Latest / Pod und die Welt – Das außenpolitische Update / Trump schaltet und spaltet: Wo bleibt der Widerstand? (mit Juliane Schäuble)
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- 0:00Die Demokraten können die öffentliche Meinung versuchen zu mobilisieren.
- 0:05Ich glaube, das müssen sie auch.
- 0:06Aber wenn sie alles nur blockieren, dann hat Trump ja noch ein Argument mehr,
- 0:10dass die Demokraten nur da sind, ihnen einem Regieren zu hindern.
- 0:13Das Tempo, das Donald Trump in seiner zweiten Amtszeit vorlegt, ist atemberaumt.
- 0:18Die schiere Masse an radikalen Änderungen hat eingeriffen,
- 0:21an Breaking News und an tiefgreifenden Auswirkungen ist so groß,
- 0:24dass man schon mit dem reinen Nachzeichnen kaum noch hinterherkommt.
- 0:27Das Ganze ist Teil einer Strategie, die "flood the zone" genannt wird.
- 0:31Und wir wollen uns in der heutigen Folge von "Pod und die Welt" genauer anschauen,
- 0:34was Trumps Vorgehen für Politik, Gesellschaft und Medien in den USA selbst bedeutet
- 0:39und wie sie damit umgehen.
- 0:40Ich bin Katharina Peetz.
- 0:41Und ich bin Martin Bialecki.
- 0:43Wie eine gigantische Dampfwalze hat Donald Trump losgelegt,
- 0:48dass er in und außenpolitisch sehr viel verändern würde, das war klar.
- 0:52Das hat er monatelang angekündigt.
- 0:53Das Tempo, die Wucht und die Brutalität, aber mit der seine Regierung von Tag 1 an vorgeht,
- 0:59die sind so dann doch nicht erwartet worden.
- 1:01Zehntausende Staatsbedienstete wurden entlassen,
- 1:04ganze Behörden geschlossen, Bürgerrechte und Umweltstandards abgebaut
- 1:07und vor allem die Macht des Präsidenten ausgebaut.
- 1:10Da bewirkt diese Phase völlig anders als bei Trump 1,
- 1:13als die Straßen in den USA voller demonstranten waren,
- 1:15als es laut starke Proteste gab, eine breite und wirksame Opposition
- 1:19und auch schlagkräftige Zeitungen und TV-Sender.
- 1:21Was hat sich also verändert? Wo ist die Opposition?
- 1:24Im Parlament und auf den Straßen.
- 1:26Welche Rolle spielen die Medien in dieser ganzen Entwicklung?
- 1:29Über diese Fragen können wir uns mit unserem heutigen Gast unterhalten.
- 1:32Sie ist die USA-Korrespondentin des Tagesspiegels
- 1:35und berichtet für die Zeitung aus Washington, D.C.
- 1:37Herzlich willkommen, Juliane Schäuble.
- 1:39Hallo, nach Berlin!
- 1:40Frau Schäuble, Sie berichten jetzt seit 2018 für den Tagesspiegel,
- 1:47haben also auch die erste Amtszeit von Donald Trump
- 1:49zumindest teilweise vor Ort miterlebt.
- 1:51Was würden Sie sagen, wie ist Ihr persönlicher Eindruck,
- 1:54was hat sich am stärksten verändert im Umgang mit den Medien?
- 1:57Es wird viel stärker gedroht.
- 1:58Wir haben immer schon die Angriffe gehabt.
- 2:00Wir sind die Enemy of the People war ein Wort.
- 2:04Bei Trump-Rallys gab es regelmäßig diese inszenierten Aufreger,
- 2:08dass die Medien immer nur falsch berichten
- 2:09und man Hexenjagd gestartet haben und so weiter.
- 2:12Aber was anders ist, ist ein unglaubliches Überlegenheitsgefühl,
- 2:16also ein Machtgefühl, was die Regierung demonstriert
- 2:18und Sie versuchen, einzuschüchtern.
- 2:20Sie klagen, sie drohen Klagen an, sie schließen Reporter aus.
- 2:23Das ist ganz massiv und ich glaube, durch die Machtfülle
- 2:26und auch durch die Erfahrungen der ersten Amtszeit
- 2:29und die Wut über das, was dazwischen passiert ist,
- 2:31ist die Regierung zu ganz vielem entschlossen.
- 2:33Und wir wissen noch nicht, wo es hingehen wird.
- 2:35Künftig entscheidet der das Beißhaus selber darüber,
- 2:38welche Vertreterinnen und Vertreter von Medien Zutritt
- 2:41ins Oval Office haben und welche nicht.
- 2:43Und das trifft vor allem momentan etablierte traditionelle Medien,
- 2:46die Sie ja am eigenen Leib auch erfahren haben.
- 2:48Und Profiteure dieser Entwicklung sind Trump-nahe Medien,
- 2:51die aus unserer Sicht mit seriösem Journalismus
- 2:54wenig bis gar nichts zu tun haben.
