Latest / Johanna, eine Frage?! / Johanna, eine Frage?! – Was macht uns Angst vor der Entscheidung aufzuhören?
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- 0:20Speaker 0: ihr Lieben mit leichter Verzögerung, glaube ich.
- 0:25Speaker 0: Und wenn ihr auf YouTube jetzt live zugeschaltet seid, dann begrüße ich euch von Herzen.
- 0:31Speaker 0: Wenn ihr erst auf Spotify oder dem Streamer eures Vertrauens die Folge am Tag danach hört, dann auch herzlich willkommen heute in anderer Kulisse nämlich aus Marrakesch.
- 0:45Speaker 0: deswegen sind die Farben so ein bisschen anders und ich habe vielleicht auch ein bisschen Schweiß auf der Stirn keine Ahnung, sechs, so ein dreißig Grad sind es bevor es dann morgen nach Hause geht und wir steigen gleich ins Thema.
- 0:58Speaker 0: ein Danke an die liebe Uschi, die uns beim letzten mal nämlich eine Frage gestellt hat.
- 1:03Speaker 0: Nämlich wie ist es denn mit der Angst vor dem loslassen.
- 1:10Speaker 0: Ja, also wenn ich weiß dass ich etwas los lassen muss dann bin ich ganz schön mit Angst behaftet.
- 1:16Speaker 0: wie gehe ich damit um?
- 1:17Speaker 0: Was mache ich da mit und im Nachgang an die Folge?
- 1:20Speaker 0: vielen herzlichen Dank.
- 1:21Speaker 0: dafür haben sich viele gemeldet haben gesagt mir geht's ähnlich wieder uschi ja steigen wir doch damals tiefer ein.
- 1:28Speaker 0: danke möchte ich aber außerdem sagen dafür das so viele leute inzwischen auf youtube unterwegs sind und uns auch unsere kleinen Streams, unsere kleinen Snippets angucken.
- 1:41Speaker 0: Der Raphael grüße gehen raus in die Schweiz der lädt ja immer mal wieder so einen kleinen Ausschnitt aus der Folge hoch.
- 1:49Speaker 0: Es gucken so viele Leute von euch wirklich immer wieder an finde ich großartig.
- 1:57Speaker 0: Jetzt aber wirklich ganz gleich rein ins Thema Angst vor dem Loslassen.
- 2:04Speaker 0: es gibt ja so viele Dinge von denen wir wissen dass sie uns nicht gut tun.
- 2:08Speaker 0: Und ob es jetzt darum geht, ich muss eine Beziehung loslassen oder ein Job tut mir nicht mehr gut.
- 2:15Speaker 0: Oder meine Eltern müssen ins Pflegeheim und ich weiß das eigentlich dass ich's nicht alleine stemmen kann.
- 2:22Speaker 0: aber dann stellt sich so einerseits dieses mulmige Gefühl ein oder man sagt sich eben auch was sollen die Leute denken?
- 2:29Speaker 0: Oder ich hab doch mal gesagt Ich machs nicht und jetzt will ich es aber eigentlich doch machen.
- 2:35Speaker 0: wie gehen wir damit um, was machen wir damit?
- 2:39Speaker 0: Woher kommt dieses Gefühl eigentlich?
- 2:42Speaker 0: Als die Uschi mir diese Frage gestellt hat.
- 2:44Speaker 0: Ihr erinnert euch im letzten Podcast habe ich gedacht, naja geht dem Ganzen mal auf den Grund und schau mal ein bisschen.
- 2:49Speaker 0: Geht uns denn alleine so?
- 2:50Speaker 0: Nee ist es nicht so.
- 2:52Speaker 0: tatsächlich haben amerikanische Wissenschaftler warum das immer Amerikaner sein müssen weil sich jetzt auch nicht so genau haben festgestellt und zwar schon zu Beginn der zweitausender Jahre dass wir mit diesem Thema nicht alleine sind.
- 3:06Speaker 0: Also die entschuldigen uns sozusagen in unserer Menschlichkeit, in diesen menschlichen Gefühlen, in diese menschliche Emotionen und haben folgendes Haus gefunden in einer großen Studie, die warum auch immer Cyberball-Studie heißt ich weiß es nicht warum, haben sie herausgefunden dass wenn wir die Angst haben vor dem Loslassen also wir müssten was tun was wir aber nicht tun wollen, dass in unserem Gehirn Achtung Folgendes passiert.
- 3:44Speaker 0: Wir sorgen uns davor ausgegrenzt zu werden.
- 3:48Speaker 0: also das ist sozusagen quasi quasi übler Nachrede durch unsere Umliegenden, durch die Umgebung.
- 3:57Speaker 0: Durch die Menschen, die uns umgeben zu einer üblen Nachrede, zu einer Ausgrenzung kommt.
- 4:03Speaker 0: Was sagt der Motto?
- 4:04Speaker 0: Du hast doch gesagt du würdest das nicht machen jetzt machst es aber doch.
- 4:09Speaker 0: oder tatsächlich Menschen hinter unserem Rücken vielleicht sogar sagen da hat sie aber was gesagt was sie hinterher doch anders gemacht hat, als sie es gesagt hat.
- 4:24Speaker 0: Und das in unserem Gehirn bei diesen Gefühlen dieselben Schmerzariale aufleuchten wie bei einem tatsächlichen physischen Schmerz.
- 4:37Speaker 0: Dieses schmerzarial ist irgendwo hier im Cortex also hier in diesem Vorderlappen des Gehirns und das finde ich sehr interessant!
- 4:46Speaker 0: Also wir spüren tatsächlich bei dieser Angst vor dem Ausschluss aus einer Gemeinschaft denselben Schmerz, als wenn wir tatsächlich physisch verletzt würden.
