:38Durch was? Hast du schon vorher einfach Sachen gepostet? Eben wegen der Wahlen letztes Mal, aber ich habe wirklich selten gepostet. Wenn du schauen gehst, siehst du nach Kenia drinnen. Und sonst habe ich noch dreimal einfach etwas geschrieben und dazu gesagt, wegen der Pflege und allgemein Arbeiter. Aber halt ein bisschen durchgemischt, ist nicht irgendwie etwas... Nein, einfach durchgemischt. Gut, und jetzt sind wir wie weit auf Insta? Insta...
- 34:09Ich glaube über 18. Und auf TikTok habe ich bei null angefangen. Am 1. März? Ja, habe ich bei null angefangen. Also einen bestehenden Account hatte ich, aber ich habe nichts gepostet. Ja. Und dann... Ja, jetzt bin ich dort auch über 19. Ich weiss wie schnell TikTok gewachsen ist im Vergleich, oder? Mhm. Ich merke auch, es ist überall eine andere Community. Auf TikTok steht auch nicht mein Name.
- 34:36Ich habe fast nirgends eine Verknüpfung. Also alle, die auf TikTok sind, ich will nicht sagen alle, aber die meisten, die kennen vielleicht meinen Insta gar nicht. Die von Insta kennen vielleicht gar nicht meinen TikTok. Die auf X denken einfach, ich mache Politik. Und es ist mega interessant, wie die Community so anders ist überall.
- 34:58Erklär mal, was würdest du sagen, wie sind, du hast jetzt drei Kommunisten aufzählt, X, Insta, TikTok. Wie würdest du die Kommunisten beschreiben? Auf TikTok ist es völlig hemmungslos. Locker, nimmst die Kamera vor, redest und die Leute sind...
- 35:21Von überall und offen. Ich habe die Erfahrung gemacht, Leute, die TikTok haben, sind einfach offener. Ja, sind einfach offener. Bei Instagram sind sie eher kritischer. Das merkst du schon, es ist kritischer. Und auch, wie in meinem Fall in der Politik, die ältere Generation, ab und zu jemand Jungs nahe.
- 35:46Und ich schreibe schon ausführlicher. Auf Insta? Ja genau. Auf TikTok ist es mehr so «Hey, go for a hit!» und ein Emoji. Ja. Selten mal schreibt jemand wirklich etwas. Und bei Instagram siehst du schon den Wechsel zu «Riesenromanen» und auch persönliche Nachrichten. Also wirklich viele persönliche Nachrichten, die ich bekomme. Und dort hast du auch alles. Und auf X
- 36:14Auf X geht es ja mal wirklich um nichts anderes. Ich kann sagen, was ich will. Es geht nur darum, dass ich eine Frau bin, dass ich mein Maul aufmache und dass ich entweder geschminkt bin, ungeschminkt oder meine Rechtschreibung. Nur das. Inhaltlich null. Ja, null.
- 36:38Und nutzt du X oder das von Insta? Wie heisst das? Threads? Nein, das benutze ich nicht. Also wirklich X?
- 36:49Es ist wirklich mega interessant. Mega interessant. Früher waren es doch deine Eltern, die dir gesagt haben, pass auf im Internet, da ist zu viel Mobbing und so. Das sind die, die mobben. Klar. Das sind die, die mobben. Die sind dermassen frustriert. Und ich habe das schon mal in einem Video gesagt. Es tut mir leid, ich kenne keine Brigitte. Ich nenne sie aber Brigitte.
- 37:13Das sind die 50-jährigen, untervögelten Frauen. Es gibt auch Männer, sorry, jemand muss es aussprechen, die jeden Tag über das Gleiche motzen. Das macht einen wahnsinnig. Ich kann wirklich schwören, jeder hat so einen im Job.
- 37:33wirklich jeder hat so einen im Job, der kommt und jeden Tag über das Gleiche motzt, noch nie richtig gearbeitet hat und du einfach, ich denke mir oft, du bist eine Putzfrau, die motzt über putzen, such dir einfach etwas anderes. Du gehst dir das so auf den Sack. Andere arbeiten in der Produktion, jetzt der Vergleich in der Pflege, andere arbeiten in der Produktion und können nicht während der Arbeitszeit bezahlt einen Kaffee trinken und da musst du schnurren.
- 38:02und sind noch viel unterbezahlt als in der Pflege. Und die geben mir so was auf den Sack. Und von denen hat es so viel auf X. Wirklich. Zum Thema die junge Generation. Nein, nein. Schon lange nicht mehr. Also es ist... Du hast wirklich alles. Ja. Hate-Kommentare hast du viel? Nein. Nicht? Nein, wirklich überraschend nicht. Aber hast du schon gehabt natürlich. Oder gar nicht? Hast du noch nie einen Hate-Kommentar gehabt?
- 38:30Ich habe selten mal ein Emoji, zum Beispiel... Fuck, SVP. Dabei bin ich gar nicht bei der SVP. Ist okay, ist deine Meinung. Sag, was du willst. Das habe ich ab und zu. Das kann man einfach sagen. Das kannst du mir dann gleich sagen. Ich habe blaue Haare, habe ich nicht. Aber ist gut. Und sonst...
- 38:56Nichts, wenn ich es mir überlege. Spannend, ja. Gar nichts. Manchmal, wenn jemand nur ein Video gesehen hat, das gerade viral geht, und ich zum Beispiel erwähne das Wort «Ausländer», dann kommt manchmal «Du Rassist».
- 39:12Aber selten. Und dann, je nachdem, ob die Person mehr geschrieben hat, gehe ich darauf ein. Und sage, hey schau, ich merke gerade, du hast nur ein Video von mir gesehen. Schau doch die andere auch. Und dann entstehen manchmal Freundschaften. Also es ist mega interessant. Lustig, dass man auf Social Media einfach so schnell Sachen raushält. Obwohl man eigentlich gar keinen Kontext dazu hat.
- 39:40Aber wenn wir ehrlich sind, ist es doch überall so. Nicht nur auf Social Media. Du siehst jemanden und machst das schon. Aber auf Social Media ist es mega einfach zu machen. Ja. Du hast wie das Gefühl, du hast eine Barriere, weil es ist ein Bildschirm. Du schreibst in einen Bildschirm und ich sage es dir nicht persönlich. Es ist wie eine Barriere.
- 40:00Ich glaube die meisten Menschen, die «Hey!» Kommentare schreiben, würden sich das nicht getrauen, face to face. Nein, niemals. Never ever. Niemals. Und auch wenn du ein bisschen Selbstwertgefühl hast, dann machst du auch niemanden ab. Du hast genug Stolz. Also dann supportest du. Ich sage immer, wenn du nicht kannst, am liebsten klatschen für andere Leute. Dann kannst du noch so gut sein. Du kannst auch besseren Content machen als ich.
- 40:24Solange du nicht gelernt hast, für andere Leute laut zu klatschen, wird niemand für dich klatschen. Und du bleibst unten. Absolut, ja.
- 40:35Okay, in diesem Fall, Social Media ist eine Welt für sich, kann man wirklich so sagen. Hat dir jetzt auch sehr viel Aufmerksamkeit gegeben? Also du bist dort am Wachsen innerhalb einer sehr kurzen Zeit. Ich meine, am 1. März angefangen, bist du bei 19.000. Drei Monate oder so. Drei Monate, nicht einmal. Ja, die Zeit geht schnell um, aber... Das stimmt, ja.
- 41:00Hat sich dein Content verändert? In diesen drei Monaten schon, von den ersten Videos zu den heutigen. Machst du mehr Recherchen oder hast du wirklich so freie Schnauze raus? Nein, ich glaube nicht. Wenn man das erste Video anschaut und mein letztes Video genau gleich. Ich bin auch immer im Auto. Leute fragen mich, ob ich im Auto lebe. Noch nicht. Noch nicht? Mal schauen wie du das machst.
- 41:22Nein, ich fühle mich dort einfach wohl. Und es geht bei mir wirklich um die Sache. Darum sehe ich nicht ganz ein, warum ich den Ort wechseln soll oder irgendetwas. Aber sonst sehe ich selber keine grosse Veränderung, weil ich von Anfang an klar gesagt habe, das bin ich, so rede ich. Und ja, ich habe jetzt aber schon oft gehört, dass ich lustig sei.
- 41:50Aber ich sehe mich gar nicht als lustig. Weil sie sagen, ich kann Politik gut kombinieren. Es macht es unterhaltsamer und verständlicher. Und es war für mich auch sehr wichtig, dass Politik wieder für jeden zugänglich ist.
- 42:05Aber Politik sollte ja für jeden sein. Ja, eben. Es sollte ja für jeden sein. Also warum redet man so, als müsse man als erstes studieren? Ich habe schon oft gehört, ja, ich würde gerne etwas sagen, aber ich bin nicht von der Politik oder ich kenne mich nicht aus. Doch, du kennst dich aus. Du zahlst viel zu viel Miete. Ich meine, du verdienst einen Hungerlohn. Du weisst nicht, wie du das finanzieren sollst. Oder irgendwie...
- 42:28Jeder ist automatisch dabei. Ich möchte es einfach wieder verständlich und einfach machen, so wie es sein sollte. Und dann ist mir wirklich von Herzen egal, welche Meinung du hast. Ich brauche nicht alle mit der gleichen Meinung, sonst wären wir keine Demokratie. Und jetzt, wenn es dann zur Wahl geht, brauche ich nicht alle Wähler.
- 42:56Ich habe meine Wähler. Und die, die nicht meiner Meinung sind, haben andere Vertreter, zum Glück. Wäre ja schlimm, wenn wir... Dann hätten wir ja einen Diktator.
- 43:08Zum ersten Thema, das du gesagt hast, und danach kommen wir auf die Wale zurück. Das erste Thema ist Humor. Dass du auch lustig bist in deinen Videos. Finde ich auch. Du machst auch sehr herzhaft lachen. Also wenn du lachst, dann haust du es raus. Das ist mega sympathisch. Und bei deinem Reaction-Video gestern, Ja. du baust einfach Sachen rein, die völlig random sind und die sind eben lustig. Wie das mit den Nägeln. Ja, ich überlege immer nicht viel, darum kann ich nicht sagen. Das ist aber gut, weil
- 43:37Du hast gesagt, hey, und übrigens, random, wir haben die gleichen Nägel. Und ich so, boah, wie hätte ich das gesehen. Dann musste ich nochmal zurück, weil ich wollte schauen, welche Nägel sie haben. Und ich so, ah, ich habe wirklich die gleichen Nägel. Das ist gut, weil das catcht ja und das gibt ja schon selbst... Aber ich mache das völlig unplanned. Ah, das ist super. Ich mache das nur nicht vorüberlegen oder irgendwie... Manchmal will ich das auch zum Verhängnis, weisst du, ich meine, aber sonst...
- 44:01Ist das völlig offen. Ich habe einen völlig schwarzen Humor. Und nein, es hat nichts mit schwarzen Leuten zu tun. Ähm... Ja, und ich denke oft auch zweideutig, sind wir doch einfach ehrlich. Manchmal gibt es solche Situationen. Ist halt jetzt einfach so. Und ich mache über alles und jeden Witz. Und am meisten über mich selber. Es wäre ja ultra rassistisch, wenn ich eine Rasse auslande.
- 44:27Das sehe ich auch so. Das wäre rassistisch. Es gibt auch sehr viele Comedians, die es extra nutzen. Ich finde es so geil, dass sie das machen. Dass die Leute, die in der Rollstuhl sind, über sie Witze machen. Es wäre rassistisch, wenn man es nicht macht. Dann würdest du sie auch ausgrenzen. Und die kommen in eine Comedy-Show, weil sie lachen wollen. Weil sie sich amüsieren wollen.
- 44:51Und wo sind wir gelandet, dass man alle in Watten verpacken muss? Nein, bitte nicht. So Häuschen draus machen. Jeder soll selber hinstehen und dafür reden dürfen. Aber es ist doch so, die Leute fühlen sich so, so schnell angegriffen. Mega. Ja, aber schau mal, zum Beispiel in der Schweiz. Sie haben ja nichts anderes. Das ist mir aufgefallen. Sie haben keine anderen Probleme und Sorgen. Sie hätten...
- 45:19Und das habe ich gesehen in Kenia und Bush. Kleeck, du weisst nicht, wie du Ende Monat überleben sollst. Aber brüllst jetzt gerade wortwörtlich über den Wiese im Fernsehen, weil er sich gerade getrennt hat von George Bush oder keine Ahnung was. Und ich denke so, du heulst für den, aber du weisst nicht mal, wie du essen kannst nächsten Monat.
- 45:44Es ist so völlig, du versuchst wegzukommen von deinem eigenen Leben, von der Realität. Damit einfach mal etwas läuft. Dein Leben ist so langweilig, dass du das brauchst irgendwie. Die suchen das richtig. Und das ist eigentlich mega traurig. Also solche Leute tun mir wirklich leid. Die brauchen eigentlich nur Liebe. Die Brigitte, oder was? Ja, die auch. Die müssen einfach mal richtig *** sein.
- 46:18Ja, viele sagen auch, okay, manchmal sagt sie etwas Extremes, aber das stimmt nicht. Weil die Wahrheit muss nicht schön klingen, es muss echt sein. Weil nur wenn du die Wahrheit echt aussprichst, kannst du auch wirklich zu einer Lösung kommen und etwas verändern. Weil wenn du schön redest, verharmlost bist, wird sich nie etwas ändern, dann machst du dich selber wahnsinnig und alle um dich.
- 46:45Ja. Du hast angesprochen, wir sind vor der Wahl. Also es gibt jetzt vor allem zwei grössere Themen, die jetzt anstehen. Korrigiere mich bitte. Wir haben einmal Zivilschutzverordnung, die sich verändern sollte. Also wieder mehr Leute, die ins Militär gehen sollten. Dass Zivilschutz eigentlich nur der Notfallplan ist, wenn es wirklich nicht geht. Oder Zahlen.
- 47:11Oder zahlen halt. Und dann haben wir noch 10 Millionen Initiativen. In einer Natschelle. Bist du bei beiden bewandert?
- 47:23Ja, jetzt speziell mehr für die 10 Millionen Schweiz. Okay. Gehen wir auf die Ehe, weil die ja mehr... Die ist einfach polarisierender. Polarisierender. Die ist ja mehr im Volksmund. Das ist so mehr, wo... Also wir können jetzt mega diskutieren über 10 Millionen anstatt über Zivilschutz. Genau. Also 10 Millionen Initiative in einer Natschelle. In deiner... Wie würdest du das erklären?
- 47:4910 Millionen Schweiz heisst für mich, wir müssen anfangen zu selektionieren. Wer kommt ins Land und wer geht raus? Und das zum Schutz der integrierten Ausländer und sowieso zum Schutz der Schweizer. Und damit ist nicht gemeint, dass wir jetzt alle Ausländer rausschicken oder eben, dass der integrierte Ausländer gleichgestellt ist wie der, der sich nicht integrieren will.
- 48:18Und ja, das funktioniert nur so. Und darum bin ich dafür. Also es hat auch nichts damit zu tun, dass wir mehr oder weniger Pflegekraft haben. Also du bist dafür, keine 10 Millionen Schweiz?
- 48:33dass wir nicht mehr als 10 Millionen gehen. Genau, genau. Ich bin dafür. Genau, dafür, dass wir nicht über 10 Millionen gehen. Genau, einfach auf dem Stimmzettel muss ich anstehen. Ja, okay, gut. Und da würde es ja darum gehen, dass wenn es sich darüber geht,
- 48:50länger als zwei Jahre mit einem ständigen Einwohner in der Schweiz, das sind nicht Leute, die in zwei, drei Monaten kommen, sondern Leute, die effektiv angemeldet sind. Wenn es darüber geht, dann müssen wir an Sachen abschaffen oder wir müssen Geburtenraten senken, dann kommen gewisse Regulatoren in Kraft.
- 49:13Das hat aber auch mit der EU zu tun, wo man gewisse Schengen... Wo man dann aus der Schengen... Der Märchenschaftsvertrag und all das. Genau. Okay. Wo siehst du Vor- und Nachteile? Im Jahr. Also dass man... Dass man beide Seiten hat. Oder wie? Nein, wo siehst du Vor- und Nachteile, wenn man sagt, wir bleiben bei 10 Millionen, wir können nicht über 10 Millionen.
- 49:42Alles hat Vor- und Nachteile. Wo siehst du für dich Vor- und Nachteile? Der Vorteil ist ganz klar, dass wir mehr Ressourcen und Geld für unsere eigenen Leute im Land brauchen können. Für die integrierten Ausländer, die eine Bereicherung für uns sind. Und für die Schweizer.
- 50:02dass wir uns so verbessern können. In allen Bereichen. Ich kann von der Pflege sprechen. Vor fünf Jahren sagte man schon, es wäre besser, wenn wir Leute vom Ausland holen. Es ist genau gar nichts passiert. Darum ist das schon ein Kriterium, das man streichen kann. Und den Nachteil in dem Ganzen sehe ich
- 50:25dass grössere Firmen eventuell weniger Personal haben, aber eben aus dem Grund, dass sie keine billigen Mitarbeiter mehr haben vom Ausland. Was wiederum ein Vorteil ist. Was ist das grösste...
- 50:47Das grösste Gegenwort der Initiative, dass man sagt, man will mehr als 10 Millionen, es soll offen bleiben, man darf auch reinlassen. Was ist so Ihr grösstes
- 50:58Ich habe schon alles gehört. Aber was ist, wenn man 10 Millionen hittet und dann bekomme ich Zwillinge? Muss dann das eine Kind sterben? Also wirklich, ich habe schon richtig viel Müll gehört. Also ich dachte, du solltest dir andere Sorgen machen, eher um deine Hirnzellen. Aber lassen wir das mal. Nein, dass einfach der Mythos da ist,
- 51:24dass wenn das angenommen wird, dass alle Ausländer raus müssen und dass den Ausländern in der Schweiz schlecht geht, dass die Schweizer gegen Ausländer sind. Ich höre immer nur das. Ja, aber du, eben wie im Video, du gehst ja auch zu einem Italiener essen und dies und das. Das hat ja gar nichts mit dem zu tun. Null. Null.
- 51:47Was soll ich erzählen, wenn ich den Arsch putze? Oder kommt genau das Gleiche? Wer interessiert? Es geht hier nur um den Schutz derjenigen, die sich integrieren wollen, und der Schweizer. Und ich will eine Veränderung. Ich will eine Veränderung, die ich im Alltag spüre. Ich kann es nicht mehr haben, das ständige Geschnurren und es passiert einfach nichts.
- 52:15«Ja, das ist jetzt passiert, das Gesetz, und dann geht es wieder 100 Jahre, bis es umgesetzt wird. Ich weiss gar nicht, warum die Leute überhaupt Angst haben. Weil ich zahle genau gleich meine Rechnungen und sie werden einfach immer teurer und ich habe immer weniger Lebensqualität. Und ich habe es satt, ich möchte eine Veränderung haben, weil so kann es nicht weitergehen. Und Veränderung wäre, dass wir bei 10 Millionen stoppen, dass wir dort so wieder einen Cut machen. Genau. Dass wir einen Cut machen und einfach mal wieder...
- 52:44am Schweizer Volk schaut. Der Schweizer kommt sowieso immer zu kurz. Er geht immer durch das System. Und es geht nie um den Schweizer. Wir müssen uns immer rechtfertigen. Egal was für eine Initiative, egal um was es geht, es geht am Schluss immer um die Ausländer. Nie um den Schweizer. Und wir müssen uns dann rechtfertigen und wieder alle in Schutz nehmen und Mutter Teresa spielen.
- 53:09Der integrierte Ausländer kann sich selbst wehren. Er ist kein Hüschi. Er kämpft. Und auch wenn er sich nur integriert hat, nur, ist er ein super Vorbild und eine Bereicherung für uns. Man kann Hand in Hand, auch wenn man nicht gleicher Meinung ist, zusammenarbeiten. Aber den Rest zieht sie nur in Abfall. Und die brauchen wir hier nicht. Ich glaube nicht, dass irgendjemand
- 53:36Ein Kinderschänder, der auf die Knie geht, bitte lernt Deutsch. Was glaubst du, macht die Schweiz aktuell so komplett falsch? In dieser ganzen Ausländerpolitik? Dass es so ein Aufeinandhetze ist, meinst du? Mhm. Also wenn man viel weiter denkt, dann sehe ich das so, dass von oben wird das Problem geschaffen. Erstens von der Spaltung des Volkes,
- 54:06und Angst machen und vom bewussten kriminellen Menschen hineinlassen und nicht eine Lösung dazu finden. Warte, warte, zum bewusst kriminellen hineinlassen? Ja. Glaubst du, wir lassen bewusst Kriminelle hinein? Ja. Ist das so? Weil sie damit, wenn du weiter denkst, ein Problem beim Volk schaffen, und zwar Mangel an Sicherheit. Okay.
- 54:30um dann in einem zielerreichen grössere Kontrolle über uns zu haben. Und es ist kein Geheimnis, für mich ist eine Demokratie, dass das Volk das Oberste ist und nicht der Bundesrat. Weil wir wählen. Wir sind das Volk. Aber aktuell ist es ja umgekehrt.
- 54:51Wir müssen beten und alles offenlegen und er darf alles verstecken. Aber wir haben ihn gewählt. Wer ist er? Der Bundesrat? Der Bundesrat, Nationalrat. Okay. Und ich möchte das wieder umkehren. Dass sie transparenter werden müssen. Wir krampfen für ihr Geld. Sie sind bezahlt von uns.
- 55:17Und darum müssen sie uns schützen. Und nicht... Aber schlussendlich ist es trotzdem wir, die ja wählen. Genau. Aber es ist viel zu alt. Es ist viel korrupt. Ich meine, was ist heutzutage die Politik? Es ist nur, wer leugt besser.
- 55:34dann kannst du keine richtige Demokratie machen, wenn jeder einfach lügt. Eben wenn eine Seite sagt, wir sind voll gegen Ausländer, die anderen sagen, wir wollen am liebsten jeden heimnehmen. Ich weiss so, was du daraus möchtest.
- 55:52Also, in meinen Worten, so wie du das jetzt erzählt hast. Du hast das Gefühl, der Bundesrat legt gewisse Initiativen so vor, dass wir selbst verwirrt sind, dass wir selbst nicht richtig herauskommen, was wir wählen sollen, zugunsten dessen, was sie eigentlich wollen. Zugunsten einer gezahlten Politik. Zugunsten einer geschmierten Politik. Ja, manchmal kommt es nicht mal unbedingt vom Bundesrat, sondern...
- 56:23Er möchte etwas machen und dann suchen die verschiedenen Parteien nach einer Lösung. Oder ihnen passt es nicht. Und dann suchen wir die Initiativen zustande und dann wird darüber gesprochen. Und dann macht er das geplant. Also er hat ein viel grösseres Ziel. Währenddessen wir darüber diskutieren, lacht er sich ins Füschchen und erreicht sowieso sein Ziel. Was sagt der Bund zu der 10-Minuten-Initiative? Er sagt nein. Der Vorschlag ist nein? Ja. Und der... Okay.
- 56:53Zu wieviel Stimmen wissen wir das? Es steht im roten Büchlein stark an. Ja. Okay. Aber ich schaue eh nicht darauf. Sorry, wenn du da mal schauen gehst. Letztens hat die Nationalrat abgestimmt, dass wenn jetzt ein Migrant in der Schweiz Gewalt anwendet. Also sagen wir, der Migrant missbraucht jetzt jemand in der Schweiz.
- 57:21Sollen wir ihn heimschicken? Hat das verspielt in der Schweiz? Oder sollen wir ihn hier behalten? Deine Meinung? Du kannst... Klar weg. Niemand will den haben. Ja, niemand scheinbar nicht.
- 57:35Ja, eben. Weil du kannst namentlich schauen, wer von den Nationalräten findet, die müssen wir behalten. Und das ist echt krass, dass man Opfer nicht schützt. Klar, es gibt Gesetze, aber wenn du in ein Land gehst und es so dermassen verspielst, dann musst du einfach gehen. Ich glaube, es gibt nicht sehr viele Länder, die das zulassen. Nein.
- 57:59Es gibt nicht sehr viele andere, die das tun. Ich meine, es gibt Länder, da darfst du nicht mal... Da dürftest du nie Italien-Fahnen über die Schweizer-Fahnen hängen. Das ist strafbar. Fahnenflüchtlinge. Weisst du, wie viele sind Fahnenflüchtlinge? Die bekommen eigentlich Todesstrafe, die da sind in der Schweiz. Die Verräter sind.
