Latest / Zusammener finden wir es heraus. Der WARUM Podcast / WARUM investieren manche Menschen weniger Zeit und Geld in ihre Gesundheit als andere?
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- Sabine Osterauer: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von zusammen. Finden wir es heraus, der Warum Podcast. Und heute habe ich wieder einen ganz besonderen Gast bei mir sitzen, und zwar die liebe Martina Karner. Und mit der lieben Martina werde ich heute eine sehr spezielle Warum Frage auch besprechen, diskutieren. Und zwar geht es ein Thema, das uns alle betrifft. Und ich glaube auch, dass uns das tagtäglich auch irgendwie beschäftigt. Aber schauen wir, was dann herauskommt. Die Frage lautet auf alle Fälle, warum investieren manche Menschen weniger Zeit und Geld in ihre Gesundheit, als es andere tun? Und ich bin jetzt schon sehr gespannt, denn die liebe Martina kommt aus diesem Fachbereich. Aber mehr wird sie euch gleich selber erzählen. Liebe Martina, herzlich willkommen bei mir im Podcast. Stell ich doch einmal ganz kurz der Welt da draußen davor. Wer bist du, woher kommst du und was machst du vor allem? Martina Karner: Hallo liebe Sabine, ich freue mich sehr, dass ich heute bei dir zu Gast sein darf. Ich bin ganzheitlicher Gesundheitscoach, bin auch zertifizierte Therapeutin für Diagnostik und Nährstofftherapie und unterstütze Menschen dabei, ihre Gesundheit zu verbessern. Mir ist es ganz besonders wichtig, Ganzheitlichen auf den Menschen zu schauen, wie ist seine Ernährung, wie ist sein Lebensstil, aber wie gesagt auch verbinde ich Diagnostik und Nährstofftherapie, weil alles hängt immer im Körper zusammen und wirkt sich auch auf alles aus. Und wenn wir alle Bereiche versuchen, zu betrachten, aber auch zu verbessern, können wir nicht nur Symptome einfach behandeln, sondern wirklich die Ursachen rausfinden. ja, deswegen begleite ich gerne den Menschen dabei, mehr Lebensqualität zu schenken. Und ich habe auch einen eigenen Podcast, da gebe ich auch ganz vieles an andere weiter. Und da können die Leute auch mal vorbeischauen, gesund von innen. Jeder, der sich für Gesundheit interessiert, findet da, glaube ich, spannende Themen und Gespräche, die einen auch motivieren, eben ja mehr für seine Gesundheit zu machen. Sabine Osterauer: Wunderbar, Lea Martina. Vielen herzlichen Dank für deine Vorstellung und ja natürlich, ihr da draußen mehr Tipps und Tricks braucht für dieses Thema rund die Gesundheit, dann natürlich gerne auch auf Martinas Podcast schauen. jetzt im Vorfeld bleiben wir bei meinem Podcast und diskutieren nochmal die Frage. Erste Frage an dich ist, wie bist du überhaupt in diesen Bereich hinein? gerutscht gekommen, hat der geschrien. Wie bist du überhaupt in diese Gesundheitscoaching-Beraterausbildung? Wie bist du dorthin gekommen? Wie ist das entstanden? Martina Karner: Ich habe mich schon sehr früh mit dem Thema Ernährung beschäftigt. Das war mir ganz wichtig. Ich habe auch viel Sport gemacht. war das einerseits auch gesundheitlich Thema. Wie kann man auch leistungsfähiger sein? kann man beim Sport mehr rausholen? Deswegen hatte mich da schon früh interessiert. Aber viel tiefer bin ich daran eigentlich reingestiegen mit meiner eigenen Krankheitsgeschichte. Ich hatte mehrere Unfälle und dadurch auch verschiedene Diagnosen. Und mir wurde halt nicht immer geholfen, so wie es eigentlich gebräucht hätte. Klar, die Schulmedizin hat vieles repariert mit Operationen, aber es fehlte halt immer irgendein Puzzleteil, einfach mir wieder wohlzufühlen, weniger Schmerzen zu haben. Und da habe ich mich dann einfach intensiv damit beschäftigt, was sind Hormone, wie müssen die auch im Gleichgewicht sein, was ist bei Nährstoffen total wichtig, weil da gerät einfach total vieles außer Gleichgewicht. Gerade wenn man Unfalle hat, länger krank ist, bettlägerig ist, dann... Ja, ist man einfach nicht mehr topfit. Da macht es aber einen Unterschied aus, ob man sich das wirklich genau anschaut oder einfach immer nur sagt, mehr Schmerzmedikamente, man muss halt damit leben. Das macht für mich halt den großen Unterschied aus. Wenn man sich wirklich damit beschäftigt und sich auch die Dinge anschaut, was alles mit diesen Symptomen auch zusammenhängen kann, findet man dann halt auch die Sachen, die die Situation verbessern können. Und ich habe das eben auch an meinem und dass es sich so stark gebessert hat, dadurch, dass ich viele Dinge verändert habe, auch bewusster gelebt habe, noch mehr geschaut habe, kann ich bei meiner Ernährung vieles optimieren, was kann ich selber machen, gesünder zu leben. Das möchte ich anderen weitergeben, weil habe gesehen, da ist ein riesengroßer Bedarf. Das System gibt es einfach nicht her, dass alle so behandelt werden können. Deswegen habe ich mir das Motivation gegeben, so viele Menschen wie möglich weiterzuhelfen und mein Wissen einfach an andere weiterzugeben, damit die das eben auch machen können, ihr Leben verbessern und einfach wieder mehr Lebensqualität auch zurückgewinnen. Sabine Osterauer: Sehr interessant und vor allem, wenn ich mich mit Menschen unterhalte, die in diesem Gesundheitsbereich tätig sind, erzählen die alle, dass sie aus ihrer eigenen Geschichte heraus sich dann für dieses Thema noch mehr geöffnet haben und dann noch tiefer einen Einblick bekommen wollten und großteils dann auch selber damit dann in eine Selbstständigkeit weitergegangen sind. Also das ist total interessant. Und ich weiß, ich habe ja auch eine Ernährungsausbildung und eine Sportausbildung und bei mir war es in Wahrheit genau das gleiche. Also auch ich bin aus einer Krankheitsgeschichte heraus da tiefer eingetaucht. Und ich muss sagen, es hat sich auch in den letzten Jahren wahnsinnig vieles verändert. Und es ist ganz, ganz vieles auch am Markt natürlich. Und wie du sagst, System gibt es nicht her, dass wirklich die Ursache gesucht wird, sondern es werden halt die Symptome bekämpft, meist je nachdem. bei welchem, ob man jetzt bei einem Arzt oder bei einem Mediziner sitzt, also bekommst du dann entweder Medizin oder ein Arzt, der dich vielleicht dann doch ein bisschen genauer betrachtet, bisschen genauer anschaut und hinhört und so weiter. Aber da hat sich ja wahnsinnig viel schon getan. Unsere Martina Karner: Mhm. Sabine Osterauer: Ausgangsfrage war ja auch, warum eben manche Menschen weniger Zeit und Geld investieren in ihre Gesundheit als andere. Was hast du denn schon für Beobachtungen gemacht, speziell jetzt auch bei deinen Klienten und Klientinnen? kommen die auch alle aus einer Krankheitsgeschichte heraus zu dieser nach dem Motto, ich war schon überall, ich habe schon alles versucht, ich habe schon, was weiß ich, alles an Geld für Nahrungsergänzungsmittel ausgegeben, es geht mir aber nicht besser und die landen dann bei dir. Oder sind das Menschen, sagen, ich bin jetzt keine Ahnung, ich möchte jetzt mehr Sport betreiben, ich brauchte jetzt einen Push. Ich möchte ein bisschen mehr noch aus meinem Körper rausholen. Kennst du da irgendetwas? Oder sind das wirklich Menschen? Du kennst beide Seiten. Oder noch Martina Karner: Kennt beide Seiten tatsächlich. Sabine Osterauer: ganz kurz, drittens, kennst du oder sind das auch Menschen, die sagen, ich möchte auf alle Fälle meine Gesundheit erhalten und damit ich eben nicht in einen Krankheitsverlauf irgendwann einmal reinschlittere, möchte ich schon im Vorfeld etwas für meinen Körper tun. Also diese drei Klienten würde ich jetzt einmal so Martina Karner: Mmh. Sabine Osterauer: ad hoc beschreiben. welche davon kommen öfters zu dir und wo hast du die meisten Erfolge? Martina Karner: Die meisten kommen eigentlich zu mir, die wirklich was verändern wollen. Sei es jetzt, sie wollen abnehmen, gesünder, fitter sein oder sie haben wirklich Symptome, sind müde, erschöpft und keiner