Latest / Anonym Suchthilfe – KI-gestützte Selbsthilfe / #23 Folge 11: Geld, Sucht & Freiheit – Mach Cash zu Deinem Freund! (CRA-Manifest)
Transcript
- 0:00Hallo und Willkommen zu unserer Analyse.
- 0:02Schön, dass du da bist. Wir haben hier Material von
- 0:06Nelix Berlin bekommen, genauer gesagt einen Artikel von Gabriel
- 0:10und das Thema, ja, das hat es in sich, es geht um Geld und sucht
- 0:15diese oft echt schwierige Beziehung und darum wie man da
- 0:19vielleicht wieder rauskommt. Genau.
- 0:21Unsere Aufgabe ist es heute, da mal tiefer reinzuschauen.
- 0:26Und die Kernpunkte für dich rauszuziehen.
- 0:28Was ich direkt spannend fand. Gabriel, der hinter Nielix
- 0:32Berlin steckt, der ist laut Artikel selbst betroffen, also
- 0:35sucht psychische Themen, das kennt er aus eigener Erfahrung
- 0:40und er teilt das da auch sehr offen, das ist keine Theorie von
- 0:43oben herab, sondern ja aus dem Leben gegriffen.
- 0:46Absolut. Das macht die Perspektive auch
- 0:48so wertvoll, finde ich. Und er kombiniert ja 2 Dinge,
- 0:50das ist interessant, einmal das mentale, also das Money Mindset,
- 0:55wie er es nennt. Deine Einstellung zu Geld und
- 0:58zum anderen ganz praktische Strategien aus dem Community
- 1:02Reanforcement Approach. CRA heißt das kurz.
- 1:06CRAO. K ja, das ist so n
- 1:08Verhaltenstherapieding und das Ziel von Gabriel ist wohl, dass
- 1:13finanzielle Stabilität eben nicht mehr dieser Stressfaktor
- 1:16ist, der dich runterzieht, sondern dass sie dir hilft,
- 1:20nüchtern zu bleiben und dich freier zu fühlen.
- 1:23OK, lass uns das mal genauer anschauen.
- 1:25Gabriel fängt ja mit so nem Zitat an von Maxim Mankewitsch.
- 1:29Ah ja. Geld macht nicht glücklich, aber
- 1:32Geld schenkt dir die Freiheit ja oder Nein zu sagen.
- 1:35Und Freiheit wiederum macht glücklich.
- 1:38Starker Satz, oder? Ja, trifft S ziemlich gut, weil
- 1:42Geld in der sucht ja oft genau das Gegenteil ist.
- 1:44Mittel zum Zweck für den Stoff. Total verbunden mit Stress,
- 1:48lügen, vielleicht sogar Kriminalität.
- 1:50Und das setzt sich fest. Daraus entstehen dann so
- 1:53negative Glaubenssätze. Kennst du bestimmt Geld,
- 1:56verdirbt den Charakter oder Reiche sind eh alle unehrlich.
- 2:00Klar. Und diese Gedanken, die können
- 2:02dich auch später, wenn du clean bist, noch total blockieren,
- 2:06finanziell klein halten sozusagen.
- 2:08Wieso n unsichtbarer Käfig. Genau das und Gabriels Appell
- 2:12ist Hey ändere das mach Geld wieder zu nem neutralen
- 2:16Werkzeug, nicht zu deinem Dealer oder deinem Feind.
- 2:20Er untermauert das ja auch mit Fakten.
- 2:22Finanzielle Probleme, schulden, keine Arbeit, einfach Chaos, das
- 2:27sind krasse Stressoren in der Genesung.
- 2:30Absolut. Und dieser Stress, das ist
- 2:32erwiesen, erhöht das Rückfallrisiko enorm.
- 2:35Ein Teufelskreis. Total.
- 2:37Die Suchtmittel werden dann zu vermeintlichen Lösungen für den
- 2:40Finanzstress. Und genau da setzt dieser CAA
- 2:43Ansatz an, den Gabriel vorschlägt.
- 2:45Wie denn? Der beinhaltet oft ganz konkrete
- 2:48Hilfe, um die finanzielle Lage zu verbessern.
