Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / #26 CEO mit Herz, Verstand und einem Sinn für Unique Love Brands - Rageth Clavadetscher
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- 0:00Herzlich willkommen zu einer weiteren Podcast-Folge von «Du entscheidest» Deinem Podcast für Business, Erfolg und persönliche Weiterentwicklung. Heute haben wir einen waschechten Visionär bei uns. Er ist der dynamische Geschäftsführer des Glattzentrums. Eines der schönsten, erfolgreichsten, aber vor allem beliebtesten Einkaufszentren in der ganzen Schweiz. Unter seinen Fittichen hat das Glattzentrum gearbeitet,
- 0:27richtig, richtig tolle Zahlen hinzukriegen. Und zwar, ich hebe euch fest, über 9 Millionen Gäste, die jedes Jahr hierher kommen. Und darum, mit einem ganz herzlichen Willkommen, schön, dass du da bist, Raged Klavadetscher.
- 0:43«Merci!» «Schön, dass du da bist!» «Wie geht's dir? Erste und wichtigste Frage.» «Mir geht's wunderbar. Ich frage mich das eigentlich nie selbst. Aber nein, es geht mir sehr gut.» «Du fragst nicht so oft, wie es dir geht?» «Nein, ich habe immer das Glück, dass ich aufstehe. Ich bin immer ein Ritual.
- 1:03Ich gehe ins Bett und überlege mir, was mir am nächsten Tag passieren kann. Das habe ich mir angeeignet. Dann lasse ich den Tag schnell in Gedanken voran durchgehen. Was könnte am nächsten Tag passieren? So habe ich das Gefühl, ich bin immer gut vorbereitet. Super. Hast du das Glas schon gefüllt? Ja, genau. Es füllt sich während des Tages meistens mit anderen Themen. Aber es ist immer so ein Ritual, das sehr gut funktioniert. Was kann mir passieren? Schön.
- 1:30Also sehr bewusst eigentlich, den Tag wie beenden und schon am nächsten Tag starten. Innen schauen. Gut, das hat natürlich auch, du hast es vorher erwähnt, wir haben die Zahlen gestern über 9,25 Millionen Besucher bekommen. Im 2023. Im 2023, ja. Und dann ist natürlich schon so ein...
- 1:48Organisationen wie wir sind, lohnt es sich manchmal schon etwas vorauszudenken. Wenn wir zum Beispiel Weihnachten hoffen, was kann passieren. Parkhausüberlastung hatten wir hier in Asiarak, weil einfach viel zu viele Leute gekommen sind. Und dann macht man sich schon Gedanken mit Themen, die kommen, um etwas vorauszudenken. Das hilft dann auch meistens während des Tages, dass man gewisse Entscheidungen treffen kann, weil man schon Gedanken darüber gemacht hat.
- 2:11Oder im Vorfeld die Entscheidungsträger oder die Teams zusammenbringen und sagen, du übrigens habt ihr überlegt, das und das könnte noch kommen oder passieren. Und das ist so ein bisschen präventiv eigentlich mehr. Aber mehr so Worst-Case-Szenarien oder auch das Unmögliche möglich machen im positiven Sinn?
- 2:30Es gibt verschiedene Bereiche. Die Betriebskollegen, die ich habe, Sicherheit, Facility Management, gehen meistens nicht vom Worst Case, sondern von Herausforderungen aus. Und die Marketingleute haben die coolen Sachen, also nicht immer noch cool, aber da, wo man sagen kann, was man zusätzlich machen kann, was bringt uns noch mehr Food for the Traffic Frequenz.
- 2:54Das sind verschiedene Abteilungen, die involviert sind. Aber die Klaviatur ist natürlich auch die, dass man sagt, Sicherheit, das ist bei uns das Wichtigste. Dann kommt das Vergnügen des Einkaufens, das ist natürlich auch etwas Wichtiges, aber das sind verschiedene Bereiche, wo wir uns vorbereiten und auch abstimmen.
- 3:11Ich glaube, da merkt man auch, dass das Glatzzentrum vor allem in den letzten Jahren ein Trendsetter geworden ist, wenn es darum geht, die Customer Experience, den Retail-Bereich wirklich zu stärken, was man sonst bei anderen Einkaufszentren nicht wirklich so erlebt wie hier.
- 3:29Ich bin jetzt einer, der mich nicht mit anderen vergleicht, weil ich bin Verfechter des stationären Handels. Ich bin natürlich happy, dass es allen gut geht. Wenn ich zum Beispiel Breitenbach oder Seal City oder auch jetzt den Circle, wenn die Erfolgsverzeichnisse haben oder Erfolg verzeichnen können und es denen gut läuft, bin ich happy per se fürs Ganze. Weil der stationäre Handel, wie man kennt, das sind die Läden, die meistens etwas verkaufen, Dienstleistungen haben.
- 3:55Der leidet natürlich schon länger. Das ist einerseits die Abwanderung in den Onlinehandel. Das ist klar, da werden mittlerweile 20% online tätigt. Wir haben ja noch nicht alle Poor Players, die voll in die Schweiz hinein liefern. Da wollen die immer voll liefern, da sieht es nochmal anders aus. Das andere ist der Preiszerfall, die Marge.
- 4:19Wir in der Schweiz sind einfach etwas teurer als in der Umgebung. Und dementsprechend online hilft auch für den Preisvergleich, dass man vielleicht sieht, dass ein gewisser Teil im Ausland günstiger ist und daraus resultiert dann auch der Einkaufstourismus. Das sind doch drei Faktoren, die uns das Leben schwer machen. Und darum schaue ich für den Gesamtstationärhandel und habe Freude, wenn der Gesamthandel funktioniert. Ja, Ihr Erfolg ist auch dein Erfolg irgendwo drinnen.
- 4:44Der gemeinsame Erfolg ist das Wichtige. Das ist wichtig auch für die Schweiz, für den Standort. Es sind doch sehr viele Leute, die im Detailhandel arbeiten. Das ist mir ein wichtiges Anliegen, dass die auch weiterhin eine Zukunft haben. Dass auch wieder Nachschub kommt, dass wieder Lehren gemacht werden, dass auch Ausbildungen stattfinden. Das ist ein wichtiger Arbeitgeber, wie die Gastronomie auch. Mach nur. Du bist schon ewig im Detailhandel, oder meine ich das nur?
- 5:09Ja, ich habe in der früheren Jugend der Schule wenig Priorität geschenkt. Ich war immer mit der Mode angetan und durfte dann nach der Realschule eine Lehre machen als Verkäufer. Ich merkte dann, dass die Schule doch auch noch wichtig ist.
- 5:31Ich hatte dann das Glück, dass ich die Lehre abschliessen konnte, den Detailhandelskauf noch gemacht habe und dann Weiterbildung bis zum Schluss als Nachdiplomstudium, oder Skymo-Studium an der HSG. Und dann so als Sportzünder. Das ist schön in der Schweiz. Du musst ja nicht per se schon von Anfang an ... Der richtige Weg ist immer wichtig, aber wir haben ein System, wo du im Nachhinein noch Weiterbildung machen kannst. Das ist schön, was wir natürlich haben. Und vor allem dann, wenn es dich auch wirklich interessiert,
- 5:59Ich meine, gewisse Themen im jungen Alter sind halt weniger, resonieren halt weniger mit einem und dann irgendwann packt es dich, oder? Ja gut, ich meine, eine Schulausbildung, da kommst du nicht drumherum. Also du hast nicht die Wahl als Jugendlicher, zu sagen, ich gehe jetzt in die Schule oder nicht in die Schule. Es ist natürlich dann der Druck, von welcher Schule du das machst. Ich komme jetzt aus den Lehrausen und habe die Lehre als eine wunderbare Zeit empfunden und daraus dann auch Weiterbildungen machen können.
- 6:25Meine Töchter sind beide im Gymnasium. Diesen Weg hatte ich nicht. Ich sehe aber, wie streng sie es im Langzeitgymnasium haben. Was es auch braucht, um überhaupt dort hineinzukommen. Und man kann darin bestehen. Es sind verschiedene Wege. Aber ich finde es einfach schön, dass auch, wenn du jetzt den einen Weg gemacht hast, vielleicht dann gleich noch einen anderen Weg einschlagen kannst, dass das ermöglicht wird. Das ist eigentlich gut in der Schweiz.
- 6:46Wir sind jetzt auf dieser Zeitachse, sind wir jetzt so zu deiner Lehre hinterher. Ich möchte noch mal ein bisschen weiter drehen. Und zwar habe ich etwas gelesen, du bist in Haiti geboren und aufgewachsen, glaube ich, aber nur bis... Ja, bis zwei. Bis zwei. Also bis drei. Wir sind wieder hin und retour gegangen. Aber das ist mein Vater, für die FV damals, hat er eine gewisse Entwicklungshilfe getätigt, vor allem insbesondere in der Landwirtschaft. Das waren Unterstützungsprogramme. Früher war es...
- 7:14Ich glaube, es war eine ECC, die auf Haiti flog. Mit Zwischenstopp. Früher war das «Le Perle des Antilles». Jetzt ist es leider nicht mehr so. Mein Vater und meine Mutter gingen dort runter. Das Ergebnis war natürlich ich. Wow! Ja, darum...
- 7:30Ich hatte eigentlich auch früher einen haitianischen Pass, aber als es ums Militär ging, habe ich dann die Schweizer Armee bevorzugt. Und bin jetzt aber auch ein Doppelbürger. Bist du Doppelbürger? Ah, krass. Und was wollte der kleine Junge bei dir mal werden? Warst du schon da? Irgendwie so fashion-driven oder war es komplett etwas anderes?
- 7:51Ich hatte ... Totzmar und mein Vater hatten einen guten Freund. Der war der Pilot. Der war ein Militärpilot. Als Jugendlicher erklärte er mir, wie man so ein Flugzeug steuert. Totzmar hatte einen Teppichklopfer. Ich weiss noch heute, so einen geilen Plastik-Teppichklopfer.
- 8:10und hat dann den am Boden festgemacht und hat mir dann den Stiel gegeben. Und ich war stundenlang da und habe mit dem Teppichklopferstiel versucht, mein Flugzeug, ich habe dann auch ein Flugzeug aus Karton gebaut, ich wollte eigentlich Pilot werden, aber schon früh, ich kam eigentlich mit den Brüllen auf die Welt,
- 8:26Mit Sehschwäche oder wenn du sehschwach bist, bist du nicht unbedingt prädestiniert. Aber der Wunsch war eigentlich Militärpilot. Und auch heute, Maverick, ich schaue immer noch gerne die Filme mit Overalls. Ich mag auch gerne Marken, Aeronautica Militare in Italien, die so ein bisschen batchen. Da war ich schon ein bisschen nahe. Nachher hat sich das dann entwickelt. Die Mode ist für mich...
- 8:52Es war etwas Spannendes, etwas Interessantes. Ich ging dann in diese Richtung und machte dann dort den Weg bis zu dem, wo ich heute bin. Und immer Fashion? Oder hast du auch Non-Food gearbeitet? Oder war es wirklich immer so ein Fashion-Lifestyle? Mehrheitlich war es immer Fashion. Man muss immer aufpassen, dass es Fashion war. Für mich war es einfach Bekleidung. Jetzt kann man darüber diskutieren, ob eine S-Soli oder eine Esprit als Fashion angeguckt werden. Aber ich war mehrheitlich in der Bekleidungsindustrie.
- 9:21Und dort hast du auch Geschäftsführer von Esprit gemacht? Ja, ich habe verschiedene Etappen gemacht. Ich habe als junger angefangen beim Kleiderfreien, das gibt es heute nicht mehr, das wurde dann übernommen von der Vögele-Gruppe. Ich habe die Lehre gemacht. Genau, ich habe die Lehre gemacht und bin dann sehr jung als Geschäftsführer auf Zürich gekommen, in Letzipack, das war einer der jüngsten Geschäftsführer.
- 9:43Ich hatte dort Direktoren durch das Möbelpfister, die mich auch aufgenommen haben. Ich kam von Kützlingen auf Zürich, das war eine andere Dimension. In Kützlingen kennt man jeden. Wenn du hier in der Bar bist, hat dich niemand begrüsst. Ich war dankbar, dass ich aufgenommen worden bin.
- 10:01Ich bin dann sukzessive auf Emmerbrook und der Schweiz herumgekommen. Sehr jung, in Sursee. Ich kannte das nicht. Aber immer bei Charles Vögele? Da war ich noch beim Kleiderfrei. Dann kam der Verkauf an Vögele. Das sind immer meine Entscheidungen. Meine Frau hat damals noch ein bisschen... Damals war es noch nicht meine Frau. Aber auch jetzt hat sie sich gesagt,
- 10:21Ich sagte dann einfach, das passt mir nicht, das ist nicht meine Welt. Da bin ich immer sehr konsequent. Ich könnte dann meistens, wenn ich überhaupt keinen Job habe, dann eigentlich weggehen vom Vögnum. Ich bin dann bei Sami Bolak geselegt. Das war so ein wenig mein Mentor. Der hat Esprit aufgebaut, Bolak Guggenheim. Und da durfte ich dann als Regionalleiter anfangen. Und dann auch wieder als Geschäftsführer der Retail-Sparte bis Mitglied des Verwaltungsrats gekommen. Dann gab es sich Estoliver durch Kooperationen. Dann durfte ich Estoliver in der Schweiz aufbauen. Cool.
- 10:50Dann bin ich wieder zurück. Bei Sami haben wir etwas Neues aufgebaut. Das war der Polak Gugam Fashion Group. Da war Marco Polo drin. Früher noch israelische Marken, die wir gebracht haben. Aldo aus Kanada, Gastro aus Israel, French Connection aus UK. Haben dort etwas aufgebaut. Und dann kam der Schild. Die haben jemanden gesucht, der die...
- 11:09Die Firma? Nein, die wurde leider nicht mehr verkauft. Globus? Die gibt es jetzt auch nicht mehr. Ich ging dann zum Schild, hatte eine ganz gute Zeit. Und danach wurde das aufkauft und dort habe ich mich dann auch entschieden, weil es mir einfach nicht Spass gemacht hat. Ich konnte mich nicht identifizieren, bin dann weitergegangen, konnte wieder ohne einen Job zu haben. Und dann war das Inserat von Glacis und da habe ich mich beworben. Und bin jetzt das achte Jahr, also das neunte Jahr, in Glacis.
- 11:36Das war so der Weg. Sehr spannend, ja. Ich habe immer gemeint PKZ. Hast du noch einen PKZ? Ich habe nie einen PKZ, nein. Dann war es S. Oliver. Ich habe noch eine Kollegin, die dich kennt, die mal der Chef war. Aber ich habe gemeint PKZ. Du hast jetzt ein paar Mal in deinem Werdegang Entscheidungen gemacht.
- 11:55angesprochen und unser Podcast heisst «Du entscheidest». Was würdest du sagen, ist deine grösste, wichtigste Entscheidung, die du bis jetzt in deinem Werdegang, ob das beruflich oder auch privat, die grösste Entscheidung, die du getroffen hast? Na gut, das ist eine Entscheidung, ich glaube, eine der grössten Entscheidungen, bei der ich jetzt noch immer am Arbeiten bin, eine Familie zu gründen. Das ist für mich damals mit allen Facetten
- 12:25Die Entscheidung zu heiraten, Familie, das prägt auch jetzt noch. Mit den Kindern, die du hast, bist du immer wieder in diesem Prozess. Das war für mich eine der grössten Entscheidungen, den Weg einzugehen. Das klingt jetzt ein wenig banal, aber für mich war das ein... – Nein, überhaupt nicht. – Gut, du wirst dich vielleicht auch mit der Verantwortung überwechseln. – Entscheidungen bringen Verantwortung mit sich. – Genau, das war das Grösste. Und sonst habe ich eigentlich...
- 12:50Ich habe das nie als Entscheidung angeschaut. Ich habe das immer als Werdegang, als Konsequenz von etwas angeschaut. Und daraus hat sich etwas resultiert. Und entscheiden tue ich tagtäglich sehr viel. Also das ist... Aber eben, da kommt immer noch das Bauchgefühl. Mittlerweile war er auch schon grösser. Darum hat der Bauch ein Volumen, weil ich viel entscheide. Ich entscheide sehr viel mit dem Bauch.
- 13:12Schön. Das erklärt auch, wieso du radikal gesagt hast, «Hey, bis hierhin, weiter nicht mehr.» Und kündet, ohne zu wissen, wie, wo, was, weil ja dein Bauchgefühl in diesem Fall extrem stark war.
- 13:27Ja, meine Entscheidungen sind vielfach, wenn es um mich persönlich geht, aus dem Bauch heraus. Es sind sehr viele Bauchentscheidungen. Geschäftlich nehme ich doch sehr viele Teams rein und führe mit den Teams Entscheidungen herbei, diskutiere. Klar, am Schluss gibt es Dinge, die man selbst entscheiden muss, aber vieles kommt aus dem Bauch heraus, vieles Emotionales.
- 13:49Es ist manchmal lustig, die Gespräche, das ist jetzt nicht die klassische Situation, aber ich habe drei Frauen zu Hause. Und da wird sehr viel diskutiert, was auch sehr schön ist. Und früher war ich noch ein bisschen ungestüm oder ungeduldig und habe gesagt, so, jetzt entscheiden wir und diskutieren nicht mehr. Das waren natürlich die klassischen Klischamics. Zuerst muss man mal alles auf den Tisch und dann ausbehandeln. Und da habe ich auch ein bisschen gelernt.
- 14:15zuzuhören, etwas länger zu warten, eine Nacht darüber zu schlafen, das ist eh immer das Beste. Ich neige manchmal auch, verrückt zu werden oder richtig in mich hineinzusteigen und habe dann auch gelernt, schlaf darüber, am nächsten Tag sieht die Welt anders aus. Und ja, das ist so ein bisschen... Also am grössten Teil sind es Bauchentscheidungen.
- 14:37Spannend, weil ich hätte jetzt rein von, wenn ich dich gesehen habe, im Glatt durchlaufen, würde ich jetzt gar nie gedacht, dass du so einen, dass du eben mal wütend werden könntest, sondern du bist, ich habe es gut gehört, du bist sehr so ein Ruhebohl. Gefasst. Sehr gefasst. Aber ja, das sind natürlich die Facetten, ja. Ja, wir sind Menschen. Ja gut, ich meine, wütend werden, es gibt einfach gewisse Sachen, wo ich mich darüber aufrege, auch wenn ich jetzt z.B. einen Seillock mache. Also ich kriege mich meistens über mich selber auf. Also wenn ich jetzt irgendeinen Blödsinn gemacht habe oder
- 15:06Am meisten leide ich, wenn ich eine meiner Töchter zusammenfasse, weil sie irgendeinen Blödsinn gemacht haben. Wenn sie nicht das gemacht haben, sollte ich erzählen. Dann komme ich ins heulende Elend und brülle fast. Meine Frau sagt dann, ich nehme es nicht so ernst. Du hattest ja recht, aber ich war der Grund. Es sind mehr solche Sachen, wo ich manchmal sage, ich kriege mich sehr gerne an mir selber auf. Sehr viel. Wie alt sind deine Töchter, wenn ich dich frage?
- 15:3014 und 18. Wow, schön. Ja, und so hart, meine Töchter sagen immer, Papa, meine Töchter sagen, ich bringe erst einen Mann nach Hause, wenn ich heirate. Vorher wollte ich das gar nicht über ihn gehen lassen, da bin ich der liebste Mensch. Aber irgendwie gegen den Aussen wirkt es für mich doch eher ein bisschen, nicht der grummelige Bär, aber so ein bisschen ein Fels irgendwo innen. Aber innen ist es sehr weich. Schön. Das ist wie nach dem Wasserbau.
- 15:57Schön. Ist das so? Ja, also meine Filme schauen und so, das ist am liebsten. Ich muss dann immer schnell sagen, «Papi, ich muss jetzt schnell weg.» Das ist alles witzig. Aber es ist auch etwas Schönes. Mega! Die Emotion ist etwas ganz Wichtiges. Unbedingt. Gerade wenn du so einen Job machst wie hier, da ist die Emotionalität sehr hoch. Da musst du mit Emotionen unterwegs sein, um auch Emotionen wieder zu kreieren für andere. Wie du auch schon gesagt hast, wenn du hier reinkommst, hat es so viele Leute damals, fröhliche Leute, verschiedene «Schooler». Das ist natürlich... Für die wollen wir auch Emotionen bringen.
- 16:28Würdest du sagen, dass genau, dass du eben so emotional kannst sein, deinen Erfolg auch da innen ausmacht und das so ein bisschen transportiert in das Zentrum? Weil du halt nicht so rational und kopflastig bist, sondern wirklich mit Herz. Ja...
- 16:43Ich glaube, vieles ist wichtig, damit man Freude hat. Das ist immer ein Grundsatz. Wie wir freudende Sachen machen. Und ich glaube, Freude und Spass zu haben, das ist etwas ganz Wichtiges. Und Freude und Spass kannst du nicht einfach rational anschauen. Das sind verschiedene Faktoren, die da reinkommen. Bei uns ist es natürlich auch so, Innovationen oder etwas Neues zu entdecken,
- 17:02entdecken wir immer, was wir mit Freude tun. Wenn man in die Ferien geht oder in ein neues Land, freut man sich ja darauf. Und wir freuen uns natürlich über neue Formate, neue Brands. Wir sagen ja auch, wir suchen da in den Love Stories Love Brands. Und das ist immer mit Love verbunden. Und ich glaube, das hilft schon auch, weil wenn Liebe dahinten dran ist und Emotionen, dann geht es einfacher vorwärts. Und in unseren Teams sind auch
- 17:23Ich glaube, in dieser ganzen Zeit mit Marketing wird es bei uns nicht laut, wir haben es immer lustig, wir lachen immer. Es ist aber auch etwas gefährlich, wenn du immer wieder den nächsten Schritt oder innovativen oder coolen Event machen willst. Dann bist du auch immer unter Druck und manchmal muss man diesen Druck auch etwas rausnehmen und sagen, wir haben einen super Job gemacht.
- 17:44Ich neige manchmal, ich bin ungeduldig. Ich will schon jetzt wieder neue Sachen, neue Marken, neue Läden, neue Marketingkonzepte, neue Kooperationen. Und manchmal holen sie mich dann wieder zurück und sagen, «Hey, lass doch zuerst mal das andere richtig fertig machen, und dann gehen wir weiter.» Und ich bin einer, der sehr schnell ist, sehr vorausdenkend ist. Manchmal vergesse ich, die Basis fertig zu machen. Das ist eine Schwäche von mir. Also ich neige schon wieder, zum nächsten zu rennen, bevor ich das letzte richtig fertig gemacht habe.
- 18:12Und dann hast du deine Leute, die dich wieder auf diese Basis zurückbringen und sagen, «Hey, machen wir das jetzt erst fertig.» Ja, dann gibt es einen Marsch halt. Dann sagt man so, jetzt schliessen wir zuerst etwas ab und machen es sauber. Und dann machen wir das Nächste. Wovon du natürlich auch nicht immer warten kannst. Das ist natürlich so, du musst immer wieder den nächsten gehen.
- 18:32Vor 3-4 Jahren kamen alle mit Uniqlo. Dann sind wir intensiv. Ich habe auch mit Mucci gesucht. Dann sind wir wirklich dran. Dann wollen wir es. Wenn man etwas will, kann man es auch erreichen. Uniqlo ist ein anderes Thema. Aber es gibt schon Dinge, die wir nicht haben möchten. Die wir auch cool finden würden. Lego war ein Beispiel. Da hat jeder gesagt, Lego kommt nicht in die Schweiz. Oder ist als Partner in Franz Karl Weber oder anderen Firmen.
- 18:59Wir sind daran hingegangen und haben das gewollt. Durch das Wollen und daran zu arbeiten, haben wir es bekommen. Es werden noch zwei andere Marken kommen, die wir auch nicht sagen können, die wir auch wollen. Das ist das sogenannte Hunting. Das ist etwas, wo in unserer Branche neue Formate vorhanden werden. Auch wenn es glatt, attraktiv und gut sicher aufs Zelt kommt. Es ist nicht so, dass jede Marke sagt, wir kommen jetzt in die Schweiz, das finde ich cool, das Glatt ist jetzt auch toll.
- 19:28Das ist ein grosses Marketing. Das ist das, wo ich manchmal ungeduldig bin, wenn die Sachen nicht kommen, wie ich es möchte. Wir hatten auch schon zwei, drei Marken. Ich habe mir gedacht, es wäre schön, ein Louis Vuitton oder ein Trading-Up zu machen. Oder nur ein Pop-Up-Format von denen. Oder Dior oder so. Dann sagt man, da ist einer der Waffel, die kommen nie hierhin. Aber es ist ein Wunsch, ein Traum.
- 19:52Die Entscheidung wäre da, ich würde es gerne haben. Aber es gibt noch eine andere Seite, die mitentscheidet. Aber hast du auch Sachen, die du im Nachhinein denkst, wow, Gott sei Dank hat es eben nicht geklappt. Es hat einen Grund gehabt, warum das jetzt nicht so funktioniert hat, wie du es gerne hättest oder dir vorgestellt hast.
- 20:11Nein, das ist... Ich weiss jetzt nicht, was ich sagen muss. Zum Glück habe ich es nicht gemacht. Ich glaube, wenn man etwas möchte und mit Freude daran herangeht und sich entscheidet, das zu wollen, dann muss man daran arbeiten, dass es kommt. Und ich meine, es gab schon Sachen, wo ich ein bisschen Blut geschwitzt habe. In den Entscheidungen, wir kennen unseren Kollegen Alan und Lucky, sind hier im Glatthauer Mieter. Die zwei Herren sind zwar nicht mehr dabei,
- 20:37Nicht mehr in der Form wie früher. Die sind gekommen und haben gesagt, Alan ist ein genialer Guy. Ich mag ihn auch sehr gut. Lukas übrigens auch. Dann haben wir gesagt, wir machen einen Amorana Concept Store im Glatt. Von dem haben wir auch im Podcast erfahren.
- 20:55Dann kam Erlend und sagte, wir machen das. Da sagte ich, coole Idee. Und bin ich bin, sofort vorwärts zu gehen. Erlend und er, eben. Und dann haben wir irgendwann noch eine Party gemacht. Und dann haben wir den Laden gemacht. Und dann ist mir das erste Mal bewusst geworden, dass ich mitten in der Mall
- 21:13im Herzstück des Glatzentrums einen Laden macht, wo Dildos verkauft werden, in einem High Level. Und dann kam auf einmal die Realität. Und dann dachte ich mir, scheisse, dann ist noch Weihnachtszeit. Ich glaube, du machst dir keinen Freunden, wenn du während dieser, doch für viele Leute, wichtigen Zeit noch anfängst, Sextoys zu verkaufen.
- 21:32Da war natürlich auch Irina dabei, die Freundin von Lukas. Da haben wir dann ein Häuschen entwickelt, das von aussen aus wie ein Louis Vuitton-Store aussieht. Alles schön in Gold. Wir haben dann auch reduziert. Wir haben gesagt, das Alterslimit ist ab 16. Und da habe ich dann schon Blut geschwitzt. Da habe ich dann auf einmal gemerkt, da gibt es politische Organisationen, da gibt es Kirchenorganisationen.
- 21:55Man muss gewisse Leute abholen, ob das okay ist. Da habe ich am Schluss schon gedacht, ist das der richtige Entscheid, aus dem Innovativen heraus das zu machen. Am Schluss ist es gelaufen und die Leute hatten Freude. Viele kommen und sagen, sie haben den Laden nicht mehr.
- 22:10Es war auch ein Schritt in die Richtung, um ein Tabu zu verringern. Für mich war das ein grosses Tabu, das Sechstaus noch etwas näher zu bringen. Es wurde auch gut angenommen. Ich musste sagen, dass es ein Teil der Innovation war, die wir hier erleben. Aber da hatte ich schon etwas Mühe am Anfang. Ich musste sagen, dass es gut kam. Wahrscheinlich auch, weil du etwas anderes gemacht hast, als du es sonst hättest. Das Hirn schob nachher Panik. Aber in diesem Fall kam alles besser als erwartet.
- 22:39Ja, es ist natürlich immer besser, also es ist natürlich besser als erwartet. Das Problem ist einfach manchmal, du bewegst dich wie gewisse Bubbles. Wenn wir jetzt in unserer Bubble diskutieren über Social Media, über Innovation, dann finden wir Sachen cool, die vielleicht jemand von einer älteren Generation weniger cool findet. Wir sind natürlich schon manchmal, wir identifizieren uns mit TikTok-Kunden, wir identifizieren uns mit Bubble-Team, mit irgendwelchen Influencern. Ankerum haben wir aber auch die gut situierten älteren Kunden und
- 23:08Du musst alle abholen können. Meine Angst ist eher, manchmal fokussiere ich mich auf ein Segment und sage, was denken die anderen? Du musst 360 Grad von deiner Kundschaft anschauen, um zu sagen, versteht es der auch? Es war natürlich super, dass ältere Leute gesagt haben, dass sie das Thema angehen. Es ist sehr nobel und seriös gemacht.
