Latest / Franchise UNIVERSUM - Der Podcast für Systemzentralen / Standhaft bleiben, wenn der Markt verrückt spielt
Transcript
- 0:00Speaker 1: Hallo, herzlich willkommen liebe Franchisegeber und Franchisesmanager.
- 0:03Speaker 1: Zu einer neuen Episode hier im Franchisuniversum Podcast bei uns aus Heneff und zwar sitz ich zusammen mit dem Peter Knut von Enerix und wir wollen mal schauen wie man als Franchiesgeber so mit, naja, wir nennen es mal schwierige Rahmenbedingungen sei es politisch, wirtschaftlich, prozessual
- 0:20Speaker 1: usw.,
- 0:21Speaker 1: Es geht um die Photovoltaikbranche und das ist ein Auf- und Ab.
- 0:24Speaker 1: Und wie man daraus die richtigen Schlüsse zieht um ein, naja ich nenn das mal solides Franchise-System sicherzustellen.
- 0:31Speaker 1: lieber Peter.
- 0:32Speaker 1: Ich bin sehr begeistert davon dass du deine Gedanken mit uns hier teilen magst und sag herzlich willkommen hier im Podcast!
- 0:38Speaker 0: Ja wunderbar vielen Dank Stefan, dass ich heute hier sein darf.
- 0:41Speaker 0: wir sehr gespannt welche Fragen du mir stellts und was dich auch hier vielleicht verantworten geben darf.
- 0:46Speaker 1: Hallo und Willkommen zu einer neuen Episode in Franchises Universum Podcast für euch in den System Zentral.
- 0:53Speaker 1: Mein Name ist Steffen Kessler Und ich helfe euch, die passenden Menschen zu
- 0:56Speaker 0: finden
- 0:57Speaker 1: und von euch zu überzeugen um sie dann zu erfolgreichen – und das ist mir wichtig!
- 1:01Speaker 1: – zufriedenen Franchisepartnern zu machen.
- 1:04Speaker 1: In meinen Worten heißt es, indem wir unser Glück mit anderen teilen.
- 1:08Speaker 1: Viel Spaß mit dem kommenden Impuls.
- 1:10Speaker 1: Steigen wir mal direkt ein, du bist ja kein unbekanntes Gesicht in der Franchise-Wirtschaft.
- 1:14Speaker 1: Du bist der Typ, der bei den Awards dann mit Konfetti-Kanonen schießt wenn er was gewonnen hat und der Lieder macht rund um die Photovoltaik und Innerrics als sein Franchisesystem und der viel gute Laune verbreitet so empfindliche Sehnenfalls einen extrovertierter sehr gut gelauntwirkender Mensch, der immer wieder so die Energie verkörpert.
- 1:35Speaker 1: Ich könnte mir vorstellen, dass es in eurem Markt
- 1:38Speaker 0: ein
- 1:39Speaker 1: wichtiger Gegenpool ist für euere Partner zum Beispiel auch.
- 1:43Speaker 1: Für eben dieses auf und ab und mal ist das leicht.
- 1:45Speaker 1: dann ist es wieder so nachgefragt, dass sie nicht mehr hinterher kommt und dann verändert sich wieder irgendetwas im Markt und dann ist's wieder unten im Tal
- 1:54Speaker 1: usw.,
- 1:55Speaker 1: dass man jemandem braucht irgendwie mit Zuversicht Stärke, gute Laune irgendwie sowas verkörpert.
- 2:00Speaker 1: oder passt das ganz gut so in eure Branche?
- 2:02Speaker 1: Oder meinst du ist reiner zu feiern.
- 2:04Speaker 0: Ja gut ich meine es liegt natürlich aber im reinländischen naturell dass sich vielleicht diese rheinlische Vornatur mitbringe.
- 2:11Speaker 0: Aber ich finde es mir ganz wichtig.
- 2:13Speaker 0: Mit guter Laune kann man die Menschen doch ganz anders mitnehmen als wenn man so negativ unterwegs ist und letztlich auch die branche oder generell die wirtschaft.
- 2:25Speaker 0: Wir werden es nicht verändern, aber ich glaube mit einer positiven Einstellung kann man seine Franchise-Partner positiv beeinflussen.
- 2:32Speaker 0: Genauso wie den Endkunden und deswegen habe ich diese Aufgabe in unserem Unternehmen gerne übernommen
- 2:38Speaker 0: werden.".
- 2:39Speaker 1: Was würdest du denn sagen ist die wichtigste Aufgabe bezogen auf euren Markt?
- 2:42Speaker 1: Denn wir gleich etwas genauer skizzieren werden um das zu greifen.
- 2:46Speaker 1: Aber was ist so die wichtigsten Aufgabenstellungen um ein solides
- 2:49Speaker 1: Franchisesystem?"
- 2:51Speaker 1: in einem solchen Markt, wie er bei euch ist.
- 2:53Speaker 1: Wo die Rahmenbedingungen mindestens mal wechselhaft sind und nicht immer einfach dass das funktioniert?
- 2:59Speaker 0: Ja da grabe ich mal ganz weit zurück.
- 3:03Speaker 0: Unser Fränchesystem haben wir vor fast zwanzig Jahren gegründet.
- 3:06Speaker 0: Am ersten, ersten, zwei tausend sieben sind mein Geschäftsbad der Stefan Jakob und ich gestartet Und die Vorgabe war es ja erstmal ein einen Musterbetrieb aufzubauen.
- 3:17Speaker 0: Wir sind ein ein Fränchessystem ohne einen industriellen Hintergrund.
- 3:24Speaker 0: Das heißt, das Frenschersystem haben wir letztlich aus einer Idee gegründet mit Eigenkapital gestartet und über die Jahre aufgebaut.
- 3:35Speaker 0: Deswegen würde ich immer sagen es gibt so unterschiedliche Frenchersysteme, die einen sind Industrie gestützt und die anderen von denen es glaube ich fast noch mehr gibt, würde ich mal behaupten aus einem, zwei, drei Gründern sich so entwickeln und zu der zweiten Gruppe gehören wir.
- 3:57Speaker 0: Also das heißt, wir sind ein Unternehmer geführtes Fräncher-System.
- 4:01Speaker 0: Wir haben alles von der Pika auf selbst gemacht.
- 4:04Speaker 0: Wir haben alle von der pica auf selbst finanziert.
- 4:07Speaker 0: Wir hatten jeden Schmerz auch selber mal durchlaufen also jeden schmerz den einen Fräncherspartner auch durchlaufen wird, doch wenn wir ihn dabei unterstützen das möglichst nicht zu tun.
- 4:17Speaker 0: Aber das ist letztlich so in dem... Wie soll ich sagen?
- 4:26Speaker 0: Es ist wie die Herdplatte für ein Kleinkind.
- 4:29Speaker 0: Man muss oder man versucht zwar das Kind davor zu bewahren aber trotzdem erst wenn es mal die heiße Platte gespürt hat weiß es wirklich was es bedeutet.
- 4:39Speaker 0: und so ist es ja im Franchise auch dass man als Frenschersgeber versucht, die gemachten Fehler nicht zu übertragen.
