Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Business, Hospitality & Podcasting – Naveen Jerith im Deep Talk
Transcript
- 0:00Es bringt nichts in die Zukunftsleben oder in die Vergangenheit. Es bringt dir nichts. In der Zukunft weisst du nicht, was morgen kommt. Die Vergangenheit ist passiert. Und was du daraus lernen solltest, hast du schon daraus gelernt. Du kannst eine Fähigkeit haben und du kannst der Beste sein. Wenn du das nicht verkaufen kannst und auf...
- 0:17Diese PS auf die Strasse bringen, das bringt dir nichts. Es wird nicht monetarisiert. Du kannst immer noch der Beste sein, aber es wird nicht monetarisiert. Wenn du wegen dem einen Podcast startest, überlegst du dir nochmal. Weil es ist mega zeitaufwendig. Es ist mega zeitaufwendig und es geht nicht einfach so auf die Schnelle. Mega Fan von Warren Buffett. Und ich war auch in Amerika, in der Berkshire Hathaway Shareholder Meeting.
- 0:46Momentum, dein Podcast, der inspirierende Gäste inspirierende Geschichten erzählt. Und heute haben wir ein, ich würde mal sagen, ein sehr bekanntes Gesicht bei uns im Podcast. Und zwar ist er selber ein Podcaster, er hat sehr bekannte Podcasts, wo schon ganz viele coole Gäste tätig waren. Er ist Vollblutunternehmer. Er hat einiges Hotels, er hat IT-Firmen. Was sonst noch alles dazukommt, was...
- 1:12Weil ich meine Kleider noch auf sich habe, werden wir ein bisschen genauer von ihm erfahren. Und darum bieten wir einen grossen Applaus. Schön, dass du da bist, Navin. Wie hast du es? Kevin, danke vielmals. Alles gut? Super, es geht mir perfekt. Wie fühlst du dich? Ich habe mich mega gefreut, wie ein kleines Kind auf den Podcast. Danke vielmals, dass du mich hier eingeladen hast.
- 1:32Mega lässig, dass es geklappt hat. Es ist immer cool, wenn man mit Kollegen von der Branche etwas machen kann. Wir hatten vorhin ein Gespräch, schon 35 Folgen haben wir gemacht. Die haben wir schon veröffentlicht. Du machst es mit deinem Bruder zusammen.
- 1:49Ich mache es mit meinem Bruder zusammen. Wir haben den Jared Pod, Jared ist unser Nachname. Ich habe mit meinem Bruder einen Platz gefunden, wir haben eine Attica-Wohnung, duplex-mässig. Dort haben wir einen Raum gehabt und haben uns entschieden, einen Podcast zu machen. Eigentlich war die Idee, das Podcast-Studio an Influencer zu vermieten. Mein Bruder arbeitet bei 3plus und wir haben dort die Connection.
- 2:16Und dann habe ich gesehen, hey, damit du einen guten Podcast kannst, langfristig aufbauen brauchst du halt mega viel Consistency, musst dranbleiben. Und das habe ich bei den meisten Leuten eben nicht so gesehen. Und dann habe ich gesagt, weisst du was, ich kenne so viele coole Unternehmer, coole Leute, fangen wir mal an. Und so jetzt, fast ein Jahr, haben wir 35 Folgen. Es macht Spass. Ich durfte dich kennenlernen, irgendwo durch, also nicht durch den Pod, aber es verbindet Netzwerke. Wo sich irgendwie dann getroffen hat,
- 2:45Ich finde das auch mega spannend und es ist lustig, wir hatten das Thema mit einem anderen Gast auch schon. Das... Und... Ich füge das wieder zurück zum Momentum. Es gibt viele Leute, die haben einen Podcast angefangen. In der Schweiz gibt es so viele. Es gibt unterdessen wirklich viele Podcasters. Aber die wenigsten machen mehr als 3-4 Folgen. Die machen das, merken, da kommen vielleicht keine Einnahmen rein, es ist wirklich noch zeitaufwendig, dann verfliegt das.
- 3:13Das ist schade. Es ist schade, aber so sollte es auch sein, wenn die Leute noch weiter mögen. Das Ding ist, ich sage es bei allem, egal ob es jetzt ein Podcast ist oder ein Business ist, du musst, du musst, du musst durchhalten. Die ersten drei Jahre, sagt man im Business, das erste Jahr bist du im Minus, das zweite Jahr bist du hoffentlich im 0,0-Bereich und vielleicht im dritten Jahr machst du mal Cash. Und so sehe ich es auch beim Podcast. Absolut, absolut.
- 3:38Du hast einen Business-Kurs angesprochen. Ich habe auch kurz in der Intro angesprochen, dass du verschiedene Businesses hast. Du bist ein Vollblut-Unternehmer. Du bist sehr diversifiziert. Du bist in verschiedenen Branchen tätig. Ich habe angesprochen Hotel. Das ist ein Hotel in Lugano, oder? Genau, das Hotel San Carlo. Ja, genau.
- 3:59Herrlich. Das Hotel St.Germain. Das war dein Vater? Genau. Hat dein Vater das gehört? Ja, richtig. Mein Vater hatte damals ein Hotel in Schaffhausen. Ich kam mit 17 Jahren zurück, studierte BWL, abbrach und machte dann die Hotelfachschule. Dann ging ich ins Hotelbusiness. Ich wuchs dort eigentlich ein wenig gross.
- 4:18Dann habe ich das Hotel in Lugano übernommen. Von 20 Zimmern habe ich dann noch 4 Suiten übernommen. 4 Apartments auf der gleichen Strasse. Einfach noch Häuser gepächtet mit Zimmern drin. Habe ein Team aufgebaut, Kultur in den letzten 8 Jahren. Und habe den Umsatz auch verdreifacht. Also ich habe so wie das übernommen. Und das andere Hotel vom Vater in Schaffhausen habe ich dann verkauft. Ich wollte es nicht mehr.
- 4:41Ja, alles ist weg. Das ist weg. 2019 verkauft, dann war 2020 Corona. Gerade dort, ja, Glück im Unglück. Schlag und Schlag. Genau, ja. Aber ich habe... Weisst du, ich bin nicht der Hotelier, ehrlich gesagt. Und meinem Vater eben auch nicht. Ah, warst du auch nicht? Nein, nein, nein. Er war immer so ein Import-Export-Guy. Okay. Und ich wollte immer so sein wie er. Er ist so mein grösstes Vorbild eigentlich. Schön.
- 5:05Darum habe ich gesagt, wir machen das, was wir schon haben und verbessern das. Aber nebenbei will ich auch mich ausleben und selber versuchen. Und da bin ich zu den anderen Businesses gekommen. Eines dieser anderen Businesses, sogar eines der ersten, die ich von dir erfahren habe, abgesehen vom Hotel, waren Kleider an Flughafen in Deutschland, wo du Geld beschiffst und verkaufst. Genau.
- 5:30Eigentlich ist es simpel, aber wie geil ist das? Ja, das ist nicht das erste Business, das ist jetzt mein letzter eigentlich. Das ist das erste, was ich erfahren habe. Ah, was du erfahren hast. Es ist ein mega cooles Business. Wir sind so wie ein Mittelmann. Und was wir machen, ist, wir produzieren und
- 5:47Wir sind eine Kleiderherstellungsfirma. Nicht nur Kleider, sondern Souvenirs. Wir machen Caps, Socken, Tassen, alles Mögliche. Das machen wir für einen der grössten Travel-Retailers der ganzen Welt. Der ist in 170 Ländern. Wir haben den Auftrag bekommen, für ihn in Deutschland anzufangen, ein paar Kleider zu machen. Die Muster «I love Berlin», «I love Frankfurt» ganz simpel. Ich habe eben
- 6:15erfahren durch einen Kollegen, dass diese Branche sehr veraltet ist. Das heisst, die Lieferanten, die dort sind, sind schon seit 20 Jahren eh und je dort. Sie sind langsam geworden, nicht innovativ. Und wir sind dann als junges Start-up gekommen und haben gesagt, hey, wir haben coole Designs, wir haben die Geschichte hinter den Designs. Mit dem QR-Code kannst du dann die Geschichte lesen. Dann haben wir zum Beispiel den Berliner, den Bär von Berlin. Und der geht dann mit
- 6:42Berliner Mauer zum Beispiel. Und dann hast du den Berliner, der auf der Reise ist, überall im Kebab-Stand. Nein, so gut. Es ist so wie... Ja, einfach innovativ und einfach geile Geschichten machen. Richtig. Wunder gut. Und so haben wir uns dann beworben, haben dann den Auftrag bekommen. Und dann war es mal in einem Flughafen-Store. Das war der erste Flughafen? In Flughafen München war der erste. Und dann von dort haben wir aus... Dann ist Frankfurt gekommen, genau.
