Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg News: Nahost-Konflikt belastet die Schifffahrt
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 2. März. Wieso der Nahostkrieg Hamburg direkt betrifft. Warum die Zahl der Insolvenzen weiter steigt. Weshalb ein großer Meilenstein für den Elbtauer erreicht wurden. Im Nahen Osten herrscht Krieg. Mindestens 25 Schiffe deutscher Reedereien befinden sich derzeit in den Gewässern des Persischen Golfs und damit in oder in unmittelbarer Nähe zum Kriegsgebiet. Darunter sind zwei Kreuzfahrtschiffe mit zusammen etwa 7000 Passagieren an Bord, die die Region durch die Straße von Hormuz aus Sicherheitsgründen derzeit nicht verlassen können, erklärte der Verband Deutscher Räder, VDR, heute in Hamburg. Bislang seien deutsche Schiffe und Seeleute nach aktueller Kenntnislage nicht angegriffen worden. Es gebe aber bereits Berichte über Angriffe auf die zivile Schifffahrt mit Verletzten und Toten, führte der Reedereiverband aus. Die Entwicklungen unterstreichen die zunehmende Gefährdung entlang einer der wichtigsten globalen Energie- und Handelsrouten. Die Lage sei sehr volatil. Darüber hinaus sind von der Lage im Nahen Osten noch weitaus mehr Schiffe deutscher Reedereien betroffen, die in der Großregion präsent sind, etwa im Arabischen Meer und im Roten Meer, erklärte der VDR weiter. Zwar bestehe bislang keine physische Blockade der Straße von Hormuz. Es liegen jedoch Warnungen und Funksprüche iranischer Stellen vor, wonach Schiffe aufgefordert werden, die Passage nicht zu nutzen. Wegen gesperrter Lufträume im Nahen Osten haben mehrere Airlines ihre Flüge zwischen der Region und Hamburg ausgesetzt. Flüge von und nach Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, Doha, Katar, Tel Aviv, Israel und Erbil, Nordirak, wurden von den Fluggesellschaften Emirates, Qatar Airways und Eurowings gestrichen, wie der Hamburger Flughafen mitteilte. Die Lage ist sehr dynamisch durch die Sperrung verschiedenster Lufträume. Und nicht alle Streichungen sind automatisch durch die Lage im Nahen Osten begründet, erklärte eine Sprecherin. Am Montag fielen in Hamburg zehn Starts und Landungen von und nach Dubai, Doha, Erbil und Tel Aviv aus. Am Helmut-Schmidt-Flughafen sind insgesamt 55 Airlines vertreten, die die Hansestadt mit 120 Zielen direkt verbinden. Im vergangenen Jahr haben in Hamburg 869 Unternehmen Insolvenz angemeldet. Wie das Statistikamt Nord mitteilte, gab es seit 1999 nur in fünf Jahren mehr Firmenpleiten. Im Vergleich zu 2024 stieg die Zahl der Insolvenzen um 2,4 Prozent. Mindestens 5.267 Beschäftigte verloren den Angaben nach dadurch ihren Arbeitsplatz, 25 Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig wuchsen die Verbindlichkeiten der insolventen Firmen ihren Gläubigern gegenüber um 90 Prozent auf rund 1,4 Milliarden Euro. Im Schnitt entfielen 1,6 Millionen Euro auf jedes zahlungsunfähige Unternehmen, während dieser Wert 2024 noch bei rund 867.200 Euro lag. Besonders betroffen war das Gastgewerbe. Hier gab es 222 Insolvenzen pro 10.000 Unternehmen. Auch bei Finanz- und Versicherungsdienstleistungen lag die Quote über 200. Im Durchschnitt aller Branchen betrug sie 98. Im Oktober schien der Durchbruch erreicht. Damals verkündete der Senat, dass er für 595 Millionen Euro einen