Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Temporärer Kulturort am Wehrhahn, erste Mieter am Kennedydamm und Bar-Zuwachs 'Coco Cherie'
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- Ich sag's wie es ist. Sobald auch nur ansatzweise die Sonne mehr als 20 Minuten scheint, die Luft so ein mini bisschen nach Frühling riecht und das Licht hinterm Horizont, also am ganz echten, nicht nur im übertragenen Sinne, nach und nach ein bisschen länger und heller scheint, bekomme ich sofort Energie und Lust, irgendwas zu verändern. Also jetzt nicht unbedingt groß in meinem Leben per se, da bin ich eigentlich sehr zufrieden mit dem Status Quo, sondern zum Beispiel meine gesamte Wohnung umzuräumen oder neu zu streichen oder solche Späße, den Balkon mit Blumen vollzuballern, sowas halt, ihr wisst schon. Ich bin mir auch sicher, das geht einigen von euch ganz genau so. Ist ja irgendwie schon beeindruckend, wie viel so das Licht und die Luft ausmachen können, oder? Das Doofe ist nur, dass sich, sobald es, und das passiert ja jetzt auch gerade noch gerne, wieder ein bisschen usseliger wird, diese Energie sich irgendwie ganz schnell wieder ausschleicht Und ich da dann im Zweifel stehe mit so einem halb neu aufgebauten Bücherrival. Und deswegen habe ich für dieses Frühjahr beschlossen, umgeräumt wird erst ab zuverlässigen 15 Grad. Wenn ich dann dem Impuls des bisschen was Veränderns nachgegeben habe, könnte ich das zum Beispiel bei einem Drink feiern. Ab dem Frühsommer vielleicht auf der wieder in Betrieb genommenen Dachterrasse des Kaufhofs am Wehrhahn. Gerade wird geprüft, ob diese wieder nutzbar sein kann. Uwe Jens Runau weiß um den Stand der Dinge. Eine Dachterrasse gibt es auch im nagelneu gebauten Bürogebäude One Plaza am Kennedydamm. Die könnten die neuen Mieter nutzen, die sich endlich gefunden haben. Warum das so lange gedauert hat, wie viel Fläche von den zur Verfügung stehenden sieben Stockwerken bislang verplant ist und was das für andere Büroflächen in der Stadt bedeutet, das erzählt Maximilian Norfrott. Zwar nicht auf dem Dach, aber eine trotzdem sehr gemütliche Terrasse hat auch die Barcherie auf der Kurzenstraße. Und die ist sogar gewachsen. Im Laden nebenan ist seit neuestem auch das Coco-Cherie zu finden, ebenfalls mit schöner Außenfläche inklusive Blick auf den Rhein. Paul Küchler hat sich mit den BetreiberInnen getroffen und erzählt, was neu ist und was gleich bleibt. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 407 und der Rhein steht bei 2,27 m. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns was mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, über die wir sprechen können, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen oder wenn ihr einfach mal irgendwas loswerden wollt, dann erreicht ihr uns unter rheinpegel-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer, von euch zu hören. Heute gibt es auch mal wieder was aus unserer Rubrik Was geht an Düsseldorfer Gerichten? Meine liebe Kollegin Marlene Kess berichtet mir und uns von den spannendsten aktuellen Fällen und Prozessen, die derzeit verhandelt werden und das hört ihr jetzt. Hallo liebe Marlene. Hallo. Ein weiteres Mal sitzen wir hier zusammen und du erzählst mir und uns in kurz und knapp in unserer beliebten Rubrik, was geht an Düsseldorfer Gerichten. Ich nenne die einfach so, bist du damit eigentlich d'accord? Ich bin damit d'accord. Sonst hätte ich was gesagt. Erzählst uns kurz und knapp, was im Moment für Prozesse laufen, sind Urteile zu erwarten. Ja, was passiert an Düsseldorfer Gerichten? Genau, es geht tatsächlich um drei Prozesse heute, die alle noch laufen und zwei davon betreffen denselben Sachverhalt, nämlich eine illegale Zigarettenfabrik, die im März vergangenen Jahres in Lierenfeld ausgehoben wurde. Da gab es eine große Razzia und da wurden, wie sich jetzt im Prozess, es gibt einen Prozess gegen die Betreiber, der läuft seit Mitte Januar oder die mutmaßlichen Betreiber, das sind vier Angeklagte und der laut Staatsanwaltschaft Rädels Führer ist ein 46-Jähriger aus Polen, der aber zuletzt in Düsseldorf gewohnt hat. Und dann gibt es zeitgleich, also seit November schon läuft ein Prozess gegen acht Arbeiter, die eben aus Weißrussland sozusagen rekrutiert wurden, um in dieser Zigarettenfabrik dann tatsächlich auch zu arbeiten. Die haben auch alle ihre Tatbeteiligung eingeräumt schon, da soll jetzt das Urteil Mitte Februar sein. Das sind insgesamt acht Angeklagte zwischen 22 und 44 Jahren. Also ein Duo davon sind Vater und Sohn tatsächlich und die haben eben in diesen Räumen da in deren Feld hinter so zugenagelten Fenstern dann auch geschlafen und gegessen und haben eben so in dem Verfahren so ein paar Details darüber verraten in ihren Aussagen, wie eben der Arbeitsalltag da so abgelaufen ist. Und etwas anders sieht es aus bei den Betreibern, die haben sich bisher zwei von geäußert und die haben beide gesagt, sie seien beteiligt gewesen, ja, aber nicht die Betreiber. Sozusagen entscheidungsführenden Kräfte hinter dieser Fabrik. Das seien nochmal andere. Genau, und das kommt natürlich dann auf die Beweislage an. Und vielleicht auch, was die anderen beiden noch sagen. Kannst du noch einmal nur ganz wirklich in ganz kurzen Sätzen sagen, was da Sache war? Also eine Zigarettenfabrik kann ich mir jetzt vorstellen, was das heißt. Genau, sie haben quasi Zigaretten gestopft, also Zigaretten hergestellt und die auch in, Das waren vor allen Dingen Marlboro-Verpackungen verpackt und aber eben an der Steuer vorbei. Aber dann inoffiziell verkauft. Also es kann sein, dass ich am Büdchen, also ich rauche natürlich nicht. Natürlich nicht, um Gottes willen. Genau, also wohin die genau die verkauft haben, ist unklar. Aber die haben die auf jeden Fall auf den europäischen Markt gebracht. Das waren Zigaretten für den europäischen Markt. Also im großen Stil. Im großen Stil. Insgesamt ungefähr schätzen die 300 Millionen Zigaretten einzelne. Und mit einem Steuerschaden von über 50 Millionen Euro. Okay, also das ist eine Hausnummer. Das ist schon eine ziemlich große Sache, genau. Und es ist natürlich ganz spannend, dass das so parallel läuft. Und da sind natürlich bei den einen vor allen Dingen darum geht, die Hintergründe aufzuklären. Und bei den anderen, die auch wirklich diese Arbeiter haben, wirklich sofort direkt am ersten Tag alle eingeräumt, dass sie das waren. Stimmt, die können sich dann wahrscheinlich doch aus dem einen Verfahren, das schwappt aufs andere über. Also was die sagen, kann dann im anderen gebraucht werden. Nee, kann nicht gebraucht werden, tatsächlich, glaube ich. Aber weiß man dann. Diese Situation hatten wir ja schon. Genau, also das ist halt einfach ganz spannend, dass das so zeitgleich gerade stattfindet. Und die Ermittler werden natürlich miteinander Kontakt haben. Davon gehe ich schon aus. Aber die können natürlich nicht sagen, ja, der eine hat ja in dem Verfahren das und das gesagt. Das wird, glaube ich, schwierig. Aber genau, das ist auf jeden Fall echt eine große Sache. Und genau, bei den Betreibern geht es auch um die Bildung einer kriminellen Vereinigung, was ja auch noch immer so ... Wie wurden die erwischt? Also was war der hinweisgebende Ausdruck? Das kann ich dir ehrlich gesagt gar nicht sagen. Einfach eine Razzia und dann ... Genau, die haben eine Razzia da durchgeführt im März. Ja. Genau und haben da eben einfach die Leute vor Ort vorgefunden sozusagen und eben auch die Maschinen und es wurden auch Fotos in dem einen Prozess gezeigt, wie das da aussah. Also es war halt alles sehr professionell aufgezogen. Und offensichtlich. Genau und das sind die beiden Verfahren, wo jetzt Mitte Februar bzw. Ende Februar wohl die Urteile fallen sollen. Ist das gängig, dass wenn die letztes Jahr im März quasi hops genommen wurden, dass das dann jetzt schon, das ist ja dann nur ein Jahr in Anführungszeichen, weil ich weiß, dass wir ja auch über Prozesse reden oder Verhandlungen, wo es viel länger dauert. Genau, aber die sind alle in U-Haft. Und wenn Menschen in U-Haft sind, ist es ja eigentlich tatsächlich so, dass maximal sechs Monate dauern darf. Es gibt dann, wenn das besonders komplexe Sachverhalte sind, was bei Steuersachen sehr oft der Fall ist, dann kann es sein, dass das verlängert wird auf maximal ein Jahr. Aber dann muss tatsächlich in solchen Fällen, wenn die Angeklagten noch in U-Haft sitzen, auch tatsächlich Anklage erhoben werden. Insofern ging das jetzt sogar eher schnell, würde ich sagen, für den Sachverhalt. Ja, ein anderes Urteil wird auch demnächst erwartet. Genau, das könnte schon diese Woche fallen und da geht es um einen völlig anderen Fall, ein bisschen, ja, also es ist ein bisschen kurios und man hat es zumindest selten, es ist nämlich eine Frau angeklagt, die ihren Ehemann entführt und misshandelt haben soll. Also eine 32-Jährige, die haben zusammen in Solingen gewohnt, haben da ein Autohaus besessen, haben auch tatsächlich zwei Kinder, zwei kleine Kinder und im September vergangenen Jahres soll sie dann so die Anklage und so auch die Aussage beobachten. Des Mannes vor Gericht, ihn unter einem Vorwand in eine Wohnung einer Freundin in Düsseldorf gelockt haben, wo dann ihr Komplize auf diesen Mann gewartet hat, den niedergeschlagen hat. Dann soll sie dazugekommen sein, ihm auch mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen haben. Danach sollen die den in dieser Wohnung festgehalten haben und ihm unter anderem sehr viel Bargeld und Schlüssel von Autos aus diesem Autohaus abgenommen haben. Und der konnte dann am nächsten Tag fliehen, als dieser Komplize, dieser mutmaßliche Einkaufen war und genau und jetzt ist eben seine Frau, also der Kompize wird gesonderter Volk, wie das immer so schön heißt, der ist glaube ich unbekannten Aufenthaltsort gerade, also sie wissen wer es ist, aber sie wissen nicht wo er ist. Und diese 32-jährige Frau, deren jüngstes Kind glaube ich, doch das kam erst im letzten Jahr zur Welt, also sie haben wirklich sehr junge Kinder noch, soll eben hinter dieser Entführung stecken und da ja auch tatsächlich beteiligt gewesen sein. Sie hat sich allerdings bisher noch nicht geäußert Jetzt ist es so ein bisschen fraglich, ob sie das noch tut, bevor es zu einer möglichen Urteilsverkündung kommt oder ob es ein reines Indizienverfahren bleibt sozusagen. Aber seine Aussage war schon sehr belastend für sie. Da wirst du uns, wenn es dann soweit ist, berichten, wie es ausgegangen ist, ob sie sich noch geäußert hat, ob der mutmaßliche Komplize noch aufgefunden werden konnte. Sehr gerne. Ja, es ist viel los an den Düsseldorfer Gerichten und offenbar auch in alle Richtungen. Genau, so kann man es sagen. Vielen Dank fürs Durchführen und bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Am Wehrhahn ist für die nächsten Jahre viel geplant, allem voran natürlich der Bau der Neuen Oper, in der auch die Clara Schumann Musikschule und die Musikbibliothek Platz finden sollen. Aber schon in diesem Sommer könnte im Gebäude des ehemaligen Kaufhofs frischer Wind wehen. Die schwarz-grüne Ratsmeerheit strebt eine Zwischennutzung an, als Vorgeschmack auf das kulturelle Leben, das in Zukunft dort im großen Stil stattfinden soll. Unter anderem ist angedacht, die Dachterrasse wieder zu nutzen und dort gastronomisches Angebot stattfinden zu lassen. Uwe Jens Runau berichtet von den Plänen, wer involviert ist und welche Entscheidungen als nächstes getroffen werden. Uwe Jens, wenn wir heute so rausschauen aus diesem Podcast-Studio. Haben wir Glück. Haben wir Glück. Strahlblauer Himmel. Oder? Man könnte glauben, es sei warm. Ist es leider noch nicht. Nein, muss noch was warten. Wäre es warm, würden wir wahrscheinlich unsere Mittagspause draußen verbringen. Also man könnte sich natürlich jetzt irgendwo draußen an den Burgplatz setzen oder irgendwo anders und Karlsplatz und in dem Fall natürlich einen kleinen Kaffee trinken. Aber man könnte sich auch eine Etage höher irgendwo hinbegeben auf eine Dachterrasse. Das geht an verschiedenen Orten in dieser Stadt, privat und öffentlich. Und vielleicht geht es auch irgendwann am Wehrhahn. Das stimmt. Die Idee gibt es. Und das heißt irgendwann, vielleicht schon diesen Sommer. Vielleicht. Und das, also da würden wir doch hier... Da würden wir, glaube ich, hingehen. Da würden wir, glaube ich, hingehen. Über den Wehrhahn sprechen wir beide ja relativ oft und auch sehr gerne. Weil da schöne Dinge passieren. Die Oper wird gebaut, dementsprechend entsteht da ein kleines neues kulturelles Herz. Die Stadtusstraße wird hoffentlich umgebaut und auch immer endlich schön. Endlich schön. Statt nur betoniert. Genau, der Hofgarten macht sich immer mehr und verändert sich und bleibt doch gleich. Und jetzt, genau, das sind ja alles Dinge, die liegen noch ein bisschen in der Zukunft, aber es gibt jetzt auch Neuigkeiten, die vielleicht die nahe Zukunft betrachten. Also es gibt einen Vorschlag halt, einen Wunsch, einen Antrag, bitte prüft das, macht das doch von Schwarz-Grün, das ist ja die Ratsmehrheit von CDU und Grünen. Und der Antrag geht dahin zu sagen, können wir nicht die Dachterrasse oder das Dach des Kaufhofs am Wehrhahn des ehemaligen, der ja jetzt der Stadt Düsseldorf gehört. Nicht ab diesem Sommer nutzen das Dach und machen da eine schöne Dachterrasse drauf, wo Gastronomie natürlich stattfindet, aber auch kulturelle Veranstaltungen. Also schon ein bisschen so ein Vorgeschmack auf das, was dann da passiert, wenn die Oper gebaut wird. Wir haben ja vor Jahreswechsel über die GewinnerInnenentwürfe gesprochen, der neuen Oper und das geht ja auch alles in die Höhe, weil da ja in die Breite auch nicht so viel Platz ist und so. Das heißt, man würde ja schon da auch ein bisschen vorschädouen, was da jetzt in der Höhe passiert, auch an Kultur. Ja, das stimmt. Die Entwürfe sind natürlich gar nicht so wenig hoch. Also die sind ja fast doppelt so hoch wie das, was da heute steht. Also das ist schon ordentlich. Und man kann dann von da oben hinterher mal toll über die Stadt gucken Richtung Rhein. Also das ist schon ordentlich. Man sieht über die Dächer der Altstadt zum Rhein. Das zeigen so die Visualisierungen eigentlich. Aber man kann ja tatsächlich diesen Vorgeschmack, warum eigentlich nicht, anstreben und sagen, das Gebäude gehört der Stadt. Da ist jetzt unten nur der Fahrradhändler, Startler drin. Dann hast du ohnehin noch ein paar Geschosse, wo man nochmal drüber nachdenken kann, sollen die nur leer stehen oder machen wir da was mit. Aber lass uns doch anfangen, finde ich eigentlich auch guten Ansatz, mit der Dachterrasse. Ja, das ist ja trotzdem was Terminiertes, weil ja irgendwann das Gebäude abgerissen und der Opa weichen wird. Das heißt wahrscheinlich ist ja, wenn du jetzt gerade so vor dich hinsagst, warum eigentlich nicht naja, da wird es schon Leute geben, die dir sagen warum eigentlich nicht, das ist ja gerade, darum wird es ja geprüft, also was, ist das auch ein Argument, dass man sagt, wenn man da jetzt, es geht ja nicht so, wie wenn wir jetzt entscheiden, ach ich habe hier irgendwie, ich benutze meinen Balkon nicht so viel, ich stelle mir da jetzt doch nochmal zwei schöne Stühle drauf und vielleicht mal eine kleine Pflanze, dann kann ich das benutzen, also ich kann ja nicht einfach sagen, so Leute, ab jetzt ist die Dachterrasse geöffnet, herzlich willkommen. Es muss alles natürlich stimmen und auch den Vorschriften genügen. Jetzt muss man sagen, dieses Dach ist schon mal mit einer Dachterrasse bespielt worden. Ich weiß. Das ist, ich weiß nicht, 20 Jahre her oder so und das gab es also im Sommer und das war auch schön. Also die Leute haben es gemocht. Da standen da die Liegestühle, so das Übliche. Ich glaube sogar ein kleines Wasserbecken gab es auch. Mini bisschen so wie an der Tonhalle, die Stimmung. Genau. Nur halt, dass die Tonhalle nicht... Bisschen integrierter in die Stadt. Ich finde es an der Tonhalle besonders schön, muss ich jetzt mal sagen, wenn man da über den Rhein guckt und abends da ist und hat den Sonnenuntergang vor der Nase. Das