- 7:09Jetzt sind wir in 50 Source und bald sind wir auch in Österreich. Wow. Ja, das ist echt cool. Wann kommt der Flughafen Zürich? Da sind wir dran, mal schauen. Ich glaube noch haptisch zu kommen. Sehr schwierig, ja. Es ist nicht einfach.
- 7:25Du musst dranbleiben. Consistent sein. Genau, consistent sein. Wichtig zu verstehen ist eben, ich bin dort auch nicht der Designer oder die Marke. Ich kenne mich nicht so aus in diesem Business. Ich habe das einfach mal gemacht, als ein Kollege zu mir kam und sagte, «Na Wien, wir brauchen einen, der
- 7:43ein Business-Dude ist. Das heisst, er hat Zeit, er kann Kapital reinbringen, kann Connections reinbringen und kann das Business administrieren. Und in dem bin ich eben gut. Und er macht halt die andere Seite. Okay, sehr gut.
- 7:59Und dann kommt noch ein anderes Business dazu. Also jetzt haben wir Hotel in Lugano, San Carlo. Suba ist Kleider. Da hat es noch eine IT-Firma, die ich mitbekommen habe. Genau, die IT-Firma ist vor 6-7 Jahren mal entstanden. Auch durch, alles durch Connections im Fall. Und das ist mega wichtig zu verstehen, weil
- 8:22Ich bin auch nicht IT-Healer. Und dann fragst du mich, wie hast du eine IT-Webseite oder eine IT-Firma aufgebaut? Das ist eben so. Ein Kollege von uns, den ich gesehen habe, ist ein Talent in dem, was er macht. Er ist zu mir einmal vor sieben Jahren gekommen und hat gesagt, wir könnten diese Webseite aufkaufen. Sie sind die beste.
- 8:40polieren, neu aufbereiten und dann Gas geben. Und ich so, ja okay, probieren wir mal. Da hast du ein wenig Kapital. Ich habe mich so eingekauft, dann haben wir diese Webseite gekauft, damals für 5'000 Franken. Und ich habe gesehen, er ist ein grosser Talent in dem, was er macht. Er braucht einfach irgendjemanden, der ihn guidet und sagt, hey, bis dann und dann wirst du das gemacht. Und ich habe das natürlich in mir. Ich kann Leute sehr gut accountable halten.
- 9:06Dann haben wir angefangen und die Webseite ist vor allem in der Corona-Zeit explodiert. Wir haben einen crazy Traffic, also 1 Million Traffic in einem Monat von Leuten, die auf die Webseite kommen. Die Bewertung dieser Webseite war damals mehrere Millionen. Wir haben richtig viel Cash gemacht und wir waren jung. Er war 23, ich 25 oder 26.
- 9:31Und wir haben das Leben gelebt in diesem Moment. Aber alles, was schnell hochgeht, geht eventuell vielleicht auch schnell wieder ab. Bekanntlich. Das war die Nova Connect. Nova Connect? Aber das gibt es jetzt immer? Das gibt es immer noch. Aber wir haben es ein bisschen rebranded. Die Firma ist nicht mehr in der Schweiz, sondern in London jetzt. Wieso London?
- 9:51Ja, weil wir haben eben da, wo wir... Das ist eben das, was ich gerne erzähle. Ich erzähle gerne von meinen Fails. Es klingt immer so geil, du hast irgendwas gemacht und hast Erfolg gehabt. Absolut, ja. Wir haben dann da, wo wir gross gewachsen sind,
- 10:09kam unsere grösste Konkurrenz und beklagte uns. Dann hatten wir ein paar Gerichtsfälle, die uns sehr viel Geld kosteten. Aber wir haben auch zwischen den Partnern, ich und er, auch ein wenig Lampen bekommen. Weil wenn es um viel Geld geht, dann auch... Es geht nicht einmal darum, dass er mich wollte... Es ist mehr... Weisst du, der ganze Vibe hat sich verändert. Plötzlich machst du so viel Geld, du weisst nicht einmal, was du damit machen sollst.
- 10:38Und dann willst du noch mehr, willst du noch mehr. Und dein wahrer Charakter kommt raus. Wir haben es immer noch gut heutzutage. Aber wir hatten diese Reibung. Das ist gekommen, das ist gekommen. Mein Partner hatte dann ein Problem mit seiner Ex, die auch nicht so die Beste war, um ihn zu pushen. Hat ihn eher runtergebracht. Dann ist er in einer Depression gekommen. Und auch seine grösste...
- 10:59Unser grösster Abnehmer hat dann gesehen, wir sind zu am Wachsen und er hatte wie Angst vor uns und hat gesagt, wir cutten euch auf. Und das ist alles so aufs Mal passiert, als wir am Peak waren. Ich hätte die Firma für 6-7 Millionen verkaufen können in dem Moment, habe es nicht gemacht, weil ich dachte, es geht noch hoch, es steigt, wir haben einen guten Cashflow und plötzlich ist alles aufs Mal gekommen und plötzlich bist du da, das Geschäft läuft weiter, Kosten hast du immer noch, aber dein Cashflow ist...
- 11:28dann bist du im Minus. Dann musst du schauen, wie du aus dieser Situation rauskommst. Das hatten wir dann zwei, drei Jahre, als wir im Minus waren. Aus dieser Situation sind wir raus, irgendwie haben wir das noch gerettet, sind nicht bankrupt gegangen. Und dann haben wir gesagt, okay, weisst du was, ein wenig umdenken, die Firma schliessen, nicht in die Schulden fallen.
- 11:49rauskommen von dem, wo wir es machen können. London ist ein guter Platz, da hast du Incentives, wenn du ein Start-up gründest. Drei Jahre musst du keine Steuern zahlen etc. Wir haben einen coolen Deal gefunden. Wir haben eine Lösung gefunden zu einem Problem, das akut war und wir mussten analysieren, wo es am besten ist. Mega wichtig, oder? Ja, genau. Jetzt sind wir wieder auf einem stabilen Level. Schön. Ja, genau.
- 12:17Also, ich fasse noch einmal zusammen. Wir haben einmal IT, wir haben eine Sauberheit mit Kleidern, wir haben dieses Hotel, wir haben den Podcast. Den Podcast mit meinem Bruder, genau. Und nebenbei, also was ich gerne mache, ich investiere gerne. Das ist so nebenbei, was ich mache, aber ich mache es schon seriös. Die Leute denken manchmal, er macht das als Spass, aber ich mache das schon.
- 12:40Ich lese sehr gerne und sehr viel. Ich bin mega Fan von Warren Buffett. Ich war auch in Amerika. Ich habe ihn an der Berkshire Hathaway Shareholder Meeting im 2023 gesehen. Charlie Munger habe ich auch gesehen. Es ist so spannend. Ich investiere gerne das Geld an der Börse. Das mache ich auch noch nebenbei. Es klingt nach so vielem. Genau. Das wäre meine nächste Frage. So...
- 13:09Ich glaube, wir kennen beide extrem viele Menschen, die immer wieder coole Ideen haben, nicht in die Umsetzung kommen und einfach ihren 9-to-5, was nicht verwerflich ist. Ist überhaupt nicht verwerflich. Einer, der nicht unternehmen werden will, soll nicht unternehmen werden. Es ist nicht für jeden gedankt, es ist nicht für jeden gemacht und das ist fein. Trotzdem gibt es sehr viele Leute, die haben coole Ideen und die kommen einfach nicht in die Umsetzung. Und dann hast du so die... Das pure Gegensatz,
- 13:37Von dir, der irgendwie, keine Ahnung, fünf Businesses hat, da kommen mir zwei Fragen in den Sinn. Wenn du schläfst und wie du das alles handelst,
- 13:51Fangen wir an mit dem Schlafen. Wann schläfst du? Ehrlich gesagt, jetzt schlafe ich meine acht Stunden. Es geht. Wichtig, was hier wichtig ist. Ja, wichtig. Aber ich bin jetzt auch 31, ich habe das jetzt gelernt. Aber als ich eben 25 war, bin ich bis 30, 29, habe ich
- 14:09wenig geschlafen und nicht gut geschlafen. Das muss man schon sagen, ich habe durchgekastelt. Aber ich sage immer auch, es gibt eine Zeit, es gibt ein paar Monate oder ein paar Jahre, wo du dann Vollgas geben musst, wenn du willst. Und dann gibt es wieder ein, zwei Jahre oder ein paar Monate, wo du dich ein wenig zurückziehen kannst. Und ich habe gemerkt, ich bin eben vom Typ Mensch so, das hat auch Alan Frey gesagt, wir Unternehmer haben mega viele Ideen und wollen mega vieles umsetzen und sind immer bereit, überall dabei, dabei, dabei.