- 2:51Also Jobsuche unterstützen, Budgetplan lernen, Strategien
- 2:55entwickeln, um Geldprobleme zu lösen.
- 2:58Denn wenn du finanziell stabiler bist.
- 3:00Reduziert das nicht nur den Stress direkt?
- 3:03OK, es. Schafft ja auch Ressourcen, also
- 3:05Zeit, Geld, Energie für positive Dinge, die deine Nüchternheit
- 3:09stärken. Ein Hobby vielleicht, eine
- 3:11bessere Wohnung oder einfach mal eine kleine Belohnung für dich
- 3:14selbst. Das leuchtet ein, dann kommt er
- 3:17ja zu diesem Money Mindset, dem dinneren Spiel, wie er es nennt.
- 3:21Genau, und da hat er eine steile These.
- 3:24Dein Kontostand spiegelt dein inneres Puh, ja.
- 3:27Wenn du tief drin glaubst, Geld ist schlecht oder du verdienst
- 3:31es nicht, dann sabotierst du dich unbewusst.
- 3:33Okay aber wie wie ändert man das?
- 3:37Das sitzt ja oft tief. Er schlägt da mehrere Schritte
- 3:40vor. Der erste ist erstmal bewusst
- 3:43machen, welche negativen Gedanken hast du über Geld?
- 3:48Sowas wie Geld ist schmutzig oder ich kann damit eh nicht
- 3:52umgehen und woher kommen die sind das deine eigenen?
- 3:56Oder hast du die übernommen von den Eltern der Gesellschaft?
- 4:00Guter Punkt. Und dann?
- 4:02Der zweite Schritt klingt vielleicht bisschen, na ja,
- 4:06spirituell. Aber er meint damit Achtsamkeit,
- 4:09behandle Geld mit Respekt wie ein Freund.
- 4:12Wie meint er das? Na ja, kein zerknülltes Geld
- 4:15achtlos in die Hosentasche stopfen, sondern vielleicht
- 4:18scheine ordentlich ins Portemonnaie legen.
- 4:20Einfach eine Geste des Respekts. Okay verstehe.
- 4:25Dritter Schritt. Das Unterbewusstsein füttern mit
- 4:28positiven Botschaften gerade wenn du entspannt bist, kurz
- 4:32vorm Einschlafen oder so Sätze wie ich bin offen für Fülle oder
- 4:37Geld darf leicht zu mir kommen. Wichtig dabei nicht nur den Satz
- 4:41sagen, sondern versuchen, auch das Gefühl dazu zu entwickeln,
- 4:45Bilder, Emotionen. Ah ja, und er sagt auch was zu
- 4:48fragen, die man sich stellt. Stimmt.
- 4:51Statt dich zu fragen, warum bin ich immer pleite, das zieht dich
- 4:55ja in die Opferrolle, frag lieber, wie kann ich mehr Fülle
- 4:58erschaffen. Das klingt aktiver.
- 5:01Genau, das Gehirn sucht dann nach Lösungen, nicht nach
- 5:05Bestätigung für den Mangel. Und der letzte Schritt in dem
- 5:08Bereich Fokus auf Fülle, also bewusst sehen, was schon da ist.
- 5:13Dach überm Kopf, Essen im Kühlschrank, Freunde.
- 5:17Statt immer nur auf das zu starren, was fehlt.
- 5:20Das ist einwichtiger.es geht nicht darum, gierig zu werden,
- 5:23oder? Überhaupt nicht.
- 5:24Das betont Gabriel auch. Es geht darum, Geld als neutrale
- 5:28Energie zu sehen, als Werkzeug, das du für Gutes einsetzen
- 5:32kannst, für deine Freiheit, deine Träume, deine.
- 5:35Er nennt das Seelenaufgabe. Seelenaufgabe.
- 5:38Ja, das was dir wirklich Sinn gibt, deine Berufung vielleicht
- 5:41wahre Fülle fängt im Kopf an, so sieht er das.
- 5:44Mhm, OK, das Mindset, die innere Haltung ist das eine, aber was,
- 5:48wenn die Realität eben doch aus Schulden und Mangel besteht, wie
- 5:52kommt man da ins Handeln? Richtig, und da kommt jetzt der
- 5:55zweite Teil ins Spiel. Der konkrete CRA Aktionsplan.
