Latest / Gin And Talk / Miriam Meckel über Digitalisierung, Politik und die Pandemie
Transcript
- 0:00Speaker 0: Dass wir in der Pandemie als Deutschland wirklich einen Sprung nach vorne in der Digitalisierung getan hätten, das würde ich inzwischen vehement bestreiten.
- 0:09Speaker 0: Ich glaube eher dass die Digitalisierung bei uns als echter Schrotthaufen offen gelegt worden ist.
- 0:16Speaker 0: um es mal auf den Punkt zu bringen.
- 0:18Speaker 0: Ich finde es ein Armutszeugnis wie dieses Land und seine Politik und seine Verwaltung sich präsentiert in der Bewältigung einer Pandemie.
- 0:28Speaker 0: Es ist die Entlaufung eines Mythos der deutschen Effizienz, die vielleicht mal irgendwann gegolten hat.
- 0:36Speaker 0: Das glaube ich sogar aber jedenfalls lange nicht mehr gilt und zwar deshalb nicht weil wir ja ziehnte der Innovationen, der Modernisierung gerade im Bereich E-Government und im Bereich Verwaltung komplett versäumt haben.
- 0:48Speaker 1: Herzlich willkommen!
- 0:50Speaker 1: Mein Name ist Daniel Fürg und bevor wir gleich rüber an unseren Corona bedingend virtuellen Badresen gehen möchte ich kurz unseren heutigen Gast vorstellen.
- 0:58Speaker 1: Prof.
- 0:59Speaker 1: Dr.
- 0:59Speaker 1: Miriam Meckel hat sich ein Leben lang mit Kommunikation, Technologie und Politik auseinandergesetzt.
- 1:04Speaker 1: Neben ihrer Lehrtätigkeit war sie dabei stets auch journalistisch tätig.
- 1:08Speaker 1: Von aus dem Jahr hierher war Meckele-Chef Redakteurin der Wirtschaftswoche – später deren Herausgeberin.
- 1:15Speaker 1: Als Gründungsverlegerin baut sie seit dem Jahr die digitale Weiterbildungsinitiative ADA auf, an der auch die Handelsblatt Media Group beteiligt ist.
- 1:24Speaker 1: Ich freue mich auf ein Gespräch über digitale Aufklärung, Versäumnisse in der Pandemie und politische Hilflosigkeit.
- 1:31Speaker 1: Viel Spaß beim Zuhören und schön dass ihr alle wieder mit dabei seid!
- 1:39Speaker 0: Und tauche
- 1:56Speaker 1: ein in die verrucht düstere
- 1:59Speaker 0: Atmosphäre
- 2:00Speaker 1: unserer Studiobar.
- 2:09Speaker 1: Liebe Miria Meckl, ich freue mich sehr dass es heute klappt.
- 2:12Speaker 1: unter normalen Umständen hätte ich sie gerne bei uns hier an die Studioba eingeladen die hier nebenan tatsächlich steht.
- 2:19Speaker 1: aber da ist ja dieses nicht zu sehende Virus das uns seit jetzt über einem Jahr beschäftigt und dazu führt dass wir nur virtuell zusammen sein können.
- 2:29Speaker 1: aber dennoch freut mich sehr das es klappt.
- 2:31Speaker 1: herzlich willkommen
- 2:32Speaker 0: Dankeschön.
- 2:33Speaker 0: Ich freue mich auch und zählte mich natürlich gleich mal gewundert, was es denn zu trinken gegeben hätte an der Bar jetzt heute?
- 2:41Speaker 1: Die Auswahl ist groß!
- 2:44Speaker 1: Aber tatsächlich – ich glaube das habe ich noch nie in der Folge erzählt – aber tatsächlich ist es meistens so dass wir die Folgen vormittags aufnehmen oder um die Mittagszeit.
- 2:53Speaker 1: deshalb trinken die meisten Gäste, die zu uns tatsächlich ins Studio kommen, einfach nur Wasser oder Kaffee.
- 3:01Speaker 1: Diesen Mythos auch gleich mal zu...
- 3:04Speaker 0: Und das hätte ich wahrscheinlich auch gemacht.
- 3:09Speaker 1: Ja, wir leben ja gerade in Zeiten, in denen sich wahnsinnig schnell und wahnsinnigt viel verändert.
- 3:16Speaker 1: es wird gefühlt immer komplexer.
- 3:19Speaker 1: wie geht es Ihnen dann mit dieser Komplexität die uns da jeden Tag entgegenschlägt?
- 3:26Speaker 0: Ich glaube ich habe persönlich zwei Perspektiven drauf.
- 3:28Speaker 0: also zum einen Ja, ganz viel Komplexität die durch die Pandemie kommt wo sozusagen eigentlich alles Leben neu geordnet werden muss.
- 3:37Speaker 0: Aber auf der anderen Seite finde ich jetzt so im individuellen Leben könnte es ein bisschen mehr Komplexkeit wieder geben.
- 3:45Speaker 0: also Ich hätte gerne etwas mehr Komplizität in der Koordination von Treffen mit Freundinnen und Freunden.
- 3:52Speaker 0: Ich hätte gern mehr komplexität mal wieder reisen können.
- 4:01Speaker 0: Ich kann vielleicht versuchen, die verschiedenen Lebensräume, verschiedene Gefühlen und Lebensbereichen auch etwas komplexer wieder zuzuordnen.
- 4:10Speaker 0: Also das vermisse ich ehrlich gesagt alles sehr stark im Moment und habe eher das Gefühl jetzt so in dieser derzeitigen Pandemie- und Lockdownphase dass sich wie eine beleierende Zeit eigentlich auf uns gelegt hat, die im persönlichen Empfinden nicht sehr viel Komplexität offenbart.
- 4:29Speaker 1: Sie sind ja normalerweise auch wahnsinnig viel unterwegs und machen wahnsinnigt viel, auch schon seit sehr jungen Jahren wenn man so sagen möchte.
- 4:40Speaker 1: Das heißt für sie war das auch gefühlt eine Art Vollbremsung durchaus weil sich natürlich jetzt in den virtuellen Raum verlagert hat.
- 4:51Speaker 1: Fehlt Ihnen dieses viele rumkommen ein Stück weit?
- 4:55Speaker 0: Auch dann kommt darauf an, um welches Rundkommen es geht.
- 4:59Speaker 0: Also was ich tatsächlich vermisse sind Reisen die mit Inspirationen und Serendipity verbunden sind also damit dass sich auf der Reise zufällig etwas ungesuchten Begegne.
- 5:12Speaker 0: was wirklich mein Leben anreichert das sind menschliche Begegnungen das sind auch manchmal Begegnungen mit einer Landschaft, die man noch nicht kennt.
- 5:20Speaker 0: Das ist auch manchmal die Situation dass man beim Reisen ja gelegentlich in der ganz positiven Art und Weise einsam sein kann und dieses Gefühl der Einsamkeit etwas freisetzt was so in der Betriebssamkeit des Alltags oft verloren geht nämlich die Möglichkeit wirklich so in sich zu schauen, nachzudenken.
- 5:42Speaker 0: All das vermisse ich also solche Reisen.
- 5:45Speaker 0: Ich hatte letztes Jahr eine Konferenz in Australien gehabt.
- 5:47Speaker 0: Das war alles gebucht aber ich war nicht gern hingefahren.
