Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / «Du musst zurück, du hast noch eine Aufgabe»: Rahels Nahtoderfahrung & ihr Neuanfang
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- 0:00Das ist 1 zu 1 Million.
- 0:02Zum Vergleichen, die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau schwanger wird mit Vierling, ist grösser als Diagnose, ein Partner-Syndrom zu bekommen.
- 0:12Also im Sommer trinke ich schon innerhalb von 24 Stunden 10 Liter.
- 0:16Die Frau hast du 10 Liter?
- 0:19Sie wollten mich in die Psychiatrie schicken, weil sie gesagt haben, ich kriege Bulimie.
- 0:23Sie hat Angst,
- 0:25Du lügst sie an und verheimlicht ihnen etwas.
- 0:27Zuerst wird es mega dunkel und dann kommt man in einen Kanal, der so hell ist und du spürst pure Liebe.
- 0:36Du bist einfach losgelöst von allem.
- 0:40Dann waren ganz viele Verstorbene, die blöd gesagt haben, die mir gesagt haben, du kannst nicht hier bleiben, du musst zurück, du hast noch eine Aufgabe.
- 0:59Ich bin Lilia Rahel.
- 1:01Mega schön, dass du hierhin bist.
- 1:02Und ganz, ganz ein grosses Herzlich Willkommen im Momentum Podcast.
- 1:06Danke, schön, dass ich hier sein darf.
- 1:08Sehr gerne.
- 1:09Zu der ersten und allerwichtigsten Frage, wie geht es dir?
- 1:13Im Moment gut.
- 1:15Ja.
- 1:15Ich frage mich in einer halben Stunde mal.
- 1:17Hoffentlich besser.
- 1:20Ja, aber tendenziell finde ich das immer eine schwierige Frage, weil schnell erklären geht nicht und viele verstehen es dann auch nicht oder sind dann gerade so auf Abstand oder wollen gar nicht mehr wissen, weil sie nicht damit umgehen könnten.
- 1:36Wirklich?
- 1:37Ja, darum sage ich meistens einfach, es geht mir gut, weil es einfacher ist.
- 1:41Das sagt man ja automatisch, alles gut, danke.
- 1:45Und ich stelle die Frage extra am Anfang, weil es mich wirklich wundern, wie geht es der Person.
- 1:49Und manchmal auch wegen der Nervosität oder sonst etwas passiert, worüber man reden kann.
- 1:56Aber in deinem Fall ist es ja wirklich noch etwas spezieller,
- 2:00Wir kommen bestimmt noch viel tiefer auf das ein.
- 2:03Du bist auch hier, weil du eine ganz spezielle und sehr seltene Krankheit hast.
- 2:12Jetzt willst du ganz kurz sagen, was es ist?
- 2:17Danach leuchten wir dein Leben ein bisschen durchleuchten und kommen dann sicher zu dieser Frage zurück.
- 2:28Mich begleitet die Krankheit Barter-Syndrom.
- 2:31Das ist 1 zu 1 Million.
- 2:34Zum Vergleichen, die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau schwanger wird mit Vierling, ist grösser als die Diagnose, Barter-Syndrom zu bekommen.
- 2:45Ah, wirklich?
- 2:47Vierling?
- 2:48Vierling, ja.
- 2:50Ich habe es noch nie von diesem Syndrom gehört.
- 2:54Ja, ich habe auch noch nie die Diagnose bekommen.
- 2:57Also man kann sagen, es ist 1,200 Millionen.
- 2:59Heisst in der Schweiz gibt es wahrscheinlich so 8-9 Fälle.
- 3:03Ja, es ist nicht aufgelistet, weil es so selten ist.
- 3:06Es können auch mehr sein, es können auch zwischen 10 und 30 sein.
- 3:10Ja, weiss man nicht.
- 3:11Okay.
- 3:12Und was ist denn das genau für ein Syndrom?
- 3:15Es ist eine genetische Nierenerkrankung, die ist angeboren und einfach erklärt ist wie ein Loch in den Nieren, wo alle Elektrolyten rausgehen, die eigentlich überlebenswichtig sind.
- 3:28Gut, also, wir wollen nicht allzu technisch und nicht zu ärztlich werden, weil wir beide keine Ärzte haben.
- 3:38Du hast diese Krankheit und ist das angeboren?
- 3:41Ja, das ist ein genetischer Defekt.
- 3:44Wie meine Augenfarben, ist das einfach bestimmen, dass ich jetzt die Krankheit habe?
- 3:50Ich fange immer gerne den Podcast mit einer spezifischen Frage an, die ich mir für meine Gäste vorbereite.
- 3:56Jetzt wissen wir schon, wie es dir ging, wie es dir geht etc. und was du genau für eine Krankheit hast.
- 4:01Aber meine Frage, die ich für dich vorbereitet habe, ist,
- 4:05Du hast eine sehr seltene Krankheit, aber man sieht das von aussen nicht.
- 4:09Das ist eine Krankheit, die du innerlich hast und die würde man von aussen nicht merken.
- 4:14Ist das für dich eher ein inneres Glück oder eine Schwierigkeit?
- 4:22Beides.
- 4:23Mhm.
- 4:23Ja, also es kommt sehr auf den Moment darauf an.
- 4:27Ich glaube, so, sagen wir mal, für ein Vorstellungsgespräch oder so, ist es sicher von Vorteil.
- 4:33Ähm, ja, aber sonst ist es auch sehr schwierig, weil man es nicht angesehen und ich eigentlich sehr aktive Person bin und möchte und so, aber halt dann einfach der Körper sagt, hey stopp, es geht nicht weiter.
- 4:46Dann finde ich es schwierig, dass die anderen das nicht nachvollziehen können, wie es in solchen Momenten wirklich geht.
- 4:58Absolut.
- 4:58Und vor allem, ich bin kein Arzt, aber wenn dir natürlich Elektrolyten fehlen, dann wirst du wahrscheinlich auch...
- 5:04Was sind Symptome, Schwächianfälle, einen tiefen Blutdruck?
- 5:11Was hast du für solche Sachen?
- 5:13Wie merkst du das?
- 5:15Also es ist unterschiedlich, aber starke Müdigkeit habe ich sehr oft.
- 5:21Eben der tiefe Blutdruck.
- 5:24Standig?
- 5:25Ja, also ich komme eigentlich nie über 100.
- 5:29Ja, und also der normale Blutdruck ist eigentlich 120 auf 80.
- 5:34Und also vor allem im Sommer bin ich oft auch so bei 70 auf 50.
- 5:39Uiuiui.
- 5:39Ja, und eben normaler Mensch würde nicht mehr aufrecht stehen mit so einem Blutdruck.
- 5:45Ja, und Übelkeit habe ich auch sehr oft, dass ich manchmal auch gar nichts essen kann, weil es mir so schlecht ist.
- 5:54Müdigkeit?
- 5:55Kommt das auf einmal?
- 5:57Oder merkst du, jetzt fängt es langsam an und dann kannst du etwas dagegen machen?
- 6:04Ja, also wenn ich frei habe, dann liege ich an und mache einen Powernap.
- 6:08Aber im Alltag kannst du ja nicht einfach hinlegen und schlafen.
- 6:13Und dann schüttet der Körper halt einfach Stresshormon aus, dass du wie funktionierst.
- 6:18Und zu Hause kommt dann halt wieder ein Crash.
- 6:20Also dann schlafe ich zum Teil 13 Stunden.
- 6:24Ja, einfach weil ich es brauche.
- 6:27Ja, klar.
- 6:28Sollte ich dir schon sagen, wegen Muskeln?
- 6:31Ja, das habe ich zwar nicht so ausgeprägt, andere, die die Diagnose haben, haben das mehr.
- 6:38Ich habe wirklich nur, wenn ich jetzt erbricht, dass ich dann Lähmungserscheinungen habe und Muskelschwäche.
- 6:46Für mich war es auch vorher ein bisschen speziell, weil ich habe dich gefragt, was trinkst du gerne während dem Podcast?
- 6:52Ich habe mein eigenes Wasser dabei.
- 6:53Willst du es probieren?
- 6:54Ja, ich weiss nicht unbedingt.
- 6:56Es ist Salzwasser, das du trinken musst.
- 6:58Weil, wie gesagt, wenn deine Nieren die Elektrolyte, die es eigentlich braucht, einfach
- 7:05ausschwemmen, kann ich das sagen, geht es über den Urin weg.
- 7:08Und über den Schweiss verlierst du.
- 7:10Und über den Schweiss verlierst du natürlich Elektrolyte.
- 7:12Und Salz kann gar nicht richtig aufgenommen werden.
- 7:14Du musst natürlich ständig Salzzufuhr haben.
- 7:18Ja.
- 7:19Wie viel brauchst du am Tag Salz?
- 7:22Es ist unterschiedlich nach Jahreszeit und je nachdem, was ich mache.
- 7:27Ich sage zwischen 10 und 20 Gramm pro Tag.
- 7:33Also für alle, die jemals einen Löffel Salz gegessen haben.
- 7:37Ja, das ist normal bei mir.
- 7:39Das ist normal bei dir, oder?
- 7:40Ja.
- 7:40Aber das ist für... Ich habe das schon mal gemacht, vor dem Training, Salz mit Honig oder so mag ich es gerne.
- 7:49Einfach wegen der Pump, die es dann im Gym passiert.
- 7:52Aber das ist nicht fein.
- 7:55Und ich mische es noch mit Honig.
- 7:57Also nur Salz ist heftig.
- 7:59Ja, also gut, ich habe ja das ganze Verlangen danach.
- 8:02Das ist immer das Verlangen danach.
- 8:03Also auch jetzt, wenn ich einfach Wasser trinke, dann schmeckt das für mich komisch.
- 8:08Ich habe gerade letzte Woche mein Wasser getrunken und dachte, es schmeckt mega komisch.
- 8:14Bis ich gecheckt habe, dass ich gar kein Salz reingetan habe.
- 8:17Muss spezielles Salz reingetan?
- 8:20Müssen nicht, aber ich habe am liebsten Himalaya-Salz oder kältisches.
- 8:26Und dann löst du die ganzen Körnerchen rein und langsam auf.
- 8:31Oder löst du wirklich so ganz fein Salz rein?
- 8:34Fein Salz.
- 8:35Das ist ganz fein drin.
- 8:36Aber ich habe auch noch Salztabletten, die Salz in 1 Gramm gestampft ist.
- 8:43Und die ist auch angenehmer zum Essen, zum Schlucken.
- 8:45Ja.
- 8:45Gut, okay.
- 8:51Was ich sehr gerne mache, ich schraube ein wenig zurückschrauben in deine Vergangenheit.
- 8:57Und zwar, wann ist so die erste Erinnerung, du hast das von Geburt an, es ist genetisch, aber wann ist so die erste Erinnerung, dass du das Syndrom hast?
- 9:07Oder wie ist das entdeckt worden vielleicht auch?
- 9:09Wahrscheinlich schon im Mutterlieb.
- 9:12Nein, bei mir nicht.
- 9:14Es gibt Fälle, die im Mutterlieb schon erkannt werden, weil sie dort schon so viel Urin verlieren und dann vielleicht auch im Mutterlieb vertrinken und sterben, vor dass sie geboren werden.
- 9:30Bei mir ist es aber unentdeckt geblieben.
- 9:34Ich habe immer schon viel getrunken, ich hatte immer schon viel Urin.
- 9:40Ich war die, die gesagt hat, darf ich jetzt schlafen?
- 9:45Ich habe immer Kohlesäurewasser getrunken.
- 9:50Wieso das?
- 9:51Weil es dort Mineralien drin hat und weil die Elektrolyte nicht stabil sind, wird mein Körper zu Basis und dann brauche ich Säure.
- 10:04Dann habe ich einfach die Kohlensäure getrunken.
- 10:07Als Kind hat man ja das viel mehr, dass man spürt, was man braucht.
- 10:11Mega speziell.
- 10:12Ja, und ich habe nie Milch getrunken, weil mein Körper einfach gemerkt hat, das brauche ich nicht, das ist nicht gut für mich.
- 10:24Oder wenn wir es gelassen haben, habe ich gefragt, ob ich Salat darf oder Pommes.
- 10:32Also für lange nach Süssen hast du nie wirklich gehabt?
- 10:35Nein, nur Salz.
- 10:36Ah, jetzt nicht?
- 10:38Wenig.
- 10:38Wenig.
- 10:40Ja.
- 10:41Ja.
- 10:42Also immer lieber Chipspackung mit Salz anstatt Glasse.
- 10:46Ja.
- 10:47Definitiv.
- 10:49Ich finde den Mix geil.
- 10:50Das kann ich fast nicht sagen.
- 10:52Ja.
- 10:53Hommes mit dem und dem.
- 10:56Ja, genau.
- 10:57Okay, also du hast das Verlangen immer so ein bisschen gehabt, schon als Kind, aber man hat das nicht wirklich gemerkt.
- 11:04Nein, also meine Mutter hat dann irgendwann mal wegen Diabetes abklären lassen.
- 11:11Und das war halt nicht.
- 11:13Und dann hat man nicht nachgeforscht.
- 11:17Und dadurch, dass die Leute in meinem Umfeld mega wenig getrunken haben, fanden sie es einfach gut, dass ich viel trinke.
- 11:24Und das mit dem vielen Urin haben sie halt einfach abgeleitet mit «Ja, du trinkst halt viel».
- 11:31Und einfach das Kind braucht mehr Schlaf.
- 11:36Ja klar, die einzelnen Sachen deuten nicht darauf, ob ich etwas ist, sondern die einzelnen Sachen.
- 11:45Ein Kind schlafen gerne.
- 11:47Ich meine, ich höre es gerade immer gerne.
- 11:51Ich habe nie gerne lange geschlafen, aber ich bin immer sehr früh geschlafen.
- 11:55Aber das sind alles Sachen, um viel trinken.
- 11:58Was heisst dann viel trinken?
- 11:59Also früher oder jetzt mittlerweile?
- 12:04Okay, jetzt ist es vielleicht einfacher, um ins Verhältnis zu bringen.
- 12:09Ich weiss nicht, wie viel das ein Kind bringt.
- 12:11Ja, das weiss ich jetzt auch gerade nicht.
- 12:13Also im Sommer, jetzt trinke ich schon innerhalb 24 Stunden 10 Liter.
- 12:21Ja.
- 12:2110 Liter?
- 12:22Ja.
- 12:23Rohe, 10 Liter?
- 12:25Salzwasser?
- 12:26Ja.
- 12:28Ja.
- 12:28Leck mir.
- 12:29Das Paradoxe ist, wenn ich wenig trinke, dann habe ich noch mehr Urin, also noch mehr Verluste.
- 12:36Ich muss die ganze Zeit einfach die Balance halten.
- 12:39Im Sommer ist das extrem schwierig.
- 12:42Ich würde von mir behaupten, dass ich mich gesundheitlich ein bisschen auskenne.
- 12:48Wenn du das jetzt so sagst, dann macht es für mich nur Sinn, weil wenn du wenig trinkst, können deine Zellen das Wasser nicht genug aufnehmen, weil zu wenig Salz da ist.
- 13:01und darum nicht zu ausschütten.
- 13:02Wenn genug Flüssigkeit kommt, wird das in deine Zellen befördert.
- 13:06Würde ich jetzt zurückschliessen?
