Latest / Erebos.Nights – Der Podcast über Götterwelten, Mythen, Spiritualität / #18 - Der Ruf der Götter Kapitel 0-2 | Audiobook
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- 0:16Guten Morgen, guten Tag, guten Abend, gute Nacht, wann auch
- 0:21immer du einschaltest. Schön, dass du wieder dabei
- 0:23bist. Willkommen zu der ersten Special
- 0:27Folge zu der kleinen Überraschung, die ich für euch
- 0:29vorbereitet habe, denn ich dachte mir, die Feiertage sind
- 0:34da. Also.
- 0:37Ja, lasse ich mir was Schönes einfallen und nachdem die Muse
- 0:40mich geküsst hat und ich jede Menge Sachen niederschreiben
- 0:44konnte, ist es zu einem wunderbaren Hörbuch geworden,
- 0:50das euch die nächsten Tage begleiten wird.
- 0:54Und ich bin sehr, sehr gespannt, wie ihr es findet.
- 0:59Und ja, heute starten wir mit ein bisschen Start quatschi
- 1:05quatschi ich. Und dem Prolog zu der
- 1:09Geschichte. Also mach es dir gemütlich.
- 1:14Dieses Hörbuch ist mehr als nur eine Geschichte, es ist ein Tor,
- 1:18ein Tor, das du nur öffnen musst, um etwas zu hören, das du
- 1:23vielleicht lange übersehen hast. Die Stimme der Götter und die
- 1:28deiner eigenen Seele, die Feiertage sind, sagen wir mal,
- 1:34eine besondere Zeit. Es ist die Zeit der Ruhe und der
- 1:39Hektik. Machen wir uns nichts vor der
- 1:44Reflektion, aber auch der Erkenntnis und des Wandelns
- 1:49während die Welt um dich herum blinkt und laut ist, wirst du in
- 1:54diesen Kapiteln hören, wie die Götter wieder zu dir sprechen.
- 1:59Jeden Tag öffnet sich ein neues Kapitel, jeder Tag bringt dich
- 2:03tiefer in ihre Geschichten. Und in deine eigene.
- 2:08Du wirst Zeus begegnen, der dir die Kraft gibt, Entscheidung zu
- 2:11treffen, EKT, die dich an deinen Übergängen deines Lebens leitet,
- 2:17Poseidon, der dich lehrt, mit dem Chaos zufließen, Hades, der
- 2:22dich in die Schatten begleitet, damit du dein Licht befindest
- 2:27und Medusa, die dir zeigt, wer du wirklich bist.
- 2:32Götter, die du kennst. Und doch vielleicht noch nie so
- 2:35gesehen hast. Das ist keine Geschichte für die
- 2:38Oberfläche. Es ist eine Geschichte, für die,
- 2:41die tiefer schauen wollen, für die, die bereit sind, ihre
- 2:45Perspektive zu verändern, denn die Götter sind nicht nur
- 2:48Legenden, sie sind Spiegel, Spiegel unserer Menschlichkeit,
- 2:52unserer Kraft, unserer Schatten, Wir sind hier, um uns zu
- 2:57erinnern, dass wir Teil von etwas Größerem sind und dass die
- 3:01Veränderung bei uns beginnt. Bist du bereit, mit mir durch
- 3:06das Tor zu gehen? Bist du bereit, den Göttern zu
- 3:09begegnen und ihre Botschaften zu hören, dann halt inner, atme
- 3:14tief ein, die Reise beginnt und sie wird dich verändern.
- 3:21Viel Spaß dabei. Prolog der Ruf der Götter die
- 3:27Nacht war tief und endlos. Der Himmel, ein schwarzes Tuch,
- 3:31gesprenkelt mit funkelnden Sternen.
