Latest / «Call the Boss» / Claudine-Sachi Münger, Geschäftsführerin Tanne und inclousion GmbH
Transcript
- 0:00Was ich sehr, sehr gerne mache, ist immer in den Austausch gehe
- 0:02mit mit Menschen, sei es irgendwie in einem Netzwerk, sei
- 0:05es mit Freundinnen. Ja, ich bin sehr gerne in
- 0:08Kontakt und am Sprechen mit Leuten und auch am zuhören.
- 0:14Call the Boss, Ein Format vom Wirtschaftsnewsletter Zahltag,
- 0:18unterstützt von GF und Radio Munot.
- 0:24Call The Boss Claudine Sacci Münger, Geschäftsführerin der
- 0:27Tannenweinstube mit Herz und Gründerin der Inclusion Gmb h da
- 0:31musst. Du schon früh, sagen Claudine
- 0:39saci. Hier ist Nina vom
- 0:41Wirtschaftsnewsletter Zahltag. Hallo Claudine.
- 0:44Hallo Nina. Claudine wo ich bei uns im Haus
- 0:46vorher gesagt habe, ich zeichne mit dir den Podcast auf.
- 0:49Hat jemand mir den Auftrag gegeben, bei dieser Gelegenheit
- 0:52mal zu klären, wie man deinen Namen ausspricht und wie der
- 0:56überhaupt zustande kommt. Ich probiere es mal.
- 0:58Claudine ist der Vorname der zweite Vorname Müngerin in
- 1:04Schaffhausen, Angeheiratet den Nachnamen quasi und Rüegsegger
- 1:08hast du früher geheissen, stimmt das?
- 1:10Das ist absolut richtig super. Das ist eine von den wenigen,
- 1:14die das Anbringen. Und Sagi ist japanischen
- 1:17Ursprungs. Ja, genau.
- 1:19Also ich bin ja eine Halbschweizerin, halb Japanerin,
- 1:21meine Mama ist aus Japan und meine Eltern haben mir so einen
- 1:24zusammengesetzten Namen mit Bindestrich gegeben, also
- 1:27Claudine Schweiz. Ein sachi Japan und ja, klingt
- 1:31manchmal ein bisschen verwirrig. Bei meinem Namen gibt es, dass
- 1:33da genau ist mit vor und Nachnamen genau.
- 1:36Du bist so viel ich weiss, eine Bäckerstochter hast du glaube
- 1:41ich habe ich mal gehört, auch eine Bäckerkonditorausbildung
- 1:44gemacht. Ist das für dich nie eine Option
- 1:47gewesen den elterlichen Betrieb zu übernehmen?
- 1:50Ja, ich habe keine Bäckerkonditorausbildung gehabt.
- 1:53Meine Eltern sind zum Glück sehr offen gewesen und haben mir
- 1:57immer alles offen gelassen, was ich gerne lernen möchte, was ich
- 1:59machen möchte und weil ich keine Ahnung gehabt habe in dem Alter,
- 2:02wo jetzt meine Tochter auch gerade ist, was ich lernen
- 2:05möchte, bin ich dann einfach in der Kanti.
- 2:07Habe dann schlussendlich auch wirtschaften studiert und stand
- 2:10wirklich mal zur Diskussion um das Geschäft zu übernehmen und
- 2:14habe mich dann dagegen entschieden.
- 2:16Warum hast du so klar gewusst, was du da nicht willst?
- 2:18Du gell? Ich bin mit frischem Brötchen
- 2:20drauf am Morgen aufgewacht, was natürlich extrem schön ist.
- 2:24Wir haben immer extrem viele feine Sachen gehabt zum Essen
- 2:27und auf der anderen Seite habe ich gesehen, das ist 124 Stunden
- 2:29betrieb. Meine Eltern waren 17 Stunden am
- 2:32Tag am Arbeiten, also wirklich sehr sehr viel zu tun und ich
- 2:36habe wie. Das Gefühl gehabt ja, nein, ich
- 2:38glaube, ich möchte da lieber etwas anderes machen und das
- 2:41lustige ist aber, dass ich heute jetzt genau wieder dort stehe.