- 5:01Speaker 0: Nosti Ushi hat einen sehr wunden Punkt getroffen an der Stelle Ushi vielen vielen vielen herzlichen Dank.
- 5:08Speaker 0: die Forscher der amerikanischen Studie haben das natürlich erklären können Und haben gesagt, aus evolutionärer Sicht macht das total Sinn.
- 5:19Speaker 0: Denn denke mir mal die Steinzeit oder auch ans Nomadentum war ja jeder auf den anderen angewiesen ist ja logisch.
- 5:26Speaker 0: also ohne Gemeinschaft um uns rum konnten wir überhaupt nicht überleben und haben Ganz klar gesagt, ein Ausschluss aus der Gruppe war wie ein Todesurteil.
- 5:38Speaker 0: Wir kennen das übrigens noch von Rudeltieren zum Beispiel von den Wölfen.
- 5:43Speaker 0: Wölfe sind ja auch Rudeltiere haben zwar ihre Hierarchie wie auch in der Steinzeit oder bei den Nomaden eben es auch immer wieder einen Anführer gab und darunter eine ganz normale dörfische völkische Ordnung.
- 5:58Speaker 0: Aber wenn dann ein Wolf ausgestoßen wurde wegen Krankheit oder wegen Alter, dann war der alleine und konnte nicht überleben.
- 6:08Speaker 0: Dieser Schmerz den die Uschi da beschreibt ist tatsächlich die Angst vor dem Tod.
- 6:14Speaker 0: also Ausschluss als Wudel, Ausschluss aus der Gemeinschaft ist gleich wir können nicht über leben.
- 6:21Speaker 0: das ist im Grunde ein totaler Schutz Ein Schutzmechanismus, den unser Körper uns gibt.
- 6:27Speaker 0: Total spannend!
- 6:29Speaker 0: Jetzt ist die Frage, nutzt das denn noch in unserer heutigen Zeit?
- 6:35Speaker 0: Versetzen wir uns mal an die Lage du willst aufhören zu rauchen oder du willst Aufhören mit deinem angestellten Job und planst auf einmal was anderes.
- 6:48Speaker 0: Oder du sagst auf ein Mal in deinem Stammtisch ich trink ab morgen nichts mehr Ja, ich bleibe jetzt bei Wasser oder bei einer Apfelschorle.
- 6:57Speaker 0: Dann sagen die anderen schön ja du hast sehr wohl nicht mehr alle hier ne?
- 7:00Speaker 0: Das kennt ihr!
- 7:02Speaker 0: Oder ihr habt einen ganz guten Job in eurer Firma aber ihr sagt das reicht mir jetzt nicht mehr oder ich habe keine Lust mehr für jemand anders zu arbeiten.
- 7:10Speaker 0: Ich mache mich selbstständig Und dann kommen die Anderen und sprechen Warnungen aus.
- 7:16Speaker 0: Das reicht gar nicht, was Warnung angeht, sondern das werden Horrorszenarien gemalt.
- 7:21Speaker 0: Du bist verrückt!
- 7:22Speaker 0: Weißt du, was das bedeutet?
- 7:23Speaker 0: Du musst auf einmal alle Zahlungen selber machen, Krankenversicherung, Pflegeversicherungen
- 7:28Speaker 0: usw.,
- 7:29Speaker 0: es haben schon ganz andere versucht.
- 7:30Speaker 0: Und wo sind die gelandet?
- 7:32Speaker 0: Auf der Straße, die konnten, mussten ihr Haus verkaufen.
- 7:35Speaker 0: Die mussten auf einmal Versicherungen auflösen usw.
- 7:39Speaker 0: Es wird im Grunde dasselbe getan wie Moodle oder wie damals in der Steins.
- 7:43Speaker 0: Ja, es wird damit gedroht euch auszustoßen.
- 7:49Speaker 0: Es wird damit getroht dass ihr nicht mehr Member auf der Klapp seid ja das hier nicht mehr zur Gemeinschaft gehört bei den Rauchern oder bei denen die regelmäßig sich zum Stammtisch auf ein Bierchen oder was auch immer treffen ist ganz krass weil dann nicht mehr die Neuigkeiten mit euch geteilt werden und weil ihr da nicht mehr den jüngsten Tratsch und Klatsch mitbekommen, Klatsche und Tratschsprache.
- 8:17Speaker 0: Mitbekommt so wie es früher alle mitbekommt.
- 8:21Speaker 0: Und das ist natürlich die Besorgnis eurerseits sehr groß, gehöre ich dann noch dazu oder stehe ich auf einmal alleine da?
- 8:28Speaker 0: Die Besorgnis der anderen ist sehr groß dass ihr auf einmal nicht mehr dabei seid!
- 8:36Speaker 0: Und tatsächlich löst es zwei Sachen aus nämlich Verlustangst und Stress.
- 8:41Speaker 0: Und das haben die Forscher in Amerika herausgefunden, ist genau dieselbe... Jetzt werde ich mal ganz kurz im Fachterminus dieser Studie sprechen.
- 8:52Speaker 0: Die selben neuronale Architektur wird dadurch genutzt als hättet ihr jetzt tatsächlich einen physischen Schmerz.
- 9:03Speaker 0: Im Ihr ja gar nicht habt.
- 9:06Speaker 0: Euch fehlt ja nichts.
- 9:07Speaker 0: aber Dann kommt es zum Rückenschmerz, dann kommt es zu Kopfschmerz.
- 9:11Speaker 0: Oder ihr fühlt euch auf einmal, als hätten die so einen Phantomschmerzen, also würde euch ein Finger fehlen oder eine Arme oder sowas.
- 9:20Speaker 0: Und sehr oft hat man festgestellt, dass nämlich diese Forschung in der Studie weitergingen, das diese Menschen zu Schmerzmitteln gegriffen haben.