- 14:38Und ich habe mein Leben so bis 30 gelebt. Ich habe bei jedem Scheiss mitgemacht. Ich habe auch drei Cafés eröffnet. Zwei in Zürich mit Kai Sinn zusammen. Und eins in Guadalupe. 150'000 Franken, verbuttert in fünf Monaten. Mit zwei Partnern. Weniger geil, aber eine riesen Lehre. Als du angefangen hast mit Kaffee, dachtest du, okay geil, ich kann auch noch ein Kaffeebusiness machen, was ich sehr cool gefunden habe. Aber ja, wo du nachher 150 in den Sand gehst, das ist natürlich doof.
- 15:06Wir hatten drei Läden, drei Mieter, drei Mitarbeiter, ich und die Partner dachten, wir fliegen zusammen mit dem Kaisin, machen ein cooles Ding. Sie haben ihr Ding durchgezogen, Kaisin natürlich. Wir haben den Kaffee angeboten, nicht gelaufen. Und dort habe ich gemerkt, das war so ein Punkt, wo ich gemerkt habe, hey, ich kann auch nicht alles auf einmal machen. Ich muss mich auf eine Sache fokussieren und wenn die dann stabil ist, kann ich die nächste machen. Und so habe ich dann gelernt,
- 15:36bis jetzt mich intensiv fokussieren auf die eine Sache, sagen wir mal das Hotel. Das Hotel, die ersten fünf Jahre war ich fast nur Hotel. Bis mal das Team gestimmt hat, bis mal alles stabil war. Und dann, als ich mich zurückziehen konnte ein bisschen vom Operativen, habe ich dann nebenbei die Internetfirma gemacht. Aber dort war ich ja nicht operativ tätig, sondern mehr so administrativ. Und
- 16:03Diese Arbeit konnte ich machen, während ich im Hotel war und auch dort meine Arbeit gemacht habe. Ich mache überall eigentlich das Gleiche, aber ein bisschen anders. Jedes Business, das du verkaufst, ist entweder ein Service oder ein Produkt.
- 16:20Eine Dienstleistung oder ein Produkt. Und es ist immer das Gleiche. Die Mechanismen eines Geschäfts sind immer die gleichen. Du hast immer die Stakeholders around you. Und ich handele sie einfach in verschiedenen Businesses. Also eigentlich ist meine Tätigkeit nicht, dass ich einmal das Design von meinen T-Shirts mache und dann mache ich das Hotel-Check-In und dann in der IT-Bude einen Code. Nein.
- 16:42Ich mache die Administration von allem. Und so ein bisschen die Big Picture und die Strategie. Und was ich anscheinend gut kann, ist, ich kann das Potenzial entdecken, wo du stark bist, und ich bringe dich dort hin. Und das mache ich mit meinen Partnern so und mit meinen Mitarbeitern.
- 17:00Ich sage dir noch etwas, das du sehr gut kannst. Und zwar, du hast gerade angesprochen, ich liebe Sales. Ich bin ein langer Verkaufstrainer gewesen. Also ich würde sagen, ich lebe für Sales. Und du hast jetzt gerade angesprochen, du verkaufst immer entweder ein Produkt oder eine Dienstleistung.
- 17:18Ich möchte nochmals etwas hinzufügen. Du verkaufst jedes Mal bei einem Gespräch dich selbst. Und das kannst du sehr gut. Du kannst sehr gut reden. Du kannst Leute für eine Idee gewinnen. Du bist sehr offen und zugänglich. Das sind die Faktoren, die enorm wichtig sind, zwischenmenschlich, um dich zu empfinden. Und das machst du sehr, sehr gut.
- 17:42Danke vielmals. Einer, der völlig introvertiert ist und wahrscheinlich andere Fähigkeiten hat, der muss im Background bleiben und hat dann seine Leute, die die Sachen machen können. Aber du kannst sehr gut auch vorne dran anstehen und präsentieren, reden, machen. Danke vielmals, Kevin. Das schätze ich mega. Und ich glaube eben genau das. Ich habe früh verstanden, ich habe sehr viele Bücher gelesen. Ich liebe lesen. Ich habe 600-700 Bücher gelesen.
- 18:05in meinen jungen Jahren bis jetzt. Und das ist jetzt nicht zum angehen, es ist einfach ein Hobby, das ich gerne mache. Und ich habe gemerkt, du musst auf deine Stärke setzen. Und ich mache nur das. Ich bin so schlecht in vielen Sachen, das kannst du mir nicht glauben. Aber in diesen zwei, drei Sachen, wie du gesagt hast, ich kann...
- 18:26Reden, schnurren, ich kann mich verkaufen, ich kann die Leute verkaufen, die Idee verkaufen. In dem bin ich gut. Ich bin ein positive Thinker. Du eben auch. Ich setze die ganze Zeit auf das. Und darum mache ich so viele Businesses. Zwei, drei fehlen, mache nichts. Weiter geht es. Und dann kommen auch die Opportunities. Leute kommen dann zu mir und sagen, ich habe eine Idee, machen wir etwas. Jetzt habe ich auch gelernt, nicht auf jeden Zug zu springen.
- 18:52Lieber ein Step Back. Aber das kommt mit dem Alter. Alles gut. Das ist definitiv so. Wenn du jetzt zurückdenkst, wie alt bist du jetzt? 31. In Unternehmertum bist du in deiner Jugend. Hast du eigentlich angefangen mit dem? Wenn du jetzt zurückdenkst und du müsstest
- 19:15Alles, was du hast, was du dir aufgebaut hast, abgesehen von deinem Wissen, nochmal neu starten. Kein Problem. Was würdest du machen? Was würdest du mir als Unternehmen mitgeben? Ganz ehrlich? Ja. In dieser Zeit, heutzutage, würde ich alles anfangen zu lernen über AI. Sofort. Kaufe dir alle Bücher. Das ist nur ein Tipp zum Beispiel. Warum? Kaufe dir alle Bücher über AI. Schau dir alle YouTube-Videos an über AI. Lerne deine Tools, deine Skills. Zweitens, geh dich vernetzen mit Leuten. Und...
- 19:44Du hast ja schon das Wissen, was deine Stärken sind. Setz auf die. Und dann geh in den Verkauf, in die Sales. Wenn du dort für Kevin seinen Podcast verkaufen kannst, mach das. Mach es gratis am Anfang, sogar wenn du jung bist. Geh für einen Jared-Pod oder einen Kevin Momentum und sag, «Hey, ich hole dir geile Leute rein. Verkauf, verkauf.» Und dann irgendwann bekommst du Provisionen, den Cash.
- 20:09Das Netzwerk und du setzt auf dich. Das ist so eine Art. Wieso ich das mit der AI gesagt habe, ist mega wichtig. Es ist ja jetzt so ein Trend, aber es kommt. Und es wird immer mehr kommen. Und das Wissen. Das Wissen umsetzen zu können, das ist das Wichtigste heutzutage. Darum sage ich jedem Jungen hier draussen, wenn du gefehlt hast oder nicht weisst, was zu tun, lerne einfach etwas und geh raus.
- 20:35das zu verkaufen. Geil. Ich finde auch, Verkaufen lernen, Verkaufen praktizieren ist wahrscheinlich eine der gewöhnbringendsten Aktivitäten, die man machen kann. Du kannst der Beste sein,
- 20:50Du kannst eine Fähigkeit haben und du kannst der Beste sein. Wenn du das nicht verkaufen kannst und die PS auf die Strasse bringen kannst, dann bringt dir nichts. Es wird nicht monetarisiert. Du kannst immer noch der Beste sein, aber es wird nicht monetarisiert. Also wichtig, wie du gesagt hast, lerne diese Sachen, lerne diese Skills, baue dir ein Netzwerk auf, finde ich ultra, ultra wichtig. Finde ich ultra wichtig, ja.
