Latest / Gin And Talk / Julius van de Laar über Trump, Harris und die Wahl
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- 0:00Speaker 0: So wie die letzten Umfragen sind, deutet zumindest einiges darauf hin, dass es relativ eng wird.
- 0:06Speaker 0: Aber Amerikaner erinnern sich halt eben und überlegen sich, na ja... Wie war denn die Entwicklung in den letzten vier Jahren?
- 0:11Speaker 0: Und das ist ja auch mit dem Satz steigt Trump in jede Veranstaltung ein!
- 0:15Speaker 0: Are you better off than you were four years
- 0:16Speaker 0: ago?!
- 0:17Speaker 0: Mein Eindruck ist, dass die republikanische Partei so wie wir sie früher mal kennengelernt haben, so nicht mehr existiert.
- 0:23Speaker 2: Herzlich willkommen!
- 0:25Speaker 2: Mein Name ist Daniel Vög und ich freue mich sehr, euch heute zu einer neuen Episode Gin & Talk begrüßen zu dürfen.
- 0:32Speaker 2: Wir machen heute eine kleine Spezialepisode ausnahmsweise und aus aktuellem Anlass zur US-Wahl an einem Montag – dem Montag vor der Wahl!
- 0:43Speaker 2: Mein heutiger Gast ist Julius Fandelar.
- 0:46Speaker 2: Er isst Kampagnen und Strategieberater, arbeitete unter anderem in den beiden Wahlkämpfen von Barack Obama mit und kennt das US-Politik-Business wie kaum ein anderer.
- 0:56Speaker 2: Er war auch in den letzten Wochen und Monaten wieder quer durch die USA unterwegs, um sich ein Bild zu verschaffen.
- 1:02Speaker 2: Wir haben die Episode am Freitag den ersten November aufgezeichnet – ich wollte von Julius wissen, wie eng es auf den letzten Metern vor der Wahl tatsächlich ist?
- 1:12Speaker 2: Warum Donald Trump nach all seinen Verfehlungen überhaupt immer noch eine Rolle spielen kann?
- 1:17Speaker 2: Und wie verheerend die Folgen wären wenn er wirklich nochmal gewinnt!
- 1:21Speaker 2: Wenn dir diese Episode von Gin & Tock gefällt, folge uns bei Spotify, Apple Podcasts oder wo auch immer du gerne Podcasts hörst und hinterlasse uns eine gute Bewertung.
- 1:31Speaker 2: Diese und viele weitere Episoden findest du als Video-Podcast auf unserem YouTube Kanal.
- 1:36Speaker 2: Jetzt aber viel Spaß beim Zuhören – schön dass ihr alle wieder mit dabei seid!
- 1:50Speaker 0: Herzlich willkommen an unseren Bartresen.
- 1:53Speaker 1: Herzlich Willkommen
- 1:54Speaker 0: zu einer neuen Folge Gin and Talk!
- 1:58Speaker 0: Mach es dir gemütlich, lehne dich zurück und tauche ein in die verrucht düstere Atmosphäre
- 2:06Speaker 1: unserer Studiobahn.
- 2:15Speaker 1: Lieber Julius knapp vor der Wahl machen wir ein kleines Special hier außer der Reihe.
- 2:21Speaker 1: sozusagen an einem Freitag nehmen wir auf.
- 2:25Speaker 1: Der Freitag vor der Wahl, Montag erscheint das Ganze.
- 2:29Speaker 1: Das heißt wir haben zwei Tage in denen wer nicht wisst was passiert und hoffentlich nicht zu viel passiert weil in diesem Wahlkampf kann ja alles passieren aber erst mal... Wir werden
- 2:36Speaker 0: nicht wissen welches Outfit Donald Trump dieses Wochenende anzieht ob es ein Muller weiter Kostüm ist oder dann doch wieder McDonalds.
- 2:45Speaker 1: Ich tippe darauf dass zumindest die rote Krawatte bleibt.
- 2:49Speaker 0: Gute Prognose Wahrscheinlich die sicherste in diesen Wahlkapp.
- 2:53Speaker 1: Aber herzlich willkommen.
- 2:54Speaker 1: ich freue mich
- 2:55Speaker 0: Schon da zu sein.
- 2:56Speaker 0: Unsere zweite Auflage heute!
- 2:58Speaker 1: Richtig, genau und es ist noch spannender als beim letzten Mal würde ich sagen.
- 3:04Speaker 1: Es traut sich ja wirklich niemand bis auf ganz wenige Leute in den USA.
- 3:09Speaker 1: aber hierzulande traut quasi niemand mehr eine halbwegs finale Prognose abzugeben.
- 3:15Speaker 0: Ich habe eine Frage vom ZDF gesehen, die sagen, zwanzig Prozent der Deutschen sind der Auffassung.
- 3:20Speaker 0: Dass Kamala Harris gewinnt?
- 3:21Speaker 0: Die ist allerdings schon zwei Wochen alt.
- 3:23Speaker 0: Ich hab noch Neuzahlen von Sivay gesehen.
- 3:25Speaker 0: Das scheint ein Drittel, ein Drittel zu sein jeweils Jump und jeweils Hairs und Ein Drittel hat einfach keinen blassen Schimmer.
- 3:32Speaker 0: Und zu dem letzten Drittel gehöre ich mich auch dazu.
- 3:35Speaker 0: Ich habe viele Eindrücke, ich habe viele Bauchgefühle und viele Eendrücke gesammelt in den letzten Tagen noch in Pennsylvania aber ne Prognose dazu würde ich mich ja nicht durchringen.
- 3:44Speaker 1: Anders gefragt, keine Prognose.
- 3:46Speaker 1: aber wie groß ist denn deine Angst vor dem was passieren könnte wenn Trump am Ende wirklich gewinnt?
- 3:53Speaker 0: Ich sage lass uns einfach mal auf uns zukommen.
- 3:56Speaker 0: wer weiß wie es ausgeht.
