Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Warum im Löricker Freibad der rote Teppich ausgerollt wird
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- Jetzt ist er da, der Herbst. Und das wahrlich nicht zu knapp. Es regnet, es ist kalt und der Wind pfeift auch ordentlich. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich liebe das. Endlich kann man wieder mit relativ gutem Gewissen drinbleiben und gemütliche Sachen machen. Serien gucken, lesen, was einkochen. Ich weiß, ain't nobody got time for that. aber in der Theorie. Und was Warmes trinken kann man natürlich. Mein Go-To ist ja die gute alte goldene Milch. Kurkuma, Zimt, Ingwer, Honig und Milch. Fertig. Um hier mal bei meinen guten saisonalen Snack-Tipps zu bleiben. Und dieses Getränk trinke ich natürlich am liebsten in einer schönen Tasse. Die könnte ich zum Beispiel kaufen bei Franzen auf der Kö. Das Traditionshaus Das Haus sollte ja umziehen, bleibt jetzt aber doch. Warum und was die Zentrumgruppe damit zu tun hat, erzählt Uwe-Jens Runau. Bisschen gruselig kann der Herbst ja auch werden, aber sicher nicht so wie im Zirkus des Horrors. Der gastiert am Oberkassler Rheinufer und da geht's ab. Horror-Clowns, das Rad des Todes, Popcorn mit Blut. Angelina Burg hat sich das Ganze schon mal anschauen können. Auf jeden Fall vorbei ist im Herbst die Freibadsaison. Und das wird in diesem Jahr in Lörrik ganz besonders begangen mit dem Paulusa, einem Festival für Hunde. Ja, ganz richtig gehört. Ich habe mit dem Veranstalter gesprochen und er will jetzt ein Haustier. Und damit herzlich willkommen beim Rheinpegel. Ihr hört Folge 333 und der Rhein steht bei 1,85 Meter. Music. Herzlich willkommen im Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede, aber auch jede Woche darüber sprechen. Was in Düsseldorf passiert, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und für eine kleine, you all know it, say it with me, wunderbare Weile darf ich diese Aufgabe übernehmen. Wenn ihr uns kontaktieren wollt, wenn ihr eine Veranstaltung habt, auf die wir hinweisen dürfen, wenn es Themen gibt, die wir hier auch mal besprechen können, dann könnt ihr das sehr, sehr gerne tun unter reinpegel.reinische-post.de oder unter 0160 80 80 844. Was auch immer es ist, wir freuen uns sehr von euch zu hören. Dass Immobilienkäufe, vor allem die im großen Stil, rückabgewickelt werden, ist ungewöhnlich. Es passiert aber zum Beispiel gerade im Falle des Traditionsgeschäftes Franzen auf der Kö. Das sollte eigentlich umziehen, in das Ladenlokal sollte was Neues kommen, aber daraus wird jetzt nichts. Das hat auch Auswirkungen auf den Calatrava Boulevard, der zwischen Königs- und Steinstraße entstehen sollte und soll. Voll. Rudi Purps, Prokurist beim Entwickler Zentrum Development GmbH, sagt, dass die Tür noch einen Spalt offen ist, spricht von einer Reha-Phase. Uwe-Jens Runau kennt die Einzelheiten. Lieber Uwe-Jens, auf der Kö ist ordentlich was los im Moment. Also nicht nur am Wochenende, weil da Leute mit ihren Autos herumfahren und sich zeigen und sich auch in anderer Hinsicht profilieren, sondern auch wo man dann sich profiliert, also in den Geschäften. Ich möchte drauf hinaus, Franzen bleibt. Das war so eine Nachricht vorletzte Woche. Und das war ja jetzt nicht abzusehen. Eigentlich war ja ganz klar, dass das da, das Franzen, dieses traditionelle Porzellan und haben die auch noch andere Sachen? Die gehobene Haushaltswaren, dass die da umziehen auf der Höhe. In den, ich kann es richtig aussprechen, Calatrava Boulevard. Also sie sollten nicht in den Calatrava Boulevard ziehen, sondern Platz machen, weil der Calatrava Boulevard da gebaut wird sozusagen. Was heißt Platz machen? Eins von drei Gebäuden vorne direkt nah zusammen an der Front. Paffrad gehört da noch dazu und das Haus, ehemalige Galerie Vollmer und eben Franzen. Paffrad ist ja schon da weg. Also die Galerie gibt es jetzt im Breinbacher Hof oben unterm Dach. Und Franzen war auch ein Kernobjekt oder ist, oder war, muss man ja jetzt sagen, für diesen Calatrava Boulevard, sollte von der Düsseldorfer Zentrum, die wir ja schon oft hier hatten im Podcast. Sollte dann eben auch als Herzstück mit für diesen Calatrava Boulevard verwendet werden. Das heißt, dahinter Neubau. Und Franzen kam das ganz gut zu Pass, weil sie gesagt haben, unser Geschäft ist eh riesig, wir müssen uns ein bisschen umstellen. Man macht ja mehr Online-Geschäft heute und will trotzdem noch natürlich auch stationären Handel machen. Und da gab es halt ein Geschäft, das Zentrum für Franzen einen neuen Sitz baut an der Schadustraße, quasi um die Ecke in der Fußgängerzone. Und dann ziehen die da hin und dann können die das Gebäude von Franzen übernehmen. Aber dieser Deal, der schon abgeschlossen war mit einem besonders hohen Kaufpreis, der ist rückabgewickelt worden. Das ist die Überraschung der letzten Woche. Das hört sich auch so an, als wäre das was, was nicht ständig passiert, oder? Also Rückabwicklung, ich meine Insolvenzen haben wir jetzt hier schon öfter drüber gesprochen, aber Rückabwicklung ist ja irgendwie... Genau, das ist eher der Ausnahmefall, muss man sagen, jetzt auch in diesem ganzen Insolvenzgeschehen. Ja, sagen wir mal so, das ist deren Einschätzung. Man wollte wohl reden, das ist das, was wir recherchiert haben, über einen neuen niedrigeren Kaufpreis. Und da hat man sich aber nicht einigen können, sodass man dann am Ende gesagt hat, dann lasst uns hier schiedlich-friedlich auseinander gehen. Franzen bleibt da. Und Zentrum, das hat man mir jetzt am Montag dann berichtet, baut eben dieses Gebäude an der Schattostraße 26 weiter und kümmert sich auch um die Vermietung. Da kommt jetzt nicht mehr Franzen rein, sondern jemand anderes. Und dann wird das... Das weiß man aber noch nicht. Das weiß man noch nicht. Das fängt jetzt erst an, nächste Woche fängt die Vermietung an. Und dann wird das Gebäude, wenn es fertig ist und vermietet ist, verkauft. Du hast ein Stück zu diesem ganzen Thema. Geschrieben und ich habe das natürlich gelesen und im letzten Blog quasi zitierst du Rudi Purps, das ist der Prokurist von Zentrum, also was ist ein Prokurist genau? Ein Prokurist ist jemand eigentlich direkt unter der Geschäftsführung, er war auch vorher Geschäftsführer von der Zentrum mit diesem Firmengründer und Inhaber Uwe Reppegater, es gab auch noch ein paar andere Geschäftsführer, die sehr selbstständig da auch arbeiten konnten und man kann ihn auch so ein bisschen beschreiben als die rechte Hand von dem Herrn Reppegater, Also einer, der wirklich das Unternehmen mitgesteuert hat. Aber diese Nachfolgegesellschaft Zentrum Development, die es gibt seit März oder seit Februar, die jetzt das neue Geschäft macht und auch gar nichts mehr mit der Insolvenz zu tun hat, im Übrigen der Zentrumgruppe. Also Neustart sozusagen. Da ist man noch nicht ganz fertig mit der Struktur des Unternehmens. Also es ist wahrscheinlich, dass die auch nochmal alle aufrücken und auch noch wieder Geschäftsführer werden. Aber im Augenblick ist er Prokurist und Prokurer heißt eben, du darfst unterschreiben für das Unternehmen, Rechtsgeschäfte abschließen und deswegen ist er quasi direkt da oben unter der Geschäftsführung anzusiedeln. Und Herr Purps hat jetzt also gesagt und ich bin nur gerade schon wieder drauf gekommen, weil du das mit dem Herzstück so schön gesagt hast oder Herzschlag. Er hat gesagt, wir sind auf der Intensivstation gelandet, damit meint er die Zentrum und haben dank guter Konstitution und guter Ärzte und dann sagt er noch ein bisschen Glück, das Krankenhaus oder diese Station quasi wieder verlassen können. Und dann frage ich mich, was ist die gute Konstitution und wer waren die guten Ärzte und er sagt ja dann, wir sind noch nicht wieder zurück auf dem Feld, sondern in der Reha. Also genau, jetzt zäumen wir das quasi mal von hinten auf, also was ist die Rehabilitation, also was bedeutet das? Ja und die Konstitution, das muss man so sehen. Die Konstitution, da kann man sagen, Zentrum hat vorher einen ganz guten Job gemacht. Sie haben sich zwar so gesehen überhoben, weil sie hatten ungefähr rund zwei Milliarden Euro an Krediten für viele Projekte. Und