- 58:22Es gibt Sachen für mich, okay, da kann man darüber diskutieren, das ist eine Meinung. Aber dann gibt es für mich ganz klar, wie zum Beispiel Kinder schützen. Das hat für mich überhaupt nichts mit rechts, links, was auch immer zu tun. Ausländer, keine Ausländer. Die schützt man einfach. Und alleine ist einfach das Ego auf der Seite und dann kämpft man füreinander
- 58:50Für das, für unschuldige Kinder. Egal von wo sie kommen, bedingungslos. Aber nein, die Leute haben einfach wieder so ein Ego und müssen es so umkehren, dass sie einfach wieder zu kurz kommen. Und ich verstehe das nicht. Ja, ich glaube, das...
- 59:15eine klare Meinung zu einem Thema haben, lässt man sich auf die Seite legen, weil man der Meinung sein möchte von seiner Partei.
- 59:27Ja. Also du musst dir vorstellen, du bist in einer Partei, egal was für jemand. Die meisten sind entweder dort hineingewachsen durch die Eltern. Ja. Oder hatten keine Kollegen, sind so hineingekommen. Jetzt haben sie jemanden, der sie unterstützt und klar, voll Feuer und Flamme ist.
- 59:47Jetzt sind sie länger dort, jetzt machen sie sich selbstständig oder sie möchten sich selbstständig machen oder haben sonst etwas, brauchen Unterstützung und jetzt wird geholfen einander. Ist ja alles schön und gut. Aber wenn du jetzt mal anderer Meinung bist, dann bist du schon gebunden. Ja. Du kannst nachher nicht sagen, «Hey du, schau, die Grünen hatten jetzt mal eine gute Idee.» Dann verlierst du gerade die Zusammenarbeit. Gibt es Sachen, wo du sagst, «Hey, die Grünen, unterstütze ich voll. Das finde ich super.»
- 1:00:18Ja, wären sie wirklich grün? Das ist der grünste Name. Ich kann mich damit nicht identifizieren mit so... Keine Doppelmoral und heuchlerisch. Ich kann das nicht. Zum Beispiel? Alles! Also wirklich, wer mir sagen will, ich mache eine Initiative zum Bäumpflanzen,
- 1:00:43Er nimmt Millionen an Spendengelder in die Sacken und dann fliegt er einmal mit dem Flugzeug über die Kenia und rührt sie aus dem Fenster. So wächst doch kein Baum. Weisst du, ich meine, wer willst du verarschen? Mhm. Und das Schlimme ist natürlich, wenn ich dann anstehe und sage, ich habe voll gemacht. Und die Leute sagen, nein, nein, nein, das hätte er sagen müssen. Das hätte er sagen müssen, dass die anderen ruhig sind. Also wirklich. Das kann ich einfach nicht. Glaubst du, links wird viel mehr geschützt als rechts? Ja.
- 1:01:10Glaubst du, links ist aggressiver als rechts? Ja. Ich finde das lustig, weil... Weil ich kann ganz anständig, und ich sehe mich nicht als rechts oder links, ich sage immer, ich bin einfach vernünftig. Ich kann mit jedem Menschen normal reden. Sag mal jemandem... Du bist kein Hund.
- 1:01:36Oder, äh, keine Ahnung, sonst irgendetwas. Der rastet gerade aus. Es gibt nicht nur Mann und Frau. Dann sage ich, okay, weisst du. Wie viele Geschlechter gibt es? Zwei. Und noch eine, psychisch krank. Weisst du, ich meine, mehr nicht. Wirklich mehr nicht. Und die rastet gerade aus. Also die, eben, wie ich letztes Mal schon gesagt habe, die wollen dir sagen, Gewalt ist keine Lösung, indem sie dich verprügeln.
- 1:02:04Der 1. Mai, sorry, machen sie einfach den Arbeiter ihres Geschäfts kaputt. Ja. Um für sie zu kämpfen. Es gibt so viele Sachen, wo ich denke, was? Das ist für mich einfach nicht grün. Es hat auch nichts mit grün zu tun. Die Leute sind einmal überrascht. «Was? Du recycelst?» «Nebstdem, dass ich Schweizerin bin, musst du nicht grün sein, um zu recyceln.»
- 1:02:34Ja. Und sie dürfen ja alles laut sagen. Alles ja. Ich würde gar nicht laut sagen. Ja. Und ganz schlimm finde ich, wirklich ganz schlimm finde ich das Verharmlosen der Nazizeit. Weil über das macht man, wenn es jetzt ernst ist, keinen Witz. Und ich finde nicht, dass man das Verharmlosen sollte auf jeglicher Hinsicht. Und das machen sie.
- 1:03:04Die Linken? Ja. In dem, dass sie was sagen? Ja, in dem sie... Also bei den Linken ist es ganz einfach. Wenn du nicht ihrer Meinung bist, bist du einfach Nazi. Mir hat es jetzt noch niemand gesagt, aber... Bist du noch nie als Nazi beschuldigt worden? Da kommt vielleicht noch... Was nicht ist, kann auch werden. Da kommt vielleicht noch. Hashtag. Nein. Okay.
- 1:03:31Nein, ich merke schon, dass die Gewaltbereitschaft vom linken Spektrum schon viel grösser ist. Sie schiessen sich einfach selber ins Bein, wenn wir ehrlich sind. Aber es wird ja geduldet. Ja. Es wird geduldet und das macht es ja ganz ein bisschen schwieriger. Es sind auch viele junge Leute dort, die rebellieren.
- 1:03:59Einfach nur rebellieren. Vielleicht haben es reiche Eltern noch nie wirklich... Ich schwöre, noch nie richtig gearbeitet in ihrem Leben. Ich weiss nicht, was... Du bist voll in deiner eigenen Bubble. Mhm. Und für mich ist auch ganz klar, auch die sind willkommen. Ich meine, dass ich für Meinungsfreiheit kämpfe und mich einsetze, heisst ja auch, dass ich mich für sie einsetze. Ist auch ihre Meinung wohl? Ja, nur dank mir dürfen sie rebellieren auf der Strasse.
- 1:04:28Auch wenn ich nicht dafür bin, finde ich trotzdem gut, dass sie von ihrem Recht Gebrauch machen. Und sie sollen es ausschöpfen. Was denkst du, was wäre die erste Sache, die man in der Schweizer Politik ändern müsste? Aufräumen dort oben. Es gibt so viele Sachen, wirklich. Es gibt extrem viele Sachen, die man machen müsste. Aber das Erste ist sicher mal dort oben aufräumen.
- 1:04:58Kennst du ein anderes Land, das die Politik besser betreibt als die Schweiz? Nein, nicht wirklich. Für mich persönlich gibt es überall gute und schlechte Sachen. Aber mir gefällt es in der Schweiz generell. Es ist einfach anders. Im Vergleich zum Präsidenten von Kenia geht es anders zu und her.
- 1:05:26Er entscheidet einfach, was läuft. Ja, er wird einfach schnell getötet. Es ist ganz schlimm, wirklich. Aber eben, sonst ist es einfach anders. Aber darum, in der Schweiz ist es mir einfach ganz wichtig, dass unsere verankerten Grundrechte bleiben. Wie eben Meinungsfreiheit. Ich habe keinen Bock, dass es nicht so ist wie in Deutschland. Am Morgen, wenn die Polizei bei mir vor die Tür kommt, weil ich meine Meinung geäussert habe.
- 1:05:57Das ist schon heftig. Ja, also du kannst ja nur einen Witz machen. Brutal gebüsst werden. Über einen Politiker kannst du einen Witz machen. Du kannst massiv gebüsst werden. Das ist heftig. Wir wären jetzt beide schon lange. Obwohl wir nichts Schlimmes gesagt haben. Also diese Situation, vor allem die wirtschaftliche und politische Situation in Deutschland ist verheerend.
- 1:06:26Und ich sehe die Zukunft Deutschlands, wenn sie so weitermachen, ganz düster. Aber das ist auch das, was viele nicht verstehen. Und was ich nicht verstehe, wieso sie es nicht verstehen. Wir haben ganz viele Deutsche in der Schweiz. Die kommen aus dem Grund zu uns, weil sie nichts mehr mit der EU zu tun haben wollen. Darum sind sie bei uns. Vielleicht auch aus anderen Gründen.
- 1:06:52Und jetzt zählt die Schweiz auch zur EU. Und wenn du sagst, dass du die EU nicht als Schweizer willst, dann bist du rassistisch. Macht ja mal gar keinen Sinn. Wirklich. Wir haben ja die Ausländer hier, die mit uns mitlaufen. Sie wollen nicht zur EU. Wie viele Länder kommen so? Weisst du, was ich meine?
- 1:07:17Ich versuche einfach alle Sichten zu sehen. Ich schaue immer als erstes auf mich selber. Was habe ich falsch gemacht? Was kann ich verbessern? War die Reaktion falsch von mir, dass die Person so reagiert? Habe ich es aus einer falschen Perspektive gesehen?
- 1:07:37Bist du so reflektiert, dass du das kannst? Hat es also schon Situationen gegeben, wo du gesagt hast, hey los, sorry, shit happens, auch ich bin nur ein Mensch. Ja, ja, tausendmal. Ich mache gerne Fehler. Wirklich, ich mache wirklich gerne Fehler. Ich finde, Fehler machen ist etwas mega Schönes, man muss einfach daraus lernen können. Aber ich bin schon oft an den Punkt gekommen, wo ich einfach sagen musste, glaube, was du willst. Also wirklich.
- 1:08:07Kommen wir kurz auf deine Partei zu sprechen, und zwar «Massvoll». Was hast du da für eine Position? Was hast du da für eine... Ja, sag mal Position. Für eine Aufgabe, oder? Aufgabe, ja. Keine. Keine. Bittertraurig, nein. Nein, das ist okay für mich. Ich habe wirklich keine. Okay. Also...
- 1:08:32Ich mache auch nichts im Namen von «massvoll». Ich bin eine eigenständige Person. Bei mir wird nicht gesagt, mach das oder das wäre gut. Voll nicht. Ich habe bei mir einfach reingekommen, z.B. auf Instagram «massvoll» will ich dazu stehen. Okay. Aber sonst, wenn grosse Sachen wie ein Nein zur EU sind, dann bin ich klar dabei.
- 1:09:02Und sonst, ja. Gibt es, Nikola heisst er, Nikolas Rimaldi. Er war ein FDP-Politiker und hat dann Massvoll gegründet. Genau. Was würdest du sagen, sind die Grundprinzipien von Massvoll? Dass wir bedingungslos, ohne Kollegialsprinzip, unsere Grundrechte schützen. Okay. Okay.
- 1:09:30Und dafür stehst du ein. Das kann man ja gut einstellen. Ja, und für den Wirt des Menschen. Und massvoll ist wirklich noch einer der Einzigen, der auch die Corona-Zeit aufarbeitet. Es braucht eine Aufarbeitung, das ist noch nicht geschehen.
- 1:09:45Für die Geschädigten, man muss auch ganz klar sagen, wir sind nicht gegen die Geimpften, wir sind gegen die Massnahmen. Wir haben Leute von überall, von jeden Partien, die bei uns dabei sind und egal ob geimpft oder nicht. Kannst du dich impfen lassen? Nein. Wieso nicht?
- 1:10:11Ich war in Kenia. Und in Kenia... Ich meine, die haben uns Bilder von China gezeigt, dass die da tot umfallen. Wenn du die Augen aufgemacht hast, hast du gesehen, dass gar keiner tot umfallen ist. Ich wohne in der Nähe der Slams. Da ist keiner gestorben. An Corona. Und dort ist es ja viel transparenter, die sagen, «Hey, schau, der ist jetzt wegen Autounfall gestorben. Wenn du jetzt sagst, wir könnten in die Studie gehen, Coronavirus, dann zahlen wir die Erbärmung.»
- 1:10:41Das wurde offen kommuniziert, nicht versteckt.
- 1:10:46Und ich habe auch Interviews gemacht, dort während der Corona-Zeit. Das ist mega lustig. Wir hier in der Schweiz sagen doch, also ja, ich sage es jetzt einfach, aber wir in der Schweiz sagen, wenn du fertig aufgegessen hast, iss fertig auf, ein Afrikaner hat nichts zu essen. Und Kenianer machen genau das Gleiche, aber mit Inder. Und das habe ich gar nicht gewusst. Wirklich? Ja, für die sind die Armen die Inder.
