Latest / Interviewhelden mit Markus Tirok / Das Geheimnis von Kunstverbrechen mit Lenore Lötsch und Torben Steenbuck
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- 0:00Speaker 0: Wir standen neulich in Hannover auf der Bühne des Landesmuseums und vor fünf Jahren hätte ich gesagt, wie was soll ich denn auf der bühne das Landesmuseums?
- 0:09Speaker 1: Wir haben mit jeder Staffel im Grunde neue Rekorde für uns gebrochen.
- 0:15Speaker 1: Also wenn man sich sozusagen den Grafen anguckt dann ist bei jeder Staffeln ist der Ausschlag ein bisschen höher.
- 0:26Speaker 2: Und das bin ich und ich stehe hier mitten in der Hamburger Innenstadt vor einem der bedeutendsten Museumen des ganzen Landes ist die Hamburger Kunsthalle.
- 0:37Speaker 2: Und wir machen einen Zeitsprung, und wir denken an den Nacht vom dreißigsten Juli, neunzehnundert achtundsiebzig.
- 0:45Speaker 2: Damals in dieser Sacht wurden zweiundzwanzig Gemälde hier aus der Kunstthalle gestohlen.
- 0:50Speaker 2: Ein Mann hatte gewartet bis das Personal die Kunstteile verlassen hatte und hat sich einschließen lassen um dann ein Katamesser zu ziehen und aus Zweiundzwanzig Rahmen die Bilder zu entfernen.
- 1:00Speaker 2: Das hat er zusammengerollt, dann ist er tatsächlich über ein Fenster getürmt.
- 1:04Speaker 2: Warum er das schaffen konnte?
- 1:06Speaker 2: Das erzähle ich euch auf jeden Fall später noch!
- 1:09Speaker 2: Und falls du meinen Podcast schon länger hörst, dann weißt du – Ich habe einen Lieblings-Podcast und der heißt Kunst Verbrechen.
- 1:16Speaker 2: Dieser Podcast hat mich schon im September zwanzig fünfundzwundzig zu einer Folge der Interviewhelden inspiriert und zwar hab' ich mich damals aufgemacht in Museo Del Prado, nach Madrid.
- 1:28Speaker 2: Dort hängt nämlich ein weltberühmtes Gemälde von Hieronymus Busch die sieben Todsünden.
- 1:34Speaker 2: und diese sieben Totsünden habe ich damals in den Mittelpunkt meiner Episode gestellt.
- 1:38Speaker 2: Ich verlinke die Episode natürlich in die Shownutz.
- 1:42Speaker 2: Wer oder was hat mich dazu inspiriert?
- 1:44Speaker 2: Das war eben der Podcast Kunst Verbrechen von den Kolleginnen und Kollegen von NDR Kultur mit Lenore Lösch und mit Torben Steenburg.
- 1:53Speaker 2: Da sind die beiden Hosts, zwei Kulturjournalistinnen hier aus Hamburg, die zusammen ganz wunderbar funktionieren und spektakuläre Kunstverbrechen in ihrem Podcast erzählen und dabei komplett auf Blut- und Leichen verzichten.
- 2:06Speaker 2: Und trotzdem oder vielleicht gerade deswegen ist es wahnsinnig spannend und sie haben ein außergewöhnliches Sounddesign das sicherlich Preise verdient hat.
- 2:15Speaker 2: Warum erzähle ich dir die Geschichte von dem Podcast Kunst zu verbrechen?
- 2:18Speaker 2: Nun, weil ich glaube dass solche besonderen Podcast uns inspirieren können!
- 2:22Speaker 2: Dass wir lernen können wie man tolle Storytelling macht, wie man die Recherche in die Geschichte mit einbaut und wie man durch Sounddesign das ganze noch viel vielstandener machen kann.
- 2:33Speaker 2: Und natürlich habe ich mir ganz konkret die Frage gestellt Wie machen die beiden das
- 2:36Speaker 2: eigentlich?!
- 2:37Speaker 2: Wie entsteht so eine Staffel?
- 2:39Speaker 2: oder wie entsteht?
- 2:42Speaker 2: habe ich mein mobiles Video-Equipment in eine Tasche geschmissen, bin in ein Taxi und habe mich zur Roten Baumschusssee fahren lassen.
- 2:49Speaker 2: Denn dort ist der NDR vor Ort!
- 2:51Speaker 2: Ich hatte eine Verabredung mit Lenore und mit Torben.
- 2:56Speaker 2: Sie waren bereit ihre Geheimnisse mit mir und mit euch zu teilen.
- 3:00Speaker 2: Und vorher bin ich noch hier vorbei gefahren Hier an der Kunsthalle.
- 3:02Speaker 2: denn wenn wir schon über Kunstverbrechen sprechen dann sollten wir doch auch einen echten Tatort einmal besuchen.
- 3:08Speaker 2: Wie ist die Geschichte ausgegangen mit den Zweiundzwanzig Gemälden, die hier aus der Hamburger Kunstteile gestohlen wurden?
- 3:14Speaker 2: Nun das erzähle ich euch nach dem Gespräch mit Torben und Lenore.
- 3:19Speaker 2: Viel Spaß dabei!
- 3:20Speaker 2: Ich glaube, ich habe mir wirklich den heißesten Tag des Jahres für dieses Interview ausgesucht.
- 3:23Speaker 2: Macht nichts, ich freue mich, hab noch ein paar Minuten.
- 3:26Speaker 2: Geh... Sozusagen innerlich nochmal den Ablauf durch, bereite mich ein bisschen.
- 3:30Speaker 2: gelangt dich darauf vor.
- 3:31Speaker 2: Und dann freue ich mich gleich Torben und Leno zu begrüßen um in sehr, sehr gespannt auf das Gespräch!
- 3:36Speaker 2: Bei der Hauptförde habe ich mich jetzt gemeldet... ...und man hat mir gesagt Ich muss zum Haus zwölf Das letzte Haus auf der Winkenseite Und da gehe ich jetzt mal hin.
- 3:49Speaker 2: Obwohl ich hier an der Roten Baumschorsee viele Jahre lang gearbeitet habe war ich noch nie auf dem Gelänge von den Kollegen vom NDR.
- 3:59Speaker 2: Heute Premiere!
- 4:03Speaker 2: Ganz spannter Fördner hat mir gerade erzählt, dass er früher mal als Geldtransportfahrer gefahren ist.
- 4:10Speaker 2: Habe ich natürlich sofort die Frage gestellt ob er denn auch einen Überfall einmal erlebt hat.
- 4:16Speaker 2: tatsächlich?
- 4:18Speaker 2: Das ist das Ding.
- 4:19Speaker 2: man muss mit den Leuten sprechen und dann kommen unglaubliche Geschichten raus.
- 4:24Speaker 2: Ich werde es gleich mal Torben- und Lenore vorschlagen, dass sie vielleicht mal bei ihm fragen, ob sie ihn auch mal einladen können in eine Episode.
- 4:38Speaker 2: So wo ist Haus zwölf?
- 4:39Speaker 2: Nämlich hier ist Haus fünf.
- 4:41Speaker 2: Aus dreizehn habe ich gefunden und vier Uhr ist Haus Zwölf!
- 4:48Speaker 2: Ich gehe mir rein.
- 4:56Speaker 2: Vorsicht Kamera!
- 4:59Speaker 2: Hi, ich bin Markus.
- 5:01Speaker 1: Freut mich Markus.
- 5:01Speaker 1: Sagen wir du ja oder darf
- 5:03Speaker 2: ich filmen hier drin?
- 5:04Speaker 1: Ist kein Problem von.
- 5:05Speaker 1: Sehr
- 5:06Speaker 2: schön Wir
- 5:06Speaker 1: haben ein kleines, feines Studio reserviert.
- 5:09Speaker 1: Wer will Ruhe haben?
- 5:12Speaker 2: Es hat leider keine Klimaanlage und es sind fünfzig
- 5:14Speaker 1: Grad.
- 5:16Speaker 1: Wir sind hier am Botenbaum immer noch eine Insel der Glückseligen.
- 5:20Speaker 2: Ja, vorhin hat wir ja eine Superstante aus dem Netten in der Style.
- 5:22Speaker 2: Das ist das hohe
- 5:23Speaker 1: Lage!
- 5:24Speaker 1: Ist das ruhig... So, hier haben wir die Produktionsstudios für den Ende der Kultur.
- 5:29Speaker 2: Oh, da ist dein Zuhause hier,
- 5:30Speaker 2: ne?!
- 5:31Speaker 1: Da hast du dir den Hohen bemüßt, hörst du?
- 5:33Speaker 1: Das ist Franziska!
- 5:36Speaker 2: Ich bin Markus Halle, freu mich sehr.
- 5:43Speaker 1: Und das Schöne ist wir haben hier sogar richtig mit Beleuchtung und Olympie Papo.
- 5:47Speaker 2: Ihr seid ja der Hammer!
- 5:48Speaker 0: Ja, aber erst mal noch ein bisschen was aufbauen.
- 5:50Speaker 0: Wow!
- 5:52Speaker 2: Genau!
- 5:53Speaker 2: Geht's zu Flügel?
- 5:54Speaker 2: Nein, nein,
- 5:55Speaker 1: nein... Flüge
- 5:57Speaker 0: ist eine kleine Trompete hier
- 5:59Speaker 1: wäre.
- 6:02Speaker 2: Sehr toll ich habe alle Technik
- 6:03Speaker 1: mitgebracht.
- 6:04Speaker 2: Das Einzige was wir brauchen ist ein Tisch Baue ich mich auf.
- 6:08Speaker 2: So, hier läuft alles ihr Lieben!
- 6:10Speaker 2: Es war wahrscheinlich der XXI September, bin nicht so ganz sicher als die erste Folge von Kunst Verbrechen rauskam das Geheimnis um Hitlers Hängste.
- 6:22Speaker 2: Hatte damalige Titel Linore.
- 6:24Speaker 2: erinnerst du dich an diesen Tag wo euer Podcast Premiere feierte?
- 6:29Speaker 0: Nee, älterweise nicht.
- 6:30Speaker 0: Ich erinnere mich total intensiv am Tage Und die Wochen der Vorbereitung, der Recherche, wie wir zusammen im Studio gesessen haben.
- 6:38Speaker 0: Da hab ich irgendwie lebhafter Erinnerungen.
- 6:40Speaker 0: Es war ein ganz langer Prozess auch in dem wir diesen Podcast entwickelt haben.
- 6:45Speaker 0: aber an den Tag des Releases erinnere ich mich nicht und ehrlicherweise ist es wirklich eine Krankheit von mir.
- 6:50Speaker 0: Ich bin dann so.
- 6:51Speaker 0: weißt du wenn's produziert ist?
- 6:52Speaker 0: Dann ist es produziert!
- 6:54Speaker 0: Dann gehts in die Welt und dann über einem Tor.
- 6:56Speaker 0: Alles was Distribution betrifft.
- 6:58Speaker 0: Glaube er hat... Du hast intensivere Erinnerung oder?
- 7:02Speaker 1: Auch die intensiveren Erinnerungen an die Wochen davor, das stimmt.
- 7:07Speaker 1: An den Tag selber vom Release weiß ich nur noch was für ein interessantes Gefühl, dass war selber Teil eines Presse dossiers zu sein und wir haben damals auch Presse Fotos gemacht für diesen Podcast und über die freuen wir uns jetzt nach über vier Jahren uns die nochmal angucken zu können weil da diese Rollenverteilung in den wochen davor wirklich intensivst rausgearbeitet wurde, auch sehr plakativ gebaut werden sollte.
- 7:34Speaker 1: Ich gebe nur einmal ein kurzes Bild.
- 7:37Speaker 1: Wir im Mark, also im Völkerkundemuseum hieß es vorher, also sehr episches Foyer
- 7:45Speaker 0: ich
- 7:46Speaker 1: im dunkelblauen Trenchcoat mit Mikrofon im Anschlag, also wirklich der rasende Reporter schlechthin und Lenore Graubeschen Jumpsuit mit einem Aktenordner unter den Armen und da war klar, so wird die Rollenverteilung
- 8:04Speaker 0: wahnsinnig subtil inszeniert.