hinufnehmen eigentlich weiter. Und da gibt es ja auch verschiedene Ursachen, aber die Schulmedizin schaut halt nicht immer auf alles ganz genau. ja, ich habe aber natürlich auch Welche dabei die generell sagen, möchte präventiv was für meine Gesundheit machen, wo kann ich ansetzen, wo können wir präventiv was machen. Aber natürlich der Großteil ist eigentlich jemand, der wirklich schon Beschwerden hat, einem niemand wirklich hilft. Und das ist eigentlich total schade, weil das System... eigentlich so aufgebaut ist, dass man vieles selbst in die Hand nehmen muss. Man muss selbst schauen, welchen Arzt geht man. Du hast es schon angesprochen. Es gibt große Unterschiede, bei welchen Arzt man landet. Es gibt viele, die sind total offen dafür, die betrachten das ja auch ganzheitlich. Aber das sind halt nicht so viele, wie jetzt die Masse wahrscheinlich Ärzte kennt, die halt wenig Zeit haben, die viele Patienten irgendwie abarbeiten müssen, die auch schauen müssen, wie viel Geld sie auch pro Patient kriegen. dann bleibt halt einfach nicht so viel Zeit und Möglichkeiten auch für den Arzt, ganz tief auf alle Bedürfnisse von den Patienten einzugehen. Und auch gibt es natürlich total viele Behandlungen oder Maßnahmen auch, die natürlich nicht von der Krankenkasse bezahlt werden. da ist halt auch eigentlich Die Entscheidung von den Patienten abhängig, nimmt er das selbst in die Hand, macht er diese Vorsorgeuntersuchungen vielleicht auch schon früher, nicht erst mal in die Krankenkasse das bezahlt. Da hängt es halt stark davon ab, wie verhält sich auch die Person und was ist der Person auch wichtig und glaube, deswegen gibt es auch diese unterschiedlichen Lager. Es gibt die, denen das total wichtig ist, die viele Vorsorgeuntersuchungen machen, die auch Bluttests machen, schauen wollen, wo sind ihre genetischen Risikofaktoren, wo haben sie vielleicht... ihre Achillesferse, wo sie wirklich daran arbeiten können, damit diese Krankheiten nicht ausbrechen. Aber natürlich gibt es auch halt die, die dann versuchen, das einzusparen und sich dreimal überlegen, machen sie diese Behandlungen oder vielleicht auch gar keine Termine ausmachen. Deswegen gibt es, glaube ich, von jedem ganz viele. Und die Frage ist einfach nur, für was entscheidet man sich eigentlich? Sabine Osterauer: Verstehe. Wie kann ich mir das jetzt vorstellen, wenn ich mir bei dir jetzt einen Termin ausmache? Wie gehst du jetzt vor? Also ich komme jetzt zu dir und sage, ja, ich habe keine Ahnung, ich habe ständig Migräne oder so. Wie würde das so ablaufen bei so einem Gesundheitscoach? Wie ist das so? Martina Karner: Ganz am Anfang ist eine ausführliche Anamnese ganz wichtig. Ihr habt spezielle Fragebögen, die dann die Leute ausfüllen. An denen kann man dann eigentlich sagen, was wird dann als nächstes gemacht. Wichtig ist, dass ich einen Blick bekomme, was ist der Person wichtig, was sind die Beschwerden, wie ist auch der Lebensstil von der Person, so viel Informationen wie möglich zu sammeln, dann mir klar zu werden, was braucht die Person. Hat die vielleicht auch schon ... Untersuchungen unternommen. gibt auch Vorbefunde. Das ist natürlich auch ganz wichtig, dass man die integriert. Was ist überhaupt schon da? Auch an Informationen, Vorerkrankungen und alles. An einem Nies ist eigentlich das A und O am Anfang, damit man eigentlich auch weiß, was man als Nieses mit der Person Kann die da auch helfen? Auch das realistisch einschätzen? Liegt das wirklich alles in dem Bereich, was ich auch abdecke? Und ja, dann entscheidet sich eben, was die Person hat. Bei Migräne ist es natürlich viel auch mit Nährstoffen, Hormonen natürlich auch zum Schauen, sind die da gut aufgestellt und so schaut man dann eigentlich mal, was die nächsten Schritte dann sind und je nachdem, was man dann auch für Blutuntersuchungen macht, ergibt das ja immer dann wieder ein Ergebnis. bei mir ist es halt wichtig, dass ich Sachen unternehme, darauf Schlussfolgerungen ziehen zu können und dann einfach nur irgendwas zu testen, jetzt mal viele Werte zu haben. Sabine Osterauer: Ich kenne das ja jetzt nur aus meinem eigenen Krankheitsbild, aber es ist speziell bei den Blutuntersuchungen ja so, dass auch nur gewisse Blutuntersuchungen auch von der Kasse übernommen werden und sehr viele Blutuntersuchungen nicht. Und ich kann mich noch erinnern, wie ich das erste Mal diese Bluttests gemacht habe, wurde von der Krankenkasse, ich glaube, weiß ich nicht, ein Fünftel übernommen und den Rest, also vier Fünftel davon, habe ich aus eigener Tasche bezahlen müssen, weil gewisse Testmöglichkeiten, also gewisse Blutuntersuchungen einfach von der Krankenkasse nicht in ihren Büchlern drin steht und damit wird es dann auch nicht übernommen. Jetzt ist es aber so, Kannst du oder gibst du den Menschen dann auch, du kannst ja keine Überweisung schreiben, du bist ja keine Ärztin, wie gehst du da mit dieser Situation wenn die Leute zu einer Blutuntersuchung gehen sollen, weil du sagst, du brauchst gewisse Werte, zu schauen, wie schaut das zum Beispiel das Hormonlevel aus oder wie viel Cortisol ist im Blut. Also diese Stresshormon nehme ich einmal an, dass du das auch dir anschaust, weil da wieder auch ganz viel abgezweigt von, also Vitamin C zum Beispiel hat einen starken Wie geht es damit Arbeitest du mit einer Ärztin oder einem Arzt zusammen oder wie kann ich mir das vorstellen? Martina Karner: Also dadurch, dass ich viel online arbeite, hängt das stark davon ab, wo die Person gerade sitzt. Also ich habe ja auch ein Netzwerk, wo auch Ärzte in der Nähe sitzen können, die dann einem auch da unterstützen, gerade mit der Blutabnahme. Aber das ist nicht in jedem Ort verfügbar. Dann ist halt eigentlich das freie Labor die Wahl, wo die dann wirklich alle Blutwerte eben kriegen, die sie benötigen. Weil oft passiert ja auch, dass man auch, wenn man zum Arzt geht, klar, werden gewisse Werte abgenommen und es ist aber auch... so, dass viele auch diskutieren müssen, warum sie oft gewisse Dinge brauchen. Dann wird oft der falsche Wert abgenommen und dann fehlen einfach diese Informationen. Deswegen muss man das auch am Anfang abklären. Hat man wirklich einen Hausarzt oder einen anderen Arzt, der da offen dafür ist, gewisse Blutwerte abzunehmen, der auch dann sagt, okay, die Werte können wir abrechnen, die musstest du selber zahlen. Deswegen hängt das stark davon ab, wer kommt zu mir und da versuche ich, die halt auch zu unterstützen. Und so gut es geht, meinem Netzwerk, von denen ich die Leute kenne, wo ich sagen kann, da könnt ihr mit gutem Gewissen auch hingehen, da wird ihr auch geholfen bei der Blutabnahme, dass du nicht alles selber zahlen musst. Aber das ist halt leider nicht überall gleich, deswegen kann ich jetzt nicht sagen, es funktioniert immer nach dem gleichen Schema. Da muss man wirklich individuell schauen, eigentlich gleich wie bei der dann... an Meneze und bei der Behandlung oder bei der Empfehlung. Sabine Osterauer: verstehe. Und du schaust dir dann diese Befunde an und mit der ganzen Ananese, die du im Vorfeld eingeholt hast, bestimmst du dann praktisch, was könnte der Mensch gut brauchen, mit was kann man das Depot wieder auffüllen und empfiehlst sozusagen, verschreiben darfst du nicht, aber du empfiehlst sozusagen gewisse Nahrungsergänzungsmittel dann auch einzunehmen oder gewisse Bewegungsarten auch. zu führen und auch wahrscheinlich in der Ernährung, welche Ernährung für den Menschen am geeignesten ist. bin immer wieder in Diskussionen, auch im privaten Bereich, immer wieder mit diesen Nahrungsergänzungsmitteln. Es gibt ja mittlerweile schon so viele Nahrungsergänzungsmittel von so Martina Karner: Hmm. Sabine Osterauer: vielen unterstilligen Herstellern. Jeder Hersteller betont, dass seine Nahrungsergänzungsmittel zu 100 Prozent Vollstoff sind und