- 2:45Du hast aber zwischendurch Führungspositionen drin gehabt
- 2:50bei Juni Lever, darum bist du auch aus dem Solothurnischen
- 2:53nach Schaffhausen gekommen. Bei Pistor einem glaube ich
- 2:57bäckereigrossbetrieb. Mit grossem
- 3:00Verantwortungsbereich National. Was hat dich denn
- 3:03Zweitausendundneunzehn bewogen, auszusteigen aus dieser
- 3:07klassischen Karriere und dich mit einem Inklusionsbetrieb für
- 3:11die Tanne zu bewerben, sozusagen auf soziales Unternehmertum zu
- 3:16setzen? Ich glaube, gerade wie mein
- 3:19Karriereweg ist sehr stark geprägt.
- 3:20Natürlich meine Ausbildung an der Uni Sankt Gallen gewesen, wo
- 3:23man irgendwie, wie auch immer wieder so mitbekommen hat, das
- 3:26ist die Elite, da in der Wirtschaft.
- 3:29Welt und dann gehst du in den Karriereweg rein.
- 3:32Ich bin auch immer wirklich sehr schön aufgestiegen bei der Uni,
- 3:35Lever durfte Karriere machen, habe wirklich tolle Positionen
- 3:38gehabt und irgendwann habe ich immer das Gefühl gehabt, so hey,
- 3:40ist das eigentlich mein Weg oder bin ich dort einfach gegangen,
- 3:43klassisch Wirtschaftsstudium, dann Karriere machen, immer
- 3:46wieder aufsteigen. Und habe dann wirklich auch so
- 3:48ein Coaching gemacht und mir dann überlegt, hey, was mache
- 3:52ich eigentlich gerne, was würde ich wirklich oder was gefällt
- 3:55mir jetzt nicht so dem, was da ist.
- 3:56Und ich habe wie gemerkt, Führung ist so ein Thema wo ich
- 4:00brenne dafür, ich liebe es zum Menschen zu entwickeln, das ist
- 4:02schon immer so gewesen und ich habe auch gemerkt, was mir ganz
- 4:05wichtig ist, ist die Langfristigkeit, also ich möchte
- 4:08langfristig arbeiten können und ich habe ganz viele Positionen
- 4:11erlebt, dass man 2 Jahre etwas aufbaut, dann ist alles wieder
- 4:13weg, die Organisation wieder neu und ich habe wie gemerkt, ich
- 4:17möchte. Mit Menschen im Zentrum arbeiten
- 4:19können und wenn man den Menschen ins Zentrum setzt, braucht man,
- 4:22braucht man länger Zeit, bis das Team wirklich richtig zusammen
- 4:25ist. Aber wenn es dann mal dasteht
- 4:27und wenn es mal funktioniert und wenn man die zwischenmenschliche
- 4:30Seite geschafft hat, dann sind das High Performance Teams, das
- 4:33ist unglaublich. Genau.
- 4:35Und dort habe ich dann irgendwann mal das Gefühl
- 4:37gehabt, ich würde gerne mehr Impact auch auf Gesellschaft
- 4:39haben, etwas Positives zu machen, das inspiriert durch
- 4:42meine Cousine, die ein down Syndrom hat und habe mich dann
- 4:45entschieden, im Inklusionsbereich selbstständig
- 4:47zu werden. Jetzt werden in der Tanne, in
- 4:50der Küche, im Service und in der Administration rund 15 Menschen
- 4:54beschäftigt, die in irgendeiner Form eine Beeinträchtigung
- 4:58haben. Du nennst sie Heroes mit
- 5:00Handicap. Dazu kommen lediglich 4
- 5:03betreuende. Das ist wenig, dünkt es mich,
- 5:06wie schafft ihr das? Ich glaube, bei uns ist es
- 5:09wirklich so. Wir sind ein wirtschaftlich
- 5:11geführter Betrieb, wir sind eine GMBH und wir sind angewiesen
- 5:14darauf, dass wir unsere Leute, unsere Heroes möglichst
- 5:17befreien. Ich nenne sie auch Heroes, weil
- 5:20wir die mit ihnen arbeiten, sind die Unterstützer, weil sie
- 5:22wirklich diese Funktion übernehmen im Service, in der
- 5:25Küche, und wir sind wie unterstützend da, damit sie
- 5:27wirklich selbstständig arbeiten können und durch das
- 5:30selbständige Arbeiten durch auch Prozesse.