- 2:55Frage, welche Folgen könnte denn so eine Verschiebung von Einfass von Nähe
- 3:00und von Macht langfristig für die Medienlandschaft haben
- 3:02und auch für das, was aus dem Weißen Haus dann berichtet wird?
- 3:05Also ist es ganz sicherlich so,
- 3:07dass die Regierung sehr wohlwollende Presse schätzt,
- 3:10um es mal vorsichtig zu formulieren.
- 3:13Also man nimmt gerne Medien, die keine Fragen stellen und sagen,
- 3:17es ist schön, dass sie so gut in den Umfragen dastehen.
- 3:19So haben wir es bei einer Pressekonferenz neulich erlebt.
- 3:21Und es ist ein Machtkampf.
- 3:24Also es ist nicht so, dass jetzt traditionelle Medien
- 3:27nicht mehr ins Oval Office gelassen werden,
- 3:28aber die sind nicht mehr automatisch drin.
- 3:30Und dieses Gefühl, am Ende so ein bisschen so eine Willkür
- 3:33des Presse-Team des Weißen Hauses
- 3:35oder am Ende Trump selber entscheidet, wer dabei ist,
- 3:38das fühlt sich nicht gut an.
- 3:40Manche beschreiben das als die ersten Schritte hin zu einer Autokratie,
- 3:43zu einer Diktatur, wenn man die Presse versucht,
- 3:45auszubremsen, die Presse versucht, gegen zu halten.
- 3:47Also ich würde sagen immer, die amerikanische Presse ist hier die Wichtige.
- 3:50Also AP, die Associated Press Nachrichtenagentur,
- 3:54die ausgeschlossen ist, immer noch jeden Tag,
- 3:56die auch in Mar-a-Lago jeden Tag hinkommen,
- 3:59zu den Terminen abgewiesen werden.
- 4:00No AP, die klagt dagegen.
- 4:02Und das ist nicht klar, wie diese Klage ausgeht.
- 4:04Das vielleicht nochmal kurz zur Erklärung.
- 4:05Die sind ausgeschlossen, weil sie nicht,
- 4:08wie Trump sich das wünscht, den Golf von Mexiko
- 4:11als Golf von Amerika bezeichnen.
- 4:13Jetzt haben Sie gesagt, es ist ein Thema der US-amerikanischen Presse.
- 4:16Wie ist denn die Stimmung unter den internationalen Korrespondenten?
- 4:19Dann nehmen Sie da wahr, dass es Solidarität gibt,
- 4:22koordiniert man sich irgendwie?
- 4:23Oder wie würden Sie das einschätzen?
- 4:25Es ist im Grunde eine große Unsicherheit.
- 4:28Also ich bin Teil des Foreign Pools im Weißen Haus.
- 4:30Das ist auch so eine selbstorganisierte Gruppe
- 4:32von internationalen Journalisten.
- 4:34Und auch wir waren bisher bei allen Terminen im Weißen Haus
- 4:37immer einer von unserer Gruppe dabei.
- 4:39Und auch dieser Pool ist, weil wir Teil des großen Pools waren,
- 4:42den gibt es so nicht mehr.
- 4:43Also wir wissen im Grunde, wir haben dann unseren Pooldienst
- 4:46einen zwei, drei Mal im Monat, wie das dann so ist,
- 4:48als individueller Journalist.
- 4:50Und wir wissen dann nicht, an dem Tag kommen wir jetzt
- 4:52in die Termine rein oder nicht.
- 4:53Also man muss darum wetteln, man muss im Grunde dahin gehen
- 4:56und sagen, kann ich heute bitte in den Pool rein.
- 4:58Es ist wichtig, dass wir dabei sind.
- 5:00Es gibt viele internationale Nachrichten derzeit.
- 5:02Es ist mehr als die Hälfte, es ist international und nicht innenpolitisch.
- 5:05Also wir, sozusagen, vernetzen uns schon selber.
- 5:08Aber es ist, was, glaube ich, die Trampregierung,
- 5:11was Tramp selber auch gerne macht,
- 5:13ist, dieses Gefühl zu geben einer gegen den anderen.
- 5:15Also man muss sozusagen um seinen Zugang kämpfen.
- 5:17Sie haben ja auch als eine der ersten Maßnahmen,
- 5:20also die neue Sprecherin Karoline Leavitt,
- 5:22gleich erklärt, dass sie für jeden,
- 5:24der sich irgendwie als Influencer, Blogger oder Journalist
- 5:28oder wie auch immer betätigt,
- 5:29alle können sich bewerben, um den Zugang zum Weißen Haus.
- 5:32Und sie werden das auch großzügig ausgeben,
- 5:34weil sie auch da sozusagen behaupten,
- 5:36es hat vorher eine Art Kartell von Journalisten gegeben,
- 5:39die darüber wacht.
- 5:40Und Disruption ist eine große Sache bei der Trampregierung,
- 5:43bei Tramp 1 und auch bei Tramp 2.
- 5:45Und jetzt versucht man eben, indem man ganz viele zulässt,
- 5:47wird ja am Ende auch die Zahl derjenigen,
- 5:50die sozusagen gute Fragen stellen, also kritische Fragen stellen,
- 5:53die die Politik hinterfragen,
- 5:54die wird dann in der Summe kleiner werden.