- 1:11:12Voll krass. Und wenn der Corona-Ziel dann so gesagt hat, «Nein, ich muss mich nicht impfen!» «Ja, sicher nicht.» Aber ein Inder, die in Indien sich schon impfen sollten, weil dort ist es richtig dreckig. Das finde ich mega krass. Also wirklich. Und ich habe nicht nur mit einer Person geredet, sondern wirklich mit mehr Leuten. Und auch wegen dem Essen. Ja.
- 1:11:35Ja, dort habe ich viel gemacht, du hättest denken können. Ich habe Kohlensäure im Wasser ausgelernt. Weil es hatte keine Kohlensäure mehr drin und es stand schon lange da in meiner Wohnung. Dort hatte ich mittlerweile schon Kollegen. Und ich lerne das so nichts an und denke mir, boah, das ist gar nicht mehr fein, so ein ausgeschüttetes, 100 Jahre altes Wasser. Ich will es gleich ausleeren und dann schauen mich einfach so fünf Afrikaner Schock von seinem Leben an.
- 1:12:01Wie soll man Wasser ausschütten? Weil ich das ausschütte, für sie war es nicht erklärt, es habe ja etwas drin. Für sie ist es eigentlich völlig egal, was drin ist, aber es hat etwas drin, was macht die? Und dann ich einfach so... Ah ja stimmt, ihr habt ja kein Wasser. Aber die lachen sich zu Tod. Also weisst du, dort unten kannst du... Es ist ein richtiges Miteinander. Ich stehe an einer weissen Wand und sage, «Jailene, wo bist du?»
- 1:12:28Die machen dann ein bisschen über dich. Ja, ohne dass ich es will. Man sieht dich nicht mehr, weil ich so weiss bin, dass man mich an einer weissen Wand gar nicht mehr sieht. Hast du schnell Anschluss gefunden? Ja, man kann sagen, ich habe schnell Anschluss gefunden, aber nichts echtes. Also, du hast gemerkt, entweder haben sie dich überall eingeladen, um dich dabei zu haben, weil du weiss bist.
- 1:12:54und sie sehen dich als Trophäe oder als Ticket. Ticket in die Schweiz? Nein, die sind recht stolz. Die wollen nicht einfach so gehen von Kenya. Die sind recht stolz. Aber mehr als ein Ticket von Selbstständigkeit oder in die UN, in die WHO. Sie sehen quasi das Ticket dort drin. Mhm. Aber es ist halt nichts wirklich Tiefes. Eine tiefe Connection ist eher schwierig.
- 1:13:23Ja, es ist schon schwieriger. Warst du da eine lange Zeit? Ich habe mittlerweile schon viele Kollegen. Das klingt nicht mehr so. Ich würde sagen, ich habe eine Handvoll Leute, denen ich wirklich vertraue. Dort ist Vertrauen schwierig. Ist dir Vertrauen schwierig? Ja, die vertrauen sich gegenseitig nicht. Wie soll ich? Dann ist es schwierig.
- 1:13:49Okay. Ja, ich sehe dich schon ein wenig. Also weisst du, wenn du nicht deinem Nachbarn vertrauen kannst, dann weisst du, ist einer, der von aussen kommt, ist es ja noch schwieriger. Also sorry, wenn ich hier auf die Strasse gehe und dann will sie mir den Avocado für 10 Stutz verkaufen, denke ich, ja, weisst du, du hast Gold dabei. Weisst du ganz genau, das sind vielleicht 10 Rappen, weisst du, ich meine. Ja. Hast du das Gefühl, du bist am liebsten aussen genutzt worden? Ja, und zwar auch offiziell.
- 1:14:19Schon? Jaja, ich meine dort... Sind wir inoffiziell? Ja, ich meine, der National Parkwatch ist für... ... die Bewohner von dort... ... irgendwie 3 Stutz oder so. Aber ich zahle 90.
- 1:14:35Stille von «Du machst das hier in der Schweiz.» Ja, eben. Ich sage oft, hier in der Schweiz motzen und sagen die Leute wegen Rassismus. Und die waren noch nie in einem anderen Land. Weiss wie Käse. Und wenn wir erklären, wie es in einem anderen Land funktioniert. Ich meine, in Kenia ging es gerade darum, in der Schweiz wegen Mohrenköpfe. Sorry. Das wäre sogar eine Frage gewesen. Wir haben uns totgelacht. Ich und die anderen in Kenia. Weil sie gefunden haben, was sie in der Schweiz für Probleme haben.
- 1:15:04Wirklich? Haben die nichts anderes zu tun? Und ich so, ja wirklich, wir haben nichts anderes zu tun. Wir müssen das jetzt zu einer schweizer komischen... Ich wusste nicht einmal, dass ein Schweizer Komiker mir erklärt, und zwar, dass Mohrenköpfe... Also Mohren, das ist ein Volk. Und es gibt sogar in St. Gallen eine Statue von Sankt Mohren oder so. Und das offizielle Bild ist ja auch ein Dunkel.
- 1:15:35Was für eine Ehe. Wir machen das auch für Ehe. Du hast deine eigene Schockung. Ja. Ich glaube, man macht uns mega viele Probleme für nichts. Ja, wirklich für nichts. Wenn dich der Schwarze wirklich interessieren würde, sorry. Wenn mir jemals jemand wegen dem Ohrenkopf kommt, dann lache ich mich erstmals zu tot. Und dann sage ich ihm einfach, wenn dich wirklich interessiert der Dunkel, dann geh doch runter und mach etwas. Adoptiere einen.
- 1:16:06Nimm dir jetzt die Schweiz, gib ihm einen Job. Oder schau dort unten für ein ganzes Dorf. Ich sehe das Problem nicht. Motze ist halt immer einfacher als selbst machen. Und das können die sehr gut. Und mit «die» meinst du, wer? Ich habe die Erfahrung gemacht mit Linken. Und auch mit Feministen. Die sind auch so Experten. Boah, die sind ganze Experten.
- 1:16:35Würdest du sagen, du bist ein Feminist? Pfff. Also... Ich enthalte mich. Nein, nein, nein, ich habe da schon meine Meinung. Ich finde, alle sollten das gleiche Recht haben. Definitiv. Ich glaube, für alles gibt es ein Extrem. Ja. Und alles, was ins Extreme geht, ist bei mir nicht so meins. Was ist für dich extrem?
- 1:17:03Extrem ist Morde für Religion.
- 1:17:16Das ist für mich extrem. Das geht nicht. Du darfst nicht morden und tust das auf eine Religion oder auf dein Glauben mit deinem Glauben verknüpfen. Du willst morden, weil du willst es morden. Fertig. Extrem im Konsens von Feminismus.
- 1:17:39Wenn ich nichts mehr sagen darf, wenn ich nichts mehr machen darf, weil eine Feministin mir sagt, dass das Frauenunwürdig ist. Also quasi, du darfst nicht mehr deine Meinung äussern, weil du ein Mann bist? Ja. Okay.
- 1:18:01«Biss ruhig.» «Nein.» «Biss ruhig.» «Süss, nein.» «Okay.» «Es ist gleich mit «Gendern». Tust du «Gendern»?» «Also, wie meinst du «Gendern»?» «Ja, es gibt ja das extreme «Gendern» mit... Ich kann es nicht mehr nachmachen. Es ist eine komplett neue Sprache.»
- 1:18:25«Sie, sei, sem» oder so. Weisst du, das erinnert mich an eine Kinderserie, in der ich aufgewachsen bin. «Sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie, sie
- 1:18:53Ja, weil vieles kommt von dort. Ja, aber es macht wieder keinen Sinn. Es macht wieder keinen Sinn. Es macht wieder gar keinen Sinn. Es macht keinen Sinn. Es macht vieles keinen Sinn. Und weisst du, es macht am wenigsten Sinn. Wenn ein Mann quasi darauf beharrt, sich zu äussern wegen Frauenrechts und Feminismus.
- 1:19:21Wenn eigentlich das auch die Frau selber machen könnte. Das heisst, er stellt die Frau eigentlich schon so darstellen, als wäre sie ein Häuschen und könnte nicht selber reden. Für mich macht das dann gar keinen Sinn, das durch sie zu lassen.
- 1:19:43Frauen können sich selbst verteidigen. Man muss sie nicht immer so etwas sagen, «Ja komm, komm, steh auch hin.» Wenn sie will, dann macht sie es selbst. Du musst dich nicht um uns kümmern. Wir sind selbstständige. Wie eben das Ständige «Habt ihr eine Frau dabei?» Wieso?
- 1:20:06Wenn eine dabei ist, ist sie dabei, wenn nicht, dann nicht. Und es gibt manchmal Sachen, wo halt mehr Männer dabei sind und wo halt mehr Frauen dabei sind. Und ich kann es nicht haben, wenn Frauen mir um die Ecken kommen, mich schon fast anschreien und mir erklären, was Feminismus ist und sich nur Sachen herauspicken, die für sie am besten sind. Überall, wenn sie... Es ist nicht mal mehr Gleichberechtigung.
- 1:20:33Sie finden eigentlich, dass der Mann in die Knie geht. Militär? Nein, nein, das soll freiwillig bleiben. Ja nicht. Aber für mich, wenn du voll eigentlich streng bist, dann müsste es eigentlich eine Baustelle sein. 50-50. Jetzt müssen wir halt einfach... Dann müsstest du eigentlich eine Frauenquote einbauen.
- 1:20:54Ich habe mit den Quoten-Sachen schon immer Mühe gehabt. Ja, aber sie verbinden sich mit dem Geschlecht, wie du gesagt hast. Und du darfst nicht sagen, das ist eine Frauen- und Männer-Rolle. Doch kannst du. Weil sonst bist du auch dafür, eben mit den Quoten. Dann muss es, weil es ja keine Rolle spielt auf dem Bau, immer 50% Frauen haben und 50% Männer. Und wenn du dem nicht zusprichst, widersprichst du dich selbst. Und dann musst du einfach ruhig sein.
- 1:21:22Weil sonst macht es keinen Sinn. Also dann frage ich mich so, wieso redest du überhaupt bei mir? Also weisst du, wie ich meine? Das ist so... Ich glaube schon an... Das ist so ein Scheiss. Was sind für dich Männer- und Frauenrollen? Glaubst du, dass du von Männern und Frauenrollen kommst? Ja.
- 1:21:38Ganz klar, ja, das gibt es. Und ich wünsche mir das auch. Und ich wünsche mir das auch wieder ein bisschen zurück. Mhm. Weil... Ich wollte schon immer eine Mutter sein. So, das ist... Immer, wenn man mich überfragt hat, wie siehst du dich in 10 Jahren oder so. Ich mache mir jetzt Erfahrungen und alles, aber... Für mich ist... Mutter sein dürfen etwas Wundervolles. Mhm. Und dafür wirst du immer kritisiert. Weil... Ah, nur Mutter.
- 1:22:09Und sonst? Und wenn ich dann sage, ja, wenn ich Mami werde, dann möchte ich gerne wirklich Mami sein. Und auch anwesend sein für mein Kind und die Möglichkeit haben, weil heutzutage kannst du ja nicht einmal die Möglichkeit haben. Der schlechte Stil, den wir jemals eingegangen sind, das heisst nicht, wir dürfen nicht arbeiten, sondern wir müssen arbeiten. Wir müssen jetzt nicht nur arbeiten, sondern wir müssen auch noch den Haushalt machen.
- 1:22:32Wir sind ja völlig am Verarmen. Und für mich ist ein Mann jemand, der der Frau Sicherheit gibt. Mhm. Und ich finde das eigentlich etwas Schönes. Und nicht in der Abhängigkeit, sondern wirklich alles, was ich jetzt sage, so im gesunden Rahmen. Dass ich meinen Mann persönlich voll und ganz unterstützen möchte.
- 1:23:01Wenn er ein neues Projekt machen will, Feuer und Flamme dafür. Egal was ist, ich stehe hinter ihm, wenn es sein muss, auch vor ihm. Und stütze ihn. Auch wenn er nicht reden will, dann will er halt nicht reden. Es ist völlig in Ordnung. Und er hat das Verständnis und bringt Loyalität mit und bin so das Fundament, eigentlich der Boden der Familie. Ja. Und er ist ein starker Mann und darf das auch sein. Und wegen dem bin ich kein Hüschi.
- 1:23:32Mhm. Aber irgendwie... Glaubst du, bei der Feministik gibt es das gar nicht? Das darf ja nicht passieren.