- 9:32Speaker 0: Also die hatten dann tatsächlich über die Angst, wo eine möglichen Verlust tatsächlich ein Schmerzbewusstsein entwickelt und haben dann gegriffen zu Opiaten, zu schweren Schmerzwedikamenten usw.
- 9:51Speaker 0: Zum Beispiel in der Opiatkrise damals in Amerika.
- 9:56Speaker 0: Da fragt man sich schon was macht unser Gehirn mit uns?
- 10:02Speaker 0: Und von diesen Substanzen, von diesem Drogen kommt man ja gar nicht so schnell weg!
- 10:09Speaker 0: Über diese Phänomene habe ich jetzt kürzlich, hab ja meine buddhistische Ausbildung auch begonnen.
- 10:14Speaker 0: Nachdem ich zuerst den Dharma-Kurs gemacht habe in Tibethausen Frankfurt, habe ich mal mit meinem Dama Lehrer gesprochen und der hat mir das auch von buddhistischer Seite erklärt.
- 10:31Speaker 0: Buddhisten sind da sehr einfach also sehr einfach in ihren Worten wobei sie das ganze natürlich nochmal viel weiter begreifen.
- 10:43Speaker 0: Wie so eine Psyche funktioniert, was Angst eigentlich ist und so weiter.
- 10:47Speaker 0: Und darüber möchte ich mit dir jetzt mal in den nächsten Minuten noch einmal sprechen weil wir natürlich nicht zu Schmerzmitteln greifen sollten wenn es uns so geht wie der Uschi.
- 10:58Speaker 0: oder ich denke wir sind alle in der Situation ja?
- 11:01Speaker 0: Wir wollen uns verändern aber unser Alarmsystem sagt uns macht das blucksinnig.
- 11:05Speaker 0: um Gottes Willen könnten uns die anderen übernehmen.
- 11:11Speaker 0: und was ist, wenn die andere Leute über uns schlecht reden?
- 11:13Speaker 0: Was ist es, wenn tatsächlich irgendwas eintreten könnte, dass wir unser Netzwerk verlieren?
- 11:18Speaker 0: oder ja, das wir's bereuen aus irgendwelchen guten Gründen.
- 11:22Speaker 0: Und ja, dass wer dann auch in so'n blinden Aktionismus verfallen... Das kennt du vielleicht auch, ja?
- 11:30Speaker 0: Dass wir uns mit so Mutparolen vielleicht aufputschen wollen!
- 11:39Speaker 0: Einfach Erfolg hat.
- 11:40Speaker 0: nur drei Buchstaben tun oder Mut, dass wir uns irgendwie so optimieren wollen.
- 11:46Speaker 0: Dann müssen wir eben wenn wir haben mit irgendwas aufhören wollen oder wenn wir irgendwo ins Ausland gehen wollen und wenn wir irgendwas lernen wollen und wir trauen uns halt nicht dann lesen wir auf einmal irgendwelche Selbstoptimierungsbücher oder sowas Und dann fallen wir ja wieder in einen ganz anderen Trott rein.
- 12:02Speaker 0: Wenn das alles nicht der Fall sein soll Welche Möglichkeiten haben wir dann?
- 12:09Speaker 0: Gibt es da nicht irgendwelche Möglichkeiten, irgendwelcher Tricks aber doch irgendwelchen kleinen Hilfsmittel, Instrumente die uns über diese Hürden vor allen Dingen über diese Pitfalls im Kopf, die uns dahin weghelfen.
- 12:33Speaker 0: Und da gibt's aus der Achtsamkeit Aus der buddhistischen Achtsamkeit gibt es ein sehr, sehr schönes Tool.
- 12:39Speaker 0: Das würde ich dir gerne mal an die Hand geben.
- 12:41Speaker 0: Das ist der sogenannte Body Check in der Meditation, Body Check zu machen einfach indem du dir ein paar Minuten Zeit nimmst, einfach mal dich ruhig hinzusetzen und sagen wie geht's mir denn heute?
- 12:52Speaker 0: Und zwar nicht deine Seele zu befragen weil die Seele, die erzählt ihr gleich wieder im Märchen sondern einfach mal zu sagen Wie gehts mit den Heute im Körper fängst du unten bei den Füßen an, kannst auch am Scheitel anfangen.
- 13:03Speaker 0: Aber ich finde es an den Füsen eigentlich immer besser.
- 13:06Speaker 0: Einfach mal zu dir sagen wie geht's mir denn jetzt im linken Fuß?
- 13:10Speaker 0: Dann gehst du so deine Zehen durch bis zum Knie dann wächst das in einem rechten Fuß.
- 13:15Speaker 0: da ist noch alles in Ordnung.
- 13:16Speaker 0: vielleicht spürst du aber dann meinetwegen im Steißbein oder im Rücken irgend etwas.
- 13:22Speaker 0: Dann fragst du dich ist das jetzt wirklich da dieser Schmerz oder Ist das nicht irgendwie ein Unwohlsein, was aus deinem Kopf kommt?
- 13:35Speaker 0: Ohne mit hast du es alles zu tun und dann kommt Schritt zwei.
- 13:39Speaker 0: Dann weißt Du ja!
- 13:40Speaker 0: Du hast irgendwas vor.
- 13:42Speaker 0: Irgendwas hast Du vorher nicht gewollt oder nicht gemacht hast.
- 13:45Speaker 0: Du willst dich verändern.
- 13:46Speaker 0: Willst in eine andere Stadt ziehen.
- 13:48Speaker 0: Du willst einen anderen Job haben.
- 13:50Speaker 0: Oder Du musst Dich bewerben weil Du jetzt Dein Job verloren hast Und da musst Du die Seite loslassen Und hast aber noch irgendwie die Hürde, das Neue zu beginnen.
- 14:02Speaker 0: Da ist diese Angst.