- 5:59Die Logik, wie er sagt. Also Weg vom fühlen, hin zum
- 6:02Tun. Beides.
- 6:04Aber hier geht es um die konkreten Schritte.
- 6:06Zuerst, sagt er, erkenne deine Finanzen als wichtigen
- 6:09Lebensbereich an. Er erwähnt da seine Glückskala.
- 6:13Glückskala. Ja, das scheint ein Tool zu
- 6:15sein, das er öfter nutzt. Man bewertet die Zufriedenheit
- 6:18in verschiedenen Lebensbereichen wohl auf einer Skala von 0 bis
- 6:2210 also mach ne ehrliche Bestandsaufnahme deiner
- 6:26Finanzzufriedenheit ohne dich zu schämen.
- 6:29Die Zahl ist nur der Startpunkt. Okay Ehrlichkeit als Basis und
- 6:35dann? Dann wird's praktisch Probleme
- 6:37aktiv lösen. Das ist ein Kern von Ciara.
- 6:40Beispiel Schulden das Ziel ist klar, schuldenfrei werden ja
- 6:44dann Brainstorming. Was könnte ich tun, Ratenzahlung
- 6:48aushandeln, Nebenjob suchen, zur Schuldnerberatung gehen, Sachen
- 6:52verkaufen. Okay viele Möglichkeiten genau.
- 6:55Und jetzt kommt der Clou. Wähl einen einzigen winzigen,
- 7:00machbaren Schritt aus, nicht alles auf einmal wollen.
- 7:03Nur einen. Nur einen oder anderes Beispiel.
- 7:06Du hast keinen Überblick über deine Finanzen.
- 7:09Ziel wissen, wohin das Geld geht, Brainstorming,
- 7:13Haushaltsbuch, führen mit App oder auf Papier, Kontoauszüge
- 7:17regelmäßig checken, feste Budgets für bestimmte Ausgaben
- 7:21wieder. Such dir einen kleinen Schritt
- 7:23raus, mit dem du anfängst. Das nimmt den Druck raus oder
- 7:26dieses. Ich muss jetzt alles sofort
- 7:28ändern. Ganz genau.
- 7:30Und ergänzend dazu kommt dann das Goldsetting die Zielsetzung
- 7:34ausdem.ch Array. Überleg dir, was steckt
- 7:37eigentlich hinter dem Wunsch nach geordneten Finanzen?
- 7:39Welcher Wert, Sicherheit, Freiheit, vielleicht auch
- 7:43Großzügigkeit und basierend auf diesen Werten setzt du dir dann
- 7:47winzige erreichbare Ziele pro Woche oder pro Monat sowas wie
- 7:52diese Woche spare ich 5€ oder diesen Monat recherchiere ich
- 7:56eine Option für eine Umschuldung.
- 7:58Miniziele. Miniziele und ganz wichtig bei
- 8:03CIA. Plane für jeden erreichten
- 8:06Minischritt eine kleine, aber feine nüchterne Belohnung ein.
- 8:10Das verstärkt das neue Verhalten positiv.
- 8:13Ah, das ist clever. Belohnungssystem.
- 8:16Ja, so zerlegt dieser CIA Ansatz dieses riesige, oft lähmende
- 8:21Thema Geld in machbare Babyschritte.
- 8:24Du baust langsam ein Fundament, richtig.
- 8:27Du kriegst das Gefühl von Kontrolle zurück und diese
- 8:30wachsende Stabilität, die reduziert Stress.
- 8:33Gibt dir Optionen und wird so echt zu einem starken
- 8:36Verbündeten für deine Nüchternheit.
- 8:38Macht total Sinn und wie stark diese Kombi aus Mindset,
- 8:42Änderung und Konkretem tun sein kann, das zeigt Gabriel ja dann
- 8:46an seiner eigenen Geschichte. Ja, das ist echt eindrücklich
- 8:49unter dieser Überschrift. Gabriels Beichte.
- 8:52Genau, er erzählt da total offen, wie Geld für ihn war.
- 8:56Einerseits Treibstoff für die Sucht.
- 8:58Und andererseits sein Henker. Ja, lügen, betteln, stehlen,
- 9:03alles für den Stoff. Und dabei hat er massive
- 9:06Schulden angehäuft, sein denken damals, Geld ist zum sofortigen
- 9:11Verpulvern da. Puh.