- 4:49Speaker 0: Den Frenschaispartner davor zu bewahren aber es gelingt einen nicht immer.
- 4:56Speaker 1: So
- 4:56Speaker 0: wie bei ist immer deine Frage?
- 4:57Speaker 1: Na ja was so die wichtigste Aufgabe-Eigenschaft in einem solchen Umfeld ist, weil du gerade sagt hast, das ist ein bisschen meine Aufgabe auch eine Frohnatur zu sein.
- 5:07Speaker 1: Was ist denn so die Wichtigste, dass das Ganze funktioniert im Umfeld?
- 5:14Speaker 0: Unsere Branche, ich habe sie im Vorgespräch gesagt die durchläuft relativ in relativ kurzen Zyklen immer ein Auf und ein Ab.
- 5:23Speaker 0: Wohl möglich parallel zu den politischen Veränderungen in Deutschland.
- 5:27Speaker 0: Und jetzt als Franchisegeber müssen wir natürlich das auch mit einer gewissen Perspektive vorausschauend unseren Franchises Partnern mitgeben.
- 5:40Speaker 0: Wenn so einen Markt boomt dann ist jeder versucht möglichst schnell auch möglichst viel Markt mitzunehmen, weil er sagt ja ich kann jetzt hier schnell Geld verdienen.
- 5:51Speaker 0: Das ist zwar schön aber man weiß immer und das ist glaube ich der Punkt auf den du jetzt anspielst wir müssen immer darauf ab unsere Partner aufmerksam machen dass es eine Zeit nach dem Boom gibt Und wir haben in der Solarbranche, seitdem es in den letzten sechsundzwanzig Jahren sein erneuerbarer Energiengesetz gibt, immer ein Auf und ein Ab.
- 6:20Speaker 0: Man kann zwischendurch mal sehr viele Aufträge generieren und letztlich auch viel Umsatz und Ertrag erwirtschaften aber... Es gibt auch eine Zeit danach und ich glaube, für ein solides System ist es immer wichtig, auch den Partner darauf aufmerksam zu machen.
- 6:38Speaker 0: Man sollte versuchen, zwischen diesen zwei Peaks sich zu bewegen und nicht versuchen möglichst schnell, möglichst reich zu werden weil das gelingt dem Wenigsten.
- 6:51Speaker 1: Ja ja, ich war vor ein paar Wochen bei einem Partner von dir und habe einen Podcast mit ihm aufgenommen Und er sagt auch, Alter Schwede.
- 6:57Speaker 1: Das ist
- 6:58Speaker 0: so schnell
- 6:59Speaker 1: was da passiert und so hoch und runter.
- 7:01Speaker 1: die Amplituden sind zu hoch also du kommst eigentlich nie zur Ruhe weil immer irgendetwas ist und das scheint schon sehr speziell für euer Markt zu sein noch spezieller als jetzt eine Gastronomie in der Fitness oder wo auch immer wo es natürlich auch die auf- und abskippt.
- 7:15Speaker 1: Aber bei euch scheint da vielleicht auch durch starke politische Einflussnahme glaube ich.
- 7:20Speaker 1: Vielleicht wollen wir mal den Markt maskizieren.
- 7:22Speaker 1: Natürlich ist das für andere Franchise Geber und Franchises Manager ... jetzt nicht ein zu eins übertragbar, aber wenn wir gleich auf deine Learnings gucken daraus,... ... dann kann man vielleicht das eine oder andere trotzdem mitnehmen.
- 7:32Speaker 1: Lass uns was gezielen!
- 7:33Speaker 1: Was zeichnet euer Markt aus?
- 7:35Speaker 1: Jetzt mit Blick auf Politik... ...auf Investoren..., ...auf Wirtschaftlichkeit,... ...auf Nachfrageangebot und Nachfrage, wenn ich mal die vier Dimensionen so nehmen muss.
- 7:46Speaker 0: Ich muss vielleicht mal kurz erläutern.
- 7:49Speaker 0: Photovoltaik ist natürlich ein großes Spektrum.
- 7:51Speaker 0: Da gibt es kleine Balkonlage bis zu den großen... Solarparks, die rechts und links der Autobahn wie die Pizza aus dem Boden sprießen.
- 8:02Speaker 0: Wir bewegen uns im Privatsignal.
- 8:04Speaker 0: Das heißt wir sind der Ansprechpartner für Hausbesitzer, die sich alternativ energetisch versorgen möchten.
- 8:14Speaker 0: Also das heißt wir bauen die Photovoltaikanlage aufs Dach, kombinieren sie mit einem Stromspeicher damit der Strom möglichst.
- 8:23Speaker 0: wir kombinieren das mit einer Wärmepumpe.
- 8:25Speaker 0: Das haben wir vor knapp drei Jahren mit reingenommen, dieses Segment.
- 8:30Speaker 0: Die Kombination mit der Elektromobilität ist extrem spannend.
- 8:35Speaker 0: Wir zahlen jetzt aktuell, ich glaube, zwei Dreißig für den Liter Diesel.
- 8:41Speaker 0: umso interessanter wird es dann wenn nicht mein Elektroauto mit Solarstrom B laden kann
- 8:47Speaker 1: Perspektivisch, wenn das Elektroauto auch noch dein Speicher ist.
- 8:50Speaker 0: Ganz genau!
- 8:51Speaker 0: Das ist der nächste Punkt, also bidirektionales Laden.
- 8:55Speaker 0: Ich kann den Solarstrom ins Auto einspeisen und kann ihn mir aber auch wieder... zu einer gewissen Zeit wieder zurückholen.
- 9:03Speaker 0: Das Auto kann aber auch über dynamische Stromtarife, das ist auch so ein kleines Segment was wir bedienen, einen dynamischen Stromtarif.
- 9:11Speaker 0: nachts ist der Strom meistens günstiger zur gewissen Zeiten.
- 9:14Speaker 0: dann lade ich das in mein Auto und dann hole ich den Taxi vielleicht zurück.
- 9:20Speaker 0: dafür braucht man bidirektionale Technik also dass
- 9:24Speaker 1: der Strom in beide Richtungen füßen können.
- 9:27Speaker 0: Genau das machen wir.
- 9:31Speaker 0: Ich nenne es mal der anspruchsvolle Hausbesitzer, der seinen gesamten Energiekonzept verändern möchte, den bedienen wir.
- 9:38Speaker 0: Also
- 9:38Speaker 1: Auftragsvolumen gar nicht so ohne?
- 9:40Speaker 1: Ein einziger Auftrag, da kommt ein bisschen was zusammen.
- 9:42Speaker 0: Die reine Photovoltaikanlage liegt meistens bei ca.
- 9:44Speaker 0: zwanzigundzwanzigtausend.
- 9:46Speaker 0: Kommen dann noch andere Bereiche dazu, die ich gerade erwähnt habe mit der Wärmepumpe und dann liegt man locker bei fünfzigsechzig oder auch mal siebzigtausende Euro auf dem Tagsvolumen.
- 9:57Speaker 0: Das sind dann so Aufträge, die dann wirklich Spaß machen.
