Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 051 Buchvorstellung „Sensitive Soul Workbook I mit Anna Janssen (Werbung)
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- Petra: Hallo zusammen, ich begrüße euch ganz herzlich zu einem neuen Review. Ich bin Petra Baum von Spirit, Mind, Energy und mein Gast heute ist Anna Jansen, Astrologin und Coach und sie hat ihr drittes Werk rausgebracht. Nach dem Tarot-Starter-Kit und nach den Highly Sensitive Cards gibt es jetzt, ihr seht es auch schon im Hintergrund, Sensitive Soulbook für psychologische Astrologie und Die erste Frage wäre dann eigentlich so, wie bist du denn zu diesem Thema gekommen? Was hat dich denn am meisten daran gereizt? Anna Janssen: Ja, hallo erstmal an alle da draußen, hallo Petra, schön, dass ich hier sein darf. Genau, also ich bin zur Astrologie schon sehr, sehr früh gekommen. Ich glaube, da war ich ungefähr zwölf und ich habe damals ein ganz dickes Buch bekommen, von meinem Opa geschenkt bekommen, Astroanalysis. Ich sehe es da hinten im Schrank stehen. gab es ja noch nicht dieses, dass ich mir im Internet meinen Birth Chart erstellen lassen kann. Und da waren halt hinten diese Planetentabellen, dass man immer schauen konnte, okay, wann bin ich geboren? Wie stand da? Wie stand da der Mond? Wie stand die Sonne? Wie stand die Venus? Und zu jedem Aspekt waren dann da halt auch Erklärungen, was es bedeutet. Und das hat mich wahnsinnig fasziniert, mich da mit mir auseinanderzusetzen. ⁓ mich da auch teilweise besser zu verstehen. Und das hat sich dann so weiter geführt, dass ich dann auch für Freundinnen ihre Burstcharts gedeutet hab. Oder wenn jemand jemanden kennengelernt hatte, wie ist er dann, ja, was hat der für einen Charakter und ist das gut oder schlecht? Jetzt muss ich dazu sagen, dieses Buch war damals wirklich sehr... Also, es ist sehr wertend auch geschrieben teilweise. Also auch mit... negativ, positiv und manchmal auch wirklich... wenn man sich jetzt nochmal anguckt, ich glaube, es ist aus den 70er Jahren oder 60er Jahren, ich glaube 70er. Aber halt, wo man sagen würde, das wird man heute auch nicht mehr so schreiben. Auch sehr klassische Rollenbilder da drin. Aber damals für die Basis war es super, weil es so umfangreich war und ich schon so in die Tiefe gehen konnte. Und ja, mir das einfach wahnsinnig geholfen hat. mich selber besser zu verstehen oder auch bei Menschen, mit denen ich zu tun hatte, gewisse Verhaltensweisen oder wie sie Gefühle geäußert haben, besser zu verstehen. Petra: Ich kann mir auch gut vorstellen, in so einem Buch taugt man ja ein. sind ja unglaublich viele Konstellationen, die zusammentreffen, je nachdem in welchem Bereich, welcher Planet, welche Konstellation. Und wie du sagst, 70er Jahre, da war die Astrologie sehr klassisch aufgebaut. Und inzwischen hat man ja oftmals den psychologischen Aspekt. Das ist ja nicht anders als auch beim Tarot. Tarot würde früher auch anders eingesetzt als heute. Und ich glaube, sich selbst Verstehen und auch so diese Resonanz, es in einem Land selber erzeugt. glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt, oder? Sich selber besser kennenzulernen. Anna Janssen: Ja, absolut. dann ja auch ... Also, es waren immer wieder Phasen in meinem Leben, wo ich mich gefragt hab, warum bin ich so, ich bin? Warum kann ich nicht anders sein? Und ich bin ja auch hochsensibel, und das wusste ich auch lange Zeit nicht. Wo man sich dann fragt, warum reagiere ich so emotional auf manche Themen? Und das