- 13:09Aber Dani Enderli, vielleicht kannst du das beantworten.
- 13:12Du bist ein Pro in diesen Sachen.
- 13:13Oder sonst ein Arzt.
- 13:16Aber das wäre meine Schlussfolgerung.
- 13:18Du trinkst weniger und dann hast du mehr Urin.
- 13:22Trinkst mehr, weniger.
- 13:24Krass.
- 13:26Ja, weil wenn Salz verloren geht, Wasser folgt.
- 13:30Ich kann nicht einfach die Lehre Wasser trinken.
- 13:33Irgendwann kann ich, also ich könnte Wasser reinleeren, wie ich will.
- 13:36Es wird einfach durchfliessen, weil einfach das Verhältnis nicht stimmt.
- 13:40Mhm.
- 13:42Ja.
- 13:43Gut, dann hast du als Kind, das ist eine normale, das ist eigentlich nicht anders, du hast keine andere Einschränkungen gehabt, ausser du hast einfach immer mega durchgekommen, du hast immer mega viel getrunken.
- 13:54Mhm.
- 13:57Und du hast gerne geschlafen.
- 13:58Aber sonst hast du keine andere Einschenke in deinem Leben gehabt.
- 14:02Also wenn ich krank geworden bin, dann hatte ich immer Lähmungen an den Händen.
- 14:06Also dann sind meine Hände wirklich so.
- 14:08Ich habe den Taumann nicht mehr rausgebracht.
- 14:10Ich konnte es nicht mehr bewegen.
- 14:11Es war einfach gelähmt.
- 14:14Wirklich gelähmt?
- 14:15Ich habe es auch nicht mehr gespürt.
- 14:17Nicht verhärtet?
- 14:18Nein, ich habe es wirklich nicht mehr gespürt.
- 14:22Ja, einfach weil, wenn du krank bist, halt noch mehr Verluste hast.
- 14:25Ja, Temperatur geht hoch, Fieber... Ui, ich sage es nicht.
- 14:29Bei Fieber hast du 15 Liter Wasser.
- 14:31Ja.
- 14:33Mein Gott, ein Pool.
- 14:34Ja.
- 14:36Okay, also bei Krankheit und wenn du so ein bisschen Fieber hast, ist das natürlich gerade ein bisschen heftiger geworden.
- 14:42Okay.
- 14:43Und irgendwann ist ja wahrscheinlich... Hast du Geschwister?
- 14:48Ja, ein Bruder.
- 14:49Ein Bruder.
- 14:50Er hat das aber nicht.
- 14:51Nein, er hat es nicht.
- 14:54Es ist wie, beide meine Eltern haben ein kaputtes Gen.
- 14:59Und ich hatte jetzt wie ein Pech und habe die beiden kaputten Gen geerbt.
- 15:04Darum habe ich dich auch.
- 15:05Hat man das testet?
- 15:06Ja, das hat man jetzt getestet.
- 15:08Also eben mit, als war ich jetzt 20, 19, 20.
- 15:14Und jetzt bist du?
- 15:15Jetzt bin ich 28.
- 15:16Du bist jetzt 28, du bist ein 98er-Jahrgang.
- 15:19Also vor acht Jahren hat man das Test... Ah, hat man testet, ob deine Eltern den Gen-Deffekt haben?
- 15:24Nein, also mich hat man testet, meine Eltern nicht.
- 15:29Aber die Schlussfolgerung ist, dass sie beide das Kaputze Gehen haben und das wie übertragen haben.
- 15:34Ja.
- 15:35Unglaublich.
- 15:35Und mein Bruder, er könnte Träger sein.
- 15:38Ja.
- 15:39Aber er muss nicht.
- 15:41Es ist wie, ich weiss nicht ganz genau, ich glaube, 25% Chance ist, dass er Träger ist und 50%, dass er beide gesunde Gehen gerbt hat und nicht Träger ist.
- 15:54Aber um weitergeben zu können, müsste er eine Partnerin haben, die wahrscheinlich auch so etwas hat, das das dem Kind weitergeben würde.
- 16:06Darum ist halt die 1 zu 1 Million.
- 16:10Ja, darum ist es selten.
- 16:13Gut.
- 16:14Also effektiv, wann hast du davon erfahren?
- 16:17Mit 20 ist es?
- 16:19Ja, also ähm,
- 16:232018 haben sie mir das erste Mal im Spital gesagt, dass die Werte schlecht sind.
- 16:30Wieso bist du in das Spital gegangen?
- 16:32Ich hatte Nesselfieber.
- 16:34Ja.
- 16:35Und dann haben sie mir gesagt, dass das zu niedrig ist und haben mir die Tabletten mitgegeben.
- 16:41Wie Salz-Tabletten?
- 16:42Also Kalium-Tabletten.
- 16:43Ah, Kalium-Tabletten, okay.
- 16:45Und dann mussten sie nehmen und zwei Tage später beim Arzt kontrollieren, ob der Wert hoch ist.
- 16:51Ich habe das beides nicht gemacht, weil ich strikt gegen Medikament bin.
- 16:56Dann ist ein halbes Jahr vergangen, bis ich eine Augenentzündung hatte und dann zum Arzt bin.
- 17:02Dann waren die Werte wieder so tief und sie gab mir wieder die Tabletten.
- 17:06Ich sagte, sie nehme ich nicht.
- 17:08Sie gab es mir vor einem halben Jahr schon mal.
- 17:10Ich will sie nicht nehmen.
- 17:12Dann schlug die Alarm.
- 17:14Dann musste ich täglich kontrollieren, das Blut.
- 17:19Ich habe diese Tabletten geschluckt, aber der Wert ist nicht hoch.
- 17:23Auch mit den Kariumtabletten?
- 17:24Ja, weil der Verlust so gross ist.
- 17:27Und dann haben sie die Tabletten erhöht, dann wirst du nicht hoch.
- 17:31Also die ganze Zeit.
- 17:32Und irgendwann haben sie mich dann irgendwo in ein Spital überwiesen und die wollten mich dann in die Psychiatrie schicken, weil sie gesagt haben, ich habe Bulimie, also dass ich erbriche und darum halt den Wert.
- 17:45Also weisst du so?
- 17:49Was?
- 17:49Ja.
- 17:49Ja.
- 17:49Ah, okay, sie hat dann gedacht,
- 17:52Du lügst sie an und verheimlichte ihnen, dass du schwache oder tiefe Werte hast, weil du deine Nachrichten nicht richtig aufnimmst, weil du sie erbrechen kannst.
- 18:03Genau.
- 18:03Das war am Anfang die Schlussfolgerung.
- 18:06Ja, weil wenn du erbrichst, dann verlierst du sehr viele Elektrolyte.
- 18:10Mega.
- 18:11Mega.
- 18:13Ja.
- 18:13Ja, und dort hat es dann zum Glück so eine Assistenzärztin gehabt, die dann irgendwann gesagt hat, sie hat eine Idee, aber man muss das zuerst abklären von der Krankheit, ob sie das übernehmen, um den Gentest durchzuführen.
- 18:29Weil das anscheinend mega teuer ist.
- 18:30Okay.
- 18:31Ja, und dann hat sie das gemacht,
- 18:34Und dann ging es, glaube ich, über ein halbes Jahr.
- 18:38Auswertig?
- 18:40Ui, mega lang.
- 18:43Ja.
- 18:45Okay.
- 18:46Ja.
- 18:46Und ich weiss noch, als sie dann angeläutet hat und gesagt hat, es hat sich bestätigt, was sie gedacht hat.
- 18:53Und dann hat sie mir den Namen gesagt und ich sagte, ja, was heisst das?
- 18:58Und sie so, ja, sie wüsste es auch nicht.
- 19:00Sie leiten mich weiter an die Genforschung.
- 19:04Wo ist die?
- 19:05In Syrien, also der Universität.
- 19:09Und mein Hausarzt hat gesagt, herzlichen Glückwunsch, da haben sie im Lotto gewonnen.
- 19:13Also er habe noch nie etwas gehört von dieser Diagnose.
- 19:17Ja, wahrscheinlich bist du vor allem ein Hausarzt.
- 19:20Ich meine, es gibt so viele Krankheiten und Sachen, die hoch, hoch, hoch selten sind.
- 19:27Ich meine, hast du nicht mit dem immer zu tun.
- 19:30Und du gehst nicht, wenn jemand kommt und sagt, ich bin mega oft müde und ich schlafe mega gerne.
- 19:38Ja, aber es ist ein mega unspezifisches Syndrom.
- 19:40Genau, oder?
- 19:41Und du sagst, ja, haben sie vielleicht ein wenig Stress, meine Damen?
- 19:45Oder du kommst schon nicht auf, ach ja, das Parter-Syndrom, ja, klar, logisch.
- 19:50Klar, macht schon Sinn.
- 19:52Du hast dann den Test gemacht, das ging ein halbes Jahr bis die Auswertungen gekommen sind.
- 19:58Genau.
- 20:00Und dann hat sie dir angekündigt und gesagt, ja, sie haben das Syndrom, sie hat es aber nicht genau gewusst, was das heisst.
- 20:07Sie hat sich dann verwiesen auf Zürich zum Genexperten, Genforscher.
- 20:12Dann warst du dort und dann
- 20:14Zuerst ging es ein halbes Jahr, bis du den Termin bekam.
- 20:20Und an dem Tag, als ich den Termin hatte, war ich genau im Spital.
- 20:25Und dann ging es nur ein halbes Jahr.
- 20:27Weshalb warst du nicht im Spital?
- 20:32Ich hatte Magen-Darm-Grippe.
- 20:36Und dann...
- 20:38Besser gesagt, meine Mami und mein Bruder hatten den Magenarmgripp.
- 20:42Ich bin dann in der Nacht verwacht, weil ich Bauchweh hatte.
- 20:45Ich bin auf das WC.
- 20:47Und dann weiss ich nur noch, dass es mir schlecht geworden ist.
- 20:53Und dann bin ich zusammengefallen.
- 21:00Im Badezimmer?
- 21:01Im Badezimmer.
- 21:02Ja, im Bad Zimmer.
- 21:03Und dort habe ich dann eben die Nahtoderfahrung gehabt.
- 21:08Und ja, also es ist sehr sehr gefallen, zu mir da zurückzukommen, weil du bist wie zuerst mega dunkel und dann kommst du wie so einen Kanal rein, wo es so hell ist und du spürst einfach pure Liebe und du bist einfach so losgelöst von allem.
- 21:26Und...
- 21:27Dann waren viele Verstorbene, die blöd gesagt auf mich gewartet haben.
- 21:33Die sagten mir, du kannst nicht hierbleiben, du musst zurück, du hast noch eine Aufgabe.
- 21:43Ich merkte dann, dass sie jemanden zu meinem Bruder geschickt haben.
- 21:50Er hat mir im Nachhinein gesagt, er hat gehört, dass etwas getestet hat, aber er meinte, es sei draussen.
- 21:57Er hat ihn aber nicht weiter schlafen lassen.
- 21:59Er hat wirklich gemerkt, dass jemand zu ihm kommt.
- 22:03Darum stand er dann auf und kam zu schauen.
- 22:04Dann hat er dich gefunden.
- 22:10Also, Rahel, du hast eine Antoterfahrung gehabt.
- 22:14Ja.
- 22:14Deine Mami und Brüder hatten den Magendarm.
- 22:17Du hast am Abend die Bauchung gehabt, bist aus dem WC.
- 22:20Dort bist du dann zusammengekippt.
- 22:21Mhm.
- 22:22Und dann hast du ...
- 22:25Wie hast du beschrieben?
- 22:25Ein Tunnel, etwas Helles.
- 22:27Ja.
- 22:28Hast du gesehen.
- 22:29Und dann hast du ganz viele Verstorbene gesehen.
- 22:31Mhm.
- 22:32Weisst du, wer die waren?
- 22:34Die eine schon, die eine nicht.
- 22:36Wer hast du erkannt?
- 22:37Was ich dazu sagen muss, ist, dass ich seit Kindes mit Verstorbenen sehe und kommuniziere.
- 22:46Mein Grossvater war dort sehr präsent.
- 22:49Und auch unser Hund.
- 22:54Einfach noch ein bisschen von den anderen.
- 22:58Die habe ich nicht persönlich gekannt, aber ich weiss, dass sie von der anderen Linie sind.
- 23:02Ja, okay.
- 23:03Was hat dein Grossvater für ein Schillenwerk in deinem Leben?
- 23:07Er ist gestorben, als ich zwei bin.
- 23:09Ich kann mich nicht erinnern, aber er war immer an meiner Seite.
- 23:13Ich habe manchmal in der Nacht gesagt, er ist im Kasten und passt auf uns auf.
- 23:20Er hat mich manchmal auch in der Nacht aufgeweckt und gesagt, du musst trinken.
- 23:25Er war immer wie mein Begleiter.
- 23:28Ja.
- 23:30Und er ist auch immer dabei beim Autofahren.
- 23:36Manchmal beginnt der Sitz nebenan einfach zu pipsen, obwohl nichts auf dem Sitz ist.
- 23:41Einfach als Zeichen, dass ich hier bin.
- 23:44Als Zeichen.
- 23:45Ja.
- 23:47Und so wie ich gehört habe, klingt oftmals von der geistigen Welt über Elektronik.
- 23:56Weil das wahrscheinlich einfach für sie einfach ist, einen Ton über irgendetwas abgeben zu können.
- 24:05Du hast deinen Grosspapi nicht wirklich gekannt, aber ihn trotzdem gekannt, einfach auf einer geistigen Art und Weise, der dich immer begleitet hat.
- 24:15Mega herzlich.
- 24:16Und wer war in der Nacht?
- 24:16Du hast ihn in dieser Nacht gesehen.
- 24:19Ja.
- 24:20Und wer war es, der sagte, dass du nicht stehen bleibst?
- 24:23Dein Grossvater.
- 24:24Dein Grossvater, hat er das gesagt.
- 24:26Und... ...machst du dich erinnern oder gibt es ein Gefühl,
- 24:33als er das gesagt hat, warst du eher traurig, dass du nicht bleiben darfst, oder war es gut für dich?
- 24:45Also klar, wenn du dort bist, wirst du am liebsten einfach dort bleiben.
- 24:50Weil das ist einfach pure Frieden, pure Liebe.
- 24:55Ja, aber als er sagte, du musst zurück, du hast eine Aufgabe, dann war es so, ich muss zurück.
- 25:01Ich muss mein Werk auf dieser Welt erbringen.
- 25:08Ja, es kann etwas zu erledigen, eine Aufgabe auf dieser Welt, die mehr Wert hat.
- 25:17Was denkst du ist deine Aufgabe?
- 25:21Das möchte ich nicht sagen.
- 25:23Bitte?
- 25:24Das möchte ich nicht sagen.
- 25:24Das möchte ich nicht sagen.
- 25:26Okay.
- 25:28Hat es dir mitzut, um deine Krankheit zu verbreiten?
- 25:30Oder beziehungsweise zum Aufklären?
- 25:33Sorry, nicht Verbreitung, sondern Aufklären.
- 25:35Nein.
- 25:35Also ich sehe die Krankheit mittlerweile eigentlich mehr als Geschenk.
- 25:39Schön.
- 25:40Wieso das?
- 25:41Weil es ein Wegbegleiter ist.