- 23:29Das freute mich natürlich, dass die Resonanz älterer Kunden, die sich vielleicht etwas mehr darüber entrüsten, dass man so etwas macht, positiv war. Das hat man dann natürlich wieder gesagt, das ist eine coole Idee. Ich hätte es gerne nochmal gemacht, ich hätte auch einen Laden gemacht, aber die Situation ist dann ein bisschen anders gelaufen, als man sie erwartet hat. Spannend, Herr Stimm, nur der Aspekt, sonst hast du ja die eine Zielgruppe, aber deine Zielgruppe ist eigentlich wirklich jede.
- 23:54Alles. 360 Grad. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, seit ich Mieter bin jetzt hier, früher, ich meine, ich bin in Dübendorf aufgewachsen, ich habe das Platzzentrum gekannt, wo da hinten im Richtjahr realistisch noch ein Schutterhaufen war. Da hast du einfach vom Bahnhof über den Lauf müssen.
- 24:10das Glatzentrum von Degg kenne ich noch. Und für mich war es immer ein Einkaufszentrum. Jetzt ist es für mich mehr so, es ist ein Dorf, es ist fast eine Stadt. Und in einer Stadt hast du einfach wirklich alles. Du hast von älteren Leuten über Junge, über Food, über Fashion, das ist alles da drin. Es ist wirklich ein kleines Dorf. Und ich glaube, auch die ganzen Mitarbeiter müssen sich wie, oder müssen auf das wie ausgerichtet sein. Ich meine, da wird...
- 24:37dass ständig irgendwelche Mitarbeiter etwas reparieren wollen, putzen, flicken, planen, markieren. Es ist ja so viel. Es sind 24-7-Betriebe eigentlich. Ja, leider nicht. Wir sind keine touristische Destination. Wir dürfen damit am Sonntag offen haben. Aber das, was du gesagt hast, dass die Stadt, das ist ja so.
- 24:55Wir haben jetzt eine Studie gemacht, GLAD2055, mit externen Partnern. Also wir schauen schon das 2055. Das haben wir auch ein wenig mehr durch die Entwicklungen durchgeführt. Wenn wir schauen, wie wir hier rundherum neue Quartiere haben. Wir kommen in die Hochhäuser hin, Schwammedinge, das Richtige hast du erwähnt. Aber das geht weiter, Richtung Dübendorf.
- 25:15Die Stadt kann nicht an Zürichsee wachsen, das ist sehr teuer und hat einen See dazwischen. Über die Ethik raus können wir auch nicht, denn dann kommt der Aargau. Die Stadt wächst natürlich in die richtige Wintertour. Das ist schon so, dass wir dann irgendwann vielleicht ein Zentrum werden. Darum nehme ich das Wort ins Maul «Glattalstadt». Wir möchten das Zentrum sein für die neuen urbanen Entwicklungen, die passieren.
- 25:42Das ist eine riesen Chance. Wenn man sieht, was da noch alles kommt und welchen Wohnraum noch entwickelt wird. Wir haben die Überbauung Schwammendingen gesehen, wo die Stadt Zürich sehr etwas Gutes gelöst hat mit einem neuen Wohnraum, den man über die Überdachung machen kann.
- 25:58Es ist natürlich schön, wenn jetzt hier vielleicht die A1 bis Winterthur vielleicht einmal zu ist und dass dann auch ein Veloweg ist, wo man von Winterthur auf Zürich hinein kann. Mit E-Velo bist du heute auch so schnell. Also es sind schon Visionen, die stattfinden. Und manchmal hat man es vorgemacht. Wir sehen jetzt hier die Autobahn, die nicht überdacht ist und das gibt natürlich neue Dinge. Und darum sehen wir uns schon auch im 2055 als einen sogenannten Hub.
- 26:19Es kann auch ein Verkehrsabseit sein. Vielleicht braucht man dann nicht mehr so viele Parkhäuser, weil es autonome Fahrzeuge gibt in Zukunft. Dann ist vielleicht der Busbahnhof im Parkhaus.
- 26:30andere Formen. Was wir einfach immer gesagt haben, wir wollen wie ein dritter Platz sein. First place ist at home, second ist dort, wo du arbeitest, wie wir jetzt, und der dritte dort, wo deine Freizeit, jetzt verbunden vielleicht, Freizeit ist auch, wenn man zum Doktor muss gehen. Wir haben 46 praktizierende Ärzte. Früher hat niemand daran geglaubt, dass wir 46 Ärzte reinbringen. Wir haben hier einen Tower mit Innovation, mit Firmen, wie wir jetzt, die sehr innovativ unterwegs sind. Und das ist natürlich wichtig.
- 26:57Schön, dass Leute die Zeit, in der sie nicht an der Arbeit sind, bei sich oder zu Hause verbringen, mit Job oder anderen Dingen. Du bist jetzt neun Jahre hier im Glatt. Warst du schon so lange an einem Ort und investiert Herzblut?
- 27:18Ja, ich hatte bei Polak zehn Jahre. Ich bin immer eigentlich relativ lange irgendwo. Ich bin jetzt nicht so der Jumper, der sofort wechselt gegen etwas. Also wenn man etwas angeht, oder eine Vision oder eine Strategie, man sagt ja Strategie, zehn Jahre, wenn man etwas angeht, dann ist das schon der Zeitraum. Und ich meine, das Schöne ist ja, da ist kein Tag so wie der andere. Also jeder Tag ist anders hier drin.
- 27:41Und da merkt man gar nicht, dass die Zeit vorbeigeht. Solange die Investoren oder Eigentümer zufrieden sind, oder auch unsere Mieter, das Marketing ist ja für die Mieter da, macht es Spass und dann bleibt man. Wenn es dann irgendwann nicht mehr stimmt, dann musst du wieder entscheiden und sagen, ich mache etwas anderes. Es macht dir dann noch Spass und dementsprechend hast du noch gar keine Ahnung, wo es könnte, wie es könnte, eventuell weitergehen, solange es dir Spass macht.
- 28:09Du hast ein gutes Gefühl? Das ist das Wichtigste. Spass und ein gutes Gefühl. Aber was auch ganz wichtig ist, gute Teams. Ich glaube, in diesem ganzen Aufbau sind da sehr viele Leute dabei, die mit mir dabei sind, acht Jahre dabei sind, die sich entschieden haben, hier auch dabei zu sein und in der Entwicklung zu arbeiten. Das ist schön, weil du mit Menschen zusammen bist, die auch immer wieder neue Ideen haben, die dir neue Dinge reinbringen.
- 28:33Da bin ich sehr glücklich und ich habe eine relativ kleine Fluchtration bei meinen Leuten, bei unseren Teams. Auch die Ideen, die wir haben, das klappt. Wenn du heute schaust, viele unserer Mitarbeiter haben Hoodies und Jacken mit «Glad» gebrandet. Sie sind stolz, dass sie für diese Marke arbeiten können. So bin ich auch stolz, dass wir das Brand hier ziehen. Das ist «Glad» und das zieht sich durch alle Bereiche. Das ist etwas sehr Schönes.