- 8:08Speaker 1: So ging das los!
- 8:09Speaker 2: Zumindest gibt es keine Bildtext-Serie an der Stelle... Ihr seid Journalistinnen, ihr seid Journalisten.
- 8:15Speaker 2: Das heißt für euch ist es Alltag Dinge zu produzieren und rauszubringen?
- 8:18Speaker 2: Ist das eben auch der Grund warum man sich an so einen ersten Tag eigentlich gar nicht erinnert weil es doch etwas normales ist und dann erst später vielleicht feststellt dass es gar nicht so normal war?
- 8:27Speaker 2: Ist da ein bisschen der Hintergrund?
- 8:30Speaker 0: Ja also es ist einfach so.
- 8:31Speaker 0: als Journalisten machst du die Aufgaben diese ganzen intensiven Aufgaben die hast du vorher und das ist die wichtige Zeit...
- 8:38Speaker 2: Das ist die Arbeit.
- 8:39Speaker 0: ...das ist die eigentliche Arbeit und alles was dann rauskommt.
- 8:42Speaker 0: Also ich weiß noch, dass wir wirklich... Wir wussten ja überhaupt nicht interessiert ist die Leute.
- 8:47Speaker 0: Die Idee True Crime in der Kultur war eine gute Idee.
- 8:51Speaker 0: davon waren wir beide überzeugt.
- 8:54Speaker 0: Ich hatte so ein Pitch gewonnen damit Torben ist eingestiegen hat sozusagen fast zeitgleich die Idee und dann haben wir gesagt wir machen es beide zusammen also von der Idee waren schon überzeugt.
- 9:05Speaker 0: aber sind es dann wirklich?
- 9:06Speaker 0: findet man wirklich die leute haben wir wirklich die plattform und so?
- 9:09Speaker 0: das war schon irgendwie auch noch sehr sehr fragen hatte ich da im kopf dass wirklich funktioniert?
- 9:15Speaker 2: hat ihr vielleicht sogar gemeinsam schon podcast erfahrung?
- 9:18Speaker 2: oder war das so dass das erste große stück was ihr im podcast gehen gemacht habt.
- 9:22Speaker 1: Ich habe in meiner Studienzeit im Master mit einer Freundin quasi privat gepodcastet, also wirklich so Indie-Podcastmäßig wie man das so in dieser ich sage mal in der zweiten größeren Podcastwelle in Deutschland geführt an jede Ecke irgendwie gemacht hat.
- 9:39Speaker 1: Unser Ding war wir haben halt über Musik gequatscht die wir gut finden und Alben rezensiert die frisch rausgekommen sind aber wirklich wohnzimmermäßig.
- 9:50Speaker 1: Ich bin aber bis heute davon überzeugt, dass sozusagen dieses Training diese andere Ansprechhaltung, dieses authentische Ritter drin sein.
- 9:59Speaker 1: Dass das was ist, was auch für die Professionalisierung, die ich dann tatsächlich mit Lenore zum ersten Mal dann erfahren habe im Podcast Game, dass das total wichtig war, das schon drin zu haben so nach dem Motto
- 10:13Speaker 2: Und heute bist du Leiter der Podcast-Entwicklung?
- 10:18Speaker 1: Ich bin im Grunde verantwortlich für das Podcast-Portfolio von NDR Kultur.
- 10:22Speaker 1: Hammer!
- 10:23Speaker 1: Und
- 10:23Speaker 0: alles begann mit Kunst verbringen?
- 10:25Speaker 0: Ja,
- 10:25Speaker 1: genau.
- 10:28Speaker 1: Das ist richtig... Hammer!
- 10:30Speaker 1: weil es wirklich auch eine Management-Aufgabe ist.
- 10:33Speaker 2: Okay, jetzt wird's langweilig!
- 10:37Speaker 1: Ich
- 10:38Speaker 2: möchte aber tatsächlich noch mal zurück an die Anfänge.
- 10:40Speaker 2: Denn ihr seid ja nicht zu zweit in der Podcasts sondern da gibt es ja noch ne dritte Stimme und zwar eine sehr prominente Stimme zumindest in einem bestimmten Bereich.
- 10:47Speaker 2: Der Kommissar, der Kunstkommissare René Allonge vom Landeskriminalamt in Berlin.
- 10:52Speaker 2: Wie konntet ihr dann am Anfang des Podcasts wo ihr noch gar nichts der Erfolg abzusehen war, so eine Größe dazu gewinnen damit zu machen.
- 11:01Speaker 2: Das muss für ihn doch total exotisch gewesen sein!
- 11:04Speaker 0: Also Gott sei Dank ist es so dass René die Öffentlichkeit nicht scheut würde ich mal sagen er ist einer der wenigen Polizisten die sagen wir können einfach nur Aufklärung betreiben wenn wir darüber erzählen wenn wir die Arbeit die wir machen wirklich klar darlegen.
- 11:19Speaker 0: Und das hatte ich mitbekommen, ich hab so ein paar Artikel von ihm gelesen und dann haben wir bei der Podcastentwicklung überlegt, es wäre schon gut wenn wir wirklich eine Stimme aus der Polizei einen Ermittler dabei haben oder so.
- 11:30Speaker 0: Wir haben zwischendurch auch überlegt ob Arthur Brandt das sein könnte?
- 11:33Speaker 0: Der wär ja nicht die Polizeistimme sondern dass
- 11:35Speaker 2: sie
- 11:35Speaker 0: genau.
- 11:36Speaker 0: und Kunstdetektiv, mit dem wir mittlerweile auch wirklich viel gemacht haben, der auch immer echt... Also da weiß man eigentlich ist es läuft!
- 11:43Speaker 0: Wenn man Arthur Brandtein liet dann wird's nen Knaller.
- 11:47Speaker 0: Und aber René war irgendwie klar, also Polizist wäre gut und der wäre der geeignete.
- 11:52Speaker 0: Dann hab ich eine Mail geschrieben und da hat die Polizei sagen wir mal eher vorsichtig reagiert.
- 11:58Speaker 0: Ja könnte man ja mal, man müsste mal ins Gespräch kommen.
- 12:01Speaker 0: Und dann bin ich wirklich zu ihm gefahren und habe gesagt ... Die bin ich!
- 12:08Speaker 0: Der ist Torben und wir wollen zusammen was machen.
- 12:11Speaker 0: und hast du Lust?
- 12:12Speaker 0: Und dann war irgendwie sehr schnell ne Ebene da, wird's halt gesagt, ja kann ich mir vorstellen mach'
- 12:16Speaker 0: ich.".
- 12:16Speaker 2: mutiger Schritt von der Polizei in der Öffentlichkeitsarbeit, die ja nun eigentlich eher dafür bekannt sind, dass sie vielleicht auch ein bisschen zurückhalten sind.
- 12:23Speaker 2: Und jetzt möchten wir natürlich unbedingt – das ist ein bisschen schon angedeutet – wie ist denn dieser Podcast-Konstverbrechen überhaupt entstanden?
- 12:30Speaker 2: Ich habe gerade etwas von einem Pitch gehört!
- 12:32Speaker 2: Ist es ein interner Pitch im NDR gewesen?
- 12:35Speaker 2: Genau
- 12:35Speaker 0: also bei NDR Kultur war's so, dass unsere damals neue Leiterin Anja Würzberg gesagt hat, Sie müssen echt irgendwie digitale Formate haben und entwickeln Und sie hat einen Wettbewerb ausgelobt.
- 12:47Speaker 0: Da konnte sich jeder bewerben mit einer Podcast-Idee und dann sind auch wirklich, ich weiß ehrlich nicht mehr wie viele aber es sind schon relativ viele Ideen da zusammengekommen... ...und das war ehrlicherweise auch noch ein bisschen vage!
- 12:58Speaker 0: Also ich habe gesagt so True Crime wahre Kriminalfälle.. Ich hab waren doch nicht auf Museum spezialisiert sondern ich habe gedacht wir machen einfach die ganze Bandbreite Wir machen Musik in der Literatur, aber es war irgendwie klar.
- 13:11Speaker 0: Es darf nicht so ganz blutig sein weil ich da sehr zart beseitigt bin und es muss die Spannung aus der Realität kommen.
- 13:19Speaker 0: genau das war ein bisschen die Idee.
- 13:22Speaker 0: Dann hab ich da gewonnen und wurde ganz rot.
- 13:26Speaker 0: Und dachte, oh jetzt geht's echt los!
- 13:28Speaker 0: Und dann war es aber noch mal eine längere Zeit der Entwicklung weil wie gesagt das war die Idee war fand ich schon ganz okay.
- 13:34Speaker 0: Ich habe immer so ein bisschen Problem mit dem Selbstbewusstsein.
- 13:36Speaker 0: also die war glaube ich ganz in Ordnung Und vielleicht haben man ja auch gesagt, die ist sehr gut.
- 13:42Speaker 0: Aber sie musste dann trotzdem noch ein bisschen handfester ausgearbeitet werden.
- 13:46Speaker 2: Wie bist du dazu gekommen Torben?
- 13:47Speaker 2: Weil Lenore sagte eben hast fast zeitgleich eine ähnliche Idee entwickelt.
- 13:51Speaker 1: genau es war.
- 13:52Speaker 1: Es begab sich zu der Zeit das als dieser pit stattgefunden hat ich noch gar nicht im programmbereich Kultur war vom ende er sondern da war Ich gerade dabei mein voluntariat zu beenden noch relativ viel für NDR Info gearbeitet, hab von dem Pitch nichts mitbekommen.
- 14:08Speaker 1: Hab dann mehrere Aufträge für NDA Kultur bekommen.
- 14:11Speaker 1: Na ja und dann habe ich irgendwann auch mal auf die Podcast Charts geguckt und war so okay.
- 14:15Speaker 1: es sind so viele Formate in den Top-Zwanzig,
- 14:18Speaker 2: die
- 14:19Speaker 1: harte True Crime sind.
- 14:21Speaker 1: da können wir doch mit unserem Kultur USP uns irgendwie versuchen in eine kleine Nische reinzudengeln.
- 14:27Speaker 1: soweit so vage.
- 14:29Speaker 1: Daraufhin bin ich quasi bei unserem damaligen Abteilungsleiter ins Büro gestiefelt, hab gesagt Stefan.
- 14:36Speaker 1: Wie wär's denn mit Podcast und True Crime und Kultur?
- 14:39Speaker 1: Hat er gesagt, perfekte Idee Torben hatte Lenore vor zwei Wochen!
- 14:43Speaker 1: Geh doch mal zu ihr ins Bürow rüber und dann redet ihr einfach miteinander.
- 14:47Speaker 1: eine große Stärke von Stefan Ford, unseren damalige Chef einfach Leute zusammenzubringen und denen auch zu vertrauen.
- 14:53Speaker 1: also das hat dann Gut geklappt, wir haben uns relativ schnell zusammengerauft.
- 14:58Speaker 1: Und dann kam eben diese Phase der Hands-on Formatentwicklung und das waren die Wochen und Monate, die wir eben schon am Anklängen lassen.
- 15:07Speaker 1: Das war ein ganz schönes Ringen!
- 15:08Speaker 2: Aber es ist ja total überraschend.
- 15:11Speaker 2: damit habe ich nicht gerechnet denn... Ich habe euren Podcast natürlich hoch und runter analysiert und bin mir sicher dass mindestens Sechzig Prozent vielleicht mehr des Erfolgsgeheimnis, der Dialog zwischen euch ist.
- 15:27Speaker 2: Also ich glaube ihr beiden seid es eigentlich den diesen Podcast erfolgreich machen das Thema auch und die Art und Weise wie er es erzählt auch.
- 15:33Speaker 2: aber ich glaube Ihr seid es tatsächlich als Person.
- 15:35Speaker 2: Ich dachte also dass ihr irgendwie schon keine Ahnung seit ewig und drei Tagen zusammen gearbeitet habt.
- 15:40Speaker 2: Und ist ganz klar war ihr seid so dicke und ihr geht miteinander diesen podcast weg.