- 9:13Als er dann clean wurde, stand er vor diesem finanziellen
- 9:16Abgrund. Und die Schulden, die Scham, das
- 9:20war n riesiger Rückfalltrigger für ihn.
- 9:22Kann ich mir vorstellen. Aber er hat s dann angepackt
- 9:25oder mit diesen CRA Prinzipien. Genau das erst mal knallharte
- 9:30Bestandsaufnahme. Diese Glücksskala bei Finanzen
- 9:33war bei ihm auf 0. Oha.
- 9:35Dann Problemlösung, Schuldnerberatung kontaktiert,
- 9:38Ratenzahlungen ausgehandelt und Miniziele gesetzt, 10€ pro Woche
- 9:43zurücklegen, egal was kommt. Das klingt nach nem langen Weg.
- 9:47Ja, er schreibt, es hat Jahre gedauert, aber er hat gelernt,
- 9:51Geld anders zu sehen, als Werkzeug, es zu respektieren, zu
- 9:55planen. Und er macht ja noch diese
- 9:57interessante Beobachtung mit seinem Projekt.
- 9:59Niels Berlin stimmt, als das entstand, was er als seine
- 10:04Seelenaufgabe bezeichnet, da kam das Geld irgendwann von selbst.
- 10:08Nicht, weil er es gejagt hat, sondern weil er etwas Sinnvolles
- 10:12geschaffen hat, das anderen Wert gibt.
- 10:15Das ist n schönes Bild, dieses Zusammenspiel.
- 10:19Innerer Wandel im Denken und äußere, strukturierte Schritte.
- 10:23Und finanzielle Freiheit bedeutet für ihn heute eben
- 10:27nicht Reichtum im Sinne von Villa und Yacht.
- 10:30Sondern. Sondern Optionen zu haben, Nein
- 10:33sagen zu können, zu Dingen, die nicht gut tun und ja zu dem, was
- 10:37die Seele nährt. Das sei unbezahlbar, schreibt
- 10:40er. Das ist eine starke Definition
- 10:42von Freiheit. Absolut.
- 10:44Und damit du jetzt nicht nur darüber nachdenkst, gibt Gabriel
- 10:48ja noch eine ganz konkrete Mission für diese Woche im
- 10:51Survival Kit. Ah ja, die Aufgabe wähl einen
- 10:55einzigen winzigen Schritt aus, um deine Beziehung zu Geld diese
- 11:00Woche positiv zu gestalten, den einfachsten er macht ein paar
- 11:04Vorschläge. Okay lass hören.
- 11:06Option 1. Einfach mal dein Portemonnaie
- 11:08aufräumen, Scheine ordnen, so als Geste des Respekts.
- 11:12Klingt machbar. Option 2 einen Tag lang alle
- 11:16Ausgaben aufschreiben, nur beobachten ohne Wertung
- 11:20Bewusstheit schaffen. Auch gut.
- 11:22Option 3 heute einen Euro oder 5.
- 11:25Wenn das geht bewusst sparen, also physisch weglegen oder auf
- 11:29ein Sparkonto überweisen oder Option 4.
- 11:33Einen positiven Satz über Geld aufschreiben, vielleicht so was
- 11:36wie ich bin offen für Fülle und ihn dreimal laut lesen.
- 11:40OK, also ganz kleine konkrete Dinge.
- 11:43Genau. Und der CRA Gedanke dahinter
- 11:46mach den Schritt und notier dir kurz so ähnlich wie bei einer
- 11:49Verhaltensanalyse. AABC nennt man das oft bei CRA.
- 11:53Wo man schaut, was ein Verhalten auslöst und was danach passiert.
- 11:56Richtig notier dir. Wie hat es sich angefühlt?
- 11:59Leicht schwer, was hast du vielleicht gelernt?
- 12:03Es geht darum kleine Impulse zu setzen, die dein
- 12:06Unterbewusstsein und deine Realität sanft in eine neue
- 12:09Richtung Stupsen. Kleine Ursache, große Wirkung
- 12:12sozusagen. Genau und passend dazu kommt
- 12:15dann die Labornotiz da listet er typische negative Glaubenssätze
- 12:20über Geld auf. Hör mal, ob dir da was bekannt
- 12:22vorkommt. Bin gespannt.