ist dann aber auch in meinem Rho-Skop, weil ich hab auch starke Wasseranteile. Und dadurch hat's mir dann auch geholfen zu verstehen, das ist halt auch einfach ein Teil von mir und das ist jetzt nicht schlechter oder besser. Es gehört zu mir. Und dann zeigen sich ja auch Lösungsmöglichkeiten oder Ideen, wie man dann damit umgehen kann für sich. Genau. Petra: Definitiv. ich glaube, alleine das, was du meintest, diese Akzeptanz, ich bin nicht besser oder schlechter, weil ich mehr Feuer oder mehr Wasser habe, sondern ich bin eigentlich ich. Ich bin vielleicht anders als du, ist, glaube ich, ganz, ganz wichtiger Aspekt bei dir auch gewesen. du hast das Buch jetzt ja wirklich wunderbar beschrieben. Ich glaube, es ist dir auch wichtig, dass damit viele Leute angesprochen werden, die von der Komplexität der Astrologie vielleicht erschlagen werden könnten, oder? Anna Janssen: Ganz genau. Weil mir ist aufgefallen, dass in der astrologischen Literatur gibt es entweder sehr zugespitzt, also ich kann ein Buch kaufen über mein Sternzeichen oder über nur einen. Es gibt Bücher über Neptun, über Pluto, über Saturn, über alles. Oder es gibt halt häufig auch diese Komplettwerke, die dann sehr dick sind, sehr viel umfassend. Und wo, wenn man vielleicht auch wenig oder keine Erfahrung bisher damit hat, wo man dann auch denkt, wo fange ich jetzt an? Das wirkt mir alles so viel, viel zu komplex. Und was ist jetzt wirklich wichtig? Und mir war da wichtig, so ein Gegengewicht zu erschaffen, sagen, wir picken uns ein paar Sachen raus, die aber schon direkt dir viel über dich verraten, wo du auch mit in die Tiefe tauchen kannst. Und da hast du eine gute Basis. Erst mal ⁓ ... dich mit dir auseinanderzusetzen und dann schaust du von dort an weiter, wo du persönlich weitermachen willst. Genau, und dazu habe ich ja auch dann Literatur-Tipps dann im Anhang vom Buch noch. Petra: Ja, ich glaube, jeder, einmal angefangen hat, sich mit Astrologie zu beschäftigen weiß, das hört nicht mehr auf. Und ich glaube, es ist ja auch das Schöne, dass es einem das ganze Leben lang begleiten kann. Und wir Menschen bleiben nicht stehen auf einer Ebene. Aber die Astrologie unterstützt eben für jede Ebene oder jede Situation, dass man sich ganz gut auffangen kann. Da wäre dann nochmal die nächste Frage. Du hast es eben schon teilweise gesagt. ⁓ Anna Janssen: Hallo. Petra: gehst nicht auf alles, sondern du fokussierst dich etwas. Was sind denn deine Fokuspunkte, wo du sagst, wo ist für dich das Wichtigste auch in diesem Buch, wo erkenne ich mich denn am meisten? Anna Janssen: also ich habe mir fünf Planeten und Punkte ausgesucht. Das ist zum einen der Mond, die Sonne, die Venus, die Lilis und die Mondknoten. ⁓ ich sag immer, wenn du dich mit irgendwas befassen willst, dann befasst dich als allererstes mit dem Mond. ⁓ ich finde, ⁓ man... Petra: Mhm. Anna Janssen: Also das ist meine persönliche Wahrnehmung, dass mir das sehr, sehr viel eröffnet und ich sehe auch, dass es Menschen sehr viel eröffnet, ihr Mondzeichen zu kennen. Weil das ist ja häufig auch sehr anders als dieses, was Sie vielleicht schon so ein bisschen wissen, das Sternzeichen oder das Zeichen, in dem die Sonne steht. Das kennen Leute häufig, da haben sie oft aber auch... Dinge gehört, negative Eigenschaften, Skorpione sind immer eifersüchtig. ja, oder, also, zum Beispiel, meine Mutter sagte auch damals immer, Skorpion ist ein schlechtes Zeichen. Die kennt sich ansonsten nicht aus mit Astrologie, aber sie fand Skorpion ist ein schlechtes Zeichen. ist auch so ein Painpoint von manchen Skorpionen, die dann auch zu mir in die Beratung kamen. Ich habe Skorpionen, ich habe auch noch mehr Skorpionanteile. lieben Skorpionen, das ist nicht so. Also ihr habt ganz, ganz wundervolle Qualitäten. Zum Beispiel dieses, ihr in die Tiefe gehen könnt, dass ihr die Wahrheit wissen dass ihr wirklich da seid, ⁓ Tiefgang zu erschaffen und... ⁓ hinter die Fassade zu gucken. Also es geht darum, halt bei dem Sonnenzeichen, was ich ja auch beschreibe, zu schauen, was sind die Entwicklungsmöglichkeiten, aber auch die Stärken. Und das kann sich auch ändern. Es kann sein, dass ich eine Neigung habe, mehr eifersüchtig zu sein. Aber das darf auch da sein und das ist ein Entwicklungsprozess, der wichtig ist. Und jetzt möchte ich noch zum Mondzeichen zurückkommen. Viele Menschen kennen ihr Mondzeichen erst mal nicht. Und der Mond ist aber das, wie wir eigentlich sind. Ja, unsere Gefühlswelt, unser Unterbewusstsein, unser Unbewusstes. Und das sind eigentlich 95 Prozent. ⁓ unseres Verhaltens. Deswegen finde ich es so wichtig, mit dem Mondzeichen zu starten. Weil glaube, da kommt schon ganz viel Verständnis über, ah, deswegen ticke ich so. Und da kann man auch mal tiefer in die eigenen Bedürfnisse einsteigen. Zum Beispiel ich, mein Mond ist in den Fischen. Und ... ähm ... Ich brauche ... Zeit für mich alleine, um einfach so bisschen zu träumen. kreativ zu sein, mich treiben zu lassen und ich hasse es, wenn ich in so Strukturen gedrängt werde oder so eng getaktete Tage oder auch zu viel Zeit mit Menschen oder in so harten Umgebungen. Das ist einfach nicht meins. Und das kann ich mir vor allem durch mein Mondzeichen auch erklären und sagen, okay, mein Mond, braucht dieses sich fließen lassen, sich treiben lassen, auch mal entspannen und mal eine Pause von allem in sich rein spielen, was brauche ich jetzt gerade, anstatt jetzt eine super feste Struktur. Und das heißt nicht, dass wenn ich jetzt einen Mond in Fischen habe, dass ich das gar nicht kann oder ich aus allen Strukturen rausziehen muss. Das ist auch eher nicht förderlich. Aber es geht mehr darum, die eigenen Bedürfnisse einzugehen und sich diese Pausen dann auch wirklich zu erlauben und zu sagen, okay, hier nähere ich gerade meinen Mond. Petra: Ich glaube, ist ein ganz wichtiger Punkt, den du auch sagst. Das Mondzeichen ist ja auch das Unbewusste. Das heißt, man braucht das unbedingt, aber man kann es ja oft nicht greifen. Das Sonnenzeichen kann man viel mehr greifen, den Aszendenten, wie ein, die anderen, wahrnehmen vielleicht auch noch. Aber dann kommt der Mond ins Spiel. Und ich glaube, indem man sich selber auch zugesteht zu sagen, diese Seite trage ich gar nicht so nach außen, diese Seite kann ich selber mal Anna Janssen: Vielen Dank. Petra: greifen, aber ich merke halt, was man Sonnenzeichen noch mit Power durchdrücken kann, da braucht man die Erholung. Ich glaube, das beruhigt auch ein bisschen, oder? Dass man sich so sagt, ja, ich darf das. Anna Janssen: Genau, dass man es sich dann auch erlaubt und nicht immer versucht, weil ich hatte durchaus auch Phasen, da habe ich dann versucht, in gewisse Umgebungen rein zu pressen und zu sagen, ja komm, das muss jetzt. Und dann immer wieder zu meinem Mondzeichen zurückzukommen, zu sagen, nee, mein Mondzeichen möchte etwas mehr Ruhe. Der möchte nicht den ganzen Tag in einem Großraumbüro sitzen mit Kollegen. Petra: Ja. Mhm. Anna Janssen: Das dient mir einfach nicht. Dann geht meine Energie weg. Und ich glaube, da lernt man schon sehr, sehr viel über sich. Was einem guttut, wie man seinen Tag gestalten kann. Oder was auch so ein Anker sein kann. Und es ist auch wahnsinnig spannend, dem Wohnzeichen sich von den Menschen in seiner direkten Umgebung zu beschäftigen. Also Partner, Kinder, Familie, enge Freunde. Vor allem natürlich mit denen man das Zuhause teilt, weil der Mond steht ja auch für das Zuhause. ⁓ auch da zu gucken, was brauchst du, was brauche ich und da ein tieferes Verständnis zu kommen. Weil das Mondzeichen von meinem Partner zum Beispiel steht im Steinbock. Und der Steinbock... Der Steinbock ist ja ein Erdzeichen. Petra: Etwas andere Energie. Anna Janssen: Generell harmoniert das erst mal ganz gut mit der Wasserenergie von den Fischen. Aber es ist auch schon eher so Leistung, Struktur, Arbeiten. Und dann machen wir erst eine Pause erst mal hier. Und mir hilft es aber immer wieder zu denken, okay, es ist sein Mond. Und auch zu gucken, wir, also ihn besser zu verstehen. Und auch zu gucken, wie wir uns da gegenseitig ergänzen. Weil ich bin dann die, die er auch wieder sagt, okay. Lass uns mal wieder in die Sauna gehen. glaub, wir brauchen wieder Entspannung. Oder jetzt geht nichts mehr, jetzt machen wir eine Pause. Und er bringt mir aber auch bisschen Struktur oder feuert mich dann ein bisschen an, okay, komm, wir machen das noch eben zu Ende. Und dann trinken wir einen Tee oder so. Und das ist dann eine ganz schöne Balance. Und das Mondzeichen zu kennen, gibt dann aber auch so eine gegenseitiges Verständnis und Wertschätzung. Petra: Und ich glaube, du hast das auch jetzt sehr gut ausgedrückt. Es geht ja gar nicht darum, wenn jemand einen komplett anderen Mond hat, zu sagen, das ist gut oder schlecht, aber es schlägt die Brücke und das Verständnis. Und natürlich, ein Mond in den Fischen hat manchmal andere Bedürfnisse als ein Mond im Steinbock. Aber wenn man das vom anderen weiß, dann weiß man auch ⁓ die inneren Bedürfnisse des anderen der eine sagt, okay, das mit der Sauna ist gut, wir gehen hier am Sonntag ⁓ 14 Uhr. ⁓ Anna Janssen: Ja, Petra: Und die andere sagt, egal wann wir gehen, Hauptsache Sauna. Ich glaube, damit können sie sich ja trotzdem ganz gut abholen, ⁓ bei deinem Beispiel zu bleiben, ⁓ einfach zu sagen, wir tun uns beide was Gutes und wir akzeptieren auch, dass der eine die Pausen braucht und der andere seine Struktur noch reinbringen möchte. Nochmal eine andere Frage Was machst du mit den Mondknoten? Was? ⁓ Anna Janssen: Haha. Mmh. Petra: erzählst du denn dann jemanden, wo er herkommt oder hin möchte? Anna Janssen: Ja, das ist so spannend. Genau, ich habe die Mondknoten mit reingenommen, weil mir ist aufgefallen, dass in relativ wenig so astrologischer Literatur die Mondknoten vorkommen. Also ich habe so ein Gefühl, dass es in den letzten Jahren präsenter wird. Aber die sind noch so ein unsichtbar auch teilweise oder dürfen mehr Sichtbarkeit bekommen, meiner Meinung. Und ich finde... Petra: Mhm. Anna Janssen: Ich finde das mit den Mondknoten super spannend, weil es gibt zwei Mondknoten im Bioskop. Die liegen sich gegenüber. Und einmal haben wir den absteigenden oder südlichen Mondknoten und gegenüber den nördlichen oder den aufsteigenden Mondknoten. Und sich damit zu beschäftigen ist so interessant, weil der nördliche Mondknoten, der aufsteigende, der zeigt einem so, wo man... in diesem Leben sich hin entwickeln möchte. Also was auch wirklich was die Seele möchte, was der Auftrag in diesem Leben ist, das möchte ich erschaffen, das möchte ich erleben, diese Erfahrung will ich machen. Und der absteigende Mondknoten ist ja genau dieses Gegenüber. Da kommt die Seele her, die Erfahrung hat die in vergangenen Leben gemacht. Das trägt sie so in sich und... Da will sie sich ein Stück weit rausentwickeln. Das heißt nicht, dass alles, was mit dem südlichen Mond unten kommt, komplett schlecht ist oder verändert werden muss. Aber sind so Sachen, die zeigen häufig automatische Verhaltensweisen, die jemand an den Tag legt, wo er aber reflektieren darf und wo immer wieder an herausfordernde Punkte kommt, bis er erkennt, okay, ich sollte oder mein Auftrag ist es, mich ein Stück weit in diese andere Richtung zu entwickeln. Petra: Ja. Anna Janssen: Dazu kann ich auch gerne mal ein Beispiel aus meinem Leben nennen. Das ist nämlich eine super spannende Entwicklung, wo mir das selber bewusst geworden ist. Mein aufsteigender Mundknoten ist im Witter und mein absteigender Mundknoten ist in der Waage. Und die Waage möchte ja Harmonie. Die möchte, dass die Leute ⁓ sie herum glücklich sind. Die möchte, dass es allen anderen erstmal gut geht, für andere es schön machen. Und das ist so Anteil in mir, den ich stark gelebt habe in früheren Beziehungen. Ich hab eigentlich mich selber sehr in den Hintergrund gestellt und immer geschaut, was möchte denn mein Partner? Ich bin an einen anderen Wohnort gezogen, weil mein Partner da einen Job hatte. Ohne zu gucken, wie komme ich denn da zurecht. Also ich war immer sehr auf mein Gegenüber. Das ist ja auch dieses Vageprinzip, sehr aufs Gegenüber, auf das Du fokussiert. Der andere muss glücklich sein, dann bin ich auch glücklich. Und ich wurde irgendwie immer unglücklicher. Und hatte so Beschwerden, die hatte manchmal so Weinanfälle oder so. Und ich wusste nicht, wo das herkam. Und ... Dann habe ich mich auch damals getrennt und bin heils über Kopf in ein anderes Land gezogen, weil ich da jemanden kennengelernt habe. Ein Widder. Wie typisch, ja. Also ich glaube, dass auch der aufsteigende Mondknoten, den man hat, wenn man dann Menschen hat, die, wenn man Menschen kennenlernt oder die ins Leben treten, die Petra: Hahaha Anna Janssen: einen starken Anteil haben oder vielleicht auch Sonnenzeichenwitter sind oder halt eine starke Widerbetonung hatte er jetzt auch. Tatsächlich, der war glaube ich Aszendentwitter. Ich weiß nicht, Mond, aber der hatte drei Sachen mindestens im Wider. Sehr, sehr, ein sehr früher Wider, ein sehr extremer Wider mit auch sehr Ich bezogen, sehr aggressiv. Also wo man auch sagen könnte, der lebt so diese unerlöste Widerseite noch sehr stark. Genau, für ihn bin ich dann aber ins Ausland gegangen. Ich bin eigentlich wieder jemandem gefolgt, hab wieder was für jemand anderes gemacht, aber doch auch irgendwo in eine Trennung gegangen. Und bin damit dann auch total auf die Nase gefallen. Und dann bin ich zurückgekommen und war komplett alleine. Ich war nämlich auch die meiste Zeit meines Lebens in Beziehungen. Und musst du dann erst mal mein Leben aufräumen. Und dieses Widerprinzip, ja, also unabhängig sein, eigenen Weg verfolgen, was sind eigentlich meine eigenen Ziele dahinhören, vielleicht auch mal egoistischer sein und zu sagen, okay, nee, ich möchte jetzt das oder ich gehe jetzt nicht direkt die nächste Beziehung ein. Und das ist so ein wiederkehrendes Thema, dieses ... Wenn ich auch an bestimmte Entscheidungen komme, wo ich nicht genau weiß, soll ich jetzt so oder so, dann ist es ... Also ist dieser Mondknoten für mich immer so ein Petra: Mhm. Anna Janssen: So ein Faden so, okay, ich darf mehr unabhängig sein und meine eigenen Ziele verfolgen, was jetzt nicht heißt, dass ich keine Beziehung haben kann oder so. Petra: Mhm. auf die eigenen Bedürfnisse eben genauso hörst und sagst, hey, bis hier hin und nicht weiter, weil dann komme ich und nicht nur das du. Anna Janssen: Mhm. Genau, und auch diese Unabhängigkeit, was ich jetzt auch in meinem Beruf lebe, der Mondknoten zeigt oft auch irgendwie einen Weg für die Berufung oder für den Beruf, ergibt da zumindest noch mal interessante Impulse dazu. Dass ich ja auch selbstständig arbeite, ist für mich auch etwas, was dieser Mondknoten möchte oder was der mir zeigen will, da zu vertrauen und diesem Weg zu folgen. Anstatt jetzt sich komplett zu entscheiden für Sicherheit und in einem Team, wie die Waage das vielleicht möchte, da dann auch meinen eigenen Weg zu gehen. Petra: Ja, und als Selbstständiger weißt du genau, rein mit Diplomatie wird man nicht immer weiterkommen. Und ja, man braucht ein gutes Netzwerk oder gute Geschäftsbeziehungen, aber letztendlich heißt es auch Überleben und vielleicht auch dann einfach mal den eigenen Weg. Ich glaube, das ist auch das Schöne. Der Mondknoten wird einem immer wieder das Vertrauen, aber auch den Mut abverlangen zu sagen, komm aus deinem bekannten Territorium raus. und trau dich doch einfach mal die Gegenseite anzunehmen und zu schauen, wie gut es sich damit anfühlen kann. Successive, geht nicht von heute auf morgen. Anna Janssen: Genau, genau. Und was ich halt auch noch spannend finde, wenn man... Also ich mache das manchmal mit Menschen, haben dann auch einfach diese Fragestellung oder es entwickelt sich im Gespräch, dass da halt diese Ahnen-Themen sind oder irgendwie aus vorigen Inkarnationen was wirkt. Und da ist dann halt auch der Mondknoten schon mal so eine erste, erster Impulsgeber, wo man dann schauen kann, okay, in vergangenen Leben warst du jemand... der sich so und so verhalten hat, der dann vielleicht jetzt sehr immer für die Harmonie da war. Und das hilft dann auch nochmal da reinzuspüren und sich dann mit dem vergangenen Leben zu verbinden und zu schauen, was soll dann in diesem Leben anders werden. Petra: Da kommen wir noch zum dritten Punkt, die Lilith. Ganz andere Energie. Wie hast du sie denn hier in dem Buch integriert? Anna Janssen: Mhm. Ja, die Lilis ist so diese ungezähmte, rebellische, wilde, weibliche Seite, die gelebt werden will. Und die wir Frauen einfach, also auch Männer, die wir häufig unterdrücken oder die auch von der Gesellschaft häufig unterdrückt wird. Weil wir ja in einem Patriarchat leben, das darauf ausgerichtet ist, dass Frauen ganz viel Kehrarbeit machen und im Hintergrund bleiben. ⁓ sich anpassen. Ich leite jedes Thema immer kurz ein in dem Buch. Und da gehe ich auch in dem Buch auf das Patriarchat ein. Man kann es halt auf gesellschaftlicher Ebene sehen, aber das Buch arbeitet ja vor allem mit der persönlichen Ebene. Da geht es darum zu gucken, was sind bei dir Themen, wo du noch in eine Befreiung kommen darfst, wo du früh gelernt hast, die zu unterdrücken. Wo die vielleicht auch so weit weg sind, dass dir das selber grad gar nicht mehr bewusst ist, weil du so gelernt hast, dass du's anders machen musst. Und da sich wirklich die Erlaubnis zu geben, da hinzuschauen. Und da ... das auszuleben und ... ja, genau, auszubrechen. Und dann wird halt so eine Befreiung, ja, so ein befreites