Latest / Franchise UNIVERSUM - Der Podcast für Systemzentralen / Bevor ihr Franchisegeber werdet: Das erwartet euch
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- 0:00Speaker 0: Einen wunderschönen guten Morgen.
- 0:03Speaker 0: Wir starten die neue Saison, sozusagen bei der Podcastaufnahme hier an der Franchise Arena vom Faunassumme-Zwanzig-Sächsenzwanzig und wir machen heute jetzt den Auftakt mit man könnte sagen der Rückseite des Ganzen was wir gestern besprochen haben in all den Folgen.
- 0:21Speaker 0: Wir sprechen heute darüber ein Franchisesystem aufzubauen so zu sagen die unternehmerische Königsdisziplin.
- 0:27Speaker 0: wenn mal das Thema der Gründung hinter sich gelassen hat erfolgreich war.
- 0:32Speaker 0: oder ist und dann überlegt, wie könnte es denn weitergehen?
- 0:35Speaker 0: Dann denkt man über die Expansion nach.
- 0:36Speaker 0: Und dann könnte man auf die Idee kommen ein Franchise-System aufzubauen.
- 0:40Speaker 0: Wie geht das eigentlich?
- 0:41Speaker 0: Da gibt es Menschen, die kennen sich ziemlich gut aus.
- 0:44Speaker 0: Das sieht man sogar schon am Firmennamen nämlich du liebe Jana zum Beispiel mit die Franchis-Macher.
- 0:50Speaker 0: wir machen quasi Franchises Wir bauen die Dinger auf bzw ihr begleitet sie.
- 0:54Speaker 0: Ich freue mich sehr dass wir zusammen genau darüber einmal sprechen über die Königsdisziplin.
- 1:01Speaker 0: Willkommen hier in diesem Podcast, Jana.
- 1:03Speaker 1: Ja, freut mich auch, Stefan!
- 1:04Speaker 1: Dass wir beide nach so vielen Jahren mal über mein Thema sprechen... Ich bin gespannt
- 1:08Speaker 0: auf deine Fragen.
- 1:10Speaker 0: Hi, hier ist Steffen Kessler vom Franchise-Partneral.
- 1:12Speaker 0: Ich helfe euch Erfolgreiche und das ist mir richtig
- 1:15Speaker 1: zufriedene
- 1:16Speaker 0: Franchisespartner zu gewinnen Und in meinen Worten passiert das wenn wir unser Glück mit anderen teilen.
- 1:26Speaker 0: Vielleicht fangen wir ein bisschen an, was wir gestern schon zum Auftrag des Tages angefangen haben.
- 1:30Speaker 0: Wenn wir uns reinversetzen in so einen Unternehmer, der irgendwann auf die Idee kommt, ich könnte mir ein Franchise-System so aufbauen?
- 1:37Speaker 0: Was ist denn sein Motiv?
- 1:38Speaker 0: Warum kommt er dann überhaupt auf die Ideen?
- 1:40Speaker 1: Also die meisten, die bei uns anrufen, haben eben entweder schon eine oder zwei lokale regionale gut funktionierende Geschäftskonzepte oder Standorte.
- 1:51Speaker 1: und dann kommt immer dieser Punkt wo ... Kunden oder Mandanten kommen und sagen, warum kann ich das nicht auch irgendwo bei mir machen am Bodensee?
- 2:00Speaker 1: Du bist zwar hier in Hamburg aber musst doch irgendwie gehen.
- 2:03Speaker 1: Und dann fängt man an über das Thema Franchise nachzudenken mal ein YouTube Video zu gucken oder sich irgendetwas durchzulesen und merkt dann relativ schnell ah okay das ist eine eigene Disziplin.
- 2:15Speaker 1: da muss ich mal überlegen wen ich noch fragen kann.
- 2:18Speaker 1: so entstehen die meisten Anrufe bei uns, sag ich mal.
- 2:22Speaker 0: Du sagst gerade das ist eine eigene Disziplin und ich glaube dass es das was den vielen Franchise geben dann könnte man hier in die Runde aufragen da sind ja ein paar Franchises Geber mit uns dabei Dass man ganz am Anfang sich wirklich in ein neues Feld einarbeitet.
- 2:35Speaker 0: Man kommt auf die Idee, ich könnte ja Franchise machen.
- 2:37Speaker 0: Ich habe gestern mit jemandem darüber gesprochen, das war Pizzanto glaube ich, die noch nicht so lange her sind, dass sie eingestiegen sind.
- 2:44Speaker 0: Die sagten, wir hatten irgendwann diese Idee und gesagt hey, das könnten wir mal machen!
- 2:48Speaker 0: Wir sehen ja die ganzen Roll-Models, wir sehen die McDonets und so dieser Welt.
- 2:51Speaker 0: Und er sagte was ich nicht gesehen hab in dem Moment war, was da alles hintersteckt.
- 2:56Speaker 0: also was es bedeutet wenn man sagt wir machen mal Franchises?
- 3:00Speaker 0: Wenn du das zusammenfassen könntest in wenigen Sätzen... Was würdest du beschreiben?
- 3:04Speaker 0: Was bedeutet es?
- 3:05Speaker 0: Was ist das, was man nicht sieht am Anfang wenn man diese coole Idee hat.
- 3:09Speaker 0: Ich könnte ja Franchise als Franchisgeber machen.
- 3:12Speaker 1: Also was man nichts sieht, ich versuche mich immer darauf zu konzentrieren.
- 3:17Speaker 1: Es gibt zwei wichtige Punkte die ich anspreche bevor wir überhaupt mit Unternehmern zusammenarbeiten und sagen okay da ist genug Futter um ein Franchisesystem aufzubauen.
- 3:26Speaker 1: Das eine ist das Thema Alleinstellungsmerkmal.
- 3:29Speaker 1: Das ist zwar logisch weil jeder irgendwie einen Alleinstllungsmerkmal hat.
- 3:33Speaker 1: Meistens beziehen die sich aber auf so regionale oder lokale Marken.
- 3:39Speaker 1: Aber niemand hat dann auf dem Schirm, dass er ja deutschlandweit in der Dachregion expandieren möchte und das Alleinstellungsmerkmal auch für alle anderen Regionen gelten muss.
- 3:50Speaker 1: Das ist also etwas was wir immer noch mal untersuchen.
- 3:53Speaker 1: Und dann haben wir das ... Dass
- 3:55Speaker 0: das kopierfähig ist.
- 3:57Speaker 0: Wir brauchen eine Kopiervorlage für den Gründer, der das Franchise startet.