- 5:56Also es werden mehr Leute da sein, die kein Interesse haben,
- 5:59die Fragen zu stellen, die wichtig sind gerade in so einer Phase,
- 6:02wo so viele kritische Entscheidungen getroffen werden.
- 6:04Und auch die Internationale Presse hat ja eine Aufgabe im Weißen Haus.
- 6:07Wir müssen herausfinden, welche Konsequenzen hat die Politik?
- 6:11Was passiert mit dem Krieg in der Ukraine?
- 6:13Was meint Tramp damit, wenn er sagt,
- 6:15"Selenskij ist ein Diktator" oder "Es gibt die Ukraine vielleicht nicht mehr
- 6:19in der Zukunft" und solche Fragen müssen wir stellen dürfen?
- 6:21Wenn man da sozusagen gar nicht mehr weiß, ob man da zugelassen ist,
- 6:24dann ist das natürlich langfristig, mittelfristig und kurzfristig gefährlich.
- 6:28Sie haben Blogger, Genanntverschäuble und Influencerinnen.
- 6:31Hat denn Trump damit, hat das Weiße Haus, damit ein Punkt,
- 6:35dass die etablierten Medien, also diese sogenannten Legacy-Media,
- 6:38sich zu sehr von ihrem Publikum entfernt haben,
- 6:41gerade eben im Vergleich zu den Blogs und den Influencerinnen
- 6:44an anderen Medien, haben die da einen Punkt?
- 6:46Also es gibt sicherlich eine bedauerliche Polarisierung
- 6:49auch in der Medienlandschaft.
- 6:51Also es gibt das eine Lager, das sagt, ich schaue keinen CNN,
- 6:54ich lese keine New York Times und keine Washington Post.
- 6:57Das andere Lager, das sagt, Fox News würde ich nie im Leben anmachen.
- 7:00Und ist aber, glaube ich, sind die auch nicht unbedingt auf dem gleichen Level.
- 7:03Also man kann sicherlich auch bei einer New York Times sagen,
- 7:06es ist manchmal ein Artikel, geht klar in eine Richtung,
- 7:09aber eine Zeitung wie der New York Times, das Siegel zu geben,
- 7:12es ist Fake News oder es ist Bias, also sozusagen parteipolitisch geprägt,
- 7:16das geht dann doch zu weit.
- 7:18Die haben die tollsten Journalisten, die bestausgebildeten Journalisten,
- 7:20die Preisträger von Recherchen für Stücke und so weiter.
- 7:24Es ist natürlich aber auch schwer, wenn der Journalismus bezahlt werden muss.
- 7:29Wir kennen das Problem alle, wir müssen die Leder da gewinnen
- 7:32und ihnen erklären, dass Journalismus Geld kostet.
- 7:34Und die Sparmaßnahmen der letzten Jahre haben natürlich dazu geführt,
- 7:38dass in der Fläche auf der Journalismus nicht mehr so stark ist, wie er sein sollte.
- 7:42Diesen Raum versuchen natürlich, neue Medien zu füllen
- 7:45und das ist auch an sich völlig in Ordnung.
- 7:47Nur ein Influencer, der Fragen stellt, um den Befragten gut dastehen zu lassen hat,
- 7:51mit dem Journalismus, den wir betreiben, nichts zu tun.
- 7:58Wenn wir vom Journalismus zu der größeren gesellschaftlichen Ebene kommen,
- 8:04also wir haben jetzt Trump seit knapp zwei Monaten jetzt im Amt
- 8:08und man hat so ein bisschen den Eindruck, herrscht immer noch so Schockstarre,
- 8:11sowohl in der Zivilgewirtschaft als auch bei den Demokraten,
- 8:14in der politischen Opposition.
- 8:15Ist das auch ein Eindruck, den Sie vor Ort teilen oder wie schätzen Sie die Lage ein?
- 8:19Ja, es ist immer noch ein bisschen so.
- 8:21Also wir haben es auch bei der Rede der Nation, die Trump gehalten hat,
- 8:25State of the Union, Rede zur Lage der Nation,
- 8:28letzte Woche gesehen die Antwort der Demokraten fällt noch nicht sehr einheitlich aus.
- 8:33Es gibt Proteste, es gibt einzelne Senatoren, die zu Protesten aufrufen.
- 8:37Wir sehen vereinzelt Proteste auch am Wochenende jetzt,
- 8:40um sozusagen gegen die Einschnitte bei den Wissenschaften zu protestieren.
- 8:43Wir haben Bernie Sanders, den linken Senatoren, der durch die Fläche tourt
- 8:47mit seiner Kampagne gegen Oligarchien.
- 8:49Es gibt keine klare Führungsfigur bei den Demokraten.
- 8:51Das ist vielleicht auch verständlich nach so einer Niederlage.
- 8:54Man muss sich erst mal schütteln.
- 8:56Es ist eben nicht automatisch, Kamala Harris, die weiterhin die Demokraten anführt.
- 9:00Und da fehlt diese eine Stimmung.
- 9:01Deswegen gibt es jetzt demokratische Strategien wie James Cable zum Beispiel,
- 9:05der Ende Februar in der New York Times geschrieben hat.
- 9:08Lass die doch erst mal machen.
- 9:09Wir können eh nichts machen.
- 9:10Wir können die derzeit nicht stoppen.
- 9:11Sie haben beide Mehrheiten im Kongress.
- 9:14Sie haben einen konservativ geprägten Supreme Court,
- 9:17Trump bis im Weißen Haus.
- 9:18Die Umfragen sind immer noch so, dass sie besser sind,
- 9:21als sie bei Joe Biden wahrscheinlich jemals waren.
- 9:23Lass sie erst mal regieren.
- 9:24Lass die Menschen die Auswirkungen der Politik spüren.
- 9:27Und wenn es soweit ist, wenn die Umfragen anfangen zu kippen,
- 9:30dann können wir anfangen zu attackieren.
- 9:32Aber sonst, wenn wir es jetzt schon tun, würden wir den eher schaden.
- 9:35Ist nur umstrittene These, aber da merkt man so ein bisschen,
- 9:37was da alles diskutiert wird.
- 9:39Da würde ich gerne nachhagen, Frau Schäuble.
- 9:41Umstrittene These oder umstrittene Theorie,
- 9:43glauben Sie selber daran, dass das funktionieren kann?
- 9:45Oder ist bis dahin, bis die Demokraten dann anfangen zu attackieren,
- 9:49einfach auch schon so viel Schaden entstanden,
- 9:51dass der gar nicht mit zu reparieren sein wird?
- 9:53Ich glaube, der Schaden wird so oder so.
- 9:55Der ist entstanden und er wird weiterhin entstehen.
- 9:57Marco Rubio hat heute Morgen bekräftig 86 Prozent
- 10:00der ausländischen Entwicklungshilfe wird eingestellt.
- 10:03Das ist so, da hat sich Elon Musk durchgesetzt.
- 10:05Das ist theoretisch wieder rückgängig zu machen,
- 10:08aber wahrscheinlich in dem Ausmaß auch nicht rückgängig zu machen.
- 10:11Das ist ja nur außenpolitisch, innenpolitisch.
- 10:13Die Polarisierung, die vorangetrieben wird,
- 10:15das, was da passiert mit dem FBI, mit dem Austausch
- 10:19des Personals in den ganzen Ministerien, bei Militär
- 10:23und überhaupt das wird Jahre, Jahrzehnte dauern,
- 10:26das wieder rückgängig zu machen.
- 10:27Und die Frage ist ja auch, kann man behörden,
- 10:29wenn sie zerschlagen sind, so schnell wieder aufbauen?
- 10:31Ist da der Wille im Volk da, wenn die sagen,
- 10:34"Nah, gut, dann haben wir jetzt halt kein Bildungsministerium."
- 10:36Das kann ja auch noch kommen.
- 10:37Warum soll man das dann wieder mit Milliarden wieder aufbauen?
- 10:40Also der Schaden wird da sein.
- 10:42Und es ist tatsächlich so, die Demokraten können
- 10:45die öffentliche Meinung versuchen zu mobilisieren.
- 10:48Ich glaube, das müssen sie auch tun.
- 10:49Sie müssen dagegen sich aussprechen.
- 10:51Aber wenn sie alles nur blockieren,
- 10:53dann hat Trump ja noch ein Argument mehr,
- 10:55dass die Demokraten nur da sind, ihnen am Regieren zu hindern.
- 10:59Man kann natürlich sagen, es ist ein zynisches Spiel.
- 11:01Lass die doch mal ihre Fehler machen
- 11:03und wir schauen dann, wie wir wieder rauskommen.
- 11:05Was glauben Sie denn, werden die Knackpunkte sein,
- 11:12bei denen die Stimmung in der Bevölkerung kippt?
- 11:14Sie haben gerade das Militär angesprochen,
- 11:16diese Entlassungen bei Behörden.
- 11:18Was sind so die Schmerzpunkte?
- 11:20Die Entwicklungshilfe wird es nicht sein.
- 11:22Muss man leider sagen, deswegen haben sie damit auch begonnen,
- 11:25weil sie genau wussten, da ist jetzt nicht so,
- 11:26da protestieren Menschen dagegen, aber ist das nicht die Mehrheit.
- 11:29Die Menschen werden unglücklich,
- 11:31werden sich abwenden von der Partei,
- 11:32wenn sie es an dem eigenen Leben spüren.
- 11:35Und das hat natürlich ganz stark auch die wirtschaftlichen Fragen.
- 11:38In viele der Maßnahmen, die Trump macht oder vorhat,
- 11:41werden die Inflationen verstärken.
- 11:43Er hat mit den Preisen von Hühnereier ein Wahlkampf gemacht,
- 11:47die Preise von Hühnereiern sind immer noch mehr.
- 11:49weil wir auch Krankheiten haben bei den Hühnern.
- 11:51Da ist die Hoffnung, wenn die Menschen merken,
- 11:54dass ihr Leben nicht einfacher wird und günstiger wird,
- 11:57wie Trump es versprochen hat, dann werden sie sich davon abwenden.
- 12:00Wir haben auch von Minorities, von Minderheiten gehört,
- 12:03die gesagt haben, ich dachte, das geht nicht gegen mich,
- 12:06wenn ich für ihn stimme.
- 12:07Jetzt merke ich, ich werde ja doch benachteiligt.
- 12:10Viele der Programme, die vielleicht extra für mich gedacht werden,
- 12:13werden abgebaut.
- 12:14Da werde ich beim nächsten Mal doch vielleicht die andere Partei wählen.
- 12:17Hier, die wir Amerika versuchen, zu verstehen,
- 12:20hoffen wir immer darauf, dass das alle übertreibungen
- 12:23dann wieder in die andere Richtung, dass es die Gegenbewegung kippt.
- 12:25Auch da muss man darauf hoffen, dass die Zivilgesellschaft
- 12:28sich irgendwann dagegenwendet.
- 12:30Aber es wird noch ein bisschen dauern.
- 12:32Es hat gerade erst begonnen.
- 12:33Wir sind in Woche 7, glaube ich.
- 12:37Ungefähr, ja.
- 12:38Da würde ich auch noch mal nachhaken, Frau Schäuble,
- 12:40wenn Sie sagen, da werden sich einzig wieder abwenden
- 12:43oder ganz viele abwenden von der Partei von Donald Trump.
- 12:45Und auch sagen, es ist nicht so leicht, Amerika zu verstehen gerade.
- 12:48Von hier aus ist es zumal nicht so leicht,
- 12:50wenn man nicht drüben ist.
- 12:51Ich frage mich, werden ausreichend viele Menschen
- 12:54das mit Donald Trump verbinden, dass es ihm nicht besser geht?
- 12:57Oder wird sein Desinformationsapparat so zisiliert
- 13:00und so mächtig und so breit sein,
- 13:02dass er wieder irgendwelche Gründe findet,
- 13:04warum das die Demokraten sind oder die Chinesen
- 13:06oder wer auch immer, aber auf keinen Fall,
- 13:08dass auf ihn selber zurückfallen wird?
- 13:10Also er wird es sicherlich versuchen.
- 13:11Aber nehmen wir an, gesetzt in Falles kommt zu einem Shutdown zum Beispiel.
- 13:15Der in den nächsten zehn Tagen oder so läuft die Frist ab.
- 13:19Also dass der Haushalt quasi nicht mehr steht
- 13:21und kein Geld im Auszahn kann.
- 13:22Die Regierung des Geldes ausgeht, sich selber zu finanzieren, genau.
- 13:25Das fällt in der Regel auf die Partei zurück, die in der Regierung ist.
- 13:29Die Regierungsmehrheit braucht die Opposition
- 13:31ja nur, wenn sie ihre eigene Mehrheit nicht zusammen hat.
- 13:34Die Republikanische Partei ist ziemlich zerstritten in vielen Teilen.
- 13:37Also sie sind nicht automatisch alle zusammenarbeitet
- 13:39mit den Demokraten bereit, aber es sind eben auch,
- 13:42es gibt diese Fraktionen, sehr rechte Fraktionen,
- 13:44es gibt die Umut gegen Elon Musk,
- 13:46die Behörde, die sehr destruktiv vorgeht,
- 13:48die sehr autoritär vorgeht.
- 13:50Es gibt da unterschiedliche Fraktionen.
- 13:52Und insofern haben die republikanischen Fraktionschefs sozusagen
- 13:56im Konkret auch Schwierigkeiten, diese Mehrheit zusammenzukriegen.
- 13:58Und da ist schon die Frage, wenn es dazu kommt
- 14:00und darauf setzen die Demokraten vielleicht,
- 14:02das werden wir in den nächsten Tagen sehen,
- 14:04gibt es vielleicht erst mal ein Regierungs-Shutdown.
- 14:06Also dann werden bestimmte Beamte nicht mehr bezahlt,
- 14:08dann werden bestimmte Sachen schließen müssen,
- 14:11das kommt zu Schwierigkeiten an Flughäfen,
- 14:13die Nationalparks können vielleicht nicht mehr aufmachen.
- 14:15Und dann werden sicherlich Amerikaner auch nicht darüber glücklich sein,
- 14:18dass es so verläuft.
- 14:19Aber es ist schon noch lange hin bis zu den nächsten Wahlen.
- 14:22Die nächsten Kongresswahlen finden im November 2026 statt.
- 14:26Also das ist noch eine Weile auszuhalten.
- 14:28Eine Strategie von Trump war ja auch,
- 14:30dieses sehr schnell Ergebnisse liefern wollen.
- 14:33Das hat er jetzt versucht mit ganz, ganz vielen Dekreten.
- 14:36Unter anderem war diese große Ankündigung von den Zöllen.
- 14:39Jetzt nimmt man das da wieder so ein Stück weit zurück.
- 14:41Dieses Hin und Her, hat das eine Auswirkung auf das Image des Präsidenten
- 14:46bei seiner Anhängerschaft?
- 14:47Die Frage ist ja am Ende tatsächlich immer,
- 14:49was kommt bei den Menschen an?
- 14:51Also was kriegen sie mit und nicht jeder verfolgt Politik,
- 14:54so wie es professionelle Beobachter tun?
- 14:56Also ist es immer die Frage,
- 14:57welche Nachrichten kriegen sie präsentiert?
- 15:00Trumps Liebe zu Strafzöllen, von der er immer spricht,
- 15:03hat eben genau diese Konsequenz.
- 15:05Es wird zu höheren Preisen führen,
- 15:06wenn auf einmal die Avocados nicht mehr bezahlbar sind,
- 15:09weil da 25% Strafzoll drauf ist.
- 15:12Avocado ist eines der Lieblings, was sagt man, Gemüse oder Obst?
- 15:15(Lachen)
- 15:16Die Frage.
- 15:17Von Amerikanern und andere Produkte,
- 15:19wenn die auf einmal in den Reisen hochgehen,
- 15:21werden die Menschen auch nicht fröhlich darüber sein.
- 15:23Genauso, wenn er seine Massenabschiebungen so wahrmacht,
- 15:27wie er es angekündigt hat, werden ganz oft die Arbeiter fehlen.
- 15:30In den ländlichen Regionen, zum Beispiel in Kalifornien,
- 15:32Farmarbeiter und so weiter, die dann einfach nicht mehr da sein werden.
- 15:35Viele Restaurants in der Küche sind Menschen aus Lateinamerika,
- 15:38die für wenig Geld rund um die Uhr arbeiten.
- 15:41Wenn viele von denen nicht mehr da wären,
- 15:43würde ein Teil der Wirtschaft nicht mehr funktionieren.
- 15:46Also, Trump wollte Schneidergebnisse haben,
- 15:48er wollte Effekte haben, er wollte etwas haben,
- 15:50wo man Videoschnipsel erzeugen kann, wo man sagen kann, seht ihr,
- 15:54wir schieben Migranten ab in Fußfesseln und Handschellen
- 15:57und ohne Wasser bringen wir sie in Flugzeuge.
- 16:00Weil das die eigene Basis ist, dann sagt die,
- 16:02der macht ja das, was er versprochen hat,
- 16:04dann gehen wir zum nächsten Thema über.
- 16:06Also, er bleibt ja selten bei einem Thema konsequent
- 16:09und ob dann da Rückschläge kommen
- 16:10und ob man eben die Menschen nicht so einfach abschieben kann,
- 16:12wie er das versprochen hat, weil es immer noch
- 16:14ein funktionierendes Justizsystem gibt
- 16:16und es gibt immer noch Klagemöglichkeiten gegen seine Maßnahmen,
- 16:19kommt eben auch nicht alles so, wie er angestrebt hat,
- 16:21aber kommt das bei dem einzelnen Wetter an,
- 16:24das ist eine der Fragen, die offen sind.
- 16:26In Berichten und Analysen aus dem USA
- 16:32liest man immer öfter den Begriff der Machtübernahme,
- 16:35das ist also gar keine richtige Wahl
- 16:37oder eine Regierungswechsel gewesen sei,
- 16:38sondern das ist jetzt um eine Machtübernahme an der Handle,
- 16:40die gar nicht so schleichend sei,
- 16:42wie man das aus den Geschichtsbüchern kennt,
- 16:43sondern viel radikaler.
- 16:44Teilen Sie das?
- 16:45Ist das für Sie auch eher eine Machtübernahme?
- 16:47Also, ich würde nicht sagen, dass es ein Putsch war.
- 16:50Die Wahl hat stattgefunden und ich glaube,
- 16:52die Wahl hat auch keiner angezweifelt von demokratischer Seite.
- 16:55Die Menschen wollten offensichtlich den Wechsel
- 16:58und haben die demokratische Partei mit dem Status quo zusammengebracht.
- 17:01Und der Status quo war für Sie nichts,
- 17:03was sie glücklich gemacht hat.
- 17:04Sie haben das Gefühl gehabt, das Leben ist zu teuer.
- 17:06Das wird eben der Regierendenpartei angehaftet.
- 17:08Die Art und Weise, wie sich die Regierung verhält,
- 17:11erinnert einen so ein bisschen an eine Machtübernahme,
- 17:14weil eben die Angriffe auf die Medien
- 17:16die Entlassung von unparteiischen Beamten,
- 17:19die eigentlich dafür sorgen sollen,
- 17:21dass nicht bei jedem Regierungswechsel die Politik
- 17:23in von einem extrem ins andere kippt
- 17:26und dass der Sachverstand in den Behörden bleibt.
- 17:28Also, man geht hier vor gegen
- 17:30DEI-Maßnahmen Diversity, Equality, Inclusion,
- 17:35Maßnahmen, die Frauen fördern sollten,
- 17:37die behinderte Menschen fördern sollten,
- 17:39die Schwarze fördern sollten.
