Latest / Indiefilmtalk - Der Podcast über das Filmemachen | Produktion | Drehbuch | Regie / #201 | KI-Spezial: Disruption, Werkzeug oder das Ende der Kultur? | Mit Stichwort Drehbuch, MasterCut, Alles ist Film...
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- 0:00Speaker 0: Schön, dass ihr da seid.
- 0:01Speaker 0: Mein Name ist Eugene und heute präsentiere ich euch eine etwas andere Folge, wo es um das Thema KI in der Filmarbeit, Filmvermittlung Denn ich weiß nicht, wie es euch geht.
- 0:10Speaker 0: Und das Thema ist aktuell ja wirklich allgegenwärtig und wandert disruptiv durch viele Branchen wie die Filmbranche.
- 0:16Speaker 0: Auf der einen Seite werden die Möglichkeiten gefeiert, die Künstliche Intelligenz für kreative, filmschaffende und Medienunternehmen eröffnen.
- 0:22Speaker 0: Auf den anderen Seite hört man von Bestrebungen, die KI zu nutzen um ganze Teile, kreativer Arbeit oder Prozesse ersetzen zu lassen.
- 0:29Speaker 0: Besonders Nachrichten wie die Premiere eines vollständig KI-generierten Films bei einem Cannn Filmfestival Die aktuelle Diskussion rund um den Einsatz von KI Stimmen Streamingdiensten oder auch die Investitionen großer Filmproduzentinnen und Streamer in KI-gestützte Postproduktionsfirmen zeigen meiner Meinung nach, dass wir in einer Phase sind wo der Einsatzzweck von KI und die Workflows drum herum noch im Findungsprozess sind.
- 0:53Speaker 0: Diese Folge ist Teil einer spannenden Podcastkooperation bei der verschiedene Kolleginnen aus unterschiedlichen Bereichen der Film- und Medienwelt ihre Perspektive auf das Thema KI teilen.
- 1:03Speaker 0: Gemeinsam werfen wir einen Blick auf Fragen und Entwicklungen aus den Bereichen Drehbuch Filmvermittlungen, Filmproduktion und vielen weiteren Feldern.
- 1:11Speaker 0: Dabei erheben wir natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit besonders bei so einem Thema das so groß ist und manchmal auch sehr schwer zu fassen ist.
- 1:18Speaker 0: Vielmehr möchten wir mit dieser Folge Denkanstöße liefern unterschiedliche Sichtweisen sichtbar machen und zur eigenen Auseinandersetzung mit dem Thema anregen.
- 1:26Speaker 0: Und wer weiß vielleicht entdeckt ihr im Rahmen dieser Kooperationsfolge ja auch den einen oder anderen Podcast der euch über diese Folge hinaus begleiten wird.
- 1:53Speaker 3: Künstliche Intelligenz verändert die Kulturlandschaft.
- 1:56Speaker 3: Das DFF-Deutsches Filminstitut und Filmmuseum steht, wie alle Kulturinstitutionen vor der Herausforderung sich weiterzuentwickeln – in einer digitalen Welt, in der KI nicht nur ein Werkzeug ist, sondern auch neue Formen des Erzählens und Erlebens ermöglicht.
- 2:10Speaker 3: Kann KI dazu beitragen, Filmkultur lebendig vielfältig und zugänglich zu gestalten?
- 2:15Speaker 3: Vor welchen neuen Fragen etwa nach Transparenz oder Verantwortung stellt sie uns?
- 2:21Speaker 3: Diesen Fragen wollen wir heute einmal uns annähern.
- 2:24Speaker 3: Ich bin Naima Wagner vom Team der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des DFF, und ich spreche mit meiner Kollegin Katharina Ewald, Digital Project Manager in unserer digitalen Abteilung.
- 2:34Speaker 3: Hallo Katharina!
- 2:36Speaker 3: Du beschäftigst dich ja schon seit einer Weile hier bei uns im Haus?
- 2:40Speaker 3: Und erstmal an dich die Frage warum interessiert uns KI denn überhaupt als Kulturinstitution?
- 2:46Speaker 1: Ich mein, grundsätzlich sind da wahnsinnig viele Möglichkeiten auch drin.
- 2:50Speaker 1: Ich würde sagen, da gibt es ganz viele praktische Gründe.
- 2:52Speaker 1: also KI kann in der Kulturinstitution helfen, barriereama zu kommunizieren zum Beispiel.
- 2:58Speaker 1: Da geht's auch um die ganzen Übersetzungsprogramme, die es gibt und solche Dinge.
- 3:02Speaker 1: Es kann einem helfen bei der BesucherInnenführung.
- 3:04Speaker 1: Künstliche Intelligenz kann natürlich auch die Archive durchsuchen.
- 3:07Speaker 1: Also vorausgesetzt man hat eine gute Datenlage Und eine Datenbank die durchsuchbar ist gibt es da wahnsinnig viele möglichkeiten Die Mitarbeiter in der Kulturinstitution unterstützen können bei ihrer Arbeit und natürlich auch Dinge voranbringen oder auch Bestände sichten lassen, die sie sonst eigentlich nicht sichten könnten.
- 3:26Speaker 1: Also grundsätzlich bieten KITools einfach wahnsinnig viele Möglichkeiten unabhängig von... allem was wir da als Bedrohung irgendwie noch drin sehen können.
- 3:33Speaker 1: für uns, als Kulturinstitution natürlich auch.
- 3:36Speaker 1: Aber ich denke auch aus so einer Verantwortungssicht ist es total wichtig dass wir als Kultur Institution uns mit KI beschäftigen.
- 3:43Speaker 1: denn wir können die Arbeit mit KI ja im Prinzip nicht einfach nur all diesen großen Tech-Unternehmen überlassen und zwar meine ich jetzt nicht nur die Arbeit MitKI sondern auch die Arbeit an KI.
- 3:53Speaker 1: Natürlich sind wir kleine Player irgendwie in diesem Bereich, aber wir sind auch Teil von vielen europäischen Projekten, in denen wir uns mit KI-Policy beschäftigen.
- 4:02Speaker 1: Mit Anwendungsfällen beschäftigen, Use Cases entwickeln.
- 4:06Speaker 1: In der Hoffnung ein Beitrag leisten zu können zu einer möglicherweise offeneren oder einem offenen Umgang mit KI und einer Art und Weise die eben einen Gegenpol zu diesen starken großen Unternehmen bilden
- 4:18Speaker 1: könnte.".
- 4:20Speaker 3: Du beschäftigst dich ja auch mit der Frage, wie KI in den Museumsraum gebracht werden kann.
- 4:25Speaker 3: Welche Chancen siehst du in dem Bereich?
- 4:28Speaker 1: Ich glaube wir müssen uns da tatsächlich irgendwie auch eine gewisse Verantwortung im Museumsraum stellen.
- 4:33Speaker 1: also natürlich müssen wir auch positive Nutzungsszenarien für KI präsentieren und zeigen gerade in der aktuellen Situation, in der KI unter Filmschaffenden auch als sehr große Bedrohung empfunden wird.
- 4:47Speaker 1: Und da sind einfach große Herausforderungen und das bedeutet auch, KI ist da um zu bleiben und wird nicht einfach wieder verschwinden.
- 4:53Speaker 1: Das heißt es werden sich neue Rollenbilder bilden, es werden neue Arbeitsbeschreibungen entstehen, neue Jobs irgendwie in der ganzen Branche und das sind Dinge mit denen wir uns auseinandersetzen müssen als Filmmuseum vor allen Dingen.
- 5:09Speaker 3: Und welche Ideen gibt es dazu, wie KI in einem Museum stattfinden könnte und was wenn du jetzt von Verantwortung sprichst gilt es da für uns auch mitzuvermitteln?
- 5:21Speaker 1: Naja ich würde sagen solche Dinge wie KI Ästhetik verändert.
- 5:25Speaker 1: Wie KI überhaupt grundsätzlich unsere Wahrnehmung verändert.
- 5:28Speaker 1: Es entsteht einfach gerade eine ganz neue Art von Aesthetik.
- 5:32Speaker 1: Die Bilder sehen ganz anders aus die eine KI generiert als die Bilder die ein Mensch generieren würde.
- 5:37Speaker 1: Da müssen wir drüber aufklären.
- 5:38Speaker 1: Wir müssen das Aufzeigen, was das eigentlich bedeutet und was es für unsere Wahrnehmung
- 5:42Speaker 1: bedeutet.".
- 5:43Speaker 1: Auch das ganze Thema KI ist nicht einfach nur ein lustiges Tool, mit dem man sich eine Hasennase aufsetzen kann und ganz schnell irgendwelche lustigen Clips erstellen kann.
- 5:55Speaker 1: Sondern ein ressourcenintensives, wahnsinnig ressourcinintensives Tool, dass man mit Bedacht benutzen sollte und auch verantwortungsvoll benutzen sollte.
- 6:04Speaker 1: Das ganze Thema Deepfakes – all diese Dinge darüber sollte ein Museum durchaus auch aufklären.
- 6:11Speaker 1: Wir würden eigentlich gerne tatsächlich einen Schritt weitergehen und nicht nur sagen, wir klären darüber auf oder zeigen das sondern wir wollen auch dass die Leute verstehen was es eigentlich bedeutet.
- 6:20Speaker 1: Was bedeutet es zu prompten?
- 6:22Speaker 1: Was bedeutet ist ein Bild so genau zu beschreiben dass die KI versteht was man eigentlich möchte.
- 6:28Speaker 1: Oder wie lange dauert es auch bis die KI überhaupt das tut?
- 6:32Speaker 1: was ich möchte denn wir wissen alle super bei ist, dass die Bilder, die eine KI erstellt natürlich nicht die Realität abbildet und auch nicht die diverse Realität in der wir irgendwie leben.
- 6:47Speaker 1: Und die wir auch darstellen wollen und zeigen wollen.
- 6:50Speaker 1: Also da sind einfach ganz viele Dinge drin wo wir in der Verantwortung stehen Aufklärung und Vermittlung sozusagen zu betreiben.
- 6:58Speaker 1: ja das ganze Thema rund um Kreativität also KI kann natürlich auch eine Unterstützung sein im kreativen Prozess Und kann einem helfen, die Welt jemand anderem zu präsentieren.
- 7:10Speaker 1: Wenn wir jetzt irgendwie von Bildgenerierung sprechen zum Beispiel, die man sich vorstellt und das ist eigentlich ja auch eine ganz schöne Sache und dass man dafür aber möglicherweise zweihundert dreihundert Proms braucht um an diesen Punkt zu kommen Das sind durchaus auch kreative Prozesse.
- 7:25Speaker 1: Das ist nicht so, dass die KI das von sich aus tut.
- 7:28Speaker 3: Du hast jetzt schon von PROMs gesprochen und künstliche Intelligenz in Form von diesen Large Language Models wie ChatGBT beschäftigt uns ja schon seit knapp zehn Jahren, wobei die Entwicklung und Nutzung seit Jahrzehnt zwanzig-zwanzigerer Sand angestiegen ist.
- 7:41Speaker 3: Das heißt ja man habe jetzt so ein Plateau erreicht.
- 7:44Speaker 3: Warum würdest du sagen es ist jetzt ein guter Zeitpunkt um sich mit KI zu beschäftigen und die ins Museum zu bringen?
- 7:51Speaker 1: Es ist irgendwie ganz witzig.
- 7:52Speaker 1: Wir denken natürlich schon relativ lange darüber nach und da haben wir das tatsächlich als Prämisse genommen, dass wir gesagt haben es eigentlich ganz gut.
- 7:58Speaker 1: Also es gab einfach ganz viele Entwicklungen und momentan werden die Sachen eher schneller sie werden nicht unbedingt präziser oder besser.
- 8:05Speaker 1: Das ist doch ein guter Zeitpunkt auch über Anwendungsmodelle nachzudenken eben sowas wie was kann unsere Institutionen mit KI machen jetzt wo der Hype Die Bewegung ein bisschen weniger ist.