- 21:13Ja, und dann kommt ja das Glück auch. Und ich wollte das ansprechen. Ich habe dir noch für Momentum, dass du jetzt das Rebranding bekommst und alles, ein Geschenk gebracht. Das wollte ich dir noch. Und da steht drauf «Viel Glück». Und das ist für dich. Danke vielmals. Viel Glück. Genau. Und mein Punkt war eben, weil wir über Glück am Reden sind jetzt gerade. Ich liebe übrigens Suki. Ganz ständig wird es hier nicht überleben.
- 21:40Ich wollte dir sagen, ich habe dein Intro gesehen. Mega geil, wirklich super gemacht. Und du hast über Glück geredet. Und ich möchte sagen, ich habe gelernt vom Naval Ravikant, er hat das gesagt, es gibt drei Arten oder vier Arten von Glück.
- 21:55Eines ist das blinde Glück. Das ist das Glück, das du und ich geboren sind. Wir haben nichts dafür, dass wir hier geboren sind. Oder die Eltern, die wir haben. Das hast du nicht ausgesucht. Voll blind. Super. Dann hast du Persistent Luck. Also Persistent Luck bedeutet das Hassle Luck. Du machst, du machst, du machst und irgendwann wirst du erfolgreich. So in «LM Frey» zum Beispiel. Oder wo einer will zu sagen... 51 Firmen und... Und plötzlich passt es. Es klappt. Oder auch bei mir.
- 22:25mehrere Sachen gemacht und plötzlich eins läuft und dann ist es so, hey, der hat es geschaffen. Genau, das ist so das Persistent Luck, never give up. Und dann hast du Preparation Luck. Das bedeutet, du vorbereitest dich. Sagen wir mal, du bist gut in einem Thema, du bist ein Youth-Student und weisst alles über das Thema und plötzlich kommt eine Opportunität und du packst sie. Oder im Aktienmarkt.
- 22:47Du lernst etwas über eine Firma, die Bilanz, die Erfolgrechnung, liest dich 10 Jahre lang rein und plötzlich siehst du eine Opportunität, wo eine Firma billiger zu kaufen ist. Und dann packst du dir das Glück, so wie ein Sniper aussuchen. Bam, das Glück hast du noch. Und dann hast du noch ein Charakterglück, so wie du bist vom Charakter. Bist du ein positiver, glücklicher Mensch, dann ziehst du auch Glück an. Diese vier Arten von Glück gibt es.
- 23:13Glaubst du, dass es eine Entscheidung ist, ob du einen glücklichen Charakter oder nicht sein möchtest? Ja. Oder? Ja. Ich würde immer noch sagen. Es ist eine Einstellung. Es ist eine Einstellung. 100'000 Prozent. Ja. Ja. Es gibt sicher die 2%, die halt wirklich so ein bisschen in der Depression sind oder so, weil es vom Korn aus so ist. Ja, genau. Ja, klar. Aber der Rest ist immer eine Entscheidung. Du stehst auf und sagst, hey, es gab mir Glück. Dankbarkeit aussprechen, das ist sehr wichtig, oder? Ja.
- 23:39Und ich glaube, wenn du diese drei, vier Arten von Glück zusammenbauen kannst, eben never give up, gib ihm ein Gas, be persistent, eben spotting the luck, Gangs suchen. Jetzt du hast mir gesagt, ich komme auf den Podcast. Das ist für mich eine Opportunität. Ich hätte auch sagen können, hey, nein, sorry, be busy. Ich muss ein bisschen schlafen oder ich muss andere Sachen machen. Nein, ich habe die...
- 24:03das catcht, oder? Ja, sicher, ja. So Sachen. Das ist wichtig. Finde ich mega gut. Und danke vielmals für diese Erklärung. Sehr gerne. Also wahrscheinlich kann ich das nächste Mal wieder so einen Monolog machen, werde ich sicher auf das zurückkommen, weil ich finde diese Erklärung von Glück finde ich sehr, sehr schön. Die Erklärung, die ich von Glück habe, war, dass ich...
- 24:19Ich weiss noch nicht, ob ich an Glück glauben möchte. Das ist, wie sage ich das, aber diese Erklärung finde ich sehr schön und gefällt mir sehr. Danke, dass du das so wie du es uns da geteilt hast. Danke an Valravikant. Du hast auch gesprochen, du lest sehr viele Bücher.
- 24:36Was für Bücher sind das mehr? Wirtschaftsbücher, Persönlichkeitsentwicklung oder auch Romanen? Nein, querbeet, Sachbücher eigentlich. Also Psychologiebücher, Geschäftsbücher, Investmentbücher, Biologiebücher, auch ein bisschen Geschichte, Geschichte ist sehr wichtig, Biografien auch, aber kein Roman und kein Sci-Fi oder so. Okay, okay.
- 24:56Ich habe gestern Abend, da waren wir eingeladen, und dann haben wir über Podcasts gesprochen. Und dann hat das Gegenüber gesagt, ja, sie hört eben auch sehr gerne Podcasts. Ich so, ah cool, was hörst du denn auf den Podcasts? Sie so, ja, eigentlich nur Kriminalgeschichten. Das ist scheinbar ein riesiges Thema. Es gibt mega viele Leute,
- 25:19wie halt die Krimi oder Romain Bücher machen jetzt den Switch auf Krimi-Podcasts. Und sie hat mir erzählt, ja, es gibt so zwei von Deutschland, die haben dann so einen Podcast und die berichten wirklich über Kriminalfälle. Eine Vollkrimi...
- 25:35Mir ist es nie so... Aber wir sind in einer Bubble. Oder ich habe das Gefühl, ich bin so voll in der Bubble. Und ich bekomme die ganzen Sachen gar nicht mit, was es alles so gibt für Podcasts. Aber eben, ich hätte jetzt nicht gedacht, dass es einen über Kriminalfälle gibt. Finde ich voll geil. Ja, auf jeden Fall. Vielleicht hörst du ja den heutigen Podcast. Zwar geht es nicht um Kriminalfälle, aber für dich gefällt es dir halt trotzdem. Ja, wenn wir bei Podcasts sind. Der Jared-Podcast gibt es jetzt ein Jahr.
- 26:03Ja, knapp. Nicht einmal. 9 Monate oder so. 35. Folgen sind draussen. Was ist dein Ziel mit dem Podcast? Wo möchtest du hin? Du hast schon sehr coole Gäste gehabt. Gratuliere dazu. Danke. Es ist etwas, wo man wirklich den Hut ziehen kann vor so etwas.
- 26:26Du musst ja irgendetwas haben, wo die Leute sagen, hey, ich nehme mir jetzt eine Stunde, anderthalb, zwei, Zeit, um irgendwo hinzugehen, einen Podcast aufzunehmen, nicht wissend, was in diesem Podcast dann rausgeschnitten wird und gemacht wird. Also, wie siehst du das? Was ist dein Ziel?
- 26:45Ja, also erstens danke allen Gästen, die bei mir waren. Die meisten von denen, also ich würde sagen 50% kenne ich schon oder von irgendwo, habe ich mir diese Connections aufgebaut. Solche Netzwerke. Netzwerke, oder? Und habe gesagt, ich fange mal mit ihnen an. Und wenn dann das mal ein gutes Feedback zurückkommt, was jetzt ist, dann kommen noch mehr, noch mehr. Und mein Ziel ist eigentlich, sind zwei Sachen. Eins ist,
- 27:12einfach der jungen Generation das mitgeben können, was du und ich jetzt am Erleben sind oder erlebt haben. Einfach so als Tipps und Tricks. Das erfreut mich am meisten. Das ist so einfach ein Gehen. Das Zweite ist,
- 27:27Es macht mir einfach Spass. Ich konnte mir die Freiheit aufbauen, und ich hoffe, es bleibt so, aber du weisst nie. Aber ich konnte mir die Freiheit so aufbauen, dass ich machen kann, was ich will, mit wem ich will, wann ich will, wo ich will.
- 27:43Was will ich machen? Ich will mit coolen Leuten eine Stunde sitzen und von ihnen lernen. Das bringt mir am meisten Glücklichkeit. Und wenn ich das mit der Welt oder mit der Schweiz kann, mache ich das gerne. Und dann hast du all die anderen Benefits, die dazukommen. Ein Netzwerk, du hast andere Business-Opportunitäten, du hast vielleicht Cash, der dann irgendwann kommt.