- 9:59Speaker 0: Also nicht nur vom wirtschaftlichen sondern auch vom technologischen weil es einfach dann so ein Komplettpaket ist.
- 10:06Speaker 1: Ja da schlägt jetzt das Gründerherz, dass das alles mal selber gemacht und entspannt hat.
- 10:12Speaker 1: Okay also danke für den Einblick an eine neue Geschäft, dass wir das ein bisschen besser gegriffen kriegen.
- 10:18Speaker 1: So, und jetzt haben wir die Rahmenbedingungen.
- 10:20Speaker 1: Was gibt euer Umfeld dann her?
- 10:22Speaker 1: Also ich sagte gerade so wirtschaftlich, politisch, Investoren getriebene Wettbewerber glaube ich unter anderem einen sehr, sehr großer über den manchmal über LinkedIn auch schimpft.
- 10:31Speaker 1: das kriege ich hin und wieder mal mit.
- 10:34Speaker 1: und ja zwischen Boom-und Nachfrage weg auch ständig alles dabei hoch und runter.
- 10:41Speaker 1: wie kann man das ganze skizzieren?
- 10:42Speaker 0: Genau also Ich bin jetzt seit Jahrzehnte in der Branche und habe da schon einige Jahre auf dem Puckel.
- 10:50Speaker 0: Und wir hatten mal so die Altmaier Delle, die lag so zwölf-dreizehn.
- 10:55Speaker 0: Da wurde das politisch nicht mehr so in den Mittelpunkt gestellt.
- 10:59Speaker 0: Damals ist noch sehr viel Industrie aus Deutschland nicht abgewandert weil das immer eine falsche Eindruck oder Ausdruck sondern diese Unternehmen sind pleite gegangen und der Markt wurde dann übernommen von chinesischen Herstellern.
- 11:13Speaker 0: Deswegen ist es kein Abwanderung gewesen, aus meiner Sicht.
- 11:17Speaker 0: Und jetzt haben wir dann wieder zehn Jahre gebraucht bis sich der Markt entwickelt hat.
- 11:21Speaker 0: Dann kamen die begonnene Krieg in der Ukraine dazu geführt dass jeder drüber nachgedacht hat.
- 11:30Speaker 0: ich muss mich selbst versorgen am besten noch mit einer Ersatzstromversorgung falls das Netz mal ausfällt.
- 11:38Speaker 0: und Da haben sich dann auch wiederum viele von den gerade von der angesprochenen, ich nenne sie immer so Last Start-Ups gegründet und die haben natürlich einen ganz anderen Hintergrund.
- 11:53Speaker 0: Die müssen das Geld gar nicht verdienen was sie vorne ausgeben sondern die wurden teilweise mit Milliarden Geldern ausgestattet um sich den Markt zu erkaufen.
- 12:08Speaker 0: Also deren Geschäftsmodell ist es ja nicht vorrangig hier ein nachhaltiges Solageschäft aufzubauen, sondern bei denen ist das Ziel und Exit zu betreiben.
- 12:18Speaker 0: Das heißt die wollen noch in die Börse gehen da wollen sie ihren Reibach machen und raus.
- 12:23Speaker 0: Warum
- 12:24Speaker 1: ist das denn für Investoren interessant?
- 12:27Speaker 1: Dieser hoch volatile Markt...
- 12:29Speaker 0: Für Investoren ist es deshalb interessant weil im Augenblick wo sie wo sie eh mal in die Börse gehen, dann wird das Ganze ja maximal vermarktet.
- 12:37Speaker 0: und wir haben es in anderen Branchen gesehen.
- 12:40Speaker 0: Wenn ich daran erinnere, dass in der Corona-Zeit wie viel Liefersservice es gab und manche wurden mit über einer Milliarde bewertet – die gibt es heute gar nicht mehr!
- 12:50Speaker 0: Und das heißt da ist ein ganz anderer Geschäftshintergrund da und ganz anders als vielleicht bei Bei Unternehmer geführten Unternehmen, ich sage es mal so eine Firma Bosch ist für mich ein richtiges Vorbild.
- 13:05Speaker 0: Das ist keine Aktiengesellschaft sondern das ist ein familiengeführtes Unternehmen über Generationen und die sind nicht irgendwelchen Aktionären verpflichtet, sondern ihren Mitarbeitern.
- 13:17Speaker 0: Und da merkt man einfach, hier will man immer am liebsten möglichst viel Geld schnell verdienen und nachher die Sinnflut.
- 13:27Speaker 0: Und deswegen sage ich mal solche unternehmergeführten Systeme, Fränchistysteme Handwerksbetriebe Unternehmen Die tun viel, viel mehr für die Gesellschaft als es jetzt solche Startups vielleicht machen.
- 13:42Speaker 0: Die werden zwar in der Presse immer hochgejubelt Gründermedien oder auch von der Politik aber ob sie wirklich nachhaltig was für die gesellschaft tun das war ich zu bezweifeln.
- 13:54Speaker 0: So, jetzt habe ich genügt darüber geschimpft.
- 13:57Speaker 1: Auf jeden Fall wirbeln Sie dem Markt mächtig auf!
- 13:59Speaker 0: Ganz genau und das ist ja auch unser Problem der Kunde bekommt einen ganz falschen Eindruck.
- 14:14Speaker 0: Führen natürlich auch oder machen Marketing, Werbung zu besten Tageszeiten bei NTV vor den Nachrichten und versuchen da an den Kunden zu kommen.
- 14:27Speaker 0: Aber der Kunde bekommt darüber tatsächlich einen falschen Eindruck vielleicht auch ein finanziell falschen Eindruck von dem System.
- 14:34Speaker 0: diese benötigen Herr Rundt wird jeder Ansage individuell geplant.
- 14:38Speaker 0: Das heißt, du hast das gerade von den Kollegen gesprochen.
- 14:41Speaker 0: Der ist Elektroingenieur der vertraust zum Kunden schaut sich das Gebäude an macht eine komplett Planung.
- 14:46Speaker 0: Der schaut sich auch die Bedarfe für die Zukunft an.
- 14:49Speaker 0: kommt ne Wärmepumperei und kommt ein Elektrohaut oder zu ganz andere Bedarfsermittlungen als jetzt.
- 14:55Speaker 0: wenn ich mit einem Callcenter Mitarbeiter spreche der mein Gebäud eigentlich nur aus der aus der
- 15:01Speaker 1: Kugel-Maps
- 15:01Speaker 0: guckt also Das ist das eine, so.
- 15:06Speaker 0: dann haben wir noch eine Politik.
- 15:08Speaker 0: Aktuell ist die Politik eher gegen erneuerbare Energien.
- 15:12Speaker 0: also auf die Frau Reiche um damals Namen zu nennen, die stets für das Thema Energie.
- 15:22Speaker 0: Aber erneuerbare Energien ist für die kein Baustein.
- 15:26Speaker 0: Die kommt eher aus der Eonwelt und hat damals bei einer Tochterfirma gearbeitet, und ist anscheinend denen mehr verpflichtet als jetzt Deutschland vielleicht auch nachhaltig unabhängig zu machen.