- 8:17Speaker 1: Das hat sich natürlich jetzt auch schon wieder überholt, also ich weiß nicht ob du dieses Thema diese Debatte rund um Open Claw mitbekommen hast wo es um die KI-Agenten geht In der Lage sein sollen, die Arbeit wirklich aktiv abzunehmen.
- 8:32Speaker 1: Also eine E-Mails zu beantworten und so an diesem Punkt sind wir jetzt einfach doch schon.
- 8:36Speaker 1: So wird es jetzt auch die ganze Zeit gehen.
- 8:38Speaker 1: also egal was wir uns überlegen was für irgendwie im Museum oder in unseren Archive oder wie auch mit KI machen bis wir irgendwie an dem Punkt sind dass wir das tatsächlich einsetzen können gibt es möglicherweise schon wieder eine ganz andere Entwicklung.
- 8:51Speaker 1: Und das geht nicht unbedingt in ne ganz andere Richtung, glauben wir glaube ich nicht so sehr aber... Wir müssen da einfach wahnsinnig agil sein und die ganze Zeit auch genauso wie beim Prompten irgendwie diesen Iterationsschleifen bleiben und irgendwie gucken dass wir offen genug sind auch eine Idee fallen zu lassen um was anderes zu machen.
- 9:07Speaker 1: Nicht unbedingt was komplett anderes!
- 9:09Speaker 1: Wir sind natürlich ein Filmmuseum oder ein Filminstitut ist überhaupt keine Frage.
- 9:11Speaker 1: Wir haben ja das Glück, dass wir unser Theber haben Und wir daran irgendwie, das ich vorhin meinte diese Nutzungsszenarien bauen können.
- 9:20Speaker 1: Also uns wirklich fragen können eben es gibt jetzt Large Language Models.
- 9:24Speaker 1: was können wir damit tun?
- 9:25Speaker 1: Da war ein Beispiel unser DeBuyes Projekt dass meine Kollegin Kerstin in einem anderen Podcast schon mal vorgestellt hat.
- 9:30Speaker 1: klar da wird auch ein Large Language Model genutzt um die Sammlungsdatenbank nach Bayeristen zu durchsuchen und diese zu flaggen.
- 9:38Speaker 1: Das ist eine Nutzungen-Szenario für einen Modell das praktisch jemand anderes trainiert hat und da ist, dass wir praktisch dann weiter trainieren und weiter nutzen können.
- 9:47Speaker 1: Und ich glaube, dass es grundsätzlich auch mit den aktuellen Entwicklungen jetzt ein guter Zeitpunkt sich darüber irgendwie Gedanken zu machen.
- 9:54Speaker 3: Du arbeitest gerade ja auch an einem Netzwerk das sich mit KI in Kunst- und Kultur beschäftigen soll?
- 10:00Speaker 3: Welche Menschen sollen da zusammenkommen und was soll aus dieser Runde hervorgehen?
- 10:05Speaker 1: Ein Netzwerk ist jetzt schon wunderschön groß gedacht und es gefällt mir als Idee total gut weil Es ist ja auch einfach so... Was wir eben schon hatten die Entwicklungsgehen Wahnsinnig schnell oder dann eben gerade mal sechs Monate lang nicht so schnell.
- 10:19Speaker 1: Aber es passiert einfach total vieles und es gibt wahnsinnig viele verschiedene Perspektiven auf das ganze Thema,
- 10:26Speaker 1: d.h.,
- 10:26Speaker 1: wenn man irgendwie mit fünf KI-Spezialistinnen spricht kriegt man fünf verschiedene Antworten sehr wahrscheinlich dazu was das Wichtigste ist, was man in den nächsten fünf Jahren auf dem Schirm haben sollte.
- 10:36Speaker 1: zum Thema KI.
- 10:37Speaker 1: also das ist ja eigentlich auch das Schöne daran oder das Interessante d. h. wir versuchen aus der Filmbranche viele verschiedene Perspektiven zusammenzubringen und mit Menschen darüber zu sprechen, was das für sie aktuell bedeutet.
- 10:49Speaker 1: Inwiefern Sie KI wirklich nutzen?
- 10:51Speaker 1: An welchen Stellen Sie es für wahnsinnig sinnvoll halten wo Sie es wirklich als problematisch erachten dass wir da irgendwie ein diverseres Feedback kriegen.
- 11:01Speaker 1: Da sprechen jetzt wirklich mit Leuten von relativ großen Produktionsfirmen bis zu Firmemacherinnen die auf sich alleine gestellt sozusagen an ihren Filmprojekten arbeiten Und versuchen zu verstehen, mit was die sich eigentlich da gerade beschäftigen und was wirklich genutzt wird.
- 11:16Speaker 1: Weil ich glaube um diesen ganzen Hype der dann natürlich auch nicht so unrechter ist... ...ist auch tatsächlich immer die Frage, was es wirklich sind.
- 11:24Speaker 1: voll oder was möchte ich tun mit diesem Tool?
- 11:27Speaker 1: Was wir auch tun ist, wir versuchen uns zu vernetzen oder vernetzten uns grade mit vielen Unternehmen und KI-Startups, die irgendwie diese Nutzungsszenarien entwickeln und schauen was man machen könnte.
- 11:38Speaker 1: Wir waren jetzt auf der Berlinale zum Beispiel, dort gibt es ein Start-up Hub.
- 11:42Speaker 1: Da haben wir irgendwie mit We The Winchie gesprochen, die Trailer für
- 11:46Speaker 5: Bücher
- 11:48Speaker 1: per KI erstellen lassen Total spannendes, schönes Projekt.
- 11:52Speaker 1: oder mit Refractio aus Frankreich die mit Bilderkennung, Moving Image Archives durchsuchen.
- 12:00Speaker 1: Mit einem Schwerpunkt auf BIAS.
- 12:02Speaker 1: das sind total spannende Leute mit denen wir irgendwie in Kontakt kommen wollen um zu verstehen was wir als nächstes eigentlich tun sollten bei uns im DFF.
- 12:11Speaker 3: Und hast du deine Fühler auch ein bisschen Richtung andere Museen und Kulturinstitutionen ausgestreckt?
- 12:17Speaker 3: Und hast so einen Eindruck davon, was die so im Moment beschäftigt.
- 12:20Speaker 1: Ja auf jeden Fall!
- 12:21Speaker 1: Also ich meine momentan macht ja irgendwie fast jedes Museum eine Ausstellung zu KI oder zu KI generierter Kunst oder zu dem Thema wie sich KI entwickelt hat, wie das irgendwie gesellschaftlich relevant ist usw.. Und das ist total hilfreich und super, super spannend.
- 12:36Speaker 1: Da gibt's auch ganz viele Diskussionen dazu, da wir halt das Thema Film haben, gehen wir das ein bisschen anders an oder müssen es natürlich auch ein bisschen anderes angehen?
- 12:45Speaker 1: Weil wir an dieser Industrie irgendwie dran sind in der Filmindustrie und dadurch mit ganz anderen Realitäten irgendwie konfrontiert sind.
- 12:52Speaker 1: Viele dieser Institutionen konzentrieren sich auch sehr stark auf das Vermitteln was KI wirklich ist und wie es funktioniert und was auch die Sorgen sind.
- 13:01Speaker 1: Was wir nicht so häufig sehen, sind tatsächlich irgendwie Programme die sich aktiv mit den Tools beschäftigen und Leute wirklich experimentieren lassen.
- 13:10Speaker 1: Und Sachen ausprobieren lassen.
- 13:12Speaker 1: Ja und was uns jetzt glaube ich auch total wichtig ist wenn sich jetzt irgendwer davon angesprochen fühlt dass wir irgendwie sagen wir möchten was mit KI und Film hier machen oder möchten uns mehr Gedanken zu dem Thema machen meldet euch bei uns weil Wir sind total offen wir wollen die verschiedensten Perspektiven hören.
- 13:27Speaker 3: Ja, wunderbar.
- 13:28Speaker 3: Dann lass uns doch mit diesem Aufruf enden!
- 13:32Speaker 3: Dann ja danke ich dir auf jeden Fall für diesen ersten Einblick in die Überlegung, die es bei uns hier am Haus zum Thema KI gibt.
- 13:39Speaker 3: Ich hoffe du wirst dann wenn die Pläne irgendwann konkreter werden im Podcast wieder darüber sprechen?
- 13:44Speaker 1: Ja absolut, ich glaube da machen wir so eine richtige Reihe dass wir mal zeigen wo wir tatsächlich eben Szenarien gefunden haben, wo uns KI helfen kann.
- 13:51Speaker 1: Ich glaube das wäre gar nicht so uninteressant.
- 13:53Speaker 3: Absolut, ja da bleiben wir dran.
- 13:57Speaker 1: Ja, vielen Dank.
- 14:03Speaker 3: Wenn ihr euch für unsere digitalen Projekte interessiert, stöbert gerne auch mal den älteren Podcast Folgen.
- 14:08Speaker 3: Da ging es zum Beispiel um das Projekt Constellations – ein interaktives Tool mit dem Besucherinnen im Museum Objekte sammeln miteinander verbinden und in Geschichten eintauchen können.
- 14:18Speaker 3: Über das hat Katharina im Podcast gesprochen oder auch um das schon erwähnte EU-Projekt The Bias, ein Werkzeug für Archive, um problematische Begriffe zu finden, zu kontextualisieren.
- 14:30Speaker 3: Für heute erstmal vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.
- 14:53Speaker 0: Ich
- 14:59Speaker 3: glaube, wir sind so ein bisschen die Veteranen unter den Filmprodkassen.
- 15:03Speaker 3: Wir machen das inzwischen im achtzehnten Jahr.
- 15:05Speaker 4: Alle drei Wochen führen wir Gespräche meistens mit Drehbuchautoren und Autoren, die gerade eine Serienfilm oder einen TV-Movie am Laufen haben um einfach auch mal zu präsentieren dass Drehbuchautorinnen und autoren tatsächlich die Filme schöpfen.
- 15:21Speaker 4: ohne Drehbook kein Film kann man versagen vom DDV, dem Drehbuchverband.
- 15:27Speaker 4: In diesem Sinne wollen wir uns heute ja tatsächlich mal kümmern um etwas was die Zukunft gestalten wird nämlich die KI im Drehbuchbereich.
- 15:37Speaker 3: Genau das kommt uns eigentlich entgegen dieses Thema denn wir haben uns schon öfter damit beschäftigt auch in unserem Podcast.
- 15:43Speaker 3: Das kommt auch ein bisschen daher weil du dich ja speziell zum KI Experten entwickelt hast Und hast du das relativ früh, also auch schon vor diesem einen Termin, diesen ominösen Termin als JetGPT zum ersten Mal veröffentlicht wurde der ja sozusagen alles auf den Kopf gestellt hat?
- 16:00Speaker 3: Du hast dich vorher schon so ein bisschen damit beschäftigt in welche Richtung das gehen könnte und dich auch eben versucht positiv damit zu beschäftigen.
- 16:09Speaker 3: Also zu gucken was Was passiert da?
- 16:11Speaker 3: Wie müssen wir uns darauf einstellen, wie können wir es auch einsetzen.
- 16:15Speaker 4: Na tatsächlich war ich am allerersten Tag schon dabei als Stativ die rausgekommen ist und muss sagen dass ich zwei innere Gefühle in meiner Brust hatte, die ich heute noch habe nämlich einerseits eine Faszination was diese Modelle tatsächlich können oder das Modell damals konnte.
- 16:33Speaker 4: Aber gleichzeitig auch eine gewisse Angst und eine gewiss Art und Weise, wo man sagt oh da gibt es eine gewissen Furcht vor der Zukunft.
- 16:41Speaker 4: das fühle ich beide Seiten fühle ja heute noch aber du hast es gesagt mir ging's am Anfang auf vor allen Dingen darum zu gucken wie kann man diese Entwicklung die ja unaufhaltsam ist grundsätzlich mal unterfalsam.
- 16:55Speaker 4: Wie kann man der sich positiv als Autorautoren gegenüber verhalten auch?