ist natürlich ein Traum. Gut, den Sonnenuntergang sieht man von da auch, aber man sieht eben auch das Drei-Scheiben-Haus und die Spitze vom Wilhelm-Marx-Haus und dann Richtung Rhein und hat auch den Sonnenuntergang. Aber man ist mehr in der Stadt drin, umgeben von Bebauung, aber es hat es das schon mal gegeben, deswegen sind die Chancen natürlich gut, dass man das auch noch einmal machen kann. Weil man das einfach wieder so reaktivieren kann. Genau, man muss natürlich jetzt gucken, ich weiß nicht genau, was hat sich zwischenzeitlich bei den gesetzlichen Vorgaben geändert oder so, aber dass das eigentlich möglich sein müsste, liegt auf der Hand. Und wie Clara Gerlach, die Bürgermeisterin der Grünen, hat das auch letzten Sommer schon mal vorgeschlagen im Wahlkampf und hat dann da einen Ortstermin gemacht, bei dem auch der Andreas Knapp zugegen war, der natürlich ein möglicher Betreiber sein könnte. Das ist der Macher der Stadtstrände in Düsseldorf, der es eigentlich immer ganz toll findet, ja, so Angebote zu machen, die nicht so ganz normal sind, also so mal eben in einem Haus eine Kneipe oder so, sondern ich meine, die Stadtstrände kennt ja jeder, sind schon was Ungewöhnliches, was zum Teil so ein bisschen improvisiert wirkt, aber eben nicht, improvisiert eigentlich ist. Und, Der hat immer wieder in Bestandsgebäuden auch gute Sachen reingebracht. Und der macht ja auch Kultur. Den Bilker Bunker beispielsweise, ist ja auch mit Kulturangebot. An der Tonhalle gibt es ja auch unten den Stadtstand, wo auch kulturelle Veranstaltungen sind. So und jetzt unabhängig mal von diesem Betreiber generell, sowas kann natürlich in so einer Innenstadtlage auch da passieren. Und da gibt es auch einen Bedarf für. Also an der Kö 106, wo jetzt gerade ein Hochhaus entsteht und alles abgerissen ist und dieses China Center war und Aldi da früher. Da gab es ja jetzt auch über Monate eine kulturelle Nutzung, bis vor einem Jahr. Und diese ganzen Kulturgruppen, die haben jetzt eigentlich nichts. Das ist aber auch nur eine Möglichkeit. Also es gibt ganz, ganz viele Initiativen, die eigentlich nur darauf warten. Deswegen ist so die Perspektive auch, wir fangen mal mit dem Dach an, da soll was stattfinden. Aber wer weiß, vielleicht... Schwappt das Ganze dann auch über noch so in die leeren Etagen des Kaufhofs? Ja und wir hätten mal ein bisschen alternatives Kulturzentrum, alternativen Kulturstandort da, wo später auch Kultur hinkommt. Das ist natürlich, finde ich, der schöne Bogen, weil ich meine, es gibt viele Orte, wo Kultur stattfindet, es gibt kleine Orte, es gibt große Orte, es gibt ja so ein bisschen zwischennutzungsmäßig, es gibt offizielle Orte, also ich finde, da sind wir eh auf einem guten Weg hier in dieser Stadt. Ich finde ja auch nach wie vor die Idee von der Oper an diesem Ort, ich meine, das ist jetzt eh entschieden, aber da gab es ja auch viele Diskussionen drum. Also ich finde das eine sehr schöne Idee, das da reinzuholen und dementsprechend auch jetzt schon so ein bisschen das vorzufühlen, wie sich das gestalten lässt. Und wie gesagt, wenn ich diese ganzen Fragen stelle, dann ist das ja nur, weil ich mir halt vorstellen kann, da wird schon jemand was zu meckern haben. Weil wegen Kosten vielleicht, wegen Aufwand, also was sind sozusagen die Gründe, warum dagegen? Argumentiert wird. Es soll die Stadt nichts kosten. Die Idee ist schon, dass, sagen wir mal, die Stadt da jetzt nicht eine Wahnsinnsmiete verlangt, dass dann hinterher das auch ganz teuer ist, wenn man da was veranstaltet oder teurer eintritt. Also die Stadt sagt jetzt nicht, das ist für uns ein Renditeobjekt, sondern die sagt, wir wollen da eine gute Zwischennutzung. Das ist eigentlich jetzt der Wille der Ratsmehrheit. Und das, was da jetzt investiert werden muss, das muss auch der Betreiber investieren. Das heißt, das soll kein Zuschussobjekt werden der Stadt, sondern der investiert und hat dafür auch den Vorteil, das Geld wieder reinverdienen zu können. Und vielleicht auch was dran zu verdienen, ist ja nicht verboten in Deutschland. Aber erst mal niedrig hängen die Anforderungen und der muss die Kosten tragen und dann kriegt man den Ort vielleicht belebt. Darum geht es eigentlich so. Und dann mal schauen, ob wirklich jemand dagegen ist. Ich weiß nicht. Wenn vielleicht irgendwelche komischen Happenings auf der Straße sind und Verkehrsblockaden stattfinden, das glaube ich jetzt aber ehrlich gesagt alles nicht. Vielleicht auch nicht. Ich frage hier nur aus Erfahrung. Wenn das der Fall ist, hätten wir wieder ein Thematos. Ja, und dann können wir das alles nochmal... In diesem Podcast und dann holst du aber aus. Ja, dann erzähle ich mal, wie ich das alles finde. Nein, aber ich finde, wie gesagt, wenn das jetzt einfach mal so geht, ist doch auch schön. Es wird was beantragt, es wird darüber gesprochen, es wird genehmigt und ab, weiß ich nicht, Juni haben wir einen neuen Ort, wo wir hingehen können. Also dann würde ich gerne da oben mal podcasten. Ja, das machen wir. Und wie gesagt, die Musical-Folge steht ja auch immer noch aus. Das können wir da oben trainieren. Aber nur heimlich, wenn alle weg sind. Du kannst singen, ich nur brummen. Und du auch. Irgendwann ist es zu weit. Bis dahin bleiben wir in Kontakt über Sachen, die mit baulichen Dingen und den Entwicklungen hier in der Stadt zu tun hat. Und irgendwann kriege ich dich ans Singen, Uwe. Und ich bin sehr gespannt, was du aus Rom erzählst, wie da so die Baugultur ist. Du fliegst ja dahin. Das ist ja hier für die Hörenden auch ein Thema, ich und meine Flugangst. Aber die wird jetzt angegangen und dann werde ich berichten, wie es da mit der Zwischennutzung aussieht. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Im vergangenen Herbst wurde am Kennedy-Damm ein Bürogebäude fertiggestellt, das über 30.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung hat und bislang leer steht. Das soll sich ab dem Sommer ändern, ein erster Mieter ist gefunden. Der internationale Zahlungsdienstleister Iberi hat 950 Quadratmeter des One Plaza angemietet und verlegt sein deutsches Hauptquartier an den Karl-Arnold-Platz. Warum das ein erstes Zeichen für Bewegung an diesem Standort ist, welche Unternehmen als Mieter nachziehen könnten und wie es um die restlichen leerstehenden Büroflächen der Stadt steht, das weiß Maximilian Norfrott. Lieber Max. Liebe Tosja. Da bist du mal wieder. Hallo. Wie schön. Geht es dir manchmal so, dass du Sachen machst, die quasi einen Schritt sich selber überholen? Also du planst irgendwas und hast aber noch gar nicht dir Urlaub genommen Oder du, weiß ich nicht, richtest ein Zimmer ein, was aber in einem Haus steht, was noch gar nicht gebaut wurde. Oder bist du immer sehr stringent? Nee, ich versuche schon noch manchmal, aber ich sehe das so als positiven Druckaufbau, vielleicht schon mal was, entweder sich selber oder anderen Leuten auch anzukündigen, ich werde das und das dann und dann machen, ohne den Plan festzuhaben, aber wenn man es schon mal, wenn man das Ziel festgelegt hat, dann ist der Weg, ja, vielleicht auch dann schneller gegangen, weil man weiß, ich habe das Ziel vor Augen und will es irgendwie auch erreichen, weil sonst enttäusche ich mich selber oder andere. Ja, und hast das kommuniziert und hast vielleicht ja auch schon investiert in irgendeine Art und Weise, entweder emotional oder tatsächlich monetär. Und ein bisschen finde ich, ist das eine Gleichung zu dem Thema, über das wir heute sprechen. Da wurde ja auch groß was geplant, es wurde investiert, es wurde gebaut. Ohne, dass jemand quasi den Wunsch geäußert hat, das dann zu nutzen, großartig. Ja, und das ist wirklich ungewöhnlich, weil wir sprechen ja von einem großen Bürogebäude in Düsseldorf, One Plaza der Name, kennt vielleicht viele von den Leuten, die uns gerade zuhören, weil wenn man den Kennedy Damm von Norden kommend in die Innenstadt nach Düsseldorf fährt, auf der rechten Seite ist es wirklich ein sehr prägnantes Bürogebäude, so ein bisschen angeschrägte Fassade, rasterartig