- 15:43Speaker 0: Wir merken es wieder.
- 15:45Speaker 0: durch den nächsten Krieg um Öl leben wir jetzt in Deutschland wieder in so einer Abhängigkeit.
- 15:52Speaker 0: Wir müssen jetzt künstlich die Energiepreise nach unten bewegen, das machen wir dadurch dass wird da seitens der Start irgendwelche Subventionen
- 16:06Speaker 1: Bitteschön.
- 16:06Speaker 1: Wir diskutieren im Moment,
- 16:08Speaker 0: oder die Steuern reduzieren.
- 16:11Speaker 0: also das heißt wir bewegen uns wieder in eine Abhängigkeit und wir haben ja sechsundzwanzig Jahre erneuerbare Energien und wir sind extrem erfolgreich.
- 16:19Speaker 0: Ich glaube hier ist das Land gut.
- 16:22Speaker 0: Kinderbau extrem vieler aus.
- 16:24Speaker 0: momentan aber sagen wir mal wir sind eines der erfolgreichsten Länder indem diese Technik eingeführt worden sind.
- 16:31Speaker 0: da können wir uns echt auf die Schulter klopfen.
- 16:33Speaker 0: Und wie weit wir auch schon gekommen sind, dass wir jetzt heute nicht den Schalter von den Fossilen auf Erneuerbaren umschalten können.
- 16:42Speaker 0: Das ist eigentlich jedem logisch denkende Menschen klar.
- 16:46Speaker 0: Nur es wird immer diskutiert und da kommen die Medien ins Spiel, die sagen Heizungshammer
- 16:54Speaker 0: etc.,
- 16:57Speaker 0: wir dürfen uns nicht mehr aussuchen welche Heizungen wir einbauen dürfen.
- 17:00Speaker 0: das sind ja alles nur Überschriften die auch völlig falsch sind und dann noch völlig falsch interpretiert werden.
- 17:08Speaker 0: Und in dieser Welt lebe ich seit, seit Jahr zwei Tausendzwei hört sich jetzt alles sehr schlimm an.
- 17:16Speaker 0: Ich meine es gibt ja auch sehr viele positive Erlebnisse aber das sind so die Rahmenbedingungen.
- 17:20Speaker 0: deswegen bewegt sich unser Markt doch schon immer im einen auf- und ab- und für jeden Franchisparten oder für jeden der in der Branche unterwegs ist heißt es eigentlich Man sollte sich so im Mittelfeld bewegen.
- 17:37Speaker 0: Es gibt jetzt noch sehr viel Markt und man darf nicht zu schnell gierig werden, man sollte einfach schauen dass man sein Unternehmen kontinuierlich aufbauten.
- 17:47Speaker 0: dann hat man auch mit solchen Situationen die wir es jetzt aktuell haben eigentlich weniger Probleme.
- 17:53Speaker 1: Ja, ich erinnere mich auch an die Zeit wo der Boom dann so groß war und ihr tatsächlich seid ja langjährige Kunden bei uns im Franchise Portal.
- 18:02Speaker 1: Und ihr dann mal rausgegangen seid weil ihr gesagt habt wir kriegen aufgrund des Materialmangels unseren bestehenden Partner schon nicht versorgt.
- 18:09Speaker 1: wie sollen wir denn neue Partner aufnehmen die das nächste Jahr keine einzige Solarpanel geliefert bekommen werden?
- 18:16Speaker 0: Das ist ein weiteres Problem weil wir eben durch unsere Abhängigkeit von anderen Produktionsländern, hier nach Deutschland eigentlich fast keine Elektrobauteile bekommen haben oder Solarmodule.
- 18:33Speaker 0: Dann stellt sich so ein super ... nicht Tanker sondern im Südskanal quer und geht nichts mehr weiter.
- 18:44Speaker 0: oder es dauert ewig bis das Material dann einmal um Afrika rumgeschüppert worden ist.
- 18:50Speaker 0: also das kommt noch dazu.
- 18:53Speaker 1: Wenn du da jetzt so drauf guckst und in deiner Rolle als Franchise-Geber denkst du dir manchmal, Mensch ich hätte auch einfach in einer anderen Branche ein Franchises Geber werden können?
- 19:02Speaker 0: Ich finde es schon spannend.
- 19:04Speaker 0: Manchmal denkt man tatsächlich warum habe ich mir das angetan?
- 19:08Speaker 0: aber wenn ich mal zurückblicke bin jetzt zwanzig Jahre fast selbstständig und davon waren drei oder vier Jahre beschissen Aber die restliche war möglich genial.
- 19:23Speaker 1: Dann lass uns mal aus Franchise schauen.
- 19:24Speaker 1: Also jetzt haben wir die Rahmenbedingungen, ja?
- 19:26Speaker 1: Die kann man als turbulent bezeichnen.
- 19:29Speaker 1: wie baust du da?
- 19:31Speaker 1: und das mit Blick auf Learnings für franchise Geber in anderen Branchen.
- 19:36Speaker 1: was sind so deine wichtigsten Erkenntnisse?
- 19:38Speaker 1: learnings dass Du ein stabiles franchises System gebaut kriegst wo franchisenehmer stabil durchkommen zufrieden sind Partner bleiben den Mehrwert auch spüren des franchise Gebers.
- 19:54Speaker 1: Was ist dann zu beachten, wenn das so mag?
- 19:56Speaker 1: Dass der einfach sehr schwer vorhersehbar ist.
- 20:00Speaker 0: Also ich will jetzt hier nicht alles nur rosa rot malen.
- 20:03Speaker 0: also wir haben auch unsere Herausforderungen in unserem freundlichen System.
- 20:07Speaker 0: Wir haben auch Weggänge in unseren freundliches Systeme
- 20:10Speaker 1: Auch wirtschaftliche Schwierigkeiten.
- 20:12Speaker 1: Das
- 20:13Speaker 0: will ich jetzt gar nicht verharmenlosen Aber es sind ja auch Erfahrungen die man sammelt Und die Erfahrungen, die ich jetzt in den letzten Ich würde sagen, sechs Jahre, wo wir jetzt so wieder zum Boomer fahren oder extreme Nachfrage ist natürlich immer die Komponente Mensch.
- 20:35Speaker 0: Also vorausgesetzt über der Partner, der zu uns kommt und sich interessiert.
- 20:43Speaker 0: Dadurch läuft da ein gewissen Funnel über drei bis vier Schritte Und dann schauen wir uns die Person auch an, was hat er für eine Ausbildung?
- 20:51Speaker 0: Was hat der für eine Vorkenntnis.
- 20:56Speaker 0: Dann ist das die komponente Mensch.
- 21:01Speaker 0: Ich mache die Partner-Aquise selbst und früher hat immer so das Gefühl ich muss den Franchise interessanten von mir überzeugen, von unserem Franchisesystem.
- 21:17Speaker 0: Ja das ist schon noch richtig aber ich finde es noch wichtiger dass er mich überzeugt, dass jemand muss auch hinter der Sache stehen und wir sind halt auch in so einer Branche wo du vielleicht ein bisschen auch einen Überzeugungstäter für erneuerbare Energien sein musst.