- 17:00Speaker 3: Du hast ja auch inzwischen zwei Bücher schon geschrieben zu diesem Thema, das erste davon hieß Zukunft schreiben und das habe ich schon sehr stark so gelesen wie du gerade gesagt hast versuchen was kommt da auf uns zu, wie können wir uns darauf einstellen, können wir es positiv für uns nutzen?
- 17:14Speaker 3: und das zweite... Das ist jetzt ein jüngeres Buch, da hast du ja auch den Blick geweitet auf die gesamte Filmbranche eigentlich was da insgesamt auf die Branche zukommt.
- 17:23Speaker 3: Und es hat auch ein bisschen für meine Begriffe etwas pessimistischer und Turnpfeil bekommen, zumindest ein sehr skeptischen weil das doch sehr klar wird dass es die branche sehr stark verändern wird und nicht immer so wie man's gerne hätte.
- 17:39Speaker 3: aber da wir jetzt hier in so einem Podcast sprechen wo es sowieso unter verschiedensten Aspekten beleuchtet werden wird sollten wir uns vielleicht auf die Autoren jetzt nochmal konzentrieren.
- 17:48Speaker 3: also Das heißt, wie konnte man damit arbeiten und wie hat sich das in den letzten drei über drei Jahren seitdem es diese Möglichkeiten gibt wirklich entwickelt in der Branche?
- 18:00Speaker 3: Wie arbeiten Autoren da.
- 18:01Speaker 4: Na das Interessante ist, dass ja die Modelle Large Language Models heißen.
- 18:06Speaker 4: Language Sprache, Drehbuchautoren oder Autorinnen arbeiten mit der Sprache.
- 18:10Speaker 4: Das ist ihr Einsatzgebiet, das ist Ihr Handwerkzeug und insofern ist natürlich das Drehbuch und die Stoffentwicklung direkt sofort davon betroffen gewesen anders als andere Bereiche also Bildererstellung, Videoerstellungen.
- 18:23Speaker 4: Das kam natürlich auch erst in den letzten Monaten und Jahren ein bisschen.
- 18:28Speaker 4: aber schreiben konnte die KI immer schon Und es hat sich rausgestellt, dass es uns mal vorne wegzunehmen.
- 18:36Speaker 4: Natürlich noch nicht.
- 18:37Speaker 4: so ist das.
- 18:38Speaker 4: man da auf den Knopf drückt und dann sagt schreib ein Drehbuch und dann schreibt die KI ein vollständiges Drehbuch von neunzig Seiten.
- 18:46Speaker 4: Das wird man abwarten ob das auch jemals kommt.
- 18:51Speaker 4: Ich vermute, dass das wenn überhaupt noch ein bisschen länger dauert.
- 18:55Speaker 4: Da kann man sagen natürlich auch Gott sei Dank.
- 18:57Speaker 4: aber seit drei dreieinhalb Jahren wird die KI tatsächlich schon von Autorinnen und Autoren als Hilfe genutzt.
- 19:03Speaker 4: ich lasse jetzt mal den Recherchebereich weg weil das ist klar Das hat man früher immer schon mit Google gemacht.
- 19:10Speaker 4: Jetzt ist es einfacher geworden Kann man mit der KI machen.
- 19:14Speaker 4: Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch da immer eine Warnung, weil KI's hallucinieren.
- 19:20Speaker 4: Das heißt sie denken sich auch gerne Sachen aus und jeder Drehbuchautor, jede Drehbuchautoren die damit recherchiert muss er sehr aufpassen.
- 19:27Speaker 4: Er hat neulich ein Kollege erzählt, der eine Medical schreibt oder hat sich dann von der KI einen Fall vorgeben lassen.
- 19:36Speaker 4: das landet dann ja immer noch bei Experten und Expertinnen die dann die fünf Produktion beraten.
- 19:41Speaker 4: Und er hat ihn dann angerufen und gesagt wird es ist ja nett was sie da aufgeschrieben haben, aber möglich davon ist gar nichts.
- 19:49Speaker 4: Also man muss tatsächlich aufpassen... Auf der anderen Seite ist klar jeder weiß das wer damit arbeitet.
- 19:54Speaker 4: Recherchen werden immer besser und natürlich auch immer einfacher dadurch weil man auch nochmal anders recherchieren kann als vorher.
- 20:02Speaker 4: Aber auf der anderen seite werden KI-Modelle auch schon genutzt um sich weiterzubringen, Ideen zu entwickeln.
- 20:09Speaker 4: Also wenn man den berühmten Riders Block hat dann so sagen ich lass mir mal von der KI mehrere Vorschläge geben wie ich dieses Problem wieder auflösen könnte.
- 20:19Speaker 4: und da kann die KI tatsächlich sehr hilfreich sein einfach weil sie die Blockade im Kopf überwindet.
- 20:25Speaker 4: ja Die Qualität ist natürlich noch nicht so, dass man sagen kann die KI sprudelt gleich sehr originelle Ideen heraus.
- 20:34Speaker 4: Aber das ist auch händelbar!
- 20:35Speaker 4: Dass es auch so, wenn man gut promptet, kriegt man auch nochmal etwas originellere Antworten als das was man bekommt wenn man einfach so promptet.
- 20:46Speaker 4: Das heißt wir werden in Zukunft als Autoren auch lernen... Ich sag' das Wort müssen jetzt mal an Anfang strichen.
- 20:53Speaker 4: Auch Lernen müssen zu prompten, wie kann ich mit der KI umgehen?
- 20:57Speaker 4: Wie bekomme ich ein gutes Ergebnis nämlich so eins das ich will.
- 21:01Speaker 3: Also ich habe damit auch so gewisse Erfahrungen gemacht.
- 21:03Speaker 3: es ist schon wahnsinnig verführerisch.
- 21:06Speaker 3: man muss gar nicht unbedingt eine Schreibblockkarte im Kopf haben.
- 21:10Speaker 3: Man sitzt ja dann doch irgendwie immer vor dem leeren Blatt und normalerweise musst du dann schon so ein bisschen nachdenken und vielleicht hier noch mal irgendwie ein bisschen hin- und hergehen usw.
- 21:21Speaker 3: Und vielleicht kommt da eine Idee, manche ist manchmal eine gute, manchmal eine Dinge wo du denkst naja könnte man vielleicht nehmen es ist wahnsinnig schnell zu sagen gib mir mal bitte zehn Ideen und dann hast Du schonmal irgendwas da und dann guckst du kann ich da was gebrauchen oder nicht?
- 21:37Speaker 3: Oder veränder ich's ein bisschen und so.
- 21:39Speaker 3: also es ist natürlich Wahnsinnig verführerisch.
- 21:42Speaker 3: Man muss dazu sagen selbst wenn man vielleicht die KI auffordert, mache ich auch ein bisschen ungewöhnlichere Vorschläge.
- 21:49Speaker 3: Ist es natürlich immer... irgendwie das, was sie sich irgendwo zusammengeklaubt hat aus anderen Drehbüchern oder Geschichten, die sie mit dem sie halt sich trainiert hat.
- 22:00Speaker 3: Das ist klar.
- 22:00Speaker 3: also kann keine wirklich super originellen Stoffe Ideen oder so da erwarten.
- 22:08Speaker 3: Also wer den nächsten Oscarfilm schreiben will sollte sich vielleicht doch selber auf die Suche nach neuen Ideen machen aber wäre natürlich einfach eine neue Folge für diese oder jene langlaufende Serie braucht.
- 22:21Speaker 3: Na ja, da kommt eine Menge dabei raus und es geht wahnsinnig schnell.
- 22:25Speaker 4: Das ist ja tatsächlich jetzt schon so, wenn man sich umhört in der Branche.
- 22:28Speaker 4: Dass gerade diese Formate von denen du gerade sprichst sehr affin sind für den Einsatz von KI.
- 22:35Speaker 4: Wir befinden uns ja eh in einer derzeitigen Situation wo es für die Filmbranche nicht einfach ist aus unterschiedlichen Gründen und der wirtschaftliche Druck enorm ist.
- 22:44Speaker 4: Und dieser wirtschaftlich Druck führt natürlich dazu dass man als Filmproduktion, als Sender, als Streamer nach Einsparmöglichkeiten sucht bieten sich durch den Einsatz der KI auch in der Stoffentwicklung, in den anderen Bereichen sicherlich auch.
- 22:59Speaker 4: Das heißt die Gefahr besteht in der Zukunft dass diese Bereiche aufgrund des wirtschaftlichen Drucks mehr und mehr von dem Einsatz durch die KI bestimmt wird.
- 23:13Speaker 4: Ich mache jetzt gleich mal was auf das natürlich eine der Folgen sein kann.
- 23:17Speaker 4: Das Klassische ist ja Kleineinsteigen, das heißt in so einem Bereich einsteigen wo sie als Nachwuchs reinkommen und dieser Bereich droht natürlich immer mehr weg zu fallen weil er von der GE übernommen wird.
- 23:35Speaker 4: Also im klassischen Writerzoom zum Beispiel auch in Amerika ist es ja so, dass ein Showrunner fängt dann nicht als Showrunne an.
- 23:41Speaker 4: In wenigen Ausnahmen natürlich gibt's das schon aber im Allgemeinen fange ich als Writers Assistant an und dann sitze ich in dem Raum.
- 23:50Speaker 4: Da habe ich wirklich die Aufgabe zum Teil Mittagessen zu besorgen, aber ich hab' auch die Aufgabe zu recherchieren.
- 23:55Speaker 4: Dann werde ich Writer usw.
- 23:57Speaker 4: und sofort Staffwriter.
- 23:59Speaker 4: Dieser Weg, dieser Ausbildungsweg nenne ich ihn mal, den es in Deutschland in anderer Form ja auch gibt.
- 24:05Speaker 4: Der wird immer mehr wegfallen und das führt natürlich dazu dass irgendwann in Zukunft auch schwieriger wird dann neue Menschen zu generieren.
- 24:14Speaker 4: Das ist sicherlich eine der Folgen die Drohnen zu passieren.
- 24:20Speaker 4: Auch natürlich die Kreativität.
- 24:23Speaker 4: Du hast es davon gesprochen.
- 24:24Speaker 4: man sitzt dann vor dem Schreibtisch vor dem weißen Bildschirm Und früher musste das Gehirn sich wirklich anstrengend kreativ zu sein.
- 24:33Speaker 4: Das Gehirne ist fast, kann man sagen ein Muskel.
- 24:36Speaker 4: wenn man den nicht trainiert wird er immer fauler und das führt natürlich dazu dass eventuell in diesem ganzen kreativen Bereich aber auch gerade bei Autoren oder Torern dieser Muskel immer kleiner wird immer weniger wird.
- 24:48Speaker 4: auch
- 24:49Speaker 3: Du hast ja auch in deinem Buch beschrieben das eigentlich die Fähigkeiten der Autoren sich so ein bisschen verschieben werden vermutlich.
- 24:56Speaker 3: Es ist vielleicht jetzt mehr was, was in die Zukunft weißt denn noch kann man das nicht komplett beobachten.
- 25:02Speaker 3: aber du meinst es wird wahrscheinlich so in die Richtung gehen dass der Autor mehr sowas wie ein Kurator von Ideen ist.
- 25:10Speaker 3: Das heißt Ideen gibt es sowieso zuhauf oder auch ausgearbeitete Lösungswege und so weiter.
- 25:19Speaker 3: unglaubliche Mengen von Texten produziert werden, das kostet nix und geht ganz schnell.
- 25:23Speaker 3: Und es muss jemandem geben der sagt dass nehmen wir nicht und warum?
- 25:28Speaker 3: Also du musst sozusagen eine Vision entwickeln waren glaube ich deine Worte die du gebraucht hast.
- 25:35Speaker 3: wie werden?
- 25:35Speaker 3: in welche Richtung werden sie sich dann entwickeln?
- 25:38Speaker 4: Ja, du hast es ja gesagt.
- 25:39Speaker 4: Es werden natürlich eher Kuratoren also Menschen die einschätzen können, die die Fähigkeit haben auch dramaturgisch zu denken und so wissen das passt jetzt zu der Vision.
- 25:48Speaker 4: Das passt nicht!
