Latest / Gegen den Strom / "Wenn du Angst hast, bist du tot“ – Was ich im Kriegsgebiet erlebt habe
Transcript
- 0:21gegen den Strom zur Sache. Freut uns auf jeden Fall riesig,
- 0:30dass sie bei uns sind. Es ist uns wirklich eine Ehre,
- 0:33einen so fundierten, Freiheitskämpfenden Journalist
- 0:38bei uns zu haben, das ist schon wir, wir freuen uns wirklich auf
- 0:41den heutigen Vortrag von ihnen und natürlich ist es für unsere
- 0:45Mitglieder interessant, weil wenn sie ein bisschen aus der
- 0:47Schule plaudern, was sie, was sie erlebt haben oder was man
- 0:50vielleicht nicht in einem, in einem, in einem, in einem
- 0:52Podcast oder in einem in einem Buch schreibt.
- 0:56Das nehmen wir die Sachen. Wo leben sie, wie geht es ihnen,
- 0:58wie gehen Sie mit der Angst um oder wie sehen Sie die Welt,
- 1:02haben wir eine Chance? All diese Themen beschäftigen
- 1:05wahrscheinlich uns alle und natürlich auch unsere Zuseher,
- 1:08also herzlich willkommen. Die Freude ist ganz meinerseits.
- 1:13Ihre Kollegen haben mich durch das Haus geführt und ich habe
- 1:15ein tolles Unternehmen, ein innovatives Unternehmen
- 1:18kennengelernt, dass hier in Österreich.
- 1:22In Mitteleuropa trotz schwierigem Umfeld kostendeckend
- 1:27und wettbewerbsfähig tätig, ist international aufgestellt
- 1:31natürlich. Man jammert immer, aber ich habe
- 1:33einen hervorragenden Betrieb kennengelernt und ich mache nur
- 1:36meine Arbeit als Journalist. Wenn andere dies auch täten,
- 1:40dann wäre es vielleicht zu diesem Krieg in der Ukraine
- 1:43nicht gekommen. Was Sie sehen, das ist andere
- 1:46Aufklärung oder Information einer neutralen
- 1:49journalistischen, neutralen Information.
- 1:53Ich bemühe mich darum, handwerklich vernünftig zu
- 1:57arbeiten. Das betrifft insbesondere die
- 2:01Frage, können beide Seiten eines Konflikts gehört werden, was für
- 2:05jeden Richter eine Selbstverständlichkeit sein
- 2:07sollte. Das sollte auch bei Journalisten
- 2:11eine sinnvolle Handwerksregel sein.
- 2:14Ich bemühe mich um die Realitätsprobe jenseits des
- 2:18Internets, denn das Internet ist ein Filter, der aussieht wie ein
- 2:22Fenster. Die Wirklichkeit ist etwas ganz
- 2:25anderes, man muss vor Ort ein Gefühl gewinnen für die
- 2:29Umstände, unter denen Menschen leben, und dabei ist es wichtig,
- 2:34Respekt zu zeigen, zuzuhören und versuchen zu verstehen, bevor
- 2:41man ein Urteil fällt. Natürlich bemühe ich mich auch,
- 2:44die journalistischen Kernfragen zu beantworten, wer wo was,
- 2:50wann, wie, warum und woher die Meldung und das wie und warum,
- 2:55das kommt in der Propagandapresse doch deutlich
- 2:58zu kurz. Es reicht nicht,
- 3:01Veröffentlichungen des MIX oder anderer Geheimdienste
- 3:04abzuschreiben, denn wie wir wissen, hat jeder Geheimdienst
- 3:07eine Desinformationsabteilung, was den Umgang mit Angst
- 3:11betrifft. Das ist natürlich eine
- 3:15schwierige Frage. Ich habe einmal im Kosovo 1999
- 3:23oder 2000, ich weiß nicht mehr genau, ein Interview mit einem
- 3:26Minenrheuma gemacht, als er am Objekt gearbeitet hat, und ich
- 3:32habe ihn gefragt, was geht denn in ihnen vor und er antwortete
- 3:38Nichts und. Denn wenn in mir was vorgehen
- 3:41würde, wäre ich schon tot. Und das ist eine Erfahrung, die
- 3:47ich an mir selbst auch gemacht habe.
