Latest / Coding Buddies | Tech & Dev-Mindset / Büropflicht vs. Homeoffice: Kontrolle oder Vertrauen?
Transcript
- 0:00Ich glaube, als es los ging mit Homeoffice und das so neu war,
- 0:03dass ich das jeden Tag machen konnte, bin ich ein bisschen
- 0:06verloddert am Anfang, bis ich mir irgendwann.
- 0:09Gesagt habe die Kontrolle verloren.
- 0:11Coding Buddies Dein Podcast rund um Softwareentwicklung und
- 0:14aktueller Tech News herzlich Willkommen.
- 0:29Einen wunderschönen guten Tag und herzlich Willkommen zur
- 0:31neuen Folge vom Coding Buddies Podcast.
- 0:34Und da bin ich natürlich wieder dabei, der Fabi und natürlich
- 0:37auch der Tino, den ich jetzt hier begrüße.
- 0:39Tino, wie geht's dir, was geht ab?
- 0:42Ja, was geht denn ab? Fabi schöne Einleitung, Danke,
- 0:46freu mich wieder dabei zu sein, heute noch mal ne, also du weißt
- 0:51ja einmal mach ich noch mit, einmal mach ich noch mit 400
- 0:54mach ich noch voll, dann kannst du ja alleine weitermachen Oh
- 0:57nö. Wie geht es dir?
- 1:00Alles gut, alles gut, alles gut, wir sind ja frisch aus den
- 1:04Bergen zurück. Ja.
- 1:06War fantastisch. Wieder Wintersport, einfach
- 1:08einfach klasse. Ich mag statt in der Stube
- 1:12hocken und zu Coden, einfach mal sportlich aktiv sein.
- 1:16Genau, also ich merk das auch noch n bisschen in den Knochen
- 1:19beziehungsweise in der wie sagt man so, der Körper ist noch
- 1:22etwas müde, aber der Kopf ist natürlich voll am Start, ist
- 1:26doch klar. Ja, das hoffe ich.
- 1:28Wir haben heute auch n ganz cooles Thema, magst du es mal
- 1:31vorstellen? Ja, also das ist ja auch gerade
- 1:35im Bereich der Softwareentwicklung, finde ich.
- 1:38Zumindest ist uns das ja öfter mal vorgekommen oder regelmäßig
- 1:43immer mal wieder so in im Gespräch irgendwo, sagen wir mal
- 1:46in den Medien und hier und da, und hast du nicht gesehen und es
- 1:50geht um Homeoffice und dieses ja Rückkehr ins Büro dingsbums so,
- 1:55da ist es ja. Nicht so richtig, da ist man
- 1:58sich ja nicht so richtig einig. So nach dem Motto Mal jetzt
- 2:01sagt, Na ja, kommen jetzt hier jetzt mal wieder alle ab ins
- 2:04Büro, Homeoffice ist Quatsch, das war jetzt nur eine
- 2:07vorübergehende Sache und jetzt sollen wir wieder alle zurück
- 2:09ins Büro kommen, oder ob das jetzt wirklich einfach
- 2:12nachhaltig auch ein neues Modell sozusagen für die Zukunft der
- 2:16Arbeitsweise sozusagen ist. Ja.
- 2:19Genau, ja, das ist ja auch wirklich wieder verschärft oder
- 2:23kritisiert worden in letzter Zeit, wie du ja schon meintest,
- 2:26was ich auch ziemlich spannend finde, gerade im letzten Jahr,
- 2:30dass auch sage ich mal, berühmtere Personen oder CEOS
- 2:34von großen Unternehmen sich wieder kritisch geäußert haben
- 2:37dazu und eigentlich Vorhaben, wieder diese Rückkehr ins Büro
- 2:41zu fördern oder auch teilweise zu forcieren, was ich halt krass
- 2:45finde. Vielleicht arbeiten wir da auch
- 2:48einfach mal auf, wie es bei uns war.
- 2:50Also Spoilerwarnung, wir arbeiten ja im Homeoffice.
- 2:53Ja. Aber wie es überhaupt dazu kam,
- 2:56also da hat ja, sage ich mal, Corona auch einen großen Anteil
- 3:00dran gehabt. Das war ja so der Wendepunkt,
- 3:01aber auch bei vielen, dass halt Unternehmen gemerkt haben, hey
- 3:06okay, die Leute können auch von zu Hause aus arbeiten und so
- 3:09kann das Ganze hier weiterlaufen, weil mit unter
- 3:11Corona war es halt schwierig, alle ins Büro zu kriegen.
- 3:15Und das war ja schon so n so n Paradigmenwechsel nenn ich es
- 3:19mal gerade bei uns, dass wir das halt auch noch mal n bisschen
- 3:22aufarbeiten und mal erklären, wie das bei uns läuft und dann
- 3:25würde ich halt irgendwie es cool finden, wenn wir mal so vor und
- 3:28Nachteile ganz objektiv betrachten, ob man das dann
- 3:33Fazit, ob man das komplett komplett objektiv nehmen kann,
- 3:36ja komplett wird schwierig aber sagen wir mal nicht zu
- 3:40subjektiv. Na, kann ich nicht versprechen.
- 3:44Na OK, dann versuche ich das. Dann bin ich der objektive Part
- 3:47heute. Ah, sehr gut.
- 3:48Nee, aber kannst du dich noch dran erinnern, wie das war, als
- 3:51das mit dem ich nenn es jetzt mal mit dem Homeoffice losging,
- 3:53also ne die Zeit vor Homeoffice, die Zeit nach Homeoffice, das
- 3:58ist ja quasi die neue Zeitrechnung nach Corona weißt
- 4:03du noch wie das bei dir war? Ja, also vor Corona hatte ich
- 4:07beispielsweise einen Tag die Woche Homeoffice.
- 4:11Und das fand ich halt auch schon mega cool damals.
- 4:14Das war viel, sag ich mal und hat halt ermöglicht, dass man,
- 4:20also ich konnte diesen Tag auch flexibel wählen, sag ich mal,
- 4:23ich musste nicht jede Woche den gleichen Tag ins Homeoffice, ich
- 4:27musste, du gehst jetzt ins Homeoffice ab mit dir ab auf die
- 4:31stille Treppe, so, nein, das war halt schon ne geile
- 4:35Flexibilität, gerade bezüglich. Dem berühmten Wort Work, Life,
- 4:41Balance oder zusammengesetzte Wort, wie man es auch nimmt, was
- 4:44ich auch gerne thematisieren möchte heute bei dem Thema, weil
- 4:46ich glaub du kommst nicht drumherum ohne Work Life Balance
- 4:50aufzugreifen dabei, aber das war halt schon so, dass ich mir
- 4:54dachte, OK, cool, du hast diesen einen Tag, den kannst du
- 4:56flexibel einsetzen, wenn du auch mal private Termine noch hast,
- 5:00sei es der keine Ahnung der Handwerker, der in die Wohnung
- 5:03mal muss, so n ganz klassisches Beispiel, dass du da halt
- 5:06einfach diese Flexibilität schon hattest.
- 5:08Und damit war ich auch zufrieden.
- 5:10Ich kann es ja nicht anders. Ne, das war cool und so war das
- 5:14bei mir jetzt vor Corona mehrere.
- 5:18Jahre. Und bei dir, wie sah es da?
- 5:21Aus. Also ich hab vor Corona
- 5:23tatsächlich überhaupt gar nicht im Homeoffice gearbeitet,
- 5:26einfach auch vom Arbeitsmodell her war es ja so.
- 5:31Angedacht da wo ich vorher gearbeitet habe, dass man
- 5:34wirklich sagt, OK, man sitzt zu zweit im Per Programming vor
- 5:38einer Pairing Station und arbeitet sehr eng miteinander
- 5:43zusammen und das war tatsächlich ganz lustig, weil wir jetzt auch
- 5:46gerade Skiurlaub angeschnitten hatten, weil genau in dieser
- 5:51Phase, wo Corona auch dann nach Deutschland kam, war es bei mir
- 5:55ungefähr so. Also ich war im Skiurlaub und.