- 25:42Also jetzt mittlerweile kommuniziert mein Körper ganz klar mit Symptomen, wenn ich von meinem Herzensweg wegkomme.
- 25:54Ja, und darum finde ich es mehr als Wegweiser.
- 25:59Ja.
- 25:59Also ich finde allgemein, jede Krankheit und jeder Unfall ist schlussendlich eine Neuorientierung.
- 26:07Wann hast du diese Erkenntnis erlangt für dich?
- 26:09Wahrscheinlich nicht immer so gewesen im Jahr.
- 26:11Gerade als du die Diagnose bekommen hast, war es wahrscheinlich eher ein Schock.
- 26:16Du hast dich nicht genau gewusst, was das genau für mich heisst.
- 26:22Und dann irgendwann gab es ja wahrscheinlich ein Mindset-Shift, wo gesagt hat, es ist eher ein Zagen, andere ein Fluch, die Krankheit.
- 26:30Wann ist das passiert?
- 26:31Das kann ich nicht sagen.
- 26:35Die geistige Welt sagte mir immer, es hat einen Grund, das ist dein Wegweiser.
- 26:42Aber es aussen sagte, das ist voll der Nachteil.
- 26:46Es gab immer Phasen, in denen ich dachte, was soll das jetzt, wie soll es weitergehen.
- 26:55Aber schlussendlich wusste ich immer, es geht weiter und es hat einen Grund.
- 27:00Meistens, wenn es so ein Down gab, sind dann Sachen entstanden, die ich mir nie erdenken konnte.
- 27:07Zum Beispiel?
- 27:09Zum Beispiel, ich habe zuerst Köchin gelernt.
- 27:14Und jetzt bin ich medizinische Masseurin.
- 27:18Und das nur, weil ich nicht mehr als Köchin arbeiten konnte.
- 27:23Weil?
- 27:25Weil es zu viel Stress war.
- 27:27Stress reduziert auch Kalium.
- 27:31Es war zu gefährlich.
- 27:36Es gab auch Zeiten, in denen ich Angst hatte, dass ich ohnmächtig werde und in die Fritteuse reinge.
- 27:42Und es war anders.
- 27:45Es kamen immer wieder Gäste und sagten, Rahel, du bist verliebt.
- 27:49Weil ich alles versalze.
- 27:50Ja.
- 27:56weil ich es einfach nicht mehr geschmückt habe.
- 28:03Okay.
- 28:03Das heisst, wir sind wirklich gesprungen eigentlich von deiner Kindheit.
- 28:06Wir sind nicht nur auf deine Schulzeit, sondern direkt zu der Diagnose oder zu der, wo du in der Stunde 18 bist.
- 28:14Aber du hast zuerst den Lehrer angefangen als Köchin.
- 28:17Wie lange hast du das gemacht?
- 28:19Also die Lehrerin ist drei Jahre gegangen.
- 28:20Ah, hast du abgeschlossen?
- 28:21Das habe ich abgeschlossen.
- 28:22Das habe ich abgeschlossen.
- 28:23Und nachher noch daran auf dem Beruf gearbeitet?
- 28:25Ja, nachher war ich noch ein Jahr zweite Soutchefin.
- 28:29Hm, schön, okay, super.
- 28:31Und dann bin ich drei Monate nach Australien gegangen.
- 28:35Dann habe ich noch ein halbes Jahr im Service gearbeitet.
- 28:39Und dann habe ich noch ein halbes Jahr in einer Cateringfirma gearbeitet.
- 28:48Also wieder Produktion?
- 28:50Nein, wir haben dort Team-Events gemacht, dass zwei Leute zu uns gekommen sind und wir dann mit denen gekauft haben.
- 28:57Mega cool, mega lecker, das ist super cool.
- 28:59Ja, und wir haben auch Hochzeiten.
- 29:00Wo ist das?
- 29:01In Stefan.
- 29:02In Stefan?
- 29:03Ja.
- 29:03Lassig.
- 29:04Und ein Bistro haben wir noch gehabt.
- 29:05Ein Praline haben wir gemacht.
- 29:09Also die Confisseure.
- 29:12Mhm.
- 29:12Das war eine cool Zeit, auch wenn es sehr streng war.
- 29:18Dort habe ich mich manchmal gefragt, wie ich noch nach Hause gefahren bin.
- 29:27Nach dieser ganzen Erfahrung im Gastro-Bereich hast du dann gesagt, ich muss meinem Herzen folgen, meinem Herzensweg, hast du vor mir geschrieben.
- 29:37Dann hast du eine Umschulung gemacht.
- 29:41Ja, also 2020 habe ich zuerst den Job verloren aufgrund der Krankheit.
- 29:50Dann, also weil es einfach nicht mehr ging.
- 29:54Aber man hat die Kinder?
- 29:56Ja, also es hat sich sowieso aufgelöst, das Geschäft.
- 29:59Ah, okay.
- 30:00Ja, und ich wusste sowieso, ich kann nicht mehr als Köchin arbeiten.
- 30:03Mhm.
- 30:04Ja, und dann ist noch ein Mensch gestorben, der wie eine Schwester für mich war.
- 30:10Mhm.
- 30:11Und ich bin betrogen worden von meinem damaligen Freund.
- 30:14Und dann ist der Mann von der IV gekommen und hat gesagt, ich muss weg von da, ich muss weg von meinem Umfeld.
- 30:23Er melde mich in einer Klinik an.
- 30:24Dann kam ich ein halbes Jahr in eine Reha-Klinik.
- 30:30Am Anfang hat mich das richtig angeschlossen, aber schlussendlich war das Beste, was mir passieren konnte.
- 30:37In dieser Klinik waren alles Leute, die etwas hatten.
- 30:41Auch Leute, die du nicht gesehen hast, dass sie krank sind.
- 30:44Aber du wusstest, dass jeder etwas hat, was dort drin ist.
- 30:49Du hast dich einfach verstanden gefühlt.
- 30:51Was war das für eine Reha-Klinik?
- 30:52In Bellicone.
- 30:54Aber REH für was?
- 30:58Für berufliche Neueingliederung.
- 31:00Okay.
- 31:04Die IVW wollte abschätzen, ob es möglich ist, die Ausbildung als medizinische Masseurin zu machen.
- 31:15Du hast schon ein paar Dinge gesehen, die...
- 31:20einen bedeutenden Einfluss auf das Leben haben.
- 31:24Und du sagst, wenn es Zeit geht, also ungeniert.
- 31:27Und zwar eine gute Kollegin, die wie eine Schwester für dich gestorben ist.
- 31:32Wieso und warum?
- 31:33Sie hatte einen Hirntumor.
- 31:37Ja.
- 31:40Und ich weiss noch, als ich im Spital war, hat sie zu mir gesagt, ja, aber dies wird wieder gut.
- 31:46Ich wusste, sie stirbt, aber ich wusste auch, dass ich nicht mehr gesund werde.
- 31:51Also ich wusste, die Krankheit begleitet mich das ganze Leben.
- 31:55Aber es ist nie so schlimm, wie wenn du stirbst.
- 31:59Und bei ihr war wirklich klar, dass ihre Tage zählt waren?
- 32:02Ja.
- 32:02Wie alt war sie?
- 32:0519.
- 32:06Oh mechajob.
- 32:08Ui nein.
- 32:09Ja.
- 32:11Apprupt oder schon sehr lange?
- 32:13Nein, schon eher abrupt.
- 32:16Apprupt?
- 32:17Ja.
- 32:18Was hat das bei dir ausgelöst?
- 32:21Eine Dankbarkeit auf das Leben.
- 32:24Einfach jeden Tag nehmen, so wie er ist.
- 32:28Und wir leben jetzt, wir leben nicht morgen.
- 32:32Ja, auch, also das sehe ich jetzt einfach auch selber, was ich weiss nicht, ob ich 65 werde.
- 32:38Du weisst es auch nicht.
- 32:40Also, was machen wir uns Gedanken für die Zukunft?
- 32:43Wir leben jetzt, was morgen ist, wissen wir nicht.
- 32:47Und manchmal machen wir uns einfach viel zu viele Sorgen oder Gedanken,
- 32:52Ja, aber eigentlich völlig unnötig.
- 32:58Ich finde es mega beeindruckend.
- 33:00Du hast jetzt ein paar recht krasse Sachen schon erzählt.
- 33:06Aber du erzählst alles mit einer... Ich sage ja nicht, dass es leicht ist.
- 33:11Aber du erzählst mit einer Lichtigkeit und mit einem Lächeln und mit einer Dankbarkeit.
- 33:15Und ich finde das mega, mega schön.
- 33:17Ich finde, das ist...
- 33:19Ich kann das richtig ausdrücken.
- 33:21Es ist wie mega weit entwickelt, wie du das ganze Leben anschaust.
- 33:27Ich finde das mega schön und sehr erfrischend.
- 33:30Danke.
- 33:30Ich muss es wirklich sagen an dieser Stelle.
- 33:32Deine Kollegin, die wie eine Schwester war, ist dann verstorben.
- 33:38Und du hast dann wie noch mal mehr Dankbarkeit fürs Leben entdeckt.
- 33:42Mhm.
- 33:44Und dann hast du noch gesagt, dein damaliger Freund hat dich noch betrogen.
- 33:47Mhm.
- 33:49Sind wir lange zusammen?
- 33:50Drei Jahre.
- 33:51Oh ja, schon.
- 33:54Bei der heutigen Zeit, ja.
- 33:55Bei der heutigen Zeit, ja.
- 33:56Und wie alt warst du?
- 33:5721.
- 34:0122.
- 34:01Also ein bisschen Schlag auf Schlag.
- 34:09Bist du 19 oder deine Kollegin 19 war?
- 34:10Meine Kollegin war 19.
- 34:11Und du?
- 34:1122.
- 34:1422.
- 34:14Ja.
- 34:15Ah, in der Reihenfolge wäre zuerst er dich betrogen.
- 34:19Nein, zuerst ist sie gestorben.
- 34:20Dann ist sie gestorben.
- 34:22Ah, okay, ja.
- 34:23Gut.
- 34:24Und wie war das für dich?
- 34:26Ein Freund, der dich betrügt?
- 34:29Wie ging es mit dem um?
- 34:30Wie ging es mit dem um?
- 34:31Also klar, im ersten Moment ist es scheisse.
- 34:33Logisch.
- 34:34Also, ja, verstehst du es nicht.
- 34:37Aber im Nachhinein ist es auch das Beste, was mir passieren konnte.
- 34:42Weil ich gemerkt habe, dass ich mich eigentlich selber blockiert habe.
- 34:49Also ich habe mich nachher viel mehr entfaltet, als das auseinandergegangen ist.
- 34:56Aber das siehst du auch im Moment der Beziehung gar nicht, wie du dich eigentlich timmst.
- 35:03Hast du im Verziehen?
- 35:06Ja, mittlerweile ja.
- 35:08Ich habe lange gebraucht, aber wir haben es auch immer noch gut.
- 35:14Schön.
- 35:16Es sind gerade ein paar Sachen, die in dieser Zeit etwas passiert sind.
- 35:20Und das war wirklich Schlag auf Schlag.
- 35:22Alles in deinen Anfangs 20ern, die schwerwiegende Sachen waren.
- 35:29Und trotzdem hast du immer ein mega Lächeln auf dem Gesicht.
- 35:32Du erzählst diese Sachen.
- 35:33Und man merkt, dass du dich mega fest mit dir auseinandergesetzt hast.
- 35:38Was ist das, was du am meisten gelernt hast von all diesen Situationen im Leben?
- 35:52Dass egal, was es aussen sagt, du eigentlich die grösste Stärke in dir selber findest.
- 35:59Egal, was es aussen sagt, du hast die grösste Stärke in dir selber.
- 36:02Ja.
- 36:03Ich meine, wir kommen ohne nichts auf die Welt.
- 36:06Wir haben eigentlich alles in uns drin.
- 36:11Und ja, das Aussen versucht dich immer zu beeinflussen und dich irgendwo in einen Weg hineinzuführen.
- 36:18Aber manchmal gibt es Situationen, wo du dich dann wie von dem catchen lässt und halt den Weg gehst.
- 36:25Aber dann reagiert eben der Körper und sagt, hey, das ist nicht dein Weg.
- 36:29Du weisst ganz genau, hör auf dein Herz, das weiss, wo der Weg hingeht.
- 36:34Und das merke ich jetzt immer mehr, wenn ich nicht an so einem Herzen folge, dann rebelliert der Körper.
- 36:39Ja.
- 36:42Was sind solche Situationen, wo dein Körper rebellieren, weil du nicht so süßes Herz los bist?
- 36:48Hast du einen Moment oder eine Situation, die kürzlich auch passiert ist?
- 36:54Ja.
- 36:55Ja?
- 36:57Also ich war in England, auf dem Arthur Finlay College.
- 37:00Ich weiss nicht, ob du das kennst.
- 37:01Nein, ich kenne nicht.
- 37:03Das ist eigentlich das bekannteste College, um die geistige Welt für Spiritualismus zu machen.
- 37:10Ja wirklich, es gibt ein Kallisch dafür?
- 37:12Ja.
- 37:13Okay, dann müssen wir noch in den Tiefendruck eingehen.
- 37:14Ich finde das mega spannend.
- 37:15Okay?
- 37:17Und ähm... Ich war dort und ich habe mich gefühlt wie als Kind.
- 37:23Ich hatte zwar viel Durst, viel Urin und die Müdigkeit war nicht weg, aber ich hatte keinen Schwindel, keine Übelkeit, nichts.
- 37:32Mhm.
- 37:35Und dann kam ich zurück und es war alles wieder wie im Alten.
- 37:40Einfach, weil ich dort in dieser Energie drin war, in der ich als Kind immer war.
- 37:46Und alles Gleichgesinnte war.
- 37:49Ich konnte dort authentisch sein.
- 37:51Ich konnte dort sagen, was ich wahrnehme, was ich sehe.
- 37:56Und du bist verstanden worden, du bist nicht verurteilt worden.
- 37:59Und als Kind wurde mir immer gesagt, hör auf mit solchen Sachen, das stimmt nicht.
- 38:04Einfach, wie sie es nicht gesehen haben.
- 38:06Und irgendwann habe ich das nicht mehr gesagt, weil ich dachte, ja… Da hat mir eh niemand.
- 38:11Ja, und das Gleiche ist mit dem Bartersyndrom.
- 38:15Irgendwann habe ich auch nicht mehr darüber gesprochen, weil mir einfach nicht geglaubt wurde.
- 38:20Wie lange warst du auf dem College?
- 38:21Eine Woche.
- 38:22Eine Woche.
- 38:24Und wie ist es zu dem Fall, dass du zu diesem College überhaupt gegangen bist?
- 38:27Wie bist du auf das gekommen?
- 38:29Also eigentlich wollte ich 2020 schon gehen.
- 38:33Nachdem meine beste Kollegin gestorben ist.
- 38:39Aber dann war es noch nicht der richtige Zeitpunkt.
- 38:43Ich weiss es nicht.
- 38:45Und nachher war ich im Studium.
- 38:46Dann war es wie zu teuer.
- 38:47Dieses Jahr ging ich zu einem Mentalcoach.
- 38:54Er fragte mich, was du willst.
- 38:56Und dann habe ich ihm gesagt.