- 17:40Worte sind auf Listen.
- 17:41Wenn die Worte verwendet werden,
- 17:43dann werden diese Maßnahmen gestrichen.
- 17:45Universitäten werden Gelder entzogen,
- 17:46weil sie sich nicht so verhalten haben,
- 17:48wie die Regierung das schätzt.
- 17:50Das ist schon brutal.
- 17:51Also, man kann das richtig anders sagen, was da passiert.
- 17:53Andersdenkende Meinungen sollen verdrängt werden.
- 17:57Man ist nicht interessiert an der anderen Meinung.
- 17:59Das sieht man auch an dem Kampf gegen die Wissenschaften.
- 18:01Teilweise ist es Rache, ganz klar,
- 18:03weil man sich da gegängelt fühlte von den Demokraten
- 18:06und von den Richtern und in der Pandemie von den Experten.
- 18:10In Teilen ist es aber eben auch ideologisch.
- 18:12Und das wird ziemlich hart durchgepeitscht.
- 18:14Es ist ja interessant, auch vor dem Hintergrund
- 18:16der Rede von Vizepräsident J.D. Vance
- 18:18auf der Münchner Sicherheitskonferenz,
- 18:20wo er wiederum die fehlende Meinungsfreiheit
- 18:22in Europa beklagt hat.
- 18:24Wie passt das zusammen, was Sie jetzt gerade beschrieben haben?
- 18:27Ehrlich gesagt gar nicht.
- 18:29Denn dass wir jetzt die Meinungsfreiheit hier fördern,
- 18:32das ist die Meinungsfreiheit der einen Seite.
- 18:34Und das ist keine Meinungsfreiheit.
- 18:35Die Mehrheit will die Minderheit mundtotmachen.
- 18:38Und insofern war es, war ja ganz sicherlich nicht an der Position,
- 18:41dass den Europäern vorzuwerfen,
- 18:42dass es sicherlich auch Sachen gibt,
- 18:44die man in Europa kritisieren kann und unbenommen.
- 18:46Nun bin ich kein Europa-Korrespondent,
- 18:49ich bin ein Amerika-Korrespondent.
- 18:50Aber der gute Spruch,
- 18:52man soll erst mal vor seiner Haustür rekehren,
- 18:54bevor man es vor anderen Leute tut, hätte auch geholfen.
- 18:56Er hat sich nicht dran gehalten, offenbar.
- 18:59Viele haben ja gesagt, Trump hin oder her,
- 19:01es gibt dieses System, der Jackson Balance ist,
- 19:03das ist so traditionell stark und so breitgefächert,
- 19:07das wird Ihnen in jedem Fall in die Schranken peisen.
- 19:10Stimmt das noch? Ist das noch wirksam?
- 19:12Also es wird zumindest herausgefordert massiv.
- 19:15Aber wir sehen schon auch Gerichtsentscheidungen,
- 19:18vorläufige Gerichtsentscheidungen,
- 19:20die bestimmte Maßnahmen von Elon Musk's Behörde stoppen,
- 19:25aufhalten, erst mal einfrieren.
- 19:27Aber es ist tatsächlich in eine Maße herausgefordert,
- 19:30das System, wie wir es lange nicht erlebt haben,
- 19:34vielleicht noch nie, der Kongress wiederum,
- 19:37der eigentlich auch die Möglichkeit und die Pflicht hat,
- 19:40die Regierung zu kontrollieren.
- 19:41Da hat man das Gefühl,
- 19:42dass die Jackson Balance nicht so gut funktionieren,
- 19:45denn das ist mehr eine Politik,
- 19:47die alles durchwängt, was Trump möchte.
- 19:49Das hat man bei den Bestätigungen der Kabinettskandidaten gesehen,
- 19:52wo es massive Bedenken gab
- 19:54und trotzdem am Ende auch die umstrittensten Kandidaten
- 19:56durchgewunken wurden.
- 19:57Und das ist passiert durch massiven Druck
- 20:00auf die einzelnen Mitgliederkortes Kongresses.
- 20:02Und auch das ist eigentlich extrem besorgniserregend.
- 20:05Vielleicht schaffen wir zum Abschluss oder zum Ausstieg
- 20:08trotzdem einen optimistischen Ausblick.
- 20:10Gibt es etwas, was hier optimistisch stimmt,
- 20:12dass eben diese Grundfader der Demokratie,
- 20:14über die wir jetzt gerade gesprochen haben,
- 20:15dass die eine weitere Präsidentschaft von Trump überdauern können?
- 20:19Ich würde immer optimistisch bleiben,
- 20:21auch wenn ich tatsächlich in vielen Gesprächen zurzeit dämpfer kriege
- 20:25und das bei vielen so höhere.
- 20:27Aber das Land ist riesengroß.
- 20:28Die Demokraten konzentrieren sich schon ganz stark
- 20:31auf die Bundesstaaten, auf die Opposition in den Bundesstaaten.