- 4:00Speaker 0: Auch die Alleinstellung müssen wir kopieren können?
- 4:02Speaker 1: Definitiv!
- 4:03Speaker 1: Das ist ja auch immer die erste Frage, die ein Franchises Interessent fragt.
- 4:06Speaker 1: Warum soll ich jetzt bei deinem Beispiel Pizanto zu bleiben, bei den unzähligen Food Trucks oder Gastrokonzepten, die es gibt, mich ausgerechnet mit Pizando selbstständig machen und diese Frage zu beantworten?
- 4:20Speaker 1: Und das zweite ist das Thema, wir nennen das Klebstoff in einem Franchisekonzept.
- 4:24Speaker 1: Du kennst es!
- 4:26Speaker 1: Das heißt dahinter steht die Frage wie schafft man es?
- 4:30Speaker 1: Dass Franchises Partner möglichst lange bei dir bleiben und das ist in der heutigen Zeit sehr viel einfacher geworden sage ich mal aufgrund von IT Plattformen KI.
- 4:41Speaker 1: Das Thema Innovation spielt dann ein wichtiges Thema.
- 4:45Speaker 1: Da haben wir beide auch schon mal einen Podcast so gemacht, also Franchise-Geber sind Innovationswichtig ganz wichtig weil Franchises Partner kommen halt zu einem System oder zu einer Marke wollen damit ihre Existenz gründen und wollen ihr Tagesgeschäft vor Ort machen mit Kundensprechen Kunden gewinnen die Dienstleistung gut ausführen.
- 5:05Speaker 1: Aber was sie meistens nicht so gut können und wollen, ist eben innovativ sein.
- 5:09Speaker 1: Oder sagen hey, was ist los in unserem Markt?
- 5:12Speaker 1: Oder was ist es los zum Beispiel in der Nachhilfe?
- 5:15Speaker 1: oder wie läuft das eigentlich?
- 5:17Speaker 1: Das ist etwas, was ein Franchisepartner nicht so gerne machen
- 5:20Speaker 1: möchte.".
- 5:21Speaker 0: Das ist tatsächlich auch eine Herausforderung, der man sich stellt, wie du es beschreibst.
- 5:29Speaker 0: Warum soll ich mich dann einem Pizzanto anschließen, wenn es ganz viele andere gibt?
- 5:32Speaker 0: Die nächste Frage dort ist jetzt zwangsläufig auch.
- 5:35Speaker 0: Warum soll Ich mich denn diesen Franchise anschließen?
- 5:37Speaker 0: Es gibt so viele andere und viele von denen machen's gar nicht als Franchises.
- 5:40Speaker 0: Warum sollte ich den dann Geld abrücken?
- 5:42Speaker 0: Sagen wir mal, wir haben die davon überzeugt dass das sinnvoll ist weil es gibt ja auch eine Gegenleistung für das Geld.
- 5:48Speaker 0: Dann habe ich diese Gegenleistungen bekommen.
- 5:50Speaker 0: Ich hab nämlich ganz viel gelernt wie dieser Markt funktioniert.
- 5:53Speaker 0: Und dann muss ich dafür sorgen diese Menschen nach den ersten fünf Jahren, wo sie die ganze Technik gelernt haben.
- 6:00Speaker 0: Wir haben gelernt was es ist ein Unternehmer zu sein in dieser Branche.
- 6:04Speaker 0: warum Sie dann noch bleiben sollen?
- 6:07Speaker 0: Die nächsten fünfzehn, zwanzig, dreißig Jahre dass wir in eine schöne Situation kommen wie im Podcast Episode mit Steffen und Karajästern wo wir über das Thema Nachfolge aus Altersgründen gesprochen haben.
- 6:19Speaker 0: Hast du so diese drei Vier, bevor wir dann ein ganz an Anfang des Aufbaus wiedergehen?
- 6:23Speaker 0: Hast Du diese drei vier Sachen wo du sagst das sind die entscheidenden Sachen dass wir die Chance haben Franchise Partner für zwanzig dreißig Jahre glücklich zu machen.
- 6:33Speaker 1: Ja, das ist branchenabhängig.
- 6:35Speaker 1: Aber es gibt natürlich so diese drei Punkte wo man sagt das erste ist zum Beispiel dieses ganze Thema klar der Klassiker so Backoffice Unterstützung also haben wir in der Gastro haben am Handwerk sehr viel dass man sagt okay Angebote erstellt der Franchisegeber oder es gibt Software für Angebotserstellungen oder für Rechnungsstellungen.
- 6:53Speaker 1: also all das Kaufmännische sage ich mal im back end genauso wie eine zentrale Steuerberatung oder grundsätzlich eine Unterstützung in diesen Buchhaltungsthemen.
- 7:03Speaker 1: Das ist zum Beispiel ein sehr guter Klebstoff, weil man überlegt sich schon als Franchise-Partner, okay wenn ich da rausgehe aus diesem Netzwerk dann fällt das eben weg und muss es selber machen.
- 7:16Speaker 1: In der Gastronomie haben wir sehr stark das Thema Lieferantenbeziehungen.
- 7:19Speaker 1: also wo bezieht man jetzt?
- 7:21Speaker 1: was ist die Supply Chain?
- 7:22Speaker 1: Oder wie funktioniert die Logistik?
- 7:24Speaker 1: Das ist etwas, was bei den Gastrokonzepten natürlich auch wirklich das Herzstück ist.
- 7:29Speaker 1: Wenn es einen Gastronom geschafft hat, dass man seine Produkte wirklich regional in Deutschland überall gleich bekommen.
- 7:38Speaker 1: Also unsere Kunden arbeiten da sehr stark an diesem... an dieser Logistik kette.
- 7:44Speaker 1: Wenn du das einmal aufgebaut hast als Franchisegeber, dann ist es natürlich ein Riesen-Esset.
- 7:49Speaker 0: Da gibt's ja gerne noch so'n zweites Bombenborn dabei.
- 7:51Speaker 0: wenn wir an Lieferanten denken, dass sind nämlich die Einkaufskonditionen?
- 7:54Speaker 1: Genau!
- 7:54Speaker 1: Das ist natürlich auch wichtig weil als einzelner Gastronomen oder als einzelne Unternehmer hast du viele Einkaufskondition nicht, die du natürlich in so einer Franchisescommunity oder einem Franchiesnetzwerk dann hast.
- 8:07Speaker 0: Ich erinnere mich da bei Emotion e-Bikeverkäufe.