- 14:03Speaker 0: Diese Angst, die Uschi beschreibt.
- 14:06Speaker 0: und dann kannst du doch diese körperliche Angst zunächst mal beschreiben.
- 14:12Speaker 0: Ich habe da einen Druck in der Wirbelsäule oder ich hab da ein Klos im Hals.
- 14:21Speaker 0: Wie fühlt er sich denn an?
- 14:23Speaker 0: Klosem Hals gutes Beispiel.
- 14:25Speaker 0: Stell dir doch mal vor, du hast so einen Knödel verschluckt.
- 14:27Speaker 0: Ja?
- 14:27Speaker 0: Du kennst ja jetzt irgendwie auf den Herbst zu.
- 14:30Speaker 0: Da gibt es immer ganz mit Knöde.
- 14:32Speaker 0: Du hast so ein ganzen Knöbel verschlückt und da hängt der hier so drin.
- 14:36Speaker 0: Wie fühlt er sich denn an?
- 14:38Speaker 0: Der ist so n bisschen kratzig.
- 14:40Speaker 0: Er ist schwer zu schlucken... ...und der hängt da so drinnen.
- 14:46Speaker 0: Woran hindert er dich dann?
- 14:47Speaker 0: Ah!
- 14:47Speaker 0: Der hindert dich am Sprechen, der hindert Dich am Atmen.
- 14:51Speaker 0: Was müsste denn passieren...?
- 14:54Speaker 0: Ah, da müsste es mal so richtig den Hals lang machen und dich ein bisschen recken und dehnen.
- 15:00Speaker 0: Okay!
- 15:00Speaker 0: Und vielleicht müsstest du auch mal den Kopf ein bisschen schütteln?
- 15:03Speaker 0: Ah, dann steckt schon mal das Nein drin zum Alten.
- 15:07Speaker 0: Okay, und vielleicht müsste sie auch immer die Position ändern.
- 15:10Speaker 0: Okay wunderbar!
- 15:11Speaker 0: Und damit beschreibst du doch schon was du alles tun müsstest um aus dieser unliebsamen Situation herauszukommen.
- 15:22Speaker 0: Jetzt vollziehen wir das ganze mal gedanklich nach und da drin ist so viel.
- 15:26Speaker 0: der Körper sagt ihr immer schon alles.
- 15:29Speaker 0: Und der Buddhismus weiß, was ausgelöst worden ist und was du aber lösen kannst weil im Wort Auslösen steckt schon die Lösung mit drin.
- 15:41Speaker 0: Du hast dir etwas gedacht und zeitversetzt erzählt ja dein Körper jetzt ein Märchen.
- 15:49Speaker 0: Du hast dir vorgestellt, oh mein Gott ich müsste eigentlich mich gewärben.
- 15:54Speaker 0: Ich müsste meine Eltern ins Pflegeheim geben!
- 15:56Speaker 0: Ich müsste mich aus dieser Beziehung lösen.
- 15:58Speaker 0: Ich musste eigentlich den Wohnort wechseln was auch immer aber ich habe Angst davor das alte zu verlassen und es nur hier anzugehen.
- 16:07Speaker 0: Was jetzt passiert ist dass dein Gehirn dir schon Zukunftsszenarien erzählt.
- 16:11Speaker 0: also würdest du in einem Film sitzen?
- 16:15Speaker 0: Also würdest du einen Kinofilm gucken.
- 16:17Speaker 0: stell dir vor du gehst ins Kino Und du siehst schon, was passiert.
- 16:23Speaker 0: Dass du nämlich aus deiner Komfortzone schon rausgelöst bist die Alten verlassen hast in eine neue Stadt kommst und da ganz alleine bist.
- 16:32Speaker 0: Du bist ja noch gar nicht allein!
- 16:33Speaker 0: Du hast ja noch nichts gemacht Aber du spürst es schon dass du alleine bist.
- 16:39Speaker 0: Dieses Alleinsein löst diesen körperlichen Stress aus.
- 16:44Speaker 0: Was du dagegen tun kannst ist als erstes mal dir zu sagen, du bist nicht alleine Weil es geht täglich ganz vielen Leuten so, dass sie was Altes auffüllen müssen.
- 16:58Speaker 0: Was Neues beginnen – täglich, dauernd ständig!
- 17:02Speaker 0: Du musst einen neuen Weg zur Arbeit nehmen.
- 17:04Speaker 0: Du musst im Supermarkt etwas anderes kaufen, weil ist das, was du sonst kaufst nicht gibt?
- 17:11Speaker 0: Du musst ein neues Projekt anfangen, weil dein Altes beendet ist.
- 17:14Speaker 0: Ganz viele Leute können die alten Projekte nicht abschließen, weil der Arbeitgeber sagt….
- 17:20Speaker 0: Mh, macht ihr jetzt ein anderer?
- 17:22Speaker 0: Du wirst für was anderes gebraucht.
- 17:25Speaker 0: Also mach dir erst mal klar!
- 17:27Speaker 0: Sobald du etwas Neues machst bist du nicht alleine.
- 17:32Speaker 0: Der Buddhist sagt, du bist in einer Sanga, in einer neuen Gemeinschaft.
- 17:36Speaker 0: Bist du auch wenn du die Leute gar nicht kennst automatisch in der neuen Gemein- schaft von Menschen, die was Neues machen.
- 17:42Speaker 0: Regelmäßig.
- 17:43Speaker 0: Du bist nicht allein.
- 17:44Speaker 0: Geteiltes Leid ist tatsächlich halbes Leid.
- 17:47Speaker 0: Ja also macht dir das klar.
- 17:50Speaker 0: Du bist sofort in einer neuen Zugehörigkeit, vielleicht siehst du die Leute nicht so fort.