mit so ganz vielen Fenstern. Ja, futuristisch finde ich. futuristisch, der ist wirklich schön. Also ich finde es sehr ästhetisch. Aber normalerweise solche Projekte vor Jahren wären die halt im Zuge des Baus voll vermietet gewesen. Das heißt, es werden Mietverträge unterschrieben. Also hier reden wir von einer Mietfläche von 30.000 Quadratmetern, also wirklich sehr, sehr groß. Viele, viele Geschosse, drei Gebäudeteile. Und früher, ich sage früher, im Sinne von vor ein paar Jahren hätte halt schon ein großes Unternehmen gesagt, ja, wir wollen ja unbedingt rein, bevor das Ding fertig ist, aber jetzt hat einfach gar keiner unterschrieben und es ist schon fertig seit Herbst 2025. Und es hat auch gut was gekostet. Also nicht nur die Fläche ist eine sehr, sehr große, die bebaut wurde, sondern weil es halt so ein futuristischer, ganz brandneuer, auch sehr desiginter Bau ist, hatte das natürlich auch, das war jetzt nicht irgendwie so ein Fertig. Bürogebäudekomplex. Mit viel Gedanken dahinter. Wir haben vor einer Weile schon darüber gesprochen, als das quasi alles losging und da ging es ja auch ganz viel eben um dieses Thema, dass ja auch diese Bürogebäude jetzt auch an anderen Orten in der Stadt viel gebaut werden, hochgezogen werden, weil die geplant wurden in einer Zeit. Wo das auch noch ein bisschen relevanter war, weil es zum Beispiel noch nicht diese ganze Pandemiesache mit Homeoffice und Da habe ich letzte Woche mit Christoph Vertrinkst drüber gesprochen, dass natürlich Homeoffice auch mittlerweile so etabliert ist, dass man eigentlich diese ganzen Flächen nicht mehr braucht. Und auch da haben wir ja schon, ich möchte fast sagen, darüber philosophiert, dass es halt manchmal, wenn man was losgetreten hat, also es rollt dann und jetzt gibt es diese ganzen Gebäude. Ich weiß, dass wir darüber gesprochen haben, ob man damit nicht auch irgendwie die Wohnungsnot ein bisschen beheben könnte und so. Ist jetzt alles nicht so. Du berichtest in einem aktuellen Stück auf RP Online darüber, dass jetzt nämlich immerhin ein Teil dieser 30.000 Quadratmeter großen Fläche vermietet ist. Nicht viel, aber immerhin, nicht wahr? Ja, und das ist eine Geschichte, weil wir haben ja einen immens hohen Bürolehrstand in Düsseldorf gerade. Also im Schnitt steht jedes achte Büro leer, also um die zwölf Prozent Leerstand. Und am Kennedydamm, also diese besagte Region im Norden, die eigentlich die drittattraktivste Büroregion ist und auch die drittteuerste nach Kö, also da ist super wenig Leerstand, weil da wollen irgendwie alle hin. Und Hafen, der eigentlich auch immer ganz gut belegt ist, Kennedy-Dum so das attraktivste, sieht man ja auch, wenn man da in die Stadt reinfährt. L'Oreal beispielsweise hat da das Hochhaus PwC, also PricewaterhouseCoopers, die Wirtschaftsprüfung, hat da vor einigen Jahren ein sehr schönes rotes Hochhaus bezogen. Und da eben haben wir gerade einen immens hohen Leerstand von 30 %, weil es einerseits viele ältere Gebäude gibt, wie das Kennedy-Dum-Center, das ist dieser Betonblock auf der linken Seite, wenn man von Norden kommt, der seit Jahren leer war und jetzt Gott sei Dank in Wohnen umgewandelt wird, aber auch Leerstand eben ist. Und dann gibt es halt neue Gebäude wie jetzt unser One Plaza, über das wir hier gerade ein bisschen enger sprechen, die auch für Leerstand sorgen, weil die neu gebaut wurden, spekulativ gebaut wurden, ohne bisher einen einzigen Mieter zu haben. Und natürlich fragt man sich dann so ein bisschen, wow, da investiert jemand 250 Millionen Euro. Natürlich, wie das Immobilienentwickler, in dem Fall ist es Mummeni aus Hamburg machen, nicht aus eigener Tasche, sondern mit Geldgebern im Rücken, das sind entweder sehr reiche Menschen oder große Institutionen wie Versicherungen, Pensionsfonds, die wollen ja auch irgendwann ihr Geld zurückhaben, die wollen damit Geschäfte machen, das geht ja nicht, geht ja nur dann, wenn du das Gebäude verkaufst mit einem Vermietungsstand und jetzt gab es eben die Nachricht, die aber auch nicht offiziell verkündet wurde, sondern ich habe das von einem Makler tatsächlich erfahren, also Düsseldorf, Es gibt sehr viele Makler, die auch gerne mal einen erzählen und glücklicherweise stimmt das dann eben auch, weil die das in den Hintergrundrunden auch austauschen, der mir sagte, Mensch, hier gibt es jetzt einen ersten Mieter in diesem One Plaza. Und das war wirklich wie so ein Aufatmen, weil im Herbst wurde das ja schon fertiggestellt. Genau, genau. Also es steht jetzt wirklich schon monatelang da. Der neue Mieter wird auch nicht irgendwie morgen einzeln, sondern erst im Juno. Es ist die Firma Ebury, also E-B-U-R-Y geschrieben. Musste wahrscheinlich jeder von uns googeln. Oder müsstest, ich habe das vorher noch nie gehört, das ist ein internationaler Finanzdienstleister, der dir dabei hilft, wenn du Zahlungen ins Ausland, zum Beispiel nach China, wenn du da im chinesischen Unternehmen Waren kaufst, wenn du die abwickeln willst. Also das ist wirklich klein, ja, und die haben da nicht mal 1000, also genau genommen 950 Quadratmeter angemietet, aber das Interessante ist halt, man sieht, aha, da kommt jetzt mal Leben in die Bude, im wahrsten Sinne des Wortes, und die Lesart, die man dann von Leuten hört, die sich mit diesem Gebäude beschäftigt haben, ist, weil jetzt eben so ein Minimieter als allererster da reinkommt, was eigentlich total ungewöhnlich ist, weil normalerweise hast du halt, wie gesagt, diese großen Ankermieter und nicht die kleinen, die sich denken, ja gut, wer ist denn hier mein Nachbar? Also höre ich jetzt immer mein eigenes Echo in einem Gebäude oder wie wird das sein? Weil man jetzt eben diesen Minimieter hat, zeigt das auch, dass wohl demnächst dann auch mehrere Große wohl zumindest kurz vor Abschluss stehen, sonst würde man das nicht machen. Weil sonst würde dieser kleine Mieter ja den anderen im Weg stehen. Aber wenn man quasi im Kopf schon so ein bisschen das Gebäude sortiert hat, kann man das bringen. Ich hätte jetzt gedacht, dass natürlich das auch andersrum funktionieren kann, dass wenn quasi nach außen gesendet wird, ah, ihr könnt ja auch mieten, wenn es nur... Unter tausend, also knapp unter tausend Quadratmeter sind so, dass sich dann vielleicht auch da sogar nochmal was anderes etabliert und zwar vielleicht ein bisschen startuppiger, also so ein bisschen kleinere Unternehmen, dass man denen das Signal setzt, so ha, ihr denkt jetzt vielleicht, also ich denke ganz. Ja, wenn ich mich jetzt selbstständig machen würde, was natürlich nicht passieren wird, also nicht mit irgendeinem Unternehmen, dass ich dann denke, ich hätte gerne eigentlich ein schönes Büro, ich habe genug Kapital oder habe das irgendwie eingeplant, Aber ich kann auch nicht sagen, ich würde schon gerne in diesem fancy Gebäude sein, aber da sind ja nur Riesenfirmen. Also ich finde auch so zeigt das, sendet das doch ein Signal. Ja, aber man darf das nicht quasi in die Richtung interpretieren, dass jetzt kleinere Unternehmen aufgefordert sind, da einzuziehen. Das liegt tatsächlich auch einfach an der Miete, die in diesem Objekt gefordert ist. Also Avery, das konnten wir mehr oder weniger verifiziert recherchieren, zahlt um die 29 Euro Nettokalt pro Quadratmeter Büromiete, was wirklich, wirklich viel ist für den Kennedy-Damm. Also mal zum Vergleich, die mittlere Miete in Düsseldorf für Büros liegt so bei um die 20 Euro. Klar, in der Kühl zahlst du dann 45 Euro, aber selbst im Hafen, in Neubauten ist 29 schon viel. Und hier hat halt Momeni gesagt, der Entwickler dieses One Plaza am Kennedy Damm, tolles neues Gebäude, feinste technische Ausstattung, energetisch top. Wir gehen sogar Richtung 30 bis 35 Euro. Also das war das, was immer veranschlagt war. Ja, Avery als kleiner Mieter kann dann vielleicht mal mit 29 Euro laufen, aber es braucht auf jeden Fall große Unternehmen und auch zahlungskräftige, also margenstarke Unternehmen, die da dann auch höhere Preise zahlen, sonst lohnt sich diese ganze Kalkulation am Ende nicht mehr. Ich