- 38:57Und dann hat er wieder das College erwähnt.
- 39:00Er hat das wieder erwähnt?
- 39:01Ja, er hat das wieder erwähnt.
- 39:02Und dann ist es schon in meinem Kopf so, okay, das war jetzt die Botschaft.
- 39:07Und dann habe ich zu meiner Kollegin gesagt, wenn ich dort hinzugehen soll, dann gib mir ein Zeichen.
- 39:13Und ich habe ihr ein Wort gesagt, das sie mir immer gesagt hat, soll sie mir irgendwie überbringen.
- 39:21Und dann bin ich eines Tages am See gelegen und habe einen Powernap gemacht.
- 39:26Und dann ist ein Vogel über mich gelaufen, während ich schlafen habe.
- 39:32Und ich bin so verschrocken.
- 39:34Also ja, das ist mega ungewohnt, dass ein Vogel...
- 39:38Wieso sollte ein Vogel über dich laufen?
- 39:39Ja, logisch.
- 39:40Ja, und dann habe ich die Augen aufgemacht und dann ist der Vogel vor mir gestanden, also vor dem Kopf.
- 39:46Und hat mich angeschaut, dann ist er weggeflogen und dann ist er nur mal gekommen.
- 39:51Und das Wort, das ich zu ihr gesagt habe, ist Tschüss unterdessen gewesen.
- 39:56Der Vogel hat es eigentlich gemacht.
- 40:03Ja.
- 40:03Ich hatte dann auch gerade Hühnerhaut und wusste, okay, ich muss dort hin.
- 40:11Ja, und darum ging ich dort hin.
- 40:15Es war wie ein Heiko.
- 40:18Wie ein Heiko?
- 40:22So, jetzt ist das eines der bekanntesten Colleges für Spiritualität.
- 40:28Bevor wir auf das eingehen, was heisst Spiritualität?
- 40:33Kannst du das irgendwie in Wort fassen?
- 40:39Und vielleicht bevor du das machst, ich glaube, es gibt keine Richtung und Falsch.
- 40:42Aber was heisst für dich Spiritualität?
- 40:45Ich glaube, das heisst für jeden etwas anderes.
- 40:48Für mich ist es einfach ein Lebensweis.
- 40:53Ja, aber viele sagen ja auch, das ist Humbug und das ist eine Sekte und alles.
- 41:00Aber ich sage dann, die einen glauben halt an das, die anderen an das.
- 41:05Und schlussendlich glauben wir alle an das Gleiche.
- 41:07Wir kommen alle von der gleichen Quelle.
- 41:09Also...
- 41:10Ja, darum finde ich, gibt es nicht eine Beschreibung, was das für mich bedeutet.
- 41:16Es ist einfach mein Lebensweis.
- 41:21Ja.
- 41:21Es gibt Leute, die glauben an das, andere glauben an das.
- 41:25Kannst du in Wort fassen, was du glaubst?
- 41:27Was ist dein Glauben?
- 41:32Ich bin katholisch aufgewachsen, aber ich orte mich keiner Revolition zu.
- 41:38Ich habe schlussendlich gesagt, wir glauben alle an das Gleiche.
- 41:42Und ich sage einfach, das Göttliche ist in uns allen.
- 41:46Ja.
- 41:47Wir können alle etwas erschaffen.
- 41:51Und wir können alle aus den gleichen Quellen.
- 41:53Manchmal haben wir das Gefühl, dass wir nichts können, weil uns das gesagt wird.
- 42:00Aber wenn wir uns reflektieren, in die Ruhe kommen und überlegen uns, was ist meine Aufgabe, und wir uns dem hingeben, dann werden so viele Wunder passieren.
- 42:17Das Beispiel, das du ja gebracht hast, passt eigentlich mega gut, weil du als Kind schon sehr viel mit der gestrigen Welt kommuniziert und dann hat man dir aber immer gesagt, hey, das ist Humbug, das geht nicht, das gibt es nicht.
- 42:34Und jetzt gibt es
- 42:36Und da wahrscheinlich auch wieder One in a Million, die dann einfach nicht glaubt, was aussen gesagt wird, sondern glaubt, was es gespürt und was es gehört und was es fühlt.
- 42:50Und die verlieren das ja dann auch nicht.
- 42:54Ich glaube auch sehr fest, dass wir alle das
- 42:58dass wir das alles in uns haben, aber durch die Konditionierungen von aussen versuchen wir das abzugrenzen.
- 43:06Und desto mehr wir versuchen das wegzunehmen, desto weniger wir uns damit beschäftigen,
- 43:13umso schwächer wird wahrscheinlich der Kanal.
- 43:18Ich nenne es jetzt mal.
- 43:19Ich fasse es einfach mal in meine Worte.
- 43:21Desto schwächer wird der Kanal.
- 43:23Und das heisst nicht, dass der Kanal nicht da ist.
- 43:26Aber wir hören gar nicht mehr auf den Kanal.
- 43:28Ich glaube, den Kanal haben wir alle in uns.
- 43:29Aber wir hören gar nicht mehr auf den Kanal.
- 43:32Wir können es nicht mehr
- 43:34Wir verstehen es nicht mehr, wenn uns etwas gesagt wird.
- 43:38Wenn einmal der Sitz nebenan anfängt zu pfeifen, dann sagt man, mein Auto ist wahrscheinlich ein Fehler.
- 43:44Zufall.
- 43:48Man sagt ja nicht, vielleicht ist es einfach ein Signal, vielleicht ist es einfach eine Botschaft oder ein Zeichen.
- 43:58Oder wir machen es gar nicht, wir werden konditioniert, dass es es ja gar nicht gibt.
- 44:02Darum finde ich es sehr erfrischend, dass du sagst, ich habe einfach nie nachher gehört und ich kann auf mich hören und ich gehe jetzt meinen Herzensweg.
- 44:10Und wenn du jetzt deinen Herzensweg beschreiben kannst, was ist dein Herzensweg?
- 44:15Das stimmt von meinem Herz.
- 44:17Das stimmt von deinem Herz.
- 44:19Ist das nicht etwas Spezifisches, sondern kann das jeden Tag etwas aufs Neue sein?
- 44:26Wie triffst du Entscheidungen?
- 44:29Ich frage meine Spirits.
- 44:30Ja, ist gut.
- 44:33Also ich wollte auch gerade erst letzte Woche eine Frau etwas machen und wusste, ob ich es machen soll.
- 44:42Und da habe ich gesagt, wenn ich es machen soll, dann schicken mir jetzt drei grüne Autos innerhalb von 24 Stunden auf einmal.
- 44:50Es ging nicht fünf Minuten, es hat mich ein grünes Auto überholt.
- 44:55Eines kam bei der Einfahrt und ein grünes Auto kam auf der Gegenfahrbahn.
- 45:01Da wusste ich, okay.
- 45:03Absolut.
- 45:04Du hast nach Zeichen gefragt und du hast Zeichen bekommen.
- 45:11Wie gesagt, ich bin sehr fest an einer geistlichen Welt.
- 45:21Darf ich trotzdem eine Challenge Frage stellen und mich nimmt dann deine Meinung Wunder.
- 45:27Wann hast du letztes Mal ein rotes Auto gesehen?
- 45:34Schwierig.
- 45:35Schwierig zu sagen.
- 45:37Es gibt die Theorie vom roten Auto.
- 45:40Wenn du dich an ein rotes Auto zurückerinnern, magst du dich nicht erinnern, wenn du ein rotes Auto gesehen hast.
- 45:44Wenn du jetzt aber rausgehst und an meine Frage zurückdenkst, wirst du auf dem Parkplatz wahrscheinlich drei, vier rote Autos sehen.
- 45:51Das heisst, wie fest, und das ist auch wieder Konditionierung, oder?
- 45:55Wie fest tun wir uns konditionieren, dass etwas funktioniert oder dass etwas nicht gibt?
- 46:02Mhm.
- 46:03Ich möchte nicht sagen, dass die drei grünen Autos kein Zeichen sind, weil du die Zeichen wie sie angefragt hast.
- 46:14Und dann sind sie geschickt worden.
- 46:16Aber wie fest ist es, fragen wir danach und es sind effektive Zeichen, oder wie fest sehen wir dann einfach das, was wir wollen sehen?
- 46:27Ich glaube, man muss die Frage ganz klar stellen.
- 46:31Ich habe gesagt, wie in 24 Stunden drei miteinander.
- 46:35Und dass drei miteinander gleichzeitig gesehen ist, du kannst schon innerhalb einer halben Stunde drei rote Autos sehen.
- 46:44Gar nicht, okay.
- 46:46Ja, sehe ich.
- 46:47Und ich verlasse mich dann schon immer noch auf das Gefühl, ob es stimmig ist.
- 46:52Ja.
- 46:53Oder ob es einfach nur das Ego ist, das sagt, ich habe das gesehen.
- 46:57Ja.
- 47:02Gut.
- 47:03Eine Woche warst du auf diesem College.
- 47:07Und hast dich in deine kindlichen Gefühle wieder hineinversetzen können.
- 47:14Was war das?
- 47:16Oder was machst du dort an diesem College?
- 47:17Kannst du mir das kurz sagen?
- 47:18Was macht man dort?
- 47:20Also es gibt verschiedene Gruppen, also verschiedene Gruppen haben wir gehabt.
- 47:26Ja.
- 47:27Du konntest Tross machen, du konntest Jenseitskontakte machen, du konntest sensitives Reading machen.
- 47:38Ja, es wurde einfach aufgeteilt.
- 47:39Ich war in der Gruppe, in der man alles gemacht hat.
- 47:44Und für mich ist es halt einfach, weil ich das so erleben konnte.
- 47:49Mhm.
- 47:50Du musst dich nicht verstecken, du kannst einfach so sein, wie du eigentlich bist.
- 47:59In dieser Zeit hast du zwar immer deine Durst, du hast die Müdigkeit verspürt, aber diese Schwindelanfälle und es ging dir nicht schlecht.
- 48:12Als du zurückgekommen bist in die Schweiz, war es dann wieder so.
- 48:14Mhm.
- 48:15Glaubst du, es hatte einfach nur wirklich mit dem Setting zu tun, als du warst?
- 48:21Und würde es so ein Setting geben, wäre das auch wieder vorbei?
- 48:28Also ich habe jetzt schon wieder eine neue Ausbildung angefangen, was das Gleiche macht hier in der Schweiz.
- 48:32Ah wirklich?
- 48:33Ja.
- 48:33Und was gibt es hier in der Schweiz?
- 48:35Ja.
- 48:36Und an diesen Tagen merke ich schon auch, dass es mir besser geht.
- 48:43Wahrscheinlich gedacht, wie authentisch du sein kannst und dein voller Potenzial ausleben kannst.
- 48:50Mir wurde vor kurzem auch noch Aschma diagnostiziert.
- 48:54Ich habe immer gesagt, das ist kein Aschma.
- 48:58Wenn ich das mache, dann habe ich keine Atemnot.
- 49:03Du merkst an der Atemnot situativ?
- 49:07Ja, wenn ich nicht rede.
- 49:10Wenn du nicht redest?
- 49:12Ja, wenn ich nicht rede, was ich möchte sagen, dann merke ich, wie es mir zu macht und ich ja keine Luft mehr bekomme.
- 49:19Mhm.
- 49:22Ja, und Medizin tut das als Aschma diagnostizieren.
- 49:28Klar, es kann sein, dass es Aschma ist, aber für mich ist das wie nur wieder ein Wegweiser.
- 49:34Schau dir an, was ist der Ursprung von dem?
- 49:38Für mich hat alles einen Ursprung.
- 49:41Also außer das Bartelsyndrom.
- 49:43Ich meine, ich glaube, du hast auch noch nie ein Kind gesehen, das Down-Syndrom hat und das war dann geheilt.
- 49:48Das ist halt einfach genetisch.
- 49:50Aber ich finde, jede andere Diagnose ist dafür da, um zu schauen, was ist der Ursprung, was sollte man das sagen.
- 50:06Im fernsten Sinne können wir das Gleiche auch machen mit dem Barger-Syndrom.
- 50:10Was möchte man sagen, obwohl es etwas Genetisches ist?
- 50:14Und auch wenn es nicht geheilt werden kann, aber vielleicht ist es ja nur...
- 50:22Wenn man sich fragt, wieso ist es da, dann vielleicht genau um besser auf den Körper zu hören und dir die Signale zu geben.
- 50:31Ja, also ich habe mich schon ein paar Mal gefragt, was der Ursprung sein könnte.
- 50:37Und ich glaube, einer ist sicher auch einfach, um am Umfeld zu zeigen, wir sind nicht auf dieser Welt nur zum Krüppeln.
- 50:45Wir sind, also ja, einfach, ja, manchmal muss man einfach mal einen Gang runterschalten und es ist okay, wenn man einfach mal nichts macht.
- 50:53Früher habe ich mich immer fast geschämt, wenn ich gesagt habe, ich mag nicht, ich muss jetzt Pause machen.
- 51:00Mhm.
- 51:01Aber wir gehen so blind durch die Welt.
- 51:03Wir sind in diesem Tunnelblick hinein.
- 51:08Was willst du dann erreichen?
- 51:10Wenn du dich selber verlierst, was bringt es dir?
- 51:14Dann bist du einfach nur in diesem Tunnelblick hinein.
- 51:16Irgendwann kommt irgendeine Krankheit oder Symptome, die dich dann wieder oben runterholt und sagt, schau her.
- 51:25Bist du zuerst in der Reha-Klinik zu sein und dann am College oder umgekehrt?
- 51:31Nein, also Drea war 2020.
- 51:34Ah, Drea war 2020.
- 51:35Ja.
- 51:36Und am College warst du wann?
- 51:39Jetzt im September.
- 51:40Ah, jetzt im September.
- 51:40Ja.
- 51:41Das in England.
- 51:44Wo ist das genau?
- 51:45In Stansted.
- 51:46Okay, gut.
- 51:49Gut, jetzt.
- 51:52Nach dieser Klinik,
- 51:59Reise, die du nach dem Klinikaufenthalt gemacht hast, wie lange warst du da?
- 52:03Ein halbes Jahr.
- 52:05Und dann bist du ein halbes Jahr in dieser Klinik und du schläfst auch da?
- 52:10Oder du bist komplett da?
- 52:11Ja.
- 52:12Also am Wochenende durfte ich nach Hause.
- 52:14Ja.
- 52:15Aber unter der Woche war ich immer da.
- 52:24Und das alles für das IV-Klinikaufenthalt
- 52:29Ich habe gesehen, okay, bist du wieder arbeitsfähig im normalen Arbeitsmarkt?
- 52:35Ja, sie haben gesagt, das geht nicht.
- 52:39Es hat ja niemand gewusst, wie belastbar ich noch bin, ob ich das arbeite.
- 52:46Weil die Konzentration halt manchmal auch nicht so gut ist.
- 52:51Und dann wollten sie das absichern.
- 52:57Was hast du in diesem halben Jahr gelernt?
- 53:00Ich habe mich selber kennengelernt.
- 53:01So?
- 53:02Ja.
- 53:03Ja.
- 53:05Was am meisten?
- 53:07Oder gibt es etwas, das dich verwundert hat, das du von dir kennengelernt hast?
- 53:11Was du nicht gedacht hättest?
- 53:13Ja, wie fest ich mich von aussen beeinflussen lassen habe.
- 53:16Ah, wirklich?
- 53:16Ja.
- 53:17Ich war immer die, die einfach Ja und Amen gesagt hat.
- 53:20Ich habe mich nie gewehrt oder gesagt, was jetzt für mich gut wäre oder so.
- 53:24Das kannst du heute.
- 53:26Ja, besser.
- 53:28Noch nicht gerade.
- 53:28Ich kann nicht sagen, dass es 100% kann, aber besser.
- 53:33Aber du erkennst es auf jeden Fall?
- 53:34Ja.
- 53:35Wenn du mal ein Ja gesagt hast, das lieber ein Nice hätte sein sollen.
- 53:41Ja.
- 53:42Ja, weil es ist schon schwierig.
- 53:43Ich meine, man sieht mir nichts an.
- 53:45Und ich verstehe das ja auch, dass für mein Umfeld schwierig ist, um zu verstehen, dass es mir jetzt nicht gut geht.
- 53:54Und ja, mittlerweile ist es mir einfach egal.
- 53:57Also, ja, ich nehme sie auch so, wie sie sind.
- 54:00Dann sollen sie mich auch so nehmen, wie ich bin.
- 54:03Und ich finde, ich muss mich nicht rechtfertigen für das.
- 54:06Es ist jetzt halt einfach so.
- 54:11Nach dieser Klinik hast du die medizinische Masseurin die Ausbildung angefangen.
- 54:22Wie lange ist sie gegangen?
- 54:23Also zuerst war ich noch zwei Monate im Tessin.
- 54:27Nach der Ehe.
- 54:28Ja, weil ich noch wie zwei Monate überbrücken musste.
- 54:31Ja.
- 54:31Was hast du gemacht?
- 54:32Sprachverhalten.
- 54:34Parli italiano?
- 54:35Un poco.
- 54:36Davvero?
- 54:36Bellissimo.
- 54:37L'aimbrado indigino?
- 54:39Si.
- 54:39Ah, mega schön.
- 54:41Cool.
- 54:42Okay, in zwei Monaten hast du das gelernt?
- 54:45Ja.
- 54:47Ich konnte kein Wort.
- 54:48Und ich bin in eine Gastfamilie gekommen, die nur Italienisch gesprochen hat.
- 54:51Mein Gott.
- 54:52Also das Reden fällt mir schon schwerer.
- 54:55Aber wenn es schneller redet, dann verstehe ich nichts.
- 55:00Also meine Nonna, sie ist 30 Jahre in der Schweiz und konnte das Wort Deutsch.
- 55:09Du gehst zwei Monate ins Tessin und redest die Menschheit.
- 55:12Ich finde es nicht eine sehr schwierige Sprache.
- 55:14Klar, manchmal fehlen mir die Wörter, aber den Zusammenhang verstehe ich eigentlich.
- 55:20Okay, cool.
- 55:21Wo in der Sinn?
- 55:22In Lugano.
- 55:23Okay, schön.
- 55:25Gut, in diesem Fall zuerst überbrücken zwei Monate den Scene in Lugano, in einer Gastfamilie, die nur in der Ernst geredet hat.
- 55:32Und dann hast du natürlich müssen lernen.
- 55:36Genau, was willst du sonst machen?
- 55:38Kannst du nur bippidi-bappidi-bum machen.
- 55:41Und dann...
- 55:43Hast du die Ausbildung angefangen?
- 55:46Ja.
- 55:48Und die ging wie lang?
- 55:49Zwei Jahre Vollzeit.
- 55:50Zwei Jahre Vollzeit?
- 55:51Ja.
- 55:52Du bist in einer Praxis selber und machst das?
- 55:54Nein, du hast eineinhalb Jahre lang Schule, Montag bis Freitag.
- 56:00Und dann hast du ein halbes Jahr Praktikum und dann die Eidgenössische Berichtung.
- 56:05Und du lernst wahrscheinlich auch Anatomie und alles, oder?
- 56:08Ja.
- 56:09Ja.
- 56:11Was ist dir am schwersten Fall in dieser Ausbildung?
- 56:13Zum Lernen?
- 56:14Dass es nicht so war, wie ich es mir vorgestellt habe.
- 56:16Nein.
- 56:18Okay, warte schon.
- 56:18Wie hast du dir vorgeschrieben?
- 56:19Was hast du gedacht, was es ist?
- 56:22Es war mir zu medizinisch.
- 56:24Ich dachte, es sei mehr energetisch.
- 56:30Für mich ist Massage nicht mechanisch oder medizinisch.
- 56:33Ich finde, während der Massage passiert so viel mehr.
- 56:38Ja.
- 56:38Ich finde, es kommt immer darauf an, zu wem du gehst.
- 56:42So wirkt dann die Massage auch.
- 56:43Wenn dir die Person nicht sympathisch ist, kannst du sie auch von einem Roboter massieren lassen.
- 56:51Ja, und das war für mich schwierig, zu akzeptieren.
- 56:55Aber ich wusste, ich muss da durch, weil ich das Diplom brauche.
- 57:00Für was?
- 57:02Für den Abschluss halt.
- 57:03Für den Abschluss?
- 57:04Ja, dass ich mit der Krankenkasse abbrechen kann.
- 57:06Okay.
- 57:08Ja.
- 57:09Du hast eineinhalb Jahre lang Schule gemacht, musstest du büffeln.
- 57:14Was ist die Anatomie des Menschen?
- 57:15Wie funktioniert das?
- 57:17Wo sind diese Ansätze und Muskulaturen?
- 57:21Wie nennen sie sich im Latinischen?
- 57:23Das musst du alles lernen wahrscheinlich.
- 57:24Das ist mir dann schlussendlich aber einfach gefallen.
- 57:27Da war ich dann froh, ob ich zuerst Italienisch lernen wollte.
- 57:30Ja, das ist natürlich dann einfach.
- 57:33Ja.
- 57:33Okay, gut.
- 57:34Und nach dieser Ausbildung, was ist dann passiert?
- 57:39Dann habe ich zuerst wieder zwei Monate Auszeit genommen, weil es mir scheisse ging.
- 57:44Ist scheisse gegangen wegen was?
- 57:46Ich musste ein halbes Jahr Praktikum machen.
- 57:50Ja.
- 57:50Ich musste das 100% machen.
- 57:54Ich wusste einfach, ich muss das machen.
- 57:56Aber mein Körper sagte schon lange, das geht nicht.
- 58:01Ich ging wirklich arbeiten und schlafen.
- 58:04Ich konnte nichts anderes machen.
- 58:08Dazwischen musste ich meine Diplomarbeit schreiben.
- 58:12und auf die Prüfung vorbereiten und überlegen, was ich nachher möchte.
- 58:19Was kann ich nachher machen?
- 58:21Was geht?
- 58:22Ich hatte keinen Plan.
- 58:25Und dann habe ich mir nach zwei Monaten ausgesetzt.
- 58:28Wo bist du dann noch nicht gegangen?
- 58:30Auf Madeira.
- 58:31Auf Madeira?
- 58:32Der Spanisch gelernt?
- 58:33Nein, nein.
- 58:33Nicht?
- 58:34Nein, nein.
- 58:34Nein, ich habe dort praktisch mit keinem Menschen geredet.
- 58:38Wirklich?
- 58:39Ja.
- 58:39Also einfach, wenn du musst.
- 58:41Also, was Spanisch?
- 58:43Sorry, Portugiesisch?
- 58:44Ja.
- 58:44Ich kann Spanisch sagen.
- 58:45Ich glaube schon.
- 58:46Ich kann es auch nicht sagen.
- 58:47Feindlich.
- 58:49Feinlich.
- 58:49War das ein Test?
- 58:50Hattet ihr richtig hervorragend?
- 58:52Wahrscheinlich nicht.
- 58:54Hat niemand gemerkt.
- 58:57Ich habe gemerkt, ist gut.
- 58:58Madeira, ja.
- 59:00Sorry, Gisner Ronaldo auf.
- 59:04Okay, da hast du praktisch mit niemandem gesprochen.
- 59:07Du warst einfach für dich?
- 59:08Ja.
- 59:09Ach, war schön.
- 59:10Ja.
- 59:12Ja.
- 59:12Bringt sehr viel.
- 59:13Ich finde, es sollte jedenfalls eine Lige irgendwo hergehen.
- 59:18Ja, dann merkst du, was in dir drin ist, was du verdrängt hast.
- 59:23Ja.
- 59:26Was hast du verdrängt?
- 59:28Dass ich nicht auf meinen Körper gelassen habe.
- 59:30Immer das Gleiche.
- 59:32Immer das.
- 59:36Gut, du bist zurück auf die Madeira.
- 59:38Und was ist dann passiert?
- 59:43Bevor ich auf Madeira war, hatte ich schon einen Job.
- 59:49Ich hatte eine Praxis mit mir.
- 59:53Er sagte immer, komm zu mir arbeiten.
- 59:55Ich sagte immer, aber Zürich ist sehr weit.
- 1:00:00Aber ich bin seit drei Jahren dort.
- 1:00:03In Zürich?
- 1:00:03Ja.
- 1:00:04Du pendelst jeden Tag?
- 1:00:06Mhm.
- 1:00:07Ja, es sind 30 Minuten mit dem Auto.
- 1:00:10Das ist easy.
- 1:00:10Ah, okay, das ist okay.
- 1:00:11Ja, das ist okay.
- 1:00:12Und ich fange ja schon um 10 Uhr an, da habe ich auch nicht so... Du kannst ein bisschen antizyklisch fahren.
- 1:00:18Okay, das ist auch gut.
- 1:00:18Mhm.
- 1:00:21Gut, und das ist der Fall, also wo geht man in eine medizinische Massage?
- 1:00:26Geht man dort in eine, ist ja keine Hausarztpraxis, nehme ich an.
- 1:00:32Nein.
- 1:00:32Wo macht man das?
- 1:00:34Also es ist eine private Praxis.
- 1:00:35Private Praxis?
- 1:00:36Ja.
- 1:00:40Ist das wie dein Studio oder bist du dort eingemietet?
- 1:00:42Ich bin dort angestellt.
- 1:00:43Du bist dort angestellt.
- 1:00:45Okay.
- 1:00:46Und das jetzt seit drei Jahren?
- 1:00:47Ja.
- 1:00:48Und wie gefällt dir der Job?
- 1:00:49Ist es so, wie du dir das vorgestellt hast?
- 1:00:52Jein.
- 1:00:53Jein.
- 1:00:54Ist immer noch zu wenig spirituell?
- 1:00:56Ja.
- 1:00:57Ja.
- 1:00:57Zu wenig energetisch.
- 1:01:00Ja, weil die meisten sagen halt, ja, Druck noch mehr.
- 1:01:04Also weisst du, sie haben das Gefühl, es muss weh machen, dass es nützt.
- 1:01:08Und ich bin so, ja, aber die Verspannungen kommen nicht einfach so.
- 1:01:15Es hat einen anderen Ursprung.
- 1:01:18Verstehen die Leute das, wenn sie zu dir kommen?
- 1:01:20Nicht alle.
- 1:01:20Nicht?
- 1:01:22Ja.
- 1:01:25Ja, und darum finde ich es eben manchmal... Also, ich muss mich manchmal dann auch wie so meinen Kanal schliessen.
- 1:01:32Ja, klar.
- 1:01:35Es gibt auch Menschen, die werden mit dem überfordert.
- 1:01:39Die verstehen es nicht, sind dann überfordert, denken, was...
- 1:01:42kommt nicht von dem, hey, ich bin gestern den ganzen Tag da rumgestanden und natürlich habe ich jetzt Nackenschmerzen wegen dem.
- 1:01:48Und dann kommst du mit der, hey, Schätzli, los zu.
- 1:01:54Die Verspanung kommt von etwas anderem.
- 1:01:55Ja.
- 1:01:56Und ich denke dann,
- 1:01:59Ja, das ist sehr schwierig.
- 1:02:00Ich habe auch mal einer Frau gesagt, ob es sein kann, dass sie schwanger ist.
- 1:02:09Denn dann sollte man keinen Druck auf den unteren Rücken ausgeben.
- 1:02:15Ja.
- 1:02:15Und die kam dann nicht mehr.
- 1:02:17Sie war schwanger, aber sie fand das wie creepy, dass ich das spürte.
- 1:02:26Und du musst mega aufpassen halt.
- 1:02:32Ja, in diesem Szenario finde ich es schon fast so, mehr als Vorsicht.
- 1:02:39Meine Damen, kann es nicht, dass sie schwanger sind, weil dann weiss ich dann durch ihnen zu viel Druck, einfach zum sicher sein.
- 1:02:45Ja.
- 1:02:45Aber sie hat wahrscheinlich auch gar nicht gewusst, dass sie schwanger ist.
- 1:02:47Was hat sie jetzt gewusst?
- 1:02:48Sie hat es gewusst, dass sie schwanger ist.
- 1:02:50Ja, ja.
- 1:02:52Mhm.
- 1:02:55Also es war Beleidigung.
- 1:02:56So, sehe ich schwanger aus?
- 1:02:58Nein, also es war eine Jüdin.
- 1:03:01Die Arbeitskollegin hat dann gesagt, das ist so schwarze Magie für die, wenn... Also ich weiss es nicht.
- 1:03:10Ja, eben, das ist Kultur, oder?
- 1:03:12Ja.
- 1:03:13Und dann eben, je nachdem, was man mitbekommen hat und nicht, mit was beschäftigt man sich.
- 1:03:19Ja, eben.
- 1:03:22Aber du siehst deinen Herzensweg.
- 1:03:29Ist dir noch weitere drei Jahre dort?
- 1:03:31Oder siehst du, dass du dich vielleicht auch selbstständig machst, in die Richtung, wo du mehr von dir selber integrieren kannst, wie energetische Arbeit.
- 1:03:42Also ich habe mich schon eigentlich selbstständig gemacht.
- 1:03:48Roel, wirklich?
- 1:03:51Ja, das war im November 24, glaube ich.
- 1:04:00Dort wachte ich auch in der Nacht auf, weil mein Herz so weh tut.
- 1:04:06Also wieder so ein Wadenkrampf im Herzen.
- 1:04:13Dann habe ich den Blutdruck gemessen, das war auch so tief.
- 1:04:17Ich dachte dann, ich muss jetzt einen Esslöffel Salz nehmen und trinken.
- 1:04:24Dann ging ich wieder auf das WC.
- 1:04:29Ich war auf dem WC und ich war innerhalb einer Minute seichnass.
- 1:04:37Der Kreislauf komplett zusammengekriegt.
- 1:04:39Kalt schwitzen.
- 1:04:40Ja.
- 1:04:40Und ich habe wirklich gedacht, okay, das war es jetzt.
- 1:04:44Dann fängst du an, so ein Szenario zu machen, okay, ich bin alleine.
- 1:04:47Was ist jetzt, wenn ich meinen Kopf antatsche?
- 1:04:50Es findet mich niemand.
- 1:04:52Also weisst du, da kommen so diese Gedanken, oder?
- 1:04:55Und...
- 1:04:57Von dort weiss ich nichts mehr.
- 1:04:59Hast du den Blick hochgekommen?
- 1:05:01Ja, total.
- 1:05:03Ich weiss auch nicht, wie ich zurück ins Bett kam.