- 8:10Speaker 0: Das sind ja Fahrräder, so E-Fahrräder
- 8:13Speaker 0: usw.,
- 8:14Speaker 0: und die sagen damit, die Franchisenehmer erzählt ich komme bei den Lieferanten gar nicht rein wenn ich alleine bin.
- 8:19Speaker 0: es gibt marken bekannte Fahrradmarken.
- 8:22Speaker 0: die würden mich niemals beliefern wenn ich nicht zu einem Franchisesystem mit über hundert Standorten gehören würde.
- 8:27Speaker 0: sie würden mich gar nicht angucken.
- 8:29Speaker 0: Und das ist auch ein sehr sehr großer Vorteil neben dann dass die Preisao noch vernünftig sind und so weiter.
- 8:35Speaker 0: Okay, gehen wir mal an den Anfang der Reise.
- 8:37Speaker 1: Aber der dritte Punkt ist der Wichtigste?
- 8:39Speaker 1: Ja
- 8:39Speaker 0: dann ... sorry!
- 8:40Speaker 0: Ich wusste nicht, dass ich was unterschlage hier erzähl'.
- 8:43Speaker 1: Also der drittepunkt ist das Thema also Plattform IT-Unterstützung KI heutzutage auch viel unterstützt.
- 8:50Speaker 1: Also wenn du...ich bin ja selber Fränchespartnerin bei einem Fränchestystem auch geworden letztes Jahr wo wir sehr stark mit Plattformunterstützungen arbeiten.
- 8:58Speaker 1: Das heißt der Fränchezgeber hat eine selbst entwickelte Plattform über die er dann den Franchise-Nemaren quasi zum Beispiel Kunden oder potenzielle Kunden zur Verfügung stellt.
- 9:08Speaker 1: Also alles, was mit KI und Plattformunterstützung zu tun hat im Franchisesystem ist natürlich ein Riesenasset bei.
- 9:15Speaker 1: ich werde mir als Franchispartnerin ja nie selber so eine Plattform programmieren als eigenständige Unternehmerinnen.
- 9:21Speaker 1: also das sind schon die drei wichtigsten Vorteile.
- 9:24Speaker 0: Wie Manfred Mauschen sagte einmal gemacht Einmal gemacht und hundert Mal kopiert im Grunde, ne?
- 9:29Speaker 0: Angeboten.
- 9:31Speaker 0: Lass uns mal am Anfang der Reise gehen.
- 9:32Speaker 0: wir sprachen ja eben schon so wie dieser Idee entstand Und aus welchem Motiv heraus Menschen darüber nachdenken.
- 9:37Speaker 0: sie könnten franchise Geber werden und dann rufen Sie bei euch an Was ist denn so der typische erste Schritt?
- 9:45Speaker 0: Angenommen ich habe einen Betrieb in München und könnte mir vorstellen dass das was Ich tue unabhängig von der Branche In Frankfurt in Hamburg in Leipzig und überall anders auch Sinn macht.
- 9:56Speaker 0: Aber ich kann mich nicht vier und fünf teilen.
- 10:01Speaker 0: Wenn ich den ersten Schritt machen möchte, sei es mit euch oder alleine?
- 10:05Speaker 0: Was ist der erste Schritt, wenn ich die Idee im Kopf habe?
- 10:10Speaker 1: Bei uns ist in die DNA der Franchismacher eingetragen.
- 10:15Speaker 1: Der Vertrag folgt dem Handbuch.
- 10:17Speaker 1: Der allererste Schritt ist immer die Handbucherstellung ... Handbuch heutzutage wirklich nicht mehr schreiben ist und so, sondern es gibt wunderbare Lernplattformen.
- 10:28Speaker 1: Es gibt Videoplattformen, man kann das alles wirklich easy heute quasi in digitaler Art und Weise abbilden.
- 10:37Speaker 1: Handbuch ist ja das wo wir sagen okay wie funktioniert ein Franchise-Partnerbetrieb jeden Tag immer gleich?
- 10:43Speaker 1: Wir als Franchismacher arbeiten mit unseren Kunden vor allen Dingen in den Franchishandbüchern und erarbeiten das sogenannte Systemdesign.
- 10:51Speaker 1: also Da sind so Fragestellungen drin, wie ist die Gebührenstruktur?
- 10:55Speaker 1: Die wird bei uns errechnet.
- 10:57Speaker 1: Oder gibt es einen Gebietsschutz?
- 10:58Speaker 1: oder welche Rechte, welche Pflichten hat derjenige Franchisepartner oder Franchisgeber?
- 11:04Speaker 1: Das sind so die Sachen wo wir unsere Kunden durchführen in den ersten Wochen.
- 11:09Speaker 1: Die sind auch immer superintensiv diese Woche weil der Unternehmer merkt okay ich muss mich jetzt entscheiden was eine Richtlinie für einen Franchiesstandort ist.
- 11:19Speaker 1: Wie soll er aussehen Diese Wand, welche Farbe muss die haben?
- 11:22Speaker 1: Wo muss das Logo sein.
- 11:24Speaker 1: Welche Tresen kommt in den Standort rein?
- 11:27Speaker 1: mit welcher Software arbeitet der Franchise-Partner?
- 11:30Speaker 1: und ich muss es ja festschreiben.
- 11:32Speaker 1: also ich sag dann Ja du musst oder ich sage Ja Du kannst.
- 11:37Speaker 0: Ich muss auch festschreiben was sich reglementieren möchte und was nicht weil Es wird ja gleichzeitig irgendwann zu einem Korsett für die Franchisesnehmer.
- 11:45Speaker 0: Und wenn ich mit Franchisenehmern meine Interviews führe, dann höre ich ganz viel.
- 11:49Speaker 0: Ja, ich bin im Franchisesystem aber an den Stellen weiterhin total frei und das finde ich gut.
- 11:56Speaker 0: damit fühle ich mich als klassischer Unternehmer.
- 11:59Speaker 0: Wie macht ihr diesen Spagat die richtige Stelle zu finden?
- 12:04Speaker 0: Weil ich sehe natürlich auch im Markt es gibt sehr unterschiedliche Konstellationen.
- 12:07Speaker 0: Es gibt stark reglementierte Franchiesysteme Die funktionieren auch und die Franchisnehmer sind auch darf zufrieden und es gibt welche, die sehr frei sind in den Möglichkeiten.
- 12:17Speaker 0: Und das hat auch ein bisschen was mit der Persönlichkeit des Fränchers Gebers zu tun denke ich.