- 15:44Speaker 2: Aber offensichtlich war das ja eher eine Zweckgemeinschaft.
- 15:47Speaker 2: Ja
- 15:47Speaker 0: weil das ist Markus glaub ich so wenn man Also wenn jetzt da irgendjemand gekommen wäre, in meinen Raum gekommen wäre und ich hätte gesagt, oh weiß ich nicht.
- 15:56Speaker 0: Ich hatte mit dem schon Erfahrung gemacht aber es würde nicht funsten so richtig... Dann hätte ich glaube ich auch gesagt ne kann ich mir nicht vorstellen.
- 16:02Speaker 0: also ich finde man merkt ich habe glaube ich ein ganz gutes Menschengefühl und so einen Gefühl da kann man gut miteinander arbeiten und das hab' ich bei... Wir kannten uns schon auch.. Als Redakteurin habe ich bei NR Kultur schon gearbeitet.
- 16:15Speaker 0: Ich habe bei Tom schon paar Manuskripte abgenommen.
- 16:19Speaker 0: Also das funktioniert gut.
- 16:20Speaker 0: und da habe ich jetzt Gefühl, ah da kann ich schnell Vertrauen aufbauen.
- 16:25Speaker 0: Und das ist es glaube ich am Ende.
- 16:26Speaker 0: also wenn so ein Podcast du funktioniert dann ist es ein vertrauensvolles Verhältnis und dass habe ich schnell gemerkt.
- 16:33Speaker 0: bei ihm
- 16:34Speaker 1: Und bei mir war das im Grunde so, dass Lenore die Skripte, die sie abgenommen hat.
- 16:38Speaker 1: Das war wirklich zu meiner Volontariatszeit also zu einer Zeit wo eh alles bei mir drunter und drüber ging man immer auch große Unsicherheiten hatte oder ich zumindest große Unsicherung hatten hatte und dann bei Ende der Kultur auf Stationen war und dann eben mit einer sehr empathischen netten ruhigen Kollegin und ruhig im Sinne von Ruhepuls Da saß und meine Skripte dadurch sehr viel besser geworden sind, dass sie sie abgenommen hat.
- 17:04Speaker 1: Und deswegen war da eben auch so ein gewisses Urvertrauen in diese Kollegen da.
- 17:08Speaker 1: Das hat dann wahrscheinlich auch dazu geführt, dass wir gemeinsam in diesen Raum gegangen sind, waren so naja gut!
- 17:13Speaker 1: Wir kommen ja eh gut miteinander klar.
- 17:15Speaker 1: Lass mal gucken wohin das jetzt läuft...
- 17:17Speaker 2: Also ihr könnt mir noch so viel von Kollegen erzählen.
- 17:20Speaker 2: Ich finde, dass die Chemie zwischen euch außergewöhnlich erscheint – zumindest mir als Zuhörerinnen!
- 17:25Speaker 2: Dass das etwas sehr Besonderes ist und dass es nicht mit jeder Kollegin oder jedem Kollegen herzustellen ist.
- 17:30Speaker 2: Aber
- 17:30Speaker 0: jetzt sag mal was ist denn für dich als Hörer?
- 17:34Speaker 0: Das interessiert mich jetzt gar nicht.
- 17:36Speaker 1: Schon.
- 17:36Speaker 2: Es ist eben genau dieser Zusammenspiel.
- 17:39Speaker 2: Ich komme da später nochmal drauf, dass ihr ja auch eine bestimmte Rollenverteilung habt.
- 17:47Speaker 2: Aber darüber hinaus, ich finde das ist etwas Freundschaftliches.
- 17:50Speaker 2: Also für mich seid ihr... Freunde.
- 17:52Speaker 2: Und eben nicht nur Kollegen, vielleicht am Ende mögen die sich gar nicht und sind nur Kollegen und müssen den Job zusammen machen?
- 17:58Speaker 2: Ich bin jetzt unsicher!
- 17:59Speaker 2: Nein natürlich nicht!
- 18:00Speaker 1: Musst du dir keine Sorgen machen.
- 18:01Speaker 1: aber ich finde es schon dass man sozusagen bei dem wenn man sagt das sind Freunde von mir... Natürlich wenn ich jetzt aus der Ansteile rausgehe würde ich auch immer sagen Lenore ist eine Freundin von mir.
- 18:12Speaker 1: so auch mit ihrem Mann verstehe ich mich super mit den Kids auch so alles cool.
- 18:16Speaker 2: Kommt ja auch ein paar Kost vor.
- 18:17Speaker 2: nein
- 18:17Speaker 0: Mein Mann, mein Mann ist glaube ich der Einzige.
- 18:19Speaker 0: Der ist ja nicht von meiner Familie vorgekommen.
- 18:21Speaker 0: Ich wollte jetzt sagen,
- 18:22Speaker 1: dass die jüdische
- 18:23Speaker 2: Tochter
- 18:23Speaker 1: da
- 18:23Speaker 0: war.
- 18:24Speaker 0: Genau, schon eine Tochter.
- 18:24Speaker 0: Ah so!
- 18:26Speaker 1: Ja,
- 18:26Speaker 2: ja, ja... Da wird das Mikrofon rumgereizt in der Familie.
- 18:28Speaker 2: Man braucht nochmal ein paar Stattes?
- 18:30Speaker 1: Das ist auf jeden Fall alles richtig.
- 18:32Speaker 1: Gleichzeitig mahne ich auch immer sehr zu Vorsicht wenn es um freundschaftliche Bande innerhalb des professionellen Umfelds geht.
- 18:41Speaker 1: Nicht im Sinne von ich wäre distanziert zu Lenore sondern eher, dass ich sehr vorsichtig bin wenn es darum geht.
- 18:47Speaker 1: man tut sich dann freundschaftliche gefallen und so.
- 18:50Speaker 2: Nein, mir geht es um die Wirkung.
- 18:52Speaker 2: Also mir geht das sozusagen rein um die zugehörenden Wirkung... Und das ist ja auch wichtig!
- 18:57Speaker 2: Es mag ja auch sein dass da im Hintergrund Wirklich eine distanziertere Geschichte ist mir völlig egal.
- 19:02Speaker 2: Darum geht es mir gar nicht, aber die Wirkung ist einfach sehr vertraut, sehr nahe und sehr gemeinsam, sehr synchronisiert, sehr aufeinander abgestimmt.
- 19:09Speaker 2: Und ich glaube das macht eben zusammen mit eurer Persönlichkeit und auch mit eure Stimme macht es eben sehr viel aus.
- 19:15Speaker 0: Aber wir halten noch mal fest Es gibt keine Distance!
- 19:17Speaker 0: Es gab jetzt so einen Hype-Satz wo ich dachte dann könnte man interpretieren?
- 19:20Speaker 0: Nee, also wir sind nicht distanciert.
- 19:22Speaker 0: Es ist wirklich so dass wir ... weiß ich nicht.
- 19:26Speaker 0: Es gibt wenige Kollegen, denen ich Samstagabend um dreiundzwanzig Uhr fünfzig noch mal eine kurze WhatsApp-Nachricht tue.
- 19:33Speaker 1: Es gibt quasi keine Kolleginnen, der ich das nicht ... Also Lenore ist die einzige, der sich das nicht übelnehmt!
- 19:40Speaker 2: Das hat eine merkwürdige Dynamik gegeben.
- 19:42Speaker 2: Ich habe gerade die ganze Zeit von Freundschaft geredet, dann wurde das Ganze ein bisschen relativiert und mit Abstand betraten.
- 19:48Speaker 2: Und jetzt schreiben Sie sich am Samstagabend um der zweiten Woche ab nachrichten!
- 19:51Speaker 2: Wir kommen einfach mal zur nächsten Frage.
- 19:54Speaker 2: Und zwar möchte ich wissen von euch wann habt ihr eigentlich gemerkt dass das was ihr dort macht so erfolgreich ist?
- 20:00Speaker 2: Wann und woran?
- 20:01Speaker 1: Jetzt wir in unsere Analyse-Tour geguckt haben und die Klickzahlen gesehen
- 20:05Speaker 2: haben.
- 20:06Speaker 2: Wann?
- 20:07Speaker 2: Sehr schnell?
- 20:08Speaker 1: Ne, Abstaffel drei
- 20:10Speaker 2: Tatsächlich, so lange?
- 20:12Speaker 2: Hat sich da etwas verändert?
- 20:13Speaker 2: oder hat es sich das komoliert, dass sozusagen die Zuhörenden aufgelaufen sind und die Zahl einfach zu groß geworden ist.
- 20:21Speaker 1: Wir haben mit jeder Staffel im Grunde neue Rekorde für uns gebrochen.
- 20:27Speaker 1: also wenn man sich den Grafen anguckt dann bei jeder Staffeln ist der Ausschlag ein bisschen höher in den Release-Phasen.
- 20:35Speaker 1: Das ist natürlich etwas... Da sind wir extrem dankbar dafür.
- 20:38Speaker 1: So funktioniert, also das ist mehr hörende Werden.
- 20:41Speaker 1: Das hat aber unterschiedliche Gründe.
- 20:44Speaker 1: Also Staffel drei würde ich immer behaupten stand jetzt nach wie vor eine unserer absolut stärksten weil es die tiefste Recherche ist, die Geschichte...
- 20:54Speaker 2: Sind das die Siebenteile?
- 20:55Speaker 2: Ja!
- 20:57Speaker 0: Die
- 20:58Speaker 1: suchen nach Bacon's Kopf.
- 21:00Speaker 1: Die größten Fallhöhen, die wir da mit drin haben sowohl was uns persönlich betrifft als auch die involvierten Charaktere angeht.
- 21:09Speaker 1: Es hat aber auch damit zu tun, dass wir sozusagen mit der Plattform, mit der wir als ARD rausgehen größere Hörerschaften erreichen.
- 21:22Speaker 1: Und wenn die wiederum mit jeder Staffel neu auf uns aufmerksam gemacht werden – dann wandern mehr Leute rüber!
- 21:29Speaker 1: Noch mal….
- 21:29Speaker 1: Wir sind total froh, dass das so funktioniert und es hat sicherlich auch mit der harten Arbeit hier von unserem ganzen Team zu tun.
- 21:37Speaker 1: Aber man kann jetzt nicht sagen, dass wir das Rad neu erfunden hätten.
- 21:42Speaker 2: War es geplant beabsichtigt, dass ihr die drei Fragezeichen der zwanzig-vierundzwanziger Jahre seid oder seid ihr selber irgendwann darüber gestolpert?
- 21:56Speaker 2: Wir sind wirklich
- 21:57Speaker 0: die drei Fragezeichen!
- 21:59Speaker 2: Also in meinen Ohren seid
- 22:00Speaker 2: ihr's?!
- 22:02Speaker 0: Ja, wir haben ja vorhin schon gesagt es war so dass ein Prozess der Entwicklung wirklich lang war und das wir sehr überrollend diskutiert haben.
- 22:11Speaker 0: Und dann kam raus ich bin diejenige die ins Archiv gesperrt wurde.
- 22:15Speaker 0: Ich habe da sehr viel Mitleid bekommen von vielen Hörenden Auch aus meinem Umfeld, Linoge du darfst ja nie raus.
- 22:22Speaker 0: Ich mach das wirklich gerne!
- 22:23Speaker 0: Ich bin gerne Archivrecherche ist schon klar... Also
- 22:26Speaker 2: ist es intrinsisch?
- 22:27Speaker 0: Ja, absolut intrinsisch.
- 22:29Speaker 0: also ich habe gesagt, ich hab Latein studiert und Bibliothekars gehen.
- 22:33Speaker 0: Was will man da mehr als in einem Archiv zu sitzen und glücklich
- 22:36Speaker 0: sein?!
- 22:36Speaker 0: Die
- 22:37Speaker 1: Polizeiacken in den Händen zu halten?
- 22:39Speaker 1: und so war dann schon special.
- 22:40Speaker 0: Das stimmt.