verstehe. Wie du weißt, Max, ich habe immer so Ideen, die haben dann mit tatsächlichem wirtschaftlichen... Büro-Romantik. Ja, Büro-Romantik ist doch schön. Ich meine ein bisschen, nicht jetzt richtig romantisch, aber ein bisschen fast heimelig kann es ja für Avery auch werden. Du schreibst ja in deinem Artikel, also wie viele Leute sind es, die da jetzt umziehen? Um die 50 sind es aktuell und die wollen auf 60 wachsen, also so viele Arbeitsplätze haben die da. Ja, die haben auch einen so weiten Weg gar nicht, weil die sind schon beheimatet da in der Hood, also auch in Goldsheim. In der Georglockstraße, genau, ein paar hundert Meter weiter. Genau, also es wird ein smoother Umzug auf jeden Fall, kann vielleicht mal zu Fuß die eine oder andere Kiste rübertragen. Und du schreibst, es gibt irgendwie ein Fitnessstudio, die haben da Gastro im Haus, also es ist ja auch irgendwie, also wie gesagt, romantisch ist das jetzt alles nicht, aber Dachterrasse vielleicht ja schon. Und ich finde auch diese Lage des Kennedy-Dams, also wenn man da drüber brettert mit dem Auto, sieht es ja immer total betongig und unattraktiv aus, aber wenn du auf der Seite bist, wo ja auch die Straßenbahn, die U-Bahn fährt, die U-78, die U-79, der Rhein ist um die Ecke, du hast da ein paar Restaurants zumindest und Bäckereien, man ist sehr nah mit dem Fahrrad durch den Hofgarten, also Rheinpark, Hofgarten in der Innenstadt, ist schon attraktiv. Wahrscheinlich ja auch in dem Fall hybriden Arbeiten zwischen Homeoffice und Homeoffice. Büropräsenztagen, kann ich mir vorstellen, dass Goldsheim, ich meine, ich finde, ich bin ja auch Fan hier von unserem Arbeitsort, also Stadt, Altstadt, so das ist natürlich auch, hat auch sehr viele Vorteile, aber ich finde dieses ganze Goldsheim, Kennedy, Damm, Stockholm, das stelle ich mir auch schön vor, dass wenn das der alltägliche Arbeitsweg ist oder zumindest, wo man mehrmals die Woche sich aufhält, ja. Das heißt, die ziehen da jetzt ein, vielleicht gibt es ja eine Einweihungsparty, wo sich dann andere Interessierte noch mal umgucken können in dem Gebäude. Also ich glaube, es ist auch echt interessant, ein bisschen in die Gerüchteküche reinzuschauen, wer könnte denn in dieses Haus reingehen? Das heißt, welche Unternehmen sind das eigentlich in Düsseldorf, die gerade Großgesuche, so nennen das Büromakler, geschaltet haben, weil sie sagen, Mensch, vielleicht ziehen wir um, weil unser Mietvertrag läuft zum Beispiel in 2027 aus. Also was am heißesten gehandelt wird, ist der Name KPMG, steht nicht für Kinderprüfen meine Gesellschaft, sondern für ein großes amerikanisches, Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen, die auch in der Nähe vom Kennedy-Dum sitzen, aber in einem Gebäude, was verkauft wird und wo eigentlich relativ klar ist, dass die daraus... Gehen werden, raus wollen und die natürlich auch einmal die Personalstärke und auch die Finanzkraft mitbringen, sich solchen Gebäude wie das One Plaza als Mieter zu leisten. Also darauf wartet man eigentlich, dass die es möglicherweise sind, die dann vielleicht im Februar, März, April unterschreiben und sagen, ja, wir gehen da rein. L'Oreal war auch ein Großgesucher, die haben aber vor ein paar Monaten gesagt, nein, wir ziehen nicht um, sondern wir bleiben in diesem Turm, den ja viele von uns auch kennen, weil da das große Schild oben drauf steht, sind die auch erst 2018 eingezogen. Ich wollte gerade sagen, und hätten die dann, wären die komplett umgezogen oder hätten die auch gebrancht? Ja, bis die Deutschlandzentrale. Nee, nee. Ja, aber dann denke ich, dann steht doch das Gebäude leer. Genau, genau. Und es ist auch für ein Unternehmen immer mit Stressverbunden umzuziehen. Also ich weiß das noch, als ich beim Handelsblatt war. Das ist für alle mit Stressverbunden. Ja, also privat und gewerblich aber auch. Ja, wir sind 2018 mit dem Handelsblatt, damals war ich noch beim Handelsblatt, von der Kasernenstraße Innenstadt an die Toulouse Allee in den Neubau gezogen. Ganz toll, der Neubau, aber bis das sich alles mal zurechtgeruckelt hat, das dauert ewig und hat mit zig Befindlichkeiten zu tun und Betriebsrat fragt nach Raumgrößen und so. Ist nicht angenehm. Und wir haben auch nicht nur diese neue Homeoffice-Realität, von der du sprachst, sondern auch einfach eine fette Wirtschaftskrise. Seit mehreren Jahren stagniert die Wirtschaft und es gibt ja kaum noch Unternehmen, die da wachsen und prosperieren und sicher sind, dass sie in fünf Jahren noch da sind, wo sie jetzt sind oder sogar größer sein werden. Und die musst du ja erstmal kriegen. Die sagen, ja, ich traue mir jetzt einen Umzug zu, weil der natürlich erst mal kurzfristig mit höheren Kosten verbunden ist. Deswegen L'Oreal scheidet aus. Ja, Unipair ist noch auf dem Markt, berichten Makler. Es gibt Energieunternehmen, was jetzt noch im Hafen sitzt, kann aber auch sein, dass die da bleiben, weil du musst ja auch erstmal deinen Mitarbeitern verkaufen. Übrigens, wir arbeiten demnächst vom Kennedydum aus und nicht mehr vom Hafen aus. Und Siemens, die bisher in der Airport City sitzen, hat wohl einen Gesuch auf dem Markt, habe ich mir sagen lassen. Und die Handelsblatt Media Group, von der ich gerade schon erzählt habe, der Mietvertrag läuft auch bald aus. Aber ob diese Unternehmen wirklich umziehen oder nicht doch bleiben, das ist halt völlig offen. Ja, weil, also das sind ja, genau, darum ging es ja jetzt, das sind ja große Unternehmen, wie gesagt, ich kenne ja auch das Gebäude vom Handelsblatt, das ist ja auch gar nicht so alt, also 2018 ist auch noch ein Baby. Dann steht das ja leer und dann muss da ja wieder jemand rein. Also irgendwie ist das ja so ein Perpetuum mobile, was nicht so richtig gut ist. Ja, auf jeden Fall. Hin und her. Und ich frage mich halt, genau, diese Frage haben wir ja auch damals schon nicht beantworten können, als wir uns das erste Mal darüber unterhalten haben. Also muss das jetzt alles noch gebaut werden? Jetzt ist es halt so. Man muss halt durchziehen in manchen Bereichen des Lebens. Okay, gut. Aber nach wie vor frage ich mich, ob es... Es nicht auch Möglichkeiten gäbe, diese Gebäude irgendwie auch noch, ja auch hybrid zu nutzen, also muss jetzt nicht unbedingt Wohnraum sein, aber, vielleicht dann eher für kleinere Unternehmen auch oder so ein bisschen das zu öffnen, also das ist jetzt kein Pitch an ImmobilienentwicklerInnen von meiner Seite, sondern einfach, ich frage mich das auf einer irgendwie so ein bisschen. Als rhetorische Frage, weil die Plätze sind ja irgendwie jetzt da, dann ist auch die Frage, genau, wenn jetzt vom Hafen alles in den Kennedy-Damm zieht. Was ist da mit dem Hafen? Der wurde doch auch, da kann ich mich auch noch quasi in meinem Erwachsenenleben dran erinnern, dass der so als Wirtschaftsunternehmens-Startup-Standort etabliert wurde so. Das franzt ja auch so langsam aus. Und dann verweisen da so die Sachen. Also das finde ich am Kennedy-Damm ja hinten auch. Also Deikerhöfe ist ja genau so. Ja, und das ist ja ein gutes Beispiel für ein Mischquartier, wo halt auch 300 Wohnungen entstehen in den Deikerhöfen und gleichzeitig aber auch Büros. Also da sitzen schon Unternehmensberatungen drin, die schon eingezogen sind. Also da wurde beides mitgedacht. Und ganz, ganz neue Projekte, die quasi noch in der Planung sind, noch nicht gebaut wurden, wie auch ein anderes am Kennedy-Damm-Turm. New Heart on the Block. Ach ja, New Heart, das hatten wir auch. Stimmt, New Heart on the Block. Sollen auch Wohnungen rein und Büros. Also so Monokulturen. Wie jetzt Momeni das mit dem One Plaza gemacht hat und die haben noch ein anderes Bürogebäude am Kennedy-Damm, was bisher nur zu 20% vermietet ist, Light heißt das, und ein anderes Projekt im Hafen, Unique Towers, das noch keine einzigen Mieter hat und aber auch noch im Bau ist, das sind reine Bürogebäude, weil die eben auch noch aus der Zeit stammen, ja, wo Arbeiten mit Präsenz verbunden war und Momeni wettet halt darauf, dass wenn diese Gebäude fertig sind, sind die fast die