- 5:49Speaker 0: Ich hätte ein Unikos in Singapur geben sollen zum Thema Social Credit Scoring der nicht stattgefunden hat.
- 5:58Speaker 0: Ich hätte auf die South by Southwest fahren wollen, um dort Interviews zu führen und Videos zu produzieren und mir spannende Themen anzuhören – all das hätte ich wahnsinnig gern gemacht und das vermisse ich total!
- 6:09Speaker 0: Was ich überhaupt nicht vermisse ist die typische Geschäftsreisetätigkeit des Wortes schon so grauenhaft dass ich es jetzt bewusst nochmal ausgesprochen habe.
- 6:19Speaker 0: So dieses morgens um sechs Uhr zwanzig in einen Flieger mit schlecht gelaunten Menschen zu einem Ort, wo man nur denkt warum soll ich dahin?
- 6:28Speaker 0: Was soll ich da?
- 6:28Speaker 0: Wie lange muss sich da bleiben und wann darf ich wieder zurück.
- 6:31Speaker 0: Und dann abends zurück ... mein Beispiel ist immer Berlin-Tegel ist ja jetzt so D. seventy Euro Wings freitags, neunzen Uhr zwanzig.
- 6:42Speaker 0: was Schlimmeres habe ich mir lange kaum vorstellen können als antisoziale Erfahrung.
- 6:47Speaker 0: das vermisse ich null!
- 6:48Speaker 0: Ich hoffe wirklich dass wir aus der Pandemie eines mitnehmen Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit und des Klimawandels, Ausgesichtspunkte der persönlichen Nachhaltigkeits-, gesunden Lebens- und der Produktivität.
- 7:01Speaker 0: Das wird das lassen, weil vieles geht über Videokonferenz wirklich gut!
- 7:06Speaker 0: Und ab und zu muss man sich sehen, muss nicht treffen – das wird auch wiederkommen aber nicht in diesem absolut verrückten Ausmaß des Überflusses wie wir es bis zur Pandemie betrieben haben.
- 7:16Speaker 1: Es ist ganz lustig, dass Sie das sagen.
- 7:18Speaker 1: Weil ich habe vorhin ungefähr eine Stunde vor unserem Gespräch genau so eine Geschäftsreise buchen müssen also den Flug mehr aussuchen müssen und die Unterkunft.
- 7:29Speaker 1: Und es ist das erste Mal seit glaube ich vier Monaten Dass sich irgendwie auch wieder in ein Flugzeug steige Und es war total komisch, weil ich habe natürlich irgendwie auch tagelang versucht ob man das nicht irgendwie doch anders lösen könnte.
- 7:44Speaker 1: Aber es ging nicht anders.
- 7:45Speaker 1: in dem Fall Es muss wirklich vor Ort stattfinden und Das war wirklich wirklich ungewohnt.
- 7:50Speaker 1: also es war wirklich wieder so eine ganz Ja Ganz ganz eigenartige Erfahrung dass auch mal wieder zu planen und wirklich dann auch zu sagen jetzt gibt's mal wieder eine Geschäftsreise, die eben nicht so ist.
- 8:03Speaker 1: Dass sie einem zwingend wahnsinnig viel Spaß macht wie jetzt zum Beispiel.
- 8:08Speaker 1: ich hab auch schon den ganzen Monat ein kleines Orsten-Reisefieber weil das glaube ich das erste Mal seit sieben Jahren ist dass sich nicht auf der South-Southwest bin.
- 8:19Speaker 1: Technologie hat ja auch uns durchaus durch diese Krise durchgerettet.
- 8:27Speaker 1: Was denken Sie denn?
- 8:28Speaker 1: Wir hätten diese Krise eigentlich vor, vor fünfundzwanzig Jahren auch kommunikativ gelöst.
- 8:36Speaker 1: Also wir tun uns natürlich heute vergleichsweise leicht weil so wie wir beide können uns einfach über ein Video Chat Tool quasi unterhalten und zusammenschalten.
- 8:46Speaker 1: aber wenn man mal so fünfund zwanzig Jahre zurückgeht dann war das ja eine ganz andere Situation.
- 8:52Speaker 1: Wie denken Sie, hätte es da auch vor allem kommunikativ funktioniert?
- 8:57Speaker 0: Naja auf jeden Fall sehr viel langsamer.
- 9:00Speaker 0: Und ganz anders.
- 9:01Speaker 0: Wir hätten dann halt telefoniert, wir hätten gefaxt, wir hatten Briefpost gehabt und das Ganze hätte dazu geführt dass um ein vielhundertfaches langsamer die Welt sich weiter gedreht hätte.
- 9:13Speaker 0: Es hätte wahrscheinlich allerdings auch dazu gefühlt, dass wir ökonomisch noch eine sehr viel weitreichendere Einbruchs-Situation hätten vergegenwärtigen müssen.
- 9:22Speaker 0: es hätte dazugeführt dass viele Menschen noch viel mehr abgekoppelt worden wären als das heute der Fall ist.
- 9:27Speaker 0: insofern glaube ich kann man schon sagen die Möglichkeiten, die sich uns jetzt zeigen.
- 9:32Speaker 0: Dass sie wirklich hilfreich gewesen sind in der Pandemie und ich finde es schon auch bemerkenswert wie schnell eine Gesellschaft, ja wie die deutsche Gesellschaft sagen wir vorsichtig nicht gerade sehr technologieaffin und sehr technologieäuphorisch ist im Durchschnitt der Bevölkerung, wie das doch geklappt hat sich da mit auseinanderzusetzen.
- 9:53Speaker 0: Und einen ganzen Schritt nach vorne zu tun um die Möglichkeiten die damit verbunden sind tatsächlich auch zu nutzen.
- 10:00Speaker 1: Die Pandemie hat ja auch an vielen Stellen sichtbar gemacht, wie wenig digital wir in Deutschland noch sind.
- 10:05Speaker 1: Also das beste Beispiel sind immer noch die Faxmeldungen der Corona-Infektionen, die teilweise heute noch passieren.
- 10:14Speaker 1: Glauben Sie dass Corona und die Pandemie und alles was damit einhergeht?
- 10:20Speaker 1: Ja, gewisserweise ein Accelerator sein kann für Digitalisierung selbst in Deutschland.
- 10:26Speaker 1: Wo wir uns ja so schwer getan haben die letzten Jahre?
- 10:30Speaker 0: Ich habe das am Anfang geglaubt und auch so gesagt.
- 10:35Speaker 0: Inzwischen muss man unterscheiden zwischen dem Lernerfolg, den ich gerade beschrieben habe.
- 10:41Speaker 0: Dass immer mehr Menschen in einer relativ kurzen Zeit bereit sind sich mit Videotools Vertraut zu machen und solche Dinge zu nutzen.
- 10:48Speaker 0: das ist schon mal eine gute Entwicklung und eine gute Voraussetzung dass wir in der Pandemie als Deutschland wirklich einen Sprung nach vorne in der Digitalisierung getan hätten Das würde ich inzwischen vehement bestreiten.
- 11:00Speaker 0: Ich glaube eher dass die Digitalisierungen bei uns Echte Schrotthaufen offen gelegt worden ist in dieser Pandemie, um es mal auf den Punkt zu bringen.
