Latest / Zusammener finden wir es heraus. Der WARUM Podcast / WARUM bleiben viele Menschen lange erfolglos, obwohl sie viel arbeiten?
Transcript
- Sabine Osterauer: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Zusammennerv, finden wir es heraus, der Warum Podcast. Und ich habe heute wieder einen ganz tollen Gast bei mir sitzen, den lieben Gerrit. Und der wird sich dann gleich selber ein bisschen vorstellen. Heute geht es bei uns die Frage, warum bleiben viele Menschen lange erfolglos, obwohl sie viel arbeiten? Das werde ich dann mit meinem Gast besprechen. Aber lieber Gerrit, Vielen Dank einmal, dass du heute da bist. Stell dich doch mal ganz kurz vor. Wer bist du, woher kommst du, was machst du? Was möchtest du der Welt da draußen von dir sagen? Gerrit-Léon Callenberg: Hallo Sabine. Schön, dass es auch mal klappt, dass ich bei dir im Podcast sein darf. mussten ja zweimal verschieben. Aber jetzt haben wir uns gefunden. ganz kurz zu mir. Erstmal danke fürs Intro. Ganz kurz zu mir. Ich bin Gerrit Leon-Kallenberg, Mentor, Speaker. Ich mache eigene Seminare, bin auch Trainer. Coach kannst du auch sagen, wie du das immer möchtest. Und wenn wir jetzt einen Pitch fragen, was ich beruflich mache als elevator Pitch, dann sage ich immer ganz gerne, dass ich Wahrheit profitabel mache und aus Sichtbarkeit Strahlkraft. Und das Ganze mit Sichtbarkeit mache ich ohne Social Media. Sabine Osterauer: Genau. wir haben, stimmt, wir haben zweimal verschoben. Alle guten Dinge sind drei. Das heißt, das funktioniert heute einwandfrei natürlich. Ich muss der Welt da draußen ja gestehen. Ich kenne den Gerrit ja schon ein bisschen länger, auch von verschiedenen Netzwerken. was mich an ihm immer schon fasziniert ist, er hat kein Social Media. Und ich habe mich da jetzt auch ein bisschen angehängt und mache auch ganz wenig davon. Und es fehlt mir gar nicht. Das Thema heute, also die Frage, warum Menschen doch länger folglos bleiben, obwohl sie viel arbeiten, ist ja in Wahrheit genau das Thema, was beim Gerrit auch in sein Aufgabengebiet, in seine Arbeit, in seinen Beruf hineinfällt. Und die Frage stammt nicht von mir dieses Mal, sondern vom lieben Gerrit Höchst persönlich. Deswegen gleich einmal die erste Frage. Warum, lieber Gerrit, hast du dir genau diese Frage ausgesucht? Gerrit-Léon Callenberg: Danke fürs Fragen. wusste gar nicht, dass du sonst immer die Fragen stellst. Aber dann habe ich hier eine schöne. Darf ich sie von mir aus stellen? Sie kamen mir tatsächlich vor einigen Tagen beim Spaziergehen. Ich glaube gestern oder vorgestern kamen sie mir, weil ich mich lange selber gefragt habe, warum klappt das im Business nicht so? Oder warum hat es früher nicht so geklappt, wie es eigentlich hätte klappen sollen, obwohl ich viel getan habe und auch dachte, ich würde die richtigen Dinge machen. Sabine Osterauer: Ja, nein. Gerrit-Léon Callenberg: Das ist die Geschichte zu der Frage. Sabine Osterauer: Interessant. heißt, spazieren gehen oder allgemein spazieren gehen, löst in dir dann solche Gedanken und im Endeffekt dann solche Fragen aus. Kann man das so sagen? Gerrit-Léon Callenberg: Ja, sehr oft sogar. Spazierengehen ist für mich eine wundervolle Erdung. Einfach mal den Kopf frei zu kriegen. habe immer mal wieder zwischen Terminen eine Stunde oder auch manchmal zwei frei. Es gibt selten Tage, wo ich komplett von morgens bis abends in meiner Sprache zugeballert bin mit Terminen, weil ich mir einfach immer wieder die Zeit für mich nehme, weil es für mich essenziell ist. Sabine Osterauer: Ich glaube, dass es auch ganz wichtig ist. Mir geht es da ganz genauso wie dir. Ich bin ja im Schreibprozess tätig, ich schreibe Verabschiedungsreden. Und ich merke das schon, dass wenn so die Kreativität fehlt, der Fluss fehlt, dann gehe ich oft auch einfach raus. Und wenn es nur eine halbe Stunde ist, flussentlang gehe bei uns in Salzburg oder durch den Wald spaziere. Ich brauche das schon und da kommen dann wieder ganz viele Ideen und da habe ich das Gefühl, jetzt fließt es wieder richtig und dann kann ich auch meine Arbeit viel besser fortsetzen, als wenn ich diese halbe Stunde mir nicht rausgenommen hätte. Also da bin ich wirklich ganz bei dir. Zu deiner Frage vorhin zurück, ja, also grundsätzlich, also nein, also ja. Manchmal kommen Gäste zu mir, die mit einer Frage kommen und sie sagen, ich möchte gerne mit dir über diese Frage diskutieren, über diese Warum-Frage. Manchmal kreiere ich eine Warum-Frage und suche für diese Frage ganz speziell einen Interviewpartner oder Interviewpartnerin. So funktioniert das bei mir im Podcast. Zu deiner Frage, was bedeutet, die Frage ist ja, warum bleiben viele Menschen lange erfolglos? Frage zumal, was bedeutet für dich überhaupt erfolgreich oder erfolglos? Wo ist da die Grenze? Wo beginnt was? Wann? Ab wann bin ich erfolgreich? Ab wann bin ich erfolglos? Gerrit-Léon Callenberg: Ich bin so dankbar, du das fragst. Sonst hätte ich vorhin gesagt, dass Erster erklären was Erfolg bedeutet. Es in meiner Welt immer, dass jeder das selber entscheiden kann, was für ihn oder für sie Erfolg bedeutet. Für mich ist jemand nicht erfolgreich, wenn er oder sie mehrere Millionen auf dem Konto hat oder 3, 4, 5 Unternehmen gegründet hat und diese ganzen Sachen im Außen. Für mich ist Erfolg immer ein Her mit Erfüllung. Für mich ist, also in meiner Welt ist nur jemand erfolgreich, wenn es im Außen und im Innen läuft. Das heißt, die Erfüllung darf immer mitkommen, immer. Dann ist für mich jemand erfolgreich. Wenn ich sagen kann, also in meiner Welt bin ich erfolgreich, weil ich sagen kann, ich arbeite, wann ich will, egal ob ich jetzt arbeite oder nicht, es funktioniert trotzdem. Mein Business läuft, mein Leben läuft und wächst trotzdem. Alles ist im Wachstum, alles bewegt sich im Innen, im Außen. Und das bedeutet für mich eben erfolgreich zu sein. Es ist ja ein Reichtum an Erfolg. Und jemand der erfolglos ist, weil du es gerade so schön gefragt hast, ist jemand der das eben noch nicht erreicht hat. Ich verurteile niemanden der erfolgreich ist oder auch niemanden der erfolglos ist. Für mich hat das einfach noch nicht so funktioniert. Und ich wollte die Frage nehmen, weil es für mich einfach eine schöne Frage ist, weil man einfach selber mal darüber nachdenken kann, was Erfolg überhaupt für jemanden bedeutet. Und vielleicht mal definieren, ich erfolgreich? Bin ich es noch nicht? Fühle ich mich noch erfolglos? Eine Frage, man ist es nicht, sondern fühlt man sich oder fühlt man sich eben nicht so. Und da habe ich gedacht, ist eine schöne Frage für den Podcast mit dir Sabine. Sabine Osterauer: Ja, ich finde die Frage auch total super, ehrlicherweise, weil speziell das Thema Erfolg, erfolgreich oder erfolglos, nur dieses Wort allein, glaube ich, wird bei den Menschen auch ganz falsch interpretiert. Oder zumindest nicht genug interpretiert. Sagen wir es so