Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 084 Was haben Ares & Mars mit dem Dienstag zu tun? | Vera Zingsem & Petra Baum
Transcript
- Petra Baum: Hallo zusammen, ich begrüße euch zu einer weiteren Folge von Mythologie, Gottheiten und den dazugehörigen Wochentagen. Mein Name ist Petra Baum von SpiritMindEnergy und ich begrüße wie immer ganz herzlich Vera Zingsem an meiner Seite. Wir haben schon eine Folge zum Dienstag gemacht, da haben wir uns die germanischen Gottheiten gekümmert. Heute geht es zu den Griechen und wir haben beim letzten Mal schon gesagt, die sind jetzt nicht so ganz lösungsorientiert und friedlich, die haben ganz andere Energien, aber selbst live und von daher würde ich sagen, Vera, du hast nicht nur Ahnung, sondern du hast auch eine klare Meinung dazu und ich freue mich auf alles, was du uns zu diesem Thema mitgebracht hast. Nochmal herzlich willkommen. Vera Zingsem: Ja, hallo ihr Lieben. Nun kommt die griechisch-römische Seite, kann man sagen. Also alles, was griechisch ist, ist immer auch römisch. Nur die Namen sind andere. Also Ares wäre jetzt der Kampf- und Kriegsgott im Griechischen, aber der wird von Mars abgelöst im Lateinischen Petra Baum: Vielen Vera Zingsem: und da ist er uns natürlich viel, viel bekannter. Mars, wie gesagt, bringt verbrauchte Energie zurück und solche Dinge. Da sieht man tatsächlich, warum nennt einen Schokoriegel Mars. Das hat im Grunde immer mit so einer Mythologie natürlich zu tun. Da haben die sich schon was bei gedacht und Mars ist natürlich Mars, Ares, der ist aber wirklich der Kampfgott überhaupt und der ist auch für nichts da als nur Krieg und Kämpfen. Also das war für die Griechen eigentlich ein Novum. Normal hat jede Göttin, jeder Gott mehrere Zustandsbereiche. oder Fähigkeiten und ist für viele verschiedene Facetten im Leben zuständig, aber bei ihm Also er würde niemals so handeln wie Tür, ganz und gar nicht. Der ist also mehr auf Kampf und Krieg und so. Und das ist auch alles Rote und das Eisen, alles Metall, hitzig und temperamentvoll. Also er ist jetzt nicht einer, der sich verantwortlich für das Gemeinwesen fühlen würde. Und der ist auch für den Nahkampf. Im Unterschied zu Apollo. Apollo heißt auch der Fernhintreffer. Das heißt, tötet aber aus sicherer Distanz. Das ist also seine Sache. Apollo ist weit weg vom Geschehen, wenn etwas schief geht. Mars oder Aris kämpft sozusagen hautnah. Das ist auch seine Stärke. Er kämpft Mann gegen Mann. Und er ist nicht hinterhältig. Er würde niemals jemanden übertölpeln. In dem Sinn ist er ein aufrichtiger Krieger. Aber er ist in sich auch nicht übermäßig gesellig, kann man jetzt auch nicht sagen. Aber was spannend ist, ist seine Geburt. Er wird nämlich von seiner Mutter, der Göttin Juno, ich weiß nicht ob bei Hera auch, aber Juno ist ja dann die Entsprechung zu Hera. Also bei uns im Lateinischen und Juno ist ja auch der Monat Juni, der den Frauen geweilt ist interessanterweise. Jede Frau sollte ihre Juno in sich erwecken, immer, aber im Juni besonders. Und Juno hat es tatsächlich geschafft, diesen Mars pathenogenetisch zur Welt zu bringen, ohne Zutun des Zeugs. Und dazu hat sie die Göttin Flora beauftragt, also die hat ihr einen Kraut gegeben. Und danach wurde sie schwanger und Mars war schon geboren. Das ging also ziemlich schnell und zeigt eigentlich, was möglich ist, wenn Frauen zusammenhalten, finde ich. Also sie hat diese Göttin Flora aufgesucht und hat gesagt, kannst du mir einen Kraut geben? Und dann hat sie gesagt, doch, da habe ich was. Das haben wir schon bei Tieren eingesetzt und so, aber das könnten wir bei dir auch versuchen. Und dann ging das. Und das ist eigentlich die Retourkutsche von Juno gegen Zeus-Jupiter, der ja angeblich Athene auch aus dem Kopf ohne Zutun von Juno geboren hat. Dafür hat er aber Metis, die Weisheitsgöttin, verschluckt. Das heißt, die Mutter der Athene