- 25:49Speaker 4: Und aber auch natürlich eine eigene Haltung haben.
- 25:52Speaker 4: Das gehört mit dazu.
- 25:53Speaker 4: wenn ich entscheiden muss ist das gut oder dassgut?
- 25:55Speaker 4: Dann brauche ich eine eigene haltung die sie herausgebildet hat und das wird immer wichtiger.
- 26:00Speaker 4: in Zukunft quasi zu entscheiden... ...das passt zur Vision, das passt für mich zur Vision Und das heißt mit anderen Worten, es geht in Zukunft weniger darum eigenschöpferisch tätig sein.
- 26:14Speaker 4: Auch das wird noch passieren aber vor allen Dingen eine Haltung zu haben.
- 26:19Speaker 4: Das Wort korratieren trifft ja zu.
- 26:20Speaker 4: Und Koratoren in einem Museum sagt, wie baue ich etwas auf?
- 26:25Speaker 4: Das ist gut das brauchen wir nicht.
- 26:27Speaker 4: und so ähnlich wird es auch in Zukunft in diesem Bereich Drehbuchbereich werden.
- 26:32Speaker 3: Ja dann gibt es natürlich noch ein großes Problem mit den Urheberrechten.
- 26:36Speaker 3: Es ist eigentlich auch ein Undenk dass diese Sprachmodelle natürlich trainiert wurden an denen eigentlich Autor und Urheberrechte halten, das ist völlig ungelöst.
- 26:49Speaker 3: Da gibt es natürlich Ansätze ob man da irgendwie dann noch so was ähnliches wie die VG-Wort vielleicht, ob sie da irgendwie tätig werden könnte und da vielleicht noch ein bisschen Geld auch dafür abziehen könnte.
- 27:00Speaker 3: aber es ist also ein völlig un gelöstes Feld.
- 27:03Speaker 3: Ich glaube vielleicht
- 27:04Speaker 4: zur Ergänzung der DDV hat einen Leitfaden rausgebracht inzwischen fast über ein Jahr her wir Autoren damit umgehen können.
- 27:12Speaker 4: Da kann man sich runterladen auf der Seite vom DTV.
- 27:15Speaker 3: Vielleicht sprechen wir die letzten Minuten, die wir hier in diesem Kurzformat haben noch über die Chancen, die sich damit vielleicht auch bieten?
- 27:25Speaker 3: Die KI kann ja jetzt schon und sie wird es sehr bald noch besser lernen, komplette Filme machen also Bild-, Ton-, Schauspieler erfinden.
- 27:34Speaker 3: all das wird möglich sein.
- 27:36Speaker 3: Und im Grunde könnte man sagen, es wäre doch eigentlich auch die Stunde der Autoren zu sagen wir machen jetzt unsere eigenen Autorenfilme und eigentlich ist auch DKI dafür ein perfektes Mittel.
- 27:47Speaker 3: Jeder in der Lage ist sich eine gute Geschichte auszudenken und vielleicht auch eine Vision zu entwickeln wie das aussehen soll konkret welche Textur da zu sehen sein soll, welche Farblichkeit was weiß ich?
- 27:59Speaker 3: Welche Locations er sich davor stellt wer das entwickeln kann kann es produzieren.
- 28:05Speaker 3: Du hast ja auch den Satz geschrieben, das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Produzierbarkeit.
- 28:11Speaker 3: Du kannst es dann produzieren und es ist auf der Leinwand!
- 28:13Speaker 4: Ja, das gibt's ja tatsächlich jetzt schon.
- 28:15Speaker 4: Es gibt sehr viele Kurzfirme die man auch bei YouTube finden kann die von Autorinnen oder Tor gemacht worden sind.
- 28:22Speaker 4: Tatsächlich Kurzwirme, weil es natürlich noch nicht so einfach ist.
- 28:25Speaker 4: Die Konsistenz der Figuren ist nicht so leicht aber wir befinden uns da ganz am Anfang und du hast gesagt das sind klassische AutorInnenfilme in der Hinsicht dass ein Mensch dieses ganze Werk von vorne bis hinten geschaffen hat, am Computersitzend.
- 28:42Speaker 4: und das sind jetzt nicht Filme wo man sagt die sehen banal aus Nein.
- 28:46Speaker 4: Die spielen in zukünftigen Welten, die spielen in fremden Ländern und sind historisch und keiner hat Kostüme an.
- 28:52Speaker 4: es war nicht teuer dass so machen und insofern ist das
- 28:56Speaker 1: eine
- 28:56Speaker 4: Chance die es tatsächlich gibt dass man als Autorautoren jetzt das Heft in die Hand nehmen kann und das selbst machen kann.
- 29:03Speaker 4: Da muss man sich natürlich dafür interessieren, man muss sich da reinfuchsen wie wir so schön sagen in die Technik.
- 29:08Speaker 4: oder es ist auch nicht so einfach dass man sagt sorry ihr habt jetzt ein Drehbuch das setze ich jetzt so einfach um zumindest jetzt noch nicht sondern man muss ausprobieren man muss rumprobieren man muß prompten können usw.
- 29:18Speaker 4: und sofort.
- 29:19Speaker 4: und all das is aber eine Chance die sich jetzt ergeben kann.
- 29:24Speaker 4: auch durchaus Und im Grunde genommen ist die Aufforderung an Autoren oder Autoren das Hälften in die hand zu nehmen.
- 29:30Speaker 3: Ja, vielleicht lassen wir das hier als Schlusswort stehen
- 29:33Speaker 0: in diesem Kurzformat.
- 29:34Speaker 0: In diesem Sinne alles Gute!
- 30:10Speaker 0: Präsenz von KI in unserem Beruf und in unserer Gesellschaft haben.
- 30:14Speaker 0: Und deswegen wollte ich euch heute hier mal drei Argumente gegen KI formulieren, ein bisschen darüber reden.
- 30:22Speaker 0: Vielleicht auch euch als Argumentationshilfe an die Hand zu geben wenn ihr das nächste Mal wieder in der Kneipe mit einem Early Adopter von KI im Gespräch seid!
- 30:33Speaker 0: Ich möchte das Thema KI jetzt nicht in seiner großen Komplexität behandeln.
- 30:38Speaker 0: Das heißt, ich würde vor allen Dingen auf Aspekte eingehen die uns als Filmemacher und als Kulturschaffende betreffen also so ein Thema wie der enorme Energiehunger, wie das eigentlich ein großes Problem ist dass die KI immer mehr Energie frisst und wir eigentlich immer weniger freie Energie zur Verfügung haben.
- 30:57Speaker 0: Das Thema wollen wir mal nicht anschneiden und der Einfachheit halber möchte ich auch von folgende Prämisse ausgehen geht einfach mal davon aus Alles kann oder können wird, was wir als Kunstschaffende und Kreative machen können.
- 31:14Speaker 0: Denn da geht es gerade hin!
- 31:15Speaker 0: Wenn man über KI spricht, wird ja sehr schnell so ein Podcast altbacken.
- 31:22Speaker 0: Weil das, worüber wir jetzt sprechen... Ich nehme diese Folge im April, in den Fall des Jahrtausendsechsten.
- 31:28Speaker 0: Wer weiß ob die in fünf Monaten, sechs Monaten immer noch relevant ist?
- 31:33Speaker 0: Weil bis dahin können hier tausende Neue Erfindungen auf dem Markt gekommen sein.
- 31:37Speaker 0: Deswegen gehe ich jetzt einfach mal als Prämisse davon aus KI wird alles können Was wir können, als Kulturschaffende und wird nicht lange dauern.
- 31:49Speaker 0: Und dann wird die KI auch Die letzten unbekannten Flecken dieses großen Thema Kultur und Film Ja bearbeiten Können.
- 32:00Speaker 0: also gehen wir mal der Reihe nach in meine drei großen Argumente gegen KI.
- 32:06Speaker 0: Und die ganzen sind hierarchisch aufbauend gestapelt, das heißt ich beginne mal mit dem Schwächsten.
- 32:11Speaker 0: Das schwächste Problem dass ich mit der KI habe was aber auch ein großes problem ist, ist KI gefährdet unsere Jobs und das werdet ihr sehr oft schon gehört haben und es ist auch eine wirkliche Gefahr.
- 32:25Speaker 0: durch Die Einführung der KI sind sehr viele Berufe in unserem Tätigkeitsfeld nicht nur bedroht sondern auch sehr einfach zu ersetzen, wenn sie denn nicht schon ersetzt worden sind.
- 32:37Speaker 0: Und das ist für viele Berufsgruppen ziemlich tragisch.
- 32:41Speaker 0: Ich erinnere mich vor allen Dingen gerade an die Aktion der Synchronsprecher von Netflix und
- 32:45Speaker 0: Co.,
- 32:46Speaker 0: die natürlich dagegen rebellieren dass man mit ihren Stimmen getrainierten KI dann später die Synchronisation von den zukünftigen Filmen und Serien einfach automatisch übernimmt, dass das natürlich Menschen der Arbeitsgrundlage behaupten.
- 33:03Speaker 0: Das ist ohne jede Frage.
- 33:07Speaker 0: allerdings und das wird euch auch schon aufgefallen sein dieser Punkt ist bei mir am schwächsten denn die Tatsache dass neue Technologie kommt und dadurch alte Jobs verschwinden Die ist immer schon vorgekommen.
- 33:22Speaker 0: Also wir haben auch keine Leute mehr, die Wachswalzen machen.
- 33:24Speaker 0: Auch die Schallplattenproduktion ist sehr weit runtergefahren.
- 33:27Speaker 0: Auch Kassetten gibt es nicht mehr DVD-Brenner und so weiter und sofort.
- 33:31Speaker 0: Also dadurch dass wir neue Technologie haben und das alte Jobs dadurch verschwinden, das ist eigentlich ein ziemlich normaler Prozess.
- 33:39Speaker 0: Da dürfen wir nicht zu emotional drauf pochen, dass unsere Jobs in Gefährdung sind.
- 33:45Speaker 0: Das ist etwas völlig normales.
- 33:48Speaker 0: Wenngleich ist natürlich für die betroffenen Arbeitsgruppe ein großer Relevanz, denn vor allen Dingen Schauspieler sind oftmals auch angewiesen auf Synchronshops oder Sprecherjobs.
- 33:59Speaker 0: Ich habe viele Freunde in meinem Umkreis und auch viele sehr kluge Freunde im Umkreise.
- 34:03Speaker 0: Ein paar davon sind Early Adopters gewesen und jetzt kritisch gegenüber der KI.
- 34:08Speaker 0: Andere sind schon Anfang ankritisch gewesen.
- 34:10Speaker 0: Und ich hab aber auch viele, die sehr positiv mit der KI umgehen deren Position hier mal kurz widerspiegeln.
- 34:19Speaker 0: Es gibt Künstler und es gibt Filmschaffende, die die KI über jedes Maß loben.
- 34:26Speaker 0: Und im Fall von Akis also Achim Bornhack der Regisseur von Renatmar ist das stärkste Beispiel in dieser Bereich.
- 34:34Speaker 0: Er sagt sogar KI ist der nächste Schritt des Filmemachens.
- 34:39Speaker 0: KI ist sozusagen das was uns alle auf die nächste Ebene bringt, was uns alle befreit.
- 34:45Speaker 0: Weil es uns natürlich von viel, viel Produktionskosten befreitt und diese Position möchte ich auch gerne hier haben.
- 34:54Speaker 0: Natürlich gibt es diese Position!
- 34:56Speaker 0: Und wenn ich mir zum Beispiel ein Künstler wie Akis angucke dann sehe ich auch dass er mit KI Unglaubliches schafft.
- 35:03Speaker 0: also er macht wirklich einzigartige Arbeiten.
- 35:06Speaker 0: man kann da so sehr viel im Vertical Storytelling.
- 35:09Speaker 0: aktuell könnt ihr ihn mehr mal folgen und könnt ihm ja mal ein bisschen Support geben.