andere sagen, nein, Martina Karner: Mhm. Sabine Osterauer: das ist gemischt, das ist gestreckt, das ist dort, das ist dies, das ist das. Ich habe auch schon ganz viel davon gehört. Und dann bekomme ich auch immer wieder gesagt, ich ernähre mich ausgewogen, ich ernähre mich gesund. ausgewogen. Ich nehme sicher keine Nahrungsergänzungsmittel, denn ich esse ja ausgewogen. Also wozu soll ich noch Nahrungsergänzungsmittel zuführen, wenn ich mich ja Martina Karner: Hm. Sabine Osterauer: ausgewogen ernähre. Was sagst du diesen Menschen, die diesen Standpunkt auch vertreten und brauchen überhaupt alle Menschen Nahrungsergänzungsmittel oder nicht alle? Martina Karner: Es sind jetzt zwei verschiedene Punkte. Ich esse ja so gesund und kann alle Nährstoffe mit Ernährung decken. Das ist nämlich auch so ein spannender Thema. Deswegen habe ich ein Buch dazu geschrieben, wie man Nährstoffe über die Ernährung decken kann und wie der Bedarf auch ist. Damit man wirklich verstehen kann, welche Nährstoffe kann man überhaupt mit der Ernährung decken, welche Mengen muss man auch essen, damit man das einfach verstehen kann, wo sind Nährstoffe wirklich in den Lebensmitteln drin und wie viel esse ich davon überhaupt. einmal für sich selbst zu reflektieren, ist sie wirklich nährstoffreich. Und das hängt natürlich davon ab, was isst du? Also klar, glauben viele, sie essen gesund, aber sie können eigentlich so gut man eigentlich auch gesund ernährt. Also ich glaube, ich bin davon überzeugt, dass eigentlich niemand 100 Prozent alle Nährstoffe decken kann, nur mit Ernährung, weil dann müsstest du alles komplett ausrechnen, nur nach der Nährstoffbedarf. Und dann müsstest du auch immer davon ausgehen. dass die Nährstoffe auch tatsächlich dann enthalten sind. Und dann musst du natürlich auch bei der Zubereitung total viel beachten. Deswegen ist es total ein komplexes Thema. Und wenn man das eigentlich auch mal versteht, kommt man glaube ich schnell zu dem Schluss, dass man gar nicht so nährstoffreich ist, wie man denkt. Und klar, es gibt ganz viele Nährstoffe, die gehen leicht über die Ernährung zu decken. Man muss natürlich wissen, auch wie. Aber es gibt auch ganz viele Nährstoffe, wo es total schwierig ist. wo man es nicht über die Ernährung decken kann. Und da macht es halt auch mal Sinn, die zu ergänzen bzw. einfach auch mal im Blut nachzutesten. Fehlt mir das überhaupt. Weil klar, ich kann total vieles ergänzen. Man hört, der Nährstoff ist gut. Da gibt es jetzt ein neues Supplement, was den Schlaf unterstützen soll. Das hilft natürlich gerade bei den Wechseljahren bei den Frauen total. Also kommt ja ein Supplement nach dem anderen am Markt und dann probiert man das alles aus. Aber die Frage ist immer, bringt das überhaupt was? wenn du nicht auch deinen ganzen Lebensstil anschaust. da hängt ja so vieles mit dran. Man kann nicht immer nur sagen, man konzentriert sich jetzt nur auf diese Nährstoffe, sondern es hängt ja alles miteinander zusammen. Und vor allem hängt dann auch die Dosierung damit ab. Wie dosiert man es? In welcher Menge und auch welche Formen sind da drinnen? Dann kommen wir eigentlich dann zu deinem anderen Thema, was du gefragt hast. Da gibt es ja keine Regelung. wie das kontrolliert wird bei den Nährstoffen oder bei den Nahrungsergänzungsmitteln. Deswegen ist es oft sehr, schwierig, wenn Firmen auch keine Tests machen, das wirklich nachzuvollziehen. Wie viel ist da drin, das was angegeben ist? Es kann ja oft bis zu 50 Prozent auch abweichen. Also dann steht da vielleicht drinnen, dass du 300 Milligramm Magnesium drin hast. Aber wenn das dann die Firmen nutzen, ja auch aus, dass wenn sie weniger rein füllen dürfen, das auch dann machen. Und dann hast du eine 300 Milligramm Magnesium genommen. sondern vielleicht nur 150. Das ist das Schwierige. Da muss man auch mal schauen, bei welcher Firma man das einkauft. Ist Sabine Osterauer: Mhm. Martina Karner: das auch wirklich Qualität? Natürlich kommt dann auch noch dazu, welche Nährstoffformen sind da drin. Nicht alle Nährstoffformen sind gut, können gut aufgenommen werden. Es gibt so viele Produkte am Markt, die sind jetzt nicht die billigsten. Das muss man auch mal betonen. Die haben schlechte Nährstoffformen drin. Und dann glaubt man oft, man nimmt vielleicht das teurere Produkt und tut sich damit was Gutes und dabei ist das aber nicht wirklich besser als etwas, was etwas günstiger ist. Also da muss man wirklich ganz genau hinschauen und auch sich schon bisschen damit beschäftigen oder halt dann wirklich auf Empfehlungen dann wirklich die Produkte kaufen. Weil da kann man vieles auch falsch machen. Da kann man so viel einnehmen, wie man möchte und man kriegt einfach auch die Wirkung nicht, weil halt eben die falschen Formen oder die falschen Dosierungen dann drin sind. Sabine Osterauer: Das heißt, es macht schon wirklich Sinn zu sagen, wenn ich Nahrungsergänzungsmittel nehmen möchte, weil ich das Gefühl habe, ich habe irgendwo einen Mangel, da komme ich gleich noch einmal zurück, dann ist es besser, ich suche mir jemanden, der sich damit wirklich auseinandersetzt, der auch wirklich zertifiziert ist oder das Fachwissen auch wirklich geprüft hat. Martina Karner: Hmm. Sabine Osterauer: Das gibt es ja überall, das habe ich ja auch in meinem Beratungsbereich. Immer wieder auch Menschen, die, ich weiß das sowieso, ich habe das alles nachgelesen, ich kann das auch so, dass man da so ein bisschen vorsichtig ist, das sind, ich sage immer, das sind dann die stinkenden Fische dazwischen, aber die erkennt man halt auch erst, wenn sie dann am Teller schon liegen. Deswegen auch vielleicht gleich vorweg einmal die Frage, Wer ist denn überhaupt berechtigt oder wer ist denn überhaupt wirklich, deiner Meinung nach auch, der Lage jemand anderen Nahrungsergänzungsmittel überhaupt vorzuschlagen, anzubieten? Was muss der oder diejenige können, dass man sagen kann, dort kannst du mit ruhigen Gewissen hingehen und da bist du gut aufgehoben? Was hättest du da für Infos oder für Tipps für unsere Zuhörer und Ihnen? Martina Karner: Also, ich würde sagen, alle, die sich intensiv mit dem Thema beschäftigen, gerade Nährstoffformen, die sich auskennen, was die Unterschiede bei den Nährstoffformen sind, die sich auch auskennen, was die im Körper bewirken, die einfach auch verstehen, welche Zusammenhänge gibt es auch von Symptomen, wie man dann mit Nährstoffen unterstützen kann. Da muss eigentlich jeder auch selber entscheiden, glaube sich, ist die Person kompetent genug. mit dem, was sie vermittelt. glaube, das kann ich nicht vorschreiben. gehe zu der Person, die kann dir alles empfehlen. Man muss generell immer kritisch hinterfragen, Einfach auch, bis sie auf sein Bauchgefühl hören. Der Person kann dir wirklich vertrauen, es macht Sinn, was die sagt. Vielleicht auch mal schauen, was macht die Person selbst. weil das vielleicht auch noch ein Hinweis macht, Person vielleicht etwas ganz anderes, was sie sagt. Ich glaube, macht schon auch einen Unterschied aus, welchem Hintergrund auch die Person kommt, wie intensiv sie sich mit dem Thema beschäftigt. Weil es kann jeder dir empfehlen, Nahrungsergänzungsmittel. Es gibt ja so viele Firmen, die ich sag jetzt mal grob überspitzt, irgendwen anstellen, die zu vertreiben. Und die erzählen einfach das, was die Firma möchte, dass du weiter erzählst. dass quasi dieser Firmen-Slogan oder diese Marke so weitergetragen wird. Das ist glaube Sabine Osterauer: Ja. Martina Karner: ich auch ganz wichtig, du hinterfragst, erzählt dir jetzt alles nur, was generell alles da von der Marke auch erzählt wird oder beschäftigt dich auch wirklich intensiv mit dem Thema. Sabine Osterauer: Du hast jetzt praktisch die Frage beantwortet im Sinne von, wer kann mir als Nahrungsergänzungsmittel empfehlen? Aber ich meine jetzt