vielleicht nicht falsch, aber nicht genug. Denn wenn du spontan wahrscheinlich jemanden fragen würdest, was ist denn für dich jetzt erfolgreich? dann ist das meist gleichzusetzen mit viel Gold, viel Kohle, viel Geld und großen Unternehmen, also erfolgreich im Job. Aber kann man nicht auch erfolgreich sein ohne viel Geld und ohne einem Riesenunternehmen? Gerrit-Léon Callenberg: In meiner Welt kannst du beides. Wenn du im Außen das tun kannst, du gerne möchtest und im Innen so bist, du gerne bist und einfach im Einklang mit dir bist, dann bist du in meiner Welt erfolgreich. Ist egal, ob du jetzt 10.000, 100.000, eine Million im Monat machst, das ist irrelevant. Oder auch nur 2.000€, das ist komplett irrelevant. Wenn du im Außen dir das Leben aufgebaut hast oder aufbauen kannst, Was du gerne möchtest und das im Innen auch mit Fülle mass, mit Liebe, in Frieden, glücklich bist, dankbar bist, dafür einfach ein glückliches Leben für's im Innen und im Außen, dann bist du in meiner Welt erfolgreich. Und oft ist es so, dass, sag sag gerne. Sabine Osterauer: Wird es? Nein, nein, für deine Gedanken nur fertig aus. Gerrit-Léon Callenberg: Und oft ist es so, dass es bei vielen Menschen nur auf der einen Seite stimmt. Im Außen erfolgreich oder im Innen erfolgreich. Sabine Osterauer: Okay. Denkst du, dass Erfolg auch etwas mit Zufriedenheit zu tun hat? Gerrit-Léon Callenberg: Ich würde sagen schon. Ich würde fast schon sagen, dass Zufriedenheit eine Voraussetzung ist, dass Erfolg überhaupt folgen kann. Viele machen den Unterschied und sagen, wenn ich erfolgreich bin, dann bin ich zufrieden. Wenn jemand mir sagt, x ist, y. Dann sage ich, du brauchst nach dem Wenn gar nicht aufwenden. Du brauchst gar nicht weiter reden. Wenn ich Geld habe, dann fühle ich mich gut. Wenn ich Geld habe, dann bin ich beruhigt. Wenn ich erfolgreich bin, dann höre ich auf. Wenn du es umdrehst und sagst, Sabine Osterauer: Okay. Gerrit-Léon Callenberg: wenn ich entspannt bin, ich ruhig bin, dann habe ich Geld. Geld folgt immer aufmerksamkeit, Geld folgt Frequenz und so ist es auch mit Erfolg. Das Ding heißt nicht umsonst Erfolg. Es folgt, wenn du deine, jetzt können wir bisschen die Spiritualität kurz abrutschen, Erfolg folgt, weil du deine Wahrheit lebst, weil du die Aufgabe lebst, die du hier hast und dann kommt Erfolg automatisch. Wir können das auch gerne mit Vögeln oder Fischen vergleichen. Ein Vogel kann fliegen. Einfach so, muss er nie lernen. Ein Fisch kann einfach schwimmen. Das ganz normal natürlich. Was ist denn wenn Erfolg gar nicht so eine riesen Blase ist, sondern Erfolg einfach natürlich ist, wenn du die Aufgabe tust oder das Leben lebst, für das du hier bist. Dann ist es die natürliche Folge. Sabine Osterauer: Das klingt jetzt einmal grundsätzlich wahnsinnig schön. Mach doch das wofür du geboren worden bist oder wofür du auf die Welt gekommen bist. Also der Sinn deines Lebens oder z.de. Es sagt man ja auch kommt ja von dem das Kaffee am Rande der Welt. Und meine Frage ist müsste der Mensch dann nicht im Vorfeld wissen, was der Sinn seines Lebens ist, dann auch zu wissen, wie er erfolgreich werden kann. Gerrit-Léon Callenberg: Im besten Fall sollte das genauso sein. Deswegen ist die Bubble so groß geworden seit einigen Jahren, wo immer wieder gefragt wird, wer bin ich eigentlich, wer bin ich, was will ich wirklich, wo immer wieder die Frage hinter steht, auch diesem was will ich wirklich, steckt immer die Frage hinter was erfüllt mich. Es kommt immer darauf hinaus, was erfüllt mich, was macht mich wirklich glücklich. Sabine Osterauer: Mhm. Mhm. Gerrit-Léon Callenberg: Das ist immer die Frage, wer bin ich? Das ist oft die Erinnerung in der Coaching, in der Mentorbranche, seit einigen Jahren viele Menschen sich damit beschäftigen, die anderen Personen daran zu erinnern, wer sie wirklich sind. Sabine Osterauer: Du hast ganz am Anfang erzählt, das passt sehr gut dazu, dass du ohne Social Media unterwegs bist. Ich bin ein bisschen auf Social Media unterwegs, nicht sehr gerne, muss ich ehrlicherweise sagen. Aber wenn ich mir so die, wenn ich jetzt sage, ich gehe jetzt bisschen auf Facebook oder auf Instagram und so weiter, ich habe schon das Gefühl, dass einem schon sehr viel vorgegaukelt wird, wer du denn sein könntest. Also, weil du ja vorher gesagt hast, wenn ich weiß, wer ich wirklich bin, was mein ZDE, also mein Zweck meiner Existenz ist. Wenn ich das weiß, dann weiß ich auch, wie ich erfolgreich sein kann, wenn ich das lebe, wofür ich hier bin. Und wenn ich jetzt auf die Welt komme und ich möchte aber unbedingt jetzt Sängerin sein, ich kann aber nicht so schön singen wie vielleicht jemand anderem, ich habe dieses Talent einfach nicht, dann ist es nicht mein Zweck. Also dann ist es nicht der Sinn meines Lebens. Ich kann aber vielleicht total gut malen oder total gut sprechen oder ich kann keine Ahnung, ich bin akrobatisch total talentiert. Das heißt, mir persönlich fällt auf, dass speziell über Social Media und Co. immer wieder auch vorgegaukelt wird oder versucht vorgegaukelt wird, dass wir zu jemandem werden, der wir in Wahrheit gar nicht sind. Aber der Unt, unser Selbstbewusstsein, so niedrig ist, aufgrund von, weiß ich noch nicht, dann wirst du uns sicher dann beantworten, dass wir das glauben, dass wer anderer, jemand, der schon erfolgreich ist, sich hinstellt und sagt, also wenn du auf mich hörst und wenn genau das machst, was ich dir jetzt sage, dann bist du erfolgreich. Weil hey, du bist zu dumm, du bist zu blöd, du kannst es nicht. Aber ich, ich bin der Super-Guru, ich habe es schon geschafft und ich erkläre dir jetzt die Welt. Und wenn du das so machst, wie ich dir das jetzt vorsage, dann bist du genauso cool wie ich und bist du genauso erfolgreich wie ich. Und das habe ich schon im Gefühl, dass das ganz stark ist, speziell TikTok und so weiter. Wenn du diese Videos anschaust, da geht es jetzt gar nicht nur das Unternehmerische, die Arbeit per se, sondern auch das Aussehen, Lifestyle und so weiter und so fort. Wie siehst du das? Teilst du hier meine Meinung? Gerrit-Léon Callenberg: für die wundervolle Erklärung, für die Bühne, für den Ball, den ich jetzt gerne aufnehmen kann. Also es wird bei Social Media sehr, oft, auch wenn ich selber keinen Accounts habe, bin ich trotzdem immerhin und da mal vertreten durch irgendwelche anderen Sachen und ich kriege das natürlich auch mit, weil ich auch Freunde habe, die viel bei Social Media sind, große Followerzahlen haben und hier und da. Natürlich, dir wird gesagt, musst x, y, sein, du musst x, y, z tun. Der Grund ist der, Menschen kaufen immer bei jemandem aus zwei Gründen. Einmal, weil sie sein wollen wie die Person oder weil sie das haben wollen. Hinten raus geht es immer darauf hinaus. Warum ist es so? Weil sie selber nicht wissen wer sie sind. Wenn du nicht weißt, wer du bist, versuchst du ja im Außen etwas zu