- 29:00Wenn jemand bei uns geht, wird er pensioniert oder zieht einen anderen Ort. Oder dann haben wir Leute, die vieles erreicht haben, die jung sind und vielleicht noch den nächsten Schritt machen wollen. Aber das ist auch schön. Wir haben Leute, die in diese Richtung gehen.
- 29:17Aber ich glaube, das sagt viel mehr über dich als Führungskraft, als Leader aus. Und den Führungsstil vielleicht, oder einfach deine Energie, das, was du ausstrahlst, dass die Leute auch so gerne hierher kommen und auch die ganze Kombination, wie ihr zusammen kreiert und erschafft. Ich glaube, wichtig ist da, dass du immer einfach den Menschen gerne hast.
- 29:38Das ist noch wichtig bei 9.25 Millionen Besuchern, da musst du mal per se den Menschen mögen. Und das ist etwas, ich habe gerne Menschen, ich habe gerne Umgang, ich habe gerne Gespräche, ich lerne auch sehr gerne dazu, wovon, jetzt sagt man nachher, ich sei beratungsresistent, ich wüsste es manchmal immer besser. Das ist nicht so, ich lasse auch jemanden zu. Ich schaue sehr viele Innovationsthemen an. Aber ich glaube, die Freude, die wir haben,
- 30:04Wir sind Kollegen, die da sind und dass wir etwas machen, was natürlich auch einen Return on Investment gibt. Also eine Mieterin, die dann gut arbeitet oder Besucherzahler, die stimmen. Das ist dann eigentlich das Ergebnis. Aber grundsätzlich einfach Freude zu haben und gerne Menschen zu haben, Menschen zu sehen, weil wenn du hier drin bist und ich durchlaufe, ich habe jetzt vom Büro dort drinnen, ich habe nicht so ein schönes Büro wie ihr hier habt,
- 30:26Ich habe 16 Stops gemacht mit Leuten, die mit mir geredet oder reklamiert haben, weil der Parkplatz noch nicht schneegeräumt war. Wenn ich hier durchlaufe, brauche ich immer eine gewisse Zeit. Aber es ist ganz schön, weil ich von allen Kunden, die schon lange da sind, immer wieder ein Gespräch teile. Das ist schön. Der Mensch ist für mich schön. Da kommt mir gerade meine erste Erinnerung an dich in den Sinn. Ich glaube, das ist eine sehr schöne Erinnerung.
- 30:52100% weisst du gar nicht mehr. Das war glaube ich im 17. oder 18. Jahrhundert. Ich ging vom Fitnesstraining in die Migros runter. Und wollte Fleisch posten. Und dann habe ich dich dort gesehen. Ich wusste, dass du Geschäftsführer bist von GLAD, weil meine Mutter hat lange bei GLAD gearbeitet, bei Globus.
- 31:14Und dann war ich Sachen am Suchen und fragte eine Dame, die in das Fleisch ist. Und dann kamst du dazwischen und sagst, du musst übrigens zum Metzger dort vorgehen, die machen das beste Stück. Das ist so eine Erinnerung, die ich noch habe. Ja, das kann ich mich erinnern. Ganz, ich bin 17, 18 oder so, das war der erste Kontakt, den ich zu dir hatte. Und da habe ich gedacht, okay, wow, ein Geschäftsführer von so einem grossen Betrieb, der trotzdem so nahe beim Menschen ist,
- 31:44Eigentlich wunderschön. Ja, herzlich. Ja gut, ich meine, das ist ja das, worum ich sage, ich bin froh, wenn es allen gut geht im stationären Handel. Das ist das, was man lieben muss und gerne hat. Ich meine, vielfach, ich werde manchmal gerne in der Läden selber auch oder jetzt habe ich Weihnachten und wenn jemand ein Problem hat oder keinen Zweifränkel hat, ich bin dann immer unterwegs. Das ist für mich ein schöner Ort, das habe ich auch gelernt. Also Service, Dienstleistung und das mache ich natürlich auch gerne.
- 32:09Die Frage ist manchmal gut, weshalb geht es zum Metzger, der macht es besser als abpackt. Manchmal musst du auch ein bisschen aufpassen, was du sagst. Aber ich meine, es sind natürlich auch sehr viele Kunden, die mich hier reinbringen, die ich persönlich sage. Ich komme aber auch sehr viele Reklamationen über. Man darf nicht vergessen, wir sind ja 130 Disziplinen hier drin. Und mittlerweile komme ich natürlich, wenn irgendwo jemand schlecht bedient worden ist, dann
- 32:32dann bekomme ich den Reklamationen. Dann leite ich das Geschäft weiter und sage meistens Entschuldigung. Das sollte nicht so sein, normalerweise ist das gut. Aber das hast du dann natürlich auch. Es wird auch viel schneller reklamiert als geglaubt. Aber das ist der Mensch generell. Fokus auf das negativ Behaftete.
- 32:54Aber nur ganz kurz, ich will nicht frech sein, aber du hast gesagt, ich würde gerne an Weihnachten als Samichlaus durchs Zentrum laufen. Das würde nämlich noch sehr passen. Ich bin nicht so der Verkleidungsspezialist. Wovon ich schon in Halloween war. Ich bin nicht so der Kostümierte. Ich habe schon gerne Reels. Ich laufe so rum, wie ich bin. Authentisch.
- 33:15Es kann durchaus gehen, vielleicht von der Postur her, vielleicht nicht die eine Kindheit mehr Angst. Aber das ist nicht so das Thema. Da ist die Authentizität wichtig. Mich kennt man.
- 33:34Ich gebe auch zu jedem Antworten. Leider ist das Problem, dass ich nicht so viele Leute kenne, wie Leute mich kennen. Das hat natürlich manchmal damit zu tun, wenn man schon lange da ist. Dann kommt man immer so hin und schaut einen so an. Dann schaue ich zurück und dann fährt es bei mir an Ratten. Dann sage ich, muss ich das jetzt irgendwie einordnen können? Und dann schaut man mich noch länger an und dann denke ich, ja... Jetzt wird es creepy. Nein, dann sage ich einfach ja.
- 33:58«Ah, wir haben uns schon mal gesehen.» «Ja, ja, ja, ich habe sie gesehen im Fernsehen.» «Ah, ja, aber ich habe sie auch schon gesehen, sie sind ein guter Kumpel von mir.» Und dann sagt sie zu mir «Ja, ja, ich komme fast jede Woche da hin.» «Eben genau, das habe ich gewusst.» Und dann, ich meine, ich habe natürlich da hinten die gleichen Rentner, die am Migros-Restaurant sind am Morgen. Ich habe eine ganz herzliche...
- 34:18Ältere Herren sind gerichtet, treffen sich einmal in der Woche hier. Ich habe so viele, die du nach dieser Zeit kennst. Das Schlimmste ist einfach das Name Palti. Jeder stellt sich vor, das ist etwas ganz Schlechtes, was ich habe, das Name. Ich habe den Lehrfröhner, weil man ihn früher noch persönlich begrüsst hat, mit dem Namen. Das war die Königsdisziplin, wenn man den Namen gewusst hat. Und meinem Lehrmeister gab man ein Telefonbuch.