wirklich, wer kann sich für mich auch recherchieren, also zu sagen, dir fehlt Vitamin C oder dir fehlt das D-Vitamin oder du solltest mehr Magnesium nehmen. Also welche Menschen sind dafür, wie du sagst, qualifiziert, die eben einem anderen das vermitteln können, also die das austesten können, die das bewerten können, auswerten können, welche Berufsgruppe ist das genau. Martina Karner: Du meinst jetzt diese Nährstoffdefizite? Oder Sabine Osterauer: Richtig, Martina Karner: meinst du wirklich, du meinst dann wirklich die Nährstoffmängel? Ja, da finde ich eigentlich alle, sich wirklich auch damit beschäftigen, wo sind die optimalen Bereiche und nicht die Referenzbereiche. Ich habe ja auch die Ausbildung dazu gemacht, so Therapeutin für Nährstofftherapie, da beschäftigt man sich intensiv damit, wie kannst du eben Nährstoffe so einsetzen, dass sie wirklich therapeutisch auch eingesetzt werden können? Und eben ganz wichtig, das zu messen, nachzuvollziehen, was fehlt der Person konkret, und dann handeln und nicht einfach irgendwas einwerfen und hoffen, dass es irgendwie dann funktioniert, weil man hört, Vitamin D oder Magnesium soll ja ganz gut sein. Deswegen muss man wirklich ganz gezielt schauen. Und ja, alle, die sich eigentlich ganzheitlich mit Gesundheit beschäftigen und auch mit ganzheitlicher Medizin, würde ich sagen, die gehören da eigentlich alle mit rein. Sabine Osterauer: Das heißt, ist schon wichtig, dass ich mir von einer Fachperson, wenn ich das Gefühl habe, habe einen Mangel, schon auch einmal überhaupt aufzeigen lasse, beraten lasse, eben in einer Blutuntersuchung oder mit einer Anamnese eben herauszufinden, wo hakt es denn. da schauen wir dann genauer hin. Das heißt, ist schon wichtig, dass es jetzt nicht irgendjemand, sag ich jetzt mal, ist, der sagt, ja, ich nehme auch bisschen Magnesium und bisschen Vitamin B und ja, also so, was ich ja mal so gelesen habe, so Bimal-Daumen, könnte das auch für dich passen, sondern da ist es wirklich wichtig, dass man gezielt zu einer Fachkraft hingeht, die das auch gelernt hat, studiert hat, wie auch immer, aber die auf alle Fälle auch die Befugnis hat, da überhaupt hineinschauen und drauf schauen zu dürfen und zu können. Martina Karner: Die Frage ist immer, was möchte man? Klar kann man mal präventiv etwas Vitamin D, Magnesium und andere Multipräparate einnehmen. Die Frage ist, was möchtest du wirklich für Wirkung haben? da kann man eben die Frage auch, was hast du für Probleme? Was möchtest du verbessern? Möchtest du wirklich auch einen Effekt merken? Oder möchtest du einfach nur irgendwas einnehmen? Wir hatten ja das Thema Geld investieren. Da ist die Frage, wie investierst du da wirklich dein Geld? Ist es besser investiert, wenn du irgendwelche Produkte einfach random einnimmst und schaust und hoffst, dass es irgendwie was bewirkt oder verbessert? Oder schaust du wirklich gezielt, investierst einmal das Geld, schaust, wo fehlt mir was, füllst das dann auf, kontrollierst dann, ob das überhaupt was gebracht hat, sind die Nährstoffe dann auch wirklich bei dir angekommen? Da ist wirklich die Frage, wo ist das Geld besser investiert? Natürlich, ihr findet, natürlich ist es besser investiert, wenn du das wirklich misst. über gut ergänzt, gezielt ergänzt und auch wirklich nur das nimmst, was du brauchst. Und es gibt auch viele Nährstoffe, die man nicht überdossieren sollte, die ja auch dann Nebenwirkungen machen. finde ich das eigentlich den richtigen Weg, aber das muss natürlich jeder selbst entscheiden, für welchen Weg man sich entscheidet. Und ja, wo er selbst zieht dann oder die Person selbst zieht, wo das Geld dann besser investiert ist. Sabine Osterauer: Das Thema Geld ist natürlich eine Geschichte, weil wir wissen ja auch, Therapeuten sind meistens ja nicht, werden nicht von der Krankenkasse finanziert. Nahrungsergänzungsmittel werden auch nicht von der Krankenkasse übernommen. Also das weiß ich aus eigener Erfahrung, dass sie sich da sträuben, wo es nur geht, auch wenn du es brauchen würdest. Wir haben aber auch, in der Frage ist ja auch enthalten, weniger Zeit und weniger Geld. Also auch die Zeit ist es oft. Was würdest du sagen, warum es wirklich so dass manche Menschen sich auch für ihre eigene Gesundheit weniger Zeit nehmen als andere? Woran liegt das? Martina Karner: Es ist allgemeine Lösung, die auf alle zutrifft, jetzt zu sagen. Was ich beobachte oder oft sehe, dass viele glauben, sie leben ja gesund oder sie betrifft das gar nicht. später könnten sie sich noch darum kümmern. Also es ist quasi noch genug Zeit. Oder glaube, viele haben auch diesen Glaubenssatz, dass man ist eigentlich nur krank im Alter und dann kann man schauen, wie man damit zurechtkommt. Die sehen das gar nicht so, dass man die Basis in jungen Jahren aufbaut und sich im Alter darauf stützt. Viele sehen nicht die Notwendigkeit. Viele beschäftigen sich auch nicht so intensiv damit. Sie leben eigentlich in den Tag rein, aber versuchen einfach, das Leben ... Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, das bildlich darzustellen. glaube, viele machen sich wenig Gedanken darum, was später passiert. leben halt gedankenlos irgendwie so und kümmern sich nicht wirklich so darum. Ich glaube, es gibt so zwei Lager. Die einen, sich sehr intensiv damit beschäftigen und andere, die eigentlich Angst davor haben und sträuben sich damit zu beschäftigen. Ich weiß nicht, wie du das siehst. Sabine Osterauer: Hast du das auch schon einmal? Ja, also ich sehe es ähnlich, also da kann ich dir nur beiblichten. Hast du schon so Klienten oder Klientinnen auch bei dir gehabt, die mit dir wirklich gearbeitet haben und wo du eben auch ganz explizit auch gesagt hast, Nahrungsergänzungsmittel, ja, da können wir dort auffüllen, dort auffüllen, das ergänzen, wie auch immer. Aber und es braucht auch unbedingt Zeit, Zeit für Entspannung, Zeit für Bewegung. Zeit für das Essen ordentlich zuzubereiten. Auf deine Tipps kommen wir noch, die habe ich nicht vergessen. Das richtig zuzubereiten. Und wo du dann aber mitbekommst, da wird einfach die Zeit nicht investiert. Warum denkst du, ist der Mensch so oder wieso kann er so sein? Wenn er weiß, okay, da fehlt mir was und meine Therapeutin oder meine Beraterin hat mir jetzt das und das nahegelegt und ich mache es trotzdem nicht. Woran liegt das? Martina Karner: glaube einerseits, dass viele einfach eine schnelle Lösung haben wollen. Es ist natürlich viel leichter Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen und sagen, ja damit wird alles besser und für den Rest muss ich mich gar nicht darum kümmern oder ich muss nicht zum Sport, ich muss nicht gesund essen, ich mache einfach so weiter wie bisher und die Nahrungsergänzungsmittel, die werden das schon richten, so im Prinzip oder auch Medikamente. Das kann man ja auch nicht nur auf Nahrungsergänzungsmittel, sondern viele verlassen sich ja auch auf die Medikamente, dass die ihren Blutdruck senken, ihre Cholesterinwerte senken und da das quasi regeln für sie selbst, aber sie hinterfragen oder sehen vielleicht gar nicht diese große Auswirkung, was der ganze Lebensstil eigentlich bewirken kann, was du alle selbst in der Hand hast, das selbst zu verbessern oder halt zumindest weniger Medikamente zum Beispiel zu nehmen. glaube, das ist schon ein großer Faktor, dass die Leute das unterschätzen, was für einen großen Einfluss das haben kann. Und ja, viele sind halt einfach auch Es ist einfach bequemer oder einfacher, man sagt, man nimmt jetzt einfach Bananen-Ergänzungsmittel und damit löst sich das Gesundheitsproblem. Aber es tut halt in den meisten Fällen nicht. Man muss wirklich da alle Bereiche sich anschauen und so wie du sagst, man muss da auch Zeit investieren und vor allem aber auch Geduld, dass es nicht einfach von heute auf morgen alles sich