- 1:23:41Da darfst du eh gar nichts sagen. Dann bist du lieber ein Hund. Was? Dann bist du lieber ein Hund. Sorry, so kompliziert, wie die das erklären und reden. Dann kriege ich lieber am Boden rum, die Zahl kann ich steuern, obwohl auch die müssen steuern. Ähm... Also... Keine Ahnung. Ich weiss nicht mehr, was die wollen. Vorher, als ich so Beispiele gesucht habe, ist es mir mega schwierig gefallen, Beispiele zu suchen, die Grenzen sind. Wo die Grenzen sind.
- 1:24:12Ich glaube, das Thema ist so gross gemacht worden und so verbreitet worden, dass ich einfach wie... Nein, vermisst. Sexualität hat nichts mit dem Geschlecht zu tun.
- 1:24:23Sie ziehen sowas von den zwei, die schwul und lesbisch sind, sowas von in den Dreck. Denn sie mussten wirklich hart dafür arbeiten, dass sie absektiert werden und immer noch in der Gesellschaft. Und das nur wegen der Sexualität, die ja eigentlich etwas Privates ist und Schönes.
- 1:24:46Und die werden in den gleichen Topf geworfen, wie jemand, der ein Hund sein will, oder ein Drache sein will, ein Manga sein will, oder jemand, der einen Zug ficken will. Sorry für den Ausdruck. Das ist überhaupt nicht das Gleiche. Weil über deine Sexualität interessiert mich einfach nicht. Mach was du willst, bist einfach ruhig und zieh das Ding durch.
- 1:25:09«Es tangiert mich nicht.» «Wieso müssen wir es zum Thema machen? Es war noch nie ein Thema.» «Und deshalb, das sind wirklich zwei unterschiedliche Sachen, wenn ein Schwule sagt, ich bin ein Mann, ich bin eine Frau oder ich will jetzt ein Mann sein oder ich will jetzt eine Frau sein. Mach! Du tust ja niemandem weh. Und wenn es so religionsbedingt ist, auch, glaube, glaube an das, was du willst. Aber die mussten hart dafür arbeiten.»
- 1:25:36Und immer noch. Und die anderen machen das richtig kaputt. Das ist genau das gleiche Schema wie ein integrierter Ausländer und einer, der sich nicht integrieren will. Das ist wieder genau das gleiche, das so vermischt wird. Und darum kommt auch niemand draus.
- 1:25:51Was ist wirklich ein Feminist? Schreibst mich an, du kannst einfach alles tolerieren. Haben sie einen eingeredet? In Deutschland reden sie einem ein, dass Pädophilie eine Sexualität ist. Und die können nichts dafür. Extremismus. Das ist für mich extrem. Dann frage ich mich an. What the hell?
- 1:26:12Und für mich muss alles klar sein. Es hat ja in Deutschland die Kindergärten gegeben. Oder Schulen. Ich glaube Kindergärten, wo es einen Masturbationsraum gibt. So. Was läuft? Wo sind die stecken geblieben? Aber ich frage mich dann auch,
- 1:26:28Ich habe sicher auch von einem Gründer einer grossen Kita gehört, der Kindergarten war. Und der Gründer hat mehrere Kinder missbraucht. Also vorher, bevor er aufgemacht hat. Und das war offiziell so. Ein Pädophil eröffnet jetzt quasi eine Kita, ist auch gross gewesen überall. Weisst du, das ist schlimm. Okay, aber er macht von seinem Recht Gebrauch. Man kann darüber streiten, ob er dafür aufmacht oder nicht. Aber weisst du, das finde ich ganz schlimm. Diese Eltern, die ins Risiko eingegangen sind und ihre Kinder dort hinbekommen haben.
- 1:27:00Klar, du weisst es nie, aber gehst du wirklich das Risiko in und bringst dein Kind dort hin? Nein, sorry.
- 1:27:07Und dann habe ich mehr Angst davor, was sind das für Leute, die ihre Kinder hinbringen als der Gründer. Weil du kannst alles gründen. Verkauf, Furz im Glas, ist mir doch egal. Der, der es kauft, fragst dich, was läuft. Der ist gescheit. Ich denke ab und zu, der verkauft Furz im Glas, ich krampfe mir den Arsch ab. Wer ist der Clown? Ich oder er? Und dann können wir über Würde reden und so, über Wert. Aber da fragst du dich oft.
- 1:27:33Was läuft heutzutage? Und jede Idee, die du hast, egal wie dumm, kannst du sicher sein, dass jemand es gemacht hat. Hundertprozentig. Hundertprozentig. Ich weiss ja nicht, wie du mit jemandem... Kannst du mit jemandem darüber diskutieren oder reden? Oder hast du das schon gehabt, wo du gesagt hast, ich bin Feminist und du musst eben «Süßesem» sagen? Oder...
- 1:27:57Nein, weil ich finde, solange du was willst, redest du mit Genderneutralität von A bis Z. Du bist Chefin, du bist Königin von Genderneutralität. Mach, aber bürg mir nicht Sachen auf, die ich nicht will. Einschränk auch. Habe Sex mit was du willst. Du darfst gerne einen Zug nehmen. Mach was du willst. Lass mich in Ruhe.
- 1:28:24Ja. Tu mir das nicht einschweizen, dass ich das machen muss. Ja, red nicht mit meiner Tochter drüber. Das ist das Nächste. Lass meine Kinder in Ruhe. Wo ich noch nicht kann. Hoffentlich bald. Aber wo ich noch nicht kann. Aber nein. Ich finde es extrem, wenn es Demos gibt und dann der Ruf rumging oder der Text, wo euer Kind ...
- 1:28:53Ich fand das so schlimm. «Eure Kinder sind die nächsten. Wir holen eure Kinder.» Hey, mega schlimm. Ich muss es nachher zeigen. Ich kann mir das schon vorstellen, es ist schlimm.
- 1:29:07Also das, was für Sachen gesagt werden, sind sie dort mit ihren Halsbändern wie Hunde angeleint und erzählen, dass unsere Kinder die Nächsten sind. So, hey, lass meine Kinder in Ruhe, lass die Generation in Ruhe. Tu nicht Kinder, weil jetzt...
- 1:29:25Der Junge sagt, er möchte jetzt mit Barbie spielen. Richte ihm nicht ein, dass er ein Mädchen ist. Lass ihn nicht spielen. Entdecken, du erkundest dich. Ich habe mit meiner Schwester auch mit Barbie gespielt. Und habe dann gemerkt, scheisse, ich habe Pokémon lieber. Und es ist gut. Es ist okay. Aber hätten meine Eltern dann gesagt, Kevin, Barbie sind schon besser. Vielleicht sagen wir mal, fühlst du dich wirklich als Junge?
- 1:29:55Gehen wir zum Arzt. What? Nein, von was reden wir hier? Das finde ich extrem. Das finde ich gar nicht. Und ich meine, viele sind ja auch so Drag Queens dabei. Und das ist auch nochmals etwas komplett anderes. Weil Drag Queens, das ist eine Show. Am Tag sind sie vielleicht schwul, aber sie sind normal. Und dann, wenn sie arbeiten, verwandeln sie sich in eine Drag Queen. Und das ist ein Show-Business.
- 1:30:25Und das hat ja eigentlich auch nichts damit zu tun, mit der Sexualität und allem. Sondern die können auch ganz klar sagen, ich bin schwul oder lesbisch. Eine von den Geschichten vom Böni-Mann... Ich bin schlecht im Nehmen. ...ist ein Mann, Ja. ...der einer der berühmtesten Transen in der Schweiz war, hat sich dann die Operation gemacht zu einer Frau.
- 1:30:50hat sich operieren lassen und hat dann nach ein paar Jahren gemerkt, dass es nicht richtig war, dass es falsch war. Er hat sich nicht mehr wohlgefühlt in diesem Körper mit diesen Hormontherapien und alles, was ja... Das ist ein Prozedere, das ist ja endless, das ist ja abartig krass. Und hat dann, so wie es natürlich gegangen ist, sich wieder um...
- 1:31:11um operieren lassen, so wie es gegangen ist, wieder mit Testosteron-Einnahmen etc. wieder zum Mann werden. Der wurde gehatet, der hat Shitstorm erlebt von der Trans-Sektion-Community. Er hat uns enttäuscht. Obwohl, du musst doch sagen, hey... Kann passieren. Kann doch passieren, um das geht es doch. Also, ihr lasst doch die Meinung gar nicht zu. Ja. Also, wer sind die Personen, die uns am wenigsten die Meinung zulassen?
- 1:31:42Ihr selber. Weil solange ich nicht deiner Meinung bin, ist meine Meinung nicht erwünscht. Und das finde ich nicht cool. Also bei mir ist ja auch sehr viel widersprüchlich, was auch ganz viele nicht wissen. Ich bin aufgewachsen mit einem Papi aus den Karibikern.
- 1:32:01Mein biologischer Vater und Mutter sind beide aus der Schweiz. Aber ich habe einen Stiefvater, mit dem ich drei Jahre alt war, der zugestoßen ist. Und ... Mit ihm bin ich aufgewachsen. Ich bin mit einem dunklen Vater aufgewachsen. Eine Hälfte meiner Geschwister sind dunkel.
- 1:32:20Ich habe überhaupt keinen normalen Lebenslauf. Eine sehr gute Freundin meiner Mutter hat auch die Operation gemacht. Aber schon länger her, als das noch nicht getrennt war, ging es von einer Frau zu einem Mann. Du wirst niemals denken, wenn du ihn siehst, dass es eine Frau war. Und du sagst ihr ganz klar, dass du ein Mann bist. Und du findest das alles Schwachsinn. Also ...
- 1:32:46Bei mir allgemein im Lebenslauf passt nichts zusammen. Sie schauen mich an und denken so, «Rechts, rechtsextrem, was ich sage.» Wenn es einfach ist. Aber wenn sie mich kennen, denke ich so, «Hä, das passt irgendwie gar nicht.» Sie gehört irgendwo nirgends hin. Und das sind die Vorurteile, die ich so lustig finde. Das ist so...
- 1:33:09Null Sinn. Wirklich null. Ja, ja, null Sinn. Ich habe einfach gelernt, man muss einfach akzeptieren. Man muss nicht immer alles Sinn machen. Aber akzeptieren, es geht doch genau um das. Es geht doch um Akzeptanz. Ich kann doch akzeptieren, dass du, was... Ob du schwul, lesbisch, bi, trans... Ich akzeptiere dich, wie du bist. Ja, Leben und Leben lassen heisst doch das. Voll. Aber akzeptiere auch mich.
- 1:33:35Und so das zu denken, wir haben keinen Streit mehr. Wir haben... Ja. Es ist alles okay. Ja. Aber trotzdem habe ich auch gedacht, was ist ein Schweizer? Diese Frage. Mhm. Was ist ein Schweizer? Und ich habe mir oft Gedanken gemacht, was ist ein Schweizer? Wie ist ein Schweizer? Weil mein Leben lang wurde mir gesagt, wie sich ein Schweizer verhält.
- 1:34:04und eingetrichtert wurden. So ist ein Schweizer, das denkt ein Schweizer. Dass ich gar nicht gewusst habe, bin ich jetzt die richtige Schweizerin oder nicht? Oder auch so, nein, nein, das macht eine Schweizerin nicht. Das kann eine Schweizerin nicht sagen. Also ja, okay, aber was... Du darfst dich ja gar nicht bewegen, weisst du, was ich meine? Was ist denn ein richtiger Schweizer? Einfach ruhig. Einfach ein Geist.
- 1:34:31Wirklich, wir sind einfach nur noch da, aber wir sind gar nicht mehr relevant für die Schweiz. Wir sind einfach in ein Loch reingefallen im System. Und irgendwie versuchen wir alle, uns selbstständig zu machen, durchzuleben. Um zu überleben. Weil wir halt einfach da sind.
- 1:34:58Und ich habe wirklich gesagt, jetzt reicht es mir. Weil alles, was ich mache, das macht ein Schweizer. Weil ich bin Schweizerin. Und ich mache es jetzt einfach vor. Und das ist so richtig... Was ist dein Ziel? Wo geht die Reise hin? Jetzt allgemein? Ja, ob das deine berufliche, politische... Ja, also... ...Werdegang ist, wo geht die hin? Ich bin Nationalrätin.