- 35:13Speaker 0: Er schafft wirklich spannende Autorenwerke mit und durch KI, das heißt als Werkzeug – und da ist ja immer das Argument – als Werkzeuge hat KI sehr viele Anwendungsmöglichkeiten die richtig stark sind und die man auch nicht auf dieser Gleichung mit rausnehmen kann.
- 35:34Speaker 0: Das große Problem allerdings mit dieser Argumentation ist Folgendes Das setzt voraus, dass die Leute, die die Werkzeuge benutzen eigentlich auch andere Werkzeugen beherrschen können.
- 35:46Speaker 0: Also folgt mir einfach da ein bisschen mit dem Gedankengang denn das ist mein zweites großes Problem mit der KI.
- 35:53Speaker 0: KI macht uns als Gesellschaft dumm oder ich kann es noch krasser formulieren KI macht dich als Menschen dumm wie meine ich das.
- 36:06Speaker 0: also Es gibt natürlich viel Literatur dazu und es gibt auch sehr viele Studien, die Schritt für Schritt jetzt kommen.
- 36:12Speaker 0: Kann ich natürlich innerhalb von fünfzehn Minuten Podcast-Beitrag nicht alles hier einfügen?
- 36:18Speaker 0: Ich vereinfache mal... Die Studien legen nahe das Nutzen von KI Intensive Nutzen von ChatGPT und Co.
- 36:26Speaker 0: Die Aufmerksamkeitsspanne von Menschen reduziert, das Wissen von Menschen reduziert, Das Gedächtnis von Menschen Reduziert Und sehr viele Aspekte die auch für die kreative Arbeit wichtig sind Schritt-für-Schritt zurückgehen.
- 36:38Speaker 0: Also die Fähigkeiten der Menschen gehen sukzessive zurück durch den Einsatz von KI Und das ist meiner Meinung nach eine Tendenz der wir entgegen Und das ist etwas, was ich bei sehr vielen kunstschaffenden jungen Menschen und Studenten sehe.
- 36:54Speaker 0: Dass immer weniger als Gemeinbildung da ist, immer weniger Fähigkeiten da sind!
- 36:59Speaker 0: Es wird natürlich argumentiert dass die alten Fähigkeiten jetzt durch neue Fähigkeit ersetzt werden also das berühmte Promten.
- 37:06Speaker 0: Man lernt die Fähigung des Promten.
- 37:08Speaker 0: Dadurch muss man aber nicht mehr lernen wie man eine Gitarre spielt oder wie man ein Podcast schneidet Oder wie man synchron spricht, man lernt nur noch das Promten.
- 37:17Speaker 0: Und ich finde, das ist eine Argumentation die sehr eng gedacht ist.
- 37:21Speaker 0: Denn jeder Verlust von jedem Wissen und der Kenntnis ist natürlich auch nur ein Verluste von Kulturmechanismen oder Fähigkeiten.
- 37:30Speaker 0: Ich finde es interessant dass wir gerade in der Argumentierung reingehen, dass wir sagen, dass der Verlucht von Fähigkeiten, der Verlist von Wissen, der verlist von Allgemeinbildung
- 37:40Speaker 0: bzw.,
- 37:41Speaker 0: dass Auslagern in diese Maschinen die auch sehr oft Fehler anfällig sind, die natürlich sehr oft Halluzinationen haben und die natürlich auch – ich will jetzt hier keine Verschwörungstheorien machen – von irgendwelchen Firmen gesteuert oder mit anderen Datensätzen gefüttert werden können.
- 37:56Speaker 0: Das alles auszulagern und so tun als wäre das voll in Ordnung, finde ich ein problematischen
- 38:03Speaker 0: Ansatz.".
- 38:04Speaker 0: Und die Frage, die ich mir dabei stelle ist was für Künstler kommen denn daraus?
- 38:08Speaker 0: Was für Kreative.
- 38:09Speaker 0: Was für Filmemacher!
- 38:11Speaker 0: Was für Autoren, die einfach nur – ich sag mal – die ganze Zeit mit künstlicher Intelligenz arbeiten eigentlich immer mehr der Arbeit machen lassen und dabei eigentlich ihre eigenen Kapazitäten, ihre Intelligenzen, ihr Wissen Schritt-für-Schritt abbauen durch das Nutzen?
- 38:29Speaker 0: Ich vergleiche das immer mit der Einführung des Navis.
- 38:32Speaker 0: Dadurch, dass wir Navis haben hat sich unser Orientierungssinn absolut reduziert.
- 38:38Speaker 0: Kein Mensch kann sich mehr durch die Stadt bewegen oder durch eine fremde Stadt navigieren ohne eine App zu benutzen.
- 38:47Speaker 0: Keinen Mensch kennt mehr die Namen der Straßen außer der Straße in der sie oder er lebt.
- 38:53Speaker 0: Die Orientierung ist bei Null.
- 38:56Speaker 0: Dafür wissen wir perfekt wie man mit einem Navi umgeht.
- 38:59Speaker 0: Und ich finde, diese Argumentation dürfen wir nicht für Allgemeinbildung, für Wissen und für künstlerische Fähigkeiten ansetzen.
- 39:06Speaker 0: Ich finde das ist ein ganz großes Problem den wir entgegenschreiten.
- 39:09Speaker 0: Wenn diese Menschen diese KI-Werkzeuge benutzen... ...ich weiß nicht ob da wirklich die großen Kulturproduktionen rauskommen.
- 39:18Speaker 0: Damit kommen wir zum schwerwiegsten Argument gegen KI.
- 39:21Speaker 0: aus meiner Sicht es Und ich zitiere ein bisschen Richard David Precht hier, weil ich glaube er hat das mal richtig schön formuliert.
- 39:28Speaker 0: KI ist das Ende der Kultur wie wir es kennen.
- 39:32Speaker 0: Das heißt viel von dem was wir als Kultur verstehen traditionell basiert auch darauf wer es gemacht hat Wer der Mensch dahinter ist ob dass jetzt die Musik isst Ob das jetzt Filme sind Bücher sind Drehbücher sind.
- 39:47Speaker 0: Vieles speist sich aus den Erfahrungen und aus dem Wissen einzelnen Personen, der Künstler und vielleicht – und das ist jetzt auch mal ein Hot-Tag daran – vielleicht auch der Fehler dieser Künstlern.
- 39:58Speaker 0: Und auch der Unperfektion dieser Künder.
- 40:01Speaker 0: Das wird natürlich durch KI absolut weggenommen!
- 40:06Speaker 0: KI schreibt unsere Lieder, KI schreit unsere Drehbücher, KI entwickelt neue Charakterien synchronisiert mit neuen Stimmen.
- 40:16Speaker 0: Damit geht von einem Moment auf den nächsten hunderte von Jahren von Kulturgeschichte flöten.
- 40:23Speaker 0: Und ich finde, das ist eigentlich ein Argument was aus meiner Sicht dazu führen muss dass wir KI nicht die Übermacht geben lassen.
- 40:31Speaker 0: Dass wir KI mehr regulieren, dass wir KI versuchen mehr einzudämmen und dass wir auch mal überlegen wollen wir das?
- 40:41Speaker 0: Also wollen wir eine KI haben, die uns A die Jobs weg nimmt B unsere geistigen Kapazitäten Schritt für Schritt runterdämmt Und C sozusagen die Schreiber und die Verfasser unserer Kultur werden.
- 40:57Speaker 0: Ich würde sagen, lieber nicht!
- 41:02Speaker 0: Wir sollten da tatsächlich mal über Regulationen und über Limitation der KI aktiv nachdenken.
- 41:10Speaker 0: Zum Schluss würde ich gerne noch folgendes Argument bringen weil dieses Argument hört man sehr oft.
- 41:15Speaker 5: Ja
- 41:16Speaker 0: jede Technologie wurde am Anfang kritisiert.
- 41:20Speaker 0: Und da kann ich euch jetzt aus meinem Philosophie-Studium sagen, das ist ein ganz fieses Manöver was Leute bringen um neue Technologie zu rechtfertigen.
- 41:30Speaker 0: Denn nur weil eine Kritik einer Technik vorliegt heißt es ja noch lange nicht dass das etwas Schlechtes sein muss.
- 41:39Speaker 0: Es gibt sehr viele Technologien die eingeführt worden sind wo es kritische Stimmen am Anfang gab und wo man auch festgestellt hat am Schluss Ja An der Kritik ist was dran.
- 41:49Speaker 0: und ja, wir sollten vielleicht diese Technologie eindämmen.
- 41:53Speaker 0: Ob das jetzt FCKW war?
- 41:55Speaker 0: Ob dass jetzt bleihaltiger Sprit ist oder ob das jetzt zum Beispiel die Atomkraft ist als Atom Kraft eingeführt worden ist sprach man von Abtonzeit.
- 42:06Speaker 0: alter Leute haben Alles radioaktiv gemacht, lest das euch mal rein.
- 42:11Speaker 0: Das ist super spannend.
- 42:12Speaker 0: als es gab radioaktive Gesundheitsschokolade Leute konnten sich beim Schuster ihre Fußgröße bestimmen lassen ohne ihre schuhe auszusehen in dem einfach der fuß geräunigt worden ist.
- 42:22Speaker 0: jedes Mal und wenn wir das heute sehen würden Wir denken wie dumm kann man eigentlich sein radioaktif versetzte gesundheitsschokoladen zu trinken.
- 42:32Speaker 0: Und damals hatten die kritiker recht.
- 42:34Speaker 0: und selbst wenn man diesen kritiken gesagt hat ja Jede neue Technologie wird am Anfang kritisiert, darum kann man sagen ja in diesem Fall aber auch zu Recht.
- 42:44Speaker 0: Und ich will euch damit sagen lasst euch nicht entmutigen denkt kritisch überlegt kritisch Über die KI nach und wenn euch jemand begegnet der sagt Ja Man kann es sowieso nicht mehr zurückdrehen und wir müssen uns jetzt damit abfinden da kann Ich nur sagen nein Wir können alles regulieren Bei allem überlegen, wie viel davon wir eigentlich haben wollen.
- 43:06Speaker 0: Wieviel wir zulassen und wieviel ja zum Beispiel von unserem alten Kulturwissens Bildungs- und Arbeitsgedanken Wir eigentlich noch übernehmen möchten und wie viel wir davon auslagern möchten.
- 43:18Speaker 0: in dem Sinne danke fürs zuhören Und ich hoffe ihr konntet ein paar Impulse von mir mitnehmen.
- 43:23Speaker 0: tschö tschau
- 43:28Speaker 5: der Podcast für Filme machen
- 43:30Speaker 1: und andere Realitätsverweigungen.
- 43:32Speaker 5: Ich bin Fabian Kratzer, Filmkomponist.
- 43:34Speaker 1: Und ich bin Anno Dietz, Filmschaffender aus Nürnberg.
- 43:39Speaker 1: Was machen wir in unserem Podcast eigentlich?
- 43:41Speaker 5: Wir reden über den Film Alltag Zwischen was uns täglich umtreibt, wie das Business so ist.
- 43:47Speaker 1: Genau du hast der Komponistenbrille und ich hast der Filmschaffendenbrille.
- 43:52Speaker 5: Was umtreibt?
- 43:53Speaker 5: Wir versuchen das Business klarer zu machen über unsere Projekte, geben Updates und versuchen natürlich auch mal ein bisschen das was wir uns eine Erfahrung aufgebaut haben weiterzugeben weil unser Podcast richtet sich vor allem an junge Filmschaffende.
- 44:09Speaker 1: Also Leute die vielleicht noch auf der Filmhochschule sind oder die Quereinsteiger sind, also gerade wo wir das Gefühl haben.
- 44:16Speaker 1: Wir können so ein bisschen die Erfahrung unserer letzten Jahre irgendwie weitergeben und da es ein bisschen einbringen.
- 44:23Speaker 1: Wir haben teilweise Gäste bei uns im Podcast eben komplett querbeet von anderen Filmschaffenden ähnlichen Realitätsverweigerern wie wir.
- 44:34Speaker 1: Oder bis hin zu... Wir hatten jetzt auch schon den Regierassistenten vom Westen nichts Neues.
- 44:41Speaker 1: Genau, benediktuell.