als die Zinsen für diese Kredite so stark anstiegen im letzten Jahr, konnten sie die irgendwann nicht mehr bezahlen, weil auf der anderen Seite der Käufermarkt eingebrochen war. Also da kam kein frisches neues Geld rein. Das ist auch anderen so ergangen, auch so ganz bodenständigen Unternehmen hier in Düsseldorf wie Interboden, die an der Ulmer Höhe neue Wohnungen bauen. Und die konnten kaum mehr Wohnungen verkaufen jetzt in der Immobilienkrise, hatten aber die Bankforderungen. Und da ist Interboden auch in die Insolvenz gegangen. Das ist also einigen passiert in der Branche so. Jetzt ist Zentrum quasi zurückgekommen, weil sie nämlich, das ist der Hauptgrund, gut eingekauft hatten. Das heißt, in zentralen Lagen der besten deutschen Städte Top-Objekte. Die kannst du auch wieder gut verkaufen oder weiterentwickeln. Und das ist auch jetzt das Ziel, dass man eigentlich mit neuen Partnern, einem gehört das jetzt mehr nicht mehr, sondern du brauchst halt Finanzierer, du brauchst vielleicht andere neue Partner, die damit einsteigen, Entwickler. Und diese Zentrum Development ist eigentlich dann ein Dienstleister, der sagt, ich baue das für dich, ich plane das für dich, ich kann das, guck dir den Kühlbogen in Düsseldorf an, haben wir gemacht, ja, so in dem Stil. Das heißt, da ist Know-how in der Firma und die ganzen Immobilien- und Objektgesellschaften. Das ist immer so, man sagt, das gehört der Firma, aber da werden immer einzelne Unternehmen für gegründet, für diese einzelnen Projekte. Und diese Töchter sozusagen, die sind alle auch nochmal einzeln in die Insolvenz gegangen. Auch noch die zugehörigen Verwaltungsgesellschaften und so weiter. Also Zentrum hat insgesamt 150 Firmen und über 50 sind in die Insolvenz oder da reingegangen. Aber das ist doch keine gute Konstitution. Die gute Konstitution ist aber, dass du was hast, womit du noch was anstellen kannst. Und es ist beispielsweise so, in München, Maximilianstraße hatte Zentrum auch ein großes Objekt, das ist beispielsweise verkauft worden für rund 250 Millionen Euro. Da haben die Banken ihr Geld komplett zurückgekriegt. So, das ist erstmal gut. Und in Berlin, da haben sie direkt im Spreebogen, also in ganz zentraler Lage auch groß was entwickelt. Da sind sie heute der Dienstleister. Das heißt, das Know-how haben auch die neuen Eigentümer da gerne genommen und sagen, wow, du das für uns. Und daran verdienst du ja wieder und damit kannst du dir auch wieder eine Bonität aufbauen. Verstehe, okay. Wenn du jetzt nur am Stadtrand irgendwie Hochhäuser bauen wolltest. So Leute kommen nicht so gesund aus der Immobilienkrise raus oder schaffen den Neustart gar nicht. Und die Immobilienkrise ist in diesem Bild die Intensivstation quasi, oder die Insolvenz. Genau, die Intensivstation ist, dass das Unternehmen ja kurz vorm absoluten Bankrott letztlich stand. Und die guten Ärzte sind eben wirtschaftliche Berater, absolute Sanierungsprofis, die sich Zentrum da von Anfang an geholt hat. War ja auch der Erste, der von sich aus gesagt hat, ich muss jetzt hier in die Insolvenz, ich brauche so Partner. Und vor allem auch hier der Düsseldorfer Insolvenzverwalter Frank Kebekus, ein absoluter Profi, der auch mir gesagt hat, er gehört nicht zu denen, die diesen Calatrava Boulevard jetzt schon totreden. Obwohl nahezu alle Immobiliengesellschaften, die erst so im Zentrumportfolio waren, heute auch alles einzelne Insolvenzfälle sind. Und der Frank Kebekus sagt, aber es kann ja einen Neuen geben, der das alles übernimmt und dann kann man das immer noch verwirklichen. Man muss ja sehen, dass in die Planungen für diesen Boulevard schon Millionen geflossen sind. Da kann auch einer kommen und sagen, warum soll man das wegwerfen? Jetzt ist vielleicht nicht die Zeit dafür, aber in vier, fünf Jahren, wenn es besser läuft, kann man das vielleicht entwickeln. Das ist aber ja, also genau, dass da noch ein bisschen Glück dabei war und so, das ist ja vielleicht gegeben oder wie viel Glück da eigentlich noch nötig gewesen Aber weil du das gerade so sagst, das kann sich ja noch entwickeln, aber es steht ja trotzdem leer. Es klafft in dem Fall keine, wie man ja auch manchmal so sinnbildlich sagt, es klafft keine Wunde, weil da ist jetzt kein abgerissenes Gebäude oder so, aber es ist ja schon... Es gibt schon Einschränkungen. Ja, und ich finde, es macht es auch einfach nicht. Ich meine, die Köhe ist immer noch irgendwie die Köhe. Und es ist schon, es macht es alles so ein bisschen, gerade die Königstraße, die Steinstraße. Ja, das ist das. Die Königstraße ist ein Problem. Das ist ja der Kalatrava-Block zwischen Steinstraße und Königstraße. Und auf der Königstraße ist es wirklich nicht schön, weil da zwei Häuser sichtlicher Leerstand sind. Und das direkt an der Köhe, das ist echt nicht gut. Ja, genau, ich finde, das strahlt schon so ein bisschen ab. Ja, das stimmt. Und wir haben ja auch eine ruhende Baustelle. Da ist jetzt ein großes Wärmepaket, sehr schmuckgestaltet. Davor, direkt rechts neben Franzen. Das ist auch in die Insolvenz gegangen. Da hat man gerade das Kellergeschoss so fertig. Die denkmalgeschützte Fassade ist in der Sanierung beim Fachsteinmetz. Aber da geht es jetzt seit Monaten schon nicht weiter, eben weil das Projekt auch in die Insolvenz gegangen ist. Und da gebe ich dir recht. So ein ewiger Stillstand ist nicht gut. Also es sagt sich so, dann steht das halt vier, fünf Jahre, dann übernimmt das schon jemand. Aber da passieren ja auch, also es geht ja auch, es wird ja nicht besser. Die Wahrscheinlichkeit ist ja auch nicht hoch, dass der Calatrava Boulevard noch gebaut wird. Es kann auch sein, dass es, wenn es dann doch keinen Käufer gibt oder so, dass dann Einzelverwertungen kommen. Das heißt, dann wird das eine Haus auf der Königstraße, das andere Haus auf der Königstraße auch noch, es gibt noch was anderes an der Kö und um die Ecke, Steinstraße, das sind aber Sachen, die stehen da, die funktionieren, die werden dann vielleicht verkauft an jemand anders und dann gibt es da höchstens mal einzelne Entwicklungen, Umbauten, Modernisierungen, Abrisse und Neubau. Das muss man sehen. Nur es gibt eben noch diese theoretische Chance. Und das sind diese Leute auch um die Zentrum herum. Der Insolvenzverwalter Kebekus verfügt über diese Grundstücke jetzt als Insolvenzverwalter. Wenn er die an neue verkauft, damit die Banken ihr Geld kriegen, im Augenblick würden sie gar nicht so gute Preise erzielen. Deswegen ist nicht der Druck so groß. Dann ist das eh weg. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht hoch, dass dieser Gesamtplan noch umgesetzt wird. War das von Anfang an ein bisschen klar oder war wirklich eigentlich der Plan ganz realistisch, dass dieser Calatrava Boulevard kommt oder war das schon so ein bisschen? Also man muss sehen, dass die seit 2014 da Grundstücke gekauft haben, das war schon ein langfristiger Plan, wo sich eben auf einmal diese Chance ergab, mein Gott, da sind riesige Hinterhöfe, die sind einfach gar nicht ansehnlich, die sind auch nicht schön, da ist das Ganze noch gar nicht gut ausgenutzt. Der Plan schon da war, ist mir nicht klar, aber war das realistisch oder war das eh von Anfang an? Der ist realistisch gewesen, würde ich mal sagen, bis in die Pandemie rein. Das war auch eine Zeit, wo der Immobilienmarkt noch gut lief und man kann heute sagen, eigentlich er stammt aus einer Zeit eines brummenden, guten Immobilienmarktes, den wir ja jetzt echt nicht haben. Das dauert noch mindestens anderthalb Jahre, sagen Experten, dass das wieder besser wird. Das heißt, es ist gar nicht die Zeit jetzt für so ein Projekt. Die Banken wollen sowas nicht finanzieren. Am Ende will es keiner kaufen, weil es so teuer ist. Das heißt, es ist wie aus einer anderen Welt eigentlich. Und was ist jetzt dann die Reha da dran? Also weil Reha ist ja... Die Reha ist jetzt für das Unternehmen, nicht für den Calatrava Boulevard. Für das Unternehmen ist die Reha, dass man sagt, wir berappeln, ja, aber die haben natürlich viel mehr Projekte. Und da berappeln sie sich quasi gerade. Sie entwickeln auch neue Projekte, von denen wir jetzt noch gar nicht wissen. Und sie haben Aufträge, andere