ist die Weisheitsgöttin Metis. Also das ist wieder, er hat sie nicht ohne Zutun einer Frau geboren, nur war das nicht seine Gemahlin. Während sie kann es nun ganz ohne Zutun von Zeus-Jupiter. Und das hat natürlich auch, das finde ich schon beeindruckend, wie sie das einfach auch managt und damit zeigt sich ja auch diese Frauenkraft in ihr. Und so bringt sie eben den Mars als ihren Knaben auf die Welt. Interessant ist auch, dass Mars, also Ares auch schon, Ares Mars, sind ja mit Venus, mit Aphrodite Venus verbunden. Aphrodite hat mehrere geliebte Männer, Geliebteste ist Adonis, dem hat sie ein selbes Schicksal wie Isis mit Osiris. Aber sie ist eben auch mit Ares Mars verbunden. Sie sind also auch ein liebendes Paar und sie haben auch die Tochter Harmonia zum Beispiel hervorgebracht. Also sie ist mit ihm verbunden. Und interessanterweise das römische Jahr fängt mit der heiligen Hochzeit von Mars und Venus an. Das heißt also Mars Wir zählen ja bis heute 10 Monate, bis Dezember. Und davor sind zwei, die gehören noch in eine andere Kategorie. Janus gehört zu zwei Seiten, er ist noch nicht ganz angekommen. Und Februar ist der Reinigungsmonat, auch ein Monat der Frau. Aber es fängt das römische Jahr mit Mars an. Also das heißt, Mars ist der Wegöffner in dem Sinn. Der bringt das zustande. Und der April ist der Wenigsgewalt. Ja, das römische Jahr fing mit der heiligen Hochzeit zwischen Mars und Venus an. Das finde ich eine sehr schöne Vorstellung, dass man also sagt, und die insgesamt waren das ja dann zehn Monate und dann hat man gesagt, das ist der Schwangerschaft der Frau nachempfunden, die ja auch im zehnten Monat ihr Kind gebiert und das ist ja dann auch unser Weihnachten letztlich geworden. Da ist ja auch das neue Kind geboren. Das heißt also, das passt wirklich in die römische Zeit. Und insofern ist eben genau das römische Jahr der Heiligen Hochzeit der beiden großen Gottheiten gewidmet. Das finde ich immer auch wieder schön, dass man da auch mal auf die Sinnhaftigkeit unseres Jahres zu sprechen kommt, dass wir tatsächlich in dieser Energie leben. Und wenn wir diese Energie uns bewusst machen, dann leben wir auch nochmal anders im Jahr. Dann haben wir dann den Mai, der Gürtelgürtel Maja, der Ju ni gehört der Göttin Ju no. Das heißt, da haben wir schon mal ganz andere Energien auch. Und vor allem finde ich auch schön, dass Mars mit Venus dann eben zusammengeht. Und insofern kann man sagen, wird er durch Venus ja auch in gewisser Weise etwas liebenswerter gemacht. Die Göttin der Liebe kann also diesen Gott Mars mit seinem hitzigen Naturell etwas liebenswerter machen. So würde ich das auch mal sehen. Und Wider ist ja auch wieder das Zeichen in der Astrologie, fängt ja auch unser Ja in gewisser Weise mit an. Und dieses Maßzeichen, das deutet man auch als Kreis, als Schild, über den ein Speer hinaus ragt. Also insofern hatten wir da auch diese Verbindung. Er ist auch der Vater von Romulus und Remus und wird damit zum Begründer von Rom als Vater dieser Zwillinge. Das Marsfeld in Rom, wir ja auch eins in Paris, so viel ich weiß. Das war ein Truppenübungsplatz häufig auch, aber wurden auch Termen gebaut und so, aber das war schon mehr so dem Kampf gewidmet. Und er selbst galt auch als unbesiegbarer Invictus. Das war auch ein Titel, den aber auch noch andere Sonnengottheiten zum Beispiel hatten. Und Venus, seine Gemahlin in gewisser Weise, nicht ganz Gemahlin, aber doch seine Gefährtin, galt aber auch als Invicta. Sie war also auch Siegerin über den Tod. Also das ist bei Venus, das wird uns bei Aphrodite noch begegnen. Diese großartige Liebesgestalt. Also da haben wir noch einiges Schöne vor uns. Also Mars, Ares ist also in dem Sinn, kann man sagen, ein auf Kampf gepolter und hat auch eigentlich nicht viel anderes, ist auch oft brutal. er ist kein Gott, wo man jetzt so richtig Feuer für fangen könnte. Aber