- 11:09Speaker 0: Und jetzt muss ich mich ein bisschen zusammenreißen, um nicht wirklich mich in Rage zu reden weil nach vielen Monaten anfänglicher Toleranz bin ich inzwischen in dieser Rage, weil ich wirklich sagen muss Ich finde das ein Armutszeugnis wie dieses Land und seine Politik und seine Verwaltung sich präsentiert in der Bewältigung einer Pandemie die sicherlich unerwartet war auch wenn's da zu Simulation die man hätte kennen können unter anderem durch den Deutschen Bundestag, aber auch die amerikanischen Gesundheitsbehörden haben ein absolut ähnliches Szenario kurz vor Corona vorgelegt.
- 11:45Speaker 0: Aber was ich wirklich nicht verstehe ist das... Die Zeit, die wir beispielsweise im letzten Sommer gehabt haben als die Schulen wieder auffahren.
- 11:53Speaker 0: Als die Infektionszahlen deutlich runtergegangen sind.
- 11:56Speaker 0: Das wird die Zeit nicht genutzt haben um uns vorzubereiten auf die damals von allen angekündigte zweite und dritte Welle.
- 12:01Speaker 0: Und jetzt haben wir diese Wellen.
- 12:03Speaker 0: und wie tun so?
- 12:04Speaker 0: Als ob es nichts gegeben hätte was uns darauf hätte vorbereiten können.
- 12:07Speaker 0: Die Bundesbildungsministerin stellt sich ein Jahr nach Beginn der Pandemie hin und sagt Wir lüften Corona einfach weg in den Klassenräumen und sonst fällt ihnen Nichts ein.
- 12:15Speaker 0: das finde ich Das finde ich beschämend, muss ich wirklich sagen.
- 12:19Speaker 0: Und es ist die Entlaufung eines Mythos der deutschen Effizienz, vielleicht mal irgendwann gegolten hat, das glaube ich sogar.
- 12:29Speaker 0: Aber jedenfalls lange nicht mehr gilt und zwar deshalb nicht weil wir ja zieht der Innovationen, der Modernisierung gerade im Bereich E-Government und im Bereich Verwaltung komplett versäumt haben.
- 12:39Speaker 0: Weil wir Menschen haben die vielleicht sogar verstehen was nötig wäre aber es nicht in politisches und administratives Handeln umsetzen.
- 12:48Speaker 0: Und das wird dazu nur ein Beispiel zu geben dass wir in Deutschland letztes Jahr durch einige Forschungsinstitute Robert Koch Institut Helmut Institut und so eine Vernetzungsplattform für die Gesundheitsämter entwickelt haben, SOMAS.
- 13:01Speaker 0: Die bis Ende des vergangenen Jahres immer noch nicht im Einsatz war.
- 13:05Speaker 0: das Bundeskanzleramt und die Ministerpräsidenten entschieden, sie soll eingesetzt werden.
- 13:09Speaker 0: Drei Viertel der Gesundheitsämter sind immer noch nicht an diese Plattform angeschlossen, während diese in Deutschland entwickelte Plattformen – in Nigeria, in Ghana, in manchen anderen Ländern – längst erfolgreich im Einsatz ist.
- 13:20Speaker 0: Und da muss ich ganz ehrlich sagen, es ist ja auch eine historische Komponente, die wir in Deutschland haben, dass wir Dinge toll erfinden können!
- 13:26Speaker 0: Wir sind großartige Erfinder, Sie kriegen's aber nicht wirklich auf die Straße gesetzt.
- 13:31Speaker 0: Das ist etwas was ein Versäumnis dass wir jetzt halt wirklich sehen.
- 13:36Speaker 0: und ich glaube an der Stelle wird es jetzt tatsächlich kritisch, weil hier geht's darum was die Verbreitung des Impfstoffes jetzt beispielsweise angeht das Kommunikationsmanagement, das Vertriebsmanagement.
- 13:45Speaker 0: Hier gehts darum, dass der Staat einmal eine Aufgabe hat, die er wirklich hätte wahrnehmen müssen Das ist Gemeinwohlorientierung, dass Ich dafür sorge Dass der Impfstoff da ist Und wie haben ja Belege, dass die Impfstoffangebote über hunderte von Millionen Dosen auch von Biontech im letzten Juni da gewesen sind zugegriffen, weil hier Sparsamkeit, Knauserigkeit, Zögerlichkeit, Risikoaversion – all das eine Rolle gespielt hat.
- 14:11Speaker 0: Mit dem Ergebnis ist Ein Sechstel gekostet hätte im letzten Juni für fifty-fünfzig Euro acht Cent Biontech, für zwei Dosen.
- 14:21Speaker 0: Für alle Menschen in Deutschland über vier Cent zu kaufen.
- 14:23Speaker 0: Ein Sechsthel hätte das gekostettet davon was uns der Lockdown allein im ersten Quartal dieses Jahres zweitausend ein zwanzig kostelt.
- 14:32Speaker 0: und da muss ich sagen Das ist ökonomisch unverantwortlich.
- 14:35Speaker 0: Das ist sozial unverantwortlich Und dass es auch ein Staatsverständnis von dem Ich wirklich mich frage fragt sich das eigentlich jemand, wie das gerade rüberkommt?
- 14:45Speaker 0: Und ich kann es nicht verstehen.
- 14:48Speaker 0: Das war jetzt ein Rent.
- 14:49Speaker 0: Entschuldigung!
- 14:50Speaker 1: Alles gut, alles gut.
- 14:52Speaker 1: Ich habe auch das Gefühl... paar Tagen mal in einem Post geschrieben, dass ich immer der Meinung war, dass das ich im rundum des Thema Prokrastinationen durchaus ganz gut bin.
- 15:03Speaker 1: Also darin ganz gut so meine Themen vor mir herzuschieben die unliebsamen Sachen.
- 15:10Speaker 1: aber ich habe das Gefühl wenn man sich wirklich einmal die Bundesregierung anschaut und auch viele große Konzerne in der Wirtschaft dann bin ich ein weisen Knabe, was Prokrastination angeht.
- 15:24Speaker 1: Weil viele dieser Probleme vor denen wir heute stehen, die hätte man schon lange in den Griff kriegen können.
- 15:29Speaker 1: also gerade wenn wir Kommunikationstools zwischen Behörden und Zwischenämtern, wenn wir uns Prozesse anschauen, Die Infrastruktur anschauen die in vielen Unternehmen und auch in Behörden und Ministerien gar nicht vorhanden war für digitale Kommunikation, überhaupt die digitale Abwicklung von Prozessen.
- 15:52Speaker 1: Sind wir vielleicht mal die Meister des Erfindens gewesen?
- 15:57Speaker 1: Und jetzt eher so ein bisschen die meister der Prokrastination?
- 16:00Speaker 0: Nein, also pro Krastination würde ich es nicht sehen.
- 16:03Speaker 0: Ich glaube, wir waren einmal die Meisters des Erfindenes und wir sind immer noch ziemlich gut darin.
- 16:07Speaker 0: Aber wir sind perfektionistisch in Deutschland und wir sind bürokratisch.
- 16:12Speaker 0: Und wir können ganz, ganz toll uns um das letzte Prozent kümmern, um von neun neuns jahrhundert zu kommen.
- 16:17Speaker 0: Wenn man nach zehn Jahren geschafft haben oder nach fünfzehn die hundert zu erreichen, dann haben siebzig andere mit seventy- achtzig und eighty-fünfundachtzig Prozent Lösungen den Markt unter sich aufgeteilt.