- 34:43Und er sagte, du gehst das Telefonbuch durch und jeder, der dir einen Namen sagt, du schaust das Gesicht hin. So musste ich das trainieren. Er brachte leider nichts. Ich bin immer noch sehr geburtstätig und nehme, das ist nicht meine Königsdisziplin. Aber ich komme dann meistens und sage, ich kenne Sie, erwartet Sie schon wieder. Ich schaffe es dann. Aber es ist immer sympathisch. Ich sage auch vielfach, Sie schauen sich ein bisschen schlecht an, aber helfen Sie mir nochmals.
- 35:11Aber es ist so lustig, ich habe das Glatschen immer irgendwie speziell gefunden, aber jetzt habe ich wie ein Gesicht und jetzt finde ich es noch herzlicher als vor dieser Podcast-Folge.
- 35:21Das ist gut. Das ist mega sympathisch. Wir dürfen jetzt nicht aus dem Schluss ziehen. Wir versuchen natürlich, und das ist auch ganz wichtig. Ich hatte früher mal gewisse Leute, die mir immer sagten, das Glatzentrum wird immer cheaper, es hat immer mehr Ausländer, das ist kriminell und so, das ist nicht mehr wie früher. Da habe ich am meisten Mühe. Darum sage ich, wir sind für alle da. Da bin ich auch ganz sensibel.
- 35:50Sicher gilt es bei uns auch, Anstand zu regeln. Wenn jemand etwas ganz blöd tut, dann kommt auch das Hausverbot über. Aber wir sind für alle da. Das ist das Schöne, wenn du die ganze Klaviatur von Kunden bespielen und für die Kunden denken darfst. Das sind natürlich Jugendliche, die sagen, dass das der Place to be ist. Da ist man und trifft sich.
- 36:10Hört man die mal im Blödsinn? Mit den Konsequenzen muss man auch hier rechnen. Dann hast du aber Leute, die wirklich in den Einkaufmarkt täglich kommen. Dann hast du Leute, die sich hier treffen. Der Treffpunkt und der Ort, die Glattalstadt, das ist für mich das Schönste. Darum ist es mir ganz wichtig, dass wir für alle da sind. Was wir machen, machen wir mit Herzblut. Das ist ganz wichtig bei meinen Kollegen. Jetzt habe ich noch zwei wichtige Fragen für mich im Kopf. Die erste ist,
- 36:40wo und wie findest du deinen Ausgleich? Mit so einem Betrieb, mit diesen Verantwortlichkeiten, wo findest du für dich deinen Ausgleich?
- 36:50Das habe ich schon gesagt, third place. Dort wo du hingehst, wo du nicht mehr arbeiten musst, und nicht mehr zuhause bist, ist es im Glatt. Dementsprechend ist das für mich ein gewaltiger Ausgleich. Weihnachten war für mich nicht der Ausgleich, weil jede Familie und mein Kollege schreibt noch schnell, du bist doch im Glatt, kannst du mir das und das noch holen? Oh, wow, der Bute. Ja, genau. Aber es ist natürlich auch schön. Aber der Ausgleich ist natürlich auch hier drin. Wenn du Gespräche hast, wenn du... Alles das, was wir gerne haben, mit Menschen treffen, mit Menschen zu sprechen,
- 37:18Es ist ein schöner Job. Du hast einerseits Verantwortung, aber wenn du Freude hast an dem, was du machst, und da bist und eben auch die vielen Leute hast, manchmal in Gesprächen, dann ist das ein wunderbarer Ausgleich. Zum Ausgleich weisst du selbst auch, wir haben das Glück, dass wir hier gewisse Aktivitäten machen können. Ich darf zweimal in der Woche Yoga machen. Schön. Ich bin zwar, wenn man mich anschaut, vielleicht nicht gerade diese Figur oder diese Person, die man sich als Yogi
- 37:43intensiver Schüler angeschaut. Ich bin mittlerweile gut geworden. Yoga ist für mich etwas Schönes. Da komme ich wirklich rüber. Ich schaffe es manchmal, nichts zu denken. Es ist natürlich schön, wenn man das hat. Und dann ist klar, Ausgleich ist Familie, Freunde, es gibt immer etwas. Sobald man den Ausgleich sucht und kennt. Das Schöne ist, es ist ein Arbeiten, aber auch, ich darf jetzt nicht sagen Freizeit, aber es ist ein bisschen eine Mischung. Eine Erfüllung, ein Spass.
- 38:14Du bekommst immer wieder interessante Leute an. Wenn du den Menschen per se gerne hast und auch in ihn gehst und fragst, wie wir uns kennengelernt haben oder sich etwas ergeben hat. Das ist schön, dass sich etwas ergeben kann. Das ist das Schönste hier drin. Es ergibt sich immer irgendetwas.
- 38:32Ja, tatsächlich, du entscheidest, was da drin entstanden ist. Absolut, ja. Ja, voll. Wir haben noch zwei Sachen. Aber du hast noch eine zweite Frage oder Ausgleich? Genau, das wäre die letzte Frage dann, aber wir haben noch die Frage. Genau, wir haben von einem... Und genau, das Konzept, das wir haben, ist, jeder Gast, der zu uns kommt, darf eine Frage an den nächsten Gast stellen. Heisst, du hast auch eine bekommen von einem vorherigen Gast. Ähm... Und wir wollen dich jetzt aber ein bisschen beeinflussen mit dieser Frage, darum, was würdest du an den nächsten Gast fragen?
- 39:03Ja, ob ihr es cool findet oder nicht. Das ist eine gute Frage. Ganz einfach oder? Jeder sagt, das ist ein Scheiss, ich komme nicht hier rein. Ich mache sehr viel in der Stadt Zürich. Wir unterstützen momentan sehr viele Events, damit wir etwas mehr in die Stadt hineinkommen. Wir sind Partner geworden vom Zürich Film Festival. Wir haben auch einen Teil von Mielmoli übernommen. Wir wollen noch etwas mehr in die Stadt hineinkommen. Etwas vom Schlimmsten für mich ist,
- 39:29Wenn ich jemanden frage, der schon im Glatt war, und die Hände unten sind, sage ich mir, was mache ich falsch, dass die noch nicht bei uns waren. Das ist etwas, wo ich immer etwas getriggert bin. Schön ist natürlich, er ist jetzt da, weil der Podcast hier stattfindet. Wenn er fragt, gefällt das Glatt, findest du es cool? Und er sagt, ja, dann bin ich schon happy. Wenn er sagt, ich bin das erste Mal hier und gehe gleich wieder raus, dann muss ich sagen, da haben wir gewisse Sachen nicht richtig gemacht. Wir lassen es dich wissen. Wer ist der nächste Gast?
- 39:56Ah, ja. Gut, du hast mir eine Frage bekommen, und zwar hat es mal einen Moment gegeben, wo du gemeint hast, es kann nicht weitergehen? Und was hat dich dann motiviert oder dich inspiriert, um weitermachen?
- 40:14Nein, das hat vielleicht mit meinem Naturell zu tun. Ich bin effektiv eine Frohnatur. Ich habe auch immer irgendwie Lösungen parat. Das ist auch etwas mit dem, was kann mir passieren. Das habe ich auch ein bisschen im Militär gelernt. Ich bin immer parat. Ich habe immer irgendeinen Plan B im Unterbewusstsein. Und darum bin ich so ein Scheidepunkt oder Ausweglosigkeit.