- 21:39Speaker 0: Was sage ich für eine Einstellung auch zum Thema Klimaschutz, Umweltschutz?
- 21:43Speaker 0: Das muss auch passen.
- 21:44Speaker 0: Weil mit dieser Überzeugung gehe ich ja dann noch auf den Endkunden zu und wenn ich nur den Abschluss habe oder den finanziellen Erfolg, da erreiche auch schon meine Kunden.
- 21:55Speaker 0: aber viel wichtiger finde ich dass man der Energie-Experte in seiner Region wird.
- 22:02Speaker 0: das sollte in den Köpfen unserer Partner verankert sein.
- 22:06Speaker 0: also Ich möchte die Person sein Ich möchte der Anbieter in meiner Region sein, der für das Thema erneuerbarer Energien in den Eigenverwänden bekannt ist.
- 22:16Speaker 1: Was kannst du denn dem Partner dafür geben als Franchise-Geber?
- 22:20Speaker 1: Dass er das hinkriegt?
- 22:22Speaker 1: So eine Positionierung am Ende auch?
- 22:23Speaker 0: Genau!
- 22:24Speaker 0: Letztlich ist es eine Positionierung natürlich erstmal so eine fundierte Grundausbildung.
- 22:33Speaker 0: Das heißt ein Partner, der Franchisespartner von uns wird.
- 22:38Speaker 0: Nach der Vertragsunterzeichnung geht es ja nicht sofort los, sondern der Startbeginn wird miteinander definiert und dann geht er erst mal auf die Suche nach einem adäquaten Standort.
- 22:53Speaker 0: Der wird von uns unterstützt wenn es darum geht eine fundierte Finanzierung auch zu bekommen.
- 23:01Speaker 0: Er braucht aber auch erstmal Geld weil ich mir sage jemand der ohne Eigenkapital startet Der hat einen ganz schlechten Start, weil der muss ab dem ersten Tag an Geld verdienen.
- 23:14Speaker 0: Und ich bin immer der Meinung, das soll er eben genau nicht tun, weil dann erkauft man sich oftmals Aufträge, sondern er muss sein Fundament aufbauen.
- 23:24Speaker 0: Sein Fundament für das künftige Geschäft und...
- 23:29Speaker 1: Sonst baut er seinen Haus auf Sand?
- 23:30Speaker 0: Genau!
- 23:33Speaker 0: Das rutscht dann irgendwie ab Und er muss versuchen, erst mal seinen Standort aufzubauen.
- 23:39Speaker 0: Den Standort so zu gestalten dass er auch Kunden empfangen kann weil wir versuchen das auch immer überhauptig, dass der Kunde zu uns kommt.
- 23:46Speaker 0: Dass er auch sieht.
- 23:47Speaker 0: Wir sind jetzt hier nicht nur eine Annelsvertretung sondern echter Standort.
- 23:50Speaker 0: Da sitzen vielleicht dann auch schon Leute drin.
- 23:53Speaker 0: Dann hat er ne kleine Ausstellung Das heißt die geben ihm erstmal So eine gewisse Struktur um mit seinem Geschäft zu starten.
- 24:06Speaker 0: Dann heißt es, wir haben eine Grundlagen-Schulung, da kommt der Partner zwei Wochen zu uns ins Büro, das schließt er dann zum Schluss mit einer Prüfung zur Fachberate für dezentrale Energiesysteme ab.
- 24:23Speaker 0: damit hat er erst mal so die des Grundwissen auch solche Anlagen zu planen und zu verkaufen.
- 24:33Speaker 0: Dann läuft er bei unserem Vertrieb.
- 24:40Speaker 0: Er muss auch mit auf Montage, das ist ein Nummer zwei Wochen, wo er dann auch, ich sage es mal so ein bisschen was von der Pique auch auf lernt.
- 24:49Speaker 0: und dann die Betreuung im Tagesgeschäft.
- 24:50Speaker 0: also wenn er denn bei uns aus der Grundlagen Schule rausgeht ja dann geht's eigentlich erst los.
- 24:56Speaker 0: Und dann braucht man eine Software dazu eine Planungssoftware Dann braucht er ein gewisses Equipment im Büro, wobei wir ihm unterstützen.
- 25:12Speaker 0: Vor zwanzig Jahren haben wir auch Frenschers verkauft.
- 25:14Speaker 0: aber wenn ich mir das anschaue... Das war ein Bruchteil dessen was wir heute bieten.
- 25:20Speaker 0: Wir haben jetzt beispielsweise seit sechs Wochen machen wir so einen KI-Podcast also nicht über KI, sondern mit KI.
- 25:28Speaker 0: Also das heißt wir haben immer ein Häppchen aus der Grundlagen-Schulung einen Thema und das bereite ich thematisch auf.
- 25:35Speaker 0: dann durchlöscht es eine KI und dann wird es vertont.
- 25:39Speaker 0: also das heißt Wir haben innerhalb von einem halben Tag eigentlich ein Thema so aufbereitet, dass er sich das im Auto auf dem Weg zum Kunden anhören kann.
- 25:48Speaker 0: Das ist der
- 25:48Speaker 1: typische Zwei-Zwei-E-Menschen unterhalten und geben quasi das Gesagte, also Google macht es ja mit seinen Läumen ganz viel.
- 25:55Speaker 1: Genau, genau.
- 25:56Speaker 0: Und da sind wir so ein bisschen aufbereitet für uns und entsprechend... Für
- 26:00Speaker 1: die Partner!
- 26:01Speaker 1: Also geschlossenes System nicht öffentlich.
- 26:04Speaker 1: Was ich raushöre ist als Antwort auf die Frage Was macht ihr in einem solchen besonderen Markt?
- 26:12Speaker 1: Halt vielleicht auch anders als zum Beispiel eure Wettbewerber, die nicht im Franchise sind.
- 26:16Speaker 1: Ihr setzt sehr viel auf Wissen, auf Qualität und Ausbildung
- 26:21Speaker 1: usw.,
- 26:22Speaker 1: weil die Wettbetwerber beim Zweibelsfall mit Callcenter und Coa arbeiten das Ganze etwas mehr nach Standard durch Rüttel höre ich das so ein bisschen zwischen den Zahlen richtig raus oder?
- 26:31Speaker 0: Also wir haben ja zweilei oder sagen wir vielleicht drei Wett-Bewerber also den wirklich Renommierten Handwerksbetrieb, der das auch schon ewig lang gemacht.
- 26:46Speaker 0: Das ist eigentlich den Wettbewerb, den wir schätzen.
- 26:48Speaker 0: Da fährt der Elektromeister raus und macht es ähnlich wie wir.
- 26:52Speaker 0: Der ist vielleicht Marketing technisch nicht so affin oder liegt da so einen großen Wert drauf aber er macht eine super saubere Arbeit.
- 27:00Speaker 0: Und da sage ich immer jedem Kunden wenn sie bei dem kaufen sind zu gut beraten.
- 27:06Speaker 0: Er hat gute Produkte und guten Service.