- 3:57Speaker 0: Wer weiß was dann konkret passiert?
- 3:59Speaker 0: gibt diejenigen die sagen wir wünschen uns einen relativ deutlichen Wahlsieg von wem auch immer?
- 4:04Speaker 0: einfach dass eben diese Unklarheit ausbleibt und dann eben auch einfach weitergehen kann so wie die letzten umfragen sind Deutet zumindest einiges darauf hin, dass es relativ eng wird.
- 4:16Speaker 0: Das war in Eng.
- 4:18Speaker 0: damals gewann Joe Biden mit achtzigtausend Stimmvorsprung Pennsylvania.
- 4:22Speaker 0: wenn es ähnlich eng wird im Pennsylvania wird das auch eine lange Zitterpartie bleiben.
- 4:26Speaker 0: ich kann mir auch vorstellen das wieder zu erneutenden Auszählungen kommen wird.
- 4:30Speaker 0: In einigen Bundesstaaten ist ja auch so stipuliert dass wenn du unter einem bestimmten Margen bleibst also weniger als null Komma fünf Prozent zwischen Sieger und Verlierer das dann automatisch nochmal ausgezählt werden muss.
- 4:40Speaker 0: Und auch Donald Trump hat letztes Mal mehr als fünfzig Klagen eingereicht, die natürlich dann auch noch von Gerichten eben auch entschieden werden müssen.
- 4:48Speaker 0: Auch Kamala Harris kann klagen.
- 4:49Speaker 0: das ist recht von beiden Kampagnen.
- 4:51Speaker 0: sie müssen teilweise eben auch dafür bezahlen wenn dann eben auch nochmal nachgezahlt werden muss.
- 4:56Speaker 0: aber dementsprechend es kann auch einfach saunen dass noch ein Ticken dauert.
- 4:59Speaker 0: früher oder später wenn wir ein Ergebnis haben spätestens nach einem Monat wieder aus.
- 5:03Speaker 0: damals auch zweitausend war damals in Florida Bush Vigor.
- 5:08Speaker 1: Das Verrückte an diesem ganzen Wahlkampf ist ja, dass unabhängig jetzt mal von Harris und Biden.
- 5:13Speaker 1: Und was da alles passiert?
- 5:14Speaker 1: Es war auch schon turbulent genug aber das Trump eigentlich immer noch die absolut gleichen Aussagen die ganze Zeit um sich herum wirft es sind immer noch Die gleichen Wirren-Anschuldigung in dir um sich herumwirft als er behauptet immer noch, die Wahl damals wurde ihm gestohlen.
- 5:31Speaker 1: Er behauptet immer noch, wenn es eng wird, dass er davon gar nichts wusste.
- 5:35Speaker 1: Also Beispiel jetzt diese Madison Square Garden Rally und der Comedian den er gar nicht kennt oder gar nicht mitbekommen hat was der überhaupt da gesagt hat gegen Puerto Rico und gegen die Lateinamerikanischen Einwanderer usw.
- 5:49Speaker 1: Es ist ja immer noch dieser auf der einen Seite Teflon-Modus und auf der anderen Seite Vorschlaghammer-Modus, wenn's darum geht seine Gegner quasi klein zu machen oder vermeintlich mit allen möglichen Anschuldigungen zu bewerfen.
- 6:03Speaker 1: Es ist doch eigentlich absurd, dass dieser Modus irgendwie immer noch so gut funktioniert, oder?
- 6:09Speaker 0: Ich lasse es mir ja da weniger umkommentiert und sagen dir nur was Trump-Unterstützerinnen und Unterstützer mir gesagt haben – ich sah die dort in der Schlange stehend auf dem Weg zu einer Rallye an einem Wochenende in Pennsylvania.
- 6:21Speaker 0: Wir waren in Happy Valley Dort wo die Penn State University spielt Und dort standen Leute und die sagten, you don't have to love him.
- 6:30Speaker 0: But you gotta love his
- 6:31Speaker 0: policies.".
- 6:32Speaker 0: Also du musst ihn nicht lieben, er muss doch seine Politik lieben!
- 6:36Speaker 0: Ich glaube wenn man so zurückdenkt an diese Trumpsche Zeit wahrscheinlich wird jeder sein eigenes Bild haben aufzuwachen morgens Twitter anzumachen und zu sehen was letzte Nacht halt eben auch von Trump geturtet wurde.
- 6:47Speaker 0: aber Amerikaner erinnern sich halt eben und überlegen sich wie war denn die Entwicklung in den letzten vier Jahren?
- 6:52Speaker 0: Das ist ja auch mit dem Satz steigt Trump in jede Veranstaltung ein Are you better off than you were four years ago?
- 6:59Speaker 0: Und in den letzten vier Jahren ging die Spritpreise extrem nach oben.
- 7:02Speaker 0: Im Moment noch, wo so bei drei Fünfzig die Galone in Amerika ist natürlich immer noch deutlich niedriger als das was wir haben.
- 7:09Speaker 0: aber im Vergleich zu früher ist es natürlich deutlich mehr.
- 7:12Speaker 0: auch vor zwei Jahren waren die Sprittpreise teilweise bei fünf Dollar oben.
- 7:16Speaker 0: Supermarkt ist alles teurer geworden Lebenshaltungskosten insgesamt teuer geworden Die Mieter store geworden.
- 7:21Speaker 0: Der denkt eben, Leute auch dran und ich glaube wir können natürlich von hier drauf schauen und sagen meine Güte so oft angeklagt.
- 7:28Speaker 0: Solche extrem auch teilweise polarisierenden Aussagen.
- 7:31Speaker 0: aber wenn du selber dir überlegst wie kann ich meine Familie durchfüttern?
- 7:34Speaker 0: Da trist vielleicht auch Entscheidungen die für uns nicht unbedingt nachvollziehbar waren.
- 7:38Speaker 0: das ist mir nochmal wirklich deutlich geworden als ich dort war und eben auch mit Leuten gesprochen habe.