- 1:35:24Das ist dein Ziel? Das ist... Du hast doch kandidiert dafür? Ja, im 2023 habe ich einfach Erfahrung gemacht. Voll ohne... Also ja, ich bin ohne Erfahrung reingegangen. Ich habe mega viel Erfahrung gemacht. Und das ist jetzt mein Ziel. Und ich würde auch jedem empfehlen, beobachtet die Leute, die ihr wählt. Allein im Nationalrat sind etwa 200 Leute.
- 1:35:49Keiner weiss wirklich, was die den ganzen Tag machen. Oder das ganze Jahr, die ganzen vier Jahre. Und kurz bevor es wieder neue Wahlen gibt, sind sie plötzlich aktiv und nicht mal alle. Also was haben die die ganze Zeit gemacht? Sind sie aktiv gewesen? Weil wenn ich Leute frage, «Kennst du jemanden von diesen 200?» Niemand kennt sie. Aber wenn gefragt wird, «Wieso sollst du in den Nationalrat kommen?»
- 1:36:14Ich erkläre mir, wieso nicht. Wer kennst du schon? Kennst du jemanden? Ich zeige präsent jeden Tag. Ich möchte, dass sie mich kennenlernen, jetzt schon. Dass sie wissen, wer ich bin, dass ich so bin und dass, wenn ich etwas sage, ich halte mein Wort. Und das zeige ich auch jetzt schon, indem ich jeden Tag da bin.
- 1:36:35Die nächsten Nationalratswahlen sind im... 2027. Also ich mache voraussichtlich bei Kantonsratswahlen mit und national. Kanton ist im März und im Oktober sind national. Was gibt es für Vorgaben, um das machen zu können? Es ist je nach Kanton unterschiedlich. Du kannst aussenparteilich mitmachen, mit einer Partei mitmachen. Dann gibt es Vorschriften, wie viele Unterschriften du vorher gesammelt haben musst, um mitmachen zu dürfen.
- 1:37:06Wie ist es in deinem Fall? Letztes Mal mussten wir 400 Unterschriften haben, um mitzumachen. Also du brauchst für dich 400 Unterschriften, hast das Formular. Also für die ganze Partei brauchst du 400. Okay. Genau. Und dann gibst du das ab. Ja, und dann fängt es dann so an. Und dann werden die Medienheilhörungen... Und dann bist du übermassvoll...
- 1:37:33Kandidieren, ja. Das ist noch nicht offiziell. Würde mich übermassvoll freuen. Aber wenn es offiziell ist, wird das so kommuniziert. Mir ist einfach extrem wichtig, ich bin keine Influencerin. Ich sehe mich nicht als Influencerin. Ich möchte eigentlich auch nie in den Medien sehen, dass ich als Influencerin betitelt werde. Was ist denn eine Influencerin für dich?
- 1:37:58Für mich ist ein Influencer... Klar, wie das Wort sagt, jemand der... Influencer? Genau. Aber ich verkaufe nichts. Ich mache nirgends Geld damit. Du machst kein Geld mit Social Media? Nein, ich sage einfach meine Meinung. Also ich mache nur von meinem Recht Gebrauch. Ich verkaufe nichts. Willst du auch keine Kooperation hinnehmen?
- 1:38:17Es kommt halt auch darauf an, was es ist. Oder für was es ist. Und ob ich überhaupt Geld annehme. Okay. Also... Ich meine, ich habe jetzt... Ich habe schon ein paar Kooperationen angefragt, bekommen. Aber dann musste ich sagen, ich fühle mich geschmeichelt. Wie hast du dir das vorgestellt? Du bist in Brautkleidern. Okay, ja. Also weisst du, ich meine... Dann musste ich auch sagen, hast du mein Content überhaupt gesehen? Ich bin jeden Tag im Auto.
- 1:38:46Ich habe keine Ahnung von Fashion. Wo soll ich mit einem Brautkleid im Auto kommen? Das passt nicht zu mir. Ich sage, danke vielmals, aber such dir jemanden, der Fashion macht. Ich fühle mich geschmeichelt. Die wollten mich trotzdem unterstützen und sagten, es unterstützt mich schon nur, wenn du sagst, es ist ein cooles Video. Für mich ist es nicht so, dass ich mich als
- 1:39:14Ich sehe mich nicht als Influencer und will mich auch nicht so betiteln. Sondern, ja, ich bin einfach... Unternehmerin? Nein, das würde ich auch nicht sagen. Ich mache einfach das, was das Volk will. Du bist eine Schweizer Politikerin? Ja. Ich mache das, was meine Wähler wollen, bedingungslos, und das ziehe ich durch.
- 1:39:42Sie entscheidet eigentlich. Und das ist ein Teamwork, in dem sie schon wissen, wie ich bin, wie reagiere ich auf Sachen, ist sie authentisch, zieht sie durch, hält sie das, was sie verspricht, wie spricht sie, ist ganz wichtig. Und dann, wenn sich die Leute mit dem identifizieren können, sagen sie mal, sie schafft das. Sie zieht das durch, was wir wollen. Ich wähle sie. Und dann tue ich eigentlich einfach...
- 1:40:13Ich habe Lust, das zu machen, was sie sagen. Wie sollte es sein? Eigentlich. Wie sollte es sein? Okay, sehr spannend. Ich fand es bis jetzt ein sehr cooles Gespräch. Vor allem sehr viel Neues über dich lernen können. Über deine Ansichten, über dein Vorhaben. Was deine Ziele sind, wo du hin gehen willst. Wie die Scheine, die heute hier sitzt.
- 1:40:42entstanden ist, was die prägenden Sachen im Leben waren. Ich finde das mega spannend, was alles passiert ist. Finde ich cool. Und dass man Ansichten haben kann und trotzdem alles andere akzeptieren kann. Ja. Ich glaube, wir dürfen alle ein Stück davon abschneiden. Das ist wichtig.
- 1:41:07Es ist ja am Schluss immer ein Miteinander. Wir brauchen einander. Ich wünsche mir wirklich, dass es wieder ein Miteinander ist und nicht mehr ein Gegeneinander. Und dafür müssen die Medien auch mitspielen. Und es ist eigentlich auch wichtig, dass es nicht mehr ein Aufeinanderhitzen ist, sondern wirklich mal auch sich freuen und sagen, das haben wir geschaffen. Ich meine, für den Nachbarn schauen. Kennst du deine Nachbarn?
- 1:41:39Semi. Das heisst einfach... Ich weiss, dass sie es sind, aber ich habe keinen Kontakt mit ihnen. Okay. Ich weiss, wo sie arbeiten, aber... Okay. Ich finde das schade. Also klar, man muss nicht die beste Kollegin sein oder so, aber... Dass man einfach weiss, wer um dich ist und wenn mal etwas wäre oder... Ja. Dass man so ein wenig zurückkommt zu dem. Und dann ist man doch gleich davon, wo dieser kommt.
- 1:42:07Und auch Familien. Ich weiss nicht, wie du dir das vorgestellt hast, mit Familien zu gründen. Wie siehst du das in der Schweiz? Zum Familiengründen denkst du, machen wir einfach mal. Oder hast du da tausend Gedanken? Mehr. Mehr als tausend. Aber mega viel Vertrauen. Also Vertrauensprobleme, oder?
- 1:42:30Nein, ich habe mega viel Vertrauen auch in mich. Also ich vertraue mir voll, dass ich weiss, was ich mache. Ich bin nicht einer, der so... Schlussendlich habe ich gerade letztens das Thema mit der Frau gehabt, also der Verlobten. Es ist nicht so, dass ich irgendwie einfach so einen Monat voranschaue. Ich kann nicht mehr in meiner Position, es geht nicht. Ich muss viel weiter denken, weil ich habe ein Team, ich habe Mitarbeiter, ich habe Verantwortlichkeiten und dort gehört sie, um die zu gestalten.
- 1:42:58künftige Kinder gehören dazu. Darum weiss ich, was ich leisten muss, um das aufrechterhalten zu können. Und ich weiss, dass ich einfach mir vertrauen kann, meinem Netzwerk, dem ich vertrauen kann. Aber ich vertraue jetzt – das klingt mega schlimm – nicht an einem System. Ich muss es selber – das ist das Beste für dich. – Nein. Ich regle.
- 1:43:23Und wenn ich regle, dann weiss ich, wenn es schief geht, ist es auch meine Schuld. Ist okay. Dann kann ich die Schuld auf mich nehmen. Und was denkst du, ist in der heutigen Zeit die richtige Reaktion von jemandem, der erfährt, dass er älter wird? In welcher Hinsicht? Emotional? Wirtschaftlich?
- 1:43:48In der Schweiz eine Familie gründen? In der Schweiz eine Familie gründen? Was wäre eine gute Reaktion? Oder wie sollte es eigentlich sein? Wie es die Schweiz sieht? Ja. Woah, I don't care. Es ist mir... Oder was würdest du ihr wünschen? Wie die Schweiz reagieren würde, dass sie dankbar sind, dass ich Kinder auf die Welt bringe, dass ich heirate. Und wie soll sie das zeigen?
- 1:44:16Ich denke, dass ich bestraft werde mit mehr Steuern, wenn ich verheiratet bin. Aber das hat ja nichts mit den Kindern zu tun. Ja. Das wollen sie ja rausnehmen und in Deutschland auch abschaffen. Sie wollen zunähtig heiraten. Aber ja. Wie kann die Schweiz mir zeigen, dass sie dankbar sind, dass ich Kinder zeuge? Weil du wünschst dir das ja.
- 1:44:43Dass sie Dankbarkeit mir zeigen und dich nicht bestrafen. Also wie sollen sie das zeigen? Ich wünsche mir, dass sie dankbar sind. Dass sie dich nicht bestrafen und was hast du gesagt? Unterstützen oder irgendetwas? Nein, für mich ist es so, ich vertraue mir selbst, dass ich es selber regle. Es ist mir egal, was es rundherum oder eben ein System mir gibt oder nicht. Ich will es selber reglen. Aber was würdest du wünschen? Was würde ich mir wünschen? Dass die Schweiz mir...
- 1:45:12dass sie mich unterstützen mit der Krankenkasse. Dann sage ich, weisst du was, für die ersten drei Jahre, die dein Vater da ist, hast du einen Benefit, dass die Krankenkasse günstiger ist zum Beispiel. Oder dass gewisse ärztliche Vorsorgen automatisch gedeckt sind. Ganz ehrlich. Ja, das sind schon paar.
- 1:45:37Ich habe mich viel zu wenig mit dem Thema beschäftigt, was ich wählen würde. Es ist für mich immer so, dass ich das, was ich will, mir erschaffe. Aber das ist jetzt traurig eigentlich. Ist es traurig? Ja. Warum?
- 1:45:53Weil wir ja in der Schweiz leben und eigentlich ein System haben sollten, wo es eben ein Miteinander ist und ja eigentlich das Leben des Schweizer verbessern sollte. Und auffangen. Wir sollten ja ein System haben, das uns auffängt in schwierigen Zeiten. Aber auffängt in schwierigen Zeiten, gut. Aber ich als Kevin Keller-Mazze sehe, dass ich das gar nicht so weit treiben darf.
- 1:46:20Ich bin in der Verantwortlichkeit, das ist vielleicht die männliche Energie, das ist meine Verantwortlichkeit als Mann, als Vater, als Ehemann. Dass du erst Kinder haben willst, wenn du allein safe bist. Und halt diese Zukunft bieten kannst in einer zukünftigen Familie, die du dir wünschst. Voll. Ja. Ja.
- 1:46:46Und was wäre wenn? Was passiert, wenn bei jemandem ein Kind passiert, obwohl sie noch nicht so weit sind? Dann würde ich mir schon wünschen... Erhängt dich. Ich gehe auf Kenia. Dann würde ich mir schon wünschen, dass es ein System gibt, das dich unterstützt in diesem ganzen Prozedere. Ob das finanziell oder...
- 1:47:11auf einer Betreuungsseite ist. Ich weiss, Kitos kosten massiv viel Geld. Kostet sehr viel Geld. Und wenn man sich das nicht leisten kann, dann kann man weniger arbeiten. Also, es ist wie so... Ich habe einfach gemerkt, dass in der Schweiz, wenn du zum Beispiel... Wenn ich jetzt schwanger bin und ich gehe zu meinem Mann, was ist eigentlich die Reaktion oder was brauche ich von meinem Mann? Das ist meine Überlegung.