- 27:09Speaker 0: Dann haben wir den Handwerker, der jetzt mal schnell auf dem Zug aufgesprungen ist.
- 27:15Speaker 0: Und wir haben ja ein Problem in unserer Branche, Photovoltaikanlagen zumindest mal auf einem Dach kann jeder bauen, der sich aufs Dach traut.
- 27:22Speaker 0: Sondern gibt es Betriebe die haben keinen Meistertitel.
- 27:29Speaker 0: Das sind Handwerke und die bieten das manchmal vielleicht so nebenberuflich zu Dumpingpreisen an der Katastrophe, weil die haben mittlerweile auch gute Internetseiten, also zumindest optisch und der Kunde erkennt das nicht direkt.
- 27:48Speaker 0: Also der ist für uns ganz schwierig.
- 27:50Speaker 0: und dann auf der anderen Seite solche Systeme, die über Callcenter anrufen und dann auch nicht locker lassen.
- 28:01Speaker 0: Das heißt wenn ich den Fehler mache und ich ruf bei einem Anbieter an in Berlin und der penetriert mich dann so lange, bis ich dann zum Schluss unterschreibe.
- 28:17Speaker 0: Und ich habe da schon Anruflisten von Kunden gesehen.
- 28:23Speaker 0: Da wurde fünfzehnmal an einem Tag angerufen, bis vielleicht der Kunde gesagt hat okay er macht es halt.
- 28:30Speaker 0: Das ist meine Interpretation.
- 28:33Speaker 0: Die haben aber nicht diesen Anspruch eine Anlage von A bis Z mal zu planen und auch ob die Bedürfnisse des Kunden im Detail... Also
- 28:43Speaker 1: mehr Standard.
- 28:44Speaker 1: So, Standardprozesse, Standard-Ausweifel, Standardware in der Zusammenstellung dann im Paket einfach rüber
- 28:50Speaker 0: geschnitten wird?
- 28:50Speaker 0: Genau!
- 28:51Speaker 0: Wenn es da etwas schwieriger wird, technisch schwieriger.
- 28:53Speaker 0: also das heißt ...die Unterverteilung wenn ich jetzt mal so ein Fachberief nennen darf, die Unterverteilung passt nicht, den muss ich erst umbauen.
- 29:00Speaker 0: oder dass Dach hat, hat Besonderheiten, dann wird der Auftrag auch im Nachgang storniert weil dann fährt ein Techniker raus und sagt, ja kann ich gar nichts machen oder das ist hier unser Standard weg damit.
- 29:12Speaker 0: Aber trotzdem stehen die ja in den Medien ganz groß da und viele Kunden laufen halt erstmal in diese Richtung als dass sie zum regionalen Handwerker gehen oder eben auch zu uns.
- 29:26Speaker 0: wir sehen uns ja auch so eine Mischung aus regionalem Handwerk zentral organisiert.
- 29:35Speaker 1: Also es ist eine Herausforderung, der sich ja auch alle eure Franchisepartner dann gegenübersehen.
- 29:39Speaker 1: Dass die sowohl diesen kleinen Nebenbei-Handwerker in ihrer Umgebung haben, da haben sie den fundierten Fachbetrieb in ihrer umgebung und dann haben sie so die großen Core Center Dinger an ihre Umgebungen.
- 29:51Speaker 1: Was machst du als Franchisgeber?
- 29:54Speaker 1: Dass deine Franchisespartner damit professionell umgehen?
- 30:00Speaker 0: Eine ständige Kommunikation ist glaube ich da Das Wichtigste, was wir haben ist im Vertriebstammtisch.
- 30:09Speaker 0: Dass man sich regelmäßig trifft und dass wir aus der Zentrale eben auch über gewisse Dinge sprechen.
- 30:17Speaker 0: Wir haben unser Sure Fix.
- 30:21Speaker 0: was wir einmal im Monat abhalten.
- 30:25Speaker 0: Wir haben unsere Newsletter, die an die Partner gehen.
- 30:28Speaker 0: Die haben unsere Podcasts von denen ich gerade schon gesprochen habe.
- 30:30Speaker 0: Ich glaube das Wichtigste in so einem Frenschersystem dass man über die verschiedensten Kommunikationskanäle auch die Kommunikation mit dem Partnern aufrecht hält und denen auch die Informationen liefert oder wie sie eben auch auf Dinge reagieren.
- 30:46Speaker 0: Jetzt aktuell haben wir wieder Situationen.
- 30:47Speaker 0: die Preise bewegen sich wieder nach oben Die Nachfrage ist gestiegen, die Preise gehen nach oben.
- 30:53Speaker 0: Es wäre jetzt schlecht zu Dumpingpreisen noch Anlagen zu verkaufen weil in ein paar Wochen muss ich mehr fürs Material zahlen dann wenn die Anlagen gebaut werden.
- 31:02Speaker 0: aber diese diese diese Information musste an den Partner herankommen und da muss man sich natürlich auch auf die auf die Partner ein bisschen einstellen.
- 31:11Speaker 0: es gibt welche die Arbeit nach wie vor sehr gerne Mit mit e-mail andere hören lieber ein podcast und darauf muss man muss man sich einstellen multi
- 31:20Speaker 1: channel mäßig konzentrieren.
- 31:23Speaker 0: Das ist aus meiner Sicht Ganz ganz wichtig wird so
- 31:26Speaker 1: sagen im Ergebnis um bei diesem beispiel mit den preisen zu bleiben dass eure partner früher die richtigen schlüssig ziehen passende Angebote machen für Anlagen, die sie in vier Monaten bauen werden als ihr normaler Handwerksbetrieb um die Ecke als Wettbewerber.
- 31:42Speaker 1: Dass der später schaltet?
- 31:44Speaker 1: Dass da ein großer Vorteil liegt, dass Sie rechtzeitig den Markt lesen können?
- 31:48Speaker 0: Eigentlich ja!
- 31:50Speaker 0: Also würde ich mal sagen... Es gibt ja viele Köpfe, das ist nicht nur die Zentrale als Kopf sondern es ist ja jeder Partner.
- 31:59Speaker 1: Ihr kommt ja zusammen wie eine Schwarm-Metalligenz.
- 32:02Speaker 0: Das ist eigentlich das Besondere, dass man hier eben auch von rechts und links mal hört in welche Richtung sich das bewegt.
- 32:11Speaker 0: Es gibt ja auch Regionen da geht es schneller an als den anderen.
- 32:15Speaker 0: Und das ist eigentlich der Tolle, wenn wir als Friendschaftsnehmer kann ich daher sehr viel Wissen rausziehen aber natürlich die die Kommunikationswege nutzen, aber generell würde ich deine Frage mit Ja beantworten.
- 32:31Speaker 0: Wir haben definitiv sollten wir schneller darauf reagieren können als es der Einzelne tut.
- 32:37Speaker 1: Habt ihr auch Preisempfehlung und so was dann innerhalb des Systems?
- 32:40Speaker 1: oder ist das zu stark regional abhängig?
- 32:42Speaker 1: Weil die großen Gastronomiebetriebe oder so dürfen ja die Preise nicht vorschreiben, dann meldet sich das Kartellamt.