- 3:35Doch die Dunkelheit war nicht still, Sie pulsierte, Vibrierte,
- 3:40als ob etwas erwachendes tief in ihrem inneren schlummerte, in
- 3:45einer verlassenen Stadt, deren Straßen vom Regen glänzten und
- 3:49deren Häuser wie stumme Wächter Aufragten, fanden sich 4
- 3:53Menschen wieder, ohne zu wissen, wie sie hierher gelangt waren.
- 3:58Ein Lehrer, dessen Gedanken wie zerbrochene Scheren um seine
- 4:01Identität kreisten. Eine Künstlerin, die von ihrer
- 4:05eigenen Kreativität verschlungen wurde, ein Wissenschaftler, der
- 4:10verzweifelt nach einer Logik suchte, die er nicht finden
- 4:13konnte, und eine Suchende, deren Fragen wie Wunden in ihrer Seele
- 4:20brannten. Sie kannten aneinander nicht,
- 4:25doch eine unsichtbare Verbindung.
- 4:27Zog sie zueinander. Plötzlich durchbrach ein
- 4:31Flackern die Dunkelheit, eine Fackel, deren Flamme nicht nur
- 4:35Licht, sondern eine uralte Energie ausstrahlte, aus den
- 4:40Schatten tragenden Gestalt, Hochgewachsen, in dunkle
- 4:45Gewänder gehüllt, mit Augen, die mehr sahen als Worte beschreiben
- 4:49konnten. Ihr fragt euch, warum ihr hier
- 4:53seid, sagte die Frau. Ihre Stimme war leise, doch sie
- 4:57hallte wie ein Echo in ihren Gedanken.
- 5:00Ihr alles steht an einer Schwelle, einer Schwelle, die
- 5:04ihr nicht allein überschreiten könnt.
- 5:07Ich bin hekaty Hüterin der Übergänge, der Pfade, die Leben
- 5:12und Tod verbinden, Licht und Dunkelheit, Vergangenheit und
- 5:16Zukunft. Die Künstlerin trat einen
- 5:21Schritt vor, ihre Stimme zitterte.
- 5:24Warum sind wir hier, warum wir? Was willst du von uns?
- 5:31Hekati hob ihre Fackel und das Licht erfasste die Gesichter der
- 5:35Gruppe. Ihr seid nicht hier, weil ihr
- 5:39besondere Gaben habt, ihr seid hier, weil ihr vergessen habt,
- 5:43wer ihr seid, die Götter haben euch gerufen, nicht um euch zu
- 5:49richten, sondern um euch zu erinnern.
- 5:53Die Welt steht an einem Wendepunkt und ihr seid ein Teil
- 5:57davon. Der Lehrer schüttelte den Kopf,
- 6:00Verwirrung und Zweifel spiegeln sich in seinem Blick.
- 6:04Ich verstehe das nicht, die Götter, was haben Sie mit uns zu
- 6:09tun? Hekathe trat näher, ihre Augen
- 6:13funkelten, die Götter sind nicht fort, sagte sie, sie haben sich
- 6:19verändert, genauso wie ihr. Sie leben in euren Geschichten,
- 6:23euren Entscheidungen, euren Ängsten und Hoffnungen.
- 6:27Doch die Verbindung zwischen euch und ihnen ist zerbrochen.
- 6:30Ihr seid hier, um sie wieder herzustellen, der Regen
- 6:36prasselte leise auf die Straßen, doch die Gruppe hörte ihn kaum,
- 6:41IKT erhob ihre Fackel höher und die Dunkelheit um sie herum
- 6:44begann sich zu bewegen, Bilder tauchten auf eine Erde.
- 6:50Die vor Schmerzen bebte. Menschen, die in Isolation
- 6:54lebten, vergessen, was sie miteinander verband.
- 6:59Doch daneben waren da auch andere Bilder, funken von
- 7:02Hoffnung, Gemeinschaft, die sich trotz aller Widrigkeiten
- 7:06zusammenfanden, eine Welt, die darauf wartete, geheilt zu
- 7:10werden. Die Götter haben euch nicht
- 7:13verlassen, fuhr Hickerte fort, doch sie können diese Welt nicht
- 7:17alleine retten, sie brauchen euch.