- 1:47:40Wenn ich sage, ich bin schwanger, dann kommt meistens beim Mann die Reaktion «Scheisse». Wow, mega schlimm. Wie finanziere ich das? Ja, das ist mega schlimm. Ja, wie finanziere ich das? Wie machen wir das? Ich muss härter arbeiten. Ich muss mehr arbeiten. Und ich als Frau, und das ist dort, wo mich das System eigentlich hängen lässt, und ich als Frau denke mir, ich bin jetzt schwanger und ich brauche dich.
- 1:48:06Also wäre eigentlich die richtige Reaktion, mit der Unterstützung des Staates, dass der Mann sagen kann, wenn die Frau schwanger ist, ich gehe mit dem Arbeitspensum runter. So wie in Deutschland, dass du ein Jahr Vaterschaftsurlaub bekommst. Ja, zum Beispiel. Okay. Diesen Punkt sehe ich mega. Diesen Punkt sehe ich und ich verstehe ihn. In meinem Kopf...
- 1:48:34Du kannst einfach nicht loslassen. Vielleicht kann ich nicht loslassen. Das ist okay. Wenn meine Frau kommt, obwohl wir gesagt haben, wir haben es noch im Plan für uns. Aber sie kommt jetzt und sagt, Babe, es ist passiert, ich bin schwanger. Crash halt. Freude springt. Ich sofort ins Auto.
- 1:48:55So... Ich lerne ihn so... Ich kann ihn nicht. Ich lerne ihn dort. Das ist der Moment, ich habe ihn schon gelernt. Ivar, Problem gelöst. Sorry, ich wollte ein Alter machen, aber Ivar, ich habe ein Problem. Das nächste. Nein, mega happy. Also wenn es so ist, dann ist es so. Dann ist es... ...ein Wunder und dann happy.
- 1:49:14Und dann ist, aber weil ich das erarbeitet habe, weil ich mich in den letzten Jahren der Allerwerteste aufgerissen habe, dann weiss ich, dann habe ich ein Team, das mich da vollkommen unterstützt. Und ich weiss, ich kann mit meiner Frau die Zeit aufwenden, die sie braucht. Und wir sind dann eigentlich von der Familie. Okay, aber du bist selbstständig. Genau das meine ich. Ich kann mir das wie erschaffen.
- 1:49:37Ich müsste jetzt wie die Brille anziehen oder den Hut anziehen von jemandem, der angestellt ist. Und dann fände ich es natürlich schön, dass man sagt, okay, weisst du was, wie in Deutschland, oder vielleicht nicht gerade das Jahr, finde ich massiv krass, aber du hast eine gewisse Unterstützung, du hast mehr Vaterschaftsurlaub. Sie hat ihre Unterstützung, also ich habe bei Apple gearbeitet früher, ich habe zehn Jahre lang bei Apple gearbeitet und wir haben Leute gehabt, die Vater wurden. Ich stehe ein Jahr weg gewesen.
- 1:50:07Das war ein Jahr weg. Also Apple Deutschland. Ich glaube, bei dir könnten sie das aufteilen. Mann, Frau, ein Jahr und sie konnten sich das aufteilen.
- 1:50:23Der ist massiv lang weg. Aha, der ist ein Jahr weg gewesen, weil er hat dann Babys auf die Welt bekommen und sie ist dann wieder schwanger geworden. Okay. Also das Jahr hat er gefehlt. Der ist ein Jahr voll bezahlt worden. Seine Stelle ist in dieser Zeit besetzt worden mit einem anderen. Er ist voll bezahlt worden. Er konnte nicht zurückkommen. Als wäre nichts passiert. Finde ich heftig.
- 1:50:42Ich weiss nicht, wie wirtschaftlich das funktioniert, wie tragbar das ist. Wenn ich jetzt all diese Faktoren zusammenzähle, was in Deutschland sonst abläuft, denke ich, okay, irgendwas geht schon nicht ganz auf. Ja, aber weisst du, du kannst auch weniger Geld... ...ins Militär investieren.
- 1:50:57Nicht mal das Geld investieren, irgendwo in Afrika zu schicken, wo das andere in den Hosensack nimmt. Okay, ja, absolut. Fairer Punkt. Das kannst du ja machen. Und dann mehr ins Volk investieren. Ja, hundertprozentig. Wenn du etwas selbst machen willst, dann machst du es selbst. Weisst du, ich meine, dann... Aber jetzt die Sicht einer Frau. Du hast vorhin gesagt, wenn du schwanger wirst, du gehst zu deinem Mann und sagst, du bist schwanger.
- 1:51:26Wie würdest du wählen, dass der Staat unterstützt? Weil du willst ja, dass dein Mann jetzt länger bei dir sein kann, dass er nicht mehr husteln und arbeiten muss. Nein, dass er die Möglichkeit hat. Das ist etwa genau der gleiche Deal, wie Frauen das Recht haben, zu arbeiten. Wir wollen jetzt nicht nur das Recht haben zu arbeiten, wir müssen arbeiten.
- 1:51:47Ich meine, das ist keine Option mehr, wie es eigentlich abgemacht war. Sondern wir müssen, sonst überleben wir nicht. Und ich möchte einfach, dass es so eine Option gibt, dass du die Möglichkeit beanspruchen kannst, wenn du willst. Du musst nicht, so wie Sraff.
- 1:52:07dass du für deine Frau stehen oder sie unterstützen kannst. Auch wenn du angestellt bist und deine Frau dich im Spital braucht, dann heisst das eh «nein, fertig wieder». Wenn du Kinder hast, kommt es dann eh dazu, wenn die krank sind. Ich weiss nicht, ob du dann eingestellt wirst.
- 1:52:26Und da sind wir wieder beim Feminismus, wo es sagt, Frauen werden unterbezahlt. Klar gibt es auch. Aber wenn alle Frauen so billig sind, dann wäre ich dumm als Inhaber, als Arbeitsgeber, wenn ich nur Frauen einstelle. Und anstatt immer so gross zu reden, dann mach es doch einfach selber.
- 1:52:46Das Thema hatte ich mit jemandem, der im Podcast ist, wo es um den Lohngap gegangen ist. Und ja, es gibt wahrscheinlich einen Lohngap, aber hauptsächlich, was den Lohngap effektiv ausmacht, ist die Verhandlungs-
- 1:53:03ein Verhandlungskönnen der meisten Frauen. Und das effektive Beispiel war mit Videografinnen. Also diese Person hat einen Videografen, eine Videografin, einen Videografen gebraucht, hat einen Aufruf gemacht und dann hat sich ein paar beworben. Und...
- 1:53:21Die meisten Männer sagten, dass das für den Tag 600-700 Franken kostet. Die Frauen waren dann so, ja 500. Es hat bei allen verhandelt. Ja, aber können wir einen besseren Preis machen? Ja, für 200 komme ich auch. Dann ist der Lohngeber nicht da, sondern weil du ihn zulassen hast. Weil du ihn nicht richtig verhandelt hast.
- 1:53:48Ja. Also... Eben wenn die Qualifikation gleich ist, das Alter ist gleich, weisst du, wenn alles gleich ist und dann der Mann einfach mehr verdient, das ist klar, das machst du nicht. Ja, das kann nicht. Ohne Verhandlung nichts, einfach sagst du, das ist so. Es ist genauso, wie wenn jemand eine andere Hautfarbe hat. Geht gar nicht. Nein, geht nicht. Aber ähm... sonst eben die Verhandlung und auch... wie man es macht. Also dann würdest du ja... Nur noch Frauen einstellen. Nur noch Frauen einstellen, aber darf ich auch nicht vergessen, es sind ja mehr kranke.
- 1:54:18Ja. Holzmänner. Ja. Ja, ja, voll.
- 1:54:26Obwohl, heutzutage finden ja die Männer nicht mehr wirklich... Was sagst du, normal? Das ist ein anderes Thema. Das ist ein anderes Thema. Uiuiui, das ist ganz schwierig. Jetzt noch richtige Männer. Das ist ganz schwierig, ja. Das ist eine Frage der heutigen Generation. So viele Prinzessinnen, wirklich. Wir können nicht beide Prinzess-Treatment haben, wirklich. Nein. Frauen werden mehr männlich, Männer werden mehr weiblich.
- 1:54:50Und wenn es dann eben Männer gibt, vor allem junge, sehr junge Männer, die das einsehen und dafür einstehen, werden sie gleich geframed. Wenn sie was sagen zum Beispiel? Wenn sie sagen, äh, «Hustler Mindset» und «Meine Frau soll nicht arbeiten müssen, ich will für sie können, ich will für sie können, ähm...» Für sie ist freiwillig. Für sie ist freiwillig und «Ich bin der Mann, ich muss arbeiten, sie darf zuhause sein, auf die Kinder aufpassen.» Wenn das ein junger Mann sagt.
- 1:55:20Der wird zerstört. Der wird zerstört? Dann gibt es einen SRF-Beitrag. Ja. Und dann wird der geframed nächste Andrew Tate. Ja. Ja, ist genau das Gleiche mit diesen vielen X. X und Redflex. Die sind so ausserhand. Also sorry, ich habe gehört... Warte, warte, warte. X und Redflex? Warte schon. Hilf mir schon. Redflex, ja, aber X? Äh... Ich bin ein bisschen älter, sorry. X ist eigentlich das Antwortwort für «Wäh».
- 1:55:46Ah, X. Ah, X. Okay, ja, ja, okay. Das sind... So wie so... Ich hoffe, ich habe den X. Ah, nein. Sorry, X. Das ist so, wenn... Ich habe gehört, wenn einer einen Regenschirm trägt. Oh mein... Ja, okay. Ja. Wer?
- 1:56:02Wie kann man nur einen Regenschirm tragen? Okay, das verstehe ich. Wenn er kurze Socken anhat. Das ist ein «Ick». Also weisst du, ich meine so, wenn er länger im Bad braucht als ich. Das ist ein «Ick», weisst du. Ja. Die sind so ausserhand. Und die Frauen sind so streng geworden. Es gibt ja richtige Listen dafür, gell? Ja, die Frauen sind so streng geworden mit Männern, wo ich manchmal denke «Chill». Weisst du, wirklich «Chill».
- 1:56:30Du hast keine Ahnung. Und immer das Hyperventilieren. Er schreibt mich zurück. Er hat mich nicht zurückgeschrieben. Direkt so. Für mich ist immer noch ganz klar, wenn er Interesse hat, dann zeigt er dir das. Wenn er keinen Bock hat, dann zeigt er dir das nicht. Und wenn er Interesse hat, bewegt er alles für dich. Punkt. Es gibt keine Ausnahme.
- 1:56:54Aber wenn er dich vielleicht gerade nicht zurückschreibt und du gerade überventilierst und ihn kennenlernst, dann so chill. Wegen dem hat er nicht gerade eine andere. Ein Mann macht sich ganz andere Gedanken. Er will sich eine Zukunft aufbauen und muss schauen, wie er dort hin kommt.
- 1:57:13Und dann muss ich einfach immer so lachen. So, was bringst du zum Tisch? Hast du eine Ekeliste? Ich bin der Tisch. Ich bin der Tisch. So, okay. Schön. Hast du eine Ekeliste? Oder einen fetten Red Flag? Hast du eigentlich einen Freund?
- 1:57:35Ich behalte solche Sachen sehr privat. Auch allgemein mit Familiennamen und so behalte ich eher privat. Weil es bei mir eigentlich gar keine Rolle spielt. Aber ähm... Ich weiss nicht. Es ist eigentlich sehr traurig. Bei mir hat es immer geklappt, wenn mich jemand fragt, wie ich den Traummann vorstelle. Dann habe ich immer gesagt, er muss lieb sein.
- 1:58:00Ich habe nur das gesagt. Er muss einfach lieb sein. Lieb und lustig. Das war bei mir alles. Und dann eben meine Kollegen, er muss Sixpack haben, Tattoos, er muss zwei Meter gross sein. Und ich dachte mir so, ja, vielleicht sollte ich auch Ansprüche haben. Ausser nicht. Aber ich finde ja nicht mal einen, der nicht ist, weisst du, was ich meine. Schon dort hat er es. Wo soll ich noch aufstocken? Zum Tattoo unter zwei Metern können wir ja schon gar nicht. Ja. Und vor allem bei mir ist eher das Problem,
- 1:58:29Ich brauche einen Mann, der stark ist, der eine Persönlichkeit hat und damit umgehen kann, dass ich auch meine eigene Meinung habe. Und nicht einfach irgendwie... Ich will auch keinen Mann haben, der immer sagt, ja zu allem. Das ist langweilig. Das ist schärflich.