- 22:42Speaker 0: Und am Anfang war irgendwie klar, also Torben geht raus, Torben ist Reporterin macht das schon wirklich auch sehr gerne und insofern war es irgendwann einfach der Punkt, wo man dachte ja jetzt ist es auch irgendwie ein bisschen überholt diese Rollen die wir da aufgestellt haben.
- 22:56Speaker 0: Und es ist vielleicht auch an vielen Stellen ergibt sich dann auch was wenn wir beide zusammen draußen sind und das war dann bei Staffel drei schon auch so dass wir genau bei Bacon dann waren wir zusammen auf Rügen also den wahnsinnig halsbrecherischen Tag den hatte, musste Torben alleine durchstehen.
- 23:14Speaker 1: Aber das war auch wirklich ... Das waren Wendepunkt?
- 23:15Speaker 1: Ja!
- 23:16Speaker 1: Also es war ein Wendelpunkt dass ich bei diesem einen verdächtigen Alleine in die Wohnung gegangen bin und erst im Nachhinein nach diesem wirklich sehr skurrilen Treffen mit diesen Menschen gemerkt habe Das hätte auch echt schief gehen können, da jetzt alleine hinzugehen.
- 23:38Speaker 1: Ich hab' wirklich von meiner Freundin, ich habe echt Ärger bekommen!
- 23:41Speaker 1: Du kannst doch nicht alleine reingehen und deswegen war das sozusagen on top ein Argument zu sagen ne bestimmte Reportagen die machen Lenore und ich zusammen.
- 23:51Speaker 1: Ich
- 23:51Speaker 2: erinnere mich ziemlich gut an die Staffel weil sie eben so anders ist als die Staffeln zuvor.
- 23:56Speaker 2: Sie ist ja geradezu actionreich und hatte tatsächlich zur Wille.
- 24:00Speaker 2: Bevor du an der Haustür geklingelt hast, hast du allerdings selber schon Also hat man dir die Sorge schon angemerkt.
- 24:06Speaker 2: Ich weiß nicht, ob das ein Pies ist was anschließend aufgenommen wurde oder ob du es tatsächlich vorher aufgenommen hast aber das ist tatsächlich einen Punkt gewesen wo auch ich gedacht habe wo ich dachte so oh der gute Torben wird jetzt aber vielleicht ein bisschen leichtsinnig mit dem was er dort macht.
- 24:21Speaker 2: und dann gab es noch mal in Amsterdam eine Situation da hab' ich das Gleiche gedacht dass du dich mit einem Kunsträuber oder Kunstdieb getroffen einem ehemaligen... Der erschien mir ja auch nicht von zarten Eltern zu sein, sagt man das auch noch.
- 24:37Speaker 1: Ich weiß zumindest was du meinst und das kann ich bestätigen.
- 24:40Speaker 1: also die Familie oder zumindest der Vater von ihm war auch schon schwer krimineller.
- 24:45Speaker 1: Der Unterschied in dem Fall war dass bei der Nummer auf Rügen Das war tatsächlich eine Feldaufnahme, also das waren nicht nachträglich eingesprochen.
- 24:56Speaker 1: Es war schon Orientierung die wir uns gegeben haben bei Reportagen immer mal wieder einfach ins Mikro erzählen was passiert gerade und sei es für einen selber dass man später nochmal nachhören kann.
- 25:06Speaker 1: Und in dem Moment war's eben genau die Situation.
- 25:08Speaker 1: ich bin da ein bisschen rumgedruckst und stand dafür dieser einen Galerie Die wir als Kontakt hatten die eventuell wissen wo dieser Verdächtige lebt.
- 25:19Speaker 1: Und ehrlicherweise um mir selber auch ein bisschen Zeit zu geben, hab ich dann so ein bisschen da reingeredet von wegen.
- 25:23Speaker 1: Ich geh jetzt hier gleich dahin und dann mach' ich dies und dann mache ich
- 25:25Speaker 1: das.".
- 25:25Speaker 1: Und dass das dann aber so gut transportiert wie schlecht es mir in dem Moment ging... Das klingt mal Kabe, aber da waren wir schon ein bisschen dankbar drüber als wir nachher im Schnitt saßen.
- 25:35Speaker 1: Bei der Nummer an Amsterdam ... Ja, da war ich auch angespannt.
- 25:40Speaker 1: Da war ich aber nicht allein!
- 25:42Speaker 1: Sondern da war mit Arthur Brandt zusammen den Lenoria eben auch erwähnt hat.
- 25:45Speaker 1: Auch eine Vertrauensperson von uns Mir vorher auch gesagt hat, du alles gut vor dem Ocky.
- 25:53Speaker 1: Es gibt bestimmte Themen die solltest du vielleicht aussparen und bei allem anderen schieß mal los.
- 25:58Speaker 1: ich bin ja dabei aber ich würde es nicht alleine machen.
- 26:01Speaker 1: Torben das hat er mir auch gesagt Aber
- 26:03Speaker 2: auf jeden Fall krasse Erlebnisse!
- 26:06Speaker 2: Aber schon nach wenigen Folgen ist etwas passiert was auch mir passiert ist.
- 26:10Speaker 2: Ich habe euch im Auto gehört Das waren die eine der ersten Folgen Und dann wurde ich irgendwann unruhig und dachte so hey ich verstehe es nicht.
- 26:18Speaker 2: Und ein, zwei Folgen später berichtet ihr darüber, dass Zuhörende euch einen Feedback gegeben haben über einen bestimmten Umstand.
- 26:27Speaker 2: Habt ihr eine Idee, wovon ich rede?
- 26:29Speaker 0: Dass wir gleich klingen... Tatsächlich nicht!
- 26:31Speaker 0: Also
- 26:32Speaker 1: es ist furchtbar
- 26:34Speaker 0: bitter.
- 26:34Speaker 0: Selbst meine Schwester konnte uns nicht unterscheiden und meine Schweste kennt mich seit
- 26:39Speaker 1: fünfzehn Jahren.
- 26:40Speaker 0: Es ist völlig verrückt Ich weiß nicht.
- 26:43Speaker 0: Also, ich hab natürlich eine relativ tiefe Stimme für ne Frau.
- 26:45Speaker 0: Tom ist ein bisschen baritonnmäßig eher hoch.
- 26:50Speaker 0: Und ich hab's ... Wir haben so einen Dummy produziert zum Beispiel.
- 26:54Speaker 0: Der ist durch den NDR gegangen und hat Leute gesagt, ihr macht euch echt gut am Mikrofon?
- 26:59Speaker 0: Keiner hat da irgendwie gesagt, Ihr klingt übrigens gleich!
- 27:02Speaker 0: Und ich hatte ja auch nichts verändert.
- 27:04Speaker 0: Wir wollten das ja zusammen machen.
- 27:06Speaker 0: Und wir hätten jetzt keinen anderen gesucht, der irgendwie anders klingelt.
- 27:11Speaker 0: Und manchmal muss man Sachen auch einfach durchhalten und weiter tragen.
- 27:16Speaker 0: Und weiß ich nicht, also Abstaffel drei glaube ich kam keine Rückmeldung in der Richtung.
- 27:20Speaker 2: Ich fand es nur so lustig, ihr habt das ja auch thematisiert, habt darüber gesprochen... ...und ich dachte so ach!
- 27:25Speaker 2: Ich bin nicht der Einzige, der so auditiv irgendwie das nicht auf die Kette kriegt.
- 27:30Speaker 2: Es war ja nicht immer!
- 27:31Speaker 2: In manchen Situationen, wo man es nicht erkennen konnte... Also ich konnte's nicht erkennen und ich glaube es waren eben nicht ausschließlich ist es die Stimmlage sondern ich denke vielleicht auch durch die enge der Zusammenarbeit dass man sich sprachlich ein gewisse ähnlichen Rhythmus angeeignet hat, der dazu geführt hat, dass sie gleich klingen.
- 27:48Speaker 0: Du meinst also ich sag jetzt auch so häufig krass?
- 27:54Speaker 1: Es gibt bestimmte Wörter, die ich häufig benutze.
- 27:57Speaker 2: Aber das ist ja fast Inhalt!
- 27:59Speaker 2: Ich rede eher über Modulation.
- 28:04Speaker 1: Also kann schon sein aber auch da versuchen wir so authentisch wie möglich zu bleiben.
- 28:11Speaker 1: und
- 28:13Speaker 2: es gibt
- 28:14Speaker 1: Passagen, die wir gerade jetzt bei den neueren Staffeln wo Erzählstrecken haben, also wo wir wirklich die Geschichte wie ein Erzähler voranbringen oder eine Erzählerin.
- 28:24Speaker 1: Und dann gibt's aber eben wieder die Talkparts und ich würde schon sagen dass sich da das wir uns ab Staffel vier eigentlich freigespielt haben und wer es dann immer noch hört dem kann ich nur sagen denn hör' es nochmal.
- 28:35Speaker 2: Na ist ja auch praktisch wenn einer mal krank wird übernimmt die andere durch keiner mit.
- 28:40Speaker 2: muss man einmal nur noch rabezahlen.
- 28:42Speaker 1: Wir haben es wirklich bei Ende der Kultur bei der Welle Wenn da in ein Talk gegangen werden muss, dann gibt's einen Preset.
- 28:48Speaker 1: Was man quasi für unterschiedliche Moderatoren nutzen kann.
- 28:51Speaker 1: Das gibt es auch für Autor-Innen.
- 28:52Speaker 1: Für mich wurde nie eins gemacht weil ich im Grunde so selten da wirklich auf der Welle was gesagt hab.
- 28:57Speaker 1: Ich komm wenn mal was ist rein und sag gib mir das Preset von Lenovo.
- 29:01Speaker 2: Das passt!
- 29:03Speaker 2: Das wusste
- 29:04Speaker 0: ich noch gar nicht.
- 29:07Speaker 2: Da ist er dann mit einer Stimme quasi unterwegs.
- 29:10Speaker 2: Mit was von der technischen Ausstattung bist du unterwegs Torben, wenn Du als Feldreporter sozusagen vor so ner Tür auf Rügen stehst?
- 29:18Speaker 1: Ich bin im Grunde bis inklusive Staffel fünf mit einem kleinen Was ist denn das Tencent?
- 29:26Speaker 1: Olympic.
- 29:27Speaker 1: OLYMPIC!
- 29:27Speaker 1: Also mit einem Aufnahmegerät von Lenore unterwegs gewesen, wirklich ein sehr kleines Olympikaufnahmegerät mit dem externen Mikrofon was angeschlossen wird.
- 29:35Speaker 1: jetzt seit Staffel sechs bin ich mit einem Zoom H-Six unterwegs
- 29:40Speaker 2: und dann ist da Knopf-Mikrofon als Verlängerung dran, das...
- 29:45Speaker 1: Nee.
- 29:45Speaker 1: Also ein Clipon habe ich als Backup sozusagen.
- 29:47Speaker 1: Das läuft nochmal so.
- 29:49Speaker 1: Das ist dann ein rode Go glaube ich.
- 29:52Speaker 1: Es gibt aber natürlich auch noch andere tolle Hersteller von Mikrofon und das Zoom ist entweder mit einem Aufstecker für die Atmosphären oder wenn es längere Interviews sind mit nem externen Mikrophone was man angeschlossen wird.
- 30:05Speaker 1: Ein bisschen so set up wie du es hier hast?
- 30:08Speaker 2: Ich möchte lernen wie das funktioniert.
- 30:11Speaker 2: Ich habe viele Fragen mitgebracht.
- 30:13Speaker 2: Die sind sehr detailorientiert, ihr müsst gucken wie weit ihr die Tiefe da reingehen möchtet.
- 30:18Speaker 2: Lena woher kommt die Idee eines Falls?
- 30:22Speaker 2: Und was für Kriterien muss mir erfüllt sein damit wer entscheidet dass sie das macht?
- 30:28Speaker 0: also es ist ganz unterschiedlich.
- 30:29Speaker 0: am Anfang haben wir einfach erstmal zusammengetragen und ehrlicherweise profitieren wir von diesem zusammentragen immer noch weil da ein großer Stapel auf den Schreibtischen oder in den auf dem Desktop liegt, wo wir sagen den wollen unbedingt machen.