- 5:58Das war dann gerade so, dass man so sich so dachte, so Ah, hier
- 6:01wird n bisschen was geschlossen, da wird n bisschen was
- 6:03geschlossen. Ich weiß auch nicht, ob man das
- 6:05war dann auch so, auf der einen Seite ganz weit weg und auf der
- 6:09anderen Seite doch wieder sehr nah dran, weil gerade aus dem
- 6:12Skigebiet, wo ich dann wieder zurückgekommen bin, gab es dann
- 6:15auch genau in dieser Woche Corona Fälle.
- 6:18Und da hat man sich ja noch so n bisschen drüber lustig gemacht.
- 6:20Ja ha, Corona hier, corona da. Jemand, der zum Beispiel bei uns
- 6:24mit dem Skiurlaub war, der meinte dann auch so ja, mein
- 6:26Chef hat mich angerufen, meinte Ja warst du irgendwie im
- 6:29Skiurlaub in deinem Urlaub und er meinte dann so ja klar, ich
- 6:32war im Skiurlaub und dann meinte der Chef so Na ja gut dann bleib
- 6:36mal bitte 2 Wochen zu Hause, ich möchte dich bitte nicht im Büro
- 6:39sehen. Und ich dachte so hä, was geht
- 6:42denn da ab hä? Das ist völlig übertrieben so
- 6:44und ich halt ins Büro ganz normal weißt du ja Moin hier
- 6:48Leute und so weiter und eine Woche später oder ich weiß nicht
- 6:50mal nicht mal ne Woche später oder so hieß es dann okay es
- 6:54packen jetzt bitte alle ihre Sachen und jeder nimmt sich
- 6:56jetzt n Rechner mit nach Hause und jetzt ab morgen arbeiten
- 6:59alle zu Hause, mal gucken wie lange.
- 7:02Und ich, das ging schnell. Dann ne.
- 7:03Und ich dachte so, also in dem Moment dachte ich, was passiert
- 7:06hier eigentlich? Ich niemals war Homeoffice
- 7:09angedacht, und auf einmal ging das los und wir haben wirklich,
- 7:13ich dachte hä, das ist jetzt n schlechter Scherz, du gehst zur
- 7:16Arbeit und deine Chefs sagen dir so Tschüss, ihr nehmt jetzt
- 7:19bitte alle Sachen mit nach Hause, nehmt bitte alles was ihr
- 7:21braucht und dann geht es aber auch nach Hause und dann
- 7:23arbeitet ihr ab jetzt zu Hause. Das war so komisch wir unsere
- 7:26Sachen alle abgebaut ich so. Na gut, dann nehm ich halt hier
- 7:28den Rechner mit nach Hause und ja gut OK dann rein ins Auto und
- 7:33dann hat man den ganzen Scheiß nur nach Hause genommen und ab
- 7:36da an war dann ab dem Zeitpunkt war einfach Homeoffice die ganze
- 7:41Pandemie durch und n anderer Kollege von mir meinte so Mensch
- 7:45ja also. Weiß nicht, ich find es geil,
- 7:48das ist mal jetzt passiert hier wenigstens vor irgendwas und ich
- 7:52kann es irgendwo verstehen, weil es war irgendwo aufregend oder
- 7:55irgendwie spannend, aber natürlich jetzt rückblickend
- 7:57auch also sehr sehr, na ja, also das was drumherum passiert ist,
- 8:04war natürlich irgendwie nervig dieses ganze, man darf nicht
- 8:07rausgehen und so weiter das hat mich halt auch genervt, aber die
- 8:09Art und Weise, dass man von zu Hause auf einmal arbeiten
- 8:11konnte, das fand ich halt richtig cool, ne also?
- 8:16Und das war auf jeden Fall bei mir so.
- 8:17Ein krasser Wechsel, so nur zu Hause und dann auf einmal nur
- 8:21Homeoffice. Und als dann die ganze Pandemie
- 8:24Nummer vorbei war, dann war es dann so, dass man da war, es
- 8:28dann genau andersrum bei mir, ich war dann sozusagen 4 Tage im
- 8:32Homeoffice und ich glaube alle 2 Wochen mal einmal im Büro
- 8:35ungefähr. Ah okay.
- 8:38Genau. Ja, da bei mir war das dann so,
- 8:41dass im Prinzip ja durch Corona auf 100% Homeoffice umgestellt
- 8:46wurde. Das war bei mir genauso von
- 8:48heute auf morgen so. Nächst bleiben bitte alle zu
- 8:50Hause und das war natürlich erstmal schon geil, weil man
- 8:53fand ja den einen Tag Homeoffice coolen, jetzt konntest du jeden
- 8:56Tag zu Hause bleiben, gerade weil das bei mir auch mit
- 8:59Pendeln verbunden war. Also ich musste halt mit Auto
- 9:01auch immer ins Büro fahren, ne Weile und.
- 9:05Genau, und das ist halt auch ein Punkt, den man dann schon mal
- 9:08einsparen kann. Die Zeit und den Sprit
- 9:09sozusagen. Ne, das war halt auch cool.
- 9:13Also ich hatte halt auch mehr Zeit am Tag wieder, weil ich
- 9:16halt nicht diese Strecke fahren musste.
- 9:20Ja und nach Corona ist es halt so geblieben, also bei wie war
- 9:24das ja doch dann war das bei mir auch erst so richtig ein Tag ins
- 9:28Büro pro Woche, du meintest alle 2.
- 9:31Also bei mir war es einer pro Woche ist es halt genau
- 9:33umgedreht worden ja OK. Bisschen dazu, um kurz
- 9:37vorzuspringen, dass wir ja jetzt zu 100% im Homeoffice sind, da
- 9:42wir in einem gemeinsam wieder in einem anderen Unternehmen sind
- 9:46und den Vorteil genießen können, 100% Homeoffice zu haben, gerade
- 9:50weil wir ja auch in unterschiedlichen Städten
- 9:52wohnen, das heißt, an unterschiedlichen Standorten
- 9:54sind und trotzdem den ganzen Tag durchs Homeoffice quasi auch
- 9:58miteinander arbeiten können dann.
- 10:00All das ist, das ist zum Beispiel auch für mich total n
- 10:02Vorteil gewesen. Also einfach halt für mich als
- 10:05Vorteil zu sehen, weil, und das ist jetzt vielleicht n Objekt,
- 10:09kannst ja objektiv beurteilen, aber für mich subjektiv n
- 10:11absoluter Vorteil, weil du im Endeffekt einfach nicht mehr
- 10:15diese Ortsgebundenheit hast, sondern du kannst theoretisch
- 10:18mit verschiedenen Leuten. Sage ich jetzt mal auf der Welt,
- 10:22wenn man es zum Großen nimmt oder halt auch im Kleineren in
- 10:25Deutschland miteinander arbeiten, auch so von
- 10:27unterschiedlichen Standorten übergreifend.
- 10:29Das heißt, du kannst auch Teams zusammenbringen, die eigentlich
- 10:32gar nicht nur aus einer Stadt kommen, und das finde ich echt
- 10:35ziemlich cool, weil wie gesagt, es hat den Vorteil, dass wir zum
- 10:38Beispiel auch dann wieder zusammenarbeiten konnten und das
- 10:41mit der Pendelzeit, da bin ich auch voll bei dir, weil ich
- 10:43musste auch weiß nicht mindestens jeden Tag.
- 10:47Na ja, 35 bis 40 Minuten fahren pro Strecke, also das ganze
- 10:51zweimal am Tag, nämlich einmal hin und einmal wieder zurück.
- 10:53Und ich finde, das ist einfach, das sind Sachen, weil du ja work
- 11:00Life Balance angesprochen hast. Du kannst in der Zeit Sport
- 11:03machen zum Beispiel, also selbst wenn man sagt du.
- 11:07Hast irgendwas, was du dafür anstatt dessen machen kannst.
- 11:10Dann kannst du dich ja zumindest sportlich betätigen, wo ich mir
- 11:12dann auch denke. Na das ist doch für den
- 11:14Arbeitgeber an sich auch eine total interessante Sache, gerade
- 11:17wenn du zum Beispiel so Bürojobs hast, dann ist es, sollte es
- 11:20doch im Interesse sein, dass sozusagen der Mitarbeiter oder
- 11:24die Mitarbeiterin halt eben auch die Zeit für Sport hat und das
- 11:26kann man dadurch halt viel besser gewährleisten, genauso
- 11:30wie zum Beispiel ich manchmal morgens total gestresster, wenn
- 11:33ich mal ein bisschen länger geschlafen habe, weil man dann
- 11:35doch mal einen Wecker weggedrückt hat.
