Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Grippewelle, Übernahme-News, Kunst-Highlights und Kreisliga-Eklat!
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 3. November. Das Entsorgungsunternehmen Otto Dörner baut seine Marktstellung im Norden weiter aus. Neue Pläne für die Kunsthalle. Eigentlich hatte es nur eine rote Karte für einen Spieler gegeben. Stefan Kunz fordert nach dem 1,4 des HSV beim 1. FC Köln eine Trendwende. Die Grippesaison beginnt und auch in Hamburg steigen die Infektionszahlen. Die sieben Hamburger Bezirke bieten deswegen am Dienstag und Mittwoch offene Impfsprechstunden an, zu denen Bürger mit und ohne Termin kommen können. Von Anfang Oktober, dem Grippesaisonbeginn, bis zum 23. Oktober wurden in Hamburg 46 Fälle registriert. Das teilte das Institut für Hygiene und Umwelt mit. 15 der infizierten Menschen befanden sich im Krankenhaus. Drei von ihnen sind gestorben. Zum Vergleich, im vergangenen Jahr gab es zur gleichen Zeit 24 Infektionen und zwei Todesfälle. Um sich und andere vor einer Infektion zu schützen, empfiehlt die Gesundheitsbehörde eine jährliche Grippeimpfung. Das Entsorgungsunternehmen Otto Dörner baut seine Marktstellung im Norden weiter aus. Die Hamburger haben jetzt die Firma Richard John übernommen. Wir haben in Otto Dörner den idealen Partner für das Unternehmen, seine Mitarbeiter, Innen und uns als Inhaber gefunden. Diese für uns so wichtige Entscheidung fühlt sich richtig an, heißt es von Kim und Marc Bär laut Mitteilung. Wir freuen uns sehr über diesen Schritt und danken allen Beteiligten, die mit großem Einsatz und Teamgeist zu diesem erfolgreichen Zusammenschluss beigetragen haben, sagt Enno Simonis, Geschäftsführer der Otto-Dörner-Entsorgung GmbH. Die Hamburger Kunsthalle, die gerade mit einem Konzept zur Erweiterung ihres Geländes für Aufsehen sorgte, konnte zuletzt mit der Schau Rendezvous der Träume, Surrealismus und deutsche Romantik erneut einen Blockbuster verbuchen, den mehr als 130.000 Besucherinnen und Besucher gesehen haben. Das ist gar nicht so einfach zu übertreffen. Doch auch im Programm für 2026, das nun vorgestellt wurde, gibt es einige Höhepunkte, die den Besuch lohnen. Zum Beispiel die Doppelausstellung Maria Lassnig und Edvard Munch, Malfluss, Lebensfluss. 27. März bis 30. August 2026. Die österreichische Künstlerin und der norwegische Maler finden sich erstmals in einer gemeinsamen Ausstellung wieder. Eine weitere große Schau nimmt erstmals umfassend die Skulpturensammlung der Kunsthalle in den Blick. Skulptural, die neuen Galerien, 24.04.2026 bis 11.04.2027, zeigt mehr als 500 Skulpturen, Reliefs, Gemälde, Grafiken, Fotos, Raum- und Videoinstallationen aus 2500 Jahren Kunstgeschichte. Rund 6000 Münzen, Medaillen und Plaketten werden hierfür erstmals umfassend in ihren Kontexten erforscht und den Meisterwerken, etwa den überlebensgroßen Plastiken von Auguste Rodin oder Aristide Maillol, gegenübergestellt. Im Herbst steht wiederum eine große Malerei-Retrospektive an. Sie ist dem in New York lebenden US-Künstler David Novros gewidmet. In David Novros Painting sind seine großen, farbenfrohen Gemälde zu sehen. Eigentlich hatte es nur eine rote Karte für einen Spieler gegeben, doch dann ist es am Sonntagmittag zu einer Massenschlägerei beim Kreisligaspiel der ersten Herren zwischen dem FC Federal United und Kosovo 2 gekommen. Fast 200 Menschen sollen sich zeitweise auf dem Spielfeld an der Slomanstraße geschlagen haben. Mit einer Großzahl an Einsatzkräften und etwa 20 Streifenwagen rückten die Beamten der Polizei an und versuchten, die Streitenden zu trennen. Es wurden nach Abendblatt-Informationen zahlreiche Platzverweise ausgesprochen. Einige Beteiligte sollen vom Ort des Geschehens verschwunden sein, ohne dass die Polizei ihrer habhaft werden konnte. Die Spieler der Gastmannschaft Kosova II wurden von Beamten zu ihren Fahrzeugen gebracht. Sie reisten ab. Stefan Kunz hat nach dem 1 zu 4 des HSV beim 1. FC Köln, der dritten Niederlage in Folge, eine Trendwende in der Bundesliga gefordert. Mir geht es in Zukunft weniger ums Schönspielen, sondern um Punkte, sagt der HSV-Vorstand. Ihm reiche es nicht mehr, dass der HSV für gute Spiele wie in Leipzig 1 zu 2 und zu Hause gegen Wolfsburg 0 zu 1 gelobt wird, als der Aufsteiger die bessere Mannschaft war, aber letztlich mit leeren Händen dastand. Auch von den Comeback-Qualitäten und einer Drangphase in Köln, die durch den doppelten Platzverweis für Emmanuel Ferrai und Fabio Vieira ausgebremst wurde, will sich Kunz nicht ablenken lassen. Stattdessen erwartet er mehr Ertrag und eine seriöse Spielweise mit weniger Fehlern. Wir verlieren nicht den Fokus, aber wir befinden uns an einem Punkt, an dem wir echt mal gucken müssen, dass wir die Kleinigkeiten, die wir noch nicht so gut machen, komplett abstellen.