Dinge fertig zu bauen. Es ist alles was schwieriger. Du musst immer mit den Banken viel intensiver verhandeln usw. Aber die haben Arbeit. Erst mal ist das eigentlich die Reha. Du hast Arbeit und du träumst jetzt vielleicht nicht von irgendwelchen riesigen Projekten, die in die Milliarden gehen, sondern als Entwickler backst du kleinere Brötchen. Du machst realistische Sachen, natürlich. Und das ist ja auch richtig, dass man sagt, komm, wir wollen jetzt erstmal, und das ist auch das, was sich im Augenblick im Markt platzieren lässt, realistische Sachen, kleinere Dimensionen, die wirklich benötigt werden. Das war ein Stück Stadtumbau mit großer Vision dahinter, also riesige Flagship-Stores hinter diesen alten Wänden auf der Kö, die die großen Modeunternehmen sich wünschen, auch nach wie vor, also Louis Vuitton hat ein Riesengeschäft auf der Kö gerade aufgemacht, Tiffany. Riesen, das sind alles immer tausend Quadratmeter und mehr, die da gebaut werden und genau das war ja schon mit Unternehmen abgesprochen, das wollten die haben. Also es ist insofern nicht Wolkenkuckucksheim, sondern dem Bedarf dieser Luxusbranche geschuldet und die ziehen nach wie vor dahin und wollen dahin und finden nicht genug Platz. Also der Grund für den Calatrava Boulevard ist nach wie vor da. Ich verstehe. Das sind ja auch Zahlen, also das schreibst du ja auch, das sind ja 15.000 Quadratmeter Handelsfläche, 22.000 Quadratmeter Bürofläche. Gigantisch viel. Also das ist ja wie viele Leute, also wie viele Büros. Ist so viel wie der ganze Köbogen 2, also dieses begrünte Gebäude mit dem Dreiecksgebäude sind so 20.000. Also das ist ja schon, das sind ja Dimensionen. Da ist die Frage, braucht man so viel Büro? Nur man muss jetzt wieder sehen, an der Kö. Da wollen viele hin. Es ist immer noch eine Adresse. Es sind so Sonderkonjunkturen, muss man sagen. Diese großen Luxusgeschäfte, die investieren, obwohl die Lage nicht gut ist. Das machen die ja gerade, die bauen da aus für Millionenbeträge. Und große Kanzleien, Wirtschaftskanzleien, Wirtschaftsprüfer, die ziehen jetzt hier in die Neubauten, die gerade auf der Kö entstehen. Die kommen von der Kö, zum Teil sind die ja schon auf der Kö. Oder sie kommen aus Oberkassel hier rüber. Aber das heißt, diese Lage Kö, so richtig im Herzen und so, wo du toll das hast, kannst du Fuß zum Karlsplatz noch gehen und da sind dann Restaurants, also die fehlen zum Teil noch, Luxusrestaurants, also gehobene Gastronomie, wäre auch in diesem Calatrava Boulevard gewesen. Das funktioniert ja komischerweise noch irgendwie, aber ein Bürohochhaus an der Peripherie würde jetzt nicht, also das Mörsenbrocher Ei, Ando Tower und so weiter, die Sachen funktionieren jetzt nicht in der Krise. Ja, ich verstehe. Genau, über den Anutauer haben wir ja auch jetzt vor ein paar Wochen hier gesprochen und diese ganze Zwangsversteigerung drohte sowas auch, also schwebt das auch in diesem ganzen Intensivstationsbild, also war einer. Da ist ein anderer Gang schon eingeschlagen worden durch die Insolvenz. Das war eine Insolvenz in Eigenverwaltung, wo das Management mit weiter an Bord bleibt und mitbestimmen kann. Da ist ein anderer Weg eingeschlagen worden. Sonst hätten aber andere wie Banken und so weiter die Zwangsversteigerung beantragen können, wenn nicht so ein Verfahren da eingeleitet worden wäre. Ja, verstehe. Ein Wort, beziehungsweise es ist jetzt weder ein Wort noch ein Satz, sondern es sind zwei Wörter, mein Gott, Tossa, ist mir auch noch ins Auge gesprungen, das toxische Dreieck, was bedeutet das? Das ist quasi die Immobilienkrise. Hat ja auch wieder was mit Krankheit zu tun. Ja genau, das war diese Immobilienkrise, das haben wir eben quasi angesprochen, dass du eben hattest steigende Zinsen für dein Projekt, kostet auf einmal viel mehr der Kredit, dann waren die Baukosten höher, es wird auch noch teurer und dann als drittes, du kommst nicht an neues Geld, weil dir keiner deine bislang gebauten Sachen abnimmt, die eigentlich jetzt verkauft werden sollten, weil sich alle wegen der steigenden Zinsen auch zurückgehalten haben und das verbessert sich jetzt erst so langsam wieder. Ja, ich bleibe jetzt bei diesem Reha-Bild, weil das ja auch, also so heißt ja auch das Stück, also es geht ja, oder das sagt er ja auch, so eine Reha dauert ja eine Zeit und ich frage mich, Wie viel Zeit wird sich da genommen, kann sich da und muss sich da genommen werden? Und ist das Ziel, denn nachher wieder in Hochleistung auf dem Fußballplatz, wie er es selber gesagt hat, zu stehen? Oder reicht dann vielleicht auch ein bisschen Hobbysport? Im Augenblick ist man ganz vorsichtig. Und ich sage mal, wer jetzt das Spiel von der Nationalmannschaft gegen Holland gesehen hat, so eine Szene wie am Anfang des Spiels, alle stürmen nach vorne und in der zweiten Minute kontern die. Deutschland ist hinten offen und die schießen sofort ein Tor. Das war ja sehr, sehr ehrgeizig, dieses Verhalten. Oder auch fehlerhaft. So ähnlich ist das da auch. Die würden jetzt eher, um beim Fußball zu bleiben, sich gesichert aufstellen. Ein bisschen defensiver, ein bisschen sicherer. Und hochtrabende Angriffszüge wieder erst, wenn es wirklich besser läuft. Und man sich sicherer sein kann. Und vor allem, wenn der Markt es zulässt. Also wenn es Leute gibt, die sagen, so was Teures wollen wir gerne haben. Oder das will ich später mal kaufen. Also so ein Projektentwickler lebt ja davon, dass er es hinterher verkaufen kann. Und im Augenblick sehen die Chancen da, oder sagen wir mal so, haben seriösere, kleinere Projekte den Vorzug vor fantasievollen, großen, sehr anspruchsvollen Projekten. I see. Das bedeutet, Gutding will etwas längere Weile haben. Kleinere Schritte, sicherere Schritte, Bonität aufbauen. Baby-Steps, ja. Bonität aufbauen wieder. Also echt ganz seriös kleine Schritte machen. Und das ist eigentlich gut, dass sie es auch so offen ansprechen. Die sagen, das ist jetzt nicht die Zeit für irgendwelche, da ist Zentrum sonst sehr bekannt für gewesen, die sind in die großen Sachen reingegangen. Also den Köbogen 2, das muss man sich vorstellen, hat, der hat ja auch 600 Millionen gekostet mit dieser begrünten Fassade. Das musst du dir ja auch alles erstmal trauen. Aber man kann ja nicht sagen, die leben nur in Wolkenkuckucksheim, sie haben es ja gebaut. Und es läuft ja, es wird vermietet, sie haben auch Sachen ausprobiert, ein paar sind dann wieder rausgegangen, nach ein paar Monaten musstest du. Aber es ist alles vermietet da unten. Also das Ding klappt ja irgendwie. Also ist jetzt ein bisschen die Devise abwarten und Tee trinken. Und das Porzellan dafür. Kleine Schrittchen. Zum Tee trinken. Ja, genau. Ja, bei? Bei Franzi. Dann jetzt erst mal noch an der gebotenen Adresse. Da muss man sich wenigstens nicht umgewöhnen. Das ist ein schönes Wort. Ich danke dir sehr für dieses Gespräch. Ja, sehr gerne. Für das Durchführen durch eine neue Entwicklung in dieser sich immer bewegenden Immobilien- und Projektentwicklergeschichte. Bis bald. Tschüss. Alles Gute. Tschüss. Music. Zirkus ist bunt, ist fröhlich, macht Spaß. Eigentlich. An der Oberkassler Rheinwiese hat jetzt einer der etwas anderen Art seine, im wahrsten Sinne des Wortes, Zelte aufgeschlagen, der Zirkus des Horrors. Da zu erleben sind unter anderem das Rat des Todes, Horrorclowns und angeblich echtes Blut. So weit, so gruselig. Angelina Burgh durfte schon einen Blick riskieren und erzählt, wie Hexenbohle schmeckt und ob sie eigentlich Gruselfan ist. Angelina, gruselst du dich eigentlich leicht? Ja. Ja, bist du eine schreckhafte Person? Ja, ja. Wo fängt das bei dir an? Also so Achterbahn, Geisterbahn? Ja, da schon. Also das wäre vielleicht noch aushaltbar, aber so Horrorfilme und so, schwierig. Schwierig. Und ist es bei dir eher der Thrill des Nichtwissens, was hinter der Ecke ist oder dieses Blutrünstige? Also kannst du es auch nicht ertragen, wenn jemand irgendwie mit einem Messer ... Auch schwierig, aber das andere noch schlimmer. Die Spannung, ne? Ich habe ja mal ... Es gibt ja die Vögel von Alfred Hitchcock, diesen Film. Das ist ja ein Horrorfilm oder ein Gruselfilm oder wie auch immer das damals genannt wurde. Und ich