- 11:37Und dann kommst du vielleicht in den ungeplanten Stau und dann
- 11:40denkst du dir so, och nee, jetzt muss ich, aber vielleicht habe
- 11:42ich da einen Termin oder ich weiß ich nicht, muss gleich
- 11:45länger arbeiten und aber eigentlich habe ich noch im
- 11:47Nachmittag das und das geplant gehabt, weil vielleicht hast du
- 11:50da auch einen privaten Termin wie du meintest, den musst du ja
- 11:53dann auf Nachmittag schieben oder was auch immer und dann
- 11:55schaffst du das irgendwie nicht und dann kommst du direkt in
- 11:57Stress rein und was ich auf jeden Fall echt krass gemerkt
- 12:01habe ist, dass ich. Durch Homeoffice zum Beispiel.
- 12:05Unglaublich viel weniger krank geworden bin also dadurch, dass
- 12:09ich gut, ich werde jetzt sowieso nicht.
- 12:11Sobald das Haus nicht mehr verlässt.
- 12:14Ja, ich komme nicht mehr in Kontakt mit anderen Leuten.
- 12:16Nein, das ist es gar nicht, aber tatsächlich, ich glaube, dass es
- 12:20halt einfach durch ein bisschen mehr Schlaf insgesamt, durch
- 12:24weniger Stress, durch irgendeine Reisezeit oder so, die ich mir
- 12:27dann halt zwar selber gemacht habe, aber gut okay, was soll es
- 12:31aber im Endeffekt, wie gesagt, ich.
- 12:33Bin auch so nicht oft krank geworden, aber selbst weiß ich
- 12:36nicht. Ein 2 Krankheitstage im Jahr
- 12:39sind halt eher auf 0 reduziert wurden so das finde ich dann
- 12:43schon krass. Ja, was also glaubst du?
- 12:50Das liegt daran, dass du jetzt quasi erholter bist, sozusagen
- 12:54schon in deinem Alltag. Also du fühlst dich quasi in
- 12:58deinem Home Office wohler, als ins Büro zu fahren und da zu
- 13:01arbeiten. Also im Alltag schon.
- 13:04Also was ich zum Beispiel cool finde, ist schon, dass man, das
- 13:06haben wir ja momentan auch, dass man so für bestimmte Workshops
- 13:11dann auch zusammenkommt im Team oder auch ein bisschen
- 13:13teamübergreifend und dann halt eben auch sozusagen zusammen vor
- 13:18Ort irgendwo arbeitet, und das ist, finde ich, auch cool, das
- 13:21macht auch Spaß, ist auch ne ne gewisse Abwechslung, die dann
- 13:24reinkommt, aber halt eben nicht die Alltäglichkeit.
- 13:28Und das finde ich gut. Und ich finde, es kommt
- 13:31natürlich immer ein bisschen darauf an, in welchem Kontext
- 13:33man dann arbeitet, weil ich kann total verstehen, wenn Leute
- 13:35sagen, ich finde Home Office nicht so geil, weil du ja unter
- 13:39Umständen, wie du meintest, schon extrem isoliert sein
- 13:41kannst. So aber wenn du jetzt zum
- 13:44Beispiel so wie wir zum Beispiel arbeiten oder so wie ich vorher
- 13:47auch gearbeitet habe, regelmäßig zusammen im Per Programming
- 13:51unterwegs ist und zusammen programmiert, also eigentlich
- 13:53immer jemanden bei sich hat, mit dem man quatscht.
- 13:57Natürlich auch mal so n bisschen Smalltalk nebenbei und nicht
- 13:59ausschließlich über n Code. Das ist ja ne ganz normale
- 14:02Sache, was ja aber auch wichtig ist.
- 14:03Genau das ist ja auch das, was eigentlich gewollt wird, dann
- 14:06teilweise wo es dann heißt so, ja weiß ich nicht so,
- 14:10zwischenmenschliche Gespräche fallen dann dadurch weg, so und
- 14:14das kann durchaus sein, aber es ist halt auch immer n bisschen
- 14:16die Frage wie man an die Sache rangeht.
- 14:18Also ich mein jetzt sowas wie kaffeeküchengespräche weißt du,
- 14:20die hast du auf Arbeit. Auch ja, also.
- 14:25Fassen wir das mal n bisschen zusammen aus deiner Sicht und
- 14:29ich teile die Sicht auch was so Vorteile beim Homeoffice sind
- 14:33beziehungsweise kann ich ja auch noch ergänzen.
- 14:35Ich find halt auch diese Flexibilität in der
- 14:36Arbeitsgestaltung halt extrem wichtig und gut, dabei hat
- 14:40natürlich, also da muss man natürlich fairerweise sagen,
- 14:44dass benötigt auch ein Arbeitsmodell, wo man
- 14:47beispielsweise eine Gleitzeit in der Arbeitszeit hat.
- 14:51Wenn also diese Kombination finde ich, gibt die halt ne
- 14:54maximale Flexibilität, die ich auch nicht mehr missen möchte,
- 14:58ehrlich gesagt, weil ich finde es gut, wenn ich zum Beispiel
- 15:02nicht jeden tag Punkt 07:00 Uhr anfangen muss.
- 15:05Ja. Oder wie du meintest, wenn man
- 15:07denn doch mal ein bisschen verschläft oder einen Wecker mal
- 15:09wegdrückt oder einfach ja mit den falschen Beinen aufsteht.
- 15:12Jeder kennt es. Dass man sich dann auch einfach
- 15:14die 1050 Minuten morgens nehmen kann, um einfach ein bisschen
- 15:17klar zu kommen auf gut Deutsch, das finde ich einfach mega gut
- 15:23daran. Ja, also dass du das einfach
- 15:25auch schieben kannst, oder? Keine Ahnung, du hast um 8 einen
- 15:27Termin privaten, ja dann fängst du halt später an oder arbeitest
- 15:30ein bisschen davor, ein bisschen danach, hauptsache du hältst
- 15:33deine Termine irgendwie ein, die du an dem Tag hast, arbeitest
- 15:37dann hinten raus ein bisschen länger, alles seine
- 15:39Möglichkeiten. Die im Homeoffice natürlich noch
- 15:42viel besser gehen, weil wenn du erstmal ins Büro fährst, wie in
- 15:45unserem Fall, fährst du da ne Stunde hin, sagst oh nee, jetzt
- 15:48muss ich aber in ne Stadt zurück oder da wo ich wohne, weil jetzt
- 15:51kommt der Handwerker, dann fährst du nicht los vorher, weil
- 15:54das lohnt sich gar nicht und so kannst du halt sagen nee, aber
- 15:56die Stunde vorher kann ich jetzt doch was machen.
- 15:58Ja genau so also betrachten wir jetzt mal nicht dabei sowas wie
- 16:02Sägezahneffekte in der Konzentration oder so.
- 16:04OK, das ist alles n anderes Thema, aber du hast halt
- 16:07potenziell die Möglichkeit, wenn du zum Beispiel ne kleine
- 16:09Aufgabe hast, die du in einer Stunde bewältigen kannst.
- 16:11Vorher ja, und das mag ich halt extrem daran, dass du quasi um
- 16:17dein Privatleben herum besser also beziehungsweise diese Work
- 16:22Life Bands, du kannst dein Privatleben mit der Arbeit
- 16:24einfach noch besser. Verschmelzen wir jetzt das
- 16:27falsche Wort? Da möchte ich später drauf
- 16:29eingehen, sondern verbinden. Also es ist schon getrennt
- 16:31voneinander, aber du kannst es besser vereinbaren und das ist
- 16:34halt für mich ein riesen Punkt das mit dem Pendeln gehe ich
- 16:37ganz mit, das vermisse ich gar nicht im jeden Tag im Auto
- 16:41sitzen, positiver Nebeneffekt, dass mein Auto auch viel mehr
- 16:46ruht sage ich mal. Ich brauche es halt nicht mehr
- 16:49jeden Tag. Gut, die Zeit ne wo du meintest
- 16:54so 40 Minuten fand ich ganz witzig und da wusste ich halt so
- 16:56an Leute, die zum Beispiel Berlin oder so, wo ja die lachen
- 16:59sich kaputt über 40 Minuten das fahren die allein mit der U Bahn
- 17:01das zweifache manchmal ne wenn du von einen Stadtteilen
- 17:04schlägst. Du musst keine Ahnung aber für
- 17:07uns war es halt n Thema ne und du sparst halt egal wieviel du
- 17:09sparst. Du sparst halt Zeit einen das
- 17:12ist halt wirklich wichtig. Ein Punkt, den ich persönlich
- 17:16sehr geil finde. Den hatten wir jetzt noch nicht.