- 28:02Aber mir geht es, was ich im Jetzt machen will. Ich versuche immer im Jetzt glücklich zu sein. Nicht morgen, nicht gestern, sondern jetzt. Und jetzt bin ich verdammt glücklich, da zum Beispiel. Danke vielmals, ich bin auch sehr glücklich, dass du da bist. Finde ich mega cool. Und ich glaube, du hast einen Punkt angesprochen, der ultra, ultra wichtig ist. Und zwar, ich glaube, das ist genau der Grund, weshalb ganz viele 1, 2, 3 Podcasts aufnehmen.
- 28:27Wenn wir das vermieten, wird immer mehr gemietet von irgendwelchen Leuten, die einfach einen Podcast starten. Ein paar ziehen es durch, die meisten nicht. Und ich glaube, es wird genau nicht durchgezogen, weil sie auf den Output warten.
- 28:45Ihr Ziel oder für die meisten ist das Ziel, ich möchte einen Podcast machen und ich möchte Cash verdienen. Ich möchte Views haben, ich möchte Klicks haben, ich möchte Instagram Aufmerksamkeit haben. Oder Fame.
- 29:01Wenn du wegen dem einen Podcast startest, überleg es dir nochmal. Weil es ist mega zeitaufwendig. Es ist mega zeitaufwendig und es geht nicht einfach so auf die Schnelle. Du hast vorhin auch gesagt, die meisten Sachen musst du 1, 2, 3 Jahre mal einfach durchbeissen, durchziehen. Und bei Podcasts ist es nicht anders. Man muss sich das mal vorstellen, was das an... Zeit. Arbeitsstunden ist. Ja. Geht es eine Art noch? Es ist crazy. Es ist crazy.
- 29:30Ich meine, summa summarum für einen Podcast vom Aufbau durchführen, Schnitt, fertig, das kannst du posten. Wenn du ultraschnell bist, hast du vier, fünf Stunden. Ich habe es gerechnet, darf ich sagen, 15 Stunden pro Podcast. Eben. Vorbereitung für den Gast, mein Lehrer. Auch Vorbereitung. Vorbereitung, oder? Ja, natürlich. Ich muss einlesen, schreiben, alles. Vorbereitung machen.
- 29:56Für ein Gespräch, egal, Mitarbeitergespräch, eine Stunde, mein Lehrer hat immer gesagt, für ein Stundengespräch musst du immer sechs Stunden, also für jedes zehn Minuten Gespräch musst du eine Stunde vorbereiten. Das heisst, wenn du es wirklich gut machen willst, musst du dich für ein Stundengespräch sechs Stunden nur vorbereiten. Okay, sagen wir mal drei Stunden.
- 30:19Aber dann, wie du sagst, kommt alles andere dazu. Ich habe das gerechnet, ich bin mehr Stunden am Arbeiten für den Podcast als meine anderen Businesses sozusagen. Voll, voll. Und das ist genau das. Und das realisieren die meisten eben nicht. Und wenn hingegen die Leute, die es dann wirklich durchziehen, bei denen geht es um die Dinge, die du gesagt hast. Es geht darum, etwas aufzubauen, einen Mehrwert herauszugeben, einen Input zu geben.
- 30:44Und wenn das dein Driver ist, wenn das deine Motivation ist, dann kannst du die langfristig durchziehen. Weil dann sagst du so, hey, kommt morgen eine Sponsoring nicht? Easy, ich mache trotzdem weiter. Weil ich mache es nicht wegen der Sponsoring, ich mache es wegen dem Warum. Und ich glaube, das ist immer das Wichtigste. Das Warum ist wichtig. Je nachdem. Wenn du es dir leisten kannst, dann ja. Amix, oder? Ich habe das auch mal so herausgefunden, am Anfang,
- 31:13habe ich Geld gebraucht. Und dann musste ich schauen, wie ich um die Runde komme. Und dann musste ich zwei, drei Sachen machen, auch wegen dem Geld. Und ich habe Geld gegeben. Ich denke, es ist das Beste, was es gibt, wenn du es managen kannst. Weil es gibt dort die Freedom. Ein freier Denker können sie, ein freier Mensch können sie. Und darum ist Geld so wichtig. Wenn du den Podcast nur wegen dem Geld machst, dann kommt es nicht. Schwierig. Dann musst du in den Sale gehen und irgendeine Autoversicherung verkaufen, damit der Cash kommt. Wenn du mal den Cash hast,
- 31:42kannst du entscheiden und sagen, jetzt will ich meine Zeit, fünf Stunden am Tag, für das aufwenden, egal ob das Geld reinkommt oder nicht. Es ist so ein bisschen ein Death Switch. Darum habe ich das Gefühl, viele können nicht den Podcast durchziehen, weil sie warten auf das Geld oder wollen das Resultat schneller haben. Bei mir ist es so, wenn es nicht jetzt kommt, kommt es in zwei Jahren. Voll und ist okay.
- 32:04Und was das Wichtigste ist, amigst und meistens musst du dein Ego weglassen. Vor allem Geschäftsmänner oder Frauen. Wenn etwas nicht läuft, musst du das cutten, so schnell wie möglich. Und nicht an deinem Ego hinsetzen und sagen, ja, es wird noch kommen. Amigst geht es noch mehr in die Tiefe. Und dann musst du cutten und sagen, okay,
- 32:23Das musst du auch zuerst mal erkennen. Und ich glaube für die Erkenntnis, weil das Ego ist natürlich... Ich glaube es ist mega einfach gesagt, hey lass dein Ego auf die Seite und denk es mal einfach weg oder lass es einfach mal bei Seite. Das ist mega einfach in der Theorie. In der Praxis umzusetzen ist relativ schwierig.
- 32:40Und ich glaube, darum ist es auch umso wichtiger, um einen Mentor zu haben. Einen Mentor, der dich begleiten kann. Einen Mentor, der die Vogelperspektive hat. Und nicht wertend, sondern einfach sagen kann, hey, schau, ich erkenne das. Ich habe diese und diese Erfahrungen gemacht. Das Risiko, dass man jetzt weiter in ein Loch runterfällt, ist relativ hoch.
- 33:02Was meinst du, Katja, etwas Nächstes? Ich glaube, darum ist ein Mentor ultra wichtig, weil er einfach nur mal so ein bisschen die Metaposition aufnehmen kann und von aussen etwas betrachten kann. Ich glaube, das ist ultra, ultra wichtig.
- 33:18Hast du einen Mentor? Mein grösster Mentor ist mein Vater. Die anderen grössten Mentoren sind alle schon tot, aber das sind Bücher. Du hast Informationen. Und die können dir trotzdem Sachen liefern? Ja, ich denke mir immer, was würde Charlie Munger machen in dieser Entscheidung? Dann gehe ich das Buch durch, das ich gelesen habe. Ah, okay, das, das. Oder Arnold Schwarzenegger finde ich geil. Im Gym zum Beispiel.
- 33:41Oder andere Mentoren. Ich habe Tote-Mentoren, ich habe Bücher-Mentoren. Und dann habe ich auch ein Team aufgebaut von Leuten um mich herum. Und Christiano Ronaldo hat irgendwie zwölf Trainer für alles irgendetwas. Wieso hast du oder du das nicht? Ich habe das. Ich habe irgendwo jemanden, der mega stark ist,
- 34:03Bei den Nummern, Zahlen, Buchhaltung, was auch immer. Und dann rufe ich an, wenn ich nicht etwas weiss. Hey, oder mein Kollege, der ein guter Redner ist, eben der Janik, hat mir mega geholfen mit dem Podcast, weil ich bin auch nicht der beste Redner, aber er hilft mir immer. Er ist ein Coach, ein Mentor für mich. Und so habe ich viele Leute, so zwölf Leute um mich herum, wie das Gremium,
- 34:23die mich unterstützen und die ich immer hinbekommen kann. So wie eine Firma, eine 80er-Gesellschaft oder eine GmbH, die haben einen G im Verwaltungsrat, so hast du das für dich privat auch. Genau. Richtig. Geil.
- 34:38Ist cool, ja. Brauche ich etwas für Videokamera mit meinem Bruder? Was läuft? Brauche ich etwas für einen Verkauf, einen Weinkäufer? Hey, schade an deinen Bruder, ich mache das wirklich sehr, sehr geil. Wie du es geilen siehst. Ohne ihn wäre unser Podcast nichts. Er ist wirklich der Guy behind the Brainy. Braucht es.
