Latest / Sparkojote – Der Finanzrudel Podcast / KI in der Krise? Warum die Blase vielleicht gar nicht platzt
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- 0:00Herzlich willkommen zur Finanzrudel Audio Experience, einem Podcast für alle, die sich das Thema persönliche Finanzen, Unternehmertum und Minimalismus zu Herzen nehmen. Hier lernst du wertvolle Tipps und Erfahrungen, die du in deinem Leben praktisch anwenden kannst. Mein Name ist Thomas Brandon Kovacs, auch bekannt als Thomas der Sparkojote. Ich bin Unternehmer und führe den grössten Schweizer Finanz-YouTube-Kanal und Finanzblog sparkojote.ch. KI ist eine Blase und sie wird Ende des Jahres platzen.
- 0:40Das ist die Meinung vieler da draußen, dass KI eine Blase ist, und ich möchte dem zum einen widersprechen und zum anderen auch teilweise zustimmen. Es ist sehr eine nuancierte Diskussion, wo man meiner Meinung nach nicht unbedingt wirklich recht haben kann, weil es sehr auf den Blickwinkel ankommt. Dazu muss man zum einen sagen, woher diese, ich sage jetzt mal, Rufe kommen, dass KI eine Blase ist.
- 1:14Es ist viel, viel mehr, dass die aktuelle KI, wie viele sie benutzen, zumindest private Menschen, nicht Firmen oder Großfirmen, nicht sich rechnet. Das heißt, wenn ihr gerade ein zwanzig Euro zwanzig Dollar oder hundert Dollar oder zweihundert Dollar Claude, OpenAI, Kimi drei Subscription habt, dann sind die effektiven Kosten, wenn ihr das komplette Kontingent aufbraucht, euer Wochenlimit, wesentlich höher als jetzt das Eigentliche, was ihr zahlt.
- 1:54Das bedeutet zum Beispiel, mit den aktuellen API-Abrechnungskosten, wenn ihr zum Beispiel Claude verwendet, Claude ist eines der teureren dann ist ein zweihundert-Dollar-Abo, wenn ihr das richtig verwendet, durchaus zwanzig, fünfundzwanzig, dreißigtausend Dollar wert in API-Token-Abfragen. Das bedeutet, ihr holt mit dem Abo das hundert- bis zu hundertfünfzig-, zweihundertfache raus als das, was ihr mit der API effektiv bezahlen würdet. Und hier kommt der springende Punkt. Das ist bei jedem aktuellen Modell so,
- 2:33dass es eigentlich quer subventioniert wird durch Venture-Capitalist-Money, also sprich Investorengelder. Das heißt, es wird subventioniert, genau wie Uber dazumals oder auch andere, ich sage jetzt mal, Apps und Startups, um einfach Kunden zu gewinnen, dass Kunden eben diese Features und Tools usen. Daher kommt letzten Endes Zumindest ist das einer der großen Gründe, warum viele sagen, AI ist eine Bubble. Auf der anderen Seite, das ist so zumindest auch mein Blickwinkel oder auch das, was ich an der Historie sehe,
- 3:13ich sehe, dass diese Kosten langfristig einfach nur noch günstiger werden, langfristig, weil einfach unsere Computer oder auch unsere insgesamten Leistungen, Prozessoren, RAM, GPUs, einfach alles immer effizienter und schneller werden. Ja, genauso wie meine extrem effiziente und schnelle Pappreflekte— Reflekte? Reflexe!
- 3:45Und damit ihr auch wirklich von diesem AI-Crash oder Korrektur, die ja kommen sollte, weil alles eine Blase ist, profitieren könnt, ihr wisst Bescheid, man kauft immer dann nach, wenn es klöpft, sagen wir in der Schweiz. Braucht ihr natürlich einen zuverlässigen Partner. Ihr könnt schon bereits ab fünfundzwanzig Franken in Sparplänen, Aktien, ETFs, aber auch in Krypto und vieles mehr investieren über You. Einfach mal abchecken unter sparkrypto.ch slash you. Mit dem Aktionscode YouSparkrypto könnt ihr euch fünfzig Franken Trading Credit und zweihundertfünfzig Swisscoin sichern. Link ist unten in der Videobeschreibung. Und ihr könnt da wirklich auch diverse Sparpläne laufen lassen. Ich habe da mein Zweitdepot, wo ich etwas eine andere Strategie fahre.