einzigen, die Neubauten, schicke Neubauten in tollen Lagen haben und dass es dann Unternehmen geben wird, die gerne umziehen. Und unter anderem übrigens auch aus energetisch, also nicht unbedingt Umweltgründen, aber wirtschaftlich getriebenen Umweltgründen, weil die ihre CO2-Emissionen senken wollen und wenn die halt in Gebäude ziehen, was viel Energie sparen ist als das bisherige, tun sie das ja. Und da gibt es ja mittlerweile von der EU-Vorgaben, die Unternehmen regelrecht dazu zwingen, das zu tun. Also das ist so ein bisschen deren Erwartung. Ja, also Momeni wettet drauf, dass sie Mieterinnen und Mieter finden. Ich wette drauf, Max, dass du uns das erzählen wirst, wenn es soweit ist. Definitiv. Ich behalte es im Auge. Ich danke dir für diese weitere Einordnung des Düsseldorfer Büroimmobilienmarktes und freue mich schon aufs nächste Mal. An die Arbeit. Tschüss. Ciao. Die Bar Chérie auf der Kurzenstraße ist schon lange ein beliebter Ort für viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer. Zu den Stoßzeiten am Wochenende und gerade im Sommer ist das Lokal oft voll besetzt. Und vor allem die Außenfläche ist ein sehr begehrter Spot. Ab sofort gibt es noch mehr Chance auf einen Platz und einen Drink von der sorgfältig kuratierten Weinkarte. Direkt nebenan in den Räumlichkeiten des ehemaligen zum St. Sebastian. Dort haben die BetreiberInnen nun eine zweite Bar eröffnet. Im Coco Chérie liegt der Fokus ebenfalls auf Wein, allerdings mit ein paar Neuerungen. Die kennt Paul Küchler, der der neu gestalteten Lokalität einen Besuch abgestattet hat. Paul. Cheerio. Um das Thema direkt anzuschneiden. Wie oft bist du in der Altstadt eigentlich? Oh je, tatsächlich gar nicht mehr so oft wie früher. Ich versuche das auch freitags, samstags tendenziell eher zu vermeiden, um ehrlich zu sein. Aber ja klar, früher, zu jüngeren Zeiten war man da ja schon den einen oder anderen Tag, Abend, Nacht, wie auch immer unterwegs. Tag, Abend, Nacht finde ich eine sehr schöne Aufzählung, wenn es um den Ort geht, über den wir jetzt gleich sprechen. Vorher möchte ich dich noch fragen, ob wir uns einig sind, dass die Kurze Straße eine der schönsten in der Altstadt ist, was das Kneipen und Bar und sonstige Angebote angeht, nicht wahr? Und da schreibe ich sofort ohne jeglichen Zweifel. Also Ratinger ist die Ratinger, da macht man Ratinger-Straßensachen und dann die Hohe Straße. Ich persönlich, für meinen ganz eigenen Geschmack, für mich ist es dann, je mehr es Richtung quasi Süden geht, bin ich immer mehr raus. Ja, same, genau, das wollte ich gerade auch sagen. Also je weiter Richtung St. Ursula und Kunstakademie, desto eher, würde ich auch sagen, trifft man... Düsseldorfer wie du, dich und mich, ehrlicherweise. Und Bolkerstraße hat natürlich auch ihre Berechtigung, das wissen wir alle. Aber das ist dann vielleicht auch gerade so am Wochenende tendenziell eher für ein auswärtiges Publikum, um es mal so zu formulieren. Wir reden heute über eine Bar, die neu ist, aber irgendwie auch nicht. An einem Ort, der neu ist, aber irgendwie auch nicht. Schön, dass du das anhörst. Und tatsächlich spielt sich das alles auf der kurzen Straße ab. Und wir kennen mich ja mittlerweile, ich muss ja immer von mir selber reden. Hast du mal in Amsterdam gelebt eigentlich? Ja, und Paul, ich habe mich mal ein Jahr lang vegan ernährt. Wie findest du das? Du, das sind ja Breaking News hier im Podcast, liebe Leute. So, was du aber noch nicht über mich weißt, mein lieber Paul, ist, ich habe ja auch sehr lange in der Gastro gearbeitet als Kellnerin bzw. Ticken-Lady und das in dem Laden, über den wir heute sprechen, aber natürlich ganz anders. Das Frühjahr war das St. Sebastianus, das ist am Burgplatz, jetzt ist die Bombe geplatzt, darüber reden wir, am Burgplatz. Ein Ecklokal quasi schräg gegenüber von der Elephant Bar, gegenüber von so einem Steakhouse und neben der Bar Chérie. Das war ganz früher mal das St. Sebastian, betrieben von der Brauerei Schumacher. Da habe ich nämlich, und deswegen der Bogen, ich habe da tagsüber angefangen, abends gearbeitet, bis in die Nächte hinein und das sehr lange Wochenenden, Monate und Jahre hintereinander. Deswegen kenne ich diesen Ort, um den es heute geht, sehr gut, aber auch gar nicht mehr, weil er hat sich verändert. Ja, total. Auch neben diesem ehemaligen St. Sebastian, St. Sebastianus, ist die Bar Chérie. Und auch da möchte ich dir einmal ganz kurz tief in die Augen gucken. Das ist schon die schönste Bar in der Altstadt, ne? Ähm... Ich mag sie sehr gerne. Sagen wir es einfach so. Man muss ja dann doch noch irgendwie ein bisschen objektiv bleiben. Ja, ich schmeiß sie auch immer mit Superlativen um mich rum. Und nicht alle Brücken zu Gastronomen verbrennen, die man noch vielleicht braucht. Nein, das ist eine super coole Bar. Ich glaube auch bei Leuten in einer tendenziell eher jüngeren Altersgruppe, zu denen ich uns auf jeden Fall noch zähle, ist das natürlich super beliebt. Du siehst immer viele Studis. Wusstest du, dass da Liebesbriefe in den Schubladen sind von den Tischen? Das habe ich mal gehört. Ich nehme mir jedes Mal vor, irgendwie mal reinzuluken. aber dann verfalle ich doch lieber den Wein. Was man da übrigens auch tags und abends und nachts nämlich machen kann. Auch da sind wir wieder beim Thema, richtig. So ein guter Daydrinking-Spot. Richtig, aber das ist ja die Bar-Cherie, die ist ja neben dem ehemaligen... Genau, wir reden jetzt noch über die Bar-Cherie, die sich jetzt quasi ausbreitet. Die Bar-Cherie, die Kirsche bekommt einen zweiten, Kirschen sind doch immer zu zweit an so einem Ding da dran, an so einem Stängel. Zumindest die von Haribo, ne? Nee, genau, aber die Bar-Cherie hat expandiert, Vielleicht kann man es so sagen. Geografisch ist es nicht wahnsinnig weit. Es war wieder die längste Anmoderation der Welt für diesen Satz. Darum geht es heute. Die Bacherie hat expandiert. Dafür bin ich ja dann jetzt hier zu Gast, damit wir bloß nicht ganz ausladend reden und so, was wir sonst nie tun. Genau, also quasi neben der Bacherie in den Räumen des ehemaligen zum Sebastianus, zum St. Sebastian. Der Sevi. Ja, der Sevi ist jetzt die neue Bar Coco Chérie. Okay, das heißt, die Coco Chérie ist jetzt nicht Bar Chérie Nummer zwei, sondern es ist eine andere Person. Es ist eine andere. Coco Chérie ist ein anderer Typ als Bar Chérie. Richtig. Wie, was, wo, warum? Wer? Viele W-Fragen. Also, wer kann ich mal als allererstes beantworten? Ilona Goncio und André Eigenbrot. Das sind die Betreiber der Bar Chérie schon nebenan. Die dann jetzt quasi auch die neue Coco-Cherie betreiben. Und da gibt es aber auch einen neuen Betriebsleiter dann für die neue Bar quasi. Das ist der Yannick Hasche, der auch schon Jahrzehnte gefühlt in der Altstadt gearbeitet hat. Genau, das ist erstmal das Wer. Das Wie ist vielleicht auch ganz spannend. Und zwar hatte ich schon, muss ich mal kurz nachdenken, ich glaube vor einem knappen Jahr im Frühjahr, Frühsommer letzten Jahres. Ja, das ist schon länger in die Air. Richtig, richtig. Gab es quasi schon erstmal die Gerüchteküche. Okay, der Laden ist zu. Da war ja vorher dann auch noch eine Brauerei drin und die Eigentümer dieses Ladens, die Schützenbruderschaft St. Sebastianus eben, die haben dann neue Mieter gesucht und weil natürlich die Schützen, gerade diese St. Sebastianusbruderschaft, auch wahnsinnig heimatverbunden ist, kann ich mir vorstellen, beziehungsweise so wurde es mir dann später berichtet, dass sie natürlich auch Menschen gesucht haben, die dort ein Konzept betreiben, das erstens trägt, das nachhaltig ist, nachhaltig im Sinne von, dass über längeren Zeitraum hoffentlich da bleiben wird auch. Und die auch so ein bisschen, und da sind wir wieder bei diesem Punkt von vorne. So ein bisschen diesen Vibe, diese Atmosphäre der Straße. Aufgreifen und da jetzt nicht, sag ich mal, eine Touri-Falle oder so hinknallen, sondern das ist schon diese schöne Atmosphäre auf der Straße, dass die eben erhalten bleibt oder eben ergänzt wird. Genau, dann