- 1:05:05Oh, du bist wieder ins Bett?
- 1:05:06Ja, also morgen bin ich im Bett aufgewacht.
- 1:05:08Aber ich habe keine Ahnung mehr, was passiert ist.
- 1:05:13Ja, und dort ist dann auch ein anderer Grossvater wie neben mir gewesen und hat gesagt, es ist alles gut, es ist nur Level up.
- 1:05:32Und von dort an habe ich gewusst, okay, ja, eben den Schritt, ich habe mir schon lange überlegt, um den Schritt in die Selbstständigkeit zu machen, aber habe mich nicht getraut.
- 1:05:44Und dort habe ich gewusst, okay, dann muss ich das gleich machen.
- 1:05:49Ja, und dann habe ich das gemacht.
- 1:05:54Ja, und habe mich dann wieder ein bisschen überschätzt, weil ich dachte, ja, all in.
- 1:06:06Ich bin ein Befürworter für All In.
- 1:06:09Das muss man auch sehr individuell anschauen.
- 1:06:13In deinem Fall ist All In wahrscheinlich gefährlich, weil dein Körper schnell rebelliert.
- 1:06:19Wahrscheinlich ist das auch passiert.
- 1:06:22Ich habe mich innerhalb von drei Monaten selbstständig gemacht.
- 1:06:28Mit Webseiten und alles.
- 1:06:31Hast du eigene Praxis?
- 1:06:33Also ich bin bei jemandem eingemietet.
- 1:06:36Ja.
- 1:06:37Also du schaffst 100%?
- 1:06:39Nein, ich schaffe 40% in Zürich und einfach einen Tag selbstständig.
- 1:06:46Okay, wieso nicht umgekehrt?
- 1:06:52Weiss es nicht.
- 1:06:56Das ist noch nicht der richtige Zeitpunkt dafür.
- 1:06:59Sagst du das oder ist es so?
- 1:07:03Ist das jetzt ein Schutzmechanismus, wie das zeigt?
- 1:07:08Ja.
- 1:07:09Ja, das ist halt Sicherheit, oder?
- 1:07:13Ja.
- 1:07:13Für was?
- 1:07:16Für dich selber.
- 1:07:17Für die Zukunft?
- 1:07:19Nein, für die Zukunft nicht.
- 1:07:20Also für die Zukunft sehe ich schon eher, dass ich...
- 1:07:23Eher?
- 1:07:26Also ich sehe es eigentlich ganz klar.
- 1:07:27Ja.
- 1:07:32Im Sommer habe ich das völlig pausiert, weil ich es nicht mehr konnte.
- 1:07:36Da habe ich gar nicht mehr in meiner eigenen Praxis gearbeitet.
- 1:07:42Was machst du anders als bei einer medizinischen Massage?
- 1:07:54Also es ist schon auch medizinische Massage.
- 1:07:56Ja.
- 1:07:57Also ich tue das nicht irgendwie promoten oder so, das andere.
- 1:08:01Aber ich merke einfach, dass...
- 1:08:03Was tust du nicht promoten, sorry?
- 1:08:05Eben, dass man noch anders kann, also energetisch halt.
- 1:08:10Aha, okay.
- 1:08:10Tust du nicht anders promoten?
- 1:08:11Nein.
- 1:08:12Ja, okay.
- 1:08:13Also in Zürich sowieso nicht.
- 1:08:15Ja, okay, klar.
- 1:08:18Ja.
- 1:08:18Und in Luzern sind halt einfach...
- 1:08:21Es sind halt ganz andere Leute.
- 1:08:26Und ich weiss nicht wieso, aber sie wollen auch immer dann wie eine halbe Stunde Rücken und eine halbe Stunde Füße.
- 1:08:34Und über die Füße kannst du mega viel rauslesen, sage ich mal.
- 1:08:39Ja, Fussreflexionermassagen sind... Ja, eben.
- 1:08:42Im Fuss ist der ganze Körper abbildet.
- 1:08:44Ja, genau.
- 1:08:47Und wenn ich merke, dass die Leute dafür offen sind, dann...
- 1:08:53und vielleicht auch ein Verstorbener.
- 1:08:58Aber manchmal fällt es mir einfach schwer, das zu sagen, weil es als Kind immer gesagt wurde, das sagt man nicht, das stimmt nicht.
- 1:09:05Okay, dann will ich die Challenger.
- 1:09:11Du schaffst 40% in einer Praxis in Zürich.
- 1:09:15Dann machst du einmal in der Woche, bist du in deiner Praxis, wo du eingemietet bist, in Luzern.
- 1:09:23Dort machst du aber eigentlich die gleichen Sachen wie in Zürich.
- 1:09:29Einfach für dich.
- 1:09:31Was ja cool ist.
- 1:09:32Go for it.
- 1:09:34Keep going.
- 1:09:35Mega cool.
- 1:09:38Ich höre aber aus dir heraus, dass du eigentlich mega gerne Massagen machen würdest, wo man auch Spiritualität einbeziehen kann.
- 1:09:48Mhm.
- 1:09:48Wieso nicht so etwas?
- 1:09:51Weil mir der Mut noch fehlt, um es zu machen.
- 1:09:59Mhm.
- 1:09:59Was ist das Schlimmste, was passieren könnte?
- 1:10:03Das Schlimmste existiert nicht.
- 1:10:06Es werden einfach wieder Menschen, die vom Leben gehen.
- 1:10:13Ja.
- 1:10:15Es gibt doch kein Hindernis.
- 1:10:17Nein, eigentlich nicht.
- 1:10:19Eigentlich nicht, nein.
- 1:10:20Nein.
- 1:10:21Und ich finde, bei den meisten Satzen kann man eigentlich eh streichen.
- 1:10:25Also hast du zu Zeit?
- 1:10:28Nein.
- 1:10:28Es gibt kein Hindernis.
- 1:10:29Nein.
- 1:10:33Ja.
- 1:10:34Du hast da nur direkt, ich poste für.
- 1:10:38Du hast es selber schon gesagt, du hast alles schon in dir.
- 1:10:41Du hast alles in dir, was es braucht für das.
- 1:10:43Du hast sogar eine Zertifizierung, dass du richtige Massagen machen kannst, medizinische Massagen.
- 1:10:49Plus du bist in England auf einem College, wo du deine Fähigkeiten verfeinern kannst.
- 1:11:00Du bist da noch eine Weiterbildung am machen und das verfeinern kannst.
- 1:11:05Du hast alles, was du brauchst.
- 1:11:07Ja, ich brauche nur noch einen Arsstritt.
- 1:11:12Spannend.
- 1:11:13Gut.
- 1:11:14Ich kann mir bald sehen, dass du andere Massagen anbieten lässt.
- 1:11:21Mit mehr Spiritualität im Petto.
- 1:11:29Gut möglich.
- 1:11:31Ich denke es.
- 1:11:32Du hast
- 1:11:34In diesem Podcast hast du schon sehr, sehr viele Sachen erzählt.
- 1:11:38Wie offen bist du in deinem Leben mit den Sachen, die du da erzählt hast?
- 1:11:41Gar nicht.
- 1:11:42Gar nicht?
- 1:11:43Nein.
- 1:11:43Also, ich habe dir da Sachen erzählt.
- 1:11:47Das habe ich vielleicht ein, zwei Leute erzählt.
- 1:11:50Einfach, weil... Dann werden ein paar mehr dazu kommen, das kann ich dir garantiere.
- 1:11:56Das sind ein paar mehr.
- 1:11:57Ja, aber irgendwann kommt ein Punkt, wo du das nicht mehr zurückhalten kannst.
- 1:12:04Ja.
- 1:12:06Ich habe heute Morgen eine Karte gezogen und da stand es drauf, jetzt habe ich es gerade vergessen.
- 1:12:17Durchbruch.
- 1:12:20Ja, also ich musste hierher kommen.
- 1:12:24Ja, ich sage immer, so wie mit Büchern, ich glaube, alles passiert zum richtigen Zeitpunkt.
- 1:12:31Und ich hoffe mir, überhaupt auch die Bücher, die ich gelesen habe, sind immer zum richtigen Zeitpunkt gekommen und haben mich gefunden.
- 1:12:40Das heisst eigentlich, ich wähle nicht ein Buch aus, das ich lese, sondern es findet mich.
- 1:12:45Und dann ist es genau richtig.
- 1:12:47Und dann hat man ja, Sachen passieren im Leben aus unerklärlichen Glückwunsch und im Nachhinein, also später, kann man es connecten.
- 1:12:55Das hat Steve Jobs auch mal gesagt.
- 1:12:57Du kannst connect in the dots, das geht erst im Nachhinein, wenn du rückblickend kannst auf das ganze Bild sehen.
- 1:13:06Und ja, wer weiss, vielleicht sind da neue Türen auf, Gangrad?
- 1:13:10Definitiv.
- 1:13:11Wahrscheinlich.
- 1:13:14Ja, weil meistens die Schritte, die am meisten Angst machen, sind die, die es braucht.
- 1:13:19Was war ein anderer Schritt in deinem Leben, der dir am meisten Angst macht bis jetzt?
- 1:13:27Am meisten Angst?
- 1:13:33Ja, halt einfach immer die Momente, wo ich nicht gewusst hatte, wache ich am Morgen wieder auf.
- 1:13:39Aber sonst... Also klar, so Prüfungen und so finde ich nicht geil, aber...
- 1:13:45Das findet niemand.
- 1:13:47Ja, ich glaube, es geht...
- 1:13:49Aber sonst habe ich eigentlich nicht Angst vor etwas.
- 1:13:55Hast du heute Angst vor dem Tod?
- 1:13:56Nein.
- 1:13:58Schön.
- 1:14:01Also klar, in dem Moment, wo so ein Crash kommt, hast du Angst, logisch.
- 1:14:06Aber dadurch, dass ich weiss, wie schön das dort ist, habe ich keine Angst mehr.
- 1:14:16Wie speziell ist es von deinen Eltern?
- 1:14:18Wie meinst du?
- 1:14:19Deine Beziehung zu deinen Eltern.
- 1:14:21Oder Familie allgemein.
- 1:14:22Gut.
- 1:14:22Ich liebe meine Eltern über alles.
- 1:14:25Aber es ist manchmal schwierig.
- 1:14:29Es gab schon Zeiten, wo ich gemerkt habe, dass ich mich distanzieren muss.
- 1:14:35Weil es mir nicht gut getan hat, wenn sie es nicht verstanden haben.
- 1:14:41Aber mittlerweile ist es so, sie verstehen es nicht, aber sie lassen mich das machen.
- 1:14:46Schön, ja.
- 1:14:51Und ich sage immer, ich nehme auch so, wie ihr seid, also nehme ich mich einfach auch so, wie ich bin.
- 1:15:00Und ich verstehe auch nicht, wieso ihr das nicht seht und ihr versteht nicht, wieso ich das sehe.
- 1:15:07Hast du eine Person, die du aufblicken tust?
- 1:15:10Ein Mentor oder eine Mentorin?
- 1:15:15Eine Vorbildfunktion?
- 1:15:19Mhhh, also... Mein Grossvater.
- 1:15:31Hast du beide nie kennengelernt?
- 1:15:35Doch, der eine schon.
- 1:15:36Aber es ist der andere, der eher in deinem Leben präsenter ist?
- 1:15:41Mittlerweile ist es der andere.
- 1:15:45Also der, der später gestorben ist.
- 1:15:47Ah, wirklich?
- 1:15:47Ja.
- 1:15:48Krass.
- 1:15:49Zudem hatte ich eine recht nahe Verbindung.
- 1:15:53Und jetzt noch stärker seit ich in der geistigen Welt bin.
- 1:16:01Die geistige Welt ist immer da, ist immer unter uns.
- 1:16:04Und siehst du aktiv Sachen oder spürst du?
- 1:16:09Bist du mehr Seherin, Gefühlerin, höhere Auditiv oder hörst du mehr Sachen?
- 1:16:17Als Kind habe ich es immer gesehen, auch jetzt sehe ich es.
- 1:16:20Ich sehe manchmal auch, wenn jemand nebenan steht.
- 1:16:23Ja.
- 1:16:24Aber ich höre auch sehr viel.
- 1:16:27Sie kommuniziert auch viel mit Musik bei mir, also dass mir irgendeinen Liedtext gibt.
- 1:16:35Manchmal schaue ich auch Sachen.
- 1:16:38Ja, aber bei mir ist es so die Blockade, dass ich es sage.
- 1:16:44Also die Kommunikation mit mir, die funktioniert gut, also dass sie mit mir kommuniziert.
- 1:16:51Aber dass ich jetzt wie jemand anderem etwas sagen könnte, das ist wirklich für mich.
- 1:16:57Weil du blockierst?
- 1:17:05Ja.
- 1:17:06Was ist der blockierende Anteil?
- 1:17:09Weil ich das Gefühl habe, ich werde verurteilt.
- 1:17:14Oder eben, dass man nicht geglaubt wird oder gesagt wird, das stimmt nicht.
- 1:17:18Und was wäre dann schlimm?
- 1:17:20Dass verurteilt wird.
- 1:17:22Und was wäre dann schlimm?
- 1:17:28Ja, das ist einfach unser Ego, das Gefühl hat, du bist dann verloren.
- 1:17:33Oder ich weiss auch nicht.
- 1:17:34Ja.
- 1:17:42Ich bin halt nicht die, die einfach rausgeht und irgendetwas prallt oder so.
- 1:17:50Prall ist etwas anderes.
- 1:17:52Ich finde, prall ist etwas anderes.
- 1:17:53Aber es gibt ja schon Aussichtungen, die dann sagen, ja, ich sehe das und so.
- 1:17:57Ja, voll.
- 1:17:58Ja.
- 1:18:00Darum bin ich halt sehr vorsichtig.
- 1:18:02Es gibt ja einen Mittelweg.
- 1:18:03Oder es gibt...
- 1:18:06Es muss nicht einmal einen Mittelweg geben, sondern es muss auch deinen Weg geben.
- 1:18:10Und ich glaube, hinter...
- 1:18:13Vorher habe ich mich gefragt, was für eine Angst ist.
- 1:18:16In diesem Fall ist das ja auch etwas Angst in deinem Leben.
- 1:18:18Und ich glaube, hinter... Also ohne dir etwas ins Mund zu setzen... Ähm... Ich glaube, hinter jeder Angst verbirgt sich die schönsten Sachen.
- 1:18:32Ja.
- 1:18:33Wenn wir Angst überwinden, dort findet man neue Erkenntnisse und dort finden wir neue Wege.
- 1:18:37Mhm.
- 1:18:40Und jetzt hast du so viele Sachen gesagt, die so perfekt auf dein Leben passen.
- 1:18:44Aber es ist, glaube ich, noch Ego, Angst.
- 1:18:48Was können die anderen über mich sagen und denken und machen und reden, um nicht komplett rauszugehen mit dem?
- 1:18:57Ja.
- 1:18:58Maybe.
- 1:18:58Also, wer bin ich, aber... Du hast es gut formuliert.
- 1:19:03Ja, weil ich kann es.
- 1:19:04Es ist «I feed you».
- 1:19:07Ich glaube, das ist auch eine grosse Angst vor vielen.
- 1:19:10Total, hundertprozentig.
- 1:19:14Ja.