- 12:20Speaker 0: Wie geht ihr da vor?
- 12:22Speaker 1: Genau!
- 12:22Speaker 1: Es hat natürlich viel mit der Personigkeit des Fränsches Gebers zutun und wir haben natürlich immer die Leitklanken der Fräncher Verträge.
- 12:29Speaker 1: also wenn die Anwälte bei uns dann den Zugang kriegen zu diesen digitalen Fränchez Handbüchern müssen natürlich bestimmte Punkte drinstehen.
- 12:37Speaker 1: Das ist im Prinzip unsere Leitplanke, wo wir sagen zu unseren Kunden das sind die Punkte, die musst du einfach festlegen und andere Punkte musst du nicht.
- 12:46Speaker 1: Und dann kommt eben diese Persönlichkeit zum Tragen, wo er sagt okay da will ich mich auch gar nicht einmischen oder das sollen die mal selber entscheiden oder andere Frenscheisgeber sagen, also ich möchte gerne dass das alles durch damit da nicht schief geht.
- 13:01Speaker 0: Wir haben hier auch ein Beispiel vor Ort, wo ich weiß ... Das Franchise ist dem Zaun-Team.
- 13:05Speaker 0: Da haben wir gestern auch eine Podcastaufnahme gemacht und die wird ganz häufig betont für den Franchisespartnern, dass sie bei den Lieferanten frei sind.
- 13:15Speaker 0: Die haben einen großen Luxus, das vorher für sie verhandelt wird.
- 13:19Speaker 0: Dass sie sehr gute Preise kriegen durch diesen Mengenrabatt-Effekt
- 13:22Speaker 0: usw.,
- 13:23Speaker 0: aber wenn Sie für einen Zaun den Schlosser um die Ecke ... da beauftragen möchten, dann dürfen sie dies tun.
- 13:31Speaker 0: Und gleichzeitig haben Sie aber die ganzen Vorteile von den größeren etablierten Anbietern.
- 13:37Speaker 0: Ihm war das sehr wichtig in seine DNA.
- 13:39Speaker 0: Passt du das?
- 13:40Speaker 0: Dann gibt es wieder um andere Franchisesysteme.
- 13:42Speaker 0: Da wird sogar darüber diskutiert ob Du im Ladenlokal eine Ecke mit regionalen Produkten geben darf oder nicht.
- 13:49Speaker 0: Hast Du eine pauschale Empfehlung wie weit man gehen sollte damit es nicht verwässert aber auch damit's nicht zu eng wird?
- 13:57Speaker 1: Also ich bin auch eher eine Vertreterin der Soundteam-Variante, also zu sagen okay vielleicht noch zu sagen.
- 14:03Speaker 1: Der Schlosser den du regional beauftragst, der muss eben die und die Qualitätsmerkmale haben.
- 14:08Speaker 1: das wäre noch so wo ich sage ok aber generell würde ich dann wirklich sagen der Franchise Partner vor Ort dem traue ich zu dass er weiß wie ein guter Schlossar arbeitet und der kann das dann auch selber rausfinden.
- 14:20Speaker 1: Das wäre meine Variante.
- 14:23Speaker 0: Ich gehe mal weiter in der Reise.
- 14:24Speaker 0: Wir haben die Idee gehabt, das Motiv ist jetzt einigermaßen klar geworden und wir haben mal durchleuchtet.
- 14:30Speaker 0: was wird eigentlich so geregelt?
- 14:32Speaker 0: Was müssen wir ins Handbuch schreiben?
- 14:34Speaker 0: und dem folgt dann der Franchise-Vertrag.
- 14:36Speaker 0: Das alleine ist ja schonmal im Brett.
- 14:39Speaker 0: Wie geht es denn dann weiter?
- 14:40Speaker 0: Dann habe ich in Anführungsstrichen Texte auf Papier auch wenn's mittlerweile nicht mehr nur ist.
- 14:45Speaker 0: aber ich hab konzeptionell viel gearbeitet.
- 14:47Speaker 0: damit habe ich aber noch kein Franchisesystem So dass lebt.
- 14:50Speaker 0: Wie komme ich da weiter?
- 14:51Speaker 1: Das stimmt.
- 14:53Speaker 1: Also ein wichtiger Zwischenschritt für unsere Kunden ist auch das Thema Gebühren, also wir nennen das Tragfähigkeitsanalyse.
- 15:00Speaker 1: Es ist quasi eine Kalkulationsgrundlage die Eugen dann mit den Kunden durchgeht wo nochmal... Wo die Gebührenstruktur am Ende des Ergebnises ist.
- 15:08Speaker 1: aber auf dieser Reise der Berechnung der Gebühren versteht man sehr stark dieses Game Franchise.
- 15:14Speaker 1: was passiert Wenn ich viele Franchisepartner am Anfang gewinne, das hat der Walter Hübscher gestern auch von Soundeam gesagt.
- 15:21Speaker 1: Er hatte fünf Franchisespartner im Anfang gleich.
- 15:23Speaker 1: Es ist natürlich gut.
- 15:25Speaker 1: in unserer Tabelle wäre das super.
- 15:26Speaker 1: Da könnte man auch sehr schön die Gebühren daran ausrechnen.
- 15:31Speaker 1: Also dass es nochmal ein wichtiger Zwischenschritt und auch wichtig was viele vergessen Ist das Thema Markenschutz.
- 15:37Speaker 1: also wir lassen immer immer immer proaktiv den markenschutz checken und zwar Nicht regional, sondern wirklich für eine Dachexpansion.
- 15:46Speaker 1: Damit klar ist okay wenn ich dann nach Österreich oder in die Schweiz gehe und da gibt es ja schon irgendwie ne Marke, die sieht so ähnlich aus.
- 15:54Speaker 1: das darf auf gar keinen Fall passieren.
- 15:56Speaker 1: deswegen ist das etwas was wir immer proaktiv anbieten.
- 16:00Speaker 0: Ich mag mein das Thema Gebühren eintauchen dass du gerade Gebühren Kalkulation umso weiter weil die Aussage die ich leider hier im Deutschland am häufigsten höre ist Hey, wenn du Franchise machst verdienst zu weniger Geld weil du solltest den Franchisesgeber noch Knete geben.
- 16:13Speaker 0: Ja es gibt einen Geldfluss von dem Franchisnehmer zum Franchiesgeber wie wenn ich zum Bäcker gehe und ich gebe dem Bäckergeld das Ding ist beim Bäcker krieg' ich ein Brötchen zurück.