habe den dann irgendwie geguckt und dachte so bis zur Hälfte, das ist doch gar nicht gruselig. Ich meine, ich habe jetzt auch kein Problem mit sich fliegend fortbewegenden Tieren. Und da dachte ich so, hä, wann kommt denn jetzt hier der Grusel und der Horror? Weil ich natürlich dachte so, es ist Blätter und so. Und dann habe ich irgendwann gecheckt, ich bin die ganze Zeit richtig angespannt, weil du ja nicht weißt, was passiert, weil diese Vögel einfach überall sind. Also es gibt ja auch sehr subtile Arten des Horrors. Und du bist aber, also ich glaube, das haben wir gemeinsam, also ich bin auch, ich bin raus. Ich bin schon raus, wenn jemand irgendwie zwei Meter hinter mir läuft und aus Versehen hustet. Ja, absolut. Ich schreie auch immer direkt. Ich bin sehr schreckhaft auch. Sehe ich uns beide schon mal nicht freudestrahlend auf die Oberkassler Rheinwiesen spazieren in der nächsten Zeit, um in den Zirkus des Horrors zu gehen. Was hat es denn damit jetzt schon wieder auf sich? Also ich habe das Gefühl, es kommen hier, es schießen Sachen aus dem Boden. Jetzt gibt es also auch noch einen Horrorzirkus. Naja, erzähl. Genau, also das war auch dann gestern, als ich dann auch mal da war und man gesehen hat, Okay, es passiert wieder was auf den Rheinwiesen. Es ist ja jetzt doch ein bisschen ruhiger gewesen die letzten paar Wochen nach der Kirmes. Aber ja, auch da gab es natürlich die Geißerbahn und jetzt geht es halt weiter und es baut dort gerade der Zirkus des Horrors auf und am Freitag geht es los. Und ja, es wird auf jeden Fall gruselig und nichts für schwach in der Anfang, glaube ich. Und es ist richtig Zirkuszelt. Also das sieht richtig, es ist ein Zirkus. Mit auch Artistik und Clownerie, also allem, was eigentlich schön ist oder spaßig im Zirkus-Kontext. Popcorn habe ich auch gelesen im Stück dazu. Ja, aber halt ein bisschen andere Art von Popcorn. Genau, und der Clown ist dann halt ein Horrorclown und die Artistik, was machen die da? Sich gegenseitig irgendwie die Beine ausreißen? Weiß ich nicht, das ist ja auch kein Horror, das ist ja eher Splatter. Ja, also es gibt auf jeden Fall eine Attraktion, die nennt sich schon mal Rat des Todes. Das ist natürlich, was auch immer das dann bedeutet. Genau, aber wirklich dann auch viel Artistik. Dann Horrorclown hast du gerade schon erwähnt. Dann gibt es eine Sache, die ich… Also ich finde ja übrigens, das muss ich mal ganz kurz reinwerfen, ich finde ja alle Clowns Horror. Also ich finde völlig egal, also das ist jetzt auch nicht, ich finde damit das Rat des Todes auch nicht neu, also Clowns sind ja sehr, man liebt sie oder man hasst sie, aber ich finde Clowns immer Horror. Was ist denn dann das, was ist denn Horrorclown? Eine gute Frage, was es da dann nochmal auf eine andere Stufe bringt. Genau, dann gibt es dann noch einen Programmpunkt, der ist wohl schon bekannt vom Supertalent, als Mr. Extreme da aufgetreten und da werden dann wirklich auch mal wieder Nadeln durch den Körper gesteckt oder ein Haken durch die Zunge und es soll in dem Programmpunkt wirklich auch echtes Blut fließen. Was mich ein bisschen auch schockiert hat, als ich das gehört habe. Aber auch die Veranstalter sagten... Das ist doch auch gesundheitlich bedenklich. Ja, aber das gehört scheinbar zu seiner Show damit dazu. Und die Veranstalter sagten gestern auch zu mir, dass die Leute, die in den Zirkus des Horrors kommen, die wollen sowas dann halt auch sehen. Also das, wie gesagt, ob man jetzt Fan von Horror ist oder nicht, daran scheidet sich ja dann diese Thematik. Aber ich stelle mir halt einen schönen Abend anders vor als... Das frage ich mich, warum? Warum, was glaubst du, warum sind wir so fasziniert von Horror? Ich glaube, das können wir beide nicht beantworten. Also ich habe mir da wirklich im Vorfeld jetzt Gedanken drüber gemacht, weil klar, die kleinste Stufe ist ja dieses True-Crime-Zeug, also dieses mittlerweile schon fast geflügelte Wort-slash-Meme, das man so zum... Ich bin so gestresst und mein Leben ist so voll und zur Entspannung höre ich dann irgendwie Kriminalfälle oder irgendwelche ungelösten Morddelikte und so. Also da fängt das ja schon an. Also warum gruseln wir uns so gerne? Ja, aber auch das kann ich auch schon nicht nachvollziehen. Also auch da fängt es bei mir schon nicht an, dass ich da denke, das wäre jetzt schön. Deshalb fällt es uns vielleicht ein bisschen schwerer, das einzuschätzen. Aber ich glaube, es gibt ja wirklich total viele Leute, die irgendwie so diesen Nervenkitzel da halt dann suchen. Und was halt wirklich in dem Fall hier auch ein ganz großer Unterschied im Vergleich, sage ich mal, zu so Familienzirkus oder was auch immer ist, es ist halt auch wirklich empfohlen erst für, ja quasi dann ja schon Jugendliche ab 14 Jahren. Also es ist jetzt nicht, dass du mit deinem siebenjährigen Kind irgendwie hingehen solltest. Ja, und dann, auch dann kann es theoretisch, weiß ich nicht, ob dann nicht vielleicht doch am Eingang jemand mal sagen würde, habt ihr euch das gut überlegt? Weil das ist halt wirklich einfach nochmal wirklich eine ganz andere Art von Zirkus. Aber hält sich jetzt ja auch schon lange. Also die haben 2013 gestartet damit. Wer sind die? Also wer sind die Veranstalterinnen und Veranstalter? Also aus welcher, ist das so auch so Fahrgeschäft, also Touren, die durchs Land, ist das eher so wie es ja auch manchmal Zirkus, also mir fällt Zirkus Flick Flack ein, was ja auch so heißt, aber das ist ja auch eher, kommt ja aus einer bisschen anderen Richtung. Oder meinst du, das ist einfach so eine Zirkusfamilie, die irgendwann gedacht haben, ah. Nein, die sind schon wirklich mit einem Team von knapp 50 Leuten neun Monate im Jahr auf Tour. Und das halt jetzt in der zwölften Saison. Und genau, dann halt immer in unterschiedlichen Städten. Jetzt bis Sonntag waren die in Krefeld, heißt der Weg. Dieses Mal war es nicht so super weit, danach geht es noch nach Oberhausen. Also genau, also ansonsten wirklich deutschlandweit und genau, wirklich dann neun Monate pro Jahr unterwegs und unterschiedliche Städte, mal paar Wochen, mal paar Monate. Ja, also ich hänge immer noch an dem Part, dass da irgendwie echtes Blut fließt, wenn ich mich frage, das muss ja auch wieder zurückkommen. Also wenn du dann irgendwie so neun Monate im Jahr so Shows spielst, dann bist du ja nachher völlig annehmlich, du bist ja blutleer. Ich war auch komplett schockiert. Danach gestern konnte ich es im ersten Moment auch nicht glauben und habe auch ein paar Mal ein bisschen kritischer nachgefragt, aber mich eben dann auch ein bisschen in die Show von dem Herrn eingelesen und das gehört wohl bei dem Fest dazu. Also der Mr. Extreme ist dafür wohl bekannt, sehr extreme Sachen zu machen und ist damit wohl auch, wie gesagt, damals beim Supertalent sehr gut angekommen. Ja. Faszination irgendwie dann doch da. Und Tiere wird es nicht geben, da gehe ich von aus. Was sind sonst, also wie macht man Horror-Artistik? Also was bedeutet das? Also so wie ich das verstanden habe, sind es halt wirklich einfach viel die Kostüme und auch so die, wie das Ganze aufgezogen wird in dem Zirkus und wie das, also das geht auch schon scheinbar dann, das war leider jetzt beim Aufbau noch nicht fertig, als ich da war, aber das geht wohl schon mit einem Horrorgang los. Also du kommst dann da rein und da wirst du schon genau so empfangen, wie Horrorgang sich halt anhört. Mein Horrorgang ist, wenn ich sehr früh morgens unterwegs bin, einfach ein Spiegel, der irgendwo hängt. Bin ja ich. Dir wird es schon reichen, den Spiegel rauszuhängen. An manchen Tagen schon gruselig genug. Der Horrorgang, ja. Genau, aber dann halt wirklich da dann auch ein paar ja, dann Mitarbeiter, die dann entsprechend dann die Leute da schon erschrecken. Ja, ich verstehe. Genau, dann geht es halt rein quasi ins Vorzelt. Da gibt es dann erstmal noch Essen, Trinken. Auch alles angepasst. Es gibt Hexenbowle, irgendwie so Dracula-Shots und irgendwie, ja, blutdurchdringtes Popcorn, wie in der Beschreibung gestanden. Man fragt sich jetzt, was genau das bedeutet. Aber wie gesagt, es ist wirklich, also es ist jetzt auch scheinbar der Vorverkauf wirklich