- 1:58:49Ja, dass man keine eigene Meinung hat und sagt, dass es gut ist. Der, der den Wind weht. Genau, das brauche ich gar nicht. Aber so X und so, keine Ahnung. Das Logische, nicht betrügen und so. Für uns ist das normal.
- 1:59:09Aber für ganz viele Leute ist das eben nicht normal. Nicht normal. In einer Welt, wo alles sein kann. Sicher ist es normal. Und sonst sage ich immer Klarheit. Klarheit ist mir extrem wichtig. Ich möchte wissen, wo stehe ich und wer bist du? Mir ist lieber, du sagst mir, ich habe dich nicht gerne oder das habe ich nicht gerne. Und dann weiss ich es. Du kannst das nicht sagen, spiele ich spiele es. Oder irgendwie, eben heutzutage ist es eh mega schwierig mit diesen Spielen zu spielen.
- 1:59:37Ja, das ist so extrem. Aber sonst... Offen. Sehr schön. Schau mal, ich habe diese Frage eigentlich... Ich glaube, wir waren bei einer Stunde dreissig, als ich gesagt habe, ich habe ein mega spannendes Gespräch gefunden. Und dann ist einfach noch etwas passiert, dass wir jetzt noch einmal fast eine halbe Stunde einfach noch einmal am Reden waren. Aber...
- 2:00:05Wir sind noch nicht ganz fertig. Ich habe jedes Mal eine Schnellfeuerrunde. Darum, meine liebe Shailene, bist du ready für die Schnellfeuerrunde? Okay. Mit meinem langsamen Hirn. Ich schaue nur, ob ich alles, was ich irgendwie... Nein, voll gut. Nein! Eines möchte ich noch wissen. Okay.
- 2:00:28Eines möchte ich noch wissen. Und zwar, lieber stehen sterben, als kniend leben. Genau. Wieso und woher, also, wie ist das Zitat auf dich gekommen? Krass, du kannst lesen. Wie denn? Krass, du kannst lesen. Mein Status. Ja, nein, aber wie ist das zu dir gekommen? Äh...
- 2:00:49Danke, ich habe das gelernt in den Unterstunden. Mega stolz drauf. Das können nicht alle. Mega stolz drauf. Aber ich bin völlig spontan darauf gestossen und das hat mich mega inspiriert. Ich konnte mich voll mit dem identifizieren. Machst du das auch? Ja. Okay. Indem ich einfach laut meine Meinung sage. Schön. Ich habe noch eine kurze Frage, ich finde, du hast schön mal etwas anderes.
- 2:01:18Nochmal. Shailene, bist du ready für die Schnellführrunde? Ich bin parat geboren. Oh, jetzt. Insta oder TikTok? Insta. Wieso? Ist persönlicher. Persönlicher. Das nervigste Politiker-Klischee? Auf mich bezogen oder generell? Das Klischee über Politiker, die man sagt, die dich nervt. Dass es mehr als zwei Geschlechter gibt.
- 2:01:49Geil. Das letzte Buch, das dich richtig berührt hat? Von meiner Schwester. Sie ist Autorin? Ja, sie schreibt Bücher. Ah, wirklich? Genau. Was für Bücher? Sie sind unterschiedlich. Das letzte geht um Essstörung. Um Essstörung. Per se oder mehr so Bulimie bezogen?
- 2:02:16Du kannst das Buch einzeln lesen, auch ohne. Es hat mehrere Teile, aber du kannst sie unabhängig voneinander lesen. Es ist eine ganze Geschichte und jeder in diesem Buch hat seine eigene Geschichte. Und dort kommt es eben darin vor. Und es ist wirklich mega gut beschrieben. Wie heisst das Buch? Ich bin so schlecht im Namen.
- 2:02:43Ich müsste nachher schauen, wie es heisst. Wir können es auch verlinken. Ja, das wäre mega lieb. Können wir gerne machen. Ein Tag als Bundesrätin. Was wäre deine erste Amtshandlung? Hier oben alles aufräumen. Das ist eine lange Amtshandlung. Nein, nein, das geht so, da ist es teuer. Okay, relativ simpel. Das haben wir eigentlich schon geklärt. Welches Land hat aus deiner Sicht die beste Politik? Die Schweiz.
- 2:03:15Hat schon mal jemand in deinem Freundeskreis die Freundschaft wegen deiner Politik gekündigt? Nein. Nein. Nein. Ein Satz zur Meinungsfreiheit. Sexy so laut du kannst.
- 2:03:38Schön. Dann diese Frage ist jetzt ganz wichtig, weil... Das kommt jetzt. Diese Frage entscheidet, ob wir das Interview weiterführen oder abbrechen müssen. Okay. Das ist eine ganz wichtige Frage. Ananas auf der Pizza. Nein. Okay. Danke. Wir können gerne weitermachen an dieser Stelle. Ich verstehe das nicht. Ich muss es immer fragen. Ich habe letztens mal gehört, Fondue und so. Eine Büchsenfrucht.
- 2:04:06Also «dünkle». Wir sprechen hier von «dünkle». «Dünkle», nein. Schade. Nein. Hör mal «schade». Unmenschlich. Was liebst du am meisten an der Schweiz? Das Volk. Schön. Diese Sache würde ich sofort ändern. Auf was bezogen? Auf die Schweiz.
- 2:04:36Ich würde das Volk wieder an die erste Stelle stellen. Die Schweiz soll wieder gehört werden und die integrierten Ausländer sollen auch geschützt sein. Social Media, ein Such... Ein Such... Okay. Ein Such oder ein Sagen. Also, Social Media, ein Fluch oder ein Sagen.
- 2:05:01Das ist schwierig. Social Media, ich kann beides sein. Ich kann wirklich beides sein. Dein grösstes Vorbild? Das ist mega schwierig. Ich habe wirklich keinen. Darum habe ich selbst Social Media angefangen. Ich habe eher Inspiration.
- 2:05:29Ich meine, das ist nicht auf Social Media bezogen, sondern im Leben? Ja, keine Ahnung. Ich habe niemanden gefunden und deshalb auf Social Media, das einfach authentisch politisch ist. Okay, gut. Immer mehr Jugendliche interessieren sich für Politik.
- 2:05:55Aber ich glaube, die Zahlen gehen nicht wirklich hoch, wenn es um die Wählschaften geht. Also Junge, die wählen, gehen nicht wirklich hoch. Wie kann man das ändern? Man kann das ändern, indem man Politik wieder so verständlich macht für jeden. Und so bekommt auch die ältere Generation wieder Hoffnung. Wenn die junge Generation wieder anfängt, Politik zu verstehen und wählen zu gehen, dann sieht auch die ältere Generation, die kurz vor Pension sind, Hoffnung.
- 2:06:23der Grund, warum sie auch wieder wählen gehen sollen. Weil auch sie denken, «Du interessierst mich jetzt langsam nicht mehr, genug lange gekämpft, soll ich jetzt selber schauen. Ich geniesse jetzt noch meine Pension.» Diese fehlen und die Jungen fehlen. Und ich glaube, wäre es wieder ein Miteinander, dann... Wie siehst du das mit digitalen Abstimmungen? Voll dagegen. Voll dagegen? Ja. Wegen? Weil ich allgemein gegen die EID generell bin.
- 2:06:53Weil es wieder eine Einschränkung ist wie in der Corona-Zeit. Es ist nicht freiwillig. Es wird wieder Einschränkungen geben. Digital wählen? Ja, das gehört dazu. Okay. Und das geht wieder raus auf Kontrolle und nicht mehr Kontrolle, dass wir es in der Hand haben, sondern wieder von oben. Das geht dann so weit, dass sie dann entscheiden können, zum Beispiel, so, der Umwelt geht es nicht gut.
- 2:07:19Du darfst nur noch einmal im Jahr fliegen, egal wie viel Geld du hast. Und du kannst machen, was du willst. Mit deinem Namen, weil du eine digitale ID hast, kannst du nirgends hinfliegen. Okay, das ist jetzt bezogen auf die digitale ID.
- 2:07:33Ja, aber du brauchst sie auch, um... Um wählen zu können. Ja. Wenn man jetzt wirklich nur die Sparte nimmt, von «Können digital wählen», bin ich völlig dagegen. Ja. Weil alles andere mitgezogen wird. Ja, für mich gehört das alles zusammen. Alles zusammen. Da bin ich dagegen und auch gegen das Digitalisieren des Geldes. Ja. Ich komme nicht dagegen.
- 2:07:55Und ich finde, wenn du in der Schweiz wohnst, du integriert bist oder Schweizer bist, ist das Paare-Minimum abstimmen gehen zu müssen. Wir sind ein demokratisches Land und ich würde gerne, dass es so bleibt. Und es funktioniert nur, wenn jeder das macht und mitmacht. Okay, super.
- 2:08:23Dann noch zu meiner letzten Frage. Ja. Und zwar, der Podcast heisst Momentum. Was heisst Momentum für dich? Keine Ahnung. Momentum heisst keine Ahnung. Nein, ich weiss es nicht. Null Gedanken gemacht. Null Gedanken gemacht, was Momentum heisst? Nein. Okay. Ich habe schon einmal gesehen. Ich meine, es ist Shailene, da fragt sich auch jeder. Wo kommt ihr nochmal her?
- 2:08:51Vielleicht hätte er es auch in Irland... Ich habe schon alles gelesen. Ich habe schon... Arabisch, Englisch. Im Englischen habe ich ihn schon sehr oft gehört. Eileen habe ich schon oft gehört. Mein Spitzname ist ja Shai, Shuykh. Gut. Auch das vom Momentum.
- 2:09:17Keine Ahnung. Wissen wir nicht. Nein, keine Ahnung. Okay, herrlich. Hey, Shailin, oder Shai, das ist deine Kamera. Wenn du noch irgendwas rausbringen möchtest, für deine Community, für deine Leute, für meine Community, ist jetzt deine Zeit, ihnen direkt etwas zu sagen. Okay.
- 2:09:37Ich möchte gerne, dass du weisst, dass du jederzeit, egal wo du bist, frei deine Meinung kannst und darfst äussern. Es ist mega wichtig, dass wir zurückkommen, um die Meinung zu äussern, weil du keine Angst haben musst, dass du deine Existenz verlierst, nur weil du von diesem Recht Gebrauch machst. Also sag deine Meinung, so laut du nur kannst. Das ist mir sehr wichtig.
- 2:10:02Sehr schön. Danke dir vielmals für das. Und an dieser Stelle ein grosses Dankeschön, dass du dir da Zeit genommen hast, um knapp zweieinhalb Stunden in mir zu quatschen. Es ist mega schnell vorbeigegangen. Ich finde, die Themen, die wir angesprochen haben, sind sehr wichtig und sind an mich sehr tief gewesen. Danke für deine Offenheit, auch in diesem Bezug.
- 2:10:19Und ich wünsche dir auf deinem politischen Weg, auf deinem wirtschaftlichen Weg alles, alles Gute, viel Erfolg, viel Glück, viel Gesundheit vor allem und ganz viele tolle Wähler. Ja, tolle Wähler. Tolle Wähler oder Leute, die für dich stimmen und dir deine Zukunft ermöglichen. Das hat mich sehr gefreut.
- 2:10:44Auch für dich, danke vielmals. Und ich finde, dass du das sehr authentisch machst und echt, den Podcast. Und da können sich ganz viele Leute den Scheiben abschneiden. Danke vielmals, Aline. Danke, danke, danke. Danke auch dir, dass du wieder zugelassen hast bei Momentum. Dein Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt.
- 2:11:02Und ihr kennt das Game, wie das da läuft. Ohne hat es ein paar Knöpfe. Ich erkläre es dir ganz, ganz schnell. Einer heisst abonnieren. Wenn du den Knopf drückst, verpasst du nichts mehr, was auf diesem Kanal läuft. Dann gibt es nur mal einen, ein bisschen nebenan, und so eine kleine Glocke. Wenn du die Glocke drückst, dann wirst du sogar benachrichtigt, wenn ein neuer Podcast aufgeladen wird. Und du verpasst auf jeden Fall gar nichts mehr. Hinterlasse einen Like, das würde mich sehr fest freuen. Oder einen Kommentar. Danke vielmals und bis zum nächsten Mal bei Momentum. Tschüss. It's a wrap.