- 16:26Speaker 0: Und was gerne in der Aussage unterschlagen wird ist dass im Franchize zahle ich ein Franchesgeber Geld aber die Brötche des Franchiasgebers werden irgendwie nicht erwähnt.
- 16:34Speaker 0: Was muss ich mir überlegen?
- 16:35Speaker 0: Wenn ich die Gebühren kalkuliere?
- 16:38Speaker 0: Erstens, dass sie angemessen sind.
- 16:41Speaker 0: Zweitens – was ist denn die Gegenleistung, die ich auf jeden Fall auf dem Schirm haben sollte, damit ich ein seriöses Franchise-System aufgebaut habe?
- 16:49Speaker 0: Also sozusagen das Brötchen, das in die andere Richtung fließt.
- 16:53Speaker 1: Genau also erstmal vorweg ist es immer interessant des Franchisesgeber Ich schlage jetzt mal die Bresche für den Franchisgeber wirklich teilweise vergessen, was sie für Arbeit in dieses Konzept gesteckt haben.
- 17:06Speaker 1: Also diese Arbeit die Sie auch mit uns machen über viele Monate wird irgendwie komplett ausgeblendet obwohl das ja das ist wofür sie dann ja die Gebühren auch berechtigterweise nehmen.
- 17:16Speaker 0: Das sollten wir mal erklären.
- 17:17Speaker 0: Was ist alles in den Gebühren drin?
- 17:19Speaker 1: Wenn ich mir genau überlegt habe, wie ein Franchisepartner erfolgreich werden kann... Man verkauft einen Geschäftskonzept und sagt ihm, bei mir hat es funktioniert, also wird's bei dir auf jeden Fall auch funktionieren, das ist ja schonmal ein Riesenbrett!
- 17:34Speaker 1: Es muss man sich erst einmal trauen zu sagen du kannst damit deine Existenz gründen.
- 17:39Speaker 1: Und das ist etwas was viele Franchisgeber vergessen dass sie sich diese Gedanken gemacht haben, wie man etwas erfolgreich machen kann.
- 17:47Speaker 1: Dafür braucht man ja auch eigentlich schon ein paar Jahre bis man dann selbstbewusst hingeht und sagt hier ich kann es wirklich jedem ans Herz legen der sich für Handwerk interessiert oder für Weiterbildung interessiert Oder für Gastronomie interessiert.
- 17:59Speaker 1: Das ist ganz wichtig wenn man an Gebühren denkt weil viele Franchisegeber haben auch Hemmungen Gebühren zu nehmen, weil sie sagen ich trau mich aber nicht.
- 18:09Speaker 1: Ich habe hier auch ganz oft wenn die bei mir anrufen die Unternehmer und sagen ich will ja gar keine gebühren von meinen Franchise-Partnern.
- 18:15Speaker 1: Das ist natürlich nicht der Sinn der Sache, weil so eine Franchiseszentrale und das schließt sich dann der Kreis muss ja auch Innovationen machen und man muss auch selber investieren in die Franchieszentrale Und im dieses Backoffice und in den ganzen Dienstleistungen die man da den Partner gibt.
- 18:32Speaker 1: Und dafür erhebt man natürlich Gebühren, weil wenn ich mich nicht mehr um meinen Steuerberater kümmern muss oder über meine Angebotserstellungen oder über die Lieferantenkette.
- 18:41Speaker 0: Oder die
- 18:42Speaker 1: IT?
- 18:43Speaker 1: Ich meine du weißt das selber!
- 18:45Speaker 1: Dann ist das ein krasser Kostenfaktor der mir da abgenommen wird und dafür kann man durchaus auch ordentliche Gebühren verlangen.
- 18:52Speaker 1: es ist doch total okay.
- 18:54Speaker 1: also ich finde das immer interessant dass auch das Mindset der Franchise G war manchmal so ist dass sie sagen ich trau mich gar nicht mehr als so und so viel Prozent vom Umsatz, als Gebühr zu nehmen.
- 19:04Speaker 0: Interessant ist auch, dass es da vielleicht als Info für zukünftige Franchisegeber verschiedene Gebühren gibt.
- 19:10Speaker 0: Wir haben am Anfang die Eintrittsgebühr.
- 19:12Speaker 0: Damit wird vor allem diese Aufbauzeit, die du beschrieben hast, Markenbildung, Konzeptentwicklung
- 19:17Speaker 0: usw.,
- 19:18Speaker 0: refinanziert mit vielen Jahren Verzögerung sozusagen.
- 19:20Speaker 0: Du hast viel Arbeit und Zeit und Geld investiert ein funktionierendes Konzept aufzubauen.
- 19:25Speaker 0: das wird durch die Eientritts- gebühr refinanzieren und dann gibt es für die laufende Begleitung eben eine laufenden Franchise Gebühr.
- 19:32Speaker 0: Und dann haben wir daneben im Zweifel noch ne Marketinggebühr, ne Digitalgebühr oder IT-Gebühr oder wie auch immer sie geschimpft wird vielleicht auch noch ne Kundenservice Gebühr weil es dann mehrere Leute Mitarbeiter in der Systemzentrale gibt, die die ganze Kundenabwicklung machen.
- 19:46Speaker 0: am Telefon nennen wir sie mal Call Center und so weiter und sofort wofür ich eigentlich eine Agentur beauftragen müsste?
- 19:54Speaker 0: Die im Zweifell ja deutlich teurer ist.
- 19:57Speaker 0: Also sagen wir mal pauschal, ich zahle tausend Euro der Zentrale weil fünfzig Franchise Partner diese tausende Euro zahlen.
- 20:04Speaker 0: dann haben wir fünfzigtausend euro kriegen man ein paar Mann mit irgendwie beschäftigt und auf der anderen Seite Romona wohlgemerkt und auf die andere Seite haben wir eine Agentur, die ich als Einzelplayer beauftragen müsste.
- 20:17Speaker 0: Die wird ja was auch immer für eine Tätigkeit machen aber bei zwei drei fünf sechs tausend Euro sind sie ja auch ganz schnell immer egal ob ich mir eine Website machen lasse oder Social Media Marketing oder in anderen Bereichen.
- 20:28Speaker 0: also da vielleicht das magst du gerne ergänzen denke ich diese verschiedene Aufgaben die dieses System zentraler hat die nicht zwingenden einer Gebühr am Ende liegen müssen sondern die kann man auch ein bisschen aufklassen bis hin zu dass die buchbar sind.
- 20:43Speaker 0: Das will ich haben.