- 30:44Speaker 0: Da haben wir schon mal andere recherchiert da hat sich jetzt gerade irgendwie nicht so richtig ergeben.
- 30:48Speaker 0: also natürlich muss es muss die Spannung da sein das muss eine Fallhöhe da sein der muss auch immer eine Metaebene haben finde ich interessant.
- 30:57Speaker 0: und dann gucken wir dass wir in unterschiedlichen Bereichen unterwegs sind also dass wir über Fälschungen sprechen, dass wir Überdiebstahl sprechen.
- 31:05Speaker 0: Wir haben zum Beispiel ganz lange nicht über Galerien gesprochen.
- 31:09Speaker 0: Haben wir immer mal wieder auch ein bisschen an recherchiert, weil der Kunstmarkt einfach alles passiert in diesen Galerienen und die sind so ein bisschen sakrosankt und keiner traut sich da so richtig ran.
- 31:21Speaker 0: Zumindest habe ich in letzter Zeit nicht so richtig was gehört.
- 31:23Speaker 0: und jetzt haben wir zum Beispiel einen Galeriefall, den wir gerade in einer intensiven Recherche sind Genau.
- 31:28Speaker 0: Und das klopfen wir immer wieder ab, also nach einer Staffel ist es so dass wir einmal kurz durchatmen und dann sagt Thorben Head of Podcast So!
- 31:36Speaker 0: Und was machen wir
- 31:37Speaker 1: als Nächstes?
- 31:38Speaker 0: Und dann haben wir meistens so sechs sieben Fälle wo wir sagen die sind in der engeren Auswahl und dann wird's immer einer weniger weil das ergibt sich nicht, das matcht mit dem nicht.
- 31:50Speaker 0: und bei Staffel vier war's so und das fand ich echt ganz gut dass da echt die Fälle aus der Community kam Und das ist natürlich ein total großes Geschenk.
- 31:59Speaker 0: Da kommt viel, wo mir das Herz blutet, weil ich sage können wir nicht so richtig machen... Ist deine Familiengeschichte wahnsinnig interessant?
- 32:07Speaker 0: Das ist auch ein tolles Kapitel.
- 32:08Speaker 0: wenn es um keine Ahnung, mir fällt eine irgendwie die DR-Kunst, die verschwunden war.
- 32:12Speaker 0: War
- 32:13Speaker 2: das nicht die Statue aus dem Schrebergarten in
- 32:15Speaker 0: der Situation?
- 32:16Speaker 0: Genau!
- 32:16Speaker 0: Also im Prinzip waren wirklich alle Fälle, die wir in der Staffel vier erzählt haben, recherchiert haben, kamen aller aus der Community.
- 32:23Speaker 0: macht doch mal was also zum Beispiel auch Murgalla Dieser Fälscher, der ja nicht mehr lebte.
- 32:29Speaker 0: Wo aber ein Schatz an O-Töne einfach in dem Archiv war und wir dann trotzdem noch mal losgegangen sind natürlich und den Sohn getroffen haben ... Also es muss immer auch eine Ebene haben, wo wir jetzt nicht nur Archivsachen machen sondern wo wir selber unterwegs sind.
- 32:44Speaker 0: Wo wir selber recherchieren können.
- 32:45Speaker 0: Wo heute noch was passiert beziehungsweise ja wo man auch das Gefühl hat naja ist irgendwie noch nicht auserzählt.
- 32:51Speaker 0: also ich habe das Gefühl weiß ich nicht.
- 32:53Speaker 0: selbst zum Beispiel Louvre Mona Lisa war so dass man irgendeine Ahnung zu den Elfen da wird schon alles einmal erzählt sein.
- 33:03Speaker 0: Und dann, weiß ich nicht, haben wir mit René Alange gesprochen über wie war das damals?
- 33:07Speaker 0: Gab's da irgendwie noch keine Fingerabdrücke.
- 33:09Speaker 0: Ja doch die Deutschen waren ja schon viel weiter... Dann hat der so ein bisschen Polizeigeschicht erzählt.
- 33:13Speaker 0: selbst das finde ich war für mich zumindest nur ein Erkenntnisgewinn.
- 33:16Speaker 0: also es muss immer irgendwie weitergehen und wir sitzen und wir haben uns ein bisschen vorgewagt Wir haben am Anfang sehr Fälle erzählt die sozusagen abgeschlossen sind sind immer mehr in die investigative Richtung gegangen, weil ich ehrlicherweise auch glaube das ist unser öffentlich-rechtlicher Auftrag.
- 33:34Speaker 0: Dass wir einfach wirklich in Investigationen gehen und in diesem Bereich gerade was Kunst und Kultur betrifft.
- 33:40Speaker 0: Das gilt immer noch so als so her und es ist irgendwie alles so großartig.
- 33:46Speaker 0: Und dass da eben trotzdem so viele Geschichten lauern, gerade jetzt zum Beispiel in diesem Galeriebetrieb.
- 33:51Speaker 0: Wie gesagt, ich finde, das müssen wir machen, das macht sonst kein anderer.
- 33:56Speaker 0: Ich fühle mich da sehr wohl.
- 33:57Speaker 2: Wir als Zuhörerinnen fühlen uns auch sehr wohl mit dem, was ihr dort macht.
- 34:01Speaker 2: Torben legt dir einen Zeitraum fest den ihr euch zeitnehmend um diesen Fall zu recherchieren?
- 34:07Speaker 2: Oder entscheidet das der Fall vielleicht auch von sich aus wenn ihr merkt er geht noch mehr und noch mehr dass diese Phase ausgedehnt wird?
- 34:16Speaker 1: wir versuchen die Community nie länger als ein Jahr warten zu lassen auf eine neue Staffel
- 34:23Speaker 2: Was ja schon richtig lang ist.
- 34:24Speaker 2: Ja, es
- 34:24Speaker 1: schon richtig lange ist und wo wir ich kann's nur immer wiederholen Wir sind extrem dankbar für die Hörenden, die wir haben Für die Rückmeldungen Die wir kriegen für die Geduld die die Leute haben Und zumindest wenn man jetzt in die Zahlen guckt die kommen nicht nur wieder sondern die bringen auch noch ihre Freunde mit.
- 34:42Speaker 1: Wir haben Nebenkunstverbrechen leider Leider ein Anführungszeichen.
- 34:47Speaker 2: Noch
- 34:49Speaker 1: andere Aufgaben bei NDR Kultur, dementsprechend ist es immer auch ein Abwägen wie viel schaffen wir in einem Zeitraum X und deswegen war für uns diese Periode von mindestens einem Jahr ist ein Zeitraum...
- 35:01Speaker 2: Dann muss aber geliefert werden?
- 35:02Speaker 1: ... dann muss geliefert werden auch damit wir selber zu Potecon.
- 35:05Speaker 1: Großes Aber!
- 35:07Speaker 1: Wenn Fälle dabei sind, wie Lenores beschrieben hat die investigativer sind noch laufen sozusagen, dann müssen wir manchmal auch die harte Entscheidung treffen und sagen, dann wird es dieser Fall nicht in die Staffel schaffen.
- 35:25Speaker 1: Wenn wir ihn noch nicht rund haben.
- 35:27Speaker 1: Es gab ... In der Vergangenheit Fälle, Bacon's Kopf haben wir besprochen, es gab auch die gestohlene Bronze-Statur wo wir gesagt haben hey!
- 35:36Speaker 1: Die haben wir eigentlich komplett rund diese Geschichte?
- 35:40Speaker 1: Die blöde Statue haben wir trotzdem nicht gefunden.
- 35:43Speaker 1: Lass uns den Fall trotzdem rausbringen und sei es um im Sinne von René Alange für Öffentlichkeit zu sorgen, und darüber eventuell noch Tipps reinzuholen.
- 35:52Speaker 0: Ich distanziere mich vom blöde Statue!
- 35:59Speaker 1: Da kannst du gerne immer schneiden.
- 36:03Speaker 1: Lass es gerne drin, weil für mich ist das echt eine blöde Statue, ich hätte dieses Missding so gerne gefunden.
- 36:09Speaker 1: Da gibt's immer noch Momente wo ich denk verdammt argst.
- 36:12Speaker 2: Komm' ich jetzt aber als Storyteller rein und sage eigentlich ist es ganz gut dass sie nicht gefunden ist?
- 36:16Speaker 2: Das gibt euch natürlich Optionen, das behält ne gewisse Spannung am Ende da!
- 36:20Speaker 2: Ich find das gar nicht schlecht, dass das nicht abgeschlossen ist... Ich meine, Lenore hat in einer Episode erzählt, dass ihr in einem Fall drei Jahre recherchiert habt.
- 36:28Speaker 2: Oder so kann das sein?
- 36:30Speaker 2: War das Bacon's Kopf?
- 36:30Speaker 0: Das ist Bacon's Koffer.
- 36:32Speaker 0: Das was ich erzählt habe als ich bei René das erste Mal am Schreibtisch saß oder vor dem Schreibtish saß da haben wir schon über Bacon's kopf geredet.
- 36:39Speaker 0: Da hat er schon gesagt es ist ein fall der wahnsinnig interessantes.
- 36:42Speaker 0: und dann haben wir gesagt erstes Staffel machen wir noch nicht zweites Staffel wird irgendwie auch noch nichts Wagen was mal anders und machen nochmal irgendwie über mehrere ... Also erzählen wirklich nur einen Fall.
- 36:54Speaker 0: Vorher war es ja immer so, dass wir einen Fall in zwei Episoden erzählt haben.
- 36:57Speaker 0: Und da war die ganze Staffel gegen diesen Einfall.
- 37:01Speaker 2: Die längste Staffel auch?
- 37:02Speaker 2: Was ist der Hauptteil eurer Arbeit?
- 37:05Speaker 2: Eure Vorarbeit!
- 37:06Speaker 2: Ist das Lesen?
- 37:08Speaker 2: Ist das Telefonieren?
- 37:09Speaker 2: Ist es tatsächlich unterwegs an Leute treffen?
- 37:11Speaker 2: Was is der Hauptteil?
- 37:12Speaker 0: Ich kann's nicht quantifizieren... Wir lesen uns sehr, sehr viel ein.
- 37:19Speaker 0: Wir müssen natürlich auch dann erstmal recherchieren wer sind die guten Gesprächspartner.
- 37:26Speaker 0: Also quantifizieren kann ich es nicht!
- 37:28Speaker 0: Ich weiß dass ich am glücklichsten bin wenn wir endlich irgendwie in einem Wohnzimmer auf einer Couch sitzen und jemand sitzt da und öffnet sich eben wirklich.
- 37:38Speaker 0: also zum Beispiel habe ich wirklich als diese Geschichte über dieses Dator, die nicht blöde ist.
- 37:46Speaker 0: Als ich so eine Familie an uns wendet und sagt, das ist ein großer Schmerz!
- 37:51Speaker 0: Wir wissen nicht wo es ist.
- 37:52Speaker 0: Und wir trauen euch zu, dass ihr das recherchiert.
- 37:55Speaker 0: Dann sitzen wir da in dem Wohnzimmer und erzählen uns das.
- 37:59Speaker 0: Das macht mich sehr glücklich.
- 38:01Speaker 0: Zumal hier
- 38:02Speaker 2: eine ganze Familiengeschichte dran hat?
- 38:04Speaker 2: Genau.
- 38:05Speaker 2: Also das war ja Biografiearbeit.
- 38:07Speaker 0: Aber das ist natürlich nur ein kleiner Teil ... sich anzuhören, die Perlen rauszufischen.
- 38:14Speaker 0: Die ganze Skriptarbeit, weil wir arbeiten ja, also wir setzen uns nicht ins Studio und spielen mal so ein paar O-Töne ab.
- 38:19Speaker 0: Kommt gleich
- 38:19Speaker 2: zu, weil das interessiert mich noch einmal sehr dass wir da nochmal reingehen.
- 38:23Speaker 2: deswegen die Zwischenfrage vielleicht haben strukturiert ihr oder plottet ihr schon während der Recherche Arbeit um einen besseren Überblick zu behalten, um sich nichts zu verirren?