bessert, sondern dass es auch Zeit braucht. Weil wenn man mal bedenkt, sagen wir mal, jetzt ist man vielleicht 50 und hat die ersten Probleme und möchte die dann so schnell wie möglich beseitigen, dann muss man eigentlich auch berücksichtigen, was hat man die ganzen ersten 50 Jahre gemacht. Hat man da alles dazu beigetragen, dass es überhaupt so weit erst kommt, dann kann man auch nicht erwarten, dass dann in einer Woche das alles sich halt auflöst und man quasi wieder wie 20 ist. Deswegen ist, glaube ich, das, glaube ich, auch so ein entscheidender Punkt dabei. Sabine Osterauer: Denkst du, dass es bei manchen Menschen wirklich so ist, sie Geld gegen Zeit tauschen? im Sinne von, ich bin ja bereit, jetzt einige hundert Euro für Nahrungsergänzungsmittel auszugeben, dafür spare ich mir die Zeit eben beim gesunden Kochen, bei der Bewegung oder auch vielleicht bei einer Entspannung einmal oder so, irgendwas in die Richtung. Glaubst du, dass Menschen wirklich auch Geld gegen Zeit tauschen? Martina Karner: Ich kann es mir vorstellen, ich würde jetzt nicht sagen, dass das alle machen, aber ich kann es mir durchaus vorstellen, dass einige das machen, ja. Sabine Osterauer: Ich bin zwar bereit, Geld auszugeben, aber Zeit dafür, noch mehr zu investieren. Also wenn ich schon Geld dafür ausgebe, dann möchte ich mir wenigstens die Zeit dann dafür sparen. Also das sind zumindest diese Situationen, die ich auch immer wieder erlebt habe in meinen Beratungen. Die Frage war ja, warum die einen mehr und die anderen weniger. Würdest du sagen, dass das auch männlich und weiblich unterscheidet? Jung oder älter durch so gemeine Sitzel liebgefunden. Ab 15, wenn man ich bin jetzt 52, welche Wehwehchen habe ich denn jetzt gerade? Ich denke, schnell weg. Ich muss mich wirklich glücklich schätzen, dass ich so Wehwehchen nicht habe. Stoffwechselstörungen, das schon, aber die habe ich ja schon immer. und Gott sei Dank sonst wirklich gesund. Würdest du sagen, dass es da einen Unterschied gibt zwischen Mann und Frau oder zwischen Alters mäßig, wo man sagt, die investieren mehr Zeit und mehr Geld in die Gesundheit als die anderen? Kann man da, glaubst du, so pauschal ein bisschen unterscheiden? Martina Karner: Ich glaube auch schade ist, es ganz schwierig ist, zu unterscheiden, weil ich glaube, das gleicht sich aus. Aber ich glaube schon, dass Frauen zum Beispiel mehr Vorsorge untersuchen und machen, dahinter sind, vielleicht noch Termine auszumachen beim Arzt. Das sind Männer nicht so dahinter. Aber ich glaube, es gibt auch Ausnahmen. Also es gibt glaube ich bei jeder Gruppe jemanden dabei, der sich intensiv mit dem Thema beschäftigt, aber viele, die sich auch gar nicht damit beschäftigen. Genauso wie Jung und Alt, glaube ich, man auch nicht trennen kann. Es gibt ganz viele Ältere, die sich da extrem darum kümmern, andere nicht. ich glaube, es hängt stark davon ab, wie man lebt, was einem auch wichtig ist, vielleicht auch mit was man in Berührung gekommen ist während dem Leben, was einem auch selbst passiert ist, welche Krankheitsgeschichte man vielleicht selbst macht oder vielleicht im Umfeld mitbekommt. Das kann auch Auswirkungen, glaube ich, haben. Und ja, der Lebensstil spielt, glaube ganz wichtige Rolle, der dann Auswirkungen natürlich auch darauf hat, wie ernst man das Thema nimmt. Und ja... Sabine Osterauer: Ich bin da auch total bei dir. Ich vermute, dass es auch sehr viel mit Erziehung zu tun hat. Ich weiß nicht, ob Mama bist, aber ich habe einen Sohn. Ich habe ihn von Anfang an sehr auf dieses Gesundheitsthema mitgenommen. Also nicht getrimmt, aber mitgenommen. Und habe ihn von Anfang an erklärt, dass Zucker nur in kleinen Mengen und ... Bei uns waren damals die Transfette ganz stark. Das war vor zwei Monaten, mein Sohn ist 23. Den habe ich von Anfang an gelernt, ab dem Zeitpunkt, er lesen konnte. Ich habe wenn wir einkaufen gehen und du möchtest, dass ich dir irgendetwas kaufe, dann schaust du mal hinten auf die Zutatenliste. Und wenn auf der Zutatenliste das erste Wort Zucker ist, brauchst du mich nicht fragen. Und wenn irgendwo in der Zutatenliste gehärtete Fette steht, brauchst du mich auch nicht fragen. Und wenn ganz viel Plastik ist, eingepackt. sind ganz viel Plasti. Ich brauch's nämlich auch nicht fragen. Damit konnte ich in Ruhe einkaufen gehen und er hat dann wirklich gesucht, bis er irgendwas gefunden hat, wo der Zucker ganz weit hinten gestanden ist und keine gehärteten Fette drinnen waren und das auch nicht unbedingt im Plastik gebadet hat. war ja meistens irgendwas zum Naschen oder so. Aber ich habe ihn zum Beispiel immer begleitet. dass er auch erkennt, ist der Unterschied zwischen einem Nahrungsmittel und einem Lebensmittel. Weil auch da, finde ich, gibt es ganz große Unterschiede. Ich habe ihm auch gelernt, ist biologischer Anbau und was ist konventioneller Anbau. Ich habe ihm auch erklärt, was Massentierhaltung ist, wo der Schnitzel herkommt, was auf seinem Teller liegt. Martina Karner: Hm. Sabine Osterauer: Ich bin seit Ewig Vegetarier, aber ab und zu hat er sich dann mal ein Schnitzel bestellen dürfen oder so. Und da habe ich ihm diese Unterschiede erklärt. Ich glaube schon, dass es wichtig ist, dass man auch die Kinder bereits in dieses gesund erhalten oder gesund bleiben und diese Wichtigkeit der Gesundheit, also das Wichtigste der Gesundheit, von Anfang an mitnimmt. Wie siehst Martina Karner: Das glaube ich auch. Sabine Osterauer: du das und welche Erfahrungen hast du vor allem damit gemacht schon? Martina Karner: Ich sehe das eigentlich genau gleich. Die Kinder lernen ja von den Eltern und sie kennen ja auch nur das, mit dem sie aufwachsen. Deswegen ist das einfach ein zentrales Thema, wie man die Kinder gut begleiten kann. Dass die einfach schon von früh auf lernen, was ist gesund essen, wie kann man überhaupt auf seine Gesundheit achten. Und später kann jeder dann noch immer selbst entscheiden, was er davon alles umsetzt. Aber ich glaube, es macht schon einen riesengroßen Unterschied auf dieses erste Umfeld, mit dem man in Kontakt kommt. Generell das Umfeld immer eine Rolle. Das Umfeld kann einen runterziehen, aber aufbauen und stärken. Deswegen finde ich, ist einer der wichtigsten Dinge, wenn man wirklich sagt, die Kinder möchten gut unterstützen, dass man sich mit dem Thema beschäftigt und denen das auch erklärt und mitnimmt und vor allem auch selbst vorlebt. Weil davon lernen sie ja eigentlich. Sabine Osterauer: Würdest du sagen, speziell in heutigen Zeit, du hast ja einen sehr starken Einblick auch, du gehst wahrscheinlich auch ganz anders, ganz anderen Augen, in den Supermarkt einkaufen, wenn überhaupt. Und du wirst wahrscheinlich auch jetzt nicht irgendwelche Produkte einkaufen, sondern du wirst dir auch einmal anschauen, was ist denn da jetzt alles drinnen? Und wie würdest du das heute, du machst das auch schon länger, wie würdest du das heute beurteilen? Sind mehr Nahrungsmittel im Supermarkt oder mehr Lebensmittel. Martina Karner: Also wir essen wieder zu, das unterscheidet sich Lebensmittel jetzt als was Nährstoffreiches und Nahrungsmittel. Sabine Osterauer: Genau, also Lebensmittel sind für mich wirklich Sachen, die für mich, für das Leben gut sind. Und Nahrungsmittel sind halt dann einfach Nahrungsmittel, die mich halt einfach satt machen, die nicht wirklich so 100 Prozent gesund ist. Martina Karner: Also ich würde sagen, in unserem Supermarkt sind dann mehr Nahrungsmittel als Lebensmittel. Aber ich würde jetzt nicht sagen, dass man da nur eine geringe Auswahl hat, wenn man sich jetzt auf diese Lebensmittel konzentriert. Es fallen nicht einfach gewisse Lebensgruppe weg, wenn man das gar nicht integrieren möchte. Aber ich würde halt sagen, wenn jemand das trotzdem noch einbauen möchte, ist das ein gutes Recht, wenn er gar nicht darauf