- 7:43Speaker 1: Zwei Anschlussfragen dazu.
- 7:45Speaker 1: zum einen würdest Du Würdest du in dem Kontext gerade in dem Zusammenhang sagen, dass es für Harris eher ein Vorteil oder ein Nachteil ist das sie gerade Vizepräsidentin ist?
- 7:56Speaker 0: Ich glaube wir leben in einer Zeit wo der Inkumbent und die Amtsinhaberin eigentlich in der Regel eher schlechter positioniert ist.
- 8:04Speaker 0: Dementsprechend würde ich sagen ist es für Sie eher nachteil.
- 8:07Speaker 0: allerdings ist hier auch keine klassische Amtsinnahmerin sie ist ja nicht die Präsidentin sondern sie ist VizEPräsidentsin.
- 8:12Speaker 0: Jetzt ist die Frage gemacht, indem man diese Differenz gibt.
- 8:15Speaker 0: Eine Umfrage, die sagt, dass zwanzig Prozent der Amerikanerinnen und Amerikanern unzufrieden sind mit der Richtung in der sich das Landkarte eben auch bewegt.
- 8:22Speaker 0: Naja wenn es der Falle ist dann bedeutet natürlich die logische Konsequenz wir müssen den Status quo abwählen Und dann würden wahrscheinlich auch siebzig Prozent sagen naja Wir brauchen einen anderen Pfad und dieser Pfad lautet natürlich Donald Trump.
- 8:36Speaker 0: jetzt kommt aber auch dazu Dass ich mir vorstellen könnte.
- 8:38Speaker 0: nochmal und Ich habe keine umfragen die das belegen Aber das Wahrscheinlich Auch eine Reihe von Leuten Sagt Ich bin unzufrieden, was das Land und die Richtung des Landes betrifft.
- 8:47Speaker 0: Unter anderem auch, was die Polarisierung
- 8:49Speaker 0: betriffe.".
- 8:50Speaker 0: Und ich kann mir auch schon vorstellen, dass dort einige Leute gibt, die Donald Trump bei eben auch eine maßgebliche Schuld zuweisen.
- 8:57Speaker 0: Die dann vielleicht auch sagen naja da müssen wir Kamala Harris wählen damit es nicht mehr zu dieser extremen Polarisierungen kommt.
- 9:02Speaker 0: Nochmal!
- 9:03Speaker 0: Wir können uns jede Umfrage anschauen.
- 9:04Speaker 0: Wir können in dreißig unterschiedliche Varianten auslegen.
- 9:07Speaker 0: We don't know.
- 9:08Speaker 0: Es gibt tausend Motivationen von Leuten, die eine ist Abtreibung, die andere ist die Wirtschaft, das andere ist der Inflation und das nächste ist Sicherheit was auch immer es ist und was die Leute übertragen.
- 9:18Speaker 0: Jetzt das was man kontrollieren kann wenn man in den beiden Kampagnen ist die Wahlbeteiligung nach oben zu katapultieren wirklich nochmal in die Haustürn zu klopfen, die Organisation ist das was jetzt den großen Unterschied macht und dann wird gezählt und dann wissen wir früher oder später ein Ergebnis.
- 9:32Speaker 1: Du hast gerade die Policies erwähnt und Trump und die Trump Wähler.
- 9:37Speaker 1: Hast du denn das Gefühl, dass sie sich wirklich damit auseinandergesetzt haben auch inhaltlich was Trump denn tatsächlich fordert?
- 9:44Speaker 1: also nicht nur das war irgendwie so raus prosaunt weil er gerade irgendwie wieder Stimmung macht sondern das was wirklich in seinem sozusagen Wahlprogramm steht?
- 9:52Speaker 0: Gehen wir es mal ganz konkret durch.
- 9:54Speaker 0: was also?
- 9:55Speaker 0: wir gehen jetzt auf keinen Fall die neunhundert Seiten durch von Project Tony Five.
- 10:00Speaker 0: Aber gehen wir doch mal durch die Aussagen, wie Trump trifft.
- 10:04Speaker 0: Fangen wir mit der Wirtschaft an.
- 10:06Speaker 0: Er sagt Wir werden dafür sorgen dass die Preise runtergehen vor allem die hohen Energiepreise.
- 10:11Speaker 0: und er sagt Die Antwort ist Joe Baby Joe.
- 10:14Speaker 0: Faktisch gesehen die beiden Harris Administration hat mehr Öl schiefer Gas gefördert als hier eine Administration zuvor.
- 10:21Speaker 0: Und dennoch gibt es natürlich noch eine Reihe von Orten wo noch gebohrt oder exploriert werden kann Was wir so im Moment noch nicht gesehen haben, weil es Regulatorik gibt und natürlich auch Umweltschutz und all dieser Aspekte.
- 10:31Speaker 0: Aber Trump könnte das natürlich nochmal mit einer Mehrheit im Repräsentanten aus dem Senat aufweichen und deutlich mehr Öl fördern.
- 10:39Speaker 0: Das würde schon die Konsequenz haben dass natürlich auch die Spritpreise wieder runtergehen und auch die Heizkosten herunter gehen.
- 10:45Speaker 0: und all diese Aspechte ob das jetzt gleich fünfzig Prozent im ersten Jahr sind oder sein werden halte ich für fragwürdig, einfach aus dem Grund weil so schnell keine neue Ölquelle erschlossen werden kann.
- 10:56Speaker 0: Aber es ist zumindest was direkt anknüpfen das an die Lebensrealität der Amerikanerinnen und Amerikanen wenn wir weiter gehen.
- 11:03Speaker 0: zur Migration.
- 11:04Speaker 0: Da sagt Trump natürlich wir müssen die Migration in den Griff bekommen.
- 11:07Speaker 0: je nachdem was er für eine Tagesform hat kommen mal eine Million Mal fünfzehn Millionen mal zwanzig Millionen Leute ins Land.
- 11:14Speaker 0: und er sagt auch je nach Tagesform dass möglicherweise zwischen einer und sechzehn million dann eben auch Ich benutze das Wort ganz explizit deportiert werden müssen.
- 11:22Speaker 0: Er redet ja von Mass-Deportation und auch da ist natürlich die Frage, was wird dann schlussendlich kommen?
- 11:30Speaker 0: Wenn er sagt ich will die absoluten kriminellen Gangs abschieben, der applaudiert jeder in Amerika.
- 11:36Speaker 0: wenn er sagt wir wollen sechzehn Millionen Leute deportieren ist glaube schon eine ganze andere Frage.
- 11:41Speaker 0: Und ich glaube am Schluss trotzdem auch wenn ich dort die Umfragen anschaue sagen fünfzig Prozent Wir sind für Massendepotation.
- 11:48Speaker 0: Da sind ja zwangsläufig auch Kamala Harris, der Stützerinnen und Unterstützer mit dabei.
- 11:52Speaker 0: So das Ausmaß ist noch nicht definiert insofern wissen wir da auch noch nichts Konkretes.
- 11:56Speaker 0: Wir können weiter rüber gehen.
- 11:57Speaker 0: zum Handel dort sagt Trump wir wollen natürlich näherere Wirtschaftspolitik machen Und über Konkurrenzigkeit wieder erhöhen und es machen wir durch Schutzzölle.
- 12:04Speaker 0: Naja dafür braucht er keinen Senat Dafür brauchen auch keine Repräsentaten aus dem Kanal als Präsident selber machen.
- 12:10Speaker 0: Jetzt ist auch da wieder die Frage Sind's zehn Prozent Schutzzolle?
- 12:12Speaker 0: Sind's zwanzig sinds vierzig?
- 12:14Speaker 0: Sind´s die zweitausend, die er auch schon genannt hat?
- 12:17Speaker 0: Fest steht, all das wird natürlich erst mal eine Preiserhöhung für Amerikanerinnen und Amerikanern bedeuten.
- 12:23Speaker 0: Schutz soll auf chinesische Produkte bedeutet dass iPhone wird teurer.
- 12:27Speaker 0: also da steckt überall auch was dran.
- 12:29Speaker 0: aber er macht natürlich auch das Argument wir werden mit den extremen hohen Zöllen eben auch die staatsschulden senken.
- 12:35Speaker 0: Wir würden natürlich auch wieder mehr on-shoring betreiben viele Unternehmen würden nach amerika kommen Und wie gesagt aufgrund der niedrigen Deregulierung Und natürlich auch dem perfekten Marktzugang, den guten Arbeiter schafft.
- 12:47Speaker 0: Den Wahnsinns Grundraussetzungen können wir uns auch gut vorstellen dann eben neue Unternehmen aus Deutschland und aus anderen Ländern nach Amerika zu holen.
- 12:55Speaker 0: das führt zu neuen Arbeitsplätzen und solange die bei uns produzieren müssen sie auch keine Zölle bezahlen.
- 13:00Speaker 0: Dementsprechend ist Win-Win eigentlich für alle vor allem für die Amerikanerinnen amerikaner.
- 13:04Speaker 0: Das heißt in der Erzählung und ich weiß noch eine extrem lange Antwort auf eine Erzählung Kann ich schon auch nachvollziehen, warum jemand der Trump gut findet?
- 13:12Speaker 0: Der sagt das ist ein erfolgreicher Business Typ.
- 13:15Speaker 0: Warum er dem nochmal die Stimme gibt und sagt damit wird's besser!
- 13:18Speaker 1: Du als Wahlkampfexperte wie schätzt du denn die Strategie aus dem Harris Lager ein dass man in den letzten Wochen eigentlich fast nur noch so eine Art Anti-Trump Wahlkampf wahrgenommen hat?
- 13:30Speaker 1: also es ging ja kaum noch um Inhaltes ginge ja nur noch darum wir müssen Trump verhindern und Trump is schlimm und Trump ist böse.
- 13:38Speaker 1: Das hat ja eigentlich, wenn man mal so irgendwie in die Historie der Wahlen schaut, strategisch noch nie so richtig gut hingehauen.
- 13:45Speaker 0: Ein paar Sachen dazu.
- 13:46Speaker 0: Erstens – ich glaube es ist, wenn ich mir den Kampagnenzyklus anschaue, dann ging es vor allem los im Sommer als Kameraharis aufs Schild groben wurde, dass sehr viel Kamera-Harris Werbung war, das ihre Geschichte erzählt wurde Das gesagt wurde, sie war erst Staatsanwältin, Vizepräsidentin, Senatoren.
- 14:05Speaker 0: Was hat sie alles gemacht?
- 14:05Speaker 0: Wo kommt sie her aus der Mittelschicht für die Mittelsschichte all diese Aspekte?
- 14:09Speaker 0: Das heißt extrem lange wird extrem positiv über Sie kommuniziert.
- 14:13Speaker 0: Naja was ist dann passiert?
- 14:15Speaker 0: Kamala Harris hat angefangen Interview zu geben und hat eben auch dort gesagt auf die Frage... ...was würden sie anders machen als Joe Biden sagte sie nothing comes to mind Ich würde im Endeffekt alles genauso machen Und das waren natürlich die perfekte Öffnung für die Chirmp-Kampagne.
- 14:29Speaker 0: Eine Stimme für Kamala Harris ist im Endeffekt eine Stimme von status quo und für Joe Biden es wird genauso weitergehen.
- 14:36Speaker 0: Diese Distanzierung ist eben nicht gelungen.
- 14:38Speaker 0: ich ernehm mich an die Zwei tausend zwölfer weil auch das war ne extrem negative Wahl.
- 14:42Speaker 0: wir wussten, Wir können auf keinen Fall nochmal mit hope and change und yes we can durchkommen sondern wir haben in fact mit Romney runtergezogen.