- 7:20So wie ihr sie braucht. Die Suchende, die bis jetzt
- 7:24still gewesen war, sprach nun, ihre Stimme, war leise, aber
- 7:27klar, was sollen wir tun, wie können wir helfen?
- 7:34Ikarte lächelte, und in diesem Lächeln lag sowohl Trost als
- 7:39auch Herausforderung, ihr müsst lernen, sagte sie, ihr müsst
- 7:44verstehen, was die Götter wirklich sind.
- 7:48Nicht als Figuren in alten Mythen, sondern als Kräfte, die
- 7:51in euch selbst leben. Ihr werdet Reisen durch die
- 7:56Welten der Götter, durch ihre Geschichten und ihre Wahrheiten,
- 8:00und am Ende werdet ihr erkennen, dass sie nicht außerhalb von
- 8:04euch sind, sondern ein Teil von euch die Fackel in ihrer Hand
- 8:09flackerte und plötzlich wurde die Dunkelheit lebendig und.
- 8:12Der Lehrer spürte, wie der Boden unter seinen Füßen vibrierte.
- 8:16Die Künstlerin hörte ein fernes Flüstern, der Wissenschaftler
- 8:19spürte einziehen in seiner Brust und die Suchende sei Lichter,
- 8:24die wie Sterne am Rand ihrer Blickfelds tanzten.
- 8:28Der Pfad liegt vor euch, sagte doch, er wird nicht einfach
- 8:32sein, ihr werdet eure Ängste konfrontieren, eure Schwächen
- 8:37und eure Stärken, doch wenn ihr bereit seid zu lernen.
- 8:42Werdet ihr die Welt mit neuen Augen sehen?
- 8:46Ein Tor erschien vor ihnen riesig aus Steinen und von
- 8:49unzähligen Symbolen bedeckt, die in einem Licht glühten, das
- 8:53gleichzeitig fremd und vertraut war.
- 8:56Ikarte trat zurück, ihre Fackel war nun ein Leuchtfeuer, das den
- 9:00Weg erhellte, tretet ein, sagte sie, die Götter warten auf euch,
- 9:07die Gruppe zögerte. Doch einer nach dem anderen
- 9:11traten sie durch das Tor. Die Luft veränderte sich, die
- 9:15Welt wurde Heller, lebendiger, und dann verschwand die Stadt
- 9:20hinter ihnen. Ikete folgte, ihre Augen waren
- 9:24auf das Ziel gerichtet, das nun sie sehen konnte.
- 9:28Dies ist nur der Anfang, flüsterte sie, die Welt wird
- 9:32sich wandeln, aber zuerst müssen sie sich selbst erkennen, die
- 9:37Reise hat begonnen, er. Kapitel 1 die Urkraft der Erde
- 9:44die Gruppe trat durch das steinerne Tor und fand sich in
- 9:47einer anderen Welt wieder. Der Übergang war nicht nur eine
- 9:51Veränderung des Ortes, sondern auch der Empfindungen, die Luft
- 9:56war schwer von einem Duft, der nach Erde, Moos und Blumen roch,
- 10:01es war keine sterile Landschaft, sondern eine, die lebendig
- 10:05atmete. Der Boden unter ihren Füßen
- 10:08fühlte sich warm und pulsierend an, als ob er selbst ein Herz
- 10:12hätte. Vor ihnen erstreckte sich eine
- 10:15endlose Ebene, gesäumt von uralten Bäumen, deren Krone sich
- 10:19wie Schützenarme über den Himmel spannten.
- 10:23Der Himmel war nicht blau, sondern schimmerte in einem
- 10:26tiefen Grün, durchsetzt mit goldenen Strahlen, die wie Adern
- 10:31durch ihn verliefen. Jeder Atemzug fühlte sich an,
- 10:35als ob die Luft selbst sie durchdrang, sie hallte und
- 10:39erdete. Willkommen erklang eine Stimme,
- 10:43die tief und Resonant war, als ob die Erde selbst sprach.