finden, dich selber zu finden. Deswegen das, du am Anfang gesagt hast, dass wir auf die Welt kommen mit dem ZDE und so weiter. Wenn ich Sängerin sein möchte, also auch ich als Mann, ich jetzt Sängerin sein möchte, dann ist es eine Frage, die ich immer wieder stelle, was macht dir denn Freude? Der Grund, warum ich keine Social Media habe, für mich einfach, weil es mir keine Freude macht, eine Kamera hier hinzustellen, Reels zu drehen, die hochzuladen. Da habe ich überhaupt keine Lust zu. Das macht mir einfach keine Freude. Wenn jetzt jemand hinter mir, also neben mir stehen würde, würde mich filmen und zum Beispiel fragen, hey Gered, was denkst du zum Thema? Dann ja, bla bla bla. Dann ist es was anderes. Da würde es mir Freude machen. Das ist ähnlich wie bei mir im Podcast oder jetzt hier. Da macht mir das Freude. Und die Dinge, die mir Freude bereiten, das führt mich zu mir selber. weil wir Menschen sind nicht dafür da, kein Selbstbewusstsein zu haben. Wir sind nicht dafür da, kein Vertrauen zu haben. Wir sind nicht dafür da, in Angst, Schuld und Scham zu schwingen und da zu sein. Wir Menschen sind in Fülle geboren, haben Spaß am Leben, freuen uns. Und deswegen geht es darum, einfach wieder zu entdecken. Also die Frage, ich auch immer wieder in Coachings stelle, ist, wenn mir jemand eine Frage gibt und sagt, Gerrit, wie würdest du das denn machen? Dann sage ich, danke für die Frage, ich schiebe sie dir zurück. Wie würdest du das denn machen? Und dann sage ich noch, wie würdest du es machen, wenn es dir richtig Freude bereitet? Mir haben damals bei vielen Leuten gesagt, boh Gerrit, du kannst doch deinen Social Media Account nicht löschen. Du musst doch mit Social Media machen. Sag ich, nee, wenn mir das keine Freude bereitet, ... mache ich das nicht. Warum? Weil dann war immer die Frage, ... ja, du musst auch Geld verdienen, du musst auch Kunden anziehen. Das ist ja das, viele Leute Social Media machen. Es geht ja auf dem Business darum, ... dass du Geld verdienst ... und damit du halt das Leben leben kannst, was du lebst. Weil Geld einfach der Austausch. Dass das noch das Austauschmittel ist. Wir lassen uns überraschen. Aber es ist der Aktuelle, ist einfach das Austauschmittel. Und wenn du aber weißt, wie Geld funktioniert, wenn du weißt, worauf es wirklich in deinem Leben ankommt, was dich erfolgreich macht, weil zum Beispiel Sabine, dich machen andere Dinge erfolgreicher als mich. Und wir sind ja beide in der Community von Anita Reidel, wenn Anita macht andere Dinge erfolgreich als uns beide. Und das ist das, worauf es ankommt. Was macht dir Freude und wozu hast du Lust? Nur viele Menschen haben halt einfach die Angst, die Dinge zu tun. Natürlich hat es was mit dem Selbstbewusstsein zu tun, so was können die anderen denken, bin ich gut genug dafür, ist es das richtige. Und dazu kommt noch die Punkte, wo der Verstand aussetzt. Der Verstand hört hier auf zu denken, so wenn ich meiner Freude folge, dann ziehe ich Geld an. Das macht ja grundsätzlich für den Verstand gar keinen Sinn. Wenn du deiner Freude folgst, aber energetisch und vom Herzen her, muss es Sinn machen. Wir sind aber nicht darauf trainiert, dieser Gesellschaft, in dieser Welt immer auf unser Herz zu hören. Und wir werden nicht darauf trainiert, und die ganzen energetischen Geschichten zu verstehen. Und das ist der Grund, warum das bei Social Media so funktioniert. Und viele die erklären, wie das Ganze funktioniert. funktionieren soll, du zu funktionieren hast. Und das ist bei mir zum Beispiel schon mal eine ganz falsche Adresse. Mir braucht niemand zu sagen, wie ich zu funktionieren habe und zum Beispiel meinen Kunden auch nicht. Da geht es nicht darum, hey, ich das so und so, sondern ich sage, was macht dir Freude, worauf du Bock, dann bauen wir das so auf und dann funktioniert das klassische Business Coaching zum Beispiel. Also auch nicht klassisch, aber in dem Sektor. Sabine Osterauer: Verstehe. Also wenn ich weiß, wer ich wirklich bin, wenn ich mir meiner wieder selbst bewusst bin und aufhöre sein zu wollen, wer andere sind und was andere haben, sondern darauf zu achten, was macht mir Freude, womit bin ich erfüllt, dann ist es dann kann ich eigentlich nur den richtigen Weg einschlagen. Gerrit-Léon Callenberg: Immer. In meiner Welt geht es nur darum glücklich zu sein. Es egal ob du 1000, 10.000 oder 100.000 Euro verdienst. Das ist irrelevant. Bei mir ist es so, also zum Beispiel zum Thema Geld oder zum Thema Leben, vielleicht eine Weisheit, ich dir gerne mitgeben möchte von mir. Du bekommst im Leben nie was du willst. Du bekommst immer das, was du brauchst bzw. das, was mit dir resoniert. Genau. Sabine Osterauer: Immer. Ja. Ja, stimmt. Gerrit-Léon Callenberg: Wenn du das machst, was dir Freude bereitet, bekommst du die Dinge, die dir dabei helfen. Das Konzept aus dem Buddhismus ist, alles geht weg von Tod und hin zu Glück. Wenn wir glücklich sind, haben wir in meiner Welt den Sinn des Lebens erreicht. Sabine Osterauer: Also den Spruch kenne ich. Ich kenne den Spruch von meiner lieben Schwester, die hat mir gesagt in der Paarberatung, also in der Beziehung, im Beziehungsthemen, weil wie ich meinen zweiten Mann kennengelernt habe, dann war das nicht das, was ich wollte. Also ich wollte ihn so nicht. Er weiß das. Also er weiß, dass er kennt mich ja doch schon ein paar Jährchen. Gerrit-Léon Callenberg: Schön. Hahaha Sabine Osterauer: Und ich habe mir gedacht, der steht überhaupt nicht auf meiner Vorstellungsliste. Der hat nicht diese Sachen, die ich mir vorstelle, die ich will. Ich kann mich genau erinnern, meine Schwester hat damals zu mir gesagt, Sabine, nicht was du willst, sondern was du brauchst. Probier es doch einmal mit so einem Partner. Ich habe es nicht immer gut erwischt, ich bin sehr stark im narzisstischen Wasser mitgeschwommen. Und nach der letzten narzisstischen Beziehung, wie ich meinen jetzigen Mann kennengelernt habe, habe gesagt, deine Muster schreien nach narzisstischen Dynamiken. Nicht das, du willst, sondern versuch doch einen Menschen in dein Leben zu lassen, den du brauchst, dich weiterzuentwickeln, in der Fülle zu sein, glücklich zu sein. Ich habe mich wirklich daran gehalten. Es war nicht leicht, weil es entspricht ja gegen das Muster, das wir jahrelang befeuern. Ich habe ihn halt danach eineinhalb Jahre geheiratet. Also ich habe ihn geheiratet, sage ich noch. Genau. ich habe es verstanden, ja, genau. Ja. Ja. Ja. Ja. Und gern. Und ich brauche ihn ja heute noch. Also es ist ja nicht so, dass sich das verändert hat, sondern ich merke heute immer wieder, auch wenn er mir zeitweise fürchterlich auf die Nerven geht, aber ich glaube, das tun Männer allgemein, aber er ist definitiv das, was ich Gerrit-Léon Callenberg: Ich erinnere mich, du warst ja schon mal bei mir im Podcast und das war so schön, zu hören von dir. Vielen Dank nochmal fürs Teilen gerade. Sabine Osterauer: brauche, bei mir zu sein, in meiner Fülle zu sein, wirklich ich zu sein. Das ist ganz, ganz crazy für mich. Das war auch eine neue Lernerfahrung für mich. Zur Frage zurück, wieso sind die Menschen dann immer noch erfolglos, obwohl sie eigentlich viel arbeiten? Das ist ja jetzt Arbeit, ist das jetzt bezogen rein auf den Beruf, auf die Arbeit, auf das Unternehmen, auf die Selbstständigkeit, wie auch immer? Oder bedeutet Arbeiten auch dieses persönliche Wachsen oder sich entwickeln aus den verschiedensten Personen, die wir halt im Laufe unseres Lebens geworden sind? Weil Person ist ja Persona, ist ja die Maske und so weiter. Das heißt, wir schlupfen auf die Welt und sind ja ganz jungfreulich. Und dann kommen ganz viele Muster und dann kommen ganz viele... Gerrit-Léon Callenberg: Hahahaha Sabine Osterauer: Es kommt ganz viel Modelllernen und Prägungen und so weiter. Und wir sind eingewickelt in viele unterschiedliche Personen. Ohne dass wir jetzt einen Psychologen oder Psychiater brauchen. Also da oben ist noch alles in Ordnung. Aber wir haben uns ja sehr viele Sachen angeeignet. Und Persönlichkeitsentwicklung bedeutet ja nichts anderes, als das wieder alles wegzuwickeln, wegzuschälen, sich herauszuruppen, wie die Raupe dann auch zum Schmetterling wird. Auf was ist diese Frage bezogen? Erfolg ist ja auch etwas, wenn ich mich selber wieder finde. Oder hast du diese Frage speziell für Unternehmer gewählt? Gerrit-Léon Callenberg: Danke dir fürs eingehen auf die Frage. Als ich die Frage dir geschickt habe, tatsächlich war Arbeit wirklich auf Arbeit am Unternehmen, im Unternehmen und so was bezogen. Ich würde ganz gerne, also Persönlichkeitsentwicklung und so weiter gehört dazu. Also bevor ich darauf eingehe, du hast gerade so schön gesagt, dass wir uns mal entwickeln müssen und Es wird oft gesagt, wir müssen noch lernen, wir müssen das noch lernen. Und ich sage oft, dass wir die Dinge einfach mal verlernen müssen, die nicht mehr zu uns gehören. Wie zum Beispiel das Muster, du hattest mit dem, bzw. narzisstische Muster, was du hattest. Das gehört nicht zu dir, du hast es verlernt und dann warst du bereit für deinen Mann. Und die Geschichte mit der Frage, was Arbeit bedeutet, die meisten, ich sage mal ganz plakativ einfach, die meisten Menschen tun einfach die falschen Dinge. Sabine Osterauer: Es ist so easy. Gerrit-Léon Callenberg: die falschen Dinge, die sie dahin bringen, wo sie eigentlich hin wollen. So und es gibt, kann ich gerne mal einfach teilen, Inside ist zum Beispiel die drei Cs. Das kann auf jede Branche, funktioniert das exakt genauso, nur ich bringe es einfach einmal auf die Coaching-Branche, das kann es aber, ich erkläre es gleich so, dass es auf alle Branchen funktioniert. Das ist Coaching, Closing und Celebration. So, das erste C ist Coaching, das heißt angenommen du bist jetzt Coach, oder bist Berater, bist Trainer, was auch immer. Das heißt, was ist dein Tagesgeschäft? Wen coachst du? Also Erfolg hängt von diesen drei Faktoren ab. Coaching, Closing, Celebration. Das heißt, du machst dein Tagesgeschäft. Du coachst, du hast keinen, ... du kümmerst dich nicht Neukunden, ... sondern das erste Beispiel ist nur ... mein Tagesgeschäft. Egal welche Branche du hast jetzt, ... ... kannst es auf jede andere Branche beziehen. Was ist dein Tagesgeschäft? Immobilienmarktler zum Beispiel, ... die ... machen Besichtigung oder verkaufen das Objekt an jemanden oder kaufen das Objekt je nachdem welcher Branche du bist, welche Richtung. Closing wären dann das zweite Drittel, was Marketing und Sales und sowas anbelangt. Das heißt, welche Sachen tust du, dein Funnel zu füllen, dein Business aufzubauen weiter, also damit du halt Kunden bekommst zum Beispiel. So und jetzt kommt der dritte Punkt, der ganz massiv unterschätzt wird und das ist Celebration. Wenn wir feiern, kommen wir in die Freude. Und wenn wir in der Freude sind, das kommt aus dem Amerikanischen, Amerikaner sind da ein bisschen lockerer als wir Deutschen. Also auch bei euch in Österreich, ihr seid ja auch nicht ganz so die super extrovertierten Leute. Dann bist du... In einer hohen Frequenz, wenn du dich freust, kommst du in eine hohe Frequenz. Und wenn wir uns freuen, also wir ziehen immer nur das an, was wir ausstrahlen. Das heißt, wie Geld funktioniert, jetzt die Hawkins Gala kennt, sonst gerne einfach mal nachgucken. Die Hawkins Gala von David Hawkins, ja David Hawkins ist es genau. oben schwingt Freude mit. heißt, wenn du in der Freude bist, du in einer hohen Manifestationskraft. Das heißt, das Celebration sorgt dafür, dass du in eine hohe Manifestationskraft kommst, in hohe Frequenz und deswegen ziehst du die Dinge an. Das wird zum Beispiel sehr, sehr oft, also mittlerweile machen das auch einige deutsche Trainer, auch große Trainer, die viele auch beim Namen kennen wahrscheinlich, die machen das in ihrem Vertrieb genauso. werden Erfolge, werden gefeiert, damit die Energie hochgehalten wird, damit manifestiert wird, damit noch mehr passiert. Sie sind nicht umsonst so weit zu groß. Und deswegen wird auf vielen amerikanischen Seminaren auch immer wieder das gemacht, dass die Menschen in diese Celebration kommen. Und das ist eine Sache, die viele Menschen einfach nicht verstehen, wie oder einfach noch nicht umsetzen, weil es für den Verstand nicht greifbar ist. So warum soll ich denn jetzt feiern? Ich kann doch an der Stelle auch einfach Kunden anrufen. Ich kann noch auf Netzwerk treffen gehen. Ich kann noch das machen. Ja kannst du. Kümmere dich auf jeden Fall deine Freude, deine Frequenz, deine Schwingung. Und dann ziehst du die Dinge an, die du brauchst. Also ziehst du halt den Erfolg an, die du haben willst, weil du in eine hohe Frequenz kommst. Sabine Osterauer: Das mit den Frequenzen, das kenne ich natürlich auch aus meiner Arbeit heraus. Du hast gerade angesprochen, so dieses typische Hypen, dieses Feiern. Ich kenne das auch von verschiedenen Veranstaltungen, wo dann irgendwelche Leute auf der Bühne stehen und dann immer lauter, lauter und lauter werden und Vollgas und wir sind super und keine Ahnung, Affirmationen von sich geben. Ich habe das miterlebt und ich verstehe das auch, also rein jetzt von der Logik her, verstehe das. Mir persönlich ist das zu laut und mir persönlich ist es zu intensiv. Also mich hebt das schwingungstechnisch nicht an. Ich brauche, zu feiern, Ruhe. Wie siehst du das? Gibt es das auch oder kann es ich nur nicht zulassen? Gerrit-Léon Callenberg: Ja, na klar. Es gibt ja auch introvertierte Typen. gibt ja auch introvertierte Persönlichkeitstypen. Ist ja alles alles fein. Es geht gar nicht darum, Affirmation zu schreien und so. Jetzt mal angenommen, du hast einen Scheißhaufen und wenn du auf einen Scheißhaufen Sahne drauf machst und eine Kirsche ist trotzdem Scheiße unten drunter. Das heißt, macht keinen Sinn, Affirmation auf Scheiße zu bauen. Das heißt, geht jetzt ein anderes Thema zum Thema Affirmation. Den konnte ich mir jetzt gerade einfach nicht verkneifen. Sabine Osterauer: Richtig. Alles gut! Gerrit-Léon Callenberg: Und bei der Freude geht es ja einfach nur darum, was macht dir Freude? Also wie kommst du in deine Freude? Du hast etwas erreicht, dann feier dich dafür. Und das kann natürlich sein, du kannst einfach auf der Terrasse sitzen und trinkst einfach, keine Ahnung, Glas Wein, Glas Wasser, Mocktail, was auch immer. Du kannst aber auch einfach durch den Wald gehen und dich einfach freuen und mal eine Träne vergießen, weil es einfach gerade so schön ist. Es geht nur darum, auf deine Art und Weise in die Freude zu kommen. Und hätte uns jetzt, wenn nicht das Große da draußen uns sagen würde, ja Freude ist Feiern, Party und richtig extrovertiert sein, hätten wir nie gewusst, was Freude bedeutet. Deswegen die Frage an der Stelle einfach ist, was macht dir Freude und wie freust du dich? Ich habe zum Beispiel jahrelang Selbstliebe-Thema gehabt, ganz ganz viele Jahre. Und das Schöne daran ist, kann ich heute erkennen, dass ich nie ein Bild von Liebe hatte. Ich hatte ja keine Selbstliebe, also habe ich gedacht, dass ich keine Selbstliebe habe. Deswegen hatte ich kein Bild davon und konnte mir selber ein Bild von Liebe machen. Ich habe erst gedacht, der Raum wäre, da ist halt nichts da und dann habe ich mich raus, also für mich dann reframed und gecoacht, habe mich coachen lassen, dass der Raum in mir und endlich groß ist, weil ich ja nicht weiß, wie es aussieht. Und dann konnte ich selber entscheiden, wie Liebe aussieht und exakt das gleiche können wir mit Freude machen. Niemand schreibt dir vor, wie deine Freude auszusehen hat. Freu dich auf deine Art und Weise. Also das als Imputation, Sabine. Sabine Osterauer: Das finde ich total spannend, dass du das ansprichst. Ich habe mir meine Liebe dann so kreiert, wie ich das wollte, denn ich hatte ja keinen Vergleich. Das finde ich sehr, spannend und das finde ich auch sehr, gut. Das ist ein Thema, dem habe ich gestern mit einem ganz lieben Kollegen von mir auch gesprochen. Nur so ein kleiner Schwenk nach außen. Der hat mir erklärt, da ging es seine Großmutter und Weihnachten feiern. er sagt, Weihnachten feiern, das ist ganz furchtbar bei Ihnen in der Familie, weil da ist sein Onkel, glaube ich, verstorben oder so. Und seitdem der Onkel verstorben ist, ist Weihnachten katastrophal und er fürchtet sich jetzt schon vor Weihnachten und hin und her. Also totales Drama. Und ich habe ihn dann wirklich mit beiden Händen an den Schultern gefasst und habe gesagt, hey du. Du kreierst Weihnachten für dich, denn du bist nicht gestorben an diesem Tag. Dein Onkel ist schon gestorben an diesem Tag. Denen ist das völlig egal, ob du jetzt Weihnachten feierst oder nicht. Ob du traurig bist an Weihnachten oder nicht. Er wird nicht zurückkommen. Du kannst selber für dich entscheiden, wie wird Weihnachten ab jetzt für mich und für meine kleine Kinder, für mich und meine kleine Familie sein. Nur du kannst das entscheiden. Ich denke, ich weiß, welche Richtung du gehen möchtest auch von den Gedanken her. Wir können uns alles selber erschaffen. Wir müssen oder es ist oft notwendig, wie es das vorher gesagt hat, es ist oft notwendig, Dinge wieder zu verlernen, die man uns vermeintlich angelernet oder die wir uns anlernen haben lassen oder uns zugestimmt haben, es zu lernen, dass wir diese Dinge auch wieder gehen lassen können und verlernen und wir können uns ja die Welt dann erschaffen, wie immer wir sie wollen. Grundsätzlich. Also das ist jetzt einmal grundsätzlich. Aber und? Es gibt ja auch ganz viele Dinge im Außen, die ich nicht beeinflussen kann. Wie Kriege, Hungersnot, Wetter, Klimakatastrophen, wie auch immer. Das kann ich grundsätzlich jetzt nicht beeinflussen. Also ich kann mich jetzt nicht hinsetzen und sagen, ich suche mir jetzt einen Raum, da ist jetzt ganz viel Angst drinnen von dem Krieg. Und diese Angst, die arbeite ich jetzt irgendwie weg. Hypnose, tralala, irgendwas. Energietische Arbeiten, wie auch immer. Und jetzt ist dieser Raum leer und da gibt es jetzt keinen Krieg mehr drinnen, sondern nur noch Frieden. Deswegen wird der Krieg trotzdem nicht aufhören von heute auf morgen. Außer wir würden das alle machen. Also, oder? Also schon. Ja, eher. Gerrit-Léon Callenberg: Du sagst das. Voll. Voll. können ja auch wenn wir beide jetzt sagen, wie schön die Welt ist, können wir auch theoretisch sagen, draußen irgendwo ist ja Krieg. Draußen sind irgendwelche Herausforderungen. Irgendwas was ist. gibt Tod, es gibt Mord, gibt diese ganzen Sachen. Gibt es ja. Hungersnot, Finanzkrisen, was das gibt, ja alles. Das können wir nicht verändern. Es gibt im NLP einen schönen Grundsatz. Alles ist nur ein Ereignis. Wir entscheiden, wie wir damit umgehen. Die Frage ist immer, wo setzen wir unseren Fokus drauf? Auch wenn jetzt viele Menschen da draußen hungern, viele Menschen sterben und es wirklich grausamen, einfach überhaupt nicht schönen Dinge gibt, ist ja die Frage, gehe ich in den Schmerz rein, gehe ich in dieses Leid mit rein oder stelle ich mir die Frage, was kann ich heute tun, wenn man das möchte, diese Welt zu verbessern? Möchte ich einen Spendenaufruf machen? Möchte ich als Beispiel Schulen aufbauen in Afrika? Möchte ich Photovoltaikanlagen aufbauen irgendwo wo die vielleicht gebraucht werden? Möchte ich Brunnen bauen? Ich habe zum Beispiel auch für einige Brunnenprojekte schon gespendet. spende jedes Jahr einiges an Geld. Und was kann ich heute tun? Die Frage ist halt nur, gehe ich in dieses Light rein oder bleibe ich in meiner Energie und gucke, was ich tun kann. Und das ist in meiner Welt ein ganz, ganz großer Unterschied, wo wir einfach immer überlegen dürfen, was tue ich gerade, kann ich gerade was bewegen oder bin ich an einem State und rutsche weiter ab und damit ist niemandem geholfen. Sabine Osterauer: Ja, so sehe ich das auch. Also es bringt dir nichts. Ich würde das jetzt einmal von mir behaupten, ich habe, ich darf wirklich ein sehr privilegiertes Leben leben. Ich habe es mir auch erarbeitet. Ich habe auch, wenn ich jetzt sage, verzichtet. Das ist jetzt wahrscheinlich für jemanden, ganz, ganz wenig hat. Was hast du schon verzichtet? Aber ich hatte schon das Gefühl, ich schon das, was ich heute mir aufgebaut habe, Also meine Fülle, die ganz eine andere Fülle ist wie deine Fülle und von Herrn XY, von Frau YZ, ganz eine andere Fülle natürlich ist. Aber ich habe mir das schon aufgebaut und ich habe wirklich ein sehr privilegiertes Leben. Aber du und? Es bringt mir gar nichts, wenn ich sage, ja mir geht es so gut, aber in Afrika verhungern die Kinder. Ja tun sie. Ob es mir jetzt schlecht geht oder gut geht, ob ich mein privilegiertes Leben genieße oder nicht, deswegen werden da unten Kinder trotzdem verhungern, denn auch ich kann nicht alle retten. Ich kenne das, ich mein Gott, habe schon über verschiedene Organisationen Kinder jahrelang durchfinanziert, mit so 30, 40, 50 Euro im Monat. Über Jahre, das habe ich meinem Kind weitergegeben, der macht das auch schon seit Jahren. Ich spende viel für Tierschutzorganisationen und so weiter. Also das mache ich schon, weil ich denke mir, das ist mein Beitrag dazu. Aber und es bringt nichts jetzt. Zuhause zu sitzen und zu sagen, oh Gott, sind alle so arm, jetzt muss ich in Mitleid sein. Ich habe das aber auch gelernt durch meine Tätigkeit als Trauerrednerin. Das werde ich ganz oft ja auch gefragt, wie gehst du mit der Trauer um? Und ich sage dir, das ist ja nicht meine Trauer, das ist ja nicht mein Verlust. Das klingt im ersten Moment für manche komisch, aber ich gehe zu den Familien ja nicht mit einem Gedanken, dass um Gottes Willen die sind jetzt so arm, als wäre gestorben. sondern ich gehe dort rein, dieser Mensch ist gestorben. Ob ich jetzt traurig bin oder nicht, dieser Mensch ist gestorben. Und ich gehe rein, im Gespräch das Bestmöglichste herauszuholen, dass die Verabschiedung schön wird, wertschätzend wird, in Dankbarkeit, in Demut passieren kann, geschehen darf. Das ist meine Arbeit. Und wenn ich da jetzt reingehe und mit denen mitweine ... Gerrit-Léon Callenberg: Mh. Sabine Osterauer: oder total zerstört bin am Boden oder dann auch Schluchzer beim Erzählen der Lebensgeschichte, bei den Verabschiedungen. Es bringt ja niemandem was. Und ich glaube, da muss man auch, das hat auch etwas mit dem bewussten Leben auch zu tun, da auch in kein schlechtes Gewissen zu fallen. Weil schlechtes Gewissen wird uns ja auch ganz viel über Social Media gemacht. Wie kannst du nur? Das geht doch so nicht. Das kannst du doch so nicht tun. Das hört man ja auch immer wieder bzw. haben wir es auch in der Erzügen mitbekommen. Und das ist schon etwas, ich, womit der Mensch schon auch sehr stark kämpft. Wie siehst du das? Gerrit-Léon Callenberg: Ja, voll. Ja, es wird oft natürlich ein schlechtes Gewissen eingeredet. Macht ja auch, wir können jetzt politisch kurz abrutschen, aber ich gehe nicht so tief rein, weil es nicht mein Feld ist. Aber es macht natürlich, wir nur Menschen, ein schlechtes Gewissen einredet. Und dass über Jahrzehnte die ganze Zeit so gemacht wird, kannst du natürlich super geil Menschen zum Beispiel lenken. Wenn du jetzt nicht X tust, dann liebst du mich nicht mehr. Fremde Partnerschaft. Sabine, wenn du jetzt nicht um 17.45 Uhr bei deinem Mann sitzt, dann bist du eine schlechte Partnerin. Das gibt ja Beziehungen. Du kennst aus dem Rassismus wahrscheinlich, kennst du das besser als viele, viele andere, die das hören. Dass solche Dinge einfach passieren und du kannst die Menschen einfach besser lenken und sich einfach mal frei davon zu machen, dass das nichts mit dir zu tun hat. Wenn einer das Problem damit hat oder sagt, wenn ich das nicht ich tue oder wenn ich das tue, bin ich kein guter Mensch oder ich bin ein schlechter Mensch, dann ist es dein Problem. Wenn du das so siehst, ist es okay. Für mich ist es fein, egal was ich mache. Davon zurück in sein Selbstbewusstsein, in seine Stärke kommen, in seine Sicherheit und Selbstsicherheit auch reingehen, dass das schlechte Gewissen nichts mit dir zu tun hat, sondern immer nur etwas ist, was von außen versucht eingeredet zu werden und der Rest ist. irrelevant. Sabine Osterauer: finde das sehr spannend, weil du jetzt gerade angesprochen hast, ich bin jetzt ein guter ein schlechter Mensch. Also mir persönlich fällt auf, das ist jetzt mir persönlich meine eigene Meinung, mir fällt auf, dass vermeintlich gute Menschen, nennen wir es mal so vermeintlich gute Menschen, wenn sie irgendetwas Negatives machen, irgendetwas Böses machen, dass sie sich sofort als ich bin ein schlechter Mensch, ich habe jetzt gelogen, ich habe jetzt einen Betrogen, ich habe jetzt keine Ahnungsfinanz, keine Ahnung, ja bla bla bla. die stellen sich dann wirklich hin und sagen, ich bin jetzt ein schlechter Mensch. Ich habe das aber noch nie von schlechten Menschen gehört, die wirklich Sachen machen, die anderen Menschen schaden. Also ich sage immer, für mich, meine Definition von einem schlechten Menschen ist, wenn er andere Menschen, Tiere und die Umwelt bewusst schädigt. Dann ist es für mich ein Mensch, der einen schlechten Charakter lebt. Wie siehst du das? Kannst du das auch differenzieren? Hast du einen gut und Böser? Gerrit-Léon Callenberg: Für mich gibt es kein Guten und Böse. Für mich gibt es Dinge, nicht in Ordnung sind, aber es ist für mich kein böser Mensch. Für mich ist es so, alles was passiert, tun wir aus einer positiven Absicht. Also auch diese Menschen. Sabine Osterauer: Okay. Gerrit-Léon Callenberg: Wenn jetzt jemand die Umwelt vernichtet oder irgendwas ein Tier quält, was auch immer, dann ist es für mich die Person immer noch kein schlechter Mensch, weil es gibt eine positive Absicht für den Menschen, nicht fürs Tier, nicht für alles im Außen. Sondern dieser Mensch tut das. Jetzt kann ich natürlich hier einen großen Shitstorm auslösen gerade. Dass dieser Mensch eine positive Absicht für sich selbst hat, dass es ihm wieder besser geht. Ich könnte jetzt noch andere, noch extremere Beispiele bringen. Das ist aber gar nicht der Rahmen dafür. In meiner Welt gibt es keine Bösen und keine guten Menschen. Wir entscheiden ja, ob wir etwas gut oder schlecht sehen. Für Veganer ist es zum Beispiel ganz schlimm, wenn man Tiere tötet. für Menschen, Fleisch essen, ist es vielleicht ganz schlimm, wenn Menschen kein Fleisch essen, weil es vielleicht in deren Welt Gesundheit bedeutet. Ich weiß es nicht. Es geht darum, du kannst alles drehen, wie du willst. Du wirst immer jemanden haben, der das, was du tust oder was ein guter Mensch tut, nicht gut finden. Und es gibt immer Menschen, die, wenn man das möchte, ein schlechter Mensch, immer wieder findet, wo Sachen nicht gut sind oder gut sind, die die Leute tun. Das ist ja immer wieder, das ist alles Ansichtssache. zum Beispiel sagen soll Gerrit, du warst mir jetzt, keine Ahnung, knapp 40 Minuten warst du mir echt sympathisch und jetzt triggerst du mich und gehst mir richtig auf den Senkel an der Stelle. Das ist ja auch wieder nur die Interpretation von jemandem. Und für mich ist es so, ich liebe den Menschen trotzdem, egal was er tut, weil es gibt Gründe, warum die Menschen sind, wie sie sind. Nur die Frage ist, möchte ich mit der Person zu tun haben, ja oder nein? Hat ja nichts damit zu tun, dass ich das nicht in Ordnung finde. Nur ich werte die Person nicht oder verurteile sie nicht dafür, dass sie was getan haben, weil es gibt immer Gründe dafür. Sabine Osterauer: Ich sehe das schon auch so. Also da bin ich schon auf deiner Seite auch. Also ich bin auch immer dafür, dass man dahinter schaut, weil der Mensch ja gewisse Dinge aus unterschiedlichen Gründen macht. Und wie du jetzt sagst, wenn jetzt ein Mensch ein Tier quält, dann kann das sein, dass er einfach das macht, damit er sich besser fühlt im Sinne von vielleicht ist auch er irgendwann einmal geschlagen worden, wie auch immer. Man weiß es nicht aus der Kindheit, Vergangenheit, wie auch immer. Und durch das, er jetzt praktisch die Macht über ein Tier ausübt, fühlt er sich besser. Das kann ich verstehen. Ist für mich aber gleich, ich glaube, du brauchst Hilfe. das geht es. Das ist so mein Zugang jetzt. Ich glaube schon, dass wir da noch ein bisschen in die Bewertung gehen müssen. Ich habe das schon verstanden. Das liegt immer im Auge des Betrachters. Gerrit-Léon Callenberg: Ja definitiv. Sabine Osterauer: Wie wir das sehen, wie wir das bewerten, hat ja auch etwas mit unseren eigenen Erfahrungen zu tun, weil der eine sagt, dann hat er halt seiner Frau mal eine geschmiert, ja, wurscht. Und der sagt, im Gottes Willen, das kann man nicht machen, das ist ja verbrechen, du bist ein böser Mensch. Klar. Aber du und? Ich glaube schon, dass es gewisse Grenzen gibt, wo man sagen kann, und das ist jetzt too much, du brauchst hier Hilfe. Das ist nicht Normal. Also das ist nicht etwas, wie ein Mensch sein sollte. Aber das ist mein Zugang jetzt dazu. Das Gerrit-Léon Callenberg: Du sagst es. Ja voll. Ja das ist ja auch wichtig, es kommt ja auch immer darauf an, wie können Menschen zusammenleben. Wenn jetzt jeder jedem eine reinhaut, man eine Auseinandersetzung hat oder jeder klaut dem anderen das Fahrrad oder bricht ins Haus ein, dann funktioniert kein Zusammenleben mehr. Das heißt, es darf schon Regeln geben, führen zusammenleben. Alles andere macht keinen Sinn und da dürfen solche Sachen natürlich auch haben ihren Platz, die super, super, super wertvoll sind. Bewertung, steckt das Wort Wert drin. Die Frage ist halt immer, welche Werte stöpeln wir jemand anderem auf oder welche Werte werden uns auch aufgestöpft. Das heißt, du immer so super negativ, die wird was bestimmt und dann bla bla bla. Nein, auch wir, in einer Gesellschaft zusammen zu leben, in einer Harmonie, in einer Community, Netzwerk, wenn man das immer möchte, in einem in einer Stadt, in einem Land gibt es Regeln, damit ein Zusammenleben für Menschen funktioniert. Und für mich ist immer immer immer immer immer wichtig, alles was getan wird, wird zum höchsten Wohler aller entschieden. Egal worum es geht, für mich ist jemand lichtvoll das ganz wichtig zu wissen. entscheidet der Mensch aus der lichtvollen Energie oder aus der Dunkelheit. Lichtvolle Energie ist einfach, wenn man etwas zum höchsten Wohle aller tut. Die Frage ist, wozu tun wir das? Das ist auch immer wichtig zu wissen, dass manche Menschen eben nicht so handeln und deswegen sind sie auch einfach nicht die Menschen, mit denen ich zu tun haben möchte. Das ist meine Meinung dazu noch. Sabine Osterauer: Okay, kommen wir zurück zu unserer Frage. Wir atmen dann immer so schön aus. Ich sage ja, aus einer Warum-Frage werden ganz, ganz viele Warum-Fragen. wieder bei dem Thema Erfolg, also dass wir da wieder anhängen. Jeder Mensch ist, wie er ist. Schön ist, wir wissen, wer wir sind, wenn wir den Zweck unserer Existenz herausfinden, wenn wir aufhören, uns auch mit anderen zu vergleichen. Gerrit-Léon Callenberg: Stimmt, Sabine Osterauer: wenn wir aufhören daran zu glauben, wenn uns jemand anderer bewertet, also uns einen Wert gibt. Wir dürfen uns selbst bewerten, ja oder nein? Gerrit-Léon Callenberg: In meiner Welt kannst du dich bewerten, wenn du möchtest. Ist immer wieder. Sabine Osterauer: Ist es gut oder ist es sinnvoll? Gerrit-Léon Callenberg: Wenn es dich dahin bringt, du hin willst oder wenn es dich mehr zu dir bringt oder zu dem, warum du hier bist, Zweck deiner Existenz erfüllt und du deine Seelenaufgabe erfüllst und bla bla bla, dann würde ich sagen, es ist sinnvoll, zu bewerten. Aber wichtig ist, wenn wir uns bewerten, sich nicht schlecht zu fühlen. Sabine Osterauer: Aber die Frage... Ja, Entschuldigung? Aber können wir uns bewerten, ohne uns zu vergleichen? Gerrit-Léon Callenberg: Hm, nee. Sabine Osterauer: Also dann bringt es ja eigentlich auch gar nichts, wir sollen uns ja nicht vergleichen. Also es wäre gut für unser Ich, für unser Selbst, uns nicht mit anderen zu vergleichen. Gerrit-Léon Callenberg: Ja genau, die Frage ist halt, mit wem vergleichst du dich? Vergleichst du dich mit dir vor einer Stunde oder gestern oder vor einer Woche oder vergleichst du dich mit anderen? Ich vergleich mich nie mit anderen. Mir ist es komplett egal, wie jetzt jemand Erfolg definiert und was sie alle machen, die haben ihre Meinung, alles super schön. Ich vergleich mich einfach nur mit, bin ich heute wieder ein Stück besser geworden, bin ich heute wieder ein Stück mehr ich geworden und habe mehr Gutes in die Welt gebracht. Sabine Osterauer: Ja. Ja. Ja. Ein anderer Zugang. Ich glaube, dass die wenigsten Menschen sich mit sich selber vergleichen und sich aufgrund dessen bewerten. Ich glaube, das sind ganz wenige nur. Da habe ich jetzt auch wieder etwas dazu gesagt. Ich glaube, Unterbewussten mache ich das auch. Ich glaube, mir ist es zumindest zugegangen, aufgrund meiner Prägungen und meiner Muster habe ich ganz viele Jahre versucht, mit anderen Menschen zu vergleichen. zu versuchen, so zu werden, weil so wie ich bin, war ich nicht gut. Das wurde mir zumindest immer wieder auch gesagt, zumindest im narzisstischen Umfeld, dass ich das nicht wert ich kann das nicht, ich bin nicht lebenswert usw. Ich habe dann natürlich versucht, wenn ich so nicht lebenswert bin, dann muss ich so werden wie wer anderer, der lebenswert ist. Meine ganze Energie ist in Menschen hineingeflossen. die gewisse Dinge gemacht, getan, an sich hatten und lebenswert dabei waren. Das hat super gar nicht funktioniert. Also das hat überhaupt nicht funktioniert. Das war nur anstrengend. Es war nur frustrierend. Es hat mich nirgends wohin gebracht. Also nichts zu mir, gar nichts, sondern immer weiter weg von mir. Und irgendwann habe ich mir gedacht, wo bin ich? Also nicht wer bin ich, sondern wo bin ich? Also ich habe mich ja total verloren, speziell im Narzissmus. Total verloren. Und irgendwann habe ich gesagt, ich habe nur dieses eine Leben. Gerrit-Léon Callenberg: Glaub ich dir. Sabine Osterauer: Ich habe nur dieses Leben und ich bin die Einzige, dieses Leben verändern kann. Nämlich so, wie ich das will und nicht, wie es der Andere will. Das heißt, ich muss oder ich darf jetzt wirklich ich sein. Das ist ganz, ganz wichtig. Da reinzuschauen, zu überlegen, was macht mir Freude, so wie du es auch vorher schon gesagt hast. Was bringt mich in die Fülle? Wann fühle ich mich erfüllt? Und was hat Erfüllung mit Geld zu tun? hat das mit viel Geld, mit wenig Geld, mit gar keinem Geld, mit geht so Geld. Da ist auch wieder die Frage, was ist Geld? Was ist viel Geld? Was ist wenig Geld? Das ist auch wieder genau eine Bewertungssache. Aber und? Wenn man bei sich bleibt und sich reinspielt und sagt, wie geht es mir heute? Wie fühle ich mich? Und ich habe dieses Gefühl von Zufriedenheit. Dann habe ich an diesem Tag ganz bestimmt alles für mich. Gerrit-Léon Callenberg: Ich muss auf der Bewertung sein. Sabine Osterauer: richtig gemacht. Und wenn ich dann noch Menschen mich herum habe, die sagen, bin so froh, dass ich dich kenne oder du bist so eine Bereicherung auch für mein Leben, dann ist das auch etwas Schönes und dann habe ich auch was richtig gemacht. Denke ich. Und nein, du bist mir jetzt nicht unsympathisch geworden, auf deinen Anstoß vorher zurückzukommen. Gar nicht. Gerrit-Léon Callenberg: Danke dir fürs Teilen. Sabine Osterauer: Gar nicht. 