- 20:44Speaker 0: Steffen hat im Interview gestern erzählt von Studienkreis, dass er sich jetzt gerade relativ frisch gegen die Buchhaltung entschieden hat und gesagt hat Ich mache es selber!
- 20:52Speaker 0: Und das Buchhaltungspaket da nicht weiter nimmt.
- 20:56Speaker 0: Wie würdest du das beim Konzipieren eines neuen Franchise-Systems?
- 20:59Speaker 0: So all diese Gedankenwelt wie geht man denn da durch?
- 21:03Speaker 0: Man hat ja unendlich viele Optionen auch als Franchisesgeber.
- 21:06Speaker 1: Ja, das ist eine gute Frage jetzt.
- 21:09Speaker 1: Klar, Einstiegsgebühr zahlt man halt immer für das was man schon gemacht hat also für die Arbeit mit uns.
- 21:14Speaker 1: wir versuchen ja auch wenn wir Franchise-Systeme aufbauen dass man in den ersten Monaten auch Franchises Partner gewinnt dass man sozusagen über die Einstiegsgebühr auch gleich den Returnon investt hat damit man so ein bisschen klar hat wo die Reise hingeht.
- 21:29Speaker 1: Ansonsten sind wir eher die Verfechter am Anfang eines Franchise-Systems zu sagen, man macht es nicht zu kompliziert.
- 21:36Speaker 1: Weil kompliziert wird sowieso irgendwann sondern wir starten mit einer festen monatlichen Franchisgebühr also prozentual vom Umsatz.
- 21:44Speaker 1: das ist unsere Vorgehensweise und dann hat man da erst mal alles drin.
- 21:49Speaker 1: Das machen wir aber aus Ich sage mal taktischen Gründen, damit wir unsere Kunden nicht nochmal verwirren.
- 21:55Speaker 1: Weil es ist ja eh schon sehr komplex und sehr viel Arbeit so ein Franchise-System aufzubauen Und später wird das dann so.
- 22:02Speaker 1: wie du sagst Es gibt natürlich eine Marketinggebühr.
- 22:05Speaker 1: Wenn man jetzt als Franchisesgeber sehr viel Onlinemarketing macht zum Beispiel Standortmarketingmacht und Metaettes schaltet für Franchispartner Dann kann man durchaus eine Marketing Gebühr nehmen.
- 22:16Speaker 1: oder man hat eine Technikvieh weil man sehr stark mit Plattformen arbeitet, die die Franchisepartner brauchen oder eine IT-Gebühr.
- 22:25Speaker 1: Das ist immer ein bisschen abhängig.
- 22:27Speaker 1: je nachdem was man für eine Branche hat richtet sich dann auch so ein bisschen die Gebührenstruktur.
- 22:32Speaker 1: Wichtig ist zu wissen, deswegen sind wir am Anfang nicht so die Fans von diesen Aufsplitten.
- 22:39Speaker 1: Aber wenn man es aufsplittet, also eine Marketinggebühr erhebt dann muss man auch in der Lage sein diese Nachweisen zu können.
- 22:46Speaker 1: Also ich kann nicht sagen... Ich habe jetzt Bock auf Marketinggebühren weil ich schalte davon zu meine Meta-Ad
- 22:51Speaker 0: sondern... Sozusagen zweckgebunden
- 22:53Speaker 1: über einer
- 22:53Speaker 0: Spende?
- 22:55Speaker 1: Genau!
- 22:55Speaker 1: Ich muss dann auch sagen okay also im besten Falle am Ende eines Jahres den Franchisepartnern auch nachweisen.
- 23:03Speaker 1: Pass auf ich hab so ein zu viel Budget für Meta Ads ausgegeben oder für Google Ads oder für was auch immer für Broschüren.
- 23:09Speaker 1: Das muss ich natürlich nachweisen können.
- 23:12Speaker 0: Wir verlassen gleich das Thema Gebühren, was mir noch einmal wichtig wäre reinzutauchen ist das Thema gebühren auch zu betrachten wenn es vom Umsatz abhängig ist.
- 23:21Speaker 0: wir haben ja branchen da haben wir eine marge.
- 23:23Speaker 0: also der unterschied zwischen kosten und umsatz die ist groß sagen wir mal zwanzig dreißig vierzig prozent.
- 23:29Speaker 0: in anderen branschen sprechen wir vielleicht von natur gemäß fünf sechs sieben zehn prozent marge.
- 23:34Speaker 0: Das wirkt sich auch auf die Gebühr aus, dass man sich die Gedanken macht was denn angemessen ist.
- 23:40Speaker 0: Nur weil das andere Franchisesystem zehn Prozent Gebühren hat heißt es nicht, dass das in meiner Branche genauso viel Sinn macht.
- 23:46Speaker 1: Das ist die entscheidende Frage.
- 23:48Speaker 1: jetzt sind wir wieder am Anfang von dem Interview.
- 23:50Speaker 1: gestern war jemand kam jemand auf mich zu und hat mich gefragt und meinte ob sein Geschäftskonzept für Franchise geeignet ist und er würde so und so viel Umsatz machen.
- 23:59Speaker 1: Und dann sage ich, das ist eigentlich irrelevant wie viel Umsatz du machst für mich aus der Franchisebrille.
- 24:05Speaker 1: Für mich ist interessant, wieviel Deckungsbeitrag oder wie viele Marge du machst?
- 24:08Speaker 1: Weil wenn deine Franchisespartner Gebühren zahlen sollen, dann müssen sie natürlich auch entsprechend Marge erwirtschaften damit Sie dir die Gebühr bezahlen können.
- 24:17Speaker 1: und das sind alle so Punkte wo denn jemand wirklich anfängt über Franchis also in diesem Franchize Game nachzudenken.
- 24:23Speaker 1: ah okay wir haben ganz oft Wir haben ja sehr lange Sales-Circles, sag ich mal.
- 24:28Speaker 1: Also wir haben einen Grund, der hat zehn Jahre gebraucht bis er dann mit uns endlich gestartet ist weil er so lange den Pilotbetrieb gefeilt hat bis dann endlich dieses Kerngeschäft soweit war dass er gesagt hat jetzt habe ich die entsprechende Marge Ich hab das Alleinstellungsmerkmal, ich habe meine Produkte und meine Sortimente nochmal nachgefeilt Und jetzt bin ich skalierbar.
- 24:49Speaker 1: Jetzt kann ich starten.
- 24:50Speaker 0: Was mir auch immer ganz wichtig ist, ich sprich ja gern von diesen Glückteilen.
- 24:53Speaker 0: Der Franchisegeber teilt sein unternehmerisches Glück mit seinen Franchisesnehmern, dass die halt genauso erfolgreich oder erfolgreicher werden als er.
- 25:01Speaker 0: Das geht auch hin zur Gebührenstruktur, das die Idee ja sein sollte und da kannst du gerne mal sagen wie man dahin kommt, dass sie Franchisnehmer trotz dessen, dass Sie sagen wir mal zehn Prozent Franchiesgebühr zahlen am Ende mehr Gewinn in der eigenen Tasche haben als wenn sie es alleine machen würden und diese zehn Prozent nicht zahlen würden.
- 25:21Speaker 0: Also sprich, dass die restlichen neunzig Prozent höher sind als die hundert Prozent, wenn ich das alleine mache?
- 25:27Speaker 0: Wie komme ich denn als Franchise-Geber dahin, das sicherzustellen, wenn Ich sage, Das ist die Grundvoraussetzung, wie ich so definieren würde.
- 25:33Speaker 0: Ich jetzt als Personensteffen Kessler, der sagt, das will ich erreichen!
- 25:38Speaker 0: Du verdienst am Ende mehr weil du mir Geld bezahlst, als wenn du mir kein Zeit.
- 25:43Speaker 1: Also, jetzt hau ich mal richtig ein raus.
- 25:45Speaker 1: Ich bin ja selber Franchise-Partnerin geworden wie gesagt und ich zahle monatlich zwanzig Prozent Franchisesgebühr an meinen Franchisgeber
- 25:52Speaker 0: Und du kennst dich aus?
- 25:54Speaker 0: Bist Du denn verrückt!
- 25:55Speaker 1: Genau, ich bin ja wahnsinnig.
- 25:59Speaker 1: Warum mache ich das?
- 26:01Speaker 1: Das ist halt ein sehr IT getriebenes Franchiskonzept.
- 26:05Speaker 1: also da geht es um Unternehmensverkäufe und ich könnte ohne diese Plattformen, die mir zur Verfügung stellt könnte ich dieses Business gar nicht machen.
- 26:14Speaker 1: Das heißt, ich suche halt Kaufinteressenten für Unternehmer oder vor allem für Franchiseunternehmer, die Nachfolger suchen und diese Kaufinteressen, die müsste ich mir jetzt mühsam über LinkedIn oder über NextChange, über die DUP oder was auch immer dann zusammensuchen.
- 26:31Speaker 1: Es ist ja ein krasser Aufwand.
- 26:32Speaker 1: also das kann ihr ja gar nicht, das könnte ich ja gar nichts bezahlen.
- 26:36Speaker 1: Also sage ich mir, okay.
- 26:38Speaker 1: Ich kaufe die Expertise bei meinem Franchisegeber ein der mir unendlich gute Plattform zur Verfügung stellt, die ihr selber auch getestet habt wo ich weiß ich finde da auch meine Zielgruppe und dafür zahle ich auch zwanzig Prozent weil mit jedem Unternehmensverkauf oder mit jedem Mandat was ich bekomme habe ich ja ausgerechnet bekommen vorher vor vertragliche Aufklärung dass das funktioniert.
- 27:01Speaker 0: Und dann sind wir wieder im Punkt von eben, du hast bei diesem Geschäftsmodell unterstelle ich mal keine hohen Materialkosten.
- 27:06Speaker 0: Du musst ja nix produzieren!
- 27:07Speaker 0: Du musst die Nudeln nicht kaufen und die Maschinen nicht kaufen.
- 27:11Speaker 0: Das ist ein recht digitales und kommunikatives Business.
- 27:15Speaker 0: Das heißt, du zahlst da zwanzig Prozent aber es bleiben viele Prozent an Marge dann noch übrig so dass das am Ende neben der Leistung niedrograd beschrieben hast einfach auch wieder rechnerisch Sinn macht.
- 27:26Speaker 0: Hättest du große Materialkosten, dann wäre das sinnfrei wiederum.
- 27:31Speaker 1: Genau ich finde es ein schönes Beispiel dafür.
- 27:34Speaker 1: was das Thema Gebühren angeht Es ist halt sehr bronchenabhängig Man kann nicht pauschal.
- 27:40Speaker 1: also wenn jetzt Unternehmer bei mir anrufen und sagen ja Kann ich da fünf prozent gebühren nehmen?
- 27:45Speaker 1: Dann kann ich nicht professionell sagen Ja klar weil Ich habe ja das Geschäftskonzept noch gar nicht verstanden.
- 27:52Speaker 1: Deswegen muss man erst mal das Geschäftskonzept verstehen und dann kann man sagen, machen wir diese Tragfähigkeitsberechnung.
- 27:58Speaker 1: Dann kann man auch zwischen fünf und zwanzig Prozent Gebühren nehmen.
- 28:01Speaker 1: aber wie das Beispiel eben deswegen habe ich es jetzt mal rausgehauen so schön zeigt muss man es einfach rechnen können.
- 28:08Speaker 0: Jemand der sich auskennt und trotzdem zwanzich Prozent Gebühren hat.
- 28:11Speaker 0: Schön dass wir das auseinandernehmen.
- 28:15Speaker 0: Was ist denn der eine nächste Schritt danach?
- 28:17Speaker 0: Wir sind da weiter durchgegangen Die haben jetzt eine Gebührenstruktur stehen und eine Gegenleistungskatalog aufgebaut.
- 28:24Speaker 0: Willst du dann aber reintauchen, was denn so typische Gegenleistungen sind?
- 28:28Speaker 1: Was meinst du mit Gegenleistungs?
- 28:29Speaker 0: Das Franchise Gebers an den Franchises Nehmer dafür dass er die Gebühren bekommt?
- 28:34Speaker 1: Genau also das sind halt diese klassischen was vorhin meinten mit IT gestürzt mit Backoffice Tätigkeiten Marketing Logistik, Supplychains.
- 28:44Speaker 1: Also alles was mit die Verandtenbeziehungen zu tun hat.
- 28:47Speaker 1: Einkaufskonditionen also das was wir vorhin im Prinzip auch schon so Stück für Stück analysiert haben.
- 28:53Speaker 1: Das sind so die klassischen Sachen.
- 28:54Speaker 1: aber wenn man erst mal wenn wenn Unternehmer dann mit mir darüber sprechen oder wie in dem System aufbau sind dann merkt man richtig wie es anfängt zu rattern.