- 12:24Geld verdirbt den Charakter. Klassiker.
- 12:28Reiche sind gierig oder unehrlich.
- 12:30Auch oft gehört. Ich kann nicht mit Geld umgehen
- 12:34oder ich bin halt chronisch pleite hm.
- 12:37Geld ist nicht wichtig oder das Gegenteil, was aber auch
- 12:40blockiert. Über Geld spricht man nicht.
- 12:42Ja, dieses Tabu. Man muss hart für Geld arbeiten
- 12:45oder Geld verdienen ist schwer. Das jetzt tief bei vielen.
- 12:49Und wenn ich mehr Geld habe, verliere ich meine Freunde.
- 12:53Ja, die Angst vor Veränderung und Neid.
- 12:57So Gabriel fordert dich auf, sei ehrlich, welcher dieser Sätze
- 13:01klingt für dich am Vertrautesten, wo nickst du
- 13:03innerlich? Das ist wahrscheinlich dann
- 13:04einer deiner Hauptblockierer. Ein limitierender Glaubenssatz.
- 13:08Genau. Und dann erkenne ihn als alte
- 13:11Programmierung an, nicht als die Wahrheit.
- 13:14Und der nächste kleine Schritt, den er vorschlägt.
- 13:17Finde einen Beweis dafür, dass dieser Satz falsch ist.
- 13:20Ah, Gegenbeweise sammeln. Ja, ein Beispiel, eine Person,
- 13:24eine Situation, die dem Satz widerspricht.
- 13:26Damit fängst du an, diese alte Programmierung zu hinterfragen
- 13:30und aufzuweichen. Sehr clever, Schritt für
- 13:32Schritt. Absolut.
- 13:34Und dann geht er ja noch auf so n paar harte Fragen ein, die oft
- 13:37kommen, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt.
- 13:39Lass uns die mal durchgehen, so als würdest du sie uns stellen.
- 13:42OK, ich bin ganz Ohr oder besser gesagt.
- 13:46Ich frage. Gut, erste Frage ist es nicht
- 13:50irgendwie unspirituell, sich mit Geld zu beschäftigen?
- 13:53Sollte man da nicht drüber stehen?
- 13:56Die Frage kommt oft. Gabriel argumentiert hier ganz
- 13:59klar, nein, eigentlich ist ständige Sorge um Geld und das
- 14:03Gefühl von Mangel viel Unspiritueller, weil es deine
- 14:07Energie total blockiert. Es geht ja nicht darum, Geld
- 14:10anzubeten oder gierig zu werden. Sondern es als neutrales
- 14:15Werkzeug zu sehen. Ein Mittel, um dir Freiheit zu
- 14:18verschaffen und das zu tun, was dir wirklich wichtig ist.
- 14:22Deine Seelenaufgabe, wie er es nennt.
- 14:25Also den Lebenssinn. Genau sein Motto dazu ist zuerst
- 14:29das sein, dann das haben. Also erst die innere Ausrichtung
- 14:34klären, dann kann sich das im Außen auch ordnen.
- 14:36OK, das leuchtet ein nächste Frage, die sicher viele
- 14:40betrifft. Ich hab riesige Schulden aus
- 14:42meiner Suchtzeit, das ist so ein Berg, wo soll ich da bloß
- 14:45anfangen? Verständlich, dass das
- 14:47überwältigend ist. Gabriels Rat ist da ganz klar
- 14:51und folgt wieder dem CRA Prinzip.
- 14:53Ehrlichkeit und ein Plan. Schritt für Schritt.
- 14:56Genau. Schritt 1 verschafft dir einen
- 14:59Überblick. Auch wenn's weh tut, schreib
- 15:02alles auf Wissen ist der erste Schritt zur Kontrolle okay
- 15:06Schritt 2. Such dir professionelle Hilfe
- 15:09eine Schuldnerberatung zum Beispiel, die kennen sich aus,
- 15:12die Können unterstützen ohne zu urteilen, das ist wichtig.