- 38:35Speaker 1: Ja um auch in den Interviews die wichtigsten Punkte dann nicht zu vergessen.
- 38:40Speaker 1: Weil für uns sind sozusagen die Hauptinterview mit denen Protagonistinnen, die wir als unsere Hauptcharaktere... Das klingt immer so, als würden wir Fiction machen aber am Ende machen wir dokumentarisches.
- 38:53Speaker 1: Aber auch da brauche ich dir als Storyteller nicht groß erzählen wozu man Hauptprotagonisten braucht Dass wir da sozusagen auf die richtigen Wendepunkte in den Interviews darauf hinarbeiten Ohne!
- 39:05Speaker 1: alles vorzuskripten, sondern um nach wie vor mit einem Plan reinzugehen.
- 39:10Speaker 1: Offen zu bleiben.
- 39:11Speaker 1: und ja wir hatten mehrfach die Situation dass wir dachten dieser und jener Protagonist den wollen wir damit er diese und jene bestimmte Engel der Geschichte erzählt?
- 39:21Speaker 1: Und dann ist es was komplett anderes geworden.
- 39:23Speaker 1: das war schön!
- 39:24Speaker 1: Das war eine tolle Erfahrung.
- 39:26Speaker 1: und dann saßen wir flurend im Schnitt und haben uns überlegt so wie biegen wir das jetzt richtig
- 39:30Speaker 2: hier Lenore, holt ihr euch Unterstützung beim Thema Plotten?
- 39:35Speaker 2: Macht ihr das zu zweit?
- 39:36Speaker 2: Habt ihr einen Team?
- 39:37Speaker 2: Raucht da jemand... Da muss da jemand dazukommen der Abstand hat.
- 39:42Speaker 0: Also wir haben eine Redaktion die besteht aus also es wechselt so ein bisschen.
- 39:46Speaker 0: Wir haben immer so zwei Redakteure die wirklich so die Hauptredaktionen.
- 39:51Speaker 0: Wir haben uns Unterstützung geholt bei Bacon's Cop, weil wir da wirklich die Herausforderung hatten.
- 39:57Speaker 0: Das müssen wir nochmal anders erzählen.
- 39:59Speaker 0: Da müssen wir noch mal echt anders den Bogen spannen und da haben wir uns von der Kollegin vom BR unterstützen lassen jetzt so einen Workshop gegeben, der uns wirklich mich zumindest sehr weitergebracht hat.
- 40:12Speaker 0: Und ansonsten haben wir beide das Gefühl... so ganz gut sind in dem, was wir ... wie eine Geschichte aufgebaut sein soll.
- 40:21Speaker 0: Und immer wenn ich das Gefühl hab, ich find's jetzt wahnsinnig rund, dann kommt Tom und sagt nee, muss noch mal anders sein!
- 40:29Speaker 0: Und obgekehrt auch, man hat ja das Gefühl, man kommt mit diesem Material und ist einfach so erfüllt.
- 40:35Speaker 0: Also am Anfang war Tom wirklich, er hat seine Reportagen, wir hätten da drei Stunden Reportage senden können im Podcast?
- 40:45Speaker 0: Er ist dann sehr erfüllt und ich kann es total verstehen.
- 40:47Speaker 0: Man liebt ja dieses Material, was man hat!
- 40:49Speaker 0: Und dann hat sich einer geöffnet... ...und dann möchte man irgendwie das jede kleinste, jeder kleinste Satz ist.
- 40:54Speaker 0: Das ist so, dass manchmal ich, manchmal die Redaktion sagt nee, Torben jetzt müssen wir doch noch mal... Dann wird's ein bisschen Diskussionen.
- 41:01Speaker 0: aber er ist bei uns nach halb
- 41:03Speaker 1: Stunden lang, das muss kürzer
- 41:05Speaker 2: sein.
- 41:06Speaker 1: Ich würde aber ganz kurz an der Stelle auch wirklich nochmal einen ganz... Großes Dank und große Empfehlung an die Kollegin Lea Uzz ausgeben vom Bayerischen Rundfunk eine fantastische Geschichten Erzählerin, die uns wirklich bei Staffel drei in einem Workshop nochmal ihre Art zu erzählen beigebracht hat.
- 41:23Speaker 1: Und an diesen Methoden bedienen wir uns auch jetzt immer noch ein klein.
- 41:27Speaker 1: immer mal wieder wenn wir jetzt einer Staffel sechs sitzen Ich denke, oh Gott!
- 41:31Speaker 1: Wie kriege ich den Fall denn jetzt strukturiert mit den ganzen Protagonisten und den spannenden Geschichten hier und da?
- 41:37Speaker 1: Und jenes setze ich mich hin und denk so gut.
- 41:40Speaker 1: Wie war die Storyformel nochmal, die wir gelernt
- 41:42Speaker 1: haben?".
- 41:43Speaker 2: Und das ist so ein Glücksgefühl für dich.
- 41:46Speaker 2: So ein befreiendes Gefühl wenn man die Struktur auf einmal gefunden hat Und dann fängt man an die einzelnen Parts, die man hat zuzuordnen und auf einmal ergibt alles sehen.
- 41:54Speaker 2: Auf einmal funktioniert alles, auf einmal kriegt man es rund.
- 41:56Speaker 2: Auf einem bekommt man gute Übergänge hin großartig.
- 41:59Speaker 2: mit wieviel Stunden Audio Material sitzt ihr denn da und verzweifelt?
- 42:03Speaker 2: Also wie viel Audio Material pro Fall kann man wahrscheinlich so ganz genau sagen aber bringt ihr mit und müsst ihr auswärts und müsst reduzieren.
- 42:14Speaker 0: also warte mal ich kann nicht überschlagen.
- 42:18Speaker 0: also wir kommen Zehn, zwölf, fünfzehn Stunden.
- 42:23Speaker 0: So in dem Dreh, würde ich sagen.
- 42:25Speaker 0: Ja
- 42:25Speaker 2: und dann schneidet man das runter auf... ...Fünfzehn Minuten?
- 42:30Speaker 0: Otrunn...
- 42:31Speaker 2: Also reine Otrundzahlen schon
- 42:32Speaker 1: mehr.
- 42:33Speaker 0: Naja ja aber mehr als...
- 42:36Speaker 2: Also zu Fünfzehnt bis Fanzig Minuten oder so was.
- 42:37Speaker 2: Genau.
- 42:38Speaker 0: Würde ich jetzt so nicht denken.
- 42:39Speaker 0: Oh mein Gott!
- 42:42Speaker 0: Ja und das muss man auch wirklich also.. Ich bin auch jemand, der es dann wirklich noch mal alles hört.
- 42:47Speaker 0: Also echt irgendwie die Atmosphäre auch in die Atmung reinhört weil du brauchst dann wirklich dieses eine Auto was da vorbeifährt und wo du sagst genau so war die Situation.
- 42:57Speaker 2: Das heißt du erkennst im sich... also entweder anhören dir den stärksten Oton, die stärkste Szene und sagst das ist es?
- 43:05Speaker 0: Ich mach's immer so dass ich wenn ich das Interview geführt habe mir so ein kleine Geschichte mache Das war stark, das war die stärkste Passage.
- 43:14Speaker 0: Dass ich so einen kleinen Farbladen hab, so ein Spickzettel ... Aber ich hör mir alles noch mal an und bin dann auch Gott sei Dank schnell in der Situation wieder drin.
- 43:23Speaker 0: Ich weiß, da stand ich bei dem Stuttgarter Kommissar.
- 43:27Speaker 0: Da ist dieses Müllautolang gefahren.
- 43:29Speaker 0: Und ich fahr an Panik und so.
- 43:31Speaker 2: Wann schreibt ihr?
- 43:33Speaker 2: Und wer schreibt?
- 43:35Speaker 1: Wir schreiben meistens im ... Dritten Viertel dieses Jahres, was ich eben als Periode genannt habe für die Staffelproduktion.
- 43:46Speaker 2: Ist alles schon abgeschlossen?
- 43:47Speaker 2: Recherche, O-Töne, alles da?
- 43:48Speaker 1: Ja es muss alles auf dem Hof liegen.
- 43:51Speaker 1: Wir haben bevor wir losfahren einmal Storyboarded ungefähr schon mal geguckt.
- 43:56Speaker 1: wie könnten wir diese Geschichten aufbauen?
- 43:58Speaker 1: dann fahren wir los holen alles auf den Hof Hören uns dann alles nochmal an geht es mir nicht anders als nur?
- 44:04Speaker 1: ich muss die sachen auch immer noch mal komplett hören wobei ich bei den atmosphären bin.
- 44:07Speaker 1: ein spannter da gebe ich manchmal unseren producer auch einfach so eine zehn minuten atmostreck und sag hier sucht bitte einfach die geilste stelle raus wo das auto am tollsten klingt.
- 44:16Speaker 1: So und dann sitzen wir da, alles ist da.
- 44:20Speaker 1: Dann werden sozusagen die Highlight-Töne schon mal freigestellt, die einzelnen Atmosphären Und dann wird im Grunde nach dem neuen Storyboard was gemacht wird.
- 44:29Speaker 1: Im übergeordneten Sinn wird die Geschichte runter geschrieben.
- 44:32Speaker 1: Da teilen wir uns mittlerweile so auf dass es für jeden Fall eine Leadautorin oder ein Autor gibt der den Erstaufschlag bringt
- 44:43Speaker 2: Also nicht ihr, sondern das ist eine.
- 44:45Speaker 2: Nein, nein!
- 44:46Speaker 2: Einer von euch beiden?
- 44:46Speaker 2: Ja ja genau.
- 44:47Speaker 2: Also einer ist in Verantwortung und... Exakt so.
- 44:49Speaker 1: Das heißt ich würde mich jetzt hinsetzen und den ersten Skriptaufschlag runterschreiben.
- 44:54Speaker 1: bei bestimmten persönlichen Sachen lasse ich dann lücken im Sinne von
- 44:58Speaker 2: Reaktionen.
- 45:00Speaker 1: oder auch hier erzählt Lenore was ihr Lieblingsmuseum isst oder so dass es nichts was ich ihr jetzt reintexten würde.
- 45:06Speaker 1: Dann übergebe ich diesen ganzen Skrip.
- 45:08Speaker 1: Wust an Lenore sie streicht mir sechs mal krass raus, weil es zu häufig drin ist.
- 45:14Speaker 1: Ergänzt die persönlichen Teile und weiß Versa!
- 45:19Speaker 1: Also bei mir kommen denn die Skripte an, die von den Nohre sind?
- 45:22Speaker 1: Ich schreibe ein paar Mal mehr Krass rein, weil's wirklich krass war... Und dann gehen wir irgendwann damit zur Redaktion und sagen Hallo liebe Redakteurinnen hier wäre sozusagen der erste Skripetentwurf.
- 45:34Speaker 1: viel Spaß beim Lesen.
- 45:37Speaker 1: Es war so ulkig, weil wir auf einer Veranstaltung neulich waren.
- 45:40Speaker 1: Eine Live-Show und da auch eine Hörerin zu uns kamen und die war fest davon überzeugt ist, dass wir ein riesiges Team haben müssen!
- 45:48Speaker 1: Und wirklich wenn man es runterbricht dann sind das wir zwei, zwei Redakteurinnen unser Producer Oleg Unterstützung hier von den Technik-KollegInnen bei NDR Kultur und dann noch ein paar sehr tolle Kolleginnen Die uns für die Distribution unterstützen und that's it aber wirklich für diese Arbeit Und dies dir geht, da sind wir im Grunde vier Leute.
- 46:11Speaker 2: Jetzt der spannendste Moment, der mir tatsächlich nicht klar ist wie produziert ihr am Ende?
- 46:18Speaker 2: Ihr habt den Text, die O-Töne, ihr sitzt zusammen beim Studio... Was passiert denn?
- 46:25Speaker 2: spielt ihr die Oterne tatsächlich live ein, um die Möglichkeit der Reaktion, der authentischen Reaktionen zu provozieren?
- 46:32Speaker 2: oder wie macht ihr es?