- 17:54Speaker 0: Aber jedes Gesicht was du siehst ist im Grunde ein Gesicht hinter dem das Mindset steckt.
- 18:01Speaker 0: Oh mein Gott ich muss schon wieder etwas Neues anfangen!
- 18:03Speaker 0: Ich muss das Alte loslassen.
- 18:04Speaker 0: Zwar hast du dich mit denen nicht ausgetauscht aber es ist so.
- 18:07Speaker 0: Also der Kernsatz ist... Die Angst vor dem Aufhören ist Realität.
- 18:16Speaker 0: Die Realität eines jeden mit dem du redest.
- 18:19Speaker 0: Kein Mensch verharrt im Alten, geht gar nicht!
- 18:24Speaker 0: Geht gar nicht weil Du das gestern losgelassen hast.
- 18:27Speaker 0: Du bist schon im Heute und das heute ist nachher wieder vorbei und es beginnt schon des Morgens.
- 18:31Speaker 0: also dieses... Das alte Festhalten die Komfortzone isst eine Illusion dazu komme ich gleich.
- 18:38Speaker 0: Das ist hochgradig spannend.
- 18:40Speaker 0: dieses Thema dass der Komfortzone über die wir so viel reden Die Komfort Zone gibt es überhaupt nicht.
- 18:47Speaker 0: Ist ne Lüge Ja?
- 18:48Speaker 0: Wenn du es dir wirklich ganz logisch klar machst, ganz klar und emotionslos klar machst.
- 18:54Speaker 0: Es ist eine Lüge!
- 18:55Speaker 0: Es gibt sie nicht ja?
- 18:57Speaker 0: Selbst wenn du dein Kleidungsstück was du heute anhast Heute Abend ausziehst hinlegst und morgen wieder anziehst, das ist ein neues Kleidungstück weil es hat Düfte Gerüche selbst von dir Hautzellen angenommen die gestern da noch nicht drin waren.
- 19:19Speaker 0: Ja, also es ist ein neues Kleidungsstück!
- 19:21Speaker 0: Es gibt das Alte nicht mehr – es hat sich aufgelöst und es bedeutet was auch immer dich am Überleben in der Steinzeit gehalten hat nämlich in einer Gemeinschaft zu sein und zu fahren weil man damals so nicht gedacht hat.
- 19:39Speaker 0: dass bewirkt heute des Gegenteils du verharrst in etwas was es nicht gibt.
- 19:49Speaker 0: Es gibt ja diesen wunderbaren Spruch, du kannst nicht zweimal in denselben Fluss steigen und ich glaube der wird jetzt heute etwas klarer.
- 19:56Speaker 0: Also das Gehirn spielt dir was vor?
- 19:59Speaker 0: Es spielt dir etwas vor?
- 20:00Speaker 0: Hör auf, hör auf!
- 20:01Speaker 0: Mach's dir klar!
- 20:02Speaker 0: Ja?
- 20:03Speaker 0: Jetzt, wie kommen wir dahin?
- 20:05Speaker 0: also das erste ist dieses Sicherheitsnetz.
- 20:08Speaker 0: Wenn mir jetzt sagst aber da sind wir ein bisschen zu abstrakt.
- 20:11Speaker 0: Ich kenne so viele Leute die machen irgendwie immer dasselbe und fühlen sich damit gut und sie sind auch so verdammt sicher da drin, ja okay fein.
- 20:21Speaker 0: Dann teil ihnen halt mit zumindest bei denen die dir gut gesonnen sind.
- 20:25Speaker 0: Leute ich werde jetzt sukzessive mit irgendwas aufhören.
- 20:30Speaker 0: Sei es mit deinem Bierchen das hier ist übrigens marokkanischer Minztee oder mit dem Zigaretten rauchen oder ich such mir jetzt einen neuen Job oder ich will mich in die Selbstständigkeit verabschieden und dann machst du das eben nur mit denen, die dir wirklich gut gesungen sind.
- 20:46Speaker 0: Mit den einen oder zwei Familienmitgliedern, besten Freunden usw.
- 20:51Speaker 0: Das ist das Sicherheitsnetz, dass du brauchst damit du dich nicht verstoßen fühlst.
- 20:56Speaker 0: Das is schon mal Nummer eins!
- 20:58Speaker 0: Dann der Schmerz, den du spürst.
- 21:01Speaker 0: Klos im Hals rückendmärz, Kopfschmerz
- 21:04Speaker 0: usw.,
- 21:05Speaker 0: versteht es bitte als Entzugssymptom ja?
- 21:08Speaker 0: Wenn du Fast ein Zeit zum Beispiel, oder weil du einfach mal eine Diät machst.
- 21:13Speaker 0: Du kennst das ja?
- 21:14Speaker 0: Du verzichtest einen zwei Tage auf dein Kaffee, auf deine Schokolade... Also ich krieg dann immer sofort Kopfschmerzen.
- 21:22Speaker 0: Johanna ohne Kaffees am Morgen.
- 21:24Speaker 0: Oh mein Gott!
- 21:25Speaker 0: Katastrophe.
- 21:26Speaker 0: Ja?
- 21:27Speaker 0: Kopfschmärz ohne Ende sofort.
- 21:30Speaker 0: Da hab' ich noch keine halben Stunde keinen Kaffe gehabt.
- 21:33Speaker 0: Das weiß mein Kopf gar nicht.
- 21:35Speaker 0: also mein Körper weiß es nicht.
- 21:36Speaker 0: Ich bildet mir das nur ein.
- 21:39Speaker 0: Ja, ich bilde mir es nur ein.
- 21:41Speaker 0: Hab' ich schon Migräne?
- 21:42Speaker 0: Total!
- 21:44Speaker 0: Ich bilde mich ein mein Tag sei im Eimer und in Wirklichkeit ist es nur meine Einbildung.