verzichten kann und möchte und trotzdem das irgendwie einbauen möchte, kommt es immer darauf an, in welcher Menge er das integriert. Ich persönlich möchte wenig wie möglich oder gar nichts davon konsumieren. Deswegen kaufe ich es gar nicht ein. Ich brauche es auch gar nicht. Ich wirklich, ich Lebensmittel einkaufe und mit denen meine Mahlzeiten zubereite. Das ist mir persönlich wichtig. Aber das muss jeder selber für sich entscheiden, was er wirklich einkaufen möchte oder was ihm wichtig ist. Aber ich glaube, je mehr Lebensmittel man isst, also wirklich nährstoffreiche Lebensmittel. Umso weniger möchte man dann Süßigkeiten, Fertigprodukte oder andere Dinge essen. Weil der Geschmackssinn verändert sich auch, man möchte die Sachen gar nicht. Die schmecken einem auch gar nicht mehr, es ist viel zu süß. Und da merkt man eigentlich dann auch den Unterschied, weil man gewöhnt sich schnell an die Dinge. Deswegen ist das wieder auch so ein Zusammenspiel, das, was ist man gewohnt, auch aus der Kindheit. Da hängt ja vieles auch damit zusammen. Was prägst du damit auch mit deinem Kind, mit der Ernährung? Und ja, man muss schon genauer drauf schauen, was ist denn in den Nahrungsmitteln quasi drin. Da gibt es auch von Bio-Lebensmitteln einfach auch viel Blödsinn am Markt. Da versucht man ja auch mit den Marketingmaßnahmen das Lebensmittel oder die Süßigkeiten eigentlich besser zu machen. Und da muss man einfach ganz genau hinschauen und sich auch damit beschäftigen und für sich dann auch entscheiden, was möchte man auch wirklich gar nicht mehr in den Lebensmitteln drinnen haben. Ja, eben ja auch schauen. Sabine Osterauer: Was würdest du jetzt so sagen als Fachfrau sozusagen? Was würdest du unseren Zuhörern mitgeben können, sagst, wenn es ja einkaufen geht, dann ist ganz ganz wichtig, dass das, das und das nicht drauf steht auf der Zutatenliste. Welche Sachen würdest du sagen, dann auf gar keinen Fall einkaufen? Martina Karner: Also auf gar keinen Fall ist es schwierig. Also klar, soll so wenig Zucker wie möglich essen. hast ja auch schon gesagt, den Fetten sollte man drauf schauen, dass Kranzfette nicht drin sind. Aber natürlich gibt es auch ganz viele Zusatzstoffe, die einfach auch unnötig sind. Und man sollte generell einfach schauen, dass man so viel nährstoffreicher Lebensmittel wie möglich isst, die gar keine Zutatenliste haben. Also wo es einfach nicht eine Verpackung benötigt, wo jetzt draufsteht, was ist da alles drinnen, sondern dass es klar ist, dass es... Jetzt eine Paprika, ist eine Tomate, sind Gemüsesorten, einfach Gemüse sind und nicht andere Füllstoffe und andere Dinge noch drin haben. Sabine Osterauer: Da sind wir ja dann im Supermarkt gleich fertig. Wenn Martina Karner: Ja. Sabine Osterauer: wir aus der Obst- und Gemüseabteilung draußen sind, wir ja eigentlich dann schon fast fertig. Martina Karner: Es gibt ja wohl auch noch andere Produkte, jetzt auch rein theoretisch verarbeitet sind. Allein Milchprodukte zum Beispiel oder Joghurt oder andere Produkte, sind ja rein theoretisch auch verarbeitet und haben eine Zutatenliste. Also so eng darf man das dann auch nicht sehen. Aber klar sollte man halt die ganzen Süßigkeiten und Fertigmahlzeiten so gut wie es geht eigentlich rausschmeißen. Man braucht nicht die Fertigpizza, kann die Pizza, wenn man Pizza gerne mag, auch selber machen. dauert meistens gleich lange und man hat aber ganz andere Nährstoffe drin, beziehungsweise ganz andere Zutaten drin. Und so kann man das zum Beispiel auch sehen. gerade auch bei denen, wo es zum Beispiel große Unterschiede gibt, auch bei den Gemüse-Tiefkühlsorten, das glaubt man vielleicht oft auch gar nicht. Da denkt man auch mehr, man kauft sich jetzt einfach ein gutes Gemüse, aber da gibt es auch ganz viele Tiefkühlwaren, die auch Zusatzstoffe oder Öle noch drinnen haben oder Zucker auch oder irgendwelche anderen Dinge, man eigentlich gar nicht bräuchte. Einfach oben einfach das Gemüse einfach schmackhafter zu machen und das oder halt so. Sabine Osterauer: Ramgemüse und so. Da muss ich dann immer schmunzeln. Ramspenat und solche Sachen. denke mir, bitte einmal durchlesen, was da alles drauf steht. Es ist Martina Karner: Hm. Sabine Osterauer: unglaublich. Und da sind wir wieder bei der Zeit nämlich, dass man sich auch gar nicht die Zeit oft nimmt, sich genau darüber zu informieren. steht man da jetzt eigentlich drauf. Viele der Wörter versteht man als Laie gar nicht. weil man da mit nichts anfangen kann. Die E-Nummern wissen wir, also die meisten von uns, nicht auswendig. Das heißt, ich kann jetzt nicht sagen, E 342 jetzt gut oder nicht gut. Martina Karner: Aber das war ja eigentlich schon mal eine Möglichkeit, gerade wenn so viele Begriffe draufstehen, die man gar nicht versteht, dass einfach dann gar nicht kaufen. Weil wenn man gar nicht mal Sabine Osterauer: gar nicht zu kaufen. Martina Karner: versteht, was da drinnen ist, dann kann es ja eigentlich auch nicht gut sein. Also meistens ist es ja wirklich nicht so, Sabine Osterauer: Ja. Martina Karner: weil die ganzen E-Nummern und die ganzen anderen Begriffe dann, was halt auch oft vorkommt, dass sie vielleicht Zucker irgendwo hinten weiter sehen, aber übersehen dann, dass andere Zuckerarten vorher noch aufgelistet werden. Da hilft es einfach auch, glaube ich, generell. Es gibt ja ganz viele Zuckernamen. Sabine Osterauer: Wie meint ihr, Dextrine oder so? Glucose, Sirup und solche Geschichten. Martina Karner: dadurch, dass viele das verbinden, Zucker oder was vielen bekannt ist, dass das weit hinten hinkommt in der Liste, werden dann halt andere Zuckerarten noch mit reingeben, die dann halt natürlich vorne weiter stehen. so gibt es ganz viele Tricks. Da hilft es generell, glaube ich, sich nur Sabine Osterauer: Ja. Martina Karner: wirklich damit. beschäftigen und wie kann man schnell Sabine Osterauer: Ja. Martina Karner: erkennen, wie viel Zucker ist da drinnen. glaube, ist so der einzige Tipp. Sabine Osterauer: Da sind jetzt zwei Fragen auf einmal eingefallen. Nämlich das erste ist, warum werden solche Produkte überhaupt hergestellt, wissentlich, dass sie gesundheitsgefährdend sind in der Menge und auf Dauer. Das ist so das erste. Und das zweite ist, warum ist es überhaupt erlaubt, dass Firmen das so herstellen? Wie ist deine Ansicht dazu? Also warum stellt man das überhaupt her? Was hat das für einen Sinn? bewusst die Menschen in die Irre zu führen und so viel Zucker zuzusetzen oder eben auch die gehärteten Fette, die auch ganz viel auch durch die Medien früher schon gegangen sind. Warum macht man das überhaupt in der Nahrungsmittelindustrie? Martina Karner: Also ich schätze mal, die Firmen machen das Geld damit zu verdienen. Es ist eigentlich leicht verdient, Geld, weil einerseits die Menschen davon auch abhängig werden. Sie wollen ja immer mehr davon. Und es wird billig produziert. Es ist günstig in der Herstellung. Man kann es aber teurer verkaufen. Da ist einfach Profit einfach der Hauptgrund. Und warum ist das generell erlaubt? Es ist vieles erlaubt, was nicht gut ist und es existiert und... Es ist eigentlich in unserer Gesellschaft normal geworden, Sabine Osterauer: Ja. Martina Karner: dass diese Dinge jeder macht oder jeder isst oder da sind. Das ist eigentlich Sabine Osterauer: Ja. Martina Karner: das Kritischste, was ich sehe, dass viele das gar nicht hinterfragen, sondern die, die anders essen oder sich mehr damit beschäftigen, die sind quasi immer die Komischen, weil es ja eigentlich eine Minderheit ist und die anderen, die sich nicht so gesund ernähren, die sind ja dann eigentlich normal, weil es ja jeder so macht. Sabine Osterauer: Ja, weil für mich stellt sich, also das ist immer noch die Frage, die ich seit Jahrzehnten mit mir herum trage. Auf der einen Seite stöhnt und jammer das Gesundheitssystem. Wir