- 17:20Ist natürlich auch die Frage, wie das Büro aussieht, aber ich
- 17:23muss sagen, dass ich mich im Homeoffice über die Jahre jetzt
- 17:27coronas liegt ja jetzt auch ne weile Gott sei Dank hinter uns,
- 17:30mich halt geil eingerichtet hab zu Hause, ich hab halt mir n
- 17:33coolen Bereich geschaffen um zu arbeiten, an dem ich mich sehr
- 17:37wohl fühle. Das Setup, das ich verwende, ist
- 17:40halt so abgestimmt, dass ich sehr gut und sehr gerne damit
- 17:44arbeite, sage ich mal. Das finde ich, ist halt auch n
- 17:46riesen Punkt ne, du hast halt diese persönliche Komponente da
- 17:49drin. Angenommen man arbeitet
- 17:51beispielsweise in einem Großraumbüro wo alles gleich
- 17:54ist, jede Station gleich, jeder hat den gleichen Laptop, die
- 17:56gleichen Monitore und das ist aber alles nicht so wie du es
- 17:59gerne hättest. Beispielsweise ja, da hast du
- 18:02natürlich zu Hause mehr Möglichkeiten es nach deinem
- 18:05Maßstab oder nach deinen. Wünschen anzupassen finde ich
- 18:09ist halt auch ein großer Punkt. Ja, definitiv.
- 18:12Also wie gesagt, also ich fühl mich auch pudelwohl, ich, weil
- 18:17du gerade gesagt hast, als es losging, ich glaub als es
- 18:20losging mit Homeoffice und das so neu war, dass ich das jeden
- 18:24Tag machen konnte, bin ich ein bisschen verloddert am Anfang,
- 18:28bis ich mir mal gesagt hab die Kontrolle verloren, bis ich ja,
- 18:31bis ich mir mal gesagt hab, so ey, ganz ehrlich.
- 18:34Ich zieh mir jetzt keine Jogginghose mehr im Homeoffice
- 18:37an, weil das funktioniert einfach nicht mehr, kann ich dir
- 18:43sagen, das funktioniert, weil ich hab meistens nur Jogger an
- 18:46uh. Jetzt ist es raus, jetzt ist es
- 18:50raus. Ja, aber da, das sind so n paar
- 18:52Sachen die ich für mich irgendwie gelernt hab, dass ich
- 18:54dann auch noch so n bisschen an ne also.
- 18:58Da muss man auch so. Für sich das auch, so sag ich
- 19:00jetzt mal, einfach gucken, wie läuft das, wie, wie geht das und
- 19:04dann ist das auch in Ordnung. Genau, ich find es halt auch
- 19:09spannend bei diesen ganzen genannten Vorteilen von
- 19:12Homeoffice, dass ja auch wirklich große und bekannte CEOS
- 19:17von ja von den größten Unternehmen der Welt das ja auch
- 19:21befürworten und auch befürwortet haben.
- 19:25Beispielsweise Jeff Bezos, jetzt von Amazon.
- 19:28Da ist das ja komplett vertreten, sage ich mal, dass
- 19:32sie sagen okay, es gibt diese Work Life Balance und gerade so
- 19:36was wie starre Bürozeiten und pendeln kann das Halt rauben,
- 19:41diese diese Balance oder und vor allem diese Zeit, was wir auch
- 19:44meinten und dass er ja auch gesagt hatte damals schon, dass
- 19:49so alternative Arbeitsmodelle einfach wichtig sind und dass
- 19:52man die anbieten muss und. Da waren sie auch gewissermaßen
- 19:55Vorreiter. Wie gesagt, bei uns ist es ja
- 19:58sehr stark durch die Corona Zeit gekommen und ich glaube in
- 20:00vielen Bereichen, ich glaube, ich kann mir vorstellen, sagen
- 20:04wir es mal so, ich weiß es ja nicht genau, dass viele vorher
- 20:07vielleicht gar kein Home Office hatten und jetzt erst quasi
- 20:12beziehungsweise durch Corona diese Erfahrung gemacht haben
- 20:16und vielleicht jetzt immer noch machen, wenn das genauso
- 20:18geblieben ist oder ein Umdenken stattgefunden hat wie bei uns.
- 20:23Und da muss man sagen, bei der ganzen Scheiße, die da abging
- 20:27auf gut deutsch ist das n positiver Nebeneffekt, dass man
- 20:30gemerkt hat, ey OK, es geht auch so.
- 20:32Ja als alternatives Arbeitsmodell.
- 20:34Ne, vor allem finde ich gibt es ja auch noch andere Sachen, die
- 20:37finde ich für mich noch so n bisschen oder die man worüber
- 20:40man nachdenken kann, weil ich denk mir halt so.
- 20:43Angenommen, du hast mehr Homeoffice, ne, dann hast du auf
- 20:46der einen Seite ich wie gesagt es kommt natürlich auch immer
- 20:48auf die eigene Situation drauf an.
- 20:49Wenn du zum Beispiel ne Einzimmerwohnung hast und da
- 20:51drin zu zweit wohnst nur mal so als Beispiel, weil du jetzt zum
- 20:53Beispiel Berlin genannt hast. Ich kann mir vorstellen, dass es
- 20:56genügend Leute gibt, die weiß ich nicht, weniger Platz haben
- 20:59und dass es belastend wäre, wenn du zum Beispiel.
- 21:03Im Homeoffice arbeiten musst oder musstest ne, kann ich mir
- 21:07vorstellen. Wenn du aber entsprechenden
- 21:09Platz hast und einige haben das ja auf jeden Fall, dann hast du
- 21:13ja zumindest die Möglichkeit das zu tun und was ja auch bedeutet,
- 21:15dass du, gerade weil wir beim Pendeln waren, alle Leute, die
- 21:19das sozusagen machen können, verschwinden ja auch zum
- 21:22Beispiel im Berufsverkehr, was auch gerade beim Pendeln zum
- 21:26Beispiel ja auch dazu führt, dass du weniger Verkehr, du hast
- 21:29weniger Unfallgefahr, rein theoretisch, weil die
- 21:32Wahrscheinlichkeit, dass. Autos auf der Straße sind, wird
- 21:35natürlich auch geringer und genauso wie wenn zum Beispiel
- 21:38weniger Leute Büroräume brauchen, gerade jetzt im
- 21:41Bereich von irgendwie wohnknappheit oder so, kannst du
- 21:44natürlich theoretisch dich hinstellen und sagen, gut,
- 21:47weniger Büros, mehr Wohnraum, also das ist jetzt so gemacht,
- 21:51würde es mal unabhängig davon also eine Realität und Theorie
- 21:54sozusagen, ist jetzt unabhängig voneinander, aber theoretisch
- 21:58wäre das ja eine Möglichkeit, die sich da bietet.
- 22:01Das stimmt also. Wie sieht es denn aus?
- 22:05Wollen wir mal. Also es driftet halt so in diese
- 22:09alles pro Homeoffice, weil ich habe ja gesagt, wir versuchen
- 22:13mal objektiv zu bleiben, es wird ja schon sehr subjektiv, weil
- 22:17wir halt wirklich überzeugt sind davon, aber wir haben ja
- 22:19eingangs gesagt, es gibt jetzt immer mehr Kritik da dran und
- 22:23wahrscheinlich. Gibt es ja auch Zuhörer von uns
- 22:27und Zuhörern, die vielleicht nicht der Meinung sind, und
- 22:29deswegen sollten wir auch mal den Teil beleuchten.
- 22:32Was sind denn so Nachteile und was ist, was spricht für das
- 22:35Büro sozusagen und warum ist dieser Aufschrei jetzt so da
- 22:39also einerseits glaube ich halt gerade in der aktuellen Lage,
- 22:44gerade in Deutschland, sage ich mal, wo es wirtschaftlich
- 22:48momentan schwierige Herausforderungen gab oder immer
- 22:51noch gibt. Guckt man natürlich.
- 22:54Was hat sich geändert die letzten Jahre, wo kann man
- 22:55wieder ansetzen, wo glaubt man hat man noch ne Stellschraube um
- 22:59das wieder ins Posi oder mehr ins Positive drehen zu können,
- 23:03sodass ja auch ja beispielsweise der CEO von Mercedes, gerade
- 23:08weil die Automobilindustrie ja auch gut Federn gelassen hat,
- 23:12gerade im letzten Jahr. Wieder der Meinung ist, gerade
- 23:17so Führungskräfte oder allgemein die Mitarbeiter sollen nicht
- 23:21mehr so viel Homeoffice machen. Es ist viel besser, man ist viel
- 23:24kreativer im Büro, es ist besser ins Büro zu fahren, dieses Team
- 23:28wird wieder gestärkt, das sind ja alles so Sachen, die jetzt
- 23:30wieder auf den Tisch kommen Richtung, vielleicht sollte man
- 23:35das mit dem Homeoffice wieder zurückdrehen und das finde ich
- 23:38halt richtig spannend und wenn man sich jetzt vorstellt, was
- 23:41sind so die Nachteile? Vom Homeoffice also.
- 23:44Was spricht jetzt dafür, wieder ins Büro zu fahren?
- 23:47Also Fakt ist, ich glaube das kann man unterschreiben, das
- 23:50pendeln wird es nicht sein, das ist halt einfach ein klarer
- 23:53Nachteil, aber was ein Vorteil ist und du hattest es schon so
- 23:58ein bisschen angerissen, ist ja auch diese soziale Komponente,
- 24:02diese Austausche im Team und die Gefahr der Isolation, wenn ich
- 24:06nur im Homeoffice bin, und da muss ich sagen.
- 24:12Diese Erfahrung habe ich auch gemacht, weil ich war ja auch
- 24:17schon viel im Homeoffice, bevor wir beide zum Beispiel wieder
- 24:20angefangen haben. Nach dem Pearl Programming
- 24:22Modell zu arbeiten und so ja vielleicht ein 2 Jahre davor, wo
- 24:28schon sehr viel Homeoffice war. Hab ich halt festgestellt, wenn
- 24:32du dir so n an einer Aufgabe oder an einem Bereich des
- 24:36Produktes an der Software arbeitest und du gräbst dich da
- 24:39so richtig rein und du bist so der alleinige Coder, vielleicht
- 24:42dafür ne. Also wenn du wirklich so n
- 24:43abgesteckten Bereich für dich hast, dann gräbst du dich da
- 24:46rein, sitzt zu Hause Codes daran rum und verlierst halt den Bezug
- 24:51zu den Leuten, dann rufst du gefühlt nur noch mal jemanden
- 24:53an, wenn du ne Frage fachlich hast.
- 24:56Aber es kann wirklich schnell passieren, dass du so.
- 24:59Sozial isoliert bist aber nicht, weil jetzt andere dich
- 25:02ausgrenzen. Zum Gott sei Dank.
- 25:03Das ist es nicht ne aber da weil weil jeder so seinen Teilbereich
- 25:07verarbeitet weiß wie ich das meine und da muss ich sagen,
- 25:11beispielsweise Mittagessen in der Kantine, so ein Klassiker
- 25:15oder irgendwo zusammen Mittagessen gehen, das fällt
- 25:18halt weg und den Punkt hättest du im Büro halt immer gehabt,
- 25:21dass du wenigstens diese Mittagspause hast zusammen um
- 25:24einfach mal über andere Sachen zu quatschen.
- 25:26Ja, das stimmt. Aber also was ich mal also jetzt
- 25:30mal so ein bisschen provokante Frage, hat man das nicht,
- 25:33vielleicht aber auch ein bisschen selber in der Hand,
- 25:36also mal als Anregung zum Beispiel, du kannst ja rein
- 25:40theoretisch, ich gehe jetzt mal davon aus, dass jeder irgendwie
- 25:44in seiner Umgebung vielleicht so den ein oder anderen Freund oder
- 25:47Freundin hat und man dann vielleicht auch sagen kann, EY,
- 25:52guck mal, wir sind beide im Homeoffice, wie sieht's aus,
- 25:54wollen wir mal zusammen Mittagessen machen.
- 25:56Oder irgendwie sowas. Ist ja auch ne, aber das geht
- 25:58gar nicht in das geht in ne andere Richtung.
- 26:00Ich mein ja nicht dein privates Umfeld, ich rede jetzt von von
- 26:03deinem Firmenumfeld, also Kollegen und Kolleginnen.
- 26:08Den sozialen Aspekt dahinter. OK, weil es ging jetzt um
- 26:12soziale Isolation und also da war ich jetzt gedanklich, dass
- 26:15man natürlich Kontext sozial trotzdem sich engagieren kann
- 26:19und auch rein theoretisch bin ich jetzt, würde ich jetzt zum
- 26:22Beispiel sagen, kann man ja auch sagen, man trifft sich dann
- 26:25vielleicht nicht zum Mittagessen, weil dann schwatzt
- 26:26man sich vielleicht gegenseitig die Ohren zu, aber vielleicht
- 26:29auch einfach mal so ne so ne gewisse Art so kaffeerunde oder
- 26:32so weißt du so ne Art Kaffeeklatsch in der Küche
- 26:34virtuell kann man ja auch machen.
- 26:37Ich verstehe auf jeden Fall, was du meinst, weil im Endeffekt ist
- 26:39es nur nicht das gleiche, genauso wie zum Beispiel was ich
- 26:42finde, was vielleicht so n bisschen wo man hintendiert ist,
- 26:47dass man vielleicht n bisschen kühler in der Kommunikation ist.
- 26:50Wenn man jetzt über sag ich mal Textnachrichten oder kurze Calls
- 26:56ohne Kamera arbeitet, dass man da sozusagen emotional n
- 27:01bisschen kühler oder distanzierter wird und das auf
- 27:04jeden Fall. Eine andere Qualität hat, wenn
- 27:07man zum Beispiel Face to Face ein ordentliches Gespräch führt.
- 27:11Und da finde ich, ist es aber auch durchaus hilfreich, wenn
- 27:15man zum Beispiel gerade im Bereich von Home Office viel
- 27:18Home Office auch regelmäßig zum Beispiel Workshops im Team oder
- 27:21Teamübergreifend macht, um sich auch mal wirklich zu sehen.
- 27:24Also immer mal wieder sozusagen abzuholen.
- 27:27Aber wie gesagt, theoretisch ist.
- 27:31Es ist ein Trade of finde ich war auf der einen Seite gehe ich
- 27:33total mit und sage okay, du bist sozial, es könnte sein, sozial
- 27:37isoliert zu werden, gerade wenn du auch zum Beispiel von deiner
- 27:40Arbeitsweise her eher alleine arbeitest und dann sozusagen
- 27:43wirklich zu Hause sitzt, vielleicht keiner da ist im
- 27:46Verhältnis zu du bist im Büro und siehst regelmäßig auch mal
- 27:49beim Gang zur Kaffeemaschine oder so jemanden, das ist
- 27:51natürlich ein Unterschied. Es ist halt die Frage auf der
- 27:57einen Seite kann man sich hinstellen und sagen, ja, dann
- 27:59muss man halt dafür sorgen, dass man mehr Leute trifft sozusagen
- 28:02oder generell auch Kontakt hat zu Kollegen auf der anderen
- 28:05Seite ist es natürlich immer einfacher gesagt als getan.
- 28:10Ja, das verstehe ich schon. Na also das das was ich damit
- 28:14meine ist halt du fängst halt an irgendwann also die Gefahr ist
- 28:19da. Du hast natürlich recht, das ist
- 28:21also immer die Sache von jedem selbst wie?