super gut schon gestartet und die sind halt von Mittwoch bis Sonntag dann immer Ja, das habe ich gelesen, Montag und Dienstag ist horrorfrei, da ist dann da alles. Genau, das hat, ist auch wohl, also das hatte ich dann auch mal hinterfragt, warum gerade die zwei Tage ausgesetzt sind und das hat, geht wohl immer noch ein bisschen zurück auf Corona. Also generell, das war auch der Grund, eigentlich wollten die 2020 schon wieder nach Düsseldorf kommen, 2015 war das erste Mal, war damals wohl auch, kam echt gut an. Genau, dann stand eigentlich 2020 wieder auf dem Plan und dann war, ja, wir erinnern uns alle, 2020 nicht so viel möglich. Und ja, dann hat es jetzt halt dieses Jahr wieder in die Tour reingepasst. Und genau, es hat sich aber dann wohl gezeigt, dass dadurch viele Leute irgendwie so unter der Woche ein bisschen veranstaltungsfauler geworden sind. Und eher so Richtung Wochenende das wieder so Fahrt aufnimmt. Und genau deswegen haben die jetzt den Mittwoch aber auch so ein bisschen als so ein Special Day gemacht, wo es die Tickets auch günstiger gibt, damit dann auch mal Leute, die vielleicht ansonsten nicht so viel finanzielle Kapazität haben, für irgendwie dann auch mal so Sachen zu unternehmen, dass die dann auch mal für 15 bis 20 Euro sich diese Show anschauen können. Und das finde ich eigentlich echt ein super Ansatz auch zu sagen, wir wollen das ein bisschen mehr ermöglichen. Horror. Ich meine, es passt ja jetzt auch gut in die Jahreszeit, wenn es ein bisschen. Kälter wird und eh ungemütlich und dann, wie gesagt, also ich. Dieses wohlige Gruseln ist ja auch so ein Wort. Also wenn es halt nicht allzu doll ist, kann ich das schon auch nachvollziehen. Also es ist halt nicht meine Idee von einer guten Zeit so. Und ja, halt auch so Horrorfilme und so. Aber so dieses, das denke ich auch gerade, vielleicht macht das so ein bisschen auf der Meta-Ebene das auf. Dass natürlich, wenn eh alles drumherum, also ich meine, die Welt ist ja auch schon manchmal gruselig genug tatsächlich. Und wenn man dann weiß, es ist irgendwie eingerahmt. Also es ist eine terminierte Horror-Experience und das geht jetzt irgendwie, wie lange geht es im Programm? Zwei Stunden oder was? Das ist ja wahrscheinlich wie bei so einem Film, wenn man sich sowas anguckt, du weißt, du hast einen Anfang und dann ist es irgendwann vorbei. Und du weißt auch vielleicht ganz tief drin, egal wie gut es gemacht ist, es ist nicht echt und danach kommt dann diese Erleichterung, die einen ja auch wieder ein bisschen dann vielleicht trägt über eine Zeit danach. Also das kann ich mir schon irgendwie erklären, aber ich kann es halt in keinster Weise nachvollziehen. Ja, der Ansatz bei denen ist wohl halt auch so, dass die eine Show haben und es sind nicht einzelne Acts, die dann halt irgendwie das machen, sondern es ist eine zusammengehängende Geschichte, die da erzählt wird und das finde ich ist eigentlich auch mal ein ganz cooler Ansatz zu sagen, wir machen hier irgendwie eine Show, das gehört alles zusammen. Es ist auch irgendwie, der Untertitel ist Höllenfeuer, also irgendwie in dem Kontext wird das dann da durchgeführt. Aber auch dann beim Aufbau, das war dann, das hat alles wirklich gepasst. Es war komplett grau, super windig und die ganze Atmosphäre da vor Ort hat schon einfach so zum Herbst und auch ein bisschen, man hat gemerkt, es ist was anderes jetzt hier los. Warum sind die auf die Rheinwiesen gegangen? Es war doch schon mal hier am Start. Hat es, glaube ich. Also ein bisschen mehr in der Stadt. Also ich meine, Stauffenplatz ist jetzt auch nicht super zentral, aber es ist ein bisschen eingebetteter. Also wie, warum jetzt reinwiesen? Irgendwie finde ich das, ich mag ja so Gegensätze. Also in Oberkassel so vor den ganzen schönen, wirklich prachtvollen Häusern dann so den Zirkus des Horrors zu platzieren. Also warum genau das? Also wir hatten auch nur drüber gesprochen, dass es letztes Mal am Stauffenplatz war, aber warum jetzt der neue Standort? Vielleicht hat das jetzt einfach dann besser gepasst. Also ich glaube, es hat sich wahrscheinlich entweder jetzt besser ergeben oder vielleicht waren die jetzt auf der Suche nach einem Neustand. Aber warum jetzt genau das geändert wurde, das weiß ich leider nicht. Ich verstehe. Und ich meine, gegenüber dann die Altstadt, die ja auch, je nachdem, wo man sich aufhält, auch Zirkus des Horrors, zumindest ein großer Zirkus sein kann. Gut, aber ich finde, das ist halt jetzt da auch wirklich eigentlich auch schön, dass man von vielen Seiten ja auch schon sieht, okay, da passiert irgendwie was jetzt auch so ein paar Tage vorher. Also vier Tage wird da jetzt aufgebaut. und da werden vielleicht jetzt auch eher nochmal ein paar Leute drauf aufmerksam, dass da halt irgendwie was passiert, als halt beim. Staufenplatz vielleicht und dann allein schon, wer über die Brücken drüber fährt oder wer da am Rhein, egal auf welcher Seite spazieren geht, sieht ja, da baut sich irgendwas auf und da passiert was. Konntest du ein bisschen Kostüme schon sneak previewen? Leider noch gar nichts. Da war noch nichts, halt nur so ein bisschen in den Infos und was ich mir selber so angeschaut habe, aber jetzt vor Ort noch nicht, leider. Und die Artisten sind aus der ganzen Welt oder hast du da irgendwie was erfahren können, wer ist da so bei, außer Mr. Extreme mit seinen Nadeln im Auge? Genau, also das sind auf jeden Fall einige Nationalitäten und die sind dann auch wirklich zwei Jahre dann immer zusammen auf der Tour unterwegs und nach zwei Jahren gibt es dann ein neues Programm und dann geht es quasi wieder von vorne los. Aber das Kernteam, was quasi die ganze Organisation, den Aufbau und so macht, die sind schon sehr konstant geblieben und halt, sag ich mal, der Artistenpart des Ganzen, der wechselt dann halt je nach Show. Ja, verstehe. Gut, also ja, es wird herbstlich, es wird horrorig, was das mit dem Blutpopcorn auf sich hat. Also Dracula-Shots und was gab es noch? Todesbowle? Hexenbowle. Kann ich mir irgendwie vorstellen. Ich würde vielleicht für so eine Portion Blutpopcorn da mal wenigstens mich anstellen. Vielleicht kann mir das dann jemand über den Zaun reichen, solange es kein Horrorklauen ist oder jemand mit einer Nadel im Auge. Wäre mir das auch recht. Ja, ich weiß jetzt auch nicht, wie wir hier aus diesem Gespräch rauskommen, ohne dass es zu gruselig wird. Ich hoffe, du konntest nach dem Termin gut schlafen und nach dem Schreiben des Stückes, wo du das jetzt alles vor Augen hast. Ich höre jetzt erstmal eine Folge bei Jamil Blümchen. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Music. Der Hund ist der beste Freund des Menschen, das stimmt in vielen Fällen und seinem besten Freund oder seiner besten Freundin will man ja was bieten, zum Beispiel ein Festival. Dazu gibt es Ende September die Möglichkeit beim Pawloser im Lorica Freibad, da findet zum ersten Mal das Rock am Ring für Hunde statt, inklusive der Ehrung des Petfluencers des Jahres. Veranstalter Andrika Kahles erzählt, woher die Idee kommt und was es alles zu erleben gibt. Ich ging gerade über die Mero-Winger-Straße in Bilk. Ich bin auf dem Weg gewesen zu dem Ort, wo ich mich jetzt gerade befinde. Und schon beim Einbiegen in den Hinterhof, in dem ich dann gelandet bin, wurde ich, naja, thementechnisch passend begrüßt von zwei Kaninchen, beziehungsweise einem Kaninchenstall. Ein wenig weiter durchgegangen bin ich, dann klingelte an der Tür von Toni, einer Petfluencer-Agency. Und nun gegenüber sitzt mir André Kakalis. Hallo. Hallo, herzlich willkommen. Ich freue mich sehr, dass ich hier zu Besuch sein darf. Und jetzt natürlich zuallererst die Frage, Petfluencer, was bedeutet das denn? Ja, erstmal herzlich willkommen hier bei uns. Vielen Dank. Und um deine Vorrede aufzugreifen, die Kaninchen gehören nicht zu uns. Aber theoretisch, wenn die Kaninchen einen Instagram-Account hätten und einige sind Follower, dann wären sie, wie wir sie nennen, vierbeinige Influencer und im Fachjargon zusammengesetzt wären es dann die Petfluencer. Das finde ich wirklich irgendwie schön, dass das eine eigene Kategorie ist. Das ist auch eine relativ große Kategorie, wenn ich jetzt davon ausgehe, dass es Agenturen dafür gibt, oder? Also was macht ihr als Petfluencer-Agency? Das ist tatsächlich eine große Kategorie, was daran liegt, dass ja fast in jedem zweiten deutschen Haushalt es ein Haustier gibt. Und für uns Deutsche sind die Haustiere auch für mich ganz persönlich, ich habe natürlich auch einen Hund, das sind ja Familienmitglieder. Und was macht man ganz oft? Man macht ein Fotoalbum, ein Erinnerungsalbum, heutzutage natürlich digital. Und so beginnt das auch mit den meisten. Man hat einen Hund oder eine Katze, fotografiert oder videografiert die gerne, stellt das auf Instagram oder auch auf TikTok. Und bei manchen ist das dann so erfolgreich, dass die viele Follower haben. Und wir als Agentur beraten die Haustierbranche, aber auch andere Firmen, die einfach sagen, okay, der Pet-Content, also gerade Katzen-Hunde-Content, ist sehr emotional. Und die möchten dann mit Petfluencern in Kontakt kommen und möchten beispielsweise dort auch Produkte platzieren. Wie man das bei Influencern auch kennt. Und das gibt es auch mit Hunden oder Katzen. Ich verstehe. Jetzt hast du gerade schon ein bisschen verraten, du hast selber einen Hund. Und wie ist dann der Weg zur Petfluencer Agency? Also wie lange gibt es euch schon? Wie habt ihr euch entwickelt? Ich bin seit 20 Jahren mit einer Agentur hier in Düsseldorf, mit Cacales Communications. Und vor sieben Jahren haben wir dann unser erstmals Kontakt in der Heimtierbranche gehabt. Und sind dann als erste Agentur in Deutschland auf diese Petfluencer überhaupt gestoßen, dass es das gibt. Und das hat so viel Spaß gemacht. Wir haben dann erste Projekte gemacht. Und vor fünf Jahren bin ich dann nach Hause, habe meinem damaligen Hund Toni in die Augen geschaut und gesagt, jetzt machen wir das ordentlich und habe dann im Endeffekt ein zweites Agentur gegründet. So ist Toni dann entstanden und dann haben wir als erstes gesagt, okay, das ist so toller Content, das wollen wir würdigen. Und so sind dann die German Petfluencer Awards entstanden. Die kommen aus eurer Feder oder stammen aus eurer Ideenkiste. Wir organisieren jedes Jahr mit einer Fachjury, unter anderem mit Kate Kitchenham, die kennt man aus dem TV als Expertin oder auch mit Medienpartner Dogs, der Fachzeitschrift, organisieren wir jedes Jahr Jury-Sitzungen, einmal für Hund und dann aber auch einen Tag für Katze. Und dort gibt es dann Awards in fünf Kategorien für die besten Petfluencer, den besten Videocreator, aber auch beispielsweise den besten Sinfluencer eigentlich mit Hund, also für den Purpose Award. Ich verstehe. Wer kümmert sich beispielsweise um den Tierschutz etc. Und dann gibt es diese Awards und die werden dann auch einmal im Jahr verliehen. Und in diesem Jahr werden sie verliehen im Rahmen des Paw Losers. Das finde ich ja als Freundin der Wortspiele, wie alle wissen, die hier regelmäßig zuhören, finde das wirklich ganz besonders gelungen. Paul Luser, findet dieses Jahr statt am 21. Und 22. September, jeweils von 11 bis 18 Uhr im Freibad Lörrick. Da ist ja sowieso immer dieses Hunde-Abschluss-Saisonschwimmen, ist das jetzt sozusagen zusammengelegt? Also kamt ihr deswegen auf die Idee, das da zu machen? Korrekt. Wir waren früher in einer kleineren Örtlichkeit in Köln und bisher war das immer so, dass dort nur die Petfluencer zur Verleihung durften. So, und jetzt haben wir gesagt, wir würden erstmals gerne auch den Followern oder allen Hundenfreunden die Möglichkeit geben, dort an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Dafür brauchen wir aber eine ganz andere Größenordnung. Also wir sprechen jetzt davon, dass wir wirklich über 50 Programmpunkte haben auf einer Fläche von sechs Fußballfeldern. Das heißt, wir haben mehrere Tage Aufbau, da wird eine große Bühne aufgebaut, wir haben ganz viele bekannte TV-Gesichter, der André Vogt ist da, die Kate Kitchenham, der Murat Corgelak von RTL, der Knochenknacker wird vor Ort sein. Das heißt, wir haben ganz viele Personen, die auch Know-how teilen, man hat Spaß mit seinem Hund, man kann viel lernen, wir öffnen eine Hunde-Eisdiele für die beiden Tage, es gibt natürlich eine große Poolparty und es gibt sehr viel zu entdecken. Und deswegen machen wir das in Düsseldorf, weil hier einfach genug Platz ist, weil wir wollen uns ist ganz wichtig, dass trotzdem, auch wenn wir viele Hunde da haben werden, jeder Hund genug Platz hat. Und deswegen eben auch diese große Location. Das verstehe ich. Und. Also es findet zum ersten Mal in Lorik statt oder überhaupt hier in Düsseldorf und auch dann, wenn ich das richtig verstehe, zum ersten Mal in dieser Größenordnung. Das ist ja jetzt bestimmt sehr, sehr, sehr aufregend, da steckt sehr, sehr viel Arbeit drin. Wie lange plant man an so einem Event? Also wenn man darauf sieht, dass ihr das eine Stufe größer macht sozusagen. Wir sind da jetzt gut ein Jahr dran, weil du fängst ja damit an überhaupt erstmal schon deine Partner auch, also wir haben eigentlich alles, was Rang und Name in der Haustierbranche hat, ist vor Ort und dann beginnst du natürlich, stimmst das mit der Örtlichkeit ab, bist dann auch mit den Ämtern hier in Düsseldorf natürlich auch in Kontakt, stimmst alles ab und dann geht es natürlich in die Umsetzung. Und man muss das halt immer so bedenken, dass es sehr viele Spezifika gibt, weil halt viele Hunde vor Ort sind. Also ich gebe dir ein Beispiel, es gibt so eine Musterversammlungsstättenverordnung, da darfst du zwei Menschen bei einer großen Veranstaltung auf den Quadratmeter haben. Du wirst nirgendwo was finden, wo du eine Info bekommst, wie mache ich das denn, wenn ein Hund dabei ist. Ja, ja, verstehe. So, und jetzt stell dir vor, der eine hat den Husky an der Leine, der andere den Chihuahua. Dann stellst du nicht zwei Menschen auch nicht auf fünf Quadratmeter. Das heißt, du musst hochrechnen, wie viel Quadratmeter hat jeder Hund. Und das braucht halt natürlich eine gewisse Zeit. Wir haben ein großes Regelwerk auch, was uns wichtig ist, weil wir wollen einfach, dass das eine gute Party für alle wird. Und ja, der Plan ist ganz klar, Rock am Ring für Hunde. Ja, das finde ich wirklich, naja, wenn schon, denn schon. Rock am Ring, gibt es auch Musik? Gibt es Tierstars, Songs irgendwie? Tatsächlich, genau. Das ist zum Beispiel, für sowas. Wir haben, wie gesagt, viele, wir haben Tierärzte auf der Bühne, wir haben natürlich auch Tiertrainer auf der Bühne, ganz bewusst keine Musik. Also es ist wirklich so, dass wir uns natürlich sehr viele Gedanken gemacht haben und Alle möglichen Quellen, was für einen Hund gefährlich sein könnte, zum Beispiel Glasverbot. Es gibt keine Glasflaschen auf dem Gelände. Es gibt keine laute Musik. Ist für Hundeohren auch nicht so gut. Das heißt, was es halt gibt, ist halt wirklich, wir haben eine Launch Area. Ich habe ja schon gesagt, bei dem Hunde-Eis kann man sich stärken. Wir haben so und so viele Futterstände für die Vierbeiner. Wir haben aber auch so ein eigentliches Food Festival noch für die Zweibeiner auch vor Ort. Das heißt, da werden alle glücklich. Ja, das Line-Up auf jeden Fall, beziehungsweise das Programm, was man auf eurer Homepage sieht, liest sich wirklich ja wie ein Spektakel sondergleichen. Also wüsste man nicht, dass es um Hunde geht, könnte es auch einfach ein richtig gutes Festival für Menschen sein, was es ja auch ist. Es soll ja gemischt sein. Kannst du noch mal ein paar von den, ihr habt so Panels offen, also es gibt eine Bühne, das haben wir jetzt schon rausgehört. Was passiert da? Also was war euch da wichtig auch als Themenquerschnitt irgendwie zu behandeln? Uns war wichtig, dass man auf der einen Seite viel Spaß haben kann. Es gibt zum Beispiel einen superschönen extra gebauten Agility-Parcours für das Wochenende, so ein Abenteuer- Parcours, den man mit Hund erleben kann. Es gibt dort eine temporäre Hundeschule, das heißt, da kann man zum Beispiel sich auch, kann man sich in Sessions einbuchen, kostenfrei, ist dann mit dabei und kriegt dann Tipps für den Hund. Das heißt, es ist immer eine Mischung aus Spiel, Spaß, aber auch etwas Lernen. Also wir haben zum Beispiel auch Workshops, wo ganz genau erklärt wird, worauf musst