- 14:49Speaker 0: dort wo wir eben auch waren haben gesagt jetzt ist eben kein Referendum mehr um den Status Quo Sondern ist ein choice eine wahl zwischen Barack Obama und mit Romney zwischen jemandem der die Wirtschaft auf den Trecken gezogen hat, vielleicht noch nicht dorthin hat wo sie auch hin haben möchte.
- 15:03Speaker 0: Aber mit Romnee der im Infektie-Uhr wieder zurückträt und uns in die Misere von George Staby Bush zurückführt dem ultimativen Killer Kapitalisten.
- 15:10Speaker 0: Das war die Storyline damals und ich glaube Kamala Harris versucht genau dasselbe im Moment zu machen Donald Trump runterzuziehen um selber ein bisschen mehr Freiraum zu atmen.
- 15:19Speaker 0: Jetzt
- 15:19Speaker 1: hast du ja vorhin gesagt, du warst auch in den USA viel unterwegs.
- 15:22Speaker 1: Hast auch Trump-Bailer getroffen?
- 15:24Speaker 1: Wie sieht es denn eigentlich im Lager seiner Parteikollegen und Kolleginnen aus?
- 15:29Speaker 1: also wir haben jetzt auch gerade die letzten Wochen immer wieder mitbekommen dass auch Prominente Republikanen sozusagen das Lager gewechselt haben.
- 15:39Speaker 1: zu letzter Ort zum Beispiel Arnold Schwarzenegger der gesagt hat er unterstützt Terrace.
- 15:43Speaker 1: wie ist denn die Stimmung in der Partei
- 15:46Speaker 0: gerade wenn du so Leute nimmst wie Arnold Schwarzenegger, Liz Cheney, Dick Cheneys der ehemalige Vizepräsidentin Dr.
- 15:53Speaker 0: George Stabi Bush das sind halt noch Republikaner sowie Du und ich republikanern kennengelernt haben vor zwanzig Jahren sowie unsere Eltern irgendwie auf Ronald Reagan geschaut haben und später John McCain?
- 16:07Speaker 0: die haben aber mit den aktuellen republikanschen Parteien nur noch relativ wenig zu tun.
- 16:12Speaker 0: Die werden auch Rhinos genannt, also Republicans in name only.
- 16:18Speaker 0: In dem entsprechen glaube ich es gibt die alte Garde der Republikaner... ...die auch Transatlantiker sind, die auch Freihandelsleute sind und dann gibt das halt eben Mager.
- 16:27Speaker 0: Und Mager ist Protektionismus America first und vor allem halt Trump und die zwei haben nicht so eine wahnsinnig große Schnittmenge.
- 16:34Speaker 0: Deshalb sehen wir halt eben auch Liz Cheney, die sagt Welt für Kamala Harris.
- 16:38Speaker 0: Donald Trump hat den Sturm aufs Kapitol organisiert oder zumindest mitbefeuert und deshalb müsst ihr eben, die noch übrig gebliebenen Republikaner aus der alten Zeit auch für Kamala Harris wählen.
- 16:51Speaker 0: Wie viele von denen jetzt auch wählen gehen?
- 16:53Speaker 0: Und bei wie vielen einfach das Muscle Memory, die Gewohnheit so hoch ist dass sie halt am Ende sagen na ich kann nicht für die Kommunisten, für die Demokraten wählen.
- 17:02Speaker 0: Ich glaube das kann man im Moment nicht absehen ob es da eine große Wählerweinerung gibt oder nicht.
- 17:06Speaker 0: aber mein Eindruck ist, dass die republikansche Partei so wie wir sie früher mal kennengelernt haben so nicht mehr existiert.
- 17:13Speaker 1: Wir sind ja immer ganz schnell dabei zu sagen, dieser ganze Maga-Teil sozusagen der Republikaner ist gleichzusetzen mit Faschismus, Rechtsextremismus, Nationalismus nah an der Diktatur und so weiter.
- 17:25Speaker 1: und sofort übertreiben wir Europäer sage ich jetzt mal ganz allgemein da ein Stück weit weil wir vielleicht das System an sich die Partei auch Trump vielleicht nicht richtig verstehen.
- 17:37Speaker 1: also überdramatisieren wir da ein bisschen Oder ist die Gefahr real?
- 17:44Speaker 0: Also ich würde mir das nicht anmaßen.
- 17:46Speaker 0: Aber muss ich auch nicht, ne?
- 17:47Speaker 0: Ich kann die Worte von Mark Kelly nehmen dem ehemaligen Chief of Staff Büroleiter von Trump.
- 17:53Speaker 0: So derjenige, der am längsten unter ihm auch Büro-Leiter war, ehemalliger General wo wirklich nicht irgendwie... Der Gedanke kommt dass er jetzt ein Demokrat sein könnte oder auch einen Republikan oder es einfach ein General, ein Militär.
- 18:06Speaker 0: und der sagt in dem Interview mit der New York Times sagt, ich habe mir nochmal die Definition von Faschismus angeschaut und das was Donald Trump dort an den Tag gelegt hat.
- 18:16Speaker 0: Wie gesagt ordnet er zumindest als faschistisch eben auch ein.
- 18:20Speaker 0: so wie gesagt Ich war auf diese Begriffe nicht um mich.
- 18:23Speaker 0: Ich kann mir nur überlegen Kann es einen Einfluss auf die Wahl haben?
- 18:27Speaker 0: Mein Eindruck ist dass es keinen großen Einfluß hat Auf diese Wahl!
- 18:32Speaker 0: Ich glaube dass dieser Begriff nicht klar genug definiert ist in Amerika.
- 18:35Speaker 0: Es ist ein Begriff genauso wie eben Trump die Demokraten Kommunisten nennt.
- 18:40Speaker 0: Insofern, ich glaube es sind Begrifflichkeiten man muss sie eben auch verknüpfen mit konkreter Handlung.