- 4:23Könnt ihr auch gerne mal in den Depot-Updates vorbeischauen. Aber weiter geht's mit dem Video. Und das ist definitiv einer der Punkte, wo ich einhaken möchte. Und zwar ist es zwar jetzt so, dass man natürlich enorm profitiert von diesem Abo-Modell. Auf der anderen Seite sehe ich aber einfach, dass es einfach immer kostengünstiger sein wird und vor allem aber auch, dass lokale KI auch mehr und mehr an Relevanz gewinnen wird. Ja, das mal noch der nächste Punkt. Und auf der anderen Seite
- 5:00glaube ich persönlich, dass einfach die wenigsten Menschen, die jetzt auch diese Unternehmen bewerten, die sie jetzt fundamental vollkommen richtig bewerten— also versteht mich hier bitte nicht falsch— also all die Unternehmen, die in der KI-Landschaft sind, werden fundamental schon auch kritisch jetzt betrachtet, eben durch diese ganze KI- oder AI-Blase. Das finde ich auch vollkommen richtig. Nur bin ich persönlich, das ist auch meine persönliche Überzeugung, weil ich halt einfach sehr, sehr tief in diesem KI-Spiel drin bin, dass künstliche Intelligenz oder so
- 5:40das, was wir gerade heutzutage jetzt haben, nicht das, was in sechs Monaten rauskommt mit neuen Modellen, sondern das, was wir heute jetzt haben, einfach viele Menschen noch gar nicht verstanden haben, auch eingeschlossen die Menschen, die auch viele dieser Unternehmen bewerten, Analysten sind, Investoren sind, gar nicht so richtig verstehen, was künstliche Intelligenz alles bereits schon jetzt machen kann. Und um das so ein bisschen bildlich zu demonstrieren, oder dass man das auch so ein bisschen besser versteht, Das, was ich gerade aktuell mache— ich habe Unternehmen
- 6:20im Medienbereich, Social Media, E-Commerce, Retail und Co. Das, was ich gerade jetzt mache zusammen mit KI, und zwar wirklich at scale, ist mindestens, mindestens acht bis zehn Headcounts wert. Jetzt müsst ihr euch mal vorstellen, jetzt müsst ihr euch mal vorstellen, wenn jeder Mensch da draußen so mit KI umgehen kann oder könnte, dass er zwischen acht bis zehn Headcounts wert wäre.
- 6:56Wenn die aktuelle Produktivität gleich bleiben sollte, und wir bleiben jetzt einfach mal Stand jetzt, weil wir noch kein Embodiment oder kein gescheites Embodiment von KI haben, nur mal bei den Bürojobs, ja, wo man nur vorm Computer hockt, grundsätzlich neunzig, fünfundneunzig oder auch hundert Prozent von der Zeit, dann bräuchte man nur noch ein Zehntel der Workforce, um die gleiche Produktivität, den gleichen Output zu generieren. Jetzt muss man verstehen, dass in den meisten Unternehmen da draußen
- 7:31Mitarbeiterkosten einer der groß— oder größten Kostenblöcke da draußen ist für die meisten Unternehmen da draußen. Und da ist es tatsächlich auch egal, wenn ich eine Cloud-Subscription habe mit einer API, wo ich vielleicht mit API-Anbindung, nehmen wir jetzt einfach mal an, dreißigtausend US-Dollar brauche. Dreißigtausend US-Dollar, effektiv die Jobs, die dadurch effektiv nicht oder sozusagen wegfallen würden, in Anführungsstrichen, die Headcounts, die sind wesentlich, wesentlich mehr wert als drei vier tausend Dollar pro Monat.
- 8:09Wir reden hier von Software Engineer, wir reden hier von Mid-Management, wir reden hier von Business-Analysten, wir reden hier von Data Science. Also wir reden hier von ganz, ganz komplexen Geschichten. Die ein Mitarbeiter, wenn man den jetzt heuern würde, hier in der Schweiz jetzt als Beispiel, locker achtzigtausend, neunzigtausend, wenn nicht sogar hunderttausend pro Jahr kosten würde. Ja, das war dann schon bei sieben achttausend Franken pro Monat. Das sind dann so achttausend, neuntausend, vielleicht neuneinhalbtausend US-Dollar Gehalt pro Monat.
- 8:48Und das alles kann und wird mit der Zeit nicht ersetzt werden, aber statt dass eine große Firma zwanzig Business-Analysten braucht, reicht einer oder zwei, die sich gegenseitig während dem Urlaub ersetzen und dann einfach AI orchestrieren. Und statt zwanzig Mitarbeiterkosten hast du zwei Mitarbeiterkosten und AI-Kosten und hast dann im Vergleich zu vorher, ich sage jetzt mal, ein Drittel, die Hälfte der effektiven Kosten. Wenn du dann noch Initial-CapEx hast und und dann lokale AI
- 9:27laufen lässt, sprich deine eigene Hardware, da kannst du das zwar kurzfristig, ist es teurer, aber längerfristig wird es dadurch günstiger. Da hast du auch hier wieder Einsparungspotenzial und läufst, wenn du halt langfristig orientiert bist, sogar auch noch mal etwas günstiger und hast natürlich auch mehr Sicherheit, mehr Unabhängigkeit und so weiter, dann noch andere Vorteile. Und da stehen wir jetzt gerade, das sehe ich. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass ich weiß exakt, was passieren wird,
- 10:05aber ich bin mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sehr, sehr, sehr sicher, dass wir jetzt Companies haben, jetzt Unternehmen haben, die mit zehn, fünfzehn, vielleicht auch zwanzig Mitarbeitern so viel hinkriegen wie ein KMU mit zweihundert Mitarbeitern. Dass wir jetzt schon solche Companies haben oder Companies, die in den nächsten zwei, drei, vier, fünf Jahren an dem Punkt sind. Und dann die Firmen, die KMUs, die dann zweihundert Mitarbeiter haben, einfach nicht mehr mit halten können,
- 10:44weil sie zu ineffizient sind. Und ich denke, es wird hier einen enormen, enormen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umschwung geben die nächsten fünf bis zehn Jahre, die einfach so, wie sie in der Form kommen, einfach niemand so richtig vorhersagen kann, nur so ein bisschen vielleicht antizipieren kann. Darum bin ich auch auf der Schiene, wo ich halt einfach sage, AI ist gekommen, um zu bleiben. AI ist definitiv mittel- bis langfristig keine Blase. Natürlich kann es Korrekturen geben, keine Frage.