- 46:32Speaker 2: Oder ist das das Geheimnis?
- 46:33Speaker 2: und wir reden nicht.
- 46:34Speaker 0: Nein doch können wir gerne darüber reden.
- 46:35Speaker 0: haben wir am Anfang genauso gemacht?
- 46:37Speaker 0: also da war Torben ja der Reporter.
- 46:39Speaker 0: ich wusste Da wirkt ich auch noch gar nichts.
- 46:41Speaker 0: Ich hab zum Teil dieses Skriptpassagen nicht gelesen, wo es um die Reportagen geht weil mich auch überraschen lassen wollte.
- 46:49Speaker 0: und dann haben wir die O-Töne eingespielt und ich habe darauf reagiert oder eben auch umgekehrt.
- 46:55Speaker 0: das machen wir nicht mehr
- 46:58Speaker 1: Weiß ich jetzt.
- 46:58Speaker 1: Irreaufwendig?
- 46:59Speaker 1: Ja,
- 46:59Speaker 0: es ist irreaufwändig!
- 47:01Speaker 0: Es dauert natürlich auch Wahnsinn und ja keine Ahnung.
- 47:03Speaker 0: man fühlt sich dann auch so ein bisschen... Jetzt muss aber die tolle Reaktion kommen, das wirkt dann manchmal auch unauthentisch ehrlich gesagt Und insofern sind wir gut vorbereitet, wir sitzen da im Studio.
- 47:15Speaker 0: Wir haben immer Passagen wo klar ist, da halten wir uns bitte an Skript.
- 47:19Speaker 0: Da geht es um Zahlen, Daten, Fakten alles was so gerade wenns investigativ ist.
- 47:26Speaker 0: Also dann muss man einfach klar sein und da würde ich jetzt irgendwie auch nicht freestylen.
- 47:32Speaker 0: Dann gibt's aber immer so Passagen, wo wir eher ein bisschen talky drauf sind Gucken wir uns gegenseitig an und ich atme zu laut.
- 47:40Speaker 1: Wirklich?
- 47:42Speaker 2: Er sagt so viel krass, und du atmest zu laut!
- 47:44Speaker 2: Genau
- 47:44Speaker 0: so ist es.
- 47:46Speaker 1: Wir haben tatsächlich... Aber das fällt mir jetzt nämlich gerade ein.
- 47:48Speaker 1: Wir hatten bei der Staffel vier, hatten wir noch mal einen Moment mit dem Kunstfälscher Edgar Murgalla.
- 47:55Speaker 1: Da hatte Lenore wirklich ein paar Sachen aus dem Archiv gefischt.
- 47:59Speaker 1: Und da war ich aber auch in der Staffelproduktion... Ich war so gestresst wegen tausend anderer Sachen, dass ich bei dem Skript auch gesagt habe okay, ich guck einmal drüber und den Rest machen wir im Studio!
- 48:09Speaker 1: Dann saß man im Studio und ich kannte die Archivtöne wirklich nicht.
- 48:11Speaker 1: Ich hab mich kaputt
- 48:13Speaker 0: gelacht.
- 48:15Speaker 1: Das war wirklich Weltklasse und die haben wir noch mal zugespielt und das sind wirklich ehrliche authentische Reaktionen.
- 48:20Speaker 2: Das merkt man aber auch.
- 48:21Speaker 2: Also das ist wirklich ... Wann kommt die Musik dazu?
- 48:25Speaker 2: Und von wem?
- 48:26Speaker 2: oder überhaupt das Sounddesign.
- 48:28Speaker 2: Wenn alles aufgenommen ist, kümmert sich eine Kollegin oder ein Kollege dann darum?
- 48:32Speaker 0: Also Tom hat schon gesagt Oleg Thuleneff ist unser großartiger Sounddesigner Das ist wirklich ein externer Kollege.
- 48:37Speaker 0: es geben wir an ihn und der ist seit der ersten Staffel dabei und wir lieben ihn heiß und innig und sowieso weil er auch da wahnsinnig flexibel ist und einfach großartige Arbeit leistet.
- 48:49Speaker 0: und also wir sitzen im Studio Wir nehmen auf Einer von uns beiden schneidet, das machen wir oder ein Technik-Kollege.
- 48:57Speaker 0: Manchmal liegt es auch wirklich daran wie viel waren wir noch sonst auf dem Schreibtisch?
- 49:01Speaker 0: aber eigentlich bemühen wir uns dass wir einmal geschnitten haben.
- 49:04Speaker 0: Wir haben einmal so die Version die war Oleg geben Die haben wir durchgehört da sind fein damit und dann kommen die Zauberhände von Oleg.
- 49:13Speaker 1: Das ist wirklich toll weil der Kollege hatte auch eine Reise gemacht.
- 49:16Speaker 1: Also im Grunde er ist für Staffel eins eingekauft worden.
- 49:21Speaker 1: Wir brauchen irgendwie Musik und ein Sounddesign, Intro-Auto und irgendwie ein paar Betten.
- 49:26Speaker 1: Wer kennt den gute Musiker?
- 49:28Speaker 1: Ich kenne Oleg Privat schon sehr lange, weiß das er ein guter Musiker ist.
- 49:31Speaker 1: Hab gesagt hey kannst du dir das vorstellen?
- 49:33Speaker 1: machen wir einen Draft bitte.
- 49:34Speaker 1: Wir haben das gehört es war direkt passend.
- 49:39Speaker 1: Und dann haben wir Ist es im Grunde immer mehr geworden dass wir gefragt haben so ey Kannst du vielleicht auch auf die jetzt schon zusammengebauten Teile noch mal extra Musikstücke schreiben, damit es passt.
- 49:51Speaker 1: Ey!
- 49:51Speaker 1: Kannst du diese Sachen vielleicht auch zusammenbauen?
- 49:53Speaker 1: Hier liegen die O-Töne da liegen die Sprechanteile hier ist das Skript wo alles genauestens drin steht und gerade bei den Atmosphären überrascht uns und er hat uns bisher immer positiv überrasacht und dementsprechend ein großartiger Pick für die Zusammenarbeit die sehr flexibel sein muss.
- 50:13Speaker 1: zum Teil Ein großer Gewinn, ja.
- 50:16Speaker 0: Und jetzt kommen die Mails... Wo gibt's denn die Musik von Kunst und Berechen?
- 50:20Speaker 0: Ja, ist was auch möglich!
- 50:23Speaker 2: Wir müssen eine Komplettung haben.
- 50:24Speaker 2: Aber es ist auch Outstanding und zwar von der ersten Folge an.
- 50:27Speaker 2: also ich glaube dass auch dieser Sounddesign Aspekt einfach ganz stark mit in den Erfolg rein spielt.
- 50:34Speaker 2: Die
- 50:34Speaker 1: Hörspiele hat er uns ja auch gebastelt.
- 50:36Speaker 1: Also gerade bei den ersten Folgen sind wir ja noch sehr viel über das Mittelhörspiel gegangen, dass wir uns im Grunde Schauspieler innen oder teilweise... Das
- 50:44Speaker 2: Opening.
- 50:45Speaker 2: Damit seid ihr immer eingestiegen und ist dir das glaube ich in Staffel drei oder vier habt ihr damit aufgehört?
- 50:50Speaker 2: Ab
- 50:50Speaker 1: drei haben wir auch da also drei war im Grund der große Wendepunkt wo wir gesagt haben okay wir machen es jetzt ohne Schauspieler weil wir wollen noch dokumentarischer noch ernster werden.
- 50:59Speaker 1: Aber gerade am Anfang haben wir teilweise hier Kollegen auf dem Flur gefragt, hey, wolltest du schon immer mal ein Museums-Einbrecher sein?
- 51:06Speaker 1: Kommt mal
- 51:06Speaker 2: kurz mit.
- 51:07Speaker 1: So und auch da hat Oleg uns sozusagen diese Hörspielteile gebaut im Grunde mit allem was das Endeertonarchiv zu bieten hatte.
- 51:18Speaker 2: Unsere letzten Meter sind sozusagen angekommen.
- 51:21Speaker 2: Hat sich euer Leben durch den Podcast verändert, Leno?
- 51:25Speaker 0: Also wir standen neulich in Hannover auf der Bühne des Landesmuseums und vor fünf Jahren hätte ich gesagt, wie was soll ich denn auf der bühne das Landesmuseums oder gerade im Museum?
- 51:38Speaker 0: Wir machen eine Show mit Kunst verbrechenden Scho.
- 51:41Speaker 0: Seit vergangenem Jahr waren in Hamburg, waren in der Kunsthalle Bremen lernen also Museen auf ganz andere Art mit einem mal kennen und dass da Leute kommen und sagen ihr erzählt Geschichten, sodass ich Lust habe in Museum zu gehen.
- 51:55Speaker 0: Ich dachte am Anfang immer, oh Gott, mein Museum!
- 51:58Speaker 0: Da muss ich ja irgendwie besondere Sprecher haben oder ich muss keine Ahnung im Kunstunterricht besonders aufgepasst haben.
- 52:03Speaker 0: und ihr erzählt es so dass ich das Gefühl hab, ah echt?
- 52:07Speaker 0: Das ist ja Leben im Museum da passiert ja richtig was.
- 52:11Speaker 0: Und dann wie gesagt stehe ich auf der Bühne mit Torben zusammen und die kommen wegen uns und insofern hat sich mein Leben schon ein bisschen verändert wenn nicht also
- 52:20Speaker 2: Offensichtlich.
- 52:20Speaker 2: nicht nur dein Leben, sondern der Podcast hat auch das Leben von anderen Menschen verändert.
- 52:23Speaker 2: Wenn die sich aufmachen mit ihren Familien sowohl zu solchen Abenden zu gehen als auch ... Museen wieder zu entdecken und sich mit Kunst zu beschäftigen.
- 52:33Speaker 0: Das war übrigens was wir nicht gedacht haben, dass das ein Podcast ist der sich an Familien wo Familien sagen ich kann das gut hören mit meinen Kindern ja die Nazi Geschichte da mache ich noch mal kurz aus aber ansonsten erzählt ihr das so dass das irgendwie auch zehnjährige Kinder echt gut mit kriegen und Fiebern.
- 52:52Speaker 0: also wie gesagt hatten wir uns jetzt irgendwie nie gedacht.
- 52:54Speaker 0: aber auch da toll
- 52:56Speaker 2: Torben, dein Leben hat sich das durch den Podcast verändert.
- 52:58Speaker 2: Gibt es Fan-Momente?
- 53:00Speaker 1: Ich hatte das in so einem Moment als wir in Bremen den Liveauftritt hatten dass eine Hörerin auch damit ihrer jungen Tochter auf mich zukam und das war noch bevor die Show war.
- 53:14Speaker 1: ich weiß gar nicht mehr ich musste irgendwo hingehen und sie kamen auch gerade an Und die sprach mich direkt an und sagte Torben wo ist denn hier die Garderobe?
- 53:23Speaker 2: Ich war so, excuse
- 53:25Speaker 1: me.
- 53:25Speaker 1: Wer
- 53:26Speaker 2: bist du genau?
- 53:27Speaker 1: Kennen wir uns?
- 53:27Speaker 1: tut mir voll leid wenn wir uns schon mal kennengelernt haben und das war wirklich so spannend dass da jemand eine parasoziale Bindung zu mir oder zu uns hat die sich direkt an uns gewandt hat weil sie denkt naja die gehören ja dazu die kennen mich ja ich kenne die und den vertraue ich.
- 53:46Speaker 1: und da frage ich jetzt mal wo die Garderobe ist dann mich nett mit ihr unterhalten.
- 53:52Speaker 2: Und das ist ja noch die Norddeutsche Art, also wenn es noch ein bisschen weitergeht, dann fallen sie dir in die Arme und dann wundest du dich erst recht?
- 53:58Speaker 1: Nein aber das klingt jetzt auch... Es soll sich nicht zu groß machen.