- 18:45Speaker 0: und ich glaube wenn dann überhaupt ist die Argumentation das eben viele von den Trump Leuten die für ihn gearbeitet haben Asper John Bolton wie Sie alle heißen gesagt haben wir können uns eigentlich nicht leisten diesen Mann noch einmal im Amt zu haben und wir haben damals vielleicht auch nicht hart genug gehandelt aber wir haben alles dagegen gestellt damit er nicht mit seinen extrem extremen Positionen eben auch durchgetrunken.
- 19:07Speaker 0: Das glaube ich wenn so die Aussagen.
- 19:10Speaker 0: aber ansonsten glaube ich können wir drauf schauen und uns fragen was bedeutet das für uns.
- 19:14Speaker 0: Aber ich würde mich jetzt nicht irgendwie in die Situation bringen wo ich mir anmaße darüber zu urteilen wie champ dann schlussendlich wirklich tickt.
- 19:21Speaker 0: da verlasse ich mich auf die Aussage von den ächsten Leuten die auch wirklich mit ihm office.
- 19:26Speaker 1: Würdest du eigentlich sagen wenn du dir das land zur anschauen die menschen dort anschaust?
- 19:31Speaker 1: dass die USA oder die Bevölkerung der USA heute fast noch gespaltener ist, als sie es vor vier Jahren schon war.
- 19:38Speaker 0: Ich war dieses Jahr jetzt wirklich oft trüben!
- 19:40Speaker 0: Ich war auf Parteitagen der Demokraten und der Republikaner... ich war im ländlichen Bereich in Iowa.. ich war in Washington, ich war New York so.... ich will jetzt nicht den ganzen Reisebericht hier aufmachen, den Punkt, den ich machen will.
- 19:50Speaker 0: Ich habe viel dort und hab halt ein Promilbereich von diesem Land gesehen.
- 19:54Speaker 0: Wenn ich mit Leuten spreche, dann erzählen mir alle möglichen Geschichten und sagen Wir sind gar nicht so geteilt.
- 20:00Speaker 0: Das ist die Politik und das ist auch das, was CNN oder Fox News gerne aufgreift, weil es eben auch gute Quote macht.
- 20:06Speaker 0: Aber am Ende des Tages bricht die Kinder in dieselbe Schule wie meine republikanischen Nachbarn und die gehen dort gerne zusammen hin und wir sind auf halloween.
- 20:13Speaker 0: Dort kommen auch die demokratischen Kinder und kriegen bei uns Candy genauso wenige, die republikanschen Kinder auch bei den demokraten Candy bekommen.
- 20:20Speaker 0: Es gibt natürlich die extreme Spaltung, das ist glaube ich außer Frage.
- 20:23Speaker 0: Das zeigen uns die Umfragen und es zeigt uns eben auch wie die Wähler-Wanderung ist.
- 20:27Speaker 0: Es zeigt uns auch wenn Leute umziehen, gab's gerade einen neuen Datenjournalismusprojekt von der New York Times, die gezeigt haben dass wenn ein Demokrat umzieht dann zieht er dorthin wo eben auch mehr Demokraten leben.
- 20:37Speaker 0: Das heißt diese Spaltung gibt das ohne Frage.
- 20:40Speaker 0: Ich glaube es gibt aber auch niemanden der irgendwie eine schnelle oder auch einfache Antwort hat wie man das wieder in Griff bekommen kann oder auch lösen kann.
- 20:47Speaker 1: Was wir ja auch gesehen haben in dem Wahlkampf gerade auch auf Seiten der Trump Kampagne, dass Trump sich durchaus auch mal Medien gesucht hat.
- 20:54Speaker 1: Die jetzt nicht die klassischen Kanäle sozusagen bedienen Stichwort Joe Rogan zum Beispiel gab.
- 21:01Speaker 1: er wurde auch viel geschrieben über dieses Interview fast drei Stunden in den Joe Rogans nur sehr sagen wir mal sehr zurückhaltend kritisch nachgefragt hat und eigentlich sehr viel einfach stehen lassen hat.
- 21:14Speaker 1: ist das vielleicht auch so eine So ein Beispiel, wo wir das erste Mal auch wirklich sehen.
- 21:19Speaker 1: Global vielleicht sogar sehen was eigentlich passiert oder wie wichtig ist eigentlich also auch guten Journalismus im politischen Umfeld zu haben?
- 21:29Speaker 0: Ich glaube dass es essentiell ist, guten Journalismus zu haben, wo etwas genau recherchiert ist und auch offen gelegt wird was die Hintergründe Beweggründe die Quellen sind all diese Aspekte.
- 21:40Speaker 0: aber das ist Wahlkampf und dementsprechend geht halt Donald Trump dorthin wo eine gigansche Reichweite Kamala Harris ist zu call her daddy gegangen podcast jetzt auch nicht unbedingt dafür bekannt ist das hart nach recherchiert und eben auch noch mal die wirklich bestechnen fragen.
- 21:54Speaker 0: Gestellt werden sondern dort geht's von finanztipps über selbstbefriedigung zur musikgeschmackung klamotten als alles mit drin, ich glaube es ist Teil von dem wahlkampf und hätte Joe Rogan an bestimmten ställen eben nochmal härter nachbohren können.
- 22:08Speaker 0: klar aber rogan hat von Spotify ein zweieinfünfzehn million dollar vertrag bekommen weil er entertainer isst oder eben kein Journalist und dementsprechend ist Trump natürlich der lieben gerne hingegangen.
- 22:19Speaker 0: im übrigen da hat auch eine Anleitung an Kamala Harris ausgesprochen.
- 22:22Speaker 0: Kamalharis hat gesagt, poh drei Stunden in Texas sie war am Wochenende auch in texas hätte von Houston rüber fahren können das interview machen kann hat sich dagegen entschieden.
- 22:32Speaker 0: ich weiß ja ob es ein sinnvolle Entscheidung war oder nicht.