- 10:49Vor ihnen erhob sich eine Gestalt, die nicht wirklich
- 10:51menschlich war. Gaia war keine einzelne Form,
- 10:56sondern eine Verschmelzung von allem, was lebendig war.
- 11:01Ihr Körper bestand aus Ranken, Blättern und Wurzeln, ihre Augen
- 11:07leuchteten wie Sonnen und ihre Stimme war ein Chor aus Wind,
- 11:10Wasser und Erde. Die Gruppe blieb stehen,
- 11:15überwältigt von ihrer Präsenz, die Künstlerin spürte, wie ihr
- 11:18Herz schneller schlug, der Lehrer kämpfte mit einem
- 11:22seltsamen Gefühl der Ehrfurcht, der Wissenschaftler versuchte
- 11:26Worte zu finden, um das zu beschreiben, was vor ihm lag,
- 11:30und die Suchende hatte. Tränen in den Augen.
- 11:34Ihr seid von mir geboren, sagte Gaia, ihre Stimme war sanft,
- 11:38aber sie trug eine unendliche Kraft in sich.
- 11:41Ihr habt meinen Boden betreten, meinen Atem eingeatmet, meine
- 11:46Nahrung gegessen, doch ihr habt vergessen, wer ich bin und wer
- 11:52ihr seid. Die Erde unter ihnen begann zu
- 11:56vibrieren, und plötzlich erschienen Bilder um sie herum.
- 12:00Sie sahen Menschen, die Wälder rodeten, Flüsse verschmutzten,
- 12:05den Boden mit Beton versiegelten.
- 12:08Sie sahen die Erde bluten unter der Last ihrer Kinder ächzen.
- 12:13Ihr nennt mich Mutter sagte geil, ihre Stimme wurde Strenge,
- 12:17doch ihr behandelt mich wie ein Feind, ihr Nehmt von mir, ohne
- 12:22zu geben, ihr zerstört, ohne zu heilen, ihr habt vergessen, dass
- 12:27ihr ein Teil von mir seid. Änderten sich, wurden ruhiger.
- 12:33Sie sahen Gemeinschaften, die die Erde ehrten, Menschen, die
- 12:37Bäume pflanzten, Wasser reinigten, den Boden mit Respekt
- 12:41behandelten. Die Gruppe konnte die Wärme
- 12:45spüren, die aus dieser Szene ausging, ein Gefühl von
- 12:48Hoffnung, von Heilung der Lehrer trat einen Schritt vor, aber wir
- 12:54sind so klein, sagte er leise, was können wir tun?
- 12:59Die Welt ist so groß und wir sind doch nur Menschen.
- 13:05Gaias Augen ruhten auf ihn und ihrem Blick lag weder Wut noch
- 13:09Verachtung, sondern unendliche Geduld.
- 13:13Ihr seid klein, sagte sie, doch in jedem von euch liegt die
- 13:18Kraft zu verändern, ihr müsst nicht die Welt retten, ihr müsst
- 13:23nur euren Teil tun, die Erde ist geduldig, doch.
- 13:28Und meine Geduld ist nicht unendlich.
- 13:31Handelt, bevor es zu spät ist. Die Künstlerin fiel auf die
- 13:36Knie, ihre Hände berührten den Boden, sie spürte die Wärme, die
- 13:40Lebendigkeit unter ihrer Haut. Was können wir tun, fragte sie,
- 13:45ihre Stimme war ein flüsternd, wie können wir dich erinnern?
- 13:51Kaja lächelte, und die Bäume um sie erhoben, schienen sich zu
- 13:55neigen, als ob sie das Lächeln erwiderten und.
- 13:59Ehrt euch selbst, sagte sie. Lernt zu fühlen, lernt
- 14:04zuzuhören. Die Erde spricht, wenn ihr
- 14:07bereit seid zuzuhören. Der Wissenschaftler, der bisher
- 14:13schweigend gestanden hatte, sprach nun, wir haben vergessen,
- 14:18dass wir verbunden sind, sagte er.
- 14:20Wir sehen uns als getrennt von der Natur, aber du bist überall
- 14:25in uns um uns und Aya trat näher und ihre Hand, ein Geflecht aus
- 14:31Wurzeln und Blättern, berührte seine Schultern.
- 14:35Die Verbindung ist niemals verloren, sagte sie, doch ihr
- 14:38müsst sie wiederfinden, jeder von euch trägt ein Stück von mir
- 14:42in sich, lass dieses Stück wachsen.
- 14:46Die Suchende trat vor, ihre Augen waren voller Tränen,
- 14:51willst du uns verzeihen, fragte sie für all das, was wir dir
- 14:55angetan haben, war. Gaia neigte den Kopf und ihr
- 15:00Lächeln war voller Güte. Vergebung ist nicht nötig, sagte
- 15:05sie, denn Ich bin ein Teil von euch, genauso wie ihr Teil von
- 15:10mir seid, verzeiht euch selbst, beginnt neu zu leben und ich
- 15:17werde blühen, wenn ihr blüht, die Erde und ihren Füßen begann
- 15:23zu leuchten über ein warmes goldenes Licht umgab die Gruppe
- 15:26und. Sie spürten, wie sich etwas in
- 15:29Ihnen veränderte. Eine tiefe, uralte Verbindung
- 15:32wurde wiederhergestellt, sie fühlten sich nicht mehr getrennt
- 15:37von der Welt um sie herum, sondern als Teil eines Ganzen
- 15:43geht, sagte Gaia. Ihre Stimme war nun ein sanftes
- 15:47Flüstern und erinnert euch, denn ohne Erinnerung gibt es kein
- 15:52Wachstum. Die Landschaft begann sich zu
- 15:56verändern, die Bäume verblassten, die Erde wurde
- 16:00still und die Gruppe fand sich wieder auf einem neuen Pfad,
- 16:04bereit für die nächste Begegnung.
- 16:07Doch kajas Worte blieben bei ihnen wie ein Flüstern in ihrem
- 16:10Herzen ehrt die Erde, ehrt euch selbst und ihr werdet wachsen.
- 16:19Kapitel 2 der Bote und die Übergänge.
- 16:25Der Pfad unter den Füßen der Gruppe veränderte sich mit jedem
- 16:28Schritt. Die Erde, die zuvor warm und
- 16:31stabil gewesen war, begann sich wie ein lebendiges Wesen zu
- 16:34bewegen, der Boden wurde flüssiger, fast wie fließendes
- 16:38Wasser und die Welt um sie herum schien zu vibrieren, die Luft
- 16:45war erfüllt von einer unbestimmten Energie, die
- 16:47gleichzeitig beunruhigend und aufregend war.
- 16:52Plötzlich löste sich der Horizont auf, die Gruppe stand
- 16:56nicht mehr auf festem Boden, sondern in einem endlosen
- 16:59Labrint aus schimmernden Wegen, die sich kreuzten, teilten und
- 17:04wieder Zusammenführten. Türen schwebten in der Luft, mal
- 17:09geöffnet, mal verschlossen und in der Ferne erklang das leise
- 17:14Summen eines Flügelschlags. Das Meer kam, eine Gestalt
- 17:18erschien vor ihnen so schnell, dass sie nicht sagen konnten, ob
- 17:21sie wirklich anwesend war oder nur ein Echo hinterließ.
- 17:24Hermas, der Götterbote war da, sein Mantel wehte dem
- 17:29unsichtbaren Wind und seine Sandalen geschmückten Flügeln
- 17:34schwebten kaum über den Boden, seine Augen leuchten wie
- 17:37flüssiges Quecksilber, immer in Bewegung, voller Leben.