du bei der Hundeernährung achten, wenn der Hund so und so groß ist, was sind die rassenspezifischen Dinge. Es gibt zum Beispiel von der Tierärztin einen Vortrag, wie kannst du am besten zum Tierarzt gehen mit deinem Hund, dass er stressfrei dort ist. Und diese ganzen Themen, also sehr, sehr viel, wie kannst du mit deinem Hund zu Hause auch erziehungstechnische Übungen machen, das findet auf der Bühne statt. Und ganz viel Spaß bei den verschiedenen Ausstellern, die natürlich auch Produkte, also du findest alles, vom Futter bis Leine bis allen möglichen anderen Produkten, ist der Hund da eigentlich super umsonst. Ja, das hört sich wirklich sehr, sehr gut an. Es werden ja auch im Rahmen dieses Paul-Losers die Petfluencer-Awards verliehen. Das heißt, ich kann auch, wenn ich keinen Hund habe, als Fan kommen, wenn ich Fan von einem dieser Petfluencer bin. Absolut. Was er sein kann. Ich meine, ich erinnere mich an einen sehr süßen Igel, dem ich gefolgt bin auf Instagram. Also das gibt es ja alles. Also das heißt, es sind auch Menschen ohne Haustier willkommen. Absolut, absolut. Wenn man bei uns auf der Homepage, kann man verschiedene Art von Tickets kaufen, weil wir natürlich, damit fängt es schon wieder an, Es gibt halt ein Ticket für ein Mensch und dann kannst du halt Ticket mit einem Mensch plus ein Hund, zwei Hunde, drei Hunde, weil wir natürlich auch genau wissen wollen, wie viele Hunde kommen auf die Fläche, um das auch wieder regulieren zu können. Und wir haben auch durchaus, also verhältnismäßig viele Leute jetzt schon, die Tickets gekauft haben, weil sie einfach gesagt haben, ich möchte da hinkommen. Und was man ja auch nicht vergessen darf, das ist uns auch ganz wichtig, da weisen wir auch immer darauf hin, das ist ein Festival natürlich auch für Hunde. Wir sagen immer scherzhaft, ist dein Hund ein Festivaltyp? Das heißt, wenn du jetzt einen Hund an der Leine hast, der schon beim Waldspaziergang rebellisch wird, wenn jemand den Weg kreuzt oder zum Beispiel ein totaler Angsttyp ist, weil er zum Beispiel aus dem Tierschutz kommt, in der Kettenhaltung war, dann ist die Veranstaltung sicherlich nicht die richtige für deinen Hund. Also dein Hund sollte kein Problem mit Menschenmengen haben und er sollte natürlich sich über Artgenossen freuen. Und dann hat er da auch eine gute Zeit. Wir haben zum Beispiel auch Freilaufflächen, da können die rumtoben. Also das sind aber so Voraussetzungen, die sollte natürlich der Hund erfüllen. Und manche sagen dann auch, nee, das passt vielleicht nicht. Oder beispielsweise, ich habe eine läufige Hündin, das wäre an dem Tag jetzt auch schlecht. Und die sagen, dann bleibt die zu Hause, da ist die ganz entspannt. Ich gehe hier übers Polusa und bringe nachher ein paar Leckerlis mit. Ja, also sind die HundebesitzerInnen schon angehalten, auch ein bisschen selbstreflektiert sich und ihren Hund, weil das kennt man ja selber als Hundehalterin, Hundehalter, dass der Wunsch und die Idee, wie vielleicht das Zusammenleben oder der Umgang ist, weicht manchmal ein wenig ab, je nachdem, was man für einen Charakter einfach erwischt auch bei seinem Haustier. hier. Also das ist vielleicht nochmal ganz wichtig zu betonen, dass man da an sich selber, an den Hund vor allem und auch an alle anderen denkt. Absolut. Und jetzt nicht auf Biegen und Brechen sagt. Und genau, man kann ja auch alleine kommen, was ja auch spannend ist. Also Leinen angucken und Hundefutterinfos sammeln kann man ja auch quasi ohne Begleitung. Genau. Und wir haben all das auch nochmal niedergeschrieben auf polusa.de, da kann man sich das durchlesen und da hat man gute Guidelines auch, okay, wann ist es sinnvoll. Jetzt interessieren mich noch zwei Sachen, vielleicht etwas ernsterer Natur. Also Also wie du gerade schon angesprochen hast, es gibt auf eurer Homepage wirklich sehr, sehr viele Infos, auch zu, naja, wer vielleicht, bei wem von Anfang an vielleicht davon abgesehen wird oder abgesehen werden sollte, teilzunehmen. Also es geht um das Thema Qualzucht, was ja auch ein sensibles ist. Deswegen, vielleicht kannst du das einfach nochmal in deinen eigenen Worten beschreiben, was dieser Punkt auf eurer Homepage bedeutet, wo ihr ein bisschen drauf achtet. Ja, es ist halt ganz wichtig. Wir unterscheiden nicht nach guten und schlechten Hunden. Wir mögen alle Hunde. Es ist nur so, es gibt halt Qualzuchtmerkmale, so nennt man das. Das haben halt spezifische Rassen. Eine Sache, die die meisten kennen, sind brachycephale Thematiken, wie halt diese Kurzköpfigkeit. Man kennt das bei den Mobs beispielsweise oder bei französischen Bulldoggen. Und da ist einfach ganz wichtig, es gibt einige Tiere, die da sehr darunter leiden, weil die sehr schlecht Luft bekommen. Und wir haben das beispielsweise jetzt so auch mit dem Veterinär am Düsseldorf abgestimmt, dass Hunde die Qualzuchtmerkmale haben. Und die dürfen grundsätzlich beim Pallucer teilnehmen, aber unter einer Voraussetzung, dass die nicht akut darunter leiden. Also ich gebe jetzt ein Beispiel, Korgis oder Dackel, die zum Beispiel einen sehr, sehr langen Rücken haben und kurze Beine. Das würde ein Veterinärmediziner jetzt auch als Qualzuchtmerkmal werten und sagen, da haben wir überdurchschnittlich oft Rückenprobleme. So, und jetzt ist es so, wir haben tatsächlich beim Eingang auch wirklich, da werden auch Veterinärmediziner, also Tierärzte stehen, die werden die Tiere auch in Augenschein nehmen und würden auch davon abraten und sagen, da gibt es jetzt keinen Zutritt, wenn man zum Beispiel merkt, dass der Dackel sich schon so schlecht bewegt, dass er wahrscheinlich Schmerzen hat. Wir dürfen nicht vergessen, das Polusa ist sechs Fußballfelder groß und wenn jetzt zum Beispiel bei 28 Grad schon in der Anmeldung ein Mops steht, der kaum Luft bekommt und hechelt, der schafft wahrscheinlich 500 Meter, Wir sind ja im Lorica, da muss man über den Deich laufen vom Parkplatz. Das ist für den mehr Quälerei als Spaß. Und das ist uns einfach wichtig, dass jeder Hundebesitzer selbst reflektiert und die Sache rangeht und sagt, okay, wie geht es meinem Hund und ist der fit genug eigentlich an so einem Festival teilzunehmen. Wir würden ja auch, wenn es uns nicht gut geht und wir krank sind, würden wir auch sagen, Mensch, ich habe zwar die Rockerbring-Tickets, aber mit Fieber oder mit der Krankheit kann ich mich da jetzt nicht hinschleppen. Und genau das prüfen wir im Endeffekt auch vor Ort, damit alle, die da sind, eine gute Zeit haben. Ja, das ist ja, also ich finde es eigentlich auch Festival angemessen. Es gibt halt irgendwie Türsteher. Und dann war nämlich die andere Frage, die sich bei mir auftat. Wie gesagt, ich bin ja auch selber mit Hunden aufgewachsen und auch immer noch familierbedingt mit Hunden umgeben. Da gibt es ja auch manchmal einfach ein bisschen Beef. Es kommt ja immer auf die Kombination an und dann gibt es vielleicht auch mal eine kleine Kläfferei. Du hast jetzt gerade schon angesprochen, dass ihr natürlich durch den Platz das auch ein. Antizipiert, dass man jetzt nicht völlig eng auf den anderen hängt. Es kann ja trotzdem mal zu einer kleinen Handgemenge kommen oder so. Gibt es auch Security? Also gibt es auch ganz Festival-mäßig? Es gibt tatsächlich Security, die werden wir garantiert nicht brauchen. Wir haben ja schon ein paar Veranstaltungen gemacht und wir haben nur tolle Hundebesitzer kennengelernt. Security werden wir nicht brauchen. Was wir aber natürlich vor Ort haben, wir haben neben dem Ordnungsdienst haben wir beispielsweise ein Tierschutzteam, die Portrullier natürlich. Die geht rum und schaut natürlich, dass beispielsweise jeder sich an die Leinenpflicht hält. Und das sind banale Dinge, wie wir sagen, bitte die Leine darf halt nur zwei Meter lang sein, weil wenn du jetzt mit einer Langlaufleine von 15 Meter rumläufst und das macht jeder, macht das wieder keinen Sinn. Es gibt Freilaufflächen, wo die Hunde frei laufen können und wir haben eine komplette, ich sage fast scherzhaft, eine komplette Tierklinik. Also wir haben drei Tierärzte vor Ort, wir haben acht tiermedizinische Fachangestellte vor Ort. Das heißt, wir haben eine komplette Notfallstation, falls