- 15:16Ja, das entlastet sich ja. Und Schritt 3 erstell einen
- 15:19realistischen Rückzahlungsplan mit Minizielen, wie vorhin
- 15:22besprochen und ganz wichtig. Sprich drüber, zumindest mit
- 15:26einer Vertrauensperson Scham isoliert und blockiert nur.
- 15:30Guter Punkt, Dritte Frage. Geld verdienen fühlt sich bei
- 15:34mir immer noch wie harte Arbeit an, wie Hassel von Flow keine
- 15:38Spur. Woran kann das liegen?
- 15:39Ja, das kennt Gabriel wohl auch. Er sagt, das kann mehrere Gründe
- 15:43haben. Entweder sind alte Mangelmuster
- 15:46noch sehr aktiv okay oder du machst vielleicht nicht das, was
- 15:49dir wirklich entspricht, was deiner Berufung nahe kommt.
- 15:53Erregt dazu Selbstreflexion an. Liebst du, was du tust oder
- 15:57tauschst du nur Zeit gegen Geld? Passt das Umfeld, bist du eher
- 16:01der Angestelltentyp oder brauchst du Selbstständigkeit?
- 16:04Investierst du auch in dich, in dein Wissen, deine Fähigkeiten?
- 16:08Flow entsteht oft erst, wenn das Innere, also die Leidenschaft
- 16:12und das Äußere, das passende System zusammenpassen.
- 16:15Also wieder die Verbindung von innen und außen.
- 16:17Immer wieder ja. OK und die hier ist auch gut.
- 16:20Diese Affirmationen und Meditationen zum Thema.
- 16:23Geld, das fühlt sich für mich wie Selbstbetrug an, wenn ich
- 16:26doch gleichzeitig pleite bin. Ja, das ist ein häufiger
- 16:29Einwand, und Gabriel betont, Es geht auch nicht darum, dir
- 16:33einzureden, du wärst jetzt Millionär, wenn dein Konto leer
- 16:36ist. Das wäre Selbstbetrug.
- 16:38Sondern. Es geht darum, dein Gefühl zu
- 16:41Geld zu ändern, Weg von Angst. Hinzu Vertrauen weg von Mangel,
- 16:46hinzu Möglichkeit. Sätze wie ich bin offen für
- 16:49Fülle oder ich vertraue dem Fluss des Lebens können da
- 16:52helfen. Aber, und das ist ihm super
- 16:55wichtig, ja das funktioniert nur, wenn du es immer mit
- 16:58Aktionen im außen kombinierst. Also mit diesen kleinen CAA
- 17:02zielen nur Affirmieren und auf dem Sofa sitzen bleiben, das
- 17:06bringt nichts, die Kombination macht's.
- 17:08Verstehe Handlung ist entscheidend.
- 17:10Absolut. Sonst bleibt's wirkungslos.
- 17:13Letzte Frage aus den FEQS. Ist sparen nicht total geizig?
- 17:18Ich will doch Fülle leben, nicht knausern.
- 17:20Interessante Frage. Gabriel unterscheidet da ganz
- 17:23klar Sparen aus Angst vor Mangel, das ist Mangeldenken,
- 17:27das ist nicht Fülle okay, aber sparen als bewusste Entscheidung
- 17:31für zukünftige Freiheit, für Investitionen, für größere
- 17:35Ziele, das ist ein Ausdruck von Fülle.
- 17:38Es zeigt Respekt vor dem Geld und schafft dir Optionen.
- 17:41Also nicht Geiz, sondern bewusste Planung?
- 17:44Genau. Es geht um bewusstes Ausgeben
- 17:47und bewusstes Sparen im Einklang mit deinen Werten und Zielen,
- 17:51nicht um sinnlosen Geiz, aber eben auch nicht um Impulsives
- 17:54verprassen, was ja oft auch wieder aus einem Mangelgefühl
- 17:57kommt. Macht Sinn.
- 17:59Zum Weiterlesen empfiehlt Gabriel dann noch einen
- 18:01Buchklassiker, Rich Dead Poor Dead von Robert Kyusaki ah.
- 18:06Ja, kennt man. Er meint, das sei ein echter
- 18:08Augenöffner, gerade wenn man negative Glaubenssätze über Geld
- 18:12hat. Es geht ja viel um finanzielle
- 18:14Bildung, den Unterschied im Denken zwischen, Na ja,
- 18:18sicherheitssuchenden Angestellten und eher
- 18:20freiheitsorientierten Unternehmern oder Investoren.