- 34:59Oftmals sind die, die in diesem Bereich stark sind, nicht gerne vor der Kamera und machen es nicht gerne. Sie sind lieber im Background. Das ist völlig in Ordnung. Zum Glück. Es braucht es. Es braucht es. Ich bin mega dankbar für ihn. Wir machen alles zusammen. Egal, ob ich mehr von ihm mache oder er von ihm. Wir teilen alles 40-50. Ich könnte sterben für ihn.
- 35:27Wohne ihr zusammen? Ja, wir wohnen zusammen. Ich möchte noch kurz auf etwas ansprechen kommen, und zwar Challenges. Was sind für dich die grössten Challenges im Alltag und wie meisterst du die?
- 35:45Ich versuche nicht so viel darüber zu überlegen. Ich versuche einfach, Probleme zu lösen die ganze Zeit. Mein Kopf ist mega problemlösungsorientiert. Challenges können alles sein. Es kann sein von einer Mitarbeiterin, die sich krank meldet, die nicht einmal krank ist. Das ist heute eine Challenge. Wie gehe ich damit um?
- 36:08Das sind Challenges, die täglich bei mir kommen. Ich habe nicht das eine grosse Challenge, das ich habe. Ich will auch nicht zu viel darüber überlegen. Wenn ich einen Fail habe, dann schreibe ich mir das auf.
- 36:24Okay, also du journalierst. Ich journaliere, genau. Ich habe gelernt, wenn du einen Fail machst, ist es immer ein Pattern deiner gleichen Entscheidungen. Und damit du dann bessere Entscheidungen treffen kannst, musst du schauen, wo der Fehler in der Entscheidung war. Oder der Fehler das Problem tief beheben, recherchieren, schauen, was es ist. Und dann
- 36:46daraus etwas lernen und dann das nächste Mal nicht mehr die Entscheidung machen. Und für das brauche ich Prinzipien. Ich habe meine Prinzipien, meine Werte. Ich gebe dir ein Beispiel. Ein Challenge war, ich habe in ein Restaurant, Bar investiert in Spanien. 200 Plätze, gerade am Meer, wo ich aufgewachsen bin, 10 Jahre dort. Mit meinem besten Kindheitskollegen, weil ich ihm helfen wollte, selbstständig zu werden.
- 37:08Auf jeden Fall Cash investiert, Zeit investiert, oft dort runter gegangen, reisen gegangen. Er war leider einfach nicht so ein guter Geschäftsmann, Alkoholiker, hat es versteckt, hat auch geraucht und so. Und mein Fehler war, diese Entscheidung zu machen, von Anfang an. Und das ist, weil ich keine Prinzipien hatte.
- 37:27Und jetzt aus dieser Challenge habe ich gelernt, Navin, lass dich nicht mehr für Gefühle wegen Kindheitskollegen eingehen, sondern schau es rational an. Das ist jetzt ein Prinzip, das ich mir aufgeschrieben habe. Ich habe von dieser Challenge gelernt und mehr will ich auch nicht wissen, wie das ist gegen vorne.
- 37:49Notieren, darüber nachdenken, reflektieren und dann einfach loslassen. Nicht rumknabbern und die ganze Zeit dranbleiben, weil das macht dich kaputt. Es bringt nichts in dein Zukunftsleben oder in die Vergangenheit. Es bringt dir nichts. Absolut. In der Zukunft weisst du nicht, was morgen kommt.
- 38:12Die Vergangenheit ist passiert und was du daraus lernen solltest, hast du schon daraus gelernt. Was bringt es? Du kannst nur jetzt leben. Fokussieren wir uns mehr aufs Jetzt. Das versuche ich immer mehr und mehr. Und sag mal, das ist eine grosse Challenge. Das ist eine grosse Challenge, vor allem in einer Welt, die so extrem hoch digitalisiert ist, dass man immer im Moment lebt. Ich versuche es wirklich, wenn wir mit Kollegen draussen sind, einfach das Telefon wegzunehmen.
- 38:40das Telefon auf die Seite legen. Vor allem am Anfang in meinem Unternehmertum hatte ich immer das Gefühl, ich muss ständig, ständig erreichbar sein, weil ich sonst etwas verpasse. Ob das Kundenanrufe sind, ob das Anfragen, egal was. Ich verpasse etwas. Also das Telefon war bei mir immer dabei. Und dadurch hatte ich das Gefühl, dass ich ganz viele Momente nicht richtig gelebt habe,
- 39:06Bei meinem Familienfest warst du am Telefon, weil du den Case lösen wolltest. Du wolltest den Auftrag gewinnen. Und das ist ultra schade, weil vielleicht kommt es, vielleicht kommt es nicht. Wenn es kommen muss, kommt es sowieso. Wenn es aber nicht kommt, hast du den Auftrag nicht und hast am Ende nicht gelacht.
- 39:24Und das ist sehr schade. Wie machst du das? Wie hast du das gemacht? Das ist schon eine Challenge, bei der ich noch am arbeiten bin, ehrlich gesagt. Weniger an einem Handy sein. Vor allem jetzt, wo wir Content Creators sind. Und ich so viele Businesses habe, die Partner habe. Ich muss immer, eigentlich, das ist eigentlich eine grosse Challenge, die ich noch vor mir habe. Zum Wegkommen vom Handy. Wie hast du das gemacht?
- 39:46haben einfach wirklich den Leuten auch gesagt, hey, mach mich darauf aufmerksam, weil Amix ist so ein Automatismus, den du hast. Und ich glaube, das habe ich, als ich bei Apple gearbeitet habe, das habe ich gelernt, um Leute in meine Situationen einbeziehen zu können. Sprich,
- 40:05M, Ö, Ü, die ganzen Füllwörter. Wir haben als Verkaufstrainer wirklich andere Verkaufstrainer-Kollegen gebeten, um uns zu korrigieren oder aufzuschieben. Strich machen, wie viele M, Ö, Ü-Füllwörter wir brauchen. Jetzt, wenn du lüftest integrieren in ein
- 40:27in eine Lösung, in ein Problem, das du schaffen möchtest, dann hast du erstmal für dich wieder so ein Push. Ja, er schaut. Wenn es Feedback kommt, kannst du mega dankbar sein. Ich bin ganz offen erschrocken. Du benutzt es nie. Und dann sagt er dir, Junge, eine halbe Stunde hast du jetzt ein Speech gehabt und du hast 16 Mal «Ähm» gesagt.
- 40:49Ich dachte so, was? Ich habe das gar nie gesagt. Du merkst es nicht, es sind Automatismen. Und das Gleiche beim Telefon. Ich habe meine Leute, meine Familie, meine Freunde, die sagen, hey, bitte, ansprechen. Weil ich finde es nicht geil, ich möchte daran arbeiten, ich bin ganz nah an diesem Display, das wichtig ist, aber es braucht es nicht. Weil, wenn es wirklich wichtig ist, dann wird man angerufen. Heute habe ich das Vertrauen, dass, wenn es wirklich wichtig ist, dann wird es schallen.
- 41:18Wenn es nicht wichtig ist, dann kann es eine Stunde, zwei warten. Und das ist völlig okay. Das schreibe ich mir auf und das lerne ich. Und dann mache ich ab. Auf das stossen wir an. Auf das stossen wir an, Nikola. Sehr gut. Frage, wie war deine Zeit bei Apple? Mega spannend. Mega spannend. Ich glaube, kann ich wirklich so sagen, Apple ist...
- 41:41Einer der geilsten, wenn nicht, nein, es ist der geilste Arbeitgeber, den ich gehabt habe. Man muss da auch unterscheiden zwischen Apple Retail und Apple Corporate. Ich habe bei Apple Retail an der Bahnhofsstraße im Verkauf angefangen zu arbeiten.
- 41:54Normaler Verkäufer habe ich meine Macs, iPhones, iPads verkauft im Laden. Zweieinhalb Jahre lang. Super lehrreiche Zeit, weil da ist wirklich diese Feedback-Kultur und das ist mega schön. Durch Verkäufe und Weiterbildungen, die ich gemacht habe, bin ich abgeworben worden zu Apple Corporates. Ich habe dann bei Corporate angefangen und war dort noch acht Jahre. Oder siebeneinhalb, wie ich so umdrehen. Und Apple Corporate ist schon eine Nummer.
- 42:22Was ist da anders? Alles. Alles anders. Du musst dir vorstellen, Apple Retail, jetzt nur in der Schweiz, damals, das sind die Zahlen, die ich jetzt noch weiss, waren wir irgendwie um die 600 Mitarbeiter. Das ist Glatzentrum...