- 20:34Die haben Gouverneure, die sozusagen
- 20:35die Ministerpräsidenten der Bundesstaaten,
- 20:37die eine andere Politik machen können,
- 20:39die abfedern können, was von Bundesseite kommt.
- 20:42Die versuchen werden, da weitere Bundesstaaten zu gewinnen.
- 20:45Und die Menschen werden nicht alles mit sich machen lassen.
- 20:48Und ich glaube, wenn man diese ersten Entscheidungen
- 20:51des Supreme Court sieht, wo auf einmal auch konservative Richter
- 20:55Regierungsmaßnahmen einschränken,
- 20:57dann merkt man auch da,
- 20:59das ist eine unabhängig denkende Behörde,
- 21:01die ist vielleicht konservativer als viele,
- 21:03das gerne hätten oder rechter in manchen Teilen.
- 21:06Aber sie werden nicht alles mitmachen, sie werden nicht zuschauen.
- 21:09Das System wird getestet, wie lange nicht,
- 21:11aber ich würde noch nicht aufgeben
- 21:13und auf die Menschen vertrauen,
- 21:15dass sie nicht in der Diktatur leben wollen.
- 21:17Sagt Juliane Schäuble, US-Korrespondentin des Tagesspiegel.
- 21:20Vielen Dank für die Enttätzungen.
- 21:22Gerne, noch einen schönen Tag.
- 21:23Dann versuchen wir mal wie immer zum Schluss
- 21:28einer Episode von "Pod und die Welt",
- 21:30die Eindrücke und Ansichten unseres Gastes zusammenzufassen.
- 21:33Bei mir sind es heute nur zwei Dinge,
- 21:36das aber zwar ziemlich große, glaube ich,
- 21:37dieser Begriff der Machtübernahme,
- 21:39der klingelt einem schon sehr in den Ohren,
- 21:42dass das eben so breit ist, was Trump tut,
- 21:45so breit angelegt und so vielfältig,
- 21:47dass es einfach das System abbaut
- 21:48und möglicherweise irreparabel zu beschädigen,
- 21:51dort ist das eine.
- 21:52Das Zweite, wenn man versucht, aufs Helle zu schauen,
- 21:54woher kommt ein bisschen Hoffnung möglicherweise,
- 21:56hat das ja paradoxerweise damit zu tun,
- 21:58dass es vielleicht den Leuten erst noch schlechter gehen muss,
- 22:00dass sie es am eigenen Leib im Marken müssen,
- 22:02dass diese Regierung gar nicht so viel Gutes für sie tut,
- 22:05sondern dass sie im Marken die Preise gehen nicht runter,
- 22:08die Zäule schaden die in einem Ende selbst, etc.
- 22:10Also dann irgendwann können sie sich wieder gegen ihn wenden,
- 22:13aber bis dahin vergeht leider noch sehr viel Zeit.
- 22:16Katarina, was nimmst du mit?
- 22:17Das finde ich auch einen wichtigen Punkt,
- 22:19sich noch mal vor Augen zu führen, was können,
- 22:20also Druckpunkte sein,
- 22:22die dann auch die Stimmung in der Bevölkerung verändern,
- 22:24dass das zum Beispiel so ein shutdown des Haushalts sein könnte.
- 22:27Ich fand auch noch mal interessant,
- 22:28dass eben die Strategie von Trump im Umgang mit den Medien
- 22:32eben auch das ist Konkurrenz um Zugang
- 22:35und die Strategie der Demokraten wiederum
- 22:37ein bisschen Füße stillhalten und gucken, was so passiert,
- 22:39wobei tatsächlich denke ich da, ob das wohl so aufgehen kann.
- 22:43Und ja, hoffnungsvoll hat mich eben auch gemacht,
- 22:45dass es schon noch ein Checks-in-Balance-System gibt,
- 22:48was zwar sehr herausgefordert wird,
- 22:50aber dass es eben jetzt auch schon Gerichtsentscheidungen sehen,
- 22:53dass es eben doch noch unabhängige Behörden gibt,
- 22:55also nicht ganz so düster wahrscheinlich die Aussicht.
- 22:59Die nächste Folge unseres außenpolitischen Updates
- 23:05bekommen Sie von uns in zwei Wochen.
- 23:06Dann wollen wir uns mit Russland beschäftigen.
- 23:09Wie geht es dem Land, wie entwickeln sich die Dinge
- 23:11unter Putin und vieles mehr?
- 23:13Und darüber sprechen werden wir mit Sabine Fischer
- 23:15von der Stiftung Wissenschaft und Politik,
- 23:17eine der versiertesten Expertinnen für russische Außen- und Sicherheitspolitik.
- 23:21Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesem Thema,
- 23:23hat in Russland gelebt und auch eine Reihe von Büchern darüber geschrieben.
- 23:26Wir freuen uns, wenn Sie wieder dabei sind.
- 23:27Bis dahin, machen Sie es gut.
- 23:29Ich bin Katharina Peetz.
- 23:30Und ich bin Martin Bialecki.
- 23:31Herzlichen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.
- 23:36[MUSIK]