- 22:34Speaker 0: ich stecke mich in dem Scheduling drin und Kandidatenzeit ist die knappste Ressource die du hast musste genau überlegen wo du hingehst.
- 22:40Speaker 0: aber ich glaube sie hatte dort noch mal eben die andere Seite erreichen können oder zumindest noch ein paar Republikaner erreichen können, denen sie vielleicht eben auch nochmal was entgegen hätte setzen können.
- 22:49Speaker 1: Wir sind jetzt quasi auf der Zielgeraden kurz vor der Wahl.
- 22:54Speaker 1: Wie viel entscheidet sich denn eigentlich in so einem Wahlkampf gerade noch auf den letzten Metern?
- 22:59Speaker 1: Also ist es wirklich was, wo noch viel entschieden werden kann.
- 23:02Speaker 1: Man hat ja auch viel darüber gesprochen, was jetzt hier diese Closing-Rede von Harris vielleicht nochmal bewegt hat.
- 23:09Speaker 1: Auch das Setting, indem sie stattgefunden hat.
- 23:11Speaker 1: also wie wichtig sind die letzten Meter tatsächlich?
- 23:15Speaker 0: Ich meine beide Kampagnen haben in fact ihre Closing Message.
- 23:18Speaker 0: Kamala Harris hat an der Ellipse gesagt, also dem Ort wo dann eben auch Trump gesprochen hat kurz bevor der Sturm aufs Kapitol losging.
- 23:25Speaker 0: Also gesagt hat he's got an enemies list i got a to-do List.
- 23:29Speaker 0: er hat seine Feinde und weiß gegen wen er vorgehen wird.
- 23:32Speaker 0: Und ich habe mal eine To do Liste mit Aufgaben wie ich das Leben für die Amerikanerinnen amerikaner besser machen möchte wohl gemerkt für alle amerikanerin.
- 23:39Speaker 0: Ich glaube, dass das natürlich ein zentraler oder eine zentrale andere Botschaft ist als das was Trump gesagt hat.
- 23:44Speaker 0: Trump hat die einfache Botschaft geht es nach vier Jahren besser als der vorher ging?
- 23:49Speaker 0: und vor allem sagt er she broke it i'll fixit.
- 23:52Speaker 0: Viel Plumper und konkreter kannst du nicht mehr werden.
- 23:54Speaker 0: aber Plumpe und konkrete Botschaften sind meistens auch die, die echt gut funktionieren.
- 23:58Speaker 0: so insofern was kann diesen letzten Meter noch passieren?
- 24:02Speaker 0: Kamala Harris hat diesen Ort bewusst gewählt, ich glaube aus mehreren Gründen.
- 24:06Speaker 0: Auf der einen Seite sie konnte sagen da hinten will ich rein und hat dann eben auch während der Räder auf so Off-Loffice gezeigt.
- 24:12Speaker 0: Auf die anderen Seite wusste sie auch dass das natürlich enormes mediales Aufziehen erregt.
- 24:18Speaker 0: Und wenn es jetzt einfach nur irgendwo ein Einkaufszentrum in Michigan gegangen wäre, hätte sie wahrscheinlich nicht so viele Kameras oder so viel Aufmerksamkeit bekommen.
- 24:26Speaker 0: Gleichzeitig war es aber eben auch eine Erinnerung an Joe Biden, der da hinten saß.
- 24:30Speaker 0: Das fand ich awkward in dem ganzen Ding.
- 24:32Speaker 0: Da hinten sitzt Joe Biden vorne steht sie.
- 24:35Speaker 0: Du dachtest mir auch ist das wirklich so sinnvoll?
- 24:38Speaker 0: dann nochmal alle dran zu erinnern dass eben wie gesagt auch Joe Biden mit von der Partie ist.
- 24:42Speaker 0: quasi naja In den letzten Metern wird im Infekt alles entschieden, jetzt entscheidet sich wer nochmal wählen geht.
- 24:48Speaker 0: Die Freiwilligen sind draußen klopfen an die Haustürn machen Anrufe.
- 24:51Speaker 0: ich habe aus Pennsylvania gehört dass an diesem und am Letzten Wochenende zusammen noch mal eins Komma zwei Millionen Türen geklopft wurde in Pennsylvania alleine vier Millionen Anruf getätigt wurden in Pennsylvania Alleine.
- 25:02Speaker 0: das heißt diese Art von Schluss Mobilisierung dieselberates die Nummer rausgehen und sagen geht wählen.
- 25:06Speaker 0: Das kann alles einen Unterschied machen in einem knappen Wahlkampf.
- 25:10Speaker 0: aber nochmal es ist ja auch nicht nur eine Kampagne die was macht sondern beide Kampagnen.
- 25:13Speaker 0: Es wird meistens gemunkelt, dass die Demokraten besser organisiert sind.
- 25:17Speaker 0: Was ich gesehen habe ist ja ... Die Organisation kommt ins Rollen aber... Die waren deutlich schlechter organisiert als wir es noch im Jahr zwei Tausend zwölf waren.
- 25:25Speaker 0: Insofern, ich hoffe natürlich aus der Perspektive, als jemand, der für Obama gearbeitet hat, hoffe ich das Kamerayrestival gewinnt will ich hier ganz eindeutig sagen Ich hoffe, dass sie noch besser werden und die Lücken noch füllen.
- 25:37Speaker 0: Und dann wie gesagt in diesen letzten vier Tagen nehmen wir am Freitag nachmittags auf Wie gesagt, die Schlussmobilisierung auch noch mal ordentlich angucken können.
- 25:44Speaker 0: Aber die Fundamentals, wie sagt Land auf dem falschen Pfad?
- 25:48Speaker 0: Die Umfragen Kamala Harris nicht so beliebt.
- 25:51Speaker 0: Die andere Umfrage Joe Biden, Hillary Clinton zu diesem Zeitpunkt deutlich weiter vorne als Kamal Harris es jetzt ist.