- 42:39Bahnhofstrasse war es damals, jetzt ist es der Rennweg, dann Rüderief und Basel. Da hast du so viele Mitarbeiter, es sind 600 Mitarbeiter. An der Bahnhofstrasse hatten wir 180 Mitarbeiter. Damn, wirklich? Ja. Oh. Abartig. Also du bist wie eine Nummer, eine kleine Zahl in einem grossen Unternehmen.
- 43:00Corporate hat das X-Fache an Umsatz gemacht, weil Corporate bedient alle grossen Retailer wie Digitec, Galaxus, Mediamarkt, DataQuest. Alle Geschäfte werden alles über Corporate bedient. Swisscom, Sunrise, Salt, das sind so die, die direkt bei Corporate. Obwohl wir so viel mehr Umsatz gemacht haben, 35 Mitarbeiter.
- 43:27Also andere Strukturen. Du hast halt mehr so Managementfunktionen dort. Und ich hatte dort die erste Position als Verkaufstrainer. Diese Stelle gab es nicht. Ich war der erste Verkaufstrainer in der Schweiz. Mega cool gewesen. Und alles ist anders. Ferien, Lohn, Freiheiten.
- 43:50Sozialwerkzeug ist komplett anders gewesen. Also mega Arbeitgeber. Ich habe sieben Wochen Ferien gehabt, plus noch drei Tage Thanksgiving Day. Wieso bist du dann weg? Das ist eine gute Frage. Und das, das ist eine Frage, die wir alle gestellt haben. Kevin, bist du eigentlich von allen guten Geistern verliehen, dass du diese Stelle, du hast ein Auto, das zahlt, du hast eine fette Wohnung. Bester Leben. Bester Leben.
- 44:19«Wieso gehst du? Wieso gehst du weg?» Und es war so rein.
- 44:30Es gab einen Moment, der mich ein wenig geprägt hat. Ich bin einer, wenn ich merke, da läuft etwas nicht gut, dann gebe ich eine Chance, aber dann gehe ich nicht. Ich lasse nicht zu viel an mir herumnagen. Wenn ich ein paar Tage, ein paar Wochen aufstehen muss und ich habe keine Motivation, dann weiss ich, irgendetwas ist falsch und ich muss gehen. Das ist in dieser Zeit passiert und ich bin dann
- 44:57Als Verkaufstrainer durfte ich solche Locations buchen für meine Verkaufsschulungen. Ich musste nicht mehr kompromissmässig eingehen. Einmal war der Boden müffelig, einmal der Beamer, Ludwig, Rasenmäher, keine Aussicht. Ich dachte, ich bin die Sicht von Apple, aber komme in einen Raum hinein, der überhaupt nicht dem entspricht. Ich mache das selber. In dieser Zeit kamen zum Glück die Sachen aufeinander. Es ging um eine Promotion,
- 45:24um eine Stelle, an der ich mich beworben habe, ins letzte Gespräch gekommen bin und sie dann komische Ausreden... Es war eine Dachregion. Komische Ausreden, das hat mir mega nicht gepasst. Plus dann noch die Gedanken, ich könnte das einfach selber machen. Und so entstand ein toller Erlebnis, dass ich gesagt habe, hey, ich mache mir eine Location, so wie ich sie gerne hätte, so wie ich als Trainer gerne hingehen würde, wo alles einfach parat und ready ist.
- 45:50Sehr spannend, weil Apple ihre besten Mitarbeiter verloren hat. Aber gut für dich, du bist selbstständig. Und das ist die schönste Sache, die du haben kannst. Absolut. So verlieren viele Leute ihre Mitarbeiter. Ja, aber es ist ja okay. Es ist ja okay, weil sonst würde es weniger Unternehmer geben, die sonst etwas bauen.
- 46:10Also alles im Leben hat irgendwie, vielleicht am Anfang merkt man es nicht, rückblickend hat Steve Jobs gesagt, connecting the dots kannst du erst im Nachhinein machen. Ich kann jetzt nicht dots connecten, wie solche Sachen jetzt gerade passieren. Das kann ich in einem Jahr, in fünf Monaten, wenn ich reflektiere und zurückdenke. Darum wichtig aufschreiben. Sehr wichtig, ja. Sehr wichtig.
- 46:35Hey, krass. Mega schöne Gespräche, die wir hier haben. Danke. Deine letzte Arbeitsstelle, wo du warst? Nie.
- 46:45Einmal hatte ich zwei Praktikums, eine von der Hotelfachschule im O-Toben. Aber dort auch, da war ich in der Küche, schneide, schnipple. Dort haben wir ein paar Events gemacht mit Apple. Cool, Thomas kenne ich sehr gut. Er und dann unser Treuhänder damals war mein erster Praktikumsort. Ich habe zwei Praktika gemacht, nie mehr. Ich hatte neben dem Lehrer immer Selbstständigkeit. Ich habe immer einen Lehrer gehabt. Ich muss auch sagen, ich bin mega dankbar und ich habe das gute Glück,
- 47:15Dad habe, der ja schon Selbstständigkeit gelebt hat. Aber nicht nur er, sondern mein Grossvater in Indien auch. Es läuft im Blut. Das Kaufen, Verkaufen. Und ja, mein Bruder im Gegenzug hat sich entschieden, zu arbeiten.
- 47:33Auch gut, weisst du. Aber er macht auch nebenbei so seine Zeugs. Aber ich bin... Er ist schon bei 3plus. Er ist bei 3plus. Social Media Content Creator. Und ähm... Ja, er ist glücklich. Cooler Job. Macht super dort. Aber meine Meinung war, ich will mein eigener Chef sein. Und ja, seit immer schon. Ja. Ja. Ja, cool. Schön. Es sind Entscheidungen, die man trifft und dann...
- 47:55Ja, mit der Zeit dann schauen, wo die hinführen. Und bei dir führen sie an schöne Orte, würde ich sagen. Mega schöne. Viele Learnings. Aber du kannst immer etwas mitnehmen davon. Jeden Tag. Ich lerne jeden Tag. Heute habe ich gelernt, wie man von dir zwei, drei Sachen, das ist super. Ich lerne jeden Tag. Du musst eine Learning-Maschine sein. Du musst offen sein, um neue Sachen anzunehmen. Bevor wir...
- 48:22Es wird nachher 10 Fragen geben, die du schnell beantworten kannst. Es sind... Du kannst kurz beantworten. Bevor wir das machen, möchte ich noch eine Frage stellen. Und zwar... Wenn du heute über den Kentisch einen guten Rat mitgeben würdest, der neu etwas starten möchte, der vielleicht diese Idee hat, der vielleicht weiss, wie er es umsetzen sollte, oder vielleicht noch nicht weiss, wie er es umsetzt, aber er hat eine Idee, sie hat eine Idee. Was wäre dein Rat, den du dieser Person geben würdest?
- 48:51Also, wenn du eine Idee hast, dann sprich mit jedem in deinem Umfeld über diese Idee. Sprich sie raus. Geil. Teste das mal aus. Geil. Und du bekommst ein Feedback über die Scheisse-Idee oder die gute. Hör nicht auf die Leute. Mach es mal einfach. Und probiere zuerst immer, bevor du etwas gross machst und an die Linie gehst, kleine Teste zu machen. Das heisst, testen, testen, testen. So Product-Market-Fits nenne ich das.
- 49:20Egal was, bei jeder Idee. Du kannst eine neue Coca-Cola machen. Dann mach mal ein Produkt, lass es irgendwo produzieren, teste das in deinem Umfeld. Und dann bekommst du mal schneller eben so den Product Market Fit über. Meine Meinung ist, hör nicht auf...
- 49:35hör nicht auf 99% der Leute, aber auf den 1% Menschen, die du in deinem Umfeld hast, die du weisst, sie haben etwas 3-4 Mal erreicht in ihrem Leben, hör auf sie. Und wenn er oder sie dir sagt, ja, ist gut, mach, oder mach es nicht, da musst du eher hören.
- 49:51Teste, teste aus und von zehn Sachen, zehn Ideen, zehn Produkten, zehn Business-Meetings, was auch immer, wird eins klappen. Und wenn das klappt, stick to it und dann Focus. Mach nicht, was der Jared-Pod macht. Hyper-Focus. Ja, bitte dann Hyper-Focus.