- 16:28Speaker 0: Das ist was in Deutschland passiert.
- 16:29Speaker 0: Und das regt mich wahnsinnig auf!
- 16:31Speaker 0: Das gilt für die Politik, das gilt für Teile der Wirtschaft, für andere Teile auch nicht.
- 16:35Speaker 0: Es ist sehr unterschiedlich... erlebe ich.
- 16:38Speaker 0: Und ich würde auch noch gerne anfügen, Prokrastination hat sowas von Unentschiedenheit und ich kenne dieses Phänomen persönlich durchaus gut.
- 16:45Speaker 0: deshalb kann ich da nur zustimmen und das glaube ich ist es beispielsweise bei manchen Politikerinnen sicherlich nicht.
- 16:53Speaker 0: also ich nehme der Bundeskanzlerin hundert Prozent ab, dass sie wirklich besorgt ist.
- 16:58Speaker 0: Dass Sie sich damit Tag und Nacht beschäftigt.
- 17:00Speaker 0: Dass sie wirklich sorgsam versucht Entscheidungen zu treffen um Schaden einzudämmen.
- 17:04Speaker 0: Das nehme ich hier hundert prozent ab.
- 17:06Speaker 0: Was das Problem ist, ist, dass diese Sorgsamkeit strukturelle und prozedurale Folgen braucht.
- 17:13Speaker 0: Und diese Folgen, die muss man organisieren!
- 17:17Speaker 0: Das kann man eben nicht tun wenn die Krise da ist und das muss vorher passiert sein.
- 17:20Speaker 0: Und ganz ehrlich wir haben schon mal eine Situation gehabt wo das ähnlich war.
- 17:23Speaker 0: denken Sie an die in Anführungszeichen Flüchtlingskrise, die so genannte auch da ich bin hundert Prozent bei der Entscheidung von Angela Merkel am fünften September zwei tausend fünfzehn zu entscheiden dass Tausende von Flüchtlingen nicht auf der österreichisch-ungarischen Autobahn bleiben, sondern dass die Grenzen nicht geschlossen worden sind.
- 17:43Speaker 0: Das wird ja immer gesagt, sie sollten... Sie sind nicht geöffnet worden und die Grenze zwischen Deutschland und Österreich war nie zu, sondern sie sind einfach nicht geschlossen worden.
- 17:50Speaker 0: Dass Angela Merkel das entschieden hat finde ich absolut richtig aus humanistischen und vielen anderen strategischen Gründen.
- 17:56Speaker 0: nur was wir danach erlebt haben ist, dass die deutsche Bürokratie mit dann eine Umsetzung einer konstruktiven Lösung komplett überfordert war.
- 18:07Speaker 0: Das Bundesamt für Migration, ich habe da eine Reihe von Hintergrundgesprächen gefühlt, da herrschte blankes Entsetzen bei manchen Führungskräften was sie davor gefunden haben.
- 18:16Speaker 0: Da waren Papierstapel in Akten, da waren nichts digitalisiert, da war nichts verbunden.
- 18:21Speaker 0: Da ging keine Kommunikation!
- 18:23Speaker 0: Wir hatten Attentäter wie Anis Amri gehabt der Attentäter den Lastwagen-Anschlag auf dem Berliner Jandarma den tödlichen Anschlag vollzogen hat, der in X deutschen Bundesländern Asyl und Sozialhilfe beantragt hatte.
- 18:37Speaker 0: Weil einfach nichts vernetzt war!
- 18:39Speaker 0: Und das mache ich einem Staat insgesamt zum Vorwurf, dass er nicht dafür sorgt sich selber in einer Zeit mitzuentwickeln wie die Welt sich entwickelt.
- 18:50Speaker 0: Ich sage nicht wir müssen wie Singapur sein, ich sag auch nicht Wir müssen wie China sein.
- 18:53Speaker 0: aus verschiedenen Gründen will ich das auch nicht.
- 18:56Speaker 0: Aber dass wir mal gucken, was in den baltischen Staaten, in den skandinavischen Staate geht.
- 19:00Speaker 0: Oder das wir sogar als die Wirtschaftskraft, die wir sind Vorreiter sind In manchen E-Government Lösungen und dass wir ernst nehmen, dass die eigene Bevölkerung ein Stakeholder ist, dem man helfen muss in die Zukunft zu kommen Das wäre eine Staatsaufgabe!
- 19:16Speaker 0: Die verlange ich von unserem Staat.
- 19:18Speaker 0: Und das ist im Moment ehrlich gesagt Staatsversagen, was wir da erleben.
- 19:22Speaker 1: Jetzt sind wir in einer Zeit, in der nicht nur die Inzidenzen exponentiell wachsen oder die Infektionen exponentiell wachsen sondern auch in der technologischer Wandel exponentiell wechseln.
- 19:34Speaker 1: Also ich glaube es wird die Veränderung die wir gerade sehen die wird nie wieder so langsam sein wie sie jetzt gerade ist.
- 19:40Speaker 1: was müssten wir denn tun damit wir überhaupt Schritt halten können?
- 19:44Speaker 1: Wir sehen ja heute schon das ob China gewissen Bereichen zumindest, uns eigentlich ein paar Schritte oder sehr große Schritte schon jetzt voraus sind.
- 19:56Speaker 0: Ja, das ist leider so und wir diskutieren ja sogar längst ob es nicht eigentlich ein dualistisches kapitalistisches Modell geben wird was über die Welt in Zukunft entscheidet.
- 20:09Speaker 0: Diese These gibt es ja.
- 20:10Speaker 0: auf der einen Seite haben sie dann den technolibitären amerikanischen Kapitalismus sehr marktgetrieben und auf der anderen Seite haben Sie einen sehr autoritären techbasierten Staatskapitalismus wie ihn China praktiziert.
- 20:23Speaker 0: In beiden Fällen ist eine der wesentlichen Gründe dafür, dass hier sehr viel schneller Fortschritt passiert.
- 20:31Speaker 0: Dass die Restriktion natürlich geringer sind.
- 20:33Speaker 0: also Beispiel Datenschutz und dazu muss ich sagen Ich glaube schon das es Sinn hat sich damit auseinanderzusetzen Digitalisierung eine technologische Transformation basierend auf Werten gestalten kann.
- 20:46Speaker 0: Und das wäre aus meiner Sicht der dritte Weg oder der andere Weg, den Europa anzubieten hätte wenn Europa in der Lage wäre sich so zu organisieren dass es die eigene Kraft wirklich auf die Straße bringen würde.
- 20:58Speaker 0: im Hinblick auf Technologieführerschaft und zwar wertebasierte Technologieförerschaft also das was wir als soziale Marktwirtschaft ja nun berechtigterweise hochhalten in Deutschland finde ich das sollte man als digitale soziale marktwirtschaft dann voran entwickeln.
- 21:11Speaker 0: Und in Ansätzen tut wird das getan, aber es dauert eben alles sehr lang.
- 21:14Speaker 0: und die Schwierigkeiten, die wir eben am Beispiel Deutschland besprochen haben was Administrationen, was Technologie- und Innovationen angeht, die haben wir auf der EU-Ebene ja auch noch mal.
- 21:25Speaker 0: Da haben wir dann auch noch die Probleme dass unterschiedliche Mitgliedstaaten eben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon haben wie Demokratie eigentlich aussehen sollte.