- 1:19:14Aber ich glaube einfach, dass es ja, es hat wie jeder sein eigenes Tempo.
- 1:19:21Sicher, ja.
- 1:19:27Ja, also.
- 1:19:30Hey, schau mal, wir sind jetzt schon
- 1:19:331 Stunde 20 haben wir gesprochen.
- 1:19:34Wirklich?
- 1:19:35Ja, die Zeit ist mir auch geflogen.
- 1:19:37Okay.
- 1:19:38Und wir sind, also wir haben... 1 Stunde 20 schon.
- 1:19:41Ja.
- 1:19:42Ich muss gerade schauen.
- 1:19:43Wie?
- 1:19:44Und du hast glaube ich erst zweimal getrunken.
- 1:19:47Ja.
- 1:19:48Merkst du das?
- 1:19:49Ja.
- 1:19:50Also trink so viel du bist, geh mal was.
- 1:19:53Lass dich nicht aufhalten von mir.
- 1:20:00Du hast schon erwähnt, du hast Medikamente und alles, du musst nicht Medikamente nehmen.
- 1:20:09Nimmst du aber momentan Medikamente?
- 1:20:14Also, ich habe ja diese Kaliumtabletten.
- 1:20:19Zählt das zu Medikamenten?
- 1:20:21Weil Kalm ist ja ein Mineral.
- 1:20:23Ja, ja.
- 1:20:24Aber so gesehen, ja.
- 1:20:27Aber die Tabletten haben ja noch irgendwelche Scheisse drin, Überzug und solche Sachen.
- 1:20:31Das ist schlussendlich auch Pharma.
- 1:20:33Also, der den Magen kann angreifen und ja.
- 1:20:39Und vor einem Jahr...
- 1:20:41Mich hat es einfach gewürgt, ich konnte es nicht mehr schlucken.
- 1:20:44Ich habe es nicht mehr runtergebracht.
- 1:20:45Und ich habe meine Ärztinnen gefragt, ob es nicht etwas anderes gibt.
- 1:20:48Es sind ja 1 Gramm, oder?
- 1:20:50Nein, das sind Salz.
- 1:20:52Ah, Salz, das sind 1 Gramm.
- 1:20:54Und Kalium?
- 1:20:56Das sind 3 Milligramm, aber das ist unterschiedlich.
- 1:21:02Mittlerweile müsste ich etwa...
- 1:21:0630 bis 35 von denen nehmen pro Tag.
- 1:21:10Von den Kaliumtabletten?
- 1:21:11Ja.
- 1:21:12Kann man nicht einfach eine haben?
- 1:21:14Du musst sie verteilt nehmen.
- 1:21:15Ja.
- 1:21:15Kannst du nicht auf einmal nehmen.
- 1:21:19Dann wird rausgespült werden.
- 1:21:20Das ist ein bisschen der Scheiss.
- 1:21:22Ja.
- 1:21:22Also müsstest du 10 Mal am Tag nehmen?
- 1:21:25Ja.
- 1:21:27Puff.
- 1:21:28Und dann 30 Tabletten oder 30 Gramm?
- 1:21:3130 Milliliefer.
- 1:21:3230 Tabletten.
- 1:21:3230 Tabletten?
- 1:21:33Ja.
- 1:21:34Das ist sehr viel.
- 1:21:35Ja, und dann kommen noch Supplements und eben die Salztabletten und alles dazu.
- 1:21:41Und dann bin ich zwischen 40 bis 60 Tabletten, je nach Jahreszeit.
- 1:21:48Und dann vor einem Jahr erschien die Ästlinge gefragt, ob es etwas anderes gibt.
- 1:21:50Ja.
- 1:21:51Und sie hat immer gesagt, ja, nein und so.
- 1:21:54Und dann habe ich mich halt selber auf die Suche gemacht.
- 1:21:58Und dann ist es schwierig gewesen, weil es gibt auch Kaliumchlorid und Kaliumcitrat.
- 1:22:03Ja.
- 1:22:04Und das Citrat darf ich nicht nehmen, weil das würde es irgendwie noch mehr verstärken.
- 1:22:09Und Chlorid ist sehr schwierig gewesen zu finden.
- 1:22:12Und ich habe dann aber zum Glück jetzt ein Pulver gefunden, also Kaliumchloridpulver.
- 1:22:17Ja.
- 1:22:20Also ja, jetzt kann ich einfach die Tasse nehmen.
- 1:22:23Weil ich das einfach... Ja, mir fällt das einfacher zum Trinken, als die ganze Tabletten.
- 1:22:29Dann kannst du aber auch ins Wasser mischen und durch den Tag durch verteilen.
- 1:22:33Ja.
- 1:22:33Heisst du, du hast deine 90 Milligramm Kalium am Tag, wo du einmal ins Wasser... Nein, das reicht dir nicht, ich habe eine Flasche.
- 1:22:43Nein, ich mache drei Flaschen pro Tag.
- 1:22:46Drei Flaschen oder?
- 1:22:47Manchmal vier, je nachdem.
- 1:22:49Eine 1,5 Liter Flasche?
- 1:22:50Ja.
- 1:22:55Krass, ja.
- 1:22:56Gut, das heisst, du hast mal die Tabletten entfernt.
- 1:22:58Hättest du sie ersetzen mit einem Pulver?
- 1:23:00Salztabletten?
- 1:23:02Nein.
- 1:23:03Also gut, das ist einfach Kochsalz.
- 1:23:05Das ist nicht etwas Schädliches.
- 1:23:07Ja.
- 1:23:08Ja, und sonst tue ich sie ins Wasser oder halt im Essen.
- 1:23:12Mhm.
- 1:23:13Ja.
- 1:23:13Ja.
- 1:23:18Und du hast immer Salz in den Essen?
- 1:23:22Mein Essen willst du nicht essen.
- 1:23:26Wirklich?
- 1:23:27Aber du schmeckst es für dich normal?
- 1:23:30Ja.
- 1:23:31Als Köchin hieß es immer, dass du zuerst probierst, sonst ist es eine Beleidigung für den Koch.
- 1:23:36Und jetzt habe ich mir gedacht, ich nehme eine Gabel, dass es eine Beleidigung ist und dann salzivoll.
- 1:23:45Aber ich mache es nicht immer.
- 1:23:47Manchmal denke ich mir so, ich probiere es wieder mal ohne.
- 1:23:51Ist es fad?
- 1:23:52Es ist fad.
- 1:23:53Ist fad.
- 1:23:53Ja.
- 1:23:55Und ich muss halt dann nachher einfach mehr Tabletten nehmen.
- 1:23:58Weil ich ja dann diese Dosis nicht hatte mit dem Essen.
- 1:24:03Ist eben schon recht eine Gratwanderung in mir.
- 1:24:07Weil auch du kannst wahrscheinlich übersalzen.
- 1:24:10Oder nicht?
- 1:24:12Das ist wie egal.
- 1:24:13Du kannst Salz reinbuttern, also ohne End.
- 1:24:16Ja, weil es geht auch immer wieder raus.
- 1:24:19Ich schwitze es ja die ganze Zeit raus und es geht über den Urin die ganze Zeit raus.
- 1:24:24Ja, und also vom Kalium müsste ich eine riesige Dosis nehmen, dass mir das schaden würde.
- 1:24:36Und wenn du die Dose Kalium nehmen würdest, dann würdest du
- 1:24:41Ja.
- 1:24:41Das Kipferi mache wahrscheinlich.
- 1:24:44Viel zu viel wahrscheinlich.
- 1:24:45Ja, viel zu viel.
- 1:24:49Ja.
- 1:24:49Zu wenig ist ja schädlich und zu wenig aber auch.
- 1:24:52Ja, wie mit allem geht es um die Balance.
- 1:24:56Ja, ist schon nicht ganz trivial.
- 1:25:00Aber eben abmessig nimmst du es ja nicht unbedingt.
- 1:25:02Nein.
- 1:25:06Ja, also ich habe ja kein Gerät, das mir sagt, wenn die Werte kippen.
- 1:25:12Aber das habe ich per se auch nicht.
- 1:25:15Ich weiss ja auch nicht, ob ich zu viel oder zu wenig Salz habe.
- 1:25:19Wahrscheinlich, wenn mein Körper sagt, ich habe jetzt mega Lust auf... Oder wenn ich ein Beste gemacht habe und ich mehr Salz rauf, dann habe ich dann wahrscheinlich zu wenig Salz gehabt.
- 1:25:29Aber ich weiss es ja nicht richtig.
- 1:25:35Ja, also mittlerweile habe ich so ein bisschen meine Tricks.
- 1:25:38Also ich sehe es oft in meinem Gesicht, wie die Werte sind.
- 1:25:44Oder an der Farbe des Urin.
- 1:25:47In deinem Gesicht?
- 1:25:48Mhm.
- 1:25:49Ob du aufgedunstst oder nicht bist?
- 1:25:51Ja.
- 1:25:53Oder die Beine auch.
- 1:25:54Also zu wenig Salz, bist du aufgedunstst?
- 1:25:58Ja, dann lagert der Körper, also fängt er Wasser einzusparen.
- 1:26:03Das ist eben so ein Paradoxon, oder?
- 1:26:06Ja, wirklich.
- 1:26:07Das schreckt ja viele nicht.
- 1:26:08Ja, also im Sommer ist krass, da bin ich manchmal... Also habe ich morgen und Abend 7 Kilo Unterschied.
- 1:26:18Da fühlst du dich wirklich richtig aufgedunsen.
- 1:26:21Ja.
- 1:26:23Manchmal müsste ich halt noch viel mehr trinken.
- 1:26:28Ja.
- 1:26:29Aber in deinem Fall ist das ja so ein Vielfaches mehr.
- 1:26:33Mhm.
- 1:26:37Ja.
- 1:26:39Wie viel kannst du auf einmal trinken?
- 1:26:42Wieso?
- 1:26:44Also ich könnte gut...
- 1:26:45Wenn ich richtig, richtig durfte, kann ich so eine Flasche echsen.
- 1:26:48Echsen, ja.
- 1:26:49Ja.
- 1:26:53Das ist doch krass.
- 1:26:54Also am Morgen, wenn ich aufstehe, dann trinke ich schon sicher einen Liter gerade auf einmal.
- 1:26:58Okay, das mag ich auch.
- 1:27:00Ja.
- 1:27:01Aber aus dem Gesundheitsaspekt, weil ich weiss, in der Nacht dehydriert, du verlierst und dann aber ich tue zum Beispiel kein Salz darunter mischen, oder?
- 1:27:12Ja.
- 1:27:13Ich trinke dann eher meinen Kaffee später.
- 1:27:18Trinkst du Kaffee?
- 1:27:18Nein.
- 1:27:19Nicht?
- 1:27:20Nein, ich trinke nur Salzwasser.
- 1:27:25Du hast nur Salzessen?
- 1:27:26Ja.
- 1:27:27Kein anderer Getränke?
- 1:27:29Also es gibt schon mal, dass ich etwas süsses Getränke trinke, aber selten.
- 1:27:37Was ist Lieblingsessen?
- 1:27:39Salz.
- 1:27:40Ja.
- 1:27:43Ich habe nicht wirklich ein Lieblingsessen.
- 1:27:48Hauptsache es ist salzig.
- 1:27:50Hast du kein Lieblingsessen?
- 1:27:51Nein.
- 1:27:52Hä?
- 1:27:53Jeder hat ein Lieblingsessen?
- 1:27:55Dann ist das Lasagne.
- 1:27:56Ja, gut.
- 1:27:58Das ist auch eine gute Antwort.
- 1:28:00Das ist eine schöne Antwort.
- 1:28:03Aber nur die von Mami.
- 1:28:04Ja, das ist die beste.
- 1:28:12Du hast dich entschieden, mit dieser ganze Sache öffentlich zu gehen.
- 1:28:15Wieso?
- 1:28:18Weil die Schritte, die am meisten Angst machen, sind die, die wir es machen.
- 1:28:23Und einfach, weil mein verändergericht sich so übergewünscht hat, der darüber spricht.
- 1:28:29Schön.
- 1:28:31Darum habe ich auch mit dem Insta angefangen.
- 1:28:33Nicht, weil ich irgendwie aufmerksam wollte oder irgendetwas.
- 1:28:38Mir ist ja scheissegal, wie viele Leute das liken oder irgendetwas.
- 1:28:42Aber einfach, dass... Ja, ich wäre so froh gewesen, hätte ich so ein Profil gefunden, das ich nachlesen konnte, das ich dieser Person schreiben konnte, mich austauschen konnte.
- 1:28:57Vor ein paar Wochen schrieb mir eine Frau, weil sie mein Profil entdeckt hat.
- 1:29:02Das hat mich so berührt.
- 1:29:04Ihr 2- oder 3-jähriges Kind hat die Diagnose bekommen.
- 1:29:10Sie hat so viele Fragen gegeben.
- 1:29:12Ich sagte, du kannst alles fragen.
- 1:29:14Es erfüllt mich mit so viel Dankbarkeit, wenn ich dir die Antwort geben darf.
- 1:29:18Weil ich mir das so gewünscht hätte.
- 1:29:21Also das Kind dieser Dame hat ein Sparzer-Syndrom.
- 1:29:26Hast du schon mit jemandem Kontakt gehabt, wo es sonst auch hatte?
- 1:29:30Also, als ich die Diagnose frisch hatte, hat mich meine Ärztin mit jemandem in Kontakt gebracht.
- 1:29:39Sie hat aber das Gittelmann-Syndrom.
- 1:29:42Das ist die ähnliche Krankheit.
- 1:29:46Das ist etwas häufiger, ich glaube, 40'000 oder so.
- 1:29:53Das hat aber meistens einen milderen Verlauf.
- 1:29:58Und das macht meistens erst Symptome im Erwachsenenalter.
- 1:30:04Ich habe sie getroffen.
- 1:30:06Klar war es gut, mich mit jemandem auszutauschen.
- 1:30:10Aber ich ging nach Hause und fragte mich,
- 1:30:15Ich fragte mich wirklich, wie alt ich werde.
- 1:30:19Die Frau war um die 40 Jahre alt.
- 1:30:25Sie arbeitete 20% davon.
- 1:30:27Sie machte Nachtdienste, also schlafen kann.
- 1:30:31Wenn etwas ist, muss sie aufstehen.
- 1:30:34Sie hatte einen Port, wo sie alle zehn Tage ins Spital muss, um Infusionen zu machen, weil sie die Menge an Elektrolyten gar nicht mehr schlucken kann.
- 1:30:48Das war richtig krass.
- 1:30:51Ich war dort Anfang 20.
- 1:30:56Da machst du dir schon deine Gedanken.
- 1:31:01Aber sind Lebenserwartungen mit dem Barger-Syndrom minimiert?
- 1:31:09Muss nicht.
- 1:31:11Muss nicht, oder?
- 1:31:12Nein.
- 1:31:12Wenn du deinen Salzhaushalt und Kaliumhaushalt regulierst, dann zuführen.
- 1:31:19Ich verstehe schon, wenn du dann sagst, ich mache jetzt einfach gar nichts mehr, ich nehme kein Salz mehr, kein Kalium mehr, das dann zu Gipfel.
- 1:31:27Aber das verstehe ich dann.
- 1:31:31Ja, aber sonst hast du eigentlich normale Lebenserwartungen.