- 3:50Man spart die Ängste aus und schließt sie ein im hintersten
- 3:58Winkel der Seele, um handlungsfähig zu bleiben.
- 4:01Um im ganzen offen und neutral. Vor allem, um unter der Gefahr
- 4:08nicht. Falsch zu reagieren und
- 4:11sozusagen ungewollt zu eskalieren, wenn sie an einem
- 4:15Kontrollpunkt vorfahren. Und die kommen da mit
- 4:18Sturmgewehren und halten Ihnen das Ding an den Hals, da sollten
- 4:22sie nicht in die Tasche greifen, um ihren Ausweis rauszunehmen
- 4:26oder ihre Papiere, sondern sie müssen die Hände zeigen und das
- 4:29sagen. Ich habe meine Unterlagen hier
- 4:32in der Jacke, soll ich sie rausnehmen?
- 4:37Und dann werden die genau gucken, was da passiert und kann
- 4:42mich noch erinnern. Bei meinem letzten Besuch im
- 4:44Kriegsgebiet. Da kam ein tschetschenischer
- 4:46Offizier mit einem neuen Kalaschnikow Sturmgewehr auf
- 4:51mich zu, da habe ich ihm reflexhaft die Hand gegeben,
- 4:58dann haben wir die Waffe in die Linke, wusste ich, na ja, jetzt
- 5:01habe ich eine Chance und das sind solche Erlebnisse, die man
- 5:05dann eben hat. Wenn man in der Gefahr gelassen
- 5:10bleibt, und das ist, glaube ich, wichtig, und deswegen braucht
- 5:13man auch Begleiter, die mit denen man vielleicht nicht immer
- 5:18politisch übereinstimmt. Das spielt überhaupt keine
- 5:20Rolle, sondern das spüre ich Menschen an, ob sie die Nerven
- 5:26behalten können, und das ist ein ganz zentraler Punkt.
- 5:30Und wenn sie, wenn sie so aus solchen Gebieten zurückkommen.
- 5:36Was was macht das mit Ihnen, wenn sie sie wohnen in Berlin,
- 5:40wenn Sie zurückkommen und und diese diese hinter dieser
- 5:44Anstrengung, oder liegt ja auch dann eine eine, ich sag jetzt
- 5:48eine Einsamkeit, wo ich mit dem umgehen muss, muss ja
- 5:51verarbeiten wie, wie machen Sie das, wie wie, wie kriegen Sie
- 5:55sich da wieder ins Gleichgewicht, wenn Sie das
- 5:58wieder loslassen und die, die, die die Revue passieren lassen,
- 6:02was für gefahren Sie sich da ausgesetzt haben.
- 6:08Journalismus ist ja nicht unbedingt ein Beruf oder ein Weg
- 6:12zum Geldverdienen, und das ist auch eine Lebensform und Teil
- 6:18dieser Lebensform ist es vielleicht der französische
- 6:21Philosoph schon rosatra hat es ausgedrückt, ja, schreiben,
- 6:26publizieren hat nichts mit Kommunikation zu tun, sondern
- 6:32ist das Gegenteil von Kommunikation.
- 6:34Denn sonst würde ich dir ja sagen, wenn ich darüber reden
- 6:37könnte. Ich brauche ein Medium, in dem
- 6:40ich mich ausdrücken, in dem ich mich aber zugleich verstecken
- 6:43kann, und es gibt mir Schutz, und das gibt mir die
- 6:45Möglichkeit, eben schreibend mit diesen Dingen umzugehen und das
- 6:50zu bewältigen, und ich glaube, vieles von dem, was ich darlegen
- 6:55möchte, ist gar nicht so sehr in der beabsichtigten
- 7:01informationellen Aussage enthalten und.