- 40:37Das kenne ich nicht. Sicher wird das sein, wenn gesundheitlich etwas nicht stimmt, dann kommst du vor andere hin. Aber rein in dem ganzen Dasein. Ich sage auch immer wieder,
- 40:48Manchmal am Abend denke ich mir so, «Gott, Tori, nochmals Entschuldigung für den Ausdruck.» Aber ich finde es eigentlich sehr schön. Es geht mir sehr gut. Das ist eben vielfach. Und wenn mich die Leute fragen, wie es dir geht, sage ich immer «Es geht mir gleich.» Aber du bist manchmal auch ein wenig für das eigene Schicksal verantwortlich. Ich hatte noch nie einen entscheidenden Punkt oder einen Weg, wo irgendetwas nicht weitergegangen ist.
- 41:11Mal bei den Matheaufgaben meiner Tochter. Da merke ich, dass ich zu wenig gelernt habe. Ich habe das Falsche gelernt. Aber sonst auch. Sehr schön. Die letzte, als Abschluss von diesem Podcast, ist
- 41:29Wir haben ganz viele junge Zuhörer, wir haben ältere Zuhörer, wir haben Zuhörer, die vielleicht Ideen haben, etwas umsetzen. Und was würdest du jemandem mitgeben, vielleicht speziell jungen Leuten, die etwas machen wollen? Was würdest du mitgeben von deiner Erfahrung?
- 41:48Wir haben ja schon Freunde aus der Start-up-Szene. Wichtig ist auch etwas, um dran zu bleiben und dran zu glauben. Die Vision muss ja mal stehen. Aber auch die Grösse zu haben, um zu merken, wenn einer sagt, das ist Bullshit, das geht nicht, dann sage ich, ich gehe von dem weg.
- 42:07Aber ganz wichtig sind die Meinungen reinzuholen. Viele sagen sich, sie haben eine Idee und wollen keine Meinung reinholen, weil dann wird sie gekupfert oder geklaut. Ich glaube, sich bereit zu informieren und Meinungen reinzuholen, hilft sicher auch. Wenn man sich sicher ist, dranbleiben und sich nicht schnell davon abholen.
- 42:28Das Problem ist immer die Finanzierung. Darum ist es so schön, dass es gewisse Business Angels gibt, aber auch die haben einen Prozess, wo sie das klären wollen. Aber ich glaube, das ist die Meinungen bilden, Meinungen reinholen, etwas zulassen und dann, wenn man genau weiss, ob man fokussiert bleibt und an dem arbeitet,
- 42:47Und auch frühzeitig wirkliche Businesspläne haben und sich Gedanken über Finanzierungen machen, das ist ganz wichtig. Weil meistens scheitert es an dem und das ist einfach heute nicht so einfach. Und vielleicht dort im Vorfeld, wenn man jemanden kennt, mal abholen und sagen, wird so etwas finanziert, wenn man natürlich Finanzierungsmöglichkeiten braucht. Und das ist schon auch noch wichtig. Da sehe ich vielfach bei Leuten, die dann super Ideen kommen, alles schon bis ins Detail herausgedacht wird.
- 43:10Und dann sage ich, wie finanziert ihr das? Dann sage ich, ich suche einen Investor. Dann sage ich, habt ihr schon mal geklärt, ob es überhaupt Investoren gibt, die das wollen? Nein, das haben wir noch nicht. Wir können euch jetzt einfach fragen. Das ist manchmal etwas unglücklich. Business Angels, habe ich noch nie gehört. Das klingt sehr gut.
- 43:27Ja, da gibt es viele, vor allem in den Start-ups. Es gibt auch grosse Unternehmen, die in innovative Sachen investieren. Aber eben, ich meine, in der IT-Handlung gibt es ganz viele hochprofessionelle. Und vielfach scheitert es auch ein wenig an der Professionalität. Also ich habe schon so viele Businesspläne bekommen,
- 43:42Meistens ist die Idee und die Vision, wenn er etwas erzählt, besser als das. Und meistens wird halt das Papier zuerst angeschaut und dann lässt man einen ein. Und das ist manchmal ein bisschen schwierig. Aber noch ganz kurz, um richtig zu verstehen. Bist du irgendwo involviert, dass du Businesspläne und so überkommst? Wird ja unabhängig vom Glatz sein, oder? Hat das etwas mit dem Glatz?
- 44:02Ja, das hat schon zu tun. Das hat zum Beispiel mit dem Marketingbereich zu tun, mit Läden. Da kommen sehr viele, die zum Glück wieder ins stationäre Handeln. Wir hatten ja das Beispiel mit dem Retail Concept Lab, das wir fast zwei Jahre betrieben haben. Jeden Monat ein neues Brand. Und das sind natürlich solche, die auch Meinungen reinholen wollen.
- 44:18die eine Machbarkeitsstudie haben oder auch andere, die in die Firma kommen möchten. Es gibt auch andere, die Mieter werden wollen, wie Kevin, der auch einen Businessplan oder eine Businessidee hat, bei dem man auch schauen muss, ob es funktioniert. Kevin ist sehr innovativ mit ganz vielen tausend Sachen, die er an Ideen hat.
- 44:37Wenn du einen Mieter hast, der einen ganz wichtigen Platz hat, dann willst du natürlich auch wissen, was seine Idee ist. Es ist schon so, dass wir vielfach... Vor allem im Marketing, wenn jemand... Es gibt solche, die Wasserhähnen haben, wo warmes Wasser rauskommt, im ganzen Baubereich. Da hast du sehr viele Sachen,
- 44:57die du prüfst oder mal anschaust. ESG hat die ganze Nachhaltigkeitsthematik. Da gibt es ganz viele neue Sachen, die man ernst nehmen muss. Autonome Fahrzeuge. Vielleicht ist es so, wir werden nicht mehr unser eigenes Auto haben, sondern eine Fahrt.
- 45:14holt dich ein Auto ab und dann per App bestellst du irgendwo die Sachen von der Reinigung und ein paar Lebensmittel. Dann kommt das zum Beispiel zu mir rein, dann wird es geputzt, wird geladen mit dem, was du eingekauft hast, holt dann jemand anderes wieder ab. Also die autonomen Fahrzeuge, das sind alles so viele Themen. Und da gibt es natürlich sehr viele Unternehmen, die sich dem widmen.
- 45:32In dem Fall bist du wirklich vielfältig mit vielen Themen konfrontiert. Oder beeinflusst deinen Alltag. Das ist ja schön, wenn man sich in 360 Grad denkt. Ich bin jetzt nicht so beweglich für 360 Grad. Mit dem Kopf, ich arbeite. Yoga hilft. Yoga hilft, ja. Aber das ist das Schöne, was wir haben.
- 45:56Schön. Sehr, sehr schön. Rage, danke vielmals, dass du dir Zeit hast. Wieder mal hier hoch. Ja, gell. Also immer herzlich willkommen natürlich. Ich glaube nicht mehr. Ich weiss es nicht, können wir nachher ausprobieren. Auf jeden Fall, danke vielmals, dass auch ihr eingeschaltet habt bei der neuesten Podcast-Folge, wo du entscheidest, dein Podcast für Business-Erfolg und persönliche Weiterentwicklung, heute mit dem Rage Glavadetscher, Geschäftsführer vom Glatzentrum. Schönen Tag zusammen. Tschüss zusammen.
- 46:25Cool. Hey, mega lässig.