- 54:03Speaker 1: Ja dass genau wie Lenores beschrieben hat auf diese Art hat es auch mein Leben verändert und auch der berufliche Erfolg den wir beide jetzt hatten in den letzten Jahren Nicht nur in Bezug auf Kunstverbrechen sondern auch auf unsere anderen Aufgaben Der hat mit Kunst verbrechen zu tun.
- 54:19Speaker 1: Dementsprechend auch da ein klares Ja.
- 54:22Speaker 1: und trotzdem, ich will das nicht so groß machen.
- 54:25Speaker 1: Mein Gott!
- 54:25Speaker 1: Also auch bei den Liveauftritten sag' ich's so hey, das ist jetzt mein Bürojob aber verlängert sozusagen.
- 54:31Speaker 2: Vielleicht ist es wichtig, es groß zu machen?
- 54:34Speaker 2: Ich glaube, dass es wichtig ist, großzumachen.
- 54:35Speaker 2: Es gibt neue Termine im Oktober.
- 54:38Speaker 2: Da seid ihr in Oldenburg, in Frankfurt und Berlin unterwegs zu einem sensationellen Preis.
- 54:44Speaker 2: also es ist nicht so, dass sich das irgendwie keiner leisten könnte.
- 54:46Speaker 2: unbedingt Tickets Also ich pack das mit in die Schaumdrucks rein.
- 54:52Speaker 0: Zwei Fragen?
- 54:52Speaker 0: Ich glaube Frankfurt und Berlin ist schon ausverkauft.
- 54:54Speaker 0: Oh was,
- 54:55Speaker 2: jetzt schon!
- 54:57Speaker 2: Auf nach Oldenburg.
- 54:58Speaker 2: Das soll eine zauberhafte Stadt
- 54:59Speaker 1: sein.
- 54:59Speaker 1: Es ist eine zaurerhafte Stad.
- 55:00Speaker 1: Wir
- 55:00Speaker 0: freuen uns alle euch an Oldenbuck
- 55:02Speaker 1: zu sehen.
- 55:03Speaker 1: Es wird auch noch einen Termin in Göttingen geben aber ich glaub da sind die Karten noch nicht verkauft.
- 55:06Speaker 2: Warum eigentlich nicht in der Kunsthalle in Hamburg?
- 55:11Speaker 2: Wie kann es sein?
- 55:13Speaker 0: Hamburg hatten wir so schon auf der Handkarte.
- 55:15Speaker 0: Auf Kampnagel haben wir gestartet, Markus ist doch nicht aller Tage Abend.
- 55:20Speaker 0: Wir bringen da was hin!
- 55:24Speaker 2: Nächste Staffel welches Thema wäre?
- 55:26Speaker 2: jetzt noch eine Frage?
- 55:27Speaker 2: Fangen wir mal mit wann.
- 55:30Speaker 1: Genau die einjährige Periode das heißt wir werden im November diesen Jahres eher Mitte November in den Release gehen.
- 55:40Speaker 1: Wir werden mehrere Fälle wieder dabei haben.
- 55:44Speaker 1: Mehrere Fälle auf mehreren Episoden, wenn das alles so klappt wie wir es im Moment liegen haben wird dass die längste Staffel die wir gemacht haben.
- 55:54Speaker 1: Es wird gehen um Lenora des angesprochenen Einfall der in der Galerie Szene spielt, der investigativ ist, der schwierig ist an dem wir dran sind und bei dem mal gespannt sind, ob und wie er dann zur Aufführung kommt.
- 56:10Speaker 1: Wir werden einen in Anführungszeichen historischen Fall dabei haben aus den frühen Nullerjahren.
- 56:15Speaker 1: Es geht um zwei Museumseinbrüche die in Nordeuropa spielen.
- 56:23Speaker 1: es wird um gestohlene Bronzen gehen von Friedhöfen.
- 56:29Speaker 1: Das ist ein besonders emotionales Thema.
- 56:31Speaker 1: das ist jetzt nicht die große Kunst.
- 56:34Speaker 1: Klar, für uns ist es auch schön wenn wir Namen wie Picasso, Fangoche etc.
- 56:37Speaker 1: Pp drin haben weil das ist Mainstream-Anschlussfähig.
- 56:39Speaker 1: in diesem Fall geht es aber wirklich eher um die emotionalen Geschichten dahinter Wenn jemand von seinen Angehörigen die auf dem Friedhof liegen quasi bestohlen
- 56:48Speaker 2: wird.
- 56:51Speaker 1: Wir werden bei einem fall den Deckel drauf machen Den wir bisher nie zu Ende erzählt haben.
- 56:58Speaker 2: Das heißt es wird ein Fall nochmal kommen der bereits schon einmal
- 57:03Speaker 1: Und jetzt muss ich gerade überlegen...
- 57:05Speaker 2: Da sind viele Fälle.
- 57:06Speaker 0: Ja, ja, das ist so gut!
- 57:07Speaker 0: Ich glaube jetzt hast du noch einen anderen historischen Fall.
- 57:11Speaker 0: da geht es um Schirneinbruch also die damals als Deturner genau die Turner gemeldet und der Kasperler Friedrich aus der Hamburger Kunsthalle geklaut wurden.
- 57:23Speaker 0: Also weil schon irgendwie unser Anspruch ist dass wir immer auf was Norddeutsches haben Wir sind Kunstverbrechen von NDR Kultur.
- 57:29Speaker 0: So,
- 57:29Speaker 2: wenn wir das nochmal kurz dropen können Raub im Louvre, ist das ein Thema für euch?
- 57:36Speaker 0: Ja.
- 57:36Speaker 0: Würde es was geben, sage ich mal vorsichtig!
- 57:39Speaker 2: Das ist spannend, das finde ich toll.
- 57:41Speaker 2: darüber freuen sich glaube ich viele weil es einfach so eine also aus verschiedenen Gründen natürlich ne großartige Spannung irgendwie mitbringt.
- 57:48Speaker 2: und Ich habe mich gefragt Was ist eigentlich mit den Hitler-Tagebüchern?
- 57:50Speaker 2: fällt es bei euch ins Genre rein oder ja hattet da glaube ich noch nicht drüber gesprochen oder?
- 57:56Speaker 2: Ist es theoretisch möglich oder sagt ihr Naja, sind jeder Tagebücher jetzt Kunst?
- 58:00Speaker 1: Also ich würde mal frech behaupten dass es eher weiter entfernt ist von unserem Kern.
- 58:09Speaker 1: Ein Thema was wir eher sehen würden wo wir uns aber auch noch ein bisschen von Fern gehalten haben is wirklich das ganze Thema Raubkunst.
- 58:17Speaker 1: NS-Raubkunster hat damit zu tun, dass wir hier im ndr andere einheiten haben die sich schon sehr intensiv mit dem thema beschäftigt haben weswegen wir gesagt haben gut dann macht ihr erst mal die filme dazu.
- 58:29Speaker 1: Wir beschäftigen uns in podcast ein anderes mal damit.
- 58:31Speaker 1: habt
- 58:32Speaker 2: ihr damit nicht angefangen?
- 58:33Speaker 2: war das nicht die erste stapel hitlers?
- 58:35Speaker 1: ja hitlers hängste war aber ein fall indem ein westdeutscher industrieller im grunde ns kunst von Josef Thora geschmuggelt hat.
- 58:46Speaker 1: Das Thema Raubkunst, also wirklich Enteignung durch die Nazis ist ein Thema wo sich zum Beispiel die Kollegen von Tatort Kunst schon dran getraut haben sehr erfolgreich?
- 58:56Speaker 0: Ich habe ja vorhin gesagt so die Maßgaben waren erzählen wie eine Geschichte sind glaube ich bei den Hitler-Tagebüchern.
- 59:03Speaker 0: da ist sehr viel erzählt und auch sehr viel Podcasts schon erzählt.
- 59:06Speaker 0: insofern glaube ich nicht dass man da irgendwie die Kunst verbrechen Leute nochmal dazu braucht.
- 59:11Speaker 0: aber Weil nicht, vielleicht recherchieren wir ja noch was.
- 59:15Speaker 2: Vielleicht ist es auch so der Medienmensch, der in uns durchschlägt wenn man auf dieses Gespräch kommt.
- 59:20Speaker 2: Das Interview ist so Ende.
- 59:21Speaker 2: ich habe keine weiteren Fragen.
- 59:22Speaker 2: Ich möchte aber nicht auffüllen weil das einfach so schön ist mit euch hier zu sitzen.
- 59:25Speaker 2: Ich möchte mich ganz herzlich bedanken.
- 59:27Speaker 2: Es war ein wunderbares Gespräch.
- 59:28Speaker 2: Vielen Dank Lenore und vielen Dank Thorp.
- 59:30Speaker 0: Vielen Dank Markus dass du hier warst.
- 59:34Speaker 2: Ach, das war so ein schöner Nachmittag mit Torben und Lenore beim NDR.
- 59:37Speaker 2: Ich sage noch mal vielen Dank!
- 59:38Speaker 2: Und es war auch so lustig als ich die Kopfhörer aufgesetzt habe... ...ich fühlte mich also wäre ich selber zu Gast bei Kunstverbrechen weil die beiden Stimmen natürlich so präsent waren und mir auf einmal live gegenüber saßen.
- 59:49Speaker 2: Also auch für mich einen besonderen Moment.
- 59:52Speaker 2: Jetzt geht es noch ein, Kunstverbrechen aufzuklären.
- 59:55Speaker 2: und zwar was passierte denn damals?
- 1:00:10Speaker 2: Das war ein Mann, dem das Leben nicht so richtig gut in die Karten gespielt hat und irgendwie kam er dann auf die blöde Idee in der Hamburger Kunsthalle klauen zu gehen.
- 1:00:23Speaker 2: Er hat sich dort tagelang aufgehalten, hat mit den Angestellten gesprochen und hat dann rausgefunden dass die Alarmanlage nicht funktioniert.
- 1:00:30Speaker 2: Hat sich dann einschließen lassen, die Zweiundzwanzig Bilder aus den Rahmen geschnitten und ist dann getürmt und war natürlich erst mal wochenlang verschwunden.
- 1:00:37Speaker 2: aber Kaffeebetreiberin der Hamburger Kunsthalle, die kam ins Grübeln.
- 1:00:41Speaker 2: Denn ihr ist ein Mann aufgefallen, der wochenlang zu ihr ins Café gaben aber ab dem Tag des Kunstraubs war er nie wieder gesehen und da ist sie hellhörig geworden!
- 1:00:54Speaker 2: Und dann brauchte es nur noch die Kommissarin Zufall und sie traf diesen Mann auf dem Groß Neumarkt.
- 1:01:00Speaker 2: das ist ja einen Platz in der Nähe von der Binneneister und von der Kunsthalle.
- 1:01:05Speaker 2: Und das war genau dieser Kunsttieb, sie hat dann sofort die Polizei informiert.
- 1:01:08Speaker 2: Ich glaube damals war sogar an dem Platz noch eine Polizeistation.
- 1:01:12Speaker 2: Der fünffn-dreißigere Mann wurde festgenommen.
- 1:01:15Speaker 2: Die Bilder hat man bei seiner Freundin in der Wohnung gefunden.
- 1:01:18Speaker 2: Die Arme wusste gar nichts davon dass die Bilder bei ihr liegen.
- 1:01:22Speaker 2: So wurde damals der Hamburger Kunsttraub neunzehnund achtundsevzig aufgeklärt.
- 1:01:28Speaker 2: Ich hoffe, du hast ein bisschen Spaß gehabt.
- 1:01:29Speaker 2: In dieser außergewöhnlichen Folge.
- 1:01:31Speaker 2: mir hat das wahnsinnig viel Spaß gemacht und ich freue mich.
- 1:01:34Speaker 2: auf die nächsten Episoden von Kunst Verbrechener müssen wir noch ein bisschen warten bis November aber dann geht es weiter und in der Zwischenzeit solltest du den Podcast nicht kennen unbedingt mal anhören!
- 1:01:45Speaker 2: Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
- 1:01:46Speaker 2: Wir hören uns nächste Woche wieder.
- 1:01:49Speaker 2: Das war eine Episode der Interview Helden Und ich bin Markus
- 1:01:58Speaker 0: Tirok.