- 44:41Speaker 1: Oder
- 44:42Speaker 5: auch von Dark die First-Eddie also ja genau.
- 44:45Speaker 5: Wrigley
- 44:46Speaker 1: Robots, die war auch hier, genau.
- 44:48Speaker 1: Von daher, weil wir eigentlich zu dieses ganze Thema diese Filmbranche aus der Brille von echten Filmschaffenden eigentlich ein bisschen beleuchten wollen.
- 44:56Speaker 5: Und jetzt in dieser Callup Folge
- 44:59Speaker 1: sprechen
- 44:59Speaker 5: wir über KI
- 45:01Speaker 1: im Film.
- 45:02Speaker 1: KI und Film, KI in der Filmmusik das ist ja deswegen auch an der Stelle wieder beide Seiten, die wir so ein bisschen beleuchten.
- 45:08Speaker 1: Wir sind so deine Erfahrungen, wie inwiefern ist für dich gerade wirklich Filmmusik bedroht durch KI?
- 45:18Speaker 5: Ja.
- 45:19Speaker 5: Also es gibt natürlich viele Tools mittlerweile die Filmmusik generieren können also nicht nur filmmusik sondern allgemein.
- 45:27Speaker 5: Ich glaube aber man muss sich ja auch ein bisschen vor Augen finden was Film Musik eigentlich ist.
- 45:33Speaker 5: der Austausch zwischen einer Regie und einer Komposition.
- 45:38Speaker 5: Und es geht darum, Punktpass genau Musik für einen Film zu entwickeln eben im Unterschied zu einer vorgefertigten Musik die dann halt irgendwie vielleicht eine Stimmung transportiert aber nicht auf diesen Film reagiert und da ist die KI mittlerweile noch nicht so weit.
- 45:57Speaker 5: Du kannst ja KI nicht sagen, ich muss jetzt hier.
- 46:00Speaker 5: nach zwanzig Sekunden taucht der Mörder das erste Mal auf.
- 46:03Speaker 5: da brauchen wir jetzt das Pens und nach einer Minute zieht er das Messer.
- 46:07Speaker 5: und jetzt sehen wir nach eins dreißig das Opfer.
- 46:09Speaker 5: und bei zwei Minuten sticht dazu und mach mal diese Punkte und unterlegt die mit orchestraler
- 46:15Speaker 5: Musik.".
- 46:16Speaker 1: Ich habe jedes Gefühl dass die Leute, die jetzt tatsächlich KI für ihre Filmmusik einsetzen sind wahrscheinlich eh Filmemacher kleinere Filme mache, vielleicht auch so wie ich.
- 46:26Speaker 1: Die damit ein kreatives Tool an der Hand haben weiß es sich vielleicht auch kein Filmkommunist leisten können.
- 46:31Speaker 1: wobei da haben wir eine eigene Folge dazu dass man sich das eigentlich doch leisten kann.
- 46:35Speaker 1: aber vielleicht glauben sie können sich's nicht leisten Und einfach damit die Möglichkeit haben, zumindest auch darüber hinaus kreativ zu sein.
- 46:42Speaker 1: Aber ich habe das Gefühl, wie größer die Produktionen sind.
- 46:45Speaker 1: Wer soll sich um die KI-Musik kümmern?
- 46:46Speaker 1: Also das ist dann trotzdem wieder, brauchst du ja trotzdem wieder irgendwie Personal der den Hut aufgesetzt bekommt und jetzt kümmert dich mal... also der Regisseur wird jetzt vermutlich nicht derjenige sein in so einer großen Produktion, der sagt ach ich setz mich mal abends hin an Suno und mach jetzt meine eigene Musik.
- 47:01Speaker 1: Da ist es ja eben so ein Orchester, also in Form von das filmische Orchester wo jeder seine Aufgabe hat und wahrscheinlich sind es auch dann tatsächlich Projekte die für dich wiederum gar nicht so wichtig sind.
- 47:13Speaker 1: Ja
- 47:13Speaker 5: genau da nicht jeder der einen Filmkomponisten engagiert weiß zu hundert Prozent ganz genau was er oder sie möchte in dem Moment.
- 47:20Speaker 5: ich kriege oft anfragen wo ich eben als Gewerk als Experte in diesem Bereich hinzugezogen werde und dann gefragt wird hey Hier ist eine Szene, schaue sie dir mal an.
- 47:30Speaker 5: Was würdest du denn vorschlagen dafür?
- 47:33Speaker 5: Und da bist du bei KI auch schon verloren.
- 47:34Speaker 5: Weil du musst der KI eine ganz klare Anweisung geben und wenn du die nicht gibst dann macht sie erst mal nichts dazu.
- 47:40Speaker 1: oder was weirdes.
- 47:41Speaker 5: Oder macht irgendwas weirdes genau.
- 47:42Speaker 5: Selbst wenn du ja den klaren Anweisungen gibst, ich spuck das aus und sag's dann Ja finde ich schon ganz gut.
- 47:47Speaker 5: aber jetzt bei dreißig Sekunden da hättest du gerne nochmal anders.
- 47:50Speaker 5: oder können wir die Flöte mal gegen ein Neubauer austauschen Dann ist halt schon wieder vorbei Hinkt dieses Filmmusik einfach wieder extrem hinterher und dann ist es ein Riesenaufwand für den, der sich darum kümmern muss.
- 48:05Speaker 5: Und ich glaube nicht dass das... Also so wie's jetzt momentan ist nicht funktionieren wird unklar Die Sachen die jetzt sowieso schon in der Filmmusik auch Für uns als Komponisten schlecht bezahlt waren Imagefilme, Stock Music
- 48:19Speaker 5: etc.,
- 48:20Speaker 5: die werden natürlich komplett geschluckt werden.
- 48:23Speaker 5: aber Es ist auch bisschen die Frage ob das für uns Das ist, wo wir uns kreativ weiterentwickeln können.
- 48:31Speaker 5: Es war vielleicht für den Einstieg gut und das macht es dann vielleicht ein bisschen schwieriger.
- 48:34Speaker 5: aber ja ich glaube die Sachen, die jetzt schon wenn man's mal überspitzt haben möchte ausbeuterisch waren, die sind dann halt irgendwann ganz weg.
- 48:43Speaker 1: Ja also macht vermutlich was für dich persönlich bestenfalls gar nicht so viel großen Unterschied?
- 48:49Speaker 5: Ich habe aber festgestellt dich umtreibt dieses Thema ganz schön, zumindest war das so in den letzten Wochen gewirkt.
- 48:56Speaker 5: Wie ist denn deine Meinung zu KI im Film?
- 48:59Speaker 1: Ja also ich beobachte was die KI halt jetzt immer besser kann sind sehr generische Sachen vielleicht Dinge die man zuteilweise aus der Stockdatenbank raus geholt hat aber jetzt natürlich dass man sequenziell erzählen kann.
- 49:17Speaker 1: und ich habe die größte Beobachtung Das ist vor allem in diesem Bereich, wo ich auch länger schon tätig war.
- 49:25Speaker 1: Commercial-Produktionen, Produktfilme usw.
- 49:29Speaker 1: Da wird sie tatsächlich immer stärker und das merke ich schon auch, dass ich auch da keine Zukunft mehr für mich sehe, das weiterhin irgendwie großartig anbieten zu müssen.
- 49:40Speaker 1: Sondern ich sehe eher jetzt für mich als Filmemacher gerade stärker die Relevanz im Social Media Bereich alle Leute natürlich gecheckt haben.
- 49:51Speaker 1: Oh ja, das mit dem Social Media ist doch ein großes Ding!
- 49:54Speaker 1: Das ist jetzt nicht nur halt mal so einen Trend der dann wieder weggeht oder dass es ein bisschen nur da sind paar Leute am Handy so mal sondern Unternehmen haben verstanden okay sie müssen sich da präsentieren zumal ja das noch mehr Relevanz bekommt je stärker die KI wird.
- 50:11Speaker 1: also es bedeutet die Leute werden nicht mal auf Webseiten gehen.
- 50:15Speaker 1: Ich weiß gar nicht, wenn ich es jetzt mal auf Google-Webseiten angeschaut habe und so gesucht hab.
- 50:19Speaker 1: Also das was vielleicht vor zwei Jahren noch war okay du bist halt tausend Seiten durchgegangen?
- 50:23Speaker 1: Das machst ja gar nicht mehr, sondern du fragst die KI.
- 50:25Speaker 1: hey!
- 50:26Speaker 1: Was bietet denn die Firma XY an?
- 50:27Speaker 1: So dann spuckt die KI das aus.
- 50:31Speaker 1: Es gibt keine Relevanz mehr dass ich... Auf einem Website draufschaue und dort was suche.
- 50:37Speaker 1: Ist
- 50:37Speaker 5: das viel kompakter auch?
- 50:38Speaker 1: Genau meine Informationen krieg ich sofort mit.. Ich hab's ja gefragt bricht natürlich den Leuten dieser digitale Kanal, den sie jetzt die letzten Jahre hatten weg und der wird Social Media halt noch stärker füllen.
- 50:53Speaker 1: Weil das die Leute natürlich weiter konsumieren.
- 50:55Speaker 1: und dann wenn ich davon der Firma XY halt Informationen umgefragt bekomme und die cool sind und ich sie gerne anschaue Dann habe ich natürlich auch wirklich die Möglichkeit da gleich mal zu emotionalisieren oder halt auch so ein Image über eine Firma aufzubauen.
- 51:11Speaker 1: aber es ist natürlich trotzdem immer so dieses Aber was ist jetzt in einem halben Jahr?
- 51:15Speaker 1: Also ich hab das Gefühl, so super kurz lebe ich gerade alles.
- 51:21Speaker 1: Es verändert sich grade durch KI super viel und das glaub' ich so grad mein Hauptstrudel.
- 51:26Speaker 1: So zu gucken wo pass ich da noch hin?
- 51:30Speaker 1: natürlich meine ich bin nicht mehr der Jüngste auch so dieses okay was kommt danach?
- 51:35Speaker 1: ist es dann vielleicht auch für eine Firma cooler mit einem wie sagen wir mal ein Fünfundzwanzigjährigen Filmemacher zusammenzuarbeiten oder mit einem fast fünfzigjährigen Wobei ich weiß, dass ich sehr jungen Geschmack habe.
- 51:48Speaker 1: Super viel mit den jungen Leuten zusammenarbeitet ist auch Liebe und natürlich was Mitbringe, was ein Fünfundsansicher gerne nicht mit bringt und zwar sehr viele Erfahrungen aber jetzt nicht auf so einem Dinosaurier-Level irgendwie das haben wir immer so gemacht sondern so einen.
- 52:03Speaker 1: okay ich kann das mitbringen ich hab diese Erfahrung aber trotzdem will ich junge freshe Sachen machen und habe auch gar keinen Bock irgendwas ... Altbacken ist zu machen.
- 52:12Speaker 1: Und das ist, glaube ich auch so, dass gerade dieses natürlich... ... was bringt das KI-Thema grade vielleicht an?
- 52:21Speaker 1: Visuell irgendwie neu rein oder auch natürlich Social Media da.
- 52:27Speaker 1: So etwas kann man davon auch nehmen.
- 52:30Speaker 1: Das sind wir jetzt wieder bei diesem Hochformat kurz serien Dingen.
- 52:37Speaker 1: Ich finde es auch total spannend.
- 52:38Speaker 1: also ich bin da Nicht so, nee, das habe ich keinen Bock drauf.
- 52:43Speaker 1: Und eher mache ich sowas im Hochformat, dass ich so kurz Serien drehe.
- 52:49Speaker 1: als das jetzt zum Beispiel sage, ich hab jetzt total die Ambition mich da so wochenlang einzuschließen und dann mit KI zu versuchen.
- 52:56Speaker 1: Jetzt meine Filmideen, die ich so alle mal geschrieben hab.
- 52:59Speaker 1: Jetzt kann ich sie endlich machen.
- 53:01Speaker 1: also ich mein du kennst ja das eine Projekt was wir vor ein paar Jahren schon mal angerissen haben mit dem dystopischen, dieser dystopische Geschichte.