Long Story Short quasi, eben die Betreiber der Bar Cherie, der André und Ilona, die haben dann das Angebot bekommen, hatten sich darauf beworben bei den Schützen, eben die Räumlichkeiten der neuen Bar Coco Cherie zu übernehmen. Und dann gab es jetzt eben Ende letzten Jahres schon, das hat sich alles ein bisschen verzögert, wie das ja oft so ist. Und dann Ende vergangenen Jahres eben gab es schon eine Eröffnung, also ein Soft-Opening und jetzt aber quasi haben sie sich mit mir getroffen, um nochmal die Kunde in die Welt zu tragen. Hey, die Bar Coco Chérie ist offen und lädt Leute ein zum Vorbeikommen. Also Coco Chérie und Chérie sind ja direkte Nachbarinnen. Richtig. Da ist jetzt aber kein Durchbruch passiert oder so, sondern die Bar Chérie ist immer noch die Bar Chérie. Coco Chérie ist auch immer noch vom Grundriss so, also das alte San Sebastian, beziehungsweise San Sebastianus ist ja, du kommst rein und läufst auf so eine Bar zu, dann ist da so eine Sitzwand, wie man sie eigentlich kennt aus so Kneipen, so Ledersofas an der Seite und den großen Städtischen davor. Das ist immer noch so, die haben einfach nur das Interieur ein bisschen angepasst. Also da wurde jetzt nicht irgendwas umgebaut. Ja, doch, ein Stück weit schon. Also man muss schon sagen, das alte Ladenlokal strahlte ja auch so eine, eine Historie, sag ich mal so, aus, eine gewisse an dieser Straße und dann hingen da natürlich auch irgendwie noch so ... Eine gewisse Deftigkeit. Deftigkeiten, ne? War da schon so. Wie ein Hirschkopf an der Wand. Viel Holz, so massives, schweres Holz und so Wandbilder, die heimatliche Kunst zeigten und so. Also es war schon ein Ort, an dem vielleicht die Zeit auch ein Stück weit stehen geblieben ist, ganz bewusst. Und das hat sich jetzt tatsächlich sehr geändert. Was ich spannend finde, weil ich finde, das ist ja der Stil zumindest in der Barscherie auch ein bisschen. Also das ist ja jetzt auch alles ein bisschen Art-Decorisch, die haben ja diese Marmortische, diese ganze Bistro-Einrichtung auch so vom ganzen Flow. Also ich finde, Barscherie ist ja tatsächlich wie ein Ort aus einer anderen Zeit in dieser Straße. Auch wenn man die Elephant Bar hat, das kürzer, Schafelstielchen, Engelchen, wie auch immer das heißt, Papagayo. Gut, aber die sticht so ein bisschen raus, sagen wir es so. Genau und da ist jetzt eben, ich will es gar nicht, das Kunststück jetzt unbedingt nennen, aber da ist irgendwie der Kompromiss gelungen in der neuen Coco-Serie, diese alten Räumlichkeiten abzudaten, aber jetzt nicht bis zur Unkenntlichkeit, dass du da reinkommst und sagst, oh Gott, was war denn hier mal vorher drin, sondern die haben es tatsächlich ganz schön geschafft, einen Teil der vorhandenen Einrichtung, Mobilar, einen Teil der alten Kneipe quasi neu zu übertragen. Haben natürlich auch vieles aufgefrischt und gestrichen und andere Kunst an den Wänden und so. Aber zum Beispiel diese Holztheke ist weiterhin da, halt jetzt so ein bisschen moderner gestaltet. Es ist wahnsinnig viel Holz weiterhin, auch quasi in der Bar grundsätzlich zu sehen. Also es ist eine sehr warme Atmosphäre und das haben sie schon im Vergleich zu vorher. Ich hatte das ja auch noch gesehen damals, letztes Jahr ist schon moderner geworden. Aber man merkt, okay, da hat sich jemand reingefuchst, so die Vergangenheit nicht ganz hinten überfallen zu lassen. Was natürlich auch besonders ist, finde ich, tatsächlich auf der Kurzenstraße, Bolkerstraße auch, alle sind draußen vor den Türen, also aber ich finde Barcherie, da stehen ja auch richtig auch Tische, da sitzt man, ist die Trasse jetzt quasi durchgezogen, also die ist eins, die verbindet das. Also sagen wir erstmal so, die neue Coco Chérie ist ja auch an der Ecke. Das ist ja Ecke, Burgplatz und Kurze Straße quasi, gegenüber von diesem Steakhouse, das man da so kennt. Und das heißt natürlich, die Terrasse geht auch so ellförmig drumherum, was natürlich super ist, weil da einfach dann deutlich mehr Plätze draußen sind. Aber sind es dann trotzdem noch zwei Läden oder ist es auch irgendwie eins? Also wenn die Terrasse verschwimmt, da sehe ich es schon mit dem Service im Sommer. Also ich meine, irgendwann, wenn irgendjemand im Himmel möchte, dass das Wetter wieder irgendwie ein bisschen schöner wird, dann sitzt man ja draußen. Und ist die Terrasse dann so getrennt und dann sind die einen Menschen für den Bereich verantwortlich, die anderen für den? Also wie soll das vonstatten gehen? Also ich glaube, das wird sich sowieso noch so ein bisschen einspielen auch, weil die ja jetzt noch die Idee ihrer erste Sommersaison gar nicht hatten quasi, also dass man erstmal gucken muss. Aber ich glaube gleichzeitig, da wird jetzt keine scharfe Trennwand zwischen stehen, draußen auf der Terrasse, wo es dann heißt, das ist die Barcherie, das ist die Cococherie. Aber das finde ich spannend, weil es sind ja noch zwei verschiedene, also die haben ja keinen Durchbruch gemacht, das heißt, was unterscheidet das eine vom anderen? Da kommen wir nämlich bestimmt gleich drauf zu sprechen. Also einerseits ist natürlich die Innen, die Einrichtung, aber darüber geht es ja jetzt gar nicht, sondern ich denke, es wird dann tatsächlich eher so um die Frage gehen, was bestellst du, wo liegt der Fokus vielleicht, möchtest du lieber eine Flasche Wein oder einen offenen Wein, dass man das so ein bisschen danach auswählen kann. Also ist das eine wie die Basis und das andere dann so ein bisschen der… Genau, aber so grundsätzlich, wenn man jetzt einfach sagt, Mensch, ich möchte gerne irgendwie in eine schöne Weinbar draußen sitzen, ob du dann am Ende des Tages bei der Coco-Cherie sitzt oder in der Bar-Cherie, kommt wahrscheinlich so von der Atmosphäre her aufs Gleiche raus und dann geht es wirklich nur noch um Details in der Getränkeauswahl zum Beispiel. Ja, oder vielleicht gibt es dann einen Snack, den es da nicht gibt, da gibt es dann was Größeres oder in dem anderen was Kleineres. Aber ich glaube, die sind ja sehr entspannte und, ich sag mal, nahbare Betreiber. Ja, und auch die Menschen, die da arbeiten, die werden sich wahrscheinlich auch rotieren. Absolut, also zum Beispiel darüber haben wir auch, das habe ich jetzt gar nicht in einem Artikel wirklich reingeschrieben, aber das Thema hatten wir zumindest auch so ein bisschen auf der Agenda, weil Personal in der Gastronomie ist einfach ein Riesenthema. Und die haben aber auch gesagt, die sind zum Beispiel überhaupt nicht von so Sachen wie Personalmangel betroffen, weil die aber auch ein Konzept fahren. Es ist dann nicht so, dass jeder Kellner irgendwie ein weißes T-Shirt mit einem Bahnnamen hat oder irgendwie das gleiche Outfit, sondern die sind sehr individuell aufgetragen. Auch die Mitarbeitenden und das überträgt sich natürlich so ein bisschen auf die Atmosphäre und ich glaube, so wird es auch in der Coco Chérie weitergehen und das bedeutet natürlich für Gäste irgendwie, die draußen vielleicht sitzen, hey, ob du jetzt von da was bestellst oder von da, es verschwimmt ein bisschen, aber im positiven Gedanken. Ich finde irgendwie diesen Namen, den hast du jetzt gerade nochmal so schön charmant hier reingeflochten. Ich finde irgendwie Coco Chérie, obwohl es das Jüngere ist, hört sich an wie die große Schwester von Chérie. Das ist die Grand Dame quasi. Ich meine, es ist auch von Coco Chanel inspiriert quasi. Der Grand Dame der Mode dann sozusagen. Also von daher würde es passen. Ja, aber es ist auf jeden Fall noch ein bisschen kleiner auch. Also muss man auch sagen, auch wenn Coco Chérie nach der großen Schwester klingt, das ist irgendwie doch kleiner aus einer... Außer außen, so rum, da wird es dann größer sein, aber ja, ausprobieren und testen und hingehen, Leute. Und zwar Tag, abends und nachts und Paul, du weißt. Mit Einschränkungen tags, aber ja, ich möchte nicht die Leute, die dann um 13 Uhr hinschicken, bitte macht das nicht. So, und es ist nämlich so, die Bar öffnet am frühen Abend ab 18 Uhr, sonntags ab 19 Uhr, was sich aber auch noch ändern soll, also