- 5:32Passen, Angebote anpassen, schauen, dass das möglich ist,
- 5:34können sie natürlich sehr viel eigenständig wirklich in
- 5:37Selbstverantwortung machen und dadurch ist ihre, sagen wir,
- 5:40ihre Wertschöpfung ist dann einfach auch relativ hoch und
- 5:43bei uns geht das ja auch gar nicht anders, dass wir unsere
- 5:45Leute zur Selbständigkeit befähigen wollen, und genau
- 5:50dadurch geht das dann auch, dass sie 15 Mitarbeiter sind, die mit
- 5:54Beeinträchtigung sind, und wir sind 4, die sie unterstützen,
- 5:56dann geht die Ratio so auf und sonst, wenn sie halt sehr viel
- 5:59Anleitung brauchen und unselbständig bleiben, dann
- 6:01braucht. Viel mehr Betreuungsaufwand.
- 6:04Also kann man sagen, man muss einfach ein gutes Gespür dafür
- 6:07haben, was und wieviel man ihnen übergeben.
- 6:10Kann ich glaube, es braucht ein gutes Gespür, das heisst genau
- 6:13richtig um herauszufinden, was ist ihre Stärke, was können Sie
- 6:17sehr gut, wo sie aber auch die Grenze, was geht vielleicht
- 6:20nicht und dann in dem Fördern, wo sie wirklich gut sind und und
- 6:23Freude haben und dann ist unglaublich wieviel Potential
- 6:27sich da freisetzen lässt. Und ich glaube es ist immer eine
- 6:29gute Mischung zu finden um auch zu fördern um.
- 6:32Sie also Begegnung auf Augenhöhe?
- 6:35Ich glaube, das ist auch mega wichtig, um die Menschen auch
- 6:37für vornehmen und auch gesehen haben, die haben ihr Potential,
- 6:40die können Sachen sehr, sehr gut und dann auch in die Tätigkeit
- 6:43denken, dass die Menschen diese Tätigkeiten ausführen können,
- 6:45die sie gut können und dann andere Sachen macht dann jemand
- 6:48anderes vom Team und dann ist es zum Schluss einfach eine
- 6:50Gesamtteamleistung, die die stimmt.
- 6:53Du bist Geschäftsführerin. Was genau deine Funktion im
- 6:57täglichen Betrieb von der Tanne. Ja, da fragst du mich.
- 7:02Nein, also ich bin, sagen wir mal etwa 25% bin ich operativ
- 7:07als Unterstützerin dort und sonst ist sie meine Hauptsache,
- 7:10sie ermöglichen vom ganzen Betrieb ermöglichen, dass meine
- 7:13anderen Unterstützer arbeiten können, ermöglichen, dass genug
- 7:16Auto ist, dass wir weiterarbeiten können, neue
- 7:18Projekte anzudenken, zum Beispiel hat man jetzt einen
- 7:21neuen Lernenden seit dem Sommer dort ermöglichen, dass man eine
- 7:24Lösung findet, dass er diese Ausbildung machen kann, wir
- 7:26arbeiten jetzt zum Beispiel mit dem Maxim Poli.
- 7:30Eine Band zusammen Fundraising ja, neue Projektartreissen wie
- 7:34zum Beispiel das Küchenpraxisprojekt, das wir
- 7:36hier jetzt geöffnet haben, auch für Menschen, die nicht bei uns
- 7:39arbeiten, wo sie mal Küchenluft schnuppern können.
- 7:41Ja, ich glaube, so ein bisschen die Resource von diesem Ding
- 7:45bringen Energie und Führung rein und probieren es operativ
- 7:49möglichst nicht bei mir zu haben, damit ich Kapazitäten
- 7:52habe, falls es irgendein Problem ist.
- 7:53Ich bin ja die, die dann Sachen löst, die sonst niemand anderes.
- 7:58Weiss gerade wie und dort brauche ich Kapazitäten im
- 8:01Führungsbereich und auch sonst ja auch bei den bei den
- 8:04Prozessen vielleicht oder auch sonst kreativ sein, wenn es,
- 8:07wenn es Lösungen braucht. Aber wenn ich da so rausgehöre,
- 8:10hast du eine relativ grosse Spannung.
- 8:12Also wenn es am Schluss beim Kartoffelschälen einen Engpass
- 8:14gibt, sitzt du wahrscheinlich auch du dort.
- 8:16Ja, ich gehe abwaschen, weil ich glaube, also wenn man andere
- 8:21Menschen befähigt, dann macht man vor allem die Sachen, die
- 8:24sie ja nicht unbedingt vielleicht weiterfinden.