- 7:06Sondern in der Schwingung der Sätze, in der Haltung des
- 7:13Erzählens. Im besonderen Blick können Leser
- 7:20etwas herausfinden über mich und meinen Zugang zur Welt und
- 7:26können insbesondere auch herausfinden.
- 7:33Warum ich in Kriegsgebiete gehe und was deshalb in meinem Leben
- 7:38fehlen muss. Und daraus können Sie etwas
- 7:41lernen für ihr Leben und es vielleicht besser machen.
- 7:45Woher kommt dieser, dieser Drang, dieser Wille, diese
- 7:48Stärke, das zu tun und das aus der Prägung?
- 7:52Kommt das aus der Kindheit, wo kommt diese oder hat sich das
- 7:56entwickelt? Naja, wie viele Familien in
- 8:00Mitteleuropa. Wie Millionen Familien ist auch
- 8:05mein Familienschicksal durch die Katastrophen und Kriege des
- 8:09vergangenen Jahrhunderts deformiert worden.
- 8:14Der Vater meines Vaters wurde im Ersten Weltkrieg schwer verletzt
- 8:17an der Som bein Durchschuss, das hat ihm das Leben gerettet, denn
- 8:23so. Denn.
- 8:25So blieb ihm Flandern erspart, mit den riesigen Verlustzahlen
- 8:31und. Und mein Vater sollte als
- 8:35Sechzehnjähriger im Februar 1945 noch einmal zu den regulären
- 8:40Truppen an die Ostfront eingezogen werden, denn er war
- 8:43ja der beste Schütze in seiner Einheit, der Hj.
- 8:46Er hat seinen Vater vor dem Hintergrund der Erfahrungen des
- 8:51Ersten Weltkriegs, den er erlebt hatte, gesagt, der Krieg ist
- 8:54verloren, du gehst nicht mehr, und dann musste er sich
- 8:56wochenlang im Wald verstecken, in irgendwelchen Bombenrichtern
- 9:00und. Und konnte sich, wenn eine Kerze
- 9:01im Fenster stand, dann ins elterliche Haus wagen und sich
- 9:06frische Brote holen und sich notdürftig waschen.
- 9:11Und so ließ er die Front war ja Kampfgebiet im Südwesten
- 9:14Deutschlands, über sich Hinwegrollen, auf der einen
- 9:19Seite zogen sich die Wehrmachtsverbände die SS zurück
- 9:22nach Ost, der einen Seite. Haben die jungen amerikanischen
- 9:27GIS und Panzertruppen die Wälder durchkämmt, und das waren ja
- 9:31auch junge Kerle, die wenig älter waren als mein Vater, und
- 9:35die schossen natürlich auch auf alles, was sich bewegt hat, und
- 9:39dass die so über sich hinwegrollen und hat das auch
- 9:41überstanden. Aber dass so jemand an der Seele
- 9:44nicht mehr ganz gesund wird, das kann man sich vorstellen und der
- 9:50Vater meiner Mutter. War überzeugter
- 9:54Nationalsozialist. So wurde ich politisiert, weil
- 9:59in den großelterlichen Beständen Hitlers Mein Kampf stand.
- 10:02Und ich hab natürlich als Zehnjähriger mit Interesse darin
- 10:05gelesen, um dann wenig später zu merken, was das für n Blödsinn
- 10:07ist. Und so stand ich sozusagen
- 10:11zwischen den Ereignissen und bin politisiert worden, aber bin
- 10:14auch mit den Ereignissen konfrontiert worden, die
- 10:16natürlich die Eltern, Großeltern nur erzählt haben, wenn sie bei
- 10:18besonderen Festen einen über den Durst getrunken hat.