irgendwas mit dem Hund sein sollte. Auch das haben wir in der Vergangenheit nie gebraucht. Plus natürlich auch ein Sanit-Zelt für die Menschen. Auch da ist bisher bis auf den Sonnenbrand bisher noch nichts passiert. Aber wir sind auf alles vorbereitet. Ja, ich möchte auch betonen, ich unterstelle natürlich niemandem irgendwie da fahrlässiges Verhalten, sondern ich kenne das wie gesagt selber, man kennt seinen Hund, denkt so, ja, ich habe den schon im Griff und so und dann trifft es vielleicht doch auf das eine gegenüber, wo mal was passieren kann und genau, da ist aber sehr viel einfach drumherum, wo ja, darauf geachtet wird. Das ist so und da muss man dann Entscheidungen treffen. Also beispielsweise eine Entscheidung, wo wir manchmal Rückfragen bekommen, wir haben das Polusa, du darfst erst, also Kinder unter zwölf dürfen nicht aufs Polusa. Und das ist genau dieser Grund, weil der Punkt ist einfach, wir wollen halt nicht, dass da vielleicht ein Kind mit dem Buggy rüber geschoben wird oder ein Kleinkind doch mal irgendwo einen Hund anfasst, ins Auge fasst etc. Weil es sind halt ganz viele Hunde vor Ort und wir wollen einfach von vornherein ausschließen, dass es dazu zu irgendwelchen gefährlichen Szenen kommt mit Kindern. Das kann ich gut verstehen und das finde ich auch sehr gut. Jetzt ist diese Verleihung, das riecht, klingt und schreit nach Glamour und gibt es einen roten Teppich? Natürlich gibt es einen roten Teppich. Also du kannst ja keinen Oscar verleihen ohne einen roten Teppich. Ja, das stimmt natürlich. Natürlich. Also das ist natürlich aber nur in der VIP-Lounge, ist klar. Habe ich die erwähnt? Die VIP-Lounge. VIP-Lounge, very important pets natürlich. Natürlich, das ist Usus und RTL, Sat.1 und Co. sind natürlich auch vor Ort. Wie gesagt, es geht ja um die viermeinigen Oscar-Gewinner. Ja, also das klingt wirklich nach einer Riesenmenge Spaß an diesem Wochenende, 21., 22. September. Jetzt ist ja, wie wir alle wissen und es ist ein leidiges Thema und auch immer irgendwie, ich bin auch müde darüber zu sprechen, aber das Wetter, das gute alte Wetter oder eben das schlechte alte Wetter. Also jetzt haben wir schon etabliert, es könnte Ende September, ich kenne das selber, eine von uns beiden hat an dem Wochenende Geburtstag und ich weiß aus Erfahrung, dass da sehr oft die Sonne scheint. Allerdings kann es auch mal regnen. Jetzt haben wir, wie gesagt, schon etabliert, wenn es zu warm wird, es gibt genug Getränke, es gibt Unterstand, es wird darauf geachtet, dass das alles versorgt ist. Was ist, wenn es regnet? Man kann schwimmen, das ist klar, also nass wird man so oder so, wenn man möchte. Es ist natürlich ein Open-Air-Festival, wie andere Open-Air-Festival auch. Das Gute ist ja, dass wir Hundebesitzer bei jedem Wetter rausgehen. Das ist das Positive. Ich bin aber sehr überzeugt davon bisher, man hört das, das ist ein Holztisch, auf den ich klopfe. Bisher hatten wir immer bei allen Veranstaltungen, wir machen das jetzt schon ein paar Jahre, hatten wir wirklich immer Glück. Also das war vorhin kein Witz, tatsächlich hatten wir nachher das Problem, dass jemand einen Sonnenbrand hatte und zum Sunny ist, weil im Endeffekt es so heiß war. Das heißt, von daher gehen wir davon eher aus, dass wir da wieder einen schönen goldenen Herbst erleben werden hier bei uns in Düsseldorf. Ja, das wünsche ich und wie gesagt, aus Erfahrung weiß ich, an diesem Wochenende ist die Möglichkeit auch sehr groß. Ich wollte nur trotzdem nochmal hören, dass, wie du schon so schön sagst, HundebesitzerInnen sind einfach für jedes Wetter ausgestattet und wir sind ja alle nicht aus Zucker, da macht dann ein bisschen Regen vielleicht auch nichts aus und genau, dadurch, dass es ja auch das traditionelle Abschwimmen der Saison ist, kann man auch ins Schwimmbad, also tatsächlich in den Pool. Also die Hunde dürfen in den Pool. Die Menschen dürfen das ganze Jahr über, die bleiben jetzt draußen, aber die Hunde dürfen natürlich rein. Auch da, wir haben eine Zukunftskontrolle, damit immer nur eine bestimmte Anzahl an Hunden da ist, die Spaß haben können zusammen. Und genau, da gibt es da die Poolparty. Wunderbar. Tickets gibt es bei euch auf der Homepage. Und wenn ich das richtig verstehe, sollte man schnell sein, um auch noch sich…. Zu sichern, dass man Zugang hat. Ja, jetzt gibt es noch welche, aber aus der Vergangenheit können wir sagen, die sind auch schnell weg. Also die Pfoten ab an die Tastatur und schnell Tickets gesichert. Vielen, vielen Dank, André Kakalis, für das schöne Gespräch und den Ausblick aufs PORLUSA. Bis zum nächsten Mal. Danke für deinen Besuch. Tschüss. Ciao. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf. Vom Wetterstruxy. Nach dem zwischenzeitlichen, sagen wir mal frühherzigen Einbruch, So geht es jetzt mit den Temperaturen und mit dem Wetter langsam wieder aufwärts. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Es gibt nicht so wahnsinnig viel zu berichten aktuell tatsächlich, deswegen würde ich einfach direkt rein starten und wir gucken uns dann die einzelnen Tage genauer an und machen so einen kleinen groben Überblick auf das, was uns in der nächsten Woche erwartet. Der Freitag ist zwar per se ein Pechtag, Freitag der 13. Nein, schwarz beiseite. Wir werden in den Morgenstunden ein bisschen Nebel haben, hochnebelartige Wolken. Die ziehen so zum Vormittag hin ab, dann setzt sich die Sonne kurzzeitig durch. Danach bilden sich mehr und mehr Quellwolken und es gibt vereinzelte Schauer bei maximal so rund 8 bis 17 Grad. Der Wind böht oder ist dann wieder aufgefrischt, böht in den Nachmittagsstunden. Gerade in Schauernähe kann er dann auch mal 40 bis 45 Kilometer pro Stunde erreichen. Der samstag wird uns aller voraussicht nach ebenfalls einen freundlichen start in den tag bringen hier wird so dieses nebel hoch nebel artige besorgt das wird nicht so wahnsinnig präsent sein deswegen gehe ich moment er davon aus dass es sonnig starten wird im tagesverlauf ziehen und so einzelne kompaktere wolkenfelder durch das sind so tief hängende wolken die man. So ein bisschen unschön sind, sagen wir mal so. Die machen einfach einen gräulichen Touch. Temperaturen liegen so groben bei 8 bis 17 Grad. Und der Wind frischt auch hier zum Nachmittag wieder ein bisschen böiger auf. Wird aber nicht ganz so intensiv sein wie noch am Freitag. Der Sonntag ebenfalls freundlicher Start in den Tag. Dann ziehen wieder Wolken auf. Diese werden kompakt sein. Diese werden die Sonne auch nicht mehr durchlassen. Und die Temperaturen steigen ein bisschen an, liegen bei 8 bis maximal 19 Grad. Wind ist zum späten Nachmittag vielleicht noch ein leichtes Thema, ansonsten eher schwach unterwegs. Und dann gucken wir auf die neue Woche noch. Die wird jetzt wohl von Tag zu Tag etwas wärmer und auch etwas freundlicher. Das liegt an einem Hochdruckgebiet, was sich so über Südskandinavien positionieren wird. Und wir werden dann in östliche Luftströmungen kommen. Die sind per se noch aufgrund dessen, weil der Kontinent noch sehr warm ist, eher wärmer sein. Und die Temperaturen werden dann so im Groben bei 21 bis maximal 23 Grad liegen und dabei werden wir so ein Mix aus sonnigen Phasen haben, dann werden auch wieder kompaktere Wolken durchziehen durch ein Tief, was über Norditalien liegt und ganz allgemein entsteht so ein bisschen Hauch von Altweibersommer. Wenn das keine Aussichten sind, dann weiß ich es auch nicht. Ich wünsche euch jetzt ein schönes Wochenende und verabschiede mich in meinen Sommerurlaub und wir hören uns Und dann Anfang Oktober wieder. Bis dahin, bleibt mitgebogen. Bis dann, tschüss. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruxy-Blog. Jensstrux.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns eine riesengroße Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast. Bewertet uns mit Sternen, mit Daumen, mit Punkten. Und erzählt auch jemandem, der Düsseldorf liebt. Oder, noch viel besser, jemandem, der das noch lernen soll von diesem Podcast. Cast. Mein Name ist Tosja Kohlmann. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Wieder einen Rheinpegel durchgehört. Gratulation. Jetzt müsst ihr nur noch jemanden. Music.