- 21:52Speaker 0: also insofern machst du dir klar, machst einfach klar das ist einfach nur dein Gehirn was dich austrecksen will.
- 22:00Speaker 0: Das ist jetzt so wie ein Verlust für kleine Schorfwunde.
- 22:04Speaker 0: Du kriegst da neues neue Haut wunderbar alles in Ordnung.
- 22:08Speaker 0: Du kannst doch mal über dich lachen, ja?
- 22:10Speaker 0: Lach mal über Dich und sag' ach, liebes Gehirn!
- 22:13Speaker 0: Du fühlst Dich immer so sicher.
- 22:15Speaker 0: Du fühlt sich immer so überlegen in Wirklichkeit.
- 22:18Speaker 0: Das ist auch nur ein Gehirnt wie jedes andere auch.
- 22:21Speaker 0: Und das dritte ist Klassisches Projektmanagement.
- 22:24Speaker 0: oder du kannst auch sagen Mein Zett-Arbeit macht dir klar was du gewinnst wenn ich endlich loslasse.
- 22:32Speaker 0: Entscheidend ist Handel trotz Zweifel und Angst.
- 22:34Speaker 0: Wenn ich endlich loslasse, ja okay... Ich habe ein bisschen Klose im Hals, bisschen Rücken, bisschen Kopfschmerz.
- 22:40Speaker 0: Aber das Neue was ich gewinne ist so viel besser Selbst wenn ich nicht weiß ob es tatsächlich mich reicher macht, schöner macht, klüger macht, was auch immer.
- 22:50Speaker 0: Es macht mich auf jeden Fall erfahrener Ja?
- 22:54Speaker 0: Es macht sich auf jeden fall smarter im Kopf!
- 22:56Speaker 0: Ich hab danach mehr zu erzählen Leute, mein Versuch das alte Adaktor zu legen und das neue in eine neue Stadt zu ziehen.
- 23:05Speaker 0: Neuen Sport auszuprobieren, neuen Job auszupprobieren was auch immer hat mich zur folgende Erkenntnis gebracht also danach ist auf jeden Fall ein größeres Mindset da!
- 23:18Speaker 0: Ein growing Mindset ja?
- 23:22Speaker 0: Und das ist wichtig.
- 23:23Speaker 0: Und vor allen Dingen bei den Dingen, von denen wir wissen es funktioniert nicht mehr.
- 23:27Speaker 0: Eltern zu Hause zu pflegen funktioniert nichtmehr weiß ich am allerbesten.
- 23:30Speaker 0: meine mutter hat am ende opium und Sauerstoff zu Hause gebraucht, das hat nicht mehr funktioniert.
- 23:37Speaker 0: Ich musste sie in einer Einrichtung geben.
- 23:39Speaker 0: Es hat mir das Herz gebrochen.
- 23:41Speaker 0: Meine Mutter hat mir noch ein Jahr vorher das Versprechen abgenommen du gibst mich nicht weg!
- 23:45Speaker 0: Es war furchtbar.
- 23:47Speaker 0: ich habe geweint.
- 23:48Speaker 0: ohne Ende hab ich mich drum gekümmert was die Leute sagen.
- 23:51Speaker 0: nein hätte ich mir vorgeworfen wenn zuhause etwas passiert wäre.
- 23:55Speaker 0: natürlich und das musste ich mir klären.
- 23:59Speaker 0: ja also wir müssen verstehen dass unser Nervensystem und unser Hirn uns regelmäßig austrickst.
- 24:08Speaker 0: Und wenn wir das geschafft haben, dann verstehen wir was die Angst ist.
- 24:12Speaker 0: Angst aus buddhistischer Sicht ist einfach eine Enge in der wir sitzen weil wir so anhaften.
- 24:21Speaker 0: Buddhismus sagt Anhaftung ist einfach das was uns immer leiden lässt.
- 24:28Speaker 0: Anhaftung ist das, was wir festhalten wollen.
- 24:32Speaker 0: Obwohl wir es nicht festhalten können.
- 24:34Speaker 0: Das sind die Konzepte.
- 24:36Speaker 0: Konzepten sind Versprechen.
- 24:38Speaker 0: Konzepte sind Eifersucht.
- 24:41Speaker 0: Konzipte sind Neid, Wut, Hass Mangen des Selbstvertrauen Überhöhtes selbst Vertrauen und so weiter.
- 24:52Speaker 0: und eben auch die Beständigkeit.
- 24:54Speaker 0: Also wenn Dinge auf einmal, das merken wir ja gerade.
- 24:58Speaker 0: Also Dinge für ewig und immer für beständig halten Volksparteienpolitik CDU hat jetzt eben vier Komma neun Prozent in Mecklenburg Vorponer keine Volkspartei mehr.
- 25:14Speaker 0: oder verbrenner Motor also dazu nur am Rande Willst du dich mit einem laufenden Verbrennermotor in eine geschlossene Garage setzen oder willst Du Dich mit einem Elektromotor, der läuft in eine Garage setzen?
- 25:28Speaker 0: Da ist doch schon alles gesagt.
- 25:29Speaker 0: Natürlich setzt Du DICH nicht mit einem Verbrennermotor in die Garage!
- 25:33Speaker 0: Aber was machen wir jetzt, Weifeln am Elektrom
- 25:36Speaker 0: Motor?!
- 25:36Speaker 0: Ich bitte Dich!
- 25:38Speaker 0: Das ist unsere Anhaftung weil wir eben gewohnt sind über Jahrzehnte fast Jahrhundert da hast Du jetzt dieser Verbrennemotor Nicht nur immer da war, sondern auch immer da sein wird.
- 25:51Speaker 0: Das ist Anhaftung und das macht uns dumm!
- 25:55Speaker 0: Es ist eine Illusion.