- 8:27Wenn ich vor Ort bin, also ja und viel koordinieren,
- 8:29kommunizieren, schauen, dass wie das Miteinander auch gut
- 8:33funktioniert. Dort braucht es auch relativ
- 8:35viel, weil es sind nicht alle über die gleichen
- 8:37Kommunikationskanäle erreichbar, also kann ich über die Arbeiten
- 8:41und dann, ja, ist es relativ für so koordinationsaufgabe, würde
- 8:44ich mal sagen. Dass alle mitbekommen, wohin ihr
- 8:47laufen. Genau.
- 8:48Nebenher hast du auch noch eine eigene GMBH, Beratest andere
- 8:52Unternehmen und Institutionen bei Inklusionsthemen zu dem.
- 8:57Bist du Teil vom Think Tank Inklusion vom Kanton
- 9:00Schaffhausen? Wenn du zusammenfassend sagen
- 9:03müsstest, was sind so die 34 wichtigsten Faktoren, damit
- 9:07Inklusion in einem Betrieb funktioniert, was wäre das?
- 9:12Ich glaube, das erste, das Allerwichtigste ist die Haltung,
- 9:15dass man einfach die Haltung vertritt, dass jeder Mensch
- 9:18gleichwertig ist. Ich glaube, wir tun sehr stark
- 9:21kategorisieren. Wir tun sehr stark nach
- 9:22Leistung, auch bewerten, abwerten.
- 9:27Und dass man dort sich wie offen begegnet und probiert.
- 9:31Das Potential, ja das vorhanden ist, auch zu schöpfen, also
- 9:35Ressourcen aufzubauen ist für mich auch eine langfristige
- 9:39Denkhaltung. Ich glaube, wenn man kurzfristig
- 9:41denkt, das sieht man heute bei vielen Betrieben.
- 9:44Werden viele Menschen auch ausgebrannt oder wie soll ich
- 9:47sagen aus Gelaugt? Und ich glaube, wenn man sieht,
- 9:50wie viele Menschen das psychisch auch Probleme haben im Moment
- 9:53oder nicht motiviert sind an ihrem Arbeitsplatz, dann glaube
- 9:55ich, ist die Führungsaufgabe dort, um die Menschen
- 9:58individuell abzuholen und ihre Stärken zu fördern,
- 10:01wertschätzen, die Menschlichkeit auch zu vertreten, glaube ich,
- 10:04das ist zentral, dass Inklusion funktioniert.
- 10:07Also sehr stark auch ein gesellschaftliches Thema und
- 10:10eine Haltungsfrage. Ja, glaube schon.
- 10:14Plus dann nachher auch eben Prozesse denken, weil wenn man
- 10:18ein gutes Prozessdenken hat und die Tätigkeiten anfangen zu
- 10:20denken und nicht in die Jobs, die jemand machen muss, dann
- 10:23kann man auch ganz viele Tätigkeiten auf Menschen
- 10:25verteilen mit unterschiedlichen Leistungsniveauunfähigkeiten und
- 10:29stärken. Nehmen wir noch ein konkretes
- 10:31Beispiel, den Oberhof in Neukirch.
- 10:33Das ist ein Projekt, das du betreust.
- 10:36Kannst du beschreiben, was ihr dort plant und macht?
- 10:39Ja, das ist ein grosses Projekt und das ist auch spannend, weil
- 10:41ich habe die Beratungsfirma gegründet, die Gmb h, und habe
- 10:44nachher so einen grossen Kunden jetzt, dass ich eigentlich sonst
- 10:48gar nicht mehr für andere Kunden betreue.
- 10:51Im Oberhof entsteht eigentlich wieso eine?
- 10:55Auch ein Leuchtturm Projekt im Kläggi, das Landwirtschaft
- 10:58vereint mit Gastronomie, mit Kultur und auch Inklusion.
- 11:04Das klingt nach einem grossen Projekt, nach viel Arbeit.
- 11:07Was machst du, wenn du nicht für die Tanne oder dein
- 11:10Beratungsunternehmen arbeitest? Ja, ich glaube, ich bin in
- 11:14erster Linie bin ich noch eine Mutter von 2 Kindern, die ich,
- 11:17die ich sehr wichtig finde. Ich bin sehr, sehr in der Natur,
- 11:22ich brauche Ruhe zum Erholen. Weil ich kann nicht immer nur
- 11:26Vollgas geben und aktuell habe ich einen Blindenführhund in
- 11:30Ausbildung bei mir. Wir sind eine Patenfamilie von
- 11:32einem Labrador, von der Blindenführhundschule Laschwil
- 11:35und ich glaube, ich bin ständig irgendwie auch so ein bisschen
- 11:38an meine Komfortzone verlassen, wo ich es einfach mega wichtig
- 11:41finde zum lernen und darf Erfahrungen sammeln, ganz in
- 11:44verschiedenen Bereichen vom Leben und was ich sehr, sehr
- 11:47gerne mache, ist immer in Austausch gehen mit mit
- 11:49Menschen, sei es irgendwie in einem Netzwerk, sei es irgendwie
- 11:52mit Freundinnen. Ja, ich bin sehr gerne in
- 11:55Kontakt und am Reden mit Leuten und auch am zuhören.