kommen nicht nach, wir sind in den roten Zahlen und es gibt Vorsorgeuntersuchungen ohne Ende. Und auf der anderen Seite wird das aber dann gestattet und erlaubt, Nahrungsmittel zu produzieren, die ja nachgewiesener Weise dem Körper Schaden, nämlich wirklich Schaden. Und wie du sagst, schon alleine der Begriff, ja das macht einen halt süchtig, dann will man halt immer mehr. Huuu, ja, also ganz ehrlich, da sind wir bei den Drogen, da wir so wow, das geht gar nicht. Und Zucker, also ich weiß es ja auch, Zucker ist ja auch eine Droge in Wahrheit, ja, wir nennen es nur nicht so, aber grundsätzlich macht dich Zucker ja auch süchtig. Und das ist für mich, was ich immer noch nicht so ganz verstanden habe, außer dass es irgendetwas... anscheinend mit Geld und Macht zu tun hat. Aber grundsätzlich ist das für mich überhaupt nicht nachzuvollziehen. Martina Karner: Ja, weil das ist ja eigentlich auch logisch. Also für mich ist es schon logisch, warum das System so funktioniert, aber ich kann es nicht nachvollziehen, warum man das macht. Also ich kann es dir vielleicht versuchen, es einfacher zu erklären. Also das Gesundheitssystem ist ja eigentlich gar nicht dafür aufgebaut, dass alle gesund sind, weil dann würden sie ja auch kein Geld damit verdienen. Sie verdienen ja eigentlich nur damit, indem sie die auch Medikamente verkaufen, die quasi an den Markt bringen. Und vor allem mit diesen ganzen Maßnahmen, die eigentlich das kompensieren, was die Leute halt falsch machen oder was dann dort entsteht von so einem schlechten Lebensstil, das kompensieren sie damit mit ihren Maßnahmen. Es ist eigentlich Profit. Also so wie du es schon eigentlich gesagt hast, die machen eigentlich Profit mit dem, was sie eigentlich dir anbieten. Einerseits die schlechten Nahrungsmittel, machen die anderen quasi damit Profit, dass sie dir dann was anbieten, was dann gegen deine Probleme hilft. Aber klar, ich kann es nicht nachvollziehen, wie man da mit gutem Gewissen Geld Sabine Osterauer: Hm. Martina Karner: verdient. Das kann ich nicht nachvollziehen. ist eigentlich die größere Frage. Warum machen die das eigentlich ohne schlechten Gewissen, ohne mit der Wimper zu zucken? Sabine Osterauer: Ja, ganz genau. Martina Karner: Mmh. Sabine Osterauer: Das sehe ich wirklich ganz genauso wie du. Und es ist halt einfach so, dass sich nicht alle Menschen gleich damit auseinandersetzen und gleich damit beschäftigen, was auch total verständlich ist. in Wahrheit dann auch keine richtige Entscheidung für sich treffen können, weil sie es gar nicht wissen. Also, Unwissenheit schützt Verstrafe nicht. Das ist ja auch so ein Spruch. Aber manchmal ... Martina Karner: Aber ich glaube, es ist auch für viele schwierig. Sabine Osterauer: Richtig, Martina Karner: Es ist mit Arbeit verbunden und auch mit deinem Weg. Weil gerade wenn man zum Beispiel gewohnt ist, sich nicht gesund zu ernähren, sich nicht zu bewegen, einfach gar nicht darauf zu achten und dann die ersten Probleme kommen, dann sammelt sich das auch mit der Zeit. Und wenn man dann nie was verändert, dann wird das ja immer nur noch mehr. Und dann kommt man immer schwerer da raus. Deswegen kann man auch die gar nicht immer so verurteilen, weil es ist für die ... Person total schwierig da rauszukommen, weil sie das über die ganzen Jahre eigentlich mit ihrer Lebensweise dann noch begünstigen und alles verstärkt sich ja dann immer. ist es eigentlich dann total schwierig. Da ist wirklich wichtig, dass man die Person unterstützt, dass man da wirklich den Weg raus schafft. Sabine Osterauer: Ja. Martina Karner: Und ja klar, man kann sich damit beschäftigen und Es wird auch mehr dieses Bewusstsein. Ich glaube, das ist schon in den letzten Jahren gestiegen, dass sich immer mehr Leute bewusst werden, was sie ja eigentlich selber machen können. Es kommt auch immer mehr Wissen an die Öffentlichkeit, auch was alles Sabine Osterauer: Ja. Martina Karner: Leute machen können. Deswegen, ich glaube, es verändert sich schon vieles auch. Aber ich glaube, das braucht halt alles seine Zeit, so wie man auch an seiner Gesundheit arbeiten muss. Kann sich das, glaube ich, auch nicht von heute auf morgen verändern. Und ich glaube, je mehr Leute ... denen das wichtig ist, die sagen, wir möchten diese Lebensmittel nicht haben, auch nicht einkaufen. Nur so kann sich eigentlich was verändern, weil die Nachfrage wird immer produziert, wenn die Leute eben kaufen und die Nachfrage für diese Produkte da ist. Dann ist es logisch, dass solche Produkte sich auch mehr verbreiten. Aber wenn eben mehr Leute sagen, wir kaufen die Sachen einfach nicht, wir kaufen eben die Sachen, die wirklich hochwertig und nährstoffreich sind, dann kann sich da auch vieles verändern. Also es hängt auch vieles an jedem Einzelnen und wie sich das auch dann auch in Zukunft weiterentwickelt. Sabine Osterauer: Ja, denke ich schon. Ich glaube schon auch, dass es natürlich an den Menschen liegt, sagen, mir geht es jetzt nicht gut und es wäre schlau, Martina Karner: Hm. Sabine Osterauer: dahinter zu schauen. Aber es wird uns ja auch immer wieder suggeriert. Und das kommt ja auch schon von viel früher, wo auch der Arzt natürlich einen ganz anderen Stand noch hatte. Und wenn der Herr Doktor das sagt, dann ist es so. Heute, da hast du natürlich recht, wird viel mehr hinterfragt. Also das ist ja wieder das Segen von Social Media und Co. Auf der einen Seite wird natürlich auch wahnsinnig viel Blödsinn verzapft. Das ist so meine Meinung, das muss ich immer dazu sagen, ist meine Meinung. Aber und es wird auch sehr viel an Themen angestupst. Und oft reicht es ja schon, die Menschen anzustupsen und zu sagen, hey, schau dir mal hinten die Zutatenliste. Und wenn da fünf Wörter draufstehen, wo du nicht weißt, was das ist, dann kaufst schon nicht. Dann muss ich mich mit allen anderen Begriffen gar nicht auseinandersetzen, sondern wenn ich weiß, ich kauf nichts ein, wo mindestens fünf Begriffe draufstehen, die ich nicht verstehe, dann bin ich schon einmal viel, weiter als alle anderen, die gar nicht draufschauen. Eben, ja. Martina Karner: die gar nicht draufschauen, ja, wollte ich gerade sagen, ich finde das so gleich eigentlich. Sabine Osterauer: Genau. Martina Karner: Jetzt kann jeder irgendwas posten und irgendwas behaupten. Und klar kann auch ganz viel Blödsinn damit verbreitet werden auch. Aber genauso kann man Sabine Osterauer: verbreitet werden. Martina Karner: auch ganz viel Wissen auch mitgeben oder eben auch Bewusstsein und wie du sagst, einfach diesen Denkanstoß mitgeben, dass man sich einfach mal mit dem Thema beschäftigt. Dann kann man immer noch rausfinden, wer Blödsinn erzählt und wer nicht. Sabine Osterauer: Ja. Martina Karner: Aber dann hat man sich damit beschäftigt und das ist eigentlich auch das Wichtigste, dass man auch selbst reflektiert auch für sich und Dinge auch hinterfragt, sei es jetzt bei der Ernährung, sei es jetzt bei dem Wissen, was man kriegt oder auch bei Sabine Osterauer: Bis Martina Karner: den ganzen Meinungen, die auf einen einprasseln. Sabine Osterauer: Und vor allem, dass man, finde ich, auch wieder in diese Selbstverantwortung zurückkommt für sich selber. Also man sagt, okay. Jetzt schaue ich mir mal an, was so in meinem Kühlschrank drinnen ist, weil der Mensch Martina Karner: Hm. Sabine Osterauer: schon dazu natürlich tentiert und das hat sich in den letzten Jahren extrem, finde ich, eingeschlüfft, dass der Mensch so alles auslagert. Also im Sinne von, da habe ich einen Therapeuten, da habe ich einen Arzt, habe ich den, da habe ich das, da habe ich dieses und das schön auslagert und da will ich keine Verantwortung mehr übernehmen, sondern dass wirklich jeder sagt, jetzt mache ich meinen eigenen Kühlschrank auf für mich, für meine Familie, für meine Kinder und schaue mal