- 32:48Speaker 1: Aber sie arbeiten sehr viel mit Preisempfehlungen und dass der Bürger halt München-Hamburg ähnlich viel kostet.
- 32:54Speaker 1: Wie ist es bei euch?
- 32:55Speaker 1: Wundert
- 32:55Speaker 0: mich eigentlich, weil eigentlich der München vielleicht vom Einkommen etwas höher ist als derjenige, der irgendwo in anderen Regionen Deutschlands lebt – ich möchte kein Beispiel nehmen!
- 33:09Speaker 0: Deswegen sollte eigentlich der Bürger in den Regionen größtiger sein als in München.
- 33:14Speaker 1: Zerschwert aber das einheitliche Marketing über die TV-Kanäle oder so?
- 33:17Speaker 1: Genau,
- 33:17Speaker 0: das stimmt ja!
- 33:18Speaker 0: Das haben wir nicht.
- 33:19Speaker 0: also... Wir haben natürlich eine große handwerkliche Komponente drin.
- 33:25Speaker 0: Handwerk kostet Lohn und Löhne sind in Deutschland unterschiedlich.
- 33:31Speaker 0: Also das Material ist leicht teuer.
- 33:32Speaker 0: Aber ne Anlage nehmen wir wieder in Münchens ist es teurer als jetzt irgendwo vielleicht in Mitteldeutschland.
- 33:42Speaker 0: Und du hast schon gesagt, Preisvorgaben dürfen nicht machen, Preisempfehlungen ja aber letztlich ist es der Regionalmarkt, der den Preis eigentlich noch mehr vorgibt.
- 33:54Speaker 0: und wenn ich mich da völlig raus aus dieser Preiserange bewege dann werde ich keinen Auftrag machen.
- 34:03Speaker 1: Das ist die Herausforderung.
- 34:04Speaker 1: Wenn du früh genug merkst, dass du nicht mehr zu Dumpingpreisen anbieten kannst weil euer Netzwerk dafür sorgt das du rechtzeitig den Markt gelesen hast und du weißt das Material wird teurer werden wenn ich verkaufe musst du aufpassen dass du dich dem Preis trotzdem jetzt schon so hoch schraubst als Franchise Partner während deine Wettbewerber noch schlafen und auch auf Dumpingniveau unterwegs sind oder?
- 34:24Speaker 1: Ja
- 34:24Speaker 0: ist so ja.
- 34:25Speaker 0: Führst du solche
- 34:26Speaker 1: Diskussionen so vom Regieherd?
- 34:27Speaker 1: Danke für den Rat!
- 34:29Speaker 1: Teurer verkaufen, aber da verkaufe ich
- 34:31Speaker 0: nichts mehr.
- 34:32Speaker 0: Also das ist ein ganz wichtiger Aspekt.
- 34:39Speaker 0: noch einmal vielleicht auch einen anderen Aspekt zu geben.
- 34:42Speaker 0: Da nutzen wir natürlich auch immer ganz stark unsere Jahrestagung um hier einfach mal neue Richtungen zu geben.
- 34:50Speaker 0: also wir haben jetzt beispielsweise für uns festgestellt Die E-Mail-Kommunikation mit dem Endkunden, die ist eigentlich völlig überholt.
- 34:58Speaker 0: Heute kommuniziert man per WhatsApp selbst.
- 35:05Speaker 0: die älteren Generationen nutzen WhatsApp schon für ihre Tageskommunikation und wenn ich damit meine E-Mail ankomme, die vielleicht einmal in der Woche gelesen wird vom Kunden sind wir da völlig graus.
- 35:20Speaker 0: Das heißt, wir müssen natürlich auch immer wieder für neue Ideen sorgen.
- 35:26Speaker 0: wie können wir uns differenzieren gegenüber dem Regionalhandwerk den kapitalträchtigen Solar-Startups und mit dem überschaubaren Budget, das wir uns dann auch zur Verfügung finden.
- 35:45Speaker 1: Also wenn ich so einen Strich drunter ziehe habe ich das Gefühl dass in einem Franchise Netzwerk und damit Betonung auf das Netzwerk ihr Vorteile empfindet.
- 35:54Speaker 1: also es ist gut, dass sie ein Franchises Netzwerk seid um in diesem Markt bestehen zu können glaub ich rauszuhören, ne?
- 36:01Speaker 1: Ihr seid einfach schneller.
- 36:02Speaker 1: Ihr habt mehr Köpfe die beobachten und so weiter.
- 36:05Speaker 1: Definitiv
- 36:05Speaker 0: ja!
- 36:07Speaker 1: Mit dem Gedanken wenn ich mit dem den Weiterspinne könntet ihr nicht diese guten Handwerksbetriebe die eure Wettbewerber sind in euer Neuer Netzwerk reinholen.
- 36:16Speaker 1: kann das nicht eine Maßnahme sein damit sie eben genauso schnell auf dem Markt sich verändernd im Markt reagieren können?
- 36:23Speaker 0: Ja dem Punkt haben wir tatsächlich mal durchdacht.
- 36:29Speaker 0: den wollen wir jetzt auch stärker angehen.
- 36:31Speaker 0: Also ich glaube, wir erreichen den Solarhandwerker der vor zwei drei Jahren gegründet hat und der jetzt merkt knürscht es ist vielleicht doch alleine nicht so leicht.
- 36:43Speaker 0: also ich habe kein professionelles Marketing hinter mir.
- 36:47Speaker 0: Ich kann das nicht so lead generieren.
- 36:50Speaker 0: Es werden gewisse Dinge arbeiten für mich zentral erledigt, die Handwerker oder die Mitarbeiter, die ich jetzt hier finde haben es nicht dieses professionelle was ich eigentlich benötige.
- 37:04Speaker 0: Die können wir glaube ich gut erreichen.
- 37:06Speaker 0: Jemand der ja schon zehn fünf zu einer zwanzig Jahre eigenständiger Markt ist, der lässt sich extrem schwer einfangen.
- 37:13Speaker 0: also das heißt den würden wir natürlich gerne haben weil er auch extrem viel Expertise reinbringt.
- 37:18Speaker 0: aber ich glaube der genießt es diese Eigenständigkeit zu haben, weil als Franchise-Partner muss ich auch bereit sein.
- 37:29Speaker 0: Wie ist immer ein Standardspruch von mir?
- 37:31Speaker 0: Entscheidungen mitzutragen die ich alleine anders gefällt hätte?
- 37:35Speaker 0: und das ist eigentlich so ein Standardspruch den ich auch in jedem Gespräch mit dem französinteressenten sage oder frage sind sie derzeit.
- 37:48Speaker 0: Und es wird zwar oft ja mit jahre geantwortet aber Man hört zwischen den Zeilen manchmal auch raus, ich hab meinen eigenen Kopf und diesen eigenen Kopf möchte ich dann auch möglichst durchsetzen.
- 37:58Speaker 0: Es geht halt nur so!
- 38:01Speaker 0: Wir sind jetzt fast zwanzig Jahre unterwegs und die Leitplanken sind heute wesentlich enger als vielleicht vor zwanziger Jahren gewesen.