- 29:02Speaker 1: und ach ich habe da noch eine idee und da könnte ich noch etwas.
- 29:04Speaker 1: ach ja das könnt ihr auch machen.
- 29:05Speaker 1: also ist ein Prozess.
- 29:09Speaker 1: Es gibt auch viele, die sagen ja da fällt mir gar nichts ein.
- 29:11Speaker 1: Wo ich dann sage das kann nicht sein.
- 29:14Speaker 1: also ich nenne ihn einfach mal zwei drei Sachen und dann gucken wir mal in ihrer Branche wie das passen könnte und das geht immer.
- 29:21Speaker 0: Ja okay finaler Punkt würde ich sagen auf dem wir mal den Scheinwerfer lenken dass ist wenn ich einen Franchisesystem aufbaue Dann habe ich vieles erarbeitet.
- 29:30Speaker 0: jetzt haben wir gemeinsam getan.
- 29:32Speaker 0: zum Franchise System wird es erst wenn eines passiert Wenn ich die ersten Franchis nebenan bohrt hab Was muss ich da noch bedenken, als zukünftiger Franchisegeber zu gewinnen?
- 29:44Speaker 1: Genau.
- 29:45Speaker 1: Das ist natürlich nach der mühsamen Arbeit, die man dann gemacht hat.
- 29:48Speaker 1: Deswegen sind wir eigentlich auch hier auf dem Foundas sammelt weil gesagt haben wir machen Content-Erstellung Wir zeigen mal wie man sowas auch pushen kann Wie man Franchises Interessentem findet indem man in die Sichtbarkeit geht.
- 29:59Speaker 1: das ist ja für viele wirklich immer noch also Franchis Geber oder Unternehmer Wo sie sagen, wie finde ich denn jetzt meine Freundschaftspartner?
- 30:06Speaker 1: Natürlich wenn man sich bei Freundschaftsportalisten lässt.
- 30:09Speaker 1: Aber natürlich auch, wenn man proaktiv Stories macht auf Instagram auch mal sagt, wir suchen Freundschaft!
- 30:15Speaker 1: Wir sind ein Freundschaftssystem.
- 30:17Speaker 1: Na ja sag's doch einfach mal.
- 30:19Speaker 1: Selbst unsere Kunden auf Instagram sagen seltenst, dass Sie Freundschaftshuspartner suchen.
- 30:24Speaker 1: aber die, die es verstanden haben und das sind eben vor allen Dingen auch Gastronomen.
- 30:28Speaker 1: also wenn jemand gute Beispiele sucht für Content, wie man Freundschaft interessenten anspricht Dann einfach mal bei den Gastronomien hier, Haus des Döners oder Wengshengen oder Burgervision.
- 30:38Speaker 1: Es sind ja so Kunden von uns die machen richtig cool franchiseinteressentem Content also im Sinne von wir sind interessant für dich als Gründungsoption.
- 30:48Speaker 1: das sind gute Beispiele.
- 30:49Speaker 0: Wir zählen Geschichten einfach und zeigen dir sowohl die coolen Hippenprodukte die wir haben aber immer mit dem kleinen Vermerk und früher war das irgendwie an der Wand vom Laden auch du kannst einen Laden haben.
- 31:02Speaker 0: Heute läuft das Ganze halt mehr digital im Social-Media-Bereich und so, dass man dann Konten produziert der wahrgenommen wird.
- 31:08Speaker 0: Der gerne konsumiert wird.
- 31:10Speaker 0: Man muss ein bisschen kreativ sein.
- 31:11Speaker 0: Und dass man aber nicht vergisst die Brücke zum Franchise-Dot einzubauen.
- 31:16Speaker 0: Liebe Jana ich glaube wir haben einen schönen Rundumschlag gemacht über die Königsdisziplin.
- 31:21Speaker 0: also man muss vielleicht dazu sagen abschließend noch das ist keine einfache Aufgabe es ist ein neues Spielfeld.
- 31:25Speaker 0: Es ist wie ein neues Unternehmen mit einer neuen Zielgruppe Denn...der Kunde des Franchises Gebers ist nicht mehr derjenige, der die Pizza kauft und kaut.
- 31:35Speaker 0: Sondern der Kunde des Franchisegebers ist der Franchisnehmer.
- 31:38Speaker 0: Das darf uns bewusst werden.
- 31:41Speaker 0: Selbst wenn wir es im eigenen Betrieb noch weiterhalten von der GmbH her oder so ... Es ist ein neues Unternehmen, das ich aufbaue, wenn ich einen Franchisesystem aufbae.
- 31:51Speaker 0: Daum nämlich Franchisenema als Kunden glücklich zu machen!
- 31:55Speaker 1: Genau da mache ich nochmal kurz das Abschlusswort weil das ist ganz wichtig was du gerade gesagt hast.
- 31:59Speaker 1: Als Franchiesgeber isst man Unternehmermacher.
- 32:04Speaker 1: Also man geht raus aus seinem Tagesgeschäft, das ist ja auch eine ganz wichtige Motivation die viele mitbringen und sagen ich möchte nicht mehr in meinem Tagesgeschäft sein aber ich habe richtig Bock anderen Menschen beizubringen wie man mit meinem Konzept selbstständig wird und dann ist man automatisch im anderen Feld.
- 32:24Speaker 0: Das war der Auftakt heute hier am Sonntag beim Founders Summit in unserer Franchise Arena über die Königsdisziplinen, wie man ein Franchisesystem aufbaut.
- 32:32Speaker 0: Liebe Jana ich danke dir ganz herzlich für die Einblicke aus deiner Praxis sowohl als Franchisnehmerin als auch als franchise Beraterin.
- 32:40Speaker 0: und wer Interesse hat da, franchise Macher kann man sich melden, franchise Portal, franchise Universum kann man umschauen und hier gerne die anderen Episoden vor allem mit Fokus auf was passiert denn da im realen Leben wenn Menschen franchisenehmer werden?
- 32:53Speaker 0: Da einfach reinhören, seid ihr herzlich eingeladen.
- 32:56Speaker 0: Mein Name ist Steffen Kessler vom Franchise Portal.
- 32:58Speaker 0: Wir bringen Franchises Geber und Franchis Nema digital zusammen über die Plattform.
- 33:02Speaker 0: Und ich sage vielen lieben Dank!
- 33:04Speaker 0: Ganz viel Erfolg euch, die hier zuhört... ...und bis bald!
- 33:07Speaker 0: Jana, mach's gut, danke
- 33:10Speaker 1: dir!