- 28:24Wie man es zulässt, sage ich mal.
- 28:26Aber die Gefahr ist halt da, dass du irgendwann nur noch
- 28:32Leute anrufst wegen sag schon fachlichen Themen.
- 28:38Logisch, also du möchtest ja auch, du weißt ja gerade, du
- 28:40siehst ja nicht, was der andere gerade macht, ob er gerade
- 28:43vertieft ist in der Arbeit oder ob er sich gerade einen Kaffee
- 28:47macht, das ist ja, das sind ja 2 Sachen, weißt du, du willst ihn
- 28:50einerseits nicht stören, wenn du siehst, dass er sich aber gerade
- 28:52einen Kaffee macht im Büro gehst du hin und.
- 28:54Du sagst, Hey komm ja, ich trink auch n Kaffee mit n bisschen
- 28:56quatschen also es ist du du du hast halt einfach diese Distanz
- 29:00dazwischen, das ist meiner Meinung nach einfach so ne, also
- 29:04das ist im Büro was anderes und das ist halt die Gefahr, dass du
- 29:08halt irgendwann auch nicht mehr erzählst was privat bei dir los
- 29:12ist. Also weißt du so n lockerer
- 29:13Smalltalk und Austausch, dass das einfach irgendwann abhanden
- 29:15kommt, was du gerade meintest ist ja zum Beispiel auch ne
- 29:18Maßnahme, die wir in unserem Team getroffen haben.
- 29:22Sowas wie eine virtuelle Kaffeerunde zu machen, um
- 29:24dagegen zu wirken, dass man sagt, OK, jetzt gibt es einen
- 29:26Termin und das sind auch vielleicht, es müssen nur ein
- 29:28paar Minuten sein, wir reden ja hier nicht davon, eine halbe
- 29:30Stunde Kaffee zu trinken, aber einfach zu sagen, ey, wir kommen
- 29:36da jetzt alle rein und wir quatschen einfach nur einfach
- 29:38nur quatschen, egal worüber, ja. Mitkriegen, wie es dem anderen
- 29:42geht, was ihn bewegt, was es Neues gibt, erfreuliche
- 29:45Neuigkeiten sowas. Und das ist halt schon ne super
- 29:49Maßnahme gegen diese soziale Isolation sag ich mal, die so
- 29:53oft Kritik, der oft der Kritikpunkt ist dahinter oder
- 29:58was du meintest mit dem Pair programming was wir machen ist
- 30:01ne wahnsinnig gute Maßnahme dagegen.
- 30:04Weil dann arbeiten wir zusammen immer an dem gleichen Problem
- 30:07und können uns darüber austauschen, was wiederum auch
- 30:09die Kreativität fördert, was ja auch wieder so n Kritikpunkt
- 30:12ist. Ja, alleine kann man nicht
- 30:13kreativ sein, im Team ist man kreativ, aber wir arbeiten ja
- 30:17dann zusammen dran und können kreativ sein und uns
- 30:19austauschen. Also es gibt auf jeden Fall
- 30:23immer gute Maßnahmen dagegen, wenn ich davon keine durchführe.
- 30:29Dann ist die Gefahr halt auf jeden Fall real meiner Meinung
- 30:31ich. Finde es halt schwierig, zum
- 30:33Beispiel zu sagen, ey wir also Veränderung ist normal und wenn
- 30:38etwas Neues kommt, wie zum Beispiel das Modell Home Office
- 30:42und man hat zum Beispiel vielleicht irgendwie, sagt man
- 30:47EY, hier das, und das funktioniert gerade nicht, lasst
- 30:49uns alles wieder zurückrollen, so wie vorher, weil da wissen
- 30:51wir, was wir davon haben. Anstatt aber vielleicht auch mit
- 30:54dem Fortschritt zu gehen, weil für mich ist Home Office
- 30:57Fortschritt. Um einfach zu sagen, OK, was
- 31:01fehlt denn vielleicht, wie kann man denn das, was zum Beispiel
- 31:04fehlt, verbessern, ausbessern, so ne Art Retrospektive auch um
- 31:08dann aufbauend von dem neueren Modell einfach zu sagen, OK, wie
- 31:12geht es weiter, ne, also man hat ja auch irgendwann gesagt, OK.
- 31:16Bestimmte Arbeitsmodelle funktionieren nicht, also
- 31:18entwickeln wir neue und oftmals ist es dann auch so, dass gerne
- 31:21mal gesagt wird, oh, das neue funktioniert noch nicht so
- 31:24richtig, lass uns sofort wieder alles über den Haufen werfen,
- 31:26das alte machen, was ja aber eigentlich, wo ja eigentlich
- 31:29gesagt wurde, ey, das funktioniert nicht so gut, lass
- 31:31mal was Neues entwickeln so, also das ist immer so schwierig,
- 31:34dass man dann so schnell in diesen Modus kommt, irgendwo
- 31:38klemmt es gerade, also rollen wir am besten alles wieder
- 31:42zurück, weißt du, und das ist manchmal n bisschen find ich n
- 31:44bisschen schwierig. Und ja, das ist ja ein
- 31:47Klassiker. Also das hast du ja in allen
- 31:48Bereichen, dass das etablieren einer neuen Methode zu lange
- 31:52dauert und man deswegen sagt, Na ja, gut, so schlecht war es ja
- 31:54doch nicht mit der alten. Genau so, und das finde ich halt
- 31:57da, da finde ich, muss man halt einfach gucken, so weil es es
- 32:01wird. Ja irgendwas wandelt sich halt
- 32:02immer und da muss man halt vielleicht auch einfach gucken,
- 32:04dass man mit dem Wandel mitgeht und nicht dagegen ist.
- 32:08Und natürlich aber im Endeffekt auch auf die entsprechenden
- 32:11individuellen. Situationen eingeht.
- 32:14Das ist auf jeden Fall klar, weil 1 ist Fakt, Home Office
- 32:17funktioniert nicht in jedem Bereich, das ist klar so.
- 32:21Was ich aber zum Beispiel auch ein bisschen, das muss ich ganz
- 32:24persönlich mal sagen, ein bisschen scheinheilig finde,
- 32:26ist, dass zum Beispiel früher so was gesagt wurde wie, also
- 32:30zumindest habe ich das gehört, dass so Home Office, der
- 32:33fehlende Kontakt der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
- 32:36untereinander zu weniger Innovation oder zu wenigen
- 32:40innovativen Gedanken führt. So, das steht dem entgegen, oder
- 32:45also dem entgegen steht etwas was ich gleich sagen werde, aber
- 32:48die Hauptkomponente dieser Aussage ist ja, die Mitarbeiter
- 32:52müssen zusammenkommen, miteinander arbeiten und sich
- 32:58persönlich sehen. So und dann hast du auf der
- 33:01anderen Seite stehen, hey, wir haben jetzt Ai, wir können ganz
- 33:04Tausende Millionen von Mitarbeitern einsparen, weil wir
- 33:07haben Ai. So also was zur Hölle.
- 33:10Das Frage ich mich wirklich und das finde ich ist sehr, sehr
- 33:13scheinheilig sich hinzustellen und zu sagen, die Mitarbeiter
- 33:15müssen alle wieder ins Büro, aber wir können ja aber auch,
- 33:19weiß ich nicht sehr, sehr viele Mitarbeiter einsparen durch Ai
- 33:22so okay und das funktioniert wieder oder was tut mir leid, da
- 33:26finde ich das ist ein glaube ich, das finde ich schon ein
- 33:29bisschen. Ja, schwierig.
- 33:31Also ich finde das auch immer schwierig mit.
- 33:33Mit dieser Kreativität als als Begründung dafür, ins Büro zu
- 33:38gehen, ganz klar ein Workshop. Wenn ich mit dem Team
- 33:42zusammenkomme und ich möchte wirklich eine kreative Arbeit
- 33:44durchführen, Ideen generieren, dann sind so Workshops einfach
- 33:47das Beste, ja am besten wirklich.
- 33:52Sag ich mal analog, das ganze noch mit zettelstift Whiteboard,
- 33:56wie auch immer und einfach nur mal die Gedanken fließen lassen,
- 33:59bin ich absolut pro. Also das geht tausendmal besser
- 34:03als wenn jeder sich über Skype Teams whatever anguckt und
- 34:08versucht dann zusammen kreativ zu sein.