wir sagen jetzt zum Beispiel auch Marshal Arts. Das sind ja unsere Kampfgeschichten, jetzt Aikido und Judo. Also alles, mit Nahkampf zu tun hat, das ist Marshal Art und das heißt eigentlich, das sind die Kampfkünste. Die sind ihm gewidmet und Was ihn auszeichnet, auf jeden Fall auch Fernes. Also er ist kein hinterhältiger Typ. Zum Beispiel, ist ja mit Aphrodite, geht er ja eine Verbindung ein und der Gemahl der Aphrodite zugeordnet wurde im griechischen Pantheon, ja der Gott Hephaestos, der Gott der Schmiedekunst, der dann im lateinischen Vulkan ist und der hat ihr ja auch Schmuck geschmiedet, das war soweit ganz schön, aber sie mochte diesen Hephaistos nicht so übermäßig und dadurch hat sie sich dann lieber mit Ares zusammengetan, später noch mit Adonis, sie hat mehrere, sie hat auch noch Antisys bei den Menschen und da hat eben Hephaistos ganz hinterhältig die zweimal ertappt, da hat er nämlich ein Netz gewogen, die haben sich dann eben getroffen, und dann beieinander in Liebe und in Liebesglut und dann hat sich ein Netz über sie geworfen. Das war ganz fein geschmiedet, das haben sie gar nicht gemerkt und das hat sie dann gefangen. Und dann hat Hefeisdors alle Göttinnen und Götter zusammen getrommelt und hat gesagt, guck mal was die zwei da machen. Also hat er sie so richtig hinterhältig bloßgestellt. Das wäre niemals eine Sache von Ares oder Mars. Sowas, das war für ihn eigentlich überhaupt nicht. Das wäre niemals sein Naturell gewesen. Also Mars ist in Petra Baum: Ja. Vera Zingsem: dem Sinn ein aufrichtiger oder auch Ares ein aufrichtiger Krieger, aber eben auch nur fürs Kämpfen brennt er. Er ist also geselliger Typ und er ist in dem Sinn, kann man sagen, er ist auch kein gnädiger Typ. Er ist einfach zum Kämpfen geboren und das lebt er aus, aber er hat eben keine anderen Seiten. Die andere Seite von ihm wäre dann tatsächlich Aphrodite Venus. Und wenn wir dann aber solche Sätze prägen, wie Männer sind vom Mars und Frauen von der Venus, dann sind wir völlig auf dem falschen Dampfer gelandet, weil auch die Griechen haben ja ganz verschiedene männliche Typen und die Germanen sowieso. Das ist einfach eine Verengung. Und vor allem wäre das auch eine Verengung von Weiblichkeit. Denn die großen Liebesgöttinnen, die wir kennen, einschließlich Aphrodite, auch Kampfgöttinnen. Das gibt es überhaupt nicht, dass eine Liebesgöttin nur lieb wäre oder was weiß ich, das gibt es nicht. Und insofern solche Sätze zu prägen, das führt uns auf Holzwege. Also Mars, wie gesagt, ist aufrichtig und liebt den Nahkampf. Insofern ist er eben auch nicht, dass er sich raushält aus den Sachen. Er liebt diesen Kampf und den Krieg. Aber Er ist in dem Sinn, wenn wir ihn mit Tür vergleichen, sehr begrenzt in seinem Verhaltensmuster. Insofern würde ich sagen, man braucht auch solche, die wirklich für ihre Dinge einstehen und kämpfen und insofern tut allerdings dann Aphrodite Venus auch. Aber ich finde es eben schön, dass er von Hera oder Juno auch pathenogenetisch geboren wird. ist etwas ein Alleinstellungsmerkmal, das haben wir sonst nicht. Also insofern hat Petra Baum: Ja. Vera Zingsem: er auch ein Alleinstellungsmerkmal seiner Geburt, wird aber ganz selten eigentlich nur erzählt. es wird aber bei Ovid im Festkalender ausführlich besprochen, sodass das also nicht irgendwie eine Ente ist, sondern tatsächlich ist dann auf diese Weise geboren und von Juno auch geliebt. Petra Baum: Das war der griechische Dienstag, Vera Zingsem: Ja, so weit. Petra Baum: sag ich dazu. Und ja, man kann es ja sehen, wie man will, ob er jetzt begrenzt war auf seine Fähigkeiten oder fokussiert sind dann wieder sehr wahrscheinlich die zwei Seiten einer Medaille, wie wir ihn sehen wollen. Liebe Vera, ich danke dir. Es war wie immer sehr, spannend. Und ja, ich kann nur allen sagen, stay tuned. Der Mittwoch folgt in diesem Sinne. Danke nochmal und tschüss.