- 10:22Sonst haben sie geschwiegen. Genau, und vielleicht ist das
- 10:28auch ein Wiederholungszwang, denn ich bin durchaus mit
- 10:32nationalsozialistischen Methoden erzogen worden, das trägt ja
- 10:35alles weiter in den Menschen wirkt dies ja weiter und ist
- 10:40nicht vorbei, wenn ein Regime fällt, die Verhaltensmuster, die
- 10:44Traumata sind ja weiter da, und vielleicht ist es ein
- 10:47wiederholungszwang Nachzugucken, immer wieder.
- 10:52Zu prüfen, wie es so weit kommen konnte, dabei bin ich aber
- 10:57getragen von der Überlegung, dass ich selbst nicht ursächlich
- 11:02verantwortlich bin. Ich bin dafür verantwortlich,
- 11:05dass es sich nicht wiederholt. Wie geht es ihnen dabei, wenn
- 11:09sie jetzt unsere Politiker, diese Kriegsmaschinerie anstoßen
- 11:15sehen? Um es vorsichtig zu formulieren,
- 11:19ich glaube, wir werden regiert. Von degenerierten Gestalten,
- 11:25welche die Folgen ihres Tuns nicht überblicken können.
- 11:28Nicht den Ansatz, nicht den Ansatz.
- 11:30Und so etwas führt ins Verderben, wenn die Bevölkerung
- 11:37in Phlegma verharrt und dem nicht entgegentritt.
- 11:42Ich glaube auch, dass die Eliten sich wie in einem
- 11:45transatlantischen Spiegelkabinett.
- 11:49Bewegen in ihren in der Welt ihre eigenen Vorurteile gar
- 11:52keinen Bezug mehr haben zur Bevölkerung Berlin, heute, wo
- 11:56ich lebe, ist voller Bettler und Obdachlose, das kriegen die
- 12:02Typen im Bundestag gar nicht mehr mit, die Fahren mit ihren
- 12:05Limousinen durch die Welt, was soll ich mit solchen Politikern
- 12:09anfangen, die den Kontakt zur Lebensrealität der Bevölkerung
- 12:16verloren haben und die sich. In vollendeter Großmannssucht
- 12:21und Selbstüberschätzung und Unterschätzung des Gegners in
- 12:27eine spektakulär hoffnungslose Situation hinein manövriert
- 12:33haben, die Glauben im Ernst, man könne gegen die stärkste
- 12:37Atommacht der Welt einen konventionellen Krieg gewinnen.
- 12:41Da wünsche ich viel Glück und sie werden diesen Krieg in der
- 12:45Ukraine verlieren. Und sie werden das ihrer eigenen
- 12:48Bevölkerung erklären müssen. Und wenn dann ein Strich drunter
- 12:52gemacht wird und klar wird, wer die Rechnung zu bezahlen hat,
- 12:59nämlich der österreichische und der deutsche Steuerzahler, dann
- 13:02sind diese Leute weg. Dann werden die Bauern von der
- 13:06Schwäbischen Alb oder hier aus der ländlichen Region um
- 13:08Dornbirn die Abgeordneten mit Mistgabeln aus ihren Büros
- 13:13rausholen. Nicht, dass ich mir das Wünsche,
- 13:15wenn man mal die Leichen hat rumliegen sehen, dann wird man
- 13:18bei solchen Dingen ganz vorsichtig, aber das ist es, was
- 13:21ich befürchte, innere Unruhen und stattdessen, statt das zu
- 13:28erkennen, treibt uns diese. Transatlantisch Korrumpierte
- 13:34Politikergeneration, immer tiefer in neue Kriege hinein,
- 13:39die ausgehend werden wie die alten.
- 13:42Mit einem Unterschied. Die heutige Waffentechnik lässt
- 13:48die Geschütze und Kanonen und Panzer des Zweiten Weltkriegs
- 13:51wie lächerliche Spielzeuge erscheinen, wenn eine
- 13:54Heimatrakete. Ins Ziel trifft.
- 13:58Die Russen haben ähnliches Zeug, dann entsteht im Umkreis von 50
- 14:02Metern eine Temperatur von 1400 grad, da lebt nichts mehr.