- 21:31Speaker 0: ich sag nur Polen Ungarn etc.
- 21:34Speaker 0: da sieht sie leider schwierig aus mit Mit Grundschwerten, über die man sich nicht mehr einigen kann.
- 21:41Speaker 0: Also das ist so ein bisschen das Problem und ich glaube, dass Europa diesen Weg einschlagen sollte.
- 21:45Speaker 0: Und es ist eine Riesenchance gäbe mit unserer Industriekompetenz, mit unsere Industriertraditionen und unserer Wertepasierung hier ein Angebot zu machen.
- 21:54Speaker 0: Wenn man die DSGVO also die Datenschutzgrundverordnung anschaut dann sieht man ja inzwischen auch, dass sogar vielleicht aus einem ökonomischen Opportunismus heraus aber vielleicht auch aus Überzeugung einige Taxi aus dem Silicon Valley inzwischen sagen, na das ist schon was, was wir uns mal angucken sollten Das ist bürokratisch vielleicht, da muss man noch mal ran.
- 22:13Speaker 0: Aber die Grundausrichtung, dass es bestimmte Privacy Rights gibt das ist schon etwas wo wir drauf pochen sollten.
- 22:19Speaker 0: Tim Cook mit Apple macht das sehr konsequent und da kann man aus meiner Sicht auch sehen, dass der positive Teil eines Geschäftserfolges sein kann wenn man das wirklich sauber umsetzt weil das eine guten Perspektive die er einnimmt mit Apple für Privacy und das eben auch verbunden mit einer technologischen Marktwörterschaft in manchen Bereichen.
- 22:39Speaker 0: eben gut.
- 22:40Speaker 0: Da tun wir uns sehr schwer und so sehe ich, dass jetzt gerade formuliert habe und für Themen wie Datenschutz und Privacy bin.
- 22:48Speaker 0: So muss ich auch da sagen, wir haben hier keine rationale Diskussion mehr an manchen Stellen.
- 22:53Speaker 0: Wir haben um nochmal auf Corona zu kommen bei der Corona App das Beispiel wie Datenschutz zu einer Unantastbaren Ideologie werden kann, wo es nicht mehr möglich sein soll verfassungsrechtlich eine Werteabwägung zu machen.
- 23:07Speaker 0: Und dann wird's für mich schwierig!
- 23:08Speaker 0: Also wenn ich sage wir hätten ne Pandemie-App kreieren können die in der Lage gewesen wäre wirklich ein sauberes Contact Tracing zu machen und nicht eine App die zu nichts nützt, die im Grunde genommen ein Witz ist um einen Punkt zu bringen Dann wäre ich dafür gewesen unter verfassungsrechtlichem Vorbehalt mit einer wiederholten Überprüfung alle sechs Monate durchs Verfassungsgericht zu sagen, wir erlauben das jetzt.
- 23:32Speaker 0: Weil wenn ein Staat wie Deutschland nicht die gesundheitliche und Lebensversicherung... seiner Bürgerinnen und Bürger mal gewährleisten kann.
- 23:41Speaker 0: Und dafür vielleicht mal etwas Konzilianter mit Datenschutzfragen umgeht, dafür aber den Lockdown hätte begrenzen können oder die Folgen hätte begreifen können und viele Menschen vor Erkrankungen und Versterben hätten bewahren können, dann bin ich dafür diese Abwägung vorzunehmen.
- 23:54Speaker 0: Das ist auch eine Diskussionslage wo ich denke meine Güte was es mit dieser Gesellschaft passiert dass wir nur noch in Schwarz-Weiß denken können?
- 24:01Speaker 0: Ist das entweder richtig oder falsch?
- 24:03Speaker 0: Ist es entweder Datenschutzt oder kein Datenschutt?
- 24:06Speaker 0: Das Leben ist nicht so leicht.
- 24:07Speaker 0: Sie haben am Anfang so schön nach der Komplexität gefragt, hier kommt sie ins Spiel und ich wünschte mir dass wir uns die Mühe machen und den Anspruch wieder ernst nehmen wirklich differenziert über Dinge nachzudenken auch gemessen an jeweiligen Situationen die vielleicht etwas andere Zugänge verlangen wie eine Pandemie als der Normalfall oder das normale Leben es tut.
- 24:30Speaker 1: Jetzt erfordert ja Demokratie und auch ein gemeinsames Gestalten der Zukunft eine informierte aufgeklärte Gesellschaft.
- 24:38Speaker 1: Sonst haben wir irgendwann so ne wahnsinnig auseinandergehende Wissensschere, dass wir paar Leute haben die irgendwie an der Macht sind in der Politik sind und die Zukunft für alle gestalten aber die anderen die eigentlich diese Person wählen gar keine informierte Entscheidung treffen können weil sie bestimmte Dinge vielleicht gar nicht verstehen.
- 24:58Speaker 1: wird dieses Thema auf Aufklärung, egal ob jetzt nur um Technologie.
- 25:02Speaker 1: Aber man kann auch Beispiele wie den Klimawandel nehmen.
- 25:06Speaker 1: wird dieses Thema Aufklärungen einfach zu wenig ernst genommen?
- 25:10Speaker 0: Ich glaube vor allem dass es schwierig ist das Ernst zu nehmen und dass es wenig naheliegende Zugänge im Moment dazu gibt weil wir ja durch die Zuspitzung der konfrontativen Haltung in der öffentlichen Meinung, in den vergangenen Jahren auch durch das was wir unter die Regierung von Donald Trump in den USA erlebt haben.
- 25:29Speaker 0: Aber auch ganz stark zurückzuführen auf die Rolle der sozialen Netzwerke.
- 25:33Speaker 0: leider Die da glaube ich hätten sehr viel bessere Rolle spielen können als sie das getan haben.
- 25:39Speaker 0: an manchen Stellen.
- 25:40Speaker 0: Da haben wir eine Situation erlebt uns eine Krise des Expertentums gebracht hat, eine Krisa der Institutionen gebracht hat.
- 25:48Speaker 0: Eine Krise das Vertrauens- und dem möglichen Verständigung.
- 25:51Speaker 0: Und wenn Sie jetzt kommen und sagen in manchen Gruppen der Bevölkerung ich habe hier eine Studie die zeigt dass mit Corona das und das passiert Wenn wir dieses und jenes machen oder wenn sie sich die ganzen Impfgegnerinnen und Gegner anschauen da ist ja sozusagen sie sind ja im Teufelskreis gefangen weil sie kommen mit einer wissenschaftlichen Untersuchung Fakten basiert und die sagen Fake News.
- 26:16Speaker 0: Und dann sagen sie, ja aber das ist doch so dass das Wissenschaft ist und dann sagt man das was du da gerade verteidigst ist Propaganda.
- 26:23Speaker 0: Du willst die Fake News bei uns?
- 26:25Speaker 0: Sie kommen da nicht mehr rein!
- 26:26Speaker 0: Sie kommen nicht mehr dahin, dass sie wirklich diesen Toffelskreislauf aufbrechen und insofern ist es natürlich schwierig.
- 26:33Speaker 0: also wer heute hingeht und sagt ich möchte euch aufklären hat glaube ich schon mal relativ schlechte Karten und ich hoffe zum einen dass das irgendwann sich wieder beruhigt vielleicht auch wenn die pandemische Situation vorbei ist durchatmen können, wenn wir alle mal wieder die Chance haben miteinander zu reden und dabei ein Bier zu trinken oder eine Cola oder was auch immer.