das haben die quasi auch explizit betont quasi, sobald es da draußen schöneres Wetter wird, Sommer ist, wird sich das noch einen Dicken verändern, wahrscheinlich dann früher aufmachen. Genau, aber die eigentliche Frage ist ja, was gibt es überhaupt? Und ich meine, es ist bekannt, die Bar Chérie ist eine Weinbar, Coco Chérie ist jetzt nicht die Neuerfindung des Rades, aber, auch da gibt es ein paar Highlights, also es sind vor allem auch wie in der Bar Chérie bekannte Winzer auf der Weinkarte vertreten, aber eben auch kleinere Weingüter. Und es gibt zum Beispiel auch einen Unterschied, es gibt viel mehr Champagner in der Bar, Coco Chérie, also im Vergleich zur Bar Chérie. Und da sagte eben der Betriebsleiter, der Janik Hasche auch, hey, das ist dann vielleicht ein bisschen mehr edgy Champagner, also so etwas ungewöhnlich, auch von kleineren Champagnerhäusern, also nicht die ganz großen nur, die man so kennt, sondern auch vielleicht so ein bisschen, ne, mal einen besonderen Schaumwein. Ansonsten aber, ne, auch da viele Weißweine, viele offene Weine. Es gibt eine ganz, ganz große Karte, Wenn man reinkommt an der Tafel, wo wirklich alle offenen Weiner auch drinstehen, ein Fokus soll auch auf der Beratung liegen, die nochmal einen Ticken, ich würde mal sagen, individueller, persönlicher sein soll, als vielleicht nebenan, wo es ja auch schon sehr nahbar ist, weil die eben auch gesagt haben, niemand muss irgendwie Berührungsängste haben oder... Sich nicht trauen oder so, wenn es um Wein geht, sondern die beraten gerne, egal ob du ein Budget von 20 Euro hast oder ob du eins von 200 Euro hast. Einfach so mit dem, der Wein ist das, worum es geht, aber eben auch nicht nur. Also zum Beispiel, es wird belgisches Bier geben, wovon ich ein Riesenfan bin, ich liebe ja belgisches Bier. Genau, da haben die eben auch einen Fokus drauf gelegt, was ja in der Barscherie überhaupt kein Thema bisher war. Das heißt, da wird leckere belgische Biere geben, auch vor dem Hintergrund, dass man vielleicht mal, wenn man in einer großen Gruppe unterwegs ist, dass man jetzt vielleicht nicht direkt zum Wein greift, sondern vielleicht erst mal mit einem Bier einsteigt und dann später rubberswitcht. Es wollen ja auch nicht alle immer ständig Wein trinken. So, ne? Ich meine, am Ende des Tages ist es eine Weinbar, aber ja klar. Und auch Gin wird ein Thema sein und Single Malt Whisky. Also auch da haben die etwas, ja, hochprozentige Spirituosen am Endeffekt. Aber auch da eine selektive Auswahl, eine gute Auswahl. Also der Fokus ist ein kleines bisschen anders als wirklich in der Bar Cherie. Und am Ende des Tages können dann einfach Gäste sich so ein bisschen aussuchen, auf welche Schiene sie gerne möchten. Und dann einfach mal vorbeigehen und testen. Sehr gut. Irgendwann werden wir das auch testen. Aber sehr gerne. Ich freue mich schon jetzt. Und ich danke dir ein weiteres Mal, dass du uns einen Ort in dieser Stadt so schön beschreibst, dass ich mich fast dort wähne. Schön. Heute ist es noch ein bisschen kalt, obwohl die Sonne scheint. Und wenn man rausschaut, denkt, es ist schon längst Frühling. Ich glaube, gefühlte Temperaturen sind auch was anderes. Aber bald, bald ist es soweit. Und dann sitzen wir wieder draußen. Und ihr werdet jetzt alle als allererstes erfahren, was Paul und Tosja so treiben dann. Das ist doch wohl klar. Schlusswort. Bis später. Tschüss. Ciao. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. Uns erwartet doch tatsächlich mal wieder ein Wetterwochenende, was sich von der freundlicheren Seite zeigt. Mal gucken, was daraus dann so entsteht. Grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Das haben wir schon lange nicht mehr gehabt. Sonniges Wetter und Temperaturen, die so in Richtung 10, sogar teilweise über 10 Grad hinausgehen, das ist schon wirklich lange her. Und es wird auch nur ein Wochenende so sein. So viel kann ich auch schon mal verraten. Aber der Frühling, der kommt ja auch erst. Ich habe das zumindest so aus privaten Umkreisen auch schon mal in den vergangenen Tagen und Wochen schon mal häufiger gehört, Wann ist es denn jetzt endlich soweit? Wann geht denn der Frühling endlich mal los? Und dann denke ich mir, Kinder, es ist Februar. Das ist der kälteste statistisch gesehen, der kälteste Monat des Jahres. Und so richtig in Richtung Frühling, das gucken wir uns dann auch erst in Richtung März oder April an. Das genug der Vorrede. Wir kümmern uns jetzt einmal um das Wochenendwetter. Und ja, es gibt Hoffnung auf schöneres Wetter, aber noch nicht am Freitag. Der Freitag, der wird sich sehr trüb präsentieren. Wir werden so in den Morgenstunden noch so ein paar wolkigere Phasen haben. Aber im Großen und Ganzen wird es dann doch eine Spur ruhiger und trockener. Und zum Nachmittag hin lockern die Wolken dann zwar nicht so wirklich auf, aber dieses ganz, ganz Trübe, das sollte zumindest schon mal weggehen. Tagpatronen liegen so im Groben bei drei bis maximal sieben Grad. Wir haben noch relativ stramm Südostwind, der schwächt sich im Tagesverlauf dann aber zunehmend ab. Der Samstag, der wird uns letzte Schauer in den frühen Morgenstunden bringen. Danach setzt sich mehr und mehr die Sonne durch. Je nach Modell kann es schon mal sein, dass dann gerade zum Nachmittag nochmal ein paar kompaktere Wolken aufziehen. Das Ganze dann aber bei 5 bis maximal 11 Grad und der Wind, der spielt mal gar keine Rolle mehr. Dementsprechend ist es dann sehr angenehm. Der Sonntag wird wenig Veränderung bringen. Wir werden so etwas kompaktere, tiefhängende Wolkenfelder aus der Nacht noch in der ersten Tageshälfte haben. In der zweiten Tageshälfte setzt sich dann mehr und mehr die Sonne durch und das Ganze dann bei 3 bis maximal 10 Grad. Und die neue Woche, naja, die lässt den Südostwind wieder so ein bisschen mehr aufleben. Es gibt so noch größere Sonnenfenster gerade an dem Montag. Temperaturen gehen dann auf zwei bis sieben Grad zurück und der Dienstag, der wird da relativ wenig Änderung bringen. Aber die Wolken werden dann von Tag zu Tag wieder ein bisschen mehr und so das Schauerrisiko, das steigt dann auch nochmal so ein ganz kleines bisschen an. Temperaturen am Dienstag sollen wo bei 1 bis maximal 7 Grad liegen, könnten aber auch nur 1, 2 Grad runter korrigiert werden. Und dann bewegen wir uns zumindest mal wieder in Richtung Nachtfrost. Und auch die Tageshöchstwerte, die werden nach und nach zurückgehen. Und ich habe euch ja in der letzten Woche schon mal so ein bisschen angeteasert. Irgendwie Statistik sagt, das war jetzt mit dem Winter. Und die Modelle sagen, da kommt noch mal was. Und ja, da kommt noch mal was. Und zwar wird es dann zum Karnevalswochenende, pünktlich zum Karnevalswochenende möchte ich sagen, nochmal eine ganze Ecke Kühler mit Nachtfrost und tiefen einstelligen Tageshöchstwerten, da ist dann auch nochmal der eine oder andere Schneeschau dabei. Aber im Großen und Ganzen wird diese Witterungsphase wohl nur kurz anhalten. Dann nach Karneval sollen sich die Temperaturen bereits wieder erholen. Und naja, dann liegen wir so ein bisschen dazwischen. Haben wir jetzt nochmal nachhaltig wirklich winterliches Wetter für den Februar? Oder ist das nur ein kurzer Kältegruß? Und dann steigen die Temperaturen wieder auf die Werte an, die wir jetzt am Wochenende erleben werden. Wir gucken uns das gemeinsam auch nächste Woche nochmal in Ruhe an. In diesem Sinne, euch ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann. Ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. Jens-Strucks.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert doch diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn auch gleich und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der oder die Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der oder die das gefälligste bald lernen soll. Mein Name ist Thorsten Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss! Wieder einen Reihenpegel durchgehört. Gratulation! Jetzt müsst ihr nur noch jemandem von dieser Episode erzählen.