- 34:10Ja keine Frage also da bin ich wirklich 100% dabei, was ich
- 34:16aber spannend finde ist ein Punkt.
- 34:20Den ich überhaupt nicht verstehen kann ist, dass quasi
- 34:25ein Grund dafür ist, wieder ins Büro zu gehen oder genannt wird
- 34:28auch von wie gesagt von größeren Ce OS, die ja versuchen dann
- 34:32wieder ihre Schäfchen ins Büro zu kriegen, dass es eine Gefahr
- 34:38gibt, dass das Privatleben und das Arbeitsleben verschmelzen.
- 34:42Deswegen habe ich anfangs mich da noch mal korrigiert und nicht
- 34:45verschmelzen gesagt, weil das so negativ behaftet ist.
- 34:49Zu sagen das. Ich weiß nicht mehr, ob ich noch
- 34:51arbeite oder nicht, oder ich kann nicht loslassen, nachdem
- 34:55ich gearbeitet hab und zu Hause bin.
- 34:57Ich habe also ich kenne Leute, die da wirklich n Thema mit
- 35:01haben, die dann sagen, Ah ich geh doch noch mal an Laptop, ich
- 35:04muss das jetzt noch machen. Bin ich ehrlich?
- 35:08Fühle ich gar nicht. Also wenn ich sage, ich habe
- 35:10Feierabend, dann habe ich Feierabend und dann gehe ich
- 35:12auch nicht mehr an den Laptop ran oder an den PC oder
- 35:15whatever, je nachdem wer was wie arbeitet, aber ich lass das
- 35:18dann. Also für mich ist das gedanklich
- 35:21auch wenn ich zu Hause in meiner Wohnung bin, wenn ich sage es
- 35:24ist Schluss, dann ist Schluss. Dass du vielleicht später nach
- 35:28dem Abendbrot noch mal drüber nachdenkst, das hatte ich auch
- 35:30vorher, nachdem ich vom Büro nach Hause gefahren bin.
- 35:33Wenn du halt wirklich noch mal so Gedanken dafür hast.
- 35:35Aber ich gehe definitiv nicht noch mal ins an Schreibtisch und
- 35:38fange an weiterzuarbeiten. Also das verstehe ich gar nicht,
- 35:41das Argument. Du hast ja auch, du hast ja
- 35:43auch, wenn du kannst, es auch umdrehen.
- 35:44Es gibt ja auch genauso Ängste, dass man zum Beispiel sagt, ja,
- 35:48aber ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin im Homeoffice
- 35:52macht ja nur private Sachen und arbeitet gar nicht richtig, und
- 35:56ich finde, es ist. Auch sehr, sehr schwierig zu
- 35:59sehen, weil auf der einen Seite für mich sind es 2 Sachen auf
- 36:02der einen Seite denke ich mir so OK wenn du n Mitarbeiter oder ne
- 36:05Mitarbeiterin hast die zu Hause nicht arbeitet wird sie im Büro
- 36:08auch nicht arbeiten, das Einzige was da passiert ist, dass quasi
- 36:12auf der einen Seite wird halt die Zeit abgesessen und zu Hause
- 36:16wird dann quasi vielleicht was anderes gemacht so also wenn es
- 36:19daro lege XY noch abgelenkt genau so aber.
- 36:23Das ist halt, das ist halt das Ding.
- 36:25Und dann frage ich mich auf der anderen Seite auch wieder so OK,
- 36:28also von welchem Vertrauen geht man denn aus?
- 36:31Also es werden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eingestellt und
- 36:35geht man davon aus zu sagen, OK, ich stell dich zwar ein, aber
- 36:39ich glaub eigentlich nicht, dass du wirklich arbeitest.
- 36:42Aber und das muss ich jetzt überwachen, so, also das ist für
- 36:45für mich so ne so ne ganz ganz falsche.
- 36:49Wie sagt man ne ganz ganz falsche Hypothese an der Stelle
- 36:52oder oder Voraussetzung oder oder ne, dass man sagt, so Ey,
- 36:56du darfst zwar hier arbeiten, aber nur unter strengster
- 36:59Bewachung weißt du so und da denke ich mir so, da
- 37:04funktioniert vielleicht irgendwas bei der Einstellung
- 37:06nicht so richtig, dass du oder beim Vertrauen nicht so richtig,
- 37:09wenn du, wenn du wirklich Angst hast als Chef, CEO, was auch
- 37:14immer, dass deine Leute nicht richtig arbeiten.
- 37:18Finde ich schwierig, muss ich ganz ehrlich sagen.
- 37:20Ja, ich finde halt dieses Überwachen ist halt auch ein
- 37:23Stichwort, was ziemlich wichtig dabei ist.
- 37:27Ich will es keinem unterstellen, also man ja, also es wird sich
- 37:30ja niemand hinstellen und sagen, ja, genau deswegen sagen wir
- 37:33alle wieder ins Büro, weil wir euch überwachen wollen, das wird
- 37:36natürlich keiner sagen, aber das schwingt halt immer so, da ist
- 37:38immer so ein bitterer Beigeschmack dabei,
- 37:41beispielsweise war ja auch das jetzt schon wieder ein bisschen
- 37:44länger her, aber Elon Musk in den Schlagzeilen.
- 37:47Dass er genau für diese Büroarbeit sich wieder
- 37:50ausgesprochen hat. Und Oh, ich hoffe, ich krieg es
- 37:53noch nicht zusammen, aber auch den Führungskräften quasi
- 37:56untersagt hat, im Homeoffice zu sagen, Homeoffice zu arbeiten
- 38:00und meinte entweder ihr kommt ins Büro oder ihr könnt
- 38:02kündigen, also da wurde ja wirklich so die Pistole auf die
- 38:05Brust gesetzt, du gehst wieder ins Büro oder das war es für
- 38:08dich. Was ja in einem US unternehmen
- 38:11auch so funktioniert bei Tesla. Also das kann also er kann sie
- 38:14ja schnell rausschmeißen, anderes Thema, aber das fand ich
- 38:18halt schon krass zu sagen, nee wir machen das so, oh nee, nee
- 38:20jetzt machen wir es doch nicht mehr so, ich hab das Gefühl das
- 38:22läuft nicht, ich will, ich will euch im Büro sehen, so weißt du
- 38:26und auch immer unter dem Deckmantel zu sagen Work Life
- 38:31Balance braucht klare Grenzen wo ich mich halt wirklich dann
- 38:34immer frage ich hab klare Grenzen also ich.
- 38:36Vermischt das nicht. Also was ist das Problem?
- 38:38Ich glaube auch nicht, dass das alle anderen vermischen, nur ich
- 38:41nicht so weißt du fand ich auf jeden Fall auch schwierig, als
- 38:44ich das damals gelesen hatte und auch so ne Aussage wie ja die
- 38:47sind sonst alle abgekoppelt von der Realität also ich krieg
- 38:50schon noch mit was um mich herum passiert, nur weil ich.
- 38:53Im Homeoffice Sitze, ändert sich das nicht, so weißt du es
- 38:56spannend auf jeden Fall. Es ist halt ne Veränderung und
- 38:59manche Leute wollen vielleicht nicht so wirklich Veränderung,
- 39:02andere wollen es vielleicht schon oder andere können damit
- 39:05leben. Es ist natürlich nicht immer
- 39:06ganz einfach, aber ich finde man muss einfach das Ganze am Ende
- 39:12irgendwie abwägen. Also ich find es halt gut und
- 39:16ich finde es hat auch einfach. Vorteile aber vor allem dann,
- 39:20wenn es möglich ist. Also du erhöhst halt einfach die
- 39:23Flexibilität und ich denke mir so, wenn du Leuten die Pistole
- 39:26auf die Brust setzt oder Leute kündigst oder den Leuten sagst,
- 39:29ihr müsst wieder ins Büro, ansonsten müsst ihr halt gehen,
- 39:33dann denke ich mir so, ja, aber dann wirst du gerade die guten
- 39:36Leute, die sage ich jetzt mal was drauf haben, wahrscheinlich
- 39:40eher verlieren, weil die können sich aussuchen wo sie arbeiten,
- 39:43andere eher nicht und demzufolge.