- 14:06Ich hab Panzer gesehen, die waren innen drin komplett
- 14:08zerschmolzen, da hing kein Kabel mehr raus, das heißt die
- 14:12Besatzung ist Atomisiert und das ist die Realität heute tausende
- 14:18ukrainische Schwerverletzte, mehr als Tausende werden in.
- 14:23Deutschen Krankenhäusern behandelt
- 14:25Bundeswehrkrankenhäusern aber auch in der charité in Berlin.
- 14:29Ich rede hier nicht von einer Beinamputation, sondern von
- 14:34Leuten, denen das Gesicht weggeschossen wurde, die keine
- 14:37Arme und keine Beine mehr haben, die in Hängematten als Torsen
- 14:41liegen und künstlich ernährt werden, davon lesen sie in der
- 14:45Zeitung nichts, und das ist auch Propaganda, das Grauen.
- 14:51Des Krieges den Menschen vorzuenthalten.
- 14:54Die Presse heute lügt durch weglassen und.
- 14:58Ich hab die Befürchtung, jetzt mit dem Iran, dass wir da ganz
- 15:02ähnliche Situationen haben. Ich glaub, dass der Iran
- 15:05fürchterlich unterschätzt wird von den Westen, ich glaub, dass
- 15:08sie in einer Situation sind, das Sinne, das können wir uns gar
- 15:12nicht vorstellen, wie gut die aufgestellt sind, also wenn man
- 15:14sich das erlauben will, wir sind ja noch noch vor dem.
- 15:19Vor der Situation, also wenn die Situation auch noch kommt, dann
- 15:22wird es glaub ganz schwierig. Im vergangenen Jahr haben wir im
- 15:2712 Tage Krieg erlebt, dass Israelis und Amerikaner den Iran
- 15:33noch während laufender Verhandlungen angegriffen haben.
- 15:38Das heißt, der Satz von Clausewitz, der Krieg ist die
- 15:42Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, stimmt nicht
- 15:46mehr. Heute ist die Politik die
- 15:50Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln, weil der Iran
- 15:54wie die Ukraine auch einen Schauplatz für den
- 15:59Rückzugskampf, für den Kampf um den Niedergang des Westens ist.
- 16:03Und die Iraner haben gezeigt, wie massiv sie zurückschlagen
- 16:07können. Gegen das hat in Israel.
- 16:10Starke Schäden ausgelöst auch ein Schock, auch wie sie es
- 16:14gemacht haben, wie sie mit Drohnen eben die Luftabwehr
- 16:17getäuscht haben. Ja, und dann?
- 16:20Zugeschlagen haben und. Dann zugeschlagen haben und das
- 16:22hat dazu geführt, dass dieser Krieg nach 12 Tagen beendet
- 16:24wurde. Ich rechne damit, dass die
- 16:27Iraner angesichts der amerikanischen Armada, die sich
- 16:33da versammelt hat, massiv zurückschlagen werden gegen
- 16:35amerikanische Stützpunkte. Ich halte es für möglich.
- 16:38Dass sie einen US Flugzeugträger versenken werden und dann kommt
- 16:44es darauf an, wie Moskau und Peking reagieren, denn beide
- 16:52können es sich nicht erlauben, den Iran fallen zu lassen.
- 16:57Für Moskau ist der Iran das Ende der Nord Süd Tangente von
- 17:02Petersburg bis über Teheran hinaus zum Persischen Golf als
- 17:07zentrale Handelsroute und. Für Peking ist der Iran ein
- 17:13fundamentales Mittelstück der neuen Seidenstraßeninitiative.
- 17:17Und Öllieferant. Und Öllieferant.
- 17:21All das unterstreicht die strategische Rolle des Iran, und
- 17:25ich gehe davon aus, dass Russen und Chinesen den Iran mit
- 17:31Hyperschallwaffen stark gemacht haben.
- 17:36So hat sich US Präsident Trump in meinen Augen in ein
- 17:39strategisches Dilemma hinein manövriert.
- 17:43Es gibt jetzt mehrere Alternativen, entweder man
- 17:47einigt sich am Verhandlungstisch und kommt zu dem Ergebnis, dass
- 17:50man auch ohne diese Drohgebärde hätte haben können, der Iran
- 17:54wird nicht weglicken und er hat doch Mittel und Wege mit Hilfe
- 17:57der Chinesen gefunden, Starlink zu kappen, sodass durch externe
- 18:02Kräfte interne Aufstände. Nicht so einfach ausgelöst
- 18:06werden können, oder? Trump setzt auf einen
- 18:12langwierigen Abnutzungskonflikt, dann muss er die Armada vor Ort
- 18:18halten und das kostet sehr viel Geld, das ist genau das, was die
- 18:22Iraner sich wünschen. Und der Iran als Gebiet ist es
- 18:25sehr schwer. So, ja.
- 18:27Die Iraner sagen, ihr könnt den Krieg anfangen, aber wir
- 18:32bestimmen, wann er endet. Oder Trump versucht, einen
- 18:36massiven Schlag und dann würde es einen massiven Rückschlag
- 18:39geben mit chinesischer und russischer logistischer
- 18:43Unterstützung. Also Trump kann diesen Krieg
- 18:50nicht gewinnen in meinen Augen, er kann ihn nur auf dem Feld der
- 18:54Public Relations, also auf dem Feld der Propaganda gewinnen,
- 18:58dazu braucht er einen Kompromiss.
- 19:00Den er als Sieg verkaufen kann, verkaufen kann und.
- 19:12Das heißt für sie, den wohlverdienten Ruhestand gibt es
- 19:18wohl nicht für sie, weil sie bleiben da an allen Themen dran,
- 19:24auch wenn es, wenn es anspruchsvoll ist und wenn es
- 19:28sicher. Für manchen unverständlich, wie
- 19:32jemand sich so konsequent auch den Widerständen der der der
- 19:37Mainstream Presse an die Wahrheit hält und und
- 19:41herausfinden will, was wirklich, was wirklich was wirklich
- 19:45passiert und dass die Bevölkerung eine Chance hat, die
- 19:47diese Informationen überhaupt zu erhalten, das gehört ja sehr
- 19:50viel Kraft dazu. Auch ich hab einmal geglaubt,
- 19:55ich ziehe mich. Im fortgeschrittenen Alter,
- 19:58beispielsweise in die Toskana zurück oder nach Malta oder
- 20:03Korfu, schreib noch ein 2 Bücher und überleg mir am Vormittag,
- 20:09welchen Wein ich abends Köpfe, aber.
- 20:16Man bekommt ja Hummelnd in den Arsch, wenn man erlebt, was da
- 20:20für ein Unfug geschrieben wird von Leuten, die sich durch das 3
- 20:25i Konzept auszeichnen. Inkompetenz, Ignoranz und
- 20:30Ideologie und das kann einen schon wütend machen, da plappern
- 20:36Leute aus der Schreibtischperspektive daher
- 20:39über Länder, die sie nie gesehen haben, von denen sie so gut wie
- 20:43nichts wissen. Und schrauben sich Nato
- 20:46Propaganda zurecht, weil das ihrer eigenen Karriere aufhilft
- 20:52und das einem befristeten eine unbefristete Anstellung
- 20:55möglicherweise machen kann. Und im Übrigen bin ich ja
- 20:59angegriffen worden, ich glaubte meine Arbeit zu machen im
- 21:02Donbass und dann wurde ich hingestellt als Wahlbeobachter
- 21:07Putins, was übrigens durch ein Gerichtsurteil widerlegt worden
- 21:11ist. Richtig gestellt worden ist.
- 21:15Und da erlaube ich mir schon zu reagieren, nach dem Motto Lieber
- 21:21ne Schlägerei als gar keine Kontakte.
- 21:25Was was würden Sie jetzt zum Schluss unseres Gespräches, den
- 21:29den den Zuhörern Zuschauern als Hoffnung mitgeben, wie, wie,
- 21:35wie, wie schätzen Sie das ein, Wo sehen Sie?
- 21:38Chancen oder was? Was hat was hat der Einzelne von
- 21:41uns, was hat er für Möglichkeiten oder wie schätzen
- 21:44Sie das ein, was können wir tun, was sollten wir tun oder was
- 21:47macht ihnen Hoffnung? Wissen Sie, warum wir Rinder im
- 21:50Stall halten können? Weil sie nicht wissen, wie stark
- 21:54sie sind. Sie würden mit uns, sie würden
- 21:58uns wegdrücken, wenn. Sie das wüsste, fanden an der
- 22:01Krippe. Natürlich und so.
- 22:05Ist das mit vielen Menschen auch, die derzeit sich noch in
- 22:09der Resignation befinden, die eingeschult worden ist, diese
- 22:13Erschöpfung, erschöpfende Resignation, dieses Phlegma in
- 22:16der Corona Inszenierungen durch die Corona Inszenierung?
- 22:21Besinnt euch, das möchte ich den Menschen als Frage mitgeben,
- 22:26besinnt euch doch vielleicht stärker auf eure eigene Kraft.
- 22:34Vielleicht lohnt es sich, darüber nachzudenken, wie wir
- 22:38Handlungsfähigkeit und Selbstverfügungsfähigkeit
- 22:43zurückgewinnen können. Denn natürlich ist das Freiheit
- 22:47in einer gelebten Demokratie. Darum geht es jenseits einer
- 22:52Fassadendemokratie wir müssen uns klarmachen, die
- 22:55Informationen, die wir dazu brauchen, erhalten wir nicht aus
- 22:58der Propagandapresse wir müssen sie uns holen in den neuen
- 23:02Medien. Durch Diskussionen, durch eigene
- 23:05Betrachtungen, auch durch Vergleich mit dem, was in
- 23:09anderen Ländern, im Libanon, in Kanada, in den Vereinigten
- 23:13Staaten, in England gedacht wird, in Russland gedacht wird,
- 23:16in China gedacht wird und Indien, man mag sich wundern,
- 23:19das ist sehr viel, der erste Ökonom, der mich darauf
- 23:24aufmerksam gemacht hat, bereits im Frühjahr 2022.
- 23:28Dass dieses Sanktionsregime gegen Russland in die Bensen
- 23:32gehen wird, das war ein Inder, und er hat es vorgerechnet, auf
- 23:36200 Seiten, das wird hier nicht übersetzt, nicht diskutiert.
- 23:40Diese Studie ist im Internet erhältlich.
- 23:43Das ist sie, sagen uns Sie. Je früher wir uns der eigenen
- 23:46Ermächtigen, je früher die wir da aufwachen und uns engagieren,
- 23:51desto um jeden Tag früher diesen Wahnsinn beenden können.
- 23:55Wir müssen gleicher Schaden. Wir müssen der Machtergreifung
- 23:58der Eliten die Selbstermächtigung im
- 24:00demokratischen Sitte entgegenstellen, denn was wir
- 24:04brauchen, ist demokratischer Kampfgeist, Kampfgeist.
- 24:11Die Mächtigen, die uns in die Irre führen und die neue Kriege.
- 24:15Für ihre Profite werden ihre Macht nicht freiwillig abgeben,
- 24:20denn sie sitzen an den Fleischtöpfen und sie wollen da
- 24:24bleiben. Und wenn wir einen Platz in der
- 24:26Sonne haben wollen, dann müssen wir uns den holen.
- 24:31Schöne abschließende Worte. Vielen Dank.
- 24:34Sehr gern. Freut mich wirklich und ich
- 24:36bedanke mich, dass sie uns zu 5 gestanden sind, um ein bisschen
- 24:39auch privat zu plaudern. Eine Freude hier in Dornbirn mit
- 24:42Ihnen zu deputieren danke.