- 17:44Willkommen sagte Hermes. Seine Stimme war lebhaft und
- 17:47voller Humor, als ob er sich über ein Geheimnis amüsierte,
- 17:51das nur er kannte. Ihr seid hier, weil ihr lernen
- 17:56müsst, wie man geht, nicht auf der Erde, sondern zwischen den
- 18:01Welten. Die Gruppe schaute sich verwirrt
- 18:05um, der Lehrer trat vor seine Stiche, war Gerunzelt zwischen
- 18:10den Welten fragte er, was bedeutet das?
- 18:14Wir sind eure Menschen. Hermes lachte ein Klang, der wie
- 18:20ein Windstoß durch das Labyrinth fegte.
- 18:22Nur Menschen wiederholte er, es hat mehr als ihr glaubt, die
- 18:28Welten, die ihr sieht, sind nur ein Bruchteil dessen, was
- 18:31existiert, ihr bewegt euch ständig zwischen ihnen, in euren
- 18:37Gedanken, euren Entscheidungen, euren Träumen.
- 18:41Doch ihr tut es blind. Er schnippte mit den Fingern und
- 18:44plötzlich erschienen Bilder um sie herum, ein Mann, der
- 18:48zögerte, einen wichtigen Schritt in seinem Leben zu tun, eine
- 18:51Frau, die zwischen Angst und Mut schwankte, Kinder, die an einer
- 18:55Kreuzung standen, unsicher, welchen Weg sie wählen sollten,
- 19:00das sind alles Übergänge, sagte Hermes, Momente, die alles
- 19:04verändern können, und doch fürchtet ihr sie.
- 19:09Die Künstlerin trat vor, ihre Augen waren voller Fragen.
- 19:13Übergänge sind schwer, sagte sie, wir wissen doch nie, was
- 19:18uns erwartet. Hermes neigte den Kopf und sein
- 19:22Lächeln wurde weicher. Natürlich sind sie schwer, sagte
- 19:26er, aber genau darin liegt ihre Magie.
- 19:31Übergänge sind keine Verluste, wir sind Gelegenheiten.
- 19:36Jeder Schritt, den er macht, ist eine Wahl.
- 19:39Und jede Wahl bringt euch näher zu euch selbst.
- 19:41Erhob eine Hand und die Türen um sie herum begannen sich zu
- 19:44bewegen, öffneten und schlossen sich wie von selbst.
- 19:48Ihr denkt, dass Türen nur hinaus oder hinein führen, sagte er.
- 19:53Doch sie tun mehr, Sie zeigen euch, wer ihr seid.
- 19:57Jede Tür, die ihr öffnet, ist eine Möglichkeit, und jede, die
- 20:02ihr verschließt, ist seine Lektion.
- 20:06Der Wissenschaftler, der bisher schweigend zugehört hat, sprach
- 20:09nun aber, was passiert, wenn wir die falsche Wahl treffen, fragte
- 20:14er. Was, wenn wir durch die falsche
- 20:18Tür gehen Hermestratniair seine Augen funkelten, folgen Neugier,
- 20:25die falsche Wahl wiederholte er. Es gibt keine falschen Wahlen,
- 20:32jede Tür, die eröffnet, bringt euch etwas bei.
- 20:36Jede führte euch zu dem, was ihr sein sollt, auch wenn der Weg
- 20:41länger ist, als ihr erwartet habt.
- 20:45Die Suchende sah sich um, ihre Hände zitterten leicht, aber wie
- 20:50sollen wir wissen, welche Tür die richtige ist, fragte sie,
- 20:55wie sollen wir den Mut überhaupt finden zu wählen?
- 21:00Hermes hob seine Hand und ein sanfter Wind umgab sie.
- 21:04Beruhigend und ermutigend. Ihr werdet es nicht immer
- 21:09wissen, sagte er. Aber das ist der Punkt.
- 21:13Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben.