- 26:52Speaker 0: Oder einen Yogi-Tea.
- 26:54Speaker 0: Aber das andere ist dass Bildung natürlich eine ganz wesentliche Voraussetzung dafür ist, dass man so teilhaben kann an den Chancen einer Gesellschaft wie sie gegeben sind.
- 27:06Speaker 0: Und da muss ich leider auch sagen, haben wir natürlich in Deutschland keine Situation die brillant ist.
- 27:10Speaker 0: Weil diese Situation der Schule jetzt auch in der Pandemie zeigt, Digitalisierung spielt da weder strategisch noch operativ wirklich eine Rolle.
- 27:18Speaker 0: Das heißt es ist als Thema nicht im Lehrplan sauer verankert und es ist also als Tool, als Medium des Lernens auch nicht verankerd.
- 27:27Speaker 0: Die Lehrerinnen und Lehrer kriegen keine Unterstützung dabei sie kriegen auch keine Weiterbildungstöpfe oder Gelder um sich da wirklich schlau zu machen.
- 27:36Speaker 0: Der Bildungsföderalismus führt dazu, dass permanent nur ein Streit darüber herrscht wer für was zuständig ist und welche Töpfe verwalten darf mit dem Ergebnis das sie nicht verwaltet werden und nicht abgerufen werden.
- 27:47Speaker 0: Und diejenigen in der Schule sind – die Schülerinnen und Schüler ist natürlich ein Trauerspiel.
- 27:52Speaker 0: also da muss man auch sagen sind wir leider nicht an der Situation und in dem Stand, indem man es von einem Land wie Deutschland erwarten dürfte.
- 28:02Speaker 0: Und das setzt sich natürlich über Generationenperspektiven fort.
- 28:06Speaker 0: Die Kinder lernen sicher Technologie zu verwenden – da habe ich überhaupt keinen Zweifel!
- 28:10Speaker 0: Sie wissen das besser als ihre Lehrerinnen und Lehrer.
- 28:12Speaker 0: Da entsteht eine totale Entkoplung.
- 28:15Speaker 0: Was wir eigentlich in der Schule tun müssten, sozusagen die soziale Kontexturierung von Technologie vorzunehmen….
- 28:21Speaker 0: ethische Fragen zu diskutieren, Fragen der digitalen Selbstbestimmung zu diskutiert.
- 28:25Speaker 0: Fragen zu diskutieren wie ich mich gegen Mobbing und gegen Sex-Dinge und all solche Dinge zur Wehr setzen kann.
- 28:32Speaker 0: Das sind die Fragen, die acht bis fünfzehnjährige zum Beispiel wirklich lernen sollten und worüber sie sich miteinander mit ihren Lehrerinnen und Lehrern austauschen sollten.
- 28:42Speaker 0: Tja das muss irgendjemand anders dann machen!
- 28:45Speaker 1: Für wie gefährlich halten sie dann in dem Kontext auch die eine Ankündigung von einem Donald Trump, der sagt er baut jetzt einfach sein eigenes Netzwerk auf.
- 28:53Speaker 1: Wo wir quasi solange nicht gegen grundlegende rechtliche Themen verstößt eigentlich keinen Einfluss mehr darauf haben Auf die Inhalte, die ihr dort veröffentlicht und wie er mit seiner Community quasi kommuniziert.
- 29:06Speaker 1: bei Twitter hatten wir wenigstens noch diese kleinen Hinweise Dass das jetzt nicht ganz der Wahrheit entsprechen könnte.
- 29:14Speaker 0: Nun ja, ich denke auch ein soziales Netzwerk das Donald Trump ins Leben ruft unterliegt den im Moment ja durchaus der Reform anheimgestellten Rahmenbedingungen von Social Networks, aber als das gehört habe und gelesen habe, hatte ich das exakt den Gedanken.
- 29:30Speaker 0: Ich hab mich wirklich gefragt was ist eigentlich schlimmer?
- 29:32Speaker 0: Und hab dann gedacht wenn er nochmal als Präsident antreten würde und wer auch immer möge uns davor bewahren dass das passiert, aber gewählt würde, dann gäbe es immer noch die Chance, dass man ihn dann auch wieder abwählen könnte wie es auch diesmal der Fall war bei einem sozialen Netzwerk, das ist einfach da!
- 29:48Speaker 0: Und wie schwierig das ist, bestimmte regulatorische Vorgaben umzusetzen.
- 29:53Speaker 0: Das erleben wir ja seit Jahren am Beispiel von Facebook Twitter YouTube TikTok und Instagram und was da alles immer wieder in Rede steht.
- 30:05Speaker 0: also ich weiß es tatsächlich nicht.
- 30:08Speaker 0: Ich glaube, man darf das wirklich inzwischen nicht mehr unterschätzen.
- 30:10Speaker 0: Das hätte ich vor ein paar Jahren absolut nicht so drastisch gesagt.
- 30:13Speaker 0: aber ich glaube dass die sozialen Netzwerke mit der Power, die sie haben wenn man sich überlegt, dass Facebook ein Riesenkontinent unserer Welt ist faktisch dann ist es einfach schwierig und... Sie haben einfach eine Blackbox, wo die Machine Learning-Prozesse, die Algorithmen drin operieren.
- 30:35Speaker 0: Wo man ganz viel nicht sehen kann.
- 30:38Speaker 0: Wo auch das neu geschaffenne Oversight Board von Facebook keine Ahnung hat wie der Algorithmus eigentlich funktioniert und wir versuchen dann immer sozusagen an dem Ergebnis herum zu Doktoren und regulatorisch da einzugreifen.
- 30:50Speaker 0: aber die Prozesse und auch die Schäden sind längst geschehen.
- 30:57Speaker 0: bei den Wahlen in letzter Zeit beobachtet haben, was wir im Zuge der kommunikativen Zuspitzung bei der US-Präsidentschaftswahl beobachtet haben.
- 31:07Speaker 0: Das ist wirklich hart und ich glaube das könnte ein Vorgeschmack sein auf das, was passiert wenn Trump so etwas machten.
- 31:16Speaker 0: Es ist ja auch sehr interessant dass er sich nicht überlegt Fox News Konkurrenz zu machen mit dem Fernsehsender sondern dass er überlegten soziales Netzwerk ins Leben zu rufen.
- 31:24Speaker 1: Wir leben ja auch gerade in einer Welt, in der ganz viele Technologien aufkommen oder komplexe Technologen aufkommen.
- 31:31Speaker 1: Die die viele Lebensbereiche von uns verändern werden.
- 31:35Speaker 1: ein Beispiel davon künstliche Intelligenz und künstlicher Intelligenze.
- 31:40Speaker 1: Und da sind sich ja eigentlich fast alle die halbwegs vernünftig damit agieren.
- 31:45Speaker 1: Einig braucht gewisse Spielregeln, die aber eigentlich nur dann funktionieren können wenn wir uns irgendwie global auf Spielegeln einigen können.
- 31:53Speaker 1: wie Für wie wahrscheinlich halten sie das, dass wir das irgendwie hinbekommen.
- 31:57Speaker 1: Es kann ja immer noch sein, dass China sagt naja gut Leute macht ihr mal eure Spielregeln Wir machen trotzdem was auch immer möglich ist mit künstlicher Intelligenz in zehn zwanzig dreißig Jahren.
