Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: City für den HSV gesperrt
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- Music. Moin, ich bin Lars Heider. Heute geht es um die Aufstiegsfeier des HSV, die sogar die Meisterfeier der Bayern in München in den Schatten stellt. Weitere Themen. Tennisstar Alexander Zverev hatte seinen ersten Auftritt am Roten Baum. Studenten machen Vorschläge zur Zukunft des Elbtowers und einige Hamburger Schulen lassen vor Unterrichtsbeginn die Handys einsammeln. Warum? Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Platz 3, Staatsoper. Diese Uraufführung ist eine Zumutung. Platz 2, Messerklinge in Schokolade versteckt. Polizei stoppt man am Flughafen. Und auf Platz 1 natürlich die Aufstiegsparty des HSV im Live-Blog. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Als ich heute Morgen über den Rathausplatz ging, waren die ersten HSV-Fans tatsächlich schon da und hatten sich die vermeintlich besten Plätze vor den Absperrgittern gesichert. Schon verrückt, nein, schön verrückt, wie Hamburg den zweiten Platz des HSV in der zweiten Bundesliga und den Aufstieg der HSV-Frauen feiert. Während ich diesen Newsletter schreibe, steht noch nicht fest, wie viele Fans tatsächlich dabei gewesen sind. Aber eine Vergleichszahl habe ich schon mal. zur doppelten Meisterschaftsfeier der Bayern in München sollen am Sonntag rund 15.000 Menschen gekommen sein. Die Polizei rechnet in Hamburg, Achtung, mit etwa 8-mal so vielen. Die HSV-Vorstände Erik Huwer und Stefan Kunst trafen mit einer kleinen Clubdelegation, zu der auch Spieler wie Sebastian Schonlau und Ludovic Reis gehörten, übrigens schon kurz vor 15 Uhr in der Hanselounge ein. Der Business-Club liegt schräg gegenüber des Rathauses und feierte den HSV mit einem weit sichtbaren Banner an seiner Terrasse. Da soll noch einer sagen, die hansa-artischen Kaufleute seien unterkühlt und keine HSV-Fans. Das ist der Beweis des Gegenteils. Ganz wichtig, heute Abend sollte man sich in der Innenstadt entweder zu Fuß oder mit Bahnen fortbewegen, also irgendwie auf Schienen. Rund um die Binnenalzer sind die Straßen nämlich großzügig abgesperrt. Der HSV wird ab 18.45 Uhr langsam mit zwei Trucks um die Binnenalzer fahren. Am Gänsemarkt sind ein paar kurze Ansprachen geplant. Vorbei ist die gigantische Aufstiegsfeier so gegen 21 Uhr. Und wahrscheinlich wird dann danach weitergefeiert auf dem Kiez. Wo denn sonst? Gegen 21 Uhr dürfte auch der dritte Tag der Bitpanta Hamburg oben am Roten Baum zu Ende sein. Zwar mit einer Enttäuschung, weil der weltranglichsten Erste Jannik Sinner seine Teilnahme wegen des Finaleinzugs in Rom kurzfristig noch absagte. Dafür war die Stimmung auf der Anlage am Sonntag schon sensationell und erreichte heute einen nächsten Höhepunkt, als der weltranglichsten Dritte Alexander Zverev seinen ersten Einsatz auf dem Center Court hatte. Das Spiel ist, während ich diesen Podcast aufnehme, noch nicht zu Ende. Aber ich will nicht zu viel verraten. Ich verrate nichts. Ihr müsst schon gucken auf www.abendblatt.de und ich bin sicher, dass Alexander Zverev hinterher auch mit dem HSV gefeiert hat, denn er ist großer Fan des Vereins und kündigte schon an, jetzt, wo der HSV wieder in 1. Liga ist, auch häufiger im Stadion sein zu wollen, wenn das denn geht. Vom Sport zu den anderen Themen des Tages. Es war ein Bild der Zerstörung, das sich der Schülerschaft und dem Lehrpersonal heute Morgen an der Grundschule Dörnstraße in Lockstedt bot. Insgesamt vier Klassenzimmer sowie der italienische Raum der beliebten Grundschule, die als einzige Grundschule Hamburgs bilingualen Unterricht auf Deutsch und Italienisch anbietet, waren stark verwüstet, wie die Schulleitung in einer Mail an die Eltern berichtet. Und diese Mail liegt dem Abendblatt vor. Mehrere Laptops sowie sogenannte C-Touch-Geräte, also interaktive Digitallern-Tafeln, seien mit blinder Wut zerstört worden. Gestohlen wurde bei dem Einbruch jedoch nichts. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Über die Zukunft des Elbtauers wird derzeit gerungen. Investor Dieter Becken verhandelt mit dem Naturkundemuseum als möglichen Anker-Mieter für die Untergeschosse des Wolkenkratzers. Gelingt der Deal und finden sich weitere Kapitalgeber, könnte der 245 Meter hohe Wolkenkratzer an den Elbbrücken doch zu Ende gebaut werden. Zugleich machen sich andere schon Gedanken für den Fall des Scheiterns. Der Hamburger Architekt Carsten Roth hat seine Masterstudenten an der TU Braunschweig in einer Semesterarbeit eine Zukunft für den Torso an den Elbbrücken entwerfen lassen. Und dabei sind ganz interessante Konzepte rausgekommen. Wie die aussehen, lesen Sie unter abendblatt.de. Einige Hamburger Schulen machen mobil gegen übermäßige Handynutzung. Die Smartphones werden zum Beginn des Schultages eingesammelt und in sogenannten Handygaragen weggesperrt. Das Verbot soll für ein angenehmeres Lernklima und bessere Konzentration der Schüler und Schülerinnen sorgen. Allem voran soll es sie aber schützen, denn laut einer UKE-Studie nutziert das vierte Kind zwischen 10 bis 17 Jahren die Medien riskant oder sogar krankhaft. An einigen Schulen wird das Verbot auf Grundlage gesammelter Erfahrung schon jetzt neu gedacht. Eine dieser handiefreien Schulen ist das Gymnasium Christianneum in Ottmarschen. Und da hat der Schulleiter Stefan Prigge Folgendes beobachtet. Ich zitiere, wir beobachten eine intensivere direkte Kommunikation in den Pausen, mehr Bewegung und eine höhere Nachfrage nach Spielgeräten. Das klingt auch gut. Morgen klingen die Hamburg News hoffentlich auch gut. Wir hören uns wieder um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss.