Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 077 Germanische Götter & Mythen am Sonntag - Sól, Iduna & Freyja - | Vera Zingsem & Petra Baum
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- Petra Baum: Hallo zusammen, ich begrüße euch ganz herzlich zu einer weiteren Folge für Mythologien in der Geschichte. Mein Name ist Petra Baum von Spirit Mind Energy und ich begrüße wieder ganz herzlich Vera Zimgen an meiner Seite. Wir sind ja bereits eingestiegen auf dem Donnerstag und hatten dort so viel zu erzählen. Heute widmen wir uns dem Sonntag. Und eins kann ich euch sagen, zum Sonntag gibt es noch mehr zu erzählen und wir haben gemerkt, wir werden das von vornherein teilen, weil wir schaffen es gar nicht in einer Folge, Und deswegen gibt es heute eine Folge über die germanischen Götter. Und liebe Vera, was hast du uns dazu alles mitgebracht? Herzlich willkommen. Vera Zingsem: Ja, ganz herzlichen Dank für die Einladung. ja, die Sonne, natürlich, wenn wir uns überlegen, die Sonne in unseren Breitengraden fehlt ja manchmal. Da haben wir nicht ganz so viel. Deshalb ist auch interessant, in den Griechen sind die Pfeile des Apollo. Da ist eher die Aggressivität. Also überhaupt im Vorderen Orient wird die Sonne als aggressiver wahrgenommen. Wir hier, wir sind ja zum Teil froh, wenn sie scheint und wenn es warm wird. Ich finde, das ist hier immer sehr angenehm. Und deshalb sind hier die Geschichten über die Sonne nicht aggressiv, sondern im Gegenteil sehr, ja, einfach sehr erwärmend. eben, ja, es gibt sehr viele, ich habe also eine ganze Reihe aufgeschlüsselt, es gibt die Göttin Sol und Sol ist tatsächlich dann weiblich. Also nicht wie lateinisch Sol, Sol ist männlich, sondern bei uns ist es weiblich. Wir sagen auch die Sonne und der Mond, und das ist auch die Mythologie dazu. Also wir haben den Mond männlich und die Sonne weiblich, weil die Sonne einfach das Leben bedeutet und wir brauchen Lebendigkeit. Und insofern im Vorder- und Orient ist der Mond lebendbringend, weil da können die Leute endlich von der Sonne aufatmen und können sagen, wir können jetzt die Werkzeuge fallen lassen, jetzt fangen wir an zu tafeln und freuen uns. Jetzt können wir die frische Brise genießen. Bei uns ist das genau andersrum gewesen. Wir waren froh, wenn es warm und gemütlich wurde. Und das war eigentlich am Tag. Und dieses Lebensspendende kommt hier von der Sonne. Und meine These ist, dass das, was Leben spendet, weiblich genannt wird. Und insofern ist eben bei uns die Sonne weiblich und der Mond männlich. Und das ist auch kein Vertun, weil ja viele sagen, Mondin und der Sonne, also le soleil im Französischen, aber wir haben ja tatsächlich den Vorzug für die weibliche Sonne. Und da haben wir gleich mehrere. Wir haben die Göttin Zool auf ihrem Sonnenwagen, sogar mit ihrer Tochter. Dann haben wir die Göttin Freya. Dann haben wir die Göttin Iduna, die wir ja nur als Versicherung kennen, aber immerhin noch kennen, weil sie die Göttin mit den Äpfeln ewiger verjüngert. Dann haben wir Ostara, das ist auch wieder Sonnengöttin, aus dem Osten kommen. Also dann noch frei und dann noch den Eber und was weiß ich alles. Also wir haben Sonnengottheiten wirklich am laufenden Meter. Das heißt, die Sonne ist tatsächlich für uns das Lebenselixier. Und wenn wir die Göttin Sol sehen, da gibt es, das ist ganz interessant, die Göttin Sol. Wir haben eine Vorstellung, dass der Tag ist männlich und der wird von einer weiblichen Sonne beschieden. Dafür ist dann aber die Nacht weiblich und wird von einem männlichen Mond befinden. da haben wir wie so Yin und Yang Geschichten. Also die Nacht gebiert den Tag als ihren Sohn und auf dem Tag scheint die weibliche Sonne. Und das ist Sol. Also das ist im Grunde, das wird auch nicht irgendwie gesehen, die Strahlen der Sonne vertreiben die finstere Nacht oder so. Nein. Die Nacht gebiert den Tag als ihren Sohn. Das ist ein friedliches Zusammenspiel. Und dann haben wir die Böttin Sol auf dem Wagen. Und das ist ganz wichtig. Sie hat einen Wagen, mit dem fährt sie über den Himmel. Und tagsüber fährt sie, und nachts fährt der Mond. Also das heißt, die beiden wechseln sich ab. Sie sind genau wie Apollo und Artemis im Griechischen Geschwister. Das heißt, sie sind insofern sich auch freundlich gesonnen. Insofern passt es auch schön zusammen. Die Göttin Sol hat einen Wagen, mit dem sie über die Sonne reitet. Der hat einen Blasebalk und einen Schild, der heißt Senftiger, damit sie nicht die Welt verbrennt. Die schützt auch die Welt vor sich selbst. Sie hat zwei Pferde, Algeswind und Erwacher. Die zwei als Wind und Erwacher ziehen dann noch ihren Sonnenwagen über den Himmel. Und dann hat sie eine Tochter, denn die Vorstellung ist eigentlich, wenn diese Welt untergeht und alle Göttinnen und Götter gehen dann unter, dann werden die Kinder übernehmen, sodass sie eigentlich die Kinder schon für die neue Welt vorbereiten. Und so hat die Göttin Sol auch schon eine Tochter, die dann, wenn sie nicht mehr da ist, den Sonnenwagen übernimmt. Das zeigt natürlich wieder, wie wichtig die Sonne ist. Dass man schon sagt, muss eine Nachfolgerin sein, sonst gehen wir vielleicht unter. Die sind zusammen auf dem Sonnenwagen und sie fahren da ganz angenehm rüber. Das sind aber zunächst mal Menschenkinder gewesen und die wurden von ihrem Vater dermaßen glorifiziert und das sind die schönsten Kinder. Also der Mond und die Sonne und wunderbare Kinder, bis die Götter gesagt haben, na also gut. Wenn jetzt die schon so schön sind und so glänzend sind, dann sollen sie doch bitte auch vom Himmel leuchten, damit alle Wesen sich ihrer erfreuen können. Also so nach dem Motto, sonst hast ja nur du was davon. Jetzt haben alle was davon. Also die leuchten jetzt quasi für alle Wesen und alle Welten werden diese Kindern leuchten und sind für alle ein leuchtendes Orientierungsmerkmal auch. Aber nichts ist perfekt in der Welt. ist also immer ein schmachser Wolf, der versucht nach der Sonne und auch nach dem Mond zu schnappen. Das ist auch der Wolf Hass, der geht hinter ihr her. Aber er wird sie nicht erwischen. Auch das ist klar. Aber es ist so diese Verletzlichkeit der Welt, auf die wird bei uns immer angesprochen. Die Welt ist nicht... Einfach nur da. ist verletzlich und wir müssen sehen, dass wir mit dieser Verletzlichkeit auch zurechtkommen. Und das interessante ist, die Sonne schert sich überhaupt nicht den Wolf hinten auf den Fersen. sagt sie, guckt auch nie zurück und sagt auch nie, du blödes Biest, geh doch zurück. Nein, sie fährt ihre Bahn. Sie lässt sich nicht beirren und das Übel hinter ihr. Das kann kratzen und schnappen, wie es will. Es wird sie nicht erreichen, denn sie gibt ihm auch nicht die Energie dafür. Das finde ich eben auch ganz spannend. Und damit kann es sie auch nicht erreichen. Das ist eine ganz interessante Vorstellung. habe auch gedacht, ja, eigentlich haben sie sich schon gute Dinge überlegt. Also die Sonne ist in dem Sinn außer Gefahr. Sie wird weiter ihre Bahn reiten. Dann haben wir aber noch die Göttin Iduna auch. Auch die ist natürlich eine Sonnengöttin und kommt in der Regel, wenn wir jetzt überlegen, warum haben wir eine Versicherung, die Iduna heißt. Die wissen es ja auch nicht blöd. Es ist ja eine Lebensversicherung. Und die Lebensversicherung der Germanen waren die Äpfel, die goldenen Äpfel der Iduna. Und das sind diese Äpfel der ewigen Verjüngung. Und diese Äpfel der ewigen Verjüngung kamen natürlich zunächst mal den Gottheiten zugute. Jeden Tag aßen die Göttinnen und Götter einen Apfel, den sie von Iduna geschenkt bekamen. Und das hielt sie ewig jung und frisch. Und der Apfel ist deswegen Sonnensymbol, weil er rote und gelbe Bäckchen hat. Und das Gelbe steht für die Mittagssonne und das Rot steht für Morgen und Abendrot. Also insofern ist, wenn wir jetzt also einen Apfel essen, dann tanken wir ein bisschen Unsterblichkeit. Und aus diesem Grund wurde in der Bibel dann gesagt, dass Eva Adam einen Apfel reicht. Es steht ja nicht in der Bibel, da steht gar kein Frucht. Aber wir sind immer der Meinung, Der Apfel gehört in diese Schöpfungsgeschichte. Das heißt eben, weil der Apfel einfach nicht wegzudenken ist aus Unsterblichkeit. Auch die Göttin Holle, die hat ja den Apfelbaum auch bei sich. Und der Apfel geht auch mit der Holle, die Göttin der Wiedergeburt und überhaupt der Geburt ist und auch der Liebe. Das heißt also der Apfel gehört auch zur unsterblichen Liebe. Der gehört also im Grunde zu allem Schönen. wenn wir einen Apfel essen, dann können wir das jetzt vielleicht mit mehr Genuss noch tun. Weil wir wissen, wir tanken Unsterblichkeit und immer wären das glückliches Leben, das ist mit dem Apfel der Iduna verbunden. Wenn aber nun die Iduna gestohlen und wenn die Iduna nicht da ist, dann altern die Asen und Wannen. Also dann altern die Gottheiten. Das heißt, sie brauchen die Iduna bei sich. Dann gibt es diese interessante Geschichte, dass die Iduna geraubt wird. das ist eben insofern etwas schwierig. Da sind Odin und Loki und Hönyr, Wir sind draußen unterwegs und Ochsen sich braten und über ihnen im Ast sitzt ein Adler und sorgt immer dafür, dass das Feuer ausgeht. Da sagen sie sich, was willst du? Und er sagt, ich möchte auch was von dem Fleisch haben. Dann können wir ja zusammen essen. Das machen sie auch, nur als dann glücklich der Braten fertig wird. steht der Adler sofort unten, nimmt sich den Großteil der Beute und die drei Götter gehen fast leer aus. Das will wiederum Loki nicht dulden und erschlägt mit einer Stange nach dem Adler. Der Adler fliegt weg, die Stange bleibt am Adler und Loki klebt an der Stange fest. Jetzt wird der Adler immer höher und Loki weiß nicht mehr, was er noch tun soll. Er kugelt ihm auch schon die Arme aus den Achseln heraus. Und dann sagt er, was mache ich denn, lass mich doch frei. Und dann sagt der Adler, ja, besorg mir bitte die Iduna, dann lasse ich dich auch frei. Aber ich verpflichte dich, mir die Iduna zu schenken oder zu bringen, damit ich die dann bei mir habe. Das heißt, die Riesen wollten die Iduna für sich, weil sie dachten, dann sind wir auch mal unsterblich oder können wir unsterblich werden. Loki macht das also, muss es ja nun machen, er kann ja nicht anders. Und dann geht er und fragt die Iduna, sag mal, du mal mit mir vor die Tore der von Asgard kommen? stehen ein Apfelbäume, die sehen aus wie deine. Vielleicht können wir die auch noch nehmen. Ja, und dann lockt er Iduna raus. Kaum ist sie draußen, hat der Adler sie schon gepackt. Und weg ist er mit Iduna. Und Asgard bleibt ohne Iduna. und dann altern die Asen aber im Spornstreicht. Die werden alle grau und faltig. Und da wird natürlich klar, irgendwer muss das jetzt hier verursacht haben und es ist wieder Loki. Wir werden immer sehen, wenn etwas schief geht, ist Loki mit von der Partie. Er muss es gleichzeitig veranlassen und er muss auch wieder heilen. Göttin Freier leiht ihm selbstlos ihr Falkengewand, damit Loki mal fliegen kann, er hat kein eigenes. Dann sieht er eben, ja, da hinten, ganz weit weg, da ist eine Höhle und da ist Iduna festgesetzt von diesem Radler. Das ist auch noch gleichzeitig ein Riese, also sehr schwer zu handhaben. Er fliegt also hin, trifft Iduna, verwandelt sie in einen Nuss und fliegt mit ihr zurück nach Asgard. Dann kommt aber der Riese Tjassi zurück, sieht, dass die Iduna wieder geraubt ist und macht sich auf die Verfolgung. Das heißt also Falke und Adler müssen hintereinander. Der Adler ist also schon ziemlich nahe, aber der Falke kommt über den Burgwall rüber. Die Asen und Wannen, die Götter, schon so schlau und haben so lauter Holz und Gestrüpp den Burgwall aufgeschichtet. Als der Adler dann über den Burgwall will, haben sie schon alles angezündet. Er bleibt unten und lässt sein Leben in diesem im Feuerring. Ja, die Asen sind also gerettet, denken sie zumindest, aber der Riese nun ja, hätte das ja auch nicht machen müssen. Er war ja auch wirklich ein übler Geselle. Trotzdem, eines Tages kommt seine Tochter und sagt, sie möchte Genugtung haben. Ihr Vater ist gestorben und sie will jetzt eben, dass sie da Genugtung bekommt. Sie möchte entschädigt werden. Und dann sagen die Asen, ja du hast recht. Wir haben da tatsächlich, das war nicht so gut von uns, du darfst dir jetzt einen Mann, wenn du etwas möchtest, du denn haben. Das heißt, ich möchte einen von euch Göttern zum Mann haben und ich möchte zum Lachen gebracht werden. Zum Lachen bringen, das ist natürlich auch eine schöne Vorstellung. Wenn man trauert, ist Lachen, glaube ich, wirklich gute Medizin. Sie soll sich dann einen Mann aussuchen, dem sie das ist in Ordnung, also wenn du das willst, machen wir das ebenso. Aber sie darf sich nur nach den Füßen den Mann aussuchen. Und dann überlegt sie, wer hat denn die schönsten Füße und denkt, das ist vielleicht der Sonnengott Baldur. Der ist nämlich auch noch mit. Baldur ist ein anderer Sonnengott und der wiederum gehört zu Odin und Frigg. Und dann denkt sie, sie nimmt die schönsten Füße und hat hoffentlich Baldur erwischt. Aber wen sie erwischt hat, ist jemand ganz anders, nämlich Nörd, der Vater von Freya und Frey und der wohnt am Meer. Sie aber wohnt nun im Hochgebirge. Sie ist auch Schneeschuhgöttin, sie fährt auch Ski. Sie ist auch wieder eigentlich die Verkörperung eines sonnigen Wintertages. Also auch da ist wieder ganz viel Interessantes. Ja, jetzt muss sie also diesen Jörg, der am Meer lebt und sie lebt im Hochgebirge. Wie macht man das? Indem man zwei Wochen in Gebirge und zwei Wochen im am Meer lebt. Also sie machen eine moderne Beide gehen jeweils dahin, wo der andere wohnt und halten das auch eine Zeit lang durch, bis irgendwann der eine sagt, nein, leid sind mir die Berge, ich kann nicht mehr, ich mag die Berge nicht und sie sagt, nein, leid ist mir das Meer, ich mag das Geschrei der Möwen nicht mehr, ich kann das nicht mehr aushalten und dann trennen sie sich wieder. Aber... Skadi bleibt trotzdem auf Asgard und sie darf immer kommen und sie ist immer willkommen. Und das ist mich auch ein Zeichen, dass man Feindschaften nicht verewigt. Dass man einfach sieht, der Riese ist zwar ein fieser Kerl, aber nicht seine Tochter. Die hat ja trotzdem jetzt gelitten und darum kann sie immer kommen und sie ist immer willkommen und sie wird immer auf Asgard auch zu Hause sein. Und die Augen des Riesen, die setzt man als zwei Sterne an den Himmel. Sodass man also auch in diesem Sinn, dem Riesen, obwohl er wirklich ein fieser und eigentlich ziemlich schuftig war und gar nichts Geselliges, hat man trotzdem ihm auch noch die Ehre erwiesen. Und das finde ich eine wunderschöne Vorstellung. Dass man also sieht, wie man auch auskommen kann, auch mit etwas, was sich verfeindet anfühlt. dass man in dem Moment das auf sehr friedfertige Weise gelöst hat. Und dann sind alle auch zufrieden. Also Skadi ist hochzufrieden. Sie löst die eine Ehe wieder auf, aber sie ist voll zufrieden auf Asgard und ist eigentlich Schneeschuhgöttin. Was auch interessant ist, dass man extra noch eine Skigöttin hat. Also das ist dann auch noch mal eine Extra-Göttin. Also insofern kann man sagen, Iduna mit den Äpfeln ewiger Verjüngung. Das ist eigentlich eine ganz zentrale Sonnengestalt. Und wenn sie in eine Nuss verwandelt wird, dann heißt das, es wird Herbst. Und im Herbst werden alle Pflanzen sich in die Keime und Kerne zurückziehen. Das heißt, Eduna als Nuss ist wiederum die, die zeigt, dass die Sonne nun abnimmt und dass sie sich nun verkleinert und dass jetzt, dass dann demnächst Winter kommt und dann ist sie als Skigöttin aktiv und dann bejubelt sie den kristallklaren sonnigen Wintertag. das ist dann auch eine ganz schöne Vorstellung. ich hoffe, wenn jetzt alle mal wieder Äpfel essen, dann denkt an Iduna und an die Sonnenkraft. Dann fluckt das noch mehr und ihr werdet etwas Unsterblichkeit tanken. Das ist noch auf jeden Fall schön. Ja, dann haben wir natürlich noch Ostara. Ostara ist auch noch eine Sonnengöttin und zu Ostern tut die Sonne drei Freudenssprünge. Das ist auch was geniales. Also Ostara kommt ja aus dem Osten, wie der Name schon sagt. Im Englischen ist es Erstre, da ist East drin und in der Mitte von Ostara, da ist STR, da ist auch noch die Göttin Ishtar. vom Morgen- Abendstern, also vom Mesopotamien ist da auch noch mit drin. Das ist die alte mesopotamische Göttin der Auferstehung, Inanna Ishtar. Und so ist Ostara auch wiederum die Göttin der Auferstehung und sie ist in dem Sinn, kann man sagen, wenn die Sonne drei Freuden sprüngetut ist, also Ostara, das wunderbare Sonnenfest, das wir genießen können. Das hat man dann noch mit Mit Sonnenreifen hat man dann das Ganze verstärkt, indem man brennende Reifen vom Berg in die Flüsse hat rollen lassen und hat damit eigentlich den Sonnenlauf ja praktisch nachgeahmt. Das heißt also Ostara war in dem Sinn nochmal das freudvolle Fest überhaupt. Dann hat man ja auch das Osterwasser praktisch geschöpft. Das war heilsam für das ganze Jahr. Und Ostara wirft sich abends in die Arme ihrer Mutter Mea. Und das Mea verjüngt dann Ostara. Und so kommt dann Ostara am nächsten Morgen. immer wieder neu als auferstandene Göttin nach oben. Also sie wird von Mea immer wieder liebevoll aufgenommen. und am nächsten Morgen wieder neu gebogen. Als Ostara ist sie dann nochmal unsere Göttin der Auferstehung geworden. finde ich auch eine ganz... Es aber eigentlich kommt Ostara aus dem Zweistrommland. Sie ist die Göttin der Auferstehung und bei uns hat sie sich dann eben assimiliert. Die Auferstehung bei uns ist eben im Frühling, im vorderen Orient ist es im Herbst. Also da hat sie sich sozusagen ein bisschen gewandelt. die Göttin Freya ist auch wiederum Sonnengöttin und hat eine goldene Halskette. Und diese goldene Halskette ist das große Sonnensymbol. Also das ist auch ihr Wahrzeichen. Und das ist auch noch das Wahrzeichen von Frigga und der Göttin Holle. Aber bei Freya ist das eben ganz besonders. Also sie strahlt mit dieser und sie hat dieses Geschmeide sich von vier Zwergen, wiederum Zwergen hat sie schmieden lassen und jeder Zwerg durfte eine Nacht bei ihr verbringen. Damit hat sie sozusagen dieses Goldene. Da kommt es auch wieder, dass die Sonne kommt aus der Unterwelt. sie wird von den Zwergen geschmiedet und sie hat dann dieses Sonnen, dieses funkelnde Briesingamen heißt das und Briesing ist auch das Osterfeuer. Also Briesing ist das Feuer, sodass sie eigentlich das feurige Sonnenhalsband, die feurige Sonnenkette hat. Und die neidet ihr wiederum der Gott Odin. Odin hat wieder ein Sonnenauge und hat ein Mondauge im Mimiusboden. Also er hat zwei Augen, aber das eine ist nicht sichtbar, das hat er als Klappe und Odin ist eben auch Sonnengott. Sein eines Auge ist die Sonne und ich denke wir kennen, ich weiß nicht, In der Schule, damals in der Grundschule haben wir oft ein Auge, das alles sieht. Das wurde dann aber auf Jesus oder was weiß ich, gedeutet. Und wenn es bei finster Nacht geschieht. Aber das ist eigentlich Odin. Der hat dieses eine, weil es braucht ja nur eine Sonne. Er muss ja keine zwei Sonnenaugen haben. Also eine Sonne und sein Schlapphut ist dann die Wolke. Also das ist auch wieder ganz interessant. Er hat den Schlapphut als Wolke und den Sternenmantel als Firmament. und den teilt er sich mit der Göttin Freya. und wenn sie zusammenkommen wird das ganze Firmament leuchtet. Also in dem Sinn haben sie auch noch die Nacht für sich. Aber Odin neidet ihr manchmal dieses schöne Brisengamen. findet er, hätte er auch gerne Freya hat eine Kammer, da kann niemand rein und die ist zu. sie ist eine Göttin, die ihren Raum hält, die also nicht einfach sich für irgendetwas einkassieren lässt und Odin weiß, er kann sie nicht überreden. Und sie wird ihm diese Kette nicht geben, er möchte sie aber haben und dann stiftet er Loki an, die Kette doch bitte ihm die Kette zu besorgen. Und Loki macht das dann auch, indem er sich in einen Floh verwandelt. Also es bleibt, er muss dann klein und dann sticht die arme Pfeier, während sie schläft, so oft in die Seite. bis sie irgendwann sich herumdreht und diese Halskette strahlend erscheint und Loki entwendet sie ihr und bringt sie zu Odin. Das hat aber ein anderer Gott, der Gott Heimdall gesehen und er hat gesagt, nee, das dulde ich nicht, also sowas gibt es nicht. Und der hat sofort die Verfolgung von Loki auf sich genommen, dann haben die zwei auch geforten und Heimdall hat dann diese Halskette wieder der weinenden Freier zurückgebracht. Das ist auch wieder interessant. Loki kommt dann nicht zum Zug. Außerdem ist das ja auch nicht rechtens. Hier wird Odin auch in die Schanken gewiesen. haben sich in zwei Seehunde verwandelt. Auch wieder interessant. Dabei ist dann Heimdall auch ziemlich ramponiert worden. Und dann konnte man die Äpfel der Iduna nehmen, diese Wunden zu heilen. Das heißt also auch hier wird die Sonnenkraft mit Hilfe des Apfels eigentlich als Heilkraft gesehen. Und die Sonne heißt dann auch bei den Germanen Heilschein. Also sie heilt. Sie heilt, indem sie uns bescheint. sie heißt Schönrat und Heilschein. Und Heilschein finde ich wirklich einen wunderschönen Ausdruck. Und das ist wiederum auch mit die Dunas äpfeln zusammen, denn die heilen. Das heißt also, dass sie uns auch, wenn wir einen Apfel essen, auch wiederum geheilt werden. Und geheilt werden durch Petra Baum: Mhm. Vera Zingsem: Sonne, nicht vom Innen. Also so finde ich eine sehr schöne Vorstellung. Petra Baum: Wow! Liebe Vera, du hast uns auf eine Sonntagsreise Feinsten mitgenommen und ich betone nochmal, das war die Sonntagsreise mit den germanischen Gottheiten. Wir machen nochmal eine mit den griechischen. Freut euch jetzt schon drauf und ich sag an dieser Stelle nochmal ganz herzlichen Dank für die wunderbaren mythen und Geschichten drum herum. Danke, liebe Vera. Vera Zingsem: Ja, freut mich, wenn es dir gefallen hat. Mythologie Petra Baum: Tschüss! Vera Zingsem: ist einfach ein fantastisches Gebiet.