- 38:09Speaker 1: Also an der Stelle ein kleiner Verweis auf die Podcast-Episode mit Christoph Wiedt – mit dem habe ich mich in Frankfurt drüber unterhalten – wie man bestehende Unternehmen aus dem Wettbewerb ... in das eigene Franchise holt.
- 38:21Speaker 1: Unter anderem so mit der provokativen Aussage, da erinnere ich mich jetzt dran.
- 38:23Speaker 1: Das war nicht die Kernaussage des Podcasts aber so... Hey!
- 38:27Speaker 1: Willkommen eh in deine Region!
- 38:29Speaker 1: Entweder mit dir oder mit
- 38:30Speaker 0: dich?
- 38:31Speaker 0: Den Spruch fand ich sehr gut.
- 38:33Speaker 0: Ich habe den Podcast gehört wie ihr das gesagt habt.
- 38:35Speaker 0: Da hat es bei mir auch direkt geklingelt.
- 38:39Speaker 0: Kleine Anekdote dazu.
- 38:40Speaker 0: Ich war früher im Mobilfunkbranche tätig nach dem Studium Und da mussten wir Mobilfunkstandorte akquirieren.
- 38:47Speaker 0: und dann hat man dem Hausbesitzer gesagt, wenn du es nicht machst, dann mach's dein Nachbar.
- 38:51Speaker 0: Dann hast du die Strahlung im Gipfel.
- 38:54Speaker 1: Dann sind sie lieber unten drunter.
- 38:56Speaker 1: Da
- 38:56Speaker 0: kriegst du doch eine Miete dafür.
- 38:59Speaker 0: also das ist nur Aberante.
- 39:01Speaker 0: aber der Satz ist mir hängen geblieben Und sicherlich den ein oder anderen kann man damit ketschen.
- 39:09Speaker 0: Ja,
- 39:09Speaker 1: aber nicht jeden.
- 39:10Speaker 1: und es ist ja auch gut dass wir nicht jeden dann kriegen weil wir wollen ja auch nicht jeden im System haben wie du gerade beschrieben hast.
- 39:15Speaker 1: wenn du da so einen Störfaktor im System hast Dann bringt er dir deinen kompletten Reihen durcheinander.
- 39:19Speaker 1: also es
- 39:20Speaker 0: muss schon jemand der muss schon sich von selbst melden und sagen, hey ich find euer System echt klasse.
- 39:27Speaker 0: Das was er tut so wie am Markt auftritt.
- 39:30Speaker 0: Ich hab mich da vielleicht mit dem ein oder anderen schon mal unterhalten und das wär was für mich.
- 39:34Speaker 1: Gleichzeitig darf auch kein unternehmerischer Pflegefall sein
- 39:37Speaker 0: ne?
- 39:37Speaker 0: Das sowieso.
- 39:39Speaker 0: Ja
- 39:39Speaker 1: weil die den schlecht geht, die denken dann ach guck mal vielleicht... Der Fanschersgeber kann es für mich richten.
- 39:45Speaker 1: Da muss man ja auch wieder, da muss ich zu beiden Seiten eigentlich ein bisschen abgrenzen.
- 39:49Speaker 1: der, der autark genug ist um selber zu machen, der deine Entscheidung dann oft genug nicht mitträgt und der das einfach unternehmerisch aus welchen Gründen auch irgendwann nicht richtig auf die Reihe kriegt.
- 39:57Speaker 0: also um im Handwerk in der Handwerksprache zu bleiben wir liefern den Werkzeugkasten.
- 40:04Speaker 0: wie der Partner mit diesem Handwerkzeugkast umgeht Das liegt an ihm.
- 40:11Speaker 0: Also das heißt, wenn jemand mit diesem Werkzeug nicht umgehen will oder kann, den können wir auch nicht dahinterziehen.
- 40:20Speaker 0: Das heißt, wir haben gute Werkzeuge und die muss man aktiv nutzen.
- 40:26Speaker 1: Super!
- 40:27Speaker 1: Lieber Peter, vielen Dank für die Einblicke in deine Branche und wie du als Franchise Geber damit umgehst.
- 40:33Speaker 1: Ich habe da viel jetzt so mitgenommen gerade im Hinblick auf wir achten auf Qualität.
- 40:38Speaker 1: Wir beobachten alle gemeinsam den Markt und tauschen uns aus.
- 40:41Speaker 1: war natürlich gemeinsames Marketing und die Ausbildung
- 40:43Speaker 1: usw.,
- 40:44Speaker 1: sodass Gegenüber sowohl den Calls-Sentern mit Qualitätquenzen als auch gegenüber den klassischen Handwerksbetrieben, um die Ecke, die eine gute Arbeit machen.
- 40:53Speaker 1: Dass wir einfach in Tacken schlauer sind und schneller gute Entscheidungen treffen.
- 40:57Speaker 1: So das habe ich so als Quintessence mitgenommen plus ganz einfach ist es nicht aber Spaß macht es dann meistens trotzdem.
- 41:05Speaker 0: Das sollte sage ich nicht.
- 41:06Speaker 0: was man macht sollte Spaß machen.
- 41:07Speaker 1: Super vielen lieben Dank für die Einblicke
- 41:09Speaker 0: Steffen!
- 41:10Speaker 0: Vielen Dank
- 41:10Speaker 1: Euch da draußen alles Gute.
- 41:12Speaker 1: Die Podcast-Folge mit Christoph Wied, die gerade benannte Verlinke ich in den Shownotes.
- 41:17Speaker 1: und ja, dir weiter ganz viel Erfolg!
- 41:18Speaker 1: Wir hören uns noch mal in einem nächsten Episode, wenn wir mal euren Rekrutierungsprozess ein bisschen beleuchten.
- 41:24Speaker 0: Alles Gute auch dir und deinem Team.
- 41:25Speaker 1: Dankeschön.
- 41:26Speaker 1: Euch da draussen alles Gutes.
- 41:27Speaker 0: Ciao
- 41:28Speaker 1: Das war's für heute von mir hier im Franchise Universum Podcast.
- 41:32Speaker 1: Ich freue mich, wenn für euch ein passender Impuls dabei war und wenn ja dann leitet ihr gerne an eure Kollegen innerhalb der Systemzentrale weiter.
- 41:39Speaker 1: Und ganz besonders empfehlt sehr gern mit diesen Podcasts an euren befreundeten Franchise-Gehieber und Franchize-Manager denn es ist natürlich noch lang nicht jeder in der Podcast Rate angekommen.
- 41:50Speaker 1: Und sehr gerne hinterlasst mir eine nette Bewertung auf iTunes.
- 41:53Speaker 1: das hilft mir diesen kleinen Nischenpodcast für die Franchiseswirtschaft leichter auffindbar zu machen!
- 41:59Speaker 1: Ich wünsche euch eine gute Zeit, teilt euer Glück, euer Wissen euren Erfolg mit eurem Franchise-Partner.
- 42:04Speaker 1: In diesem Sinne macht es gut bis zum nächsten Episode.
- 42:07Speaker 1: Ciao!