- 18:23Und wie man Geld für sich arbeiten lässt.
- 18:25Genau. Raus aus dem Hamsterrad passt
- 18:28gut zu dieser Kombi aus Mindset und konkretem Handeln, die
- 18:32Gabriel vorschlägt. Stimmt.
- 18:34Bevor wir zum Schluss kommen, noch ein Hinweis, der auch im
- 18:37Artikel steht. Wenn dir dieser Einblick
- 18:39gefallen hat, wenn du die Arbeit von Nelix Berlin wertvoll
- 18:42findest, dann würde sich Gabriel riesig über deine Unterstützung
- 18:46freuen. Wie kann man ihn unterstützen?
- 18:48Du kannst ihm helfen, indem du diesen Beitrag hier auf Social
- 18:51Media teilst oder diese Analyse auf Plattformen wie Spotify oder
- 18:55Apple Podcasts bewertest und Likest.
- 18:57Das Projekt Nelix Berlin. Das wird komplett allein von
- 19:00Gabriel finanziert und erstellt. Wow.
- 19:03Respekt, ja. Jede Form der Unterstützung
- 19:06hilft ihm mit diesem Projekt, sich selbst und gleichzeitig
- 19:09anderen Betroffenen zu helfen. Das ist ja auch sein
- 19:12persönliches Motto, oder? Das fand ich stark.
- 19:14Stimmt, das steht da auch sein Motto ist aus allem schlechten
- 19:18in seinem Leben etwas Gutes zu machen.
- 19:21Eine wirklich tolle Haltung. So lass uns die Kernaussagen
- 19:26noch mal für dich zusammenfassen.
- 19:27Erstens. Die Beziehung zu Geld ist oft
- 19:30ein Wunderpunkt, ein echter Trigger in der Suchtgenesung
- 19:34absolut. Zweitens, diese Beziehung zu
- 19:37heilen ist entscheidend für Stabilität und Freiheit.
- 19:40Und drittens? Gabriels Ansatz zeigt einen Weg
- 19:44auf, der beides verbindet. Die innere Arbeit am Money
- 19:47Mindset an der Seele sozusagen, und die konkreten,
- 19:51strukturierten Schritte aus dem CRA, also die Logik.
- 19:54Seine Geschichte macht mutfindig sie zeigt, es ist möglich, Geld
- 19:58vom Feind wieder zu einem neutralen Werkzeug zu machen,
- 20:02selbst nach einem finanziellen Tiefpunkt.
- 20:04Ja, es geht darum, Verantwortung zu übernehmen, Geld zu
- 20:08respektieren, aber eben nicht anzubeten oder zu hassen.
- 20:11Und wenn du dem folgst, was dir wirklich Sinn gibt, deiner
- 20:15Bestimmung und damit wert schaffst, dann kann finanzielle
- 20:18Stabilität auch eine natürliche Folge davon sein.
- 20:22Du bist der Chef, nicht dein Kontostand.
- 20:25Genau das. So, und was heißt das jetzt
- 20:27alles konkret für dich, der du uns zuhörst?
- 20:30Vielleicht als abschließender Gedanke, den du mitnehmen
- 20:32kannst. Welchen einen vielleicht ganz
- 20:35winzigen Schritt, inspiriert durch das, was wir gerade
- 20:37besprochen haben, durch Gabriels Vorschläge machst du heute oder
- 20:41diese Woche, um deine Beziehung zum Geld ein kleines Stück
- 20:45positiver zu gestalten und dir damit vielleicht auch ein
- 20:47kleines Stück mehr Freiheit zu schaffen.
- 20:50Eine gute Frage zum Abschluss. Das war unsere Analyse des
- 20:53Materials von Gabriel auf nielix Berlin.
- 20:56Vielen Dank, dass du dabei warst und dir die Zeit genommen hast.
- 20:59Mal danke fürs Zuhören. Pass gut auf dich auf, bis zum
- 21:03nächsten Mal. Wenn wir uns wieder ein Thema
- 21:04für Dich vornehmen, mach's gut.