- 1:31:33Das Einzige, was zum Verhängnis werden könnte, sind die Kalkablagerungen auf den Nieren.
- 1:31:39Ausgelöst durch?
- 1:31:41Durch?
- 1:31:42Hohes Salz?
- 1:31:43Nein, Calcium, wo auch viel rausgeht.
- 1:31:47Und das lagert sich dann irgendwie.
- 1:31:48Ich weiss nicht, wie das funktioniert.
- 1:31:52Aber beim Ultraschall sieht man das bei mir auch, dass ich Kalkablagerungen habe.
- 1:31:58Ja.
- 1:32:01zum Verhängnis werden muss, aber nicht.
- 1:32:03Und gibt es nicht nichts machen, um die Kalkablagerungen zu minimieren?
- 1:32:11Zum Beispiel Omega-3 oder
- 1:32:14Nein, also das ist eigentlich jetzt der Nachteil, dass es so spät diagnostiziert wurde.
- 1:32:20Ja.
- 1:32:21Jetzt durch das, dass ich es supplementiere, ist es wie pausiert, sage ich mal.
- 1:32:27Aber weil ich halt, ja, die 20 Jahre nicht supplementiert habe, weil ich nicht gewusst habe, was ich habe, hat es halt die Kalkablagerung gegeben.
- 1:32:36Okay, ja, stand.
- 1:32:42Okay.
- 1:32:43Ja.
- 1:32:44Hm.
- 1:32:47Mega, mega spannend.
- 1:32:48Aber ich muss wirklich sagen, du hast eine richtig...
- 1:32:52Man merkt, du bist eine mega starke Frau.
- 1:32:54Danke.
- 1:32:55Und ich glaube, du hast mega viel schon durchmachen.
- 1:32:57Und du hast aus all diesen Situationen...
- 1:32:59Logisch, wir alle lernen aus allen Situationen, die passieren.
- 1:33:02Aber ich glaube, du hast sie wirklich für dich angenommen und hast versucht, immer etwas ins Positive zu lenken.
- 1:33:12Ja, ja.
- 1:33:14Das ist auch wichtig.
- 1:33:17Wir sind aber noch nicht ganz fertig.
- 1:33:19Ich habe noch eine Schnellfeuerrunde vorbereitet.
- 1:33:23Und darum, Rahit.
- 1:33:25Bist du ready für die Schnellfeuerrunde?
- 1:33:26Ja.
- 1:33:27Weil auch jetzt, schau mal, vorher haben wir gesagt, wir sind jetzt schon eine Stunde zwendig, schon wieder 15 Minuten weiter.
- 1:33:32Das ist unglaublich.
- 1:33:32Also.
- 1:33:33Ready.
- 1:33:33Chips oder Salzstangen?
- 1:33:41Chips.
- 1:33:44Dein Lieblings-Snack?
- 1:33:45Chips.
- 1:33:48Was sind deine Lieblings-Chips?
- 1:33:49Ich habe alle gerne.
- 1:33:57Paprika-Chips sind ja auch salzig.
- 1:34:00Das geht auch.
- 1:34:01Aber hast du lieber salzige, salzige?
- 1:34:03Nicht unbedingt.
- 1:34:04Nicht unbedingt.
- 1:34:05Hauptsache Chips.
- 1:34:07Hauptsache Salz.
- 1:34:08Hauptsache Salz.
- 1:34:10Eine Sache, die dir sofort Energie gibt, wenn du down bist.
- 1:34:14Musik.
- 1:34:15Was hörst du gerne mit Musik?
- 1:34:18Querbet.
- 1:34:19Querbet.
- 1:34:19Ja.
- 1:34:20Machst du selber Musik?
- 1:34:23Ja.
- 1:34:23Ja?
- 1:34:24Also ich kann singen, sagen Sie.
- 1:34:27Sagen Sie?
- 1:34:27Nein, ich kann es schon.
- 1:34:28Okay.
- 1:34:29Aber letztes Jahr habe ich an der Hochzeit meiner Kollegin gesungen.
- 1:34:34Ja, herzig.
- 1:34:35Schön.
- 1:34:36Okay.
- 1:34:37Okay.
- 1:34:40Ein Satz, der dich innerlich sofort auf die Palme bringt?
- 1:34:46Sofort auf die Palme bringt?
- 1:34:51Das ist eine gute Frage.
- 1:34:51Du musst halt positiv denken.
- 1:34:57Wieso?
- 1:34:58Wieso?
- 1:35:05Weil ja, positiv denken ist wichtig, aber manchmal muss man einfach die Wahrheit ins Gesicht schauen.
- 1:35:12Manchmal kann man nicht einfach positiv denken und man ist geheilt.
- 1:35:22Okay.
- 1:35:23Eine ganz wichtige Frage.
- 1:35:26Die Frage ist essentiell.
- 1:35:30Die Frage ist so essentiell wie dein Salz in deinem Leben.
- 1:35:33Und jetzt Ananas.
- 1:35:35Genau.
- 1:35:36Ananas auf der Pizza.
- 1:35:39Mein Bruder isst das immer.
- 1:35:42Ich glaube, ich fange schon an zu zittern.
- 1:35:45Mein Bein fange schon an.
- 1:35:48Die Nervosität steigt.
- 1:35:50Aber ich muss es auch nicht haben.
- 1:35:51Du musst es auch nicht haben?
- 1:35:52Nein.
- 1:35:53Was würdest du dem jüngeren Ich sagen?
- 1:36:00rede, was du willst sagen, lass dich nicht beeinflussen, setz dich durch, du hast recht gehört werden, auch wenn man dir nicht läuft oder dir nicht angesehen, was in dir losgeht, du musst reden.
- 1:36:18Ja, absolut.
- 1:36:20Sehr schön und sehr wichtig.
- 1:36:24Was brauchst du mehr, Mut oder Geduld?
- 1:36:27Mut.
- 1:36:30Mut?
- 1:36:30Für was?
- 1:36:34Um mich authentisch zu zeigen.
- 1:36:37Und um den nächsten Shit zu machen.
- 1:36:39Genau.
- 1:36:44Wann hast du das letzte Mal so richtig laut gelacht?
- 1:36:51Letzte Woche.
- 1:36:52Wieso?
- 1:36:53Was war das?
- 1:36:55Es hat jemand einsiedeln sagen, aber er hat einsiedeln gesagt.
- 1:37:03Einsiedeln?
- 1:37:04Einsiedeln?
- 1:37:08Und wir gehen gleich die T-Sidele, wir gehen Chips kaufen.
- 1:37:12In einsiedeln.
- 1:37:14Gut.
- 1:37:16Was bedeutet für dich gesund sein?
- 1:37:19Wenn ich es jetzt umformuliere.
- 1:37:21Du hast eine sehr seltene Krankheit.
- 1:37:23Dir gibt es 1 zu 1 Million.
- 1:37:25Würdest du von dir behaupten, dass du aber gesund bist?
- 1:37:27Ja.
- 1:37:28Schön.
- 1:37:34Gut.
- 1:37:35Mhm.
- 1:37:35Dein Lieblingsort auf der Welt?
- 1:37:40Lieblingsort?
- 1:37:42Wo bist du am liebsten?
- 1:37:43Zuhause.
- 1:37:44Zuhause im Bett.
- 1:37:45Mit meiner Chipspackung nebendran.
- 1:37:49Nein, aber sonst irgendwo am Meer.
- 1:37:51Am Meer?
- 1:37:52Ja.
- 1:37:53Oh, Salzwasser?
- 1:37:54Ja.
- 1:37:55Nein, warte schon.
- 1:37:56Oh mein Gott.
- 1:37:58Darf ich mich fragen?
- 1:37:59Ja.
- 1:37:59Trinkst du Salzwasser auf dem Meer?
- 1:38:02Ich liebe das, wenn die Lippen abschlägt und es salzig ist.
- 1:38:06Aber trinken du es nicht.
- 1:38:07Trinkst du es nicht?
- 1:38:08Nein, das schmeckt nach Fisch.
- 1:38:11Das schmeckt nach Fisch?
- 1:38:14Ja.
- 1:38:16Ich habe das schon ein paar Mal...
- 1:38:18einfach wie ich in der Globi gemacht habe, Salzwasser geschluckt.
- 1:38:22Nach Fisch.
- 1:38:24Es schmeckt schon nach Fisch.
- 1:38:25Okay, ja.
- 1:38:30Aber Salzwasser ist für mich perfekt.
- 1:38:31Also eigentlich ist es ja gut.
- 1:38:32Ich nehme schon mega gut Salzen auf.
- 1:38:36Mir geht es auch viel besser.
- 1:38:37Also wenn ich in Australien war, machst du auch mal so Salzbatter?
- 1:38:41Ja, Bussbäder mache ich auch.
- 1:38:42Bussbäder mit Salz.
- 1:38:45Ich mache das nämlich sehr gerne.
- 1:38:47Wenn ich mir ein Bad einlasse, dann nicht so duftet, sondern nicht Salz rein.
- 1:38:53Das habe ich sehr gerne.
- 1:38:54Ah, schau mal da.
- 1:38:59Eigentlich, wenn du tauchen kannst, musst du gar nicht trinken.
- 1:39:04Ja, eigentlich wäre es das Beste.
- 1:39:07Hm.
- 1:39:10Ah, eine Marktlücke.
- 1:39:12Salzwasser verkaufen vom Meer, Mittelmeerwasser.
- 1:39:14Mein Bruder, als er das erste Mal am Meer war, nahm den Meerwasser nach Hause.
- 1:39:20Dann sind wir ihn abholen.
- 1:39:21Ich hatte so eine Durst, dass ich gesagt habe, kann ich Wasser haben?
- 1:39:25Ich habe mega Durst.
- 1:39:26Und er streckt mir die Flasche hin und ich trinke.
- 1:39:29Und er sagt so, findest du das nicht gruselig?
- 1:39:31Und du so, ist ein bisschen fischig, aber auch okay.
- 1:39:34Ah, herrlich.
- 1:39:38Auf was bist du am meisten stolz?
- 1:39:42Auf meinen sturen Kopf, dass ich einfach durchziehen und mache.
- 1:39:46Sehr gut.
- 1:39:48Dass ich mich nicht mehr so beigelassen lasse.
- 1:39:51Okay.
- 1:39:52Du hast jetzt die Wahl, um eine Superkraft zu wählen.
- 1:39:55Wer du wählst?
- 1:39:58Eine Superkraft?
- 1:39:59Hm.
- 1:40:10Die Krankheit zu heilen.
- 1:40:12Die Krankheit zu heilen?
- 1:40:13Ja.
- 1:40:14Würdest du sie heilen, wenn sie geknämpft ist?
- 1:40:15Ja.
- 1:40:19Forschung?
- 1:40:21Also gibt es nichts, nichts, nichts.
- 1:40:23Ist es anatomisch nicht möglich, das zu heilen?
- 1:40:26Bis jetzt nicht.
- 1:40:31Okay.
- 1:40:37Für was bist du dankbar?
- 1:40:40Dass ich leben darf.
- 1:40:41Dass ich leben darf.
- 1:40:44Schön.
- 1:40:46Und, äh, lestest du gerne?
- 1:40:47Hast du ein Lieblingsbuch?
- 1:40:52Ein Lieblingsbuch?
- 1:40:53Nein, das wechselt immer ein bisschen.
- 1:40:55Was ist aktuell?
- 1:40:59Ähm, ähm, ich weiss gar nicht mehr, wie es heisst.
- 1:41:04Ähm,
- 1:41:08Aber es geht darum, um ein Medium von Australien, das sein Leben beschreibt.
- 1:41:17Okay, schön.
- 1:41:23Und jetzt zu der letzten Frage von der Schaufierrunde, und zwar der Podcast, der heisst Momentum.
- 1:41:29Was heisst Momentum für dich?
- 1:41:32Momentum heisst für mich, den Schritt zu wagen, aus der Komfortzone zu gehen.
- 1:41:40Weil die Dinge, die einem am meisten Angst machen, die Schritte sind, die einem die grössten Türen öffnen.
- 1:41:45Absolut richtig.
- 1:41:46Amen.
- 1:41:48Amen.
- 1:41:50Hey, bevor ich zu meiner Dankensrede komme, deine Kamera, wenn du jetzt noch etwas direkt möchtest, den Leuten mitgeben, ist jetzt ein Zeitpunkt dafür.
- 1:42:00Egal was es ist, eine Message, ein, zwei Satz, egal was es ist.
- 1:42:05Ja.
- 1:42:08Wenn du nicht weiter weisst, dann hör nicht aufs Aussen, sondern geh in dein Herz, wird still und hör, was dein Herzensweg dir zu sagen hat.
- 1:42:19Schöne Message.
- 1:42:20Wichtige Message.
- 1:42:21Das sollte man wirklich ganz fest drauf hören.
- 1:42:26Ich sage immer, die Zeit ist das Wichtigste, was wir haben.
- 1:42:29Und dass du dir Zeit genommen hast, erst einmal von Luzern hierher zu fahren, um in mir bald zwei Stunden in einem Podcast zu sitzen, um über dich, dein Leben, deine Hindernisse, deine
- 1:42:41auch Nach-Toderfahrung zu sprechen und so ganz, ganz offen und transparent sein, authentisch sein, für das bin ich sehr, sehr fest dankbar.
- 1:42:53Ich auch.
- 1:42:54Und du auch.
- 1:42:54Schön.
- 1:42:55Und ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg, abgesehen von natürlich ganz, ganz viel Gesundheit, wünsche ich dir viel Mut, um vielleicht ein paar Erkenntnisse umzusetzen und keine Angst haben, was passiert.
- 1:43:08Und was ich dir auch noch wünsche, ist Zeit.
- 1:43:11Und zwar die Zeit, die du mit deiner Liebsten verbringen kannst.
- 1:43:14Und irgendwann, wenn du alt und schrumpelig bist, kannst du zurückschauen und ganz viel Freude verspüren.
- 1:43:18Das ist etwas, was ich dir wünsche.
- 1:43:20Danke.
- 1:43:20Das wünsche ich dir auch.
- 1:43:22Danke vielmals.
- 1:43:23Und an dieser Stelle auch danke dir.
- 1:43:25Danke, dass du wieder eingeschaltet hast bei Momentum.
- 1:43:27Dein Podcast, wo inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählen.
- 1:43:32Du weisst, wie das Game funktioniert.
- 1:43:33Donne hat es ein paar Knöpfe, aber mach dir keine Sorge, ich erkläre es dir ganz schnell.
- 1:43:36Einer heisst abonnieren.
- 1:43:37Wenn du den Knopf drückst, verpassest du nichts mehr, was auf dem Podcast läuft.
- 1:43:40Nebenan hat es eine kleine Glocke.
- 1:43:43Wenn du diese drückst, dann wirst du sogar benachrichtigt, wenn ein neuer Podcast wie der von Rahel rauskommt.
- 1:43:48Darum, drück doch das beides, bevor du deinen Kommentar und deinen Like abgibst.
- 1:43:52Würde mich auf jeden Fall sehr fest freuen.
- 1:43:55Ist nur ein kleiner Knopf, aber für uns bedeutet das ganz, ganz viel.
- 1:43:58Und darum alles Gute und bis zum nächsten Mal.
- 1:44:01Dein Kevin Keller-Metze.