- 39:46Weiß ich nicht, ob das immer so ein cleverer Move ist.
- 39:49Natürlich finde ich auf der einen Seite muss man natürlich
- 39:52dann gucken, vielleicht noch mal so für mich ein kleines Fazit zu
- 39:54ziehen. Es ist halt so, dass natürlich,
- 40:00wenn es möglich ist, im Home Office zu arbeiten und diese
- 40:03Flexibilität zu haben, dann verstehe ich nicht, wieso man
- 40:06sagen sollte, wir machen das jetzt nicht mehr, das finde ich
- 40:10komisch, wenn man natürlich sagt, EY.
- 40:13Home Office ist für diese Arbeit nicht so wirklich geeignet.
- 40:17Dann kann ich das auch verstehen, dass man da
- 40:19vielleicht dann sagt, okay, das Macht keinen Sinn, also
- 40:21natürlich immer sage ich mal, die Lösung auf das Problem
- 40:24anpassen oder die Gegebenheiten. Das ist natürlich durchaus
- 40:28wichtig, aber wieso sollte man denn zum Beispiel irgendwo
- 40:32Leuten diese Flexibilität nehmen und sozusagen die Zufriedenheit
- 40:38wegnehmen? Um dann einfach nur zu sagen,
- 40:41ja, aber das haben wir schon immer so gemacht, das macht
- 40:44meiner Meinung nach keinen. Sinn ja, zumal es schwierig ist,
- 40:48wenn du jahrelang sagt, Home Office, hier absoluter Standard,
- 40:52könnt ihr zu 100% machen oder zu 9080, wie auch immer und die
- 40:56Leute richten ihr Privatleben danach aus, sei es auch, dass
- 41:00sie vielleicht in die Heimat zurückziehen.
- 41:03Weil sie schon immer zurück in die Heimat wollten und sich
- 41:06dachten, hey, ich möcht meinen Job aber behalten und jetzt kann
- 41:08ich das machen, weil ich halt nur einen Tag die Woche ins Büro
- 41:12muss oder nur alle 2 Wochen. Wie auch immer, aber sie können
- 41:14es vereinbaren und dann drehst du das zurück.
- 41:16Ja, wie soll das beim beim Mitarbeiter ankommen, ich glaub
- 41:19das kann sich jeder selbst beantworten und das sind halt
- 41:22Schwierigkeiten und Probleme die dann wieder auf einen zukommen
- 41:24oder beziehungsweise auf das Unternehmen wer auch immer das
- 41:26dann macht. Und ich denke, dass die Lösung
- 41:31irgendwo in einer Art hybriden Arbeitsmodell liegt.
- 41:35Am Ende zum Beispiel, finde ich, ist das bei uns ja auch so.
- 41:39Es zwingt uns ja keiner, im Homeoffice zu sein.
- 41:42Das muss man hier auch mal anmerken und das, finde ich, ist
- 41:45auch richtig, weil es ist ne Typ frage.
- 41:47Wir beide können damit gut umgehen, wir finden das gut,
- 41:51liegt aber auch daran, dass wir beispielsweise immer im Pair
- 41:54arbeiten, immer per Programming, das heißt, wir haben ständig
- 41:58diesen Austausch, jemand, der aber vielleicht alleine an
- 42:01irgendeinem Thema arbeitet, der klar kann ich verstehen, dass er
- 42:04sich denkt, EY, ich will auch mal wieder über über Scone mit
- 42:07anderen reden, so weißt du. An der Stelle kommen gerne zu
- 42:11uns in die Community. Wir reden ständig hier.
- 42:13Kurzer. Disclaimer über Coden, aber da
- 42:17kann ich das halt auf jeden Fall verstehen.
- 42:20Und dann ist es halt cool. So wäre es bei uns ja auch.
- 42:22Wir können ins Büro gehen und da sind auch Kollegen, so ist es ja
- 42:26nicht, also wenn ich das möchte, kann ich das machen, aber es ist
- 42:29mir freigestellt und das ist das geile dabei.
- 42:33Und klar, in unserer Konstellation, wenn ich ins Büro
- 42:36fahre und du ins Büro fährst, müssen wir trotzdem die ganze
- 42:38Zeit remote uns verständigen, weil wir halt in 2 verschiedenen
- 42:41Städten sind. Aber grundsätzlich ist das
- 42:44möglich. Also wenn mir die Decke auf den
- 42:47Kopf fällt, kann ich ins Büro fahren ohne Probleme und dieses,
- 42:50ich nenne es mal hybride Modell finde ich halt mega dahinter.
- 42:53Ja, auf jeden Fall. Bin ich voll bei dir und am Ende
- 42:58kann man sich das ja auch vielleicht dann aussuchen.
- 43:00Also wieso sollte man sich zum Beispiel als jemand, der sagt,
- 43:03Ich finde Homeoffice total bescheuert, einen Job suchen, wo
- 43:07Homeoffice nur gemacht wird und warum sollten sich Leute, die
- 43:11sagen, ich will unbedingt ins, also im Homeoffice sein, einen
- 43:15Job suchen, wo es heißt, ja, aber bitte 80% Büro?
- 43:20Ja, genau. Und man muss natürlich, wir
- 43:22haben es mehrfach schon gesagt, aber jetzt auch am Ende der
- 43:25Folge, weil ich glaube, wir haben es eigentlich auch
- 43:26ausführlich gesprochen, noch mal wirklich anmerken, wir reden,
- 43:31wir gehen hier von der Softwareentwicklung aus, und ja,
- 43:33es gibt kaum eine Branche, die besser dafür geeignet ist,
- 43:37remote oder im Homeoffice zu arbeiten, also wenn man n
- 43:40Schritt weiter geht und sagt wirklich einfach remote oder
- 43:43mobiles Arbeiten, wie man es auch immer nennen möchte, ich
- 43:45brauche gefühlt nur mein Laptop und ne Internetverbindung und
- 43:48kann voll durchstarten, egal wo ich bin.
- 43:51Und das ist halt ne unglaublich geile Flexibilität, die auch der
- 43:54Beruf eines Developers mit sich bringt und das möchte ich auch
- 43:58nicht müssen und ich denke du auch nicht richtig, was auch
- 44:01immer n Grund ist auch in diese Branche in diese Richtung zu
- 44:04gehen, noch mal so als Motivation, aber sowas von ja OK
- 44:10fabi, cooles Thema, nichts fachliches heute aber in aller
- 44:15Munde, gerade weil es halt wieder verschärft diskutiert
- 44:18wird. Hat mir Spaß gemacht an unserer
- 44:21Meinung. Hat sich da jetzt nicht viel
- 44:22geändert. Wir haben es nur mal so auf den
- 44:25Tisch gepackt, wie wir das sehen und wie das vor allem bei uns
- 44:27auch ist und welche Maßnahmen wir so getroffen haben um das
- 44:31ganze Halt entgegenzuwirken, den Nachteilen deswegen an der
- 44:35Stelle Liebe zuhören, lieber zuhören, falls du Anmerkungen
- 44:37hast oder uns einfach gerne mal beschreiben möchtest, wie du das
- 44:40siehst, dann sehr sehr gerne. Schreib uns ne Mail, den die
- 44:44Mailadresse findest du in den Shownotes wie immer.
- 44:47Das würde uns mega interessieren, welche vor und
- 44:49Nachteile du da drin siehst, wie vielleicht dein Arbeitsmodell
- 44:52aussieht oder wie du es wie du es dir wünschen würdest.
- 44:55Und deswegen melde ich. Ansonsten bleibt mir auch nicht
- 44:59mehr viel zu sagen, falls du dich für unsere Plattform
- 45:02interessierst. Links wie man den Shownotes, da
- 45:05findest du auch einen Link für eine Spende, falls du uns
- 45:08unterstützen möchtest. Das würde uns mega mega freuen,
- 45:10dann vielen vielen Dank und dann vielen vielen Dank und ansonsten
- 45:14würde ich sagen bis zum nächsten Mal.
- 45:16Habt alle ne schöne Zeit. Wir hören uns deine Calling Body
- 45:20ist. Gemeinsam besser.