nach, was ich dem Kühlschrank überhaupt drinnen. Und ich nehme von diesem Podcast mit. Alles, was eine Verpackung hat, hat auch eine Zutatenliste und die muss ich mir anschauen. Alles, was keine Martina Karner: Hm. Sabine Osterauer: Verpackung hat, ist super. Da ist dann nur noch, wo kommt es her? Da sollte man sich vielleicht auch noch anschauen, wer wählt jetzt die Paprika oder ich habe auch schon gesehen, Bio Kartoffeln aus Ägypten. Da frage ich mich dann auch und ich bin schon ein biologischer Einkäufer, also ich gehe einmal bis zweimal die Woche am Markt einkaufen mit frischen Obst und Gemüse, was halt saisonal da ist. Aber wenn ich dann natürlich im Supermarkt mir, keine Ahnung, die Papayas kaufe oder die Erdbeeren im Winter kaufe, dann kann das kein Lebensmittel sein, das geht sich einfach nicht aus. Und da glaube ich, kommt schon darauf an, wie der Mensch dann halt auch tickt, Sinne von mir ist das wurscht, hauptsächlich ich will es haben. Martina Karner: Hm. Sabine Osterauer: Dann muss er halt damit auch rechnen, dass das Obst und Gemüse, was im Winter eigentlich bei uns nicht existiert, ganz, ganz viele CO2 natürlich drauf hat. Und auf der anderen Seite natürlich auch so gut wie keine Nährstoffe drinnen sind, weil Widen auch und zu Tode gesprezt sind. Und Martina Karner: Hm. Sabine Osterauer: das essen wir dann auch alles mit. Das sind auch Dinge, die darf man schon auch berücksichtigen. Und solange es gekauft wird, wird es angeboten. Und da darf sich jeder selber an die Nase nehmen. Möchte ich das wirklich irgendjemanden antun, sage ich jetzt einmal. Martina Karner: Mh. Sabine Osterauer: Ich höre ganz oft zum Beispiel auch, naja, so ab und zu darf man sich das ja vergönnen. Ihr seid doch nicht so streng, das höre ich auch ganz oft. Und ich wollte ja damit nur eine Freude machen. Und da denke ich mir dann jedes Mal, das geht sich in meinem Kopf überhaupt nicht aus. Wie mache ich jemanden damit eine Freude, indem ich ihm etwas kaufe oder schenke, was eigentlich eben kein Lebensmittel, sondern ein Nahrungsmittel ist, was aber eigentlich auch nichts mehr drinnen hat. Weil speziell sind ja meistens die Erdbeeren im Winter. Oder auch die Melonen im Winter, die es auch teilweise gibt. Wo kommen die her? Wie lange sind die wirklich im Flieger gesessen? Das passt für mich überhaupt nicht zusammen. Ich möchte zum Schluss... Ja, gerne. Martina Karner: Aber ich möchte vielleicht auch noch andere kurz motivieren. Man muss sich gar nicht so ewig lang mit diesen ganzen Themen beschäftigen. Ich wenn man einfach mal sich einmal damit beschäftigt hat, wie man diese Zutatenlisten liest und darauf aus man achtet, dann macht man das einmal und dann hat man das wirklich auch intus und kann dann viel schneller entscheiden. Also bevor jetzt wirklich jemand glaubt, man muss sich da wirklich die ganze Zeit damit beschäftigen. glaube, das kannst du ja auch von dir sagen. Da braucht man jetzt vielleicht einmal, investiert man quasi die Zeit. sich damit zu beschäftigen, sich auszukehren und dann ist das bei jedem Einkauf eigentlich automatisch. Da denkt man nicht drüber nach. Man muss nicht stundenlang dann im Supermarkt stehen und dann alle Lebensmittel durchsuchen. Sabine Osterauer: Und das ist ja, wenn du dich damit beschäftigt hast, ich kenne das schon von mir und ich lese mir das halt dann durch, aber wenn ich das weiß, Produkt greife ich ja dann nicht mehr an. Also da bin ich ja Martina Karner: Hm. Sabine Osterauer: dann safe sozusagen. Und wenn du das einmal gecheckt hast und es ist wirklich nicht viel auf, wirklich nicht viel auf und da brauchst du auch kein Chemiker zu sein, kein Studium zu beginnen, whatever, sondern du schaust dir das einmal an und wenn du das interessierst und du hast dir viele Nahrungsmittel angeschaut, Dann bleiben nicht viele über. Ich gehe ganz entspannt einkaufen, weil ich weiß genau, dort greife ich hin, dort greife ich hin, das nehme ich mit, das nehme ich mit und dann bin ich mehr oder weniger auch schon wieder fertig und alles andere versuche ich halt wirklich am frischen Markt einzukaufen, wenn das möglich ist. Also ich bin da relativ schnell, weil ich schaue die anderen Sachen gar nicht mehr an, weil ich weiß, ich kaufe sie sowieso nicht. So Martina Karner: Brauchst du nicht. Sabine Osterauer: ist es. Also ich bin auch relativ flott beim Einkaufen, weil gar nicht zu viel, ich würde sagen 95 Prozent der Produkte kaufe ich gar nicht. Und die 5 Martina Karner: Mhm. Sabine Osterauer: Prozent, die weiß ich, wo ich die liege, also wo ich die finde, und die packe ich ein und die nehme ich mit. Also so gehe ich damit und wie du sagst, ist jetzt keine Wissenschaft, ein paar Begriffe dazu hinterfragen, was ist das und wenn das draufsteht, was bedeutet das und dann sind wir eigentlich auch schon wieder fertig und manche Sachen sind ja auch total selbsterklärend, weil alles, was in der Mikrowelle zum Erwärmen ist, was schon fertig gekocht ist, muss irgendwas drinnen haben, sonst wird es hin. Martina Karner: Ja. Sabine Osterauer: Da muss irgendwas drinnen sein. Das ist logisch. Das sagt uns auch der Hausverstand, ohne da jetzt eine Werbung machen zu wollen. Liebe Martina, wir sind zeitmäßig schon vorangeschritten. Ich würde jetzt unbedingt gerne, bitte, bitte für unsere Zuhörer da draußen, dass du uns vielleicht noch drei Tipps mitgebst, speziell beim Kochen, weil du das vorher schon angesprochen hast. Es gibt gewisse Tipps oder gewisse Sachen, auf die man achten sollte, Lebensmittel auch gesund zuzubereiten, würdest du uns drei davon schenken? Martina Karner: Ja gerne. Also hängt natürlich stark von dem Lebensmittel selbst ab. Beim Gemüse ist zum Beispiel auch ganz wichtig, dass man viele Gemüsesorten wirklich dünstet, nicht so stark der Hitze aussetzt. Wir hatten ja auch Nährstoffe angesprochen, da ist zum Beispiel auch Lachs ein großes Thema, wenn man da auch wirklich darauf zurückgreifen möchte auf wirklich hochwertigen Lachs, dass man da auch darauf achtet, den auch schonend zuzubereiten, weil da kann auch viele Nährstoffe verloren gehen. Aber was glaube der wichtigste Tipp ist, dass man vielfältig ist, Gemüsesorten versucht zu integrieren, kombiniert, damit man einfach diese Vielfalt auch kriegt und nicht so einseitig ist. glaube, machen viele. Die haben ihre Standardmalzeiten und die kommen immer wieder auf den Tisch und dann hat man wirklich eigentlich eine einseitige Ernährung und dann hat man eben auch viele Nährstoffmengen. wären so jetzt meine drei Tipps, jetzt einfach mal zum Schluss noch an. alle mitgehen möchte und wer sich mehr und wirklich intensiver damit beschäftigen möchte, der kann natürlich auch gerne in das Buch schauen oder halt eben auch auf meine Plattformen, finden wir auch ganz viele Tipps. Sabine Osterauer: Vielen lieben Dank liebe Martina. Ich denke zusammen haben wir es wieder einmal herausgefunden, warum manche Menschen einfach viel mehr Zeit und Geld in ihre Gesundheit investieren als andere. Und ich glaube wir haben auch so ganz viele Tipps mitbekommen. Wenn irgendjemand von euch gerne Kontakt zur lieben Martina Kanner aufnehmen möchte in den Show Notes, ist natürlich alles wieder verlinkt von ihr, wo man nachschauen kann, die Website schauen kann und möglicherweise auch sich vielleicht das Buch zulegen möchte. genau in diesem Sinne sage ich herzlichen Dank, liebe Martina. Ich hoffe, es hat dir Spaß gemacht, mir zu sein. Die Zeit vergeht dir dann immer total schnell, ich weiß. Martina Karner: Wie im Flug. Sabine Osterauer: Und ich danke dir sehr, dass du heute bei uns warst. Martina Karner: Ich danke dir, dass ich da sein durfte und ich hoffe, wir konnten viele motivieren, ihre Gesundheit zu achten und jetzt loszulegen und das nicht mehr auf später zu verschieben. Sabine Osterauer: Genau, also los geht's.