- 21:16Mut bedeutet, trotz der Angst zu gehen, vertraut euch selbst und
- 21:23vertraut dem Übergang. Er schnippte erneut mit den
- 21:25Fingern und die Gruppe fand sich plötzlich von einer Reihe von
- 21:28Türen wieder. Jeder anders gestaltet, jede mit
- 21:33einem Symbol versehen, das sie nicht verstehen konnten.
- 21:37Wählt eine Tür, sagte Hermes nicht mit eurem Verstand,
- 21:42sondern mit eurem Herzen. Die Gruppe zögerte etwas, doch
- 21:49einer nach dem anderen trat vor, der Lehrer wählte eine Tür mit
- 21:54einem Buch darauf die. Die Künstlerin wählte eine, die
- 21:59mit Farben und Licht pulsierte. Der Wissenschaftler wählte eine,
- 22:04die wie ein Puzzle aussah, und die Suchende wählte eine Tür,
- 22:09die wie ein Spiegel glänzte, als sie durch die Türen traten,
- 22:14fanden sie sich in einer neuen Welt wieder, eine Welt, die sich
- 22:18veränderte, je nachdem, wie sie sich bewegten.
- 22:23Sie sahen Szenen aus ihrem eigenen Leben, Momente, in denen
- 22:26sie gezögert hatten, Entscheidungen, die sie bereut
- 22:29hatten. Doch sie sahen auch die
- 22:33Möglichkeiten, die daraus entstanden waren, die Wege, die
- 22:37sie genommen hatten, die sie zu dem gemacht hatten, was sie war,
- 22:41trat hinter ihnen auf, sein Lächeln war warm, aber
- 22:44herausfordernd. Seht ihr jetzt, fragte er,
- 22:49Übergänge sind keine Grenzen, sie sind Brücken und.
- 22:53Ihr könnt sie fürchten oder ihr könnt sie nutzen, aber ihr könnt
- 22:59ihnen nicht entkommen. Die Welt begann sich zu
- 23:03verändern, die Türen verschwanden und die Gruppe fand
- 23:08sich wieder auf einem neuen Pfad.
- 23:11Hermes blickte ihm nach, seine Augen voller Neugier, geht
- 23:16weiter, sagte er, die nächste Tür wartet bereits und denkt
- 23:22daran ihr. Die Welt gehört denen, die mutig
- 23:26genug sind, sie zu durchqueren. Die Gruppe ging weiter, die
- 23:32Worte von Hermes hallten in ihren Gedanken nach, Übergänge
- 23:37waren keine Hindernisse, sie waren Möglichkeiten, und sie
- 23:42waren bereit, sie zu nutzen. Bist du es auch?
- 23:53Du hast heute einen Schritt durch das Tor gemacht und ich
- 23:55hoffe, du hast etwas gefunden, das dich berührt und zum
- 23:58Nachdenken bringt, aber sei gewarnt, die Reise ist noch
- 24:02lange nicht vorbei und die Götter sind nicht hier um dich
- 24:04zu schonen. Das nächste Kapitel wartet schon
- 24:07sehr bald auf dich, eine neue Geschichte, eine neue
- 24:11Perspektive wechseln und vielleicht eine neue
- 24:13Herausforderung, die dich aufrütteln könnte.
- 24:16Bist du bereit weiter zu gehen? Ich will wissen, was du denkst.
- 24:21Teile deine Gedanken bitte kommentiere, schreib mir, ich
- 24:24lese alles und wenn Ihnen das hier gefallen hat, dann lass es
- 24:27nicht im Verborgenen, erzähl anderen davon, teile es und
- 24:32zeig, dass du bereit bist, die Dinge anders zu sehen bis zur
- 24:36nächsten Folge, bleib rebellisch, bleib neugierig und
- 24:40vergiss nicht, die Götter leben in dir, du bist Teil dieser
- 24:43Geschichte. Danke, dass du mir mit dieser
- 24:46Reise machst. Bis zum nächsten Mal.