- 11:59Du engagierst dich, Stichwort Netzwerk, auch bei der Business
- 12:02and Professional Women in Schaffhausen, bist dort im
- 12:05Vorstand. Was ist dir bei diesem
- 12:07Engagement wichtig? Ja, mir ist dort bei diesem BPB
- 12:10Schaffhausen extrem wichtig, dass man sich als Frauen
- 12:13gegenseitig unterstützt, stärkt den Austausch, finde ich
- 12:16unglaublich wertvoll, weil man einfach.
- 12:18Ganz verschiedene Frauen sein dort.
- 12:20Also ich komme so aus meiner Bubble A raus, bekomme auch
- 12:23andere Perspektiven mit und ich glaube dort ist auch wieder das
- 12:26Thema Gleichstellung, das sehr viel mit Inklusion zu tun hat,
- 12:30dass man eigentlich alle Menschen als gleichwertig
- 12:32anschaut. Wir sind nicht alle gleich, aber
- 12:34wir sind gleichwertig und dort auch die Sichtbarkeit
- 12:37unterstützen von den Frauen, man ist so tolle Frauen hier in
- 12:40Schaffhausen und man sieht es einfach häufig nicht so genau.
- 12:44Du bist ja vor rund 20 Jahren in die Region gezogen wegen deiner
- 12:48Tätigkeit für junge Lehrer. Hast deinen Mann hier
- 12:50kennengelernt, ist immer klar gewesen, dass du in der Region
- 12:53bleibst. Ja, ich bin wegen dem Job hier
- 12:56hin gekommen und jetzt mittlerweile fühle ich mich hier
- 12:58so heimisch und wohl und integriert, dass ich eigentlich
- 13:01eigentlich nicht mehr weg wollen.
- 13:02Ich finde es super von der von der Art, von der Grösse, von
- 13:05der. Man kennt viele Menschen.
- 13:07Es ist ja nicht. Es ist sehr persönlich, das
- 13:10finde ich, ist auch etwas, das mir sehr entspricht, das es
- 13:12nicht anonym ist. Ich fühle mich sehr wohl und
- 13:14auch die Natur, die da wunderbar ist, wo man sich erholen kann,
- 13:17im Wald spazieren gehen kann. Mir gefällt es das sehr, sehr
- 13:20gut. Zum Schluss, Wir sind noch am
- 13:22Anfang von diesem jungen Jahr. Du hast 3 Wünsche für das 2026
- 13:28frei, was wären. Die also ich wünsche mir für das
- 13:312026 ganz persönlich. Abwerfen, weil wir mit meiner
- 13:38Energie, bin ich jetzt so eine positive Energie ins Jahr
- 13:42gestartet und ich möchte mir Sorge haben, dass die so bleibt,
- 13:45weil dann kann ich am meisten auch für andere bewegen, habe
- 13:47Energie für andere. Ich wünsche mir einfach ein mega
- 13:51gutes miteinander, weil das ist so wichtig, wir Menschen, wir
- 13:55sind Beziehungswesen vergisst man manchmal vielleicht ein
- 13:58bisschen, und dass wir in diesem Miteinander eigentlich so mehr
- 14:00bewegen können. Und wenn es auch um das Thema
- 14:03Inklusion geht, wünsche ich mir einfach Offenheit von jedem
- 14:07Menschen für Fremdes, für Neues, um verstehen zu wollen, was die
- 14:11andere Perspektive ist und weniger bewerten und urteilen.
- 14:14Claudia, Wir wünschen dir, dass diese Wünsche in Erfüllung gehen
- 14:17und schauen sicher auch bald wieder bei dir in der Weinstube
- 14:21mit Herz der Tanne vorbei. Danke vielmals für das Gespräch.
- 14:25Danke dir. Tschüss, Ciao.
- 14:27Tschüss, Nina. All The Boss, ein Format vom
- 14:33Wirtschaftsnewsletter Zahltag, unterstützt von GF und Radio
- 14:37Monot.