- 53:11Speaker 1: Das wäre natürlich so ein Ding das bräuchte super viel Aufwand das zu produzieren und das zu drehen.
- 53:17Speaker 1: Und es würde vielleicht naheliegendes mit K.I.
- 53:19Speaker 1: zu machen.
- 53:19Speaker 1: aber ich merke dass ich einfach wirklich so null Ambitionen habe weil der Weg mich überhaupt nicht reizt.
- 53:28Speaker 1: Und ich glaube das ist ganz viele Menschen ... die jetzt gerade die Chancen sagen.
- 53:31Speaker 1: Ich bin sowieso, ich liebe es am Computer ... ... irgendwie Sachen zu machen und zu wurscheln... ...und zu prompten in meinem Kämmerchen zu hocken... ...dann kommt was dabei raus?
- 53:41Speaker 1: Für dies ist glaube ich grade wirklich Premium und geil!
- 53:45Speaker 1: Aber selbst finde mich dazu Zwinge auch jetzt unser Elementariumprojekt,... ...wo ich natürlich auch gerade Sachen ausprobier..., aber auch da eher so einen Mischweg gefunden habe.
- 53:56Speaker 1: Also dass ich zum Beispiel mein... Im Elementarium sagt er auch ein bisschen was.
- 54:02Speaker 1: Also es geht ja aus einem Weltraum und dass ich jetzt nicht Klips, komplette Clips in der KI generieren lasse sondern dass sich nur Teile also wie so Matte Paintings das ich mir halt irgendwelche Hintergründe irgendwelchen Nebel-Galaxien oder Planeten prompten lasse als Fotos die dann freistelle und die dann aber einfach in einen Compositing reinbaue um ganz schnell Ja, so Props zu bekommen.
- 54:30Speaker 1: Und also da ist schon irgendwie die Faszination und auch eben die Chancen, die ich sehe, auch Dinge einfach schneller generieren zu können.
- 54:38Speaker 1: Auch zum Beispiel was mega krass funktioniert ist das zu... Also ich habe jetzt zum Beispiel einen Astronauten mit der neuen Artemis, wir haben so eine Raumanzug gemacht, er ist glaube ich von Prada, die hat ja diesen Raumanzuge entworfen.
- 54:53Speaker 1: Und dann sagst du halt der
- 54:55Speaker 1: K.I.,
- 54:55Speaker 1: okay jetzt tu mir diesen Raumanzug aber bitte in so einer T-Pose, also dass die Figur mit gespreizten Armen da steht und dann tust du diese T-pose-Foto... ...mit drei Ansichten, sagst ihr GGB Team, haben wir bitte vor der Seite ein Rückansicht?
- 55:08Speaker 1: Und dann gibt's eine KI, die daraus einen D-Modell generiert!
- 55:11Speaker 1: Und das sieht wirklich richtig gut aus, also es wirklich detailliert usw.
- 55:16Speaker 1: Das kann ich natürlich wieder im Blender reinnehmen und dann animieren und hab einfach ganz schnell ... hochwertige Modelle, die ich vorher nicht gehabt hätte.
- 55:23Speaker 1: Und das ist... ... schon was wo ich wieder sage, ah!
- 55:26Speaker 1: Das sind jetzt so etwas über.
- 55:28Speaker 1: meintest du mit Erleichterungen?
- 55:32Speaker 1: Viele Möglichkeiten auch dazugekommen, die mich Dinge machen lassen,... ...die ich jetzt vor fünf Jahren so nicht konnte.
- 55:40Speaker 1: Aber wirklich so dieses profane Prompten und dann... Ach,
- 55:42Speaker 4: ich finde es auch super
- 55:43Speaker 1: frustrierend.
- 55:44Speaker 1: Es ist einfach auch super nervig und... Jetzt hat's das wieder nicht verstanden oder nein, es glitcht wieder irgendwas so.
- 55:51Speaker 5: Ja, da sind wir halt glaube ich auch wieder bei diesem Punkt.
- 55:55Speaker 5: Was ist Kunst und was ist kreativ sein?
- 55:57Speaker 5: Und warum machen wir das?
- 56:01Speaker 5: Das muss jeder für sich selber entscheiden ob man jetzt irgendwie in der Zukunft nur noch als Einzelperson am Rechner sitzen will.
- 56:09Speaker 5: Es ist ja nicht mal ein Austausch.
- 56:10Speaker 5: Du tauscht dich ja nicht mit einer virtuellen Wesen aus darüber sondern du gibst ja... technische Anweisungen, die dann irgendwie umgesetzt werden.
- 56:20Speaker 5: Dann wartest du darauf, dass das umgesetzt wird und dann reagierst du wieder drauf?
- 56:25Speaker 5: Und es hat immer in irgendeiner Form eine Beliebigkeit.
- 56:29Speaker 1: Auch diese Wartezeiten sind auch... ich meine ist ja trotzdem drückste und dann sitzt du zwei Minuten da und wartest bis dieses Video fertig herausgekommen und dann ist wieder was falsch.
- 56:38Speaker 1: Es ist auch so Gefühl zur unnütze Zeit irgendwie so nervig total.
- 56:43Speaker 5: Ja und das ist am Ende ja trotzdem irgendeine Form von Beliebigkeit.
- 56:46Speaker 5: Also wenn du jetzt zum Beispiel sagst, male mir eine grüne Wiese so dann gibt es ja tausende von Möglichkeiten.
- 56:53Speaker 5: da ist schon die Frage ob wenn du selber deine grüne wiese mahst, ob du sie nicht individueller malen kannst weil du musst auch auf das reagieren was du bekommst.
- 57:00Speaker 5: Das heißt es wird aus einem Zufallsprodukt heraus eine grüne Wiese generiert auf die du dich einlassen musst.
- 57:09Speaker 5: aber Du kannst vielleicht Beispiele von Grünen Wiesen reinschicken und sagen, ich möchte eine Grüne Wiese in diesem Stil haben.
- 57:17Speaker 5: Aber es ist halt immer in irgendeiner Form ... ne Zufälligkeit mit Rindidae
- 57:22Speaker 1: entsteht?
- 57:22Speaker 1: Ja ja, das ist sehr reaktiv.
- 57:24Speaker 1: Deswegen ist er das so was ich vorhin auch gesagt habe.
- 57:27Speaker 1: Es hilft denen die selber eigentlich wenig Ideen haben natürlich am meisten weil sie sagt da hab' ich jetzt schon was absolut klar.
- 57:36Speaker 1: Und vor allem, was spannend wird ist jetzt natürlich auch so die Generationen, die gerade damit aufwächst.
- 57:42Speaker 1: So ah, das ist ja auch alles so eine Easy und League und da-da-da.
- 57:46Speaker 1: Auch die Frage ob da überhaupt noch dieses...
- 57:50Speaker 0: Wir haben
- 57:51Speaker 1: uns das letzte Mal in der Folge auch mit diesem Leiden vielleicht Kunst zu machen heißt auch manchmal leiten an was auch irgendwie drauf rum zu kauen um es dann irgendwie geil zu machen.
- 58:01Speaker 1: Das hast du ja nicht mehr, das fällt ja komplett weg.
- 58:03Speaker 1: und das war die Frage Stimmt das vielleicht dann auch ein Stück weit?
- 58:08Speaker 1: Oder ist es dann, dass es wirklich die nächste Gegenbewegung wieder ist.
- 58:11Speaker 1: Dass die Leute ziemlich schnell merken so ja der hat mit der Klampe sich hinsetzt und wirklich spielen kann oder alle sagen oh cool.
- 58:18Speaker 5: Ja, ob ich nämlich auch weil als ich in die Schule gegangen bin gut Ich bin auch aufs musische Gymnasium gegangen wo jeder ein Instrument gespielt hat.
- 58:24Speaker 5: aber da war's natürlich so wenn ich mich jetzt zum Beispiel In unserem Unterrichtsraum ans Klavier gesetzt habe und was gespielt haben Dann war das jetzt nicht so, dass es dann ... Boah!
- 58:33Speaker 5: Du kannst Klavier spielen und so.
- 58:35Speaker 5: Vielleicht manchmal mit anderen Freunden?
- 58:39Speaker 5: Aber da haben auch einige ein Instrument gespielt.
- 58:42Speaker 5: Jetzt wenn ich habe überlegt, wenn eine neue Generation nur noch prompt wird... Und dann gibt's plötzlich einen der sitzt da und spielt das was gerade ein Computer ausgespuckt hat aber in echt nach Derjenige ist doch der König, die Königin.
- 59:00Speaker 5: Und dann hat das für sich einen ganz anderen Wert, dass man das selber macht und dass man es von Hand macht oder dass man die Skills hat, das zu transportieren auf ein Instrumenten selber zu spielen, zu hören wie die Melodie ist, dann vielleicht das zu spielen und sagen hey ich würde aber die Melodie jetzt mal in diese Richtung weitergehen.
- 59:16Speaker 5: Das sind also spontan... Also da sich selber wieder künstlerisch aussortigen.
- 59:21Speaker 5: Ich glaube, das kriegt nochmal einen ganz anderen Stellenwert als es jetzt vielleicht hat Und dann kann es ja auch wieder in eine schöne Richtung gehen, weil uns K.I.
- 59:33Speaker 5: hilft, dass wir das Menschen gemachte mehr schätzen.
- 59:35Speaker 5: Das wäre die Hoffnung, die ich...
- 59:38Speaker 1: Ja, da habe ich auch die Hoffnungen!
- 59:40Speaker 1: Wie sagt ihr?
- 59:41Speaker 1: Ich finde es total spannend, jetzt eben weiter zu beobachten so wie ... wie das jetzt auch eben mit Musik angenommen zu werden oder zu gucken.
- 59:49Speaker 1: Wahrscheinlich muss man auch so ein paar Dinge einfach unter Beweis stellen, dass die Leute einen aus der Ware nehmen und sagen Das ist bei dir... Du hast es ja im Grunde da geschafft weil du halt die letzten Jahre wie du vorhin beschrieben hast, hast live Orchester aufgenommen Die Leute haben gecheckt okay also der Kratzer Der kann komponieren und er kann mit Orchester Aufnehmen So zack!
- 1:00:07Speaker 1: Das musst du nicht mehr unter Beweistellen.
- 1:00:09Speaker 1: Aber man braucht... Man muss es wahrscheinlich einfach beweisen Ja
- 1:00:12Speaker 5: glaube ich auch Und da muss man halt diesen Weg trotzdem gehen und trotzdem dieses Leiden machen, und da trotzdem weitergehen.
- 1:00:20Speaker 5: Da wird einem KI auch nicht den Weg abnehmen.
- 1:00:23Speaker 5: Im Gegenteil es wird einen vielleicht sogar daran hindern weil man vielleicht ganz schön viel Zeit verliert, weil man meint etwas zu können was man nicht kann und erst dahinter kommen muss das man lernen muss oder dass man sich damit beschäftigen muss.
- 1:00:36Speaker 1: Ja also bleibt auf jeden Fall sehr spannend Was sich da noch die letzten, den nächsten Monate oder Jahre tun wird.
- 1:00:43Speaker 5: Ja aber es ist interessant zu sehen was dich so umtreibt und ich habe das Gefühl dass dich dieses KI-Thema gerade auch mehr beschäftigt als mich?
- 1:00:50Speaker 1: Ja glaube ich auch.
- 1:00:52Speaker 1: Ich glaube eben wie du es vorhin beschrieben hast weil du einfach auch grade eigentlich ermerkst dass es kein Thema ist oder wenig Themen ist und ich merke sehr stark dass es ein Thema ist also dass es so... Also wie gesagt beide Sachen hat diese Social Media Aber natürlich auch, dass es sehr viele weniger Jobs in manchen Bereichen schon gibt.
- 1:01:14Speaker 5: Ja ja wie ich mein vielleicht habe ich auch gerade einfach viele Aufträge und seht das deswegen anders?