- 25:57Speaker 0: Der Buddhist sagt dazu Annika.
- 25:59Speaker 0: Wir verbleiben statisch in irgendetwas drin weil unser Gehirn so festgefahren ist dadurch und uns neue Möglichkeiten nimmt.
- 26:09Speaker 0: Und das macht natürlich Schmerzen als seien wir um so ne Eisenstange fest gefroren und wenn wir uns lösen müssen, dann müssen wir die Hand wegreißen.
- 26:22Speaker 0: Natürlich reißt das erst mal die Haut weg aber die Haut wächst nach und das Gehirnklamm hat sie eben auch an Ideen.
- 26:30Speaker 0: ja dass es immer so war wie jetzt oder wie gestern aber ist doch schon längst nicht mehr gestern geschweige denn jetzt.
- 26:37Speaker 0: Es ist schon wieder eine Sekunde her da sich das Wort jetzt gesagt haben.
- 26:41Speaker 0: diese Falle des Anhaftens Das löst eben diesen Schmerz auch aus, was unsere Identität angeht.
- 26:50Speaker 0: Also Leute – ich habe gerade mal recherchiert – in Deutschland kaufen sich jährlich über tausend Leute einen akademischen Titel den sie nicht auf regulären Weg erworben haben.
- 27:05Speaker 0: Das ist allein in Deutschland ja?
- 27:06Speaker 0: Dafür geben Sie rund eine Million aus!
- 27:10Speaker 0: Jetzt mal auf die Welt gesponnen So, Milliarden fließen in diesem Schwarzmarkt akademischer Titel.
- 27:21Speaker 0: Nur um ein Defizit aufzufüllen was es gar nicht gibt?
- 27:26Speaker 0: Was ist gar nicht
- 27:27Speaker 0: gebt?!
- 27:28Speaker 0: Wir müssen mal loslassen dieses Gefühl das wir nicht genug sind oder dass andere mehr sind!
- 27:35Speaker 0: Wir sind alle gleich!
- 27:40Speaker 0: Ob Hautfarbe oder wo wir geboren sind, oder wo auch immer.
- 27:44Speaker 0: Wir sind alle gleich und jeder hat in seiner nähische Chancen.
- 27:48Speaker 0: Ja?
- 27:49Speaker 0: Übrigens die mit den Titeln, die fliegen alle auf, also ninety-fünf Prozent oder so, fliegen wieder auf... ...und machen sich danach strafbar!
- 27:57Speaker 0: Also das heißt sie sind noch defizitärer als vorher.
- 28:00Speaker 0: Ja, also noch Geld dafür zahlen wir so ein Strafgeld.
- 28:03Speaker 0: Also sie haben Geld ausgegeben für den akademischen Titel der nix wert ist und danach müssen sich noch Strafe bezahlen für Betrug um sich aufzuwerten.
- 28:12Speaker 0: Das ist eben dieser Punkt wo ich einfach sage dieses Loslassen eines Phänoments was es gar nicht gibt ja aber Wir sind dann die Ehefrau des Herrn Doktor oder Der Schüler des sowieso, sowieso.
- 28:34Speaker 0: Also wir müssen loslassen diese Definition durch irgendetwas anderes und müssen selbstwert in uns selbst finden.
- 28:42Speaker 0: Das ist schwer aber das kannst du Ja?
- 28:45Speaker 0: Das kannst Du wirklich Und das ist wichtig denn sonst werden wir nie In die Zukunft gehen können Sonst werden wir Nie in die Zukunft Gehen Können.
- 28:56Speaker 0: und dass es sehr sehr Wichtig an der Stelle zu sagen Ja, und das ist eine Entscheidung.
- 29:07Speaker 0: Die Entscheidung auch dass das nicht Lehre bedeutet.
- 29:11Speaker 0: wir gehen wenn wir loslassen nicht in die Lehre hinein sondern wir gehen in neue Möglichkeiten.
- 29:19Speaker 0: Das ist witzig, weil wir gerade in so einer Welt der Experten sind.
- 29:23Speaker 0: Jeder hat uns beigebracht und muss Experte werden.
- 29:26Speaker 0: In der Schule musst du irgendwelche Kurse wählen um dich zu spezialisieren.
- 29:31Speaker 0: In deinem Studium musst du dich spezialisiern.
- 29:34Speaker 0: Nur der Spezialist ist irgendwas wert und der Generalist ist nichts wert.
- 29:40Speaker 0: Und das bedeutet dass nur der, der so spitzt ist wie ein Nadelkopf Nur der, der an der Spitze steht in einer Pyramide.
- 29:50Speaker 0: Nur der Chef von irgendwas, der es was wert hat.
- 29:54Speaker 0: Aber da oben ist das auch verdammt einsam Weil jeder dir irgendwas neidet Du hast keine Freunde mehr und so weiter.
- 30:03Speaker 0: So du musst ja einfach auch klar machen Wenn du immer nur am alten fest halten möchtest Dann ziehen vielleicht alle anderen an dir vorbei Und du bist am Ende dann dort allein Weil du dachtest ich bleib in der Gemeinschaft und schaue immer nur danach, was die anderen über mich sagen.
- 30:26Speaker 0: Denken bleibt immer nur bei denen, die auch rauchen, auch trinken oder bei den, die im angestellten Verhältnis sind.
- 30:36Speaker 0: Und auf einmal bist du gekündigt dann ist es zu spät für einen neuen Job vielleicht?
- 30:45Speaker 0: Oder du hast nicht mehr die Kraft, die Power um alles zu lernen und alles zu machen um dich nochmal selbstständig zu machen Und dann ist es auch leer in deinem Leben.
- 30:56Speaker 0: Deswegen weiter Entwicklung, weiter zu lernen bedeutet eben auch Fülle.