Teil des kriselnden Elb-Towers kaufen wolle. Demnach will die Stadt die knappe Hälfte der Fläche des Wolkenkratzers im Teileigentum erwerben, um dort das Naturkundemuseum unterzubringen. Uns geht es jetzt um Stadtentwicklung. Wir wollen die Hafencity abschließen. Wir werden aber keine offenen Rechnungen begleichen, die durch die Signer-Pleite entstanden sind, sagte der Bürgermeister jetzt im Podcast. Was wird aus Hamburg? Die entstandenen wirtschaftlichen Schäden müssen diejenigen tragen, die das Risiko eingegangen sind. Uns bietet sich aber die Chance, für das Naturkundemuseum ein Teileigentum an einem fertiggestellten Gebäude zu kaufen. Das verhandeln wir mit den neuen Investoren. Ob es klappt, ist noch nicht sicher. Es ist sehr kompliziert, so etwas wirklich zu Ende zu planen. Die wirtschaftlichen Risiken der Investoren seien hoch. Die Wahrscheinlichkeit eines Scheiterns sei nicht null, so der Bürgermeister. Die bereits präsentierten Eckpunkte sind die Bedingungen, die wir im städtischen Interesse für einen Teilkauf des Elb-Towers stellen. Hier geht es zum Podcast und hier zum Text. Aber es gibt auch eine gute Nachricht für den kleinen Wolkenkratzer. Für den verkürzten Elb-Tower gibt es jetzt eine Baugenehmigung. Investor Dieter Becken spricht von einem großen Meilenstein. Die Eltern des vom Müllwagen getöteten Jungen sprechen im Abendblatt. Vor einem Jahr erschütterte ein Unfall Hamburg. In Volksdorf hatte der Fahrer eines Müllwagens den siebenjährigen Julius überfahren und tödlich verletzt. In einem Abendblattgespräch geben die Eltern des Jungen einen Einblick in ihr Seelenleben. Weder das Subunternehmen noch die Stadtreinigung haben sich jemals bei uns gemeldet, sagt der Vater. Sie haben ihr Mitgefühl nicht ein einziges Mal ausgedrückt. Die einzige, die mit uns kommuniziert hat, war die Versicherung. Es ist ein Gespräch über den Verlust und Enttäuschungen, aber auch über Dankbarkeit und Solidarität. Die Stadtreinigung Hamburg, SRH, hat nun reagiert. Und der Grund des Schweigens überrascht. Pressesprecher Kai Götze bestätigt, dass es keine direkte Kontaktaufnahme mit den Eltern gegeben habe, allerdings nicht aus Desinteresse, sondern wegen des Datenschutzes. Das Unternehmen sei bestürzt über die Tragödie, aber habe nicht reagieren dürfen. Merlin Polzin reagiert enttäuscht und selbstkritisch auf die erste Heimniederlage des HSV nach etwas mehr als vier Monaten. Es fühlt sich beschissen an, gerade wenn man weit weg von unserem Limit war. Deshalb geht es am Mittwoch nur darum, ein anderes Gesicht zu zeigen, sagte der Coach nach dem verdient zustande gekommenen 1-2, 1-1 gegen Champions-League-Kandidat RB Leipzig und vor der Partie gegen den nächsten Top-Klub in der Fußball-Bundesliga. Am Mittwoch, 20.30 Uhr, empfangen die Hamburger Champions-League-Teilnehmer Bayer 04 Leverkusen zum Nachholspiel im Volksparkstadion. Es warte wieder eine Mannschaft auf den HSV, die uns alles abverlangen will, sagte er. Die Pleite gegen Leipzig muss also schnell abgehakt werden. Ich bin nicht zufrieden mit meiner Leistung, mit der Leistung von uns als Trainerteam, sagte der 35-Jährige. Wir müssen an unser Limit kommen, bilanzierte er. Vor allem in der zweiten Halbzeit waren die Norddeutschen viel zu harmlos und in einigen Belangen unterlegen.