- 1:01:18Speaker 5: Vielleicht würde ich auch wenn ich wenig weniger hätte da anders zu
- 1:01:22Speaker 1: denken... Wenn du öfters auch mitkriegen würdest das für Filme plötzlich KI Musik nur noch verwendet wird
- 1:01:27Speaker 5: Genau oder vielleicht Ich glaube ich würde dann anfangen darüber nachzudenken wenn ich merke dass die Menschen mit denen ich jetzt immer gearbeitet habe dann plötzlich Filme produzieren würden, wo dann nur noch KI-Musik drunter liegt und ich merken würde okay die haben nicht jemand anderem gefragt sondern die haben einfach das mit der Maschine gemacht.
- 1:01:46Speaker 5: Dann wäre es vielleicht irgendwie so ein... aber da tun sich ja gerade wieder auch viele andere Sachen auf und so.
- 1:01:53Speaker 5: Es wird vielleicht auch im Filmbereich irgendwann diese Sparte geben von den Leuten fast nur noch auf KI setzen, die auch nicht mehr mit Schauspieler in den Arbeiten keine Drehbuchautorinnen mehr haben und so weiter.
- 1:02:06Speaker 5: Die prompten... Und dann wird es die Gegenschiene geben, die das aber wollen, diesen kreativen Austausch von vielen Menschen haben und die fragen ja dann auch nicht die KI sondern die fragen doch wieder ein und diese Community muss wieder zusammenfinden.
- 1:02:23Speaker 5: Aber ich krieg's ja von denen Die Musik mit KI machen für ihren Film auch nicht mit.
- 1:02:32Speaker 5: Sie schreiben mir ja nicht in der E-Mail, hey ich wollte euch jetzt eigentlich fragen, aber ich hab's jetzt mit KI
- 1:02:35Speaker 5: gemacht.".
- 1:02:36Speaker 1: Aber da schwank' ich grad so ein bisschen zwischen okay was vielleicht auch wo... weil ich habe natürlich auf viele Bereiche wo ich merke dass sich KI auch selber gut einsetzen kann.
- 1:02:47Speaker 1: also das heißt wenn wir irgendwelche Compositing Sachen CGI Sachen machen plötzlich über KI irgendwelche Predemodelle generieren lassen kann, die ich einfach sofort in der Qualität wie es braucht irgendwo reinsetzen kann und so.
- 1:03:03Speaker 1: Also da gibt's ganz viele Einsatzgebiete wo mir die KI meine Qualität aber eher auf dem in der klassischen Produktion verbessert.
- 1:03:12Speaker 1: auch so Thema dass ich ja ich sag mal Set Extension.
- 1:03:17Speaker 1: wenn ich jetzt sage ich mach einen Kurzfilm Ich hab kein Budget, aber ich kann ... ich drehe live alles mit Live-Dreh.
- 1:03:24Speaker 1: Und ersetze dann Hintergründe halt mit coolen, ey da ist Wasteland und machen wir da noch hier keine Ahnung eine Atomexplosion hinten rein so.
- 1:03:33Speaker 1: Da wird's wiederum auch spannend.
- 1:03:35Speaker 1: und das ist natürlich so beides dass auf der einen Seite es ist Bedrohung und Chance zugleich.
- 1:03:42Speaker 1: Aber auf der anderen Seite natürlich ja wo ich auch merke, dass mich manche Sachen aber auch schon Total langweilen.
- 1:03:51Speaker 5: Ja, dieses Format so einen Kollab zu machen mit anderen das hat uns total Spaß gemacht.
- 1:03:57Speaker 5: und in dieser Stelle auch noch mal danke für die Möglichkeit...
- 1:04:00Speaker 1: Das Shoutout geht raus hier an unsere Partner!
- 1:04:02Speaker 5: Und wenn es euch gefallen hat was wir so machen?
- 1:04:05Speaker 5: Wir würden uns total freuen wenn ihr bei uns in der anderen Folge mal ein bisschen auch mit reinschaut.
- 1:04:09Speaker 1: Genau würde man sehr freuen findet uns auf YouTube und Spotify Und ja, wir würden uns freuen wenn es vielleicht auch wieder andere Möglichkeiten mit Collaps umgegibt und hat mir Spaß gemacht die Folge.
- 1:04:20Speaker 1: Genau!
- 1:04:20Speaker 5: Und jetzt noch viel Spaß mit den anderen Beiträgen.
- 1:04:22Speaker 5: und bis zum nächsten Mal.
- 1:04:24Speaker 5: Macht's gut!
- 1:04:25Speaker 3: Ciao
- 1:04:28Speaker 1: ciao!
- 1:04:29Speaker 1: Bei mir in die Filmpropogas beschäftigen wir uns nun seit fast zehn Jahren mit der diversen Arbeit am Film immer mit dem Fokus auf das Lernen voneinander und der Macht der gemeinsamen Gestaltung von Filmen und Serien.
- 1:04:41Speaker 1: Der kurze Ausschnitt, den ich für diese Folge mitgebracht habe ist auf Englisch und kommt aus einem Gespräch mit Schauspielcoach Ivana Chabak, die uns in dem Gespräch Einblicke in ihre Arbeit mit Hollywood-Regisseurinnen und SchauspielerInnen gegeben hat – und ich finde passenderweise einen spannenden Take auf das Thema künstliche Intelligenz in der Filmbranche mit uns geteilt hat!
- 1:05:02Speaker 1: Also viel Spaß beim Reinhören!
- 1:05:06Speaker 2: Wir sind Arten, wir starten da.
- 1:05:08Speaker 2: Arte kommt von unserem Sohn aus unserer Herz.
- 1:05:11Speaker 2: und das Ding ist, wenn man über A.I.
- 1:05:12Speaker 2: sprechen will, sagen die Leute, dass A. I. sich den Arten übernehmen kann.
- 1:05:16Speaker 2: Und ich habe gesagt, es gibt bestimmte Dinge wie Superhero-Movies, so etwas.
- 1:05:22Speaker 2: Das wird wahrscheinlich passieren.
- 1:05:26Speaker 2: Aber du kannst nicht die Sohne nehmen.
- 1:05:31Speaker 2: Sie werden nie die Sohn imitieren können.
- 1:05:35Speaker 2: Wenn man so etwas klingt, ist das gut.
- 1:05:39Speaker 2: Aber es hat nicht den Geist.
- 1:05:45Speaker 2: Es wird nie Stevy Wunder sein und eine AI-Version.
- 1:05:51Speaker 2: Die Sachen, die er gemacht hat.
- 1:05:53Speaker 2: Es wird nie wieder so sein wie in einem tollen Film.
- 1:05:56Speaker 2: Das ist eine wundervolle Leben und all das, was ich meine von den Performanceen zu dem Direktions- und der Wichtung.
- 1:06:05Speaker 2: Das war einfach ein tolles Film.
- 1:06:07Speaker 2: Und ich kann nie mit diesem Film herkommen.
- 1:06:13Speaker 2: Mit den Konzepten von Dingen.
- 1:06:16Speaker 2: Aber die Dinge, die wirklich Gratis haben, sind das Geist.
- 1:06:22Speaker 2: Es ist eine Maschine.
- 1:06:24Speaker 1: Die Frage ist, ob die Menschen für diese Industrie alive sind oder ob sie nur Futter haben.
- 1:06:34Speaker 1: Ich würde sagen, dass ich Futter in der Medien habe und ein paar X-Movies payen möchte, die sehr leicht strukturiert werden.
- 1:06:44Speaker 1: Ich glaube, das ist die Sache, bei der Leute Angst haben.
- 1:06:46Speaker 1: Es
- 1:06:46Speaker 2: wird nicht möglich sein, weil Tom Cruise es in den Mund
- 1:06:49Speaker 1: bringt.
- 1:06:49Speaker 1: Definitiv!
- 1:06:50Speaker 2: Ja, also der Punkt ist aber dann, wenn du etwas machst,
- 1:06:53Speaker 1: werde ich nicht sagen, was?
- 1:06:53Speaker 1: Das ist
- 1:06:54Speaker 2: das, warum ich es nicht will.
- 1:06:55Speaker 2: Aber der Punkt war so... Du weißt ja, dass wir sie töten.
- 1:06:58Speaker 2: Okay, also... Aber du
- 1:06:58Speaker 1: weißt, was ich meine, oder?
- 1:06:59Speaker 2: Ja, absolut.
- 1:07:00Speaker 2: Aber das Ding ist, dass man letztendlich die Menschen auf dem Board geht.
- 1:07:06Speaker 2: Sie sehen etwas, das nicht wirklich effektiv ist, wenn sie die Optionen haben zu sehen, was sie tun.
- 1:07:13Speaker 2: Und ich denke ... Es wird ein Tier sein, mit dem wir uns beschäftigen müssen, aber ich glaube, dass ... Ich glaube, es ist so.
- 1:07:24Speaker 2: Ich glaube auch, dass du nicht solch imitierst.
- 1:07:30Speaker 2: Du hast dein eigenes Sohn.
- 1:07:34Speaker 2: Die Menschen wollen das, besonders... wenn sie ein guter Bollywood-Movie sagen.
- 1:07:40Speaker 2: Das ist alles über die Leute, die verspricht sind und haben Poverty.
- 1:07:45Speaker 2: Und so sehen sie BollyWood Movies, weil es ihnen das Gefühl macht für zwei Stunden, dass ich singe und dansen kann.
- 1:07:52Speaker 2: Es hat immer einen glücklichen Ende.
- 1:07:55Speaker 2: Für die Menschen, die auf der Down-Trodden sind, enden immer singend und dansend.
- 1:08:00Speaker 2: Sie machen das ganze Ding.
- 1:08:04Speaker 2: Aber wir brauchen das.
- 1:08:07Speaker 2: Und die AI putzt das an, es fühlt sich nicht auf den Kopf.
- 1:08:12Speaker 2: Ich finde es so, dass man immer einen Schmerz und eine Ekelprosperität finden kann, beziehungsweise spiritual oder emotional oder real.
- 1:08:27Speaker 2: Und das ist, dass wir uns auch immer machen wollen, damit wir Menschen Hoffnung geben.
- 1:08:35Speaker 2: through our work because it's an obligation of the artist whether its coming from a point in view acting, writing or directing to make your audience feel when they've seen their film and TV show.
- 1:08:49Speaker 2: Or play even you know.
- 1:08:50Speaker 2: I mean that is not what this shows about but the thing is like if they walk away feeling good And thats are jobs.
- 1:08:58Speaker 2: Das ist das, was die Arten-Abligation und den Job tun.
- 1:09:03Speaker 2: Es hilft, Menschen gut zu fühlen in einem sehr divisive Welt.
- 1:09:08Speaker 2: Und es ist immer psychisch.
- 1:09:10Speaker 2: Es wird immer passieren, dass Dinge wirklich schlecht werden.
- 1:09:13Speaker 2: Wenn wir unsere Welt finden, ist es besser.
- 1:09:16Speaker 2: Dann wird es wieder schlecht, aber das ist die Geschichte der Geschichte.
- 1:09:30Speaker 2: Wir brauchen das!
- 1:09:32Speaker 2: Wir brauchen uns!
- 1:09:36Speaker 2: Vielen Dank an
- 1:09:44Speaker 1: Mastercut, Stichwort Drehbuch, Filmreif und alles ist Film für diese spannenden Eindrücke uns die gemeinsame Kooperation.
- 1:09:51Speaker 1: Wir haben am Anfang gesagt, gibt es zu dem Thema noch so viel mehr zu sagen und so viele Teilaspekte die zu besprechen sind.
- 1:09:57Speaker 1: Und die ist in diese Folge nicht geschafft haben.
- 1:09:59Speaker 1: aber das natürlich auch die beste Stelle um einmal bei den Podcasts vorbeizuschauen sie vielleicht sogar zu abonnieren denn ich denke jeder von uns wird in den nächsten Folgen entweder deliziert oder im Rahmen anderer spannender Themen auf das Thema hinweisen.
- 1:10:11Speaker 1: alle Infos dazu findet ihr in den Shownutz zur Erfolge.
- 1:10:15Speaker 1: also mir bleibt gar nicht mehr soviel zu sagen außer guten Tag, guten Abend oder gute Nacht und bis bald.