- 50:081, 2, 3 Jahre durchbeissen, durchgehen, hol dir gute Leute ins Team rein oder fange an gute Partnerschaften zu machen. Es ist ja auch eigentlich in der Beziehung so. In der Beziehung würde ich auch sagen, entweder hast du mega Glück und du hast die eine, die du in der Highschool kennengelernt hast und ihr werdet glücklich und sonst musst du halt testen, 2, 3, 4, 5 Partner, Partnerinnen haben, damit du dann weisst, was du willst und was nicht. Das gleiche im Business, das gleiche mit einer Idee.
- 50:33Also geh raus, mach, hör auf niemanden, ausser du auf das 1% deiner Leute um dich herum. Product-Market-Fit. Und wenn etwas funktioniert und Klag macht, stick to it, stick to it. Und es ist ein Game, bis du das Game gespielt hast. Und dann machst du das nächste Game. Monopoly. Monopoly, es ist Monopoly. Monopoly, Real-Life-Monopoly. Genau, genau. Das ist so mein... Und eben, schäm dich nicht, failen musst du. Jeder Grosse hat gefehlt, das kennt man ja jetzt, das ist ja Standard. Aber fail, fail, fail und mach es einfach. Hör auf dich selber.
- 51:03Super, ja. Mega schön. Danke vielmals. Ich glaube, sehr, sehr wertvoll für extrem viele, die das jetzt schauen. Hoffentlich, ja. Unbedingt. So. Ich habe zehn Fragen. Let's go. Zehn Fragen vorbereitet. Kurz und knackig antworten. Morgenmensch oder Nachtäule? Nachtäule. Lieblingsort auf der Welt? KWA in Spanien, wo ich aufgewachsen bin.
- 51:32Das letzte Buch, das du gelesen hast? «Outliers». Okay. Grösster Business-Fail, den du je erlebt hast? Meine Canvas-Kaffee-Geschichte, die ich 150k verbotert habe, in fünf Monaten. Lieblingstool oder App für dein Business? «WhatsApp». Ein Wort, das dich als Unternehmer beschreibt?
- 52:03Learning Machine. Oh, love that. Was würdest du nie mehr machen? Was würde ich nie mehr machen? Zu viel trinken. Scheisse. Okay. I see. Okay. Zu viel trinken. Okay. Lieber 10 Millionen auf dem Konto oder 10 Millionen Follower?
- 52:33Give me the money, man. Fuck it. Ich nehme den Cash. Wenn du mir jetzt 10 Millionen gibst, scheiss auf die Followers, gib mir 10 Millionen. Ich würde dann schon die 10 Millionen Followers machen mit dem Cash. Okay, gut. Das ist eine gute Frage. Wann würdest du gerne mal in deinem Podcast interviewen? Adriatic. Ja. Kennt man Techno-Szene, Adriatic. Das wäre so, ja.
- 53:01Letzte Frage. Dein nächstes grosses Ziel? Jeden Tag aufstehen, glücklich sein, dankbar sein, mit guten Leuten zu tun haben. Das ist so mein Ziel, Tag zu Tag. Das grosse Ziel. Es kommt, was kommt. Weisst du, ich setze mir nicht mehr so die grössten Ziele, weil ich enjoy the ride. Ich enjoy... Ja.
- 53:27Ich will mir keine zu hohen Ziele setzen, weil wenn du dich nicht erreichst, dann bist du nicht happy. Dann sind es wieder Expectations. Das ist jetzt eine mega philosophische Antwort. Super. Habe ich aber wirklich nicht als grösstes nächstes Ziel. Ich lebe wirklich im Moment mein Leben. Super, perfekt. Ich könnte von meinem Business ein Ziel sagen, weisst du, Expansion da, Expansion dort, mehr Umsatz da, vielleicht nochmal ein Business starten, aber who knows. Ich...
- 53:53Aber ganz ehrlich, wenn das grösste Ziel ist, jeden Tag bewusst zu leben...
- 54:00Also dann wirst du so viel mehr Lebenszeit haben als alle anderen. Ja. Weil ich glaube, das unbewusste Leben, das nimmt dir einfach Lebenszeit. Und du hast es gut angesprochen in deinem Intro. Zeit ist das wertvollste. Das wertvollste. Und Energie. Absolut. Mit wem verbringst du es und an welchen Tasks? Und was für Probleme löst du für die Menschheit? Ich versuche, immer mehr und mehr grössere Probleme zu lösen.
- 54:27Attracted. Attracted, damit ich daran arbeiten kann. Ich muss dir ehrlich sagen, es gibt Probleme. Zum Beispiel ein Hotelzimmer verkaufen ist jetzt nicht ein mega riesen Problem, das ich für die Menschheit am lösen bin. Aber es ist so ein neutrales Problem, das ich am lösen bin.
- 54:43Webseiten, das war gar kein riesiges Problem. Aber jetzt will ich versuchen, grössere Probleme zu angehen. Eben das mit einem erfolgreichen Podcast zu machen und dann mal schauen, was noch kommt. Dort habe ich den grössten Impact, habe ich das Gefühl. Und ich glaube, das sind so
- 54:59Das ist ein sehr, sehr schönes Schlusswort. Danke vielmals. Es hat mir riesig Spass gemacht, dich im Podcast zu haben. Ich glaube, du hast einen sehr grossen Mehrwert gebracht. Nicht nur für mich, weil auch ich darf und bin immer ultra dankbar, solche Leute wie dich zu interviewen, die schon sehr viel erlebt haben, viel unternehmen haben.
- 55:22Auch wenn es nur ein Unternehmen ist, aber etwas einfach gut macht im Leben, gute Grundeinstellungen hat. Ich finde das immer etwas vom Schönsten. Darum danke vielmals für deine Zeit, die du investiert hast für das. Ich freue mich richtig auf die Veröffentlichung von diesem Podcast. Ich glaube, der wird richtig gut. Und wie gesagt, ganz viele Menschen können davon profitieren. Und wünsche dir an dieser Stelle noch alles, alles, alles Gute, dass deine Träume sich erfüllen, dass deine... Jetzt bin ich mir gar nicht mehr sicher.
- 55:51«GoFundMe» hast du bei 25 Millionen angesetzt. «Ja, genau.» «Ich wünsche mir, dass diese 25 Millionen reinkommen. Ich finde das super. Ich finde das eine sehr gute Initiative. Allgemein, ich glaube einfach, Podcasts, so wie wir sie machen, ist die Zukunft. Das sieht man auch in den Staaten. Da sieht man das sehr, sehr gut als Beispiel. Wir haben es vorhin noch schnell bilateral angesprochen. Bei uns geht es immer ein paar Jahre länger, wie von den Staaten, bis etwas in die Schweiz kommt.
- 56:20Aber ich glaube, wir sind am richtigen Ort, zur richtigen Zeit und haben die richtigen Kontakte. Ich denke auch. Danke viel, vielmals Kevin dir, dass du auch jetzt deinen Podcast nochmal neu gestartet hast. Ich bin mega zuversichtlich. Danke für die Einladung. Es kommt mega gut. Du hast auch eine coole Vision dahinter. Und ich glaube, wir sind auf einem guten Weg. Sonst würde ich das auch anders sagen. Aber du bist auf dem richtigen Weg. Danke viel, vielmals.
- 56:48Genau, falls ihr auf Lugano kommen wollt, oder du auch, gerne einfach reinkommen, schreibt mir. Sehr gerne, danke. In Hotel San Carlo, Lugano. Wenn ihr ein GoFoundMe machen wollt, der JaredPod, könnt ihr mich überall anfinden. Folgt, liket, subscribt, wie du immer sagst, das Sharen, das Liken. Unbedingt. Das gibt uns am meisten.
- 57:07Das gibt es am meisten, das kann Menschen auch verändern. Und vor allem, es ist kostenlos. Es kostet nichts, um das zu liken, es kostet nichts, um einen Kommentar zu machen oder um so einen Podcast auch weiterzuleiten an Personen, die das hören sollten. Und an dieser Stelle geht unbedingt auch der Jared-Pod in die Hose. Ganz, ganz viele spannende Gäste, ganz viele spannende Gespräche, die dort schon stattgefunden haben. Darum, go for it und danke viel, vielmals nochmals.
- 57:33Danke dir und das nächste Mal bist du auf unserem Podcast. Machen wir einen Deal. Alright. Ich bin der Wiener. Danke vielmals. Alles Gute. So, it's a wrap.