- 11:25Ich schätze sogar, dass wenn wir den Punkt erreichen, wo Robotik und die AI im Zusammenspiel wirklich Richtiges leisten können, und zwar at Scale, so dass auch kleine Firmen sich einfach einen Tesla-Roboter, einen Figure drei oder vier oder was auch immer, oder irgendeinen anderen Roboter sauber kaufen können, den in ihre Infrastruktur einbinden können und der dann einfach direkt loslegen kann. Wenn dieser Moment da ist, und ich denke, er ist nicht mehr weit entfernt, mit nicht mehr weit meine ich Horizont zehn Jahre, spätestens Ende zweitausendvierzig
- 12:04earliest Anfang zweitausenddreißig, nee, nicht Ende zweitausendvierzig, Anfang zweitausendvierzig meine ich, und frühestens Anfang zweitausenddreißig, also so in den nächsten drei, vier Jahren. Wenn das der Fall sein wird, ich mag es gar nicht aussprechen, aber dann wird es einen extremen, extremen, extremen gesellschaftlichen Umschwung geben. Also ich kann mir da gar nicht ausmalen, was da passieren wird, sowohl vor allem auch politisch. Ich glaube, in dem Moment, wo das der Fall sein wird, wird das nicht mehr nur eine wirtschaftliche Frage sein, sondern
- 12:41durchgehend politische, riesige Angelegenheit werden. Ich meine, das Problem ist, wenn wir einen physischen Roboter haben, der alles machen kann, was ein Mensch physisch machen kann, und man das sieht, dann hat das eine ganz andere Bedeutung, weil das dann auch wirklich Und ich kann es nicht anders sagen, weil es auch jeder Volldepp dann versteht, wenn er das sieht, als dass, wenn ich euch heute sage, dass alles, was die AI macht, oder alles, was ein Mensch am Computer machen kann, fünfundneunzig Prozent der AI besser macht als fünfundneunzig Prozent der Menschen auf diesem Planeten.
- 13:21Letzteres hört sich nicht so crazy an, weil man sich nichts darunter vorstellen kann oder sehr oft etwas abstrakt ist, aber leider schon heute Wahrheit ist, aber die Leute checken es nicht. Und es geht nicht darum, dass es nicht Menschen gibt, die es besser können. Ja, fünf bis zehn Prozent der Menschen machen es immer noch besser, aber neunzig Prozent des Rests, den kannst du halt einpacken. Und in dem Moment, wo das mit physischer Arbeit passieren wird, checken es auch wirklich alle. Das ist dann so der Aha-Moment, den ich hatte, den ich mit AI hatte.
- 13:54Den werden dann alle haben, weil es halt physisch greifbar ist und die Leute dann checken, oh shit, das, was ich mache, kann die AI eins zu eins replizieren. Und sie macht es mit— ich mache es mit fünfundneunzig Prozent Genauigkeit und die AI mit neunundneunzig Prozent Genauigkeit. Und je besser es wird, irgendwann ist dann neunundneunzig Komma neun neun Prozent Genauigkeit, und zwar immer den exakt selben Prozess, vierundzwanzig sieben, mit austauschbaren Akkus und Servomotoren. Das ist schon sehr, sehr, sehr crazy. Darum bleibt gewappnet, bleibt auf diesem Kanal abonniert, schreibt in die Kommentare, was ihr davon haltet.
- 14:25Lieben Dank fürs Zuhören. Neue Finanzrudel Audio Experience Episoden gibt es jeden Montag, Donnerstag und Samstag 9 Uhr vormittags. Trete ausserdem dem exklusiven Finanzrudel Community Club bei finanzrudel.ch/club und tausche dich mit Tausenden Gleichgesinnten im Finanzrudel aus. Mehr über mich und meine Reise erfährst du auf meinem Blog www.sparkojote.ch. Interessiert dich, an welchen Projekten ich aktuell arbeite? Dann findest du mich auf Instagram at Sparkojote. Auf meinem YouTube-Kanal Thomas der Sparkojote findest du aktuelle Videos zum Thema persönliche Finanzen, Unternehmertum und Minimalismus. Bis bald.