Gefühl und auch irgendwie so ein scheiß Egalgefühl. Von ja, ich darf das, ich kann das. Petra: Mhm. Auszubrechen, Ja. Anna Janssen: Genau, ich finde das so wertvoll, weil ich glaube, dass das vielleicht viele Menschen schon irgendwo spüren, aber dass sie das noch nicht so bewusst wahrnehmen. Und wenn sie es dann lesen, sie denken, ⁓ ja, stimmt, das war so in meiner Kindheit oder in meinem Leben, habe ich diese Erfahrung gemacht. Und da darf nun jetzt noch was heilen und befreit werden. Petra: an so richtig diese Selbstermächtigung. Also das gestehe ich mir zu. Das ist eigentlich das Schöne, da braucht man niemand anderen dazu. Das feiert man mit sich selbst. Eine haben wir ganz übersprungen, die liebe Venus. Ja, das kann ja nicht sein. Hier, alles auch mal drin. Was ist mit der Venus? Anna Janssen: Ja. Ja, Ja, die Venus, ach. Nee. Ja, die Venus. Venus finde ich auch vor allem für Frauen so wertvoll, sich die anzuschauen im Moroskop. Weil Venus steht für Lebensfreude. Und wenn ich meine Venusenergie unterdrücke, dann kann es sein, dass ich... depressive Symptome bekomme, dass ich niedergeschlagen bin oder dass sich das auch körperlich manifestiert. Und das ist einfach so ein Marker zu gucken. Ja, was tut dir gut? Wo bist du in einem Flow? Wo fühlst du dich wohl? Wo bist du in deiner kreativen Energie? Da gibt die Venus wirklich ganz toll Aufschluss darüber. Und Anders als vielleicht viele denken, geht es hier nicht nur ⁓ Liebe und Beziehung. Also auch. Aber ich wollte in dem Buch auch mehr den Fokus darauf legen, was auch auf diese Selbstliebe und die kreative Energie diese Freude, die die Venus bringen kann. ... Genau, deswegen ist es wichtig, das einmal anzuschauen. Wo ist da meine Geburtsvenus? Und lebe ich das? Gestehe ich mir das zu? Oder Petra: Ja. Anna Janssen: Oder unterdrücke ich das? Petra: Also auch hier wieder die Selbstermächtigung, aber die Selbstermächtigung für die eigene Freude. Und das ist glaube ich das Schöne. Anna Janssen: Nein. Petra: ⁓ Dass man sagt, mit der Lille darf ich ausbrechen, mit der Venus darf ich meine eigene Lebensfreude feiern und dem Mond weiß ich, was mich nähert. Also das heißt, ich werde eigentlich immer stärker damit oder gelande immer mehr bei mir selbst. Jetzt haben wir die Sachen so schön durch. Ich glaube, ein ganz großer Pluspunkt ist ja, ⁓ Anna Janssen: Mhm. Mhm. Petra: dass es so geschrieben ist, dass sich alle, die noch nicht in der Astrologie beheimatet sind, sich genauso wohlfühlen und keine Angst haben müssen, dass sie jetzt ein literarisches Werk bekommen für die nächsten fünf Jahre, sondern es ist ja wirklich eine Workbook, es ist eine ganz praktische Anleitung. Wie kann ich denn jetzt damit arbeiten, wenn ich sage, ⁓ ja, ich möchte mich selbst besser kennenlernen? Anna Janssen: Ja, also zuerst einmal darfst du dir deinen Geburtschart, also deinen Birth Chart, Geburtshyroskop erstellen. Das ist natürlich essentiell, damit du sehen kannst, wo sind denn bei mir diese Planeten und Punkte, wo ist mein Mond, wo ist meine Sonne, meine Venus und so weiter. Dazu habe ich aber auch eine Anleitung in dem Buch geschrieben und auch noch ein YouTube Video gemacht oder zwei, die man auch über den QR-Code im Buch einfach erreichen kann. Petra: Ja. Anna Janssen: Ich glaube, da fängt es bei manchen schon an, dass sie da nicht wissen oder scheitern und sagen, woher soll ich wissen, wo all diese Planeten in meinem Möbiuskup sind. Und dann darfst du einfach entscheiden, welches Thema dich gerade