- 32:09Speaker 0: Ich glaube, das passiert ja längst.
- 32:10Speaker 0: Da müssen wir keine zwanzig-dreißig Jahre warten, sondern wenn Sie sich allein Gesichterkennungstechnologien anschauen dann sehen sie dass die beiden bestbewerteten Startups in China sitzen.
- 32:21Speaker 0: Das ist Megaway in Peking und Sense Time in Shanghai mit denen China flächendeckend im Land arbeitet auch beispielsweise die Überwachung der oegorischen Bevölkerung organisiert.
- 32:32Speaker 0: Diese Technologien werden inzwischen an andere Länder exportiert.
- 32:35Speaker 0: In Lateinamerika, in Afrika und so weiter.
- 32:38Speaker 0: Schritt für Schritt wird über eine Technologie ein Staatsverständnis exportiert Und wir gucken dahin und denken dass wir mit der Güte unserer allumfassenden europäischen Weisheit schon als weiterhin wichtig betrachtet werden.
- 32:54Speaker 0: Das wird unter Umständen irgendwann nicht der Fall sein.
- 32:56Speaker 0: Also da ist glaube ich ganz viel Entwicklung drin die mich im Moment schon umtreibt, wenn ich das beobachte.
- 33:05Speaker 0: Weil ich wirklich glaube wir müssen hier mit der Macht des Faktischen rechnen.
- 33:10Speaker 0: Das heißt, wenn solche Technologien einmal installiert sind dann gibt es immer noch so Hiccups also kleine Momente wo beispielsweise statt San Francisco sagt Wir verbieten Facial Recognition Technologies in öffentlichem Raum.
- 33:23Speaker 0: aber grundsätzlich ändert das nichts daran dass Diese Technologie auf einer Trajectory, auf einer Flugbahn ist inzwischen die wahrscheinlich nicht mehr gestoppt werden wird.
- 33:32Speaker 0: Wenn Sie in Frankfurt am Flughäfen ankommen oder abreisen dann haben sie das ja auch schon.
- 33:37Speaker 0: Dann können Sie da auch mit Ihrem Pass den Sie scannen lassen durchgehen und Sie haben da auch schon Gesichtserkennungstechnologien und müssen dann nicht mehr mit einem Grenzbeamten oder einer Grenzbeeamte entsprechen um ins Flugzeug ein- oder aus dem Flugzeug auszusteigen.
- 33:49Speaker 0: Also... Das ist ja alles Entwicklung!
- 33:51Speaker 0: Und die Folgen Gerade einer solchen Technologie, ich glaube wirklich das hat ein Experte mal so bezeichnet.
- 34:00Speaker 0: Die Atomwaffe der künstlichen Intelligenz ist Facial Recognition und ich glaube damit müssten wir uns auch viel mehr auseinandersetzen weil die Macht des Faktischen, auch die Macht eines Ökonomischen in der Einsetzung von solchen Technologien ist so groß dass es einfach eine unstoppbare Entwicklung ist.
- 34:21Speaker 1: Jetzt hätten wir ja in Europa eigentlich ganz viele Nationen mit wahnsinnig viel Wissen, in ganz vielen unterschiedlichen Bereichen und auch verschieden gelagerte Expertisen.
- 34:30Speaker 1: Wir tun uns aber wahnsinnigt schwer innerhalb Europas voneinander zu lernen und auch uns besser auszutauschen.
- 34:39Speaker 1: also wenn man Das ist ein kleiner, auch so einen Running Gag in diesem Podcast.
- 34:44Speaker 1: Ich zitiere die ganze Zeit meine geliebten Nordics.
- 34:47Speaker 1: Also wenn man sich mal irgendwie die Finnen zum Beispiel anschaut, die in ganz vielen Bereichen viel weiter sind als wir oder die Ästen, die gerade was das Thema E-Government angeht, ganz spannend unterwegs sind... Aber der Austausch findet da nicht statt.
- 35:04Speaker 1: Der ehemalige Staatspräsident von Estland hat mal zu mir gesagt, naja wir wären ja schon bereit unser Wissen zu teilen aber dafür musste in den anderen Ländern auch der politische Wille da sein.
- 35:15Speaker 1: also lange Rede kurzer Sinn.
- 35:18Speaker 1: Wir hätten in Europa eigentlich wahnsinnig viel Potenzial aber aber nutzen dieses Potential für gerade die Weiterentwicklung unseres Lebens sehr, sehr wenig.
- 35:29Speaker 1: Warum ist es so?
- 35:30Speaker 1: Und haben Sie irgendwie zumindest ein bisschen Hoffnung dass sich das ändern könnte.
- 35:36Speaker 0: also Erst mal, ich sehe es ähnlich wie Sie es beschrieben haben.
- 35:39Speaker 0: Ich glaube man muss natürlich konzedieren dass es ein paar Unterschiede gibt.
- 35:42Speaker 0: also sie können einen Zentralstaat mit der Präsidialdemokratie natürlich auch nicht eins zu eins vergleichen mit einem föderalen Staat mit einer parlamentarischen Demokratie wenn man einfach mal Frankreich in Deutschland schon nimmt.
- 35:56Speaker 0: das sind auch kulturelle Unterschiede die damit verbunden sind und natürlich ist jede Nation irgendwie auf die eigene Geschichte stolz und möchte auch die eigenen Charakteristika behalten.
- 36:06Speaker 0: auch alles ganz gut.
- 36:08Speaker 0: Ich glaube aber, der wesentliche Punkt liegt daran dass es wenig Attraktivität gibt sich da wirklich zusammenzuschließen weil in meiner Perspektive die europäische Union jetzt wahrscheinlich deutlich stärker so gar wieder als Zwischendurchmahl als bürokratisches als bürokratische Einheit interpretiert wird, dass sie an vielen Stellen nicht als hilfreich interpretiert werden.
- 36:37Speaker 0: Dass sie eben auch an manchen Stellen die Power und Durchsetzungskraft hat, die sie bräuchte.
- 36:41Speaker 0: also Stichwort Budgethoheiten der europäische Finanzminister, der Schuldenausgleich all die Fragen, die wir seit jetzt mehr als zehn Jahren vehement drauf- und runterdiskutieren sind ja nicht gelöst.
- 36:57Speaker 0: Das führt natürlich zu einer Ermüdung und das führt auch dazu, dass die Hoffnung, dass über die europäische Ebene Dinge wirklich vorangebracht werden können, schwindet.
- 37:07Speaker 0: Und das auf der anderen Seite nationalstaatliche Orientierung wieder wachsen – und das erleben wir in Osteuropa sehr deutlich im Moment!
- 37:15Speaker 0: Wir erleben es aber auch am Beispiel der Impfstoffe jetzt gegen SARS-CoVid wieder sehr deutlich.
- 37:24Speaker 0: und da muss man natürlich auch sagen, die Performance der EU Kommission war da vorsichtig gesagt nicht gut.
- 37:32Speaker 0: Ja, also ich glaube der eine oder andere Rioschef hätte sich sehr deutlichen Rücktrittsanforderungen gegenüber gesehen für das was da passiert ist.
- 37:42Speaker 0: Dass man gezögert hat dass man wachsweiche Vertragsklauseln akzeptiert hat wie bei dem Vertrag mit AstraZeneca was jetzt Lieferungsprobleme mit sich bringt.