- 25:57Speaker 0: Die Swing State alle extrem eng mit einer leichten Hauchdünnen Tendenzvorsprung für Donald Trump.
- 26:04Speaker 0: Ich glaube man kann schon sagen Es sieht nicht schlecht aus von Donald Trump auf diesen letzten Metern Und gleichzeitig, wenn ich mir anschaue, indictments Sturm aufs Kapitol.
- 26:14Speaker 0: Die Äußerung gegen Frauen, Abtreibungen all diese Themen.
- 26:17Speaker 0: man hat keine Ahnung wie Donald Trump eigentlich überhaupt gewinnen soll und ich glaube das macht es einfach so unfassbar spannend.
- 26:22Speaker 0: Deshalb ist die Aufmerksamkeit auch so wahnsinnig groß.
- 26:25Speaker 0: werden wir jetzt in diesen Walterkrein schlittern?
- 26:27Speaker 1: zum Abschluss vielleicht noch kurz weil du die Celebrities angesprochen hast.
- 26:31Speaker 1: Wir haben ja aufseiten der Demokraten die eine Rolle von celebrities wie sie immer war sage ich jetzt mal also Künstler Ihr endorsement aussprechen deutlich mehr würde ich behaupten als in den letzten Wahlkämpfen.
- 26:44Speaker 1: Aber wir haben aufseiten der Trump Kampagne auch in Anführungsstrichen Celebrities wie Elon Musk, die ja aktiv versuchen nicht nur ihr endorsement auszusprechen sondern aktiv sogar mit Geldversuchen der Wahlkampf und die Wahl zu beeinflussen für wir riskant.
- 27:00Speaker 1: hält so solche Entwicklungen?
- 27:02Speaker 0: Ich finde, ich halte es für extrem riskant.
- 27:04Speaker 0: Vor allem wenn nicht nur der reichste Mann der Welt sondern auch jemand die eben eine ganze soziale Medienplattform und wahrscheinlich einer der vier fünf wichtigsten sich so stark in diesen Wahlkampf einbringt, Millionen von Dollar spendet.
- 27:17Speaker 0: Da muss man sich natürlich fragen was ist die Motivation von Elon Musk?
- 27:20Speaker 0: Ist er einfach nah an der Macht zu sein?
- 27:22Speaker 0: Ist das Aufmerksamkeit?
- 27:24Speaker 0: Ist es vielleicht auch Revenue for X?
- 27:26Speaker 0: Das ist alles möglich!
- 27:28Speaker 0: New York Times hat eine interessante Analyse wo drin stand, dass Elon Musk jedes Jahr fünfzehn Milliarden in Government Contracts verdient.
- 27:35Speaker 0: Fünfzehn Millarden Dollar für SpaceX?
- 27:38Speaker 0: Für seine anderen Unternehmen wie zum Beispiel auch Starlink und da könnte man schon auch rückschließen.
- 27:43Speaker 0: das man sagt ist vielleicht auch einfach eine relativ simple Rechnung für Elon Musk der sagt ich helfe jetzt Donald Trump und im Quid pro quo wird möglicherweise dann eben auch Donald Trump sehr großzügig sein, wenn es darum geht die nächsten Regierungsverträge dann eben mit SpaceX für die NASA oder eben auch Starlink fürs Verteidigungsministerium dann eben einzugehen.
- 28:03Speaker 1: Dann sind wir mal gespannt was die letzten Tage bringen.
- 28:06Speaker 1: ich
- 28:07Speaker 0: stier
- 28:08Speaker 1: auf jeden Fall mal gute Nerven und gutes Durchhalten und dann schauen wir mal mit welcher Nachricht wir am Mittwoch in der Früh aufwachen.
- 28:17Speaker 1: Wahrscheinlich wird es ja noch keine Finale sein, wenn's wirklich so knapp ist.
- 28:21Speaker 1: Ja ich
- 28:22Speaker 0: glaube die Barianz in den Umfragen ist so groß dass es plus drei minus drei ausschlagen kann.
- 28:29Speaker 0: und wenn sie wirklich einfach drei Punkte falsch schlagen und einer plötzlich drei Punkte oben drüber legt dann sehen wir plötzlich sowas wie dreihundert dreißig dreihundvierzig Elektro-Votes und das Ding ist möglicherweise auch um sechs Uhr morgens schon längst vorbei.
- 28:42Speaker 1: Wir werden sehen.
- 28:43Speaker 1: Also
- 28:43Speaker 0: du siehst, ich habe jetzt versucht alles soweit abzudecken dass ich mich in die regliche Richtung abgesichert hab von es wird sehr knapp wie er.
- 28:50Speaker 0: es kann auch sehr eindeutig sein was die Argumente für Harrison was für die Argumenten für Job sind.
- 28:54Speaker 0: I don't know und jeder der sagt er weiß wie's ausgeht Ich glaube verlässt sich ausschließlich aus seinem Bauchgefühl.
- 28:59Speaker 1: Absolut ich glaub das ist glaube ich eine valide Einschätzung.
- 29:03Speaker 1: ja absolut wir werden sehen aber es bleibt auf jeden Fall spannend Und ich dank dir sehr dass Du Dir die Zeit genommen hast und wer hier so ein kurzes Update geben konnten.
- 29:11Speaker 0: Danke dir Daniel, alles Gute.
- 29:13Speaker 0: Grüß nach Paris!
- 29:15Speaker 1: Danke.
- 29:17Speaker 0: Das war es leider schon.
- 29:18Speaker 0: Die letzte Runde ist ausgetrunken.
- 29:21Speaker 0: das Gespräch zu Ende.
- 29:23Speaker 0: Vielen Dank fürs
- 29:24Speaker 1: Zuhören.
- 29:25Speaker 1: Bitten im Rücksicht auf die
- 29:27Speaker 0: Nachbarn und sei leise wenn du die Bar verlässt aber vergiss auf keinen Fall den abonnieren Button zu
- 29:46Speaker 1: klicken.