ruft. Also geht es mir darum, bisschen ⁓ Selbstversorge, deine eigenen Gefühle besser verstehen, deine eigenen Bedürfnisse oder was dich triggert, so unbewusste Verhaltensweisen, dann Starte mit dem Mond. Wenn du nicht weißt, wo du starten willst, sowieso immer mein Tipp, starte da. Aber vielleicht merkst du auch gerade, ich hab irgendwie ein Thema, da bin ich blockiert oder ich hab irgendwie was, was ich nicht richtig verstehe. Irgendwie hab ich einen Ärger in mir oder ich hab das Gefühl, dass da dunkle Seiten sind, die noch graus wollen. Dann könntest du mit der Lilis starten. Genau, wenn du eher so schauen willst, was sind so meine Stärken und wo sind vielleicht noch Entwicklungsmöglichkeiten. Oder wenn du auch viele Vorurteile hast über deinen Sonnenzeichen, über dein Sternzeichen, dieses Skorpionbeispiel, was wir gerade hatten. Ja, ich bin Skorpion, aber ich bin damit eigentlich gar nicht happy. Dann starte mit der Sonne, weil mir war wichtig, in dem Sonnenkapitel auch noch mal aufzuräumen mit so Stereotypen und Vorurteilen über die verschiedenen Tierkreiszeichen. Weil die psychologische Astrologie geht davon aus, dass alle Stellungen und Zeichen für dich sind. Das sind einfach Dinge, Anlagen, hast du mitbekommen und die kannst du für dich nutzen. Also es gibt nicht gut oder schlecht. Sondern es ist einfach deine individuelle Persönlichkeit und dein individueller Genau. Und... ⁓ wenn es ⁓ den Seelenweg geht, wenn du nicht weißt, ich komme in Beziehungen oder Beruf immer wieder an dasselbe Thema, dann würde ich jeden Fall auf den Mondknoten schauen. Was dir der noch sagen möchte. Genau, und die Venus, wenn du einfach mehr Lebensfreude, Flow, Kreativität in dein Leben bringen möchtest. Genau, ich glaube, dann haben wir sie jetzt alle. Und lass dich Petra: Ja. Leiter, ja. Anna Janssen: einfach davon leiten, wo es dich hinfällt. Also was gerade dran ist. Und damit fängst du an und dann schaust du halt, welches Thema dich als nächstes ruft. Petra: Und das Schöne ist ja, zum einen wie du schon sagtest, in der psychologischen Astrologie, es gehört alles zu uns dazu. Und gerade Sachen, die vielleicht manchmal herausfordernd sind, sind nachher die Stärken, die ich mir so schön erarbeiten kann und an denen ich mehr wachse als an Sachen, die so gegeben sind, dass ich sie vielleicht gar nicht manchmal zu schätzen weiß, wie gut es mir geht. Und ich kann mir auch sehr gut vorstellen, deswegen finde ich den Aufbau auch so schön selbst. Wenn man wieder an das gleiche Kapitel stößt, wenn man in einer anderen Lebenssituation ist, wird man in dem Moment andere Sachen rauslesen, weil ein genau ein anderer Punkt plötzlich triggert oder man plötzlich versteht, warum vielleicht der Mond nach noch einer ganz anderen Ebene ruft oder was mir das Buch eigentlich sagen möchte. Das heißt, ich habe es eigentlich als ein wunderbares Begleitbuch in immer wieder auftreten Situationen, ⁓ zu sagen, wenn ich mal an meine eigenen inneren Grenzen stoße, darf ich mich hier motivieren, einlesen, stärken und damit immer mehr zu mir selbst finden. Anna Janssen: Ja, das hast du voll schön zusammengefasst. Danke dir. Petra: Da freut mich. Dann, liebe Anna, ich bedanke mich ganz, ganz sehr für die Vorstellung. Es ist sehr gelungen. Und ich glaube, es ist wirklich ein toller Unterstützer zu sagen, trau dich, trau dich selbst kennenzulernen und glücklich zu werden hier. Danke schön für das Gespräch und ich wünsche dir allen Erfolg damit. Anna Janssen: Danke, ich danke dir.