- 31:06Speaker 0: Dass wir das können, dass wir das müssen und dass wir unter Druck können, möchte ich zum Abschluss noch mit einem kleinen Witz illustrieren den ich gerade gehört habe von jemanden.
- 31:20Speaker 0: Ich bin ja hier in Marokko weil ich einen muslimischen Freund besucht habe.
- 31:25Speaker 0: seine Frausleiter verstorben an Krebs und er ist jetzt alleine mit seinem Sohn, hat mir einen herrlichen Witz erzählt.
- 31:32Speaker 0: Und dann möchte ich dir jetzt erzählen.
- 31:35Speaker 0: Und so war es da ein Muslim, ein Christ, ein Jude und ein Buddhist!
- 31:42Speaker 0: Und um zu testen wer jetzt tatsächlich die Formel fürs ewige Leben hat werden alle Gebeten aus einem fliegenden Flugzeug zu springen.
- 31:51Speaker 0: Und zuerst springt der Christ und der Christ springt und bekreuzigt sich schlägt unten auf.
- 32:02Speaker 0: Als Nächstes springt der Jude, bete zu Yahweh, klägt unten auf, stirbt.
- 32:13Speaker 0: Dann kommt der Buddhist, geht in den Lotusitz und sagt Buddha, Buddha, kommt unten auf überlebt.
- 32:24Speaker 0: Als Letztes springte er Muslim.
- 32:29Speaker 0: Der Muslim betet zunächst zu Allah und in der Mitte des Fluges Geht er in den Schneidersitz und sagt Buddha, Buddha... Was ich damit sagen will ist – und ich hoffe niemand fühlt sich jetzt angegriffen – dass wir unter Druck uns verändern können.
- 32:50Speaker 0: Dass wir unter Druck das tun was wir als eine Überlebensstrategie ansehen.
- 32:56Speaker 0: Dass Wir unter Druck vor allen Dingen wenn wir bedroht werden uns ganz schnell vom alten Verabschieden!
- 33:06Speaker 0: Warum müssen wir mal warten?
- 33:08Speaker 0: Warum müssen wir mal warten bis uns die Pistole an den Kopf gehalten wird?
- 33:15Speaker 0: Müssen wir doch nicht, oder?
- 33:17Speaker 0: Wir können es doch gleich machen.
- 33:18Speaker 0: Also vielleicht bleibt die Angst so ein bisschen da.
- 33:22Speaker 0: Vielleicht ist das auch nur Nervosität.
- 33:24Speaker 0: Es ist irgendwie nur der Film in deinem Kopf.
- 33:30Speaker 0: Das Film ist ein super Stichwort.
- 33:33Speaker 0: Kennst du die Schumenschau Für diejenigen, die jünger sind?
- 33:37Speaker 0: vielleicht nicht mehr so.
- 33:38Speaker 0: Ihr könnt googeln für diejenigen in meinem hohen Alter sind.
- 33:42Speaker 0: Ehm... ...Ninzehn-Zweiundneunzig ich glaube mit Jim Carrey war es so.
- 33:49Speaker 0: Ich glaube er heißt Christoph war.
- 33:50Speaker 0: in dem Film hat man ihn in einer wunderbaren Welt gehalten bis er gemerkt hat das war eine Glaskruppel oben drüber.
- 33:58Speaker 0: Er hat immer gedacht irgendwas stimmt nicht Bisher irgendwann von innen an diese Glaskuppe gestoßen ist Und alle wollten ihn drinnen halten, haben gesagt hey ist doch alles schön.
- 34:09Speaker 0: Das ist halt die Welt und wir behalten sie.
- 34:12Speaker 0: es ist halt so und er wollte immer wieder dagegen weil er verstanden hat es gibt noch was dahinter und der wollte da hinter gucken unabhängig davon ob es dahinter schön ist oder nicht.
- 34:24Speaker 0: ja und in dieser Showman-Show sind wir doch alle also lassen wir uns dort darin nicht festhalten.
- 34:32Speaker 0: jetzt ist natürlich die Frage Was euch vielleicht inspiriert für die nächste Folge, was euch vielleicht inspiret wie man damit anfangen könnte oder was euch noch am Anfang hindert.
- 34:45Speaker 0: Wie wir aus dieser Truman Show rauskommen oder was vielleicht eure ganz persönliche Truman Show gerade ist.
- 34:52Speaker 0: dann schreibt mir ganz einfach ich würde mich total freuen.
- 34:55Speaker 0: stellt mir die nächste Frage und bis dahin wünsche ich euch eine wunderbare Zeit.
- 35:02Speaker 0: Es war toll, dass wir miteinander gesprochen haben.
- 35:05Speaker 0: An die Uschi sage ich ein herzliches Dankeschön.
- 35:09Speaker 0: und wer inzwischen mein Buch lesen möchte oder das Summary vom Buch aufhören den verweise ich mit ganz herzlichen Dank an den Raphaele.
- 35:22Speaker 0: auf die Seite von Webinarhelden oder webinaria.ch.
- 35:27Speaker 0: wenn der Raphael hat einen super komprimierte Summary mit meiner digitalen Stimme gemacht.
- 35:33Speaker 0: Und da gibt es einige Überraschungen für euch, denn wir haben nur noch so das ein oder andere Feature für euch.
- 35:38Speaker 0: also ich glaube es wird auch in den Show Notes erscheinen Webinaria.ch dort alles für euch oder ihr kauft einfach das Buch und die Bucheinnahmen gehen ja wie immer an Ocean Cleanup!
- 35:51Speaker 0: Das war's von meiner Seite aus für heute.
- 35:53Speaker 0: Ich bedanke mich ganz ganz herzlich und wünsche euch eine wunderbare Zeit.
- 35:58Speaker 0: Bis wir uns wieder hier sehen oder hören, bis dann!