- 37:54Speaker 0: Das Ganze dann auch nochmal dazu führt dass die Bereitschaft geimpft zu werden, dass Vertrauen in Impfung rasant nach unten geht.
- 38:02Speaker 0: Also das ist ja keine Wahrnehmung einer europäischen Union, die als schlagräftige supranationale Power wirklich... die Nationalstaaten mitreißt in einem Wandungsprozess, der allen so gute kommt.
- 38:16Speaker 0: Im Gegenteil, die Diskussion, die wir hier in Deutschland führen lautet im Wesentlichen hätten wir das mal selber organisiert dann hätten wir jetzt als Deutsche... Ich mag diese Diskussion nicht sagst gleich aber ich will sie trotzdem mal rezeptieren.
- 38:26Speaker 0: Wir als Deutsche hätten jetzt wenigstens den ordentlichen Impfstoff von Biontech und nicht das blöde Zeug von AstraZeneca wo man Fieber davon kriegt Und vor allem hätten wir mal ein Impfstoff und würden nicht auch warten dass die das Zentral Procurement der EU, so desaströs wie es gelaufen ist und jetzt sozusagen eine permanente Mangelwirtschaft beim Impfstoffbeschehen.
- 38:49Speaker 0: Also ich glaube der Reputationsschaden wird uns jetzt wieder mal lange beschäftigen und das ist natürlich wirklich... Also ich finde das persönlich extrem schade und extrem schlimm, weil ich bin eine absolut überzeugte Europäerin.
- 39:00Speaker 0: Ich glaube dass Nationalstaaten in Europa in der Welt wie wir sie eben beschrieben haben zwischen einem USA-Modell und einem China-Model.
- 39:09Speaker 0: Indien spielt da auch eine gewisse Rolle.
- 39:12Speaker 0: Da kommen vielleicht noch ein paar... Dass wir da keine Chance haben als Nationalstaat.
- 39:16Speaker 0: Wenn wir nicht als ein schlagkräftiges Europa wirklich lernen so zusammenzuarbeiten und zusammen nach vorne zu gehen die geografische, ökonomische aber auch Durchsetzungskraft sind.
- 39:27Speaker 0: Die wir eigentlich sein könnten?
- 39:28Speaker 1: Jetzt waren wir die letzte halbe Stunde ja so ein bisschen pessimistisch unterwegs.
- 39:33Speaker 1: deshalb zum Abschluss vielleicht eine Frage.
- 39:35Speaker 1: Auch total
- 39:35Speaker 0: ernst dafür dass wir in einer Bar stehen und eigentlich im gemütliches Gespräch.
- 39:41Speaker 1: Absolut!
- 39:41Speaker 1: Deshalb zum Abs.
- 39:42Speaker 1: Schluss vielleicht eine eine Frage gab es denn irgendwas in den letzten Wochen und Monaten das sie optimistisch gestimmt hat für die Zukunft?
- 39:50Speaker 1: Ja,
- 39:52Speaker 0: total.
- 39:53Speaker 0: Ich habe erlebt, in meinem eigenen Team bei ADA zum Beispiel aber auch im Freundeskreis.
- 40:00Speaker 0: Im Familienumfeld, im Nachbarschaftlichen Umfeld wie viele Menschen sich engagieren um Dinge gut zu machen und sich darum kümmern wie es anderen geht und gerne mal irgendwas tun für jemanden einkaufen oder einfach mal was eine kleine Nachricht schicken um einen aufzuheitern.
- 40:22Speaker 0: viele menschlich schöne Momente, die man auch in dieser pandemischen Zeit erleben kann.
- 40:30Speaker 0: Das hat mich schon sehr zuversichtlich gestimmt und vielleicht noch mal so eine etwas meta-perspektivische Erfahrung?
- 40:41Speaker 0: Ich habe so gedacht es ist schon erstaunlich wie sich auch an bestimmte Situationen gewöhnt.
- 40:48Speaker 0: Immer wissend, dass meine Lebenssituation nicht die ist, die andere haben und das mal wenn man mit zwei kleinen Kindern im Homeschooling und Homeoffice sitzt, dass das echt eine Challenge ist diese Tage, diese Tage Monate inzwischen zu überstehen.
- 41:00Speaker 0: aber ich habe trotzdem gedacht es ist schon spannend wie es uns gelingt, uns doch an neue Verhältnisse anzupassen.
- 41:06Speaker 0: Der Mensch ist ein kleines, anpassungsfähiges Tierchen.
- 41:10Speaker 0: dann doch und das hilft uns ja in vielen Situationen Und manches dieser Anpassung fand ich ganz gut.
- 41:15Speaker 0: Ich habe selber so viel darüber nachgedacht.
- 41:17Speaker 0: Wir haben eben über's Reisen gesprochen Es gibt aber eine ganze Reihe von anderen.
- 41:21Speaker 0: Ob wir nicht schon auch in einer extremen Überflussgesellschaft unterwegs gewesen sind Die irgendwie so ein bisschen dadurch beschrieben war was der französische Philosoph Paul Virio mal gesagt hat, das ist wie so ein rasender Stillstand.
- 41:36Speaker 0: Wir sind alle permanent in Bewegung aber eigentlich kommen wir nicht vom Fleck.
- 41:39Speaker 0: Wieso damit beschäftigt sind?
- 41:42Speaker 0: In Action aufgeregt unterwegs und in Umdrehungen zu sein, dass wir überhaupt nicht mehr mitkriegen was es mit dem Umfeld, was es uns selber und wohin wollen wir eigentlich.
- 41:53Speaker 0: Und das ist in dieser Zeit etwas, was ich eigentlich ganz schön finde, dass man quasi ja gezwungen ist darüber nachzudenken.
- 42:01Speaker 0: Es hat manchmal dann auch durchaus hartnickige Folgen oder auch nicht so schöne Folgen, dass es sicher einen Zuwachs an Depressionen geben wird.
- 42:10Speaker 0: Dass es auch ein Zuwachsen häuslicher Gewalt gibt
- 42:12Speaker 0: usw.,
- 42:12Speaker 0: aber es hat trotzdem auch die Folge.
- 42:16Speaker 0: das Nachdenken über den Sinn in den Dingen, die wir denn tun – glaube ich etwas ist, was wieder nach vorne gerückt ist und das war echt ganz gut!
- 42:27Speaker 1: Dann haben wir ja jetzt doch noch eine positive Kurve herausbekommen von der Stimmungslage, quasi perfekt.
- 42:34Speaker 1: Vielen vielen Dank für die Zeit und für die vielen tollen Einblicke!
- 42:38Speaker 0: Sehr gerne, hat mir Spaß gemacht.
- 42:39Speaker 0: Danke für die Einladung.
- 42:42Speaker 1: Das war es leider schon.
- 42:44Speaker 1: Die letzte Runde ist ausgetrunken das Gespräch
- 42:47Speaker 0: zu Ende.
- 42:48Speaker 1: Vielen dank fürs Zuhören.
- 42:51Speaker 1: Bitten im Rücksicht
- 42:52Speaker 0: auf die Nachbarn
- 42:53Speaker 1: und sei leise wenn du die
- 42:54Speaker 0: Bar verlässt
- 42:56Speaker 1: Aber vergiss auf keinen Fall, den abonnieren
- 42:58Speaker 0: Button
- 42:58Speaker 1: zu klicken.