49 Minuten haben wir, das heißt, wir kommen schon langsam zum Ende. Was würdest du der Welt da draußen, die sich unseren Podcast jetzt anhören und sich denken, na ja, wie jetzt erfolglos und ich arbeite eh so viel und, aber wann bin ich denn jetzt eigentlich erfolgreich? Was würdest du der Welt da draußen noch einmal so ganz kurz mitgeben, so sagen, Erfolgreich ist ein Gefühl, das sich wie anfühlt. Gerrit-Léon Callenberg: Schöne, schöne Vorgabe finde ich richtig schön. Erfolgreich ist ein Gefühl, das du fühlst, wenn du dein Leben lebst. Das so würde ich den Satz bringen und generell würde ich mich einfach mal Gedanken mitzugeben, einfach mal wirklich fragen, was bedeutet für mich wirklich Erfolg? Was bedeutet für mich erfolgreich zu sein? Und dann einfach mal runterschreiben, was das alles bedeutet und vor allem, ob man das überhaupt möchte. Es gibt auch Menschen, sagen, ich möchte nicht erfolgreich sein, alles top, dann ist es auch vollkommen in Ordnung. Wenn du sagst, du möchtest erfolgreich sein und Erfolg ist dir wichtig, was auch immer das für dich bedeutet, dann schreib runter, was das alles bedeutet für dich. Und dann frag dich, was kannst du tun? Ich bin ja Fan von Umsetzungen. Deswegen bringe ich Menschen nicht nur in die Wahrheit, sondern sag ich mal, profitabel. Was auch wieder Profit bedeutet, können wir auch wieder darüber reden. Dass du einfach mal guckst, okay, was kann ich jetzt tun, da hinzukommen? Einfach Schritt für Schritt die Dinge zu tun. Und dann wirst du merken, ob dann, wenn du das erreicht hast, ob das für dich in Ordnung ist oder ob es andere Dinge geht. Sabine Osterauer: Das heißt, ich kann mir ja deine Arbeit mittlerweile sehr gut vorstellen. Ich glaube, wenn ich mich in deine Coachinghände begeben würde, ich hätte ja gar keine Chance, jetzt irgendwie in alte Muster zurückzuspringen. Das würde, glaube ich, gar nicht gehen. Ich glaube, keine Chance. Genau, also so sehe ich das schon. Wie stellst du das an? Das würde mich jetzt persönlich noch interessieren. Wie stellst du das an? Gerrit-Léon Callenberg: keine Keine Chance, die löse ich auf. Sabine Osterauer: Wie findet dein Client oder deine Clientin heraus, was für sie oder für ihn Erfolg bedeutet? Wie gehst du an diese Sache herein? Wenn sie sagen, du musst dir jetzt einmal überlegen, was ist jetzt Erfolg für dich? Wann bist du erfolgreich? Wie ist das jetzt für dich? Das musst du ja wissen. Und dann sagt sie, keine Ahnung, ich weiß nicht, was bedeutet Erfolg für mich? Welche Fragen würdest du weiter stellen oder wie würdest du damit umgehen, damit sie das herausfinden? Gerrit-Léon Callenberg: Also erstmal, wenn es gibt Coaches, Trainer, die mit genauso einer Energie da reingehen, ganz vergessen, es geht darum einfach einen Raum zu eröffnen, wo alles da sein darf. Und wenn du führst die Person auch energetisch einfach vom Kopf mal ins Herz. Und natürlich gibt es auch Menschen, gerade auch Männer, die vielleicht nicht so den Zugang zum Herzen haben oder zum Gefühl. Dann wäre das zum Beispiel die erste Sache, ja ich fühle mein Herz nicht, oder ich kann noch nicht reinfühlen. Dann sag ich, leg doch mal deine Hand auf deine Brust, auf dein Herz. Und kannst du fühlen? 99 % können sagen, ja kann ich fühlen. Also hör auf zu lügen, dass du dein Herz nicht fühlst, so dass es gerade gefühlt ist. So dann gehen wir damit in Kontakt. Was sagt denn dein Herz? Und dann öffne ich genau in dieser Stimme, was sagt denn dein Herz? Was möchtest denn gerade? Natürlich arbeite ich auch mit typnotischen Mustern, Tross und so weiter, ja. Die Frage ist, was möchte dein Herz denn? Was macht dir denn Freude? Und was, wenn du das und das tun würdest? Wie würde dein Herz darauf reagieren? Tu mal so, als ob du dein Herz wärst. Nimm dein Herz doch einfach mal als Person. Mache ich exakt das gleiche, wenn ich Leute zum Thema Geld coache. Was hat denn Geld von dir? Was will denn Geld? Wie sieht Geld dich? Wie siehst du Geld? Habt ihr eine Freundschaft? Habt ihr eine Feindschaft? Was auch immer. Und es geht immer darum, welchen Raum wir öffnen. Ich habe auch schon Leute schweigend gecoacht. Weil es darum geht, einen Raum zu haben, wo alles da sein darf. Und wenn alles da sein darf, dann kann auch alles entstehen. Sabine Osterauer: sehr spannend, sehr interessant. Das heißt für mich so zum Abschluss, jeder Mensch, der sich für sich selber die Zeit nehmen möchte, kann herausfinden, was ihn erfolgreich macht, was ihn in die Fülle bringt, was ihn Freude macht, wenn er aufhört, sich mit anderen zu vergleichen. sich von anderen bewerten zu lassen, bei sich zu bleiben und dennoch versucht, alle Entscheidungen danach zu treffen, dass es zum höchsten Wohl aller ist. Gerrit-Léon Callenberg: Schön gesagt. Sabine Osterauer: Habe ich das jetzt gut zusammengefasst? Sehr gut. Können wir so stehen lassen. Wunderbar. Dann würde ich sagen, wir haben es zusammen wieder einmal herausgefunden. Unsere Warum-Frage. Warum viele Menschen erfolglos bleiben, obwohl sie ganz viel arbeiten. Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht. Mir schon. Ich habe ganz viel dazugelernt, ich sagen. Obwohl ich schon selber sehr viel wusste. Habe ich trotzdem was dazugelernt. Gerrit-Léon Callenberg: Lass es verstehen, ich gut. Sabine Osterauer: Und es ist immer schön mit dem Gerrit auch zu quatschen, weil der Gerrit so eine ganz, ganz arge Überzeugung hat, einen ganz eigenen Glauben hat und das finde ich so toll, weil er so ganz in der Mitte schwingt und es ist ihm glaube ich völlig egal, ob neben ihm die Welt untergeht, er wird in seiner Fülle bleiben. Also so wirkt er auch auf mich und so kann ich auch ein bisschen was aus seinem Gesicht herauslesen, aber das, ja. Weißt du ja schon. Und deswegen ist es immer ganz toll und ganz schön mit dir zu plaudern. Und vielen herzlichen Dank, lieber Gerrit, dass du heute bei mir warst. Gerrit-Léon Callenberg: Ja. Sehr gerne Sabine, vielen vielen Dank für die Einladung, vielen Dank für das schöne Intro, vielen Dank für das schöne Outro und wirklich ein wundervoller Raum gefällt mir sehr gut, vielen vielen Dank. Sabine Osterauer: Ich danke dir.